DWKS-Kompass-SiegelDie Welt Klar Sehen

Wunsch vs. Wirklichkeit | Wie gut war diese Demo?24.11.2024

PROTEST - ANALYSE

Abschrift

Abschrift des Videos vom 24.11.2024253 Abschnitte

Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.

Uwe

Die große Bauerndemo in Berlin. Der Veranstalter hat 10.000 Personen angemeldet und 1000 Fahrzeuge. Im Vorfeld wurde von 20.000, vielleicht sogar 40.000 Besuchern geredet. Doch was war tatsächlich dort los? In einem Analyse-Stream bei Elijah Tee zu Gast, dem Löwenherz, wie ich ihn nenne, haben wir zu dritt zusammen mit Sven von Freie Geister Berlin, einem erfahrenen Veranstalter von Autokorsos, der auch persönlich vor Ort war, diese Demo von A bis Z untersucht und analysiert. Und was das gute oder schlechte Ergebnis dort war, das finden Sie in diesem langen Stream. Schauen Sie es an. Damit Sie nicht alles gucken müssen, habe ich Unterkapitel gemacht. Also eine Zeitline, Timeline, wie man heutzutage sagt, in der Videobeschreibung. Und da können Sie gucken, wo Sie hinspringen wollen. Also viel Spaß beim Zuschauen. Klar sehen, clever denken, frei handeln. Willkommen bei Die Welt klar sehen.

Eli

Hallo und willkommen, liebe Zuschauer. Mein Name ist Lea T. Es ist Samstag, der 23. November 2024. Und ich danke euch und freue mich, dass ihr auch heute Abend zu einer weiteren Sendung hier auf dem Kanal, hier auf ETVC mit eingeschaltet habt. Werte Zuschauer, niemand macht alles richtig, aber es passiert selten, dass jemand wirklich alles falsch macht. Und ich kann es nicht anders sagen, das ist der Eindruck, mit dem ich zurückbleibe, nachdem ich diese Demo der sogenannten Bauern, in Berlin gesehen habe. Das war, weiß Gott, von allen schlechten Demos, die ich so über die Jahre habe miterleben dürfen, ob vor Ort oder auf die Distanz, wirklich ein Anwärter auf eine der sinnfreisten, schlechtesten und irgendwie auch wahrscheinlich unrühmlichsten Veranstaltungen, die wir jemals alle zusammen kollektiv als Bewegung erlebt haben. Und das Problem leider Gottes ist, dass es vermeidbar gewesen wäre. Dieser Stream will mitnichten allein nur kritisieren, er will analysieren und er möchte wie so oft zum x-ten Male ganz klare Aktionspunkte mit an die Hand geben, damit etwaige zukünftige Demonstrationen von Menschen, die eventuell eben nicht wissen, wie man demonstriert, damit also eben diese Aktionspunkte gehört werden können und eventuell auch angenommen werden können. Meine Gefährten und ich, die sich heute auf die Suche nach den vielen Fehlern aus Berlin begeben werden, der Uwe, Klardenker Uwe und auch der Sven aus Berlin, der direkt vor Ort war, die werden uns gleich zugeschaltet sein. Aber zu Beginn, liebe Freunde, möchte ich noch einmal ganz kurz rekapitulieren. Für diejenigen, die sich eventuell den letzten Stream heute und damit diese Travestie aus Berlin nicht angetan haben, möchte ich also rekapitulieren, was denn dort eigentlich passiert ist, damit wir alle mehr oder minder denselben Wissensstand haben. Es gab also mal wieder dieses Jahr zum inzwischen zweiten Mal eine Bauerndemo in Berlin und hier seht ihr ja die Ambition in groß und das Ergebnis in klein. Es sollte riesengroß werden, Trecker sollten kommen, es sollte eine von Bauern geprägte Demo sein mit Themen, die geprägt sein sollten vom Im Prinzip den Anliegen, die die Menschen aus der Landwirtschaft eben mitbringen und geworden ist es ein Stück gar nichts für die Tonne, bei dem man sich wirklich schämen muss, seine Zeit dafür rausgeschmissen zu haben und überhaupt irgendwelche Hoffnungen gehegt zu haben, dass das irgendetwas wird. Denn Freunde, man kann es wirklich nicht anders sagen und wir werden das heute lang und breit. ausdiskutieren, debattieren, uns fragen, ob ich zu harsch bin oder nicht harsch genug. Aber das war, eigentlich wollte ich titeln für die Tonne, daher auch die namensgebende Tonne im Bild, liebe Freunde. Und stattdessen habe ich gesagt, nein, die kapieren es nicht. Man muss wirklich halt den Bauern das eventuell auch in einer Sprache mitteilen, die sie regelmäßig sprechen. Und von daher eben nicht einfach nur für die Tonne. Nein, das war komplett für den Arsch. Für den Arsch war es unter anderem, und das muss man maßgeblich sagen, liebe Freunde an dieser Stelle, weil die Verantwortlichen überhaupt keine Anstalten gemacht haben, sich darauf einzulassen, mal ein bisschen bereits erworbenes Wissen aus der Bewegung mitzunehmen, ausgestreckte Hände anzunehmen, sondern stattdessen sich die ganze Zeit dann eigentlich, nur davon distanzieren mussten, wie die Medien sich von ihnen distanzieren und dass sie falsch dargestellt werden, während sie sich im Vorfeld selber von allen kostenfreien, gut gemeinten Angeboten distanziert haben, denen zu helfen. Aber das ist leider Gottes halt eben nur Bauern sind, die ansonsten überhaupt keinen, deren Aufgabe es gar nicht sein sollte, Demonstrationen zu organisieren, von daher man auch nicht erwarten sollte, dass sie da sofort, gerade beim ersten Mal, ins Schwarze treffen. Das sieht man unter anderem daran, wie die sich dargestellt haben, Beginnend, liebe Freunde, mit diesem Namen und diesem Logo. Und ja, so kleinlich möchte ich heute sein, wenn wir mikroanalysieren, wie furchtbar schlimm das alles heute eben in die Tonne getreten worden ist. Hand in Hand für unser Land ist angeblich ein Verein, gräbt man genauer, findet man raus, es ist nicht wirklich ein Verein, zumindest ist er nicht eingetragen, sondern stattdessen eigentlich nur ein Sammelsurium, ein mehr oder minder loser Club von Leuten, die größtenteils gesichtslos im Hintergrund geblieben sind, auch wenn heute viele davon auf der Bühne waren, erinnert man sich eigentlich nur an zwei Gesichter und das ist einmal, ich glaube, ich weiß es nicht mal so richtig, ein Brüderpaar, einmal der Huber Markus, also Markus Huber für alle anderen, die nicht aus Bayern kommen und dann der Huber Franz, ja, oder Franz Huber für wiederum alle, die nicht aus Bayern kommen und nicht verstehen, was das für eine komische Sprache ist. Aber darüber hinaus, wie gesagt, liebe Freunde, fängt es ja schon an und hört es ja schon auf mit diesem wunderbaren Logo, bei dem man in allererster Linie sofort per Assoziation auf was achtet, die beiden Großbuchstaben H und H nebeneinander, die nicht etwa für Hamburg stehen, wie der Uwe, der sich gleich nachher zu uns schalten wird, sondern HH, vielleicht für das Lachen noch, das uns allen im Halse stecken bleibt, dass niemandem aufgefallen ist, wonach das hier alles ein bisschen, sage ich mal so, meeft. Und darüber hinaus heißt das Ding ja Hand in Hand. Und wenn man sich das Logo anguckt und nur ein bisschen mitdenkt, liebe Freunde, dann sieht man, hier ist keine Hand in irgendeiner anderen Hand. Weil hier hält keine Hand eine andere Hand, zumindest keine Hand in einer anderen Hand, sondern stattdessen eine Hand an einem, ja, wie nennt man das hier in diesem... Gelenk bestenfalls, weil Hand in Hand, liebe Freunde, würde halt eben so aussehen, wie man sich Hand in Hand klassisch vorstellt und zwar so. Das, liebe Freunde, ist Hand in Hand und das ist nicht Hand in Hand, sondern eine Art Verschnitt von H-Punkt, H-Punkt mit Händen am Handgelenk, das irgendwie Kirre macht und ein bisschen verwirrend aussieht und nicht von ungefähr auch ein bisschen als rechts gedeutet werden kann, angesichts dessen, dass da Meine allererste Assoziation war so eine Art Bauernhakenkreuz in Türkis. Danach sieht das wirklich für mich aus. Und natürlich ist es auch schwierig, Hand in Hand darzustellen, mit mehr als zwei Händen, wenn man sagt, okay, hier sollen sich viele Leute eben nun die Hände reichen. Und das weiß ich, aber wenn ihr euch schon so genannt habt und wirklich Hand in Hand mit mehreren Händen oder mehr als zwei machen wollt, ja, dann müsst ihr Hand in Hand halt eben so darstellen. Das hätte zugegebenermaßen auch keine... Kein wunderbares Logo ergeben, aber wie gesagt, damit kratzen wir ja nur an der Oberfläche der vielen, vielen Probleme, die dieses ganze Unterfangen eben hatte. Angefangen, liebe Freunde, bei seinem Namen. Und dann hat man also nach Berlin gerufen und man hat ein Programm aufgestellt, das wirklich seinesgleichen sucht. Selbst Michael Ballweg war nicht so vermessen zu sagen, dass er so einen riesengroßen Haufen Müll über mehrere Stunden hinweg im Prinzip in Berlin dort auskippt, an derselben Ortschaft, wo jede Demo zum Sterben hingeht. Wobei, nee, er war der Einzige, Michael Ballweg, der so vermessen war, so einen Haufen Gülle über so viele Stunden, mit so vielen unnötigen und sinnfreien Rednern über die Bewegung und über die Stadt Berlin auszukippen, wie eben die Bauern heute. Ansonsten hat sich diesen Mist vor allem seit Michael Ballweg wahrscheinlich niemand getraut, weil Michael Ballweg endgültig das Querdenken-Prinzip, ja, das Demos werden nur noch Querdenken-Manifest gemacht, Prinzip Komplett. in die sprichwörtliche Tonne getreten hat, bei der sich offensichtlich die Bauern auch dieses Mal bedient haben. Und die Bauern, wie gesagt, es ist eine Sache, dass sie keine erfahrenen Demonstratoren oder Demo-Organisatoren sind, aber es hat auch nicht geholfen, dass hier offensichtlich unbedarfte Menschen, die ich ansonsten als Demo der Sanftmütigen eben heute bezeichnet habe, auf einer Sprache sprechen, die ich zumindest schwer einzuordnen konnte.

Gast

Von Hand in Hand für unser Land mit meinem Team. Jetzt reicht's. Wie schaut man das Ganze scharf aus, was wir im Frühjahr gesagt haben, was wir in München gesagt haben, auf der Theresienwiese, der nächste Termin ist in Berlin. Schaut euch das Video an, teilt es euch, das sind jetzt die ersten Informationen an euch. Wir brauchen eine Reichweite, damit ihr mithören könnt, damit wir viel Leute werden. Was fordert man mir?

Eli

Eine Redezeit im Deutschen Bundes... Ich verstehe nicht wirklich, was er da sagt, liebe Freunde, aber zum Schluss beleidigt er nochmal alle.

Gast

Wir müssen alle mit ins Boot nehmen. Wir müssen nach Berlin. Führt euch, wir sehen uns, nähere Informationen kommen.

Eli

Genau, also fickt euch, nähere Informationen kennen. Ich weiß, er sagt nicht wirklich fickt euch, aber für alle anderen, die kein Bayrisch sprechen, danach klingt es halt. Und dann hat man also im Vorfeld gerechnet mit allen möglichen Leuten, die halt eben kommen sollten und wie viele kommen sollten, liebe Freunde, da bleibt einem echt die Spucke weg. Das ist nicht etwa irgendwer, ein Unbeteiligter, der seine Wunschgedanken äußert, sondern Andi Andreas Grote, dem ein Zahn fehlt, mindestens einer, den man von außen erkennen kann und der aber trotzdem moderiert hat heute. Vielleicht hat der kalte Wind aus Berlin durch sein Zahnloch gepfiffen, ich weiß es nicht. Zumindest hat er sich gestern schon vorgestellt, wie viele Leute da heute tatsächlich kommen sollten. Und schätzt mal bitte, wie viele das gewesen sein sollen.

Gast

Mit wie vielen Menschen rechnest du morgen? Also angemeldet sind ja 10.000 vom Veranstalter. Mit wie viel rechnest du? Also intern Stellungnahmen von den ganzen Streamingdiensten und Communities und so weiter. Wir gehen von knapp 20.000 aus. 20.000, das wäre schon eine Hausnummer. Also weil wir haben es satt, war es weniger dieses Jahr. Also würdest du jetzt noch dazu aufrufen, wer eventuell noch darüber nachdenkt, dass er sich auf Leute, ganz einfach.

Eli

Ganz einfach, wenn ihr wollt, dass sich in Deutschland wirklich alles ändert, inklusive des Namens der Brötchen, die nicht mehr Brötchen, sondern Schrippen genannt werden sollen, dann müsst ihr auf jeden Fall kommen. Also, wie dem auch sei, 20.000 sollten kommen und gekommen sind dann, ja, naja, also keine 20.000. Ich werde mich nachher mit meinen Kollegen, mit meinen Experten, mit meinen Analysten extraordinär darüber unterhalten, wie viele denn tatsächlich gekommen sind. Es wirkt eigentlich mehr wie eine Demo der Gelbwesten und weniger eine Demo der Bauern. Und glaubt mir, ich weiß, wie Bauern aussehen. Ich habe im Januar mit denen zusammen noch gefroren, als wirklich halt ungefähr 10.000 bis 12.000 Bauern und mindestens 500, wenn nicht sogar mehr Trecker tatsächlich in Berlin auf dieser Allee des 17. Juni gestanden haben. Stattdessen, was sie hatten, muss man fairerweise sagen, ist eine supertolle Hebebühne, die sie bis zum Anschlag ausgefahren haben, um Menschen wie ihm hier die größte Bühne zu bieten, auf der er wahrscheinlich jemals gestanden hat. Auf jeden Fall die höchste. Vielleicht ist es auch so zu erklären, dass sie so einen Dünnpfiff dort oben gelabert haben, weil vielleicht wird es so weit oben die Luft dünnen und denen ist da irgendwie schon wegen Sauerstoffmangel... Ein bisschen eben selbiger weggeblieben. Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall wurde dort sehr viel gesagt und ob er es glaubt oder nicht, von den mehr oder minder zivilen Rednern, die jetzt noch nicht auf der Rednerliste standen, sondern die man aus irgendwelchen Gründen einfach mal so über Stunden hat reden lassen, war sie die Beste. Nicht der Weichreiter im Hintergrund, der hat einfach nur drauf gehalten, sondern ich glaube, sie heißt Marina. Sie hat sich bei ihrer Vorstellung für 48 ausgegeben, dann kommt raus, die ist 78 und sie hat dann noch ihre Rede damit beendet, dass sie auf irgendwelche Barrikaden klettern möchte. Mit 78 bin ich schon froh, dass es überhaupt auf diese Hebebühne geschafft hat. Aber nichtsdestotrotz, ihre Rede war einer der wenigen Höhepunkte, die es überhaupt dort zu bestaunen gab. Im Vorfeld wurde sehr wenig getrommelt. Man hat nur einen Monat vorher den Leuten gesagt, fickt euch, auf die Art und Weise, wie es eben nur dieser bayerische Franz Huber sagen konnte. Und hat stattdessen der Welt heute Morgen noch, nein gestern Morgen noch muss man richtigerweise sagen, in Erfurt auf dem Weg nach Berlin in einem klitzekleinen Corso von vielleicht gerade mal zwei Treckern und drei Begleitfahrzeugen noch einiges zu sagen gehabt. Das müssen wir uns für den Kontext auch nochmal mit anhören.

Gast

Was sind Ihre Forderungen konkret? Ganz klare Forderung. Wir fordern eine Redezeit im Deutschen Bundestag, weil diese Politik in Berlin veranstaltet nur noch Kopfschüttel bei uns Bürgern. Und wir wollen die Probleme auf diplomatischen Wege mit Sachwissen in den Plenarsaal des Deutschen Bundestages tragen. Wir sind der Meinung, dass die Probleme der... Ja, aber welche Probleme?

Eli

Das ist ja die Frage.

Gast

... der breiten Bevölkerung, der Mittelstandsbetriebe, der Pflege noch nicht bei den Abgeordneten und Ministern angekommen sind. Ja, was sagen Sie zum Ampelbruch? Was sagen Sie auch zu der Kanzlerkandidatur von Herrn Scholz? Jetzt wo Herr Pistorius ja gesagt hat, er wird nicht antreten. Also ein Kanzler, der sich in der Vergangenheit an so manche Taten nicht erinnern kann, würde bei mir erschrecken, bei meinen Mitarbeitern auslösen. Ein Kanzler muss gerade stehen für das, was er in der Vergangenheit getan hat und auch für die Zukunft. Und ich sehe, es wird keine Veränderung kommen, wenn wir in der ganzen Partei durcheinander so weitermachen. Es geht um die Probleme des Landes, die sie im Vorherrschen. Und deswegen muss das Parteigehabe aufhören. Und wenn gute Ideen da sind, müssen die unterstützt werden.

Eli

Diesen Block wollt ihr auf jeden Fall noch eingespielt haben, weil ihr merkt's, man sagt ja, ja, die Bauern, das sind Leute von uns und so weiter und so fort, aber auch der hat bei der gesamten Veranstaltung, nicht einfach nur bei diesem Interview, sondern bei der stundenlangen, elllangen Veranstaltung, die die heute veranstaltet haben und der begleitenden Berichterstattung im Vorfeld, das ist eigentlich das einzige Videointerview der Mainstreep-Presse, das mir geläufig ist, also Ehre, wenn Ehre gebührt, die Welt hat da offensichtlich eben die Achsel Springerhaus, deshalb war das für die ein Katzesprung, da hinzukommen und eine arme Reporterin haben sie angestellt, um dort halt im Prinzip zu Ja, zu frieren. Ich weiß jetzt nicht, ob sie, wie gesagt, in Erfurt oder in Berlin das aufgezeichnet haben. Berlin ist wahrscheinlich sogar wahrscheinlicher. Na, wie dem auch sei, ja, dieser Bauer Huber, Franz, Huber, Huber, Franz, fickt euch, ja, der hat natürlich sowohl bei dem Interview hier als auch auf dieser Bühne partout vermieden, das Wort AfD in den Mund zu nehmen. Ja, also wir haben Probleme. Welche Probleme? Ist ein bisschen diffus geblieben. Und vor allen Dingen, wenn es gute Ideen gibt, dann muss man sich denen also offensichtlich stellen, dann muss man die annehmen, aber um Gottes Willen ja nicht sagen, dass die AfD mit nichts anderem geglänzt hat als guten Ideen in der Vergangenheit. Also da weiß man auch sofort, ja, das ist zwei Schritte vor, ein Schritt zurück. So richtig begriffen haben die es erst recht nicht, ja, und naja, da wundert es mich halt eben auch nicht, dass das dabei rausgekommen ist, was rausgekommen ist. Heute dann also die Ernüchterung. Es waren gefühlt mehr Streamer als Teilnehmer dort. Ich will versuchen, das nicht zu gendern. Teilnehmende und so ein Quatsch. Wenn ich das jemals sagen sollte, könnt ihr kommen und mich schelten, liebe Freunde. Also stattdessen ThomasJMedia und wen haben wir hier? UtopiaTV gleich mit, ich glaube, drei Livestreams heute. Und dann darüber hinaus Werra TV, die ebenfalls die Bühne abgefilmt haben. Und dann einer von vielen, der dann diese ganzen Autokonvois und parkenden Autos gefilmt hat, Berlin Berlin TV, der ebenfalls dort gewesen ist, sich seine Aufrufe abgeholt hat. S.News ist später dazugekommen, hatte aber bei der Taxifahrt bereits Gelegenheit, mit Jürgen Tödenhöfer zu quatschen. Der hat dann hier auf der Höhe wahrscheinlich der Veranstaltung mal einen Schwenk durch die Menge gemacht. Ein ganz kurzer Blick also hier rein.

Gast

Du kriegst den Bändel dort hin. Ich geh raus.

Uwe

Wow, ihr seid euch einig. Finde ich gut.

Gast

Aber wisst ihr, was noch dazu passt? Helge, ich grüße dich, mein Freund. Auch einer von unseren besten Leuten beim Stream.

Eli

Ja, wird natürlich sofort gegrüßt, wie die royale Prominenz, die ja natürlich ist. Also, du musst dir mal vorstellen, Helge, ich habe keine Ahnung, ob aus München oder Salzburg kommt, irgendwas aus Süddeutschland, ist mehrere hundert Kilometer gefahren und hat sich dann während seines Livestreams, obwohl eigentlich ja Totenhöfer, der Superstar, dann eben dort gesprochen hat, hat sich relativ bald von der Bühne nach 47 Minuten verabschiedet und ist dann hier in seiner vollen Überlebensgröße immer weiter weggegangen vom Brandenburger Tor und ist dann auch dazu übergegangen, parkende Autos zu filmen. Und wer auch immer ihm sonst da vor die Kamera getreten ist, die waren dann alle entsprechend halt dort oder haben ihm auf seiner irgendwie irokesen Glatze da geguckt. Ich habe auch keine Ahnung, was da der Mehrwert davon war. Ich freue mich ja an sich, dass das so ein lustiger Zeitgenosse ist. Nur wie gesagt, also gebracht hat es wenig, insbesondere wenn man nicht da filmt, wo die Demo stattfindet, sondern einfach mal über zwei Kilometer weiter weg geht und dann wieder zurück pendelt, wie ihr seht. Dann war er wieder auf einmal am Brandenburger Tor. Überhaupt war das so ein bisschen der Modus operandi für viele der Streamer dort heute. Markus Fuchs war offensichtlich auch dort, ist mir sogar entfallen. Ja, so irrelevant war das. Ja, ansonsten die üblichen Verdächtigen waren da. Naja, was heißt die üblichen Verdächtigen? Das, was noch so ein bisschen übrig geblieben ist, ein sehr linkslastiges Publikum neben Totenhöfer, weil man halt versucht hat, wahrscheinlich zu konterkarieren, dass man rechts geframed würde. Und dann stand man ewig rum und trat sich die Beine in den Bauch. Aber ansonsten geschah der Großteil halt eben auf dieser Bühne, wo Leute, die noch nie in ihrem Leben zuvor gesprochen haben und aus gutem Grund auf einmal über Minuten sprechen sollten und stattdessen, wie so oft, nur vom Blatt abgelesen haben. Das Panel, der Redner, auf das man sich dort gefasst machen konnte, das bestand aus einem veritablen Who-is-who der Nobodies. Jürgen Totenhöfer, den ich noch nie so sehr verachtet habe, politisch gesprochen, wie nach seiner Rede heute. Einmal links, immer links, kannst halt eben leider nichts machen. Dieser Mann, der im Vorfeld auch irgendwie rechts geframed worden ist, aber tatsächlich einer der besseren Redner gewesen ist, ich glaube Axel irgendwas. Unternehmer, der auch darüber gesprochen hat, was es für Probleme gibt, heutzutage junge Leute in Ausbildungen zu kriegen, in Handwerksberufe und so weiter und so fort. Diesen Mann habe ich gar nicht mitbekommen. Das war der, ich sage mal, zahnlose Moderator. Es ist jetzt natürlich ein bisschen übertrieben. Es hat, glaube ich, nur ein Zahn bei ihm gefehlt, aber das dann sehr prominent. Ich erwähne das nur, weil wenn du schon ein Gesicht der Demo dir aussuchst, sollte es ein Gesicht sein, dem die Leute gerne ins Gesicht gucken wollen. Das ist bei dem Andreas Grote nicht immer gegeben gewesen. Die anderen habe ich ein bisschen übersprungen, beziehungsweise gar nicht erst mitbekommen. Die haben in ihrem ganzen Leben wahrscheinlich noch nie ein Passfoto gemacht, deshalb haben sie einfach mal irgendwie ein Selfie zusammen gemacht, frei nach dem Motto, das ist keine Demo, sondern eine Schunkel, wir haben uns alle lieb Veranstaltung. Der sieht ein bisschen biowarisch aus, aber war ansonsten glaube ich auch nicht auf der Bühne. Den habe ich zwar gesehen auf der Bühne, den Typen, aber ich weiß, weiß Gott nicht, wer das ist. Vielleicht ist einer von den Markus Mittwoch, wobei der mehr aussieht wie ein Markus Mittwoch, wenn man mich fragen würde. Naja, und dann kam halt eben der Anselm Lenz, der stark an sich halten musste, um nicht mal wieder irgendwie eine faschistoide Revolution auszurufen, frei nach dem Motto, es sind alle Mörder und überhaupt, wir können sie nur. Mittendrin statt nur der Bann der Weichreiter, der halt im Prinzip, wie so oft, die Leute gefragt hat nach Interviews, ob sie noch was sagen wollen. Also es ist zum Fremdschämen, aber mein Gott, es ist halt sein Modus operandi. Er hat sich hochgekämpft bis auf die Bühne, liebe Freunde, und da stand er nun, der arme Tor, und war so klug als wie zuvor, hat stundenlang genau auf dasselbe drauf gehalten, worauf auch alle anderen drauf gehalten haben, die entweder unten gestanden haben oder halt eben das Privileg hatten, ebenfalls neben ihm oben auf dieser Bühne zu stehen und sich dort den kalten Wind von Berlin ins Gesicht wehen zu lassen. Das ging dann so, bis irgendwann keiner mehr so richtig Bock hatte, als Anselm Lenz gesprochen hat, war das schon geil, da hat er schon erzählt, ja wir werden gewinnen, die Revolution kommt, wir sind die Sieger, aber gesagt hat er das dann nur noch einen kleinen Haufen versprengter, also mitnichten das, womit sie ursprünglich mal eingestiegen waren.

Gast

So, ansonsten haben wir heute sehr, sehr viele parkende Autos gesehen.

Eli

Den Vogel für mich abgeschossen hat heute Jens von Infrarotmedien. Hier könnt ihr gerne gucken. 20.000 Aufrufe, 20.000 Leute, die sich jetzt ein bisschen besser mit Automarken auskennen. Der hatte wirklich wahrscheinlich null Bock auf die ganze Demo, anders kann ich mir nicht erklären, dass er immer wieder hingelaufen ist nach vorne. zu der Demo hin, zu der Kundgebungsfläche, wo die Revolution ausgerufen werden sollte oder irgendwas Vergleichbares und danach regelmäßig einfach nur nach hinten gegangen ist. Hier seht ihr schon, jetzt ist er schon wieder auf halber Strecke zurück zum Stern, im Hintergrund das verschwommene Brandenburger Tor, als er dann irgendwie aus irgendwelchen Gründen den Leuten stattdessen gezeigt hat, wer da alles gekommen ist und geparkt hat. Jetzt ist er am Stern und dann geht er wieder zurück. Es ist jetzt Ihr seht ja auch mal wieder, warum wir nicht ernst genommen werden, wenn Leute so aufgezogen halt entsprechend nach Berlin kommen. Dann ist er wieder am Brandenburger Tor, dann hat er wieder keinen Bock mehr aufs Brandenburger Tor, geht schon wieder zurück zum sowjetischen Ehrendenkmal und darüber hinaus, filmt irgendwelche Sticker auf irgendwelchen parkenden Autos und dann geht er wieder zum Brandenburger Tor. Jetzt ist er wieder am Brandenburger Tor und dann geht er wieder zurück. Moment, gleich geht er wieder zurück. Oder bleibt er diesmal vorne? Auf jeden Fall ist er mehrfach also vor und zurück gegangen beim Todeshöfer, ja ja, Totenhöfer, Totengräber könnte man vielleicht auch sagen. Da ist er also ein bisschen länger da geblieben und dann, wie so oft, ist er also wieder zurück gegangen und hat also wieder diese Allee gefilmt. Aber wirklich jeder Quadratzentimeter dieser Allee ist gefilmt worden. Aber das ist doch nichts, liebe Freunde, im Vergleich zu ihm hier. Ich weiß, über Behinderte soll man keine Witze machen. Aber vielleicht sollte man auch behinderten Leuten nicht unbedingt ein Smartphone in die Hand geben, damit sie sich öffentlich lächerlich machen können. Der liebe Kevin aus Berlin war 11 Stunden 49 unterwegs, barfuß. Keine Ahnung. Entweder ist er abgehärtet oder hat halt eben einen Knall im Kopf. Ist 11 Stunden 49 heute vom Morgen rauen an über diese Allee gelaufen. Hat diese ganzen Leute dort, die standen dann auch irgendwann nachher auf der Bühne, sie wurde als Rote Zora eingeführt, wahrscheinlich hat sie auch einen echten Namen. Wie dem auch sei, ist also barfuß dann wie so ein Ping-Pong-Ball hin und her galatscht zwischen dieser ganzen Veranstaltung, zwischen diesen ganzen Leuten, denen da wahrscheinlich irgendwie komisch vorgekommen ist. Nach demselben Gusto heute, wie das die Hälfte der Streamer gemacht hat, vor, zurück, zur Seite ran, ohne zu wissen, wo es denn jetzt nur noch langweiliger ist. Man kommt irgendwo hin, da ist langweilig, man geht da weg. Da, wo man ankommt, ist es noch langweiliger, deshalb geht man mal eben zurück. Und so war der also über Stunden, zwölf Stunden lang permanent auf den Beinen oder auf seinen nackten Füßen und wusste auch nicht so recht, wohin mit sich selbst. Gut, soviel also dazu. Da filmt er also wieder die Autos. Also ultra super duper spannend. Und wie gesagt, wo es Klicks abzugreifen gibt, da ist auch Björn Banane natürlich nicht weit. Auch er war mit am Start. Auch er hat irgendwelche alten Leute gefilmt. Wie so oft, Altersdurchschnitt werde ich mir wahrscheinlich von meinen Kollegen, die vor Ort waren, nachher nochmal bestätigen lassen. Ansonsten hat Björn Banane wie so oft das Kunststück geschafft, seine Interviewpartner nicht etwa zu informieren oder interviewen, ungefähr 1,5 Kilometer von etwaigen Lärmquellen entfernt, als er noch tief irgendwo in Richtung Stern auf der Straße des 17. Juni stand, sondern er gewartet hat, bis im Hintergrund irgendwie ein Gedudel passiert. das sich dann nennt Hip-Hop-Musik, offensichtlich abgespielt werden musste, um dann den unnachahmlichen Rolf Krohn zu interviewen. Ich erspare euch das, wenn ihr das aber heute während meiner Berichterstattung, der Kommentierung gesehen habt, dann werdet ihr wissen, wie furchtbar das gewesen ist. Und so wundert es nicht, liebe Freunde, dass für mich das Livestream-Highlight aus Deutschland heute nicht etwa in Berlin, sondern weit entfernt in Hamburg passiert ist. Nämlich als die HMS Queen Elizabeth den Hamburger Hafen verlassen hat. Das haben auch mehr Leute gesehen. 43.113 Aufrufe auf dem Kanal Hamburger Hafen live und kein Wunder, was war das auch für ein Spektakel mit gloriosen 5 Kilometern pro Stunde sind da irgendwelche. riesengroßen Cargo-Schiffe an einem Flugzeugträger vorbei manövriert, um da im Prinzip mit dieser Wasserfontäne gesegnet den Hamburger Hafen zu verlassen. Ein Bild für die Götter, auch wenn es alles nur in Zeitlupe geschehen ist, aufgrund der Größe dieser Objekte, die sich dort bewegen mussten. Aber nichtsdestotrotz für mich das Highlight vom heutigen Livestream-Angebot auf YouTube.

