Das Geheimnis von Hoffnung und innerer Kraft entdecken27.12.2024
Abschrift
Abschrift des Videos vom 27.12.202422 Abschnitte
Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.
Die Weihnachtstage sind vorbei. Der Weihnachtsstress ist auch vorbei. Oder war es eher eine Weihnachtsruhe? War es für Sie ein Fest des Geschenkebeschaffens und Auspackens oder war es für Sie ein Fest der Besinnlichkeit? Und was ist der Sinn von Weihnachten? Betrifft das nur die Christen? Ich meine nein. Ich glaube, das ist ein universelles Fest und ich möchte Sie meiner Meinung teilhaben lassen. Klarsehen, clever denken, frei handeln. Willkommen bei Die Welt Klarsehen. Lassen Sie uns doch mal zurückbesinnen, wie Ihr Weihnachtsfest dieses Jahr 2024 gelaufen ist. Nach dem Geschenke auspacken und sich beglückwünschen und der Essen und der Freude und was Sie so alles hatten. Oder hatten Sie nur Streit mit Ihren Weihnachtsgästen oder waren Sie ja ganz alleine oder mit wenigen Freunden? Wie auch immer, gab es irgendwann mal einen Moment, wo Sie vielleicht auch sagten, oh,
Da ist doch eine Weihnachtsstimmung. Ja, und sie haben Kerzen angezündet und Kerzen haben das Zimmer festlich erleuchtet, sich an den Wänden das Licht dargestellt und vielleicht auch in den Scheiben gespiegelt. Und irgendwann mal haben sie sich vielleicht gefragt, ja, die Stress ist vorbei, die Hektik ist vorbei. Ich werde jetzt ein bisschen ruhiger, ein bisschen entspannter und dann wird sich die Frage vielleicht gestellt, was bedeutet Weihnachten eigentlich für mich? Lassen Sie uns versuchen, diese Frage gemeinsam zu beantworten, so wie ich Weihnachten sehe. Vielleicht wollen Sie sich meiner Meinung später dann anschließen. Zunächst einmal ist die Frage, warum ist Weihnachten gerade an Weihnachten? Wir feiern ja im Westen am 24., 25., 26. ist für uns im Dezember jeden Jahres das Weihnachtsfest. Aber warum gerade dann? Und der Hauptgrund liegt eigentlich in einem astronomischen Ereignis, nämlich dass die Erde ja um die Sonne läuft.
im Laufe eines Jahres von 365 Tagen. Und dann gibt es einen Zeitpunkt, wo durch die Entfernung der Erde zur Sonne und in Verbindung mit der Stellung der Erdachse zur Umlaufbahn es einen Zeitpunkt gibt, wo die Tage am kürzesten sind. Das ist die Wintersonnenwende, eben am 21. Dezember. Und so gibt es dann ja auch noch drei andere Zeitpunkte, die auch markant sind. Was bedeutet Wintersonnenwende? Es bedeutet, dass bis zu dem Zeitpunkt, also vom Sommer, von der Sommersonnenwende bis zur Wintersonnenwende, werden die Tage immer kürzer. Das heißt, das Licht wird wird immer weniger bezogen auf den Zeitraum, wo die Sonne tagsüber eben scheint und die Nächte werden immer länger. Es wird immer finsterer sozusagen. Und am 21. Dezember, plus minus, je nachdem wie es sich gerade astronomisch darstellt, da haben wir quasi das Maximum an Finsternis.
Maximum an Finsternis und das Minimum an Licht. Und erst wenn dieser Wendepunkt überschritten ist, dann wird das Licht wieder mehr. Und das ist im Grunde genommen nicht nur ein astronomisches Ereignis, sondern es ist auch vielleicht ein gesellschaftliches Ereignis, ein psychologisches Ereignis. Denn die Finsternis im Astronomischen, die könnte doch auch ein Spiegel der Finsternis in unseren gesellschaftlichen Zuständen sein, in unseren persönlichen, seelischen Zuständen. Und da wir heute eher vom Persönlichen reden und nicht vom Gesellschaftlichen, ja, was ist die Finsternis? Angst, Zweifel, Sorgen. Ja, und Hoffnungslosigkeit. Haben Sie sich schon mal gefragt, wenn Sie in einer solchen Situation waren, ob Sie da jemals wieder rauskommen? Ob es jemals ein Ende gibt? Oder fühlten Sie sich wie in der finstersten Nacht alleine und verlassen? Niemand kann Ihnen helfen, niemand hat eine Tür, die Ihnen geöffnet wird. Alles sieht nur schwarz und finster aus. Und dennoch.
