DWKS-Kompass-SiegelDie Welt Klar Sehen

TRUMP & PUTIN - TREFFEN IN ALASKA | LIVE-TALK16.08.2025

RUSSLANDs MACHT IMPERIUM USA

Abschrift

Abschrift des Videos vom 16.08.2025197 Abschnitte

Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.

Eli

Hallo und willkommen, liebe Zuschauer. Mein Name ist Elias T. Es ist Freitag, der 15. August 2025 und ich freue mich und danke euch, dass ihr auch heute Abend zu einer weiteren spannenden Sendung, einem ganzen Themenabend hier auf dem Kanal mit eingeschaltet habt. Werte Zuschauer, es ist soweit. Heute ist der Tag der Tage. Heute ist der Anfang vom Anfang vom Frieden. Denn heute kommen sie zusammen, Donald Trump und Wladimir Putin. Es hat lange gedauert und was lange währt, wird endlich gut. Deshalb blicken wir natürlich wie die ganze Welt heute auf Alaska in der Hoffnung, mitzubekommen, ein wenig irgendwie reinschauen zu können, wie die ganze Sache sich halt eben dort gestaltet und vor allen Dingen, was dort alles passieren kann im Sinne eines Friedens, im Sinne von einer Völkerverständigung, im Sinne von einer Normalisierung der Verhältnisse auf der ganzen Welt. Die ganze Welt, sie blickt heute natürlich sowohl im alternativen Spektrum als auch im Mainstream nur auf diese beiden Übergiganten und es ist spannend, dass jeder hier angeblich seinen Atomkoffer mitbringt. Wenn ich unmittelbar in die Live-Berichterstattung gucke, sehe ich... dass es genauso kommt, wie ich vermutet habe. Beide Seiten lassen uns warten. Beide Seiten sind inzwischen in Alaska angekommen, aber beide Seiten tun eben nach Trumpscher Manier, was er auch schon im Wahlkampf gemacht hat, nämlich einfach die Kameras warten lassen, bis die beiden irgendwie vor die Kameras eben treten. Fakt ist, er ist bereits Donald Trump eben in Anchorage gelandet. Doch was ist schon Donald Trump? Ich habe meinen eigenen Donald Trump am Start und ich möchte die ganze Sache heute mit euch jetzt noch nicht analysieren. Wir machen eine Watchparty. Wir versuchen hin und her zu springen und ganz viel Material zusammenzusammeln. Bits and Pieces, sagt der Engländer. Fetzen, die wir irgendwo finden können, das kleine bisschen, was irgendwie nach außen dringt, die Momente, die wir halt irgendwie mitbekommen. Und das möchte ich nicht alleine tun, sondern in bester Gesellschaft. Deshalb begrüßt bei mir auf dem Kanal heute wieder bei uns zu Gast und den ganzen Abend an meiner Seite Kanaldenker, Klardenker Uwe natürlich. Hallo Uwe.

Uwe

Ja, hallo Eli, guten Abend. So sieht man sich wieder. Waren wir nicht erst gestern auf Sendung?

Eli

Richtig, aber heute gilt's. Weil gestern war die Vorbereitung, heute muss es wirklich klappen. Insofern, huch, da geht's schon los. Du fliegst mir davon, aber du bleibst mir bitte erhalten. Da bist du wieder. Genau, zusammengesetzt und frisch geduscht und herrlich duften, hoffe ich. Es wird heiß, zumindest bei uns, hier in der Stube. Unglaublich. Aber da müssen wir jetzt zusammen durch. Und was soll ich dir sagen? Mit niemandem mache ich es lieber als mit dir, kleinen Kaube. Da bist du. Jetzt hast du auch dein Label. Jetzt können wir loslegen. Dieses kleine Ding hier unten, liebe Freunde, das bringe ich jetzt gleich zum Laufen und das ist das Nachfolgende. Schaut mal hier, das ist eine Putin-Cam oder eine Trump-Cam, je nachdem, wer als erstes vor die Kameras tritt. Das ist einfach mal ein Livestream, der hier mitläuft. Ich habe hier unterschiedliche, die die ganze Zeit uns begleiten werden. Die ganze Welt blickt also quasi mit Hochspannung. auf diese ganzen Bewegungen, die dort passieren und während wir uns jetzt eventuell in Gespräche verlieren oder andere weitere Hinweise euch halt eben geben, versuchen durchzuanalysieren, Mikro zu analysieren und alles weitere dazwischen, seht ihr, was die Medien sehen, die ja auch nichts anderes tun, als genau wie wir jetzt alle zusammen eben dort runter zu starren auf eben Alaska. So, das ist die Welt, die macht dort Werbung, dieser Livestream macht keine Werbung, da sehen wir also ganz genau, wenn irgendeiner vor die Kameras tritt, sodass uns da also nichts entgehen kann. Gut, lieber Uwe, lass uns ganz easy einsteigen. Wir wärmen uns auf und zwar mit einem kleinen Beitrag, wie dieser Morgen ganz verschlafen begonnen hat und zwar eben in Alaska, wo heute die Post abgeht. Schön, dass du da bist und lass uns loslegen.

Gast

Die Aufmerksamkeit der Welt und der internationalen Presse richtet sich am Freitag auf Alaska auf Anchorage, wo US-Präsident Donald Trump und Russlands Präsident Wladimir Putin zusammenkommen wollen, um über den Ukraine-Konflikt zu sprechen. Beim Warten auf die Ankunft hochrangiger Politiker an einer US-Militäranlage, wie etwa Russlands Außenminister Sergej Lawrow, lief den Kamerateams auch der ein oder andere Anwohner vor die Kamera. Ein Elch und ein Bär etwa, beide heimisch in dem flächenmäßig größten US-Bundesstaat, der bis in die 1860er Jahre noch zu Russland gehörte. Außenminister Sergej Lawrow ist einer der Delegierten, der Präsident Putin bei dem Treffen begleiten wird. Am Vortag des Treffens sagte Lawrow, die Reise des Sondergesandten Steve Witkoff nach Russland sei bereits sehr nützlich gewesen. Er sagte allerdings auch, Wir machen niemals Vorhersagen. Wir wissen, dass wir Argumente haben und wir haben eine klare Position. Putin soll sich zur Vorbereitung des Treffens mit seinen höchsten Ministern und Sicherheitsbeamten besprochen haben. Auch Demonstranten hatten sich am Vortag versammelt, um gegen das Gipfeltreffen zu protestieren und ihrer Unterstützung für die Ukraine Ausdruck zu verleihen. Viele waren der Meinung, der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hätte zu dem Treffen eingeladen werden sollen. Hier geht es um die Ukraine. Es geht nicht um Amerika. Es geht auch nicht wirklich um Russland. Außer, dass Russland in die Ukraine eingefallen ist und sich zurückziehen muss. Da gibt es doch nichts zu verhandeln. Ich meine, was sollte Selenskyj als Gegenleistung tun? Er will lediglich seine Grenzen bekräftigen. Und die Tatsache, dass er nicht hier ist, ist doch einfach ein Ausdruck von Kolonialismus. Sonst nichts.

Eli

Die Roboter sind auch schon am Start, programmiert vom Fernseher, labern die, was auch immer der Mann im Fernseher gesagt hat.

Gast

Die Einwohnerin von Anchorage sagte, sie habe Angst, Trump könne Versprechen machen, die ihm gar nicht zuständen.

Eli

Also glaub mir, liebe Freunde, die nächste, die ist sogar noch blöder. Ich meine, man sieht es ja fast schon an, was das hier für eine Linke ist. Lassen wir das. Wichtig ist, lieber Uwe, wir gucken jetzt also nun wie die ganze Welt nach Alaska. Mit welchen Erwartungen blickst du heute also darauf? Jetzt, nachdem wir gesehen haben, wie sich dort die Massen versammeln, um diese zwei zu begrüßen.

Uwe

Ja gut, dass in Alaska jetzt nicht so viele Leute sind, das ist völlig klar. Die haben ja nur 66 Einwohner pro Quadratkilometer. Und auch die Hauptstadt ist zwar relativ groß, fast 300.000 Einwohner, aber wie wir ja sehen, gibt es da so eine kleine Minderheit, die das anders sieht. Nichtsdestotrotz, ich denke, das ist eines der wichtigsten Treffen der letzten Jahre, denn es zeigt, dass das Schweigen, die Schweigeblockade gegen Putin ein Ende hat. Und dass Donald Trump bereit ist, mit den bösen, bösen Russen persönlich zu reden, Und nicht nur über die diplomatischen Kanäle, denke ich, ist schon eine historische Besonderheit. Und egal, was da heute rauskommt an Gesprächen, ist das auf jeden Fall bemerkenswert.

Eli

Richtig. Und dafür haben sie sich bewegt. Der eine 7000 Kilometer, der andere immerhin 5500 Kilometer. Sie sind geflogen, sie sind angekommen und so sah das aus, als sie aufgebrochen sind. So, da ist er losgeflogen und jetzt ist er inzwischen also in Anchorage gelandet. Soweit also die Meldung, die wir hier sehen. US-Präsident Trump ist für das Treffen mit dem russischen Staatschef Putin in Alaska gelandet. Auch der Kreml-Chef soll bald dort eintreffen. Und wie gesagt, seinen ganzen Flügen und so weiter ist bereits gefolgt worden. Wir arbeiten uns aber Stück für Stück eben dahin vor. was da eben passiert ist und was da heute noch passieren wird. Die Ankunft wird das unspektakulärste sein. Das Aufeinandertreffen, das wird, denke ich mal, das, was Geschichte schreiben wird oder aber hinter allen Erwartungen zurückbleiben wird. Denn die Erwartungen sind so unfassbar hoch gesteckt, dass man sie eigentlich quasi nur, sag ich mal, nicht erfüllen kann. Das wird eine Schlappe sein für alle, die erwartet haben, dass man Frieden über Nacht quasi herstellen kann. Aber nichtsdestotrotz, das ist eben reale Politik. Du hast dir das zusammen schon angeguckt mit dem Gordon Pankalla, auch auf deinem Kanal. Was wollen diese zwei wirklich? Wir haben gestern auch unsere Sendung dazu gemacht und wir wissen, die ganze Welt, sie blickt jetzt also nun auf Trump und Putin. Das heißt, wir fangen nochmal mit Trump an. Wie ist der denn so drauf? Wie geht er rein in dieses Treffen? Was hat er noch bis zuletzt gesagt? Was ist sein aktueller Stand?

Gast

Donald Trump auf großer Mission. Das historische Treffen zwischen Trump und Putin in Alaska rückt immer näher. Wird der russische Herrscher den amerikanischen Präsidenten ausmanövrieren, mit verheerenden Folgen für die Ukraine? Oder gelingt dem US-Präsidenten ein Durchbruch? Allzu große Versprechen möchte man im Vorhinein nicht machen. Es besteht eine Wahrscheinlichkeit von 25 Prozent, dass dieses Treffen nicht erfolgreich sein wird. In diesem Fall werde ich eben weiter regieren und wir haben Amerika ja ohnehin wieder groß gemacht. Viel ist noch offen, alles kann passieren. Und Donald Trumps Aussagen, die bleiben widersprüchlich. Am Donnerstag verkündete der amerikanische Präsident, dass er davon ausgehe, dass Putin nun bereit für einen Deal sei. Sagte auch, man müsse deshalb nicht von einer Waffenuhr ausgehen, aber ein Deal würde kommen. Kurze Zeit später sagte Donald Trump, es würde jetzt hier nicht direkt um einen Deal gehen, jetzt sei erst einmal Zuhören angesagt. Die größte Frage für die Europäer ist, wird es ein zweites Treffen geben, eines mit Selenskyj? Auch hier widerspricht sich Trump innerhalb von Stunden selber. Ich möchte nicht über ein zweites Treffen sprechen, auch nicht mit ihm. Ich möchte nicht einmal andeuten, dass es ein zweites Treffen geben wird. Vielleicht wird es eins geben, vielleicht nicht. Das ist mir gerade nicht wichtig genug. Kurz darauf klingt der Präsident wieder anders. Ich werde mich um ein zweites Treffen kümmern, welches dann in Kürze stattfinden soll. Ich möchte, dass es sehr schnell geht, sehr bald nach diesem Treffen. Ich würde es gerne in Alaska machen, weil das am einfachsten wäre. Ein sprunghafter Präsident, der sich nicht in die Karten gucken lassen möchte und damit die Sorge bei den Europäern vergrößert. Die Spannung steigt minütlich und es bleibt nun abzuwarten, ob der amerikanische Präsident sich gegen den russischen Präsidenten wird durchsetzen können.

Eli

Uwe, irre ich mich oder ist, sage ich mal so, die internationale Lesart, dass Putin im Vorteil ist? Also, dass niemand wirklich davon ausgeht, dass die Amerikaner und, Klammer auf, damit also die Ukraine, Klammer zu, hier irgendwie den Längeren gezogen hat, auf gut Deutsch.

Uwe

Ja, das ist eine ganz interessante Frage, die du aufsetzt, Eli. Und ich habe das eigentlich schon im Vorwege ja für mich selber so schon erkundet und dann aber doch nochmal verschiedene internationale Kommentatoren rund um den Globus mir angehört heute im Laufe des Tages. Und ich muss sagen, die überwiegende Mehrheit geht eigentlich davon aus, dass der Hauptgewinner hier zumindest vom Marketing her der Putin ist. Es gibt allerdings auch vereinzelte Stämmen, die sagen, nein, dass Putin überhaupt sich darauf einlässt und überhaupt auf amerikanisches Land geht. Das ist ein Eingeständnis seiner Schwäche.

Eli

Ein Eingeständnis seiner Schwäche. Ich meine, die haben extra für ihn Sanktionen aufgehoben, Einreiseverbote und so weiter und so fort. Ich denke mal, der hat jetzt schon ein Stück weit gewonnen, auch wenn er natürlich noch mehr vom Kuchen abhaben möchte. Gut, Uwe, wir werden natürlich gucken, wie das weitergeht und arbeiten uns weiter vor durch die unterschiedlichen Beiträge, die uns halt eben nach Alaska mitnehmen.

Gast

Die Militärbasis Elmendorf-Richardson nördlich von Anchorage. Eine Animation zeigt das 26.000 Hektar große Areal. Mehr als 30.000 US-Soldaten sind hier stationiert. Ihre russischen Nachbarn haben sie scharf im Visier. Ihre wohl wichtigste Aufgabe, russische Flieger abfangen, die sich dem US-Luftraum nähern. Heute werden sie das Gegenteil tun und Russlands mächtigsten Mann auf amerikanischem Boden willkommen heißen. Doch warum ausgerechnet hier? Für Putin ist der Austragungsort aus Sicherheitsgründen ideal, da er nicht über fremdes Staatsgebiet fliegen muss. Und noch ein anderer Punkt spielt ihm in die Karten. Alaska gehörte einst zum Russischen Reich. Uskaya Amerika ist dann 1867 für einen sehr, sehr günstigen Preis, nämlich für 12 Dollar pro Quadratmeile, verkauft worden. Für dieses Land mit den Bodenschätzen schon verdammt günstig. Die russische Rückkehr nach Alaska, das kann Putin zu Hause symbolisch gut verkaufen, sagen Sicherheitsexperten. In der russischen Propaganda wird immer noch gerne behauptet, Alaska sei Teil Russlands. Für Putin ist das also eine Win-Win-Situation, auch weil er den Nationalisten damit ein Zeichen sendet. Und für Präsident Trump ist es eine großartige Möglichkeit, die militärische Stärke Amerikas zu demonstrieren. Die Atmosphäre im Gipfelort Anchorage, spannungsgeladen. Für die Einwohner wird das ein großer Tag. Nun, die Sicherheit ist ein Grund, warum unsere Stadt ausgewählt wurde. Und es gibt ein schönes, schickes Hotel. Wir hatten schon mehrmals Präsidenten hier. Trump spielt hier in Alaska eine große Rolle. Es ist großartig, dass das Treffen hier stattfindet. Und die Bürgermeisterin verspricht, ihre Stadt ist vorbereitet, komme, was wolle. Wir arbeiten eng mit dem Büro des Gouverneurs, dem Weißen Haus und dem Militär zusammen. Es ist auf jeden Fall aufregend, auf der globalen Bühne zu stehen. Die Aufmerksamkeit der ganzen Welt ist groß. Wir sind neugierig und wir sind stolz, Austragungsort eines so wichtigen Treffens zu sein. Der Countdown läuft. Alaska ist bereit.

