Ein Satz - eine Agenda | So gleich klingen die Klimaberichte27.07.2025
Abschrift
Abschrift des Videos vom 27.07.202518 Abschnitte
Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.
Hallo liebe Zuschauer, willkommen auf meinem Kanal, die Welt klar sehen. Mein Name ist Uwe Loose und heute geht es mal ums Wetter und zwar ums Sommerwetter. Denn wie ich gerade heute bzw. heute Morgen gelesen habe, jetzt stürzt der Sommer so richtig ab. Und es wird uns deutlich dargestellt, dass die Temperaturen nicht so doll sind. Das Wetter ist wechselhaft mit vielen Regenschauern und Gewittern, aber immerhin noch warm, am Wochenende noch bis zu 27 Grad und so weiter und so fort. Das heißt, ich frage mich, was ist denn nun mit der Klimakatastrophe? Stört das Wetter nun ab? Wird es doch nicht so warm, wie immer behauptet wäre? Oder... Jetzt kommt das erst noch, vielleicht erst nach dem Sommer. Dieser Frage möchte ich mal nachgehen und vor allen Dingen, was ist dran an den Hitz-Warnungen? Klar sehen, clever denken, frei handeln, die Welt klar sehen.
Ja, wollen wir mal schauen, wenn wir also von einer globalen Klimaerwärmung reden oder zumindest davon hören und auch lesen, ja, wer ist alles davon betroffen? Also zum Beispiel ist eben das arme Land Irak davon betroffen. Sehen wir hier 1. Mai 2025. Klimawandel bedroht die Klimastabilität des Irak. Und zwar in welcher Form? Wenn wir mal genau hingucken, seit Beginn dieses Jahrhunderts ist die Durchschnittstemperatur im Irak um fast 0,5 Grad Celsius pro Jahrzehnt gestiegen. Deutlich schneller als der globale Durchschnitt. Also das ist natürlich schlimm, wenn es schneller ist als der globale Durchschnitt. Im Mai haben wir auch gehabt, dass die Temperaturen in Mexiko schneller steigen als im globalen Durchschnitt. Auch ganz interessant. Also schon zwei Länder, die es betreffen. Dann haben wir auch noch Anfang des Jahres. Finnlands Klima erwärmt sich schneller als der globale Durchschnitt. Also schon drei Länder.
Und da hat mich da noch ein bisschen neugierig gemacht, wie es denn in anderen Ländern aussieht, zum Beispiel hier in Kanada. Das war jetzt mal eine Nachricht aus dem Juli 2024 und da heißt es dann, Kanada erwärmt sich. Ja, man... doppelt so schnell wie der globale Durchschnitt. Also nicht nur schneller als der Durchschnitt, sondern doppelt so schnell. Und damit hört es ja gar nicht auf. Die kanadische Arktis erwärmt sich fast viermal so schnell. Ist denn das zu glauben? Also es gibt Länder, mindestens drei, die ich mal auf die Schnelle gefunden habe, da erwärmt sich das Klima schneller als der Durchschnitt. Kanada, im letzten Sommer wurde das festgestellt, bleiben mehr als doppelt so schnell und die Antarktis sogar viermal so schnell. Das ist natürlich ganz schlimm. Und wie schlimm das werden kann, das sehen wir ja, wenn wir zum Beispiel nach Pakistan gucken. Das ist auch noch ein Bericht aus Anfang Januar. Und da heißt es also, Pakistan steht unter schweren klimatischen Herausforderungen, tödliche Hitzewellen, giftiger Smog und Überschwemmung und so weiter und so fort. Und wenn wir mal weiter im Text gucken,
Also Pakistan ist das fünf gefährdetste Land hinsichtlich des Klimawandels. Ironischerweise werden für Pakistan ja deutlich höhere Erwärmungsraten prognostiziert als im globalen Durchschnitt. Und zwar bis zu 4,9 Grad bis zum Jahr 2090. Ja, das muss man sich doch mal vorstellen. Also jetzt haben wir schon wieder ein Land, was sich deutlich schneller erwärmt als der globale Durchschnitt. Wie viele Länder mag es noch geben, bei denen es schneller ist als der globale Durchschnitt? Schauen wir doch zum Beispiel mal in einen ein bisschen älteren Bericht rein von 2021. Die Temperaturen in der Mongolei, die neigen auch schneller als der globale Durchschnitt. Und überhaupt auch in Schweden, das haben wir in 2019, Temperatur in Schweden steigt schneller als im Weltdurchschnitt. Da stellt sich ja die Frage, kann denn das sein? Wie viele Länder gibt es denn, die schneller steigen als dem Durchschnitt? Also jetzt mal von der Logik her. Ein Durchschnittswert ist ja immer die Mitte. Das heißt, wenn wir jetzt da so eine horizontale Linie ziehen, bedeutet das, dass also die Hälfte aller Werte unterhalb der Linie liegt und die andere Hälfte liegt oberhalb der Linie.
So, man könnte jetzt also sagen, wenn wir zum Beispiel 100 Länder haben und dann ziehen wir genau in der Mitte, ja, von dem heißesten Land bis zum kühlsten Land, ziehen wir jetzt eine horizontale Linie, dann sind dann zum Beispiel oben, wenn wir jetzt sagen, das heißeste Land ist Nummer 1 und das älteste Land ist Nummer 100, dann sind also oben die Länder 1 bis 50, sind die Länder, die... die also heißer sind als im Durchschnitt. Und dann gibt es aber auch die Länder 51 bis 100, die kälter sind als im Durchschnitt. Und was sagt uns das jetzt aus, wenn es also Länder gibt, die schneller sich erwärmen als im Durchschnitt? Ja, dass wir eben oberhalb des Mittelwertes liegen. Aber warum lesen wir eigentlich nichts von Ländern, die sich weniger erhitzen als der Durchschnitt? Zum Beispiel ganz wenig irgendwie so ein Land, wo man sagt, es ist ja drei Grad kühler als bei allen anderen und bis zum Jahr 2090 prognostizieren wir, dass die Temperatur dort um 2,3 Grad abnimmt.
Das hören wir ja nicht. Also wir hören ja immer nur, es wird mehr und es wird schlimmer und Hitze, Tote und, und, und. Und das hat mich mal dazu gebracht, der Sache doch nochmal genauer nachzugehen, weil die Nachrichten hören sich ja irgendwie ähnlich an. Verschiedene Länder, verschiedene Zeitungen, aber trotzdem ist es irgendwie ähnlich. Und da ist mir ein Begriff besonders aufgefallen, nämlich doppelt so schnell. Man könnte das noch mit anderen Begriffen recherchieren, aber ich nehme es jetzt mal mit doppelt so schnell und wir gucken mal, was ich da auf die Schnelle doppelt so schnell gefunden habe. Ja, dann lassen wir uns mal schauen, ob wir jetzt zum Thema doppelt so schnell auch wirklich doppelt so schnell was finden. Nur ein paar einzelne Beispiele, damit wir mal einen kleinen Eindruck gewinnen können. Also hier quasi aus dieser Woche aktuell aus der Schweiz. Da heißt es, Schweiz ist vom Klimawandel besonders stark betroffen und die Temperaturen steigen schneller als in den meisten anderen Ländern der Erde. Aber wie schnell? Im Alpenland im Zentrum Europas schreitet die Klimaerwärmung doppelt so schnell voran wie im globalen Durchschnitt, so das Bundesamt für Meteorologie.
Ja, ist das Land nun das einzige? Nein, es ist ja überhaupt ganz in Europa so, denn es ist das wärmste Land seit Beginn der Aufzeichnung Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Erwärmung Europas sei in den 80er Jahren doppelt so schnell vorangeschritten wie der globale Durchschnitt. Damit ist Europa der sich am schnellsten erwärmende Kontinent der Erde. Ja, was haben wir noch? Dann haben wir hier zum Beispiel Wissenschaftler haben herausgefunden, Europa erwärmt sich doppelt so schnell. Okay, das hatten wir gerade. So, aber jetzt mit einer einzigartigen Berechnung. Insbesondere Schweden erwärmt sich doppelt so schnell wie der Rest der Welt. Wurde aber auch schon im Jahr 2020 festgestellt. Das Gleiche gilt aber auch für die Niederlande. Die erwärmen sich auch doppelt so schnell wie der Rest der Welt. Das war dann aber im Jahr 2022. Also Moral von der Geschichte, es gibt also etliche Länder, insbesondere in Europa, wo sich das Klima doppelt so schnell erwärmt. Überhaupt ist Deutsch-Europa das reichste Zukunftsland der Welt. Gut, ob das jetzt daran liegt, dass vielleicht, wenn demnächst der Krieg hier ausbricht oder ausgebrochen wird, dass dann durch das Feuer der Kanonen vielleicht es wärmer wird, als es ohne dem wäre,
Ich weiß es nicht, aber es brachte mich zu der Frage, wenn doch also die Klimameldungen immer quasi den gleichen Wortlaut haben, und ich habe jetzt mal so die Jahre 2025, 2024, 2022 bis 2019 verfolgt, wann hat das eigentlich angefangen? Was glauben Sie, wann das angefangen hat? Ich werde das mal kurz recherchieren für Sie. Ja, was ich gefunden habe, ist dieser interessante Bericht aus 2004, nämlich der Arzia-Bericht von einer Arbeitsgruppe des Arktischen Rates, wo es um die Erwärmung der Arktis geht. Konkret die Auswirkung einer Erwärmung der Arktis, Überblicksbericht zur arktischen Klimafolgenabschätzung. Was steht nun in diesem ACEA-Bericht von 2004 drin? ACEA ist die Arctic Climate Impact Assessment. Das ist ein interdisziplinärer Klimabericht über die Arktis, der 2004 veröffentlicht wurde.
Und zwar von wem? Von dem Arctic Council, dem arktischen Rat. Und wer ist das? Das sind die insgesamt acht Anlieger oder Anrainerstaaten der Arktis. Und die haben da eben ein Monitoring gemacht und verschiedene Programme, um das zu erforschen über Flora und Fauna. Und das natürlich unter der Federführung von Wissenschaftlern aus mehr als 15 Ländern, die zum Weltklimaforum gehören, also dem IPCC, also dem Internationalen Weltklimarat. Und der hat eben untersucht die Auswirkung des globalen Klimawandels auf die Arktis und zu welchen Ergebnissen sind die Leute dort gekommen. Also zunächst einmal erwärmt sich die Arktis doppelt so schnell wie der Rest der Erde. Dann gibt es einen dramatischen Rückgang von Gletschern, Meereis, Schneebedeckung, natürlich insbesondere, wenn es warm wird, also im Sommer. Dann verschieben sich die Artenzonen, die Polarfauna wird gefährdet, die Fischerei ist bedroht. Und natürlich auch die traditionelle Lebensweise der indigenen Völker, die durch das Schmelzen der Eis bedroht sind und umgehen.
mit unvorhersehbaren Jahreszeiten zu rechnen haben. So, aber aufgrund der Einbindung in das globale Klimasystem wirken sich die Veränderungen in der Arktis ja insbesondere auf ozeanische Zirkulation, also die weltweiten Meereströmung aus, die Wetterextreme und den Meeresspiegel. So, und dieser Bericht, der wurde von den Medien weltweit eben aufgegriffen, ja, und hat dann eben Furore gemacht mit Arktis erwärmt sich doppelt so schnell und die Arktis schmilzt oder die polare Klimakatastrophe. Und dieses doppelt so schnell war also quasi das Kennwort, das regelmäßig in allen journalistischen Kontexten übernommen wurde, selbst für Regionen, die gar nicht zur Arktis gehören, habe ich Ihnen ja vorhin gezeigt. Ein paar Auszüge, da finden Sie noch hunderte mehr, wenn Sie suchen. Also das heißt, man hat einfach bei anderen Ländern journalistisch draufgeschrieben, mindestens doppelt so schnell, ohne dass die Daten da tatsächlich so stimmten. Also wenn Sie zum Beispiel dann sagen, ja in Europa ist es doppelt so schnell, dann kann aber nicht jedes einzelne Land doppelt so schnell sein oder mehr als doppelt so schnell wie der Rest der Welt. Denn wenn Europa 27 Länder hat und das Ganze schon doppelt so schnell ist,
Wie auch die Arktis, also zumindest hitzemäßig, kann das ja nicht für jedes einzelne Land gelten. Das ist schlichtweg ein argumentatorischer Unsinn. Das heißt also, was wir dort haben, dass durch diesen ACEA-Bereich von 2004 haben wir jetzt quasi so eine Art globales Signal, was um den Globus herum geht und sagt, Panik, Panik, Panik. Die Welt schmilzt, insbesondere eine der Polkappen. Und das bedeutet jetzt für alle Länder die Klimakatastrophe. Und wie ging es dann weiter? Das nächste war dann eben vom Weltklimarat, vom IPCC. Ein Bericht im Jahr 2007, also drei Jahre später. Und da... Wer hat den Bericht gemacht? Dieser Synthesebericht beruht auf der Bewertung von drei Arbeitsgruppen des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderung während des AR4-Zyklus durchgeführt wurde. Die Kernaussage des AR4 aus 2007 ist ganz eindeutig. Der Klimawandel ist eben eindeutig, den gibt es.