Gast

Ja, und was soll ich euch sagen?

Eli

Im direkten Gegensatz dazu, ich komme auch gleich zu meinen Gästen, versprochen, liebe Freunde, erinnert euch zurück, es geht auch anders. Es geht zum Beispiel mit dem Bauernverband anders. Die haben nämlich schon am 18.12.2023 gerufen zu einer großen Traktordemo, ganz klar gegen höhere Treibstoffpreise, nicht etwa für ein Diffuses. Wir wollen Redezeit im Bundestag und die sind dann auch entsprechend gekommen und zwar gleich mehrfach und vor allen Dingen hatten sie prominente Unterstützung am Start in Form von einmal Cem Özdemir und dann ein anderes Mal auch den Hubert Aiwanger und der Hubert Aiwanger hatte mit im Gepäck den Anthony Lee, man sagt den berühmtesten Bauer in ganz Deutschland, der berühmteste Bauer von ganz Deutschland, der immer gesagt hat, mit dem Deutschen Bauernverband möchte er nichts zu tun haben. war dieses Mal auch nicht dabei, wie eben auch alle anderen Politiker, inklusive übrigens auch der AfD, die dieses Mal nicht rausgekommen sind, obwohl, als die im Januar noch gekommen sind, Frau Weidel umringt von einer Schar von Security Guards noch bei den Bauernprotests sich zumindest ganz kurz am Rande hat blicken lassen. Die haben es aber auch praktischerweise eben nicht auf eine Zeit gelegt, als gerade im Regierungsviertel tote Hose war. Der Deutsche Bauernverband hat also auch Pressemitteilungen im Vorfeld seiner Kundgebungen rausgegeben und hat im Vorfeld darüber informiert und über ganz viele Presseverteiler verteilen lassen, dass die wiederkommen würden am 15. Januar. Und gekommen sind sie. Das sah dann so aus.

Uwe

Schon gesagt, wir sind gut erzogen, wir behandeln unsere Gäste mit Respekt.

Eli

Wir behandeln unsere Gäste mit Respekt. Dieser Respekt sollte ihm dann nachher entgegenschlagen. Aber immerhin, das war er, der ehemalige Finanzminister, der tatsächlich gekommen ist. Und er hat sich gestellt, liebe Freunde, den Traktoren im Stau, dem Pfiffen, alle gegen Lindner, tausende Traktoren. Oder tausende Landwirte, die mit ihren Traktoren, wie gesagt, man spricht von mindestens 500, halt eben dort gegen eine ganz konkrete Maßnahme, nämlich die Erhöhung der Besteuerung auf den Agrardiesel eben protestiert haben. Und man hat es gesehen, Lastwagen und Trecker und alles weitere, was es dort gibt, Traktoren, soweit das Auge eben gereicht hat. Selbst der damalige Landwirtschaftsminister, bald wird er ja irgendwas anderes machen, Cem Özdemir, der Bundeschem, war ebenfalls mit dabei. Und der Lindner selbst, trotz roter Nase, hat sich da gestemmt gegen die Buhrufe. Das sah dann damals so aus.

Gast

Liebe Landwirtinnen, liebe Landwirte, ich höre Sie. Ich höre Sie und es ist ein beeindruckendes Bild. Tausende Landwirtinnen und Landwirte. Herr Ruckwitz, Herr Ruckwitz, alles ist gut. Alles ist gut.

Eli

Was ihm dort entgegenschlägt, liebe Freunde, ist die Vielfalt der Menge der Aufgebrachten, die ich das Privileg hatte, ebenfalls dort zu filmen. Vergesst nicht, ich bin heute zu Hause geblieben, weil ich mir das schon mal gegeben habe und zwar mehrfach dieses Jahr, liebe Freunde, aber noch nie so kalt, noch nie so hart wie halt eben diesen Januar. Angefangen hatte alles sogar schon vorletzten Dezember, als ich nach der riesen Demo der Bauern schon meine spitzfindigen Kommentare online gestellt habe, frei unter demselben Monika wie heute. Die Bauern, sie kamen, sie sahen, sie fuhren wieder heim. Auch nicht unbedingt gerade sehr lernfähige Zeitgenossen. Auf jeden Fall habe ich mich gefragt, zusammen mit vielen Kommentatoren dann im Januar im Vorfeld dieser Demo-Bewegung, naja, also Jungs und Mädels, war es das jetzt nun schon? So richtig konnte ich mir das nicht erklären. Konnte sich auch Uwe damals nicht erklären, Alexander Ehrlich nicht aus Österreich und auch Markus Heinz hatte keine wirkliche Erklärung. Und dann kam es, wie es kommen musste. Die Bauern, wie angekündigt, kamen wieder, nicht mit 5.000, aber hin und wieder 500 Traktoren. 5.000 war wohl doch ein bisschen zu weit übertrieben. Und dann stand ich nun, ich amateur, liebe Freunde, halt eben diesen 18. Januar, liebe Freunde, als die gekommen sind, oder 15. Januar, 15. Januar war es, ja, dort in diesem Schnee, in diesem Treiben. Hier oben seht ihr mich, da habe ich Markus Heinz interviewt. Über Stunden, liebe Freunde, war es dort so unfassbar voll, wie ich euch gleich nachher zeigen werde, dass da mein Stream ausgefallen ist. Alle Streams ausgefallen sind, nicht nur meiner, sondern wirklich komplett alle, sobald man sich auch nur in die Nähe begeben hat. Hier versuche ich noch die Technik zu regeln. Von dem Brandenburger Tor war dann einfach schon komplett Schicht im Schacht. Hier seht ihr mich. Im Hintergrund da der Tiergarten, da gehe ich rüber in Richtung des Brandenburger Tors und sobald ich dann noch ein paar Meter weiter nach vorne gegangen bin, war dann Schicht im Schacht. Da war dann nur noch Standbild und irgendwann blieb das Bild endgültig hängen, weil es einfach so über-super-duper voll war, dass nur die Leute, die gesegnet sind mit irgendwelchen Satellitenanbindungen, überhaupt live oder eben nicht live, weil das Mobilfunknetz komplett zusammengebrochen war, von dort senden konnten. Und was dort passiert ist, konnte ich dann nur in der Konserve mitfilmen. So also sah das aus am 15. Januar 2024.

Gast

Wir sind das Volk! Wir sind das Volk! Wir sind das Volk! Wir sind das Volk! Wir sind das Volk!

Eli

So, und dann ging das noch weiter. Stichwort, wir sind das Volk. Das waren nicht einfach nur ein paar versprengte Altbauern, sondern auch die Jugend war mit am Start. Immer sehr wichtig, wenn man versucht, anschlussfähig zu werden. Ich habe keine Ahnung, wie jung dieser junge Mann ist, aber vielleicht wird er so um die zwölf maximal sein, der da auch mit seinen Geschwistern am Start war. Eine junge Mama, die da sehr stolz war auf ihren Nachwuchs. Kinder konntest du heute dort komplett und Jugendliche mit der Lupe suchen. Ich werde nachher den Sven fragen, ob überhaupt jemand gesehen hat, der unter 30 war.

Gast

Wir haben Lust weg! Wir haben Lust weg! Wir haben Lust weg! Wir haben Lust weg! Wir haben Lust weg! Wir haben Lust weg!

Eli

Schon mal auf den allerersten Blick, ja, ganz klare politische Botschaften. Herr Lindner, Geld und Plan, da müssen halt die Bauern ran, die Ampel, die da weg soll, klare, erkennbare, sag ich mal, auch einfach Symbole, die man auch einordnen kann, die der beschränkte Mainstream auch relativ schnell... Ja, einordnen kann und wie gesagt, die Bauern, sie nehmen halt kein Blatt vom Mund. Wenn der Bauer Huber sagen kann, fickt euch, ja, zur Einladung bei der Demonstration, dann wundert es mich auch nicht, dass die damals also am 15. Januar schrauben konnten oder schreiben konnten auf ihre Plakate. Wir brauchen keine Freundin, wir werden von der Ampel genug gefickt. Unsere Jungbauernschaft.

Gast

Ampel weg! Ampel weg! Ampel weg! wieder zugestanden. Ich habe hier vor drei Wochen auf der Bühne gesagt, wir gehen keine faulen Kompromisse mehr ein. Und es kann nicht sein, dass uns dann die Politik einen Punkt zurückgibt, vorher zwei wegnimmt und dann wird uns über die Presse gesagt, es würde uns großzügigerweise entgegengekommen.

Eli

Und sogar der Anthony Lee war dort, den ich witzigerweise angesprochen habe, auf die Zweiteilung dieser Bauernbewegung, die offensichtlich bis heute angehalten hat, weil hätte der Deutsche Bauernverband gerufen, hätte es dort wahrscheinlich heute so rausgesehen, wie es im Januar dort ausgesehen hat. Dieses Interview, wohlgemerkt vom 15. Januar 2024.

Gast

Wenn es nicht da eine Buchstabe wäre. Auf jeden Fall hat uns heute beide der Bauernprotest hergebracht. Und zwar der geteilte Bauernprotest. Nehmen Sie das auch so wahr, dass es in Ihrer Branche wirklich zwei Lager gibt. Einmal die, die vom Landesverband mobilisiert werden und dann die, die sich ein bisschen selbst mobilisieren. Nicht unbedingt. Also normalerweise würde ich Ihnen ja recht geben, aber seit dem 18. Dezember, seitdem wir hier zum ersten Mal waren, gibt es da wirklich einen unfassbaren Zusammenhalt. Natürlich, ich würde Ihnen jetzt keine Märchen erzählen, natürlich gibt es doch die eine oder andere Nuance, wo man da uneins ist. Aber grundsätzlich stehen wir zusammen und das ist das Wichtige.

Eli

Grundsätzlich stehen wir zusammen und das ist das Wichtige. Und wie das aussieht, liebe Freundinnen, das haben wir jetzt nur hier zur Genüge, denke ich mal, gesehen. So sieht das also aus, wenn die Bauern Hand in Hand für unser Land an die Wand offensichtlich stehen. Und wie gesagt, jetzt sind wir endgültig da angekommen, wo ich auch mit meinen Gästen einsteigen möchte. Ich bitte Sie im Hintergrund, sich mal bereit zu machen und den Ton einzuschalten. Denn die Frage ist jetzt nur, wer ist denn da überhaupt gekommen? Täuscht eventuell die Einsicht in die 20, 30, vielleicht waren es auch 40 Streams, Von vor Ort, ja, das wird ja wahrscheinlich schon einen guten Prozentteil der Leute überhaupt vor Ort ausgemacht haben. Wenn es so viel Auswahl gibt, ist es vielleicht alles ganz anders gewesen, als die Bilder das suggerieren. Darüber möchte ich mich unterhalten mit meinen beiden Kanalkompagnons, die beide regelmäßig hier am Start sind. Einer war unmittelbar vor Ort, der andere ist mein Analyst aus der Ferne. Der eine ist der Klardenker Uwe auf meiner Lieblingsseite. Seite und auf der rechten Seite der Sven Streck aus Berlin, Aktivist und Organisator, Mitdenker, Stratege im Hintergrund, bestens vernetzt deutschlandweit, unter anderem einer der vielen Leute, die den Bauern ihre Hilfe angeboten haben, Organisator, der in Berlin einiges gerissen hat und vieles hätte helfen können heute zu vermeiden und dem natürlich wie so oft, lieber Sven, das wirst du gleich sagen können, ich will nicht sagen ins Gesicht gespuckt wurde, aber höflich gesagt wurde, Kriegen wir alleine hin. Und was dabei rausgekommen ist, das sehen wir ja. Dankeschön auch für deinen Einsatz. Damit möchte ich vielleicht mal einsteigen. Bleibt mir erhalten, ihr zwei. Denn du warst heute also mit unterwegs mit dem Beobachter Uwe. Bitte erstmal in 60 Sekunden eine kurze Ersteinschätzung. Was hast du denn da also nun heute gesehen? Und wie gesagt, ja, Ehre mit Ehre gebührt. Hallo, schön, dass du es aus der Kälte zurück geschafft hast. Gut, dass es dir gut geht. Danke für deine Zeit. Also in 60 Sekunden, was hast du denn nun also dort erlebt?

Gast

In 60 Sekunden.

Eli

Naja gut, du kannst ein bisschen mehr Zeit nehmen, aber nur damit wir erstmal einsteigen können.

Gast

Viele nette Leute, viele Widerstandskämpfer, viele Menschen, die sich Gedanken machen um dieses Land, viele Menschen, die schon mehr Wissen haben, wie man dachte. Also manchmal kam mir das so vor, als ob die Menschen, die dort standen, die dort hingekommen sind den ganzen Tag, über wichtigere Themen reden wollten wie die Bühne. Was ja danach auch rausgekommen ist, dass die Bühne darüber gar nicht reden wollte, weil sie der Meinung sind, die Menschen sind noch nicht so weit. Das habe ich als erstes mitgekriegt. Viele, viele gute, stabile Menschen, die sich mit diesem Land wirklich beschäftigen. Und das geht hier nicht um die Menschen, die da waren. Das geht einzig und allein um die Organisation dieser Kundgebung oder dieses Events oder dieses Festivals, wo das nächste Mal nur noch ein Tritt in Ordnung werden müsste.

Eli

Genau. Witzigerweise sollte es denen viel mehr gehen, nicht etwa um die, die gekommen sind, sondern die, die sie nicht erreicht haben. Und weil sie so viele nicht erreicht haben, haben wir uns heute hier zusammengefunden, um uns zu fragen, wäre das vermeidbar gewesen, hätte man eventuell mehr Leute tatsächlich erreichen können? Was meiner Meinung nach, schältet mich eventuell vermessen, der Sinn einer Demo auch sein sollte. So und damit danke dir für die Kurzeinschätzung, lieber Sven. Wir kommen natürlich im Pingpong sofort zu dir zurück. Lieber Uwe, du hast natürlich als der Sesselpuper der Nation dir die ganze Sache aus dem warmen Sessel in Hamburg angeguckt. Und was hast du dir denn also für Gedanken gemacht?

Uwe

Ja, also ich habe ja so einige von den Livestreams mir teilweise parallel angeguckt, aber ich muss sagen, so irgendwann mal so um drei oder halb vier, da wäre ich ja fast eingeschlafen vorm Fernseher oder vor meinen vielen Bildschirmen, weil eine derart langweilige und sinnlose Veranstaltung habe ich ja schon lange nicht mehr gesehen.

Eli

Und das soll schon was heißen angesichts dessen, dass wir schon so oft, insbesondere Berlin, ganz genau unter die Lupe nehmen mussten. Aber ich glaube, du wirst mir zustimmen, dass es schon ein Anwärter darauf, auf die, ich meine, übertreibe ich, wenn ich sage, das ist wahrscheinlich die schlimmste Demo 2024. Kann man das wenigstens von vornherein gleich erstmal festhalten, Uwe?

Uwe

Also ich glaube, mit Demo hatte diese Veranstaltung rein gar nichts zu tun, sondern das war eine Volksbelehrungsveranstaltung.

Eli

Oh, Volksbelehrungsveranstaltung. Ich sehe Sven schon schmunzeln. Sven, was sagst du? Was war das heute, was ihr gesehen habt? Du sagst ja, eine Art Kirmes, da hat nur noch der Eintritt gefehlt.

Gast

Ich muss sagen, Uwe vollkommen zustimmen. Und wenn ich ihn da so schön sehe, im warmen Sitzen, elf Stunden alle Livestreams geguckt, hast du alles richtig gemacht. Wir haben uns über achteinhalb Stunden den Arsch abgefroren. Der Uwe war um sechs Uhr da, meine Wenigkeit um sieben Uhr. Und der Thomas, der heute mit war, der um acht Uhr da dazugekommen ist. Und die erste Truppe, die wir gesehen haben, war noch so beschwipst von dem Abend und der Nacht davor, dass diese Jungsche Truppe ja kein richtiges Wort rausbekommen hat. Man konnte ja auch bei dem neuen Medium TikTok alles Mögliche verfolgen. Die haben wir die ganze Nacht da durchgestreamt und wollten Klicks und Geschenke generieren. Ach nee, Geschenke wollen sie ja nicht, nur die Klicks generieren. Muss Uwe vollkommen zustimmen, das war noch nicht mal ein Event. Ich weiß nicht, was das war. Aber das hat mit Demonstrationen an sich gar nichts zu tun. Und nach zweieinhalb Stunden sind uns schon die ersten Menschen entgegengekommen, die gesagt haben, wisst ihr was, gehen nach hinten zum Zelt, da ist es schön warm, da können wir besser quatschen wie hier.

Eli

Gut, ich muss dich in einem Punkt gleich von vornherein korrigieren. Also schön, dass du die Einstellung von Uwe teilst, aber mitnichten war Uwe elf Stunden heute drauf und dran, irgendwelche Streams zu gucken. Der war ja schön blöde von diesem Schwachfug. Der hat um 14 Uhr angefangen und hatte anderthalb Stunden später, wie du ja gehört hast. Da war ja alles vorbei, Uwe. Genau, da war schon alles vorbei.

Uwe

Ich muss dazu aber sagen, Gott sei Dank gibt es ja eben Aufzeichnungen und da kann man natürlich sehr wohl eben sich mal durchseppen. Und dieses Durchseppen hatte mich dann doch in meiner zwischenzeitlichen Einschätzung, dass da nicht viel mehr kommt, was schon vorher gewesen ist, eben bestärkt. Und insofern habe ich die elf Stunden dann, ich sage mal, vielleicht in einer Stunde oder in anderthalb Stunden durchseppen gemacht und habe dann eigentlich doch auch einen ganz guten Überblick gewonnen.

Eli

Ja, das hätte unser einer sich wahrscheinlich auch gewünscht, der ich das jetzt nicht elf Stunden lang, aber nichtsdestotrotz ein paar Stunden zu lang kommentiert habe, immer wieder in der Hoffnung, okay, es könnte ja irgendwie besser werden. Wenn der Totenhöfer kommt, dann wird es spannend. Oder wenn der komische Axel spricht, der ist doch so irgendwie kontrovers, dann wird es spannend. Oder wenn die Marina spricht, dann wird es spannend. Die Marina, die 78-Jährige, war wahrscheinlich tatsächlich die Spannendste. Auf jeden Fall war da nicht viel Grund zur Freude. Stichwort Freude. Nichtsdestotrotz, lieber Sven, wir wollen ja nicht alles zerreden. Was war denn für dich das Highlight? Was war denn am besten an dieser Veranstaltung? Was würdest du denn sagen?

Gast

Ich weiß es nicht, was die Begründung war.

Eli

Warte mal, im Hintergrund quatscht noch der Irokeser. Jetzt kannst du.

Gast

Da quatscht noch der liebe Helge Schwarz, ja. Die Highlights, ja. Marina? die sich erst als 48-Jährige vorgestellt hat und dann ihr Alter doch noch mal korrigiert hat. Wo ich dachte, was, du bist 48? Uiuiui, okay. Und bei uns am Mikrofon der David ganz am Anfang und dann die Diana, die wirklich mit beiden Beinen im Leben steht und der Mittelstand steht. Ja, genau. Und der junge Mann hier auch noch mal aus Lübeck, der sehr, sehr viel... Wie sieht der aus? Der David war ganz am Anfang.

Eli

Ganz am Anfang?

Gast

Ja, den hattest du auch schon.

Eli

Den hatte ich auch schon.

Gast

Den hattest du auch schon, ja.

Eli

Den hier? Ist das der David?

Gast

Nein, das ist er. Da auf der Straße. Da wurde es schon hell.

Eli

Da wurde es schon hell. Okay, gut. Also pass auf.

Gast

Genau, das ist der David. Das bist du.

Eli

Das ist der Sven. Das bist du.

Gast

Nein, guck mal. Hier, der hier? Ja, genau.

Eli

Das ist der David. Okay, gut, alles klar.

Gast

Nee, das ist nicht der David. Das sind Jungs, aber ist egal. Du hast doch gerade gesagt, das ist der David. Verarschst du mich gerade? Entschuldigung, ich habe ihn auf dem Rechner geguckt. Ich muss aufs Handy gucken. Entschuldige bitte.

Eli

Mein Fehler. Welcher ist denn von denen, der David? Wie sieht er denn aus? Ist der schwarz, jung, alt? Wie sieht der aus?

Gast

Der steht links von mir. Der steht links an der Straße.

Eli

Ist das ein Junger?

Gast

Ist das ein Alter? Ja, ein Junger. So bedeutet noch früher. Ja, genau, da ist er. Der mit dem Käppchen? Genau.

Eli

Das ist der David. Das sieht schon so aus wie so ein David.

Gast

Ja, der hatte eine sehr, sehr gute Einstellung und Wir hatten ja auch den Pressesprecher dann irgendwann am Mikrofon. Und wir hatten vorher ja die ganzen Interviews geführt, auch mit dem jungen Mann aus Lübeck, mit dem Bart und so. Und wir hatten den Pressesprecher auch gefragt, warum sie die Agenda nicht auf der Agenda haben und dort niemanden reden lassen. Die Aussage war dann eine, die mich irritiert hat. Die Menschen sind noch nicht so weit. Genauso wie mit dem Corona-Thema, dass man das ja mal ansprechen könnte. Das ist ganz schön schwer. Ich weiß nicht, wie lange sollen wir noch warten, um diese Themen anzusprechen, wenn die Menschen, die dort hinkommen, selbst schon... War das der Pressesprecher? Genau, das war der Pressesprecher, den sie dann schnell zum Pressesprecher gemacht haben, der dann auch hinten auf seiner Weste Presse draufzustehen hatte, so mit Edding raufgeschrieben und an ihn konnten sich dann alle wenden.

Eli

Okay, gut. Also der David und der Pressesprecher und seine spontanen Verlautbarungen, die dich halt ein bisschen zurückgelassen haben, inklusive natürlich der 78-jährigen Marina. Okay, gut. Das sind also die drei Highlights. Uwe, für dich? Gab es ein Highlight? Gab es drei Highlights? War es der Totenhöfer? Du hast elf Stunden geguckt. Was hast du gesehen?

Uwe

Also mein Highlight war eigentlich quasi die Eröffnungsrede vom Vorsitzenden, ich glaube Franz Huber. Und er fing damit an, dass er erst mal seine Vereinsmitglieder vorstellte. In welchem Film bin ich denn jetzt hier? Als ob irgendeinen Menschen... in Deutschland interessieren würde, der zu einer bundesweiten Demo geht, wie die Vereinsmitglieder heißen und was die dort für Funktionen haben, dann ist dieser Mensch noch so medienwirksam und dreht sich immer mit dem Rücken zum Publikum, um seine Vereinsmitglieder noch persönlich anzusprechen und die kichern noch dusselig rum und, und, und. Da dachte ich mir, oh mein Gott, wenn das der Mainstream sieht, da lacht der noch nicht einmal, sondern der macht einfach blättert die Seite und sagt, der Nächste bitte.

Eli

Ja, gut. Und die Leute, die er da vorgestellt hat, waren unter anderem diese Rote Zora und einige andere. Ich suche hier noch verzweifelt im Hintergrund den Stream von Klardenken TV. Die haben das nämlich ganz gut gezeigt. Aber eine Sache ist auch klar. Auf Optik oder wie alles optisch wirkt, haben die jetzt keinen großen Wert gelegt. Weil, wie gesagt, wer einen zahnlosen Moderator noch ins Feld führt, ja, der kann dann auch sich so einen Feuerwehrmann mit seinem albernen Hut da leisten. Also es hat schon einen Grund, warum die Politiker wenigstens versuchen, im kalten Winterwetter halt sich trotz allem in einen Anzug, in einen Mantel mit Krawatte und so weiter zu stecken, weil damit sieht man halt objektiv ein bisschen besser aus, als mit was auch immer die ansonsten hier so gesegnet waren. Ich meine, muss ich noch mehr sagen, würde diesen Herren irgendjemand ernst nehmen. Jetzt bei aller Liebe, Stabilität und sonst was hin und her, ja, durchaus, aber... Wenn du stabil bist, auf die Art und Weise, dass du bereit bist, den Reichstag zu stürmen und so sieht der Typ für mich aus, so frei nach dem Motto, fickt euch, dann mache ich es halt, weil der Bauer es gesagt hat, dann ist es zwar schön und gut, vielleicht irgendwo in irgendeiner Welt, aber dann gehört das vielleicht nicht unbedingt auf eine Bühne. Wenig skeptisch gucken, Sven, können wir uns gleich darüber unterhalten, können auch gerne unterschiedlicher Meinung sein. Ich sage einfach nur, man versucht immer die Anschlussfähigkeit herzustellen und dann wundert man sich, warum man sie nicht hat. Aber angesichts dessen, dass man es den Leuten so schwer macht, muss ich ehrlich sagen, wundert mich da gar nichts. Ich glaube, das war diese Eröffnungsrede. Wir hören da mal ganz kurz rein.

Gast

Das mache ich. Er ist mir wirklich mit Auto, mit Wohnmobil, mit 38 kmh durch Deutschland gefolgt. Und mir ist erst so richtig bewusst geworden, als wir mit 38 kmh in Polizeiführung nach Berlin gefahren sind, in welch schönem Land wir leben. Es gibt keine Region, wo wir durchgefahren sind, wo man sagen müsste, diese Region wurde vernachlässigt.

Eli

Ja, da hat er Gelsenkirchen wahrscheinlich noch nicht gesehen. Aber gut, lassen wir das. Tut mir leid an alle, die aus Gelsenkirchen sind. Ich meine, ihr wisst selber, wie gestraft ihr seid. Aber ja, und so ging das dann halt eben auf und ab. Und ja, diese Vorstellung seines Teams, die ging dann ewig. Ich glaube, das ist ein Brüderpaar, da weiß ich gar nicht. Aber vielleicht sollten wir gleich damit einsteigen. Lieber Sven, zum Hintergrund der Organisatoren, zum Hintergrund von hier. Ich will nicht sagen Heil Hitler, aber HIH. Ist ja nur ein Steinwurf irgendwie davon entfernt. diese wunderbare Bauern-Nazi-Raute, wie ich das halt eben hier auf meine unnachahmliche Art und Weise eben nenne. Gut, also ich weiß nicht, ich glaube, das ist ein Brüderpaar, weil die heißen, glaube ich, beide Huber. Der eine, der Huber Franz und der andere, der Huber Markus.

Uwe

Nein, die sind nicht miteinander verwandt. Also der eine heißt Franz Huber und ist eben Bauer und der andere ist irgendein Unternehmer. Ich glaube, Dachdecker oder keine Ahnung, die sind aber nicht verwandt.

Gast

Ja, Markus Huber, ja.

Eli

Ja, gut, aber die heißen trotzdem beide Huber, oder?

Gast

Ja, sie heißen beide Huber.

Eli

Okay, gut, also die Annahme war halt eben berechtigt. Ich möchte ganz kurz in dem Zusammenhang, mir fällt gerade ein, ich habe das jetzt noch vergessen einzublenden, im Vorfeld hat man eigentlich, sag ich mal, intern viel über diesen Markus Huber gesprochen, nachdem er heute jetzt nun komplett eigentlich nur noch ein Schatten seiner selbst im Hintergrund geblieben ist. Stattdessen hat übernommen der Franz Huber, der, den ihr gerade schon am Mikrofon gehört habt, Und was die mediale Berichterstattung über diesen Vorfall in Berlin da heute anging, hielt sich das sehr, sehr in Grenzen. Wie gesagt, der Tagesspiegel, die sind ja auch aus Berlin, die haben einen kurzen Artikel gemacht, Verbände distanzieren sich, rechte Populisten rufen zu Bauernprotest in Berlin auf. Gut, das ist der Tagesspiegel, muss man nicht wirklich ernst nehmen. T-Online hat auch geschrieben, Ist auch T-Online, muss man auch nicht wirklich ernst nehmen, aber nichtsdestotrotz Bauernproteste ohne Rückhalt. Wer steckt eigentlich hinter der Demonstration und den Vogel abgeschossen hat, muss ich fairerweise sagen, aus Marketing-Sicht, ja, hier noch einmal der Tagesspiegel, denn die haben das richtigerweise zusammengefasst. Bauern-Demo ohne Bauern. Tausend Traktoren zu Recht im Protest in Berlin angekündigt und dann, naja, die nüchterne Bilanz ist Carmen23. Okay, also soviel zur Berichterstattung. Aber was wissen die schon, was wir nicht alles wissen? Wir haben ja, das ist nur unseren Sven und wir haben den Uwe. Sven, von dir weiß ich, du hast im Vorfeld versucht, mit denen Kontakt aufzunehmen. Also musstest du ja mindestens herausfinden, wer das ist. Wer ist denn eigentlich jetzt nur Hand in Hand? Wer ist Franz Huber? Wer sind Markus Huber?

