Was die Grünen leugnen | Folgen der Energiepolitik | Energieschwindel02.08.2024
Abschrift
Abschrift des Videos vom 02.08.202432 Abschnitte
Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.
Viele Menschen in Deutschland kritisieren die grüne Politik und befürchten eine Deindustrialisierung der Wirtschaftsnation Deutschland. Professor Hans-Werner Sinn hat vor kurzem einen Vortrag gehalten, auf dem er klare Indizien, wenn nicht gar Beweise liefert, dass dies die unausweichliche Folge der Fortführung von grüner Politik ist. Klar sehen, clever denken, frei handeln. Willkommen auf meinem Kanal, die Welt klar sehen. Mein Name ist Uwe Loose und ich begrüße Sie zu diesem spannenden Thema, das doch immer so ein bisschen übersehen wird, nämlich worum geht es eigentlich wirklich im Kern der grünen Politik, egal ob sie es wollen oder ob es eine zwangsläufige Folge ihrer Politik ist. Und da möchte ich mal auf einen Vortrag aufmerksam machen, auf den ich selber durch Zufall erst aufmerksam geworden bin. So, und der ist veranstaltet worden vom Wirtschaftsbeirat Bayern. Das war, ich glaube, am 14. April diesen Jahres. So, der Wirtschaftsbeirat ist das Forum für den Dialog zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. So, sprich, also ein, ja, ein kommunikativer, ein kommunikatives Forum. So, und die haben eben auch einen eigenen YouTube-Kanal und dort hat dann eben die
war dieser Vortrag, der benannt wird, Deutschland verbrennt seine alten Industrien mit Professor Sinn. Genauer genommen ist das also über zwei Stunden gewesen. Es waren dort mehrere Redner und es wurde dann auch nachher mit den Gästen noch diskutiert. Und die grundsätzliche Frage war eben, warum wird in Deutschland im Verhältnis zu anderen OECD-Staaten oder auch zu in den Mitgliedstaaten in EU im Verhältnis gesehen zu wenig in den Industriestandort investiert und dann wurden Statistiken gezeigt, wie schlecht also die Investitionen sind und dass Deutschland also seine Führungskraft als Wirtschaftsnation im Grunde genommen schon längst verloren hat. Ja, und der Professor Werner Sinn, der hat dazu einen Vortrag gehalten. So, nun gilt erst die Frage, wer ist der überhaupt? Darüber kann man sich informieren. Ich verlinke Ihnen nachher da ein, zwei Links zu seinem Profil. Da möchte ich jetzt im Detail nicht darauf eingehen. Wichtig ist nur zu sagen, dass er ungefähr seit 15 Jahren bezüglich der Wirtschaftswissenschaftler einer der führenden Meinungsbildner ist und man muss ihn auch einordnen, ja eigentlich als ein Mainstreamer. Das werden Sie dann nachher im Vortrag aber auch sehen.
So, und ich möchte jetzt diesen Vortrag, der ist gar nicht so lang, den gucken wir uns mal gemeinsam an und ich werde dann zwischenzeitlich mal das eine oder andere Mal meinen Senf dazugeben, kommentieren, so wie Sie das ja schon oft bei mir gewohnt sind. Ja, vielen Dank. Herr Kowalczyk, Sie haben die wichtigen Dinge hier betont. Es fehlt an Investitionen und man kann da jetzt viel dazu sagen, aber in der Kürze der Zeit wollte ich mich auf einen Punkt konzentrieren, warum die Investitionen so niedrig sind. Das liegt nämlich daran, dass Deutschland brennt. Es verbrennt seine alten Industrien gerade. Und die Frage ist, ist das jetzt attraktiv für andere, neue aufzubauen in einem solchen Umfeld? Man kann natürlich gegen diese Verbrennerei ankämpfen durch eine Investitionsförderung.
Aber ich halte das irgendwie nicht für richtig. Den Neubau kann man machen, wenn das alte Haus aufbrennt, aber man kann vielleicht auch verhindern, dass das alte Haus abbrennt. Das ist natürlich ein interessantes Thema, was er hier anspricht. Man kann natürlich aber auch sagen, eigentlich ist es doch besser, wenn man das alte abreißt, dann kann man das neue völlig frei aufbauen, anstatt sich mit den Widrigkeiten des alten abgeben zu müssen. Wenn das alte Haus aufbrennt, aber man kann vielleicht auch verhindern, dass das alte Haus abbrennt. Ich will jetzt nicht so kryptisch sein, sondern ich will gleich zur Sache kommen. Wir haben durch die Energiewende in Deutschland eine erzwungene Deindustrialisierung. Was heißt denn erzwungene Deindustrialisierung? Da bin ich ja mal gespannt. Und da nützt die ganze Überlegung, was wir denn alles so schönes Neues machen können, jetzt vorläufig mal gar nichts, angesichts der chaotischen Entwicklung, die sich durch die Energiewende in Deutschland zeigt. Ist Chaos nicht immer der Ursprung von allem Neuen?
