AfD im Schatten unsichtbarer Netzwerke? | MEINUNG06.09.2025
Abschrift
Abschrift des Videos vom 06.09.2025154 Abschnitte
Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.
Hallo liebe Zuschauer, willkommen auf meinem Kanal Die Welt Klar Sehen. Heute geht es um ein spannendes Thema, ein bisschen alternativ gedacht, was häufig gar nicht so gedacht wird, wenn es um die AfD geht. Es gibt ja unheimlich viele Leute, die die AfD ganz toll finden und es gibt ja noch viel mehr Leute, nämlich mindestens 75% offiziell, die die AfD nicht so sehr mögen. Und es gibt auch manche, die sind irgendwo genau dazwischen. Und ich muss sagen, mir ist vor einiger Zeit jemand aufgefallen, den ich kenne. Der hat also zum Beispiel die interessante Meinung, dass die AfD Deutschland verrät und dass es keiner mitgekriegt hätte.
So und es hat ja schon im November 2024 gesagt, als es gerade um die Wahlvorbereitung ging für die Neuwahlen, Widerstand 2020, da hat er ja so ein Block und Tatsache ist, dass er jetzt dann nochmal nachgelegt hat, erst vor wenigen Tagen, nämlich mit der provokativen Aussage, ist die AfD eine gesteuerte Opposition. Ich persönlich finde die Frage durchaus legitim. Wir sind ja in einer Demokratie, wo man Rede- und Meinungsfreiheit haben sollte.
Und natürlich muss man auch die AfD hinterfragen. Und wir werden mal schauen, welche Argumente mein Gesprächspartner haben wird. Aber die wichtige Frage ist, wer ist es denn überhaupt? Ja, und da schauen wir einfach mal rein und dann stellen wir fest, das ist der Holger Gräf. Und Holger Gräf ist ja ein Regional- und Lokalpolitiker, der eben auch für die Basis mal angetreten ist. Das schauen wir uns hier mal an. Und da war im Stadtverband Düsseldorf. Aber er ist ja nicht nur ein Politiker, sondern auch jemand, der auf meinem Kanal ja auch schon das eine oder andere Mal da war.
Und allerdings auch zu provokativen Themen, unter anderem zu der Reichsbürgerbewegung. Was ist eigentlich los mit denen? Ja, und das war äußerst interessant, was er zu bieten hatte. So, und dementsprechend bin ich mal gespannt, was er uns heute zu sagen hat, wenn es um die Frage geht, ist die AfD gesteuerte Opposition? Ich rufe ihn mal herein. Ja, hallo Holger, willkommen auf meinem Kanal nach nunmehr fast zwei Jahren. Ist ja schon ein Weilchen her, nicht wahr?
Ja, zwei Jahre schon, meine Güte. Ja, ich freue mich, dass ich wieder hier sein kann und habe auch sehr viel vorbereitet, um dein Intro direkt mal was dazu zu sagen. Ich halte nicht so viel von Meinungen, die man nicht begründen kann. Also eine Meinung ist ja eigentlich nur ein Verwahrhalten von irgendeiner unbelegten Behauptung. Ja, aber du hast ja ordentlich vorgelegt mit vollmundigen Behauptungen und da ist ja mal die erste Frage für mich, was hat dich denn überhaupt mal dazu gebracht, zu solch einer Meinung überhaupt dich zu äußern?
Konkret bei der AfD eigentlich das Verhalten der AfD selbst. Das wird also ein relativ spätes Thema sein in unserer Unterhaltung, weil wir ja erstmal gucken müssen, was macht so das System. Und dann im Anschluss, um zu schauen, ob das System das einfach nur zufällig macht und die AfD der Nutznießer ist, die sich freut und sagt, was sind die alles doof, dass die uns so viele Stimmen zuschieben oder ob die tatsächlich daran beteiligt ist, kann man
eigentlich nur daran erkennen, wie die AfD selbst sich verhält. Und dieses Verhalten der AfD, das wurde mir immer suspekter. Also mit zunehmendem Zeitraum seit 2023 wurde mir das Verhalten der AfD in vielerlei Hinsicht, komme ich dann später zu, immer suspekter und ich habe es mir nicht erklären können. Ich habe sie auch angeschrieben, habe aber nie eine Antwort bekommen, Außer von Christina Baum. Christina Baum ist eine von denjenigen, die die Vertrauensfrage von Scholz am 12.12.2024 mit Ja beantwortet haben. Sie hat das auch begründet. Ich fand das sehr beachtlich. Ich fand, dass die ganze AfD das hätte tun sollen. Ich werde dann auch später genau sagen, warum.
Warum? Weshalb? Wieso? Wäre jetzt vorausgegriffen, aber dass sie es nicht getan hat aus Fraktionszwang, war mir auch unglaublich suspekt. Ich habe sie dann immer wieder versucht, auch durch soziale Medien zu provozieren, habe sie als strategische Blockflöten, strategische Flachpfeifen. Das war jetzt nicht wirklich, eigentlich wollte ich damit nur eine Reaktion von denen entlocken, aber um mal ins Gespräch zu kommen. Und die haben aber so gar nicht darauf reagiert. Und irgendwann habe ich mir gedacht, das ist System. Also das hat schon eine gewisse in sich geschlossene Strategie, was die machen. Das ist nicht gut für uns. Also das ist nicht gut, nicht im Sinne derer, die sie wählen. Und die wissen das gar nicht. Gehe ich von außen, sonst würde es ja keiner wählen.
Ja gut, dann lass uns doch einfach mal, du sagtest ja schon das System, das heißt du unterstellst, dass also dort etwas im Hintergrund ist, was die Partei quasi ja verbirgt und da würde mich natürlich interessieren, selbst wenn du jetzt sagst, okay, da stimmt etwas nicht und da werde ich stutzig und die reagieren nicht so, wie man das erwarten würde. Warte, wie würdest du denn sagen, was denn das System jetzt ist?
Also wir haben ja dann zwei Begriffe. Einmal die systematische Vorgehensweise, die du jetzt der AfD unterstellst. Und dann müsste ja dahinter auch noch ein System sein. Insofern würde mich jetzt mal das zweite System interessieren, wie du das denn interpretierst oder definierst. Ja, genau. Danke, der Nachfrage. Also das ist auch mir ganz wichtig, dass das erstmal klargestellt wird, Weil man mir sonst wahrscheinlich wahnsinnig viel unterstellen wird, was einfach nicht stimmt. Man muss sich einfach vor Augen halten, dass ganz viele Leute zu Recht annehmen, dass Regierungen, nationale Regierungen nicht unbedingt immer im nationalen Interesse oder im Interesse ihrer Wähler agieren, sondern globalen politischen Interessen eher folgen oder sehr häufig folgen.
Im Falle der Bundesregierung kann man sogar sagen, dass sie zu bestimmt 80 Prozent eigentlich nicht dem Interessen ihrer eigenen Wähler folgt, sondern mehr anderen Interessen. Und die Frage ist jetzt, wer sind denn die anderen? Die müssen ja einen Namen bekommen, dann jeder Bescheid weiß, wer damit gemeint ist. Also es sind also quasi diejenigen, die nationale Regierungen, in dem Fall jetzt unsere Bundesregierung, zu unseren Ungunsten beeinflussen.
Und hast du da dann bestimmte Gruppen oder Personen oder Organisationen im Verdacht? