Was wissen Polizei, LKA und Staatsanwaltschaft?09.09.2024
Abschrift
Abschrift des Videos vom 09.09.202451 Abschnitte
Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.
Gast
Handelt es sich bei dem Terroranschlag in München, bei dem der Attentäter im Kugelhagel getötet wurde, um einen islamistischen Terroranschlag oder um die Tat eines verwirrten Einzeltäters? Diese Frage möchte ich in diesem Video nachgeben. willkommen auf meinem kanal die welt klar sehen mein name ist Uwe Loose hier geht es darum die realität klar zu sehen richtig auszuwerten sprich clever zu denken und daraufhin eben freie entscheidung zu fällen frei zu handeln doch jetzt geht es los bei dem terrorattentat in münchen ist ja wirklich die frage was war da wirklich los ich habe ja schon zwei jahre Videos gemacht, die durchaus ambivalente Reaktionen hervorgebracht haben und heute möchte ich mal der Frage nachgehen, was denn eigentlich die Polizei dazu sagt, denn die hat ja am Freitag eine Pressekonferenz gegeben und da schauen wir uns mal die wichtigsten Informationen dazu an.
Uwe
Ja, grüß Gott von meiner Seite. Wir wollen die Gelegenheit nutzen, auf dem jetzt ein bisschen Zeit ins Land gestrichen ist seit dem tragischen Vorfall von gestern, sie nochmal auf Stand zu bringen, wo sozusagen der Stand der Dinge und der Ermittlungen sind. Und ich will da gestern Morgen beginnen sozusagen mit dem Einsatzgeschehen im Bereich des Karolinenplatzes. Der Täter hat sein Fahrzeug, mit dem er unterwegs war, im Bereich der Ackilstraße abgestellt. Das dürfte im Bereich von kurz vor 9 Uhr gewesen sein. Das wissen wir deswegen, weil um 6.30 Uhr die Österreicher festgestellt haben, in den Nachermittlungen, dass der Täter um 6.30 Uhr sozusagen das Haus in Österreich verlassen hat. Und mit der Wegzeitberechnung kann man sich dann vorstellen, dass das ungefähr mit dem auch hingeht, wo es der jetzige Erkenntnisstand ist, dass kurz vor 9 Uhr das Fahrzeug dann der Acklstraße abgestellt worden ist.
Gast
Ja, das ist natürlich schon mal eine wichtige Erkenntnis, denn die Frage war ja, wie konnte der Täter eigentlich mit seiner Langwaffe in München mitten in der Innenstadt erscheinen. Wenn er also mit seinem eigenen Fahrzeug gekommen ist, dann erklärt sich das natürlich ja sozusagen von selbst.
Uwe
Sie sehen hinter mir eine Übersichtsaufnahme von der Tatörtlichkeit, die sich doch über einen gewissen Bereich erstreckt. Der Täter hat das Fahrzeug verlassen, wurde dann auch beim Verlassen des Fahrzeugs von einer Solostreife sozusagen gesehen, also Polizeistreife, und dort ist schon eine Feststellung erfolgt, dass er einen waffenähnlichen Gegenstand gegebenenfalls in der Hand hält. Das war aber nicht verifizierbar, deswegen hat die Streife dann später nochmal gewendet, wollte das verifizieren, hat den Kollegen, den Täter aber dann aus den Augen verloren zunächst. Der Täter ist dann noch jetzt im Stand.
Gast
Das finde ich gut, dass die Polizei also auf diese erste optische Wahrnehmung sofort reagiert hat. Sie haben zwar einen Moment gebraucht, um das mental zu verarbeiten, nur dass der Täter dann irgendwo zwischen den Häusern verschwunden ist. Ja, das ist natürlich für die Polizei Pech. Aber ich denke, an der Stelle haben die Beamten noch ihre Arbeit geleistet.
Uwe
... in Richtung NS-Dokumentationszentrum gegangen, vom Fahrzeug aus weg. hat dort auf das NS-Dokumentationszentrum zwei Schüsse abgegeben, also auf die Glasfassade und auf die Eingangstür.
Gast
Moment, er schießt auf ein Gebäude, Glasfassade und die Eingangstür, aber er hat jetzt nicht gesagt, dass er auf Menschen geschossen hat. Also warum macht jemand etwas, warum schießt jemand einfach nur auf ein Gebäude, aber nicht auf Menschen?
Uwe
Er hat sich dann vom NS-Dokumentationszentrum weiterbewegt zur Rückseite des TU-Gebäudes. Das ist der schwarze Block auf der Übersichtsaufnahme. Er hat dort ein Fenster beschossen, ist dann dort in das Gebäude eingedrungen.
Gast
macht er dasselbe ja nochmal. Jetzt schießt er auf, was war das, das TU-Gebäude, Technische Universität, nehme ich mal an, schießt auf ein Fenster. Aber es wird jetzt nicht gesagt, dass er gezielt auf eine Person geschossen hat. Und dann dringt er in das Gebäude ein, um was genau zu tun.
Uwe
Er hat sich dort auch beim Eindringen verletzt. Das haben wir aufgrund von Blutanhaftungen feststellen können.
Gast
Er hat sich verletzt, also Einbrecherfahrung hat er offensichtlich nicht. Und verletzen tut man sich ja vermutlich, wenn man eben Glasscheiben oder sowas einschlägt.
Uwe
Er war im Gebäude selbst unterwegs und hat auch im Gebäude sozusagen nochmal eine Blutspur gesetzt.
Gast
Und im Gebäude... ist er aber niemandem begegnet. Niemand hat ihn gesehen. Habe ich das jetzt so richtig verstanden? Und was genau wollte er denn im Gebäude? Was hat er in diesem Gebäude getan?
Uwe
Er hat das Gebäude dann, das ist das in der Baderstraße 21, wieder verlassen auf den dort liegenden Parkplatz und hat dann zunächst versucht, über ein Fahrzeug den Zaun zum israelischen Generalkonsulat zu überwinden. Das scheint ihm nicht gelungen zu sein.
Gast
Also er kann nicht richtig in ein Gebäude einbrechen, ohne sich zu verletzen. Er kann nicht über einen Zaun springen und muss das abbrechen. Das wirkt auf mich jetzt nicht so professionell.
Uwe
Deswegen hat er sich dann weiter Richtung Generalkonsulat zubewegt und hat dann dort auf das Gebäude des Generalkonsulats geschossen. Wieder zwei Schüsse, die dann dort auf die Glasscheibe gegangen sind.
Gast
Also jetzt schießt er zum zweiten Mal auf ein Gebäude auf die Scheiben, um was zu erreichen, aber erneut nicht gezielt auf Personen.
Uwe
Anschließend ist er zu einer Parkanlage gegangen von dem Gebäude am Karolinenplatz 4, ist auch in dieses Gebäude eingedrungen, hat sich in dem Gebäude kurz aufgehalten und hat das Gebäude anschließend über den Haupteingang in Richtung Karolinenplatz verlassen.
Gast
Jetzt geht er schon ins nächste Gebäude rein, dringt dort ein, stellt sich dort kurz auf und verlässt es wieder. Also ganz ehrlich, das erscheint mir jetzt nicht so irgendwie zielgerichtet. Das wirkt auf mich persönlich chaotisch. Schreiben Sie mal in die Kommentare rein, wie das auf Sie wirkt.
Uwe
Und jetzt bewegen wir uns auf die finale Phase zu. Er hat sich dann im östlichen Bereich, Eckbereich des Gebäudes aufgehalten und die dortige Parkanlage, da stehen ein paar Bäume rum in der Grünfläche, betreten. Und dort ist letztendlich dann zum Aufeinandertreffen des Täters und der Polizeibeamten gekommen.
Gast
Also eine Parkanlage. Das ist nicht eine Parkplatzanlage, sondern eine Parkanlage. Das ist ja auch das Thema, warum konnte die Polizei ihren Feuerhage nachher machen, wenn sie doch angewiesen ist, gemäß Bundes- und auch Landespolizeigesetzen nur dann zu schießen, wenn sie keine Personen gefährden, weil dort anscheinend keine Personengefährdung bestand, weil es eine Parkanlage war, sprich ein weitläufiges Gebiet.
Uwe
Der Täter wurde dann zunächst aufgefordert, die Waffe abzulegen, was er nicht getan hat. Es ist zum Schusswechsel gekommen. A, der Täter hat auf die Kollegen geschossen, auf die Eingesetzten, und B, die eingesetzten Kollegen haben zurückgeschossen. Und auch in entsprechend massiver Art und Weise, das haben Sie auf den Videos gesehen, was die Anzahl der Schüsse betrifft.
Gast
Ja, das haben wir gesehen und das hatte mich ja verwundert, hatte das quasi in Frage gestellt, kritisiert würde ich gar nicht mal sagen, sondern eben in Frage gestellt, ob das jetzt tatsächlich angemessen und notwendig war. Denn es war ja eben doch ein größerer Kugelhagel von mehreren Dutzend Schüssen und für einen Täter, der offensichtlich, sag ich mal, quasi rumirrt, und gar nicht so genau weiß, was er tut. War das jetzt tatsächlich, das war ja die Frage, die ich gestellt habe, eine verhältnismäßig angemessene Reaktion der Polizei?
Uwe
Er ist dann zu Boden gegangen, man muss dazu sagen, er hat auch am Boden liegen noch versucht, auf die Polizeibeamten einzuwirken.
