Was will PUTIN der Welt mit dieser Parade sagen?10.05.2025
Abschrift
Abschrift des Videos vom 10.05.202595 Abschnitte
Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.
Uwe
Gestern hat in Russland auf dem Roten Platz in Kreml die große Parade zur 80-jährigen Jahresfeier des Ende des Zweiten Weltkrieges oder wie die Russen sagen, der große Vaterländische Krieg wurde dort beendet. der Sieg über Nazi-Deutschland. Ja, es war ein pompöser Auftritt und die Frage ist, was sagt uns dieses Ereignis? Was können wir daraus lernen? An wen richtet sich diese Machtdemonstration? Ist es nur für Putin und seine Freunde oder aber bedeutet es auch irgendetwas für Europa, für die Ukraine? für Amerika und vor allen Dingen, wie wird das mit dem Krieg weitergehen in der Ukraine. Das werden Eliott und ich im G-Gespräch hauptsächlich klären. Wie immer am Anfang auf seinem Kanal gibt es erstmal eine allgemeine kurze Einführung und dann geht es dann aber auch gleich los. Viel Spaß beim Zuschauen. Klar sehen, clever denken, frei handeln. Die Welt klar sehen.
Eli
Hallo und willkommen, liebe Zuschauer. Mein Name ist Elia T. Es ist Freitag, der 9. Mai 2025 und ich freue mich und danke euch, dass ihr auch heute Abend hier auf dem Kanal, hier auf ET Video und Content zu einer weiteren, fast möchte ich ja sagen, allabendlichen Sendung mit eingeschaltet habt. Werte Zuschauer, es ist der 9. Mai und die NATO rotiert in ihrem Fastschon-Grab. Denn der schlimmste Albtraum der EU-Bürokraten und der Kriegstreiber von Rheinmetall bis Blackrock-März könnte wahr werden. Es könnte ein Frieden einkehren in der Ukraine und vielleicht ja sogar Horrorszenario auf Erden. Dagegen muss man sich natürlich stemmen mit allen Mitteln, und versuchen noch bis zuletzt die Taurus-Raketen bis in die Ukraine zu liefern, ob sie dort eingesetzt werden oder nicht. Hauptsache, man kann sie dort abrechnen, um neue bei Rheinmetall zu bestellen. Nichtsdestotrotz, an all diesen Bestrebungen vorbei scheint sich eine andere Bewegung Bahn zu brechen und das ist die Friedensbewegung. Denn, liebe Freunde, noch nie war Russland und die Ukraine so nah wie heute an einem Deal. Und dabei geht es nicht einfach nur um den Deal der Rohstoffe, die auch ja erst fließen können, wenn Frieden einkehrt, sondern es geht in allererster Linie um Frieden zwischen diesen beiden Völkern. Und im Sinne dieser Verständigung auf viel Frieden, Frieden, mehr Frieden, von Frieden kann es nie genug geben auf dem ganzen Planeten und nicht nur zwischen zwei Nationen, sondern hoffentlich zwischen allen. Begrüße ich euch alle heute nach der phänomenalen Siegesparade in Moskau, die wir natürlich weiter analysieren und durchsprechen werden mit einem dreifachen... Und ihr habt es natürlich vielleicht im Hintergrund schon erkannt, begonnen haben wir diesen Stream im Countdown mit der deutschen Nationalhymne, beenden werden wir ihn mit der russischen Nationalhymne, auch ein kleines Symbol der Völkerverständigung hier auf meinem Kanal und vielleicht auch darüber hinaus, wo auch immer ihr diesen Stream im Nachgang danach hoffentlich natürlich alle teilen werdet. Jetzt suche ich natürlich nur noch den Button, da ist er. Teilen, teilen, teilen, wie Ignaz B. hat immer so schön gesagt. So, wie dem auch sei. Also, das Projekt Frieden liegt denjenigen, die ihn tatsächlich herbeiführen können, so sehr am Herzen, seien wir alle realistisch, die Ukraine bleibt da vollkommen außen vor, dass US-Präsident Donald Trump inzwischen nun beiden Seiten mit Sanktionen droht, wenn sie sich nicht auf einen baldigen Frieden, zumindest erstmal auf eine Waffenruhe einlassen. Und siehe da, plötzlich will... Putin mit Trump sprechen und auch umgekehrt. Beide Seiten sind sich einig, ein Treffen von Putin und Trump ist notwendig und es könnte stattfinden, vielleicht noch diesen Monat. Gelegenheit dazu gäbe es zum Beispiel Mitte Mai in ein paar wenigen Tagen in Saudi-Arabien, wo die Verhandlungen ja bis zuletzt geführt worden sind. Ein Kreml-Sprecher hat bereits ein mögliches Treffen von Putin und Trump angedeutet. Fest steht, sehr wahrscheinlich werden die beiden miteinander telefonieren und sie haben viel zu besprechen. In allererster Linie eben die Friedensbemühungen beider Länder, Frieden in der Ukraine und damit in Europa und ein Stück weit auf der Welt wieder herzustellen, wie J.D. Vance sich bemüht zu betonen in einem jüngsten Interview. Dass also die Russen ein Friedensangebot machen, dass die Ukrainer in Verhandlungen getreten sind, das ist ohnehin schon ein Durchbruch und wir müssen uns nur ein bisschen mehr anstrengen, um einen dauerhaften Frieden herbeiführen zu können. Wir werden weiter daran arbeiten, solange wie wir können, solange wie wir das Gefühl haben, dass wir Fortschritt in dieser Sache erzielen können. Und siehe da, es kommt auf einmal Bewegung in diese ganze Nummer rein. Der Mann, der überhaupt nichts zu entscheiden hat, wenn BlackRock nicht die dreifachige Beglaubigung dafür gegeben hat. Friedrich Merz, manch einer nennt ihn Bundeskanzler von Deutschland, aber er ist nicht mein Kanzler. Er hofft inzwischen, jüngste Meldung, liebe Freunde von heute, Stand 16.13 Uhr, er hofft auf eine Vereinbarung zur Waffenruhe schon an diesem Wochenende. Ihr seht ihn hier mit dem Vertreter des militär-industriellen Komplexes, Mark Rutte, ehemaliger Premierminister oder was auch immer der gewesen sein mag, in den Niederlanden. Jetzt eben der Vertreter von Mehrrüstung und mehr, wie man neudeutsch so schön sagt, Verteidigung eben in der NATO. Natürlich früher wie heute ein Kriegstreiber sondergleichen, aber auch er redet inzwischen eben anders als zuvor. Er nimmt das Wort Waffenruhe, er nimmt das Wort Frieden, er nimmt das Wort Pufferzone und viele andere Worte nimmt er in den Mund und man merkt, dass die Lage sich eben ändert. Kein Wunder, es ist ein historisches Datum, wo die Menschen sich an einen erinnern. namhaften Frieden zurück an den Frieden nach dem Zweiten immerhin Weltkrieg, der Frieden über die Welt gebracht hat und Russland hatte einen großen Anteil daran. Der Mann, der aber komplett außen vor geblieben ist, natürlich nach Russland vermutlich in seinen Lebzeiten keinen Fuß mehr setzen wird, nichtsdestotrotz kommt an der Signifikanz dieses Tages nicht mehr vorbei und es handelt sich um den Bundesfriedrich, den manch einer Bundeskanzler nennt. Sie telefonieren am Donnerstag zum ersten Mal mit dem amerikanischen Präsidenten.
Uwe
Die Amerikaner sind ja Meister des Smalltalks und da sucht man ja in der Regel am Anfang erstmal Gemeinsamkeiten. Welche Gemeinsamkeiten haben Sie mit Donald Trump?
Gast
Naja, wir werden am Donnerstag miteinander telefonieren und zunächst einmal an dem Tag, der den 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs markiert. Ich möchte an diesem Tag mit den Westalliierten, die damals Deutschland befreit haben vom Nationalsozialismus, telefonieren und ihnen einfach auch nochmal an diesem Jahrestag, an diesem denkwürdigen Tag Dank sagen für den Einsatz, den sie ja auch mit dem Leben vieler Soldaten bezahlt haben.
Eli
Ja, bedanken möchte er sich natürlich bei den Amerikanern, einem von vier Siegermächten, aber um Gottes Himmels Willen nicht bei Russland. Vielleicht ist er auch ein bisschen gekränkt, dass Russland ihn auch niemals einladen würde, angesichts, wie gesagt, der Zustände, die er in Deutschland und Europa herbeigeführt hat. Aber er verkennt die Geschichte, eine Geschichte, in der Russland nicht ausgeschlossen werden sollte. Bei der Debatte, wer denn nun Europa von den Nazis befreit hat, sagt inzwischen auch Mainstream-Kommentator in der Welt Michael Wolfson. Er ist
Gast
Es ist natürlich weiterhin die Diskussion um russische Vertreter, die explizit nicht erwünscht sind. Russische Fahnen sollen auch nicht gezeigt werden. Wie beurteilen Sie das? Völlig falsch. Das ist eine Umkehrung der historischen Tatsachen. Tatsache ist, die Sowjetunion ist im Juni 1941 von Hitler Deutschland angegriffen worden. Die Sowjetunion gehörte zu den vier Siegermächten. Die Sowjetunion hatte einen hohen Blutzoll bezahlt. Und wir gedenken heute der Vergangenheit und da hat das politische Gegenwart Spiel. Und das ist in diesem Falle ein Spiel, weil es eigentlich pietätlos ist. Sie hätten sich das also anders gewünscht. Aber was zeigt das auch über unsere heutige Zeit, dass wir da offenbar nicht mehr in der Lage sind, das zu trennen? Ja, aber das ist ein Problem derer, die diese Veranstaltungen organisieren. Man kann die historischen Tatsachen, weil sie Tatsachen sind, nicht mehr umkehren. Damit muss man sich auseinandersetzen und man kann, nein, man muss selbstverständlich die Vertreter Russlands, auch Belarus, und zugleich bei den Gedenkansprachen darauf hinweisen, dass wir wieder, aber unter völlig veränderten Vorzeichen, in einer konfrontativen Situation mit Russland und Belarus sind. Aber so zu tun, als ob Russland und Belarus mit dem Zweiten Weltkrieg nichts zu tun gehabt hätten, ist einfach eine skandalöse Pietätlosigkeit. Anders kann ich das nicht formulieren.
Eli
Eine skandalose Pietätslosigkeit von unserem Bundesfriedrich, der natürlich sich bei den Amerikanern bedanken möchte, aber offensichtlich nicht bei den Millionen von Russen, die ihr Leben gelassen haben, um unter anderem auch die Freiheit zu erkämpfen, die Friedrich Merz inklusive seiner ganzen Familie im Sauerland jetzt dort natürlich genießt. Nichtsdestotrotz, liebe Freunde, an diesem 9. Mai ist sie trotz aller Bedrohungen passiert, hat sie stattgefunden, die Parade in Erinnerung an die Menschen, die ihr Leben gelassen haben und viele andere Opfer erbracht haben, um eben diesen Frieden herbeizuführen. Und zwar auf allen Seiten. Das schließt natürlich auch ganz explizit für mich, zumindest persönlich, natürlich auch die deutsche Seite mit ein. Die Ukrainer, die wollten die Parade von Putin oder der Russen eben stören. Bis zuletzt gab es Drohnenattacken auf Moskau. Heute gibt es sogar Berichte von dem Brechen der Waffenruhe der Dreitägigen, die eigentlich anhalten sollte. Gott sei Dank nicht in Moskau, sondern, wenn mich nicht alles täuscht, in Volgograd. Aber wie gesagt, nagelt mich darauf nicht fest. Beide Seiten bezichtigen sich natürlich gegenseitig, die gegen die Waffenruhe jetzt schon bereits verstoßen zu haben. Es sind aber wohl, nach allem, was ich mitbekomme, Ausnahmefälle. Kleinere Drohnen, die nichtsdestotrotz natürlich ein Kriegsakt Darstellen aber nichts im Vergleich, sage ich mal, zu dem Ausmaß, was normalerweise eben tobt, wenn nicht gerade eben der 7. bis 10. Mai herrscht. Seltsame Signale aus Moskau soll es im Vorfeld wohl gegeben haben. Die Springer-Presse hat hochgeschrieben, dass Putin den Angriff auf seine Mega-Parade fürchtet. Gefürchtet hat er natürlich überhaupt nichts. Nichtsdestotrotz, Sicherheitsvorkehrungen hat man natürlich getroffen, um die Parade abzusichern. Man hat zum Beispiel eben das Internet nicht etwa eingeschränkt. Das ist das, was der Digital Services Act macht. in der EU tagtäglich, 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag, sondern man hat einfach nur das Mobilfunknetz abgeschaltet und auch nur temporär, um eben diese Parade nicht zu gefährden und die Sicherheit zu gewährleisten der vielen, vielen Staatsleute, die da hingekommen sind. Der Tag des Sieges ist gekommen und bald wird er auch wieder gehen. Putin hat bei der Militärparade des Weltkriegs gesagt, man kann nur gewinnen, wenn man eben zusammen steht und zusammen haben sie gestanden, auch wenn sie natürlich gegen die Weltöffentlichkeit ein bisschen eben anprotzen mussten, was ihnen aber wirklich spektakulär gelungen ist. Selbst die Springerbrosse musste hier neidlos anerkennen oder vielleicht eher neidvoll anerkennen, dass es eine Protz- und Prunkparade gewesen ist und urteilt selbst, ob eine anderthalbstündige Parade Von Technik und Militär und Soldaten aus aller Herren Länder, ob man die wirklich noch als klein bezeichnen kann oder ob das eher vielleicht der Versuch ist von Kleingeistern, euch klein zu halten. Vor allen Dingen vor dem Hintergrund, dass wir gesehen haben, wie eine deutsche Militärparade, die größte Ehrung der deutschen Militärparade aussieht, bei Olaf Scholz lächerlichem Tapfenstreich vor ein paar Tagen, bei dem man im Übrigen nachts sind alle Katzen grau, nichts gesehen hat.