Gast

Hand in Hand für unser Land gibt es jetzt 15 Monate. Die haben sich in den Bauernprotesten damals gegründet. und hatten ihren ersten großen Auftritt damals in München auf der Theresienwiese. Also sie hatten Vorlauf, es waren keine Neulinge, die dort auch schon geworben hatten mit es kommen 50.000 und es kamen 8000. Das war das erste und das letzte Mal. Sie hatten zwar auf der Bühne gesagt, dass sie noch irgendwo waren, aber keiner von uns irgendwie wahrgenommen hat oder gesehen hat, Wenn sie noch irgendwo in diesen letzten zehn Monaten Demos gemacht haben, dann hätte man wenigstens erwarten können, dass sie sich weitergebildet hatten oder haben und eine Organisation auf die Beine stellen, die Hand und Fuß hat. Weil im Hintergrund hat man ja gemerkt, dass sich dort Leute, miteinander beschäftigt haben, die auch aus unserer Demoszene kommen. So sage ich das jetzt einfach mal. Ja, die schon weit wie fünf, mehr wie fünf Jahre auf der Straße sind und die hatten sich im Hintergrund auch beteiligt. Ergo nenne ich damit Markus Fuchs zum Beispiel. Und wenn man so einen Mann, wenn man schon kein Berliner oder Brandenburger Aktivisten oder Demoveranstalter mit ins Boot geholt hat, hat man ja wenigstens einen ins Boot geholt, der ein wenig Ahnung hatte. Und wenn man so einen Mann hat, dann muss so eine Organisation erst recht nach meiner Meinung klappen, weil Markus Fuchs hat schon mehr auf die Beine gestellt, wie so ein kleines Event wie heute. Aber wenn man dann das Ergebnis sieht, dass um 16.48 Uhr die Versammlung beendet wird und um 17.08 Uhr 95% der Straße am 17. Juni schon befreit von allen Autos waren, dann hat hier irgendwann nicht geklappt. Und das ist nicht meine Meinung, das ist die Meinung der Menschen, die uns entgegengekommen sind. die gesagt haben, dieser Quatsch bringt die letzten Menschen, die seit zwölf Monaten... Jetzt bist du schon in der Wertung.

Eli

Lass uns nochmal bei Hand in Hand bleiben. Weil jetzt bist du bei den Leuten, bei den Reaktionen. Also in der Tat, zu Recht, das will ich mal kurz hier einblenden. Die hatten ein Programm auf die Beine gestellt, das sollte um 10 Uhr mit dem Einlass beginnen und sollte mit einem 18-Uhr-Zapfen-Streich enden. Aber so lange sollte es gar nicht dauern, weil da haben die gar nicht durchgehalten. Sven, bist du noch da? Ich möchte gleich eine Anschlussfrage stellen. Er musste jetzt beleidigt, der Leberwurst irgendwie schnell aufs Klo rennen. Gut, dann mache ich mit Uwe stattdessen weiter. Okay, Uwe, so, anders gefragt. Du hast jetzt nicht mit denen telefoniert. Jetzt ist er wieder zurück. Sven, ich dachte schon, du hättest uns verlassen. Bist du wieder da? Ich bin wieder da. Okay, so, pass auf. Alles klar. Also du sagst, diese Leute haben schon mal was auf die Beine gestellt, hatten auch prominente Unterstützung, hätten grundsätzlich mehr daraus machen können. Hier stehen sie in ihrer vollen Pracht. Hatten Markus Fuchs dort am Start. Vielleicht hat auch deshalb mehr funktioniert. Weiß man ja auch nicht. Vielleicht war die helfende Hand im Hintergrund. Wie dem auch sei. Und jetzt hast du aber mit denen Kontakt aufgenommen. Wann war das? Wie war dieser Austausch?

Gast

So circa drei Monaten hatte ich das erste Mal Kontakt, oder zweieinhalb Monaten, das erste Mal mit der Patricia von dem Orga-Team Kontakt aufgenommen, über einen Kontakt über neue Bauernproteste und hatte mit ihr zweimal telefoniert und hatte sie ein paar grundlegende Fragen gefragt, nachdem ich den ersten Flyer hier in Berlin gesehen hatte, der hier rauskam. Warum an dem Tag? Warum wieder auf den Samstag? Warum wieder auf der Straße des 17. Junis? Hat sie Berliner Organisatoren, damit meinte ich ja nicht mich, damit meinte ich alle, die hier irgendwas machen, haben sie Berliner Organisatoren kontaktiert, die dort mithelfen, die ihre Expertise geben? Darauf kam dann Nein. Und wo ich ihr denn die weiteren Fragen gestellt habe. Warum dann? Sie fordern Redezeiten im Deutschen Bundestag. Warum stehen Sie dann am Brandenburger Tor? Wie wollen Sie das machen mit den Politikern? Warum sind Sie nicht in der Stadt? Warum wieder vor diesem Tor? Warum wieder auf der Straße des 17. Junis, die massiv aufgerüstet wurde mit Kameras und Skimmern? Ich mache weiter, Entschuldigung. Und darauf sagte sie, ja, das haben wir so noch gar nicht bedacht. Das müssen wir mal intern besprechen und ich melde mich dann wieder. Ich hatte sie dann nochmal einen Monat bevor die Demo anfängt angerufen und hatte gesagt, es haben sich jetzt mehrere Courses angemeldet. die hier nach Berlin rein wollen. Du kannst mir ja dann, wenn du magst, wenn ihr Expertise braucht von Menschen, die Autokurse schon organisiert haben, kannst du mir den Kontakt zu der Dame herstellen, die die bundesweit organisiert. Ja, das macht sie und darauf warte ich heute immer noch. Das war der letzte Kontakt, den ich mit der Patricia hatte. Das hatte ich auch dem Pressesprecher, den Herrn Hürdes, gesagt. Daraufhin sagt er nur, kann sein, dass es untergegangen ist. Wir sind ja nun mit vielen verschiedenen Teams aus dem Land Brandenburg. Das war übrigens die Diana. Die soll wohl sehr gut gesprochen haben. Ich kann das nicht beurteilen, weil ich mir nicht alle Reden angehört habe. Ich habe mir bloß die Rede von Herrn Todenhöfer angehört, die man getrost in die Tonne treten hätte können. Und von der Marina, oh Gott, Basteck und La Passia. Damit denkt man oder weiß man, dass Querdenken 2.0 auf der Bühne stand. Herzlichen Glückwunsch. So sah das Ganze auch aus. Muss ich dir ganz ehrlich sagen, gehe jetzt nur mal kurz auf die Bilder ein und verlasse mal das Hauptthema. Weil, Eli, wenn wir da gestanden haben und uns umgeguckt haben, dann wusste man sofort, dass hier irgendwas nicht stimmt. Dass sich dort eine neue große Gruppe bildet und Menschen irgendwie eingesammelt werden sollen, um mit diesen Menschen auch wieder Geld zu verdienen. So kam es mir wirklich vor. Das hat nichts mit den Menschen zu tun, die dort hingefahren sind. Das hat bestimmt auch mit einem Teil der Menschen zu tun, die da oben auf der Bühne standen. Die haben wirklich ihr Bestes gegeben. Aber wenn ich denn im Vorhinein, und das war zwei Wochen vorher, erfahre, dass sie zwei bekannte Redner angefragt hatten, ob sie nach Berlin kommen, dann so eine Art Fragenkatalog zu den beiden Rednern schicken und dann auch noch sagen, worüber sie nicht sprechen dürfen. ist natürlich klar, dass die Redner, die bestimmte Themen haben, dann sagen, du, dann kommen wir nicht. Wir reden über unsere Themen, wo wir immer reden. Und wenn ihr das nicht haben wollt, dann müsst ihr das leider alleine machen. Mit dem Andreas Rothe hatte ich ja auch schon zu tun vom BKF Pro. Das ist ein kleiner Verband von Verkehr und Technik. Er fährt ja den Julian Assange Truck. Dadurch ist ja Andreas Rothe eigentlich bekannt geworden. Er ist ja Moderator, der durch das Event geführt hat. Okay, hat er eigentlich ganz gut gemacht, weil er ja moderieren kann. Aber er hatte gleich zum Anfang auch aufgerufen, dass sie nicht rechts sind, dass sie bestimmte Fahnen nicht haben wollen, dass sie nur die Deutschlandflaggen haben wollen und dass sie sich von dem und dem distanzieren, wo im Vorfeld ja noch gesagt wurde, wir sind für alle Menschen offen und wir wollen in den Diskurs und wollen über Probleme reden. Ja, Leute, dann hättet ihr aber auch mal ein paar Probleme ansprechen müssen. Das, was dort auf der Bühne war, haben wir seit über fünf Jahren jetzt in den Ohren. Und das ist nichts anderes wie jeden Samstag oder jede Woche auf irgendeiner Großdemo diese Geschwafel. Und wenn ich mir dann Herrn Pfaff angucke, herzlichen Glückwunsch, Herr Pfaff, genießen Sie doch Ihren Lebensabend. Nein, wir müssen raus aus der NATO und wir müssen noch so viele andere Dinge bewältigen. Aber manchen Menschen kann man nicht mehr zuhören, weil die Probleme in diesem Land werden wirklich größer.

Eli

Okay, gut, gut, gut, gut, gut. Alles klar. Jetzt bist du schon zu tief in der Meta-Ebene. Ich wollte ja ursprünglich erst mal die Demo so ein bisschen verstehen. Gut, also ich fasse mal zusammen. Du hast also versucht, vor drei Monaten zu denen Kontakt aufzunehmen. Du bist verwiesen worden an eine Patricia anstatt an die Organisatoren selbst, mehr oder minder deren rechte Hand. Du hast denen richtige Hinweise gegeben. Du hast... Oh, entschuldigt. Du hast, manchmal verstellt sich das hier komischerweise, du hast richtigerweise Fragen gestellt, die notwendig gewesen wären, um zu verstehen, wer sind das überhaupt, mit welchem Sinn und Verstand kommen die da überhaupt nach Berlin, ist das eine ernstzunehmende Veranstaltung und da kann man die getrost knicken und es wurde gesagt, du, hör ich mal über die wichtigen Fragen, haben wir entweder keine Antworten oder da muss ich mich jetzt noch irgendwie belesen, komme zu dir zurück, dann haben die sich nie zurückgemeldet, also bis auf einen kurzen Kontakt vor drei Monaten gab es halt auch keine weitere Zusammenarbeit, sagst du.

Gast

Nein, definitiv nicht. Mit den anderen Kursus ja auch nicht so richtig. Wir sind ja mit den anderen Kursus, die aus Oranienburg und verschiedenen hergekommen sind, haben wir uns am Tag über auch schon unterhalten. Und da habt ihr auch große Probleme. Ich bin jetzt noch am Eroieren, was daran wirklich stimmt oder was nicht stimmt. Aber ich kann den Menschen, die das eigentlich gemacht haben, diese Zuführungskursus eigentlich fast blind vertrauen. Und wenn die mir sagen, irgendwas ist hier komisch, wir konnten unser Kursus von Oranienburg bis zur Landesgrenze Berlin eigentlich gut durchziehen. Und dann durften wir keine Lichter mehr anmachen, nicht mehr hupen und mussten leise zum Brandenburger Tor fahren. Da frage ich mich dann, okay, ist das auf dem Mist der Versammlungsbehörde gewachsen oder auf dem Mist der Organisatoren gewachsen? Genauso wie ich dann gehört habe, es stehen jetzt noch oder es stand vorhin 250 Trecker circa irgendwo auf einer Wiese vor Berlin. die sie dort gestoppt hatten, laut Veranstalter, weil sie diese nicht auf der Veranstaltung haben wollten. Das ist noch das, was ich prüfe. Das möchte ich rauskriegen, ob da was dran ist oder nicht. Aber das ist erstmal die erste Information, wo ich dann sage, mein Bauchgefühl lässt mich nicht im Stich, wenn ich auf eine Demo gehe. Und mir die Leute angucke und mich umgucke, dann ist da irgendwas komisch. Genau das gleiche.

Eli

Okay, okay, okay. Ich muss dir da immer wieder ins Wort fallen, weil sonst wird es ein ewig langer Monolog. Und dafür, ich muss ja auch einen Uwe noch mit reinbringen. Danke dir. Also ich verstehe, ich versuche ja immer noch rauszufinden, wer da überhaupt getrommelt hat. Stichwort Trommeln, da waren ja auch Trommler. Genau, und um zu wissen, sind das jetzt alte Verdächtige, sind das neue, die dazugestoßen sind und vor allen Dingen, wie verhalten die sich? Es klingt jetzt also schon ein bisschen, ich sag mal so, mindestens unbedarft, vielleicht aber auch verdächtig, wenn man jetzt also offensichtlich halt eben die Hand, die helfen möchte. Vielleicht nicht unbedingt wegschlägt, aber dich wirklich halt auch annimmt. Das heißt ja auch Hand in Hand, dann nehmen sie deine Hand nicht an, witzigerweise. So, und dann steht man halt eben da und hört irgendwie hunderte von Treckern, nachdem es ja nur 23 überhaupt nach Berlin geschafft haben, stehen also irgendwo vor den Toren der Stadt. Klingt schon mal nicht super, keine guten Voraussetzungen und dann hat ja die Veranstaltung überhaupt erst begonnen. Lieber Uwe, damit jetzt also zurück zu dir. Du hast ja also gesagt, es gab jetzt keine wirklich irgendwie nennenswerten Highlights. Was war denn jetzt nur wirklich halt für dich Plakativ gesprochen wirklich der Durchfaller schlechthin. Also wo würdest du sagen, da würdest du jetzt am härtesten kritisieren? Beim Sven höre ich schon raus, die haben also von vornherein sich mit niemandem zusammengesetzt, um diese Orga besser machen zu können. Und das Resultat konnten wir jetzt nur beurteilen, konnten wir beobachten. Also was sagst du jetzt über das Lächerliche hinaus? Nicht mal mehr witzigerweise, sondern wirklich halt das Tragische vielleicht auch, was in diesem Resultat jetzt zu beobachten ist.

Uwe

Ja, dass hier eben Leute eine Demo veranstaltet haben, die offensichtlich keine Ahnung von Demoveranstaltungen haben. So, ich will jetzt nicht darauf hinweisen, dass die eben erst relativ frisch als Verein gegründet sind. Ja, so, aber was eben auffällig war, dass sie das, was auf einer Demo eigentlich sein soll, nämlich dass man etwas demonstriert und zwar an jemanden, zum Beispiel an die Regierung. Es ist hier größtenteils ja gar nicht gewesen. sondern was wir hatten, und zwar auch bei vielen der einzelnen Reden, dass dann irgendwelche Mittelständler anfingen zu erklären, was sie für einen Beruf haben und wie der funktioniert. Das heißt, das war eine Volksbelehrungsveranstaltung. Und ich glaube, das war aber auch im Sinne der Veranstalter. Denn der Veranstalter hat eben, wenn man seine Satzung sich anguckt als Verein, ist es ein Verein zur Förderung der Steuergerechtigkeit und des Gemeinwohls in Deutschland. Er dient als Kontrollorgan für die Landes- und Bundespolitik in Deutschland und so weiter und so fort. Das heißt, was wir hier haben, ist einfach ein ganz normaler Verein, der sich um das Steuerwohl der Leute kümmern will und für das Gemeinwohl. Wenn man dann weiterguckt, was sie alles zum Gemeinwohl halten, kommen da etwa zehn oder zwölf Punkte. die Sie auf der Seite haben, wo es heißt, über uns. Und diese Punkte haben aber mit Steuergerechtigkeit rein gar nichts zu tun. Das heißt, hier sehe ich schon, dass diese Webseite verspricht mehr, als die Satzung überhaupt erlaubt. Also das, was Sie anbieten, Gemeinwohl, ist ein völlig inhaltsleerer Begriff. Steuergerechtigkeit ist etwas, wo man sagen kann, da muss man ja an die Steuergesetzgebung appellieren. So, was sie aber verkaufen, um Mitglieder zu werben, auf der Seite über uns.

Eli

Ich weiß nicht, wo die ist, Uwe, hilf mir mal, weil ich finde die gerade nicht. Wo sollen die sein? Jetzt einfach geografisch.

Uwe

Geografisch muss die irgendwo, ich muss mal eben schauen, ob ich hier einen Link habe. Ich schicke dir mal eben den Link darüber.

Eli

Ja, das ist wahrscheinlich besser. Ich meine, ich suche schon das über uns, ja, händeringend, und ich finde es nicht mal, also so viel dazu. Ich merke, du hast es vor dir, dann kann ich es ja auch einblenden, aber ich finde es gerade nicht, ja. Ich hätte erwartet, dass es bei HIHFUL hilft, aber da ist es ja offensichtlich nicht. Danke dir.

Uwe

Gut. Also was wir hier haben, ist im Grunde genommen eine Etikettendifferenz. Ich will nicht sagen Etikettenschwinde, sondern es ist ein aufgeblasenes Angebot, was überhaupt nichts mit dem Satzungszweck zu tun hat. Und hier sieht man, dass entweder Leute tätig sind, die keine Ahnung haben von dem, was sie tun, oder die das eben sehr bewusst tun. Das heißt, wenn wir vom Satzungszweck ausgehen, muss man sagen, was haben die mit Bauern zu tun? Gar nichts haben die mit Bauern zu tun. Bauern ist nur eine minimale Teilgruppe von allen Menschen, die Steuergerechtigkeit wollen. Und insofern ist also schon diese Firmierung große Bauern-Demo, die ist ja schon mal völlige Falsch-Etikettierung. Wenn man sich das bewusst macht, kann man verstehen, warum der Bauernverband damit nichts zu tun haben wollte, weil das eben überhaupt... ja gar keine repräsentative Bauernvereinigung ist, sondern es ist lediglich ein Steuerspar- oder Steuergerechtigkeitsclub, mehr ist das nicht. So wie viele Mitglieder soll der denn haben, wenn der erst ein paar Monate gegründet ist? Sprich, das ist eine Mini-Veranstaltung, die, das ist mein Eindruck, diese Veranstaltung in Berlin einzig und alleine gemacht hat, um neue Mitglieder zu werben. Und das würde auch erklären, warum sie so viel Wert darauf gelegt haben, am Anfang ihre einzelnen Mitglieder und deren Funktionen zu erklären und warum alle Redner was von ihren Berufen erzählen nach dem Motto, guck mal, wir vertreten doch alle Berufe, wir sind die Richtigen. Das heißt, hier ging es nach meiner Interpretation überhaupt gar nicht um Demonstrationen. Das war eine Werbeveranstaltung.

Eli

Okay, Sven, ich habe hier im Hintergrund dieses Bild gefunden, wo ich mich schon während meines kommentierten Streams gefragt habe, bei wem haben die das geklaut? Ja, weil so viele waren das ja nie und nimmer heute zum Beispiel. Wo sind die alle hin? Ist das diese Veranstaltung, von der du vorhin gesprochen hast, wo du gemeint hast, 8000 Menschen sind gekommen, wo sie von 15.000 gelabert haben?

Gast

Ja, das ist die Theresienwiese. Ja, das war die.

Eli

Ist das die Theresien? Ja, stimmt, du hast recht. Jetzt, wo ich sehe, genau, das ist die Theresien. Natürlich, hier drüben, man sieht München. Ja, klar, okay, okay, okay. Gut, also Sie haben ja auch darauf Bezug genommen, nach der Theresien, wie Sie zunächst, oder danach fahren Sie nach Berlin. Also das muss man sich auch mal vorstellen. Sie haben also in Süddeutschland, wo viele Bauern, viel Landwirtschaft eben ist, haben Sie, also kannst du das einordnen? Haben die das organisiert, derselbe Verband? Oder, das ist ja kein Verband, aber derselbe Verein, dieselbe Gruppe an Menschen? Oder haben die hier einfach nur das Bild genommen von jemand anderem, der da irgendetwas organisiert hat?

Gast

Nee, ich denke mal, das ist die Veranstaltung von Hand in Hand für unser Land gewesen, die erste, die sie in München auf der Theresienwiese hatten.

Eli

Okay, gut. Na, da muss man das aber fairerweise halt eben auch wirklich in den Kontext stellen, weil damit haben sie angefangen und da sind sie geendet. Also mit ihrer ganzen Erfahrung, die sie haben sammeln können, nachdem sie halt diesen überragenden, wahrscheinlich selbst nicht zu erwartenden Erfolg irgendwann, ich mutmaße, jetzt irgendwie an den Jacken, wird wohl auch Winterzeit gewesen sein, gehabt haben. Aber eben auf der Theresienwiese, wo sie auch keiner hat schreien hören, versteckt auch noch, abgeriegelt von den ganzen LKWs und den ganzen Reisebussen, die da irgendwie Leute angekarrt haben, wie verrückt. Haben die jetzt also offensichtlich nicht etwa einen draufgesetzt, sondern unfassbar abgebaut und sind von 8.000 runtergegangen auf. Lass uns jetzt mal drüber reden. Ja, wie viel waren es denn nun?

Gast

800. Ich sage 800. 800 bis 900, mehr waren es nicht.

Eli

Was sagst du, Sven, äh, Uwe?

Uwe

Äh, 1000.

Eli

Könnt ihr das irgendwie begründen? Habt ihr ein bisschen noch mehr dazu zu sagen oder einfach nur eine Zahl?

Uwe

Ja, also du weißt ja, ich schätze ja immer, da ich ja nicht vor Ort bin, muss ich ja aus den verschiedenen Kameraperspektiven schätzen. So, ich zähle die Reihen und wie es in die Tiefe geht. Man muss aber auch bedenken, dass ja etliche Leute noch in ihren Autos gesessen haben, die vielleicht nicht vorne gestanden haben. Und insofern sind da eben noch ein paar mehr als nur die, die man vor der Kamera sieht.

Gast

Da hast du recht, Uwe. Ja, muss ich dir recht geben, ja.

Eli

Okay, alles klar.

Gast

Also ihr sagt, da waren ein paar mehr als die, die hier gestanden haben.

Eli

In der Tat hat sich der Andi Grote auch ganz oft darüber aufgeregt, dass die ganzen Leute alle in ihren Autos hocken. Grote?

Gast

Andreas Grote.

Eli

Ach, Grote. Ich dachte Grote.

Gast

Nein, Grote. Andreas Grote vom BKF Pro.

Eli

Besser hätte ich selbst nicht sagen können, was auch immer das sein soll. Also Andreas Rothe vom BKF Pro, klingt so wundervoll wie hirvul. Und wie dem auch sei, der hat sich regelmäßig darüber aufgeregt, dass die ganzen Leute in ihren Autos gesessen haben. Sven, war das jetzt auf der Höhe der Veranstaltung, diese Zahl, die du gerade genannt hast? Was hast du gesagt? Tausend?

Gast

Tausend, ja.

Eli

Okay, aber das war ja die Höhe der Veranstaltung. Wie lange hat denn die Höhe der Veranstaltung angehalten? Also ich meine, angesichts dessen, dass es kalt war, wie lange waren es denn tausend? War es die längste Zeit irgendwie nur 300 und dann sind es mal für Totenhöfer kurz tausend geworden oder war konstant die ganze Zeit tausend Leute da?

Gast

Also vor Todenhöfer war die Hochzeit. Danach waren den Leuten schon so kalt, dass sie jung sind. Also die Hochzeit war so, ja, vor dem offiziellen Beginn, der sich ja auch schon um 25 Minuten nach hinten verschoben hatte, weil niemand so richtig wusste, wann denn die Gäste so richtig eintreffen. So, es schwankte zwischen drei bis 500 Leute, die dort standen und zu Hochzeits waren dann neun bis tausend da.

Eli

Neun bis tausend, da seid ihr also wirklich noch großzügig. Ja, man hatte viel Platz, in der Tat. Man hat das auch gesehen, ihr habt euch dann irgendwie ein bisschen immer wieder abseits positioniert und habt das eben nur von außen beobachtet, anstatt mittendrin zu sein. Frage in den Chats, sind die zu laut, wenn die reden? Ich weiß aber nicht, soll ich die auf der höheren Lautstärke lassen oder nicht? Schreibt mal bitte, Eli, das war jetzt zu laut oder zu leise. Beobachter live schreit, ab 14 Uhr war deutlicher Rückgang der Teilnehmer zu sehen. Das ist ja auch spannend, weil ab 14 Uhr kam ja erst der Totenhöfer und da begannen ja quasi, sag ich mal, die wichtigen Reden, in Anführungszeichen, von Leuten, die auch ein bisschen was zu sagen haben, auch wenn die nur Grütze im Kopf haben. Aber nichtsdestotrotz, die wissen wenigstens, wie sie ihre Grütze an den Mann bringen. Bei allen anderen, das war ja wirklich auch eins meiner Highlights, der Typ, der konnte ja kaum zwei Sätze sagen, zusammenhängend, ohne außer Puste zu geraten. Also ich weiß, der Witz ist alt, aber die labern immer von wegen, wir haben nichts zu fressen, wir müssen alle den Gürtel enger schnallen und dann stellen sie den da hin. Also bei aller Liebe, wie gesagt, wir haben Augen im Kopf. Ihr tut euch einfach keinen Gefallen, werte Bauern. So, Navi, den machst du sehr gut. Und dann sagt ihr also, da war noch die Hochzeit, als diese unbekannten Gestalten gesprochen haben und als er dann endlich kam, der Superstar aus der klimatisierten Limousine, vielleicht aus dem Adlon rübergeschlündert, ich weiß es nicht, der Totenhöfer.

Gast

Nein, der kam direkt frisch vom Flieger mit Helge Schwarz zusammen vom BER.

Eli

Okay, genau, also wunderbar.

Gast

Weil die sind beide geflogen, Eli, nicht mit der Bahn gefahren.

Eli

Nein, man muss ja auch, wie heißt es, auf seinen CO2-Fußabdruck achten dieser Tage als Linker und Grünversifter irgendwie, dann lassen wir das. So, dann hat Ken Jebsen eine Live-Schalte gemacht, den hat auch schon kaum einer reden hören, weil offensichtlich viele Leute da schon gegangen waren und dann wurde es ja eigentlich ständig immer nur noch kälter und auch immer dunkler. Und dann haben sie noch geredet gegen die Kälte und gegen das Vergessen, aber es hat dann irgendwie alles nichts mehr genützt. Ja, und dann wurde es noch dunkler und dann hatte man gar keinen Bock. Und siehe da, das finde ich spannend, dass ich gerade zum allerersten Mal Carsten Hilse, der Ehrenmann der AfD, ist tatsächlich hingekommen.

Gast

Sehr schön, er hat es eigentlich nicht vor zwei Wochen und er hat Wort gehalten. Sehr schön.

Eli

Okay, immerhin. Aber man muss dazu sagen, man sieht im Hintergrund Fahnen, AfD-Fahnen oder irgendwelche politischen Fahnen waren ja verboten.

Gast

Richtig. Auf einer Demonstration.

Eli

Insofern waren alle verboten. Ja, macht natürlich sehr, sehr viel Sinn.

Gast

Uwe, damit zurück zu dir.

Eli

Was war denn jetzt nur die Hauptaussage, wenn du sagen müsstest, nachdem du dir das angeguckt hast, was war denn nur die Hauptforderung? Wir springen ein bisschen die ganze Zeit thematisch, aber es ist auch schwierig einzuordnen, weil es war ja ein totales Chaos dort auf der Bühne. Was war denn jetzt eigentlich die Hauptaussage? Was würdest du sagen, wenn du jetzt nicht die ganze Propaganda im Vorfeld, die das eingeordnet hat, lesen würdest, sondern nur auf Basis der elf Stunden, die du heute komprimiert in 90 Minuten geguckt hast? Was wollen die eigentlich?

Uwe

Ja, also bevor ich das beantworte, noch zum Thema Vereinsgründung. Also der Verein ist nicht 15 Monate alt, wie Sven meinte, sondern der ist eingetragen worden im Februar diesen Jahres. Okay. Also das kann ich hier recherchieren, im Tegernsee Stimme, dort steht es auch und auch in anderen Quellen auch.

Gast

Ja, das stimmt. Musik Uwe Rechteben, die haben sich früher hier gewündet, aber später eingetragen. Ja.

Uwe

Ja, dann zurück zu der Frage von Eli. Was denn nun die Hauptaussage ist? Das war ja überhaupt gar nicht herauszufinden, weil es wurde so viel. Irgendwie bin ich gar nicht im Bild, glaube ich.

Eli

Doch, du bist die ganze Zeit im Bild.

Uwe

Weil die Räten haben so viele verschiedene Themen angesprochen und im Grunde genommen gar keine gezielten Forderungen gestellt. Also erstens wüsste ich gar nicht, wer der Ansprechpartner sein sollte, wen diese Demo ansprechen wollte, denn man demonstriert ja etwas. Und wenn ich zehn verschiedene Themen habe, dann weiß doch der Ansprechpartner eigentlich gar nicht, nach welchem Prioritäten soll ich denn jetzt gehen? Also sprich, das ist ja ein Kraut und Rüben gewesen. Da mögen vielleicht auch prominente Redner was gesagt haben, aber diese ganze Gesamtkonstruktion war im Grunde genommen völlig planlos. Und insofern würde ich sagen, da gibt es keine Zielansprache. Es war einfach nur organisiertes Chaos.

Eli

Na gut, das Chaos kann ja per Definition nicht organisiert sein, aber ich weiß, worauf du hinaus möchtest. Sven, was würdest du sagen? Du warst ja näher dran, du hast dir das ja alles angehört. Was war denn nun die Hauptaussage? Was fordern sie denn nun? Es hieß ja im Vorfeld Rederecht im Bundestag. Wurde das dann also von jedem Redner gefordert oder war das eigentlich nur der Huber Franz, der das mal erwähnt hat?