Gast
Was heißt, er hat versucht am Boden liegend auf die Polizeibeamten einzuwirken. Also er wurde geschossen, von mehreren Kugeln vermutlich getroffen, lag auf dem Boden, quasi im Todeskampf begriffen und dann versucht er irgendwie nochmal zu seiner Waffe zu kommen, ja. Wir hatten ja schon von den zwei Waffenexperten von der Welt und vom Fokus gehört, dass er nicht so sehr erfahren ist mit der Waffe. Das heißt, was er dort jetzt gemacht hat, kann ja jetzt nicht wirklich eine noch zusätzlich große Gefährdung gewesen sein, wo er quasi schon so gut tot war. Oder sehe ich das verkehrt?
Uwe
Und ist dann dort an Ort und Stelle verstorben. Zur Waffe an sich vom Täter, das handelt sich um einen alten Karabiner, das ist eine Schweizer Wehrmachtswaffe. Das ist ein eigenes Kaliber, das ist jetzt nicht eine reine Deko-Waffe, wie man es sich vielleicht vorstellt, sondern die Waffe hat eine massive Durchschlagskraft.
Gast
Ja, das ist korrekt. Die Waffe hat eine massive Durchschlagskraft, nicht ohne Grund. Diese Waffe ist ja Ende der 1880er oder 1870er Jahre erfunden worden und hat große Furore im Ersten und Zweiten Weltkrieg gehabt, weil sie eben relativ leicht bedienbar ist, weil sie eben eine gute Reichweite von ungefähr 500 bis 800 Metern hat. weil sie eine hohe Präzision und Durchschlagskraft hat, aber weil es ein Repetiergewehr ist, bedarf es natürlich auch einer gewissen Übung und Handfertigkeit, um die Waffe optimal zu bedienen und sie schnell zu bedienen zu können. Die Durchschlagskraft, ich habe das überprüft an eigener Recherchen, ist etwa so, dass sie auf 100 Meter Mauerwerk durchdringen kann, wenn das Mauerwerk etwa 1 Siegelsteinbreite ist, also 10 bis 12 Zentimeter. Nur solche Häuser gibt es in Deutschland faktisch nicht, weil die dünnsten Wände, die wir haben, sind 24 Zentimeter, nämlich zwei Ziegelsteine plus Putz dazwischen, beziehungsweise die meisten Häuser haben 30, 33 oder 45er Mauerwerk. Also sprich, dass wenn ein Schütze mit diesem Gewehr selbst bei einer Entfernung von unter 100 Metern auf eine Hauswand schießt, ist es bei der heutigen Bauweise und mit heute meine ich Nachkriegsbauweise, eigentlich nicht möglich, dass jemand in einem Raum dahinter ist, getroffen wird. Was anderes ist es natürlich, wenn auf Fenster geschossen wird, weil die ja nicht so stabil sind wie Wände.
Uwe
Das ist vergleichbar mit dem NATO-Kaliber 7,62. Das sagt, glaube ich, vielen was. Und deswegen, wie gesagt, keine Deko-Waffe, sondern eine Waffe mit entsprechender Durchschlagskraft. Zum Tatverdächtigen, es handelt sich um einen 18-jährigen Österreicher mit österreichischer Staatsunwürdigkeit und bosnischen Wurzeln. Der konnte auch zwischenzeitlich zweifelsfrei in relativ kurzer Zeit anhand von Fingerabdrücken identifiziert werden. Damit ist das gesichert. Wir haben in Deutschland nach jetzigem Stand keine kriminalpolizeilichen oder staatsschutzrelevanten Erkenntnisse. Das nähere ich dann den Kollegen von der Staatsanwaltschaft und dem Vizepräsidenten vom LKA. Zu den Maßnahmen in München. Nachdem der Einsatz, wie gesagt, angelaufen ist, wurden natürlich massiv Kräfte zugeführt. Weil die Erstmeldung natürlich war, Personen mit Schusswaffen. Es wurden ja auch kurz darauf die ersten Schüsse wahrgenommen.
Gast
Ja, massiv Kräfte zugeführt. Die Polizei hat selber in einem Polizeibericht kundgetan, dass insgesamt 500 Polizeikräfte im Bereich München diesbezüglich aktiviert wurden. Das hat eben was damit zu tun, weil eben auf ein historisches jüdisches Zentrum geschossen wurde und man angenommen hat, dass es sich hier um ein islamistisches Attentat handeln würde. Insofern ist diese massive polizeiliche Kräftezuführung durchaus nachvollziehbar.
Uwe
Die Kräfte waren auf der Anfahrt, die am israelischen Generalkonsulat eingesetzten Objektschutzkräfte haben sich auf die Suche gemacht nach dem Täter. Und jetzt kommen wir zu dem Ausgangssachfall zurück. Aufgrund der Größe des Geländes hat der Täter natürlich eine ganze Weile auf dem Gelände sich sozusagen umhergetrieben. Ich habe aber auch eingangs erwähnt, er war in mindestens zwei Gebäuden, wo er dann auch wieder sozusagen für die Kolleginnen und Kollegen nicht wahrnehmbar war in dieser Phase.
Gast
Ja, das heißt, jetzt deutet er damit an, dass der Täter sich quasi vor der Polizei verstecken wollte. Ist das jetzt unbedingt plausibel? Also bisher hatte er ja doch keinen Verdacht, dass überhaupt die Polizei da wäre.
Uwe
Und nachdem habe ich gesagt, von den eingesetzten Polizeibeamten, das waren dann in der Zahl, die auf ihn getroffen sind, fünf Stück.
Gast
Fünf Polizeibeamte, das waren, von denen haben wir ja zwei bis drei in dem kurzen Video gesehen. Und da gab es ja eben danach ja eben den Schusswechsel. Und das würde ich sagen, kann man schon bestätigen, dass wenn eben alle fünf feuern oder zumindest drei feuern, dass da eben immer ordentlich dann ihre Waffen bedienen, dass da auch ordentlich geknallt wird. Also insofern die Angabe halte ich für sehr gut nachvollziehbar.
Uwe
die auch da an dem Schusswaffengebrauch beteiligt waren, es wird gesagt haben, zwischen dem Täter und diesen eingesetzten Kollegen zu diesem Schusswaffeneinsatz gekommen. Das wäre es in aller Kürze jetzt von meiner Seite vielleicht zu den polizeilichen Maßnahmen noch. Wir haben natürlich da in der Anfangsphase massiv Kräfte zugeführt. Wir haben entsprechende Fahndungsmaßnahmen initiiert. Das hat auch deswegen den Hintergrund, weil in der Anfangsphase natürlich nicht klar ist, ist allein handelnder Täter oder sprechen wir von mehr Tätern. Wir wissen jetzt definitiv, dass allein handelnder Täter war. Das war aber in der Erstphase nicht klar. Deswegen auch ein massiver Kräfteansatz. Es wurde eine verstärkte Präsenz. natürlich eingerichtet, wir haben eine Zeugensammelstelle eingerichtet, wir haben die Objektschutzmaßnahmen im weiteren Verlauf für die Objekte hochgefahren etc. etc. Das wäre es in aller Kürze von meiner Seite zum groben Einsatzüberlauf.
Gast
Ja, soweit, was jetzt also der Sprecher der Polizei hier kundtut. Also ich denke, das hört sich soweit erstmal plausibel an, wobei aber daraus eben nicht hervorgeht, was der Täter denn nun eigentlich tatsächlich wollte. Aber vielleicht helfen uns ja dabei die Aussagen der anderen Teilnehmer an der Pressekonferenz. Als nächstes spricht jetzt die Generalstaatsanwältin von München, die Frau Tillmann. Vielen Dank. Grüß Gott auch von meiner Seite. Die Generalstaatsanwaltschaft München hat gestern noch während des Einsatzgeschehens die Ermittlungen übernommen. Bei uns bei der Generalstaatsanwaltschaft leitet die Ermittlung die Bayerische Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus, kurz Z. Und wir haben natürlich jetzt verschiedene Schwerpunkte bei den Ermittlungen. Sie haben es schon gehört, der Täter ist infolge des Schusswaffengebrauchs verstorben. Allerdings sind natürlich trotzdem, obwohl man den Täter strafrechtlich nicht mehr zur Rechenschaft ziehen kann, diverse Ermittlungen anzustellen. Da haben wir besondere Schwerpunkte in unseren Ermittlungen. Der eine Schwerpunkt ist sicherlich der Tatablauf. Dazu hat Herr Huber schon Wesentliches gesagt. Ein ganz wichtiger Punkt ist aber auch, ob der Täter, der nach dem, was wir wissen, zwar vor Ort allein gehandelt hat, aber trotzdem irgendwelche Mittäter, Helfer hat, Unterstützer oder auch nur Mitwisser hatte. Die Frage war in ein Netzwerk eingebunden, in ein echtes oder in ein virtuelles. Alle diese Dinge werden wir akribisch aufklären, um auch die Tat besser einordnen zu können. Das heißt aber, zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist darüber noch gar nichts bekannt. Der zweite wichtige Punkt bei den Ermittlungen ist natürlich auch die Tatmotivation. Was hat den Täter zur Tat veranlasst? Was war tatauslösend? Da haben wir jetzt natürlich den Punkt, also wir haben im Moment keine Erkenntnisse zur Verlautbarung des Täters. Irgendwelche Botschaften oder ähnliches kann sein, dass die im Rahmen jetzt der Ermittlungen, der Auswertung seiner elektronischen Daten, seiner Unterlagen noch auftauchen. Aber das ist jedenfalls der derzeitige Stand. Also die Staatsanwaltschaft hat effektiv nichts. Wir müssen uns deswegen an die Fakten halten. Und die Fakten sind zum einen, dass sich der Täter wohl nach den Erkenntnissen der österreichischen Polizei islamistisch radikalisiert hat in den letzten Jahren. Ja, aber das Verfahren wurde ja in Österreich eingestellt. Also insofern kann es ja so schlimm nicht gewesen sein. Und das zweite Faktum ist, dass der Täter Anschläge, Schuss und auch geschossen hat auf das NS-Doku-Zentrum und auf das israelische Generalkonsulat am Jahrestag des Olympiaattentats. Ja, das heißt also, das spricht ja eigentlich für eine Art von symbolischer Handlung, dass jemand also irgendwie gegen Israel ist. Aber das ausfolgt ja nicht, dass er Menschen töten will, oder? Das sind jetzt mal die Fakten, von denen wir ausgehen und deswegen haben wir auch die Arbeitshypothese, ich nenne es bewusst so, dass der Täter islamistisch bzw. antisemitisch motiviert gehandelt hat. Ja, aber das ist doch ein Unterschied. Islamistisch ist ja, dass man sich für den Islamismus einsetzt, antisemitisch, antisemitisch ist eh ein falsches Wort, weil auch die Araber sind Semiten, weil... Die Semiten ist ja eine Sprachgemeinschaft, eine Sprachgruppe, sondern was sie ja meint, ist ja quasi anti-israelisch, vielleicht auch anti-jüdisch. Aber antisemitisch ist sicherlich der falsche linguistische Begriff. Aber das genau müssen wir jetzt überprüfen im Rahmen der Ermittlungen auf verschiedenen Wegen. Ja, welche Ja, aber wenn Sie das doch nicht wissen, dann kann man ja nicht sagen, er hat sich islamistisch radikalisiert. Insofern ist zumindest das, was jetzt NTV hier im Untertitel zeigt, kann ja so nicht richtig sein. Welche Ermittlungen haben wir auf staatsanwaltschaftlicher Seite bisher veranlasst? In Österreich, in Salzburg. Wo der Täter in der Nähe herkommt, wurden bereits umfangreiche Durchsuchungsmaßnahmen durchgeführt von den dortigen Behörden, den Polizeibehörden in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Salzburg. Wir stehen in ganz engem Kontakt mit der Staatsanwaltschaft Salzburg und werden einen entsprechenden gerichtlichen Beschluss erwirken, die dort sichergestellten Gegenstände für unser Verfahren bekommen zu können, um die dann hier auch auswerten zu können. Das heißt also, auch die Österreicher haben bisher nichts festgestellt, was jetzt so dringlich wäre, dass sie das den Deutschen freiwillig mitteilen würden? Ein wichtiger Punkt zur Ermittlung der Kontakte des Täters, der Bewegungen des Täters. Ein wichtiger Anhaltspunkt kann sich ergeben aus den Verkehrsdaten seines Mobilfunktelefons, sodass wir entsprechende Beschlüsse zur Erhebung von Verkehrsdaten erhoben haben. Ja, ich habe schon angesprochen, die Ermittlungen laufen quasi auf zwei Schienen. Wir haben hier den Tatort, aber wir haben einen Täter, der in Österreich ansässig war und dessen gesamtes soziales Umfeld, nach allem, was wir bisher wissen, sich in Österreich befunden hat. Ja, und warum geht er dann nach Deutschland? Also gibt es in Österreich keine jüdischen Zentren, die er beschießen könnte? Das wäre jetzt eine Frage, die ich mir stellen würde. die ganz enge Zusammenarbeit sowohl zwischen den Polizeibehörden als auch zwischen den Staatsanwaltschaften, um sich gegenseitig abzustimmen und für den jeweiligen Bereich die erforderlichen Ermittlungen durchführen zu können. Formal läuft das Ganze dann natürlich auch über den Weg der Rechtshilfe, aber auch die ist mit Österreich betroffen. Sehr unproblematisch, sehr einfach. Man hat kurze Wege und kann entsprechend gut zusammenarbeiten. Ja, das wäre es jetzt von meiner Seite. Also Generalstaatsanwalt hat netto null. Das müssen wir hier an der Stelle ganz klar feststellen. Als nächstes kommt dann jetzt jemand vom Landeskriminalamt, der Vizepräsident. Wollen wir mal schauen, was der zu erzählen hat. Dankeschön. Ich kann die Vorlage aufnehmen von der Frau Tillmann, was die Zusammenarbeit mit den österreichischen Kollegen angeht. Sobald also die Identität des Täters bekannt war, es wurden entsprechende Führerscheine gefunden, konnten wir auch in engen Austausch treten mit unseren österreichischen Kollegen, auch mit der Direktion für Staatsschutz und Nachrichtendienst in Wien und konnten sehr schnell weitere Informationen erhalten, die wir entsprechend dann auch abgleichen konnten. Wichtig war für uns jetzt auch schnell Informationen zu erhalten, Gibt es mehrere Täter vielleicht noch? Gibt es vielleicht Mitwisser? Gibt es irgendwelche Netzwerke? Oder ist das auszuschließen? Dafür war für uns sehr hilfreich, dass wir seit 1.8. eine neue Rechtsgrundlage in Bayern haben, die es uns ermöglicht, automatisiert alle unsere Ermittlungsdateien zu analysieren und auszuwerten. So hatten wir innerhalb von wenigen Minuten die gesicherte Erkenntnis, dass es solche Netzwerke und Beziehungen in Bayern nicht gibt. Dass er für uns ein Einzeltäter ist, dass keine weitere Gefahr besteht. Wichtig natürlich auch für die Bewertung des PP München, was die Gefahrenlage in der Stadt angeht. Also ein verwirrter Einzeltäter, das ist das, was jetzt der Mann von der Kripo sagt. Erkenntnisse, dass es mehr Personen gäbe, bislang immer nur ein Einzeltäter. Das haben wir in wenigen Minuten erreicht. Ohne dieses neue Instrumentarium würden wir wahrscheinlich heute noch, also nicht nur wir, sondern verschiedenste Polizeidienststellen in ganz Bayern, in ihren Daten und Akten suchen. Und wir könnten Ihnen noch dieses Ergebnis nicht mitteilen. Also das ist eine wichtige Sache. Das ist ein Instrumentarium, das uns die Arbeit wesentlich erleichtert hat und also auch gewissermaßen schnell zur Entspannung beigetragen hat. Die Österreicher, wie gesagt, auf polizeilicher Seite, sind uns auch sehr entgegengekommen, haben die Wohnung des Täters durchsucht, haben aber auch beim Waffenverkäufer schon Durchsuchungen vorgenommen, allerdings jetzt keine weiteren gefährlichen Gegenstände mehr gefunden. Wir sehen, was dann noch weiter passieren wird. Die Sonderkommission, die wir eingerichtet haben und die Ermittlungen jetzt heute übernommen hat, besteht aus ungefähr 50 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten unter Leitung vom Kriminaldirektor Herre, der jetzt auch hier sitzt und später auch für O-Tröne noch zur Verfügung stehen wird. Wir haben jetzt den Auftrag, natürlich zu klären, was ist der Weg des Täters gewesen nach seiner Einreise? Wurde er sich aufgehalten? Was hat er gemacht? Die Motivlage natürlich. Warum hat er diesen Tatort und diese Tatzeit gewählt? Es sind schon einige Videos und Audiodateien in dem Uploadportal hochgeladen worden. Die gilt es auszuwerten. Wir haben an die 100 Hinweise von Zeugen, die jetzt aktuell und auch am Wochenende vernommen werden. Das finde ich ja ganz interessant. Also an die 100 Videos und Aussagen von Zeugen, während zu Solingen haben wir nicht dergleichen gehört, dass es viele Videos gibt. Das ist ja für mich jetzt nicht so ganz nachvollziehbar. Wir werden den Tatortbefundbericht natürlich abschließen. Der Tatort, wie vom Herrn Huber ja geschildert, ist ein sehr großer. Das dauert seine Zeit, bis hier alles gefunden und festgestellt ist. Wir werden Ermittlungen anstellen zu den Verkaufswegen der Waffe. wo sie schließlich hergekommen und zur Auswertung der sichergestellten Gegenstände, sei es die wir von Österreich noch bekommen werden im Rahmen der Rechtshilfe, sei es das Mobiltelefon, das wir ihm schon gestern sicherstellen konnten, das allerdings schwer beschädigt ist. Soweit von meiner Seite. Ja, aber schwer beschädigt. Also das heißt, durch den Schuss, das Mobiltelefon wurde also bei dem Feuerkugelhage beschädigt. Andererseits die Telefonverbindung ist ja nun beim Telefonprovider, die gehen ja nicht verloren. Und mit den Adressen ist das eine andere Geschichte. Hat er die dann nur im Handy gehabt oder aber auch noch auf anderen Datenträgern? Vielen Dank, Herr Limmer. Ja, summa summarum, das Landeskriminalamt weiß eigentlich auch nicht so wirklich etwas über den Täter oder sehe ich das verkehrt? Anschließend gibt es dann eben eine Fragerunde und die Journalisten dürfen Fragen stellen. Und die erste Frage ist, hatte der Täter mehr als ein Magazin bei sich? Denn ich hatte ja schon dargestellt, dass er in sein Magazin ja nur fünf Schuss reinpassen. Also welche Gefährdungspotenzial war denn tatsächlich vorhanden?
