Der Selbstbetrug mit der großen Ballweg-Demo09.08.2024
Abschrift
Abschrift des Videos vom 09.08.202421 Abschnitte
Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.
Elijah Tee von etvc.de hatte sich vor, während und nach der großen Demo-Veranstaltung vom 3.8. äußerst kritisch zum Veranstalter und zur Demo-Durchführung geäußert und hat seitdem harsche Kritik eingefahren und man bezeichnet ihn als Spalter und Hetzer. Klar sehen, clever denken, frei handeln. Willkommen auf meinem Kanal, die Welt klar sehen. Mein Name ist Uwe Loose und ich möchte den letzten Stream von Elijah Tee mal im wesentlichen Punkten beleuchten, indem er seine Position rechtfertigt, warum er der Meinung ist, dass er ein Kämpfer für die Wahrheit ist. In dieser Sendung nimmt Elijah Tee sich ein Lied, was von Xavier Naidoo vorgetragen ist und hat dort ja den wichtigsten Part besonders betont. Schauen wir mal rein, wie er das jetzt selber formuliert. eine Meinung haben, dahinterstehen, den Weg von Anfang zu Ende gehen. Wenn es sein muss, ganz allein da oben stehen. Ja, und da hat er natürlich recht. Denn das Erste ist, wer die Wahrheit sagt, sagt meistens etwas, was die meisten Menschen gar nicht so gerne hören wollen. Die machen lieber Augen zu, Ohren zu, bloß nicht sagen.
Die meisten Menschen sind wie die Fische, die mit dem Strom schwimmen. Aber wie heißt es so schön, wer zur Quelle will, der muss gegen den Strom schwimmen. Und diejenigen, die gegen den Strom schwimmen, sind ganz wenige. Und deswegen müssen sie eben nach dem alten Indianerwort ein schnelles Pferd haben, weil sie sonst von den ganzen Lemmingen, die sich ja alle für wahrheitsgläubig und wahrheitssuchende halten, sonst überrannt werden. Und dieses Lied bedeutet aber auch, alleine zu stehen, in seiner Erkenntnis zu stehen und sich nicht irgendeinem Mehrheitsdiktat zu beugen, standhaft zu bleiben, auch dann, wenn der Wind einem hart um die Ohren fliegt. Elijah Tee hat in seinem zweieinhalb Stunden langen Stream sehr viele Argumente angeführt, sehr viele Beweise oder zumindest Indizien. Die kann ich natürlich in einem Kommentar so nicht nachbesprechen. Das wäre viel zu aufwendig. Ich möchte mich daher auf die wichtigsten, ja ich sag mal, Kernpunkte konzentrieren. Zum einen, dass die Wahrheitsbewegung eben eine Mehrheitsmeinung hat, die anderen als Nestbeschmutzer, als Spalter und Hetzer bezeichnet. Das kennen Elijah Tee und ich seit...
Seit September 2020, als wir zum ersten Mal über Ballweg-Demos kritisch uns geäußert haben. So als wir festgestellt haben, dass das völlig kopflos, völlig planlos, völlig unstrategisch ist und dass man vielleicht ja sogar etwas von der Militärstrategie lernen könnte. Wir haben im Laufe der Jahre 60 Videos zu dem Thema gemacht, nicht nur über Ballweg-Demos. Demonstrationen auch über andere und man kann im Grunde genommen sagen, ja 90, 95 Prozent, wenn nicht gar 99 Prozent sind aus rein strategischer Betrachtung völliger Blödsinn. Das sind ja Aktionen gewesen, die man sich genauso gut hätte sparen können. Ja, und genau das ist eben, warum der Wahrheitssagende eben ein schnelles Pferd haben muss, weil Wahrheit grausam ist. So, was ist daran grausam? Weil nämlich, wenn die Wahrheit kommt, wird die Illusion runtergezogen, die verschwindet. Man sieht auf einmal das, was wirklich ist und erkennt, dass diejenigen, denen man bisher vertraut hat, eigentlich Lügner, Betrüger, Illusionisten sind, Zauberkünstler, die einen hypnotisieren und einem erzählen, dass man ohne
viel Aufwand doch was Schnelles erreichen könnte. Hier nur diesen Knopf drücken und schon 1000 Euro am Tag verdienen. Da nur drei Zauberworte zu seiner Frau sagen und sie ist sofort für ewig in einen verliebt. Und hier nur einfach mal zu einer Demo gehen. Und dann wird sich alles in Deutschland ändern. Das heißt, genau das ist die Lügenmethode der ganzen Illusionisten, Lügner und Betrüger, den Leuten zu erklären, dass man nicht viel tun muss und trotzdem viel erreichen kann. Während wir im normalen Leben ganz genau wissen, nichts kann man ohne Monate, Jahre, lange Übung erlernen. Weder das Fahrradfahren... noch das Geigenspielen, noch irgendetwas anderes. Aber die Wahrheitsbewegung scheint nicht aus ihren Fehlern zu lernen. Das behauptet zumindest Elijah Tee und sagt, Kritik ist unerwünscht. Und was ist die Hauptkritik, die wir und auch Elijah Tee an die Protestbewegung gestellt haben? Nämlich, dass es an der Effektivität fehlt. Es gibt keine positiven Ergebnisse. Die Politik ist völlig unbeeinflusst. Die interessiert das überhaupt gar nicht, ob demonstriert wird oder nicht.
Ganz im Gegenteil, sie wirkt auf die Demonstranten ein. Die Demonstranten verhalten sich wie kleine Äffchen und lassen sich jeden Befehl geben. Masken auf, Masken ab, Abstand so, Abstand so. Das heißt, sie protestieren, aber gegen wen? Lassen sich von dem gegen sie... Protestieren lassen sich Befehle geben. Ja, was soll denn so ein Quatsch? Das ist doch Kinderkacke im weitesten Sinne. Und wenn man mal guckt, da ist ja auch noch ein Selbstbetrug dabei. Da heißt es immer, wir haben einen magischen Moment gehabt. Ja, damals im August 2020, da waren wir 500.000, mindestens, wenn nicht gar 1,2 Millionen. Ja, ich habe dazu ein Video gemacht, ja, damals schon im September. Das war mein aller allererstes eigenes Video. in dem ich bewiesen habe, dass es unmöglich ist, physikalisch unmöglich, dass 1,2 Millionen Menschen auf der Straße am 17. Juni stehen könnten, selbst wenn man noch Tausende dazu rechnet, die in den Gebüschen links und rechts möglicherweise gelagert oder gestanden haben. Es ist schlichtweg unmöglich.
Man hat sich dort schon belogen und betrogen, sich selbst hochgerechnet und hat gesagt, 1,2 Millionen, wenn es 10% vielleicht davon gewesen wären, dann wäre es ja schon toll gewesen. Das heißt, dieser magische Moment, der ist schon eine Lüge und jetzt nach vier Jahren, Denn wie viel draus geworden? 12.000 laut der Polizei, 30.000 laut irgendwelchen Optimisten. Ja, 30.000 ist selbst von der kleinsten Zahl von 500.000 vor vier Jahren, wie viel? Hier hat man gerade, ja, ich sag mal 5%, ja, grob gerechnet. Das heißt, in vier Jahren wurden 95%, ja, der Teilnehmer, ja, machen nicht mehr mit. Das nenne ich ja mal einen super Erfolg. Ja, das ist ja eine tolle Strategie, ja, wenn man von seinen Followern 95% verliert. Und das dann noch als großen Erfolg feiert und sagt, ja wir sind aber die große Protestbewegung. So was haben wir denn gehabt? Ja eine Gruppenextase, einen magischen Moment, wo manche Leute sich gefühlt haben, jetzt könnte etwas passieren, aber in Wirklichkeit ist nichts passiert. Die Politik ist völlig unbeeinflusst geblieben.
Und eine fehlgeschlagene Demo von damals wird nach vier Jahren aufgeblasen zu einem Heilsbringer, der sie schon damals nicht war. Und wenn man dann die Leute fragt, warum ist das denn so und warum kritisiert ihr das denn so, ihr beiden Hetzer und Spalter? Dann sagen wir, ja, weil es vielleicht einfach nicht funktioniert. Dann sagen wir, mach es doch besser. Dann sagen wir, mach es doch besser. Und dieses, mach es doch besser, das ist ein wirkliches Totschlagargument. So, denn mach es doch besser heißt, nur wer Demonstrationen selber organisiert, der kann, ist befugt, andere Demoveranstalter zu kritisieren. Jetzt fassen Sie sich bitte mal an den Kopf und denken Sie mal logisch. Das heißt, wenn ich ein Fußballspiel sehe und... kritisiere, dass da der Torwart oder der Schiedsrichter oder ein Spieler irgendwas falsch gemacht hat, dann darf ich das nicht kritisieren, außer ich spiele besser als die Spieler auf dem Spielfeld. Wenn jemand auf einem Konzert den falschen Ton spielt und ich sage, das war aber ein scheiß Konzert, dann darf ich das gar nicht sagen, weil ich mache es ja nicht besser, ich bin ja kein Topmusiker.