Gast

Das war in erster Linie der Huber Franz und der rote Andreas, die das immer wieder gesagt haben, so wie der Pressesprecher, dass sie Redezeit im Deutschen Bundestag fordern. Wo ich ja schon im Vorfeld auch mit der Patricia darüber gesprochen habe, wo es ja dann schon hieß, du mit der Regierung könnte das schon bald Schluss sein und die Ampel muss weg und jetzt ist sie weg und was machen wir denn jetzt? Wo fordert ihr denn überhaupt die Redezeit? Also ich habe noch niemand gesehen, der aus dem Mittelstand kommt oder irgendeine Firma hat, der in diesem Parlament gesprochen hat. Wenn, dann könnt ihr in den Bundestagsräumen euch mal vorstellen oder in den Konferenzräumen, die du ja auch kennst, Edi, dort mal vielleicht eine Vorsprache Recht bei der AfD oder sowas haben. um eure Sorgen darzulegen. Aber im Moment haben wir doch gar keine so funktionierende Bundesregierung. Denn auch die vorige Sitzungswoche wurde abgesagt. Deswegen da auch noch mal meine Frage. Und das war jetzt, ja, ist ein knapper Monat her an die Patricia. Warum macht ihr das? Warum switcht ihr nicht noch mal um und macht ein anderes Thema? Nein, Sie haben darauf bestanden, Sie möchten dieses Hauptthema haben. Wir möchten Redezeit im Deutschen Bundestag erreichen.

Eli

Da sprichst du ein wahres Wort gelassen aus. Also man muss sich ja auch mal die Historie ein bisschen bemühen. Ich meine, mir ist nicht bekannt, dass irgendein Bauer oder irgendein Vertreter des Mittelstandes, der nicht verbandelt ist mit irgendeinem Verband im Deutschen Bundestag, im Plenum, an diesem Podium jemals seit der... Geschichte der BRD gestanden hat, um da einfach nur, weil er irgendwie demonstriert hat vor dem Reichstagsgebäude, auf einmal halt zugelassen wäre. Und die nächste Frage ist ja, okay, wenn es sowas historisch noch nie gegeben hat, was ja jetzt vielleicht noch gar nichts heißen muss, vielleicht sind die ja wirklich halt diese bahnbrechenden Neuerfinder, die alles anders machen. Ja, wer sollte denn da nun sprechen? Der Franz Huber, der so bajuwarisch spricht, dass er den Leuten permanent Fick euch ins Gesicht ruft und dann meint, das ist eine Grußformel, noch dazu zum Abschied. Oder aber der Markus Huber, der so schüchtern ist, dass er so klein mit Hut ist, der wahrscheinlich kein Wort rausbringen würde, mal ganz abgesehen davon, dass niemand von denen frei reden kann und niemanden auch beeindrucken kann, selbst wenn du denen eine Stunde Redezeit gibst. Also rein logistisch ist diese Forderung null durchdacht. Sowas hat es noch nie gegeben im Deutschen Bundestag. Die haben nicht formuliert, was sie sagen wollen. Die haben nicht mal formuliert, wer es sagen soll, wann es gesagt werden soll und wie du richtigerweise sagst, lieber Sven, in welchen Räumlichkeiten des Bundestages. Ich meine, würde das reichen, wenn man euch irgendwie ein Hinterzimmer zur Verfügung stellt, schön klimatisiert, mit Blick auf den Reichstag? Das wäre in den Liegenschaften des Bundestages. Wärt ihr damit schon zufrieden? Oder soll da irgendwo eine Kamera mitlaufen? Oder soll es halt eben im Plenum sein? Also so viele Fragen über Fragen über Fragen. Und da bin ich nicht wirklich cleverer. Uwe, tue ich denen Unrecht? Ich meine, ich hacke jetzt sehr viel auf diesen Huber-Brüdern rum. Ich weiß, die sind keine Brüder. Ich werde die jetzt weiter so nennen. Die sind gemeint, die beiden. Hast du da irgendeine erkennbare Anführerkompetenz gesehen? Oder sind die mehr so die neuen Ballwegs der Bauernbewegung?

Uwe

Also definitiv hat es das in Deutschland nur in der Anti-Atomkraft-Bewegung mal gegeben, dass ab und zu mal dort Redner im Parlament angehört wurden. Das ist aber jetzt schon 40 Jahre her so ungefähr. Und ansonsten hat es das in Deutschland nie gegeben. Das heißt, diese Forderung ist im Grunde genommen eine völlig unrealistische oder nahezu unrealistische Forderung, Und das Erstaunliche ist, dass selbst wenn die Forderung realisiert würde, ja man hat dann lediglich ein Rederecht nach dem Motto, ja danke, wir haben Ihre Meinung gehört, setzen Sie sich wieder, wir machen jetzt weiter. Das heißt, so etwas ist ja völlig absurd. Das ist Kindergarten für mich. ja, zu einer Forderung gehört, dass man etwas Konkretes fordert, was die Dinge verändert. So, die Anhörung, die muss nicht im Parlament erfolgen, denn dafür ist ja die Demonstration da. Die Demonstration ist ja per definitionem im Grundgesetz eben zulässig, ja, und die tut ja kund, jawohl, wer demonstriert, der demonstriert, nämlich der zeigt ja, was er will, ja, sondern muss ja nicht im Parlament noch sein Anliegen vortragen. Das heißt, hier sehen wir also, dass die Veranstalter irgendwie auch an der Stelle eine relativ krude, merkwürdige Vorstellung haben, was Demonstration eigentlich sein soll, wo es hinführen soll und, und, und. Also entweder völlig unprofessionell oder aber völlig professionell, je nachdem, was man für ein Zielszenario unterstellt.

Eli

Okay, gut. Vielen lieben Dank. Alles richtig, nur nichts zu meiner eigentlichen Frage. Auch wenn das vollkommen richtig war und danke dir für den Einschub. Die Frage war ja eigentlich eine andere. Kommen wir bitte zu der zurück. Und das war die, diese zwei Jungs dort. Sind das jetzt hier die neuen Mufassas? Ist das hier irgendwie, ist das das neue super dynamische Power-Dumo oder wer ist das?

Uwe

Naja, also ich sag mal so.

Eli

Haben die Führungsqualitäten?

Uwe

Also es fängt ja schon damit an, dass wenn ich eine bundesweite Veranstaltung bewerbe, dann muss ich auch bitte bundesweit in der Sprache sprechen. Da kann ich nicht meinen örtlichen Dialekt sprechen. Soweit ich mich erinnere, haben wir in Deutschland Hochdeutsch in den Schulen. So, das heißt, jeder und sei er noch im tiefsten Bayern, sollte eigentlich Hochdeutsch können, theoretisch. Und insbesondere dann, wenn man jetzt Leute nach Berlin, der Hauptstadt, aufruft, Und die sollen aus dem ganzen Bundesland kommen. Da kann ich nicht auf meinen Werbeveranstaltungen und auf dem Podium meine Regionalsprache sprechen, weil nämlich in der Regel 15 von 16 Bundesländern davon nur die Hälfte oder gar nichts verstehen. Also insofern kann ich nur sagen, diese, ich kann sie nur Figuren nennen, weil sie völlig aussagelos sind, die sind mit Sicherheit keine Anführer für irgendetwas, sondern die sind bestenfalls, ich sage mal, Ich darf da gar nicht hingucken, sonst falle ich lachend vom Stuhl. Sondern die sind ja ein Musterbeispiel dafür, wie man es nicht macht. Dafür sind die ein Beispiel.

Gast

Tut mir leid, Freunde. Der Typ sieht so übernächtig aus. Der ist so durch. Der ist so knüllert. Der steht da mit seinem Doppelkinn von unten gefilmt. Wahrscheinlich auch so ein Experte mit, wir müssen alle den Gürtel eng anstallen.

Eli

Das Ding wackelt da unten mit.

Gast

Sieht aus, als hätte er nur drei Stunden gepennt. Was glaubt ihr, warum die immer... frisch geduscht und herrlich duften aus dem Adlon kommen, aus der klimatisierten Limousine aussteigen, wenn sie wie die Wagenknecht die 200 Meter vom Adlon bis davor gefahren werden, damit sie halt eben gut aussehen, wenn es drauf ankommt.

Eli

Weil du nur eine Chance hast, die Leute halt wirklich zu überzeugen, wenn du schon die Tausenden von Leuten hast, entweder in den Livestreams oder halt eben vor Ort.

Gast

Und dann steht er da, wie so ein Schluck Wasser. Ich habe jetzt bewusst natürlich als Steilvorlage gefragt, aber Uwe, Danke dir für deine Einordnung.

Eli

Sven, du hast die jetzt aus der Nähe gesehen. Täuscht der Eindruck oder ist das eine Kindergartentruppe, die Huber-Brüder hier? Ist der eine lustiger als der andere mit seinen Hüten dort?

Gast

Ja, der Junge, der Markus, der sagt ja noch einigermaßen ganz annehmbare Worte und die kann man auch verstehen, aber... Ich weiß nicht, was das sein soll. Der nächste Honigtopf ist nach meiner Meinung aufgemacht worden. Und wenn man an der Bühne links vorbeigegangen ist, dann hat man diesen großen Merchstand gesehen, wo man dann alles Mögliche auch wieder kaufen konnte. Also das nächste Geschäftsmodell wird aufgemacht, weil ja viele, viele Bauern und Mittelstandsprotestler jetzt seit neuestem auf der Straße sind. Versucht man da wirklich nach meiner Meinung ein neues Modell an Geld verdienen, mit einer e.V. heranzuzüchten? wo man denn jede Woche oder alle zwei Monate irgendeine Demo macht und man kommt da hin, so wie wir das alle kennen. Man holt sich ein schönes Gefühl, quatscht ein bisschen dusselig an irgendeinem Samstag oder Sonntag im Regen oder bei 40 Grad im Schatten und feiert jedes Jahr Jubiläum. So sieht das wirklich aus, weil wenn man sich das Line-Up anguckt und die Redner anguckt, dann kann dabei nicht wirklich etwas rauskommen, wirklich. Und die beiden sehen so aus. Natürlich, Franz Huber ist seit vier Tagen unterwegs. Der ist irgendwo aus dem tiefsten Bereich Tiefsten Bayern losgefahren irgendwann am Mittwoch, hat ja Sebastian Weber auch schon mitberichtet. Wie soll man denn da ankommen? Natürlich wie tellerbunte Knete. Wenn man denn in irgendeinem Wohnwagen schläft, wo man kein ordentliches Klo hat oder kein ordentliches Wasser zum Duschen oder zum Saubermachen, dann steht man da oben eben wie ein Bauer auf einer Bühne, was er ja auch ist. Er ist ja Landwirt, also hat er da oben gestanden in seiner Person.

Eli

Ja, das hat er in der Tat gemacht. Nur wie gesagt, man sieht mal wieder, die haben nicht kapiert, worauf es bei einer Demo ankommt. Bei einer Demo, ich weiß nicht, ob das denen auch bewusst ist, erst danken sie allen Streamern, wie wunderbar alles in Echtzeit sofort und in echt eben kolportiert wird. Und danach wundern sie sich, dass sie aussehen, wie sie aussehen. Er hat ja auch in diesem Interview bei der Welt schon am Morgen davor gesagt, sie waren damals schon fertig. Und dann musste er natürlich die Verantwortung und die Anstrengung, lastet auf ihm auch noch, es irgendwie bis nach Berlin schaffen. Du, in der ganzen Aufregung haben wir den wunderbaren Bericht von Kompakt vergessen, weil während wir hier natürlich alle lästern, gibt es natürlich das Sturmgeschütz der freien Medien, Kompakt, die natürlich versuchen, immer wieder alles toll darstellen zu lassen, selbst wenn es in Wirklichkeit einfach nur ein Haufen bunt angemalte Scheiße ist. Also in dem Fall kann ich es leider Gottes nicht anders sagen, die hier mal wieder den Widerstand über den grünen Klee loben. So geschehen heute also bei der Veranstaltung Man muss ja irgendwie die Miete reinkriegen.

Gast

Der Verein Hand in Hand für unser Land hat nach Berlin gerufen zur Großdemo und hunderte Landwirte und Mittelständler sind gekommen. Hier die gesamte Straße 17. Juni steht voller Fahrzeuge, unter anderem große Traktoren mit Schildern. Und wir sind mittendrin unterwegs und werden die Leute mal fragen, was treibt sie auf die Straße? Was bewegt sie zum Protest?

Eli

Das ist übrigens auch gut, wenn du zu einer Demo gehst und die Leute noch fragen musst, was sie zum Protest bewegt. Das sollte bei einer Demonstration, der Clou ist im Namen, sollte das offenkundig sein. Wenn du nicht demonstrierst bei einer Demonstration, wofür du auf der Straße bist, dann hast du bei der Demo versagt. Wenn jemand aus dem Widerstand, der ein geschulter Reporter mit Auge und Erfahrung dafür, wie Paul Klemm, zu dir hinkommen muss, um dich zu fragen, warum du und wofür du bei einer Demo demonstrierst, dann hast du als Demonstrant versagt. Das kann man wirklich anders nicht sagen, weil dann demonstrierst du nur, wie unfähig du bist, aber nicht, wofür du auf der Straße bist. Es tut mir leid, aber schon hier haben die sich komplett demaskiert und disqualifiziert.

Gast

Weil wir gehört haben oder uns mit anderen zusammengeschlossen haben, dass es eine Großveranstaltung ist, dass wir endlich mal den da oben ordentlich auf den Keks gehen. Und mal richtig auf den Sack klappen, damit die nicht denken, sie sind ja irgendwie alleine und haben Rechte. Bei uns mit dem ganzen Zeug, der Ukraine stopfen wir das Geld nicht in den Arsch rein. Und gelump und Zeug hervor, ist ja Wahnsinn. Bei aller Liebe. Ich rede ja nicht mal vom Bayerischen. Aber mussten die genau den Typen filmen, der ein Hitlerbärtchen hat? Bin ich der Einzige, dem das auffällt? Die kämpfen wie die Verrückten gegen den Fakt, dass sie permanent als Rechte geframed werden. Und dann hat der Typ, den sie interviewen... einen süddeutschen Dialekt, wie das auch beim Österreicher Hitler der Fall gewesen ist und wirklich ganz markant den Hitler-Schnitt schlechthin inklusive Seitenscheitel plus Hitlerbärtchen. Also, das müsste einem doch irgendwie auffallen. Ist aber so und deswegen haben wir uns heute entschieden, da raufzufahren, um zu unterstützen, dass wir auch mit da sind und auch ein wenig was sagen und solche Sachen. Aber das geht halt einfach nicht so weiter. Also wir haben drei Kernforderungen, kann ich sagen. Das eine ist, dass wir ganz aktuell, Herr Dr. Todenhöfer hat es ja gerade angesprochen, das Thema Frieden steht bei uns jetzt. Ich meine, wie kann man so irrsinnig sein, eine Politik zu betreiben, die mehr auf Eskalation setzt, denn auch Frieden und die diplomatischen Geschicke der Regierung sind doch eher limitiert, als dass man den Eindruck hat.

Eli

Hat er nicht gesagt, die haben drei Forderungen? Ich habe die erste nicht mal verstanden. Was waren jetzt nur die Forderungen? Er hat mich bei Totenhöfer schon verloren.

Gast

Also ich will ja nicht in jeder Suppe das Haar suchen. Aber das ist doch jetzt nur der designierte, habe ich das richtig verstanden, Pressesprecher. Der Typ, bei dem man gesagt hat, du hast ein bisschen mehr drauf, das Sprechen, als alle anderen sonst, die wir jetzt zur Verfügung haben. Toll, dass du das machst. Frank Wolfgang Hirdes, du bist unser Mann. Du bist der Pressesprecher. Jetzt wird er ja von der Presse interviewt. Eine wohlgesonnene Presse, die ihm Zeit gibt, die ihm Raum lässt, die sagt, kein Problem, wir sind nicht live, setzt nochmal an. Und er soll die drei Kernpunkte formulieren und beim ersten Kernpunkt faselt er schon von irgendetwas, was nur die Leute vor Ort mitbekommen haben werden, nämlich ob der Todenhöfer überhaupt da ist oder nicht.

Eli

Alle anderen können das gar nicht beurteilen.

Gast

Und vergisst darüber nicht nur, was die drei Kernpunkte sind, ich weiß nicht mal, was der allererste Kernpunkt ist. Und das ist der Pressesprecher. Und kann ich sagen, das eine ist, dass wir ganz aktuell, Herr Dr. Todenhöfer hat es ja gerade angesprochen, das Thema Frieden steht bei uns jetzt. Ich meine, wie kann man so irrsinnig sein, eine Politik zu betreiben, die mehr auf Eskalation setzt, denn auf Frieden. Das Thema Frieden steht jetzt. Okay, heißt das, das ist euer Thema? Ist das euer erster Kernpunkt? Ist das Frieden? Ich habe das jetzt mal so als Stichwort lose rausgehört. Ich bin mir nicht mal sicher. Und die diplomatischen Geschicke. der Regierung sind doch eher limitiert, als dass man den Eindruck hat, dass daraus Frieden entstehen könnte. In der Hinsicht appellieren wir daran, dass auch ehemalige Politiker jetzt mit eingebunden werden, die diese Kompetenz aufweisen und wirklich dafür sorgen, dass der Frieden einkehrt. Das ist die wichtigste Botschaft, die wir senden können, insbesondere mit unserer Geschichte. Ich glaube, mehr als jedes andere Land sind wir dazu verpflichtet.

Eli

Okay, aber ihr hattet doch drei Kernpunkte. Ich habe jetzt einen Kernpunkt gehört und zwar 60 Sekunden lang. Was waren denn die zwei anderen Kernpunkte? Es sind doch immerhin Kernpunkte. Hat er vergessen, hat er irgendwie vergessen zu formulieren. Freunde im Chat, ihr könnt mir mal alle den Buckel runterrutschen, alle, die ja meint, wir kritisieren hier wieder nur, wir können wir nur es wagen und überhaupt. Ja, wir leben in einem Land, in dem ihr euch stark gemacht habt, da wahrscheinlich nur vom Telefon aus, in dem ihr Like gedrückt habt, wenn wir demonstriert haben, Uwe vielleicht weniger, aber Sven und ich, wir haben demonstriert für freie Meinungsäußerung. Wir haben das hier hochgehalten, nicht nur auf dem Kanal, sondern bei so vielen zahlreichen Demos. Ihr habt mich frieren sehen bei diesen ganzen Bauern-Demos und so weiter und so fort. Und Stichwort Bauern-Demos, ihr wollt mir blöd kommen? Du wagst es, Eli, die Bauern schlecht zu reden? Da waren kaum Bauern dort. Informiert euch mal, bevor ihr mich dissen kommt, ihr Leute da draußen.

Gast

Das hat nichts mit Bauern zu tun, ihr habt heute.

Eli

Das ist das Nächste. Ja, also wenn ich hier jemanden disse, dann ganz allgemeine Demonstranten. Warum? Weil sie eben als Demonstranten versagt haben. Und das belege ich objektiv. Ansonsten würde ich ja einfach nur so plakativ draufhauen. Dafür gibt es ja schon die Tagesschau. Die hätten das wahrscheinlich in 60 Sekunden abgearbeitet. Und glaubt mir mal, das hättet ihr euch gemerkt. Na, wie dem auch sei. Zurück also zu diesen Experten hier. Einer besser als der andere. Also nach dem Pressesprecher jetzt, was auch immer das sein soll.

Gast

Die Bergener Brückenkinder demonstrieren schon seit Februar auf unseren Brücken im Ilmkreis gegen diese Regierung, gegen diese Ampel mit der Politik, die sie machen, absolut nicht einverstanden sind. Wir haben keine vernünftigen Schulen, wir haben kein vernünftiges Gesundheitswesen. Es funktioniert eigentlich gar nichts mehr, wenn ich mir die Kostenexplosionen angucke, die alle diese Regierung letztendlich verursacht hat. Mit ihrer Energie, Winde und was sie alles machen, was kompletter Blödsinn ist und auch nicht funktioniert. Und dagegen sind wir.

Eli

Also irgendwie ist der gegen alles, oder? Da war jetzt Kinder mit drin, also Kinderversorgung, da war Schule mit drin, da war Energie mit drin, da war 180 andere Sachen mit drin, Infrastruktur und Ampel und Finanzkritik, also Ausgaben. Der Typ davor hat über Frieden und Außenpolitik gefaselt. Also so ein bisschen halt so eine Wünsch-dir-was-Demo. So ein bisschen was so, wir retten ganz Deutschland und zwar in allen Bereichen gleichzeitig. Okay, Prioliste, womit fangen wir an? Migration? Nee, nee, wir machen alles gleichzeitig. Oder irgendwie halt eben gar nichts. Die Demo war so spannend, dass Kompakt-Mitarbeiter des Jahres, Paul Klemm, ich grüße dich an dieser Stelle, irgendwie eine der Sternstunde deines Journalismus, dass er da abseits gegangen ist, um den Typen eine Bühne zu bieten, die zu Recht keine Bühne bekommen.

Gast

Hallo, ich grüße Sie. Warum machen Sie denn eine Demonstration gegen Landwirte? Kennt ihr schon die neueste Verschwörungstheorie? Nee, sag an. Die Windräder sind nur dazu da, die Welt in die andere Richtung zu drehen. Okay, das ist eine steile These. Aber warum machen Sie heute hier eine Demo gegen Mittelstandsproteste? Immer wenn die sich drehen, ist auch Wind. Denkt mal drüber nach. Und darum geht es heute bei Ihrer Demo hier? Zum Beispiel, genau, ja. Wir haben natürlich noch viele andere Themen. Wir sind ja hier gegen den Mittelstand. Warum? Der Mittelstand, der schwobelt zu viel rum. Sie arbeiten wahrscheinlich gar nichts, oder? Sie sind arbeitslos. Ich arbeite ja bei der Antifa hier. Top-Adresse, würde ich sagen. Antifa, warum? Du zahlst von Claudia Roth, ja? Genau. Claudia Roth gibt das Geld und Sie stehen hier. Wenn es nicht gerade Heinheims ist, dann kriegen wir es, ja. Kachelmann hat wieder gutes Wetter gezaubert heute. Nein, ich bin da wohl nicht. Seid ihr live wenigstens? Wie bitte? Seid ihr live? Nein, wir sind nicht live. Dann brauchen wir auch keine Mühe geben. Nicht live, Mensch, Leute. Also wir halten fest, Demo gegen den Mittelstand auf Staatskosten quasi? Ne, haltet mal fest hier gegen Nationalismus und die Vereinnahmung von Bauern durch Rechtsextremisten. Von Mauern? Ja, also es gibt ja hier keine. Habt ihr ja gesehen, ist ja Quatsch. Tut ja nur so. Wir brauchen Bauern für Grenzschutz. Ach Mensch, für Grenzschutz, na klar. Bauern für Grenzschutz. Es gibt ja wirklich keine größeren Sorgen als die von Rechtsextremen. Die sollte man auch viel mehr... Ich fasse es gerade nicht.

Eli

Der Beitrag über die Bauern, der längste Blog darin, ist der Blog von diesem, ich glaube, der heißt Benni oder was?

Gast

Benni, er heißt Benni.

Eli

Ja, diesen witzigen Typen, der irgendwie als Störer vom Dienst permanent eingesetzt wird, um halt alles lächerlich zu machen. Das geht jetzt schon zwei Minuten lang so. Ich fasse es, ich fall gerade aus allen Wolken. Einladen zum Beispiel zu... Ich meine, wie langweilig muss die Demo gewesen sein, dass die statt der Demo-Bilder...

Gast

bei einem Beitrag über die Demo, die Gegendemo zeigen, mit einem Typen, der wahrscheinlich, ich weiß schon gar nicht mehr, wie der mental aufgestellt ist, aber vermutlich nicht so stabil, angesichts dessen, wie der da rumläuft. Wie dann mal in die Sorge vom Coronavirus ziehe ich, ist auch noch aktuell, FFP2-Maske. Also wir, wir wollen eigentlich kein Interview geben, deswegen fragen wir uns, wieso ihr hier überhaupt steht. Also Corona ist noch aktuell für Sie, haben Sie noch Angst vor Ansteckung? Ich habe schon gesagt, was ich zu sagen hatte. Und ihr solltet ja eigentlich kein Interview geben. Also wir wollen euch kein Interview geben. Du sprichst ja gerade im Mikrofon, also gibst du gerade ein Interview. Herzlichen Glückwunsch. Ja, aber eigentlich möchte ich das nicht. Dankeschön.

Eli

Haben Sie hier übernachtet? Ich habe das jetzt nicht editiert, oder was? Das könnt ihr auf YouTube so nachgucken. Das ging jetzt zwei Minuten lang so. Hier geht er auf ihn zu. Bei 2,26. Zweieinhalb Minuten. Bei 6,59 ist er durch. Dreieinhalb Minuten. Der längste Block. In dem Beitrag über die Bauerndemo, bei der wir jetzt nur schon festgehalten haben, überhaupt keine Bauern so richtig dabei sind, war über die Gegendemo von diesem, ich sag mal, so witzigen Benni, um nicht irgendwie etwas zu sagen, was mir eventuell juristisch auf die Füße fällt.

Gast

Ne, unsere Leute, die hier weiter vorne sind, die haben hier übernachtet. Wir sind heute gekommen, also ich bin aus Nachtschicht gekommen. Dann sind wir dann gleich losgefahren. Was arbeiten Sie? In der Pflege. In der Pflege. Ja, die auch sehr großartig betroffen ist von unserem lustigen Gesundheitssystem, wo viel Ausbaufähigkeit noch eigentlich vorhanden ist oder vorhanden sein sollte und umgesetzt werden sollte. Und als gute Pflegerin haben Sie direkt Würstchen mitgebracht? Natürlich, ich muss ja meine kleinen Kinder hier versorgen. Die können wir ja nicht vom Fleisch fallen. Wir sind der Mittelstand, die Mittelschicht. Jeder Bürger erstickt mittlerweile an Bürokratie, die völlig sinnfrei ist. Denn wir haben steuertechnisch kein Einnahmenproblem, sondern ein Ausgabenproblem. Dementsprechend könnte man die Bürokratie signifikant zurückschrauben, was dringend erforderlich wäre.

Eli

Ich glaube, das ist die zweite Kernthese. Okay, jetzt wissen wir es. Also Frieden, Bürokratie. Was war das dritte?

Gast

Dritte Punkt. Wir sind hier als Klammerfunktion und sehen wir uns auch. Wir wollen, dass eine faire Kommunikation in unserer Gesellschaft stattfindet. wäre davon getrieben, dass wir auch mit unterschiedlichen Meinungen umgehen können, dass wir uns inhaltlich mit den Themen auseinandersetzen und nicht pauschal diffamieren, diskreditieren und irgendwelche Herrschaften gleich irgendwo in die Ecke stellen. Habe ich nicht wirklich verstanden. Was, Klammerfunktion?

Uwe

Freier Diskurs will er machen.

Gast

Genau, freier Diskurs.

Uwe

Kann er das dann nicht sagen?

Eli

Der kommt ja mit irgendwelchen Klammern, das verstehe ich nicht. Also ich bin ja der Herr von Klammer auf, Klammer zu, aber das war der Klammerfunktion.

Uwe

Er versteht sich als Vermittler.

Eli

Er ist der Vermittler.

Uwe

Ja, genau. Er ist der Vermittler zwischen der Regierung und dem Volk und den ausgegrenzten Gruppen. Und dann wollen man eben miteinander reden. Deswegen ist er da die Klammerfunktion.

Eli

Das ist besonders witzig, weil der Typ hat ja gerade demonstriert, dass sie sich von der Regierung eben distanzieren. Von den Regierungsvertretern ist keiner gekommen. Und zum Volk hat er auch nicht wirklich einen Anschluss angesichts dessen, was da für ein mickriger Haufen zusammengekommen ist. Aber er will nur vermitteln zwischen, naja, mehr oder minder niemanden. Das ist dann eine relativ einfache Vermittlung.

Gast

Die Teilnehmerzahl, das sagen auch die Veranstalter, eher enttäuschend. Also man hat mit wesentlich mehr Leuten auf der Straße gerechnet. Sag ich's oder sag ich's? Allerdings die Organisationsleistung, die hier dahinter steckt, die muss wirklich anerkannt werden. Also wir haben gehört, der Anmelder Franz Huber, der kommt aus dem äußersten Südosten von Deutschland, aus Niederbayern, ist bis nach Berlin hochgefahren mit seinem Traktor in Form einer Kolonne, hat noch Zwischenstationen gemacht in Erfurt, da eine kleine Kundgebung abgehalten. Also eine große Organisationsleistung. Da müssen erstmal die Bayern aktiv werden, damit hier in Berlin was auf der Straße passiert. Und was natürlich fehlt bei der ganzen Veranstaltung ist eine einheitliche, klare Forderung. Es sind Menschen aus allen möglichen Berufen hier, aus allen möglichen Ecken des Landes. Aber eine einheitliche Botschaft, die wurde auf der Bühne nicht formuliert. Allerdings die Unzufriedenheit mit der Ampelregierung, die noch im Amt ist, die ist wirklich spürbar. Und man merkt, hier braut sich etwas zusammen.

Eli

Ja gut, ich merke nicht, dass da sich da irgendetwas zusammenbraut. Das sah mir ja sehr gelöst aus. Ich meine, es gab sogar Knackis und Wiener und man konnte in aller Ruhe dort eben zusammenstehen und ein bisschen rund um die Feuerschale ein paar labern und vielleicht einen Kommentar, auch wenn es ein bisschen vielleicht unfair jetzt wirkt. Ja, aber hier Huber Franz, Digga, ich meine das jetzt gar nicht auf dein Körpergewicht bezogen, sondern nur wie Uwe wahrscheinlich seinen Nachbar in Hamburg ansprechen würde. Was hast du erwartet? Du machst Widerstand. Du willst hier nicht einfach nur ein Problem in Deutschland lösen, sondern irgendwie gleich alle Probleme gleichzeitig. Das bedeutet, du legst dich mit allen eigentlich mehr oder minder gleichzeitig an, ohne großen Rückhalt, ohne große finanzielle Unterstützung, ohne einen Verband. Du rühmst dich ja damit, wie klein ihr seid und dass ihr so wunderschön Graswurzel seid. Und dann stellt sich der Paul Klemm hin und sagt, okay, Du kriegst jetzt was? Ein Fleißigkeitsbienchen dafür, dass du vier Tage lang aus dem Süden von Bayern gekommen bist? Also aufwachen. Ding, ding, ding. Erwachsenenleben ruft an. Hallo, Franz Huber hier.