Gast
Eigentlich soll sie an den Sieg über Nazi-Deutschland vor 80 Jahren erinnern, die große Militärparade auf dem Roten Platz. Tatsächlich ist sie längst zur Waffenschau und Putin-Show verkommen. Der russische Präsident nutzt den Gedenktag, um erneut seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine mit dem russischen Kampf gegen Hitler-Deutschland gleichzusetzen. Russland bleibt ein unüberwindbares Hindernis für Narzissmus, Russenphobie und Antisemitismus und wird mit den Exzessen kämpfen, die die Schergen dieser aggressiven, zerstörerischen Ideen verüben. Rund 10.000 Soldaten marschieren über den Platz, darunter auch Einheiten aus China, Lagos, Myanmar, Ägypten und Ex-Sowjetrepubliken. Etwa 1.500 von ihnen sollen zuvor in der Ukraine gekämpft haben. Zu sehen sind auch mehrere nordkoreanische Offiziere in Uniform, die Putin begrüßt. Bei allem Säbelrasseln heute in Moskau ist doch zu erkennen, dass der Krieg gegen die Ukraine das militärische Arsenal Russlands deutlich ausgedünnt hat. Sieht das nach deutlich ausgedünnt aus? Dann hätten sie mehr Fahrzeuge gezeigt, sie hätten mehr Material gezeigt. Wir haben bei weitem nicht alle Drohnen gesehen, wir haben wenig elektronische Kriegsführung gesehen. Es kann natürlich sein, dass die Fahrzeuge wirklich an der Front gebraucht wurden.
Eli
Diese kriegsgeilen Reporter, die sich alle drauf einen runterholen, wir wollen mehr Waffen sehen, wir wollen mehr Waffen sehen, zeigt uns, womit ihr uns bedrohen, womit ihr uns vernichten könnt. Also es ist alles eine lächerliche Show. Wie gesagt, ich hatte euch vorgewarnt, es ist halt eben die Springer-Presse. Nichtsdestotrotz, es war gloriös und das kann man nicht abstreiten. Vielleicht, wenn man einfach mal die Quelle ändert, sieht man das alles auch aus einer anderen Perspektive. Auf die Gefahr hin, meinen Stream jetzt zu demonetarisieren, weil irgendeine Musik im Hintergrund gespielt wird, für die ich nicht die Rechte habe. Möchte ich euch hier mal zeigen, wie die Highlights aufgearbeitet worden sind von einem Kanal. Der Gamsamolskaya Pravda heißt das Ding. Und in deren Livestream haben wir heute reingeschaut. Sekunde, ich suche noch, aber es kann sich nur um Stunden handeln. Dann finde ich das auch. Das ist es. 90 Sekunden aus einer anderen Perspektive.
Gast
Eine fast ganz andere Welt. Moskau, hört auf und schaut auf die Rote Straße. Parade der Gewinn! Guten Tag der großen Gewinn! Hurra! Das war's für heute.
Eli
In einem Wort, liebe Freunde, es war spektakulär. Der eine oder andere wird heute dabei gewesen sein. Falls nicht, guckt gerne auf meinem Kanal zurück. Das ist der Stream von heute Morgen, als wir uns das eben schon mal alles angeschaut haben. In voller Länge, mit Kommentierung, mit Simultanübersetzung der Rede von Putin und allem drum und dran. Was soll ich euch sagen, liebe Freunde, Russland wurde ja immer wieder gezeichnet, Putin wurde immer wieder gezeichnet als so unfassbar isoliert, keiner guckt da hin, niemand interessiert das, das ist alles ein Schurkenstaat, das müsste man ja alles bekämpfen, das darf man nicht gut finden, jeder Gutmensch in Deutschland, der müsste das ja in irgendeiner Form verurteilen und so weiter und so fort. Und dann kam alles ganz anders. Wenn so eine Parade von dieser Magnitüde tatsächlich daherkommt, dann gucken sie eben alle hin. Von der Welt, wie ihr hier erkennen könnt, bis zum ganzen Rest der Welt waren sie alle vorne mit dabei und haben eben live sogar diese Parade mitverfolgt. Hier seht ihr Al Jazeera, hier seht ihr, was haben wir hier, das ist, ich, wen hab ich denn da? Ich bin gar nicht aufgeschrieben. Vielleicht erkennt man es irgendwie am Overlay. Ich jetzt auf den ersten Anhieb nicht. Achso, Sky News. Ich bin zu blöd zum Gucken. Also Australien. Sky News hat auch mit reingeschaut. Was haben wir hier? The Sun, also Großbritannien hat mit reingeschaut. Die ganze Welt hat mit reingeschaut. The Independent hat mit reingeschaut und so weiter und so fort. Also wirklich die Welt hat Notiz genommen. Sogar, liebe Freunde, der lix-extreme Spiegel hat einen Beitrag darüber gebracht. hat sogar einen Korrespondenten hingeschickt, weil dieses Event von so einer großen Signifikanz ist. Hurra! Hurra!
Gast
Mehr Propaganda-Pomp geht nicht. Bei der alljährlichen Siegesparade in Moskau präsentiert der Kreml diesmal auffällig viel militärisches Gerät.
Eli
Es ist so geil, ne? Sogar der Spiegel sagt, auffällig viel militärisches Gerät. Der komische Experte von hier, von eben gerade, hat gesagt, doch, wir haben überhaupt kein Gerät gesehen. Keine Leute, kein Gerät, wir haben nicht alle Drohnen gesehen und überhaupt war alles zu kurz vorbei. Und selbst der linksextremistische, faschistische Spiegel, selbst der sagt, auffällig viel, was man da alles aufgefahren hat. Also ich bitte euch, liebe Freunde, darauf ein dreifaches Bitch Please. Hurra!
Gast
Hurra! Mehr Propaganda-Pomp geht nicht. Bei der alljährlichen Siegesparade in Moskau präsentiert der Kreml diesmal auffällig viel militärisches Gerät. Dabei scheint das Staatsfernsehen offenbar auch in die Trickkiste der Computeranimation zu greifen. Das sollen einige Bilder nahelegen, die aus dem Jahr 2020 stammen sollen. Sie wurden kurzerhand bei der Live-Übertragung mit eingefügt. So oder so, die Begeisterung ist bei den Zuschauern spürbar. Die Menschen, mit denen ich hier gesprochen habe auf den Straßen, die sich diese Parade hier angeschaut haben, hinter mir sind die verschiedenen Panzer entlang gefahren, haben dieses Jahr sehr mit Hurrarufen reagiert. Das ist eine sehr freudige Stimmung hier und ihre Erzählungen sind sehr von der Erzählung des Kremls beeinflusst. Sie betonen eben auch, dass dieser Sieg von damals zu einem Sieg jetzt über die Ukraine führen sollte und das auch möglichst bald. Putin ist an diesem Tag auch wichtig zu demonstrieren, dass er alles andere als isoliert ist. Fast 30 Staats- und Regierungschefs sind gekommen, um sich an der Seite des russischen Machthabers zu zeigen. Interessant ist aber, wer da mit ihm auf der Tribüne saß, denn es waren vor allen Dingen Vertreter autoritärer Staaten. Und der eigentliche Topgast, wenn man so will, war der chinesische Staatschef Xi Jinping, mit dem Putin schon bereits gestern den ganzen Tag verbracht hatte, sich mit ihm zeigte, sich fotografieren ließ. Es wurden gemeinsame Dokumente unterzeichnet, Vereinbarungen im Bereich Kultur, Medien. Das alles dient dazu, die große Geschlossenheit mit China zu demonstrieren. Von China ist Putin aber immer mehr abhängig geworden seit dem Beginn des Angriffskriegs. Dazu passt auch, dass Putin in seiner Rede, die er auf dem Roten Platz hier hielt bei der Militärparade, auch kurz auf die Rolle Chinas einging. Eine Geste an den wichtigsten Gast hier. Und auch diese Gäste bekamen einen gesonderten, herzlichen Händedruck des Kreml-Machthabers, nordkoreanische Militärs. Diktator Kim Jong-un hatte Wladimir Putin mehrere tausend Soldaten zur Unterstützung des Krieges gegen die Ukraine gesendet.
Eli
Also wie so oft, der Spiegel hat natürlich an allem etwas auszusetzen, aber wer hat das in irgendeiner Form anders von denen erwartet? Die schreiben, als die Panzer rollen, müssen die Menschen... Und das ist dann also für den Spiegel schon wieder irgendwie ein Anlass zu sagen, um Gottes Willen, wie furchtbar ist alles. Bevor ich meinen eigenen Kommentator dazu hole, noch eine letzte Stimme, dass ihr hier seht. Das ist repräsentativ, dass auch ganz Deutschland sich mit diesem Thema beschäftigt hat. Hier der Korrespondent von Welt, Christoph Wanner, der ebenfalls neidvoll, zähneknirschend anerkennen musste. In Russland sieht es sehr viel besser aus, als er über die letzten drei Jahre falsch prognostiziert hat. Wladimir Putin genießt einen... Unfassbaren Rückhalt in einer Bevölkerung, in seiner Bevölkerung, von der Friedrich Merz nur träumen kann. Und die ganze Parade hat wie am Schnürchen geklappt und heimlich hat er hingeguckt und sich diebsch gefreut. Wie ein kleiner Junge, der sich nun mal eben freut, wenn er diese ganze beeindruckende Technik auffahren sieht.
Gast
Und in Kiew ist Christoph Wanner für uns. Christoph, wie bedeutend ist dieser Tag wirklich für Wladimir Putin? Ja, das hat größte Bedeutung, dieser 9. Mai, diese Militärparade. Das ist klarerweise eine Machtdemonstration jedes Jahr wieder und jedes Jahr finden wir auch ähnliche Worte für diese Parade, wie Säbelrasseln, Muskelspiele. Das stimmt alles. Es ist Propaganda und es ist Hurra-Patriotismus und ein großer Teil der russischen Bevölkerung geht da mit. Geht dann mit dem Präsidenten und Putin hat immer noch großen Rückhalt in Russland, das muss man ganz klar sagen. Die Zustimmungswerte ist natürlich jetzt schwierig zu sagen, wie hoch sie wirklich sind, aber ich denke mal nicht unter 60 Prozent.
Eli
Es gibt natürlich in Russland und da... Ich würde mal sagen nicht unter vielleicht 80 Prozent, so wie bei den Wahlergebnissen.
Gast
Das muss man auch nochmal klar erwähnen, auch Menschen, die mit all dem überhaupt nichts anfangen können, mit diesem Militarismus und mit dieser Propaganda, auch die gibt es, aber sie sind immer noch in der Minderheit. Und dieser heutige Tag war für Putin auch deswegen so wichtig, weil eben auch ausländische Staatsgäste da waren und allen voran eben Xi Jinping, der chinesische Staatspräsident. Er war der absolute Ehrengast, er war immer neben Putin und Xi hat es ja tatsächlich hinbekommen, dass Russland nie wegkommt. wirklich und komplett in die internationale Isolation abgerutscht ist. Das hat der chinesische Staatspräsident verfolgt und das ist ihm gelungen. Und heute ist es ja auch so, dass die Amerikaner auch wieder mit den Russen reden, mit Putin reden. Auch von daher also keine Isolation. Steve Witkoff, der Sondergesandte des amerikanischen Präsidenten, Er war seit Amtsantritt von Trump schon viermal in Russland bei Putin, hat jedes Mal mit dem russischen Präsidenten mehrere Stunden gesprochen. Dann haben wir heute ja auch noch in Moskau zu Besuch gehabt. Robert Fico, den slowakischen Ministerpräsidenten, dann auch der serbische Präsident Aleksandar Vucic war da. All das ist genau das, was Putin will, was das russische Staatsfernsehen will, was die Propaganda möchte und richtig isoliert ist Putin tatsächlich wohl. Vor allem noch in Westeuropa, in der Europäischen Union bei den meisten Mitgliedern. Da denkt man jetzt sogar darüber nach, ein Sondertribunal zu errichten gegen Putin und ihn zur Verantwortung zu ziehen für diesen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Der Haken dabei ist nur, dass Putin Immunität genießt, solange er Präsident ist, also gar nicht belangt werden kann. Und der russische Präsident wird noch lange in Amt und Würden sein, habe ich das Gefühl. Er kann weiterregieren nach dem jetzigen Stand nach der russischen Verfassung bis 2036.