Eli

Der Countdown läuft, Alaska ist bereit. Aber sind wir bereit? Das ist die Frage. Wir wissen ja gar nicht, was da eben auf uns zukommt. Also wie sollen wir sagen, ob wir gerüstet sind für was auch immer uns dort erwartet. Uwe, der Fakt, dass das jetzt nur in Alaska passiert, bitte keinen Geschichtsexkurs. Ich weiß, das hast du drauf, das hast du uns gestern schon gegeben. Einfach nur Geopolitik heute. Was erwähnt worden ist, Behrensstraße, Überflug von unterschiedlichen fremden Ländern. Ist das also, sage ich mal, eine strategische Notwendigkeit, weil eben Putin sich in Anführungszeichen noch nicht traut, fremden Luftraum zu überfliegen und damit wiederum ein Eingeständnis von, wie du es vorhin eigentlich gesagt hast, Schwäche.

Uwe

Naja, also wir haben ja eben den internationalen Haftbefehl gegen Putin. Und Amerika ist aber nicht Mitglied des internationalen Strafgerichtshofes. Und insofern ist das also ein relativ einfacher Weg, den Staatschef, der ihn empfängt, nicht in eine juristische internationale Bedrohung zu bringen. So, und insofern denke ich ja, es ist strategisch schon vernünftig. Andererseits ist Alaska ja eben auch ein Zeichen der Gemeinschaft, weil man dort eben vor über 100 Jahren oder 150 Jahren mal ein Geschäft gemacht hat. Und dieses Geschäft könnte womöglich ja auch wieder erneuert werden, denn es geht ja mit Sicherheit auch um... Die Frage der zukünftigen Ausbeutung der Bodenschätze in der Arktis. Und da gibt es ja insgesamt nur sechs Anrainerstaaten.

Eli

Das ist ja spannend. Du sagst Bodenschätze in der Arktis, weil gestern hatten wir uns ja noch darüber enthalten, dass Bodenschätze in der Ukraine explodiert werden sollen. Du denkst, wem gehören überhaupt die Bodenschätze in der Arktis?

Uwe

Also es ist so, es gibt sechs Länder, die quasi da drumherum sind, beziehungsweise unmittelbar Gebietsansprüche haben. Das ist einmal die USA. Du kannst mal eine Karte einblenden von der Arktis.

Eli

Nee, nee, das ist vollkommen irrelevant. Interessant ist, wem gehört die Arktis und wer bietet wen was an? Wir wissen, wo die Arktis liegt.

Uwe

Also die Arktis ist ja im Prinzip erstmal ein Meer, was mit einem Eisschild überdeckt ist. Und rund um dieses Meer sind eben verschiedene Länder. Und da sind eben Russland, da ist Nordamerika, also USA und Kanada, da ist Grönland, dann gehört Norwegen noch dazu und ich glaube noch ein, zwei andere Länder, die da auch noch Aktivitäten haben, also Dänemark zum Beispiel mit Grönland. Und die reden eigentlich ja schon seit langem danach, ihre Gebiete ja dort auszudehnen, weil die haben natürlich nach dem internationalen Seerecht eh alle eine 12-Meilen-Zone, Seemeilenzone, aber man könnte ja vielleicht die Gebiete auch ausdehnen.

Eli

Entschuldige, ich will nicht irrespektierlich sein, entschuldige, aber was hat das mit meiner Frage zu tun? Du erklärst mir die Geografie territorial, ich habe gefragt, wer hat Ressourcen und wer bietet wem Ressourcen deshalb an? Also du verlierst mich gerade.

Uwe

Nein, nein, es geht darum, dass die Leute jetzt darum kämpfen, wer zukünftig die Ressourcen hat.

Eli

Wer sind die Leute?

Uwe

Welche Leute? Diese sechs Länder.

Eli

Diese sechs Länder, okay, also keine Leute, sondern sechs Länder teilen sich aktuell schon die Arktis und der Teil, den die Amerikaner kontrollieren, du spekulierst natürlich, aber du denkst, dass also Trump Putin Abbaurechte für den amerikanischen Teil in Aussicht stellt.

Uwe

Möglicherweise, ja. Also es ist auf jeden Fall so, es wird ja teilweise schon dort was abgebaut, zum Beispiel von Norwegen eben Erdöl und Erdgas. Das ist alles, was bei dem Kontinentalschelf eben schon ist. Aber es gibt eben noch weitere Sachen, die nach dem, was die Wissenschaftler erforscht haben, dort in mehreren tausend Meter Tiefe liegt. Und insofern, das könnte also für die Zukunft der Wirtschaften dieser Länder von zentraler Bedeutung sein.

Eli

Okay, und wir reden über die Arktis, also den Nordpol. Wir reden nicht über die Antarktis, was ja der Südpol wäre. Das bedeutet, das ist das, was du sagst. Also hier diese riesengroße Meeresfläche im Norden unseres Globus, bei dem wahrscheinlich natürlich jetzt nicht unter der Erde, aber unter der Oberfläche riesengroße Erdölfelder oder was auch immer halt eben sind, die man entsprechend anzapfen kann. Trump hat ja auch schon gesagt, Drill, Baby, Drill. Er meint unter anderem eben, in dem von Amerika kontrollierten eben Teil dieses Ozeanes. Und du denkst also, dass man sich dort untereinander geeinigt hat, indem man halt eben Ressourcen aus diesem Teil in Aussicht stellen könnte. Jetzt habe ich es visualisiert, du hattest recht, das hilft.

Uwe

Naja, also im Grunde genommen, es ist ja dort noch nicht viel passiert, weil man kann ja derzeit nur das ausbeuten, was quasi auf dem Festlandschelf ist. Selbst in Grönland, wo mehrere tausend Meter hoch das Eis ist, selbst da schafft man es ja nicht durch, das Eis durchzubohren. Und alles andere in der Antarktis ist ja noch schwieriger, weil da muss man durchs Wasser, hat schwierige klimatische Verhältnisse, die Gerätschaften müssen das abkönnen und, und, und. Und das heißt, hier reden wir von der Zukunft, ja, aber solche Länder, die wollen sich natürlich ihre Rechte heute schon sichern, auch für eine fernere Zukunft und leider erst in Jahrzehnten. Denn wenn sie heute diese Rechte schon haben, dann können sie mit diesen Rechten einerseits auch winken, ja, für zukünftige Vertragspartner. Sollte es jemandem schlecht gehen, können sie diese Rechte auch sozusagen beleihen und verkaufen lassen. Also das sind schon, ich sag mal, jetzt für Länder durchaus wirtschaftspolitische Argumente, um die es da geht.

Eli

Okay, worum es heute hier geht, sind auch wirtschaftspolitische Argumente, aber die Leute wollen natürlich sehen, die Stars der Show. Und einer dieser Stars, der bewegt sich jetzt zumindest, und das ist der Putin, dessen Flieger über 50.000 Leute auf Flightradar verfolgt haben und der jetzt langsam aber sicher eben hier ankommt. Und sogar der Ton ist uns ja live geschaltet worden. Es wird natürlich eine Weile dauern, bis sie soweit sind, bis sie sich dort eben sortiert haben. Bei Donald Trump auf der anderen Seite ist die Air Force One auch schon vorgerollt, aber da haben wir ja die ganze Zeit über schon die sogenannte Tür gesehen, wobei jetzt sind alle Kanäle inzwischen auf dieser Ansicht. haben sich natürlich jetzt alle ein bisschen abgesprochen, endlich ist mal Bewegung. Das wird noch ein bisschen dauern, bis die zum Stillstand gekommen sind und so weiter und so fort. Gibt uns Gelegenheit, schon mal den ersten Blick zu werfen auf den neuesten Stand. Und es ist spannend, dass wir den neuesten Stand haben, lieber Uwe, weil im Prinzip alles, was wir in der Vorbereitung hätten einspielen können, ist jetzt schon, ich will nicht sagen komplett obsolet, aber die haben uns ein bisschen überrumpelt. Unter anderem hieß es ja, ja, ja, relativ schnell wird es schon ein Ergebnis geben, wir treten vor die Kameras. Jetzt heißt es, guck mal hier, Ukraine-Gipfel mit Putin, deshalb habe ich vorsorglich gesagt, vor 0.30 Uhr wird das nichts, soll über sechs Stunden dauern. Sechs Stunden. Unglaublich. Und gleich der nächste Hammer hinterher, und zwar dann hier auf, Moment, wo hatte ich das? Dieser Seite. Trump sagt nämlich das Vier-Augen-Gespräch ab. Sie sollten anfangen mit einem Vier-Augen-Gespräch, Und das ist jetzt ad hoc abgesagt worden. Erster Paukenschlag vor Beginn des Gipfels. US-Medien zufolge hat das Weiße Haus mitgeteilt, dass es kein Vier-Augen-Gespräch zwischen Trump und Putin geben wird. Stattdessen wird es ein 3-zu-3-Treffen geben. Also das Treffen findet schon statt, aber es sind mehr Leute dabei. Dabei wird Donald Trump von Außenminister Marco Rubio und dem Sondergesandten Steve Witkoff begleitet. Zuvor hat es bei Europäern und vor allem Ukrainern große Sorge vor einem Trump-Putin-Treffen ohne Berater oder Minister gegeben. Man fürchtete, der russische Diktator könnte den US-Präsidenten in einem Gespräch ohne weitere Teilnehmer nur mit Übersetzern auf seine Seite ziehen. Um Gottes Himmels Willen! Jemand könnte den anderen überzeugen. Ein 3-zu-3-Format dürfte daher in europäischen Hauptstädten als beruhigendes Signal gewertet werden. Uwe, wie wertest du das, dass die jetzt quasi das erweitern und daraus jetzt so ein Täter-Tät machen, aber eben 3-zu-3?

Uwe

Ich denke, das ist sogar aus amerikanischer Sicht sehr vernünftig. Man muss ja überlegen, dass die beiden Personen, Putin und Trump, vom Charakter her und von ihrem Temperament her sehr verschieden sind. Beide sind natürlich egoman, beide sind Machtmenschen, aber der eine ist spontan ohne Plan und der andere ist ein, ich sag mal, ein Stratege, der erstmal beobachtet, bevor er irgendwas tut. Das heißt, bei einem solchen Treffen, wenn zwei Staatsleute aufeinandertreffen, wird der eine vorher alle seine Dossiers lesen, sich über alles Gedanken machen, was seine Barter...

Eli

Wer ist der eine, Uwe? Wer ist der eine? Der eine ist der Putin.

Uwe

Ja, also Putin wird alles lesen, was seine Berater ihm über mögliche Argumente oder Gegenargumente von Trump auf den Tisch legen. Der wird sich das merken und ist dann vorbereitet, wenn der Trump irgendwas sagt. Trump hingegen hält sich ja für den großen Dealmaker und der ist mit Sicherheit kein großer Leser, also kein Leser von dicken... Akten und von dicken Notizen, sondern der will ja was tun, will Anweisungen geben und will mit seiner Persönlichkeit punkten. Und da ist völlig klar, dass wenn er glaubt, dass jemand wie Putin, der ein Fuchs ist, der seit Jahrzehnten sich hochgearbeitet hat und ein Weltreich quasi versucht zu regieren, dass er damit so spontan ohne Plan nicht weit kommen wird. Und deswegen hat man wahrscheinlich den Trump davon überzeugt, dass er schlecht dabei aussehen könnte, wenn er einfach ohne Berater, die ihn dann vielleicht bremsen oder auf Fallen und Tricks hinweisen, die der Diplomat Putin ihm in den Weg legen würde, dass er dann vielleicht seine Position verschlechtern könnte. Insofern denke ich, das ist sehr vernünftig.

Eli

Wobei Uwe, es gibt ja zwei Teile. Es gibt erst mal dieses 3 zu 3 Treffen und danach gibt es ja auch noch die Chefverhandler, die auch noch alle da sind, wo sage ich mal beide Teams noch erweitert werden können. Man spricht ja davon, dass beide Seiten mit bis zu 150 Beratern oder halt im Prinzip einfach Mitarbeitern dahin geflogen sind. Jetzt kann der Gipfel steigen. Putin ist in Alaska gelandet. Gegen 20.50 Uhr deutscher Zeit ist auch Kreml-Chef Wladimir Putin in Alaska gelandet. Seine Staatskarosse, ein sogenannter Aurus-Senat, wartet bereits auf ihn auf dem Rollfeld. Und Aurus, das ist, sag ich mal, der russische Rolls Royce, was das angeht. Hier sehen wir gleichzeitig, Moment, das ist noch nicht gleichzeitig. Ich gebe euch nochmal eine gleichzeitige Gegenüberstellung. Wartet kurz ab. Huch, Moment. Jetzt hab ich's. Welt zeigt beide, sag ich mal, Flugzeuge gleichzeitig. Vermutlich wollen die sich hier irgendwie choreografieren, dass nicht einer dem anderen den Rang abläuft und irgendwie früher oder später diese Treppe da hinunterläuft, das wollen die wahrscheinlich dann eben schon irgendwie zeitgleich machen, um eben zu konkurrieren um eure Aufmerksamkeit. Hier seht ihr das. Alle gucken da hin. Man hat extra strategisch für die Bilder, guckt euch das auch mal an, die Inszenierung, die neuesten Jets hingestellt. amerikanischer Bauort. Und die russischen Sarubin, heißt dieser Reporter, der immer den exklusivsten Zugang bekommt zu den russischen Spitzenpolitikern, der steht auch schon bereit. Insofern kann das wahrscheinlich bald losgehen. Ich denke mal, dieser Schwenk ist in Anführungszeichen am interessantesten, am verräterischsten. Die beiden Maschinen, Uwe, jetzt kann man das mal einordnen. Die stehen ja quasi nebeneinander auf dem Rollfeld. Die begegnen sich ja jetzt schon vielleicht auf dem Rollfeld. Das könnte das erste Bild werden, wenn ich mir dieses Pressekorb dort anschaue.

Uwe

Ich glaube, das werden die schon verhindern. Dafür gibt es ja extra sogenannte Protokolle. Schon seit Jahrhunderten macht man das in der Politik so, wo eigentlich jeder Schritt und jede Reihenfolge genau festgelegt ist, damit bloß keiner irgendetwas falsch macht.

Eli

Uwe, ich denke, du irrst dich. Ich sage das ungern, aber ich denke, das wird das erste Bild sein. Wenn ich mir das angucke, die Symmetrie, wie das Diamant geformt aufeinander zugeht. Beide rote Teppiche treffen sich dann vor diesem Alaska-Schild, was man da vorhin aufgestellt gesehen hat. Wir sehen inzwischen nun also die Rolltreppen, die da vorgefahren werden. Das wird ein super Bild werden, wenn die direkt auf diese kleine Bühne treten.

Uwe

Wenn sie das so geplant haben, ist es aber trotzdem vorherbestimmt. Wir wissen es noch nicht, weil wir kennen ja deren Protokoll nicht.