Gast

Die Realität ruft an. Was hast du nur erwartet? Du legst dich mit ganz Deutschland an? Hast du gedacht, die würden da irgendwie mit Trompeten und Fanfaren dich empfangen und dir den roten Teppich ausrollen und den Weg ins Adlon freimachen, in die Fünf-Sterne-Suite? Also, hallo, so ist es nun mal im Widerstand. Und es ist nun mal eine andere Hausnummer, ob du halt eben aus dem Süden von Deutschland in der Theresienwiese in München, ja, vielleicht 50 Kilometer Anfahrt hast oder über Erfurt noch irgendwie kurven musst, um dann halt im Prinzip 600 Kilometer mit 20 Kilometer die Stunde auf einem Trecker zu schaffen. Das ist nicht ohne. Aber Hubert, ohne dir zu da treten zu wollen, interessiert keine Sau. Also ich meine, guck sie dir alle an, die Errungenschaften der Menschheit. Weißt du, wie viele Leute gestorben sind, bevor Kolumbus in Amerika gelandet ist? Du willst Kolumbus sein? Du willst was Neues erschließen? Du willst der Franz Huber sein, der jetzt hier in Deutschland die Revolution anleitet? Ja, dann musst du Kolumbus werden. Ja, von dem tausendsten Kolumbus, die gestartet sind, möchte gern Kolumbus, ist nur einer als erster in Amerika angekommen. Und der konnte auch nicht zurückkommen und sagen, oh, das war so schwer, die Santa Maria hat geknarzt, ja, an allen Ecken und Enden, so hieß sein Schiff von Kolumbus, ja, und ich konnte nicht schlafen und überhaupt war ich seekrank und kann ich nicht mal ein Fleißigkeitsbienchen haben, ich hab's doch die halbe Strecke hin und dann wieder zurück geschafft.

Eli

Nee, du musst schon dann den ganzen weiten Weg gehen. Oder aber halt dich hinstellen und sagen, nee, das ist nun mal nichts für mich. Und ich weiß, du hast ja gar nicht rumgeheult, insofern muss ich dich in Schutz nehmen. Du hast da oben deinen Mann entstanden, ihr habt das bis zuletzt durchgezogen. Nur, äh, entschuldige, Stichwort bis zuletzt durchziehen. Tut mir leid, ich mach grad einen Monolog, Jungs, aber das musste einfach mal raus. Ihr wolltet bis 18 Uhr Zapfenstreich machen. Ihr seid gekommen, ihr habt ein Programm gemacht, ja, das war so gefüllt wie wahrscheinlich die Bauern, die dort bei euch auf der Bühne standen, bauchtechnisch vom Umfang her gesprochen.

Gast

Wolltet 18 Uhr bis 18 Uhr Redner über Redner über Redner machen und dann habt ihr 16 Uhr, ich habe auf die Uhr geguckt, 16.32 Uhr Schluss gemacht, weil euch kalt gewesen ist? Also, Digga, tut mir leid, hast du schon mal auf den Kalender geguckt? Wir haben den 23. November historisch gesprochen, du kommst vom Land, du könntest dich mit Wetter ein bisschen auskennen. Solltest du wissen, so... Statistisch gesprochen ist das eher der Monat im Jahr, wo es ein bisschen kalt ist, wo es früher dunkel wird in Deutschland. Dann solltest du aber eventuell auch früher anfangen, anstatt um 10 Uhr morgens Einlass zu machen, 90 Minuten lang, dann mit 35 Minuten Verspätung anzufangen, die geilsten Redner hinten anzustellen, anstatt vorne, wenn alle schon längst erfroren sind, damit du dann um 16.30 Uhr, anderthalb Stunden vor dem geplanten Schlusstermin schon Schluss machst, weil sogar dir... die Laune so sehr verdorben ist, dass du keinen Bock auf die eigene Scheiße hast, die du selber dort mitfabrizierst. Also ich meine, was willst du nun, Fleißigkeitsbienchen? Tut mir leid, von mir gibt es da gar nichts. Also das war ein Reinfall. Der besten Art.

Eli

Es ist wirklich nur so spektakulär zu bezeichnen und eigentlich wirklich ein Lehrbuchbeispiel dafür, wie man es nicht machen möchte oder machen sollte. Gut, das schließt jetzt gar keine Frage an. Wer möchte, free for all, 90 Sekunden, go. Kämpft drum, Jungs.

Uwe

Ja, also definitiv ist es so. Es kommt nicht darauf an, wie viel Mühe man hatte, sondern die Frage ist, welches Ergebnis hat man erzielt? Und es hat ihn niemand gezwungen, nach Berlin zu gehen. Das hätte er sich vorher überlegen können. Er hätte auch in München seine Volksdemo oder Deutschlanddemo machen können. Da hätte er eine halbe Stunde hingefahren. Insofern, das ist ja alles Quatsch, was dann der Paul Klemmert als Fleißigkeitsorganisationsleistung bringt. Und ich möchte nochmal auf diese vielfältigen Forderungen zurückkommen, die durch die unterschiedlichen Redner waren. Die sind doch alle Unternehmer und die Veranstalter ja angeblich auch. Sondern wissen Sie, dass Konzentration, das ist die Kraft, die eben tatsächlich Ergebnisse bringt. Jemand hat nur einen Beruf und nicht zehn Berufe, weil zehn Berufe kann man nicht so gut ausüben wie einen, den man Vollzeit macht. Und man kann auch nicht zehn Forderungen durchsetzen, sondern man kann nur eine durchsetzen. Eine richtige Forderung und daraus ergeblich vielleicht die Möglichkeit für eine zweite und dritte Forderung. Das heißt alleine schon, dieses argumentative, konzeptionelle Prinzip ist ja völlig ununternehmerisch. Wer so eine Demo organisiert, der outet sich ja eigentlich als inkompetenter Unternehmer. Der weiß ja offensichtlich nicht, dass die Kraft in der Konzentration liegt und nicht in der Vielfalt in der Zerstreuung. Das heißt, was sind das für Leute, die tatsächlich sich dann dazu aufschwingen, eine Veranstaltung zu machen, anstatt sich mal bei erfahrenen Demoveranstaltern beraten zu lassen. Denn als Unternehmer weiß man, es ist immer billiger, sich Expertenleistungen einzukaufen, als das Rad selber neu zu erfinden.

Eli

Ich würde sogar noch weitergehen, lieber Uwe. Also ich meine, wir schimpfen immer wieder über die millionenschwere, hochdotierten Beraterverträge von den ganzen Leuten aus dem Bundestag, die unser Steuergeld dafür verschwenden. Ihr wisst ja, warum das millionendotiert ist? Weil guter Rat teuer ist. Wenn ihr glaubt, guter Rat sei zu teuer, dann versucht mal schlechten Rat. Guter Rat ist so teuer wie das, was Uwe abrechnet als Analyst. Wie das, was ich, wenn ich zum Beispiel Filme mache oder Werbekampagnen mache für meine Kunden, abrechne. Warum? Weil wenn ihr es billig haben wollt, dann kauft ihr eben zweimal, weil das erste Mal in der Regel für den Arsch ist.

Gast

Anders gesagt, Rat Zu wissen, was man überhaupt machen soll in dieser zunehmend diversen Welt, ist mit das Wertvollste, was du haben kannst. Es gibt Analysten noch und nöcher, die stützen sich auf jede kleinste bisschen irgendwelcher Daten, selbst da gibt es ganze Berufe schon darüber, Datenanalysten und Dateningenieure und Datameinungen, wie das alles heißt, um mir nur in irgendeiner Weise irgendeinen, auch nur hauchdünn Fakten, basierte Prognose machen zu können, die sich irgendwie vielleicht deckt mit dem, was tatsächlich in der Zukunft passiert. Guter Rat ist das Wertvollste, was du bekommen kannst. Und dann kommt der gute Rat in Form von Sven drei Monate vor deiner wichtigsten Veranstaltung auf die zu und die sagen, horch mal, danke dir, wir haben von nichts eine Ahnung, wir kommen zu dir zurück und dann rufen sie niemals an. Sven, also ich weiß nicht, platzt dir da nicht der Arsch? Ihr habt echt Glück, dass wir lange auf der Straße waren, dass wir jetzt zweieinhalb Stunden schon Nachlese für uns alleine gemacht haben mit dem Beobachter, mit Uwe und Thomas. Und dass ich jetzt hier sitze und erstmal meinen Kopf wieder einschalten muss und all geht mir durch den Kopf. Du hast ja vollkommen recht, aber sie hatten ja dann noch jemand an der Seite, der ja auch diese Künstler und diese Redler wahrscheinlich mit besorgt hat. Und das ist Markus Fuchs. Wenn jemand noch... Die meiste Ahnung hat hier, denke ich mal, in diesem Demo-Geschehen, der Woche für Woche auf der Straße ist, der ein Netzwerk hat, was größer nicht sein könnte. Wir brauchen über ihn nicht reden. Dann hat man jemanden an der Seite, den man jede Minute anrufen könnte. Und er war ja auch vor Ort. Und er hat ja auch die Leinwand mitgebracht, eine. Die rechte war ja, hat er mitgebracht und hat sie aufgebaut. Und war auch da. Warum haben sie ihn nicht einbezogen? Da ist doch jemand, der das kennt, der weiß, wie sowas funktioniert. Das verstehe ich halt nicht. Und dann kommt so ein Müll raus. Entschuldigung, ich kann das nicht besser sagen. Es ist Müll oder es war so gewollt. Ganz einfach. Und die Menschen, die da weggefahren sind, sind Neudemonstranten. Die sind noch nicht so lange auf der Straße. Die bleiben zu Hause. Genau das, was wir vorher gesagt haben. 20, 30 Prozent bleiben nach dieser Demo zu Hause und sagen, Selbst unser Widerstand bringt nichts. Das ist die Krux dabei.

Eli

Das ist dann die nächste Frage. Also ich muss gerade sagen, auch wenn das jetzt schon ein bisschen Meta-Level-lastig ist, aber warum auch nicht, es ist schon bald 11 Uhr, die Zeit fliegt. Mit euch macht das Spaß, Jungs. Eine der vielen Lesarten, die ich habe, die es bezüglich ist... Wir waren, und ich habe das an mir selbst gemerkt, ja, also meine Aufgabe ist es ja eigentlich zu wissen, was passiert im Land. Ich habe mein Ohr permanent halt irgendwie in den Nachrichtenkanälen, versuche rauszufinden, was passiert, was, in welche Richtung tendiert das und dann versuche ich das für die Leute irgendwie zu entblöseln und zu kommentieren, ja. Aber ich war heute so gebannt. auch im Vorlauf dieser Demo, wo ich mich informiert habe, bei dir Sven, was passiert da, was hört man, was soll das werden und so weiter und so fort, dass meine gesamte Aufmerksamkeit gebündelt war auf diesen Termin, auf diesen kompletten überlangen Tag, der für dich ja, wie du sagst, schon vor 10 Uhr bereits begonnen hat und eigentlich immer noch jetzt mit einschließt. Und da frage ich mich eigentlich, was ist denn sonst noch passiert heute? Wovon lenken sie ab? Was haben wir alles nicht mitbekommen? Was weiß ich, Klimakonferenz in Baku oder Krankenhausreform von Lauterbach oder Viele unterschiedliche Dinge, über die man heute halt hätte reden können, wie sich die Ampel zerlegt oder zusammenfindet und so weiter und so fort. Und der nächste Aspekt ist der, den du jetzt reinbringst, dass wer auch immer als Neudemonstrant jetzt dazugekommen ist, wenn es also darum ging, eventuell irgendwas nochmal auf die Beine zu stellen, was nächstes Jahr die Leute mobilisieren könnte, warum nicht vorab die Schammer prophylaktisch demoralisieren, indem man denen hier im Winter so eine Demo um die Ohren knallt? Eine der Äußerungen, die mir heute noch in Erinnerung geblieben ist, ist, dass man gesagt hat, hey, jetzt haben wir es geschafft, und zwar erfolgreich, die Eröffnung der Winter-Demosaison. Da habe ich gedacht, welche Winter-Demosaison? Wovon reden wir hier? Seit wann gab es jemals irgendeine große, sage ich mal, sinnvolle Winter-Demo? Jetzt über die Weihnachtsfeiertage oder darüber hinaus? Ich meine, wer sich anguckt, wie Winter-Demos aussehen, der sollte wissen, wie unfassbar schwer das ist, ja? Das denke ich mir nicht aus. Da hat noch die Sonne geschienen, ja? Aber wenn man sich da anguckt, wie das ansonsten gewesen ist, sah das, hier habe ich noch kommentiert, wartet mal, sah das ansonsten im Winter mehr so hier aus. Also unfassbar kalt, man hat sich kaum reden gehört, es war nass, es hat geschneit, man war vollkommen durch, man war noch mehr angezogen als zuvor. Das ist Winterdemo. Und darauf sagen die jetzt, guckt euch mal den Markus Heinz an. Und darauf sollte man, guckt euch mal mich an, hier oben. Ich meine, denkt ihr, mir hat das Spaß gemacht, der Scheiß dort? Deshalb sage ich, ich kann mir das erlauben, so zu kritisieren. Sven, du warst ja auch noch mit da am Start, an diesem 15. Juni. Und um jetzt mal zu einer Frage zu kommen, wir schieben es jetzt einfach mal vor. Also der eine sagt Werbeveranstaltungen, nee, wie sagst du, Uwe, du sagst Infoveranstaltungen. Der andere, Sven, wir bleiben mal bei dir, fangen mal mit dir an. Was war das denn jetzt nur? Was glaubst du denn? Wollten sie von irgendwas ablenken? Wollten sie Geld verdienen? Was wollten die eigentlich dort?

Gast

Das war der nächste Honigstopf, der nach meiner Meinung aufgemacht wurde. Und sie wollten irgendwelche Gruppen an sich anschließen, um sie wieder in den Fang zu nehmen und damit Geld zu verdienen. Das ist das Einzige. Das Gefühl war mein Bauch sowieso. Sofort, wo ich da aufgetaucht bin, hier ist irgendwas falsch, hier ist irgendwas schief. Hier tauchen Menschen auf, hier tauchen Gruppen auf, denen kann ich nicht trauen, denen kann ich nicht über den Weg laufen. Und dann sehe ich den Merch-Stand, habe mich ja vorher, wie Uwe auch schon, erkundig gemacht auf ihrer Internetseite. Der wird ja auch immer größer. Also vor drei Monaten war er noch nicht so groß, jetzt ist er, der wird von Tag zu Tag größer. Und für mich war zum Schluss, wo ich gesagt habe, das ist Querdenken 2.0 und sie haben die Bauernproteste damit eingefangen. Und mal gucken, wer da noch mit dran teilnimmt. Genau so ist es. Mehr ist es da nicht. Sonst wäre was anderes dabei rausgekommen, Eli. Ja, natürlich, du hast doch vollkommen recht. Wir haben so viele Probleme oder tagesaktuelle Probleme, die man hätte anbringen können und müssen. Sie haben es doch gar nicht gemacht. Und dann kommt der Superstar Todenhöfer. Echt? Team Todenhöfer? Herzlichen Glückwunsch. Wenn das das Einzige ist, was wir in diesem Land noch haben, dann sind wir verloren.

Eli

Viel Spaß. Vor allem habe ich ja nicht verstanden. Erst haben Sie so einen großen Augenmerk darauf gelegt, zu sagen, die sind überparteilich und dann holen die sich Team Totenhöfer, Totenhöfer. Ich meine, habe ich da was falsch verstanden?

Gast

Oder hat er, wie Frau Sahra Wagenknecht vermessen, wie er ist, seine eigene Partei nach sich benannt und ist damit per Definition politisch der Starredner, den ihr per Flugzeug und Taxi habt einfliegen lassen, damit er halt eben seine 30 Minuten dort brillieren kann und danach zurück ins Adlon kann?

Eli

Also Schizophrenie des letzten Grades. Uwe, also was haben die dort erreicht? Was war das?

Uwe

Ich sag mal so, äußerlich war es eben eine Infoveranstaltung für den eigenen Verein, sprich eine Akquise-Maßnahme, um Vereinsmitglieder zu gewinnen. Und wenn man aber dann ein bisschen tiefer guckt, scheint es mir doch mehr in die Richtung zu dem zu gehen, was eben Sven sagt, nämlich dass es ein Honigtopf ist, nämlich den Widerstand aufzufangen, vielleicht auch mit Geschäftsmodell. Und der Hinweis, dass da eben was nicht stimmt, das ergibt sich eben schon aus deren Webseite. Wie ich vorhin ganz am Anfang sagte, deren Satzungszweck und das, was sie dann auf der Webseite den Mitgliedern als Ziele verkaufen, das ist überhaupt gar nicht kompatibel. Das heißt, das ist ein Verein, der unter falscher Flagge Dinge tut, die gar nicht mit dem Satzungszweck übereinstimmen, größtenteils. Und die Frage ist, warum weiß man so etwas nicht als Veranstalter, als Vereinsführung? Das heißt, da steckt doch entweder Dummheit oder Absicht hinter. Und wenn ich also sehe, wie hier die Veranstaltung gemacht wurde, dann würde ich sagen, es ist Absicht. Man will im Grunde genommen was anderes erreichen, aber man will die Demonstration nur als Mittel zum Zweck benutzen. Es hat überhaupt nichts mit Widerstand zu tun. Und dann möchte ich noch mal zu denjenigen sagen, die im Chat immer erzählen, wir sitzen hier nur rum und kritisieren. Liebe Kritiker, Sie kritisieren doch auch uns noch. Was berechtigt Sie denn, uns zu kritisieren? Wie viele Livestreams haben Sie denn schon gemacht? und sich auf die Bühne gestellt und der Kritik gegenüber konfrontiert. Gar nicht. Sie pupsen rum und mit anonymen Namen. So, während wir seit vier Jahren Demonstrationen analysieren, dass Dutzende Formale gemacht haben, alleine auf meinem Kanal habe ich glaube ich 60 Demo-Videos haben wir besprochen und haben festgestellt, was an Demos verbessert und verschlechtert oder optimiert werden könnte, was schlecht war. Was stellen wir fest? von Jahr zu Jahr, dass die Demoveranstalter nichts lernen, jedenfalls überwiegend, dass sie völlig lernresistent sind, dass sie beratungsresistent sind, dass sie noch nicht einmal ihr eigenes Verhalten reflektieren. So, und wenn wir dann nach viereinhalb Jahren Demonstration sehen, dass dann welche raufkommen, die noch nicht einmal das aller mindeste ABC der Demos können und wir das kritisieren, dann sind wir keine Hetzer, Und dann sind wir auch keine bösartigen Streiter, sondern wir stellen einfach nur fest, dass die Leute zu blöde sind. Dass die Lernkurve gleich null ist. Das ist wie bei Schwachsinnigen. Und jemanden so zu bezeichnen, wie er ist, nämlich offensichtlich lernresistent, offensichtlich zu dumm, die einfachsten Dinge zu begreifen, das ist keine Hetze. Das ist eine Feststellung. Auch wenn es dem, der betroffen ist und dem, der dann über den, der es sagt, dem das nicht gefällt, auch wenn das so sein mag. Aber die Wahrheit ist es trotzdem.

Eli

Tja, weißt du, ich will das an dieser Stelle einbringen, also mein vernichtendes Urteil, darauf müsst ihr noch ein bisschen warten, liebe Freunde, aber glaubt mir mal, wenn es kommt, dann werden die Wände wackeln. Mir ist noch was eingefallen und das ist mir eingefallen, als das Sven gerade gesagt hat, er ist da hingekommen und hat gemerkt, das riecht faul. Das ist ja dieses berühmte Erfahrung. Oft kannst du es noch nicht mal mehr so richtig in Worte fassen. Du siehst es auf den allerersten Blick, du spürst es, es wackelt im linken Zeh noch, bevor du es formulieren kannst. Und bei mir gab es so einen Aha-Moment, wo ich sagen musste, okay, also deshalb vertraue ich gleich zwei Akteuren auf einmal nicht. Erstens, Achtung Reichelt, das ist ein bisschen einfacher. Und das Zweite ist Tichys Einblick. Was sind das irgendwie für Flachpfeifen, alle beide miteinander irgendwie. Warum? Im Zusammenhang mit dieser Bauerndemo hat man versucht, das irgendwie auch zu kapern, irgendwie miteinander zu verbinden. Bei Tichys Einblick gab es am 10. November einen Artikel, der auf den allerersten Blick, sage ich mal, sehr harmlos wirkt, wo man sich denkt, hey Mensch, ja, das ist der Hype für die Straße. Am 23. November soll es ja dann in Berlin bei der Bauerndemo losgehen. Und da sehe ich also Interview mit neuer Name, Emanuel Böbinghaus. So, was ist denn das für einer? Okay, worum geht es denn da? Warum wir jetzt auf die Straße müssen? Seht ihr ja hier bei Tichy. Muss man ja auch schon mal jemand sein, um da überhaupt bei dem Platz nehmen zu können. Er lächelt hier, ein bisschen unterbelichtet, aber es ist nicht sein Fehler, sondern der des Fotografen, in die Kamera, macht ein gesamtes, sag ich mal, Videointerview hier, ganz kurz zu ihm. Er ist ein Softwareunternehmer, Emanuel Bödinghaus, der meint, es reicht. Die Bundesregierung heizt den Bürgern zu viel auf, daher hat er sich der Bauernorganisation Hand in Hand fürs Land angeschlossen, um mit ihnen eine Demonstration der Bauern und Unternehmer in Berlin zu organisieren. Am 23. November wollen sie zusammen, laber, laber, sind es Rhabarber, ja, sie wollen, also sie wollen und sie wollen. So, also... bei Techie, Promotion für diese ganze neue Nummer, Emanuel Böminghaus, ja, und sieht dann entsprechend so aus, okay. Zu diesem Interview ist es auch gekommen, hier sitzen sie, ja, und sie reden miteinander über ganze 16 Minuten und er sagt, ja, hier, ich bin Unternehmer, es gibt natürliche Synergien, er redet wie jeder irgendwie verblödete Unternehmer, der wahrscheinlich ansonsten irgendwie Unternehmertum nur aus irgendwie einer Biografie von Steve Jobs gelernt hat, wie dem auch sei. Der redet jetzt also darüber, dass man diese Synergien nutzen sollte. Klammer auf, ich habe den heute dort nirgendwo rumspringen sehen. Er hat wahrscheinlich den Absprung geschafft. Klammer zu. Hat das aber eben beworben. Und jetzt wird es spannend, liebe Freunde. Jetzt kommen wir wieder zurück mit, das hat für mich komisch gerochen. Dann hat sich ja in der Zwischenzeit, liebe Freunde, zwischen diesem zehnten... November. Und dem Moment, der gleich kommt, hat sich nämlich der ganze Skandal rund um Julian Reichelt entwickelt. Den habt ihr hoffentlich auch noch auf dem Schirm. Wartet mal, ich zeige euch den gerade mal. Den hatte ich ja nämlich auch im Programm. Da ist er, Reichelt. Und zwar der hier. Zwischenzeitlich ist also das da passiert. Reichelt zeigt sein CDU-verschmiertes Gesicht. Und dann lese ich im Vorfeld dieser Demo, haltet euch vor Augen, 10. November dieser Müll hier bei Tichys Einblick, dann dieses Interview, dann Reichelts Demaskierung dazwischen und dann das hier. Ich bin also bei News unterwegs und Apollo News ist ja auch von denen gekauft und ich lese, Alarm bei Bosch, 5500 Jobs sollen wegfallen.

Gast

So weit, so gut. Alles klar, die berichten wahrheitsgemäß und so weiter und so fort. Und was lese ich da? Wer hat das geschrieben? Dasselbe unterbelichtete Bild, derselbe Typ, willkommen bei News in der Redaktion, Emanuel Böminghaus.

Eli

Also der Typ, der für News arbeitet, die eine Apollo News Redaktion sich leisten, bei der wir inzwischen nur wissen, die ist überhaupt nicht so unabhängig, wie sie die ganze Zeit tut und auch nicht so spendenfinanziert, wie sie die ganze Zeit tut. Also auch deshalb habe ich die Sendung gemacht, wer ist eigentlich Apollo News und dieser Marc, hast du nicht gehört?

Gast

Der sitzt jetzt also nur trotz dieses Skandals rund um Reichelt bei News und behauptet, der wunderbare Unternehmer, der wird sich stark machen für die Bauern, kriegt dafür eine Werbeplattform beim nächsten gekauften Widerständler aus dem Sessel Tichy, dem Roland, dem Wohlstandswiderständler, mit seinem eigenen Journal, das übrigens wirklich in jedem Kiosk jede Preisgrenze sprengt.

Eli

12 Euro, glaube ich, oder was kostet die neue Sache da bei dem zwischen jedem einzelnen Monat? Na, wie dem auch sei. Und da muss ich sagen, da ist ja auch mein Riecher angesprungen. Also bitte, was?

Gast

Und jetzt höre ich noch im Nachgang, lieber Sven, dieser komische Emanuel Böminghaus, der bei News und bei Tichy also Platz genommen hat, wo wir jetzt wissen, wie wir Reichelt und News und Apollo News und auch Tichy eben einzuordnen haben, der war noch nicht mal da? Mhm. Und vor ein paar Wochen war er beim digitalen Chronisten.

Eli

Ja gut, also blöd und blöd gesellt sich gern, könnte man ja sagen an dieser Stelle. Also das wundert mich nicht. Ja, aber er war nicht da. Selbst der Vorzeige-Berliner Demonstrant, der digitale Prenist Thomas Grabinger heißt er ja, ist dieses Mal nicht zu diesem Protest gekommen. Und das, obwohl er ansonsten wirklich alles tut, um seine Zuschauerschaft bei Laune zu halten.

Gast

Also da muss ich ganz ehrlich sagen, äh, pfff. Ja, da sind bei mir alle Sirenen angegangen. Es ist im Übrigen nie gut, wenn man nach viereinhalb Jahren Widerstand auf einmal eine neue Zelle entdeckt, die sich da aufmacht. So frei nach dem Motto, ihr habt uns zur Corona-Zeit nicht gesehen, ihr habt uns zur Zeit der Agenda nicht gesehen, ihr habt uns zur Zeit von allen möglichen anderen Debatten nicht gesehen, beim Krieg haben wir gepennt, bei der Bauerndemo sogar Anfang des Jahres hat niemand von uns gehört, aber jetzt, jetzt sind wir die Widerständler. Die Huber-Brüder sind am Start, ja? Jetzt reißen wir es alle mit euch zusammen und sind euch dann böse, dass ihr uns nicht ernst nehmt und nicht zu unserer vermaledeiten Demo kommt. Also kognitive Dissonanz im Endstadium, oder Uwe? Also hätte das jemals glücken können angesichts dieser Vorzeichen?

Uwe

Nein, das hätte nicht glücken können und es hat ja auch nicht geglückt. Du hast es ja gesehen, dass wenn die Redner da waren, die Reden waren ja schwach, dass das Publikum zum Klatschen aufgefordert werden musste. Also dazu kann man nur sagen, Klatschen muss von alleine kommen und nicht aufgefordert werden. Dann, wenn man die Aufforderung bedarf, dann war die Rede einfach nicht gut genug. Und insofern, selbst wenn sie sich bemüht haben, es blieb bei der Bemühung, aber erreicht haben sie nichts.

Eli

Da fällt mir ein, wie wenn man eine 4 oder eine 5 im Zeugnis kriegt. Was war das denn? Er war stets bemüht. Die Bemühung war da. Sven, gut, du bist ja jetzt nur Berliner. Ich meine, jetzt ist das auch noch mit deiner Stadt assoziiert. Macht dich das besonders traurig, dass, sag ich mal, nach Ballweg am 3. August Berlin jetzt schon mal, sag ich mal, so einen Reihenfall erlebt hat dieses Jahr und jetzt die nochmal draufsetzen muss?

Gast

Hier kommt sowieso keiner mehr her. Das kannst du echt vergessen. Das kannst du Das ist nicht zu begreifen, wie man nicht lernen kann. Uwe hat das vollkommen richtig gesagt. Entweder man macht das mit Absicht oder man ist echt dumm. Weil wenn man das ABC einer Demoveranstaltung noch nicht mal im Kopf hat, dann sollte man das einfach lassen. Dann sollte die Huber-Brüder in ihrem Niederbayern bleiben und ihre Landwirte da irgendwie bespaßen in ihrem Dorf. Da haben sie ja noch mit zu tun und dann ist es schön. Aber um in Berlin irgendwas Großes auszurichten, Da braucht man schon ein bisschen mehr. Und ich dachte eigentlich, dass sie im Hintergrund ein bisschen mehr haben. Aber das war alles nur Sein und Schein. Und dieses flaue Magengefühl geht nicht weg. Definitiv nicht. Das geht nicht weg, das bleibt. Und das ist so ein bleibender Eindruck für alle, die man auch schätzen gelernt hat von diesen Neudemonstranten. Da sind wirklich welche dabei, die reißen sich den Arsch auf, die holen sich Wissen. Die lesen, die machen, die organisieren Demos, die organisieren Kundgebungen, die organisieren Autokursos in den Wohngebieten. Stell dir das vor, das machen dort auch welche. Und dann tauchen dort Leute auf und das kommt ja noch dazu, die hat man 11, 10, 11 Monate nicht gesehen. Die sind aus heiterem Himmel wieder da. Als ob so ein Loch aufgeht und eine Schiene kommt von oben, hier sind wir wieder. Und dann sind wir wieder weg. Was ist los mit euch? Unser Land geht hier gerade den Bach runter und ihr macht das hier zu einer Karnevalsveranstaltung, zu einer Rummelveranstaltung. Wenn ihr was bringt, dann bringt doch wenigstens das Riesenrad mit, dann haben wir wenigstens was zu gucken und eine Berg- und Talbahn, damit wir da drin dann einfrieren können oder erfrieren können, damit wir den Scheiß nicht mitmachen können. Aber so viel Expertise, wie dort auch hinter der Bühne war, die hatten ja sogar ihr eigenes Klo, wo sie scheißen gehen konnten. Also Entschuldigung, was bringt euch das? Was bringt uns allen das? Das ist eine Veranstaltung, wo wir hingehen, uns den ersten Redner angucken und dann wieder nach Hause gehen. So muss es eigentlich sein. Und die meisten, die dort weggegangen sind, Waren tief enttäuscht, waren sauer und ich habe jetzt noch zwei, drei Telefonate vor mir, die richtig abkotzen werden. Und die Diana hat auch dazugehört, weil diese Dame kommt aus dem Mittelstand. Die kämpft jeden Tag um ihr Überleben mit ihren drei Foodtrucks und die durfte dort auch nichts machen. Es ist unglaublich, wie man Menschen hier bei uns hier in Berlin verarscht.