Wir haben ja auch keine feinfühligen Instrumente, sondern wir machen das alles durch Anordnungen und Befehle, die von der Bundesregierung oder eben auch von der EU der Wirtschaft gegeben werden. Wie Anordnungen und Befehle von der Regierung und der EU und die Wirtschaft befolgt, diese Befehle, warum tun die das? Sind das nicht selbstständig denkende Unternehmer? Einige nennen das euphemistisch Ordnungspolitik, aber es ist genau das Gegenteil von Ordnungspolitik. Die Ordnungspolitik gibt keine Handlungsbefehle, sondern setzt einen Rechtsrahmen. Das würde aber doch bedeuten, dass es dann eben kein Rechtsrahmen ist, sondern was? Ein Unrechtsrahmen? Was tun wir? Wir haben 2023 endgültig die Atomenergie abgeschafft. Wir hatten mal 17 Kraftwerke, sukzessive sind sie zurückgedrängt worden, jetzt haben wir keines mehr. Wir haben ein Ölheizungsverbot verhängt, eigentlich ab jetzt, aber das ist jetzt noch so fünf Jahre vielleicht maximal rausgeschoben, weil die Gemeinden erst ihre Energiepläne machen müssen.
Aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben, sagt ja schon der Volksmund. Und weil der Widerstand zu groß war? Wir haben einen Verbrenner ausverhängt durch die CO2-Verordnungen der EU, aber schon eigentlich vorbereitet im Jahre 2018, als festgelegt wurde, dass eine Flotte eines Herstellers nur noch 2,2 Liter Dieseläquivalente pro 100 Kilometer ausstoßen darf, was mit Verbrennern einfach schlichtweg gar nicht geht. Das geht nur mit E-Autos. die man rechnerisch in die Flotte einrechnet und die haben ja in der EU-Formel, die hier angewendet wird, einen CO2-Ausstoß von null, was überhaupt nicht stimmt, wie wir wissen, weil der Auspuff ein bisschen weiter im Kohlekraftwerk liegt. Also es werden Anforderungen an Automobile gestellt, die rechterisch falsch sind und die auch physikalisch nicht umsetzbar sind. Das nenne ich ja mal eine wirklich wissenschaftlich fundierte Argumentation oder ideologische Indoktrination oder wie nennt man sowas?
Das Verbrenner-Aus setzt jetzt noch einen drauf. Das ist also wirklich das harte Verbot mit so einer klitzekleinen Ausnahme, die Herr Wissing da noch am Verhandeln ist, wo man nicht weiß, was dabei rauskommt. Kohleausstieg 2030 bis 2038 ist beschlossen. Erdgasausstieg bis 2045 in nur 20 Jahren beschlossen. Und ganz neu ist jetzt gerade rausgekommen, ist ein Green Paper des Wirtschafts- und Klimaministeriums zum Rückbau des Gasnetzes. Oder also keine Kohle, kein Erdgas, noch nicht mal ein Gasnetz. Das heißt also, würde man sich mal im Nachhinein dann überlegen, ach ja, das war vielleicht eine politische Fehlentscheidung oder es funktioniert nicht, dann müsste man ein komplett neues Gasnetz bauen. Ja, also das nenne ich doch ambitioniert. Man will also jetzt schon mal im Vorgriff auf den Ausstieg aus dem Gas in den nächsten Jahren das Gasnetz abbauen. Ein Netz, das sicher hunderte von Milliarden Euro kosten würde, wenn man es neu bauen würde. Die Rede ist von 80 Prozent des Netzes, das abgebaut werden soll.
Ja, und das klingt für mich schon an der Stelle spätestens unseriös. Also im Sinne der volkswirtschaftlichen Vernunft muss man sagen, okay, bevor wir das eine komplett abschaffen und blind auf das andere setzen, von dem wir noch gar nicht wissen, ob es funktioniert, wäre es doch einfach mal gut, das sukzessive zu machen. Also nach dem Motto, das eine bauen wir ein bisschen mehr ab, das andere bauen wir ein bisschen mehr auf, oder wir machen entsprechende Forschungsvorhaben. Um zu gucken, wie das eine läuft, das neue und wenn es dann läuft, was man da modifizieren muss. Also da fehlt mir doch einfach die Sorgfaltspflicht, die ich von Politikern im Sinne ihres Staatsauftrages, ihres Amtsauftrages erwarte. Schon mal, ja. Und dann ist ja im Herbst letzten Jahres das Energieeffizienzgesetz verabschiedet worden. Sie glauben gar nicht, was da drin steht. Das geht alles so ein bisschen subkutan, ohne dass die Öffentlichkeit das überhaupt richtig wahrnimmt. Auch das gibt es ja auch sonst nicht, dass die Öffentlichkeit irgendwas wahrnimmt.
Was wichtig ist, zum Beispiel, denken wir mal, die aktuellen RKI-Leaks, die konnten wir gar nicht wahrnehmen, weil wir schlichtweg mit Olympia und blauen Menschen beschäftigt waren. Die Frage war, ob das nun der Teufel, der Dionysus oder der Christus ist. Das waren die Dinge, die uns beschäftigt haben. Nur da haben wir wirklich nun absolut keine Zeit für, uns mit so einem Quatsch wie mit irgendwelchen langfristigen Folgen von energiestrukturellen Veränderungen zu beschäftigen. nämlich drin, dass der Endenergieverbrauch von 2008 bis 2045, also jetzt in 20 Jahren, um 45 Prozent geschrumpft sein muss, selbst wenn er total grün wäre. Wenn man es also schaffen würde, die grüne Transformation hinzukriegen und alle Energie grün macht, muss trotzdem eine Reduktion um 45 Prozent realisiert werden. Ja, und das ist ja doch sehr erstaunlich. Uns wurde doch eigentlich verkauft, dass wir die Umwelt retten wollen, aber doch nicht, dass wir insgesamt weniger Energie verbrauchen wollen. Denn was genau ist denn das Schlimme daran, wenn wir die Annahme treffen, ja, in grüner Energie, die ist gut, aber nun ist es selbst dann, wenn alles grün ist, selbst dann ist es immer noch nicht gut? Da fasst man sich wirklich einen Kopf, was soll das denn?
Also das ist ein Programm der Deindustrialisierung. Ja, das kann man ja nicht anders benennen. Also insofern finde ich das mutig, dass Sie das klipp und klar hier beim Namen nennen, Herr Prof. Dr. Sinn. Denn wie sollte man es sonst bezeichnen? Hier geht es gar nicht um CO2 im engeren Sinne, sondern es geht einfach darum, dass wir nicht so viel Energie verbrauchen, welcher Form auch immer. Auch die schöne, gute grüne Energie sollen wir nicht als Ersatz für die fossile Energie mit dem CO2-Effekt voll hier einsetzen dürfen. Warum eigentlich nicht? Also wenn die Welt dann grün ist und sie völlig gesundheits- oder weltkonform ist, also für die Umwelt, warum sollen wir dann das nochmal um 45 Prozent reduzieren? Das erschließt sich mir jetzt so von der Logik her nicht. Und was als Ersatz für den Rest, der hier dann noch erlaubt ist, vorgesehen ist, das ist Strom.
Das wird wenig so problematisiert, aber das ist der Kern des Ganzen. Es soll alles auf Strom umgestellt werden. Die ganze Energie auf Strom. Sie sagen, naja, das ist sowieso alles Strom. Ne, ist eben nicht. Strom ist ja mal gerade ein Fünftel des Endenergieverbrauchs der Bundesrepublik Deutschland. Vier Fünftel sind was ganz anderes. Sind Verbrennungswärme, Prozesswärme für die Industrie und solche Dinge. Das ist der Löwenanteil. Und bislang hat ja auch der Verkehr nicht viel mit Strom zu tun. Das ändert sich zwar gerade, aber in der Vergangenheit. Also es soll alles verstromt werden. Die Autos sollen jetzt mit Strom fahren. Die Heizungen sollen mit Strom bedient werden. Und der Strom soll auch Wasserstoff machen, um aus dem Wasserstoff dann eine neue Chemieindustrie aufzuziehen. Theoretisch geht das alles. Man kann tatsächlich aus Wasserstoff und CO2 kann man dann Kohlenwasserstoffe machen und da können Sie die ganze Industrie mitmachen. Aber das sind ja riesige Aufgaben. Allein die Vergrünung der Chemieindustrie würde so viel Strom brauchen, wie Deutschland insgesamt heute braucht.
erzeugt und verbraucht. Das hat der Verband der Chemieindustrie Ja, aber das ist ja jetzt nicht unbedingt ein Argument. Also wie man sagt, okay, Sie meinen jetzt vermutlich so viel wie Deutschland im Jahr insgesamt verbraucht oder in welchem Zeitraum. Also sprich, das ist ja eine Kosten-Nutzen-Rechnung, eine Wirtschaftlichkeitsrechnung, ab wann man eben den Break-Even-Punkt, sprich wann man in die Gewinnzone hier kommt, kalkulieren kann. Und insofern spricht da jetzt auch zunächst einmal nichts gegen. in der Chemieindustrie gezeigt. Nach der Meinung des Wirtschaftsministeriums ist der Strom das Rückgrat der Energiewende. Alles in Zukunft nur noch Strom, keine direkte andere, so fast alles, nicht? keine direkte andere Energiequelle mehr. Man kann natürlich Bioenergie noch in Form von Holzheizungen und Pellets, das ist schon noch erlaubt, machen, aber das ist dann eine marginale Geschichte. Ich zeige Ihnen mal hier, wie die vereinbarten, gesetzlich vereinbarten Vorgaben sind für Deutschland. Hier sehen Sie ein Diagramm, das fängt bei der Deutschen Vereinigung links an 1990 und rechts geht es bis zum Jahr 2050.
2050 will die EU ausgestiegen sein aus fossilen Brennstoffen. Deutschland will schon ein bisschen früher raus. Schauen wir uns das mal an. Wir haben als Zwischenziel für 2020 eine Reduktion gegenüber 1990 um 40 Prozent angesetzt. Haben wir das erreicht? Das ist der wirkliche Pfad. Wir gehen von 100 Prozent, das ist gleich 1990, hier tatsächlich auf 60 Prozent runter, hat gerade geklappt. Und so soll es aber jetzt weitergehen. 65% bis 2030, 88% bis 2040 und der Rest bis 2045. Ja, und das alles ist natürlich immer unter der Annahme, dass das CO2, was ja ich glaube nur 0,04 Prozent überhaupt in der Atmosphäre ausmacht, dass das eben tatsächlich so maßgeblich wäre. Das ist aber noch ein ganz anderes Thema. Aber damit möchte ich mich jetzt natürlich nicht beschäftigen. Das machen wir vielleicht später mal. Und wir gucken mal, was der Professor Sinn hier noch weiter vorträgt.
Jetzt eigentlich nur noch 20 Jahre. In 20 Jahren soll also praktisch der gesamte CO2-Ausstoß auf Null sein. Und angesehen... Der gesamte, das heißt also wir dürfen noch keine Atemluft mehr ausatmen, denn da ist ja hauptsächlich CO2 drin. Oder wie ist das gemeint, nur industriell? ...des Umstandes... dass das ja auch eine Reduktion des grünen Stroms dann letztlich bedeutet oder... Naja, vielleicht sollte man auch bedenken, dass CO2 ja die Hauptnahrung von Pflanzen ist. Und in dem Moment, wo wir dann jetzt gar keinen industriellen und technischen Ausstoß von CO2 mehr haben, dürfte es sich vermutlich ja auch auf die Umwelt auswirken. Aber das ist vielleicht eine Frage der Umweltstrategen und Biologen, das genauer zu quantifizieren.
Falls eine Begrenzung dessen, was man überhaupt an Grün machen will, läuft es doch auf eine massive Deindustrialisierung hinaus. Ich sage Ihnen, das werden die Älteren mit mir teilen, dieses Urteil, 20 Jahre sind ja gerade mal nichts für solch einen Strukturwandel. Was sind denn 20 Jahre? Was kann ich in 20 Jahren erreichen? Denken wir mal 20 Jahre zurück, das ist ja vollkommen absurd. Anders kann ich das nicht bezeichnen, hier diese CO2-Emissionen von den jetzigen 60 auf 0 runterzubringen. Die Anfangsreduktion sieht ganz gut aus, da haben wir also doch irgendwie was geleistet. Aber was das ist, das ist vor allem der Untergang der DDR-Industrie, wo die schmutzigen Industrien, die viel Prozesswärme brauchten, abgeschaltet wurden, die gibt es jetzt alle gar nicht mehr und das ist der Löwenanteil der Erklärung. Also die low hanging fruits, die haben wir schon alle gepflückt und jetzt können wir das ja nicht wiederholen, außer wir machen wirklich die Deindustrialisierung. Das Lippenbekenntnis dazu fehlt, aber implizit kann man das eigentlich nur noch so interpretieren.
Und wenn ich das jetzt richtig verstehe, Professor Sinn, sagen Sie, das Ziel ist unmöglich erreichbar, außer aber, wenn man eben weniger Industrie hat, sprich das Schlagwort Deindustrialisierung in die Praxis umsetzt. Oder sehe ich das verkehrt? Oder man versteht gar nicht, was man tut. Jetzt kommt hinzu, dass nicht einmal die Vergrünung des Stroms funktioniert. ganz abgesehen davon, dass es nicht gelingen wird, die ganze Prozesswärme durch Strom zu ersetzen, von 20 auf 100 Prozent den Strom hoch zu skalieren. Die Vergrünung geht auch nicht und das Problem ist der Flatterstrom, der Umstand, dass eben Wind- und Sonnenstrom, die jetzt im Zentrum der Expansion stehen, dass der sehr volatil ist. Das ist ein langer Weg. Jetzt liegt der Anteil des Stroms am Endenergieverbrauch, je nach Rechnung, da gibt es ganz unterschiedliche Zahlen im Nenner des Bruches, den man nehmen kann, zwischen 6 und 8 Prozent liegt. Wir müssen also hier Richtung, was weiß ich, wenn man Bioenergie und so weiter noch ausrechnet, Richtung 85 Prozent gehen von 6 Prozent und das in 20 Jahren.
Also auch hier sehen wir, das wäre ja quasi so eine Verfünfzehnfachung oder zumindest Vervierzehnfachung. Das ist quasi ein unrealistisches Ziel, was Professor Sinn jetzt hier, ich sag mal, nicht ganz präzise ausführt. Aber das ist nicht das Hauptproblem. Das Hauptproblem ist, dass der grüne Strom, wie Sie wissen, ja nur dann kommt, wenn das Wetter passend ist. Wenn wir eine Dunkelflaute haben, dann geht es nicht mehr. Und die Dunkelflauten gibt es leider häufig im Winter, so um die Weihnachtszeit, dann bewegt sich gar nichts und Sonne ist eben auch nicht da. Für ein paar Wochen ist da häufig nichts. Das heißt, sie können überhaupt das Problem nur lösen, indem sie konventionelle regulierbare Kraftwerke stehen lassen. Die können zwar die meiste Zeit des Jahres da untätig bleiben, aber die Mannschaft muss bezahlt werden und Gewehr bei Fuß sein, um dann zu produzieren, wenn es nötig ist. Das ist das große Thema aus dem Gutachten des Bundesrechnungshofs, welches vor zwei, drei Wochen veröffentlicht wurde. Und ich zitiere Ihnen mal ein paar Sachen aus dem Gutachten, wörtlich, damit Sie nicht denken, Sinn spinnt und sieht die Dinge zu extremistisch oder wie auch immer. Ich meine, das sind ja alles harte Fakten, die ich Ihnen zeige.
Die Versorgungssicherheit ist gefährdet. Der Strom ist teuer und Auswirkungen der Energiewende auf Landschaft, Natur und Umwelt kann die Bundesregierung nicht umfassend bewerten. Das birgt erhebliche Risiken für den Wirtschaftsstandort Deutschlands sowie die Akzeptanz der Energiewende in der Bevölkerung. Ja, und das haben wir ja bei Corona-Maßnahmen und anderen Sachen auch schon erfahren, wie wichtig es ist, dass wenn Gesetze eingeführt werden oder Grundrechte eingeschränkt werden, eben diese Wirtschaftlichkeitsanalyse gemacht wird. Es muss ja eben geeignet sein, es muss angemessen sein von den Maßnahmen her und es muss eben Ja, verhältnismäßig sein. Und das ist ja hier in dem Moment, wo man die Auswirkungen ja gar nicht angemessen bewerten kann, ja hat sich das Thema eigentlich schon erledigt. Das heißt, das alleine ist doch schon ein Karo-Kriterium. Zusammenfassend sieht der Bundesrechnungshof das Risiko einer erheblichen Lücke an gesicherter steuerbarer Kraftwerksleistung zum Ende des aktuellen Jahrzehnts. Das sind harte Zitate direkt vom Bundesrechnungshof. Ja, also das heißt zum Ende des Jahrzehnts Probleme mit steuerbarer Kraftwerksleistung, das heißt Stromausfälle oder gar kein Strom vorhanden.
weil er sich mit dem Thema Dunkelflaute intensiv beschäftigt und der Politik vorwirft, Kilowattstunde gleich Kilowattstunde zu rechnen in all diesen Berechnungen, die da auf den Tisch gelegt werden und überhaupt nicht die Flatterhaftigkeit berücksichtigt wird. Und dann, der Bundesrechnungshof bewertet die Annahmen im Monitoring zur Versorgungssicherheit als wirklichkeitsfremd. Das Ergebnis ist ein unwahrscheinlicher Best Case. Die Szenarien, die man rechnet, sind rosige, rosarote Szenarien. Das heißt also, diejenigen, die das vorhaben, die also diese Deindustrialisierung quasi willentlich betreiben, so jedenfalls laut Professor Sinn, sind selbst nach Meinung des Bundesrechnungshofs wirklichkeitsfremde Spinner. Da stellt sich doch für mich die Frage, wieso sind die dann in der Regierung und werden nicht aus dem Amt entfernt? Denn damit schaden sie doch dem deutschen Volke und der deutschen Wirtschaft. Und damit schädigen sie oder verletzen sie doch ihren Amtseid. Also insofern sind das doch eigentlich entweder unfähige Leute oder wenn nicht sogar Menschen, die Straftaten begehen. Also da würde ich mal
die die Meinung von entsprechenden Juristen gerne hören, wie die darüber denken? Unter günstigsten Voraussetzungen gerechnet. Alles nicht belastbar. Man spielt also ein Verbon-Spiel mit der deutschen Wirtschaft. Kein Wunder also, dass die Firmen das Weite suchen und dass die Investitionen hier nicht mehr stattfinden in Deutschland, wie wir gesehen haben in diesen aussagefähigen Grafiken von Herrn Kubasik. Die Deindustrialisierung hat in der Tat schon begonnen. Ich zeige Ihnen das hier durch ein paar Grafiken. Nehmen wir mal erst die Produktion des verarbeitenden Gewerbes. vom Jahre 2000 bis jetzt, der weiße Punkt ist das Jahr 2007 und danach der Einbruch ist die große Finanzkrise der Welt, die Lehman-Krise und dann hinten kommt nochmal so ein Einbruch, das ist die Corona-Krise. Gut, da sind wir irgendwie wieder rausgekommen aus diesen harten Krisen, aber was Sie auch sehen ist, seit 2018 ist der Trend hier negativ.