Und die globale Temperatur ist seit 1850 um 0,76 Grad Celsius gestiegen. Und insbesondere in den letzten 50 Jahren. Und es gibt eine eindeutige Zunahme von Hitzewellen, von Gletscherschmelze und von Meeresspiegel. Und sehr wahrscheinlich, und zwar mit einer Wahrscheinlichkeit von über 90 Prozent, ist das eben verursacht durch menschenklimaschädliches Verhalten, nämlich Treibhausgase aus fossilen Brennstoffen. Das kennen wir natürlich und natürliche Faktoren wie Sonne und Vulkane können das eben nicht erklären. Und dann hat man eben drei Szenarien entwickelt und hat gesagt, okay, im günstigsten Fall wird dann bis zum Jahr 2001 die Durchschnittstemperatur um 1,8 Grad ansteigen. Und das bedeutet dann, dass der Meeresspiegel um 18 bis 38 Zentimeter ansteigen wird. So, im mittleren Fall, also was quasi am wahrscheinlichsten ist, dann wird die Temperatur bis 2100 um 2,8 Grad ansteigen und dann wird aber das Meeresspiel zwischen 21 und 48 Zentimeter steigen. So, und im schlechtesten Fall, wenn es eben zu sehr hoch...
ungünstig kommt, dann wird es die Temperatur weltweit um 3,4 Grad ansteigen und der Meeresspiegel bis zu 51 Zentimeter hochsteigen. Und das alles ist in diesem ersten Bericht drin enthalten. Und Ja, man ist eben der Ansicht, dass die Auswirkungen tatsächlich schon bereits sichtbar sind, nämlich an den extremen Wetterereignissen, Hitzen, Dürren, Starkregen, so dass die Agrarproduktion in trockenen Gebieten gefährdet ist, dass die Ökosysteme sich in Richtung Pol verschieben, wo es noch kühler ist und in Höhenlagen. Und dass es Probleme mit der Wasserversorgung und Gesundheitsrisiken gibt. Und dass man das nur mit schnellem Handeln beändern kann, indem man drastisch die CO2-Emissionen reduziert. Da kommt dieses Zwei-Grad-Ziel her. Und dass man umsteigt auf erneuerbare Energien, energieeffizienter nutzt und dass man unbedingt Aufforstung machen muss. Und es wird auch der Emissionshandel und die CO2-Preisung empfohlen.
Natürlich kann man das alles verschieben, aber dann wird das alles teurer und teurer und teurer. Wir sehen also, dass nachdem erst mal die Arktis sich erwärmt hat, es dann drei Jahre später ganz eindeutig ist, da kommt jetzt ein Handlungsplan raus und daraus resultieren im Grunde genommen die späteren Klimawarnungen. Es hängt also alles am Eis, nicht am Eis am Stiel, also am Sommereis, sondern eher eben am Eis in der Arktis. Und die Frage ist ja, um wie viel hat sich das denn jetzt tatsächlich verändert und ist das ein objektiver Grund alarmiert zu sein? So, und da hat man also eben jetzt aus den letzten Jahren von 1978 bis 2025 solche Kurven abgeleitet. Und das ist jetzt mal zu verstehen. Und das ist jetzt quasi Januar. Hier unten auf der X-Achse sehen wir Januar bis September. Und da gibt es eben das Hoch und dann gibt es das Niedrig, die Niedrigzeit. Also weil das Eis eben da pulsiert in den Jahreszeiten. Es wird mal mehr, mal weniger.
So, und dann hat man oben hier eben diese Kurven eingetragen. Jetzt sehen wir 2025 und das ist also eben ganz niedrig. Und zwar ist das gegenüber den Höchstwerten, die irgendwo so bei 16 Millionen Quadratkilometer liegen, jetzt nur noch 14,3 Millionen Quadratkilometer. Also ich sage mal rund 10 Prozent weniger, so scheint es. Nun ist die Frage, ist das jetzt viel oder wenig? Ist das Grund für eine Aufregung? Ja oder nein? Und das können wir vielleicht mal in Vergleich setzen und uns die Frage stellen, was war denn früher eigentlich so üblich? Und wenn wir hier dann mal zum Beispiel uns das anschauen beim arktischen Sommer-Eis, Sommer-Meereis, nämlich das ist da im September am kühlsten. So, da hat man hier jetzt einen Zeitraum von ungefähr 10.000 Jahren genommen, nämlich das Holocene. Das heißt, der Bereich, die letzte Warmperiode, im Grunde genommen da, wo die Menschen so gewohnt sind, eben zivilisierte, moderne Menschen zu sein. Und da hat das Eis entsprechende Ausdehnung gehabt. Und wenn wir mal gucken, wie sich das dann verändert hat in den Zeiten, also hier ganz oben zwischen 8.000 und 5.000 vor Christus, war die Veränderung zwischen minus 25 bis minus 38 Prozent.