Das ist vielleicht die Botschaft von Weihnachten. Es geht dann auf einmal wieder in die andere Richtung. Es fängt ganz klitzeklein an, wie ein Same, wie ein Lichtfunke. Und dieser Lichtfunke, so klein wie er ist und gegen die große Finsternis antritt, besiegt sie am Ende doch. Das heißt, egal wie verzweifelt man ist, egal wie viele Sorgen man hat, gerade dann, wenn es am finstersten ist, gerade dann besteht die Chance, dass es sich wendet, auch wenn man es überhaupt nicht erwartet. Ja, und das ist im Grunde genommen die Hauptbotschaft des Weihnachtsfestes, dass die tiefste Finsternis der Beginn des neuen Lichtzyklus ist. Und das sehen wir eben sehr schön in der christlich tradierten Bibel, Der Weihnachtsgeschichte, wo eben auf eine bildliche Art und Weise dargestellt wird, dass zwei arme Leute, Josef und Maria, eben die beiden Eltern, unter ärmlichsten Verhältnissen ein Kind gebären. Und dieses Kind, das soll eben was Besonderes sein, wie wir dann ja aus der Weihnachtsgeschichte wissen.
Das heißt, so wie wir, wenn wir in der Finsternis sind, in uns im Grunde genommen suchen müssen, wo ist unser Licht, wo ist unser Kindlein, unser Christus, wo ist der, damit wir wieder nach vorne blicken können, damit wir nicht in Verzweiflung und Angst verharren. So ist das in der Weihnachtsgeschichte eben mit dem Kind in der Krippe. Und wenn wir da mal die beiden Eltern uns anschauen, Maria, Gut, die Maria, die wir hier jetzt auf dem Bild sehen, ist hier blond und hellhäutig. Das war sicherlich in Israel zur damaligen Zeit nicht der normale Haut- und Haartonus von Frauen, sondern man war doch eher von den Augen, der Haut und den Haaren eher dunkelhäutig. Maria ist eigentlich ein Archetypus, ein Archetypus für das Mütterliche an sich, für das Weibliche an sich, für die Fähigkeit zu erdulden, zu erleiden, auf der einen Seite, aber auch gleichzeitig unabhängig von äußeren Umständen in sich etwas reifen zu lassen und etwas Fruchtbares und Starkes gebären zu können.
Da stellt sich doch die Frage, wann haben wir unsere Maria das letzte Mal aktiviert? Wann waren wir bereit zu dulden und zu leiden und in diesem Leiden nicht zu verzweifeln, sondern etwas Neues zu gebären, neue Hoffnung zu gewinnen? Was ist unsere Maria? Was ist unsere mütterliche Stärke? Und was ist mit Josef, dem Vater, dem Archetypus des Beschützers, der Familie und auch der Zukunft des Kindes? Wann waren wir zuletzt Vater zu jemandem, symbolisch gesprochen? Wann haben wir jemandem Hilfe gegeben, der Hilfe benötigte? Wann haben wir jemanden angespornt, der zauderte? Wann haben wir jemandem Hoffnung gegeben, der zweifelte? Und insofern ist also, diese beiden Eltern sind nicht nur zwei Personen, die mal in Israel gelebt haben oder vielleicht auch nicht. Da mögen sich ja die Gemüter darüber streiten. Aber als Archetypen sind sie uns sehr wohl bekannt. Und das Kind.
Das kleine Kind, das schwach ist, das ohne Hilfe überhaupt gar nicht kann, das ist aber eigentlich doch die Hauptfigur. Nur, bevor wir dahin kommen, lassen wir uns doch nochmal den Zustand des Geburtsortes betrachten. Eine Krippe, ein Hirtenstall, so heißt es. Das ist jetzt nicht gerade fünf Sterne Superia Hotel. Das ist auch nicht Luxusvilla im Nobelvorort, sondern das ist die ärmste Form der Behausung, die man sich vorstellen kann. Man hat ein Dach über dem Kopf, mehr aber eben auch nicht. Man lebt wie die Tiere in einem Stall. Und obwohl die äußeren Umstände quasi desaströs sind, hindert es diese drei Menschen nicht daran, Auf das Beste zu hoffen und das Beste draus zu machen. Und da ist für uns vielleicht auch eine Lektion drin. Warum sind wir nicht zufrieden mit unserer Krippe? Warum sagen wir, wir können nur zufrieden sein, wenn wir materielle Sicherheit haben, wenn alles bestens geregelt ist, wenn wir einen tollen Job haben, wenn wir unsere Rente haben, wenn wir Urlaub machen können, wenn wir ein Auto haben, wenn wir ein Haus haben, wenn wir ein Flugzeug haben und, und, und, und. Das heißt, wir binden unser Glück an solche Äußerlichkeiten,
Und sind dann aber auch von diesen Dingen gebunden. Sie verlangen von uns Aufmerksamkeit, sie müssen gewartet, gepflegt, repariert werden und, und, und. Wenn wir aber nichts haben, sind wir beworfen auf unseren Kern, auf das Wesentliche. Und deswegen lässt sich hier doch rechtlich die Frage stellen, was können wir in unserem Leben loslassen, was für unsere persönliche Entwicklung, für unser persönliches Heil unwesentlich ist, was wir nicht brauchen. Und wenn wir das loslassen, müssen wir nicht Angst haben, dass wir es verlieren, sondern wir schaffen damit Platz für etwas Neues. Sie können nichts in einen Raum reinpacken, der schon vollgefüllt ist. Sie müssen erst was rausräumen, dann können Sie was reinräumen. Sie müssen erst den Suppenteller leer machen, bevor Sie eine neue Suppe nachfüllen können. Also erst loslassen und dann reinlassen. Nicht umgekehrt immer aufhäufen, aufhäufen, aufhäufen.
So wie also das kleinste Licht bei der Wintersonnenwende dann schließlich zum großen Sommerlicht sich entfaltet, so ist es dann auch mit dem Kindlein Jesus, das dann im Erwachsenenalter eben der Christus wird. Und der Christus ist der Erlöser für alle, nicht nur für sich selbst. So er steht quasi für das innere Licht, was jeder Mensch in sich trägt. Was aber erst in ihm geboren werden muss und was er reifen lassen muss, es wird ihm nicht geschenkt, sondern er muss es suchen. Und er muss dann dieses Licht eben auch entfachen und ständig neu nähren. Und dann könnten wir sagen, okay, ich bin doch kein Christus, was kann ich denn tun? Ja, sie können eben christlich sein im Sinne von dieser Kraft, nicht im Sinne des Papsttums, davon rede ich nicht, oder von einer bestimmten westlichen oder östlichen Kirche, sondern davon, was die Botschaft des christlichen Geistes ist, nämlich Mann selbst zu sein, die Individualität in sich anzuerkennen, die Individualität in anderen Menschen zu respektieren, auch in seinen Feinden. Wer nur seine Freunde lieben kann, aber seine Feinde nicht, der hat das irgendwie noch nicht ganz verstanden, dass wir alle doch irgendwo Brüder sind und Schwestern natürlich und noch was dazwischen sein mag.
Das heißt, die christliche Idee ist eigentlich die Frage, Können wir andere Menschen anerkennen, so wie sie sind? Können wir uns selbst anerkennen, so wie wir sind, mit all unseren Stärken, all unseren Schwächen, all unseren Unvollkommenheiten? Sind wir bereit, anderen zu verzeihen? Sind wir bereit, dem Bösen, das uns begegnet, zu vergeben? Oder ist das für uns ein Anlass, das Böse so zu hassen, wie es uns hasst? Ich glaube, das ist es nicht, sondern... Selbst im kleinen Bereich können wir nett sein zu unseren Freunden, zu unseren Nachbarn, zu Menschen, die uns gegenüber sich falsch verhalten. Wir können ihnen ein Lächeln schenken, wir können ihnen eine kleine Freude bereiten, wir können ihnen auch mal hier und dort helfen und auch mal ein oder vielleicht auch beide Augen zudrücken. Das muss natürlich nicht bedeuten, dass wir dumm sind und uns von anderen ausnutzen lassen, sondern es bedeutet, dass wir die Gaben, die wir ihnen geben können, ihnen auch geben, anstatt einfach nur zu nehmen und von den anderen richtig behandelt werden zu wollen. Und da kommen wir zurück zu unserer Weihnachtsgeschichte. Dort gab es ja die drei Weisen, die drei Geschenke mitbrachten. Gold, Weihrauch und Myrrhe.
Und mit Gold können wir was anfangen. Das repräsentierte damals wie heute ja den äußeren Reichtum. Es war ja ein Zeichen für Könige und Kaiser. Es stand auch für Göttlichkeit und hätte natürlich auch den ganz praktischen Nutzen gehabt, dass die armen Leute, Maria und Josef, eben ihre Reise hätten weitermachen können bzw. sich auch später die Flucht nach Ägypten hätten leisten können. Der Weihrauch, damit wird es schon schwieriger. Da haben wir kaum was mit zu tun. Nur diejenigen, die in der Westkirche jetzt groß geworden sind, das sind ja die meisten meiner Zuschauer, die kennen das aus dem katholischen Glauben, aus bestimmten feierlichen Zeremonien, wo dann Weihrauch geschwenkt wird. Aber Weihrauch ist eigentlich ein bestimmtes teures Baumharz, was ja ursprünglich nur im Oman existierte, also im fernen Nahen Osten sozusagen. Und das war schon in der Antike äußerst beliebt und gefragt. Warum? Weil es eben damals schon für Zeremonien verwendet wurde, aber auch für Reinigung von Räumen, auch für die...
rituelle Räucherung in Tempeln und Gebäuden. Das heißt, es war immer ein Prinzip des Geistigen. Und man hat es in Tempeln verwendet, um die Gläubigen geistig zu öffnen durch eine leichte Berauschung der Sinne, wo sie eben ihr normales Tagesbewusstsein ein bisschen auflockern, damit sie empfänglicher wurden. Für das Geistige, für das Göttliche. Und die Myrrhe, die kennen wir ja im Prinzip gar nicht. Myrrhe ist auch ein Harz von einem Baum, was ebenfalls im Altertum sehr gefragt war. Und die Myrrhe wurde für gesundheitliche Zwecke verwendet. Es war ein Antiseptikum, es wurde bei Zahnschmerzen verwendet, bei Bauchschmerzen, aber auch bei Atemschmerzen. Einbalsamierungen. Das heißt, es war eigentlich etwas sehr gesundheitsbezogenes, was die Sterblichkeit des Menschen im weitesten Sinne repräsentiert. Das heißt, was wir haben, das Gold, Weihrauch und Myrrhe sind im Grunde genommen altertümliche Schätze. Das Größte, was es damals gab, das Wertvollste, was es damals gab,
Und die repräsentierten im Grunde genommen die Materie, das äußere Leben, den Wohlstand, das war das Gold, dann eben das Geistige, das Göttliche mit dem Weihrauch und die Myrrhe, das Menschliche. Und für uns stellt sich die Frage, was könnten wir denn jetzt Menschen geben, anstatt nur zu fragen, was kannst du mir geben, was kann der Sozialstaat mir geben, was kann die Politik mir geben, was kann mir irgendwer geben? Was können sie geben? Selbst wenn sie nicht so wertvolle Gegenstände, Aufbewahrungsgefäße haben, wie hier auf diesem berühmten Gemälde. Was können sie geben? So, und das sind dann natürlich, das Gold ist das Materielle. Sie können Menschen, die Hilfe benötigen, die vielleicht eine Starthilfe benötigen, eine Unterstützung, denen können sie materiell helfen. Wenn Sie wohlhabend sind, haben Sie mehr Möglichkeiten, als wenn Sie weniger wohlhabend sind. Aber auch wenn Sie gar nichts haben, können Sie manchmal jemandem mit einer kleinen Hilfeleistung helfen. Mit dem Weihrauch. Sie haben keinen Weihrauch, Sie müssen auch keinen kaufen. Aber Sie können...
