Ukraine-Krieg eskaliert - Droht ein neuer Wendepunkt?19.11.2024
Abschrift
Abschrift des Videos vom 19.11.202417 Abschnitte
Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.
Passend zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der neuen Atomwaffen-Doktrin von Putin hat Wolodymyr Selenskyj aus der Ukraine mit amerikanischen Raketen russisches Territorium angegriffen. Ist nun der Weltkrieg in der Nähe? Wird Russland einen atomaren Gegenschlag machen? Was genau versteckt sich dahinter oder handelt es sich nur um eine Provokation der Ukrainer? Dazu gleich mehr in diesem Video. Klar sehen, clever denken, frei handeln. Willkommen bei Die Welt klar sehen. Wir hatten ja nun gerade in Deutschland oder haben immer noch die heiße Diskussion, dass Friedrich Merz unter dem Gejubel der Grünen und auch mancher anderer gerne die Taurus-Raketen aus Deutschland nach der Ukraine liefern möchte, damit endlich mal die Russen auch im Hinterland angegriffen werden. Und kaum, dass das bei uns ein paar Tage diskutiert wurde, hat denn auch Joe Biden, manche nennen ihn auch Senilo,
Also der Alterspräsident, der kaum die Treppen hoch und runter kommt, der hat dann doch angeblich der Ukraine erlaubt, mit fernen Waffen in das russische Gebiet hineinzuschießen, was diese denn auch wohl gemacht haben. Denn wenn man sich die Nachrichten anschaut, schon hier, siehe, vor zwei Stunden Ukraine, Leifbrock, Russland meldet ukrainische Attack-Camps, Angriffe, Und so weiter und so weiter. Es geht also schon den ganzen Tag lang so. Und im Grunde genommen muss man sagen, ja, was ist denn da eigentlich los? Das hatten wir doch noch gar nicht in der Form. War es nicht so, dass die Ukrainer immer angewiesen waren, bloß nicht die Russen zu stark zu reizen, damit sie bloß nicht irgendwie überreagieren und vielleicht einen Atomschlag machen? Und nun auf einmal kriegen sie die Genehmigung von beiden und nun auf einmal nutzen sie das auch sofort. Und jagen auch gleich ein Munitionslager in die Luft. Ja, und was soll jetzt Putin daraus machen? Was sollen wir machen? Sollen wir jetzt Taurus liefern? Sollen wir Angst vor dem Dritten Weltkrieg haben? Ja, das sind alles Fragen, die möchte ich hier mal beantworten. Und fangen wir einfach mal beim ABC an.
Schauen wir uns doch einfach mal an, von welchen Waffen wir überhaupt reden. Wir reden ja eben von der Taurus-Rakete und von den Atacams. Wir wollen jetzt nicht untersuchen, was das Atacam in Abkürzung ist. Die einen kommen hauptsächlich aus deutscher Produktion, die anderen aus den USA. Die einen sind luftgestützt, das heißt, die können mit zwei verschiedenen Flugzeugen transportiert werden, Tornado oder Eurofighter. Und die anderen sind eben bodengestützt, sprich, die können auf mobilen Abschussrampen transportiert werden, was natürlich deren Einsatzmöglichkeit vergrößert. Beide haben moderne Navigationssysteme wie GPS und Trägheitsnavigation. Beide können sowohl bodengestützt als auch von luftgestützten Plattformen aus gestartet werden. Wir haben ein bisschen unterschiedliche Motoren, so weit so gut. Das Wesentliche ist aber eigentlich, würde ich sagen, dass die Attack Camps eben maximal eine Reichweite von 300 Kilometer haben, während die Taurus-Raketen bis zu 500 Kilometer fahren können.
Und die Taurus hat eine spezielle Tarnbarkeit, eine Tarntechnologie. Und die ist bei den Attack Camps aber nicht gegeben. Das heißt, da sehen wir schon mal, die Attack Camps sind bei weitem nicht so reichweitenstark. Sie können schneller abgefangen werden, weil sie eben sichtbar sind. Und hier stellt sich natürlich die Frage, sind sie atomwaffentauglich? Nein, von der Grundkonstruktion her eigentlich nicht. Die könnten natürlich umgerüstet werden. Aber das, was wir in der Ukraine jetzt an Atacams-Raketen haben, die sind für den konventionellen Krieg ausgerüstet. Das heißt, die Ukrainer können damit keinen Atomschlag, auch keinen taktischen Atomschlag machen. Und bei dem Taurus, da ist ja immer noch die Frage, ob wir sie denn liefern oder ob wir sie nicht liefern. Vielleicht ist an der Stelle auch mal ganz interessant, dass wenn man immer von Raketeneinsätzen redet und Weltkriegsgefahren, dass man auch mal sich überlegt, wie lange das alles dauert. Da habe ich hier mal diese Tabelle zusammengestellt, wo man mal die Atacams und die Taurus in ihrer Einsatzgeschwindigkeit darstellt.
