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Trumps große Vision für die USA07.11.2024

IMPERIUM USA

Abschrift

Abschrift des Videos vom 07.11.202410 Abschnitte

Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.

Nun ist es soweit, die große Wahl in den USA ist schon entschieden und der neue Verfassungsamtsinhaber Donald Trump kann anfangen, seine Veränderung der Welt, sei es für alle anderen zum Guten, sei es zum Schlechten oder auch für die USA, zu verändern. Ja, was er genau tun will, das ist natürlich ein großes Rätsel, um das sich alle jetzt ja bemühen, die Lösung zu finden. Ich möchte jetzt mal mit dem Thema anfangen, bevor wir uns die Frage stellen, wie Donald Trump voraussichtlich die Welt verändern wird, ist die Frage, wie wird er die USA verändern, denn das gibt uns schon mal einen Geschmack, was alle anderen ja zu erwarten haben. Klar sehen, clever denken, frei handeln. Willkommen bei Die Welt klar sehen. Ja, da schauen wir uns zuerst einmal an, mit welchen Themen er sich überhaupt beschäftigen möchte, was er hauptsächlich auf seiner Agenda hat. Und das sind eben insgesamt sechs verschiedene Themen. Das ist einmal die Einwanderungspolitik, was er genau dort sehen will und verändern will, werden wir gleich noch besprechen. Dann geht es natürlich um die Wirtschaft und den Handel.

im Inland und im Ausland, dann geht es um die Sozial- und Bildungspolitik, um das Gesundheitswesen, die Energie- und Umweltpolitik und die Außenpolitik. Ja, das ist also schon mal der Rahmenbereich, mit dem wir uns zu beschäftigen haben. Ja, fangen wir mal mit dem ersten Thema an, das ist nämlich Mauerschutz und Grenzbau. Was stellt sich Trump denn dort eigentlich vor? Er möchte zunächst einmal eine regelrechte Mauer bauen. Diese Mauer soll entlang der Grenze zu Mexiko weiter ausgebaut werden. Es sollen auch mehr Überwachungstechniken eingesetzt werden. Das sind Drohnen, weitere Überwachungssysteme. um die illegale Einwanderung effizienter zu verhindern. Das nächste Thema ist für ihn die Massenabschiebung. Das gemeint ist hiermit, dass nicht nur neu eingewanderte Personen ohne Aufenthaltsgenehmigung abgeschoben werden, sondern auch langjährige Einwanderer

ohne gültige Papiere verstärkt ins Visier genommen werden. Und dann gibt es noch einen Punkt, der ist von besonderem Interesse, nämlich für diejenigen, die schon länger in den USA wohnen. Und das fällt hier unter die Rubrik das Geburtsrecht. Das heißt, wer also Eltern hat, die vielleicht illegal eingewandert sind, aber er ist selber als Mensch in den USA geboren, der ist eigentlich bisher nach amerikanischem Recht ein Amerikaner. Und Trump möchte also dieses sogenannte Geburtsortsprinzip, wo die Kinder automatisch die Staatsbürgerschaft erhalten, möchte er abschaffen und möchte dieses Recht im Grunde genommen einschränken. Und das ist natürlich schon gegenüber dem vorherigen Status ein ganz schöner Hammer. Ja, und damit kommen wir zu einem, beim zweiten wichtigsten Punkt, nämlich alles, was mit Handel und Wirtschaft zu tun hat. Ja, und er unterteilt sich auch in mehrere Positionen. Also zum einen möchte er eben die Handelszölle ja erhöhen, das heißt für...

Also auswärtige Unternehmen, die Produkte in Amerika verkaufen wollen, da sollen die Zölle erhöht werden. Ziel ist eben, die heimischen Unternehmen zu schützen. Das gilt natürlich insbesondere für China. Man könnte natürlich sagen, ja, die Zölle, die erhöhen natürlich die Zölle. Kaufpreise für die Konsumenten, weil die Chinesen, die wollen vielleicht doch ihre Güter verkaufen und subventionieren das wiederum mit chinesischem Geld und dementsprechend könnte das also dazu führen, dass im Inland eben doch die Inflation zunimmt, also die Zölle eine kontraproduktive Wirkung haben. So gleichzeitig möchte er aber eben die Industrie im Inland fördern und auch die Produktion, das heißt die amerikanischen Unternehmen sollen gestärkt werden, sollen angekurbelt werden, Und er erhofft sich davon, dass eben die Konjunktur angekurbelt wird und dass die Unternehmen von USA, die schon ausgewandert sind, doch wieder bei Zeiten zurückkommen. Und um das auch voranzutreiben, gibt es eben ein Steuersenkungsprogramm, eine Steuerreform. Das möchte er jedenfalls machen. Und die bezieht sich im Grunde genommen auf zweierlei. Einmal sollen die Unternehmenssteuern gesenkt werden und auch der Steuerreform.

öffentlicher Mittelstand soll entlastet werden. Das heißt, es sollen Steuerabschreibungen und Entlastungen bei Sozialabgaben kommen, die speziell eben für die Mittelschicht geeignet sind. Und damit kommen wir jetzt auch zum dritten Punkt, nämlich die Sozial- und Bildungspolitik. Da geht es eben darum, dass Trump den Diversity-Programmen eben kritisch gegenübersteht. Und da geht es darum, dass die Programme zur Förderung von Minderheiten eingeschränkt werden sollen oder abgeschafft werden, was also erhebliche Veränderungen beim Zugang zu Bildungseinrichtungen und Arbeitsplätzen haben könnte, sofern es sich eben um benachteiligte Gruppen handelt. Insbesondere gilt das natürlich auch für den Zugang zum Beispiel zu militärischen Einheiten und ähnlichen Sachen. Dann geht es auch darum, dass er kein Freund der ganzen Gender-Philosophie ist und LGBTQ+. Er hat also deutlich gemacht, dass er die Rechte von Transgender-Personen einschränken möchte. Zum Beispiel, dass die beim Militär gar nicht mitmachen dürfen oder dass geschlechtsangleichende Maßnahmen im öffentlichen Gesundheitswesen unzulässig sein sollen.

Ja und was eigentlich jetzt der dritte Punkt in seinem Sozial- und Bildungsprogramm ist, ist eben die Privatschulen zu unterstützen. Da geht es darum, das Bildungsministerium soll abgeschafft werden und damit will Trump den Einfluss des Bundes auf die Bildungspolitik reduzieren und den Bundesstaaten eben mehr Entscheidungsspielraum geben. Das kann natürlich bedeuten, dass private Schulen besonders gefördert werden, während öffentliche Schulen dann entsprechend weniger Mittel zur Verfügung bekommen. In der vierten Rubrik geht es um das Gesundheitswesen. Das ist eigentlich alles, was mit diesem sogenannten Obama-Care zusammenhängt. Und da geht es eigentlich um dieses, das heißt ja eigentlich Affordable Care Act, Ja, eben abgekürzt in Volksmund Obamacare, so wodurch eben viele Millionen Amerikaner jetzt einen Zugang zu den Krankenversicherungen haben. Trump möchte das aufheben, weil er eben der Meinung ist, dass das in den USA nicht nötig wäre. Und wie er das aber genau machen will, dass sie dann eine Alternative bekommen, das ist völlig unklar. Und damit

Könnte es sein, dass manche Leute ihre Krankenversicherung wieder verlieren und man wieder auf einen Zustand zurückfällt, der vorher da war. Das bedeutet, dass er dann natürlich andere Systeme stärken muss. Das sind insbesondere die Systeme von Medicare. Und Social Security, so wie er das finanzieren will, ist völlig unklar, insbesondere da er ja vorher Steuersenkungen versprochen hat. Also irgendwo muss das Geld herkommen und es ist völlig unsicher, wie er das überhaupt bezahlen kann. Weiter geht es mit Punkt 5, der Klimapolitik. Die ist ja doch ganz anders als der Klimaweg, der bisher unter Biden gegangen wurde. Da stellt sich also Trump doch etwas ganz anderes vor. Nämlich er möchte ja die fossilen Brennstoffe wieder stärker fördern. Also Öl, Gas und Kohle. Und die ganzen Einschränkungen, wie man diese Stoffe bisher gewinnen konnte, die möchte er wieder zurückfahren.