Eli

Ne, wir kennen das Protokoll nicht, aber das wird vermutlich eben das Highlight sein, das erste Highlight, ja, wenn die sich halt eben treffen. Und ich habe ja auch schon gesagt, dieses Treffen hat symbolischen Charakter, diese Bilder werden um die Welt gehen. Da geht es in allererster Linie darum, dass wir halt eben mitbekommen, dass diese zwei überhaupt miteinander sprechen können. Und insofern, vielleicht haben die sich hier abgesprochen, sehr wahrscheinlich haben die sich eben abgesprochen und beide sind ja große, zumindest einer, fairerweise muss man das so sagen, zumindest Donald Trump ist ja ein riesengroßer Showman und es würde mich nicht wundern, wenn er hier also quasi auch diese Gelegenheit nutzt, um eine Show daraus zu machen. Wir warten und wir blicken, ja, angespannt, ich denke mal, das könnte noch einen Moment dauern. Und haben wir noch einen Beitrag? Ich habe hier noch einen Beitrag für euch, warum wir überhaupt in Alaska sind. Keine Sorge, uns entgeht nichts.

Gast

Alaska ist also nun der Austragungsort für dieses Treffen, den wichtigen Gipfel zwischen Donald Trump und Wladimir Putin.

Eli

Hier unten ist die Kamera. Wenn es da Bewegung gibt, liebe Freunde, sind wir live dabei. Schaltet nicht weg.

Gast

Nun kommt das offenbar auf Initiative auch der Russen, die sehr begeistert waren von dieser Wahl des Ortes. Denn wenn man sich das mal anschaut, die beiden engsten Inseln sozusagen in der Beringstraße von russischer und auch amerikanischer Seite, die haben einen Abstand von gerade mal 4,8 Kilometern. Und so sagen die Russen, das ist doch klar, wir sind ja quasi direkt dann auch bei euch.

Eli

Oh, oh, oh, seht ihr, die Tür ist geöffnet worden. Die Tür ist geöffnet worden. The Eagle has landed. Wo sind wir? Play. Wo ist die Play-Taste, wenn man sie braucht? Ich aktualisiere nochmal. Auf dem einen ist schon die Tür geöffnet worden, auf dem anderen noch nicht. Man geht schon rein. Seht ihr das? In die russische Maschine. Man geht schon rein in die russische Maschine. Das kann dann sehr schnell gehen, weil die wissen ja auch, dass die ganzen Fotografen und so weiter parat stehen. Man hat hier gerade überhaupt keine Zeit, irgendwelche Hintergrundinformationen aufzunehmen, weil natürlich warten wir alle gespannt darauf, dass es jetzt nur passiert. Wir sehen dort die allererste Bewegung, die Luft vibriert bereits und totale Ruhe bei Donald Trump.

Uwe

Uwe, bist du aufgeregt? Es hält sich in Grenzen, aber auf jeden Fall finde ich es spannend.

Eli

Gut, spannend ist es.

Uwe

Ich finde es weltpolitisch eben interessant.

Eli

Ja. Die ganze Welt blickt gerade auf diese Tür. Das muss man sich mal vorstellen. Alles, was Augen hat und in irgendeiner Form Zugang zum Internet, guckt gerade auf diese Tür oder diese Türen, ja, dieser zwei Flieger. Das ist so der Wahnsinn, dass wir sowas überhaupt machen können im 21. Jahrhundert, ja. Wer hätte gedacht, dass zwei komische Flieger auf einmal so relevant werden würden? Naja, gut. Aber es sind ja auch wichtige Leute drin. Fakt ist auf jeden Fall schon mal, Uwe, das ist ja auch nicht immer ganz oder, manch ein Flugzeug ist ja auch schon mal verschollen. Malaysia Air ist bis heute weg. Manch ein Flugzeug wird mal abgeschossen. Das Flugzeug über der Ukraine, das Flugzeug, in dem der Prigoschin drin gesessen hat, weißt du noch, haben wir ja auch darüber gesprochen, der ehemalige, in Anführungszeichen, Fuchs, der in der Ukraine eben gekämpft hat für Putin. Aber sie sind beide, die ganzen Delegationen scheinen aktuell eben angekommen zu sein. Und ich hoffe, die sind heile geblieben.

Uwe

Wir wissen es nicht. Wir wissen es nicht.

Eli

Gut, ich lasse einfach mal laufen. Hier ist aktuell nichts. Doch keine Bewegung, liebe Freunde. Wir haben hier unten immer den Livestream. Das bedeutet, wenn da was passiert, verpassen wir nichts. Die warten auch auf jede kleine Mikrobewegung. Zurück zu unserem Beitrag aus Alaska.

Gast

Alaska und Russland ist da, denn 1867 haben also die Vereinigten Staaten damals noch vom russischen Zarenreich tatsächlich Alaska auch abgekauft für damals ein paar Millionen Dollar, ein Spottpreis, wenn man so will, wenn man auch die Rohstoffe bedenkt, die dort mit da sind. Auf Alaska allerdings auch nicht wahnsinnig viele Möglichkeiten der Wahr des Ortes. Und so hat man sich letztendlich für Anchorage entschieden. Das ist dort auch die größte Stadt. Auch diese ganze Region ist, auch weil militärische Stützpunkte in der Nähe sind, relativ gut abzuschirmen. Wir werden also einen 50 Kilometer Radius der Luftraumsperrung dort auch haben.

Eli

Passt sehr gut zu den ganzen Sicherheitsvorkehrungen, die wir gerade angesprochen haben. Was das auch für ein Aufwand sein muss, dass solche zwei Staatspräsidenten sich überhaupt treffen können. 50 Kilometer Luftraum gesperrt, wahrscheinlich überall, wie heißt das, diese Hamburger Gitter, du bist ja aus Hamburg, die sind ja wahrscheinlich nach dir benannt. Und jeder Gullideckel wurde zugeschweißt, als Obama nach Köln gekommen ist. Vermutlich haben die das jetzt für beide doppelt und dreifach zuversiegelt. Uwe, denkst du auch, oder?

Uwe

Ja, auf jeden Fall. Also das wissen wir, dass die Gullidecke versiegelt werden, dass teilweise die Hotels geräumt werden, von denen aus irgendwer mit dem Gewehr auf den Parkungsort schießen könnte. Und die Gewehre heute können ja locker 1000, 2000 Meter schießen. bestimmte Gewehre. Also insofern, da wird eine ganze Menge Aufwand getrieben. Und hier haben wir es ja noch so, dass sich jetzt zwei Staatsleute treffen, die in weiten Teilen der westlichen Welt verhasst sind. Also wie viele Leute mögen den Putin und wie viele Leute mögen den Trump nicht. Also beide werden nicht gemocht. Es wäre also ja ein... äußerst fatal sein, wenn es irgendjemandem gelänge, diese beiden mit einem Raketenangriff außer Gefecht zu setzen.

Eli

Richtig. Wobei, Uwe, wir haben ja schon mehrfach festgestellt, es gibt keinen, sag ich mal, authentischen Terrorismus. In 9 von 10 Fällen, in 9,9 von 10 Fällen steckt da irgendeine Regierung oder irgendein Geheimdienst dahinter. Oh, oh, oh, es passiert. Insofern, da ist er. Uwe und Welt. Donald Trump. Willkommen in Anchorage. Er geht die Treppe hinab. Da ist er. Der Donald. Als erster.

Uwe

Es passiert. Konfetti.

Eli

Mein Gott, wo ist die Nationalhemde, wenn man sie braucht? Gut, die Treppenstufen sind schon mal geschafft. Er sieht entspannt aus.

Uwe

Na, das ist ja immer das größte Problem. Herr Biden hätte es ja anders gemacht.

Eli

Oh, oh, siehst du, ich hab's gesagt, ich hab's sowas von recht. Ich hab's sowas von recht, die treffen sich in der Mitte, die geben sich dort die Hand. Ich sag's nur ungern, Klammer auf, ich sag's sehr gerne, Ausrufezeichen, Klammer zu. Aber ich hatte recht und die treffen sich eben in diesem zentralen Punkt zwischen den beiden Maschinen und geben sich schon mal die Hand.

Uwe

Ja, das ist doch eine super Anfangsszene.

Eli

Da gehen sie, beide hinab. Den roten Teppich. Mein Gott, müssen die den so lang machen? Müssen die den so lang machen? Die beiden sind über 70 Jahre alt. Der eine ist 72, der andere ist, glaube ich, 78. Jetzt müssen die erst mal einen Kilometer latschen, bis die sich da überhaupt begegnen. Aber gleich passiert's, um Himmels Willen. Um Himmels Willen. Gleich ist es soweit. Putin wirkt sportlicher. Er wirkt energetischer. Guck dir das mal an.

Uwe

Putin ist ja auch ein paar Jährchen jünger. Das darf man ja auch nicht vergessen.

Eli

Genau, sechs Jahre jünger ist er.

Uwe

Er macht auch Judo. Er macht Sport. Und Trump, wissen wir, dass er ja ein bisschen was mit tiefen Venenleiden hat. Also insofern, da hält sich das mit der Gesundheit in schwächeren Bahnen.

Eli

Ja. Ich meine, bestimmt ist der sehr viel fitter als Joe Biden. Machen wir uns da nichts vor. Aber, oh, weicht er jetzt vom Protokoll ab? Nee, der hat hier, siehst du, der hat hier so einen extra Weg. Der hat diesen extra Weg und Putin geht zu ihm. Der gibt ihm die beiden Daumen. Der Moment. Das Treffen.

Uwe

Ja.

Eli

Halleluja.

Uwe

Damit hat die Welt ja nicht gerechnet.

Eli

Wow. Also ich bin begeisterter, als ich gedacht hätte. Leute! Was für ein Bild! Was für ein Bild. Uwe, wann haben die sich das letzte Mal gesehen? 2015, 18?

Uwe

17 oder 18. 18 glaube ich.

Eli

Wo war das? Hast du eine Ahnung?

Uwe

Nein, aus dem Kopf nicht. Muss ich recherchieren.

Eli

Ich glaube, ich weiß das. Da, Helsinki, 2018 zuletzt. Da haben sie die letzte gemeinsame Pressekonferenz gegeben. Wow! Düsenjets, die über die hinweg geflogen sind. Praktischerweise haben die Kameras das nicht eingefangen. Also, für'n Arsch. Hätten sie ja den ganzen Start sparen können, was das dann CO2 in die Luft geblasen hat. Werden sie einer Waffenruhe zustimmen? Hat eine Reporterin gerufen, aber die werden jetzt keine Fragen entgegennehmen wahrscheinlich. Reporter sind dort und machen dort ihre Fotos. Er sagt, er hört nichts. Aus dem Hintergrund kam die provokante Frage, will you stop killing civilians? Werden sie aufhören, Zivilisten zu töten? Thank you, Press. Danke, Presse. Und jetzt die Karre. Uwe, die Karre! Guck dir das Prachtstück an. Alter, fahr weiter. Das ist ja ein Panzer.

Uwe

Ja, der ist auch gepanzert. Ja, ja. Eine Spezial-Limousine, Panzerfaust fest oder so.

Eli

Glaubst du, das ist ein E-Auto?

Uwe

In General Motors E-Auto, ja. Bestimmt.

Eli

Ein E-Auto für Putin. Meine Güte. Da fahren sie. Hoffentlich überfahren sie niemanden. Meine Güte. Sechs Stunden geht das dann noch, das Treffen. Die haben wahrscheinlich gesagt, Dicker, wir sitzen nachher sechs Stunden zusammen. Wir müssen uns in einem bequemen Auto das bequem machen. Weil nachher müssen wir die harten Bandagen machen. Insofern versuchen die jetzt erst mal... miteinander warm zu werden, im wahrsten Sinne des Wortes, in diesem Auto. Wie kalt ist es dort überhaupt? Alaska, man denkt immer wieder, es ist eiskalt, aber es ist ja auch Sommer auf der Nordhalbkugel.

Uwe

Ja, aber die haben nur drei Monate Sommer dort. Ich war ja dort schon mal in Urlaub. Und da gibt es in den nördlichen Gebieten, die sind gar nicht eisfrei, da kommst du gar nicht hin.

Eli

Was hat denn das damit zu tun, wie warm es dort jetzt ist?

Uwe

Weil es dort schon im Sommer nicht besonders warm ist. Kann sein, dass da jetzt nur 10 Grad sind oder so.

Eli

Ja, das ist die Einschätzung, die ich gebraucht habe. Mit dem ganzen Rest konnte ich nichts anfangen. Danke, Uwe.

Uwe

Da muss man ein bisschen mitdenken.

Eli

Ja, ich versuche es ja, aber ich bin so abgelenkt. Du musst es mir ein bisschen nachsehen. Ich sehe hier gerade historische Bilder. Die schemenhaften Umrisse von entweder Trump oder Putin, die sitzen dort nebeneinander. Es ist übrigens witzig. Sind das hier Dolmetscher? Reden die schon miteinander? Wenn ja, in welcher Sprache? Ich glaube, das Englisch von Putin ist besser als das Russisch von Trump. Vermutlich werden sie auch auf Englisch sprechen.

Uwe

Ja, davon würde ich mal ausgehen.

Eli

Da sitzen sie. Genau, da ist er, Putin! Winkt, lächelt, lässt sich fotografieren. Und die einzelnen Kameras sind sich alle im Weg. Man weiß schon gar nicht, wo man sich noch platzieren soll, um das alles einzufangen hier. Die ganze Welt blickt jetzt darauf, egal in welcher Redaktion. Ich mache hier mal Pause, das können wir dann nach dem Mikro analysieren. Alle blicken nach Anchorage. Die haben dort einen Kran aufgebaut, um das von oben filmen zu können. So, und dann wird wahrscheinlich irgendwie ein Helikopter denen hinterherfliegen, wie als wenn das irgendwelche Flüchtige wären, um von oben die ganze Zeit eben deren Weg nachzuzeichnen. 12 Grad dort, sagt der Chat. Dankeschön.

Uwe

Ja, siehst du, da liegt doch gar nicht so verkehrt mit meinen 10 Grad. Und das ist bei denen schon Sommer. Das ist wahrscheinlich der heißeste Tag des Jahres. Die kochen jetzt also schon.

Eli

Ich wäre jetzt gerne in Alaska. Was habe ich hier? Komfortable 30 Grad bei mir in der Bude? Meine Güte, was wir hier alles uns antun. Gut, Uwe, dann lass uns mal zurückspringen. Jetzt kommen die ganzen Begleitfahrzeuge, die werden ja alle in einer Kolonne fahren, eine Kolonne, die da irgendwie 180 Waffenträger hat und Mediziner und Abschaumfahrzeuge und Sendejammer, also quasi für alle möglichen Funkfrequenzen, die gestört werden, werden die dort fahren, damit da auch eben nichts Ferngesteuertes auf die eben treffen kann. Aber bevor wir uns darauf vertiefen, Uwe, noch einmal bitte die Meta-Level-Analyse dieses Aufeinandertreffens hier dieser zwei. Was würdest du denn sagen? Wie war das? Was war das? Was haben wir da gesehen?

Uwe

Was wir gesehen haben, ist schon mal die Symbolik, dass beide tatsächlich zueinander wollen. Die Flugzeuge standen ja auch nicht mit dem Kopf gegeneinander, sondern parallel. Also sprich, beide wollen sich in dieselbe Richtung. Also sie treffen sich in der Mitte der Flugzeuge auf dem Hauptbotenteppich und gehen dann gemeinsam. Das heißt, sie wollen tatsächlich den Weg gemeinsam anfangen. Und wo er dann hinführt, werden wir sehen. Also sprich, das ist insgesamt, finde ich, von der symbolischen Seite her eine sehr gute Inszenierung, die eben zeigt, dass beide Männer eine positive Erwartungshaltung auch an den jeweils anderen haben.

Eli

Ich finde auch die ganze physische Komponente toll, weil man darf nicht vergessen, die sind jetzt tausende Kilometer geflogen und die sollen nicht einfach nur so fünf Meter aus dem Flugzeug raus und danach im Prinzip direkt ins Auto einsteigen. Der Fakt, dass die so weit aufeinander zugehen, finde ich eigentlich ganz gut. Wobei auch hier muss man sagen, Trump steht nur rum, Putin ist derjenige, der auf ihn zugelaufen ist. Also insofern ist es ein bisschen hier auch symbolisch, denke ich mal. Nichtsdestotrotz, wie Körpersprache, Uwe, wie diese zwei, wie kommen die miteinander aus? Was würdest du sagen? Ist das authentisch?

Uwe

Ja, ich würde sagen, Trump geht so, wie jemand in seiner größeren Gewichtsklasse als älterer Herr geht. Der hat ja so ein bisschen X-Bein, ist also nicht so ganz sicher auf den Füßen. So, und der Putin, der geht mehr, ich sag mal, sportlich-dynamisch, also jeder zeigt so seine Stärken. Also Trump stellt quasi den juwialen Patriarchen dar und Putin wirkt jetzt hier als der kleinere und jüngere, aber eben auch als der dynamischere.

Eli

Mhm, genau. Ich denke mal, Putin könnte den Trump jetzt aufs Kreuz legen, also im wahrsten Sinne des Wortes. Der ist ja auch ein Judoka, der könnte auch mit seiner kleineren Größe, Judo ist ja, du nutzt den Fluss des Gegners und seiner Bewegungsabläufe, könnte der den aufs Kreuz legen. Nicht, dass er das will, um Gottes Willen, aber wie gesagt, Größe ist manchmal eben nicht alles. Gut, also so sind sie aufeinander getroffen. Und wir gucken uns das jetzt noch einmal kurz hier an. Das ist dieser Überflug. Man sieht, Putin guckt kurz nach oben. Die Kameras, Millionen, die da bewegt worden sind, allein für die Inszenierung. Keiner clever genug, irgendwie in diese Live-Schalte da irgendwie mal ein Bild von dem Düsenjet einzupflegen. Wie dem auch sei. Und dann treffen die sich halt und stehen erstmal da und lassen sich fotografieren. Noch keine Pressetermine, noch wurde da eben nichts zueinander gesagt, auch nichts ausgetauscht. Das wird erst später hier passieren. Pursuing Peace. Uwe, nächste Information. Die stehen dann also bei dieser Konferenz vor den Worten, das Verfolgen des Friedens oder im Sinne von der Frieden ist das Ziel. Ist das auch symbolisch?

Uwe

Genau. Ja, sicherlich, denn das ist ja das große Ziel und es zeigt eben, worauf es hinausgeht. Das heißt, das ist das Ende des Weges und nicht der Anfang des Weges. Also wer jetzt erwarten würde aus diesem Gespräch, dass sie sofort Frieden machen würden, der würde alleine schon durch diese Überschrift, unter dem dieses Treffen steht, dann eines Besseren belehrt werden. Okay.

Eli

Für die Leute, die jetzt jemand eingeschaltet haben, wie ist heute der Zeitplan? Was haben wir eigentlich überhaupt alle miteinander vor? Während im Hintergrund, naja gut, jetzt machen sie andere Nachrichten. Jetzt sehen wir gerade kein Bild, also passt das perfekt. Zum Zeitplan des Gipfels gibt es, huch, ich zoome mal rein, aber ich mache es mal ein bisschen anders. Wartet mal, wir machen es nochmal nach. Ja, ist besser. Also zum Zeitplan des Gipfels gibt es unterschiedliche Angaben. Laut dem Weißen Haus werden Trump und Putin um 21 Uhr unserer Zeit zusammenkommen. Das hat mehr oder minder geklappt mit ein paar Minuten Verspätung. Russischen Angaben zufolge soll Trump und Putin um diese Zeit am Flughafen empfangen. Die Gespräche sollen um 21.30 Uhr beginnen. Das ist deshalb spannend, weil die ja unmittelbar aus dem Flugzeug, vermutlich dann also geschlafen, gefrühstückt, frisiert und alles weitere, einsteigen sollen in die Gespräche. Und man darf ja auch nicht vergessen, es ist ja 10 Uhr, 11 Uhr Ortszeit. Also bei denen steht der ganze Tag jetzt quasi noch bevor. Nach Schätzungen Russlands könnten die verschiedenen Gesprächsrunden sechs bis sieben Stunden dauern. Trump hatte zuvor erklärt, er sei nicht sicher, ob es im Anschluss eine gemeinsame Pressekonferenz mit Putin geben werde. Er selbst werde auf jeden Fall anschließend mit Journalisten sprechen, sagte Trump dem Sender Fox News. Nach offiziellen Angaben aus Moskau war zunächst keine gemeinsame Erklärung geplant. Später hieß es dann aus dem Kreml, die Präsidenten würden sich nach den Gesprächen zurückziehen und dann zu einer gemeinsamen Pressekonferenz zusammenkommen. Auf jeden Fall steht schon mal alles bereit für den Fall, dass sie sich so entscheiden. Kreml-Vertreter Uschakow teilte mit, zunächst sollen direkte Gespräche zwischen Trump und Putin stattfinden, an denen lediglich Übersetzer teilnehmen sollen. Gut, da wissen wir inzwischen, das hat sich erledigt. Laut dem aktuellsten Stand hat man ja aus den Vier-Augen-Gesprächen Sechs-Augen-Gespräche gemacht. Gut, und dann aktualisiere ich hier mal, um zu sehen, was da ist. Trump sagt vier Augen Gespräch ab. Gut, das hatten wir schon. Trump applaudiert Putin. Zuerst verließ US-Präsident Donald Trump sein Flugzeug. Wenige Sekunden später folgte Wladimir Putin. Putin läuft mit dem roten Teppich in Richtung Trump. äh, der ihm applaudiert, sie schütteln sich kräftig die Hände und laufen gemeinsam Richtung Pressepodest, wo sie Trumps Biest, äh, wo sie in Trumps Biest-Staatskarosse einsteigen. Und das war der Moment, wo sie sich die Hand geben, wo sie sich sagen, Zdravstvuyte, oder Hello, Mr. President. Ähm, genau, Putin ist gelandet, Kampfjabs auf dem roten Teppich, irgendjemand hat jetzt doch, wahrscheinlich mit dem Handy mitgefilmt, Kampfjabs am roten Teppich, achso, nee, das sind nur die, die am Boden stehen, die haben wir auch so gesehen. Genau. Und ansonsten sind die halt eben dort geflogen und inzwischen also angekommen. Gut, Uwe, das gibt uns Gelegenheit mal zu gucken, wer da überhaupt jetzt eigentlich zusammenkommt. Wer sind die Leute, die dort eben miteinander verhandeln werden? Zumindest wissen wir ja einiges schon. Wir wissen, es soll Steve Witkoff sein. Wir wissen, es soll Marco Rubio sein von US-Seite. Für eine russische Seite haben wir den Lawrow schon gesehen und den Putin, aber es werden noch mehr sein. Lawrow ist natürlich der Außenminister von Russland. Der nächste Mann, der ist aber spannend, das ist Kirill Dmitriev. Und das ist ein Sonderberater des Präsidenten in puncto Investitionen in der ökonomischen Konzentration. Genau, in puncto der investitionswirtschaftlichen Zusammenarbeit. Ausländisch, genau.

Uwe

Ausländische Investitionen und wirtschaftliche Zusammenarbeit.

Eli

Richtig, genau. Und der ist auch hier gefragt worden in seinem Hotel, was er im Prinzip von den Verhandlungen erwartet. Worüber werden Sie reden? Werden Sie über Wirtschaft reden? Lassen Sie uns über konkrete Themen nachher reden. In erster Linie geht es darum, unser Verhältnis von Russland zu den USA wieder aufzubauen. Es wird also nicht nur Wirtschaftsfragen sein, sondern in allererster Linie bekräftigt noch einmal die Wiederherstellung der Verhältnisse zwischen Amerika und Russland.

Gast

Vielen Dank.

Eli

Ja, Abia Saabcheni, also er fragt, wie ist es quasi mit den Sanktionen im Punkto, welche Luftzonen wieder geöffnet sein werden für russische Flugzeuge, welche Luftrouten und so weiter und so fort und was ist überhaupt mit den Wirtschaftssanktionen. Aber da winkt der Kirill schon ab und sagt, das machen wir alles nachher. Er ist aber wie gesagt schon angekommen und macht einen ganz guten sportlichen Eindruck. Wirkt auch irgendwie hier gepräunt und überhaupt.

Uwe

Ja, also auf jeden Fall ist es ja schon mal ganz interessant, dass eben hier nicht nur jetzt Politiker mit, ich sag mal, Verteidigungsinteresse dort antreten, also nicht nur der Außenminister oder der Verteidigungsminister, sondern dass eben auch zwei Leute, die mit Finanzen zu tun haben, zum engeren Beraterkreis gehören, eben einmal dieser Dmitriev und dann der Siluanov. Er ist ja eben Finanzminister für Hauswahl und für die Finanzen inklusive auch der Militärausgaben. Also wir haben quasi einen, der für Auslandsinvestitionen, für Auslandsgeld und einen für Inlandsgeld ist. Also wir sehen, dass es hier auf jeden Fall auch ums Geld gehen wird, zumindest aus Sicht der russischen Interessen. Und da kann man sich natürlich die Frage stellen, Warum ist das so? Warum haben Sie überhaupt Wirtschaftsleute mitgebracht? Und ich denke, das hat was damit zu tun, dass Sie eben ja mit Putin, der ja hauptsächlich wirtschaftlich denkt, dem wollen Sie entsprechende attraktive Vorschläge machen und dadurch Ihre Verhandlungsposition in der kriegs- und politischen Situation oder Lage zu verbessern.

Eli

Richtig. Wen wir ansonsten noch kennen, wenn wir am 8. Mai hier auf dem Kanal zusammen die Parade geguckt haben in Moskau, ist dieser Andrei Beloussow. Das ist der neue Verteidigungsminister von Russland, nachdem es da letztes Jahr an der Spitze einen Wechsel gegeben hat. Der ist auch mit am Start. Und dieser Juri Uschakow. Und das ist der, naja, inoffiziell sagt man, das ist einfach nur ein Berater. Aber man sagt auch, das ist einer der mächtigsten Männer neben Putin in ganz Russland, weil er halt eben das Ohr von Putin hat. Juri Uschakow. Der wird ebenfalls mit am Start sein. Und natürlich die Ankunft des Außenministers, das war die große Sensation, als er heute im Hotel angekommen ist, von Lawrow, der ebenfalls natürlich von der Presse belagert wird.

Uwe

Und vor allem der Uschakow, der war ja früher auch Botschafter in Washington. Das heißt, das ist quasi auch derjenige, der weiß, wie die Washingtoner Politik konkret geht. Der also über viele Interner im politischen Politikbetrieb der USA Bescheid weiß und dementsprechend ist das ein besonders wertvoller Berater, weil der Putin verhilft, besser zu verstehen, wie man in Washington denkt.

Eli

Richtig. Er spricht sehr, sehr gutes Englisch. Er hat ein Interview geführt über eine ganze Stunde mit Tucker Carlson. Hat dabei die russischen Interessen sehr, sehr gut vertreten in einer wohlgemerkt, also fremden Sprache. Hat das sehr, sehr gut gemacht. Und ja, was soll ich sagen? Inzwischen sind sie jetzt also nun gestartet und auch wieder angekommen und sie fahren offensichtlich dann, ich nehme mal aus Sicherheitsgründen, fliegen da schon Hubschrauber mit, aber keine eben Übertragung, Live-Übertragung auf irgendeinem Kanal. Vermutlich wird der ganze Luftraum eben gesperrt sein, wie wir auch gesehen haben, 50 Kilometer lang. Im Radius, ja, rund um im Prinzip diese ganze Begegnung dort. Das bedeutet keinerlei Möglichkeiten, dass irgendein Team von privaten, meinetwegen Fernsehsendern, mit einem Privathubschrauber aufsteigt, um da irgendwelche Bilder davon zu machen.

Uwe

Nein, das sowieso nicht. Das ist ja ein Luftwaffenstützpunkt dort.

Eli

Und ich glaube, die haben dort auch... Ja, aber auf dem Weg zum Stützpunkt. Gibt es keinen Weg zum Stützpunkt? Hast du das so verstanden, dass es direkt auf dem Stützpunkt gehandelt ist?

Uwe

Nein, nein, den gibt es schon. Lass mich doch mal zu Ende reden, Eli. Ich will auf was ganz anderes hinaus. Auf diesem Luftwaffenstützpunkt, da ist nach meinem Wissen auch mindestens ein AWACS-Flugzeug stationiert. Das heißt, das sind diese Fernaufklärungsflugzeuge, die in so und so vielen Kilometern Höhe stehen und über hunderte von Kilometern den Luftraum überwachen, ja. Das heißt, wenn die mindestens eines von diesen Flugzeugen haben, kann sich dort sowieso niemand, Anchorage oder auch nur der Gegend dort nähern, ohne dass das sofort gemeldet wird und dann entsprechend die Abfangjäger aufsteigen. Also insofern können da keine Journalisten oder sonst nicht was ohne Genehmigung rumfliegen. Das wird mit Sicherheit nicht funktionieren, auch nicht in 50 Kilometern Entfernung.

Eli

Okay, gut. Danke dir für diese Information. Meine Frage war wieder eine andere. Ich habe ja erwartet, es gibt ein Flugfeld abseits von dem Militärstützpunkt. Irgendwie bin ich nicht sofort davon ausgegangen, dass eine Boeing 747 auf einem Militärstützpunkt direkt im Prinzip ein Rollfeld hat und dort auch landen kann. Aber wenn das tatsächlich so ist, dass die bereits auf dem Militärstützpunkt gelandet sind, dann gibt es ja eigentlich gar keinen größeren Weg, den man irgendwie mitfilmen kann. Weil es halt eben nicht außerhalb von einem Flughafen einen Weg gibt zum Militärstützpunkt rein, sondern weil sie direkt auf dem Militärstützpunkt gelandet sind. Das war Hintergrund meiner Frage.

Uwe

Gut, jetzt wo du den Hintergrund stellst, dann ist die Frage auch verständlich.

Eli

Genau, richtig. Aber deshalb verstehst du, warum ich so ein bisschen skeptisch reingeguckt habe und nicht verstanden habe, warum du mir das alles jetzt erzählst mit den unterschiedlichen Jammern. Aber dass das natürlich passiert, das war zu erwarten. Wie gesagt, da war ich wahrscheinlich in der Aufregung ein bisschen eben zu, ja, irgendwie uninformiert. Vermutlich ist es also tatsächlich so, dass die sich direkt auf dem militärischen Stützpunkt eben getroffen haben und deshalb eben keine Reporter irgendwie etwas überfliegen können und wir irgendwelche Bilder aus der Luft bekommen. Gut, gucken wir kurz weiter in den Beitrag.

Gast

dort 290.000 Menschen. Aber so ganz einfach schnell mit der Anreise ist das dann doch nicht. Also für Donald Trump sind das gut 5.500 Kilometern und für Wladimir Putin aus Moskau übrigens auch 7.000. Also nicht mal einfach über die Beringstraße laufen. Man unterschätzt ja manchmal doch, wie groß eigentlich Russland ist. Schauen wir mal auf diese Militärbahn. wo das Ganze dann stattfinden wird. Ist also direkt nördlich von Anchorage auch gelegen. Vielleicht schauen wir uns das einmal an. Also da gibt es verschiedenste, es gibt die Armeestützpunkte, es gibt auch die Luftwaffe, die dort kombiniert sozusagen auch untergebracht ist. Das Ganze muss man sich vorstellen, Ermendorf-Richardson-Base, das ist quasi fast wie eine Kleinstadt auch. Da leben 32.000 Soldaten.

Eli

Gut, an dieser Stelle müssen wir wieder abspringen und zwar hierhin. Ich weiß nicht, ob das jetzt ein Standbild ist oder was. Ja, es ist nur ein Standbild. Aber irgendwie haben die sich zusammengesetzt. Und wir sehen jetzt die Besetzung, Uwe. Wir sehen Steve Witkoff, wir sehen Marco Rubio. Wir sehen eine mir unbekannte Person, ganz da hinten. Und wir sehen Trump, Putin. Wir sehen, was ist denn das für einer hier? Wir hatten sie doch gerade alle. Ich muss noch mal kurz in meine Übersicht blicken. Wer kann das denn sein? Der ist hier nicht auf meiner Liste.