Die sind eben ja bereits verfügbar. Die Taurus müssten erstmal in die ukrainischen Flugzeuge implantiert werden, weil die haben ja die sowjetischen Flugzeuge, die sind ja überhaupt gar nicht geeignet, um diese Rakete, also den Taurus überhaupt zu transportieren. Das heißt, die Flugzeuge müssen erstmal umgebaut werden. Dann ist es so, dass die Erdekämpfer, die sind ja schon in der Ukraine, Das heißt, die Ukrainer sind daran schon trainiert, während an den deutschen Tauschen haben sie noch kein Training. So, das dauert ja auch so. Und dann wurden ja schon Attack Camps in die Ukraine geliefert von den USA, aber von Deutschland gibt es ja noch keine Lieferzusage. Und was dann alles noch im Detail angepasst werden muss, das weiß ja kein Mensch. Das heißt, wir können sagen, ja, teilweise könnten also jetzt die Ukrainer mit den verfügbaren Atticamps was machen. Nur ich bitte Sie jetzt, überlegen Sie mal, wie groß Russland ist. Und dann haben Sie da einen Gürtel von vielleicht 300 Kilometern maximal. Vorausgesetzt, sie kommen überhaupt bis an die Landesgrenze dran und dann könnten sie dort ja dann eben die Ätherkämpfe schießen, die sie haben und das war es dann. So, während beim Taurus ist ja immer noch das Tauziehen bei uns, das heißt, ob das jemals so weit kommt, das weiß ja kein Mensch mehr.
Und selbst wenn es dann beschlossen ist, dann dauert es ja Monate, bis das alles überhaupt funktioniert. Und die Alternative wäre ja, dass wenn man sich jetzt die Zeit sparen will für die Umrüstung der ukrainischen Flugzeuge und die Schulung des Personals, dann müsste man das ja von einem NATO-Land aus machen mit NATO-Flugzeugen. Und dann werde die NATO automatisch eben Kriegspartei werden, was man bisher tun lässt, vermieden hat. Also insofern würde ich sagen, da sehe ich jetzt noch nicht so den großen Herausforderung. Aber die Frage ist ja, ist das eben eine Provokation für Putins neue Atomwaffen-Doktrin und was steht da eigentlich drin? Schauen wir uns doch einfach mal an, was in Russland in der großen Zeitung TASS.ru dort berichtet wird. Das ist jetzt also am 19. November um 10.33 Uhr. Für diejenigen, die kein Russisch können, so wie mich, empfiehlt es sich natürlich, das dann mal anzuschauen. Zu übersetzen automatisch wenigstens, dass wir sehen, potenzielle Feinde und Einsatzbedingungen, aktualisierte Nuklearlehre der russischen Föderation. So, und der wesentliche Punkt ist, der russische Präsident Wladimir Putin unterzeichnete ein Dekret, das die aktualisierte Nukleardoktrin behauptet.
Die Grundlagen der Staatspolitik im Bereich der nuklearen Abschreckung. Das Dokument wird veröffentlicht. So, dann wird jetzt hier eine Zusammenfassung gegeben, die wir uns jetzt an der Stelle aber noch nicht angucken und es wird innerhalb dieses Dokumentes noch auf weitere Dokumente verwiesen, unter anderem auf dieses hier. So, und das ist eigentlich ja nur eine Stunde vorher gewesen, nämlich Putin billigt aktualisierte Atomdoktrin. So, und dort haben wir hier unten, da ist nämlich dieses Dekret drin, ja, eben auch als Russisch. So, und da schauen wir uns mal an, was da steht und danach gucken wir mal, was denn eigentlich aus diesen Zusammenfassungen folgt, die die TASS dort gegeben hat. Ja, und da habe ich mal eine Übersetzung angefertigt. Da heißt es also Dekret des Präsidenten der Russischen Föderation. Was ist ein Dekret? Ein Dekret ist eine Verfügung des Staatsoberhauptes, die es quasi Gesetzesmacht auch haben kann. Und insofern ist das ein Machtinstrument, wo der Präsident persönlich etwas verfügt, ohne dass es durch das Parlament gehen muss.
Also über die Genehmigung der Grundlagen der staatlichen Politik der Russischen Föderation im Bereich der nuklearen Abschreckung. Es wird angeordnet, erstens die beigefügten Grundlagen der staatlichen Politik der Russischen Föderation im Bereich der nuklearen Abschreckung zu genehmigen. Und zweitens das Dekret... setzt eben das vorherige Dekret vom 2020 außer Kraft. Dazu habe ich mal ein Video auf meinem Kanal gemacht. Das können Sie sich angucken. Andererseits, das ist ja nun vorbei. Insofern hilft uns das ja nicht mehr weiter. So, dieses Dekret tritt am Tag der Unterzeichnung, also am 19., In Kraft damit also heute. So, das heißt, jetzt wissen wir also, dass er ein solches Dekret gemacht hat. Aber es geht ja um das Allgemeine. Und jetzt müssen wir mal schauen, was denn die TAS, ja, wie die jetzt diese Informationen interpretiert. Und da wenden wir uns mal als nächstes zu. Ja, dazu habe ich mal die beiden Dekrete, zumindest die Analysen, die jetzt die TASS-Zeitung macht, mal versucht auszuwerten und mal in eine Tabelle gegeneinander gestellt, damit wir uns nicht die gesamte Auswertung angucken müssen und werden nachher uns mal das Wichtigste rausholen, soweit es für unsere deutschen europäischen Interessen von Belang ist.
Also hier haben wir im Grunde genommen, es sind zwei Dekrete, die Putin unterschrieben hat, nicht nur eins. Es gibt nämlich einmal ein allgemeines über die Grundsätze der Abschreckung. Das ist quasi das, was wir gesehen haben. Und dann gibt es noch ein zweites Dekret, was eben detailliert beschreibt, wann dort eingesetzt wird. So, das habe ich aber noch nicht gefunden, was dort im Detail drinsteht. Insofern müssen wir uns da auf die TAS verlassen. So, worum geht es? Was ist eigentlich geändert worden gegenüber der früheren Doktrin? Nämlich einmal wurde erweitert, wer überhaupt als Gegner gesehen wird und dann eben konkret definiert, was eigentlich Bedrohungen sind, um wann konkret eben Einsätze gemacht werden sollen. So, dann ist eben auch der Partnerstaat Weißrussland, also Belarus, mit einbezogen worden. Und im Prinzip gibt es wohl auch eine Schutzklausel für Bündnisstaaten, in dem Fall natürlich Weißrussland. Das heißt, die können sich dann zukünftig auf den Schutz Russlands verlassen. Und die Frage ist, wer zeichnet verantwortlich? Nämlich
dass eben der Präsident im Grunde genommen sowohl das Allgemeine verantwortet als auch die Entscheidungsgewalt. Das heißt, hier haben wir ganz klar eine Situation, wo also Putin sich quasi selbst vorbehält, wann er was tun wird. Und jetzt gucken wir mal, unter welchen Bedingungen das für uns jetzt interessant werden könnte. So, schauen wir mal in das erste Dokument rein. Also er hat eben ein Dekret publiziert, so weit so kurz. So, ist eine extreme Maßnahme zum Schutz der Souveränität des Landes. So, aufgrund neuer militärischer Bedrohungen und Risiken Russlands notwendig. So, zu klären sind die Parameter für den Einsatz von Atomwaffen, insbesondere die Kategorie der Staaten und Militärallianzen, gegen die eine nukleare Abschreckung erfolgt, wurde erweitert. Die Liste der militärischen Bedrohungen, deren Neutralisierung solcher Aktionen erforderlich sind, wird ergänzt. Jetzt kommt für uns der interessante Punkt, die Aggression eines nicht-nuklearen Staates, aber mit der Beteiligung oder Unterstützung eines Atomlandes, wird als gemeinsamer Angriff auf die russische Föderation angesehen. Insofern mitmachen ist jetzt auch schwierig.
Bedrohlich und nicht nur, ich bin ja keine Atommacht, ich kann machen was ich will, ich habe ja nur irgendwie Essen und Trinken geliefert in Uniform, ich bin ja nicht mit schuldig. Also mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen, das ist die neue Devise. Darüber hinaus ist eine nukleare Reaktion in Russland mit einer kritischen Bedrohung seiner Souveränität auch mit konventionellen Waffen möglich. wenn es Belarus als Mitglied des Unionsstaates angreift mit einem massiven Start von Militärflugzeugen, Marschflugkörpern, Drohnen, anderen Flugzeugen und dem russischen Grenzübergang. Ja, und das ist natürlich schon ganz interessant. Also hier heißt es ja massiver Angriff. Also wenn das jetzt für den Bündnispartner Weißrussland gilt, dann gilt das doch für Russland genauso. Es muss ein massiver Angriff sein, nicht ein, zwei, drei Attack Camps, die irgendwo nach Russland fliegen. Also hier in solchen Formulierungen sehen wir schon, Dass also Russland nicht bei jedem Firlefanz bereit ist, seine Atomwaffen auszupacken, sondern eben nur dann, wenn es aus russischer Sicht eben massive Angriffe sind.
Ja, und dann schauen wir mal in das andere Dokument rein, was die TAS geschrieben hat. In ihrer Zusammenfassung, Kernschrecken meint natürlich Abschreckung, ist jetzt eine falsche automatische Übersetzung. Hier geht es also um was? Es geht darum, einen potenziellen Feind unter den Umständen, der Situation ratlos zu schädigen, sowie über die Bereitschaft und Entschlossenheit Moskaus solche Waffen einzusetzen. Hier die Gegner müssen die Unvermeidlichkeit der Vergeltung im Falle einer Aggression gegen die russische Föderation oder ihre Verbündeten verstehen. Die nukleare Abschreckung wird gegen einzelne Staaten und Militärbündnisse durchgeführt, die Russland als potenziellen Feind betrachten. Es richtet sich auch gegen Länder, die Territorium und Ressourcen für Aggressionen gegen die russische Föderation bereitstellen. Dann eben auch die Aggression eines Nichtwaffenstaates. Hier wird jetzt genauer erklärt, was die Hauptbedrohungen sind. Nämlich da sind zehn Punkte, insbesondere das Vorhandensein eines potenziellen Feindes mit nuklearen Waffen oder Massenvernichtungswaffen, so aber auch die Präsenz und der Einsatz von Raketenabwehrsystemen, ballistische Mittel- und Kurzstreckenraketen, hochpräzise nicht nukleare Hypershellwaffen, fähige Waffenangriffe auf unbemannte Fahrzeuge und so weiter und so fort.
So, und Russland betrachtet die Gefahr, Raketenabwehr und Antisatelliten und so weiter Verteidigung durch einen potenziellen Feind im Weltraum, den Einsatz von Atomwaffen und ihre Mittel zur Lieferung in den Gebieten der nicht nuklearen Staaten, dort das zu verschaffen und einzusetzen. So, aber auch die Schaffung von neuen oder der Ausbau bestehender Militärbündnisse, Mit dem Ansatz ihrer militärischen Infrastruktur an die Grenzen der russischen Föderation. Also das kennen wir. Neue Bündnisse nicht schließen, sollen nicht geschlossen werden, wenn sie vor der Haustür Russlands sind. Das hatten die Amerikaner ja auch nicht so gerne gehabt, erinnern sich mal an die 60er Jahre mit den Kubakrisen. So, über den Einsatz von Matonenwaffen ist es klar, dass dort eben entsprechende Informationslage sein muss und dann könnte es unter Umständen eben die Atomstreitkräfte aktivieren, aber auch konventionelle Kräfte, hier Punkt 4, Aggression gegen die russische Föderation oder Weißrussland, mit dem Einsatz konventioneller Waffen, aber mit der Entstehung einer kritischen Bedrohung ihrer Souveränität oder territorialen Integrität. Das war im Grunde genommen eine Formulierung, die auch schon im alten Dokument drin war, was jetzt nicht mehr zulässig ist oder nicht mehr gültig ist.