Eli

Ja, lass uns mal konkret an Ihrem Beispiel machen. Diana, Unternehmerin aus dem Mittelstand mit drei eigenen Foodtrucks, ist euch da entgegengekommen und war nicht amused, um es mal in der Sprache der Queen zu sagen.

Gast

Und jetzt redet eine Rechte. Und jetzt, wie gesagt, sie möchte beschämt, was sie hier vollstattet. Wieso? Ist doch... Diana, was ist denn jetzt los? Nein, das ist so beschämt, was sie hier vollstattet. Also das geht gar nicht. Erst haben Sie gesagt, Sie möchten uns gerne dabei haben. Jetzt haben Sie dennoch ein Statement reingesetzt, bitte nicht politisch angehaucht oder unlogisch. Und jetzt redet eine Rechte. Und jetzt steht da ein Andreas Grote. Da steht ein Andreas Kurte. Mikrofon meine ich. Ich weiß. Das ist ganz bitter, was die mit uns machen. Die holen uns hierher, die wollen eine andere Politik haben und kommen jetzt hier mit rechts und mit Leuten, die Spendengelder einkassiert haben, auf fremder Hilfe. Platz mit der Kragen. Oder? Vielen Dank. Wie stehst du eigentlich? Ich stehe mittig. Da platzt mir einfach der Kragen. Wir kommen hierher, um eine andere, bessere Regierung da oben sitzen zu haben. Für Frieden stehen wir ein. Und viele andere Punkte für die Rentner, für die Kinder. Aber jetzt da oben politisch angehauchte Leute stehen zu haben, die rechtsdenkend sind, wo wir ja politisch, ich sag mal, eigentlich neutral sind, ist eine ganz bittere Veranstaltung. Und dann uns... Ausgrenzen quasi, Einwahl. Das sieht noch schlimmer aus wie auf dem Campingplatz hier. Dann haben sie die Traktoren, unseren Konvoi haben sie gesplittet. Wir wären normalerweise 320 Leute gewesen mit Traktoren, die freien Bauern dabei. Andere Teams haben sie hinten zur John-Ala-Allee... John Doolz, John Doolz Allee. John Foster Doolz, Entschuldigung. Aber das, das sprengt den Rahmen.

Eli

Hilf mir mal, das zu verstehen. Du kennst sie besser, vielleicht verstehst du auch ihre Mannerismen. Ich habe auch in meiner Live-Kommentierung gesagt, ich habe nicht ganz verstanden, was das Hauptaugenmerk ihrer Kritik ist. Was treibt sie so auf die Palme? Weil sie hat auch 180 Sachen gesagt und ich weiß gar nicht, wo ich ansetzen soll. Sie scheint ja berechtigterweise frustriert zu sein, aber worüber denn jetzt nur am meisten?

Gast

Das hat man zum Anfang auch nicht so richtig mitgekriegt, weil sie hat da vorne, da war so eine Rednerin, sie hat zum Anfang immer, ich bin rechtsweil, ich bin rechtsweil. Und das hat Diana gehört und hat das irgendwie komisch in den Zusammenhang gebracht, weil vorher ja gesagt wurde, wir wollen unparteilich sein, wir wollen überparteilich sein, wir wollen uns nicht politisch äußern. Und dann steht da jemand oben, die den ersten Satz immer anfängt, ich bin rechtsweil.

Eli

Ja, kann ich mich noch daran erinnern, ja.

Gast

Ja, das ist ein bisschen komisch, natürlich. Bei so einem normalen Mittelständler, der jeden Tag sehen muss, dass er Geld verdient, natürlich, der kommt auch mit Hoffnung dahin. Und dann ist das so ein Überschwall, dass man das erstmal sortieren muss, was überhaupt los werden will. Deswegen haben wir sie erstmal reden lassen, um so ein bisschen runterzukommen. Natürlich war sie enttäuscht, dass sie gefragt wurden, dorthin zu kommen, um zu unterstützen. Und dann wurden sie, wie viele andere, vollkommen alleine gelassen. Sie mussten alles alleine planen und sie mussten auch alleine sehen, wie sie nach Berlin irgendwo hinkommen.

Eli

Okay, gut. Also es ging jetzt nicht irgendwie darum, dass man jetzt Redezeit gehabt haben wollte und die nicht gekriegt hat, sondern dass man sich nicht eben zusammen, also witzigerweise, dass man nicht Hand in Hand gemacht hat. Dass man halt eben nicht gesagt hat, alle Gruppen verbünden sich, vereinen sich, reden miteinander, sondern dass man seinen eigenen Kuchen da gebacken hat und dann entsprechend halt sich nicht wundert, dass man dann mit so etwas auf der Bühne belohnt wird. Also ich meine, da würde ich ja auch was ausnehmen.

Gast

Wenn ich dir ins Wort fallen darf, es war zehn Minuten vor Versammlungsende. sind noch Menschen aus Oranienburg von diesem Team dort zum Veranstalter gegangen, weil die ein bisschen enger miteinander telefoniert hatten und so und wollten dort auf die Bühne und wollten reden. Und hatten den Veranstalter, den Franz Huber, dann auch gefragt, Was ist denn jetzt hier? Kinder, was ist mit der Agenda? Sprecht ihr überhaupt nichts an? Was ist mit unserem Land? Nein, das wollen wir alles nicht. Dann hat er sich umgedreht und ist jung. Und die sagten, wie? Lass uns doch nach oben auf die Bühne. Wie macht ihr jetzt sowieso Schluss? Dann können wir doch auch noch reden. Nee, wir machen jetzt lieber Schluss.

Eli

Okay, gut. Also die Demo, die so breit gefächert war, dass sie gesagt hatte, wir wissen selber nicht mehr, wofür wir stehen, hat dann irgendwann gesagt, nee, nee, noch mehr Themen wollen wir auch nicht aufnehmen, obwohl wir ohnehin schon nicht mehr wissen, was unsere Kernthesen sind. Auch spannend. Vielleicht noch eine Frage an dich, weil ich es hier gerade sehe. Da ist gerade ein Kind durch die Manege gestolpert. Du hast ja vorhin auch genickt, als ich gesagt habe, der Jugendprozentsatz war relativ niedrig. Waren da junge Leute am Start oder sieht das nur danach nicht aus?

Gast

Also es waren vereinzelt junge Leute am Start, es waren keine Kinder am Start, weil ja der Veranstalter vorher gesagt hat, lasst bitte eure Kinder zu Hause, denn wir wollen ja demonstrieren und das ernsthaft.

Eli

Ja, gut, deshalb haben sie Tellermusik gespielt nach dem Motto, wir sind das Volk, wir sind das Volk, wir sind das Volk.

Gast

Genau.

Uwe

Ja, ich möchte auch noch was dazu sagen, Eli. Also diese Philosophie, wir wollen Hand in Hand gehen, aber bitte nicht mit rechts. Das heißt, wir sind alle gemeinsam Brüder, aber die anderen bitte nicht. Und dann erzählen sie aber, also sprich, sie leisten sich den Luxus, die Leute auszuspielen.

Eli

Ein Kind war übrigens da, liebe Freunde. Also einen sehe ich hier auf dem Video. Ja gut, aber mach weiter.

Uwe

Sie leisten sich den Luxus, eben bestimmte Bevölkerungsgruppen und Unternehmer wahrscheinlich auch noch auszuschließen, anstatt zu sagen, wir machen eine übergeordnete Vereinigung. Also jetzt auch demomäßig vom Gedanken her. Also entweder sagt man, wir sind völlig werteneutral. Ja, dann habe ich ja nur Sachargumente. Die Sachargumente sind hier natürlich wie aus dem Potpourri, hier was da, was dort was. Man könnte aber auch eben sagen, anstatt dass wir wertneutral sind, schließen wir alle Werte ein, und zwar die ganz linken und die ganz rechten, genauso wie die in der Mitte. Weil dann hätte man nämlich die gesamte breite Bevölkerung. Und was machen die? Sie leisten sich den Luxus, einen Teil der Bevölkerung auszuschließen. Das heißt, die können noch nicht einmal die Grundlagen des normalen politisch-strategischen Denkens auch nur erfassen, sondern blockieren sich selber schon und gerieren sich oder zeigen eigentlich, dass sie selber Antidemokraten sind und fordern jetzt von der Regierung, dass die aber alles besser macht. Also noch absurder geht es doch eigentlich gar nicht.

Eli

Ja, nicht nur, dürfte rechts nicht sein, auch ganz explizit das Wort AfD. Ist das dort überhaupt gefallen, lieber Sven, hast du das gehört? Oder hat man immer noch von politischer Opposition gesprochen, wenn überhaupt?

Gast

Genau, wenn überhaupt nur von politischer Opposition.

Eli

Ich sage das nicht unbedingt, weil die AfD, lieber Sven, du weißt da meine Position, nicht unbedingt alles richtig machen würde. Aber sie ist unser schnellster Weg, damit es eine Politik, wenn der hin gibt, zu etwas, was merklich anders ist. Damit sage ich nicht, dass alles besser wird, aber frei nach dem Spruch, es wird nicht alles besser werden, wenn es anders wird, aber es muss anders werden, damit es besser werden kann, würde es mit der AfD halt eben anders werden. Ja, und dazu muss man auch wenigstens es irgendwie schaffen, diese drei Buchstaben über die Lippen zu bekommen. Und wenn man nicht mal das schafft, naja, worauf stellen die sich dann bitte schon ein? Auf Redezeit im Bundestag und okay, und was dann? Und dann wählen sie alle CDU, CSU oder was? Die kommen ja aus dem Süden, die kommen ja alle aus Bayern. Da sind ja alle verblödet und wählen mit 38 Prozent die CDU. Also ich meine, das soll es dann bringen oder was? Ich meine, da kannst du noch so viel nach Berlin hin und her fahren. Du kannst da 30.000 Leute vor das Brandenburger Tor holen und da ließ Schwarzer und Sahra Wagenknecht irgendwie alt aussehen lassen. Wobei, das tun die selber schon ganz gut. Wie dem auch sei, wenn du nach Hause fährst und dann weiter CDU wählst, da hast du auch nichts kapiert. Da wirst du ja auch nichts gerissen haben. Wo ist denn dann die politische Wende? Dann hast du im Prinzip einen Wendehals gegen einen anderen eingetauscht.

Gast

Also es ist ja wirklich eigentlich nicht mehr komisch. Gut, also ich habe das Gefühl, wir müssen langsam den Abfang schaffen, weil sehr viel mehr ist ja eigentlich sonst nicht zu sagen. Todenhöfer war da, vielleicht einfach nur, weil du den aus der Nähe gesehen hast.

Eli

Die Mülltonne wird ja auch gerade eingeblendet. War eine Rede für die Tonne, oder lieber Sven?

Gast

Was sagst du? Komplett. Wer Jürgen Todenhöfer hört und seine Meinung teilweise und bringt so viele Themen auch durcheinander und will mit Aufarbeitung Corona nichts zu tun haben und das will er nicht und nennt immer die Ukraine, was da alles passiert ist und wie viel da gefallen sind und er bringt nichts in den Kontext und die Leute stehen trotzdem vorne, verstehen nichts und klatschen trotzdem. Wo ich sage, Jürgen, für deine Partei und dann ist es halt schön, ist ja alles unpolitisch, diese Veranstaltung, aber du bist als politischer, ja politische Größe einer eigenen Partei dort vor Ort, super.

Eli

Für ihn macht man dann die Ausnahme, genau. Uwe, hast du die Rede von Todenhöfer gehört? Haben wir das falsch nur verstanden?

Uwe

Ja, habe ich mir angehört. Also er hat ja eigentlich auch nur Kraut und Rüben geredet. Bloß nicht von dem, was eigentlich der Sinn der Demo war, nämlich das... Irgendwie es in Deutschland besser werden soll. Von der Ukraine hat er geredet, vom Nahosten hat er geredet und ich weiß nicht, was alles. Also hätte man jetzt ein Geschichtsbuch aufmachen können über die Probleme aller Welt. Und die sollen jetzt diese 2000 Mann dort lösen, vorausgesetzt sie kriegen dann, wie der Vorstandsvorsitzende meinte, einmal eine Viertelstunde Rederecht im Parlament. Also es ist ja zu absurd. Nachher, was wollte er noch? Volksabstimmung?

Gast

Volksabstimmung, genau. Wollte er auch noch fordern.

Uwe

Wie viele Abstimmungen hat der Bundestag im Jahr zu machen? 3.000 oder 4.000? Dann werden wir jetzt immer Volksabstimmungen machen oder was? Also sprich, so einen selten blöden Quatsch, wie der erzählt hat, in der Summe. Das ist ja gruselig. Also gut, mit 84 Jahren hat er sich ja ganz gut gehalten. Aber ich denke, er würde es besser machen, wenn er sich auf seine Hollywood-Schaukel sitzt und einfach die Klappe hört.

Eli

Ja, genau. Also ich fühle mich auf jeden Fall verschaukelt von so einer Nummer. Mir ist mal wirklich die Hutschnur geplatzt, dass ich den habe reden hören. Ich werde ja selten ausfällig. Ich versuche das immer wieder. Ihr kennt mich ja, ich bin für meine Diskussionen weltberühmt, wie die auch sei. Also bei ihm ist mir echt der Arsch geplatzt. Also der Typ ist, ich sage es auch gerne noch einmal, für mich wirklich Dreck am Stiel. Und die Art und Weise, wie der halt uns alle für blöd verkauft, das geht auf keine Kuhhaut mit. Also da habe ich auch keinen Respekt vor dem Alter. Gerade das Alter hätte ihnen ja eigentlich was wenigstens weise machen sollen. Das ist ja das, was das Alter wenigstens mit sich bringt. Alles andere baut ab. Aber wenigstens sollte man ja weiser werden im Alter. Der ist älter als wir alle zusammen, also sollte er arithmetisch auch weiser sein als wir alle zusammen. Aber da sieht man offensichtlich, das fällt nicht immer so wunderbar zusammen. Gut, naja, was soll ich sagen? Jungs, was glaubt ihr denn? Ich meine, sie haben ja wie so oft gesagt, sie kommen wieder. Glaubt ihr, die kommen nochmal wieder oder war es das jetzt? Sven, was sagst du? Sind die an Berlin gescheitert? War das denen zu kalt?

Gast

Dann baue ich einen Zaun vor Berlin auf. Die kommen hier nicht mehr rein. Definitiv nicht. Manometer, so wie der Chat auch schreibt, die sollen doch erstmal in ihrer Region alle richten. Die haben doch da ja noch zu tun. Warum fahren die denn so weit hier nach Berlin? Was wollen die denn hier? Die Frage haben sie bis heute nicht beantwortet, was sie überhaupt in Berlin wollten. Das ist ja schneller vorbeigegangen, als wir alle dachten. Bup, weg waren sie. Alle zu. Und die Menschen fahren nach Hause und sagen... Das war ja eine schöne Scheiße, das kriegen wir uns nicht länger mit an. Entweder wir machen jetzt ja nichts mehr oder wir fangen jetzt richtig an. Ich weiß nicht, was passiert, aber diese Truppe da, rund um wirklich erfahrene Demo-Veranstalter, sollten sich nochmal zusammensetzen, ob sie alles richtig gemacht haben.

Eli

Uwe, glaubst du, wir schätzen die alle nur falsch ein und die haben jetzt hier ganz viel Mut sich angetrunken und Glühwein, der denen vorbeigebracht worden ist, mit den 10 Euro Spenden, die sie gekriegt haben vor Ort. Glaubst du, die werden jetzt untereinander sich zusammensetzen und sagen, ah, die Kritiker, was wissen die schon?

Uwe

Ne, das glaube ich eher nicht, sondern die haben jetzt einfach einen Testballon in Berlin gemacht, haben gesehen, dass es nicht so funktioniert, ja, nicht 20.000, sondern nur 2.000 oder noch weniger, ja. Sprich, die werden ja schön zu Hause in Bayern bleiben, dort den regionalen Markt ein bisschen mit ihren kleinen Demos oder vielleicht auch Großdemos bearbeiten, neue Mitglieder für ihren Verein gewinnen und weiterhin Märchen erzählen. Auf jeden Fall ein klassisches Windei, diese Truppe.

Eli

Und das Schlimme ist, wie gesagt, liebe Freunde, und da müssen wir mal langsam zur Landung ansetzen, das wäre halt echt vermeidbar gewesen. Also man kann demonstrieren, nicht über Nacht einfach mal eben schnell lernen, aber wenn man schon den Vorteil hat, sich Hand in Hand zu nennen und dann einem die Hand ausgestreckt wird und man nimmt diese nicht an und man ist überhaupt so ein Spätzünder, bei dem man sich ohnehin schon fragen muss, ist es verdächtig, dass sie die ganzen Jahre über gepennt haben und jetzt erst aktiv werden, dann... hätte man ganz objektiv sich viele Sachen ersparen können, bis hin zu, dass man vielleicht die komplette Veranstaltung hätte knicken können. Die haben ja selber auf der Bühne gesagt, 13.500 Euro an Spenden sind im Vorfeld reingekommen. Ist ja auch nicht nichts. Irgendjemand hat da dreistellig, vielleicht vierstellig dafür Geld gegeben. An Zeit ist das sowieso alles gar nicht aufzuwiegen in Gold, wie viele Stunden da ins Land gezogen sind von Leuten, die teilweise... Dein Uwe, lieber Sven, hat gesagt, irgendwie halb fünf Uhr morgens ist er heute aufgestanden. Der Arme in seinem Alter, also ich hoffe, der schläft jetzt. Wie dem auch sei, stundenlang auf den Beinen, ja, und das ist also, das hätte man vielleicht sich alles ersparen können. Und das ist halt böse, das zu sagen, weil die Leute ja immer wieder kommen mit, mach's besser. Aber da sage ich halt eben, Freunde, ich meine, wenn ihr das wahrheitsgemäß wissen wollt, da muss man halt eben wissen, wann man eben was macht und wann man halt eben seine Klappe hält und auf seine Zeit wartet. Wie Uwe mir beigebracht hat, wenn du nur lang genug wartest, werden die leblosen Körper deiner Feinde ja im Fluss vor dir vorbeischwimmen. Und was hat man machen müssen? Dasselbe, was man zur hohen Zähheit hätte machen müssen, Zähzeit sagen und machen müssen, nämlich gar nichts. Und das wäre strategisch eventuell sogar das Klügere gewesen, hätten sie einfach nur den richtigen Ratgeber, hätten sie das einfach nur angenommen. Und zu hören, dass das denen angeboten worden ist, um zu sehen, wie spektakulär die darüber eben gescheitert sind, das zeigt mal wieder, Die sind eben nicht lernfähig oder sie hatten es nicht drauf abgesehen. Und ich muss auch nochmal hier, auch wenn es jetzt wieder gemein ist, ich weiß nicht, also Leute, ich werde langsam warm. Wollt ihr dabei sein? Es wird jetzt vernichtend. Oder soll ich euch verabschieden? Das kann zehn Minuten dauern. Mach mal, mach mal.

Uwe

Hey Lee, ich möchte mal was zu lachen haben.

Eli

Okay, alles klar. Ich weiß nicht, ob ihr da was zu lachen haben werdet. Gut, ich blende euch mal aus, aber ihr seid im Hintergrund noch zugeschaltet. So, Freunde. Also hier, Gloves are coming off. Das ist jetzt hier kein Kindergarten mehr. Wir legen jetzt los. Also alle, die das jetzt nicht hören wollen, vergrabt euch im Sand, macht, was ihr wollt, aber kommt mir nicht mit von wegen, wir haben es ja nicht wissen wollen. Ich habe euch alle gewarnt. Jeder muss selber wissen, das ist jetzt die offizielle Triggerwarnung. Gut, also, Eli, Meta-Ebene, los geht's, on fire. Ich meine, man muss auch die Bewegung, da schützen wir ein Stück weit halt mal mit in die Pflicht nehmen, was das angeht. Also ich meine, dass diese versprengten Huber-Brüder keinen Plan von gar nichts haben, das ist ja vielleicht noch irgendwie zu entschuldigen. Aber nichtsdestotrotz, ihr schimpft euch doch alle immer wieder so wunderbar dezentral und sagt doch irgendwie, nein, nein, wir folgen keinen Führungsfiguren. Ja, warum folgt ihr denen denn jetzt in euren sicheren Tod? Ich meine, es geht um Berlin, es geht um den Winter, es geht darum, dass ihr als Bauerndemo geframed werdet, keine Bauern am Start habt. Ihr kommt aus Bayern und wollt in Berlin was rocken. Ich habe teilweise da gehört von Leuten, die gesagt haben, die waren seit 40 Jahren nicht in Berlin. Und dann wird euch angeboten, dass Berliner sagen, wir reichen euch die Hand, wir wollen euch helfen. Und ich will nicht sagen, ihr spuckt denen ins Gesicht, aber ihr tut so, als wenn ihr euch bei denen zurückmelden wollt. Obwohl ihr denen eigentlich die Füße küssen müsstet, dass die sich überhaupt mit euch abgeben, weil es ist verdächtig, dass ihr so lange die Klappe gehalten habt und ihr kommt nicht darauf zurück. Ihr haltet die hin, ihr sucht auch nicht mal den Kontakt, wenn das Kind dann schon in den Brunnen gefallen ist, um danach wenigstens zu sagen, okay, es gab ja auch keine nennenswerte Aufarbeitung, so wie ich das von Sven verstehe, dass die danach auf die hingekommen sind, zugekommen sind, um zu sagen, hey, wir haben das jetzt nur komplett versemmelt, aber bitte hilf uns, das zum nächsten Mal besser zu machen. Auch das ist ja nicht mal passiert. Und zurück zur Bewegung. Und dann folgt also jemand dieser komischen Truppe da eben nach Berlin. Die paar wenigen, die gekommen sind, das sind offensichtlich die komplett Verstrahlten. Also von Ralf Krohn bis hast du nicht gehört. Ich muss sagen, wiederum Kompliment an die Bewegung, dass die meisten Leute ferngeblieben sind. Soll ich mal was sagen, was das beweist? Das zeigt, dass Uwe und Sven und ich, dass wir nicht einfach nur in den Wind treten. sondern das zeigt, dass diese ganzen elendigen Stunden da draußen auf der Straße und auch in den Studios, in den ganzen Sendungen, die wir die ganze Zeit gemacht haben, von Gene Sharp, das hast du nicht gehört, als wir Hongkong auseinandergenommen haben und den Gandhi auseinandergenommen haben, wie der demonstrierte und so weiter und so fort, international wirklich uns Protest angeguckt haben, historisch gesprochen auch über die letzten 200 Jahre, dass das halt eben, Achtung, verfangen hat bei den Leuten. Ihr sagt immer wieder, wer bist du schon, du laberst nur aus deinem Sessel heraus, ja, aber es verfängt. Es verfängt nicht sofort, Aber ich muss sagen, es ist auch ungefähr ein Stück weit mein Verdienst und ja, auch der Verdienst von Sven und von Uwe, die wir immer Tacheles gesprochen haben, dass jetzt die Leute gesagt haben, nee, das bringt nichts. Dass man langsam aber sicher, dass sich eben propagiert hat, dass die Leute da draußen ein Gefühl bekommen haben, dass man die nicht ernst zu nehmen braucht. Und kein Wunder, ich meine, stellt euch mal vor, was für eine kolossale Zeitverschwendung das jetzt schon war. Stellt euch nur mal vor, da wären 20.000 Leute hingekommen.

Gast

Das wäre ja Zeitverständigung multipliziert mal drei, mal vier, mal fünf, mal zehn von allen Leuten, die hingekommen wären. Was hätten die denn dort anderes erlebt? Den zahnlosen Moderator? Die Typen, der einer nach dem anderen nach viereinhalb Jahren immer noch vom Blatt ablesen müssen, inklusive Totenhöfer? Todenhöfer, der über nichts anderes gesprochen hat, als worüber er die ganze Zeit sowieso redet, nämlich Frieden auf Erden mit linken Mitteln. Wir müssen einfach nur immer wieder mehr Geld drucken und die ganzen Migranten ins Land lassen. Und Dankeschön an alle Unterstützer, aber jetzt höre ich jetzt auch nicht auf. Und Todenhöfer hatte tatsächlich einen Zettel. Der hatte eine Zettelage, die dem da um die Ohren geflogen ist, weil es da oben windig ist. Und er musste das vom Zettel vielleicht nicht ablesen, aber seine Stichpunkte hat er sich permanent geholt. Und das war einer der besten Redner, den die dort überhaupt hatten. Wahrscheinlich mit Geld hingeködert. Anders kann ich mir überhaupt nicht vorstellen, warum der sich überhaupt mit denen abgegeben hat. Der Typ soll 750.000 Abonnenten auf Facebook haben oder was auch immer. Das ist irgendwann richtiges kommerzielles Geld wert. Das nennt man dann, Achtung, Influencer. Deren Einfluss kannst du dir dann kaufen. So funktioniert das in der Realität. Du willst hingekarrt werden, ja, dann auf eben Kosten von den Veranstaltern. Du willst... für die Erwähnung entsprechend bei deinen 750.000 Abonnenten bezahlt werden.

Eli

In Naturalien oder in Euronen, liebe Freunde. Und der wird wahrscheinlich ein bisschen reicher, als er vorher war, nach Hause gegangen sein. Dieser wunderbare linke Antikommerzialist, der Todenhöfer, der seine eigene Partei nach sich nennt, weil er so wunderbar altruistisch ist.

Gast

Und das war der Star der Demo. Und ansonsten, wen aus der Widerstandsbewegung, jetzt mal bitte Butter bei die Fische, seid ehrlich. Ich mache den Chat mit auf. Wen der anderen Experten dort kanntet ihr? Außer Totenhöfer. Nicht nur eine Person, die er kanntet. Eine einzige Person, von der er sagt, Mensch, dicke Eier, der hat uns immer schon vertreten. Das ist hier Widerstandler-Schicht hin, das ist der, den du brauchst. Der Zünder, der im Prinzip das Zug fährt, das Leitmotiv, hinter dem sich alle versammeln können, wo man sagt, okay, das ist unser Stargast, das ist unsere Sahra Wagenknecht, wenn die kommen, kommen alle. Ja, das war deren Totenhöfer. Das war deren Come-to-Jesus-Moment. Die hatten sonst nichts. Und der Typ hat da null hingepasst. Sieht er so aus, als wenn er sich jemals die Hände schmutzig gemacht hätte? Er hat gesagt, er hat als Hilfsarbeiter auf dem Bau gearbeitet. Ja, das mag er durchaus sein. Vor was? Vor 50 Jahren muss das gewesen sein. Weil irgendwie mit 40, 50 Jahren hupst du nicht mehr auf den Bau rum und der Typ ist 84. Das heißt, arithmetisch war das vor 40 bis 50 Jahren. Und seither, was macht er? Politische Arbeit. Macht sich im Prinzip seine eigenen Parteien, die dann wie viel Prozent bekommen? 0,4%? Habt ihr denn ausschaffen? Und das ist dann das, worauf ich mich dann freuen soll? Das ist dann das, wo ihr mir sagt, ja, ja, aber wenn der kommt, der haut dem Fass den Boden raus. Dafür lohnt es sich, vier Stunden lang zu warten? Und dann das nächste, liebe Freunde, ist einfach nur die Logistik eurer Chronologie. Ich meine, wie bescheuert muss man sein? Dann habt ihr irgendwelche wunderbaren Redner, die meinetwegen ein bisschen besser als die komische 48-, 78-jährige Marina A und B und C zusammenrechnen können, um mal irgendetwas zu sagen. Das ist schon Vorschusslorbeeren, weil ihr lest ja ohnehin nur alle vom Zettel ab, aber wie dem auch sei. Und dann macht ihr schon wieder den Fehler, dass ihr die Leute dreieinhalb Stunden frieren lasst, bis irgendwann mit einer Stunde Verspätung der Totenhöfer kommt. Digga, du hast nur eine Chance. Die Leute wollen nach Hause, wenn sie in Berlin angekommen sind. 20 Kilometer vor Berlin, fragen sie sich schon, wollen wir nicht lieber umkehren? Und dann pennen die dort in den ganzen Wohnmobilen, wie das Sven beschrieben hat. Der hat kein Klo, der hat kein Wasser, der hat keine Heizung und alles ist teuer und denen wird verboten, die Dieselheizung anzustellen. Die haben keinen Bock dort zu sein, während sie dort sind. Und dann sagt ihr, nein, nein, wartet ab, wir haben noch Zeit. Anderthalb Stunden. Wir stellen erstmal die Vereinsmitglieder vor. Kennt ihr schon die Rote Zora? Und kennt ihr schon Hinz und Klaus und Pustekuchen und Patricia? Und die ist so lieb und die hilft mir mit, das ist meine rechte Hand im Büro. Draufgeschissen! Interessiert nicht nur mich nicht. Interessiert nicht mal die Leute, die oben auf der Bühne stehen. Ihr stellt diese Leute vor, weil ihr nichts zu sagen habt. Das ist, was man ansonsten nennt, Fluffer in der Pornobranche. Um hier die Leute bei der Stange zu halten. Da ist keine Substanz dahinter. Das zeigt man nicht vor der Kamera. Das ist Backstage. Das ist Behind the Scenes. Das gehört nicht auf eine Bühne. Ich habe noch nicht mal gewagt zu fragen, ob irgendein Pressevertreter heute da war. Ich bin mir sicher, aus dem Hintergrund würde Sven mir eine dicke, fette Null anzeigen. Keine Sau hat es interessiert. Und ihr seid die sanftmütigen Bauern, die man ansonsten gar nicht framen kann. Jetzt stellt euch mal vor, da wären wirkliche Widerstände dahin gekommen. Ihr hattet eigentlich den grünen Teppich, den man euch ausgerollt hat, insofern, als dass man euch einfach nur hat machen lassen. Es gab nicht mal nennenswerten Widerstand in irgendeiner Form aus der Stadt, Die Stadtadministration, ja, ein bisschen gegängelt, die wurden hier geteilt und dort geteilt. Ja, wisst ihr, was die gemacht haben? Die haben einfach nur gesagt, okay, wir wollen jetzt irgendwie keinen großen Aufriss mit euch, macht eure riesengroße Bühne, ist es uns eh alles egal, weil das Mindestmaß von dem, was wir machen, werden wir tun. Unser Oberbürgermeister Kai Senator Wegner, hast du nicht gehört, ja, der besteht jetzt darauf, Dankeschön für die Unterstützung, ja, der besteht darauf, dass es ruhig bleibt in der Stadt. Gut, dann machen wir das. Wir wollen vorweihnachtliche Stimmung, bald sollen die Weihnachtsmärkte kommen, da brauchen wir keinen Radau. Da teilen wir die Gruppen mal auf, so ein bisschen Teile und Herrsche. Die einen parken 20 Kilometer vor der Stadt, die anderen kommen woanders hin und dann kommen die halt eben nicht zusammen und sind sich untereinander nicht grün. Das ist ein Minimum, das ist gar nichts, liebe Freunde.