Uwe

Also ich habe in meiner Liste den Marco Rubio, den Außenministern Scott Bessent, den Finanzminister Howard Lutnick, Handelsminister John Ratcliffe, CIA-Direktor.

Eli

Uwe, entschuldige, dass ich heute so despektierlich bin, aber das ist ja die lange Liste. Wer sind denn nur diese drei? Ich will einfach nur wissen, wer ist das?

Uwe

Ja, es kann ja einer von den sechs sein.

Eli

Okay, gut. Aber du weißt auch nicht, welcher. Konkret.

Uwe

Nein, so stecke ich da nicht drin, wen die da ständig in ihren Ämtern da neu haben, da wird ja auch gewechselt.

Eli

Ja, okay. Auf der linken Seite ist Uschakow, dann Lawrow und das ist hier, ah, Uwe, jetzt weiß ich, warum wir die nicht zuordnen können. Das sind die Übersetzer. Das ist der russische Übersetzer, ganz da hinten und das wird der amerikanische Übersetzer sein. Die sitzen immer direkt in der Nähe.

Uwe

Das macht Sinn, weil der ja auch ein bisschen, genau, der flüstert, die Übersetzer muss ja dicht bei dem Hauptredner sitzen.

Eli

Richtig, genau. Insofern hätte es nichts gebracht, dass du mir deine ganze lange Liste da irgendwie aufzählst, sondern man hätte einfach noch ein bisschen mitdenken müssen und jetzt haben wir unseren Gehirnschmalz beide bemüht und sind zur richtigen Lösung gekommen. Gut, was machen die hier? Die machen hier... eine Analyse, aber wie gesagt, unsere Analyse machen wir bitteschön selber. Wir gehen nochmal zurück, also in den Beitrag.

Gast

Zivile Kräfte, gegründet wurde das Ganze 1940 und hat dann eben auch im Rahmen, ja das...

Eli

Es geht heute drunter und drüber, liebe Freunde. Wir haben Bilder. Wir haben Bilder und deshalb muss ich jetzt hier reinschalten. Wir haben keinen Ton, ich höre auch nichts. Ähm... Kein Ton. Leider Gottes. Irgendwas werden die wahrscheinlich miteinander bereden. Gehe ich mal fest davon aus. Die sind beim Alaska-Gipfel auch, die haben ihre eigene Kamera auch mit am Start. Jetzt sind sie auch drin.

Gast

Na ja, Basis Elmendorf-Richardson, wo eben US-Präsident Trump und Wladimir Putin ihr Gespräch führen, werden eben nicht wie ursprünglich angekündigt nur die beiden mit einem Dolmetscher, sondern auf beiden Seiten sind noch zwei weitere Menschen vertreten. Auf der US-amerikanischen Seite ist das Außenminister Marco Cuomo. Rubio und der Trump-Berater Steve Witkoff. Und auf russischer Seite ist es Sergej Lawrow. Und den dritten haben wir tatsächlich hier noch nicht erkennen können. Dazu natürlich die beiden Dolmetscher. Das ist der Dolmetscher! Hier sehen wir nochmal den Kresseraum, wo wir ja auf eine Pressekonferenz warten. Wobei es zur Stunde noch nicht einmal klar ist, ob diese Pressekonferenz wirklich von beiden gemeinsam gegeben werden wird oder nur von Trump alleine.

Eli

Genau, also die wissen auch nicht mehr als wir. Das ist spannend, wenn alle im Prinzip zusammen da rüber gucken. Ja, finde ich witzig. Gut, hier sitzen sie aber alle nochmal zusammen. Vorhin hat sich angefangen, dieses Standbild, das wir die ganze Zeit hatten, zu bewegen. Wir gucken da nochmal rein. Wie gesagt, kein Ton. Bestimmt ebenfalls irgendwie aus Sicherheitsgründen so abgesprochen. Jetzt keine technische Fehlfunktion bei mir oder wer auch immer den Livestream überträgt, in den wir wiederum reingucken. Pursuing Peace, die sitzen also dort in kleinerer Runde und das ist schon deshalb spannend, weil wie gesagt, man muss ja auch ein bisschen einen optischen Eindruck bekommen, ob man unter diesen Zuständen dort einen Frieden aushandeln kann für einen der kompliziertesten Kriege der jüngeren Geschichte. Stellt euch vor, ihr sitzt jetzt dann da in diesem Raum und macht Frieden. Es ist nicht so glamourös, die sitzen auf diesen wahrscheinlich unbequemen Stühlen, kein Sessel, kein gar nichts. Und die sind gerade tausende Kilometer geflogen. Jetlag und alles. Und jetzt muss es losgehen. Verrückt. Aber allein diese Bilder, dass diese zwei zusammensitzen. Mit irgendjemand reden die schon, aber wir haben da leider keinen Ton. Wahnsinn. Uwe, Körpersprache? Meta-Analyse?

Uwe

Ja, also beide sitzen so ein bisschen unbequem dort, das sieht man deutlich. Also sprich, sie müssen sich schon ein bisschen anstrengen, da gerade zu sitzen. Also irgendwie geht das da noch nicht so recht voran. Also sprich, das ist hauptsächlich jetzt eigentlich mehr so eine Art Kameratermin.

Eli

Ja, genau, das stimmt. Das sieht man, dass die im Prinzip posieren. Ich würde sagen, das ist so eine Art Pose, die die machen eben für die Presse. Ja. Genau, da wollte ich nochmal hin. Jetzt gibt es nämlich wieder Bewegung in demselben Bild, in demselben Raum. Und so sieht das aus, wenn die halt hin und her schalten. Und jetzt wieder das Standbild. Na gut, die Welt wird halt natürlich hinblicken, aber die Welt wird daran natürlich nicht teilnehmen. Das machen diese Jungs schon untereinander.

Gast

Und unsere Russland-Korrespondenten Christoph Wanner dazu. Christoph, wenn man das Ganze jetzt aus russischer Sicht beurteilt, eigentlich hat Wladimir Putin doch genau die Bilder bekommen, die er wollte. Die ganz große Bühne, den roten Teppich, den Handshake mit Trump und dann die gemeinsame Fahrt, Heiligtum muss man ja fast sagen, dem Biest.

Eli

Ja, Frage an dich, Uwe. Was brauche ich mir den Wanner da anzuhören, wenn ich dich habe? Ihr seht auch ein bisschen ähnlich aus, ihr zwei. Hat Putin das bekommen, was er wollte?

Uwe

Ja, also ich habe mal so, sicherlich wollte Putin, hat ja über all die Jahre immer gesagt, dass er kommunikationsbereit ist, auch wenn er gleichzeitig eben die Waffen hat sprechen lassen. Und Gesprächsbereitschaft gehört nun mal dazu. Er war bisher ein Parier in den letzten Jahren. Niemand im Westen wollte mit ihm reden. Jetzt redet er alleine mit dem mächtigsten Mann und wird von dem noch persönlich auf dem Flugfeld empfangen. Wird sogar eingeladen von dem. Das ist also doch ein solcher Affront gegen die ganzen EU-Mitglieder. sag ich mal, Schiffspolitiker, die ja eben diese Ausschließungspolitik hatten, die Brandmauer gegen Russland, mit dem man nie, mit Putin darf man nicht reden, weil der ist wahnsinnig, das ist ein Verbrecher und und und. Und jetzt wird natürlich dieses Ereignis, wird ja auch schlecht geredet werden, nach dem Motto, dass Herr Trump dem Putin jetzt die Tür geöffnet hat und quasi ein Autokrat und Gewaltherrscher nun ja seine, ja die die Tür zum internationalen Parkett offen hat, nach dem Motto, das ist ja eine Einladung für andere Machtpotentaten. Richtig.

Eli

Im Hintergrund, was ich gerade eingespielt habe, war schon eine kleine Übersicht, die uns die Biene geschickt hat, vielen herzlichen Dank, unsere Moderatorin, die da visualisiert hat, wo die sich jetzt eigentlich alle treffen. Jetzt haben wir auch den Ton von der Aufnahme, die uns vorher noch ohne Ton präsentiert worden ist. Die Frage ist, werden wir jetzt die Fragen hören, die die Reporter gestellt haben? Keine Fragen. Die sitzen einfach nur da und werden abfotografiert.

Gast

Wie der Putin hier reagiert, ja, als die Journalisten alle loslegen.

Eli

Guck dir das Gesicht mal an. Thank you press, da geht er von hier total gechillt hin zu, also was wollen die alle?

Gast

Irgendwas hat er dann gerufen.

Eli

Die hauen da, da gibt es ja Aufnahmeleiter oder halt im Prinzip Veranstaltungsleiter, Verhandlungsleiter, wie auch immer. Die müssen jetzt die ganzen Journalisten-Leute da raushauen. Das muss heftig sein. Das sind sie ja alle, die dann im Prinzip nachher da sitzen und diesen Raum dort befüllen.

Gast

Und die wollen natürlich alle ihre Fragen loswerden und irgendwie halt eben klarkommen.

Eli

Gut, noch einmal also zurück, während ich das im Hintergrund einsuche. Wie heißt die? Uwe, hilf mir nochmal. Wie heißt diese Base? Elman Space?

Uwe

Keiner weiß es. Elmenhorst, glaube ich. Oder Ermenhorst.

Eli

Elmenhorst Base.

Gast

Elmenhorst, Alaska.

Eli

Ich suche es gerade. Nee, das gibt mir hier irgendwie Deutschland raus. Jetzt muss ich doch tatsächlich nochmal nachgucken, wo das überhaupt ist. Elmendorf. Militärbasis Elmendorf. Tatsächlich.

Gast

Genau.

Eli

Weil diese Visualisierung, die wäre jetzt vielleicht ganz sinnvoll. Und zwar in Air Force Base. Die sind auf diesem Flugfeld. Mir wird hier direkt angeboten, da irgendwie ein Hotel zu buchen. Das will ich natürlich nicht. Ich wollte eigentlich hier hin. Wir sind hier also quasi in Alaska. Und Wir sind auf der Weltkugel in Anchorage und wir fliegen da rein und abseits von Anchorage, ein bisschen im Norden, ist also quasi nun hier dieses Gebiet. Wenn ich das jetzt ein bisschen mir anschaue, dann sehe ich... Hier sehen wir das, lieber Uwe, dass wir das hätten erwarten können, dass da niemand groß irgendwelche Aufnahmen noch parallel mitmacht, weil wie gesagt, das ist eben eine Air Force Base. Irgendwie haben wir da beide nicht zugehört. Natürlich ist die für Flugzeuge perfekt ausgelegt. Hätte man auch irgendwie nehmen können. Wir waren beide aufgeregt. Ja, und deshalb eben sind die gar nicht erst durch die ganze Stadt gefahren. Wenn zum Beispiel Steve Witkoff nach Moskau gekommen ist, Hintergrund für die Zuschauer, dann wurde der vom Flughafen aus, auf welchen immer der drei Moskauer Flughafen angekommen ist, die ganze Kolonne mitgefilmt, verfolgt, ja, und dann war das schon ein ganzes Event. Aber hier treffen die sich ja unmittelbar in der Nähe von dem Raum, richtig, also physisch dem Raum, in dem die sich dann halt alle auch zusammensetzen werden. Genau, wartet mal, und dann hatte ich hier diese Aufnahme, die hier, die das noch einmal illustriert. Gut, den Ton mache ich aus, sonst wird uns wieder alles hier demonetarisiert. Das ist alles viel zu schnell hier, warte mal, ich mach das mal langsamer. Wer hat denn dieses Video gemacht? Oh Gott, das ist ja ein bisschen alles Anfänger. So, jetzt, da geht's rein. Und da treffen die sich. Mega Matt, vielen herzlichen Dank für eine Unterstützung auf D-Live. Das ist dieser Raum, Quarters One. Dieses Gebäude, so ein Nebengebäude, in dem man sich halt eben trifft. Nicht sehr glamourös, Uwe. Ist kein irgendwie Staatspalast oder sowas. Sehr, sehr rustikal, funktional.

Uwe

Logisch, es ist ja flughafennah. Es ist ja eh dort jetzt nicht so die große Metropole, auch mit 300.000 Einwohnern, sondern es ist ja Alaska. Es ist ein bisschen dörflich. Richtig.

Eli

Naja, zumindest ländlich. Dörflich vielleicht nicht. 200.000 ist jetzt kein Dorf.

Uwe

Aber ländlich ist es auf jeden Fall, das sieht man da.

Eli

Und vor allem hier, guck mal, das sind ja irgendwelche logistischen Hinterhöfe oder zumindest eben Hinterfassaden, die man da eben zeigt. Da werden die sich jetzt natürlich nicht treffen. Aber im Sinne von, es ist einfach nur alles spannend für den ganzen Kontext. Alle Leute, die denken, diese Staatsoberhäupter, Milliarden über Milliarden, schwer, sowohl der eine als auch der andere, die würden sich da treffen und irgendwie in einem Elfenbeinturm zusammen denieren und danach irgendwie eine Show genießen und danach würden die sich zusammensetzen und in einem weißen Gewand über die Zukunft der Welt schwadronieren. Nee. Die sitzen in einem kleinen, stickigen Raum zusammen mit anderen Leuten, haben den ganzen Druck der ganzen Welt auf ihren Schultern und müssen jetzt irgendwas da fabrizieren. Das ist definitiv nicht einfach. Uwe, warst du schon mal bei solchen Verhandlungen dabei? Ich meine, wie stellst du dir das vor, was die jetzt dort machen? Wir haben es ja vorhin gesehen, wie die zusammensitzen.

Uwe

Also bei solchen Verhandlungen war ich selbstverständlich nicht dabei, weil ich ja kein Politiker bin. Aber ich kenne das aus geschäftlichen Bereichen von Leuten, die große Firmen haben. Und wenn dort Tagungen sind, dann ist das in der Regel so. In Luxushotels, weil es ja eben um wirtschaftliche Angelegenheiten geht, da wollen die Leute glänzen. Das wird hier eben jetzt nicht der Fall sein. Man hat extra einen Standort wohl gewählt, der besonders sicher ist. Denn wer wollte jetzt schon einen Luftwaffenstützpunkt angreifen?

Eli

Mhm, richtig. Also da ist auf jeden Fall Sicherheit die alleroberste Devise und Funktionalität, damit man eben das Gespräch tatsächlich eben auch auf den Weg bekommt, anstatt sich Sorgen zu machen. Weil natürlich, wenn man sorgenvoll dort ankommt, dann kann man sich ja gar nicht darauf konzentrieren, was man da überhaupt verhandelt, wenn man die ganze Zeit über seine Schulter gucken muss und erwarten muss, dass da irgendwelche CIA... Da wären auch immer Terroristen halt eben um die Ecke gekommen, um einen zu... Ja und vor allen Dingen ist es ja auch sehr kurzfristig anberaumt worden.

Uwe

Also ich weiß, dass als damals Barack Obama nach Berlin kam, das ist ja schon vier Wochen vorher, war ja schon seine Security hier und hat alles Mögliche geklärt. Und hier ist es jetzt innerhalb von wenigen Tagen gelaufen. Das heißt, in einen Ort zu gehen, wo man gar nicht die Zeit hat, alles vorzubereiten, ist ja im Grunde genommen logistisch gar nicht durchführbar. Wir wissen, dass eben die Delegationen bei solchen Fadenstrahlungen 100, 250, meint man auch 200 Leute pro Seite sind. Und dann kommt ja noch die ganze Security kommt ja noch obendrauf. Und wir reden jetzt nur von dem ganzen Beraterstab. Die ganzen Unterhändler und wer da alles ist. Und die Security ist einmal natürlich die Polizei vor Ort, aber die wird ja dann quasi nur in Laufburschenpositionen gegeben oder gebracht, weil nämlich die professionellen Security-Kräfte der Gäste, die haben ja ihre eigenen Vorstellungen. Und dann muss eben der Gastgeber statt oder die Gastgeberstadt, die muss sich danach richten, weil sonst kommt der Gast eben nicht.

