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TRUMP 2024/2025 | Wahlversprechen vs. Realität18.01.2025

IMPERIUM USA

Abschrift

Abschrift des Videos vom 18.01.202522 Abschnitte

Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.

Nun ist es bald soweit. Donald Trump wird zum zweiten Mal US-Präsident. In zwei Tagen erfolgt seine Amtseinführung. Und wir alle fragen uns weltweit und natürlich auch in Deutschland, welche Auswirkungen wird es ja für Europa haben, global für den Ukraine-Krieg und natürlich auch für die USA-Innenpolitik, soweit sie uns überhaupt als Europäer und Deutsche interessiert. So ist er nur ein Sprücheklopfer oder wird er auch Fakten schaffen und wenn ja, welche? Klar sehen, clever denken, frei handeln. Willkommen bei Die Welt klar sehen. Donald Trump ist eine polarisierende und faszinierende Persönlichkeit. Die halbe Welt mag ihn, die andere Hälfte hasst ihn und macht Wahlversprechen ohne Ende. Und man weiß bald gar nicht mehr, was er überhaupt gesagt hat. Zum Beispiel wollte er den Ukraine-Krieg innerhalb von 24 Stunden beenden. Was ist dran an solchen Sprüchen? Ist das nur Spruchtum, nur Gebirge für den Wahlkampf oder meint er es ernst? Und selbst wenn er es ernst meinte, könnte er es. Diese Fragen werde ich in dieser Analyse versuchen zu beantworten. Fangen wir einfach mal an.

So, zunächst einmal möchte ich die Themen kundtun. Bevor wir auf die Wahlversprechen für 2024 und 2025 eingehen, möchte ich mal einen Rückzug machen. Was hat er denn bei seiner ersten Präsidentschaft alles kundgetan? Worauf hat er ja den Schwerpunkt gelegt und was ist draus geworden? Also 2016 musste er ja genauso wie dieses Mal ordentlich durch die Lande reisen, wie es der amerikanische Präsidentenkandidat üblicherweise so macht. Und dann hat er eine ganze Menge von Wahlversprechen gehabt. Ja, und das waren eine ganze Menge Wahlversprechen. Also hier ist in einer deutschen Zeitung, die von der Washington Post quasi den Artikel 1 zu 1 kopiert hat oder in wesentlichen Teilen übernommen hat, Insgesamt hat Donald Trump damals 282 Wahlversprechen gemacht. So, die können wir natürlich gar nicht alle aufzählen und vor allen Dingen, die meisten dürften für uns auch völlig uninteressant sein, weil sie ja nur die amerikanische Innenpolitik betreffen. Deswegen habe ich mal versucht, von den 282 die zehn wichtigsten, die zehn bedeutsamsten mal zu identifizieren und die mal einzuwerten.

Hier in dieser linken Spalte, da sehen Sie jetzt die Wahlversprechungen, Steuersenkung, Stärkung der US-Militärmacht, Schaffung von Arbeitsplätzen, strengere Einwanderungspolitik, Bekämpfung des Islamischen Staates, Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko, Neu- oder Umverhandlung von Handelsabkommen, Infrastrukturinvestitionen, Drain the Swamp, also Wettbewerb. quasi die Korruption und den Deep State zu bekämpfen, Aufhebung und Ersatz von Obamacare, das ist diese Gesundheits- und Krankenversicherungsangelegenheit. Und hier sehen Sie, was im Nachhinein sich erwiesen hat, inwieweit seine Wahlversprechen, also von diesen zehn wichtigsten, sich vollständig weitestgehend teilweise wenig oder gar nicht erfüllt haben. Wir brauchen jetzt nicht im Detail eingehen, ich habe mir noch Gründe angeführt, das können Sie sich dann in Ruhe beim zweiten Durchschauen des Videos angucken, die Kurzbegründung. Aber tenor ist, dass er im Grunde genommen zwei Bereiche komplett erfüllt hat, nämlich Steuersenkung und Stärkung der Armee. Und drei hat er überwiegend erfüllt, nämlich Arbeitsplätze zu schaffen und eine strengere Einwanderungspolitik zu machen. Und bei allem anderen, da sieht es dann schon finster aus. Und das, was er mit am lautesten Grund getan hat, nämlich die Krankenversicherung von Obama aufzuheben, das hat überhaupt gar nicht geklappt.

Und genauso war es auch mit Drain the Swamp, also der Kampf gegen die Korruption und den Deep State. Und da sehen wir eben, dass Herr Trump, auch wenn er damals Präsident war, nicht so die Chance hatte, alles so zu machen, wie er wollte, sondern da gab es Gründe, warum das so nicht klappte. Die liegen dann teilweise innerhalb seiner eigenen Partei, dass auch dort Korruption ist, dass auch dort Gegnerschaft ist zu seinen Projekten als Präsident, sodass also Spruch und Umsetzung natürlich verschiedene Sachen sind. Abgesehen davon ist die Aufstellung der Bürokratie in den USA noch ein bisschen andere als bei uns und dementsprechend ist der Freiheitsgrad des Präsidenten nicht ganz so frei, wie er sich das wünscht, auch wenn er präsentiale Verfügung machen kann. Ja, und dann wollen wir mal einfach weiterschauen. Das war, was er ja versprochen hatte und davon hat er im Grunde genommen 50 Prozent umgesetzt und der Rest war dann, naja.

Und nicht nur die 282 Versprechen, die er hatte, sondern es gab sogar Sachen, die hatte er gar nicht ausdrücklich versprochen. Und die hat er dann aber dennoch gemacht. Und was das dann war, nämlich, das waren auch verschiedene, die ich jetzt mal auflisten möchte. Und das Wichtigste davon war, dass er den obersten Gerichtshof mit drei Richtern seiner Wahl quasi besetzen konnte. Und das hat eine langfristige Auswirkung auf die Rechtsprechungspraxis in den USA, auch dann, wenn er nicht mehr im Amt ist. Die wichtigsten Erfolge außerdem waren eben eine Gefängnisreform, eine Steuerreform, dann die Lockerung von Umweltvorschriften und eben Ja, eine Justizreform auf Bundesebene. Und insofern muss man sagen, ja, der hat doch sogar einige Sachen gemacht, die eben nicht in seinem Programm drin standen. Und das bringt uns natürlich zu der Frage, was glauben Sie denn, was er jetzt bei... seiner jetzigen Präsidentschaft noch an Überraschungspaketen drin hat, die er quasi gar nicht angesprochen hat und die er dennoch machen wird. Das könnte ja mal ganz interessant sein. Und vielleicht möchte ich mal nochmal zurückkommen auf das, was er damals besonders wichtig gemacht hat.

Einer der ganz zentralen Punkte war eben, dass er Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannt hat, mit dem Ziel eben den Frieden im nahen Osten im Prozess voranzutreiben, was aber natürlich auch für eine gewisse Unruhe gesorgt hat, weil ja eben die... anderen Staaten, die anti-israelisch sind, davon ja überhaupt gar nicht begeistert sind. So, was er dann zum Beispiel auch noch gemacht hat, ja, im außenpolitischen Bereich, Strafzölle gegen China. So, er hat sich an Nordkorea angenähert und versucht dort Verhandlungen zu führen. Er ist aus dem Pariser Klimaabkommen ausgestiegen und er hat eben das Mexiko-USA-Handelsabkommen neu verhandelt. Das heißt, er hat also doch eine ganze Menge gemacht, die außerhalb des Programms waren. Und wenn wir jetzt mal in die Gegenwart kommen und sagen, was hat er denn jetzt im Wahlkampf 2024 für seine präsidentschaft ab 25 eigentlich vor dann schauen wir uns das direkt mal an ja was er auf dem zettel hat und ich habe hier sage ich mal so da gibt es natürlich auch sehr viele punkte und ich habe versucht die zehn wichtigsten zu identifizieren also die die am weitreichendsten einfluss haben und die dann versucht einzuwerten nach meiner kenntnis