Eli
Ja, also, liebe Freunde, lieber Wanner und wie ihr alle heißt, macht euch mal untenrum frei. Putin geht nirgendwo hin. Trotz all eurer Fake-Berichterstattung, er habe Krebs, er hält seine Hände komisch, sein Bein zuckt, sein Auge zuckt. Es sind 180 Doppelgänger von ihm unterwegs. Praktischerweise sprechen die natürlich alle fließendes Deutsch, so wie er, der ja als Geheimdienstler in Deutschland viele Jahre gelebt hat und daher eben die Sprache erlernt hat. Das haben die Doppelgänger auch praktischerweise alles auf einmal mitbekommen, zusammen mit den Schönheitsoperationen und dem ganzen anderen Quatsch. Im Übrigen 72 Jahre jung, immer noch ultra-fidel, war ja auf den Beinen und sah heute sehr, sehr gut aus. Und ja, nicht nur neben Xi Jinping. Wie spricht man seinen Namen überhaupt richtig aus? Wahrscheinlich sagen wir es alle falsch, aber lassen wir das. Hat er im Prinzip eine sehr gute Figur gemacht, eine Figur, die mitnichten eben das Bildzeichnen von einer Isolation. Und vor allen Dingen hat er gesprochen, und das ist vielleicht sehr viel wichtiger, von Friedem. Zumindest hat er sich dem nicht verschlossen, zumindest hat er ja nun gesagt, okay, er wird also telefonieren, zu 100% mit Trump, vielleicht ja sogar sich auch mit ihm treffen. Und das alles könnte sehr viel schneller passieren als gedacht. Und dann will natürlich jeder, wenn der Frieden oder zumindest ein Waffenstillstand kommt, natürlich derjenige gewesen sein, der in Anführungszeichen dafür verantwortlich gewesen ist, im positiven Sinne. Deshalb springen auch die Leute, die gar nichts zu entscheiden haben, die vollkommen bankrott, sowohl moralisch als auch wirtschaftlich sind, die vollkommen pleite sind, jetzt hier natürlich mit rein in die Konversation und sagen, ja, ja, sie wären wahrscheinlich maßgeblich daran beteiligt, wenn in den nächsten Tagen vielleicht schon eben ein Waffenstillstand vorkommt. Es soll ein hochkarätiges Treffen geben in der Ukraine, bei dem die Amerikaner der Ukraine sagen werden, was Putin eben entschieden hat in dieser Frage, der natürlich im in Anführungszeichen Chefsessel in dieser ganzen Nummer sitzt und überhaupt, liebe Freunde, gibt es mehrere Indizien dazu. dass es eben hingeht auf einen Frieden. In allererster Linie gilt der Leitspruch, follow the money, folge dem Geld. Quellen zu folgen, prüfen die USA und Russland Möglichkeiten zur Wiederherstellung der russischen Gaslieferungen nach Europa. Das im Zusammenhang mit dem Rohstoffdeal, den der Donald Trump ja bereits mit Selenskyj eingefädelt hat. Kein Wunder, er hat auch die Reste seines Landes vollkommen verkauft, der Kokainsüchtiger. Diktator in der Ukraine, mit diesem zusammen, diesen Aussichten auf eine wirtschaftliche, sag ich mal, naja, Erholung, ja, auf eben neuen Handel, geht wahrscheinlich einher, fallende Sanktionen und eine Normalisierung der Verhältnisse, damit der Rubel ironischerweise wieder rollen kann, der ja im Vergleich zum Euro und zum Dollar auch noch einiges wert ist. Im Übrigen vielleicht noch eine Kurzanalyse hinterher von mir, ja, wenn man halt eben nicht einfach aus dem Nichts seine Wirtschafts-, mit 1,6 Billionen Euro an Kredit runterwirtschaften möchte, die man nicht hat, nachdem man dreieinhalb Jahre den Grünen die Regierung im eigenen Land gegeben hat, kann man zum Beispiel eben aus der, in Anführungszeichen, Isolation heraus sich wirtschaftliche Partner suchen, mit denen man dann halt eben an der EU vorbei Handel treibt, um damit seine Wirtschaft hochzuhalten. Oder aber man kann das tun, was Friedrich Merz gemacht hat. Wie gesagt, 1,6 Billionen Euro drucken, die man nicht hat, um Schuldenberge aufzutürmen, die man nie wird abtragen können. Wer ist da wirklich der Isoliertere und wer vor allen Dingen ist da der Clevere? Das ist die Frage, die in dieser ganzen Sache natürlich im Raum steht und ich bin mir sicher, ihr wisst alle, wie ich darüber denke. Bevor wir jetzt also endgültig unseren Kommentator dazu holen, ja, ein Letzter Hinweis, ein letzter Seitenhieb, vielleicht auch ein letzter einfach nur Hinweis, den ich mir an dieser Stelle nicht, sag ich mal, verkneifen kann. Und das ist der Hinweis, dass mir ja wahrscheinlich, wo auch immer Linksliberale gerade zuschauen, der Vorwurf gemacht werden wird, ich bin so ein Putin-Troll, so ein furchtbarer Propagandist und so weiter und so fort. Ich denke gar nicht mehr an die arme Ukraine, die arme Ukraine, die arme Ukraine. Ich bin vollkommen bei der Ukraine, ob sie jetzt nur arm ist oder nicht, aber dass sie arm ist, zumindest wirtschaftlich vollkommen gebeutelt, zu hundertprozentig. tausendprozentig, längst über alle Ohren verschuldet und eigentlich nicht nur moralisch, sondern auch wirtschaftlich, im wahrsten Sinne des Wortes die Korruption von Selenskyj, er hat sich ja neulich in Südafrika eine Goldmine gekauft, die will ja auch irgendwie bezahlt werden, wie dem auch sei, dass die arme Ukraine, dass für die nichts übrig geblieben ist und sie sich offensichtlich an den Falschen gebunden hat, Stichwort Isolation, Stichwort fehlende Cleverness, das sieht man unter anderem an den Bildern, die vergleichen, wie eben die Ukraine und wie Russland diesen Tag begangen hat.
Gast
Vielen Dank.
Eli
Tja, ich denke mal, das muss man nicht kommentieren. Da war schon klar, wer wer ist. Und falls ihr es aber immer noch nicht begriffen habt, jetzt mit einer Musik, vielleicht die ihr wiedererkennen werdet. Musik Ja, Uwe, für dich im Hintergrund, das war der Marsch von Star Wars, den du nicht gehört hast, einmal vom Orchester gespielt und einmal von einer kleinen billigen Trompete. Aber ja, ich hole dich gleich in den Stream dazu. Ihr könnt euch schon auf den Uwe gefasst machen. Vielleicht nochmal historischer Exkurs an dieser Stelle. Das ist dieselbe Siegesparade von 2010, bei der unter anderem eben auch das ukrainische Volk repräsentiert war und mitmarschiert ist. Und ja, was einst eine stolze Nation war, die Kohle und Moral und irgendwo auch noch Vernunft hatte, diesen Tag entsprechend gebührend zu feiern, weil man ja eben wirklich halt den Sieg der Welt über den Faschismus feiert. 2010 hatten die da noch genügend Vernunft, um da teilzunehmen. Das ist jetzt zu einem mickrigen Häufchen Elend verkommen. Und ich muss leider Gottes dazu sagen, das ist selbst gewähltes Leid. Schlimmer noch, die graben sich ihr eigenes Grab dort selbst. Gut, so viel von mir. Das ist mein ganzer Vorlauf. Und wie diesen ganzen Teil beurteilt, sieht, einschätzt und was das alles auf der Meta-Ebene bedeutet. Dieser Tag, diese Bilder, diese Faszination, diese Symbolkraft, die von diesem großen Ereignis ausgeht, darüber möchte ich sprechen jetzt mit meinem mir zugeschalteten Kommentator. Extraordinär aus dem hohen Norden, der Klardenker Uwe. Uwe, wie geht es dir?
Uwe
Hallo Edi. Ja, mir geht's gut. Ich habe heute mit Interesse deinen Frühstücksstream gesehen. Du musstest ja sehr früh aufstehen. Ich hoffe, du hast dann tagsüber schön geschlafen. Als Abendmensch musst du ja deine Ruhe haben, damit du nicht schneller alterst, als es nötig ist. Ja, ansonsten mir geht es gut. Und ja, ich glaube, es macht wirklich Sinn, über diesen Tag und die Veranstaltung zu reden, weil es da doch eine ganze Menge gibt, was man darin sehen oder daraus interpretieren kann. Einiges haben wir ja schon in den Kommentaren der Mainstream-Presse gehört.
Eli
Richtig. In allererster Linie wollen wir uns anschauen, wie funktioniert, sag ich mal, die Symbolkraft, die Strahlkraft dieser Parade. Warum ist die wichtiger als einfach nur die Bilder, die sie produziert? Was produziert das in den Köpfen der Menschen? Wie funktioniert das? Und danach möchte ich mich in der zweiten Hälfte mit dir über die Perspektiven auf einen drohenden Frieden unterhalten, der ja... der EU und ihren Bemühungen von BlackRock finanziert zum Trotz, zum Greifen Nahschein. Fangen wir vielleicht einfach mal mit der Parade selber an. Sie war ja, also in meinen Worten, wirklich spektakulär. Aber wie würdest du sie beschreiben, während ich im Hintergrund hier ein paar Bilder einblende?
Uwe
Ja, zunächst einmal haben ja Paraden dieser Art eine lange Tradition, insbesondere auch in Russland und früher in der Sowjetunion. Und das machen aber im Grunde genommen solche Militäraufmärsche und Kraftprotzereien, machen ja nicht nur irgendwelche diktatorischen Länder, das macht ja auch zum Beispiel regelmäßig das EU- und NATO-Land Frankreich. So, und da kommt ja keiner auf den Gedanken, weil dort irgendwelche Kampfflugzeuge über Paris fliegen, dass das jetzt irgendwie großprotzig wäre oder aggressiv sein müsste. Also auch hier müsste man offensichtlich ja mit zwei völlig verschiedenen Maßen... Ja, also zunächst einmal die Machart als solche, Parade, hat lange Tradition. Und hier hat es natürlich mit dem 80. Jahrestage des Kriegsendes eine besondere Bedeutung. Und deswegen war klar, wie bei jedem Rundendatum, da muss ordentlich was aufgefahren werden, da muss eine besondere Show gemacht werden. Du hast ja sehr schön gezeigt, wie auch die technischen, medialen Finessen dort waren. Wobei diese mitlaufenden Kameras, die habe ich schon, ich glaube, im Jahr 2015 gesehen, als ich in Moskau war, in Urlaub. Also da haben die damals auch schon Paraden gehabt, wo man eben die Kameras an entsprechenden Laufschienen entlang des Roten Platzes mit den Marschierenden oder mit den Truppen, mit den Fahrzeugen hat mitlaufen lassen. Ja, das wirklich Markante finde ich hier bei dieser Parade gar nicht so sehr, dass die Leute dort marschieren. Das machen sie sonst auch immer. Wie viele Fahrzeuge nachher gezeigt wurden und welcher Art, das sei mal noch dahingestellt, ob man das unbedingt kommentieren muss. Viel wichtiger finde ich, wer überhaupt da war. Nämlich, dass eben nahezu 30 ausländische Startschiffe da waren. Nun kann man natürlich das abwerten und sagen, ja, die stammen ja alle aus irgendwelchen autoritären Staaten. Ja, aber diese autoritären Staaten, zum Beispiel China, repräsentiert immerhin ein Siebtel der Weltbevölkerung. Das Gleiche gilt in verminderten Maßen natürlich für Russland selbst und auch für manche andere Länder, die dort zu Besuch waren. Also einfach das abzuwerten und dann zu erklären, dass ein Drittel der Menschheit quasi nicht ernst zu nehmen sei, das grenzt ja schon an eine impertinente Arroganz. die man sich eigentlich bei so einem Tag verkneifen sollte. Und nichtsdestotrotz zeigt eben diese große Anzahl von Staatsmännern, insbesondere von Xi Jinping, du fragtest vorhin, wie er gesprochen wird, also wie Xi im Englischen, Jin wie Jeans und Ping wie Ping. Also wir werden Xi nicht ganz so sprechen können, wie es ein Mandarin-Chinese sprechen würde, aber für uns sollte Xi Jinping eigentlich hinreichend klar sein. Und dieser Mann, dass der da war, hat natürlich dem Ganzen die Krone aufgesetzt, denn China ist ja das größte, ich sag mal wirtschaftlich stärkste Land mittlerweile weltweit, wenn ich das richtig sehe und hat vermutlich auch schon die USA abgelöst oder ist zumindest kurz davor. Und ist ja, ich sage mal, im Grunde genommen der Logistik- und Backoffice-Fachmann für Russland. Also ohne die chinesischen technischen Lieferungen hätte Russland den Krieg jetzt so nicht führen können. Das heißt, dass Xi Jinping jetzt hier erscheint, bei so einer Veranstaltung. Das ist ein ganz klarer Beweis, dass er öffentlich der Weltöffentlichkeit zeigt, ich stehe hinter Russland, ich stehe an der Seite von Putin und wir beiden sind ein Team. Wer da führend und wer da folgend ist, das sei mal dahingestellt. Aber zusammen mit diesen beiden starken Personen und den ungefähr 25 bis 30 anderen Staatsgästen, die dort waren, ist ja ein ganz klares Zeichen gesetzt, dass von einer Isolation Russlands, von einer mangelnden Kommunikation überhaupt keinerlei Rede sein kann. Und dementsprechend bei einem so hochkarätigen Publikum dann eine besonders spektakuläre Show zu machen, das ist ja wohl das Minimum, denn sonst kommen die das nächste Mal ja auch nicht, um es mal nur vom Show-Effekt her zu sagen.
Eli
Richtig. Und die haben natürlich auch die Gelegenheit genutzt. In den vielen Berichten ist es auch gesagt worden, nicht einfach nur zusammenzukommen und irgendwie Freundlichkeiten auszutauschen für die Kamera, sondern man hat auch direkt Nägel mit Köpfen gemacht, wenn man schon diesen ewig langen Weg im Kreml geht. Also ich habe mir das teilweise angeguckt. Das ist ja schon toll. Dieser Protz. Einerseits, wie gesagt, wir haben nichts auch nur Vergleichbares im Deutschen Reichstag. Allein dieser Raum dort im Kreml. Das ist ein kleines Kabuff, ein kleines Klosett für den Kreml. Die haben da mehrere davon. Na, wie dem auch sei. Und das ist so gewaltig riesengroß. Du merkst, die Pferde gehen ein bisschen mit mir durch. Danke für deine norddeutsche Kühle, du wirst mich heute noch einfangen müssen. Aber allein diese ... Wo willst du das in Deutschland überhaupt machen? Im Konrad-Adenauer-Haus? Ich bitte euch. Also guckt euch das an. Das ist die Begegnung zweier Supermächte und ich finde das alles vollkommen angemessen. Okay, gut. So, emotionaler Teil weg. Die haben sich getroffen zu unglaublich vielen Verhandlungen. Man sagt, die sollen sieben Stunden am Stück getagt haben, was das auch für eine logistische Meisterleistung ist, das hinzubekommen, jeder Einzelne mit einem... Knopf im Ohr, Dolmetscher, Simultan, hast du nicht gehört, ja, privat und überhaupt. Und dann hat man eben auch direkt Verträge geschmiedet. Also das auch nur, um zu untermauern, von wegen, das ist nicht einfach nur Rhetorik, Isolation oder Kooperation, sondern das ist eben jetzt in, ja... nachhaltige, echte Verträge eben gegossen worden, die über Jahrzehnte, über Jahrzehnte die, ich will jetzt nicht sagen Brüderschaft, aber eben die Kooperation zwischen diesen beiden Nationen festigen werden. Das ist also nicht einfach nur ein momentäres Hochfeuer, deshalb erzähle ich das alles, um zu sagen, ja rund um den 8. Mai, da machen sie mal eben alle so, sondern die binden sich, und du weißt, das muss bei Staaten so sein, auf Jahrzehnte, damit man eben Planungssicherheit hat. Herr Friedrich Merz, das ist genau das, was die deutschen Unternehmen nicht haben, weshalb sie alle gerade nach eben USA oder sonst wohin auswandern. Und dann, nach getaner Arbeit, kann man sich natürlich auch hinsetzen und einen Tee trinken. Ich denke mal, der ist wohlverdient. Wir können nicht mal in Ansätzen erahnen, was das alles für Konsequenzen haben wird, die vielen, vielen, vielen Gespräche, die Putin heute geführt hat, während der unterschiedlichen Banketts, während der vielen unterschiedlichen auch Delegationen, die er über diese letzten vier Tage empfangen hat. Also insofern, Uwe, vielleicht aus deiner Perspektive, ist das jetzt diese Begegnung dort, dieser über 30 Staatsleute, ist das in deinen Augen nur begrenzt auf, sag ich mal, die Ehre der Anwesenheit rund um diesen Tag oder haben die ganz praktikable Gründe hinter den Kulissen, die vielleicht ebenfalls eine Rolle gespielt haben werden?
Uwe
Das spielt mit Sicherheit verschiedene Sachen eine Rolle. Zunächst einmal sind ja etliche davon entweder Brickstaatenmitglieder oder wollen es vielleicht demnächst mal werden. Das heißt, hier geht es ja eigentlich darum, eine neue Weltordnung außerhalb des sogenannten Wertewestens zu schaffen. Und da sind ja eben Leute wie Putin besonders tonangebend gewesen. Und dementsprechend formiert sich hier jetzt also auch eine Stufe mehr einer Allianz, die mit dem Westen in dem Sinne nichts zu tun hat, mit dem Wertekanon des Westens, weder militärisch noch wirtschaftlich. Das ist also eine Macht, die jetzt aufstrebt. Und wie wichtig das ist, sehen wir insbesondere nochmal bei Xi Jinping. Denn die Chinesen haben anders als Amerikaner oder die Deutschen, die denken in Jahrzehnten und in Jahrhunderten. Das heißt, die denken noch viel langfristiger als ein Putin denkt, sondern die Chinesen, als ich mal dort war, in Urlaub war vor 22 Jahren, da haben die schon gesagt, wir wollen bis 2050 die führende Weltmacht sein und alles andere hinter uns lassen. Jetzt haben wir 2023, 20 Jahre später, wie sieht es da aus in China? Das heißt, man sieht, Wenn die sich was in den Kopf setzen, dann fangen die an, das auch langfristig zu machen mit allen Fehlern, die dazugehören. So wären bei uns denkt man nur in Quartalen oder wenn wir an unsere Politiker denken, die denken ja nur von einem Tag bis zum nächsten, weil was sie heute sagen, dem widersprechen sie ja schon morgen, wenn nur ein Windchen anders bläst.
Eli
Und Uwe, vielleicht ein kurzer Kommentar, nur am Rande, du kannst gleich weitermachen. Die Herzlichkeit zwischen diesen beiden Männern, ist das jetzt nur aufgesetzt oder profitieren die wirklich voneinander? Ich frage deshalb, weil so große Länder können sich das eigentlich nicht leisten, freundlich zueinander zu sein. Und nichtsdestotrotz, ja, diese, naja, ich will gar nicht sagen aufgesetzte Miene. Also wie interpretierst du das? Ist das jetzt eine Freundschaft? Putin hat ihn ja seinen Freund genannt.
Uwe
Ja, also ich sage mal so, die Chinesen sind jetzt vielleicht nicht ganz so freundlich, wie ihr Lächeln dann vielleicht scheinen mag. Und der russische Bär ist auch nicht so zart, wie er lächeln mag. Insofern denke ich, das hat hauptsächlich Show-Effekt. Wichtig ist bei den beiden, dass sie eben Interessen geleitet denken und nicht in Dogmen. Und solange sie eben vergleichbare Interessen haben, solange werden sie Freunde sein und dann können sie sich auch anlächeln und umarmen. Sollte aber dann irgendeiner mal gegen die selbsternannten Regeln dort verstoßen, dann wird mit dem natürlich genauso hart umgegangen wie mit allen anderen auch. die man zum Feind erklärt hat.
Eli
Wobei, Uwe, ich glaube, die haben sich dort strategisch sehr gut aufgestellt, weil der hat sich ja mit Leuten aufgestellt, die too big to fail sind. Also die Partnerschaften, die die dort aufbauen, davon profitieren beide Länder eben nur, wenn beide Länder sich daran halten. Der eine gibt dem Ressourcen, der andere gibt dem Know-how, der andere militärische Sicherheit, der andere gibt im Prinzip Vernetzung oder im Gegenteil Schutz vor Isolation oder was auch immer. Und davon sind beide Länder, darauf sind die so angewiesen, die können sich gar nicht gegenseitig in den Rücken fallen. Erstens die geografische Nachbarschaft und zweitens die Wichtigkeit der unterschiedlichen Dinge, die die da austauschen, bewahrt die davor, einander in den Rücken fallen, auch nur zu können, geschweige denn, dass sie es wollen. Und insofern glaube ich, strategisch alles richtig gemacht. Das sind wahre Partnerschaften und Partnerstaaten.
Uwe
Selbst wenn sie das nicht hätten, hätten sie trotzdem noch dem alten strategischen Prinzip Folge leisten können, nämlich unser gemeinsamer Feind macht uns beide zu Freunden. Wir wissen, dass Amerika und auch Europa China als feindlich betrachten und Russland als feindlich betrachten. Wenn also Europa und Amerika sich verbünden können gegen Russland und China, dann ist es doch genauso legitim, wenn sich Russland und China gegen Europa und Amerika verbünden. Also ich bitte dich. Das ist doch, was dem einen... Also sein Recht, das kann für den anderen ja nicht falsch sein. Also da muss man eben das ja auch zugestehen. Das heißt also, selbst dann, wenn sie nicht diese sich ergänzenden wirtschaftlichen Interessen hätten, selbst dann hätten sie immer noch eine große Gemeinsamkeit.
Eli
Richtig. Ich habe jetzt hier den Ton ausgeschaltet, aber gerade auch bei Lula und allen anderen, man sieht da entweder eine Herzlichkeit oder so einen unglaublichen Respekt, den die Menschen haben. Das sind Staatsoberhäupter alle, die da ankommen, die wirklich mit Respekt Putin dort begegnen. Und er nimmt sich auch die Zeit für jeden Einzelnen von denen, die dort eben als Gäste, Hochentschuldigung, zu begrüßen und auch wiederum zu verabschieden. Hier sehen wir die Verabschiedung von einem der Tage, ich glaube von gestern war das, Und wie gesagt, wer die Tonspur noch hat, wer sich das mit anhört, es ist minutenlang, die da dasteht, um diese ganzen Delegationen dort zu begrüßen, der merkt, dass die das nicht schauspielern, sondern dass man wirklich halt mit einem sehr, sehr großen Respekt eben Putin entgegenkommt. Und ja, wie gesagt, Respekt liegt nicht einfach so auf der Straße. Kannst du dir mit 1,6 Billionen Euro nicht kaufen. Heute hat er weiterhin Nägel mit Köpfen gemacht. Nach der Parade ging es unmittelbar weiter. Weil er hat heute zuerst die Staatschefs nach der Zeremonie verabschiedet für den Moment, hat aber danach unmittelbar weitergemacht. Zum Beispiel eben mit Lula, mit Brasilien und Stichwort Brasilien, das ist der erste Buchstabe in dem Wort BRICS. Und das ist ja auch eine interkontinentale Partnerschaft, wirtschaftlicher und vielleicht auch irgendwann militärischer Natur. Also insofern, der macht dort wirklich Nägel mit Knöpfen in dieser ganzen Sache.
Uwe
Ja, also ich möchte jetzt abstimmen, weil das Wort Respekt, das passt hier nach meiner Meinung sehr gut. Also auch wenn man sich die internationalen Symposien anguckt, wo Putin gelegentlich auftritt, wenn ich mir die Übersetzung dort anschaue und wie andere Leute ihm begegnen, dann ist die Art und Weise, wie er sich präsentiert, wie er auf seine Gesprächspartner eingeht, wie er für jeden ihm genau zuhört und ihn nicht unterbricht und selbst mit einfachen Leuten, die ihn falsch verstehen, sich klar und deutlich ausdrücken, auch denen zuhört, wie ihr niemanden Vorschriften macht, sondern sagt, jeder soll quasi nach seinem Gewissen, nach seinem Stil leben und jeder möge nach seiner Fasson glücklich werden und alle möchten doch bitte miteinander kooperieren. Das ist etwas, was viele Leute gerne hören. Und natürlich auch die sogenannten Potentaten und Patriarchen und Despoten, weil Putin denen ja keine Vorschriften macht. So wie bei uns in unseren demokratischen Gebieten, da ist es ja ganz anders. Da machen ja selbst innerhalb der Demokratie, machen ja Europäer den einzelnen Ländern Vorschriften und innerhalb der Länder machen die demokratischen Länder den Bürgern noch erhebliche Vorschriften.
Eli
Uwe, entschuldige, dass ich unterbreche, aber ich möchte das einfach mal illustrieren, diesen Punkt. Das ist dieser Moment, von dem ich vorhin gesprochen habe. Ich habe es gerade wiedergefunden. Wenn wir von Respekt sprechen, will ich es auch wirklich untermalen. Also klar, Xi Jinping und Xi Jinping, entschuldige, der ist ja natürlich, sage ich mal, ein Powerplayer, aber auch alle anderen, die da ankommen. Mit was für einer Geduld er denen begegnet, wie der mit all diesen Leuten spricht. Ich meine, wir hören einfach nur mal kurz rein.
Gast
Ja.
Eli
Ich freue mich übrigens auf unser Treffen in China. Xi Jinping hat ihn mal eben so auch nach China eingeladen. Und dann kommen sie alle.
Gast
Herr Präsident, wir sehen uns heute noch.
Eli
Ich weiß nicht, ob sie noch weiter andauern oder nicht, aber auf jeden Fall haben sie stattgefunden. Vielleicht, Uwe, wenn du erlaubst, entschuldige, ich möchte das einfach mal laufen lassen. Guckt euch das einfach mal an, wie der mit diesen Leuten umgeht.
Uwe
Ja, zeigt da auch mal, wie er mit den Veteranen umgeht.
Gast
Ja, die Veteranen machen erst nächstes. Mit allem sagt er, wir sehen uns noch, wir sprechen uns ja noch. Danke dir, lieber Dirk. Ich lasse es mal noch ein bisschen laufen und dann zeige ich die Veteranen.
Eli
Das war Burkina Faso, der Präsident von Burkina Faso in Afrika. Und Putin erinnert sich, dass er ihn morgen im Terminkalender drin hat und sagt ihm, schön, dass Sie da waren, wir sehen uns ja noch morgen. Ich kann die auch nicht alle zuordnen, das sind über 30 Staatsoberhäupter, aber jeder Einzelne ist ein Staatsoberhäupter.
Gast
Thank you for coming, ma'am. Und dann ist er auch so unfassbar höflich.
Eli
Der ist wirklich von der alten Schule. Das ist der Präsident von Kuba. Der nimmt sich dort irgendeine Broschüre mit, irgendein afrikanischer Leader hier, der sich eine Broschüre mitnehmen möchte und um Erlaubnis fragt, ob er die Broschüre mitnehmen kann als Souvenir. Es ist so süß. Weißt du, diese Leute kommen da hin, diese Staatsleute, aber bei Putin werden sie alle so klein mit Hut. Darf ich bitte, bitte, bitte, ich bin der Präsident von Hassel, ich gehöre diese Broschüre mitnehmen. Weißt du, es ist einfach, es ist einfach. Es ist das, was man sich wünscht, dass man respektiert und auch ein bisschen gefürchtet wird als Land.
Uwe
Das nennt man Ehrfurcht.
Eli
Ehrfurcht, du hast absolut recht, genau. Da ist das Wort Ehre mit drin. Das müsste Friedrich Merz mal nachschlagen. Ich glaube, das ist der Vertreter von El Salvador. Das ist nicht Bukele selbst, weil ich die ganze Zeit irgendwie das gedacht habe, sondern das ist irgendwie sein Vertreter. Und im Übrigen hier zwei Generationen von Brasilien sind auch mit am Start. Die ehemalige Präsidentin, Dilma Rousseff, war auch mit da.
Gast
Und, und, und, und, und. Also auch noch ein Gentleman.
Eli
Also ich weiß, es wird langsam müßig und ich weiß, ich bin da zu emotional an diesen Dingen. Aber Uwe, du hast es richtig auf den Punkt gebracht. Die Menschen haben eine Ehrfurcht vor ihm. Das ist nicht einfach Friedrich Merz. Bitte wer? Wo kam der her? Was hat Merkel mit dem alles gemacht? sondern den musst du nicht erklären. Das ist eine Marke, eine Wortbildmarke, die ist geschützt in aller Ewigkeit. Putin, da leuchten den Leuten die Augen auf. Und so verhält er sich aber auch. Aber er ist, in dem Punkt, weißt du, er ist, wie du mir immer erklärst mit deinen Klienten. Es gibt diese Neureichen, die haben so jetzt ein paar Millionen, so 15 Millionen oder was, und kommen sich so super duper toll vor, müssen damit immer rumprotzen, erzählen immer wieder, was die für Autos fahren und hast du nicht gehört. Und dann kommen die wirklich Reichen. Die, die haben Milliarden. Die reden gar nicht mehr darüber, wie viel Kohle die haben. Kohle ist gesetzt. Dann geht es nur noch darum, bist du Philanthrop, bist du Machtmensch, bist du Wirtschaftsmagnat, bist du was auch immer. Die sind dann so bescheiden, so bleib mal auf dem Teppich. Alles klar, Dicker. Und so ist halt Putin. Der ist auf diesem Stadium angekommen. Den musst du niemandem mehr erklären. Anders als, wie gesagt, was wir hier in Deutschland zu bieten haben. Vielleicht ganz kurz, während ich die Veteranen vorbereite, die Signifikanz dieser politischen Persona Putin in deinen Augen Ruhe.
Uwe
Ja, also Putin ist einfach ein Diplomat, Geheimdienster und Diplomat. Das heißt, er ist immer sehr gut vorbereitet. Das merkt man auch auf all seinen Reden. Entweder hat er einen sehr guten Knopf im Ohr, der ihm alles vorflüstert. Er erkennt sehr viele Details. Aber er antwortet immer sehr freundlich, umfassend und redet in einer ruhigen, fast monotonen Art und Weise, sprich in einer beruhigenden Art und Weise. Er schafft es also, seinem Fragesteller, auch kritischen Fragestellern das Gefühl zu geben, dass er sie ernst nimmt und dass er über ihre Frage ernsthaft nachdenkt bzw. ihnen eine qualifizierte Antwort gibt. So ein Hickhack, wie wir das in Europa kennen oder auch aus Amerika. Dass die Politiker dreimal am Tag ihre Meinung ändern und man überhaupt nicht mehr weiß, wofür die überhaupt stehen, was sie überhaupt wollen. Und dann am nächsten Tag ein Mitarbeiter von denen auf einmal was ganz anderes erzählt. So was gäbe es da überhaupt gar nicht. Das heißt, da hat man eine Konsistenz in der Kommunikation, worum es geht, was man will und wie man will. Das schafft die Grundlage für Vertrauen, weil man weiß, mit wem man es zu tun hat. Mit jemandem, der nicht ständig seine Meinung ändert und der auch an seinen Zusagen festhält. So wie zum Beispiel trotz des Ukraine-Krieges die Russen an ihren Lieferverträgen für Gas festgehalten haben. Und nicht gesagt haben, obwohl ihr uns jetzt alle verdammt und uns mit tausend Sanktionen belegt, dann drehen wir euch den Gashahn ab. Nein, man hat einen Vertrag geschlossen, man hält sich an den Vertrag. Und wer bricht den Vertrag? Nicht die Russen, sondern die Europäer haben die Verträge gebrochen. Und insofern muss man sagen, ja, Putin hat eine Art Ansicht, die vertrauenerweckend ist, aber nur für diejenigen, die selber vertrauenswürdig sind. Für alle finsteren und linken Genossen mit links im Sinne von hinterlistig, mit Leuten, die unzuverlässig sind, mit Tricksern, mit Betrügern und mit Blendern. Die können mit ihm nichts anfangen, weil der dir sofort bei den Hammelbeinen packt, weil die sich ja überhaupt auf nichts festlegen. Mit solchen Leuten verhandelt er ja auch nicht, sondern die hält er nur raus nach dem Motto, komm wieder, wenn du was auf den Tisch legen kannst und ansonsten bleibst du einfach zu Hause.
Eli
Und in einem Punkt, das darf man auch nicht vergessen, ist der sehr, sehr geübt. Diese Geheimdienstler-Vergangenheit und er war ein Top-Geheimdienstler, die hat dazu geführt, dass der Menschenkenntnis vor allen Dingen besitzt. Also kann man dem nicht lange irgendwie etwas erzählen, sondern der durchschaut dich sofort, durchleuchtet dich mit seinen Augen und danach mit seinem Geheimdienst und weiß sofort, wenn ihm einer nur Bullshit verkauft. Bevor wir zu den Veteranen kommen, die Menschen im aktiven Dienst, ja, waren ja heute in Anführungszeichen die Stars und er hat sich für sie auch Zeit genommen. Klar kann er nicht jeden einzelnen Rekruten begrüßen, aber ich war ja auch zum Beispiel beeindruckt, dass er nach dieser über eine Stunde langen Parade sich noch einmal für die Oberbefehlsführer,
Uwe
Oberbefehlshaber.
Eli
Oberbefehlshaber, genau, richtig. Der unterschiedlichen Einheiten, dass er sich für die alle Zeit genommen hat und die alle nochmal begrüßt hat. Das dauert auch zu lange, aber jetzt mal, dass ihr das ein bisschen hier mitbekommt, was der Mann auch für einen Respekt wirklich einflößt bei Leuten, die an der Waffe trainiert sind, die ihn wahrscheinlich allein mit Blicken, geschweige denn mit Händen, geschweige denn mit Waffen alle vernichten könnten. Aber sie wollen es nicht, weil sie kämpfen lieber für ihn. Weil es ihr... Oberbefehlshaber ist von staatlicher Seite aus. Im Hintergrund dort der Verteidigungsminister, Berlussef. Ich finde das so toll. Allein diese Szene, Uwe. Das ist halt einfach nur ein Militär. Das ist so ein General. Der ist halt zum Reden nicht geboren. Der ist halt schüchtern. Dem geht gerade der Arsch auf Grunde, als der steht vor Putin. Und der meint, Dicker, alles gut. Mach dein Ding. Ist ja in Ordnung. Schön, dass du da bist. Es ist so eine menschliche Regung, wo ich halt sage, kein Wunder, dass die Russen, das muss man sich mal vorstellen, das kann man sich in Deutschland gar nicht vorstellen, überwältigende Mehrheit der Russen liebt Putin, verehrt ihn nicht nur, respektiert ihn nicht nur, liebt ihn. Er ist dort ein Superstar, Leute. Es gibt Poster von Putin, nicht irgendwie wie in Nordkorea, wo das irgendwie per Befehl befohlen ist, in jedem Raum irgendwie ein Porträt vom großen Anführer zu haben, sondern es gibt Poster, das ist eine ganze Industrie, die sich rund um Memorabilia von eben Putin entwickelt hat.
Gast
Also die Leute feiern den Mandort. Wann hat jemand Angela Merkel gefeiert? Das geht ja jetzt quasi ewig so. Genau, erzähl mal weiter. Ich lasse einfach mal laufen.
Uwe
Im Grunde genommen ist das Interessante hierbei, die Kette, ich weiß nicht, da sind 100 Leute oder 150 Leute, die in der jetzt die Hand drückt, ja, und bei jedem Einzelnen, ja, ist er ganz genau vom Körper her zugewandt, guckt ihm in die Augen, wartet eine Sekunde, gibt ihm mal einen Handdruck, fasst ihn mal an die Schulter oder sagt ein, zwei Wörter dazu. Das heißt, hier macht er seine staatsmännische... Paradenabnahme. Die macht er in ganz hervorragender, professioneller Art und Weise und demonstriert jedem, der dort steht, dass er ihn respektiert. Also nicht nach zehn Leuten, dass Putin dann schon die Flappe runterhängen hat nach dem Motto, wie viel muss ich denn noch die Hand schütteln? Nein, er schüttelt jedem so die Hand, als ob das gerade der erste wäre. Das heißt, das macht er also wirklich ganz hervorragend und dadurch das ja so aufmerksam und achtsam im Moment ist und jeden Einzelnen jetzt als den Wichtigsten in dieser einen Sekunde betrachtet, fühlt sich dieser andere Mensch auch respektiert und wird dann, wenn er in seine Einheit kommt und nach Hause kommt, wird er sagen, ich habe Putin die Hand geschüttelt und zwar nicht einfach wie ein Popstar, der einen im ganzen Scheinwerferlicht nicht sieht, sondern er hat mir in die Augen geguckt. Er hat mir persönlich den Arm gestreichelt oder die Hand runtergenommen. Das sind bleibende Eindrücke, mit denen ein Staatsmann sich eine Treue und Gefolgschaft sichert mit so kleinen Gesten.
Eli
Ja, und das ist genau das Ding. Es ist nur so eine kleine Geste. Aber das kannst du erstens nicht beibringen und zweitens kannst du das auch nicht kaufen. Das ist das Ding. Dann kannst du mit 1,6 Billionen kommen und einem noch so wunderbar Antrainierten irgendwie lächeln, was sich der Merz dann für den Wahlkampf zugelegt hat. Die würden ihn nicht respektieren, die würden für ihn auch nicht in einen Krieg gehen und die würden erst recht nicht für ihn sterben. Welche auch immer er da Privatarmeen oder Soldaten oder sonst was eben in den Krieg schicken oder verheizen möchte. Ich möchte noch auf einen anderen Punkt hin und das ist die weibliche Garnison hier, die gleich repräsentiert wird von ihrer Stellvertreterin. Da ist sie, sie kommt schon langsam ins Bild, aber vorher möchte ich zeigen für mich auch ein kleines Highlight. Also nicht nur die Männer verehren Putin. Es ist eine sehr, sage ich mal, militaristische natürlich heute Parade gewesen. Sehr viele Männer im Bild, aber auch die Frauen waren repräsentiert und die Frauen lieben Putin mindestens genauso, wenn nicht vielleicht sogar mehr. Das ist jetzt kein Putin-Fan-Kanal, liebe Freunde. Das ist nur, um euch zu zeigen, es geht auch anders. Es ist nicht nur so, dass zum Beispiel wie in Deutschland die Leute mehrheitlich ihren Bundeskanzler verabscheuen und ablehnen. Es geht auch anders, zum Beispiel eben in Russland. Das sind die Frauen heute, die dort... Also auch die Frauen waren mit am Start und danach begrüßt er auch die Kommandeurin dieser Fraueneinheit. Hier kommt sie gerade rechts rein.
Gast
Die ist... Das ist so toll, weißt du, das ist so...
Eli
Die wird ihren Kindern, ihren Großenkeln wird hier noch davon erzählen. Die wird heute ein Kind sich machen lassen, um in neun Monaten dem Kind zu erzählen, wenn sie es geboren hat, dass sie Putin die Hand gedrückt hat. Es ist... Tut mir leid, Uwe, da werde ich emotional. Das finde ich einfach klasse. Das ist so toll, dass es sowas gibt. Weißt du, das würde ich Deutschland so sehr wünschen. Die Leute sagen, ich bin irgendwie hier Putin, Fanboy oder was auch immer. Nein, was würde ich mir wünschen, dass wir das in Deutschland hätten? Aber wo fängst du denn da an? Wo musst du da überhaupt anfangen in Deutschland, um jemals bei so einer Identität, so einer Kultur anzukommen, wo du dich nicht selbst verachtest, sondern wo du stolz auf dich bist, auf das, was du leisten kannst, was deine Besten der Besten schaffen können, weltweit, nicht nur im eigenen Land, Wenn man sich halt eben einfach nur diese Missionen gibt. Wo fängst du da an in Deutschland? Ich weiß schon gar nicht mehr.
Uwe
Unglaublich. Das sind Maßstäbe, die gibt es in Deutschland seit vielen Jahren nicht mehr. Bei uns ist ja ein Werteverfall eben. Das sehen wir ja in der Geschlechtergeschichte, in der Sprachgeschichte, in der Schulbildung. Also im Grunde genommen wissen die Deutschen ja überhaupt gar nicht, wer sie sind. Und wenn sie irgendwas glauben, dass sie sind, dann denken sie immer, sie werden... die Kinder von irgendwelchen bösen Nazis. Und dafür müssten sie jetzt heute noch irgendwie büßen oder zahlen oder sich schlecht fühlen. So, andere Länder, ich bin ja nun in etlichen Ländern in meinem Leben schon in Urlaub gewesen, die haben meistens ein relativ gutes, mehr oder minder starkes Nationalgefühl nach dem Motto, ich bin stolz, ein Chinese zu sein, ich bin stolz, ein Japaner zu sein, ich bin stolz, ein Russe zu sein, ich bin stolz, ein Mexikaner zu sein. Und wenn da irgendjemand ankommen würde, würde er sagen, Du darfst auf keinen Fall deine Nationalfahne in die Hand nehmen, weil sonst bist du Nazi. Da würde ich sagen, wie bitte? Was bist du denn für ein Klapskalli? Verschwinde mal aus unserem Land hier. Mit solchen zerstörerischen Subjekten wollen wir nichts zu tun haben. Das heißt, was bei uns hier an so selbstzerstörerischem Nicht-National-Empfinden ist, ist überall woanders eigentlich die Norm. Guck dir doch die Amerikaner an, dass die überall auf jedem Fußballfest, auf jedem Football-Event ihre Nationalhymne singen und ganz stolz sind. Und was macht hier unsere Bundeskanzlerin? Nimmt einem die deutsche Flagge weg. Das muss man sich mal vorstellen.
Eli
Eine so furchtbare Frau. Das Beste an ihrer Regentschaft ist, dass es wirklich vorbei ist. Gott sei Dank haben wir das überstanden. Uwe, ein weiteres Zeichen dessen, dass Putin wirklich ein ganz anderes Kaliber ist, ist die Art und Weise, wie er auch mit Veteranen umgeht. Vergiss nicht, einige von denen, es sind nur noch wenige, aber die sind noch am Leben. Für die ist das nicht einfach nur eine Show, nicht nur einfach die Gelegenheit, Putin in die Hand zu drücken. Das ist deren Ehrentag. Die haben unter Einsatz ihres Lebens... Europa in Anführungszeichen freigekämpft von dem Faschismus. Einer, der vor Jahren schon bereits von Putin begrüßt worden ist, der hat es auch diesmal wieder auf die Tribüne geschafft. Zu Beginn des Ukraine-Krieges hat er 2022 noch vollmundig gefordert vom Verteidigungsminister, damals er möge ihn doch bitte zurückschicken in die Ukraine. Guckt ihn euch an.
Gast
102 Jahre alt. Uwe, der hat keine Zähne mehr, der kann kaum noch stehen.
Eli
Am Putin nimmt sich für den Zeit und... Inzwischen ist er 102 Jahre alt.
Gast
Damals war er 100 Jahre alt. Ich habe einen Brief geschrieben an den Verteidigungsminister der russischen Föderation und habe ihn gebeten, mich zu schützen.
Eli
Ah, ich habe den Verteidigungsminister gebeten, mich an die Front zu schicken, damit ich mein Heimatland, damit ich Russland verteidigen kann. Gut, natürlich ist das alles nur symbolisch. Niemand hat den dort hingeschickt, im Gegenteil. Man gibt den irgendwie einen Orden, vielleicht eine kleine Staatsprämie und dann schickt man den nach Hause. Aber nichtsdestotrotz, allein, dass der bereit dafür ist, ich meine... Das kannst du dir auch mit 1,6 Billionen echt nicht kaufen. Und okay, kein 102-Jähriger, aber ein 100-Jähriger ist ein Veteran, der noch aktiver ist, als der, den wir gerade gesehen haben, weil der hat es sogar auf die Tribüne heute geschafft. Das ist von heute, Uwe. Diese Aufnahmen sind von heute.
Gast
Ja.
Uwe
Und er hört sich das auch an.
Eli
Er hört sich das an, genau. Seine Frau ist da noch bei ihm.
Gast
Der will ihm jetzt noch die Kriegskunst von Clausewitz erklären.
Eli
Und dann umarmt er den. Und das macht er jedes Jahr. Das macht er jedes Jahr mit denen, die noch leben. Sie werden nicht mehr lange leben, aber es gibt sie noch. Und ich weiß nicht, wie ich es sagen soll. Ich finde es nicht gut, dass sie in einem Krieg kämpfen mussten. Aber ich finde es gut, dass sie gekämpft haben. Und ich finde es unglaublich beeindruckend, dass sie immer noch für ihr Land einstehen wollen und auf diese Art und Weise wirklich auch geehrt werden. Im Übrigen in Moldau, es ist ja nicht nur Russland, es ist nicht nur, auch nicht in Russland, nur Moskau. Ja, St. Petersburg, Yekaterinburg, bis nach Wladivostok, Kaliningrad, die hatten alle wunderbare Paraden. Heute, ich war jetzt nur nicht da, aber die Propaganda behauptet, 50.000 Mann waren, weißt du wo? In Moldau, ehemalige Sowjetunion. Satellitenrepublik, Chichinau heißt die Hauptstadt, bei strömendem Regen. Angeblich 50.000 Menschen, weiß es nicht, aber mehrere Tausend auf jeden Fall, die heute auch diese Parade irgendwie gefeiert haben, begangen haben diesen Tag. Am ewigen Feuer, das auch dort brennt. Ach, deshalb sage ich halt, ich lebe seit Jahren in Deutschland, was habe ich mit Russland überhaupt noch zu tun, aber wir sind alle ein bisschen Russen an diesem Tag. Und dann auch in Chisinau, bei diesem strömenden Regen, selbst die haben sowjetische Veteranen, die damals dort gekämpft haben, dieser junge Mann ist 102 Jahre alt. 102 Jahre alt, der marschiert dort noch mit. Das eine ist, weißt du, sitzen und Hände schütteln, an irgendwie einem Podium bestenfalls stehen. Nein, der marschiert noch mit. Hoch dekoriert hier. Ein Wunder, dass er das überhaupt noch alles tragen kann, bei dem Gewicht allein dieser Orden.