Eli

Ja, aber da haben wir ja die Bürgermeisterin schon erlebt, ja, und die hat ja bereits gesagt, die freuen sich darauf und die haben das eben irgendwie noch gewuchtet bekommen, auch wenn es natürlich sehr kurzfristig ist. Vergiss nicht, lieber Uwe, als Barack Obama gekommen ist, war das erstens, ich glaube, in seinem Wahlkampf, das allererste Mal, dass er nach Berlin gekommen ist und dann der Superstar war und die ganze Straße des 17. Juni übrigens voller war als am 1. August 2020 für Barack Obama. Also das war Wahlkampf und das war vor allem Friedenszeiten. Während jetzt sind diese Länder eigentlich de facto, Uwe, das darfst du nicht vergessen, miteinander im Krieg. Weil, machen wir uns nichts vor, die Ukraine kämpft nicht gegen Russland. Russland versucht, Amerikas Einfluss vor seiner Haustür zu bekämpfen, in der Ukraine. Die kämpfen gegen Ukrainer, aber die sind hochgerüstet mit amerikanischen Waffen und die sind vor allen Dingen indoktriniert mit amerikanischer Propaganda. Also im Prinzip kämpfen sie bis zum letzten Ukrainer oder solange bis den, Achtung, Amerikanern das Geld ausgeht. Und die treffen sich also in Kriegszeiten auf feindlichem Territorium. Was sagt das wiederum aus über Putin, der jetzt also wagt, diesen Schritt zu gehen?

Uwe

Ja, es zeigt einerseits, dass Putin eben doch sehr selbstsicher ist. Also einerseits kann er für seine Sicherheit wohl auch selber sorgen. Und zweitens denke ich, dass er glaubt, dass er wahrscheinlich die besseren Karten in der Hand hat. Also zumindest ist die bloße Anwesenheit bei diesem Treffen für ihn auf jeden Fall ein Gewinn. Und da ja schon das Motto eben Pursuing Freedom ganz klar zeigt, dass beide Parteien eben Richtung Frieden gehen wollen, ist das eine positive Absichtserklärung. Und da kann man doch was mit aufbauen. Und mehr ist doch an der Stelle... Doch objektiv gar nicht zu erwarten, dass zwei so stark verfeindete Kräfte eben tatsächlich sich mal begegnen und sagen, wir wollen das Beste draus machen.

Eli

Danke für diese Einschätzung. Schließ gleich mal mit an. Irre ich mich oder wirkt Donald Trump total gelangweilt? Sowohl vorhin, wie er aus dem Flugzeug gekommen ist, wie er sich auf diesem Stuhl da präsentiert hat. Ist das jetzt, sage ich mal, sein Pokerface oder wirkt der Mann so, als wenn er gar nicht dort sein möchte?

Uwe

Ich glaube, er muss einfach jetzt das Pflichtprogramm absolvieren. Wir wissen, dass er eher so ein ungeduldiger Typ ist. Ich schätze, das dauert ihm schon zehn Minuten zu lang.

Eli

Könnte durchaus sein. Schließ bitte jetzt nochmal an. Jetzt haben wir Gelegenheit dazu. Entschuldige, dass ich dir vorhin so über den Mund gefahren bin. Wer ist in der amerikanischen Delegation?

Uwe

Wer ist in der amerikanischen Delegation? Also da muss ich mal selber nochmal genau gucken. Das sind also einmal der Finanzminister, dann ist es natürlich der Außenminister.

Eli

Außenminister, den sehen wir hier.

Uwe

Außenminister Rubio, dann ist der Scott Bessent, der Finanzminister dabei. Dann ist der Handelsminister Howard Lutnick dabei. Also auch zwei Leute mit Handel, hatten wir bei den Russen auch, ja. Und dann ist der John Ratcliffe, CIA Director dabei.

Gast

Guck mal.

Uwe

Und dann haben wir Steve Witkoff, den Sondergesandten für Friedensmissionen. Okay, der ist ja in den letzten Tagen öfter durch die Presse gegangen. Dann den Verteidigungsminister Pete Hegseth und den Vorsitzenden der Vereinigten Stabschefs General Dan Caine. Also sprich, das ist Militär. Also wir haben zwei Außenmilitär, den Geheimdienstchef, dann eben den Sonderverhandler Witkoff bei Finanz- und Handelsminister und einen Außenminister. Also es ist auf jeden Fall eine hochkarätige Besetzung von Seiten der USA, genauso wie von Seiten Russlands. Und wir sehen hier eben auch zwei Leute, die mit Geld zu tun haben. Also es ist eindeutig, alleine aus dieser Besetzung, dass beide Parteien vorher vereinbart haben, dass sie was mit Handel miteinander machen wollen.

Eli

Ich denke, Uwe, ich löse. Ding, ding, ding, ding, ding. Ich möchte lösen. Die werden heute keinen Frieden. Die brauchen ja einen Zwischenstand. Das ist übrigens die russische Delegation. Also die wirkt mir kleiner als das, was du gerade auf amerikanischer Seite aufgezählt hast. Aber vielleicht haben wir auch einfach nicht alle auf den Schmierzettel gepasst. Alles gut, alles gut, alles gut. Warte, lass mich mal meinen Gedanken sagen, bevor ich es vergesse. Ding, ding, ding, ich möchte lösen. Die haben ja gesagt, entweder es gibt gar keine Ergebnisse heute, weil das wirklich nur ein Begegnungstreffen ist, oder aber es muss irgendwelche, sie haben ja die Erwartungen gedämpft, Zwischenergebnisse geben. Und ich glaube, sie werden die zweite Option lösen. Also jetzt keiner, oder wählen. Es ist kein riesengroßer Frieden, jetzt schon, heute Abend, nach den sechs Stunden Marathonsitzung, die jetzt kommen, in Aussicht. Aber die Zwischenbilanz wird sein, wir haben uns wenigstens in wirtschaftlichen Fragen angenähert. Und das ist schon mal die Grundlage dafür, dass beim zweiten Treffen man dann auch über militärische Fragen spricht. Zu allererst wollte man der Presse und der Weltöffentlichkeit präsentieren, man kann überhaupt miteinander und damit man nicht ganz mit leeren Händen nach Hause geht, wird man eben Wirtschaftsfragen debattieren und Wirtschaftsfragen präsentieren. Die Leute werden natürlich einen faden Nachgeschmack im Mund haben, weil jeder wartet darauf, dass die militärischen Entscheidungen treffen, aber ich nehme mal an, darauf werden wir eben noch weiter warten müssen. Was hältst du von dieser Theorie?

Uwe

Ja, die Theorie halte ich für sehr flüssig. Darüber hatten wir auch gestern schon gesprochen, dass im Grunde genommen, was die militärische Seite betrifft, für Putin im Moment noch keine Notwendigkeiten bestehen, sich auf Verhandlungen einzulassen. Das weiß Amerika natürlich genauso. Und insofern muss man irgendwas anders machen, weil sonst würde die Verhandlung ja sinnlos gewesen sein. Und so kann man eben das Image-Argument, die Türen sind geöffnet, wir gehen den Weg Richtung Frieden, das kann man aufrechterhalten, kann Handelsgespräche anbahnen, kann sagen, okay, beim nächsten Treffen wollen dann auch Herr... Selenskyj und vielleicht Vertreter der EU mit dabei sein, dann ist dann der zweite Schritt und dann sehen wir mal weiter. Insofern denke ich, das ist eine optimale Lösung, sodass man wirklich sagen kann, den großen Schritt, den konnten wir noch nicht machen, das ist ein erstes Gespräch, aber es ist mehr als ein bloßes Kennenlerngespräch und insofern ist es nicht belanglos.

Eli

Mhm, richtig. Ich sage das einfach nur deshalb, liebe Zuschauer, weil überall, überall in den letzten 48 Stunden wurde uns ja im Prinzip die Hoffnung oder die Luft aus den Segeln genommen. Gedämpfte Hoffnung, gestiegene Erwartungen. Wenn du NTV guckst, lieber Uwe, dann wirst du vielleicht heute auch den einen anderen Kommentator gesehen haben, der da gesagt hat, man hat kleine Erwartungen, aber große Befürchtungen. Und das fand ich eigentlich auch sehr, sehr passend, weil die Befürchtung ist natürlich, dass die in Anführungszeichen nicht zum großen Schuss kommen. Aber der kleine Schuss, das ist halt eben nichtsdestotrotz, ich will nicht sagen, der kann auch tödlich sein, aber das ist trotzdem ein Schuss, das ist ein Anfang, das ist ein Beginn von etwas. Das kann man nicht vollkommen negieren. Da ist also etwas passiert.

Uwe

Ja, aber es ist eben auch so, dass die Leute dann jetzt allgemein nach meiner Meinung völlig falsche Vorstellungen haben, wie solche Behandlungen bei aktiven Kriegen verlaufen werden. Es ist ja nicht so, dass man einfach hingeht, nachdem man monatelang und jahrelang gekämpft hat, und morgen machen wir Schluss. So läuft das einfach nicht. Sondern in der Regel gehen die Verhandlungen über Wochen und Monate. Und dann wird bestenfalls erstmal an bestimmten Teilabschnitten, wo besonders hart gekämpft wird, Da sagt man, okay, da stellen wir mal für 24 Stunden, machen wir mal eine Feuerpause. Und dann können die Toten aus der Kampfzone geholt werden. Und dann werden vielleicht noch ein paar Gefangene ausgetauscht. Und übermorgen, in 48 Stunden kämpfen wir dann weiter. Aber wir haben wenigstens erstmal eine kleine Pause gehabt. Das heißt, solche Feuerpausen an Teilabschnitten, das wäre schon ein erster Erfolg in klassischen militärisch-diplomatischen Verhandlungen. Und später können solche Feuerpausen dann auch zu partiellen Waffenstillständen führen. So nach dem Motto, an dem Bereich wird überhaupt gar nicht mehr gekämpft. Das heißt aber nicht, dass überall nicht gekämpft wird. Das wäre ja noch eine Stufe weiter. Und erst dann, wenn nirgendwo mehr gekämpft wird, Dann kann man irgendwann mal darüber reden, dass vielleicht auch die Unterhändler mal einen Friedensvertrag vorbereiten. Aber diese Schritte dauern historisch in der Regel Monate, Monate bis Jahre. Also irgendjemand, der glaubt, nur weil zwei Oberführer zusammentreffen, ist morgen der Krieg vorbei, der sollte einfach mal ein bisschen Geschichtsbücher lesen.

Eli

Angesichts dessen, dass es sich ja eigentlich um einen dritten Weltkrieg handelt, der sogenannte globale Wertewesten, schließt ja viele große Teile der ganzen Welt mit ein, dass sie also alle gegen Russland kämpfen hier, kann man von einem dritten Weltkrieg irgendwo sprechen. Und wenn der erste und zweite Weltkrieg diesbezüglich eine Vorlage gewesen sind, dann kann man sagen, auch die Friedensverhandlungen im ersten Weltkrieg haben sich gezogen. Und auch die im Zweiten Weltkrieg sind erst wirklich gekommen, mit unglaublichen Schmerzen verbunden und Leid und dann auch erst nach wirklich einer Einnahme eines ganzen Landes. Insofern, auch das ist ja weder in der Ukraine noch in Russland aktuell in irgendeiner Aussicht geschweige denn passiert. Und auch dann haben sich im Prinzip die Gespräche vermutlich nicht innerhalb von Minuten, sondern eher Stunden eben bewegt, bis man da irgendetwas erklären konnte. Von der allerersten Zusammenkunft bis hin zu den Potsdamer Abkommen, die dann ja, wie gesagt, Irre ich mich oder waren die Jahre später sogar, nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Genau, bis man also de facto den Frieden wieder neu sortiert hat eben in Europa. Also es ist eine sehr langwierige Angelegenheit und alle, die denken, dass das jetzt schnell vorbeigeht, na gut, die haben halt eben einfach leider Gottes unrealistische Erwartungen. Trump hat noch zuletzt irgendwas gesagt. Huch, Entschuldigung, gehen wir mal hier rein. Befürworten Sie deutsche Waffenlieferungen an die Ukraine. Ist ja auch schon mal spannend. 57% halten es für richtig, 34% für falsch.

Gast

Nochmal reinhören, was Donald Trump im Flug gesagt hat, als er in der Air Force One war auf dem Weg nach Alaska. Ich will einen Waffenstillstand und zwar schnell, am besten noch heute. Alle sagen, das sei nicht möglich, aber ich will das Töten stoppen. Letzte Woche haben mehr als 7000 Menschen in der Ukraine ihr Leben verloren. Das ist verrückt.

Eli

Uwe, er möchte einen Waffenstillstand schon heute. Ich meine, ich weiß, wir haben gerade eben dagegen argumentiert, aber ist der Typ ein Träumer oder kann sein Traum in Erfüllung gehen?

Uwe

Er wollte ja auch den Krieg innerhalb von 24 Stunden beenden und hat das dann insgesamt 45 Mal gesagt, wie irgendjemand ausgerechnet hat, auf so und so viele Veranstaltungen, bevor er dann Präsident wurde. Und im Nachgang hat er gesagt, es war ja nur allegorisch oder bildlich gemeint, nach dem Motto, das war ja nicht ernst gemeint. Und genauso wird es hier auch sein. Das heißt, er verkauft eben die Katze im Sack. Er übertreibt ja immer, sowohl was seine Drohungen betrifft, die er dann zur Hälfte wieder zurücknimmt, sobald der andere Widerstand leistet. Und so macht er es auch mit den Erfolgen. Schreibt alles wunderbar schön und wenn es dann nicht klappt, dann ist entweder der andere in Schuld oder er hat es nicht so gemeint oder in Wirklichkeit hat er seine Meinung wieder geändert. Also insofern, solchen Worten, die darf man einfach nicht glauben. Das ist einfach, einfachstes, ja ich sag mal Werbegesülze, um einen guten Eindruck zu machen. Mehr ist es nicht. Es ist noch nicht mal Marketing, es ist nur ein dummer Werbespruch. Und wer darauf reinfällt, dem kann man ja auch nicht helfen.

Eli

Richtig. Erinnere dich zurück, ich habe dich ja vorhin gefragt, ob der Trump so einen Eindruck macht, dass er irgendwie, ich will nicht sagen typiert ist, aber so ein bisschen angefasst ist und irgendetwas nicht so richtig läuft, wie er sich das vorgestellt hat. Er wirkt irgendwie, der Engländer sagt so uncomfortable, wie als wenn ihm irgendetwas unangenehm wäre. Zumindest ist er von der Körpersprache her nicht ganz so entspannt wie Putin, der ja sein Land im Krieg eigentlich weiß und im Prinzip angespannter sein müsste, jetzt rein von der Logik her. Und jetzt lese ich hier bei der Bild-Zeitung, wie gesagt, keine Ahnung, ob das stimmt oder nicht, die schreiben auch viel Scheiß, Chaos vor Gipfelstart. Wilde Szenen vor Verhandlungsbeginn. Zunächst sind Journalisten mit im Raum, schreien Trump und Putin ihre Fragen entgegen. Putin schaut irritiert in die Runde, zieht Grimassen und scheint jemandem etwas zuzuholen. Das sind die Szenen, die wir vorhin gesehen haben. Als ein Reporter Putin zuruft, ob er aufhören werde, Zivilisten zu töten, grinste Putin und deutete auf sein Ohr. Das war in der Szene zuvor, als die da gestanden haben, auf diesem kleinen Podest da, mit dem Flugzeug noch im Hintergrund. Offenbar ist das selbst Trump zu chaotisch. Das ist das Spannende. Nach einigen Sekunden werden Presse- und Kamerateams aus dem Konferenzraum geworfen. Live-Signale und Ton brechen ab. Also das ist wirklich halt nicht, also die treffen sich nicht in aller Ruhe, sondern sage ich mal, die wabernde Hektik, ob dieses Konflikts, die hat offensichtlich auch Eingang gefunden, in deren zumindest Vorverhandlungen oder was auch immer da eben gelaufen ist. Das denke ich mal, muss man schon sagen.