Das heißt, diese Aussage, mach es doch besser, ist nichts anderes als die Methode, die wir vom Mainstream kennen. Wir haben die Wissenschaft, wir haben die Wahrheiten, alle anderen sollen die Klappe halten. Das heißt, wer in der Protestbewegung sagt, Mache es doch besser, ist nichts anderes als ein ganz übler und finsterer Demagoge, der Kritikern schlichtweg den Mund verbieten will. Der sich völlig antidemokratisch, völlig antimeinungsfreiheitlich äußert. Und er merkt es gar nicht und glaubt, er tut was Gutes. Und da stellt sich natürlich die Frage, was ist denn der Sinn einer solchen Demo? Warum? Das hinterfragt auch Elijah Tee. Warum gehen die Leute überhaupt zu einer Demo, um sich zu fühlen? Ist es das, was Sie wollen? Sie wollen sich Energie abholen. Denken Sie da mal logisch drüber nach. Wenn Energie jetzt zum Beispiel Euros wären, wenn jeder sagt, alle haben 10 Euro Mehrwert. Ja, wo kommen denn die 10 Euro her? Und das dann bei einem Veranstalter, der gleich am Anfang sagt, ich bitte mal um Spenden.
Das heißt, Sie haben doch gar nichts mehr bekommen. Sie haben doch nur Geld untereinander getauscht. Die 10 Euro, die Sie mitgebracht haben, die haben Sie jemand anders ergeben und er hat Ihnen die 10 Euro zurückgegeben. Das heißt, Sie haben sich selber mit Energie versorgt. Sie haben rein gar nichts gewonnen. Sie hätten genauso gut zu Hause bleiben können und sich selbst die 10 Euro von der linken Tasche in die rechte spielen können. Und was... Haben Sie da dann auf der Seite des Veranstalters, was genau sind denn dessen Motive? Was genau will der denn von Ihnen? Will der eine Spende haben oder will der eine politische Aussage machen oder was? Und wenn Sie dann mal gucken, wie das da losgeht, da taucht ein Guru auf von einer obskuren indischen Sekte, zu der habe ich auch mal ein Video gemacht, die nichts anderes will, als die Welt beherrschen und als Hintergrundgruppe die Politiker dominieren und denen zu sagen, wann sie wie zu regieren haben. Das kann es doch gar nicht sein. Und die Veranstalter, was machen die mit den Spenden? Warum muss jemand bei einer Demo, die schon bezahlt ist, denn sonst hätte sie ja nicht stattfinden können, warum muss das ein erstes Wort sein? Ich habe drei Spendendosen, wo sind die denn?
Für was braucht er denn jetzt die Spenden? Doch nicht für diese Demonstration, sondern für was? Ja, für sich selbst oder für die Demonstration im nächsten Jahr. Und vor allen Dingen, wem wollen Sie denn was demonstrieren? Das ist eine Frage, die Elijah Tee auch gestellt hat. Wer ist denn eigentlich die Zielgruppe? Warum gehen Sie dorthin, um sich mit anderen auszutauschen, um zu sagen, wir sind eine tolle Community, weil wir im letzten Jahr waren, im vorletzten Jahr und vor vier Jahren. Deswegen ist es gut, dass wir da waren. Gruppendynamik, ist das, weswegen Sie dorthin gehen? Oder wollten Sie mit jemandem ein Gespräch führen? Wollten Sie jemanden ansprechen? Wollten Sie Anschluss erzeugen? Mit wem wollen sie Anschluss erzeugen? Wer soll ihre Anschlussgruppe sein? Die Anwohner? Wollen sie die überzeugen? Und dann rennen sie, und das zeigt Elijah Tee sehr deutlich, in den absurdesten, sexistischen und merkwürdigsten Kleidern herum, teilweise halbnackt, mit merkwürdigen Fahnen und Flaggen, die einen völligen Wirrwarr erzeugen, dass man sich fragen kann, was ist denn das für eine Chaos-Truppe? Wie unsolid und unseriös wirkt das?
Und dann sagen sie, sie wollen Anschluss erzeugen. Bei wem denn? Bei anderen Chaoten? Und dann stellt sich die Frage, wo wollen sie denn den Anschluss erzeugen? Dann hat Elijah Tee immer wieder kritisiert, wieso gehen sie denn in den Tiergarten? Ja, und das ist eine berechtigte Frage. Wenn Sie demonstrieren, wollen Sie etwas zeigen. Sie wollen jemandem etwas zeigen. Und wenn Sie nicht Ihren eigenen Kumpels, die um Sie herum sind, etwas zeigen wollen, dann wollen Sie vielleicht der Bevölkerung etwas zeigen. Wo ist in Berlin die Bevölkerung im Tiergarten, die 100 Leute, die da gerade sich eine Bratwurst grillen? Die ist doch wohl nicht Ihre Zielgruppe. Und alle anderen, die sind nicht dort. Und wer ist denn tatsächlich die Zielgruppe? Sie wollen doch eigentlich Politiker überzeugen, dass sie eine andere Politik machen. Und wo sind die Politiker? Sind die dort? Haben die irgendwas davon mitgekriegt? Nein, die sind in ihren Regierungsvierteln hinter schalldichten Fenstern. Und sie sitzen da mitten im Wald und halten tolle Reden, die kein Mensch außer ihnen selbst hört.
Das soll irgendetwas bringen? Und da stellt sich doch die Frage, wenn man das doch schon bei der ersten Demonstration eigentlich mitkriegt, dass dort man quasi wie im finsteren Walde sitzt und dann keiner hört, da könnte man doch eigentlich auch in den Keller gehen. Also die Frage stelle ich mir, warum gehen die Demonstranten ja überhaupt nach Berlin? Warum nehmen die nicht einfach ihr buntes, albernes Kleidchen, gehen in den Keller, halten ein Fähnchen hoch, hören auf Kopfhörern die tollen Reden von Herrn Ballweg und anderen tollen Demogästen und sagen, ich demonstriere. Da haben sie genau denselben Effekt. Kein Schwein hört sie. Aber sie sparen sich die Anfahrtkosten, sie müssen nicht in der heißen Sonne da stehen, sie müssen nicht stundenlang marschieren, aber das Ergebnis ist dasselbe, nämlich absolut null. Und dann stellt sich doch die Frage, konnten das denn die Initiatoren, die Veranstalter der Veranstaltung nicht merken? Haben die nichts daraus gelernt, kritisiert ja Elijah Tee sehr deutlich. Warum machen die immer dasselbe? Warum machen die seit vier Jahren immer dasselbe? Nicht nur Ballweg, sondern auch viele andere. Warum immer dasselbe?
Eine Demonstration, die keinerlei politische Veränderung herbeiführt. Kann es sein, dass man einfach nur die Leute in die Irre führt und zwar völlig vorsätzlich, wohlwissend, dass daraus nichts passiert? Kann man so dumm sein, das nicht zu wissen? Was wäre denn die Alternative gewesen? Man hätte doch auch vor vier Jahren schon feststellen können, wenn man mal so ein bisschen... Da ich lesen würde, die Kunst des Lesens, geht das mit sozialen Bewegungen, mit Demonstrationen seit dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland. Da würde man feststellen, je größer der Demonstrationsrahmen ist, desto wichtiger ist die Mitarbeit der öffentlichen Medien. Und wenn die nicht da sind, dann können sie das alles vergessen. Und das bedeutet, es war doch relativ klar, dass die öffentlichen Medien, die Mainstream-Medien nicht mitmachen würden. Und schon alleine dieses eine Kriterium hätte bei rein logischem Denken dazu geführt, dass man hätte sagen müssen, Demonstrationen auf der Straße ohne eine positive Mitwirkung der Massenmedien kann überhaupt nicht funktionieren. Kann nicht funktionieren, selbst wenn man es noch so sehr gerne möchte. Und das bedeutet, dass man stattdessen nach anderen Wegen hätte suchen können.
Elijah Tee hat Ihnen vorgeschlagen, oder hat darauf hingewiesen, das Buch von Gene Sharp. Da gibt es 200 verschiedene Methoden, die man nicht Demonstrationen, sondern passiven Widerstand leistet. Wie viele kennen Sie davon? Oder kennen Sie genau eine? Demonstrieren? Ja, was soll man sonst machen? Ja, demonstrieren besser als nichts tun. Nein, es gibt noch 199 andere Methoden. Warum kennen Sie nicht? Warum praktizieren Sie sie nicht? Warum glauben Sie, dass nur ein einziger Weg geht, wenn es doch noch 199 andere Wege gibt? Eine Alternative, das war zum Beispiel ein Vorschlag, den ich spätestens 2021 gemacht habe, warum haben nicht die weisen, vernünftigen und seriösen Fortänzer der Protestbewegung gesagt, Nee, also Straßenprotest kann nicht gehen, weil die Massenmedien gegen uns sind. Also müssen wir eine ganz andere Struktur haben, nämlich die Struktur, dass man, ja was kann man nicht machen in einem parlamentarischen Staat? Ja, man könnte die Leute aufrufen.
Ich könnte sagen, geht doch in die Parteien. Und zwar in jede x-beliebige Partei. Spart euch die Zeit und den Organisationsaufwand, neue Parteien zu gründen. Das ist reine Zeitverschwendung. Nehmt die Parteien, die schon im Bundestag sind, tretet dort ein. Egal welche, ob das die Linken sind, die Gelben, die Roten, die Schwarzen oder sonst wer. Tretet dort ein und werdet politisch tätig. Aber halt, dann sind wir ja bei dem Bereich, das geht ja gar nicht so schnell, da muss man ja arbeiten. da muss man ja regelmäßig hingehen, da muss man ja nachdenken, da muss man sich mit anderen auseinandersetzen. Und was war doch, sagten doch die Vortänzer der Demonstration, kommt einfach zur Demo, fühlt euch gut und dann wird auch alles gut. Das heißt, da sehen wir genau die Zauberei, die Hypnose, der schnelle, einfache Weg statt der komplizierte Weg. Hierarchien. Und dann stellt sich natürlich die Frage, warum sind die Leute so blindgläubig? Warum befolgen sie diese einfachen Wege und erkennen nicht, dass es unmöglich ist, bei diesen Rahmenbedingungen, dass es jemals erfolgreich werden könnte? Warum sind sie so blindgläubig? Die meisten von euch waren auch nicht da. Und die, die waren, sind nun mal Idioten.
Das kann man nicht anders sagen. Es ist idiotisch und es ist eine Wahrheit, dass das alles immer noch nicht geblickt zu haben, nach vier Jahren immer noch genau so im Kreis herumzulaufen, mit diesen Fahnen, neben diesen Fahnen, ohne irgendeine Disziplin, ohne irgendeine Strategie, ohne in irgendeiner Form einen Hintergedanken zu hegen, natürlich zu nichts bringen kann, natürlich zu nichts führen kann, Ja, eine bezeichnete Elijah Tee, also die Demonstranten als Idioten. Und ist das jetzt unverschämt? Sollte man das nicht sagen, weil es nicht so nett ist? Also ich muss ganz ehrlich sagen, nein, es ist nicht nett. Überhaupt nicht. Aber wahr ist es trotzdem. Wer nichts aus seinen Fehlern lernt, wer immer dasselbe falsch macht und sich dann beklagt, dass sich nichts ändert, der ist einfach zu blöd. Der ist einfach ein Idiot. Und dann darf er sich nicht wundern, wenn er als solcher auch benannt wird. Ein Baum ist ein Baum, weil er die Eigenschaften eines Baumes hat.
Und ein Stein ist ein Stein, weil er die Eigenschaften eines Steines hat. Und ein Idiot ist jemand, der unfähig ist, die einfachsten Dinge zu lernen und der immer wieder dieselben Fehler macht. Ja, Idiot ist die exakt richtige Bezeichnung. Um wem das nicht gefällt, der ist ja erst recht ein Idiot, weil er dann nach seinem Gefühl geht, anstatt sich nach der Information zu bemühen. Nämlich, worum geht es eigentlich? Oder geht es nur darum, dass man Dinge sagt, die mir nett gegenüber erscheinen? Die Wahrheit aber, die nicht nett ist, die darf ich auf keinen Fall hören. Das ist Idiotie, nach seinem Empfinden zu gehen, statt nach der Information. Bringt das etwas? Oder ist das Zeitverschwendung? Oder ist das vielleicht sogar destruktiv? Oder führt das die Bewegung mal wieder an der Nase vorbei? Aber ihr habt dann das Gefühl, wenn ihr nach Hause fahrt, ach, wir haben jetzt etwas gemacht. Na, was habt ihr denn gemacht? Was habt ihr denn gemacht, ihr Idioten?
Ja, was habt ihr denn gemacht, ihr Idioten? Und das, denke ich, ist ein gutes Abschlusswort jetzt für meine Kommentierung. Ja, nichts haben sie gemacht, gar nichts. Sie haben sich im Kreise drehen lassen und haben noch Spaß daran gefunden und glauben, dass sie etwas Wichtiges getan haben. Sie sind wie kleine Kinder und laufen der Karotte nach, die man ihnen hält. Und dafür sind sie auch noch bereit, den Leuten Geldzeit zu geben. Und ich weiß nicht, was zu opfern. Ja, so blöde kann man eigentlich gar nicht sein. Aber offensichtlich ist das ja die Realität. Und deswegen soll man es nicht beklagen. Es ist, wie es ist. Und man wünschte sich, es wäre besser. Aber es ist nun mal so. Dazu sage ich nur eins. Es gibt nur wenige, die bereit sind, das in dieser Klarheit auszudrücken. Dazu gehört auf jeden Fall Elijah Tee. In dieser sogenannten Wahrheitsbewegung ist er vielleicht einer der wenigen, wenn nicht derjenige, der es am drastischsten mit ausdrückt. So, er ist dafür viel kritisiert worden. Ich habe auch mal einen kleinen Teil dazu beigetragen, auch mit diesem Video. Und ich muss ganz ehrlich sagen, ich stimme Elijah Tee zu 100% zu.
Wir sehen nicht, dass er auch nur an einem Jota irgendetwas Falsches gesagt hat. Und was man ihm auch hoch anrechnen muss, zumindest was ich es tue, hat Eier in der Hose. Das heißt, er ist jemand, der hat Mut. Und Mut kann man nicht kaufen. Mut ist etwas, das hat man. Das ist eine Sache des Charakters. Und nicht irgendwelche Schleimer, die nur Spenden abzocken und Leuten mit irgendwelchen Märchengeschichten vom ewigen Frieden passiv halten und im Grunde genommen jeglichen angeblichen Widerstand ersticken. Sie sogar selber sagen, sie haben mit Widerstand gar nichts zu tun, dass sie wollen, dass die Leute in ihre Mitte kommen. Ja, aber das hätten sie doch auch zu Hause im Yoga-Zentrum machen können. Dazu müssen sie doch nicht nach Berlin fahren, um in ihre Mitte zu kommen. Da hätten sie doch mal autogenes Training machen können. Also insofern muss ich sagen, Elijah Tee, das ist jemand, der hat Mut, der hat Mut, sich alleine hinzustellen, der hat Mut, dieses Alleinstehen auch zu ertragen. Das ist etwas, was ich besonders betonen möchte.
Menschen wie Elijah Tee sind selten. Die sind selten wie Edelsteine in einem Haufen, einem Geröllhaufen. Muss man erst mal finden. Und wenn man sie gefunden hat, dann soll man sie auch wertschätzen. Und ich äußere meine Wertschätzung dadurch, dass ich sage, jawohl, Eli, das hast du richtig gemacht. Mach weiter so. Ich unterstütze deine Aktivitäten, auch wenn du manchmal verbal doch deutlich über die Grenzen schläfst, was vielleicht nicht ganz so elegant und auch nicht vorteilhaft ist. Aber von der Sache her hast du völlig recht. Und für mich hat dein Statement, dein Engagement, das zeigt mir, dass du das Herz am richtigen Fleck hast. Deswegen werde ich dich von jetzt an nur noch Elijah Löwenherz nennen. Und ich fordere andere, die verstehen, was dein Arbeit, der Wert deiner Arbeit ist, auf sich auch dazu zu bekennen, auch den Mut zusammenzunehmen, auch Kritik zu äußern, nicht nur am System, sondern auch an den Figuren der Protestbewegung, wenn sie denn ergebnislos vor sich rumstrampeln und all diejenigen mental, emotional und auch mit Finanzen zu unterstützen,
die ein Löwenherz haben und nicht das Herz vor lauter Angst in der Hose verstecken. Bis zum nächsten Mal. Die Welt klar sehen. Klar sehen, clever denken, frei handeln.
Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Der Selbstbetrug mit der großen Ballweg-Demo“, Die Welt Klar Sehen, 09.08.2024.
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Uwe Loose kommentiert einen Stream von Elijah Tee, der Michael Ballwegs Großdemo vom 03.08.2024 in Berlin grundlegend kritisiert. Analyse zur strategischen Wirkungslosigkeit der Protestbewegung (Säule 3: Staat & Alltag).
