Donald Trump krempelt die USA und die Welt komplett um21.01.2025
Abschrift
Abschrift des Videos vom 21.01.2025169 Abschnitte
Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.
Uwe
Ja, gestern war er nun der Tag, den die Hälfte der Welt mit Schrecken erwartet hat und die andere Hälfte krampfhaft entgegengefiebert hat, ob denn nun alles besser werden würde, ob Herr Trump es überhaupt bis zur Inauguration schaffen würde oder nicht vielleicht vorher die Treppe runterfällt und sich das Genick bricht oder von einem verrückten Attentäter niedergemetzelt wird. Nichts von alledem ist passiert, sondern Trump hat seine Inauguration Ja, vollzogen. Viele von Ihnen werden es sicherlich gesehen haben. Ja, aber der Aufschlag, den er gemacht hat, ja gleich 100 oder 200 präsidiale Verordnungen zu machen und seine ganzen vielen Wahlversprechen. Ja, was ist davon zu halten? Grundsätzlich schauen Sie einfach mal hier rein. Da habe ich mal ein kurzes Video zu gemacht, ja, zu den Wahlversprechen, die die wichtigsten waren und was man aus früheren Zeiten, aus seiner ersten Präsidentschaft sah. ableiten kann. Aber heute geht es darum, dass wir zu dritt bei ETVC, also dem Löwenherz Elijah Tee, diskutiert haben, was wir von Herrn Trump realistisch erwarten können. Und zu Gast war auch Rechtsanwalt Markus Haintz, der ja auch sehr aktiv ist und einige interessante Anmerkungen zu machen hat. Das heißt, zu dritt versuchen wir mal, das Phänomen Trump zu ergründen und wollen mal schauen, ob es dann besser wird für die Welt. Oder vielleicht auch nicht? Klar sehen, clever denken, frei handeln. Willkommen bei Die Welt klar sehen.
Eli
Und ein Mann, der mindestens genauso schlagkräftig ist wie der liebe Herrgott, zumindest ist er der Mann, zu dem ich aufsehe, ist der Uwe, der Klardenker Uwe, mein Kanal-Kompagnon, mit dem ich zusammen jetzt den Donald Trump, der sich für Gott, naja zumindest eingesetzt oder von Gott eingesetzt hält, um sich also mit Uwe über Donald Trump zu unterhalten. Uwe ist nicht nur Kanalkompanion, sondern Analyst aus der Ferne, aus Hamburg, hat sich die Inauguration angeguckt und kommt zu einem vernichtenden, wie so oft, aber auf den Punkt richtigen Urteil. Lieber Uwe, wir haben uns eine Woche nicht gesehen. Hallo, wie geht es dir?
Uwe
Ja, gut geht's mir. Wir haben ja alle drauf gefiebert, was denn nun mit diesem zwiespältigen Menschen Trump passieren wird. Ob er es überhaupt bis zur Inauguration lebend schafft oder nicht. Und vor allen Dingen, wird er tatsächlich die Welt umkrempeln oder ist das alles nur Geblubber?
Eli
Gut, du bist der Einzige, muss ich fairerweise gestehen, der sich wirklich Sorgen gemacht hat, ob er da nochmal ums Eck gebracht wird. Du hast ja relativ logisch schon hergeleitet, das würde jetzt keinen Sinn machen, weil dann, wer auch immer das in Auftrag gegeben hätte, sich in eine schwache Position manövrieren würde. Von daher sind wir froh, berichten zu können, Trump geht es gut, dir geht es gut und jetzt sind wir alle darauf erpicht zu analysieren, ob er... Ja, die Wahrheit gesagt hat mit all seinen vollmundigen Versprechungen. Über 200 Dekrete hat er schon angekündigt. Vielleicht erst mal vorne ab. Was hat er überhaupt für einen Eindruck gemacht? Was hat die Zeremonie für einen Eindruck gemacht? War das jetzt Chaos, weil es nach innen verlagert werden musste? Hast du das Gefühl, es hat gelitten unter den Sicherheitsvorkehrungen, die ja extrem hoch sein sollen? Was war das für ein Gesamteindruck für dich?
Uwe
Naja, also die Sicherheitsvorkehrungen sind ja bei solchen Präsidentschaftsnominierungen oder, ich sage mal, Inaugurationen immer hoch. So, dass er diesmal drin war, ist ja auch nicht das erste Mal in der Geschichte. Bei dem Ford war das ja, glaube ich, auch schon gewesen. Also insofern, das ist nichts Neues. Und natürlich gibt es mal ein Protokoll. Aber ich denke, das ist doch hier alles wunderbar gelaufen. So sicherlich ausgewähltes Publikum. Es waren ja auch viele der Präsidenten, Vorpräsidenten da. Ich glaube, ausdrücklich abgesagt hatte ja Michelle Obama. Die wollte wohl nicht kommen. Und ansonsten sind aber die, die noch leben, eigentlich wohl alle da gewesen.
Eli
Das ist der Chef von Google. Das ist dieser Sundar Pichai oder wie der heißt. Der guckt hier gerade hervor. Ist ja auch witzig. Tim Cook, den Chef von Apple, habe ich auch gesehen. Den einzigen, den ich nicht gesehen habe, entschuldige, dass ich unterbreche, ist Elon Musk. Der war ja nur der Gönner aus dem Hintergrund und der war irgendwie abwesend. Ah, Moment. Da ist er doch. Das ist das erste Mal, dass ich ihn sehe tatsächlich. Also am Start hätte mich auch gewundert, muss ich ganz ehrlich sagen. Also mittendrin statt nur dabei. Gut, mach weiter. Du sagst alles wie am Schnürchen gelaufen.
Uwe
Ja, im Prinzip ist alles wunderbar gelaufen. Es ist natürlich ein Protokoll. Das muss ja alles, ich sage mal, für die Wichtigkeit des Anlasses immer Schritt für Schritt gehen. Und das ist ja eben einmal an der Stelle, wer redet wann und nachher, wo geht er denn hin? Und zum Schluss fliegt er ja mit dem Helikopter dann weg. Also sprich, das ist eigentlich protokollgemäß. Der einzige Unterschied war, dass es eben drinnen war und nicht draußen. Und dass eben hier entsprechende Sicherheitsvorkehrungen gewesen sein sollen. Das nehmen wir mal an, dass es so ist. Aber wie du schon sagtest, es ist eher unwahrscheinlich gewesen, dass hier was hätte passieren können. Wobei du jetzt nicht erklärt hast, was ich erklärt hatte. Das heißt, die Zuschauer wissen ja gar nicht, was mein Gedankengang war.
Eli
Das ist richtig, aber weil dein Gedankengang richtig war und die Sache ansonsten ohnehin müßig wäre, anzunehmen, irgendeiner von uns beiden hätte mal daneben gelegen, gehen wir einfach davon aus, dass dein Gedankengang eben ins Schwarze getroffen hat und von daher müssen wir uns ja nicht mehr loben, als wir das ohnehin schon gleich in den nächsten zwei Stunden noch machen werden. Vielleicht daher die wichtigste Frage vorneweg, weil das ist etwas, das ist eventuell ein wenig unerklärlich, selbst für jemanden, der fast so allwissend ist wie du. Und es ist die Frage, die sich mir aufdrängt, mit der ich diesen Stream beginnen und wahrscheinlich heute auch abschließen werde, nach unserer Analyse. Und es ist die Frage, was um alles in der Welt trägt Melania da eigentlich auf dem Kopf? Ich werde versuchen, mal irgendwie ein Bild zu finden, wo man sie ein bisschen besser sieht, wahrscheinlich hier. Hast du irgendeine Erklärung für dieses Ufo, diese Untertasse, dieses Gefährt, was auch immer das sein soll, was sie da irgendwie vor sich her trägt?
Uwe
Ja, also zunächst einmal ist es ja sicherlich durchaus, ich meine, sie ist ja früher mal ein Model gewesen und insofern ist klar, dass sie im Mode bewusst ist, so dass sie sicherlich auch einen tollen Hut-Designer gefunden hat. So der Hut, ich sage mal, was repräsentiert, repräsentiert, dass man seine Gedanken nicht zum Ausdruck bringt, dass man seine seine Augen im Schatten verbirgt, sprich, dass man eigentlich die graue Eminenz sein möchte. Oder vielleicht möchte man auch gar nicht anwesend sein und seine Langeweile einfach hinterm Hut verstecken. Also da sehe ich jetzt mal so zwei Pole einer gewissen Spannungsbreite.
Eli
Ich mag ja Melania grundsätzlich. Man muss sich ja mal vorstellen, was sie für eine Geschichte hinter sich hat. Ja, so als Model im Prinzip in ein Land zu kommen, als Migrationshintergrund. Ich glaube, sie kommt aus dem osteuropäischen Raum und dann die Sprache zu lernen und sich dann irgendwie den Präsidenten zu angeln, dann die First Lady zu sein, das alles zu navigieren, Skandale zu vermeiden, modebewusst zu bleiben und als Frau zu sein. auch im alter sage ich mal sexy trendy ja und irgendwie auch jung zu bleiben das ist natürlich alles eine herausforderung aber sie ist jetzt eben nicht unbedingt gerade dafür bekannt besonders viele emotionen zuzulassen das liegt in aller erster linie vielleicht an ihrer osteuropäischen kühle vielleicht liegt auch in dem vielen botox im gesicht ich sage ja ich mag sie ja aber die ironie schreit einen förmlich an ja und darüber hinaus mit diesem hut ob sie sich jetzt nun und auch ihrem haus ihrem husband ihrem mann da irgendwie gefallen getan hat oder stattdessen mehr zu Gesprächsstoff beigetragen hat, dass, naja gut, das ist der Klima inzwischen klar. Wir reden hier zum Einstieg inzwischen schon mehr über Melania und ihre Hutauswahl als über Trump selbst. Aber jetzt müssen wir zum Mann der Stunden tatsächlich kommen, denn er hat ja einiges vor mit der Welt, mit Amerika und gleichzeitig will er halt die ganze Welt so ein bisschen verbessern. Was ist dir denn aufgefallen, sag ich mal so, an den wichtigsten, die springendsten Punkte, die einem sofort eben in Erinnerung kommen, wenn du dir seine Inaugurationsrede noch einmal vergegenwärtigst?
Uwe
Ja, er hat im Grunde genommen erst mal angefangen, die Vorgängerregierung niederzumachen, dass die eben korrupt und kriminell und sonst nicht was sei, sodass sie gegen die Bürger arbeitet und dass er eigentlich den Staat jetzt wieder in Gang setzen will, das Vertrauen eben wieder zurückbringen will in die Administration, in die Regierung und dass die eben die Vorgängerregierung Bildungssystem, Gesundheitssystem alles quasi versaut hat, Und dass sie eigentlich Betrüger gewesen sind und die nationale Einheit zerstört haben. Und das ist natürlich genau entgegen dem, was Trump will, America first. Wobei man ja fairerweise sagen muss, das wollten ja eigentlich alle Präsidenten, America first. Aber Trump hat es sich nun besonders auf die Fahnen geschrieben. Und jetzt, nachdem er dann, ich sage mal, seine Vorgängerregierung niedergemacht hatte, um sich dadurch auch zu erhöhen und seine Wichtigkeit zu betonen, Wie wichtig er als Problemlöser ist, hat er eigentlich auch gleich mit dem für ihn, ich sag mal, wichtigsten Punkt angefangen, nämlich mit der Remigration. So, dass er eben die Sicherheitslage an der Südgrenze verbessern will. Und dann, die Zahlen schwanken ja so ein bisschen, es geht... Ich glaube, maximal um 11 Millionen Bürger, die davon betroffen sein könnten. Ich denke, das mag ein Problem sein, das will ich nicht bestreiten. Aber ich habe so meine Befürchtung, dass das nicht vollumfänglich umgesetzt werden kann, selbst mit massiven Mitteln. Also da könnte man jetzt noch drüber reden.
Eli
Was konkret, Uwe? Da habe ich dich verloren. Ich habe gerade mit einer Quellenarbeit gemacht. Was ist schwer umzusetzen? Migration? Schwer umzusetzen? Ja. Mammutaufgabe, sagst du. Kolossal einfach. Aufgrund der Zahlen, aufgrund der rechtlichen Hürden.
Uwe
Ich sage mal, selbst wenn von Amerikas Seite alles in Ordnung wäre, wo will er die denn hinschieben? Er kann sie doch nur auf die Südgrenze zwischen USA und Mexiko schieben. Was passiert denn dort, wenn auf einmal eine Million Leute oder zwei oder fünf oder zehn Millionen Leute sind? Das heißt, da hat man dort eine humanitäre Katastrophe in einer Größenordnung, wie wir sie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr hatten. Und mit anderen Worten, das wird sich die USA gar nicht leisten können. Die können gar nicht alle 11 Millionen Migranten oder illegalen Migranten abschieben. Mal abgesehen davon, die müssten ja erstmal gefunden werden. Das heißt, nur weil da jetzt ein paar tausend Beamte einstellt, wie sollen jetzt ein paar tausend Beamte eine Million Leute einsammeln? Da müsste ja jeder Beamte tausend Leute abschieben. Das scheint mir eine Mammutaufgabe zu sein, die man vielleicht angehen kann, aber ob sie denn jemals erfolgreich sein wird, sei mal dahingestellt. Aber es ist auf jeden Fall etwas, mit dem man viele Punkte machen kann.
Eli
Gut, alles klar. Lass uns auch viele Punkte machen, bevor wir uns verlieren. Du sagst also, Migration ist ein Highlight, das ist dir in Erinnerung geblieben. Ist da sonst noch was? Red erstmal nur von den Highlights. Welche Punkte waren da noch, wo du sagst, okay, zu denen würdest du nachher gerne noch was sagen? Du spielst immer in deinem Mikrofon rum, du hast dich gerade gemutet.
Uwe
Nein, ich bin nicht gemutet.
Eli
Jetzt bist du wieder da. Doch, du warst gerade gemutet. Sonst hätte ich ja gesagt... Gut, ist ja auch egal, jetzt hören wir dich wieder. Also, welche Punkte hast du noch?
Uwe
Also er hat natürlich bei der Südgrenze eben noch diese Drogenkartelle noch mit erwähnt, dass er die eben als Terroristen betrachten will. So, dann will er die Inflation bekämpfen, die er dann im Grunde genommen zweiteilig sieht. Einmal zu viele Staatsausgaben und dann eben die übermäßigen Energiekosten. Sprich, das geht eben gegen den Green Deal und die ganzen erneuerbaren Energien. So, stattdessen will er dann lieber mehr nach Öl und Gas bohren, das auch alles exportieren. den Green Deal auf jeden Fall beenden. Er möchte auch quasi die Umweltförderung für die Elektroautos kürzen.
Eli
Uwe, es kann ja nicht alles ein Highlight sein. Ich habe dich doch nach den Highlights gefragt. Du sagst also, wirtschaftlich sind Akzente gesetzt worden, jetzt bist du bei der Umweltpolitik. Die Rückabwicklung des Green New Deals ist ein weiterer Punkt, also des Klimawahnsinns.
Uwe
Ja, also die Frage ist ja eben, wie du Highlight definierst. Er hat ungefähr 20 Punkte erwähnt.
Eli
Das sind ja nicht alles Highlights. Das können ja nicht 20 Highlights gewesen sein. Wenn du jetzt sagen müsstest, so die drei wichtigsten, da hat er mich überrascht, die sind mir in Erinnerung geblieben. Also ich gehe ja mit bei Migration. Was sagst du dann ansonsten? Wirtschaft, Klima, Militär?
Uwe
Ja, aber es ist ja nichts überraschend gewesen. Sind ja alles Sachen gewesen, die er schon monatelang vorher erzählt hat. Insofern war es ja kalter Kaffee, was er erzählt hat. Er hat ja nur das erzählt, was er sonst auch immer erzählt.
Eli
Also in dem Ozean von kaltem Kaffee, was waren die Inseln, die Highlights, wo du sagst, die waren beeindruckend, die haben herausgestochen?
Uwe
Für mich hat da nichts herausgestochen. Für mich war das alles derselbe Sermon.
Eli
Das ist schwierig mit dir heute, wie Zähne ziehen. Unglaublich. Also ich sag mal so, Migration, ich sag's mal auf meine Art und Weise, dann haben wir eine Gesprächsgrundlage. Für mich waren seine Aussagen in puncto Migration tatsächlich interessant, ja. Aber Highlight wirklich über allem stand, vielleicht hab ich auch noch den Peter Böhringer im Ohr, seine haushaltspolitischen, im Prinzip, ähm, Unternehmungen, weil damit riskiert er offene Konflikte, einerseits mit seinen Gönnern, mit seinen Geldgebern, weil er möchte ja die Klimapolitik auf den Kopf stellen, beziehungsweise eventuell komplett absagen, dieses ganze Gedöns, was damit einhergeht. Green New Deal, aber eben auch Förderung von zum Beispiel eben Windkraftanlagen und auch Förderung von E-Autos, da sehe ich einen Kollisionskurs. Gleichzeitig will er ja, immer wirtschaftsstärker werden, möchte eben günstige Energie verwenden, um immer mehr zu exportieren. Das scheint aber wiederum zu kollidieren mit zum Beispiel seinem Größenwahn, der da ist. Der mexikanische Golf soll umbenannt werden nach Amerika. Er will Grönland einverleiben, er will Kanada eventuell einverleiben und er möchte vielleicht also auch damit mit Panama und diesem Kanal China provozieren. Und da sage ich ganz persönlich, weil das halt weltweite Implikationen hätte, ist das für mich, ja, Auf der Meta-Ebene, das, was mich am ehesten angesprochen hat, wo ich sagen muss, da würde ich ansetzen, da würde ich nachhaken.