Uwe
Ja, wir wissen bisher noch, dass das ein Schweizer Karabiner ist, K31 nennt sich das Ganze, Kaliber 7,5 x 55 mm mit einem Sechs-Schuss-Magazin. Wie gesagt, ich habe es vorhin schon erwähnt, das ist eine alte Schweizer Militärwaffe, die ist damals von der Schweizer Militär verwendet worden. Wird seit, ja, beginnend vor etwa 100 Jahren sozusagen hergestellt. Von der Munition an sich hat er mehr Munition dabei gehabt. Also sprich, es ist im Fahrzeug ja auch eine Packung, ich sage mal so 50 Schuss Packung gefunden worden, die fast leer war.
Gast
Im Fahrzeug, ja. Aber im Fahrzeug ist sie ja nicht gefährlich. Gut, sie war fast leer. Das heißt also, er muss die Munition ja dann bei sich am Mann gehabt haben.
Uwe
Und den Rest muss man davor ausgehen, dass er den eingesteckt hat. Wo dann im Detail die Munition dann letztendlich verblieben ist, das muss man im Rahmen der Ermittlungen erklären.
Gast
Moment mal. Das ist doch jetzt unklar. Also wenn er sie jetzt eingesteckt hatte, dann waren sie doch an seinem Körper. Jetzt lag er tot da rum, da im Park, nachdem er erschossen war. Da hat man bis jetzt noch nicht feststellen können, ob er in seinen Taschen Munition hatte, die größer war als die sechs Schuss, die in sein Magazin reinpassten.
Uwe
Wir wissen bislang, dass er etwa neunmal sozusagen geschossen hat. Wobei das jetzt nicht faktisch bestätigt ist. Wie gesagt, das kann halt ein oder andere Schuss noch mehr sein, weil man Hülsen und Projektile letztendlich noch nicht zusammenführen hat können im Finale.
Gast
Aber vorhin hat er doch nur was von zwei Schüssen jeweils erzählt an zwei verschiedenen Orten. Das waren vier. Jetzt sagt er was von mindestens neunmal.
Uwe
Neun Schuss muss man ausgehen und wie gesagt, im Fahrzeug war eine 50-Schuss-Packung, die fast leer war.
Gast
Ja, dann stellt ein anderer Journalist die Frage, was denn der Polizeichef hier meinte oder Polizeisprecher meinte mit der Aussage, als er im Boden lag, versuchte er noch auf die Polizei einzuwirken. Ich hatte das ja vorhin auch schon, ja, mir die Frage gestellt, was damit genau gemeint sei.
Uwe
Die Situation war von Beginn an sehr unübersichtlich. Das ist immer bei so einer vergleichbaren Einsatzlage. Sie müssen sich vorstellen, da werden Wachenstreifenbeamte zugezogen. Spezialeinheiten kommen in der Regel erst später zum Einsatz. Also das sind Kolleginnen und Kollegen, die im Wachenstreifendienst tätig sind. Die sind natürlich auch entsprechend ausgerüstet und ausgestattet, aber das kann man nicht vergleichen mit dem, was Spezialeinheiten leisten in der Anfangsphase. Das muss man immer vorausschicken. Ich habe es am Anfang auch erwähnt, die Waffe ist keine Deko-Waffe, sondern eine militärische Waffe. Langwaffen sind immer gefährlich. weil ich natürlich auf eine weite Distanz ein gutes Trefferbild erzielen kann. Wenn sie mit der Pistole schießen, da können sie auf einer Nahdistanz relativ gut treffen, aber wenn es weitergeht sozusagen, wird das natürlich schon unübersichtlicher. Mit einer Langwaffe, egal welche, haben sie immer die Möglichkeit, sehr weit, sehr gezielt auf das Gegenüber einzuwirken. Und deswegen macht natürlich, wenn man weiß, das ist eine Langwaffe, den Einsatz, das Ganze noch mehr umso brisanter. Und in dem Fall war es ja so, dass er erkennbar war, der hat eine Langwaffe gehabt. Und wie er dann von den Kollegen letztendlich gestellt worden ist und angesprochen worden ist und die Waffe nicht abgelegt hat und auch Richtung Kollegen geschossen hat, ist von den Kollegen dann das Feuer auf den Täter eröffnet worden.
Gast
Ja, das ist ein wichtiger Punkt, dass also sowohl nach dem Bundespolizeigesetz als auch eben nach dem Bayerischen Gesetz natürlich vor einer solchen Einwirkung, gewaltsamen Einwirkung der Polizei auf einen Täter, dieser erstmal angesprochen werden muss. Und wenn das hier geschehen ist, dann ist das natürlich eine korrekte Maßnahme. Das hatten wir, glaube ich, in der Szene dann den Teil danach gesehen, wo er dann gleich geschossen hat und dann haben sie dann eben mit ihrem Kugelhagel geantwortet.
Uwe
Da von beiden Seiten, also sprich mit Pistolen und Maschinenpistole von Seiten der Polizei. Und im Rahmen dessen ist der Täter dann zu Boden gegangen. Allerdings ist auch die Waffe mit ihm zu Boden gegangen und die hat er natürlich in Griffnähe gehabt. Und wie es dann im Detail ist, kann ich Ihnen jetzt nicht sagen, ob er da nochmal die Waffe explizit gerichtet hat. Aber wie gesagt, er hat die nicht am Boden letztendlich aufgegeben, sondern er hat noch versucht zu addieren.
Gast
Ja, das ist dann zwar einerseits so, wie ich vermutet habe, dass er quasi am Boden lag und dann mit letzter Kraft seine Waffe noch ergriff, der Täter. Aber warum jetzt hier der Polizeisprecher das nicht genau weiß, was da passiert ist, das ist schon eigenartig. Denn er hat doch seine Leute vor Ort gehabt, die werden doch sicherlich ihre Aussage schon gemacht haben. Und insofern... Genau dieses Verhältnis, was der Täter, nachdem er zu Boden ging, gemacht hat, das könnte man noch eigentlich sehr genau wissen. Oder sehe ich das verkehrt? Ja, dann wird nochmal eine Frage gestellt, welche Personen, die nicht unmittelbar beteiligt waren, geschädigt oder verletzt worden sind. Und das wird wie folgt beantwortet.
Uwe
Also zur letzteren Frage, ein Kollege mit Knalltrauma und ein Passant, sozusagen ein Bürger, eine Bürgerin mit Knalltrauma. Aufgrund der Schussgeräusche.
Gast
Ja, also jetzt mal von der Logik her. Der Täter war alleine in einem Park hinter einem Gebäude. Vorher hatte er auf Gebäude geschossen. Und jetzt sind zwei Leute, die ein Hörknalltrauma haben, ein Polizist und eine andere, eine zivile Person. Das heißt, diese Knalltraumata können ja von der Logik her dann nur durch das Feuer der Polizisten entstanden sein und sind insofern nur indirekt dem Täter zuzuordnen. Und dann wird auch noch die Frage gestellt, wie denn der gute Oberpolizist mit der Arbeit seiner Polizei insgesamt zufrieden war bei diesem Einsatz.
Uwe
Und zum anderen, der Einsatz ist aus meiner Sicht sehr professionell abgearbeitet worden von den eingesetzten Polizeikollegen. Wir haben natürlich auch Glück gehabt dabei. Also es war in dem Gebiet relativ wenig Personen im Verkehr. Das israelische Generalkonsular war geschlossen an dem Tag und auch das NS-Dokumentationszentrum hatte noch nicht geöffnet. Also von dem her gesehen war relativ wenig Personenverkehr in dem Gebiet.
Gast
Ja, das sind die Antworten auf die Fragen, die ich vorhin gestellt habe. Wieso hat keiner in dem Gebäude gesehen? Ja, weil alles zu war. Das heißt also, er hat auf Gebäude geschossen, in Fenster, in denen niemand war. Das heißt, es bestand also durch sein... Ein Schießen auf diese Gebäude, keine akute Gefährdung von Personen. Ja, und damit komme ich im Grunde genommen zu meiner Fragestellung, die ich schon im ersten oder zweiten Video dazu gemacht habe, zurück. War das wirklich verhältnismäßig, einen solchen Täter da mit einem Kugelhagel in dieser Art niederzumangern? Schreiben Sie mal Ihre Meinung da unten in die Kommentare rein. Was Sie jetzt speziell von dieser Pressekonferenz halten, ist zum nächsten Mal die Welt klar sehen. Klar sehen, clever denken, frei handeln. Die Welt klar sehen.
Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Was wissen Polizei, LKA und Staatsanwaltschaft?“, Die Welt Klar Sehen, 09.09.2024.
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Uwe Loose analysiert die gemeinsame Pressekonferenz von Münchener Polizei, Generalstaatsanwaltschaft und LKA zum Schusswaffenvorfall in München am 5. September 2024 nahe israelischem Generalkonsulat und NS-Dokumentationszentrum. Im Dialogformat hinterfragt er die offiziellen Angaben zu Tatablauf, Verhältnismäßigkeit des Polizeieinsatzes und der Einordnung als islamistisches Attentat.