Gast
Da läuft er mit.
Eli
Da läuft er noch mit und dann legt er auch noch einen Kranz nieder. für Soldaten, die er gekannt hat, die mit ihm gekämpft haben. Uwe, das ist, keine Ahnung, das macht mich emotional, da musst du mal übernehmen. Es ist einfach, ich muss es einfach mal den Leuten erklären, es ist so toll zu sehen, dass es einfach solche Dinge gibt, die kannst du mit Geld nicht aufwiegen. Das ist die Macht von Ideen, das ist die Idee von Freiheit, die du verteidigst mit deinem Leben. Und das haben die Russen, das haben die Menschen der Sowjetunion damals gemacht. Die waren bereit dafür zu kämpfen bis in den Tod. Und du merkst, diese Dinge formen auch einen Charakter. Einmal Soldat, immer Soldat. Ich mache mich immer so ein bisschen lächerlich über dich, dass du gedient hast und jeder andere... Aber vielleicht ist es wirklich irgendwie ein Privileg gewesen, weil ihr habt euch dort in dieser Kameradschaft und manch einer von euch ist ja auch durchs Feuer gegangen, weniger in Deutschland, aber eben in anderen Kriegen. Ihr habt da was geformt. Das habt ihr uns Pazifisten voraus und das trägt man eben für sein Leben mit. Und das muss nicht etwa sein, dass wir dann alle oder ihr dann alle irgendwie kriegsgeil werdet und überall nur Krieg führen wollt. Wie du richtigerweise gesagt hast, das letzte Mal, als wir uns darüber unterhalten haben, aus dem Krieg ist nicht nur Schlimmes gekommen. Technologischer Fortschritt und ja, eben die Formung eines Charakters, der bereit ist, für seine Ideale, seine Ideen zu kämpfen. Das ist unglaublich viel wert und das ist das, was ich sehe. Und vor allen Dingen der letzte Teil, wo nicht einfach nur dieser Mann da hinläuft, sondern wo die Leute ihm zurufen, die bedanken sich bei ihm dafür. Ich weiß nicht, Uwe, ich werde da emotional. Ich finde das so toll, dass einige Leute sowas machen. Das ist so eine Selbstlosigkeit, ein Land verteidigen zu gehen, wenn du weißt, es ist wahrscheinlicher, du kommst nicht zurück, als dass du da irgendwas gerissen kriegst. Weil wenn du es nicht machst, es kein anderer tun wird.
Uwe
Ich finde das so klasse. Ich glaube, der Hauptaspekt ist aber noch nicht einmal die Landesverteidigung, sondern einfach die Identifikation mit dem Geist des Landes, mit dem Wesen des Landes, dass man sagt, mein Deutschland, mein Bundesland so und so, meine Stadt so und so, mein Haus so und so oder mein Dorf und nachher ist meine Familie. Das heißt, der Identifikationsbereich ist hier eben das Land und zum Land gehört dann natürlich unter anderem Auch die Disziplin der Verteidigung. Das Gleiche machen aber auch andere, die ihr Land lieben. Zum Beispiel, dass sie Kanalisationen bauen, dass sie Häuser bauen und, und, und. Das heißt, die Leute, die wirklich an dem Wohl ihres Landes Wert legen, die sagen, ich tue das, weil ich weiß, dass es für mein Land gut ist. Die können auch andere respektieren, die in anderen Disziplinen tätig sind. Bei den Militärs, da sieht man es besonders präzise. plastisch, weil die gewohnt sind, von Berufs wegen, die ganzen Dinge äußerlich und mit Pomp und Ritualen zu machen. Aber es gibt auch viele andere oder die meisten anderen, die machen das eben nicht, weil sie eben in Krankenhäusern arbeiten, in Unternehmen und und und. Die haben aber trotzdem gegebenenfalls dieselbe Gesinnung und sagen, ich bin eben ein Mensch von dem und dem Volke und bei uns Uns sind die und die Dinge üblich und diese finden wir alle gemeinsam gut. Und das ist ja in unseren westlichen Ländern systematisch in Zerstörung geraten. Das ist ja fast schon in Auflösung begriffen. Wenn man heute jemand fragt, was bist du denn für einer? Bist du ein Deutscher? Dann sagt er, ich habe einen deutschen Pass. Aber was deutsch sein überhaupt bedeutet, kann der gar nicht sagen. Außer, dass die Deutschen vielleicht Reiseweltmeister mal waren oder vielleicht sogar immer noch sind. Und dass sie vielleicht ein tolles soziales Netz haben, das weiß man vielleicht. Aber was das wirklich Gemeinsame, das Gute am Deutschtum ist, ob das automatisch gleich dann national-faschistisch sein muss, sei mal dahingestellt, aber dass es überhaupt etwas gibt, was den Größeren, ja alle Menschen, die jetzt von einer Nation sozusagen sind, von einem Volk sind, die umspannen, dass die von einer Idee durchdrungen werden, das gibt es bei uns nicht mehr, sondern ganz im Gegenteil. Man versucht es ja mit künstlichen Ideen abzuschaffen, man versucht es mit Gesetzen uns völlig andere Normen rein zu zwingen, dass wir Naturgesetze wie zwei Geschlechter durch unendlich viele Geschlechter ersetzen wollen, dass wir die historisch gewachsene Sprache durch eine künstliche Geschlechtersprache ersetzen sollen und, und, und. Das heißt, man versucht uns all das, was über Jahrhunderte und Jahrtausende die Identität von Völkern ausgemacht hat und individual verschieden ist, in unseren Breitengraden systematisch zu zerstören. Und deswegen ist es klar, dass einzelne Menschen dann nicht mehr wissen, an welche Idee sie sich anknüpfen sollen. Und wenn sie dann sehen, dass in anderen Ländern solche Traditionen noch leben, wo man eben zumindest zu Feiertagen und zu bestimmten Anlässen ein Gemeinschaftsgefühl spürt, dann kann man sagen, ja, das hätte ich doch gerne in meinem Land auch. Warum habe ich das eigentlich nicht? Warum haben die anderen das? Was ist bei uns schiefgelaufen, dass wir das nicht mehr haben?
Eli
Richtig. Und ich finde, man kann das nicht mehr mit dieser Erbschuld erklären. Das muss ich ganz ehrlich sagen. Es geht um die systematische Vernichtung von Zentraleuropa, von europäischen Werten, von Kultur, von Identität, von dem, was in der Vergangenheit dazu geführt hat, dass es eine sehr fruchtbare Allianz zwischen Russland und Europa gegeben hat, die man jetzt eben absichtlich zerstören möchte. Uwe, weil wir gerade schon dabei sind, wir sehen den Pomp dieser Bilder und du bist thematisch eigentlich ohnehin schon dabei. Lass uns mal ein bisschen darüber reden, was so eine Parade überhaupt bei den Menschen bewirkt. Ich möchte das Thema Frieden und Perspektive auf Frieden vielleicht dann nochmal zehn Minuten weiter wegschieben, aber wir machen einfach mal eine überlange Sendung. Heute können wir ja am Freitag. Also vielleicht die Signifikanz von solchen Bildern, das Abhalten dieser Paraden. Ist das jetzt einfach nur Machtdemonstration oder geht es da um etwas anderes?
Uwe
Ja, es geht, macht es natürlich immer was Äußeres nach dem Motto, siehe hier, ich kann was. Und das soll dann oftmals eine Bedrohung darstellen oder eine Warnung. Aber im Grunde genommen sind das nur moderne Varianten von dem, was man früher unter ritualmagischer Praxis verstanden hat. Das heißt, das sind uralte Techniken. wie man mit äußeren Handlungen und einem geschickten Arrangement unmittelbar Einfluss auf das Unterbewusstsein von Menschen nimmt. Und dazu gehört unter anderem, dass Kraft und Stärke und Macht, die sind faszinierend, weil die meisten Menschen möchten ja gerne leben, sie möchten lebendig sein. Und Leben hat was mit Kraft, mit Geschwindigkeit, mit Dynamik zu tun, mit Anhäufung von bestimmten Energien an einem Ort. Und wenn man dann solche Veranstaltungen sieht, wo viele Fahrzeuge sind, Tausende von Menschen, Flugzeuge, die wie ein Räderwerk funktionieren, dann hat man das Gefühl, ja, es gibt Kraft, es gibt Macht. Und in dem Moment, wo man das wahrnimmt, fühlt man sich selbst erhoben und als Teil dieser Macht. Und das wird insbesondere verstärkt, durch diese physikalischen Zusatzreize, die durchs Auge kommen, insbesondere bei Paraden, wenn eben dort die Elite-Soldaten, die speziell für diese Paraden abgestellt werden und das Marschieren trainieren, wenn die dann im Gleichschritt ihre Exerzierübungen dort machen, Augen rechts, Augen links, Kehrtwenden und so weiter. So alleine schon, dass die mehrere Dutzend oder gar hunderte, wenn nicht gar tausende Menschen im Gleichschritt marschieren, schafft eine physikalische andere Situation. Der Boden schwingt, je nachdem, wo man gerade ist. Es gibt Geräusche, die quasi in diesem militärischen Marschschritt durch den Raum hallen, die den eigenen Körper durchdringen. Und wenn dann noch Marschmusik gespielt wird, ist man quasi in einer richtigen Szenerie, wo man rundum mit bestimmten Reizen beschallt wird, die alle den Eindruck vermitteln, es ist toll, ein Glied im Ganzen zu sein, ein kleines Rad im großen Räderwerk. Und wenn alle an ihrem richtigen Platz sind, dann funktioniert alles richtig. Aber was genau richtig ist, da kommen wir jetzt dann eben zu der Verführung von solchen Veranstaltungen, die Maschine, die programmiert ist, die funktioniert richtig. So, und wenn 100 Soldaten im Gleichschritt marschieren und eine perfekte Performance machen, Augen links, Augen rechts, Gleichschritt, Stechschritt und so weiter, dann bedeutet das, dass jeder Einzelne, damit dieses Gesamtkunstwerk funktionieren kann, seine Individualität völlig aufgeben muss, sich völlig der Regie unterwerfen muss, keinen einzigen eigenen Gedanken denken darf, sondern perfekt in seiner Räderwerkrolle aufgehen muss. Das heißt, das ist genau das Prinzip, was wir in allen totalitären Systemen haben, dass die Menschen maschinistisch denken, dass man sagt, die Welt ist dann gut, wenn alle gut funktionieren. Und zu einem gewissen Maße mögen wir das, wir mögen von dieser Illusion angezogen werden, weil sie uns ein Gefühl von Sicherheit gibt, Und das Gefühl kriegen wir auch mit Garantie, aber der Preis ist dafür, dass wir unsere Individualität aufgeben müssen. Also wenn du Mitglied in einer solchen, jetzt zum Beispiel, marschierenden Truppe bist, dann wirst du das spüren, wie toll es ist, dort zu marschieren, aber du darfst auch nur so marschieren, wie es dir befohlen wird und nicht anders.
Eli
Das ist richtig, Uwe. Aber auf die Gefahr hin, deinen Punkt jetzt zu konterkarieren, das ist halt eben ein feiner Grad. Weil es kann kippen ins Totalitäre. Es kann kippen in das, was wir sehen mit dem Digital Services Act der EU, Brüssel und dem ganzen Wahnsinn von vielen Geschlechtern. Aber es kann auch kippen, dass wenn Menschen zusammenarbeiten, wie du richtigerweise gesagt hast, wie so ein Uhrwerk, wo keiner sich zu wichtig nimmt, aber alle die Aufgabe vorne anstellen, dann kann man Unmögliches möglich machen. Ich meine, überleg dir mal, wir haben das Atom gespalten. Wir hatten das Manhattan-Projekt. Wir können in den Weltraum fliegen. Wir können den Mond erreichen. Wir haben Funkwellen, die uns jetzt verbinden über Satelliten hinweg, die über unsere Köpfe hinweg rauschen. Wir haben so vieles, was wir geschafft haben, weil wir gesagt haben, wir stehen darüber, dass wir unsere Eventualität manchmal eben hinten anstellen müssen für ein größeres Ganzes. Und dieses größere Ganze, wenn es produktiv ist, Das ist es wert, Uwe. Das Problem wiederum an der individuellen, sag ich mal, Selbstaufgabe ist, wenn es das nicht wert ist. Wofür gibt man sich denn auf? Für die Betonfrisur von Ursula von der Leyen? Das ist es nicht wert, damit die noch reicher werden. Aber um irgendwas Großartiges zu erreichen, dafür lohnt es sich zu kämpfen, dafür lohnt es sich auch mitzumarschieren.
Uwe
Ja, und da stimme ich dir völlig überein. Ich habe jetzt erstmal nur den Pol dargestellt, dass eben das ein Risiko ist, eine Gefahr. Aber wenn man nicht der Gefahr bewusst ist, dann kann man sich dort natürlich auch entsprechend neutralisieren. Das heißt, du kannst da mitmarschieren, ziehst deine Uniform an und wenn du dann fertig bist, sagst du, okay, jetzt gehe ich aber und mache mir wieder rote Haare. Rote Haare auf dem Kopf und Knoten in die Hose und da Schlitz ins Kleid und geh erstmal richtig losrocken. Kannst du alles machen. Das heißt, es hängt letztendlich am Individuum und natürlich an der gesellschaftlichen Kultur, ob man dann sagt, du bist nur noch wert, wenn du nur im Stechschritt marschierst oder ob man sagt, das ist jetzt nur ein Symbol für unsere Fähigkeit, als Team zusammenzuarbeiten, als ein Perfektionist. So, denn du hast ganz richtig gesagt, ja, viele kulturelle Leistungen sind nur durch Teamwork überhaupt möglich gewesen, weil viele, viele Menschen an einem Projekt arbeiten. Ein Architekt, der plant ein Haus, 30 verschiedene Baufirmen arbeiten dran. Und wenn jeder nur das machen wollte, was er wollte und nicht dem Plan des Architekten folgen würde, dann würden wir keine Einfamilienhäuser zusammenkriegen und erst recht nicht Hochhäuser.