Über Realisierbarkeit, was Sie hier jetzt sehen, sind jetzt fünf Positionen, die auf dunkelgrünem Hintergrund sind, mit weißer Unterschrift. Das heißt, das sind diejenigen, die nach meiner Meinung sehr wahrscheinlich sind. Dazu zählen oben links einmal die Massendeportation von illegalen Einwanderern, die alle raus sollen. Dann ein Steuersenkungspaket für die Mittelschicht. Dann stärkere Polizei und härtere Strafen für Gewaltverbrecher. Dann die Förderung der heimischen Öl-, Gas- und Kohleindustrie, als auch Maßnahmen zur Bekämpfung der Drogenkrise. So, das heißt, da haben wir also schon mal ganz fünf wichtige zentrale Punkte. Und diese Punkte sind aber eben diejenigen, wo man sagen kann, das ist relativ sicher. Aber es gibt auch noch welche, wo man sagen kann, das ist relativ wahrscheinlich, aber das wird wahrscheinlich nicht vollständig umgesetzt werden. Und das sind die, die ich jetzt hier in hellgrün in der oberen Reihe habe. Also diese drei. Das ist einmal die Bekämpfung des Deep State. Da hat er ja schon in seinem Wahlkampf auch Grund getan, dass er es diesmal besser machen will.

Beim ersten Mal war er da wohl noch nicht so systematisch vorgegangen. Dann den Kampf gegen die Covid-19-Maßnahmenpolitik und die Einschränkung der kritischen Rassentheorie. Also da geht es um ein typisch amerikanisches Problem. Dann gibt es eine vierte oder in der Gesamtzählung ein neuntes Thema, was dann eher auf wackeligen Füßen steht, nämlich wieder mal, Die Obama-Krankenversicherungsgeschichte, aber ob da was draus wird, das weiß man noch nicht so genau. Woraus aber mit Sicherheit nichts werden wird, ist die Amtszeitbeschränkung für Kongressmitglieder. Das heißt also, was er sich da jetzt so vorstellt, ist gerade bei diesen Kongressmitgliedern, das würde eine Verfassungsänderung erfordern, was politisch aber schwierig nur durchführbar wäre. Damit kommen wir eigentlich auch schon zum nächsten Punkt, nämlich was ist denn jetzt außerhalb von den USA, wenn wir jetzt mal in die Europäische Union gehen und mal den Ukraine- und Russlandkrieg mal außen vor lassen. Was hat denn Trump dort vor, womit können wir im Grunde genommen rechnen?

So, das ist deswegen ja von Bedeutung. Ich nehme den Krieg deswegen mal raus, weil ich das nachher noch an einer anderen Stelle separat behandeln möchte. Schauen wir einfach mal rein und sagen, okay, also zunächst einmal will er die US-Gasexporte nach Europa erhöhen. Das haben wir auch schon vielfach der Presse entnommen. Und er will Strafzölle auf europäische Produkte machen. Das heißt, dass hier diese beiden Punkte sind ja in dunkelgrün unterlegt. Das heißt, die sind nach meiner Ansicht hochwahrscheinlich. Damit dürfen wir auf jeden Fall rechnen. So, die drei unteren, also Positions 3, 4 und 5, die sind in hellgrün. Das heißt, die dürften zumindest größtenteils umgesetzt werden. Das ist einmal die Reduktion des US-Engagements in der NATO. Das haben wir auch schon häufig in der Presse gesehen. Und eben, dass er versucht, Deals mit einzelnen EU-Staaten zu machen, eben bilaterale Handelsabkommen. Und dass er grundsätzlich eben eine Kritik an den europäischen Staaten oder am europäischen System hat. Und