So, dann gab es Phasen 1000 nach Christus, minus 13 bis minus 25 Prozent. So, und dann eben in der Zeit nach 1700 plus 6 Prozent bis plus 13 Prozent. So, und dann 1850 hat man als Referenzwert genommen. Okay, irgendeinen Referenzwert muss man immer haben. So, und dann hat man ab 79 gesagt, ja, wir messen das jetzt mit Satelliten und dann kommen wir auf 14 Prozent. So im Jahr 2004, wo eben der ACA-Bericht kommt auf minus 21 Prozent. Und jetzt reden wir von minus 43 bis minus 49 Prozent. Wobei man natürlich sagen muss, alles was jetzt früher war, was nicht mit Satelliten gemessen wurde, ist ja doch eher so ein bisschen fraglich. Da müsste man die Datenqualität tatsächlich mal hinterfragen. Aber interessant finde ich, dass also früher, im Jahre 8000 bis 5000 vor Christus, War das Klima Optimum, aber da waren die Veränderungen zwischen minus 25 und minus 38 Grad. Und jetzt sind wir gegenüber diesen minus 38 Grad, ich sage jetzt mal 10 bis 20 Prozent oder vielleicht sogar 30 Prozent drüber. Ist das jetzt ein Grund zur Aufregung?
Möglicherweise. Und man kann sich natürlich auch die Frage stellen, ob 10.000 Jahre überhaupt ein angemessener Zeitraum ist oder ob man nicht noch einen viel größeren Zeitraum wählen müsste. Das heißt, hier sind wir in einer wissenschaftlich-methodischen Frage, die ich natürlich in diesem Video jetzt nicht beantworten werde. Ich möchte nur darauf hinweisen, dass wir hier in einer Interpretationssituation drin sind, auf einer ganz bestimmten Perspektive. Wir sagen, wir nehmen die letzten 10.000 Jahre und dann stellen wir fest, dass innerhalb der letzten 10.000 Jahre nach den uns jetzt vorliegenden Berechnungsmethoden, insbesondere in den letzten 20 Jahren, das ist besonders schlimm geworden. Und das ist natürlich ganz besonders schlimm. Nur wenn man eben guckt, dass ja die Panik hat ja angefangen mit 2004 und da lag es ja bei minus 21 Prozent. Da konnte man ja noch nicht wissen, was in 2024 und 2025 war. Das konnte man nur vermuten. Warum war also im Jahr 2004, als man minus 21 Prozent maß, warum war das ein Grund zur Panik, wenn man doch früher schon Werte von minus 25 bis minus 38 Prozent hatte?
Das heißt, hier stellt sich also noch die Frage, reden wir tatsächlich von seriöser Wissenschaft oder reden wir hier von Vermutungen und vor allen Dingen reden wir von journalistischen Aufbauschungen, die sich dann nachher in solchen Dingen wie... Doppelt so schnell wie der Durchschnitt, viermal so schnell wie der Durchschnitt oder als alle anderen Länder. Und hier ist es besonders so und besonders so. Also das scheint mir doch hinterfragenswürdig zu sein. Was Sie meinen, können Sie ja mal kundtun. Ich hoffe, dass ich jetzt mal für die kleine Regenpause im Sommer Ihnen mal ein paar Anlass gegeben habe, über das Klima und das Wetter nachzudenken. Klar sehen, clever denken, frei handeln. Die Welt klar sehen.
Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Ein Satz - eine Agenda | So gleich klingen die Klimaberichte“, Die Welt Klar Sehen, 27.07.2025.
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Uwe Loose untersucht, warum Klimameldungen aus vielen Ländern fast wortgleich dieselbe Formel verwenden, dass sich das jeweilige Land doppelt so schnell erwärme wie der globale Durchschnitt. Er verfolgt das Muster bis zum Arctic Climate Impact Assessment von 2004 zurück und hinterfragt die statistische Logik und Datenbasis dahinter.