anderen Menschen helfen, dass sie ihre Ängste, Sorgen und Verzweiflung mindern, dass sie ihnen Hoffnung zusprechen, dass sie überhaupt ein offenes Ohr für ihre Sorgen haben, die nicht einfach als unwichtig erachten. Öffnen sie den Geist ihrer Mitmenschen, öffnen sie deren Seele, dass sie wieder Licht und Freude in sich empfinden können und wieder klarer denken können. Wenn sie das machen, Dann haben Sie ihnen Weihrauch geschenkt. Und Mürre schenken Sie ihnen dann, wenn Sie ihnen etwas Gutes tun, was für ihre Gesundheit, für Leib und Leben gut ist. Was das im einzelnen Fall ist, das müssen Sie dann bei dem jeweils Einzelfall auch sehen. Ja, und dann haben wir da eben noch den Weihnachtsstern, den Stern von Bethlehem. Da gibt es viele Theorien zu, was astronomisch war, aber wir wollen darauf nicht eingehen, sondern mehr auf seinen symbolischen Gehalt. Also die Ich sage mal vereinfacht, die drei Weisen aus dem Morgenlande kamen von weit her und die brauchten ja ein Navigationssystem, so würden wir heutzutage sagen. Und das war eben der Weihnachtsstern, der Stern von Bethlehem. Und so wie die Weisen sich damals an diesem Stern ausgerichtet haben, so wie die Legende erzählt, physisch,
So richten wir uns doch auch aus nach geistigen Idealen. Der Weihnachtsstern repräsentiert quasi das geistige Ideal, das göttliche in uns. Und danach sollten wir uns ausrichten. So zumindest verstehe ich die christliche Botschaft. Und wenn wir uns danach ausrichten, was das Gute ist, was das Richtige ist, was das Geistige ist, dann wird alles andere auch gut. Das ist unser wahres Navigationssystem. Wenn wir vor Entscheidungen stehen, die schwer sind, dann hilft uns dieses System, die richtige Entscheidung zu fällen. Und wir müssten also uns im Grunde genommen fragen, Was ist denn für uns in unserem Leben, unser persönlicher Leitstern? Ist der für alle Menschen selber derselbe oder hat jeder seinen eigenen? Und wenn ja, was ist es? Eine Idee, eine Ideologie, eine Wahrheit? Oder ist es ein Traum, ein Ziel, was jemand erreichen möchte? Oder ist es ein Mensch, den man als vorbildlich erachtet und man sagt,
So wie dieser Mensch ist, das ist für mich ein erstrebenswertes Ideal, so möchte ich auch sein. Wichtig ist vielleicht nicht, welches von denen man ja als seinen Leitstern nimmt, sondern dass man überhaupt einen Leitstern für sein Leben findet und nicht einfach nur durchs Leben torkelt oder wie ein Hamster sich ständig im selben Rad dreht und ganz vergisst, dass es noch mehr im Leben gibt, als nur von morgens bis abends zu überleben. und immer wieder dasselbe zu machen und immer wieder dieselben Probleme zu lösen. Vielleicht gibt es noch mehr, aber um das zu erkennen, müssen wir uns an den Leitstern erinnern. Weihnachten zeigt uns also, Und zwar unabhängig von Religion und Konfession, wie wichtig es ist, dass der Mensch ja zu seinem inneren Leitstern Verbindung aufnimmt und diese Verbindung auch hält. Und die Frage ist, wie können wir das jetzt im praktischen Leben ja mal selber ausprobieren. Und dazu möchte ich mit Ihnen eigentlich...
eine kleine Lichtzeremonie machen und ich bitte Sie mal einfach die Augen zuzumachen und meinen Anweisungen zu folgen für diese kleine Zeremonie. Bitte stellen Sie sich einfach vor, dass in Ihrem Brustraum ein Licht, eine Kerze brennt, so wie diese Kerze hier neben mir auf dem Bildschirm. Und Sie atmen tief ein und tief aus. Und wenn Sie einatmen, vergrößert sich das Licht und die Helligkeit in Ihrem Bauchraum bis oben unter die Schulterblätter. Sie atmen wieder ein und wieder aus und das Licht erfüllt auch den unteren Bauchraum. Atmen Sie wieder ein, wieder aus. Das Licht erfüllt die Beine, die Unterschenkel und die Füße. Atmen Sie wieder ein und wieder aus. Das Licht dehnt sich aus in die Arme, die Unterarme und die Hände.