Uwe
Ja, das können wir gerne so machen, Eli. Also für mich, wie gesagt, ich sehe da keine großen Schwerpunkte, weil eben jeder dieser Punkte, die er genannt hat, haben eine ganze Menge, ich sage mal Vorteile, aber sie haben auch jeweils eine ganze Menge Nachteile. Also zum Beispiel hätte mich da noch am ehesten angesprochen, ja, diese Konfliktsituation zwischen militärischer Aufrüstung, die er betreiben möchte und gleichzeitig aber dem Anspruch, dass er überall, dass er als Friedensbringer gehen will. Das ist zum Beispiel auch so eine doppelgesichtige Angelegenheit, so ein Januskopf. So ist die Frage zu verstehen. Will Amerika dann eben als Schutzmacht gehen, um Frieden durchzusetzen, so wie Amerika sich das vorstellt? Und wieso... provoziert er dann mit seinem panama geschichten die china ja so also spricht da sind so viele ungereimtheiten drin ja dass man sagen kann okay ich kann mir einen punkt raussuchen aber sobald ich da anfange tiefer zu graben merkt man das ist nicht so ganz rund oder auch zum beispiel eben die Mit dem Musk, ja. Der Musk ist sein größter Förderer und jetzt werden dem aber dann die Subventionen gestrichen fürs Auto oder meinetwegen, wenn überhaupt der Green Deal abgeschafft wird, die Umweltzertifikate. Das heißt, da hat der Musk ja auch Nachteile von. Da muss man sich doch die Frage stellen. Was will der Musk denn eigentlich? Also auch dort ist quasi eine Problematik, die hier jetzt in dieser Erfolgsrede, die ich persönlich insgesamt, fand ich sie sehr, sehr motivierend für das amerikanische Volk. Sie war eines Antritts eines Präsidenten sehr würdig. Und ja, ich sage mal, Ja, eben stark. Das erwartet man von einem Präsidenten, dass er wirklich mal Tacheles redet, dass er mal eine Richtlinie vorgibt und nicht wie unsere komischen Politkasper, die wir in Berlin sitzen haben, die immer nur irgendwelche Worthülsen vor sich hin blubbern, die man schon hundertmal gehört hat und wo einem schon die Langeweile aus den Ohren rauskommt, sobald die nur den ersten Satz gesagt haben.
Eli
Hm, richtig. Gut, also darauf können wir uns einigen, dass unsere Politiker langweilig sind, aber deshalb müssen wir uns ja auch fragen, sind die amerikanischen Politiker vielleicht deshalb so viel spannender, weil sie uns eben halt so viel Humbug erzählen. Und die deutschen Politiker sind halt einfach nüchtern, sind halt einfach realistischer, machen keine großen Versprechungen, weil sie wissen, selbst die kleinen Versprechungen können sie ohnehin nicht halten. Aber Stichwort Versprechungen nicht. Du hast ja eine Übersicht vorbereitet. Der Uwe ist ja parat, der ist ja auf Zack, liebe Freunde. Ihr wollt das Ding nicht gesehen haben oder gelesen haben, aber ihr müsst es gesehen haben. Und zwar bereitet er hier analytisch auf eine Bilanz der Versprechungen, Uwe, wenn ich das richtig verstanden habe, von Donald Trumps erster Präsidentschafts, sag ich mal, Amtszeit, was er denn nun davon quasi hat umsetzen können. Trumps Wahlversprechen, ja. Und da sagst du, na gut, was sagst du denn diesbezüglich? Also die Zahlen sprechen ja so ein bisschen für sich, oder?
Uwe
Das erste ist mal, dass man sich gar nicht bewusst macht, weil wir kriegen ja immer nur so die wichtigsten Wahlversprechen. Und da hat sich mal eine Zeitung die Mühe gemacht, alle seine Wahlversprechen aufzuschreiben und aufzulisten und sind auf fast 300 gekommen. Also konkret eben 282. Das heißt also, die kennt ja kein Mensch. Oder andersrum gesagt, er hat jedem alles versprochen.
Eli
Und das war 2016, Freunde. Genau.
Uwe
um 2017 Präsident zu werden. Und nun kann man natürlich, könnte man jetzt ganz analytisch nachgehen und sagen, wir prüfen jetzt alle 282, was hat er denn dort gemacht? Das können wir als Ausländer aber nicht machen, zumal es für uns auch uninteressant ist. Ich habe mal versucht, die zehn wichtigsten rauszunehmen, zu identifizieren, wichtig im Sinne von mit der größten Bedeutung, national oder international. So, und die dann aber wiederum quasi zu analysieren, ob sie vollständig, teilweise oder gar nicht oder überwiegend oder überwiegend nicht umgesetzt wurden. So, und da brauchen wir gar nicht so sehr ins Detail reinzugehen. Ja, wir gucken uns vielleicht nur mal die ersten zwei an. Also Steuersenkung wollte er machen und Stärkung der US-Militärmacht. Das hat er vollständig durchgeführt. Arbeitsplätze hat er sich drum bemüht und das war auch mehr oder minder erfolgreich. Auch eine strengere Einwanderungspolitik. Den Islamischen Staat wollte er bekämpfen. Und das war es dann eigentlich auch schon mal jetzt von den zehn stärksten Sachen. Und dann wurde es schwächer. So ein ganz interessantes, wenn wir mal eben weiter unten gucken, in Zeile 9, drain the swamp, also den Sumpf austrocknen. Das war ja die Geschichte, wo er meinte, dass man die Korruption und den Deep State bekämpfen müsste. Das war aber eine seiner schwächsten Positionen. Und jetzt kann man sich die Frage stellen, warum war das so schwach? Ja, weil eben er in Washington natürlich, da sind ja alle Ämter komplett durchsetzt von diesem Deep State Agenten.
Eli
Das heißt, dort muss man, das hatte ja auch vorhin dein Gesprächspartner Peter Böhringer, der hat das richtig gesagt, dieser riesengroße Regierungsapparat, der Bürokratenapparat, den musst du ja mit austauschen, wenn du deine ambitioniertesten Pläne irgendwie umsetzen willst.
Uwe
Es war ja gerade heute oder gestern habe ich eine Nachricht gelesen, dass 50 Prozent der Beamten in Washington sagen, dass sie auf keinen Fall Trumps Anweisungen umsetzen werden. Das heißt also, er hat da ja ein Problem. Das gilt natürlich für jeden Regierenden, für jeden Präsidenten, auch Bundeskanzler und, und, und, dass er eben eine Bürokratie benötigt. Oder zum Beispiel eben auch Obamacare, eben die Gesundheits- und Krankenkassengeschichte. Da hat er quasi nichts bewegt. Das hängt eben auch damit zusammen, dass eben teilweise in der eigenen Partei auch Widerstand ist, dass eben bestimmte gesetzliche Regelungen sind und die kann man nicht einfach so als Präsident mit präsidialen Akten, beseitigen. Da gibt es zwar schon Möglichkeiten, er hat da gewisse Freiheiten, aber diese Freiheiten, die er hat, die haben dann auch nicht wirkliche Gesetzeskraft und können dann durch Klagen wieder aufgehoben werden. Das muss man sich ganz klar machen. Nichtsdestotrotz finde ich, wenn man nur die zehn Sachen betrachtet, die er 2016, 2017 dann angegangen hat, er hat davon die Hälfte quasi umgesetzt. Und wenn bei uns in Deutschland ein Politiker die Hälfte von dem umsetzt, was er verspricht, dann wäre das doch schon ein super Politiker. Das heißt, selbst wenn man sagt, der Trump ist ein Sprücheklopfer und ein Spruchkasper, aber er tut auch was. Er tut was und kann eben eine gewisse Erfolgsbilanz nachweisen. Und ich denke, 50 Prozent ist schon ein gutes Ergebnis.
Eli
Ganz kurz für euch nur auf der Metaebene, dass ihr diese Grafik etwas besser verstehen lernt. Das sind also seine Wahlversprechen, mit denen er also Wahlkampf gemacht hat 2016. Und von links nach rechts, es müsste eigentlich umgekehrt sein, aber lassen wir das mal, wie dem auch sei, je weiter rechts, umso weniger hat er das quasi umgesetzt. Von daher umgesetzt hat er, was er versprochen hat, Steuersenkungen, Stärkung der US-Militärmacht. Etwas weniger geschafft hat er Schaffung von neuen Arbeitsplätzen, aber immerhin noch positiv. Strengere Einwanderungspolitik hat er umgesetzt, aber auch nicht zu 100 Prozent. Allein zum Beispiel seine Wall, build the wall, we gonna build the wall, hat er immer wieder gesagt. Er will ja seine riesengroße Mauer bauen. Davon sind ja nur zwei, drei Prozent oder was gebaut worden. Also angefangen hat er, aber zur Wahrheit gehört auch, wenn die Wand oder die Mauer halt eben nicht komplett ist und wenn die drei Prozent, die da sind, in Anführungszeichen ohnehin schon durchlässig sind, dann kannst du halt nicht so gut Migration damit bekämpfen. Bekämpfung des islamischen Staates, das hat er in der Tat hinbekommen, aber auch hier sehen wir, die benennen sich teilweise eben um und übernehmen dann halt eben Syrien, so dass unsere syrischen Flüchtlinge, lassen wir das Thema. Aber zumindest das hat er halt eben auch nicht ganz geschafft. Fairerweise hätte er natürlich acht Jahre Zeit am Stück gehabt, lieber Uwe. Dann hätte er vielleicht auch mehr davon umsetzen können. Aber diese Unterbrechung, weil wir wissen ja alle, dass Sleepy Joe Biden auf jeden Fall gewonnen hat 2020, die hat eben dazu geführt, dass seine Bilanz etwas eingefärbt ist. Weniger geschafft hat er eben den Bau dieser Mauer an der Grenze zu Mexiko, die Neu- oder Umverhandlung von Handelsabkommen, auch wenn er sich immer wieder als der große Dealmaker gibt, ist ihm in Anführungszeichen nur zur Hälfte gelungen, was ihm gar nicht gelungen ist, weil das einfach von der Größe der Ambition her vielleicht eben ein bisschen zu viel gewesen ist. war Infrastrukturinvestitionen. Dazu ist das Land einfach viel zu marode, viel zu überschuldet und wie so oft muss die ganze Kohle halt eben zuerst in Aufrüstung gesteckt werden und erst danach in Infrastruktur. Also ist auch ihm das nicht gelungen. Die Korruptionsbekämpfung ist ihm auch nicht gelungen. Bester Beweis dafür ist, dass sein Nachfolger unmittelbar einer der korruptesten Präsidenten gewesen ist, den es jemals in Amerika gegeben hat. Und sein Sohn und so weiter, Hunter Biden, war ja auch einer der korruptesten Söhne, die es je überhaupt gibt. Stichwort der Laptop aus der Hölle und so weiter und so fort. Also das hat er auch nicht geschafft. Was mich aber wundert, lieber Uwe, und das ist der letzte Punkt, den du mir hast, wo ich gedacht hätte, das wäre relativ einfach, vielleicht sogar per Dekret wieder aufzuheben, und das ist nämlich dieser Obamacare, diese universelle Pflichtkrankenversicherung, die... Aber immerhin, zumindest ein Teil der Amerikaner hat eben Pflichtkranken versichert. Er hat wirklich groß damit Werbung gemacht und hat das eben nicht hinbekommen, das tatsächlich restlos zu ersetzen. Also worauf ich hinaus möchte, ist, man sieht, er kann also und ist auch mit Versprechen in der Vergangenheit gescheitert. Aber Uwe, Frage an dich. Jetzt ist ja eine neue Zeit, die angebrochen hat. Wir haben auch bei Peter Böhringer vorhin gehört, der Wind hat sich gedreht, der Kulturkampf ist nach vorne geschritten und vor allen Dingen ist es seine zweite, ist es damit seine letzte Amtszeit. Wird er jetzt mehr aus den Vollen schöpfen können?
Uwe
Ja, auf jeden Fall. Also erst mal hat er natürlich sich standhaft erwiesen, acht Jahre lang angefeindet zu werden. Wir wissen ja, was er alles an Prozessen hatte, an Verleumdung und, und, und. Das also zu überstehen und trotzdem voranzumarschieren. Und wir haben ja kurz vor der Präsidentschaftswahl die Propaganda in Europa gesehen, dass Kamala Harris ja mit 94 Prozent Sicherheit gewinnt. Und nachher war es dann aber andersrum. Und das heißt, diese Hasskampagnen, also alleine nur, was der Spiegel da produziert hat in all den Jahren, diese ganzen Sachen, die gehören eigentlich von Strafrichtern und nicht in die Presse. Nichtsdestotrotz, er hat es ja eben geschafft, sprich sein Wille war doch sehr stark und das im fortgeschrittenen Alter. Er ist immerhin jetzt, ich glaube, der älteste Präsident, der je sein Amt... 78, genau. Er weiß, dass seine Zeit begrenzt ist. Also das Durchschnittsalter für Männer bei Geburt heutzutage ist ja bei 82 Jahren. Sprich also, wenn er jetzt theoretisch das mittlere Alter hätte, ich weiß nicht, wie es in Amerika ist, aber in Deutschland zum Beispiel wäre es so, dann wäre er mit 82 seine Uhr abgelaufen. Also er hat nichts zu verlieren, außer dass er eben seine Ziele versucht zu erreichen. Und er hat einen Vorteil, den er damals nicht hatte. Er hat beide Repräsentantenhäuser. Das heißt... Damit quasi einer der stärksten Präsidenten, die wir überhaupt haben. Das Einzige, was er sicherstellen muss, dass er überhaupt überlebt.
Eli
Ja gut, aber da haben wir ja schon gesagt, das wird er sehr wahrscheinlich, weil wie gesagt, aktuell bietet sich das einfach nicht an, ihn ums Eck zu bringen. Aus unterschiedlichen Gründen hätte man da, sag ich mal, keinen starken Nachfolger, beziehungsweise niemanden, den man halt so leicht kontrollieren könnte. Es ist halt eben dann kein Joe Biden, der als Marionette weiterverwertet werden könnte. recycelt werden könnte, ganz im Sinne der grünen Globalisten, sondern man müsste halt sich mit jemandem wie J.D. Vance zum Beispiel rumschlagen. Und überhaupt, ja, also nachdem er schon ja zwei Attentatsversuche überlebt hat, dass er nach einem dritten tatsächlich niedergestreckt wird, das würde schon die eine oder andere Frage aufwerfen. Nicht, dass das diese Leute aufhalten würde, ich sag ja bloß. Gut, aber du sagst, es ändert sich in der Tat etwas und das wird dazu führen, dass hoffentlich auf der Meta-Ebene sich etwas ändert. Und er hat uns ja versprochen, lass uns über die Meta-Ebene gleich sprechen, dass, ja was hat er uns versprochen? Ich lasse es Ihnen einfach mal selber sagen. Guck mal hier, das hat er nämlich gesagt 2016. Die heutige Zeremonie ist ganz klein, deshalb spreche ich hier nochmal drüber. Hat eine ganz besondere Bedeutung.
Gast
Denn heute übergeben wir die Macht nicht einfach nur von einer Regierung zu einer anderen oder von einer Partei zu einer anderen. sondern wir geben die Macht aus Washington D.C.
Eli
und geben die Macht also zurück an euch, das Volk. In so ähnlicher Form hat er das heute auch gesagt. Ich konnte jetzt im Prinzip in seinem, Moment, wo war es? Da muss ich gerade noch suchen im Hintergrund. Aber ich habe doch da tatsächlich das Kranzskript schon gefunden. Von seiner Rede, Bild hat das alles wirklich transkribiert und aufgearbeitet und wie dem auch sei, die Frage ist jetzt, ist das jetzt also eine Trump-Show, die da jetzt abgezogen wird und der wird im Sinne seiner Trump-Gedanken, wie auch immer klug die sein mögen, umsetzen, was er für richtig hält oder ist es jetzt wirklich das Volk, das an der Macht ist, wie er es uns schon 2017 versprochen hat.
Uwe
Also das Volk ist mit Sicherheit nicht an der Macht, denn in Amerika war das Volk ja noch nie an der Macht, sondern es waren immer die Reichen an der Macht. Also in Amerika war immer eine Oligarchie, also sprich die Herrschaft der Reichen. Und es ist dann ein Mensch, der ist dann vorne, der nennt sich dann Präsident. Der kann aber, um Präsident zu werden, braucht er sehr viel Geld. Und in den letzten Präsidentschaftswahlkämpfen wurden diese Beträge immer größer. Also heutzutage muss man ja schon, ich glaube, fast eine Milliarde Dollar ausgeben, um seinen Präsidentschaftswahlkampf zu bestreiten. Das heißt, wer nicht selber eine Milliarde Taschengeld übrig hat und sagt, dann lass mich doch mal Präsident werden, der braucht das Geld von woanders her. Das heißt, da gibt es Geldgeber und wie es schon im normalen Leben so heißt, Wer die Musik bezahlt, der bestimmt auch was gespielt wird. Und insofern ist eins gewiss, Donald Trump ist nicht eine Einzelperson, sondern Donald Trump ist lediglich die Bühnenfigur, die für einen bestimmten Machtkomplex dort steht. Und man kann sich dann eben die Frage stellen, wer sind diejenigen, die ihn unterstützen, also tatkräftig, aber mit dem Volk haben die allesamt nichts zu tun.
Eli
Okay, gut. Also ich hatte es euch ja angekündigt, liebe Freunde. Ihr müsst selber wissen, worauf ihr euch eingelassen habt. Das ist jetzt nicht mehr die Wir-lieben-alle-Trump-Show und es wird alles besser, sondern wir sagen halt eben, wie wir in der Ankündigung schon gesagt haben, es wird halt eben alles anders. Es muss aber, liebe Freunde, und das ist wiederum die Hoffnungsseite der Medaille, es muss anders werden, damit es besser werden kann. Nur, es wird halt nicht alles unter Donald Trump besser werden. Mit diesen Ausgangsvoraussetzungen, die der Uwe ja richtig schon zusammengefasst hat, kann das ja gar nicht sein, dass er ein Mann des Volkes ist. Ohnehin, also ich muss ganz ehrlich sagen, liebe Freunde, sieht der aus wie ein Mann des Volkes, dieser Typ. Also ganz ehrlich, er ist einfach zu siegessicher, zu selbstsicher, er ist zu sehr individuell. Wir können gerne vielleicht jetzt an dieser Stelle mal auf seine Familie, seine Persönlichkeit gucken. Uwe, ich bin mir sicher, das ist ja auch für dich ein ganz, ganz wichtiges Thema. Du hast ja wahrscheinlich seine Sterne analysiert und was auch immer. Ich kann von diesem blöden Hut nicht weg. Es ist der Wahnsinn. Na, wie dem auch sei, er kam aus einer reichen Familie und ist weiterhin ein reicher, ich will nicht sagen Schnösel, aber halt eben auf jeden Fall ein super reicher eben geblieben. Andere Leute werden sagen, er hat sich das alles wohl verdient, aber alles, was er sich verdient hat, hat er mehrfach bereits auch ausgegeben, war mehrfach in seiner Karriere bereits pleite und ist also dank Frank-Kapital immer wieder irgendwie zurückgekommen. Und hier also nur in einer Zusammenfassung, na was heißt Zusammenfassung, wir gucken mal rein, einfach nur, damit ihr ein bisschen einen Hintergrund habt zu Trump, damit ihr versteht, wer dann jetzt also quasi die USA und vielleicht bald die ganze Welt regiert.
Gast
Dann die Bushs, erst die Kennedys, dann die Bushs, die Clintons und jetzt die Trumps. Seit fast 50 Jahren ist es das erste Mal, dass kein Clinton, kein Biden oder kein Bush auf dem Wahlzettel für Präsidentschaftswahlen steht. Selten war eine Familie an der Macht, die das Land so polarisiert wie diese. I brought my family. Okay? Für die einen sind sie die Retter Amerikas, für die anderen das Ende der Demokratie. Jede Familie hat ihren verrückten Onkel und Donald war mein verrückter Onkel. Wie tickt dieser Clan wirklich? Wer sind die Schlüsselfiguren in Donald Trumps Spiel um die Macht? Es ist an der Zeit, dass wir uns die bewegte Familiengeschichte der Trumps genauer ansehen. Aus der ersten Ehe mit Ivana Trump stammen die Kinder Eric, Ivanka, Und Donald Junior. Mit seiner zweiten Frau Marla hatte er seine jüngste Tochter Tiffany.
Eli
Ach du Scheiße, seine zweite Frau war Marla? Das ist ja noch nicht mal Melania. Wir sind ja noch nicht mal bei Melania und ihrem Hut angekommen. Das ist ein Playboy, der Typ. Der hat drei Frauen, also mindestens, zumindest von denen wir wissen. Himmel, Herrgott.
Gast
Und Nesthäkchen Barron bekam er mit seiner aktuellen Frau Melania. Seine Kinder wachsen im ständigen Wettkampf auf. Sie lernen schnell, worauf es im Leben ankommt. Doch wer spielt welche Rolle auf dem Schachbrett der Macht? Die offiziell nächste Figur zu König Trump ist die First Lady Melania, die Dame. Trotz ihrer zentralen Stellung in der Familie hält sie sich beim Wahlkampf im Hintergrund. Mit ihrer Haltung pro Abtreibung, mit der sie in ihrer neuen Biografie für Aufsehen gesorgt hat, positioniert sie sich offen gegen ihren Mann. Uneinigkeit oder taktischer Coup? Wir sprechen mit Julian Müller-Kahler. Der Politikexperte leitet das Programm für strategische Vorausschau beim Stimson Center und verfolgt die Entwicklungen in Washington.
Eli
Gut, der Typ lächelt mir zu viel. Also Typen mit so einem Haupthaar und so einem feinen Gesicht und dieser Ernährungsweise, die damit einhergeht, die sind mir suspekt. Der ist mir zu perfekt. Uwe, haben wir nicht gehört, wurde geschluckt von deinem Mikrofon. Was?
Uwe
Und dann Strategiespezialist, ne?
Eli
Ja, ja, genau. Also dem Typen würde ich keinen Supermarkt anvertrauen, geschweige denn irgendwie jetzt mir bei dem Strategieberatung abholen. Strategieberater sehen aus wie Uwe. Also man kann über Uwe Fielich sagen, ein Brad Pitt ist er nicht, bin ich auch nicht, aber dafür gehe ich halt zu Uwe für Strategieberatung, weil er auch aussieht wie jemand, dem... vor lauter Denken die Haare ausfallen. Und das möchte ich auch in einem Strategieberater werden. Der Typ macht garantiert viel in seinem Leben, nur nicht nachdenken. Also bei der Pelle, glaube ich, kann man das eindeutig so festmachen. So, Moment, da geht's um Ivanka.
Gast
Einst das Aushängeschild des Trump-Imperiums. Als Model, Unternehmerin und Chefberaterin im Weißen Haus während Donalds erster Amtszeit war sie Daddys Liebling. Doch bei Trumps Ankündigung erneut zu kandidieren und auch während des Wahlkampfes glänzte sie durch Abwesenheit. Ivanka is great, she watches. Ebenso wie ihr Mann Jared Kushner, Trumps früherer Special Advisor und Friedensbeauftragter für Nahost. Das Power Couple zieht sich nun aus dem Rampenlicht zurück. Die offizielle Begründung, mehr Zeit für die Familie. Von der politischen Bühne distanziert sich Ivanka schon seit dem turbulenten Machtwechsel 2021.
Eli
Gerade die, die sich in den letzten vier Jahren auch nach... Der interessiert mich nicht, weiter geht's.
Gast
...seine Chance gekommen. Donald Trump Junior, der Läufer im Spiel der Macht. Erst kürzlich bezeichnet die New York Times ihn als Loyalitätsvollstrecker. Seine Aufgabe, potenzielle Kandidaten für Posten in der neuen Regierung auf ihre ideologische Nähe zur MAGA, also Make America Great Again, Bewegung zu prüfen. Dass sein Vater mit J.D. Vance einen engen Freund Don Juniors als Vizepräsident ausgesucht hat, soll vor allen Dingen auf sein Bemühen zurückgehen. Und das Vertrauen in den ältesten Sohn reicht über Personalentscheidungen hinaus. Erst letzte Woche schickt ihn sein Vater nach Grönland, um den Kauf der Insel für die USA vorzubereiten. Zumindest, wenn es nach Donald Trump geht. Ein Trump, der aus der Reihe tanzt. Fred Trump III. Insider und Neffe des künftigen Präsidenten. Er bietet in seinem Buch All in the Family Einblicke in die Trump-Familie.
Eli
Donald will Loyalität von jedem, aber er selbst ist... Gut, also vielleicht überspringen wir jetzt mal weiter und zwar spannend ist noch die Historie. Donald Trump kam ja nicht aus dem Nichts, sondern ist ja tatsächlich ein Produkt seiner Geschichte und die hat begonnen, wie ihr hier erkennen könnt, 1885.
Gast
Alles beginnt bei uns in der Pfalz, in dem kleinen Ort Kallstadt mit dem Übervater des Clans, Friedrich Trump. Er ist damals noch keine große Nummer, das möchte er ändern. Auf der Suche nach dem American Dream zieht Friedrich nach New York. Er versucht sein Glück im Immobilienbusiness, stirbt aber ein paar Jahre später. Sohn Fred übernimmt das Familiengeschäft und sieht seine Chance. In den 40er und 50er Jahren herrscht in New York akuter Wohnungsmangel. Fred baut günstig, rechnet teuer ab und behält die Differenz. Von dem Geld verteilt er hunderte Millionen Dollar auf die Konten seiner Kinder. So macht der Sohn Donald mit acht Jahren zum Millionär.
Eli
Er verteilt, Freunde, habt ihr das gehört, hunderte Millionen Dollar, als eine Million Dollar noch eine Million Dollar wert war, auf die Konten seiner Kinder und macht Donald Trump mit acht Jahren zum Millionär.
Gast
Und das ist auch das Einzige, was Donalds Vater für ihn übrig hat. Gwenda Blair ist die Chronistin der Trump-Dynastie. Seit Jahrzehnten schreibt sie Bücher über die Familie.
Eli
Gut, also bei Gwenda Blair können wir uns auch wieder ausklinken. Gut, bei Frauen zieht das Haar-Argument nicht ganz so doll wie bei Männern. Aber lassen wir das. Ihr wisst, was ich von Leuten mit Haaren halte. Bastian Barocka, ich grüße Sie an dieser Stelle.
Gast
Du kannst es aber auch nicht lassen, oder?
Eli
Ich kann es nicht lassen. Es ist so treffend, lieber Markus. Du hast dich im perfekten Moment... Bastian, ich möchte mich hiermit vom Eli distanzieren und... Das sagst du seit Jahren und du kommst trotzdem immer wieder in jede neue Sendung.
Gast
Ja, man soll ja mit jedem reden. Und ich meine das ja ernst. Ich habe heute schon mit Leuten in Washington geredet, mit Leuten in Moskau und jetzt rede ich halt noch mit Leuten hier in Deutschland. Das ist doch alles okay.
Eli
Einwandfrei. Wunderbar. Also ihr habt es gemerkt, Markus Haintz, ein weiterer Experte, hat sich bei uns hier eingeklinkt. Auch er, Analyst aus der Ferne heute, heute schon im Deutschlandkurier zugegen. Hast natürlich auch dort schon kommentiert und jetzt freue ich mich auch über deine Analyse. Markus, wir machen gerade ein bisschen Hintergrund zum Profil von Donald Trump. Alles natürlich unter, sage ich mal, der Prämisse herauszufinden, wie vielversprechend sind denn die Versprechen von Donald Trump. Vielleicht um dich in dieses Gespräch mit einzuführen, in erster Linie, in aller Kürze gerne erstmal, weil wir haben es schon abgefrühstückt, ansonsten dein Eindruck von dieser Zeremonie. Totales Chaos oder Harmonie oder provokante Statements, wie würdest du es beschreiben, bevor wir dann zu den Wahlversprechen kommen.
Gast
Das ist natürlich spannend, weil ich mir die Zeremonie nur so am Rande angeguckt habe. Also ich bin jetzt nicht in freudiger Erwartung heute den ganzen Tag vom Fernseher, vom Computer gesessen und habe gebankt, bis dann endlich Trump ins Amt eingeführt wurde. Also ich habe es zwar vorher schon so am Rande mitgekriegt, als wir im Interview beim Deutschlandkurier waren, aber Das sind jetzt eher so ein bisschen Details, das gucke ich mir jetzt auch gar nicht so genau an, wer jetzt was da wo gesagt hat, gesungen hat. Die Amerikaner, die machen das natürlich alles immer so ein bisschen mit viel Show, mit auch Show, die wohl hauptsächlich aus Großbritannien noch kommt, also aus den Gründertagen und so weiter. Also das habe ich gar nicht so sehr verfolgt, weil ich meine, es ist spannend, was jetzt passiert, wie die ersten Executive Orders hat Trump ja jetzt wohl schon unterschrieben, da werden einige Sachen dann spannend. Und ansonsten muss man einfach sehen, wie sich die Situation entwickelt, wo unsere Interessen mit Europa und den USA in die gleiche Richtung gehen, wo das nicht so ist. Es wird einige spannende Fragen geben, also gerade das Thema Rüstung zum Beispiel oder Handelszölle und so weiter. Bisher genieße ich es einfach, dass die Linkswalken so ein bisschen durchdrehen, aber das wird sich auch schnell beruhigen.
Eli
Okay, mich bringt, ich sag's dir vorneweg, heute zwei Dinge aus dem Konzept. Das ist einmal dieser sagenhafte Hut von Melania. Ich weiß nicht, ob der dir aufgefallen ist, aber das ist so ein Ding, ja. Das sind wie die Haare von Bastian Barocka. Das werde ich in vielen Jahren immer noch lustig finden. Keine Ahnung, was sie da sich gedacht hat. Und das zweite ist, das muss ich auch jetzt schon sagen, ich würde versuchen, mich unter Kontrolle zu halten. Es ist der Fakt, dass du nur einen Kopfhörer drin hast. Ich fühle mich erinnert an Michael Jackson, als er nur einen Handschuh hatte. Du bist jetzt der Michael Jackson, der Kopfhörer. Ja.
Gast
Ich werde mir demnächst was Neues kaufen. Vor allem ist es ja lustig, weil das dann hier über den Greenscreen so ein bisschen abgeschnitten ist. Aber der Ton ist besser und ich werde mir aber demnächst noch was Neues...
Eli
Der Ton ist einwandfrei und wir legen ja auch Wert auf deine Meinung. Insofern müssen wir dich da hören. Was ich spannend finde, was ich schon raus höre, sind... Uwe, jetzt hast du es gemerkt, so macht man das. Wir haben nämlich vorhin mit Uwe so ein bisschen debattiert, was sind deine Highlights. Da kamen wir mit 20 Punkten. Du hast richtigerweise gesagt, Markus, für dich sind also die Highlights Wirtschaft. Und was war der zweite Punkt? Gib mir nochmal... Militärstrategisch, ne?
Gast
Ja, also Rüstung, also dieses 5%-NATO-Ziel, was ich mit dem Peter Boehringer vorher schon so ein bisschen besprochen habe, im Deutschlandkurier, das ist natürlich ein Wahnsinn, was Trump da fordert. Also das wäre der halbe Bundeshaushalt. Also das ist schon spannend und dann geben die ganzen Geschichten Handelszölle, wo ich jetzt auch überhaupt nicht auf Trumps Linie bin. Weil das ist halt so ein typisches Ding, das in Amerika immer wieder bringt, ja, dass man den eigenen Markt schützt. Aber das ist eigentlich nicht das, was die Welt in den letzten Jahrzehnten reich gemacht hat, dass man jetzt hier Protektionismus betreibt. Also das ist sicherlich ein interessantes Thema, hat sich Peter Boehringer vorher auch relativ gut dazu geäußert. Wie ich sowieso sagen muss, dass die AfD-Stimmen, die ich jetzt heute gehört habe, alle, das sehr sachlich eingeschätzt haben. Also da war jetzt kein Fangehabe dabei, was ich jetzt teilweise bei manchen zumindest befürchtet habe, sondern das war eine realistische Einordnung der Ereignisse.
Eli
Okay, Stichwort realistische Einordnung, wir haben es vorhin bei mir im Stream auch noch nicht gemacht, jetzt ist vielleicht der Moment gekommen, im Morgenmagazin, deutscher Zeit 6.38, also was ist das für ein Krieger, ja, ist also Tino Chrupalla auch noch ins ZDF gegangen, um sich interviewen zu lassen, also hier quasi befragen zu lassen, wie er es denn nun wagt, eine Einladung anzunehmen, um halt bei dieser Sache präsent gewesen zu sein. Und man sieht, er hat weder Bock, dort zu sein, noch im ZDF als Rede und Antwort zu stehen. Aber vielleicht mal ein Eindruck, damit wir wissen, wie sich die AfD positioniert. Herrn Böhringer haben wir ja auch vorhin im Stream gehabt.
Gast
Genau, und Tino Chrupalla, der Co-Vorsitzende der Partei und Co-Fraktionsvorsitzende der AfD, ist uns jetzt aus Washington zugeschaltet. Schönen guten Morgen. Schönen guten Morgen, hallo. Sie sind bei der Amtseinführung von Donald Trump mit dabei. Wie kam es zu der Einladung? Ja, ich habe eine Einladung bekommen von den Republikanern, darüber habe ich mich auch sehr gefreut, die man natürlich auch gerne annimmt. Ich denke, es ist auch richtig, dass man dem zukünftigen amerikanischen Präsidenten Respekt entgegenzollt. Und natürlich auch hier viele Gespräche, die ich führen werde mit Republikanern, aber auch mit vielen deutschen Wirtschaftsvertretern zum Beispiel. Von daher wird sich die Reise auch für uns als Partei, aber auch für uns als Fraktion natürlich lohnen. Sie haben jetzt von Wirtschaftsvertretern gesprochen und von Republikanern. Werden Sie auch Trump treffen? Das wird man sehen. Ich bin im Capital One. Sie haben es ja in Ihrem Vorbericht bereits eingangs erwähnt, dass sich die ganze Zermonie auch noch geändert hat aufgrund des Wetters. Also das wird sich die nächsten Stunden noch entscheiden. Also es ist alles sehr eng hier geflochten, auch was die Organisation angeht. Es musste alles neu organisiert werden. Also das gilt abzuwarten, aber ich bin sehr gespannt und wie gesagt, ich freue mich sehr auf diese Amtsübergabe. Ihre Co-Vorsitzende der AfD, Alice Weidel, hat vor kurzem in einem Interview Deutschland als Zitat Sklaven der USA bezeichnet. Die AfD ist beispielsweise für Nord Stream. Die USA sind dagegen. Die USA wollen weitreichende US-Waffen in Deutschland stationieren. Auch das lehnt die AfD ab. Inwieweit können Sie da mit Trump zusammenkommen? Nun, ich denke, man muss auf Augenhöhe auch die Unterschiede natürlich kenntlich machen, auch unsere Interessen und die deutschen Interessen auch klar definieren. Sie haben die beiden Punkte angesprochen. Das ist zum Beispiel natürlich die sichere Energieversorgung mit günstigem russischem Gas. Das ist ein deutsches Interesse und das wollen wir uns auch nicht vom Ausland vorschreiben lassen, von welchen Partnern wir hier Energie beziehen wollen und noch dazu zu welchen Preisen. Ich denke, das ist ein Stück weit Souveränität, das notwendig ist. Und das hätte ich mir auch von der deutschen Bundesregierung erwartet, gerade nach dem Anschlag auf Nord Stream, dass man hier klare Kante zeigt, dass man hier auch auf die Untersuchung dieses Anschlags hindeutet und auch dort eine stärkere Fokussierung auf die Ursache und auf diejenigen, die den Anschlag verübt haben, auch eingeht und dass man hier auch wirklich Aufklärung fordert. Und das war mir zu wenig. Und auch diese Dinge muss man natürlich auch mit den Amerikanern ansprechen.
Eli
Ich finde das klasse, dass er sich da zu dieser Stunde noch herablässt, mit dem ZDF zu sprechen und dass er trotz dessen, dass er eingeladen worden ist, dass er halt im Prinzip sagt, das bedeutet nicht, dass man seinen kritischen Verstand aufgeben muss, was ja zur Bedingung quasi offensichtlich zu gehören scheint, wenn man sich als ZDF-Reporter verdienen möchte. Darüber hinaus ist ein Ex-CDUler zumindest dort gewesen, das ist der Herr Max Otte und von der AfD ansonsten noch der Herr Peter Bystron, der ansonsten im EU-Parlament unterwegs ist und mal in der AfD, dann zwei Wochen nicht, dann wieder in der AfD. Frau Dr. Christina Baum war ebenfalls also vor Ort. Markus, Uwe, wenn ich euch jetzt das alles vorgespielt habe, vielleicht Uwe ganz kurz, weil, was heißt ganz kurz, jetzt erstmal zu dir, weil Markus ist gerade schon zu Wort gekommen, ist das jetzt Einflussnahme? Bearbeitet man da oder bereitet man irgendeine Manipulation vor? Zeigt sich hier, wie unsouverän Deutschland ist oder zumindest die AfD, die also die Interessen Deutschlands in die USA verkaufen möchte? Was hältst du davon, dass so viele Vertreter, die einzigen fast Vertreter Deutschlands, die ja dort zugegen gewesen sind, ausgerechnet aus dieser Formalität in der AfD kommen müssen?
Uwe
Ja, also es ist ein Armutszeugnis für alle anderen Parteien, denn es gehört sich, dem mächtigsten Mann der Welt Respekt zu zollen. Und insbesondere, wo er doch ein so wichtiger Partner für das eigene Land ist. Das heißt, es ist ganz normal... Entschuldigung, mach weiter. Und dass es ausgerechnet die AfD macht, die verhassteste Partei Deutschlands, jedenfalls nach der Meinung der Mehrheit der Parteien, das ist wirklich ein Armutszeugnis ersten Grades. Man hat ja auch gesehen, dass die ZDF-Reporterin dort gar nicht so begeistert davon war, dass sie nicht einen eigenen Korrespondenten dort interviewen konnte, der live vor Ort war, sondern mit einem verhassten AfDler reden musste. Also das war wirklich für sie eine ganz schwere Kröte, die sie da schlucken musste.
Eli
Markus, wie siehst du das? Du hast ja eben gerade mit Peter Boehringer gesprochen, wir haben auch vorhin mit ihm gesprochen, aber wie ist deine persönliche Meinung? Der Fakt, dass jetzt also nun AfD-Vertreter so nah an die Macht gekommen sind, im Sinne von jetzt nur proverbial gesprochen, sie sind ja nicht im Begriff, da irgendwie die Macht in Amerika oder Deutschland zu übernehmen, aber sie waren mittendrin statt nur dabei. Also hier sehen wir zum Beispiel Bilder von Beatrix von Storch, die natürlich auch AfD-Vertreterin ist und auch die anderen, die versucht haben, ans Kapitol zu kommen. Wie bewertest du das denn, dass die AfD sich also so positioniert, international gesprochen?
Gast
Ja, ich habe es ja heute Morgen schon bewertet und auch so ein bisschen eingeordnet. Also jetzt hier auf der Linken sieht man ja zum Beispiel Eduardo Bolsonaro, Präsidentensohn, also vom ehemaligen Präsidenten. Der hat auch schon mal von Beatrix von Storch Besuch in Brasilien bekommen. Sie war mal 21 drüben, ein bisschen bevor ich drüben war, also irgendwo in dem Zeitraum. Und da gab es auch Einladungen in die andere Richtung. Also das ist zunächst mal einfach die Vernetzung aus dem konservativen Lager, auch viel aus dem christlich-konservativen Lager. Und man sollte das alles jetzt nicht völlig überbewerten. Es sind in dem Sinne noch keine Staatsbesuche. Die neue Regierung hat halt vor, bevor sie überhaupt im Amt sein konnte, bzw. der neue Präsident, der jetzt Präsident ist wieder, natürlich Einladungen ausgesprochen. Viele dieser Einladungen auch von künftigen Kabinettsmitgliedern, von Senatoren, von Kongressabgeordneten gingen halt in die Welt sozusagen hinaus. Also es gab insgesamt Abertausende, Zehntausende solcher Einladungen und dass jetzt in Deutschland die hauptsächlich in Richtung AfD gingen, das ist jetzt nicht weiter verwunderlich, weil es ist eine konservative Partei und in Amerika herrscht jetzt auch ein anderer konservativer Wind. Und natürlich ist es schon auffällig, dass jetzt Trump, auch wenn es nicht verwundert, aus Deutschland jetzt niemanden aus den regierenden Parteien oder aus der CDU eingeladen hat. Die CDU hat zwar irgendeinen Vertreter geschickt und man hätte natürlich auch so eingeladen. von den anderen Parteien ein paar Leute da hinschicken können. Auf manchen von diesen Events konnte man sich ja auch einkaufen. Aber ich würde es jetzt, wie gesagt, insgesamt noch nicht überbewerten. Es ist einfach klar, dass sich die konservativen Kräfte hier eher dann vernetzen. Da gibt es ja auch ganz viele Konferenzen in Amerika, zum Beispiel CPAC oder so, wo dann sich die Konservativen aus der ganzen Welt oder aus der westlichen Welt oder auch aus Südamerika treffen. Und deswegen sind diese Connections da. Unabhängig davon hat natürlich Trump auch China auf der höchsten Ebene eingeladen und einige andere Länder. Und Deutschland ist so weit außen vor, dass da jetzt natürlich keiner auf die Idee gekommen ist zu sagen, ja, Herr Scholz, schicken Sie doch mal jemanden vorbei. Sondern Da wurden halt dann die AfD-Vertreter eingeladen, von wem jetzt auch immer, ob das jetzt von einem Minister war, ob es Trump selber war, wer auch immer war, das kriegt man im Zweifel nicht so genau raus, wer jetzt diese Einladung am Ende ausgesprochen hat. Aber es ist dahingehend für uns ein interessantes Signal, das hat man jetzt in diesem MoMA-Bericht auch gesehen, Der Ansprechpartner jetzt war ganz einfach durch diese Gegebenheiten die AfD. Das muss dem ZDF sehr wehgetan haben, dass man selber da niemanden hat, der da was berichten kann. Und es ist auch insofern interessant, dass die Dame versucht hat, dieses typische Framing zu bringen. Aber Chrupalla hat das alles sehr gut ausgekontert und hat ja aufgezeigt, es gibt deutsche Interessen, es gibt amerikanische Interessen, die müssen nicht immer unbedingt deckungsgleich sein. Und sie wusste gar nicht mehr so richtig, wie sie den framen soll. Ja, weil wenn das typische Trump-Bashing kommt, dann kann Chrupalla kontern mit, naja, wir haben da vielleicht ganz andere Interessen. Also es war wirklich sehr interessant zu beobachten, hat er richtig gut gemacht und das ZDF muss wirklich rotieren. dass sie jetzt die, ja, von denen offenkundig verhasste AfD fragen müssen, weil sie sonst niemand da unten haben. Und das wird natürlich schon einen gewissen Change da momentan mal bewirken.
Eli
Und wenn dann die Bild jetzt wieder schreibt... Markus, Markus, jetzt bist du in der Science-Fiction angelangt. ZDF soll sich verändern? Um Himmels Willen, das wird ein Change.
Gast
Ja, Moment mal, irgendwann, irgendwann...
Eli
Da kommt eher Jesus nach Moskau, als dass das ZDF sich ändern wird, um Himmels Willen.
Gast
Irgendwann werden auch bei denen manche Leute merken, dass es jetzt von der Agenda vielleicht mal schief läuft.
Eli
Aber nicht die Frau, also ich bitte dich.
Gast
Die machen das ja nicht freiwillig.
Eli
Guck dir die Haare an, Markus. Lass mir das, du distanzierst dich von mir, ich weiß schon Bescheid.
Gast
Die sollen jetzt halt erstmal den Schmerz haben, dass sie jetzt den Chrupalla da staatsmännisch interviewen müssen. Also das war wirklich amüsant, das zu sehen und das hat er auch sehr, sehr gut gemacht, muss man sagen. Und es war nicht so einfach, ihn da jetzt aufs Glatteis zu führen, weil also alle Statements, die ich da heute von der AfD gehört habe, die waren... Durch die Bank, gut, realistisch, habe ich ja gerade schon gesagt. Dadurch, dass wir jetzt in Amerika eine andere Regierung haben, da bin ich auch fertig mit meinem Vortrag, wird sich in Europa einiges tun. Das hat man direkt nach der Wahl von Trump gemerkt. Und auch Olaf Scholz hat heute einen kurzen Post dazu gebracht. Die tun ja so, als ob sie ihn überhaupt nie gehasst hätten. Alles, was man früher gesagt hat, ist vergessen und jetzt macht man einen auf Best Buddy oder so ein bisschen und da merkt man schon, dass die durch Amerika ein Stück weit gezwungen werden, weil Amerika dominiert nun mal nach wie vor große Teile der europäischen Politik. Das ist einfach so. Also ein bisschen was wird sich da tun.
Eli
Naja gut, ein bisschen was wird sich tun, aber es wird sich halt eben nicht beim ZDF tun, beziehungsweise wird das ZDF die letzte Instanz sein, die sich jemals überhaupt verändert. Scholz hat bis zuletzt Musk-Unterstützung für die AfD kritisiert und jetzt muss er Zähne knirschen zugucken, wie sein gleichgeschalteter Regierungsfunk offensichtlich funktioniert. dem Herrn Chrupalla da den blauen Teppich ausrollen muss und zwar unmittelbar in sein ZDF. Das muss schon in der Tat höllisch wehtun und ich glaube, das bringt auch ein bisschen der Gesichtsausdruck dieser Frau hier mit den ganzen Haaren zum Ausdruck. Jemand, der sehr viel weniger Haare hat, aber dafür ausnahmsweise mal, das bestätigt die Regel, Ausnahmen bestätigen die Regel, nicht sonderlich sehr viel kompetenter ist, ist der Friedrich Merz, er wird in letzter Zeit im Wahlkampf immer wieder Fritze Merz genannt, irgendwie kommt mir das noch nicht so richtig über die Lippen, aber vielleicht wird das ja noch, wie dem auch sei. Und er hat sich positioniert zur anstehenden Vereidigung seines bald vielleicht Kollegen, wenn der Kelch nicht an uns vorbeigeht und Friedrich Merz es tatsächlich als Bundeskanzler bis an die Spitze von Deutschland schafft. Was hat er also zu sagen zu Trump?
Gast
Vielleicht einen Blick auf den kommenden Montag.
Eli
Wenn ich seine Stimme noch höre, ich will jetzt schon abschalten. Es ist eine Katastrophe mit dem Mann.
Gast
Es ist natürlich auch die Frage gestellt, wie geht Europa mit dem erneut anstehenden Regierungswechsel in den Vereinigten Staaten am kommenden Montag um. Ich habe aus meiner Sicht noch einmal deutlich gemacht, es gibt keine Veranlassung, jetzt angstvoll auf den kommenden Montag nach Washington zu schauen. Wir sind 450 Millionen Europäer. Wir haben mehr Einwohner in Europa als Amerika und Kanada zusammen. Wenn wir geschlossen sind, wenn wir uns einig sind, dann haben auch wir etwas zu sagen.
Eli
Ja, das sagt er jetzt. Aber in allen Punkten Souveränität von Amerika aus, Energie.
Gast
Das tut mir echt leid. Wir da versucht Europa eine gemeinsame Stimme und eine gemeinsame Rolle zu geben. Die Amerikaner haben einen ganz großen Vorteil, die sprechen eine Sprache, die haben über das ganze Land eine Währung, die sind sich zwar auch nicht einig, aber... Wenn Europa dies und das, Europa hat zum Beispiel keine Außenpolitik. Niemand interessiert sich außenpolitisch und militärisch für Europa. Wir werden nicht ernst genommen. Punkt. Ende. Und er versucht hier einfach, ja, wir sind groß, wir sind wichtig. Auch Scholz hat das heute übrigens gemacht. Der hat auch irgendwas von 400 Millionen Europäern gesprochen, bis er dann in ein paar Wochen in Rente geht. Also man versucht sich hier irgendwie groß zu machen. Also oftmals ist die Botschaft angekommen, dass wir einfach nichts zu melden haben in der Welt. Obwohl wir wirtschaftlich gesehen immer noch der wichtigste Raum der Welt sind, aber außenpolitisch und auch militärisch, das gehört leider dazu, sind wir halt einfach ein Zwerg und nicht ernst zu nehmen.
Eli
Uwe, kannst du das ernst nehmen, den Fritze Merz, wie er genannt wird? Ich würde ihn ja nie so nennen, aber kannst du den ernst nehmen?
Uwe
Nein, ich kann ihn nicht ernst nehmen, weil er ist ja nun wirklich, die Halbwertszeit seiner Aussagen, die strebt ja eher gegen 0,5, sage ich mal. Also einen derartigen Spruchkasper wie den, den habe ich ja schon lange nicht mehr gesehen. Über den kann ich nur lachen. Und ich kann mich nur wundern, dass der es überhaupt so weit geschafft hat und dass sie alle ihn jetzt noch zum Bundeskanzler machen wollen. Aber nun gut, so ist das Leben. Ich stimme Markus völlig zu. Also einfach nur groß reden ist das eine. Und vor allen Dingen ist es eine Verkennung. Die wahre Größe Europas besteht gerade nicht in zentralistischen gemeinsamen Strukturen, sondern in der unendlichen bunten Vielfalt. Das ist das, was Europa groß gemacht hat. In Kultur, in Wirtschaft und auch in den verschiedenen Nationen. Europa ist deswegen so stark, weil wir hier Eben den Konkurrenzkampf und den Ideenwettstreich in unendlich vielen Bereichen hat, nicht weil wir alle gleichgeschaltet sind und zentralistisch organisiert sind. Das heißt, dieser ganze europäische Gedanke, den er jetzt hier anspricht, der ist ja schon anti-europäisch im Sinne der Kulturhistorie. Also es ist schlichtweg Unsinn, was er dort erzählt.
Eli
Gut, ich stimme dir in allen Punkten zu, widerspreche dir aber vehement in deiner Benutzung des Wortes oder der Floskel bunte Vielfalt, weil die inzwischen von den Linken vereinnahmt worden ist und wir wissen alle in welchem Kontext. Aber inhaltlich hast du natürlich Recht und von daher bleibt mein Spruch von einst weiterhin relevant, dass wir in allen Punkten immer Recht haben. Jemand, der in allen Punkten, wirklich in allen Punkten immer Unrecht hat und das wird auch als Bundeskanzler, ist der Bundesfriedrich und der hatte noch mehr zum Thema Trump zu sagen.
Gast
ist sehr gut kalkulierbar. Er tut, was er sagt, er denkt, was er sagt und er macht, was er sagt.
Eli
Das ist furchtbar. Leute, die das tun, was sie denken und das sagen, was sie denken und überhaupt. Und das zeigt auch, was für ein kühler Machtpolitiker er gewesen ist, der nie das tut, was er sagt oder was er denkt. Und ich denke mal, wenn man ihn so plakatieren würde, würden die Leute auch wissen, warum selbst BlackRock sich in letzter Zeit von ihm distanziert. Aber lassen wir ihn mal weiter sein eigenes politisches Grab schaufeln.
Gast
Und insofern glaube ich, können wir uns darauf einstellen, dass es sehr viel mehr Klarheit geben wird in den nächsten Wochen und Monaten und dass es natürlich auch mit vielen Herausforderungen für uns verbunden sein wird. Und ich schätze es mittlerweile so ein, dass Trump einen Prozess beschleunigt in Europa, den wir ohnehin hätten machen müssen. Und insofern ist das jetzt für uns auch eine Chance, das Richtige zu tun. Die Debatte um die Verteidigungsausgaben ist natürlich auch ein Stück davon beeinflusst. Welche Methode wir anwenden, um es zu finanzieren, will ich heute ausdrücklich offen lassen, habe ich auch in den Gesprächen offen gelassen.
Eli
Die Schuldenbremse wirst du lockern, Digger. Das kann ich dir jetzt schon sagen.
Gast
Wir sind uns einig darüber, dass wir alle zusammen sehr viel mehr tun müssen. Wir wollen uns verteidigen können, damit wir uns nicht verteidigen müssen.
Eli
Das ist auch so ein toller Spruch. Also ich kann bei dem Typen, mir geht immer wieder, wenn du dich nicht verteidigen musst, dann brauchst du dich auch nicht verteidigen zu können. Das ist wie wenn du nicht Auto fahren musst, dann musst du auch nicht Auto fahren können. Weil wenn du wie Melania mit ihrem komischen Hut irgendwie einen Chauffeur hast, der dich überall hinfährt, dann würde normalerweise eben die Logik diktieren, dann brauchst du auch nicht ein Auto fahren zu können, weil du nicht Auto fahren musst, weil du inklusive Hut und allem drum und dran eben überall hingefahren werden musst.
Gast
Der Moderator macht mal wieder die Sendung. Friedrich Merz warnt vor Folgen einer Trump-Wahl. 26. Oktober 2024, Zeit online. Es ist einfach schön, wie schnell der Mann seine Ansichten ändert.
Eli
Schick's mir mal, dann kann ich das einblenden, damit es nicht heißt, dass ich hier irgendjemanden übervorteile.
Gast
Irgendwas muss ich ja machen, während ich deine Ausführungen anhöre. Wir machen heute einfach lustig, weil wenn Friedrich Merz im Fernsehen ist, dann kann man einfach das nicht mehr ernst nehmen.
Eli
Ich weiß auch nicht, wie man das noch ernst nehmen soll. Das ist ja eine Katastrophe mit dem Mann. Warte mal ganz kurz, das muss ich hier wieder zumachen. Das nächste Mal bitte über Telegram, geht einfacher. Bringt mir hier mein Layout nicht durcheinander. Aber was soll's? Er bringt sich ja selbst durcheinander. Hier, nein. Wir wollen ja unmittelbar nicht mit Fake News grenzen, sondern haben hier die Quelle. Markus hat es gefunden, wir sind hier nicht wie bei TV Total, als die noch auf Sendung waren. Ich habe es nicht gesehen, er hat es gesehen, er hat es gefunden, er hat es gebracht, er hat recht. Friedrich Merz warnt vor Folgen einer Trump-Wahl und jetzt stellt er sich hin und behauptet das genaue Gegenteil. Lohnt das noch bei der CDU, ich würde jetzt wirklich extrapolieren, bei der CDU in irgendeiner Form nach Glaubwürdigkeit zu diesem Thema zu fischen oder haben die sich eigentlich komplett abgefrühstückt?
Uwe
Ja, also nach meiner Meinung kannst du die CDU komplett mit zwei Strichen durchstreichen, auch wenn sie vielleicht doch die stärkste Partei bei der vorgezogenen Neuwahl werden, aber inhaltlich ist das ein No-Brainer.
Eli
Okay, warum zwei Strichen? Der einzige Brainer ist, warum mit zwei Strichen etwas durchstreichen, was du auch mit einem Strich durchstreichen könntest. Elon Musk würde sagen...
Gast
Mit so einem X-Kreuz, weißt du? Dann können sie auch X gleich mit verbieten.
Eli
Da hast du jetzt gleich um die Ecke gedacht, das finde ich perfekt. Vielleicht bringen wir an dieser Stelle mal den notwendigen Schwenker in die Realpolitik, denn wir haben ja auch Wahlkampf in Deutschland. Ja? Und in Deutschland sieht die Realpolitik aktuell so aus, dass die CDU, das ist dieser schwarze Balken hier oben, liebe Freunde, gerade auf dem absteigenden Ast ist, während die AfD von einem Hochkommen vor einem Jahr, dann kam der Korrektivskandal mit dem Tal der Tränen, jetzt gerade wieder auf dem Weg nach oben ist. Also irgendwie scheinen die Zahlen Herrn Merz nicht recht zu geben, im Gegenteil, er hat ja, 10% des Wählerpotenzials jetzt schon verloren in allein der kurzen Zeit, die er uns jetzt hier sich, sag ich mal, als Anführer von Deutschland zumindest in Aussicht gestellt hat. Hier seht ihr gerade den Verlauf, liebe Freunde. Der 9. Januar stand die CDU noch bei 31%, dann ging es schon nach unten. 8. Januar, wir sind bei YouGov, 29%. Dann 9. Januar, immer wieder Fluktuation, aber schon großer Verlust, gefallen von 33%, zwei Prozentpunkte runter. Dann geht es weiter, jetzt sind wir inzwischen im 12. Januar. Sie kämpfen gerade noch so mit der 30%-Hürde, halten sich aber noch wacker und hoffen, das auch noch irgendwie ins Ziel zu retten. Einen Tag später immer noch 30% und dann kam das Undenkbare. 29 Prozent. Das heißt, die 30-Prozent-Marke ist für die CDU gerissen. Und was soll ich sagen, meine Freundin, da ist natürlich noch viel Luft nach unten.
Gast
Das ist aber ja gar nicht so sehr das Entscheidende. Das Entscheidende ist, dass nach der letzten Umfrage, ob die dann hält oder nicht, wird eine andere Frage sein. Union und die SPD keine Mehrheit mehr haben. Also die ehemals große Koalition, die man vor ein paar Jahren ja noch hatte und die normalerweise große Mehrheiten hatte, also in den 70er Jahren hätte eine große Koalition bedeutet 95 Prozent der Parlamentarier oder vielleicht 92 Prozent, da gab es ja sonst nur noch die FDP. Und jetzt kriegen die beiden großen ehemaligen Volksparteien, also die SPD ist das ja schon lange nicht mehr, und die CDU verhält sich nicht mehr so oder die Union, die kriegen keine Mehrheit mehr hin. Das heißt, wenn das weitergeht und wenn man das vielleicht den Leuten einmal klar macht, dann kriegen wir als nächste Regierung Union, SPD und Grüne. Das heißt, wir kriegen die jetzige Restampel zusammen mit einem Kanzler Friedrich Merz. Und ich glaube, damit beerdigt sich die CDU dann endgültig und auch wirklich nachhaltig. Und wenn sie das machen würden, Dann kann man davon ausgehen, dass bei der nächsten Bundestagswahl, sofern das Land dann noch in seinen Grenzen und überhaupt so existiert, die AfD mit relativ großem Abstand die stärkste Kraft werden würde. Also das würde dann eher in Richtung Österreich gehen, auch wenn wir natürlich noch nicht so weit, wenn man das so sagen möchte, sind wie in Österreich. Aber das wird wirklich spannend, wenn die beiden zusammen keine große Koalition mehr hinkriegen. Dann wird es interessant.
Eli
Nach der US-Wahl, danke schön, lieber Martin Wittmann, sagst du, verbockt dir auch die Amtseinführung. Ich habe keine Ahnung, wen du meinst mit ihr oder was wir gerade verbocken. Wir reden über die Konsequenzen der Amtseinführung und des Antritts von Trump. Aber ich danke dir für diese drei Euro, auch wenn ich nicht verstehe, worauf du hinaus möchtest. Worauf ich hinaus möchte, Markus, du hast absolut recht, ist zunehmend das sich verändernde politische Landschaftsbild bei uns hier in Deutschland, was ja auch mit einer Betrachtung von Amerika einhergeht. Es passiert nichts isoliert, liebe Freunde, in einer globalisierten Welt schon gar nicht. Wenn Trump gewinnt, ins Amt gespült wird und die Wahl ist ja nur schon bald drei Monate zurück, jetzt aber sein Amt antritt, und mit hunderten Dekreten und Erfolgen bald hoffentlich glänzen wird, dann wird das eines bedeuten und das ist ein weiterer Anstieg des konservativen Gedankenguts in Deutschland. Von daher ist das für uns relevant und wenn wir gleichzeitig einhersehen, dass von Woche zu Woche, das ist von heute, vom 20. Januar, sich der Trend in Anführungszeichen verstetigt und Insa mal wieder bestätigt, dass die CDU Friedrich Merz, der Flip-Flop gemacht hat, auch in puncto Trump, eben dafür gesorgt hat, dass seine Partei von 32 Prozent kommen, 10 Prozent ihres Wählerpotenzials jetzt schon verloren hat und zwar an die AfD, dann ist das alles absolut relevant und nicht einfach nur, weil wir, sag ich mal, kollektiv von Friedrich Merz nicht allzu viel halten.
Uwe
Eli, es ist ja im Grunde genommen noch dramatischer, denn es ist ja, der schwarze Balken ist nicht die CDU, das ist die Union, das ist CDU und CSU. Das heißt, sollte zum Beispiel die CSU die 5%-Hürde nicht schaffen, dann darfst du gleich schon mal 5% dort abziehen. Und dann ist die Differenz, die ist dann nur noch wenige Prozentpunkte zur AfD. Das heißt, man darf jetzt nicht davon ausgehen, dass die Union als Ganzes diese Summe erreichen wird. Es ist notwendig, dass die CSU die 5%-Hürde schafft. Und das war hier nicht ausgewiesen. Wenn wir jetzt aber sagen, sie hätte nur die 5,0%, dann hat die Union ja allenfalls, also die CDU... Das heißt, es muss die CDU nur noch 2% verlieren, die anderen 2% drauf und dann wissen wir, wo die Mehrheitsverhältnisse sind. So, und sollte die CSU rausfallen, wie sollte sich dann eine schwarz angeführte Regierungskoalition darstellen? Es kann nur schwarz-rot-grün sein. Und dann haben wir eben, wie du schon ganz richtig sagtest, oder wie Markus auch sagte, wir haben eine fortgeführte Ampel. Und damit wissen wir, dass von dem, was Merz in seinen Wahlkampfversprechen macht, in seinen Wahlkampfversprechen nicht eins umsetzen kann, außer vielleicht eben mehr Rüstung.
Eli
Richtig. Vielen lieben Dank für das Abo bei Abos Archive CT Siberia Today. Unglaublich toller Name. Markus, damit möchte ich zu dir kommen. Und zwar, wenn du jetzt diese Inauguration grundsätzlich dir jetzt angucken musst, ist das jetzt überhaupt ein Game Change? Also viele Leute haben ja diesen Moment so herbeigesehen. Das war ja fast schon wie dieses ominöse Treffen von Alice Weidel zusammen mit Musk, als sie da 50 Minuten geplaudert haben. Da hat man ja auch gedacht, die Welt würde danach ganz anders ticken. Erwartest du dir jetzt auch, dass allein die Inauguration jetzt so eine Riesenveränderung bringen wird? Er ist ja jetzt nur im Amt. 100 Dekrete sind unterzeichnet. Ist das jetzt der riesengroße Game Changer oder kann der Game Changer nur auf Dauer, auf Zeit gelingen, wenn wir dann irgendwann in zwei Jahren zurückblicken und sagen, ja, okay, das System Trump hat halt doch funktioniert?
Gast
Ich glaube, das letzte Mal, oder eines der letzten Mal, als ich bei dir im Stream war, das war ja, glaube ich, gerade dieses Alice-Weidel-Gespräch mit Elon Musk. Und... Nee, das war die Wahl, tatsächlich die Wahl. Es ist immer... Gefährlich, wenn man mit den Augen irgendwo anders hinschaut, nach Amerika oder sonst wo und dann wird auf einmal die Welt morgen gerettet sein, weil irgendjemand, irgendein politischer Messias jetzt auf einmal alle unsere Probleme löst. Also ich halte von solchen Herangehensweisen relativ wenig, jetzt eigentlich halte ich gar nichts davon, ja. Es gibt natürlich, es gab auch vor vier Jahren schon ganz viele im Trump-Lager, die einfach Fans sind, die meinen, wenn Trump an der Macht ist, dann passiert dies, passiert das, dann wird der tiefe Staat beseitigt, der Sumpf wird ausgetrocknet. Das ist eine Floskel, die Trump immer wieder nutzt oder eine Redewendung. Man darf sich jetzt von einer Amtseinführung erstmal gar nichts erwarten. Das ist ein Show-Event. Da werden sich die Amerikaner jetzt vielleicht auf den Schlips getreten fühlen, ist mir aber ziemlich egal. Es ist ein Machtwechsel. Davor war es Biden, jetzt ist es Trump. Gut, so. Jetzt kann er ein paar Executive Orders unterschreiben, das hat er jetzt getan. Da wird sich in vielen Bereichen in den USA was tun. Und wie sich das dann auswirkt, das wird man dann mit der Zeit sehen. Also Politik Man kann an einem Tag jetzt erstmal nicht so viel bewirken, außer er ruft jetzt wirklich heute noch Putin an und sagt, ja, Wladimir, beenden wir den Krieg heute. Okay, passt. Ja, also das hat er jetzt auch noch nicht gemacht. Seine große Ankündigung war ja, I will stop this war within one day, something like that. Ich werde den Krieg mit einem ersten Tag beenden. Das kann er jetzt realistisch nicht schaffen. Da wurde im Zweifel auch nicht so viel vorgearbeitet. Also man darf das auch nicht alles überbewerten. Nur weil jetzt eine Amtseinführung da war. Die wenigsten haben wahrscheinlich diese amerikanischen Großereignisse schon häufiger gesehen. Das ist egal, ob das Sport ist, ob das Politik ist. Die Amerikaner können sowas unglaublich gut inszenieren. Es ist zunächst mal eine große politische Show, das ist eine Party, das ist überhaupt nicht wertend, sondern das ist das, wie das dort halt abläuft. Ich war ja selber mal auf so einer Veranstaltung, da war zwar kein Trump, aber da war immerhin sein ehemaliger Sicherheitschef, der nationale Sicherheitsberater General Flynn. Und die Amis inszenieren sowas gerne. Das ist man in Europa nicht gewohnt. Aber dadurch ändert sich die Welt nicht. Nicht von heute auf morgen sowieso. Und man sollte diese Ereignisse nicht überbewerten. Jetzt warten wir mal, was für eine Politik gemacht wird. Vor allem auch, wo sich die Interessen von Europa und die Interessen von den USA decken, wo nicht. Ob wir jetzt wirklich mal so ein bisschen Make Europe Great Again machen, also macht Europa wieder groß. Oder ob wir alle nach Amerika schauen, dass jetzt Donald Trump die Welt revolutionieren und retten wird. Also das... Muss man einfach realistisch einschätzen. Unabhängig davon, was ich jetzt aus Amerika so gehört habe in den letzten Tagen, Wochen, Monaten, da geht schon ganz, ganz vieles in die richtige Richtung. Und ich hoffe, dass dann auch die Minister, die jetzt teilweise wirklich sehr gut besetzt sind, diese Politik auch durchsetzen können. Dass Trump das ernst meint, dass da der Rückhalt da ist, sei es im Bereich Gesundheit, sei es im Bereich Militär und in vielen, vielen anderen Corona-Maßnahmen, Aufarbeitung, Auch diese Agenda, diese positive Agenda in dem Sinne von Robert F. Kennedy Jr., also diese Make America Great Again-Geschichte, macht das Land wieder gesund. Das ist ganz wichtig und das interessiert mich mit am meisten, weil mich wirklich interessieren würde, ob man diesen Pharma-Apparat und diese Medizin-Pharma-Lobby endlich mal ein bisschen einstampfen kann. Davon haben die sicherlich extrem viel Angst. Da hängt ganz, ganz viel Geld dran. Und nach allem, was ich aus Amerika gehört habe, meinen die das wirklich ernst. Auch die Corona-Maßnahmen, Aufarbeitung, die Impfschäden und so weiter. Also da könnte sich einiges tun. Und ich glaube, das hätte auch Wirkungen und Auswirkungen auf Europa und zwar massive.
Eli
Trump hat heute in seiner Rede angekündigt, dass er die unrechtmäßig jetzt nun im Rückblick betrachteten, zu Unrecht eben entlassenen Militärkräfte, also Soldaten, wieder einstellen wird oder zumindest halt eben deren Bestrafung in irgendeiner Form reformieren oder vielleicht ganz aufheben wird. Ob die dann jetzt nur noch zurückkommen wollen zu so einem Verein, der die dann quasi unrechtmäßig rausgeschmissen hat, weiß keiner. Uwe, du hast dein Mikrofon irgendwie mit dem Noise Canceling so eingestellt, wir hören den Anfang deiner Sätze nie. Was hattest du gesagt?
Uwe
Ich sagte, die sollen ja sogar entschädigt werden für die Zeit, also sollte Entschädigung bekommen.
Eli
Richtig, genau. Uwe, das ist übrigens nur der Hintergrund, weshalb ich vorhin gesagt habe, dein Mikrofon ist gemutet. Du hast irgendwas an deinen Einstellungen gemacht und der Anfang deiner Sätze ist immer abgeschnitten, solange bis halt dieses sehr aggressive Noise Cancelling halt eben herausgefiltert wird. Lassen Sie uns mal, das ist ein wichtiger Punkt, lieber Markus, aber lassen Sie uns vielleicht nochmal konkreter an einem anderen Beispiel machen, der sehr viel präsenter ist, weil Corona hängt ja schon inzwischen in der Vergangenheit. Viele Leute haben das in Anführungszeichen vergessen oder zumindest vergeben, vielleicht sogar beides. Aber etwas, was weder vergeben noch vergessen noch durch ist, ist diese Ukraine-Thematik. Und uns wird ja im ZDF nun schon bei Maybrit Illner beigebracht, Leute, auch trotz Trump, macht euch mal keine Sorgen, dieser Krieg wird noch weitergehen, der Frieden wird nicht so schnell ausbrechen. Also was ist da überhaupt realistisch in der Ukraine, wenn wir jetzt diese Zustände so vom ZDF beigebracht bekommen?
Gast
Donald Trump tatsächlich die Weitsicht besitzen wird, zu verstehen, dass die Ukraine siegen muss und dass er über die Köpfe der Ukraine hinweg das auch nicht schlau entscheiden sollte. Fragezeichen? Erste Frage. Also dann zur ersten Frage. Die gute Nachricht ist, es wird nicht am ersten Tag schon der Frieden ausbrechen in dieser Region. Donald Trump hat selber gesagt, er rechnet vielleicht mit sechs Monaten. Der Keith Kellogg, den Herr Ischinger vorhin erwähnte, hat von 100 Tagen gesprochen, die man sich gibt, um das Problem zu lösen. Das ist erstmal die gute Nachricht.
Eli
Das ist die gute Nachricht. Die gute Nachricht ist, dass also dieser Krieg weitergehen kann und die noch bessere Nachricht ist, dass sich dieser Elmar Theveßen jetzt für diesen Satz entschuldigen musste. Jetzt ist er nun natürlich in der Welt und auch der Elmar Theveßen ist weiterhin beim ZDF. Von daher, Markus, deshalb sage ich, dieser Laden wird sich niemals reformieren lassen, den kann man nur abschaffen. Aber jetzt ganz konkret am Beispiel eben der Ukraine. Wovon geht ihr aus, Jungs? Realistischerweise, also die Ambitionen mögen groß sein, einen Tag, sechs Wochen, sechs Monate. Aber was ist denn nur realistisch angesichts dessen, dass hier sehr große Egos aufeinanderprallen? Nämlich einmal das von Kolomoisky, ach Entschuldigung, ich meinte natürlich nicht den Oligarch hinter Selenskyj, sondern ich meinte ja eigentlich Putin und Trump, weil eigentlich ist das ja ein Proxy-Krieg zwischen eben Amerika und dem Osten. Also, wie dem auch sei, Uwe, vielleicht du zuerst. Was hast du für realistisch, was ist ein Zeitrahmen, mit dem diese beiden Egos irgendwie befriedet werden können?
Uwe
Also unter sechs Monaten kann ich mir da überhaupt gar nichts vorstellen. Das liegt schlichtweg daran, dass eben ein Frieden dort nur stattfinden kann, wenn alle beteiligten Parteien dem quasi zustimmen. Ansonsten hätte man es schon viel einfacher haben können. Das heißt, hier haben wir die Russen auf der einen Seite, wir haben die Ukraine auf der anderen Seite. Dann haben wir natürlich die Amerikaner, die die Ukrainer quasi finanzieren. Dann sollen jetzt aber zukünftig die Europäer die Ukrainer finanzieren. Das heißt, die Europäer mischen da auch noch mit. Und dann haben wir noch die Wirtschaftsunternehmen, die Rüstungsunternehmen und die Aufbauunternehmen, die in der Ukraine alles aufbauen wollen. Es sind einige Interessen dort. Das heißt, es ist nicht damit getan, dass Herr Trump sagt, ich rufe da mal Herrn Putin an. Und Herr Putin hat auf jeden Fall das Interesse, dass auf keinen Fall in der Ukraine irgendwelche Atomwaffen oder auch NATO-Truppen stationiert werden. Und er möchte ja... dass die Ukraine auf keinen Fall NATO-Mitglied wird. Abgesehen davon wird er seine vier Oblasten und die Krim nicht zurückgeben wollen. Das heißt, wir haben also so viele Punkte, wo der Putin eigentlich immer nur Nein sagen muss. Denn die militärische Lage spricht, soweit man auch in unseren westlichen Medien sehen kann, deutlich für Putin. Das heißt, der Putin muss überhaupt mit niemandem verhandeln, sondern der kann sagen, ich verhandle dann, wenn ich verhandlungsbereit bin. Und dementsprechend kann Herr Trump ja eigentlich viel erzählen, aber machen kann er gar nichts.
Eli
Ja gut, nicht gar nichts, das ist ein bisschen übertrieben.
Gast
Er könnte schon ein bisschen was machen. Er hat natürlich nach wie vor die Möglichkeiten, selber auf der einen Seite Militärhilfe hochzuschrauben, was natürlich ihn aber jetzt in der Glaubwürdigkeit schon angreifen würde und zwar extrem. So gesehen ist er natürlich in einem gewissen Dilemma, ist er. Sie könnten natürlich dann auf der anderen Seite sagen, das und das lassen wir uns nicht mehr gefallen, aber die USA oder die NATO wird jetzt nicht aktiv da unten eingreifen. Da wird viel im Hintergrund laufen und Putin und Trump, die sind beide erfahren genug. dass die das in Zweifel hinter den Kulissen in irgendeiner Art und Weise abwickeln werden. Also die militärische Position von Russland ist da momentan unter den Gegebenheiten sicherlich sehr stark. Und der Ukraine gehen dann irgendwann einfach die Soldaten aus. Unabhängig davon, was man da noch an Militärgütern hinterherwirft, die dann verbrannt werden, zusammen mit den Soldaten, die da drin sterben. Also auf beiden Seiten natürlich. Kann sein, dass es ein bisschen schneller geht. Weil ich denke schon, dass da einigermaßen zeitnah Fakten geschaffen werden. Man kann natürlich auch irgendwann mal ein Stück weit den Frontverlauf dahin gehen, dass man den mal einfriert, dass man mal einen Waffenstillstand macht und sich dann einigt. Aber von heute auf morgen wird es wahrscheinlich nicht gehen, trotz der Ankündigung von Trump. Aber ich hoffe sowieso, dass das morgen aufhört, so wie jeder andere Krieg auch. Ich hoffe, dass es auch keine sechs Monate mehr dauert. Und das, was man halt im ZDF dazu... von sich gibt, also der Theveßen, ich habe das gestern schon kommentiert, ich habe es auch heute schon kommentiert, das ist halt einfach, das zeigt halt diese kranke Agenda, diesen völligen Wahnsinn, den die da inzwischen haben, die Ukraine muss dies, die Ukraine muss das, das kann man alles erstmal so sehen, ja, das ist meine zulässige Meinung, aber was das Gefährliche ist, ja, wie die am Ende über andere Völker bestimmen, die dürfen sich gegenseitig umbringen, Nur weil man im Westen meint, ja, das sind unsere Interessen, genauso wie man natürlich im Osten meint, das ist jetzt unser Teil der Ukraine, den wollen wir jetzt haben. Und dann hockt man sich da ins ZDF und sagt, ja, glücklicherweise wird der Frieden erst in ein paar Monaten. Also da werden halt nochmal weitere zehntausende Leute verrecken und es werden Milliarden verbrannt, was in dem Kontext, glaube ich, gar nicht so das Thema ist. Ja, das ist das eine, Menschenleben sind mehr wert als Geld.
Eli
Schuldenbremse gibt es bei uns im Raum, in Amerika auch, also insofern ganz irrelevant ist es nicht und jetzt muss er den Panama-Kanal zurückkaufen. Was ich noch viel krasser finde in diesem Zusammenhang, Markus, ist mal wieder das ZDF, deshalb sage ich, der Laden ist nicht reformierbar.
Gast
Das sowieso nicht. Also die gehören abgeschafft. Jeder, der sagt, der öffentlich-rechtliche Rundfunk muss reformiert werden, das ist nicht zu reformieren. Der muss abgeschafft werden, fertig, aus. Also die sind sowas von ideologisch verblendet, komplett durch die Bank mit wenigen Ausnahmen. Und wenn die sich zuhören, die merken das gar nicht mehr. Ich meine, das Einzige Positive an dieser Äußerung war ja, dass die so eine Runde gemacht hat. Auch der Markus Bönig hat ja, glaube ich, heute gepostet, da gab es, glaube ich, 40.000 Programmbeschwerden zu dem Thema, dass sie ja reagieren mussten. Stimmt. Es zeigt trotzdem dieses völlig kranke Gedankengut. Und wenn dann die Moderatorin hergeht und sagt, Trump müsse irgendwie die Weitsicht haben.
Eli
Das ist genau das, worauf ich hinaus wollte.
Gast
Diese Arroganz. Sich da hinzuhocken und sich anzumaßen, dass man den heutigen Amerikaner... Markus, jetzt lass mich das doch mal Ehre, wem Ehre gebührt.
Eli
Lass sie sich doch selber blamieren und dann kannst du es kommentieren. Achtung.
Gast
Es tut wirklich intellektuell weh. Donald Trump tatsächlich die Weitsicht besitzen wird, zu verstehen, dass die Ukraine siegen muss und dass er...
Eli
Da könnte ich schon Ihnen den Fernseher prügeln, ob Donald Trump die Weitsicht aufbringen kann, dass die Ukraine gewinnen muss. Das ist der Präsident von Amerika, wenn irgendeiner überhaupt zu entscheiden hat, ob die Ukraine gewinnen muss. Was ist das überhaupt für eine Frage in Fragen von Kriegsführung? Dann ist das das ukrainische Volk und nicht mal der ukrainische Präsident. Weil wir haben schon mal gesehen, was es bedeutet, wenn meinetwegen ein Volk nicht mehr gefragt wird, sondern nur irgendein großer nationaler Führer bis hin in den Volkssturm, sein Volk eben in den Volkstod treibt, weil er meint, irgendein Land müsse da jetzt gewinnen. Und diese komische Hofberichterstatterin von Ilna, und ich bezahle den Mist ja auch noch mit fast 20 Euro jeden Monat, Die setzt sich dahin und sagt, dass Trump die Weisheit irgendwie jetzt aufbringen müsse, auf Linie der ZDF-Hauptstadt-Journalisten einzuschwingen. Was? Hat die Lack gesoffen? Was läuft denn da falsch im Oberstübchen?
Gast
Man kann es nicht ernst nehmen. Ich möchte in dem Bereich nicht zu viel lachen, auch wenn ich vor Lachen manchmal vom Stuhl fallen müsste, weil das Thema einfach nicht lustig ist. Aber da setzt sich eine Maybrit Illner hin, Und meint, das kommentieren zu wollen. Ich weiß nicht, wie oft die schon jetzt wirklich mit hochrangigen Leuten am Tisch saß, um solche Sachen überhaupt einschätzen zu können. Sie hat zwar ein paar Studiogäste, aber die sind ja meistens nur linksgrün. Die baut ab, die Ilna. Guck mal hier. So arg viel Kompetenz jetzt im Thema Krieg und Frieden wird da auch nicht sitzen. Gelegentlich kommt mal jemand, ob jetzt die Ricarda Lang übermäßig viel dazu sagen kann, weiß ich jetzt nicht. Sie hat ja ungefähr den gleichen Background wie ich, nur dass ich mein Studium abgeschlossen habe und sie nicht. Aber das qualifiziert sich jetzt vielleicht nicht unbedingt zum Thema militärische Fragen. Und es ist so anmaßend, es ist so bescheuert herzugehen. Trump muss das und das verstehen. Ich glaube, der befähigt ab heute wieder das größte und wahrscheinlich immer noch schlagkräftigste Heer und die größte Armee der Welt. Und sie erklärt ihm jetzt, wer was in militärischen Sachen muss. Das ist so lächerlich. Ich habe es ja vorher schon gesagt. Europa wird da nicht ernst genommen. Die militärischen Fragen. Die werden entschieden zwischen Russland, zwischen China, zwischen den USA. Europa interessiert da ganz, ganz, ganz am Rande. Und das zeigt auch diese Überheblichkeit, die wir momentan in Deutschland haben, gerade in diesen Kreisen, die uns so was, also uns allen so auf die Füße fallen wird, weil wir einfach unsere Rolle immer mehr verlieren. Und dieser Propagandafunk regt da halt ganz, ganz viel vorbei. So, jetzt bin ich ruhig.
Uwe
Also ich möchte auch noch etwas zu dem Thema sagen, denn die Frage mit der Ukraine ist nicht nur eine Frage zwischen der möglichen militärischen Kraft, die... der Trump jetzt aufbieten könnte, sondern wir reden davon, wie er den Frieden herstellen kann. Da ja verschiedene Parteien dort sind und ich sagte vorhin, was die Interessenlage von Putin vermutlich ist und dass Europäer ja auch noch mitspielen. Aber auch Trump hat ja eine Interessenlage. Und wenn er sich da rausziehen will, dann ist das das Einzige, was er tun könnte, rein theoretisch. Weil das müsste nur Amerika alleine entscheiden. Zum Beispiel Amerika könnte sagen, wir schicken keine Waffen mehr in die Ukraine und wir finanzieren nicht mehr. Aber selbst dieser Punkt, das ist der einzige Punkt, den Amerika alleine entscheiden kann, ohne auf Interessen von irgendjemandem Rücksicht nehmen zu müssen. Selbst dieser Punkt ist gar nicht ohne weiteres durchführbar, weil in der republikanischen Partei gar nicht so wenige Leute selber Lobbyisten von der Rüstungsindustrie sind, die also ein Interesse daran haben, dass dieser Krieg weitergeführt wird. Das heißt, es ist überhaupt gar nicht so, dass Herr Trump einfach sagen könnte, ich drücke jetzt einen Schalter und dann... kriegt die Ukraine kein Geld mehr. Das kann der gar nicht so ohne weiteres. Er muss das mit seiner Partei abstimmen. Da muss man erst mal sehen, ob er davon überhaupt eine Mehrheit bekommt. Das werden wir dann in den nächsten Tagen, Wochen und Monaten dann sehen.
Eli
Richtig. Lass uns nochmal thematisch in der Ukraine bleiben. Das schließt sich hier jetzt gerade ganz gut an. Bei diesem dementen Mann gibt es ja sehr vieles, was man leider Gottes lamentieren muss und unter anderem zum Beispiel die Art und Weise, wie er eben mit Korruption umgeht, beziehungsweise die eventuell in der Ukraine sogar bis in die eigene heimischen vier Wände halt eben holen. Jetzt in diesem Zusammenhang stehen Begnadigungen im Raum. Vorsorglich erstmal denkt man, okay, nur gegen Fauci, schlimm genug. Also Markus, RFK wird wahrscheinlich im Hintergrund der Arsch platzen. Dann darüber hinaus Cheney. Ich dachte, Dick sei schon tot, aber es gibt offensichtlich da noch andere von ihm. Wie dem auch sei, die sollen jetzt alle begnadigt werden. Schlimm genug. Wir finden nämlich heraus, das sind nämlich gerade die politischen Gegner Trumps. Die möchte jetzt Biden also in letzter Minute, wie hier getitelt wird, gerade nochmal eben auf den letzten Metern also hier aus der Schusslinie offensichtlich holen. Aber dann, deshalb habe ich das gerade eben gebracht, dieses Beispiel, finden wir raus, Joe Biden begnadigt Trumps. eigene Familie, und da sind wir beim Laptop aus der Hölle, da sind wir bei der Ukraine, da sind wir bei der Korruption, da sind wir bei, ich will jetzt nicht sagen, Biowaffenlabore und so weiter und so fort, aber diese ganzen Theorien stehen ja im Raum. Zumindest sind wir also wieder da, wo wir angefangen haben, wenn Joe Biden aus Angst vor Donald Trump Seine eigene Familie und damit Hunter Biden eben begnadigt. Biden begnadigt seine eigene Familie und hofft jetzt nun das Beste. Markus, wird er mit der Nummer durchkommen oder ist die Katze aus dem Sack? Und die Leute wissen ohnehin Bescheid. Stichwort Laptop, Stichwort Hunter Biden, Stichwort Korruption, Stichwort Selenskyj, Stichwort Kokaine, Stichwort Kolomoisky. Ich sage einfach Stopp, sonst mache ich eben nicht weiter.
Gast
Kommt er mit der Nummer durch, kann ich jetzt aus juristischer Sicht ganz einfach sagen, der US-Präsident hat das Recht, Begnadigungen auszusprechen, solange es keine Ausnahme für Familienmitglieder gibt, ist das rechtskonform. Wenn man das nicht möchte, muss man die Gesetze ändern. Punkt. Das ist mal die juristische Einschätzung, die ist relativ emotionslos und klar. Das müssen die Amerikaner dann ändern. Das ist natürlich ein völliger Witz, dass so etwas geht. Ja, das ist so. Aber wir haben das Gleiche in Deutschland momentan. Das nennt sich selbst, also auch etwas, das doch ein bisschen kontrovers diskutiert wird. Wir haben ein Selbstbestimmungsgesetz, wo sich jetzt alle auf einmal aufregen, dass auf das rechtsextreme, rechtsradikale Männer jetzt sagen, sie sind Frauen. Ja, das passiert halt. Wenn man blödsinnige Gesetze hat, dann nutzt sie jemand und dann ist es auch erst mal rechtskonform, die zu nutzen. Wenn einem das nicht passt als Gesellschaft, dann muss man eben die Gesetze ändern. Und was er damit erreichen kann, das ist was anderes jetzt. Also heute wurde wohl in einem Artikel von Merkur, das hat Bastian Barucker gepostet, das wird dich jetzt ganz besonders freuen, da wurde gesagt, und ich gebe davon aus, dass das stimmt, dass beiden vorsorgliche Begnadigungen, auch ausgesprochen hat bezüglich den Kongressmitglieder, die zum Untersuchungsausschuss am Kapitolsturm teilgenommen haben. Also man begnadigt jetzt schon im Vorfeld für alle, die vielleicht irgendwas irgendwann mal machen könnten. Ich glaube, das ist in der Geschichte der westlichen Demokratien, wobei die USA letztlich auch eine Oligarchie sind, doch ein ziemlich einmaliger Vorgang, dass man jetzt vorsorglich mal seine eigenen Ja, Badi ist da am Ende begnadigt. Ich habe es heute mit einer Kollegin besprochen. Die hat gemeint, ich sage das immer so, wenn Sie niemandem mehr versuchen, den Schein einer Rechtsstaatlichkeit oder einer Demokratie aufrecht zu erhalten, dann wird es gefährlich. Das hat man jetzt bei der Wahl in Rumänien. Aber hier ist es natürlich so, dass eine alte Regierung einfach nochmal ihre Mittäter begnadigt, um die einer Strafverfolgung zu entziehen.
Eli
Medizinberater Anthony Fauci, der pensionierte General Mark Milley und mehrere Beteiligte des Kongressausschusses zur Untersuchung des Kapitolsturms vom 6. Januar 2021.
Gast
Genau, das haben sie gemacht. Und ich meine, Fauci, der wurde heute schon mehrfach als Massenmörder betitelt, was er auch ist. Also die Geschichte von Fauci, die geht noch ein bisschen länger zurück. Ich habe hier auch noch ein schönes Buch, wenn wir gerade eh da sind.
Eli
Ja, ja, zeig uns das ruhig. Weiterführendes Material ist immer gut. Warte mal, ich gebe dir mal ein bisschen mehr Raum. The real Anthony Fauci. Ja, genau. Und die üblichen Verdächtigen sind, mach doch mal das Mikrofon auf, lies mal den ganzen Titel.
Gast
Ja, the real Anthony Fauci, Bill Gates, Big Pharma and the Global War on Democracy and Public Health, Robert F. Kennedy Jr., New York Times bestselling author, author, Children's Health Defense und bald Gesundheitsminister der Vereinigten Staaten von Amerika.
Eli
Nicht mehr er, der ist jetzt Gott sei Dank weg, aber Robert F. Kennedy Jr., der Autor dieses Buches.
Gast
Da dürfen sich einige in Deutschland ganz warm anziehen. Hoffentlich wirklich ein Christian Drosten, Ein Jens Spahn, ein Karl Lauterbach und wie sie alle heißen, ein Lothar Wieler, weil ich gehe davon aus, dass das in Amerika wirklich gerade ernst gemeint ist. Und Anthony Fauci, das ist ja nicht so, dass der erst durch die Corona-Maßnahmenkrise bekannt wurde. Der hat ja schon in den 80ern bei HIV mitgewirkt, bei vielen Dingen. Also das ist wirklich ein... Verbrecher, wie er im Buche steht. Es gibt aber einen Vorteil dieser Begnadigungen. Also da gehe ich jetzt mal davon aus, dass es in Amerika ähnlich ist wie bei uns. All jene, die jetzt begnadigt wurden, haben kein Aussageverweigerungsrecht mehr vor Gericht oder kein Zeugnisverweigerungsrecht mehr. Das heißt, das kann zum Bumerang werden. Weil jetzt viele Täter sich nicht mehr darauf berufen können, dass sie vor Gericht nicht aussagen müssen, um sich selbst nicht zu belasten, sondern die dürfen jetzt aussagen. Sie können dann zwar selber nicht mehr bestraft werden, aber das kann natürlich zu einer viel besseren Aufarbeitung am Ende führen. Also ich glaube jetzt nicht, dass es in Amerika anders ist und würde mich jedenfalls sehr, sehr wundern. Und deswegen kann das durchaus auch was Gutes haben, weil dann eben diese Leute irgendwann vor Gericht zwar nicht stehen und verurteilt werden können, aber vor Gericht aussagen müssen und weil man dann wirklich diesen ganzen Sumpf aus Pharma, aus Lobby, Interessengruppen, den kann man dann wirklich mal ausdrucken.
Eli
Und wie weit das geht, liebe Freunde, das müsst ihr euch mal vor Augen halten. Die Verfahren, es geht um Biden, die Verfahren gegen seinen Sohn bezeichnete er als ungerecht, sprach sogar von einem Justizirrtum. Sie seien vom politischen Gegner nur deshalb angezettelt worden, um ihnen zu schaden, sagt der mächtigste Ex-Mächtigste Mann der Welt über seinen Sohn. Das Problem nur... Hunter Biden, sein Sohn, hatte seine Schuld zumindest in einem Verfahren, wegen später Steuerzahlungen und natürlich auch Waffenbesitz war da auch noch im Spiel, eingestanden. Also es wird gesprochen von dem senilen Biden, deshalb habe ich davor gewarnt, dass man senile Leute halt eben nicht in diese Amtsposition bringen sollte, dass hier ungerecht gehandelt wird, ein Justizirrtum vorliegt und vor allen Dingen natürlich sich die komplette gleichgeschaltete Presselandschaft jetzt mitnichten, echauffieren wird, dass die jetzt hier Minuten... Vor im Prinzip der Amtsübernahme von Trump Minuten, Minuten vorher diese Begnadigungen halt eben durchführen können. Das ist überhaupt kein Problem. Während als die Frage auch nur im Raum stand, ob Donald Trump das eventuell machen könnte, dass er sich selber dann eben begnadigen würde im Zuge der vielen Untersuchungen, die gegen ihn dann noch im Raum standen. Da hieß es sofort schon globales Erschrecken. Wie könnte er das auch nur denken? So eine Katastrophe, das wäre natürlich in einer Demokratie nicht denkbar. Tja, da sieht man mal den doppelten Standard.
Gast
Alles Doppelstandards.
Eli
Uwe, wie siehst du die Begnadigung, wie siehst du den Zusammenhang mit der Ukraine?
Uwe
Ja, also ich sage mal, man braucht keine Begnadigung aussprechen, wenn man nichts falsch gemacht hat oder wenn die Betroffenen, die begnadigt werden sollen, nichts falsch gemacht haben. Insofern ist das eigentlich moralisch ein Armutszeugnis, ein Schuldeingeständnis. Gut, man wird das juristisch vielleicht jetzt so nicht belangen können, aber es zeigt eben, was für Leute da die Regierung hatten. Und insofern bei aller Kritik an Trump, weiter so hätte es sicherlich nur weiter so gebracht. Jetzt gibt es mal die Möglichkeit, dass es anders gemacht wird. Ob es dann am langen Ende besser wird, das werden wir dann noch sehen. Aber zumindest besteht mal die Chance auf ein Anders. Und insofern, ja, also ich kann nur sagen, traurig, dass ein scheidender Präsident so etwas nötig hat.
Eli
Traurig, dass das amerikanische Volk so jemanden gewählt hat. Wir gehen einfach mal davon aus, dass sie das haben, weil wir auf YouTube nichts anderes behaupten dürfen.
Gast
Ist das immer noch so, dass man nicht, also ich würde das natürlich niemals tun, irgendwas anderes zu behaupten, als dass jede Wahl absolut legitim war. Ist das immer noch so? Ich weiß gar nicht. Ich möchte das jetzt nicht unbedingt auf die Probe stellen. Wir werden es nicht drauf ankommen lassen. Und natürlich hat er auch jede einzelne Entscheidung selber getroffen und war zu jedem Zeitpunkt Herr seiner Sinne und wusste immer, wo er war.
Eli
Wer, wenn nicht er. Also Moment, ganz kurz, ich gebe das Wort Geiseln ein und zwar ein weiterer Punkt, zu dem ich jetzt kommen möchte, von der Ukraine in Richtung Nahe Osten. Also es wird nicht einfacher für Trump. Mein stolzestes Vermächtnis, hat er gesagt, wird das eines Friedensstifters und Einigers sein. Das ist, was ich sein möchte, ein Friedensstifter und Einiger. Ich freue mich, sagen zu können, dass gestern, einen Tag bevor ich mein Amt antrat, die Geiseln im Nahen Osten zu ihren Familien zurückkehren. Und da geht es natürlich darum, dass drei israelische Geiseln freigelassen worden sind. Jungs, worauf ich hinaus möchte, ist, die Leute haben unter anderem gesagt, auch der Nahe Osten würde befriedet werden durch Donald Trump innerhalb von Stunden, wenn nicht Minuten. Und jetzt wird als großer Erfolg gefeiert, und da muss ich ehrlich sagen, bin ich ein bisschen parteiisch, da blutet auch mein hebräisches Herz ein bisschen mit, ja, jetzt wird gefeiert, dass nach über einem Jahr, das erste Mal nach über einem Jahr tatsächlich es einen Gefangenenaustausch gegeben hat, was ja einerseits gut ist, aber andererseits, wenn man sich anguckt, dass hier drei freigelassen worden sind. Drei. Fast 200 weiterhin in Gefangenschaft bleiben. Und bestenfalls 60 weitere, Achtung, über die nächsten Monate, Woche für Woche, tröpfchenweise, 60 Mann noch freikommen sollen und das auch nur, wenn sich die Hamas weiterhin an diese Deals überhaupt alles hält. Das wird uns jetzt verkauft als der große Erfolg, drei israelische Geiseln frei, Jahre inzwischen, nur bald schon, seitdem dieser Krieg lodert. Und worauf ich hinaus möchte ist, wenn bei der Ukraine also schon geflunkert worden ist, dass Trump das an einem Tag beenden könnte, dann muss ich ganz ehrlich sagen, aufgrund dieser mageren Erfolgsbilanz, mit der er sich ja auch noch brüstet, der Trump, wird wahrscheinlich auch der Nahosten noch eine Weile dauern, bis man da in irgendeiner Form von Gerechtigkeit oder auch nur von Frieden sprechen kann. Ja, Uwe, sorry, wie siehst du das?
Uwe
Erstens sind diese Friedensverhandlungen oder diese Geiselverhandlungen... Und wir schalten die Nähe des... Ja, mach mal, Entschuldigung. Da hat doch der Trump überhaupt gar keine Aktien drin. Also der hat doch da gar nichts gemacht. Das schreibt er sich jetzt nur gut. Wäre er erst vier Wochen später ins Amt gekommen, hätte Biden sich das gut schreiben können. Dann ist die Situation im Nahen Osten um ein Vielfaches komplexer als der Russland-Ukraine-Krieg. Da sind noch viel mehr Parteien da drin. Und natürlich möchte er gerne Friedensapostel werden. Aber einer seiner Hauptpunkte, ist ja den Iran zu schwächen. Und der Iran, der ja traditionell der Hauptfeind von Israel ist, wie soll es da Frieden geben, wenn die USA einerseits auf der Seite Israels steht und gleichzeitig dann aber den Iran quasi mit Sanktionen und mit zusätzlichen Sanktionen und sonstigen Mitteln einschränken will. Diese Aussage, ich will da Frieden schaffen, widerspricht ja der anderen Zielsetzung. Beides zusammen geht eigentlich nicht.
Eli
Markus, Nahe Osten, da hat der jetzt Jared Kushner. Wird er das schaffen?
Gast
Na gut, er hat jedenfalls bessere Chancen als Biden. Und ich bin mir auch noch nicht so sicher, ob man da nicht im Hintergrund auch ein bisschen interveniert hat. Und vielleicht wollte die eine Regierung sich diesen Erfolg, der natürlich sehr überschaubar ist angesichts dessen, was da die letzten 15 Monate passiert ist und immer noch passiert, auf die Fahnen schreiben. Dass sowas drei Tage oder zwei Tage vor einem Amtswechsel zufällig passiert, fehlt mir so ein bisschen die Fantasie. Ohne jetzt entscheiden zu können, wer da jetzt welchen Auslöser am Ende gesetzt hat. Aber Uwe hat schon recht. Also Trump hat eine sehr, sehr scharfe Rhetorik gegenüber dem Iran. Also bis hin zu Vernichtungsfantasien, die natürlich im Iran auch gegenüber Israel herrschen. Das ist kein Geheimnis. Und wie man da von heute auf morgen jetzt oder in einem vertretbaren Zeitraum Frieden schaffen will, Das wird sich zeigen. Insgesamt ist es halt einfach so, dass Trump da bessere Chancen hat, weil er wird international ernst genommen. Also derjenige, der vom ZDF belehrt wird, der wird vom Rest der Welt, wenn auch nicht vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk sehr ernst genommen und deswegen hat er natürlich da schon andere Möglichkeiten. Man kann aber nur hoffen, dass sich da bei dieser ganzen... Debatte nicht am Ende die durchsetzen, die hier so gewisse Endzeit-Fantasien haben. Das gibt es ja leider da unten in dem Raum. Und dass das halt irgendwann beruhigt wird. In welchem Zeitraum, bin ich überfragt. Aber es sind halt unterschiedliche Interessenlagen und Interessant war ja jetzt, wie schnell das in Syrien funktioniert hat im Sinne von Regime Change, also von einem stabilen Diktator zu jetzt ehemaligen Terroristen, die jetzt Ansprechpartner für Europa sind auf einmal. Also man ist da ja insgesamt moralisch sehr flexibel und das ist eine sehr komplexe Situation. Da hat der Uwe auch recht. Es ist ein Unterschied, ob man jetzt Ukraine und Russland klären möchte. Das sind am Ende... Zwei Nationen, die das am Ende ausdiskutieren werden und das sind die Russen und die Amerikaner, wenngleich die Amis es nicht ganz alleine machen können. Im Nahen Osten ist es viel, viel komplizierter.
Eli
Syrien. Ich weiß nicht, ob das jetzt eine Fotomontage ist oder nicht, aber gerade weil ich das noch im Kopf habe, ich kann mir durchaus vorstellen, dass das so stimmt. Und wir haben ja auch gesehen, was die gemacht haben, in Anführungszeichen, mit unserer Frau Baerbock, die sie einfach mal eben schnell rausretuschiert haben. Weil du es gerade erwähnst, das zeigt, in was für schnelllebigen Zeiten wir eben alle leben. Also das war Syrien unter Bashar al-Assad. Gut, das ist jetzt ein Propagandafoto, ist vollkommen klar, aber das ist halt mit einem westlich orientierten, der Zivilisation irgendwie zugewandten Machthaber. wie es genannt wird, Diktator.