sodass die USA letztendlich wieder energetisch unabhängig wird. Und das Gleiche gilt eben auch sinngemäß für die ganze Klimapolitik. Da ist ja auch kein großer Fan von. Und bei dieser Klimapolitik lehnt er sämtliche Maßnahmen zum Klimaschutz weitestgehend ab und möchte, sich aus den bestehenden Verpflichtungen, die gemäß dem Kyoto-Protokoll und anderen Richtlinien kommen, sich zurückziehen. Und das wird natürlich von all den Befürwortern weniger gut gesehen. Und der dritte Punkt ist, dass er eben auch die Umweltauflagen kritisiert. deutlich reduzieren möchte. So, worum geht es da? Nämlich, dass die Industrie- und Landwirtschaftsunternehmen weniger Umweltvorschriften bekommen, was also natürlich kurzfristig eben deren Betriebskosten senkt, aber langfristig vielleicht eben wieder Kosten verursachen könnte, weil die Umweltbelastung erhöht werden. Ja, beim sechsten Punkt geht es ja um Außenpolitik und Militär. Das heißt, Trump sagt ja immer, America first, also Amerika soll vorne anstehen, alles für Amerika. Und das bedeutet, dass sich Amerika auch aus bestimmten Bereichen eben zurückziehen will. Und das wäre zum Beispiel insbesondere natürlich die NATO. Und davon haben wir ja auch schon gehört.

dass eben Anforderungen dann auch an die EU gestellt werden, dass doch die EU-Länder einfach bitte mehr bezahlen möchten, weil die USA das schlichtweg nicht will und von ihren NATO-Partnern mehr fordert. Es geht aber auch darum, dass eventuell noch andere Bündnisse in Frage kommen, wo die USA sich zurückziehen könnten, weil sie sich dort für benachteiligt halten. Das bedeutet aber nicht, dass Trump jetzt ein Pazifist ist, sondern ganz im Gegenteil. Er möchte ja das Militär und die nationale Verteidigung durchaus wieder stärken, nämlich aufbauen. Das heißt, die konventionellen Kräfte sollen gestärkt werden, in ein Raketenabwehrsystem investiert werden, um die USA eben vor Angriffen aus dem fernen Ausland, insbesondere wie Nordkorea und Iran, zu schützen. Das heißt, summa summarum, wenn wir das also betrachten, kann man sagen, dass die Pläne von Trump, soweit sie die USA betreffen, eben eine Form von Isolationismus darstellen. Und dass es hauptsächlich um die nationalen Interessen und wirtschaftlichen Eigeninteressen geht. Eine konservative Gesellschaftspolitik, eine industriefreundliche Wirtschaftspolitik und Umweltpolitik

Das könnte aber aufgrund von Vermögensverschiebungen und Finanzierungsproblemen dieser Veränderung auch zu gesellschaftlichen Spannungen führen. Es könnte auch dazu führen, dass die USA sich gegenüber anderen Ländern, die anders denken, geopolitisch isoliert. Und es könnte bedeuten, dass es eben auch auf Kosten von bisherigen Freundschaften mit anderen Ländern geht. Das ist das, was wir für USA annähernd voraussagen können, wenn Trump sich so verhält, wie er es in den letzten Jahren quasi prognostiziert und versprochen hat. Ob es dann so kommt, das werden wir dann sehen. Und da schreiben Sie mal in die Kommentare rein, ob Sie glauben, dass er seine Ziele erreichen kann oder ob das alles nur Geschwurbel ist. Bis zum nächsten Mal. Die Welt klar sehen. frei handeln, die Welt klar sehen.

Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Trumps große Vision für die USA“, Die Welt Klar Sehen, 07.11.2024.

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