Wir haben einen Rückgang der Industrieproduktion um 9,2 Prozent, wenn man da so eine Gerade gedanklich durchlegt bis zum Ende. Das ist die Industrialisierung. Nun könnte man denken, das ist anderswo auch so, es ist eben so, weil die Chinesen kommen oder sonst was, aber schauen Sie sich mal die Schweiz an, die ja ein starkes verarbeitendes Gewerbe hat. Also die Schweiz ist weiß Gott nicht nur ein Finanzplatz, plus 20% seit 2018, die Schweiz. Da öffnet sich eine riesige Spannweite zwischen diesen Ländern, die sonst ja in vielerlei Hinsicht vergleichbar sind. Oder nehmen Sie Österreich. Immerhin plus 7,3, während Deutschland seit 2018 minus 9,2 hat. Das ist doch kein Zufall. Hier ist doch noch was Besonderes am Werk. Ja, und das Besondere am Werk muss es ja natürlich sein, denn diese grüne Deindustrialisierung von Politik, die haben wir ja erst seit 2021. Davor gab es ja noch eine andere Regierung. Also insofern sind doch die Anfänge dessen in der Vorgängerregierung vor der Ampel gesetzt worden. Das sollte man auch mal bedenken, wenn es demnächst mal um Bundes- und Landtagswahlen geht.
Und schauen wir uns die EU insgesamt an. Deutschland hatte seit der Lehmann-Krise, wenn man alles gleich 100 setzt, so ist das konstruiert, in diesem Punkt, das ist natürlich willkürlich, aber man sieht die prozentualen Änderungen seitdem. Deutschland hatte eine viel bessere Performance als die EU, aber nochmal, seit 2018 ist der Wurm drin, die Gewichte verlagern sich von Deutschland in die anderen Länder der Welt. Ja, in die anderen Länder, da gehören solche Pleite-Länder wie Griechenland rein und wie Italien und wie Spanien. Und trotzdem ist die EU also noch locker 12 Prozentpunkte besser. So, das muss man sich mal vorstellen. Das heißt, Deutschland ist doch, ich sag mal sozusagen, ja am Arsch. So zumindest am Ende der Nahrungskette energetisch gesehen. Der EU-Politiker. Und welche Branchen sind das? Nun, es ist das Herzstück der deutschen Industrie, die Automobilproduktion, minus 14 Prozent. Eindeutig geht hier massiv der Fahrzeugbau, die Stückzahl der produzierten Autos zurück, das ist hier gemessen.
Ja, da frage ich mich doch, was ist denn eigentlich mit diesen Managern in diesen Autofirmen los? Also die Autoproduktion in Deutschland ist eine der stärksten Industrien, die wir hatten und die wir auch weltweit quasi ihren Ausdruck hatten. Und wieso erkennen die solche Probleme nicht und wieso spielen die diese ganzen Spiele wie die Marionetten einfach mit? Und in der chemischen Industrie ähnlich, einen Rückgang um 20 Prozent. Ja, auch da hatten wir ja vor einem Jahr den Chef von Bayer, glaube ich, der rumjammerte, dass er gegebenenfalls aus Deutschland weggehen wollte. Ja, mein Gott, das ist das größte Industrieunternehmen der Welt und ist nicht dazu in der Lage, unseren grünen Politikern Paroli zu bieten, die noch nicht mal eine vernünftige Schulausbildung haben. Was ist denn da los? gegenüber 2018. Das ist das zweite Kernstück der deutschen Wirtschaft. Die beiden Kerne, die bislang uns Weltgeltung und Einkommen durch die Exporte verschafft haben und Lebensstandard, die sind hier eindeutig im Rückgang.
Und das ist nicht etwa ein statistisches Artefakt, irgendwo konnte man mal lesen, ja, wenn man also die reale Wertschöpfung nimmt, dann sieht das günstiger aus, aber wenn Sie sich angucken, wie die reale Wertschöpfung berechnet ist, das ist ja geradezu albern. werden die Importe zu Importpreisen runtergerechnet. Das heißt, der dramatische Anstieg der Importpreise im Vergleich zu den Produktpreisen, der zu einer Verringerung der Wertschöpfung führt, die stärker ist als das, was bei dieser Berechnungsmethode rauskommt, wird dann einfach wegdefiniert. So kann man ja nun wirklich nicht rechnen. Na ja, gut, das können wir jetzt als Wirtschaftsleihen nicht so beurteilen. Also hier müsste er eigentlich noch zwei, drei Sätze mehr sagen, aber wir nehmen das jetzt einfach mal so hin. Man kann immer, wenn man reale Reihen bildet, nur durch einen Preisindex, aber nicht gleich durch mehrere Teile. Gut, es sind gewaltige Opfer, die wir vornehmen.
Der Standort wird wirklich kaputt gemacht durch diese Politik. Aber was tut man nicht fürs Klima? Das Klimaproblem besteht. Das ist, glaube ich, keine Einbildung. Ja, und dann mit diesem Satz sehen wir, dass Professor Sinn eben ein Mainstream-Leist, das Klimaproblem besteht. Das ist, glaube ich, keine Einbildung. Ja, ich glaube, da gibt es doch genügend andere Wissenschaftler, die das sehr wohl als Einbildung, wenn nicht gar als... globale Lüge und Propaganda betrachten. Aber das ist dann, wie schon gesagt, ein anderes Thema. Damit werde ich mich zu gegebener Zeit auf meinem Kanal noch intensiver befassen. Aber jetzt sind wir erstmal bei der Energiewende. Aber die Frage ist, was können wir tun? Ich glaube leider nicht viel. Hier schauen wir uns mal den Markt für Erdöl an. Das ist der Ölpreis seit 1982, dem Ende der zweiten Ölkrise. Vorher gab es noch andere Effekte, da will ich jetzt nicht drauf zu sprechen kommen. Der geht rauf und runter. Riesige Schwankungen.