Eli

Das ist nicht wie wenn man euch wirklich verbieten möchte, wenn sie euch mit der juristischen Keule kommen und sagen, nein, ihr dürft überhaupt nicht und wir sagen euch das 24 Stunden vorher. Das ist nicht etwa, wenn die euch ersticken in irgendeiner Polizei, dass du da nicht pinkeln gehen darfst, dass du keine Stände haben darfst.

Gast

Die durften alles haben und die haben nicht mal daran gedacht. Bei 13.500 Euro Spenden am 23. November, ja, ein Heizpilz oben auf diese Bühne zu stellen, die höchste Bühne, die ich jemals gesehen habe in viereinhalb Jahren Demonstration, sind diese Arschlöcher mit Ohren, fettgefressen und wohlstandsverwahrlos, diese widerwärtigen Bauernwichser. Stellen die sich da oben hin und stellen sich auf irgendein Podium. Mir platzt der Arsch bei diesen Idioten auf 10 Meter der Höhe. Wer bist du? Gott? Bist du mein neuer Jesus? Was wagst du es, dich da oben hinzustellen? Leinwand oder nicht? Jetzt stell dir mal vor, deine Drecksleinwand wäre kaputt gewesen. Risikomanagement. Was hättest du da gemacht? Ja, du kommst mir dahin mit dieser Hebebühne. Für wen hältst du dich? Das ist im wahrsten Sinne des Wortes überheblich. Und dann sagst du, wir sind vom Volk. Wir müssen den Gürtel enger schnallen. Hast du den Typen dort mal gesehen? Der wiegt 146 Kilo am Morgen, nachdem er geschlafen hat, wenn man wenig wiegt. Und die sagen, man muss den Gürtel enger stellen. Und er war ja nicht alleine so. Und die beste Rednerin, die er hatte, war Marina, die nicht wusste, ob sie 48 oder 78 ist. Die darüber gefaselt hat, dass sie auf die Barrikaden gehen möchte. Ja bitte, was? Der Ruckwied hat die gesamte Macht seines Bauernverbandes mit seinen 500 Treckern hinter sich. Wenn der sagt, wir kommen wieder, dann kommen sie halt eben auch wieder. Und bringen nach dem Chem-Ötzti mit den Lindner mit. Aber die anderen, wenn sie sagen, sie gehen auf die Barrikaden mit der 78-jährigen Marina, ja wollt ihr mich denn verarschen? Wollt ihr mich denn verarschen? Von wem reden wir denn hier überhaupt? Wer kommt denn da überhaupt? Die Franzl-Brüder, die Hubertus-Brüder, die null Promo vorher gemacht haben, auf keinem einzigen Kanal von irgendeinem Influencer sind die vorher gelaufen. Die sind weggelaufen von den Influencern. Weichreiter, der blöd genug gewesen ist, nachts nach Erfurt zu fahren, weil er kein Privatleben hat und wirklich alles mitnimmt. Ja, also das ist ja der Wahnsinn. Jede Demo kann über den quasi ein bisschen so wie Prostituiertenstall drüber rutschen. Der ist blöd gewesen, der ist da hingefahren, hat denen die Bühne geboten, hat denen seine anderthalbtausend Zuschauer geboten, die da mal reingucken können. Das war der einzige, bei dem sie überhaupt geredet haben und er musste die zwingen. Wer kann? Bitte, bitte, ich will doch nur eine Meinung. Und nachdem er sie befragt hat, hat er gesagt, und wollen Sie sonst noch was loswerden? Also ich bitte euch, ansonsten haben die nirgendwo gesprochen, nirgendwo angedockt, bei keinem einzigen haben sie gesagt, hör ich mal, wir haben da was, wir haben da was. Stattdessen hat irgendein News Reporter, den du auch nicht kennst, Böning von hast du nicht gehört, der jetzt irgendwie also offensichtlich bei Tichy eine Plattform bekommen hat, angeblicher Unternehmer, der über Bosch schreibt und Unternehmerthemen. hat für euch Promo gemacht, da seid ihr auch nicht aufgesprungen, habt das auch nicht weiter verbreitet und dann kommt er nicht mal und wir finden raus, nicht mal diese Verbrütung hat stattgefunden, kein einziger nennenswerter größerer Unternehmensverband war dort. Ja, was habt ihr denn gemacht, wenn ihr eine Großdemo gemacht habt? Was habt ihr denn dann bitteschön gemacht, wenn ihr sagt, sie ist die rote Zora, die hat mir hier alles abgenommen, mit ihren roten Haaren. Digga, wenn der Fakt, dass sie rote Haare hat, ihre wichtigste Qualität ist, dann ist die nicht qualifiziert. Dann hat die Felix, zu mir kommt keiner und sagt, das ist der Typ mit den Haaren, sondern von mir, wenn man von mir spricht, dann sagen die, das ist der Eli. Mensch, der ist nicht auf den Kopf gefallen, der ist nicht auf den Mund gefallen, der redet Tacheles, der hat so eine tolle Technik, der ist gut aussehen, der hat 180 Adjektive, über meine Qualifikationen fallen den Leuten ein. Keiner sagt, das ist der Typ mit den Haaren. Wenn du über jemanden anderen nichts anderes zu sagen hast, als ob der viele oder wenige Haare hat, dann ist das eine Flachpfeife. Bastian Barokar besteht zu 80% aus Haaren. Was denkt ihr, warum ich den Mann so beschreibe? Das ist doch nicht von ungefähr. Da ist keine Substanz da. Okay? Und die werden dann vorgestellt im Verein. Stellen die sich dann also dort vor, da muss ich ja dem Uwe Recht geben. Was war das jetzt also? Eine Werbeveranstaltung? Ja, wofür denn? Für euren Drecksverein, wo es um Steuerrecht geht? Ist das unser kleinstes Problem? Ist das unser größtes Problem? Ist das überhaupt ein Problem, das ihr als Bauerndemo ansprechen solltet? Das Steuerrecht? Und wenn ihr keine Bauerndemo seid, naja, dann müsst ihr Medienarbeit leisten. Und dann stellt sich der Markus Huber dahin, total abgekämpft, vom ganzen Tag der Ärmste. Och, ich muss die Interviews geben. Wo sind die gelaufen, die Interviews? Markus, wo sind die gelaufen? Am Tag der Demo hast du versucht, den Karren aus dem Dreck zu ziehen? Dieses Framing hat man im Vorfeld aufgebaut. Ja, wo warst du nur da? Wo waren da die richtigen Stellungen? Warum kam das überhaupt dazu, dass die drei, vier Outlets, die überhaupt über euch geschrieben haben, Tagesspiegel oder so, richtigerweise nur geschrieben haben, Bauern-Demo ohne Demos. Entschuldigung, Bauern-Demo ohne Bauern. Ja, wenn ihr keine Bauern seid, dann hättest du doch als medialer Vertreter plus improvisierten Pressesprecher dafür sorgen müssen... dass also die Presse irgendwie Wind davon bekommt, was denn jetzt also nur eure Stoßrichtung ist, was eure drei Kernziele sind. Ich bin ja wenigstens froh, dass Kompakt noch dazu gekommen ist, das irgendwie zu zeigen. Selbst Kompakt, selbst in der alternativen Sphäre hat es niemanden interessiert. Von den ganzen anderen hirnlosen Streamern mal abgesehen. Ich muss es fairerweise an dieser Stelle sagen, während sich der Rest der Bewegung von diesen Leuten zurecht distanziert hat, zu Hause geblieben ist, im Warmen, um zu sagen, das sitzen wir aus, äh, dicker, nee, lass mal. Sind ja die ganzen anderen Streamer und man darf das ja nicht nennen, ohne schon wieder Nestbeschmutzer zu sein, aber wie die Deppen, wie die Hühner auf der Stange. Der 23. November, hast du schon gehört? Wir müssen da alle hin. Ja, und dann hattet ihr 20 Perspektiven auf denselben Popel, der dem Huber Bauer aus der Nase hängt. Ja, wer braucht denn das dann? Eli, warum warst du nicht da? Ja, was soll ich denn da? Mir kann doch der Arsch genauso gut hier platzen. Was kann ich denn da noch, bitteschön, bei diesem monumentalen Level an Inkompetenz, was kann ich denn da noch retten? Die wollen es ja nicht hören, die wollten es vor drei Monaten nicht hören. Meint ihr, die wollen jetzt auf den letzten Meter noch irgendetwas aus dem Dreck ziehen, noch irgendetwas verändern? Was haben Uwe und ich uns schon die Hände fusselig geredet, bis wir blutig waren, ja, im Mund und überall am Körper, um in irgendeiner Form Anklang zu finden. Dann gab es einmal einen ganz kurzen Moment, Uwe, du wirst dich zurückerinnern im Hintergrund, gib mir mal Daumen hoch oder Daumen runter, ich glaube, das war um 21, als es hieß, glaube ich, für die Ballweg-Demo, die niemals war, im Sommer 21, für den August, hatte man uns angefragt, im Hintergrund, hey, ihr habt doch ein bisschen was kapiert, wie wär's, wir würden uns eure Expertise kostenlos mit ins Boot holen. Und wir waren so blöd, wir haben gesagt, wir machen's. Wir machen's, wir wollen mit euch reden. Uwe, Daumen hoch oder Daumen runter. War das richtig oder hab ich mich vertan?

Uwe

Das war 2020 sogar.

Gast

2020 sogar, vielen herzlichen Dank. Okay, also Uwe ist immer noch zugeschaltet, die hört ihn ja gerade aus dem Off. So, wir waren sogar bereit zu konsultieren. Wir waren selber damals noch grün, aber wir hatten schon doppelt, dreifach, zehnmal so viel verstanden wie die Demo-Organisatoren. Ich glaube, 2021 wurden wir sogar nochmal angefragt, aber lange Rede, kurzer Sinn, ist es nie was draus geworden. Immer wieder waren das nur Absichtserklärungen, selbst bei den Großen, von wegen wir sind dezentral, wir arbeiten alle zusammen, wir reichen uns die Hälte, bla bla bla bla bla. Dieses demokratische, wir sind nicht tiradisch aufgebaut, bla, wir sind alle Nullen. Selbst bei diesem ganzen Quatsche, es ist nie irgendetwas gekommen. Nie in irgendeiner Form hat man diejenigen, die was begriffen haben, die es nachweislich auch begründet haben, auch tatsächlich sogar kostenlos aufgenommen. Vielleicht hätten wir sogar dafür bezahlen müssen, dass die uns irgendwie mal zuhören. Keine Ahnung, so weit sind wir Gott sei Dank nicht gegangen. Aber anders gesagt, es gibt einfach keine Geschichte des untereinander Zuhörens, des Unterhakens, des Hand in Hand, des von Kompetenz Lebens offensichtlich in dieser Bewegung.

Eli

Zumindest nicht bei denen, ich kann es wirklich nicht anders sagen, Idioten, Die sich da hinstellen auf irgendeinem Podest und das höchste Podest haben sich die Bauern da jetzt hingestellt.

Gast

Die sagen, die wollen jetzt irgendwas reißen, die wollen was organisieren. Naja, jetzt kommen die Leute daher und sagen, Eli, mach es doch besser. Na, vielleicht ist doch einfach nicht die Zeit für Demos. Uwe sagt mir manchmal, das sind Tendenzen auf der Meta-Ebene. Da geht es um 10 Jahre, da geht es um 100 Jahre, da geht es um 200 Jahre, da geht es um Kultur und Metaphysik und das sind einfach Wellen im Äther. Und da gibt es Zeitrechnungen und wenn die nächste Zeitrechnung kommt, wie Rudolf Steiner gesagt hat, dann wird es die Zeit von das sein oder die Zeit von das sein oder was auch immer. Dann ist halt eben einfach nicht die Zeit dafür. Dass es nicht funktioniert hat, haben wir doch jetzt nur schon die letzten viereinhalb Jahre gesehen. Das haben wir jetzt erst gerade gesehen. Dann ist nicht die Frage, ja machst du es doch besser, sondern dann ist die Frage, mach es anders. Mach's anders oder mach's gar nicht. Okay? Und das muss man doch realistischerweise sagen dürfen, dass wenn jeder, der beteiligt, wirklich jeder einzelne, na gut, neun von zehn Leuten, selbst die Verstrahlten, die hingegangen sind, sagen, nachdem sie propagiert genug hingegangen sind, eben im Nachgang sagen, das war für den Arsch, das war vollkommen für die Tonne, das war Müll, das war Dreck am Stück. Oder an der Stange. Wenn das wirklich alle sagen, inklusive der, nicht nur die, die zu Hause geblieben sind, da sagen das 10 von 10 Leuten, sondern 9 von 10 Leuten, dass die sagen, dass das nichts gebracht hat. Na kann es sein, dass es dann nichts gebracht hat? Kann es dann also sein, dass man wirklich alles falsch gemacht hat, was man hätte falsch machen können? Angefangen davon, dass man sich diese widerwärtige, ich weiß schon gar nicht, wie ich es anders beschreiben soll, und es tut mir leid, auf diese armen Leute draufzuhauen, aber dass man sich diese widerwärtige Nazi-Bauernrampe oder wie heißt das, Raute, das wollte ich sagen, dieses Bauernhakenkreuz überlegt mit H-I-H, also fast schon H-H, also das ist ja nicht mehr zum Lachen, sondern es klingt mehr nach Heil Hitler und einem... Hakenkreuz-ähnlichen Symbol ausgedacht hat, wo man dann auch noch den wunderschönen formvollendeten Namen Hichfull als Webseite nimmt. Gehen wir einfach mal auf hichfull.de. Klingt wie, als wenn ich irgendeinen Würgereiz hätte. Wie dem auch sei. Und dass die wirklich mit allem, mit allem sich komplett keinen Gefallen gemacht haben und dann auch noch die alternativen Berichterstatter, irgendwelche Bauern, Jungbauern dort interviewen, die mit einem Hitlerbärtchen um die Ecke kommen. Und dann wundern sie sich, warum sie 80% der Zeit, die sie eigentlich dort Redezeit hätten, um nichts zu sagen wiederum, es ist ja nicht so, als wenn die irgendwas Konkretes in der Hinterhand hätten, sich distanzieren müssen von dem Framing, das sie die ganze Zeit in der Presse abbekommen. Ich hab noch nicht mal angefangen! Ich hab noch nicht mal angefangen. Und das sind erwachsene Männer. Das sind die, von denen man sagt, oh, lass die Bauern mal machen. Die sind über jeden Zweifel erhaben. Niemand ist über irgendeinen Zweifel erhaben. Es gibt keine Heiligen. Gandhi soll mit 14-jährigen Mädels geschlafen haben. Jetzt explodieren den Leuten die Köpfe. Ja, und Mutter Teresa hat diesen Armenkult auch aufs Äußerste getrieben, dass sie gesagt hat, lieber sollen die Leute, die nicht hätten leiden müssen, ewig zu Ende weiterleiden, anstatt denen halt irgendwie einen Gnadenschuss zu geben.

Eli

Warum? Weil ihre Religion, ihr Glaube ihr das vorgesehen hat.

Gast

Auch nicht sehr menschlich von der Mutter Teresa. Gandhi und Mutter Teresa in einem Stream. Mein Gott, wie kann er nur? Ja, was denn sonst? Ihr seid doch die Verfechter der Meinungsfreiheit. So sieht Meinungsfreiheit aus. Und es ist nicht einfach nur eine Meinung, frei nach dem Motto, wie Arschlöcher, jeder hat eine. Nein, das ist belegt. Ich habe doch offenkundig nicht nur, sondern auch belegbar Recht. Warum? Weil wenn ich nicht Recht hätte, dann hättet ihr heute einen Erfolg gefeiert. Wer feiert heute irgendeinen Erfolg? Niemand. Niemand feiert heute einen Erfolg. Nicht mal ihr. Wir schließen diesen Stream mit der Frage, ob diese wohlstandsverwahrlosten, fettgefressenen Wohlstandsbauern jemals wiederkommen. Die, die uns sagen, wir müssen den Garten, den Gürtel enger schneiden. Bitte was? Wer hat dir deinen Tracker finanziert? Ach, das Ding ist subventioniert von der EU? Du kriegst also Gelder aus Deutschland, aus Steuergeld, um dir deine 500.000 Euro teure Maschine kaufen zu können, damit du nur 50.000 Euro einbezahlst und die restlichen 450.000 Euro woher kommen? Aus meiner Tasche bin ich eventuell der Unternehmer, der dir das bezahlt hat? War ich das? Ich frage für einen Freund. Du kannst nicht wirtschaftlich arbeiten, keiner möchte den Scheiß, den du kaufst. Deine komischen Gurken vergammeln im Boden und deine Möhren zerbrechen, wenn man reinbeißt. Aber die sind subventioniert, deshalb lohnt sich das für dich. Ja, aber wer hat das bezahlt? Ich meine, bitte was? Du willst freie Marktwirtschaft? Weißt du, was freie Marktwirtschaft bedeuten würde? Das würde bedeuten, du bist weg vom Fenster. Das würde bedeuten, ohne deine Agrar-EU-Subventionen, keiner würde deinen Müll kaufen. Damit sage ich nicht, dass wir nicht alle bio leben sollten, aber damit sage ich alle, es ist für uns günstiger und besser, qualitativ offensichtlich hochwertigere Sachen oder hochwertig genug zumindest. aus dem Ausland zu beziehen, als euch alle, die gesamte Branche, alle miteinander Bauern aufrechtzuerhalten. Wie kann er es wagen? Freunde, das sage nicht ich, das sagen die nackten Zahlen. Wir können uns darüber unterhalten, ob das moralisch ist oder nicht, aber ja, von heute auf morgen könntest du die kompletten Landwirte in Deutschland abschaffen und in der globalisierten Welt sind wir offensichtlich sowohl doof als auch reich genug, dafür Gelder auszugeben und wir würden nicht mal hungern. Wir haben es doch gerade gezeigt bei der Elektrizität, dass wir das können. Wir hatten Dunkelflaute. Unsere gesamte erneuerbare Energie, Klammer auf, Energie lässt sich nicht erneuern, Klammer zu, komplette Photovoltaik, hier diese Lufträder, die die Welt in die andere Richtung drehen, die haben stillgestanden, zwei Tage lang. Null, gar nichts. Hätten da, was weiß ich, wie viele Megawatt produzieren müssen, haben nichts produziert, gar nichts. Wir mussten alles einkaufen, zum Zehnfachen in den Niederlanden, zum 50-fachen normalerweise Preis. Wir haben es bezahlt. Auch die Niederlande haben es bezahlt. Warum? Na, weil Geld ja nichts kostet. Weil du einfach nur anrufst bei deinen Best Buddies, bei der EZB, um danach zu sagen, hey, drück uns noch ein paar Milliarden. Wir zahlen ja eh nur die Zinsen zurück. Das muss man sich mal vorstellen. Was für eine Verarsche! Du leihst dir Kohle in Milliardenhöhe. Die USA ist verschuldet über Billionen. Die bezahlen nicht mal mehr die Zinsen. Wir holen uns einen drauf runter, wenn wir unter Schäuble mal zwei, drei Jahre lang die schwarze Null stehen haben. Die schwarze Null, die habt ihr im Kopf, wenn ihr denkt, da war irgendwas schwarz dran. Freunde, ich bitte euch, wir haben die Zinsen beglichen. Die Zinsen. Stellt euch mal vor, ihr geht zu einer Bank. Ihr wollt 250.000 Euro haben für euer Haus, das ihr bauen wollt. Und da sind da was weiß ich, 3% Zinsen. Und die sagen euch, kein Problem, behalt die Viertelmillion. Gib mir die 15.000, gib mir die 20.000 an Zinsen wieder. Das ist alles, was ich haben möchte. Du kriegst eine Viertelmillion. Aber du musst nur 20.000 zurückgeben. Freunde, das ist eine Lizenz zum Gelddrucken. Habt ihr es nicht kapiert? Die können die Zinsen von morgen mit den neuen Schulden von heute bezahlen. Wenn du die Schulden nie tilgen musst, dann kannst du unlimitiert ad infinitum Geld drucken. Oh scheiße, die Zinszahlung ist fällig. Kein Problem. Wir nehmen neues Geld auf. Warum? Na, weil wir ja nur neue Zinsen darauf haben müssen. Die werden wir uns schon irgendwie leisten können. Wisst ihr, wie viel wir zahlen im Jahreshaushalt für die Zinsen? Was war die letzte Zahl? 40, 50 Milliarden Euro. Jedes einzelne Jahr. Nur für die Zinsen. Nur für die Zinsen. Die Regierung, die lacht sich ins Fäustchen. Die kann finanzieren, hoch und runter, was sie möchte. Liebe Freunde, das System ist nicht krank. Das System ist die Krankheit. Und darüber muss man reden können. Das ist in Ansätzen hauchdünn aufgebuttert, die Agenda 2030. Das ist das, worauf ihr euch einen runterholt, wenn ihr sagt, Klaus Schwab, wir haben es kapiert, Great Reset. Ja, was denkt ihr, was der meint? Was glaubt ihr, wie ein Great Reset funktionieren kann? Das kann nur funktionieren, wenn du auf einmal unlimitiertes Geld hast, um irgendwelche Radwege in Peru zu finanzieren. Das müsste man doch mal sagen. Ihr sagt doch immer wieder, wie bei Roger Bittel, glaubt mir gar nichts und verbindet die Punkte. Ja, dann verbindet doch mal die verdammten Punkte. Das sind doch nicht nur die Bauern. Das sind doch nicht nur die Bauern. Das sind doch nicht nur die Unternehmer. Das ist doch nicht nur Ford, VW und Volkswagen. Das sind sie alle. Das System ist die Krankheit. Das ist das Einzige, was ihr sagen müsst. Das bedeutet nicht, dass wir alles von heute auf morgen über den Haufen stürzen müssen. Aber mindestens das muss man doch aussprechen können, um danach zu sagen, okay, das geringere Übel ist, wir machen jetzt mal eine Prioritätenliste. Wir können nicht von heute auf morgen alles machen, aber wenigstens wagen wir es, die drei wichtigen Buchstaben auszusprechen. A, F, D. Die werden nicht alles richtig machen. Die werden Fehler machen, noch und nöcher. Und ich werde hier sitzen und sie kritisieren. Zu Recht. Aber es ist alles besser als Friedrich Merz. Es ist alles besser als Olaf Scholz. Es ist alles besser als Robert Habeck. Ich meine, Freunde, müssen wir uns darüber noch unterhalten? Ist das nicht klar? Jetzt fragt mich mal, ihr seid ja im Chat die ganze Zeit dabei. Was davon? Was davon? Schätzt mal. Wir können gerne eine Umfrage machen, auch wenn es sinnlos ist. Aber schätzt mal, was von dem, was ich euch gerade hier runtergebreitet habe, ich weiß schon gar nicht mehr, seit wie vielen Minuten ich rede, was davon musste ich mir aufschreiben? Was davon musste ich von deinem Teleprompter ablesen? Wo war meine Zettelage, um das alles hier runter zu rasseln? Ihr wollt ja immer wieder, dass es konkret wird. Jetzt soll ich euch mal einen konkreten Punkt nennen. Ihr habt mehr Glück als Verstand. Ihr habt Leute wie Ralf Bühler, ihr habt Leute wie mich, ihr habt vielleicht noch ein paar andere in der Hand voll, nehmt sogar meinetwegen einen Ken Jebsen mit rein. Leute, die mit so einem Verstand gesegnet sind, dass sie jedes Mal aufs Neue dasselbe erzählen können und ihr werdet an unseren Lippen hängen. Warum? Weil ihr es jetzt gerade wieder tut und ich euch nichts anderes erzähle als über die letzten viereinhalb Jahre. dann nehmt diese Leute doch, finanziert die mit euren 13.500 Euro Spenden und holt die euch als Speaker und sonst niemanden auf die ganze verdammte Demo. Vielleicht noch hier und da den einen oder anderen Politiker. Und das wird spannender sein, das wird kürzer sein, das wird effizienter sein und danach können wir alle besser gelaunt und besser informiert nach Hause gehen, als vorher mit den ganzen Patricias und Roten Soras und Totenhöfers, die keiner sehen wollte. Wenn die irgendeiner hätte sehen wollen, dann hätte die irgendeiner sehen wollen. Stattdessen haben die Leute nicht schnell genug wegschalten können von diesem ganzen Rotz, weil sie sich gesagt haben, es ist Samstag, ich will mir nicht die Laune verderben. dann macht das doch. Ihr habt diese Leute. Wir sind das Land der Dichter und Denker. Der komische Hubert Franz hat gesagt, Deutschland muss wieder das Land der Denker werden. Dann lasst doch mal die Denker vor. Ja, und das bedeutet, man muss verstehen, wer man ist. Step aside, Butch. Bei Pulp Fiction feiert ihr es, aber in der Realität, da könnt ihr das nicht eins und eins zusammenzählen. Es gibt nochmal Leute, die haben eine bestimmte Funktion. Der eine ist der Vorreiter, der eine ist der Wortführer und der andere, das ist halt leider Gottes einfach nur die Unterstützung, die Infanterie unten in der Hinterhand. Beide werden gebraucht. Was nützt dir der größte Wortführer, wenn da niemand in irgendeiner Form Druck macht, seinem Wort folgt? Bringt auch nichts. Das geht Hand in Hand. Witzigerweise Hand in Hand. Tatsächlich. Nicht wie mit dieser Bauern-Nazi-Hakenkreuz-Raute, was auch immer dieser Scheiß da sein soll. Das wäre tatsächlich möglich. Das ist im Übrigen nicht Hand in Hand. Das ist der eine folgt dem anderen, aber irgendwie sinnlos und mit Hand in Hand hat das schon wiederum nichts zu tun. Also wie dem auch sei, ihr habt doch diese Leute, dann baut doch die Strukturen auf. Dann sagt doch ganz eindeutig, wir haben es nicht drauf, wir haben es verkackt. Wir sind nun mal einfach nur, weil wir sind. Ihr seid ja nicht schlecht. Ihr seid Bauern, ihr könnt dafür eine Möhre pflanzen. Ich wüsste nicht mal, wie eine Möhre aussieht, wenn man sie mir vorliegt. Ich weiß bis heute nicht den Unterschied zwischen einer Möhre und einer Karotte. Die Leute kommen mir immer mit Hase und Kaninchen. Die haben beide Fell, die haben beide lange Ohren. Ich habe keine Ahnung, kommt mir nicht damit, ich bin kein Botaniker. Das kannst du mir nicht mehr beibringen in diesem Leben. Aber das kannst du auch diesen Typen, das demonstrieren, kannst du den Hubertus-Brüdern auch nicht beibringen. Die sind halt einfach Schicht im Schacht beschränkt, was das angeht. Das kriegst du in zwei Leben nicht hin, in drei Leben. Dafür sind die nicht geboren. Aber diejenigen, die dafür geboren sind, die sind da. Und wenn ihr eine Demonstration macht und ihr wisst, ihr könnt es nicht ausdrücken, ihr wollt es nicht ausdrücken, ihr traut euch nicht, euch ist zu kalt, euch geht die Puste aus und ihr wisst nicht, was ihr sagen sollt ohne euren Zettel. Dann holt euch die Leute, die was zu sagen haben. Baut die auf. Macht aus denen die nächste Sahra Wagenknecht. Die Sahra Wagenknecht wurde auch nur aufgebaut, weil andere Leute im Hintergrund gesagt haben, das ist eine tolle Symbiose zwischen, die hat was zu sagen und die sieht gut aus. Und wenn die nur lang genug keinen Scheiß labert, dann wird das schon irgendwie gut werden und früher oder später ziehen wir sie dann aus der Schublade und machen was draus. Naja, so macht man das. So macht man das in einer strategischen Bewegung, die sich auch als eine solche versteht. Ich mache das doch nicht, weil es mir Spaß macht, Freunde. Ich mache das doch nicht für die Klicks, sonst würde ich doch wieder Weichreiter dort in der Kälte stehen und mir die Eier abfrieren. Und nach einem 20-Minuten-Interview fragen, und haben Sie jetzt noch was zu sagen? Ja, was haben wir die letzten 20 Minuten gemacht? Das macht doch keinen Spaß mehr. Ich weiß gar nicht, ich muss ganz ehrlich sagen, liebe Freunde, und es tut mir leid, auch für meine Gäste, ich weiß, das ist despektierlich und so weiter und so fort, aber wir hätten uns diese ganze Sendung doch sparen können. Wir hätten uns den ganzen Müll sparen können mit Sven. Was hast du gesehen? Uwe, was denkst du auf der Meta-Ebene? Ist doch alles für einen Arsch. Es ist doch alles gesagt, Freunde. Was es braucht, liebe Freunde, ist Maschinengewehr-Style. Ratatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatat Einfach nur mal loslegen. Einfach nur mal sagen, hey, du hast was zu sagen. Wir haben es gesehen. Die Erfahrung beweist, du hast es drauf. Los, leg los. Wir hätten diesen ganzen Stream runterdampfen können auf die letzte halbe Stunde. Man kann es halt eben nicht alles alleine machen. Irgendwann kann ich auch nicht mehr. Irgendwann bin ich auch fertig. Irgendwann muss ich auch mal in meinen 5 Sterne bei dem Adler anfallen. Das kann ich mir nicht mal leisten. Obwohl ich es wert wäre, liebe Freunde. Aber so sieht es aus. Und ich bin nicht der Nestbeschmutzer, wenn ich unangenehme Wahrheiten ausspreche. Eine Wahrheit bleibt eine Wahrheit. Sie mag unangenehm sein, aber was sonst wollen wir denn, worüber sonst wollen wir uns denn unterhalten? Für alles andere habt ihr die Tagesschau, habt ihr die Bild-Zeitung, habt ihr den ganzen anderen Müll, den ihr von morgens bis abends konsumiert. Ich dachte, das, was euch ausmacht, ist, ihr wollt endlich mal reinen Wein eingeschenkt bekommen. Der reine Wein ist, die Bauern könnten von heute auf morgen abgeschafft werden, wir würden keinen Unterschied merken. Das Problem ist, das System ist die Krankheit und die Menschen sind dumm, das inkludiert diese Bewegung. Neun von zehn Leuten in dieser Bewegung sind dumm. Ganz objektiv betrachtet, warum? Weil wenn sie nicht dumm wären, dann wären sie nicht deren Widerstand. Also anders gesagt, dann wären sie schon on top. Dann wären sie diejenigen, die sich durchgesetzt haben. Das bedeutet, wir müssen mit dem einen von zehn, die wir haben, müssen wir Widerstand machen und deshalb dauert es so lange. Aber wir versuchen ja auch von einem von zehn auf zwei von zehn zu kommen. Vielleicht irgendwann mal den Traum zu haben, drei von zehn zu werden. Und dazu müssen die Leute aufhören, diesen Rattenfängern hinterherzulaufen, diesen Leuten, die da sagen, wir, die wir noch nie demonstriert haben, kommen jetzt hierher und werden eine Demo mit 20.000 Leuten machen. 20.000, ich bitte euch. Ich habe von Anfang an geschrieben, ich habe diese Anführungen, ich habe diese Flyer für meine ganzen Demos, Streams, die habe ich schon, liebe Freunde, vor zwei Tagen gemacht. Ich habe vor zwei Tagen gewusst, vor zwei Tagen, wie ich das Ding titeln würde. Das wusste ich vor zwei Tagen. Ich habe vor zwei Tagen schon geschrieben, die haben 20.000 angekündigt, ich würde mich schon über 2.000 freuen. Das nennt man nun mal eben Erfahrung. Ich habe die Füße ausgestreckt, ich habe es nur aus dem Bauch raus gemacht, auch wenn ich das hätte machen können, es hat sich trotzdem eins zu eins damit gedeckt. Es muss euch doch mal irgendwann mal klar werden, Freunde, dass ihr die Welt halt eben einfach nur so nehmen könnt, wie sie ist. Sie ist unvollständig, sie ist nicht perfekt. Und es gibt keine Harmonie und Demokratie in dieser Widerstandsbewegung. Nicht, wenn sie irgendwas bringen soll. Widerstand ist unbequem. Widerstand muss auch nicht demokratisch sein. Der Staat muss demokratisch sein, aber nicht der Widerstand. Und es gibt ein extremes, ein massives Leistungsgefälle, auch sowohl in diesem Staat als auch in diesem Widerstand. Insofern spiegelt sich darin die Gesellschaft sehr, sehr gut wider. Und man muss einfach anerkennen, wer es drauf hat und wer halt einfach nur die Hubertusbrüder sind.