Eli
Richtig. Allein diese Raketen hier, Interkontinentalraketen, die innerhalb weniger Minuten aufsteigen können bis in den Weltraum, um an jedem Punkt dieser Erde dann eben ihre Ladung abzuliefern. Ich sag mal so, technologisch ist das ein Meisterwerk. Die Frage ist jetzt natürlich, was lieferst du dann um die ganze Welt? Atom, nuklearen Holocaust oder aber eben nutzt du diese Technologie für etwas anderes? Die Technologie ist nichtsdestotrotz da. Irgendwelche Raketen musste ja auch Elon Musk, sag ich mal, als Vorbild nehmen, damit er dann seine Raketen wiederum nutzen konnte, um Satelliten ins Weltall zu schießen. Das hat alles eine lange Tradition und man steht auf den Schultern der Giganten, die vor einem gekommen sind. Wissenschaftler, die im Sinne dieser Aufgabe gearbeitet haben, teilweise über Jahre, teilweise unter Geheimhaltung und so weiter und so fort. Es ist nicht alles schlecht, ein Krieg. Und vielleicht könnte man doch irgendwo sagen, historisch, solange der Krieg nicht in der Lage war, wirklich die komplette Menschheit in einem... kurzen Moment auszulöschen, hatte auch ein Krieg eine gewisse produktive zivilisatorische Funktion, böses Blut und so weiter. Zumindest erklärt mir das, warum Krieg immer wieder gekommen ist, wirklich die einzige Konstante in einer ansonsten sehr wandelbaren Welt. Aber Stichwort Krieg, Uwe, unser letztes Thema, lass uns mal zum Thema Frieden kommen, weil nach jedem Krieg, das steht auf jeden Fall fest, kam immer noch der Frieden. Und da möchte ich dich befragen, du hast Analysen betrieben, Es geht jetzt darum, zu analysieren, ob eine Möglichkeit für Frieden da ist. Es soll ja Gespräche geben, es soll teilweise zuerst ein Waffenstillstand und danach vielleicht sogar irgendeine Form von wirtschaftlicher Kooperation möglich sein. Die Vorbedingung für all das ist Vernunft und Frieden. Wie kann dieser Frieden herbeigeführt werden, deiner Meinung nach?
Uwe
Es ist natürlich im Grunde genommen so, dass man sagen muss, Krieg ist immer... von der Vergangenheit bis zur Gegenwart. Und egal, wie schlimm es war, wenn man es ändern möchte, kann man es nur jetzt oder in der Zukunft tun. Das heißt, jetzt muss man anfangen, Schritte zu machen, damit die Zukunft anders wird als die Vergangenheit. Und insofern ist schon mal eines gewiss, wenn man Frieden machen will, ist die erste Absicht, man muss Frieden wollen. Das ist das allererste. Ohne den passiert schon mal rein gar nichts. Wer sagt, ich möchte aber erst mal Krieg führen, solange bis der andere besiegt ist oder tot umfällt oder alle seine Gebiete mir übertragen hat, solange wird es keinen Frieden geben. Und dann ist die Frage, wenn jetzt so speziell im Russland-Ukraine-Krieg, Wer hat denn das überhaupt zu entscheiden? Wir wissen, dass da eben außer der Ukraine und Russland noch andere mitspielen. Auf dem Westen ist klar, da spielt ja vorwiegend die NATO und die EU und die USA eine Rolle, weil ohne die finanziellen Mittel und die militärischen Berater, würde die Ukraine ja schon nach sechs Monaten nicht mehr handlungsfähig gewesen sein. Das heißt, die Ukraine kann nur Krieg führen, weil sie entsprechend unterstützt wird. Gut, das ist jetzt eine Binsenweisheit, das ist ja nichts Neues. Aber auf der anderen Seite haben wir es auch so. Auch Russland ist ja nicht übermächtig. Denn wenn Russland übermächtig wäre, dann wäre der Krieg zugunsten von Russland schon längst entschieden worden. Das heißt, wir sehen ja, dass jetzt in drei Jahren Krieg eigentlich da nicht so sehr viel passiert ist. Also es geht hin und her und hin und her. Es ist ein typischer Stellungs- und Abnutzungskrieg. Und Russland könnte man sagen, entweder wollen sie abnutzen, das heißt sie könnten vielleicht schneller, aber sie wollen warten, bis die andere Seite nicht mehr kann. Oder aber die zweite Variante ist, sie können selber auch nicht schneller. Und wenn ich dann eben aus meinen Analysen gucke, dass zum Beispiel die russischen Militärblogger eben reklamiert haben, dass es den Fleischwolf gibt. Das heißt, einige russische Militärblogger haben behauptet, dass nach ihren Analysen bei den Angriffen von Russland über den Vorwärtsmarsch unheimlich viele Russen zu Tode kämen, das wäre ein Fleischwolf gleich, sprich eine unnötige Menschenvernichtung. Das kann man sich durchaus vorstellen, denn der Angreifer hat in der Regel drei bis vier Mal so hohe Verluste wie der Verteidiger. Dann scheint auch die militärische Taktik, die die Russen verwenden, für solche Sachen relativ altertümlich zu sein, nach dem Motto mehr Masse als Klasse. Insofern scheint es so zu sein, dass die Russen es nicht besser können, dass sie eben von ihrer militärischen Ausbildung her, von ihrem militärischen Dogmen her, eben dieser Art von Kampf gewohnt sind und das auch für völlig normal halten. Bei den Ukrainern scheint es ein bisschen anders zu sein. Worauf ich hinaus will ist, im Grunde genommen können die Russen vermutlich nicht schneller vorangehen, weil sie es nicht können. Und gleichzeitig können sie aber trotzdem auch lange aushalten, weil sie eben von anderen Ländern Unterstützung erhalten, wie zum Beispiel eben China. Und das bedeutet, dass diese Situation, die könnte theoretisch ewig weitergehen. Also Russland wird unterstützt, die Ukraine wird unterstützt. Und wie lange geht es weiter? So lange, bis die Unterstützer von einer oder beiden Parteien nicht mehr unterstützen oder nicht mehr unterstützen können.
Eli
Und es scheint ja so zu sein, Uwe, an dieser Stelle muss ich mal reingrätschen, dass die USA keine Lust mehr haben zu unterstützen. Leisten können sie es ja schon eigentlich seit Beginn des Krieges nicht mehr. Es sind ja auch nur Kredite, die die USA aufgenommen hat, um die Ukraine unterstützen zu können.
Uwe
Ja, das ist völlig richtig. Also wir sehen gerade, dass eben die USA als wichtigster Player rausfällt. Und wenn ich also gucke, was so einige Militäranalytiker dazu sagen, kann jetzt die Europäer an den Platz der Amerikaner reinspringen? Nein, das können sie nicht. Sprich, die Europäer sind quasi Junior-Partner, obwohl sie aus 27 Ländern bestehen, ist ihre gesamte Militärkraft doch so schwach, dass sie eben keinen vollen Ersatz für die amerikanische Militärhilfe haben. leisten können. Und dementsprechend haben wir also im Grunde genommen eine Situation, dass mittelfristig oder langfristig wahrscheinlich die russische Seite sowieso in den Vorteil kommen würde, weil die Europäer nicht so schnell nachrüsten und aufrüsten können, wie die Russen weiterrüsten können. Das bedeutet, dass eigentlich das ewig weitergehen könnte, zumindest noch ein paar Jahre. Und die Frage ist, wer will das? Außer den Rüstungsindustrie, speziell in Europa. Alle anderen wollen es vielleicht gar nicht so sehr. Und dann müsste man sich die Frage stellen, Unter welchen Voraussetzungen wäre das denn möglich? Wer hat denn eigentlich welche Interessen? Und da müssen wir mal zurückdenken, unter welcher Voraussetzung dieser Krieg angefangen hat. Das war ja eben Russland als Aggressor, der die Grenze übertreten hat und hat immer vorgetragen, dass das wichtigste Argument war, dass er eben nicht möchte, dass die Ukraine in die NATO geht und dass da eben NATO-Truppen auf ukrainischem Gebiet stationiert werden. Alle anderen Argumente sind nach meiner Meinung nachrangig, die von Russland vorgetragen wurde. Das Hauptargument war im Grunde genommen die nationale Sicherheit durch eine NATO-Mitgliedschaft der Ukraine oder eine potenzielle NATO-Mitgliedschaft. Und die Ukraine wiederum, das heißt also, Russland würde ja auf diesem Punkt auf jeden Fall bestehen wollen bei Friedensverhandlungen. Nämlich, dass die Ukraine nicht NATO-Mitglied wird. Und genauso wird Russland auch darauf bestehen, dass keine NATO-Waffen oder Truppen auf ukrainisches Gebiet kommen. Das heißt, Russland wird immer notwendig als Minimum verlangen, dass ein beträchtlicher Teil des ukrainischen Gebietes eine neutrale Zone ist. Und da wir ja schon bei den Minsker Verträgen gesehen haben, 2014, dass die von niemandem eingehalten wurden, mit der Absicht, auf jeden Fall später doch den Krieg führen zu können, ist eins klar, dass Putin daraus gelernt hat und gesagt hat, ein bloßer Waffenstillstand mit einer Erhaltung der Grenzen, so wie sie jetzt sind, oder einer bloßen Stillstandszone oder einer neutralen Zone reicht mir auch nicht, sondern ich brauche quasi einen Regimewechsel. Ich muss quasi politisch sicherstellen, dass die Ukraine ein neutrales Land wird. Das ist im Grunde genommen die Voraussetzung. Und entweder müsste die Ukraine dafür Gebiete abtreten, wo dann irgendwelche Blauhelm-Truppen hinkommen und die dann eben die Neutralität garantieren über die nächsten Jahrzehnte und mit Sicherheit aber keine europäischen Truppen. So, wenn wir dann aber gucken, welches das Interesse der Ukrainer ist. Die Ukrainer haben in ihrer Verfassung, ich glaube, seit 2019 drinstehen, dass sie Mitglied der EU werden müssen und dass sie Mitglied der NATO werden müssen. So wie wir eben den CO2-Ausstoß bis 2045 auf Null runterfahren wollen oder nahezu Null. Das heißt, so wie das bei uns jetzt im Grundgesetz steht, so steht es bei denen in der Verfassung. NATO, NATO, NATO, EU, EU, EU. Putin hat wiederholt gesagt, in die EU zu gehen ist für ihn nicht das Problem, NATO no go. Niente, so bitte nicht. Das heißt, wir haben hier zwei Positionen, die völlig unverbindbar sind. Der eine sagt... Ich kann mit dir nur Frieden machen, wenn du einen ganz anderen Staat hast, wenn du ein neutrales Land bist und wenn du nicht in die NATO gehst und der andere sagt, ich will auf jeden Fall in die NATO und vor allen Dingen will ich meine Gebiete wieder zurück haben. So, also wie jetzt aus diesen völlig konträren Interessenlagen eine Vermittler wie der Herr... Trump, der sagt, ich mache einen Deal, ich mache einen Deal. Ja, was soll er denn anbieten? Er kann doch gar nichts anbieten. So, wenn er sagt, ja, ich will jetzt beide Parteien unter Druck setzen. Also die Ukraine unter Druck setzen ist einfach, weil die hat ja kein Geld. Die Europäer können nicht mit Waffen liefern, wenn die Amerikaner sich ganz rausziehen. Dann ist bei der Ukraine, geht dann irgendwann mal das Licht aus. So, aber bei Putin, wie will denn Trump Herrn Putin unter Druck setzen? Russland ist schon seit vielen, vielen Jahren von Amerika das mit am meisten sanktionierteste Land. So, welche Sanktionen wollen Sie denn noch gegen Russland aussprechen, wenn schon die bisherigen Sanktionen zu nichts geführt haben? Das heißt, Trump hat doch überhaupt nicht ein einziges Argument in der Hand, mit dem er Putin ernsthaft drohen könnte. Und insofern sehe ich das überhaupt gar nicht, dass diese amerikanische Initiative, außer einen guten Willen zu zeigen, die Parteien mal an einen Tisch zu bringen, was ja schon sehr, sehr wichtig wäre, dass da irgendetwas anderes bei rauskommen kann.
Eli
Nur ein kurzer Einwurf, die USA könnten es ganz einfach machen. Die ganze Corona-Problematik hätte man verhindern können, indem man einfach gar nichts gemacht hätte. Und genau dasselbe kann auch die USA tun, um diesen Krieg zu beenden. Wenn die USA ihre wirtschaftliche Unterstützung einstellen, dann wird dieser Krieg in maximal sechs Monaten beendet sein. Die finden keinen anderen Partner, der blöd genug oder reich genug ist, das dauerhaft zu finanzieren. Selbst wenn die EU noch so viele Kredite aufnimmt, wird sie das auch wirtschaftlich nicht lange halten können, wenn sie dumm genug ist, in diese Rolle überhaupt zu gehen. Und dann hält auch die komische Koalition, GroKo, Schuko oder was auch immer, noch kürzer, als sie ohnehin schon halten wird, wenn die uns zusätzlich zu diesen 1,6 Billionen Euro, die wir jetzt aufgenommen haben, sagen, jetzt werden wir also auch noch alles davon in die Ukraine für die Fortführung des Krieges stecken.
Uwe
Und es würde sogar noch viel schneller gehen, wenn die USA zum Beispiel ihre Stützpunkte in Deutschland zumindest passiv stellen würden. Denn soweit ich das sehe, sind ja die Drohnenangriffe, die die Ukraine macht, werden ja in Wiesbaden gesteuert. Das ist ja eben ein USA-Gebiet dort. Und dementsprechend, also Rammstein, davon rede ich, und dementsprechend können die quasi in dem Moment, wo die Ukraine keine Luftaufklärung mehr hat, keine Satellitenaufklärung mehr hat, dann sind die überhaupt nicht mehr handlungsfähig. Das heißt, die USA hat es in der Hand, das sofort relativ schnell zu beenden. Nur jetzt kommt der Haken und das Eigeninteresse von Amerika, America first. Ja, Herr Trump möchte den Friedensnobelpreis haben. Das heißt, für ihn kann es nicht ausreichend sein, zu sagen, ich habe den Krieg beendet, nämlich dadurch, dass wir USA aus der Ukraine und Deutschland zurückgezogen haben und dann nicht mehr mitmischen. Aber dann wird man ihm immer vorwerfen, ja, du großer Spruchmacher, du wolltest am ersten Tag den Krieg beenden, dann wolltest du ihn nach 100 Tagen beenden, dann wolltest du ihn nach sechs Monaten Behandlung führen und es ist immer noch nicht zu Ende. Und jetzt ist er zu Ende gegangen, aber du hast rein gar nichts getan. Das heißt, er kriegt keinen Friedensnobelpreis und das ist für ihn persönlich bei seinem eitlen Charakterprofil doch eine starke Motivation. Das heißt, er möchte auf Biegen und Brechen da irgendwas bewerkstelligen, aber ich habe so die Befürchtung, dass er nicht versteht, dass die russische Mentalität ganz anders ist als die amerikanische. Wir machen da mal schnell einen Deal.
Eli
Richtig. Naja, weil Russland halt auch historisch, ob das jetzt nun richtig ist oder falsch, bereit ist, ein Blutzoll zu bezahlen. Wenn es halt eben Menschenleben kostet, die russische Souveränität aufrechtzuerhalten, dass der Russian Way am Leben bleibt, so wie die Russen es immer gemacht haben, so soll es auch weitergemacht werden. Das ist Teil ihrer Denke, das ist Teil ihrer Kultur. Wenn die halt dafür Menschen opfern müssen, so verwerflich wir das vielleicht auch finden. dann werden die Russen das tun. Und offensichtlich schreien sie ja immer noch Hurra, wenn Putin am 9. Mai in Moskau zur Parade ruft. Also insofern, man kann denen ja auch nicht vorwerfen, ins eigene Verderben zu rennen. Das machen wir Deutschen ja mit anderen Sachen ähnlich.
Uwe
Ja, die haben natürlich dort auch ihre Propaganda. Vorhin schrieb ja jemand im Chat, ich würde so unterstellen, als ob in Russland alles gut wäre, als ich was über die Symbolik erzählte und die Massenwirkung. Nein, natürlich nicht. So, aber bei uns ist es doch auch nicht anders, wenn uns jemand im Radio erzählt, wir müssen uns vor irgendwelchen unbekannten, unsichtbaren Dingen schützen und dafür müssen wir zu Hause bleiben, obwohl diese Dinge noch nie jemand gesehen hat. Also ich rede jetzt von irgendwelchen viralen Erkrankungen.
Eli
Wir wissen alle, worüber du redest.
Uwe
Ja, dann machen wir das ja auch. Das heißt, wir folgen doch auch sehr willig unseren Staatsführern, wenn die sagen, nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen ist es so und so. Nach neuesten militärischen Erkenntnissen aus dem Kreml ist es eben so und so. Es ist doch überhaupt gar nichts Ungewöhnliches, dass das Volk dem glaubt, was seine Staatsführer erzählen. Und dass sie davon, wenn sie entsprechend ein bisschen motiviert werden, mit Symbolik, mit netten Worten, mit Ehrungen, dass sie sagen, das muss doch ganz toll sein. Das wird sich erst dann ändern, wenn in jeder russischen Familie ein Toter zu beklagen ist aufgrund des Krieges. Und dann heißt es auf einmal, wie lange soll es denn noch geben, wie lange soll es denn noch geben, wir wollen ja nicht noch einen zweiten Sohn verlieren oder noch eine erste Tochter. Solange das nicht der Fall ist, sprich solange sich die Toten bezogen auf die Anzahl der betroffenen Familien noch für russische Verhältnisse in angemessenen Grenzen hält, solange wird sich da auch kein Widerstand im Volk kriegen.
Eli
Richtig. Und darauf will ich hinaus, Uwe. Also Trump kann das weder einfordern, noch kann er Russland irgendetwas bieten. Russland ist, das muss man sich mal vorstellen, vollkommen schuldenfrei. Irgendwie, ich glaube, 100 noch was Millionen. Das ist nix. Das ist ein Furz irgendwie, weißt du, im Ozean. Angesichts dessen, wie hoch verschuldet sehr viel kleinere Staaten sind dieser Tage. Die wissen schon gar nicht mehr, wem sie was alles schulden und wie viel die an Zinsen zahlen müssen jedes einzelne Jahr. Wie dem auch sei. Darüber hinaus, Russland ist offensichtlich nicht isoliert. Russland ist das reichste Land der Erde, was Ressourcen angeht. Die haben genügend ihrer eigenen seltenen Erden. Die sind in der Ukraine nicht eingefallen, um sich die seltenen Erden dort zu holen. Also auch diesen, sag ich mal, Mythos kann man gleich mal beerdigen. Da geht es natürlich um eine strategische Positionierung Russlands. damit man halt eben nicht irgendwann aufwacht und die Amerikaner stehen vor der eigenen Haustüre. Die könnten auf gut Deutsch drauf scheißen, wie viele seltene Erden die haben. Die haben so viel von den seltenen Erden in Russland, dass die dort in Russland die nicht seltene Erden nennen, sondern einfach nur Erden. Und das muss den Leuten eben klar sein, dass Putin das weiß, was er quasi hat in seinem Land und an seinem Volk. Und da kann Trump ihm nichts anbieten. Nichts, was Putin nicht entweder ohnehin schon selber hat oder aber was das russische Volk bereit ist eben zu erdulden, um seine Souveränität, seine Identität zu erhalten. Und da kommen wir zurück zu dem ursprünglichen Anfang dieses Streams, liebe Freunde, und zu diesem Titelthema. Der 9. Mai, diese Siegesparade, das ist für den Erhalt dieser Identität, dieser kulturellen, dass die Russen sich weiter wie Russen fühlen und weiter bereit sind, Hurra zu rufen, selbst wenn sie Opfer erbringen müssen. Vielleicht insbesondere, wenn sie Opfer erbringen müssen, weil dann ist ein Opfer auch etwas wert, wenn es einem in Anführungszeichen wehtut und einer wichtigen Sache zugeordnet werden kann, die hier in diesem Fall die Sicherheit, die Stabilität vielleicht in ganz Europa garantieren kann. weil Multipolarität wichtig ist in einer Welt, die zunehmend unipolar regiert werden möchte. Und von daher, liebe Freunde, alles hat was mit allem zu tun. Und Uwe hat natürlich auch keine klaren oder schnellen Lösungen. Die hat keiner, weder Uwe noch ChatGPT. Aber eine Sache ist klar, lieber Uwe, perspektivisch, vielleicht wirklich mal jetzt nur noch das Fazit, wir gehen gleich in die Bonussendung. Dieser Krieg wird also deiner Meinung nach nicht sehr wahrscheinlich am Verhandlungstisch enden, sondern stattdessen wie?
Uwe
Ja, er wird weiter schwelen so lange, bis eine der beiden Parteien die Schnauze voll hat, weil sie nicht mehr kann oder nicht mehr genügend Unterstützung bekommen hat. Und das wird voraussichtlich die westliche Seite sein. Also ich gehe davon aus, dass entgegen dem, was jetzt so öffentlich publiziert wird, ein schneller Friedensschlag gar nicht möglich ist, sondern eben aus den vorgenannten Gründen, weil die gegensätzlichen Interessen da sind und Putin sich nicht auf irgendwelche Sachen achtet, einlassen wird, die unterhalb seiner Mindestvoraussetzungen liegen, wird er überhaupt gar nichts tun. Die Parade heute hat gezeigt, dass Russland sich stark fühlt, genügend Verbündete hat und der westlichen Welt zeigt, Wir können so lange wie wir wollen, wir werden unterstützt, nach dem Motto, ihr könnt uns alle mal. Das ist eine der Nebenbotschaften, die wir heute quasi aus dieser Parade entnehmen können, durch die 30 Staatsgäste, die dort waren. Das bedeutet praktisch, der Krieg wird noch einige Jahre vermutlich weitergehen. Oder aber die Ukraine gibt auf, weil sie keine Unterstützung mehr bekommt, weil sie vielleicht nicht genug von Europa bekommt, weil sie nicht genügend von USA bekommt oder vielleicht, weil sie einfach nicht mehr genügend Soldaten hat, um diesen zermürbenden Krieg weiterzuführen.
Eli
Richtig, weil da irgendwelche Experten und Tastaturmaulhelden mich natürlich erwischt haben, gerade im Chat. 2022, Institut für Weltwirtschaft aus Kiel, mainstreamfähig, Russlands Staatsverschuldung ist geradezu winzig. Vielleicht sind es nicht 100 Millionen, vielleicht sind es 100 Milliarden. Das mag durchaus sein, keine Ahnung, aber auf jeden Fall sind alle anderen Staaten, zum Beispiel eben in Westeuropa, mit hunderten Milliarden dabei. Deutschland ist mit Billionen dabei, die USA mit zig Billionen. Sind die nicht inzwischen schon bei einer deutschen Billion, also einer amerikanischen Trillion?
Uwe
Die sind bei 36 Billionen.
Eli
36 Billionen die USA. Also die wissen gar nicht, wem sie alles was überhaupt schulden. Und wenn Russland tatsächlich ja so irgendwo auf der Welt 100 Milliarden zusammengetragen haben soll, schön ist es nicht, aber wie gesagt, die können ihre Kredite bedienen, die können ihre Zinsen bedienen und die müssen nicht neue Kredite aufnehmen, um alte Kredite bezahlen zu können. Gut, und mit dieser Perspektive sagst du also, lieber Uwe, wird Russland das noch eine Weile durchhalten können? Ich denke nicht, dass sie das wollen. Ich denke, in Russland gibt es ein ehrliches Bestreben, einen Frieden herbeiführen zu können. Aber natürlich wird sich Russland dafür nicht verausgaben, im politischen Sinne. Russland wird sich jetzt nicht irgendwie vorn überbeugen, nur damit dieser Frieden zustande kommt, nur damit es Frieden gibt. Wenn es halt eben noch sechs Monate weiter Krieg geben muss, damit Russland dann alles bekommt, was sie fordern am Verhandlungstisch, dann werden sie diese sechs Monate sich nehmen. Vielleicht auch nochmal zwölf Monate draus machen. Aber so oder so, dieser Krieg kommt zu einem Ende. Und dann... wird es vermutlich eben zum Vorteil von Russland sein.
Uwe
Man muss sagen, diese Stellungskriege, diese Zermürbungskriege, die müssen nicht nur sechs Monate dauern. Es gibt historische Fälle, wo die 20, 30 Jahre gedauert haben. Und insofern, das kann ja unter Umständen auch drohen. Also das hängt wirklich daran, dass irgendwer mal in Schwäche kommen muss oder freiwillig nachgeben muss. Und solange aber alle so starrsinnig an ihren Positionen festhalten, so lange wird es weitergehen.
Eli
Ja, unser Stream wird jetzt... Ja, das verstehe ich schon. Da schauen wir mal und dann sehen wir schon, mein Guter. Aber danke dir für den Moment, für diese fachliche Einschätzung. Zum Abschluss noch ein bisschen Emotionen. Dieser Tag kommt zu einem Abschluss und zwar mit einem riesengroßen Feuerwerk in Moskau. Und wenn ich sage riesengroß, dann meine ich das so. Guckt euch das an. Ich denke mal, an einem Punkt sind wir uns einig. Russland ist groß und manch einer wird auch sagen, Russland ist großartig. Da ist viel Erhaltenswertes da und das kann man länger erhalten, wenn Frieden herrscht in Russland und auch in vielen anderen Ländern. In diesem Sinne, lieber Uwe, vielen herzlichen Dank für deine Einschätzung. Wir machen jetzt noch einen Bonus-Stream. Bleibst du dabei? Wir reden mit der Community über deren Sicht auf die Dinge, ganz wie du magst.
Uwe
Was sagst du? Ich glaube, ich kann ruhig mal reingucken, aber ich werde mich jetzt nicht so viel beteiligen. Vielleicht lass mich ruhig draußen. Es ist besser, wenn die Community mit sich redet. Ich habe jetzt hier zwei Stunden mich aktiv beteiligt. Lass die Leute auch sich zu Wort melden. Ich möchte da jetzt nicht mich reindrängen.
Eli
Alles klar. Naja, wenn du möchtest, falls du dich umentscheidest, du bist uns immer recht herzlich willkommen und dann bin ich mir auch vielleicht sicher, dass der eine oder andere aus der Community die Chance gerne wahrnehmen würde, um mit dir zu sprechen. Auf jeden Fall gehen wir jetzt in den Bonusteil. Mach ganz in der Ruhe, mach erst dein Whisky auf mit der Zeit. Du kannst dich immer melden, es ist ja alles immer offen. Dirk sagt, 20 Euro, danke. Eli, ein Bonus-Stream ist immer eine gute Idee. Danke, Uwe. Den Dank gebe ich direkt zurück an den besten Uwe, den ich kenne, nämlich meinen Uwe. Vielen herzlichen Dank für alles, was du tust, mein Guter. Und es gibt natürlich mehr von dir unter die Welt klar sehen. Denn auf die Welt klar sehen gilt...
Uwe
Klar sehen, clever denken, frei handeln.
Eli
Perfekt, fast als ob wir es geübt hätten. Ich danke dir also für deine Beteiligung und wir schauen mal, ob du im Bonus-Stream unterhalten bleibst oder die Leute einen anderen Mal reingucken müssen. Ihr müsst Bonus-Mitglieder sein, um zu erfahren, ob der Uwe jetzt im Bonus-Stream am Start sein wird.
Uwe
Kann ich nur empfehlen, es gibt immer interessante Sachen dort.
Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Was will PUTIN der Welt mit dieser Parade sagen?“, Die Welt Klar Sehen, 10.05.2025.
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Uwe Loose analysiert gemeinsam mit dem Streamer Eli (ETVC) die Moskauer Siegesparade zum 80. Jahrestag des Kriegsendes am 9. Mai 2025 und fragt, welche Botschaft Putin damit an Europa, die Ukraine und die USA sendet. Schwerpunkt ist die Deutung der knapp 30 Staatsgäste als Zeichen gegen die behauptete Isolation Russlands sowie die Aussichten auf einen Frieden im Ukraine-Krieg.