Gast
Und zwar ein ziemlich brutaler, aber er hat das Land, also das weiß ich aus sehr, sehr guter und informierter Quelle und zwar von einem ehemaligen AfD-Abgeordneten im EU-Parlament, der mir das mal so ein bisschen erklärt hat, wie das da bei Assad funktioniert hat. Er hat also das Land im Griff gehabt, im Griff im Sinne von, es hat alles einigermaßen funktioniert. Man hat natürlich nicht den Fehler machen dürfen, ihn zu kritisieren. Das war mal ganz, ganz, ganz schnell weg vom Fenster. Ja, aber das ist man auch in Deutschland. Es sind stabile Verhältnisse. Natürlich haben die mit Demokratie überhaupt gar nichts zu tun. Und das wurde jetzt halt ausgetauscht gegen Machthaber, die Lena Baerbock ausblenden, einfach weil sie eine Frau ist, nicht weil sie inkompetent ist.
Eli
Genau, und Handschlag wird ja verweigert und erst nach internationalem Aufruhr wird das in irgendeiner Form wieder gut gemacht. Ich wollte es eigentlich in aller Kürze noch machen, keinen großen Exkurs. Man sieht ja hier einigermaßen ganz gut, dass das eben das Syrien ist, das neue Syrien, auf das sich die Syrer jetzt also freuen können, wo die Freude strahlend, wie diese Frau freudestrahlend ist, eben zurückkehren können, weil dort so viel alles besser ist. Genau und unter Bashar al-Assad, das wurde uns ja eingetrichtert, muss ja offensichtlich Syrien eine Katastrophe gewesen sein und von daher ist es auch nur richtig, dass Millionen davon eben nach Deutschland gekommen sind und hier jetzt nun natürlich auch bleiben in Deutschland, auch wenn der Fluchtgrund weggefallen ist. Die Ironie trifft natürlich aus allen Poren.
Gast
Darf ich dir ganz klein wenig, darf ich das kommentieren? Also der Herr Zimniok hat mir das damals erklärt, weil der da wirklich ganz, ganz tief im Thema war. Also Assad war ein brutaler Diktator, muss man natürlich ganz klar sagen. Er hat das Land halt so gesehen stabil gehalten und wenn man ihn nicht irgendwie kritisiert hat, konnte man sich dort wahrscheinlich, also im Vergleich zu der jetzigen Situation war es halt, es war eine andere Außendarstellung. Es war So wie es in stabilen Diktaturen eben der Fall ist. Das darf man nicht kleinreden. Das sind gefährliche Leute, die haben Menschen auf dem Gewissen und zwar nicht gerade wenig, aber es ist halt stabil. Und das war ja der Nahe Osten teilweise auch, bevor man dann 2015 oder noch davor eingegriffen hat, bevor die Amis eingegriffen haben. Also das sind halt auch sehr, sehr komplexe, Geschichten, die da ablaufen. Und natürlich ist in Syrien jetzt überhaupt nichts besser geworden. Also ob da jetzt Flucht drin oder nicht, das ist eine Diskussion. Ich meine, das ist sendungsfüllend. Es zeigt einfach, wie komplex diese ganze Lage ist. Und dass man dann auf einmal Leute, die auf der Terrorliste waren, noch vor ein paar Wochen jetzt halt als Machthaber und Ansprechpartner hat, das ist halt Politik.
Eli
Es sind ja nicht einfach nur Ansprechpartner, sondern wir schicken den Millionen von Euros. Wir haben es ja. Wir haben es. Wir haben es.
Gast
Ja, wir haben es ja aber auch.
Eli
Das ist jetzt dieses typische... Ich weiß, warum ich so kleinlich bin. Du bist doch der Schwabe von uns beiden. Eigentlich hättest du den Punkt bringen müssen. Aber offensichtlich ist es halt eben, was es ist. Und solange man eben nicht sein eigenes Geld ausgibt als Sozialistin, sondern das fremder Leute umverteilt, hat man ja offensichtlich keine Probleme damit, wie auch Margaret Thatcher schon gesagt hat. Gut, Jungs, lasst es uns mal zum Abschluss bringen, weil eigentlich wollte ich noch einen Bonus-Stream anschließen, den haben wir jetzt nun schon überzogen, aber 23 Uhr will ich soweit sein. Und bleibt gerne dann, wenn ihr wirklich halt euch heute noch die Hardcore-Dreierpackung geben wollt, hier auf ETVC, nachdem ich mal eine Woche offline war. Und das ist jetzt nun die Frage, quasi wie ich auch bei Peter Böhringer vorhin gesagt habe, abschließend, Uwe, du wirst die Frage schon kennen, Markus, du noch nicht. Wird jetzt vielleicht nicht unbedingt jeder Punkt realistisch umsetzbar sein, insbesondere nicht auch im nächsten Zeitrahmen, der uns ja als besonders kurz immer suggeriert worden ist von Trump. Aber kann man wenigstens sagen, können wir uns darauf einigen, gibt es belastbare Indizien dafür, dass ein Kulturwechsel, dieser Paradigmenwechsel in der Kultur, dass der jetzt also wirklich wenigstens eingesetzt hat. Markus, du zuerst, Uwe, mit dem Wort zum Sonntag, Dienstag. Wie dem auch sei, aber du zuerst. Paradigmenwechsel eben in Richtung Kultur. Kann das jetzt als eingeläutet gelten, nachdem wir ja ansonsten schon anderthalb Stunden den Leuten gesagt haben, dass größtenteils der Rest sich in Luft auflöst?
Gast
Erst Uwe, erst ich.
Eli
Erst du, Markus, und dann Uwe zum Abschluss. Okay, dann habe ich richtig verstanden.
Gast
Ja, also... Links, woke, grün, Klimaagenda, das ist jetzt erst mal tot. Das ist schön, weil diese Diskussion, wie viele Geschlechter gibt es und was darf man alles sagen, was darf man nicht sagen, die Klimareligion, also diese ganzen Dinge, die wir in Deutschland alle so auch bis zum Exzess haben, das ist definitiv durch. Es gibt einen Narrativwechsel von links, woke nach, nenne es rechts, konservativ oder wie auch immer. Den gibt es. Das ist nicht unbedingt der Grund zu sagen, ab morgen ist die ganze Welt besser, wobei sie natürlich trotzdem besser wird. Davon gehe ich jetzt mal ganz stark aus. Aber diesen Wechsel haben wir. Muss man aber trotzdem genau hinschauen, was ändert sich ansonsten. Also zum Beispiel muss man fragen, warum möchte Trump auf einmal 5 Prozent des BIP abschließen. die von den NATO-Staaten haben.
Eli
Wir waren bei Kultur, Markus. Wir waren über Kultur. Du schlitterst da in Richtung Geopolitik.
Gast
Gut, dann lassen wir die Geopolitik weg.
Eli
Kultur und Gender-Gaga zum Beispiel. Ja, das ist tot.
Gast
Das ist weg. Dieses Ding ist durch. Also dieses woke Zeitalter, dieser völlige Wahnsinn, das ist seit ein paar Wochen, seit ein paar Monaten beerdigt. Das wird auch in Deutschland alles bald beerdigt werden, weil man jetzt ja sieht, Wie man diesen Wahnsinn einfach auch ausspielen kann, wie man ihn juristisch ausnutzen kann, wie man die vorführen kann. Und das war, glaube ich, jetzt muss ich aufpassen, dass ich mich selber nicht, dass ich selber nicht verklagt war. War das nicht die Dame mit der...
Eli
Dame ist richtig. Da geht es um entweder Gelbhaar oder Schamhaar, ich habe es mir nicht ganz gemerkt, aber irgendwelche Haare sind im Spiel.
Gast
Da war irgendwas mit mutmaßlicher sexueller Belästigung, wenn ich das recht im Kopf habe.
Eli
Diese Person soll sexuell belästigt worden sein, also das sind ja diese Auswüchse, die das treibt, wenn man dieses Gender-Gaga auf die Spitze...
Gast
Werde ich jetzt nicht weiter kommentieren, weil sonst würde ich gegen meine eigenen Maßstäbe verstoßen, aber... Es ist ja inzwischen wirklich, es ist irre, also auch jetzt was, wie man solche Dinge ausnutzen kann. Ich habe vorhin mal versucht, Luisa Neubauer mal etwas kreativ zu beleidigen. Ja, natürlich keine Beleidigung, sondern eine zulässige Meinungsäußerung. Und die spielt dieses Spiel ja auch immer. Also auf der einen Seite möchte man irgendwie...
Eli
Das mit Hoth, oder? War das nicht diese Sache mit Hoth?
Gast
Na, das war nicht mit Hot, Hot, Hotter, Dead. Ich kann dir mal den Twitter-Link dazu schicken. Aber wenn wir gerade noch die Kulturfrage haben, ich habe mich da vorher echt reingehängt, um das zu formulieren. Und zwar deswegen reingehängt, weil es wirklich schwer ist, solche Posts heutzutage einigermaßen rechtssicher zu kommentieren.
Eli
Das ist doch Hot, das ist genau das, was ich meine. Hot, Hotter, Dead. Ja, genau, das meinte ich doch.
Gast
Ohne dass man dafür verklagt wird, also ohne dass ich dafür verklagt werde. Und diese übertriebene Agenda, die wird irgendwann mal in nächster Zeit beendet sein. Da werden auch die deutschen Gerichte irgendwann ein bisschen in eine andere Richtung gehen müssen. Also ich kann das mal ganz kurz so ein bisschen kommentieren. Frau Luisa Neubauer mit ihrem Kleid, so halbnackt, das darf man glaube ich auch noch sagen, hot hotter dad. Sie hat ja mal einen Journalisten oder so, der hat sie ja mal betitelt. Das werde ich jetzt nicht wiedergeben, weil sonst werde ich verklagt. Und da ging es eben auch darum, dass Zitat ihre bäuerliche Oberweite thematisiert würde. Und ich habe das heute einfach mal kreativ versucht mal anzusprechen. Und das Schlimme ist, dass es heutzutage so schwer ist, auf der einen Seite noch seine Meinung sagen zu dürfen, während man gegen andere alles Mögliche sagen darf. Also wenn ich überlege, was man zu mir alles sagen darf, Da geht eigentlich alles. Und gegenüber den Links-Vogue-Grünen, die sind halt sehr zimperlich, die sind nicht sonderlich zimperlich nach außen beim Austeilen, aber wehe, wehe, man kritisiert irgendwas an denen. Und diese Agenda, die wird natürlich so ein bisschen jetzt auch geändert werden und das wird auch vor Gericht sich ändern. Also ich hoffe, dass in ein, zwei Jahren dieser ganze Wahnsinn, ob man den Mann jetzt Mann bezeichnen darf oder ob jemand Zweigeschlechter oder 67 hat, dass das sich ein bisschen beruhigt, dass es auch juristisch beruhigt, Weil das ist ein ganz, ganz fieses Ding. Auf der einen Seite...
Eli
Aber Markus, nur mal abschließend zu bewerten. Du argumentierst ja gerade, die Nummer ist durch, Gender Gaga kommt nicht wieder, die Kultur setzt sich gerade durch, wir haben gewonnen, endlich mal wieder gesunder Menschenverstand. Und gleichzeitig sagst du, die kann mit diesen Sachen weiterhin provozieren. Und du weißt bis heute als geübter Medienrechtsanwalt nicht, wie du das allein auch nur kommentieren kannst, ohne dich nicht juristisch angreifbar zu machen.
Gast
Ich weiß schon. wie es kommentieren kann aber es dauert also der post der dauert in den schreibe ich nicht fünf minuten runter aber was ich damit sagen will in amerika haben wir diese entwicklung jetzt und dort ist das thema durch es wird eine weile dauern bis das durchschlägt genau das ist aber diese dieser diese Der Höhepunkt, der Woken, der links-grün-Woken-Klima-was-auch-immer-Agenda, der ist schon lange überschritten. Und das werden jetzt Rückzugsgefechte sein, die wir da sehen werden von Luisa Neubauer und Co. Diese ganze Agenda, die die da gespielt haben. Ich glaube, in fünf Jahren wird das überhaupt kein Thema mehr sein. Und in den nächsten ein, zwei, drei Jahren wird sich da vieles zum Guten ändern. Und wir werden einfach wieder in eine etwas vernünftigere Kultur kommen. wo man nicht darüber diskutieren muss, wie viele Geschlechter gibt es. Und bin ich jetzt Mann, Frau, er, sie, es, was auch immer. Und das ist schon was, was jetzt in den letzten Monaten gekommen ist. Und dafür ist die Trump-Wahl auch mit entscheidend. Und da sieht man jetzt auch, dass die großen Konzerne da teilweise schon rausgehen, dass sich die großen Vermögensverwalter aus diesen ganzen Links-Vogue versifften. Gender, Mist, verabschieden. Ohne das jetzt mal auf eine Person zu beziehen. Und den Kulturwechsel, den haben wir sicherlich. Und das ist das Gute. Alles andere ist dann Geopolitik, Außenpolitik, Innenpolitik. Das werden wir sehen. War jetzt gerade aber nicht das Thema. Aber ich glaube, die Woke-Zeit, die haben wir tatsächlich überlebt.
Eli
Markus zeichnet ein optimistisches Bild und für das realistische Bild zum Abschluss jetzt das Wort zum Dienstag der Uwe. Uwe, haben wir wenigstens den Kulturkampf, vielleicht haben wir ihn nicht gewonnen, den Krieg, aber haben wir diese Schlacht für den Moment ein wenig unter Kontrolle?
Uwe
Also zunächst einmal stimme ich Markus in allen Punkten zu und deswegen will ich das auch nicht wiederholen, sondern ich möchte da an der Stelle noch etwas ergänzen, dass zu dem Kulturkampf gehört nicht nur die Wendepunkte jetzt bei der linksgrünen, burkistischen Denkweise und auch nicht nur, was die Klimathematik betrifft, sondern eben auch der Einzug und Wiedereinzug des realitätsnahen Denkens und Handelns. Das heißt, eine schrittweise Abkehr von dem reinen Dogmatismus, wie die Welt sein sollte, hin zu dem, was machbar ist, was sich eben bei Trump in seinem Dealmaker-Prinzip kundtut. Man muss gucken, dass man seine Interessen vertritt, dass auch Deutschland seine Interessen vertritt. Wenn unsere Politiker anfangen, wieder interessenorientiert und nicht mehr ideologieorientiert zu handeln, dann wird sich das auch in anderen Lebensbereichen niederschlagen. Das heißt, was wir mit Sicherheit durch diese Trump-Wende haben, wird zumindest in den westlichen Gesellschaften wieder eine Annäherung an die Realität sein, Schritt für Schritt. Wir Deutschen sind da traditionell natürlich ein bisschen langsam. Wir werden wahrscheinlich die Letzten sein, die das wirklich begreifen.
Eli
Naja, hoffen wir mal, dass du ausnahmsweise dich irrst. Aber leider Gottes zeigt die Statistik, das machst du nur in den seltensten Fällen. Insofern wirst du vermutlich recht behalten. Und von daher bedeutet das natürlich nichts Gutes für uns in Deutschland. Aber immerhin wissen wir jetzt und sind wir besser informiert, wie unsere Aussichten sind. Markus, vielen herzlichen Dank. Von dir gibt es mehr unter Haintz Media. Und von dem Uwe gibt es mehr auf die Welt klar sehen. Denn auf die Welt klar sehen gilt...
Uwe
Klar sehen, clever denken, frei handeln.
Eli
Einwandfrei. Funktioniert wie ein Uhrwerk. Vielen herzlichen Dank für eure Teilnahme heute. Wir sehen uns in Bälde wieder. Dankeschön für eure kritischen Analysen und eure Zeit. Bis zum nächsten Mal.
Gast
Dankeschön.
Uwe
Ciao. Klar sehen, clever denken, frei handeln. Die Welt klar sehen.
Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Donald Trump krempelt die USA und die Welt komplett um“, Die Welt Klar Sehen, 21.01.2025.
iWas dabei übertragen wird
Erst der Klick startet das Video und baut dabei eine Verbindung zu YouTube auf. Bis dahin wird nichts von dort geladen — auch dieses Vorschaubild liegt auf dem Server von dieweltklarsehen.de. Einzelheiten in der Datenschutzerklärung
Auch als Podcast: Spotify ·
Apple Podcasts ·
Amazon Music · Deezer ·
podcast.de · Podcast Index
Dreiergespräch zu Trumps Amtsantritt und seiner Flut präsidialer Dekrete. Uwe Loose, Gastgeber Eli und Rechtsanwalt Markus Haintz prüfen, was von den Ankündigungen realistisch umsetzbar ist und welche weltpolitischen Folgen drohen.