Also mit NATO-Beitragszahlungen und diesen Sachen, da wissen wir ganz klar, das ist mit Sicherheit etwas, wo wir Europäer dann draufzahlen werden müssen. Und die ganzen Strafzölle werden unsere Wirtschaft auch entsprechend treffen. Es gibt aber auch noch auf Position 6 und 7, das sind jetzt die beiden gelben hier oben, Da ist noch nicht so ganz gewiss, was daraus werden wird. Nämlich wird er tatsächlich populistische Bewegungen wie zum Beispiel die AfD in Deutschland oder die FPÖ in Österreich, wird er die unterstützen aktiv oder bleibt es einfach nur bei irgendwelchen Vermutungen und vagen Aussprüchen? Und natürlich wird versuchen, eigene Konkurrenz zu europäischen Produkten zu machen, denn wir haben ja das Thema, dass eigentlich die amerikanischen Produkte schlechter sind als die europäischen. Er kann natürlich versuchen, mit den Strafzahlen der Europäer weiterzugehen. aus Amerika rauszuhalten. Aber dadurch werden die amerikanischen Produkte selber nicht besser. Was vermutlich so gut wie gar nicht passieren wird, sind, dass es vernünftige Handelsabkommen geben wird oder aber

dass die USA ihre militärische Präsenz in Osteuropa erhöht. Also da muss man ganz klar sagen, Trump möchte ja nicht in direkte Konfrontation mit Russland eintreten, weil sein Blick ist ja eher in Richtung China. Und was völlig utopisch ist, das ist der letzte Punkt, der gerade in den letzten paar Tagen, die Furore gemacht hat, nämlich, dass er vielleicht bestimmte Teile von Europa erwerben möchte oder gar militärisch besetzen möchte, wie zum Beispiel Grönland. Da muss man sagen, warum will er das? Weil das eben einmal hat Grönland selbst natürlich Bodenschätze und eine ganz kleine Bevölkerungszahl von 50.000 oder 60.000 Menschen. Leuten auf einer riesigen Landfläche. Und dann ist es aber ein großer Anlieger an die Arktis, um die auch die anderen Anliegermächte dort kämpfen. Das heißt, die USA möchte eigentlich ihren territorialen Grenzbereich zum arktischen Bereich vergrößern. Aber man muss sagen,

Dieses Projekt dürfte vermutlich nicht so erfolgreich sein, weil das gäbe internationale Kritik von allen Seiten, nicht nur von Dänemark, zu denen jetzt Grönland gehört, sondern die USA würde an Glaubwürdigkeit verlieren, wenn sie ja ein NATO-Land quasi... ein Land wegnimmt. Da müssten die anderen NATO-Länder sagen, was ist denn hier überhaupt los in den USA? Also das ist eher weniger wahrscheinlich. Und wenn wir jetzt mal aus dem europäischen Bereich rausgehen und schauen mal, was hat er denn außerhalb von Europa Und außerhalb von USA noch so viele Pläne. So, dann werden wir feststellen, da ist doch noch so einiges. Und auch hier habe ich zehn Punkte wieder rausgesucht. So, da gibt es drei, die von besonderer, markanter Bedeutung sind und die mit Sicherheit auf uns zukommen werden. Nämlich einmal politischer Druck gegen den Iran. Also er möchte da auf jeden Fall, weil er ja israelfreundlich ist,

Den Iran schwächen, denn der Iran ist ja Israels größter Gegner. So, dann was vielleicht manch einen in Deutschland freuen wird, ist eben, dass er wohl wieder auf dem Pariser Klimaabkommen und anderen vergleichbaren Abkommen raustreten will. So, und dann sehen wir eben diese langfristige strategische Tendenz, er möchte den Einfluss von China in den Schwellenländern, speziell in Afrika, eben reduzieren. Und da kann man sagen, okay, die drei Sachen, die sind sicherlich gebongt. So, und was steht denn noch als Zweites? Was ist noch relativ wahrscheinlich, was kommen wird? Ja, dann einmal, dass er eben weiter mit Nordkorea verhandelt, so wie er es ja damals vor acht Jahren schon gemacht hat, um eben Korea dazu zu motivieren, die Atombomben abzurüsten. So, dann wird er, um sein eigenes Image hochzusetzen, versuchen, in... Nahen Osten Friedensabkommen zu bewirken. Und er wird, was wiederum einige Kritiker der Covid-Politik oder viele Kritiker der Covid-Politik positiv stimmen wird, er wird vermutlich internationale Organisationen wie die WHO reformieren wollen. Und da die USA dort einen sehr großen Einfluss haben,

dürften diese Reformen zumindest während seiner Regierungszeit oder Amtszeit doch durchaus erfolgreich sein. Und das geht natürlich auch einher mit einem anderen Punkt, dass nicht nur die juristische Reform dieser Organisation aus Trumps Sicht ansteht, sondern eben auch eine Reduktion des amerikanischen Zahlungsbeitrages. Und der letzte Punkt, der auch hochwahrscheinlich ist oder eher wahrscheinlich, und vielleicht aber nicht vollständig umgesetzt werden kann, sondern erst mal nur gestartet werden kann, ist eben quasi propagandistische Maßnahmen und auch tatsächliche Maßnahmen, um die Kernenergie wieder populärer zu machen weltweit, um also zu sagen, jawohl, Kernenergie ist besser als eben die natürliche Energie. So, was weniger gut laufen wird und völlig offen ist, ob es denn, weitere Partnerschaften im Handel geben wird mit asiatischen Ländern, wenn man von China mal absieht, weil das ist ja quasi jetzt der Feind für die Zukunft. Und natürlich dasselbe eben auch für Afrika. Das sind die beiden Länder, Asien und Afrika. Da möchte Trump die Position von USA weiter aufbauen. Ja, und komplette Punkte, die ja überhaupt zum Scheitern verurteilt sind, habe ich da jetzt gar nicht gefunden, sondern

Sprich, in diesen Außenbeziehungen im globalen Bereich, da können wir einiges von ihm erwarten. Also sogar mehr Erfolg als im innenpolitischen Bereich und auch im europäischen. Denn da gibt es ein paar Sachen, die eben nicht funktionieren werden, auch wenn er das so angesprochen hat. Dann kommen wir zum nächsten Punkt, nämlich zu dem Russland-Ukraine-Krieg. Dort hat er ja Wahlversprechen gemacht und Sie wissen ja ganz genau, wovon ich da rede. Da muss man sagen, bei genauerer Betrachtung findet sich da überhaupt gar kein Punkt, der auf seiner Erfolgsschiene unmittelbar liegt, wo man sagen könnte, ja, Da wird er auf jeden Fall vieles erreichen. Und das ist sehr wahrscheinlich oder zumindest wahrscheinlich. Nein, es ist von vornherein schon alles wackelig. Das fängt schon damit an, die Militärhilfe für die Ukraine zu reduzieren. Warum ist das wackelig? Weil es eben innerhalb seiner eigenen Partei genügend Lobbyisten gibt, die von der Rüstungsindustrie bezahlt werden. Das heißt, das kann er zwar behaupten, aber selbst innerhalb seiner eigenen Partei hat er dort gar nicht genügend Rückhalt.

Das Gleiche gilt eben, dass er quasi die anderen europäischen Länder angreift und auch andere NATO-Länder, was ja oftmals dasselbe ist, aber nicht zu 100 Prozent deckungsgleich, dass die doch bitte gegenüber Russland einen anderen Kurs fahren möchten. Da wird er im Grunde genommen die anderen Länder nicht so wirklich von überzeugen können, bis auf ein paar Länder, von denen wir es ja schon wissen. So wie zum Beispiel Ungarn oder eben Slowakei. Das heißt, das sind solche Länder, wo man sagen muss, ja die stehen eh schon auf Trumps Seite, aber alle anderen sind ja eigentlich dagegen. Das heißt, was er mit seinen Maßnahmen macht, ist ja eher den westlichen Block an der Stelle zu schwächen. So und dazu zählt natürlich auch die Reduktion der NATO-Unterstützungen. Ja, dass er sagt, okay, er will da eigentlich nicht viel einzahlen, aber die anderen, die versprechen ja auch nur, dort einzuzahlen und tun das dann nicht wirklich, außer so ganz kleine Länder. Und insofern wird die USA wohl aus diesem Zahlungsmeisterzwang nicht so ganz rauskommen.

Das sehe ich noch nicht so, dass er dort tatsächlich wesentliche Anteile verändern wird. Und dann geht es natürlich darum, für sein eigenes Image, dass er sich gerne als Friedensapostel kundtun würde, wenn er Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine in Gang setzen könnte. Das sind allerdings Positionen, wo man sagen muss, kann er das denn überhaupt schaffen? Grundsätzlich kann er schon was tun, aber man darf ja dabei nicht vergessen, es ist ja nicht nur Russland und die Ukraine. Es sind ja noch die Europäer da, es sind auch noch die NATO, sprich die Rüstungskonzerne, die hängen auch noch dran. Also er kann ja dort alleine gar nicht entscheiden. Das Einzige, was er vielleicht mit einiger Mühe entscheiden könnte, wenn ihm nicht seine eigene Partei dazwischen funkt, dass er eben die Finanzierungsmittel für die Ukraine zurücknimmt und keine Waffenlieferungen macht oder weniger. Aber mehr ist da eigentlich gar nicht drin. Und was mit Sicherheit auch nicht funktionieren wird, obwohl er das ja versprochen hat, das sind eben irgendwelche Energielieferpartnerschaften mit Russland. Also ob er das überhaupt ernst meint, sei mal dahingestellt. Und was völlig absurd ist, ist natürlich die Beendigung des Ukraine-Krieges innerhalb von 24 Stunden. Und warum ist das absurd? Weil eben aufgrund der unterschiedlichsten geostrategischen und der

politischen Interessen der aller Beteiligten, das sind eben mehr als Russland und Ukraine, das überhaupt gar nicht machbar ist. Da hängt zu viele Interessen dran. Das muss Monate über Monate über Monate müssen dort die Diplomaten fahren. Da können selbst zwei Präsidenten, selbst wenn die sich treffen würden, die können das nicht einfach an der Stelle so beschließen. Da muss sehr viel auf der nächsten und übernächsten bürokratischen Ebene auch noch bewerkstelligt werden. Und denken Sie nur daran, dass also Putin ja auf keinen Fall irgendwelche NATO-Streitkräfte auf ukrainischem Boden haben will, geschweige denn, dass die Ukraine NATO-Mitglied wird. So, die Europäer wollen aber genau das. Die wollen ja oder versprechen ja der Ukraine, dass sie in die NATO kommen soll. Also besteht doch wenig Chancen, dass da irgendeine Kompromisslösung stattfindet. Die Ukrainer hingegen, die wollen ja am liebsten keinerlei Gebietsverluste haben, während Russland darauf beharrt, dass die vier Oblasten mittlerweile schon im russischen Staatsgebiet seien und die Krim sowieso. Das heißt, das sind ja fünf Gebiete, die im Grunde genommen gar nicht mehr von Russland zurückgegeben werden sollen.

Das heißt also, das dürfte alles äußerst nebulös sein. Sprich, dieser Spruch mit der Ukraine, der ist nach meiner Meinung nach wie vor ein Stimmungsspruch, der mit der Realität relativ wenig zu tun hat. Ich prognostiziere aus dem, wie ich den Trump einschätze, er möchte das zwar, aber aus verschiedenen Gründen wird er es nicht können und er wird keinen finden, der da mitmacht. Weder Herr Putin wird da mitmachen und Herr Selenskyj kann es sich innenpolitisch auch nicht erlauben, weil er dann komplett das Ansehen bei seinem Volk verspielt hätte. Dementsprechend bleibt also die Frage übrig, was genau wird der Trump realistisch umsetzen können in der Zeit, wo er jetzt vier Jahre Zeit hat. Und wir gehen mal davon aus, dass er tatsächlich auch die vier Jahre hat. Durchhalten wird, dass er nicht erkranken wird oder er ist ja schon fortgeschritten im Alter, sterben wird oder dass seine Feinde ihm eine politische oder körperliche Falle stellen und er seine Präsidentschaft vorher schon beenden wird, zwangsläufig oder gewaltmäßig.

So, da möchte ich mal von all den vielen Infos, die wir hier haben, die ja selbst nur ein Ausschnitt sind aus dem ganzen Panorama von Wahlversprechen, diejenigen herausnehmen, die fünf wichtigsten, wo wir mit Sicherheit von ausgehen können oder angrenzender Sicherheit, dass er das machen wird. Das ist also einmal, dass er... Im Thema Sicherheit und Verteidigung. Die USA versucht zurückzuziehen aus der NATO oder zumindest schwächeren Beitrag zu liefern. Und dass er versuchen wird, die Ukraine-Hilfe zu reduzieren. Wie erfolgreich das dann sein wird, das ist noch eine andere Geschichte. werden wir sehen, dass er versuchen wird, Deals mit Putin zu machen. Und dass er versuchen wird, die Konfrontation mit der EU im Grunde genommen aufrecht zu halten. Nicht, weil er gegen die EU ist, sondern weil er die Position von den USA stärken möchte. Was sicherlich aus unserer kritischen Sicht begrüßenswert ist, dass wenn er die internationalen Organisationen wie die WHO übernimmt,

reformieren möchte oder zumindest die eine Reform anstoßen will und vielleicht auch Kürzungen der Zahlungen, um dadurch den Einfluss der UN durch die USA zu reduzieren, damit auch andere Länder mehr mitbestimmen können. Das Thema regenerative Energien dürfte in den USA zumindest bis zur nächsten Wahl dann erstmal ein Ende gefunden haben und er wird eben sein Projekt mit 200 Atomkraftwerken a 1 Gigawatt Das wird natürlich auch weltweit auf Resonanz stoßen, weil viele Länder mitgekriegt haben, dass die grüne Energie weder wirtschaftlich noch umweltfreundlich ist, sprich ein historischer und technischer Irrweg. Und das wird man vermutlich jetzt zum Anlass nehmen, sich der USA anzupassen. In der Summe haben wir also eigentlich das Ergebnis, wie wir es auch schon aus der Tagespresse bei neutraler Betrachtung nehmen können.

dass Trump eben eine nationalistische, unilaterale Politik machen wird. Das heißt eben America first. Und mehr ist eben bei Trump im Grunde genommen nicht zu erwarten. Amerika, Amerika, Amerika. Traut er sich zu sagen, während wir in Deutschland das Wort Deutschland, Heimat oder unser Volk überhaupt nicht mehr in den Mund zu nehmen wagen, weil das ja als rechtsradikal oder noch Schlimmeres gilt? In diesem Sinne möchte ich Sie bitten, tragen Sie mal Ihre Meinung unten in die Kommentare ein. Was Sie sich von Herrn Trump tatsächlich erhoffen und ob Sie glauben, ob er den Ukraine-Krieg tatsächlich beenden kann. Und wenn ja, wie lange es wohl dauern wird. Bis zum nächsten Mal. Die Welt klar sehen. Klar sehen, clever denken, frei handeln. Die Welt klar sehen.

Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „TRUMP 2024/2025 | Wahlversprechen vs. Realität“, Die Welt Klar Sehen, 18.01.2025.

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Zwei Tage vor Trumps zweiter Amtseinführung bewertet Uwe Loose dessen Wahlversprechen für 2024/2025 und vergleicht sie mit der Bilanz der ersten Amtszeit. Schwerpunkt: Realisierbarkeit nach Innenpolitik, EU-Politik, globaler Außenpolitik und dem Ukraine-Krieg.

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