Ja, im Grunde genommen führt das jetzt hier gar nicht viel weiter, wenn wir den Text reinlesen, sondern es geht eigentlich darum, was Putin damit erreichen will. Und das können wir hier in diesem Kommentar sehen. Kommentar des Kremls. Der veröffentlichte Text sollte Gegenstand einer eingehenden Analyse sowohl im Land als auch im Ausland sein, so der Pressesekretär. Das Updaten des Dokuments ist nach seiner Ansicht verpflichtet, das Dokument mit der aktuellen politischen Situation in Einklang zu bringen und erinnerte daran, dass das Land immer eine verantwortungsvolle Position eingenommen und die notwendigen Anstrengungen unternommen hat, um die nukleare Bedrohung zu reduzieren und die Verschärfung der zwischenstaatlichen Beziehung zu verhindern. So, und er weist darauf hin, dass der Einsatz von Atomwaffen nur als Ausnahmemaßnahme angesehen wird. So, ihm zufolge sollte der potenzielle Feind, der ihn nur...
Inutilität, was auch immer das sein soll, der Vergeltung für die Aggression gegen Russland und seine Verbündeten verstehen. Das meint wohl, dass es unumgänglich ist. Also ich kenne das Wort nicht, ich schätze es ist falsch übersetzt. So der Kreml-Sprecher sagte, dass die aktualisierte Doktrin die Möglichkeit einer nuklearen Reaktion im Falle des Einsatzes westlicher nicht nuklearer Raketen durch die Ukraine impliziert. Also was wir hier eigentlich haben, ist doch nichts anderes als eine Drohgebärde. Putin passt seine alte Doktrin an die neuen Verhältnisse an. Gegenüber der alten ist diese Erneuerung natürlich eine Verschärfung und eine Präzisierung. Weißrussland wird mit einbezogen, die Feindstaaten werden genauer differenziert. nochmal betont, dass man eigentlich gar keine Atomwaffen einsetzen will, aber man droht damit, dass man schneller reagiert, dass man sich das vorbehält. Da aber gar kein Automatismus dort gegeben ist, sondern der Einsatz alleine bei Putin liegt, ist das Dokument im Grunde genommen nichts anderes als ein Winken mit dem Zaunpfarrer. So würde ich das mal sagen. Nach dem Motto, liebe Leute, seht zu, wir haben hier aufgepasst, die Welt hat sich verändert.
Wir haben unsere Maßgaben auch verändert. Aber ich, Putin, ich bleibe letztendlicher Entscheider. Also insofern passt mal auf, dass ich hier mich nicht anders entscheide. Aber wir wollen ja eigentlich Frieden. Ja, Moral von der Geschichte. Wir können also sehen, dass dieser ukrainische Erderkunftsangriff auf das russische Gebiet ja eigentlich nur eine Provokation, eine Luftblase ist. Daraus wird mit Sicherheit kein dritter Weltkrieg entstehen. Und auch mit den Taurus-Raketen wird auch kein dritter Weltkrieg entstehen. Das heißt, selbst wenn er beiden neulich eben den Ukraine an den Angriff schüttelassen wird, ja was denn, mit der Handvoll Erderkämpfe, die sie haben, können sie das nicht erreichen. Jedenfalls nicht bei dieser russischen Atomwaffendoktrin. Unsere Taurus-Lieferung, die bedürfte ja eh umständlichster Vorbereitung. Das heißt, das bedarf ja erstmal entsprechender politischer Beschlüsse und, und, und. Und das wird ja Deutschland nicht alleine machen können. Da müssen ja vielleicht noch die anderen NATO-Staaten mitentscheiden, insbesondere die USA. Also insofern sage ich mal ganz klar,
Fehlalarm, kein dritter Weltkrieg und auch nicht in Sicht, jedenfalls nicht aufgrund dieser Aktion in der Ukraine und in Russland. Soweit meine Meinung, schreiben Sie Ihre Meinung wie immer unten in die Kommentare rein. Bis zum nächsten Mal, die Welt klar sehen. Klar sehen, clever denken, frei handeln. Die Welt klar sehen.
Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Ukraine-Krieg eskaliert - Droht ein neuer Wendepunkt?“, Die Welt Klar Sehen, 19.11.2024.
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Analyse der am 19.11.2024 von Putin unterzeichneten aktualisierten russischen Atomwaffen-Doktrin im Kontext des ukrainischen ATACMS-Angriffs auf russisches Gebiet. Einordnung als Drohgebärde ohne Automatismus, mit Bewertung der Taurus-Frage und der Weltkriegsgefahr.