und den Kopf. Verharren Sie einen Moment in der inneren Vorstellung, dass Ihr ganzer Körper eingehüllt ist in ein strahlendes Licht und dass das Licht von Ihnen ausgeht, von Ihrem körperlichen Zentrum. Und atmen Sie wieder ein und wieder aus und stellen sich vor, dass mit jedem Atemzug das Licht sich noch vergrößert. Sie erfüllen den ganzen Raum. Alles, was in Ihrem Zimmer ist, in dem Sie sich befinden, Menschen, Tiere, Gegenstände, alles wird von Ihrem Licht durchdrungen. Sie atmen ein und wieder aus und Sie erweitern Ihren Lichtkreis hier auf das ganze Haus, auf die Straße, in der Sie wohnen, auf den ganzen Ort, die ganze Stadt. Und Sie spüren, wie Ihr Licht die ganze Stadt durchstrahlt, alle Menschen, alle Gebäude, alle Tiere, alle Gegenstände.
Sie atmen ein und wieder aus. Sie erweitern Ihr Lichtfeld auf Ihr ganzes Land, auf Ihren Kontinent und auf den ganzen Globus. Und in Ihrer Fantasie spüren Sie, dass alle Menschen von Ihrem Licht durchstrahlt und berührt werden. Dass alle Menschen genauso ein Licht in sich tragen, wie Sie es in sich gerade haben. Dadurch, dass Sie Ihr Licht über den gesamten Globus ausbreiten, helfen Sie anderen, ihr Licht zu finden. Verharren Sie einen Moment in diesem Zustand und öffnen Sie dann wieder die Augen. Und wenn Sie jetzt wieder zurückkehren in Ihren alltäglichen Zustand, dann denken Sie nicht, dass es nur eine reine Fantasie war. Licht ist Energie, das wissen wir von den Lichtfaserkabeln, von den Lasern.
Und wenn Sie Licht in sich erzeugen, dann ist das nicht nur eine Einbildung, sondern es erzeugt eine reale Kraft. Und Sie können, damit Sie diese Kraft ja auch symbolisch äußern, können Sie eine Kerze zum Beispiel nehmen und diese als ein physisches Sinnbild dieses Lichtes geben, was Sie heute angezündet haben, was Sie als ein Symbol des Erwachens des Lichtes in den einzelnen Menschen darstellen möchten. Wenn Sie keine Kerze haben, dann nehmen Sie einfach ein Handy und die Taschenlampe von Ihrem Handy. Nehmen Sie die Kerze oder die Taschenlampe als ein Symbol, dass Sie für sich bereit sind, das Licht in sich zu suchen, in sich anzuzünden und auch an andere weiterzugeben. Dass Sie erkannt haben, dass Weihnachten nicht nur ein Dreitagesfest einmal im Jahr ist, sondern dass Weihnachten eigentlich jeden Tag ist und dass es unser ureigenstes menschliches Bedürfnis ist, unseren inneren Leitstern zu finden, uns in
und uns von ihm leiten zu lassen und uns von ihm inspirieren zu lassen und diese Inspiration auch nach außen an Dritte weiterzugeben. Nicht indem wir denen unseren Willen und unsere Vorstellungen aufzwingen, sondern indem wir ihnen die Kraft geben, die Kraft durch Licht, ihr eigenes Licht zu finden und zu entzünden. Dadurch wird die Lichtmeditation und die Erinnerung daran wird eine wahre christliche Kraft. Ich denke, wir sollten uns klarmachen, die Finsternis kann so groß sein, wie sie will in einem Raum. Doch schon eine kleine Kerze vertreibt die Finsternis vollkommen. Denn die Finsternis existiert nicht. Sie ist keine eigene Substanz. Sie ist die Abwesenheit von Licht. Das Einzige, was existiert, ist das Licht. Und wir entscheiden, wo wir leben wollen. In der Finsternis oder im Licht. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, dass Sie meine Lichtbotschaft, die ich Ihnen heute per Videoschalte übermittelt habe, in sich aufnehmen, wenn es für Sie passt und auch an andere weitergeben. Ich wünsche Ihnen nachträglich ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und ein lichtvolles 2025. Klar sehen, clever denken, frei handeln. Die Welt klar sehen.
Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Das Geheimnis von Hoffnung und innerer Kraft entdecken“, Die Welt Klar Sehen, 27.12.2024.
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Uwe Loose deutet Weihnachten als universelles, religionsübergreifendes Fest des Lichts. Ausgehend von der Wintersonnenwende erklärt er die Symbole der Weihnachtsgeschichte psychologisch und schließt mit einer praktischen Lichtmeditation.