beim Ölpreis zwischen 40 Barrel bis 140 Barrel, wenn Sie sich erinnern. Und hier ist die globale Ölproduktion in dasselbe Diagramm gezeichnet, und zwar so, dass der Mittelwert beider Kurven gleich 100 ist. Insofern kann ich denen dasselbe Diagramm zeichnen. Man sieht also, wenn man das vergleicht, die Preise sind enorm volatil, Und die Ölscheichs und die anderen Ölproduzenten, die zucken nur mit den Achseln und machen gar nichts. Die folgen quasi einem linearen Produktionspfad. Und das heißt, wenn irgendwo auf der Welt die Nachfrage nach Öl einbricht, dann fällt halt der Ölpreis im Weltmarkt und andere Regionen nutzen die Chance und kaufen zu niedrigeren Preisen genau das Öl. Das Öl bleibt deswegen nicht in der Erde, weil eine Region weniger Öl kauft. Es fließt einfach nur anderswohin. Es fließt hin und her. Die Tanker fahren mal dahin, mal dahin, die Welt ist groß. Aber die Extraktion aus der Erde heraus, die ändert sich nicht. Und weil die sich nicht ändert, ändert sich auch der CO2-Effekt nicht durch solche Preisänderungen. Aber die Preisänderungen sind das Einzige, was wir durch unsere europäische Verbotspolitik beim Öl, Autos und Hausbrand erzeugen können. Wenn wir weniger kaufen, dann fällt der Weltmarktpreis, weil wir nicht kaufen. Aber die Scheichs reagieren gar nicht. Das zeigt dieses Diagramm.
Ja, und das finde ich ganz interessant, wobei es aber nicht wirklich eine Weisheit ist. Ja, vielleicht für denjenigen, der sich mit Wertpapieren nicht auskennt. Wir wissen ja, dass zum Beispiel Aktien haben ja einen Nennwert. Da steht dann was weiß ich für eine VW-Aktie 100 Euro drauf. So, dann kann die aber doch in der Börse auch für 500 oder 1000 oder für 2000 Euro gehandelt werden oder auch für nur 50 oder auch nur für 2 Euro. Je nachdem, wie sich Angebot und Nachfrage ändern. Aber am Nennwert der Aktie ändert sich rein gar nichts. Und genau das ist hier das Prinzip, was der Professor Sinn bezüglich der Ölpreise und den Ölförderquoten darstellt. Das heißt, unilaterale Einschränkungen des CO2-Ausstoßes in Teilen der Welt sind vollkommen sinnlos, weil die freigegebenen Brennstoffmengen, jedenfalls behandelbaren Brennstoffen, anderswo sofort verbrannt werden. Das haben in Deutschland auch schon viele behauptet und die wurden dann als Aluhutträger und rechte Schwurbler und sonst nicht was bezeichnet und als Feinde des Weltklimas. Und das finde ich interessant, dass Sie jetzt sagen, die haben ja recht gehabt. Was anderes bei der Braunkohle, die nicht gehandelt wird, was wir nicht aus der Erde rausholen, kommt auch nicht in die Luft.
Da haben wir einen Effekt. Aber bei handelbaren Brennstoffen, und da ist das Erdöl ja das Musterbeispiel, haben wir null Effekt. Wir kasteien uns, machen die Industrie kaputt und erreichen nichts für die Umwelt. Wir kasteien uns, machen die Industrie kaputt und erreichen nichts für die Umwelt. Das ist ja nicht mal ein nettes Fazit oder Zusammenfassung. Steinkohle ist handelbar auch und Gas ist auch handelbar. Da gilt das also in abgeschwächter Form auch, dieses Phänomen. Und das Schlimme ist, durch das Verbrennerverbot hier zu Hause subventionieren wir unsere Konkurrenten sonst wo auf der Welt, die jetzt eben billig die Brennstoffe bekommen. Wir subventionieren unsere Weltmarktkonkurrenten. Das heißt also mit dieser Politik schießen wir uns ins eigene Knie. Das ist quasi eine Form von wirtschaftlichem Masochismus. Also haben wir da vielleicht so eine Todessehnsucht mitgebracht.
Möchten wir deindustrialisiert sein? Möchten wir unbedingt pleite sein? Möchten wir unbedingt teure Energie haben? Und das dann alles unter der Vision, aber die Umwelt, die haben wir gerettet, die wir dann aber laut Professor Sinn ja kein bisschen gerettet haben. Die jetzt eben billig die Brennstoffe bekommen. Wir machen unsere Industrie kaputt und subventionieren auch noch die anderen und fürs Klima, und zwar indem wir ihnen die Brennstoffe überlassen, die wir sonst genommen hätten. Und fürs Klima kommt halt nichts heraus. Einige sagen ja, wir sind klein, die Deutschen sind nur 1,7 Prozent des CO2-Ausstoßes, die EU nur 8 Prozent. Und wenn wir das einsparen, das hilft ja nicht viel. Das Argument ist vollkommen irreführend, denn der Punkt ist bisher gar keinen Effekt erzielen. Wie? Wir erzielen gar keinen Effekt. Noch nicht mal einen kleinen von 1,7% oder von 8%. Das wäre ja doch nur ein ganz ungünstiges Ergebnis für das, was wir bisher immer so geglaubt haben. ... des Verschiebebahnhofs bei den handelbaren Brennstoffen. Also CO2-Einsparungen bei handelbaren Brennstoffen vorzunehmen, ist...
Wirkungslos, wenn es nur Teile der Welt machen. Wir brauchen einen Weltklimaclub. Und dass ein Klimaclub funktioniert... Und da sehen wir eben, dass er ein Mainstreamer ist. Wir brauchen einen Weltklimaclub. Also auch Professor Sinn ist der Ansicht, dass das Klima auf jeden Fall gerettet werden muss. Und da spielt ja das CO2 eine ganz wichtige Rolle mit. Theoretisch, wenn man ihn denn einrichten könnte. Ich habe keine Illusionen. sehen wir an der Covid-Krise. Die Covid-Krise führte zu einem plötzlichen Ölpreisrückgang, weil die ganze Welt in der Krise war und jetzt nicht mehr Öl kaufte. Dann haben die Ölscheichs und die anderen kalte Füße gekriegt, haben gesagt, das können wir nicht zulassen, da haben wir überhaupt keine Einnahmen mehr zum Schluss, wir müssen also die Produktion drosseln. Und das haben sie getan, wie Sie an dieser gelben Kurve hier sehen. Erst ging der Preis runter, dann hat man die Produktion gedrosselt um diesen extremen Preisverfall abzubremsen. Und das gelang auch, weil anschließend tatsächlich die Preise hochschossen, was ein Teil unseres Inflationsgeschehens ist. Und inzwischen finden auch die Förderländer wieder zurück auf ihren alten Pfad. Also was wir daraus lernen, ist zweierlei. Alleingänge bei der Klimapolitik von Teilen der Welt,
sind nicht nur kleine Beiträge, sondern keine Beiträge. Ein Klimaclub indes, bei dem alle großen Länder koordiniert handeln, würde wirken, weil er genug Macht hat, durch Nachfrageeinschränkungen die Scheichs zu zwingen, das Zeugs in der Erde zu lassen. Ja, aber jetzt mal ganz ehrlich, jetzt widersprechen Sie sich doch, Frau Wässersinn. Vorhin haben Sie doch erklärt, dass eben diese 45% Reduktion, selbst wenn alles grün ist, eine Deindustrialisierung ist. Und jetzt fordern Sie, die Scheichs zu zwingen durch einen Klimaklub, dass weniger Öl produziert wird. Aber das ist doch nichts anderes als Deindustrialisierung. Also insofern sind Sie doch jetzt rennen Sie doch mental im Kreis herum. Sie kritisieren die Regierung, also die Regierungspolitik, dass sie die Deindustrialisierung durchführt und Sie selber fordern diese als Resultat Ihres Vortrages. Also muss man ehrlich sagen, jetzt bin ich ein bisschen enttäuscht von Ihnen. Ganz nicht in die Luft. Da gibt es keinen Lebeneinweg. Ganz einfache Zusammenhänge. So, und solange wir dieses Problem haben,
brauchen wir uns überhaupt keine Gedanken darüber zu machen, ob wir den Strompreis subventionieren sollten, ob wir beschleunigte Abschreibungen einführen sollten, ob wir hier sonstige Investitionen in die Infrastruktur vornehmen in Deutschland. Das ist alles für die Katz, wenn dieses Kernproblem nicht gelöst ist. Ja, also das Kernproblem wird gelöst durch die Einführung eines Klimaclubs, sprich eines weltweiten Klimakontrollgremiums. Was machen soll? Es soll die Ölscheichs dazu bringen, das Öl in der Erde zu lassen. Und wodurch ersetzen wir das jetzt nochmal? Durch den Flatterstrom, den Sie vorhin kritisiert haben. Also ich muss ganz ehrlich sagen, jetzt an der Stelle, Da muss ich mich fragen, Professor Sinn, ob Sie schon der Alterssenilität unterlegen sind, denn das ist doch wirklich ein Zirkelschluss, wie er im Buche steht. Naja, das ist zumindest meine Meinung. Vielleicht sehen Sie das ja ganz anders. Schreiben Sie es unten in die Kommentare rein. Bis zum nächsten Mal. Die Welt klar sehen, clever denken, frei handeln.
Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Was die Grünen leugnen | Folgen der Energiepolitik | Energieschwindel“, Die Welt Klar Sehen, 02.08.2024.
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Uwe Loose kommentiert einen Vortrag des Ökonomen Hans-Werner Sinn beim Wirtschaftsbeirat Bayern. Kernthese: Die deutsche Energie- und Klimapolitik erzwingt eine Deindustrialisierung, und unilaterale CO2-Einsparungen bei handelbaren Brennstoffen bleiben ohne Klimaeffekt.