Eli

Und damit, liebe Freunde, fickt euch, wie der Bauer Franz sagen würde. Ich habe bis heute nicht verstanden, vielleicht könnt ihr mir das mal aufklären, was das bedeuten soll. Er sagt ja wohl offensichtlich nicht, fickt euch, sondern pfiert euch oder pfiert euch. Ich habe keine Ahnung, was das heißen soll. Was heißt denn das überhaupt? Bitte sagt mir das.

Gast

Uwe, du hast mir doch dazu einen ganzen Paragrafen geschrieben. Was soll das überhaupt heißen?

Eli

Jetzt hast du dein Mikrofon ausgeschaltet.

Uwe

Ich habe es irgendwie mal auch nicht ganz so genau verstanden. Es gibt da mehrere Möglichkeiten, aber eine Möglichkeit heißt so ungefähr, macht doch, was ihr wollt. Das ist also so eine Variante, die man quasi als Verabschiedung spaßig sagen kann. Naja, wie auch immer, ich sage mal so, zu deinem Vortrag.

Eli

Für die Leute, die nicht begreifen, worauf ich anspiele, das kommt vom Bauer Franz hier, Hubert.

Gast

der gesagt hat, wir müssen alle mit ins Boot nehmen, wir müssen nach Berlin. Führt euch, wir sehen uns, nähere Informationen kommen.

Eli

Also für mich sagt er, fickt euch, nähere Informationen können kommen, aber wie gesagt, ich bin ja kein Bayer und ich weiß nicht, was er da gesagt haben will.

Uwe

Also auf jeden Fall, wie auch immer, man kann natürlich das jetzt eben, ich sag mal, eben plastisch darstellen, wie du das jetzt in deinem Monolog gemacht hast. Und mit emotionalem Pathos alles wunderbar, aber das Faktum ist, Die Kernaussage ist ja zutreffend. Also die Masse der Leute, die im sogenannten Widerstand sind, die sind nicht im Widerstand, sondern die sind in einer Konsumentenhaltung, genauso wie auf der Mainstream-Seite. Ich erinnere mich, dass wir schon im Oktober 2020 haben wir schon festgestellt, da erinnere ich mich an ein Stream, wo ich selber gesagt habe, So etwas wie Widerstand gibt es in Deutschland gar nicht, sondern was wir haben, ist eine Party-Szene, die sich als Widerstand tarnt. Und deswegen würde ich sagen, mit solchem Widerstand will ich nichts zu tun haben, weil Party feiern, da brauche ich nicht irgendwo hinzugehen, sondern dann gehe ich in die Lokale, die mir gefallen. Na ja, wie auch immer. Also wir sehen nach viereinhalb Jahren, dass die Veranstalter, jetzt zumindest diese Veranstalter, nichts gelernt haben. Also das war eine der schlechtesten Veranstaltungen, die wir je kritisiert haben. Und wir haben ja schon einige auf dem Zettel gehabt. Insofern fand ich das ganz aufschlussreich, was Sven auch erzählte. Und ich muss aber auch sagen, weil die Leute immer sagen, ja, der Sesselpupa, der war ja noch nie irgendwo. Ja, warum? Weil ich eben besser bin im Analysieren. Und wenn ich mir eben schon so eine Homepage angucke, wie die da haben und sehe, dass das, was die da schreiben, Kraut und Rüben ist und logisch nicht zusammenpasst, dann ist schon eins klar, die Wurzel ist faul. Und wer Landwirt ist, der weiß, aus einer faulen Saat, da wird gar nichts. Egal, was der macht. Und nur die dummen Leute, die eben nicht an der Quelle recherchieren, sondern die eben in Verführung glauben, kommt nach Berlin zur Megademo. Was hatten wir vor anderthalb Jahren? Größte Megademo, fünf Millionen Leute kommen hin. Haben wir schon im Vorwege gesagt, oh mein Gott, was sind denn das für Pfeifen? Und genau so war es dann auch. Und genau so wurden wir da auch kritisiert. Wie könnt ihr es wagen, die größte Dämonie da zu machen? Natürlich können wir es wagen. Wir haben ja so kleine Kanäle. Auf uns hört ja keiner. Insofern können wir doch laut rumschreien. Nur das Dumme ist, wir haben ja in jedem einzelnen Fall recht. In jedem einzelnen Fall. Und die komischen Kasper, ich kann sie nur Kasper nennen, die uns kritisieren, die Zeige nur, dass Sie überhaupt gar keine Ahnung haben, dass Sie überhaupt nicht nachdenken können, denn sonst, wenn Sie denken könnten, dann würden Sie mal feststellen und unsere Aussagen, die wir in vielen Streams gemacht haben, mit der Wirklichkeit abgleichen und dann würden sich Ihre dummen Kritiken sparen. Das heißt, die selber sind ja ein bestes Beispiel für die Inkompetenz der Zuschauer, dass sie nicht wissen, beurteilen können, was richtig und was falsch ist, was logisch ist und was unlogisch ist. Und solange das der Fall ist, solange wird sich in diesem Land nichts ändern. Das heißt, wir haben da eine unheimlich große Blindheit, die dann ja nicht nur bei den Mainstream-Kunden ist, bei den 80 Prozent, sondern die eben auch bei den 90, 99 Prozent im Widerstand ist. So Eli erwähnte vorhin in seinem Monolog, dass wir doch zweimal den Fall hatten, dass wir angesprochen, ja, das erste Mal war ja im Oktober 2020, wo mich die Ballweg-Truppe angesprochen hatte, nach dem Motto, ja, was haben Sie denn da für Kritiken damals zu unseren Demonstrationen gemacht? Das war doch irgendwie ganz äußerst lehrreich. Da würden wir gerne drüber sprechen, ob wir das nicht optimieren könnten. Ja, da hatte ich Optimierungsvorschläge. Mit einem anderen hatten wir einen super Optimierungsplan gemacht. Ja, die Folge davon war, dass das dann im Ballwegplan aber doch zu unbequem war. Nach dem ersten Vorgespräch wollten wir von uns nichts mehr wissen. So ein Jahr später waren bei dir, Eli, in der Sendung, da waren wir mit fünf, sechs Leuten. Unter anderem war da, wie hieß noch der Rechtsanwalt, Ralf Ludwig.

Gast

Ralf Ludwig.

Uwe

Minuten, acht Minuten lang eine Lobeshymne auf mich geredet. Ja, ob meiner tollen Erkenntnisse, die man gewonnen hätte aufgrund unserer Kritiken zu den großen Ballweg-Demos in 2020. Wissen Sie was? In meinem Berufsleben habe ich sehr viele Leute kennengelernt und immer dann, wenn fremde Leute mich loben, als ob ich ja was ganz Besonderes wäre, dann klingeln bei mir gleich drei Alarmglocken. weil ich dann immer die Frage stelle, warum machen die Leute das? Warum schmieren die mir Honig ums Maul? Ich kenne die doch gar nicht. Die kennen mich doch gar nicht. Wie kommen die dazu, das dann auch noch öffentlich zu machen? Naja, aber ich will jetzt nicht weiter über Ralf Ludwig reden, sondern ich will nur sagen, wir haben schon in 2020, 2021, war jedem, der es hätte wissen wollen, war ganz klar, dass wir gesagt haben, so kann es unmöglich mit dem Widerstand funktionieren, so kann es unmöglich mit den Demos funktionieren. Was hat man gemacht? Obwohl man es wusste, obwohl man uns gelobt hat, obwohl man so getan hat, als ob man auf unsere Erkenntnisse hören würde, hat man genau das Gegenteil gemacht. Und was sagt uns das über den Widerstand aus? Und was sagt uns das über all diese Schlafschafe aus, die diesen Leuten hinterherrannten und uns dann ununterbrochen beschimpft haben? Und sei es auch in dieser Sendung. Was sagt uns das aus? Ich komme nur zu der Schlussfolgerung. Es sagt uns aus, dass es rettungslose, hoffnungslose Zukunftsperspektiven gibt. Ich nehme es mal positiv. Wir Deutschen sind noch nicht so weit. Wir schlafen noch. Und zwar alle Mann. Und es gibt ein paar, die haben ein Auge auf. Und dazu gehören so ein paar Leute wie die, die heute in der Sendung sind. Und alle anderen... Die möchten gerne weiter schlafen. Und wehe, man tippt sie an, dann reagieren die ganz allergisch. Und solange das so ist, wird sich in diesem Land gar nichts ändern. Und selbst wenn morgen hier die Atomraketen aus Berlin niederknallen, dann wird sich hier gar nichts ändern. Dann werden wir trotzdem bei der nächsten Bundestagswahl die Kriegstreiberpartei wählen, weil wir haben ja, wenn die Atombombe knallt, den Beweis, dass wir uns dann bewaffnen müssen, dass wir Widerstand leisten müssen militärisch. Das ist das, was wir haben werden. Das heißt, wir sind ein Volk von Idioten. Und das ist nicht weiter schlimm. Das ist einfach nur eine Feststellung. Es gibt auch Wesen, die haben vier Beine und einen Schwanz und zwei Ohren. Und wenn man sagt, du hast vier Beine, einen Schwanz und ein paar Ohren und eine Schnauze, dann ist das nicht schlimm. Das ist einfach nur eine Artbeschreibung, eine Klassenbeschreibung. Und wir sind eine Klasse von einem Volk von Idioten, die sich von morgens bis abends für dumm verkaufen lassen, die sich verarschen lassen, Und sich dann beschweren. Und dann gibt es ein paar, die da oben auf der Kanzel rumtanzen. Wir sind der Widerstand, wir machen Party, wir tanzen, wir tanzen. Oder wir sind die Bauern, obwohl gar keine Bauern da sind. Und es fällt keinem auf, oder wie? Gut, ein paar fällt es auf, denn sonst wären ja mehr da gewesen. Ja, also sprich, wir wissen schon mal, wie es nicht geht. Das Einzige, was wir noch nicht wissen, wie es geht. Obwohl darüber haben wir in vielen unserer Sendungen auch schon gesprochen, wie es geht. Aber das hat bis heute kaum jemanden interessiert. Und insofern wird das alles weiter so gehen, so lange, bis die Zeitenwende kommt, nämlich bis das Leiden so groß geworden ist, bis wir entweder alle platt sind. Und uns dann überhaupt gar nicht mehr bewegen können. Aber vielleicht sogar ein bisschen eher. Aber wie meistens bei Zeiten, wenn 90 Prozent sterben aus und die übrigen 10 Prozent, die machen was ganz Neues.

Gast

Sven, jetzt du.

Eli

Leg los.

Gast

Lerne von dem Besten, arbeite mit dem Besten. Das war schon immer mein Wahlspruch. Und Männer sind genau deswegen sind wir fast fünf Jahre miteinander vereint. Genau deswegen haben wir auch, obwohl nicht jeder wusste, miteinander gesprochen, miteinander telefoniert, Sendungen gemacht, um besser zu werden. Auch mit Klardenker Uwe, der vielleicht seinen Arsch nicht von der Couch hochbekommt, das soll er aber auch ja nicht, weil er mit seinem Wissen, mit seinen Analysen, mit seinen Standards, mit allem das, was er im Kopf hat, uns alle besser gemacht hat und mich auf der Straße vor allen Dingen besser gemacht hat. Das ist das Wichtigste. Und wenn ich dann zu dieser Demo zurückkomme, muss ich in erster Linie, und man hat Internas, den Menschen danken, die im Hintergrund zum Beispiel den Flyer mitgemacht haben. Sonst wäre dieser Flyer nie so entstanden. Ich danke bei dieser schlechtesten Demo seit fünf Jahren den Bürgerstimmen, die da noch die Besten waren. Und von diesen Hauptrednern vielleicht Axel Tog, der wirklich Familienunternehmer ist und wirklich das Maul aufmacht. Und jetzt komme ich dazu, was man hier denn in den Händen hält, was jetzt schon wieder jetzt, gerade man sechs Stunden nach dieser Demo hier durch die Netze schwirrt und die Bauern wirklich die dicksten Eier haben, aber wirklich manche nichts im Kopf haben. Save the Date, LSV. EU-Mercosur-Abkommen ohne gleiche Standards und ohne verpflichtende Herkunftslandskennzeichnung nicht mit uns. Bundesweiter Aktionstag am 2. Dezember 2024 ist jetzt in allen Kanälen schon wieder aktiv. Liebe Bauern, Landwirte, seit wann erzählen wir euch das, was Eli und viele andere auch auf der Straße erzählen? Wenn die da oben wollen, dann seid ihr weg vom Fenster. Ihr seid jetzt schon pleite. Wir waren mal bei 86 Prozent, die ihr diesem Volk versorgt habt. Wir sind bei 15 Prozent angekommen. Wir brauchen euch nicht mehr. Wir vielleicht, wir Menschen, wir zählen immer noch auf euch. Aber das, was der Eli erzählt hat, mit Zinsen und Geld nehmen und Subventionen nehmen, die euch so verkauft werden. Ihr nehmt lieber das Geld, was große Kofferträger euch hinbringen und nehmt euer Pachtland, verpachtet Hektar, Hektar ohne Ende, bekommt dafür 3.000 bis 8.000 Euro pro Hektar. Euer Ackerland ist weg, wird nie wieder Ackerland und ihr könnt eure Familien durchbringen. Genau das, was wir seit elf, zwölf Monaten von Landwirten und Bauern hören. Ihr seid pleite, so wie der ganze Mittelstand. Und das ist noch nicht mal böse gesagt. Und ihr macht weiter? Ihr macht weiter? Unser Land geht gerade den Bach runter und ihr kümmert euch um irgendwelche Abkommen, die sowieso schon in der EU beschlossen worden sind? Lernt von den Besten, hört den Besten zu und vielleicht könnt ihr da noch was ändern. Und alle, die auf der Straße sind, wenn wir diese Ursachen-Themen nicht auf die Straße bringen. Denn werden wir in 50 Jahren noch auf der Straße sein, wenn wir es noch können, und jedes Jahr wieder ein Querdenken-Jubiläum feiern oder vielleicht ab nächstes Jahr jedes Jahr ein Bauernprotest-Demo-Camp machen, wo wir uns alle treffen können, schön Kaffee trinken, Bratwurst essen und dann wieder nach Hause fahren. Wenn wir das endlich nicht begreifen, was hier in unserem Land los ist. Weil so unwichtig ist unser Land nicht. Und wenn wir bei so einen Demos, ja, da muss ich eh die Recht geben und das habe ich auch die letzten Wochen gesagt, noch nicht mal eine demokratische wählte Partei nennen dürfen, AfD. Und der vielleicht, wenn in diesem System sowieso keiner was ändern will, wenn hier sowieso jeder verhaftet ist, na dann lasst die doch mal probieren, dann gibt denen doch mal 40% oder 45%. Aber was Uwe sagt, ist genau auch meine Meinung. Mittlerweile sind wir so weit vorangeschritten, dass unser Deutschland verblödet. Wirklich verblödet. Und wir, unser Eins, kommt sich vor, als ob wir die letzten Deppen sind. Wir machen alles falsch. Wir wollen euch in die Irre leiten. Nein. Das wollen andere Menschen. Andere Menschen wollen euch in die Irre leiten. Euch alle, die uns hier zuhören, die seit Jahr und Tag kämpfen, scheißegal an welcher Front, ob nun zu Hause mit wichtigen Analysen und wichtigen Vorhergaben, Eli mit seinem freien Journalismus und vielleicht ein Softporno gedreht hat, was immer wieder hochgenommen wird. Leute, sind wir wirklich so dumm? Müssen wir erst am eigenen Leib spüren, dass es Schmerz, was Schmerz heißt? Wollt ihr wirklich erst erfahren, was Schmerz bedeutet? Denn geht in andere Länder und guckt euch diese Länder an. Guckt nach Gaza, guckt nach Israel, guckt nach Nahost. Da ist Schmerz. Guckt nach wirklichen Drittländern. Guckt nach Australien, guckt nach Costa Rica. Die haben Schmerz. Guckt nach Spanien, sind fast unsere Nachbarn. Die haben Schmerz, die haben gerade einen Lockdown. Einen Voll-Lockdown, der uns hier auch blühen könnte. Wenn wir eins nicht begreifen, entweder wir ändern irgendwas in diesem System, Und wir bringen die Agenda endlich mal zu den Leuten, da wo sie hingehört und machen vielleicht auch da hin und wieder mal ein bisschen Angst, weil die Finanzelite, unsere politischen Marionetten machen uns auch Angst und weisen den Menschen darauf hin, wenn sie jetzt nicht ihren Arsch hochbewegen und anfangen, sich Wissen zu holen. Wissen ist das Wichtigste und dieses Land verkommt gerade. Wir sind das Land der Dichter und Denker. Wir sind das Land immer noch mit den meisten Patenten auf dieser Welt. Und wir sind so dumm, dass wir fast ein Drittland sind. Wir sind in jeder Sparte abgerenkt. Wann begreift ihr das? Und wer es ehrlich meint, der sollte jetzt anfangen zu denken, nachzudenken und aus der Wohlstandsblase rauszukommen. Oder müssen wir wirklich erst warten, bis der Kühlschrank ganz leer ist, es Millionen Arbeitslose gibt, das, was sie wollen, und wir warten auf die schöne neue Welt, wie sie uns vorgeschwärmt wird? Dann wählt die anderen Parteien wieder, wenn wir in diesem Parteiensystem bleiben. Und dann wird sich gar nichts ändern. Dann wird dieser Zug noch schneller fahren. Und wer sich heute, heute nach fast fünf Jahren, nicht mit dem WEF beschäftigt, nicht mit der Agenda beschäftigt, nicht mit dem beschäftigt, was hier weltweit und global los ist und wo unser Land geopolitisch steht. Das ist ganz wichtig. Unser Land ist geopolitisch sehr, sehr wichtig für die globale Welt. Der sollte jetzt anfangen, sich Wissen zu holen und auf Menschen zu hören, die vielleicht laut sind, die Emotionen haben, aber die sich wirklich einen Arsch aufreißen, um Menschen zu erwecken. Und zwei davon sitzen hier und viele andere sitzen im Hintergrund, die uns helfen, mit denen wir reden können. Aber so eine Aktion wie heute, so eine Kasperler-Aktion, wo man auch noch einen Fünf-Sterne-General der Berliner Polizei in Goldenen hat, der einen berät und man sagt zu jedem Ja und Amen und macht weiter den ganzen Scheiß. Und Widerstand müsstet ihr bitte, nehmt Widerstand nicht in den Mund. Widerstand ist was anderes. Widerstand müssen wir in andere Länder gucken. Wir müssen erstmal unsere Probleme erkennen. Das, was man immer gesagt hat, erkennt die Probleme und dann suchen wir Lösungen dafür. Aber wenn wir noch weitere fünf Jahre warten, dann können wir auf der Couch sitzen bleiben, dann sind wir soweit, dann haben sie uns soweit. Und die letzten zehn Jahre waren für die Katz, wenn wir so weitermachen wie bisher und wenn wir unsere Egos nach vorne schieben, unser Sein nach vorne schieben, jeder ist was Besseres, jeder ist was Schöneres, jeder hat was zu sagen, dann werden wir nicht weiterkommen. dann werden wir nicht weiterkommen. Dann wird es hier keine Aufarbeitung geben von irgendeiner Corona-Krise, die dann in zwei Jahren auch keiner mehr will, die nach zwei Jahren wirklich weg vom Tisch ist. Aber wir haben die Impftoten, wir haben die Impfgeschädigten, das geht munter weiter, aber keiner interessiert sich dafür. Wir werden vielleicht auf der Welt und näher dran an Deutschland einen Krieg haben, aber es interessiert keinen, solange wir noch arbeiten gehen können, solange wir noch den Rummel besuchen können und eine Schmetterlingsfahrt hier, eine Riesenradfahrt, Auf dem Weihnachtsmarkt für 8 Euro die Fahrt machen können. Ist doch alles in Ordnung. Alles schick. Aber wehe, der Kühlschrank bleibt leer. Der Fußball wird nicht mehr gespielt. Das Bier wird 10 Euro die Flasche kosten. Dann geht ihr auf die Straße. Dann haben wir irgendwas verpasst. Und da muss ich der gleichen Meinung sein wie Uwe. Wir sind ein dummes Volk geworden. Und wir kommen nicht mehr aus dieser Blase raus. Tut mir leid.

Eli

Wow, da hat sich sogar die Technik gerade verabschiedet. Du musst da offensichtlich ein wahres Wort gelassen ausgesprochen haben. Da seid ihr wieder. Ja, da bin ich bei dir. Ich finde es spannend, weil immer wieder auch die Vorwürfe kommen aus dem Chat. Wir hätten da irgendwie uns abgesprochen oder was. Freunde, wir haben nicht die Zeit, uns in solchen Dingen abzusprechen. Also wie gesagt, ich kann da für jeden anderen sprechen hier im Stream. Wir haben Sachen zu tun. Wir haben ein Leben zu leben. Das bisschen, was uns irgendwie noch überbleibt, Nachdem man 80 Stundenwochen geschrubbt hat, jeder von uns dreien hier im Stream ist selbstständig, das verbringt man dann mit Familie, mit Freunden, da versucht man irgendwie klarzukommen. Wir haben keine Zeit, uns hinzusetzen und dann irgendwie zu sagen, hey du Uwe, lieber Sven, wenn wir dann zusammenkommen, lass uns denn mal hier den und den auftischen und du bestätigst mich und du laberst mir nach dem Maul und so weiter und so fort. Sondern wir teilen dieselbe Meinung und die teilen wir, weil wir etwas anderes miteinander teilen. Und das ist halt einfach eine unverklärte Sicht auf die Welt.

Uwe

Und das ist jetzt natürlich die stahlvolle... Drei völlig verschiedene Charaktere und fünf verschiedene Leben. Und kommen trotzdem zu denselben Erkenntnissen. Das ist das Interessante dabei.

Eli

Genau, und das kann ja nur passieren, liebe Freunde, rein logisch kann das nur passieren, wenn wir uns halt eben dieselbe Basis teilen und unsere Basis ist nicht etwa diese verdammte Partei, sondern einfach die Realität, dass wir halt einfach sagen, Freunde, wir gucken uns realitäts- und wahrheitsbasiert um und wenn man das tut, dann kommt man eben zu denselben Schlüssen, weil es gibt nur eine Realität und es gibt nur eine Logik und die diktiert halt eben A plus B ist gleich C, okay, das war noch nie irgendwie anders. Und da braucht man nicht kommen mit irgendwelchen Paralleluniversen, da leben die Grünen drin. Wir leben in unserer Welt und in unserer Welt, wenn du Scheiße baust, stinkt es irgendwann. Und da sind wir jetzt angekommen und wie gesagt, die Bauern, so lieb sie auch sein mögen, die sollten sich ja gerade mit Scheiße auskennen und welche erkennen, wenn sie sie veranstaltet haben. Gut, ich würde euch nicht verschweigen, Jungs, im Internet, in den Chats kamen, während ihr gesprochen habt, viel Zuspruch. Also ganz so kontrovers sind wir wahrscheinlich gar nicht, wie die Schreier immer wieder tun. Und es wurde Bedarf angemeldet, dass ihr die Leute weiter aufklärt. Also wenn ihr Bock habt, können wir gerne mal eine Q&A-Sendung machen, ausnahmsweise vielleicht mal mit uns dreien zusammen. Und da kann gerne jeder seine Themen loswerden. Das sind dann sehr weitläufige Themengebiete, zu denen ihr beide was sagen könntet. Ich wage gar nicht, das Wort Souveränität in den Mund zu nehmen, ohne einen Monolog von drei Stunden länger von Sven zu erwarten. Aber wie dem auch sei, auch das wurde erwähnt und vielleicht können wir ja mal darüber reden. Also wenn Bedarf da sein sollte und ich glaube, das ist da, liebe Freunde, dann würde ich euch gerne nochmal dafür zusammentrommeln. Gut, ich meine, für heute Abend wird es einfach den Abend sprengen. Ich will einfach nur sagen, auch an die Leute im Chat, ich habe das gelesen, ich habe das zur Kenntnis genommen und alles zu seiner Zeit. Okay Jungs, besser wird's nicht und wir werden alle jünger. In diesem Sinne, die Leute überschlagen sich hier gerade mit Kanalmitgliedschaften. Vielen herzlichen Dank an alle, die das tun. Ich werde die Sache jetzt hier noch abmoderieren, aber ihr habt eure Schuldigkeit mehr als getan. Insbesondere vielen herzlichen Dank an Sven. Dank auch deinem Uwe, dem Beobachter Uwe, dafür, dass er sich diesen Wahnsinn angetan hat. Ich kann beim besten Willen nicht verstehen, angesichts von allem, was wir ohnehin schon im Vorfeld wussten über diese Veranstaltung, warum dieser arme Mann um halb fünf Uhr morgens da schon in Berlin rumstand. Aber er wird schon seine Gründe gehabt haben und vielleicht ist er jetzt eben ein bisschen schlauer. In diesem Sinne, nichtsdestotrotz, danke für euren Einsatz. Schön, dass ihr das ausgehalten habt. Gut, dass ihr zurückgekommen seid. Hoffentlich heil und unversehrt und morgen ist ja auch noch ein Tag. Uwe, auch bei dir, vielen herzlichen Dank für, wie so oft, die glasklare Analyse. Beim Sven habe ich schon darauf hingewiesen, wer mehr von Sven haben möchte, der geht bitte auf Telegramm. unter freie geister vier gs vernetzt sich mit dem und baut darauf dass er von den besten eben lernen kann und wer bei uwe ein bisschen mehr wissen möchte wie zum beispiel eben das thema ki funktioniert aber auch vieles andere was auf seinem kanal gerade bearbeitet der geht bitte auf die welt klar sehen liebe freunde das schreibt sich auf diese art und weise denn lieber uwe dein einsatz auf die welt klar sehen gilt klar sehen clever denken frei handeln Genau. Also, liebe Freunde, wer möchte, der folgt also bitte dem Link zu Uwes Kanal. Da gibt es auch mehr von ihm. In diesem Sinne, Jungs, vielen herzlichen Dank. Wir haben unseren Soll heute übererfüllt. Dank eurer Hilfe war das hier etwas weniger allein. Es war auch Quatsch, dass ich gesagt habe, man hätte das alles bis auf die Monologe zusammendampfen müssen, weil man braucht ja immer so einen gewissen Vorlauf, um in Rage zu kommen, damit das Blut in Wallung gerät und man halt eben so ein Ding auch mal rauskloppen kann. Und da habe ich halt ein bisschen vorgelegt und ihr seid in große Fußstapfen getreten, aber ihr habt es gut ausgefüllt und das hat Spaß gemacht. In diesem Sinne, bis zum nächsten Mal. Macht's gut und bleibt stabil. Tschüss.

Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Wunsch vs. Wirklichkeit | Wie gut war diese Demo?“, Die Welt Klar Sehen, 24.11.2024.

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Dreier-Analyse von Uwe Loose, Elijah Tee und Sven Streck zur Berliner Demo von Hand in Hand für unser Land am 23.11.2024. Statt erhoffter 20.000 bis 40.000 kamen rund 800 bis 1.000 Teilnehmer. Die Runde seziert Organisation, Forderungen und mutmaßlichen Zweck der Veranstaltung.

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