Uwe

Ich möchte nochmal auf diese Erwartungen eingehen. Ich habe gerade mal hier recherchiert, wie lange die statistischen Durchschnittswerte sind von... wie lange es bis zu einer politischen Einigung dauert. Und da haben wir, in der Regel dauern solche Kriege sieben bis zehn Jahre. Also sprich, wenn der Krieg anfängt bis zur Einigung und bezogen ist das jetzt auf die durchschnittliche Dauer von innerstaatlichen Kriegen, Seit 1945. Das heißt, wenn einer einen Krieg anfängt bis zum Friedensschluss dauert es sieben bis zehn Jahre im Schnitt. Und bei der Hälfte aller Konflikte gab es niemals einen formellen Friedensvertrag.

Eli

Aber dann gab es auch keine formelle Angriffserklärung. Also früher hat man sicher Kriege erklärt, inzwischen greift man einfach an.

Uwe

Ja. Und dementsprechend können wir also sagen, okay, wir sind jetzt drei Jahre im Krieg. Das ist also gerade mal so ungefähr die Hälfte der mittleren Dauer. Das heißt, dass es jetzt anfängt mit Friedensgesprächen, ist sicherlich schon mal ein Vorteil. Und dass man nicht erst im siebten Jahr anfängt. Und dann ist eben die Frage, wie lange dauert es? Und hier, ich gucke gerade nochmal, Ableitung für den Ukraine-Krieg, Waffenstillstand oft innerhalb von ein bis drei Jahren nach Erreichen einer militärischen Pattsituation.

Eli

Die KI hat sich schon den Ukraine-Krieg angeguckt und hat schon in die Zukunft extrapoliert, wie lange das in der Ukraine dauert?

Uwe

Ich verstehe dich gerade nicht. Aufgrund von historisch vergleichbaren Territorialkonflikten wie in Bosnien, Zypern und so weiter. Und dann heißt es, für die Ukraine bedeutet das realistisch, selbst beim Freeze 2026 könnte ein Friedensvertrag bis Ende der 2020er Jahre kommen oder nie.

Eli

Okay. Naja, nie ist unwahrscheinlich, weil wie gesagt, früher oder später geht der eine oder andere Seite die Puste oder das Geld aus.

Uwe

Ja, aber wir reden ja vom Friedensvertrag und bei der Hälfte der Kriege gab es keinen Friedensvertrag. Also insofern ist die Wahrscheinlichkeit, dass es einen gibt, statistisch gesehen 50-50.

Eli

Richtig, aber trotzdem wird ein Frieden kommen, selbst ohne Friedensvertrag. Darauf wollte ich hinaus. Todesstoß für internationale Sicherheitsordnung wäre das, wenn wir einen permanenten Konflikt dort hätten, so wie im Nahen Osten, wo die Palästinenser eben mit den Israelis nicht klarkommen und umgekehrt. Die Welt zittert vor diesem Trump-Putin-Gipfel, wurde gestern schon gesagt. US-Gesandter bringt die Ukraine oder für die Ukraine eine koreanische Lösung mit ins Spiel. Koreanische ist auch spannend, weil da geht es ja wahrscheinlich um Nord- und Südkorea, wie die sich da im Prinzip geteilt haben und eine demilitarisierte Zone untereinander haben. Lass mich mal ganz kurz vorlesen, dann kannst du das ja mal analysieren. Lass mich mal ganz kurz vorlesen, Uwe, weil ich hatte es doch gar nicht auf dem Schirm. Ja, mach mal. Also das Dilemma ist, dass beide Seiten keinen Quadratmeter des derzeit kontrollierten Gebietes räumen wollen. Möglicher Ausweg die koreanische Lösung mit einer entmilitarisierten, auf beiden Seiten streng bewachten Zone eben als Puffer. Ein eingefrorener Konflikt also, ohne dass es einer, das passt perfekt ins Thema von dem, was du gerade gesagt hast, ein eingefrorener Konflikt also, ohne dass es einer völkerrechtlichen Anerkennung von Gebietsansprüchen bedarf, die die ukrainische Verfassung verbietet, diesen Prozess. Bitteren Ausweg hat die US-Sondergesandte für die Ukraine, Ex-Generalleutern Keith Kellogg, 81 zuletzt ins Spiel gebracht. Das Ergebnis wäre ein befriedeter Konflikt mit eisernem Vorhang 2.0, aber kein echter Frieden.

Uwe

Ja, und da sehen wir eben, also jeder, der glaubt, man könne das innerhalb von 24 Stunden machen, ist einfach jemand, der keine Ahnung hat, wovon er redet. Und dass es eben so eine eingefrorene Frontlinie und Krieg geben kann, das sehen wir eben an so einem Beispiel wie Nord- und Südkorea. Und das dauert jetzt wie viele Jahre? 54 oder wie lange ist es her?

Eli

Über 54. 54 war der Konflikt.

Uwe

Also 1954 war der Konflikt. Das ist jetzt quasi, wenn ich mal selber rechne, das ist ja schon 80 Jahre oder so. Und dementsprechend muss man sagen, ja gut, man könnte sagen, auch wenn es eingefroren ist, dann ist ja wenigstens kein aktiver Krieg. Aber trotzdem ist es eine völkerrechtlich ungelöste Situation, die irgendwann mal geklärt werden muss. Richtig.

Eli

Spannend ist, dass die ganze Welt jetzt nun wie gesagt darauf blickt und jetzt überschlagen sich die Ticker inzwischen nicht mehr, weil jetzt sind die Türen zugegangen und wir sehen im Prinzip auch in den Bildern, die ich euch ansonsten nur hier in dem kleinen Minibild einblende, dass da keine Bewegung mehr drin ist. sondern die proben jetzt eigentlich nur noch die Technik für den Fall, dass die überhaupt aus diesem Raum rauskommen, um eine Zwischenbilanz zu ziehen oder um ein endgültiges Ergebnis irgendwie zu präsentieren. Aber bis dahin kann sich das ewig ziehen. Ich weiß nicht, wie ich das zu verstehen habe. Ist das jetzt nur das Tet-a-Tet-Treffen, das sechs Stunden dauern kann, bis zu sechs Stunden, wie die russische Delegation gesagt hat, oder wird das erste Treffen dieser Dreierdelegationen sehr viel kürzer sein, bevor man dann in die längeren Verhandlungen geht? Man weiß es eben nicht. Und da steht uns eine lange Nacht bevor, zumindest eben nach deutscher Zeit. Trump und Putin sprechen doch nicht unter vier Augen miteinander, sagt der letzte Stand vom Spiegel. Der Überblick vor 30 Minuten, die sind also zusammengekommen, führen nun ihre Gespräche unter anderem zu einem möglichen Waffenstillstand. In Russlands Krieg gegen die Ukraine und zwar nicht wie angekündigt in einem One-on-One-Treffen, sondern mit je drei Vertretern. Danach ist, ach hier, das ist spannend, guck mal hier, also die können das natürlich alles nochmal über den Haufen werfen, aber danach ist für 1.30 Uhr, 1.30 Uhr deutscher Zeit, deutscher Zeit, nachts, das ist in drei Stunden. eine gemeinsame Pressekonferenz von Trump und Putin geplant. Insofern, das gibt mir Gelegenheit, darauf hinzuweisen, liebe Zuschauer, dass ich genau damit gerechnet habe und dass ich einen extra Stream angelegt habe, der da heißt Putin und Trump Presse. Und wir werden diesen Stream anschließen müssen an was auch immer eben über diesen Abend noch passiert. Weil eigentlich wollte ich um 22.30 Uhr in einer halben Stunde mit der Community mich unterhalten. Wir haben auch schon zwei Wochen lang inzwischen nicht mehr gequatscht. Ich glaube, das werden wir tun. Insbesondere, da sich wirklich diese Gespräche eben ziehen werden. Das bedeutet, die Sendung, die ihr jetzt seht, wird in ungefähr 30 Minuten zu einem Ende kommen. Danach machen wir eine Zwischensendung für alle, die noch wach bleiben wollen und mit mir über dieses Thema weiter reden wollen. Oder jedes andere Thema, das euch heute gerade berührt und ähm, passioniert, offenes Mikrofon. Und dann werden wir wiederkommen, aber offensichtlich sogar noch später als erwartet. Ich habe für 0.30 Uhr terminiert, vermutlich wird es erst 1.30 Uhr werden, also wirklich für die Nachteulen. Die wiederum, die unsere Sessions kennen, im Community-Bereich, die werden wissen, 1.30 Uhr ist nix für uns, das kriegen wir hin auf einer halben Arschbacke. Also insofern haben wir heute sehr, sehr viel miteinander vor und bis dahin werden die hier weiter versuchen, uns zu informieren, aber da wird nichts rauskommen.

Uwe

Das bringt ja nichts. Also insofern, ich denke, wir müssen hier jetzt einen Cut machen und machen dann um 1.30 Uhr oder wann weiter.

Eli

Ja, richtig. Gut, bevor wir das machen, also wir sehen hier gerade noch einmal die Szenen. Lieber Uwe, ordne es jetzt nochmal ein aus deiner Perspektive. Dieser erste Teilschritt, allein das Treffen, das Aufeinandertreffen, die Optik, die Symbolik, der Ort. Was kann man als Zwischenfazit jetzt erstmal ziehen?

Uwe

Das Zwischenfazit ist für mich besser, als ich ursprünglich erwartet habe. Die Symbolik ist sehr gut. Man hat das schön mit den Flugzeugen gemacht. Man hat das erste Treffen auf dem Flugfeld super gemacht. Beide Personen machten einen positiven, für ihren Charakter auch relativ entspannten Eindruck. Man hat das unter ein gutes Motto gestellt. Richtung Frieden will man marschieren. Man hat das an einem sicheren Ort gemacht. Es ist überhaupt gut, dass es ein relativ neutraler Ort ist. Es war ein Ort quasi im Niemandsland, aber es ist ja eigentlich der Ort zwischen zwei Reichen. Und insofern ist das gut gewählt. Ja, also ich bin da positiv von angetan und bin gespannt, was dann tatsächlich in der Pressekonferenz rauskommen wird. Und glaube, das wird einen großen Schritt weltpolitisch vorangehen, aber es wird nur sehr kleine Trippelschritte in Richtung Beendigung des Ukraine-Krieges geben.

Eli

Wobei ich denke, wir werden das empfinden als kleine Schritte. Ich persönlich schließe nicht aus, dass die einen kompletten Fahrplan entweder jetzt zu Ende ausarbeiten oder bereits ausgearbeitet haben und sich einfach nur fürs Protokoll jetzt treffen, um in Anführungszeichen die Welt jetzt mit diesem Frieden nicht zu überrumpeln. Vergiss nicht, BlackRock muss sich noch damit abfinden, dass deren Gewinne jetzt langsam aber sicher einbrechen werden. Rheinmetall weint jetzt ganz, ganz große Krokodilstränen, dass die nicht mehr der Überflieger sind an der Börse. Aber mich würde persönlich nicht wundern, wenn die dort einen kompletten Deal aushandeln, einen kompletten Fahrplan, vielleicht auch, wie du richtigerweise sagt über die nächsten Monate, dass sie das wirklich in Personalunion privat vor Ort eben besprechen und absegnen wollten. Und wir danach aber von außen reinblickend das nie erfahren werden, dass das heute schon stand und einfach nur Beobachter sein werden, wenn sich das über die nächsten Wochen oder Monate eben dann entfaltet.

Uwe

Das ist durchaus denkbar, aber wir können das jetzt noch nicht beurteilen. Wir werden das erst im Nachgang sehen können, wie die Dinge sich entwickeln. Also wenn sie sich relativ zügig entwickeln, und zwar immer so, wie die beiden sich das vorstellen, dann können wir davon ausgehen, dass da schon mehr vorgeplant war, bevor man zu diesem Treffen kam. Wenn es aber zum Beispiel insbesondere den Europäern und der Ukraine gelingen sollte, dort irgendwelche Knüppel zwischen die Beine zu schmeißen, dann wissen wir, dass die noch nicht so perfekt vorgeplant waren.

Eli

Naja, also eine Sache, das ist nochmal eine wichtige Frage, lieber Uwe, während wir uns diese Szenen hier angucken. Die Ukraine kann diese ganze Sache ja noch torpedieren. Vergiss nicht, es gab im Vorfeld schon Gerüchte über eine Provokation, dass da die Ukrainer versuchen würden, nochmal irgendwie eine... Ja, diesen Konflikt oder, sag ich mal, die Aussicht auf Frieden zu torpedieren durch die Auslösung eines eben eigenen Konflikts. Manch einer hat sogar gesagt, die würden eine Force-Flag-Operation starten, wenn der Russe nicht selber zu einem Durchbruch kommt an der Front, den man ja übrigens auch herbeiführen könnte oder man könnte wiederum Kräfte zusammenziehen. Ich verliere mich. Lange Rede, kurzer Sinn. Welche Rolle wird die Ukraine spielen, wenn diese zwei jetzt eigentlich einen Fahrplan über die nächsten Wochen... ausarbeiten, der aber erst über die nächsten Monate sich entfalten wird, wird die Ukraine, das ist die konkrete Frage an dich, noch eine Rolle spielen oder kann sie dazwischen funken und die ganze Sache, was die jetzt ausgearbeitet haben oder zumindest am Aushandeln sind, noch einmal sabotieren?

Uwe

Ja, also grundsätzlich rein juristisch sicherlich schon, denn es können theoretisch nicht zwei fremde Herren über das Land eines Dritten entscheiden. Und insofern muss die Ukraine schon mit einbezogen werden. Andererseits wissen wir, dass die Ukraine eigentlich keine eigenen Mittel hat, um ihre Interessen zu vertreten. Sie ist seit Jahren abhängig von äußerer Mittel- und Finanzzufuhr. Und insofern ist die Ukraine, die kann zwar laut rumquaken, aber sie kann Keine eigene Macht in der Hand. Das heißt, wenn die Ukraine sich quer stellt, dann kann sie das nur, wenn sie stark von der EU unterstützt wird. Von alleine kann sie es nicht. Und da bin ich also gespannt, wie Trump dann es schaffen will, die EU davon abzuhalten, so auf den Selenskyj einzuwirken, dass der den Erfolg der Verhandlungen von Trump gefährden könnte.

Eli

Naja, ich sag mal so, Selenskyj ist natürlich eine Marionette. Selenskyj hat natürlich zu tun, was ihm gesagt wird. Er ist ja Schauspieler, er spielt eine Rolle und wenn er das Skript bekommt, dann hält er sich in der Regel dran. Aber vergiss nicht, man nennt auch die Ukraine vielleicht nicht ohne Grund die Kokaine, weil dieser sogenannte Schauspieler sich... gerne das ein oder andere durch die Nase zieht und danach halt eben ein Loose Cannon wird. Also im Prinzip ein unberechenbarer Wahnsinniger, der vielleicht eben in seinem Wahn überreagieren könnte und sich mal vom Skript entfernt, vom Drehbuch entfernt. Und dann könnte, das ist das Wichtige, Der Gedanke, den möchte ich hier noch einmal wirklich unterstreichen, dass irgendeine Force Majeure oder die Ukraine oder irgendein anderer Konflikt oder was auch immer, aber was auch immer die halt eben hier aussprechen und ausarbeiten hinter den Kulissen, wovon wir nur Teilstücke erfahren, dass das alles noch torpediert werden kann durch das, was kommt. Die Zukunft ist unsicher und auch die Gefolgschaft eines Selenskyj ist unsicher. Die haben den vielleicht nicht zu 100% unter Kontrolle. Endet der Krieg, endet Selenskyj. Keine Sau wird sich mehr für ihn interessieren. Bestimmt gibt es den ein oder anderen Geheimdienstler, der jetzt schon sich überlegt, wie man Selenskyj über den Jordan bringen kann, sobald keiner mehr hinschaut. Ich garantiere, der ist Staatsfeind Nummer 1. Nicht nur in Russland. Der hat sich wahrscheinlich in ganz, ganz vielen Ländern unbeliebt gemacht und die Finger dreckig gemacht. Und da rede ich noch nicht mal davon, dass er sein eigenes Land ausgeraubt hat und zuletzt noch die Antikorruptionsbehörde sich selbst unterstellen wollte, als das rauskommen sollte. Also insofern... Man muss diese Verhandlungen nehmen, wie sie sind. Der Frieden muss auch Zeit haben, sich zu manifestieren. Und man muss schnell genug sein, auch in der Durchführung dieses Plans und dieses Friedens. Weil wenn man zu lange wartet, passiert der nächste Konflikt. Im Nahen Osten, in Taiwan, in Timbuktu, wo auch immer. Wir sehen jetzt hier gerade irgendwie Spannungen zwischen Pakistan und Indien. Das könnte auch jeden Moment aufflodern. Und dann werden die Karten wieder neu gemischt. Das ist Weltpolitik. Und wie die Ukraine da im Prinzip rein gepflegt werden kann, angesichts dessen, dass, Uwe, das haben wir ja gestern gesagt, dass offensichtlich so ein ressourcenreiches Land ist, dass die ganze Welt sich darum zankt, mit der strategischen Position, dass es das Einfallstor ist nach Russland für die nächste Kuba-Krise, aber in Anführungszeichen auf russischem Territorium. Ja, das zeigt die Bedeutung dieses Konflikts und auch die Bedeutung dieses Friedens. Aber es muss halt eben schnell genug passieren und nachhaltig genug passieren, bevor was auch immer uns wieder überrumpelt und alle diese Verhandlungen, alle diese Pläne, alle diese wunderschönen Bilder umsonst gewesen sein werden.

Uwe

Ja, das werden wir dann sehen, die Idee. Also insofern, das ist nicht auszuschließen. Und ich denke aber, wir müssen erst mal das von der positiven Seite her sehen. Es ist gut, dass überhaupt Diplomatie stattfindet. Das ist auf jeden Fall eine bessere Strategie als das, was in Europa gewünscht ist, nämlich nicht miteinander reden, sondern gegeneinander kämpfen. Richtig.

Eli

Und ironischerweise wird also der Frieden gemacht auf einem Militärstützpunkt. Hauptsache, sie sind sicher und Hauptsache, sie haben irgendwelche Ergebnisse irgendwie vorzuweisen. Es wäre natürlich sehr ernüchternd, wenn die dann da rauskommen und sagen, heute wirklich überhaupt nichts. Aber überhaupt nichts wäre ja auch schon unrealistisch, weil es ist etwas Großes passiert. Das ist ein Meilenstein. Ich will jetzt euch auch nicht mit einer komplett pessimistischen Analyse zum nächsten Stream gehen lassen, aber ja, wir werden gleich in den Bonusteil gehen, liebe Zuschauer. Das ist aus meiner Perspektive trotzdem signifikant, dass diese zwei sich aufeinander zubewegt haben, genau wie der Uwe gesagt hat. Dass ein russischer Staatspräsident und nicht nur einer, sondern der Verhassteste, wahrscheinlich auch, weil er eben einer der Effizientesten ist und der eben auch wirklich Russia first macht, dass der eben hier auf jemanden trifft, der auch Russia first macht, aber im Sinne von seinem eigenen Land, also dass zwei Patrioten aufeinandertreffen und dass das das spannendste Treffen ist zwischen Spitzenpolitikern weltweit, Das ist ja auch so ein bisschen, sag ich mal, nicht einfach nur symbolisch.

Uwe

Das würde in die Geschichtsbücher eingehen.

Eli

Geschichtsbücher auch, ja, aber ich meine, danach orientiert man sich auch. Das ist ein Leitmotiv, okay? Das sind nicht irgendwelche Linken, denen jeder zuguckt, wie sie irgendwie ihre Ländereien irgendwie umverteilen und die, die arbeitslos sind, nur noch reicher machen. Sondern das sind Leute, die haben ganz klare, ich sag das auch mal so in maskuliner Energie, gedrängte Egos, Absichten und Handlungsoptionen und denen schaut die ganze Welt zu. Während was auch immer die Linken, die Grünen und die Roten und die Sozen und die Kommunisten und die Sozialisten machen, das interessiert keine Sau. Da kommt keiner hin. Und insofern ist das wirklich halt ein Ausrichtungstreffen. Also ein bisschen hat sich die Welt heute neu ausgerichtet, dass diese Powerbroker Sich halt eben dort auf diese Art und Weise begegnen und treffen. Und die Welt ist meiner Meinung nach ein bisschen stabiler geworden. Weil zwei stabile Männer aufeinandertreffen. Was auch immer da kommt. Selbst wenn die im Streit auseinander gehen. Immerhin haben sie gelernt, miteinander zu streiten. Das muss man ja auch eben können. Und jeder Streit geht irgendwann mal vorbei. Wie Sun Tzu schon gesagt hat. Wenn du nur lange genug wartest am Flussufer, dann werden irgendwann die leblosen Körper deiner Feinde an dir vorbeischwimmen. Irgendeiner wird den anderen überstehen und überdauern. Und irgendwas sagt mir, wenn nicht irgendwas Medizinisches dazwischen kommt, wird es vermutlich sogar Wladimir sein. Weil der regiert ja, ich glaube, seit einem Vierteljahrhundert Russland oder was? Jedenfalls ist es schon ziemlich lang.

Uwe

Ja, im Grunde genommen seit 1991. Genau.

Eli

Wenn man sagt, wenn man dazu nimmt, dass der im Prinzip den Boris Jelzin ja schon kontrolliert hat, Und sich danach im Prinzip in seinen Sessel gesetzt hat. Er ist ja auch der Geheimdienstler. Wer auch immer auch nach ihm kommen würde, gesetzt im Fall, da käme einer. Er würde Mittel und Wege finden, auch den zu kontrollieren. Jetzt kann man ihn in Anführungszeichen dafür natürlich schelten, aber eine Sache ist klar, das ist effizient. Der hat sich das Land so zurechtgebogen, wie er das halt eben für seine Politik braucht. Und Newsflash, alle da draußen, die jetzt rufen Diktator und wie kann er nur Autokrat. Die Russen haben ihm das demokratische Mandat dazu gegeben. Ihre Volksvertreter in der Duma, in dem russischen Parlament, haben diese Gesetze votiert und verabschiedet. Und da ist niemand in Anführungszeichen übergangen worden. Und der Mann hat Zustimmungswerte jenseits der 80% und bekommt auch entsprechende Wahlergebnisse. Also ich denke mal, die Russen würden sich freuen, wenn der Mann auch noch in zehn Jahren oder wie lange auch immer er es noch macht, ja, Russland eben vertritt an der Spitze. Auf jeden Fall macht der Uwe, letzter Gedanke wirklich, er macht einen quietschfidelen Eindruck. Weißt du, weshalb ich das sage? Weil unsere ganze Propaganda, ja, die überschlägt sich ja permanent mit Putin hat Krebs, Putin hat einen Doppelgänger, Putin, ne, seine Hand zittert und seine, seine, seine, sein Toupet ist nicht echt und was auch immer the fuck, ja. Und jetzt kommt er hier raus, spaziert, ja, und überflügelt den Donald Trump bei weitem, bei weitem. Also muss ich ehrlich sagen, der Auftritt, der ist dynamisch, der ist selbstbewusst, der ist wie gesagt aufgeladen maskulin, der ist einfach stabil. Schlagt stabil nach im Bildwörterbuch, da werdet ihr ein Bild von Putin finden. Lässt sich mitnichten irgendwie aus der Ruhe bringen und bitch please, was wollt ihr dem eigentlich haben? Habt ihr mal gesehen, wie groß Russland ist? Also das ist schon besonders. Gut, Uwe, dir gebührt das letzte Wort. Und dann gehen wir auch in den Bonus Teil.

Uwe

Ja, ich denke mal, wir haben hier erstmal die Einführung einer neuen Epoche gesehen, die vielleicht beginnen könnte. Und ich bin gespannt, wie es weitergeht. Und weiter geht es ja hier auf unseren beiden Kanälen dann um 1.30 Uhr. Also allen, denen es bisher gefallen hat, auf beiden Kanälen schalten Sie um 1.30 Uhr wieder ein. Und dann, wahrscheinlich sogar ein bisschen eher, schätze ich mal, müssen Edi und ich nochmal abstimmen, wann wir tatsächlich loslegen. Aber ich denke, das wird dann ganz spannend werden. Und dann werden wir mit neuen Informationen in das Wochenende gehen und viel besser wissen, was wir von Russland, der Ukraine und von Trump zu erwarten haben.

Eli

Was ihr hier seht, liebe Zuschauer, ist der Kanal von Uwe. Der hat jetzt gerade ein neues Branding. Ich muss mich noch ein bisschen dran gewöhnen, aber es ist schon klasse. Und vor allen Dingen ist mir die Tagline jetzt aufgefallen. Gestern habe ich ja noch improvisiert. Du hattest ja schon dein eigenes Mission-Statement am Start. Die Welt klar sehen, dein Kompass für tiefgehendes Verständnis. Geht ins Ohr, bleibt im Kopf. Also, wer die Welt klar sehen möchte, der kann das sehr gerne tun. Beim Klardenker Uwe, denn auf die Welt klar sehen gilt...

Uwe

Klar sehen, clever denken, frei handeln.

Eli

Uwe, ich weiß, ich habe gerade genau das Gegenteil gesagt, aber das ist einfach ein geiler Spruch. Ich finde, der prägt sich irgendwie sogar noch besser ein als dein Kompass für tiefgehendes Verständnis. Gut, denken wir noch darüber nach, ist ja nichts in Stein gemeißelt. Die Karte ist auf jeden Fall da, beziehungsweise der Kompass eben. Und grundsätzlich, wenn du jetzt auch noch ein bisschen, wir machen das einfach mal gleich live. Also Leute, jeder, der den Uwe und mich kennt aus der Vergangenheit, der weiß im Prinzip, wie wir alle beide angefangen haben. Der muss erstens mal sagen, also Uwe, hammergeil, was du für eine Entwicklung gemacht hast, inhaltlich sowieso, aber auch technisch. Ich hoffe, den Leuten ist auch aufgefallen, dass wir hier optisch und technisch ein neues Feuerwerk permanent für euch abfackeln. Aber Uwe, ich finde sehr gut, sehr organisch, wenn du jetzt noch irgendwie dieses Firmament, was du im Prinzip ja auch hast, oder sag ich mal so, ich würde dir empfehlen, du machst noch ein Firmament im Hintergrund, irgendwie so ein bisschen halbtransparent über diese Weltkarte. Warum? Weil dann bewegt sich da ein bisschen was, es ist ein bisschen dynamisch, ja, und dann ist es richtig, richtig geil. Aber schon mit der Weltkarte und überhaupt, also die Entwicklung finde ich toll. Du professionalisierst dich halt vor unseren anderen Augen und das macht irgendwie Spaß, das mitzuerleben. Gell, Leute? Der Uwe im Chat, schreibt mal. Der war wirklich toll.

Uwe

Na, okay. Ich habe ja mal ein gutes Vorbild, von dem ich viel lernen kann. Da muss ich ja sagen, was ich aber nie von dir lernen werde, vermutlich ist deine Virtuosität im Umgang mit dem Einblenden von Medienclips und zwischenzeitlich nochmal schnell einen Clip zusammenschneiden, während du redest, gleichzeitig mit drei oder vier Gästen reden im Ohr, um die nächste Ansage auf dem Video zu hören. Ich glaube, das kann man nur machen, wenn man zwei Gehirne hat. Also mein eines kann das... Ohne Übung jedenfalls nicht. Und außerdem bin ich ein alter Mann, ich muss es ja eh langsamer angehen lassen.

Eli

Ach, du machst das super. Und ich habe das Gefühl, wie gesagt, wir zwei, wir haben da noch einiges miteinander vor. Und darauf freue ich mich. Und vor allen Dingen, machst du eine Pause oder kommst du in den Bonusteil jetzt dazwischen nochmal mit rein? Ich würde dir auch eine Pause gönnen. Wir sehen uns ja 31 dann wieder. Wie willst du es handhaben?

Uwe

Ja, ich würde sagen, ich lasse mal die Community-Mitglieder mal untereinander reden. Ich habe ja heute genug erstmal geredet. Ich möchte da nicht überdominieren. Und dann sehen wir uns dann rechtzeitig wieder. Ich lege dann bei mir auch noch einen neuen Stream an.

Eli

Alles klar, genau. Dann mach das mal, bereite dich schon mal darauf vor und die Zuschauer wissen ebenfalls, ab ungefähr 1 Uhr eben hier wieder reinzuschalten. Wir werden die Leute auf den neuesten Stand bringen und, also wenn es dann einen neuen Stand gibt oder aber eben parat stehen, für was auch immer es Bewegung gibt, auf dem Parkett, dem politischen Parkett. Aktuell haben die komplett alles ausgeschaltet dort. Also letzter Stand wirklich, bevor wir uns hier trennen. Nur, dass ihr jetzt nicht das Gefühl habt, wir verheimlichen euch irgendetwas, da würde im Hintergrund sonst was passieren. Ne, der neueste Stand ist wirklich, dass man komplett alles abgeschaltet hat. Das ist der neueste Stand. Dieser Stand war, als da noch wenigstens irgendeine Bewegung war in diesem Presseraum, diesem Konferenzraum, aber wie gesagt, also inzwischen haben die dann dort alle geräumt und kein Wunder, man weiß ja nicht mal, ob man den heute verwenden wird. Also die Konferenz und die Sendung dazu findet natürlich ebenfalls auch nur statt anders. Die Sendung findet nur statt, wenn die Konferenz stattfindet. Wenn wir herausfinden sollten aus den Nachrichten, dass die sich entsprechend gegen eine Pressekonferenz entschieden haben, naja, dann haben wir natürlich auch nichts zu berichten. Dann machen wir uns einfach nur unseren offenen Mikrofonteil mit den Bonusmitgliedern und dann werden wir eben abwarten, wann auch immer irgendjemand vor die Kameras tritt, aber ob das dann halt eben heute ist oder an einem anderen Tag, das werden wir noch erwarten und abwarten müssen. Okay, Uwe, genug für den Moment, kühl dich ab, wir sehen uns ja wieder, wenn die Pressekonferenz kommt, dann haben wir ja nochmal einen Termin.

Uwe

Bis nachher, Tschüssi.

Eli

Ciao. Und wir, wir machen jetzt auch noch ein neues Video, aber eben bei mir auf meinem Kanal. Bei ETVC praktischerweise seid ihr da jetzt nur schon richtig. Ich erwähne das nur für die Zuschauer, die gerade auf DWKS, also beim Uwe, mit reingucken. Wenn ihr rüberkommt, liebe Freunde, zu mir, zu ETVC, dann geht es dort jetzt im Bonusteil eben weiter. Aber nicht für alle, sondern erstmal eben nur für die, die Kanalmitglieder sind. Diejenigen, die das sind, die werden das inzwischen nur schon kennen, was wir jetzt miteinander vorhaben. Werdet selber Kanalmitglied, liebe Zuschauer.

Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „TRUMP & PUTIN - TREFFEN IN ALASKA | LIVE-TALK“, Die Welt Klar Sehen, 16.08.2025.

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Live-Watchparty zum Gipfeltreffen von Donald Trump und Wladimir Putin am 15. August 2025 in Anchorage, Alaska. Eli und Uwe Loose kommentieren Ankunft, Symbolik und Format des Treffens in Echtzeit und ordnen die realistischen Aussichten auf einen Waffenstillstand im Ukraine-Krieg ein.

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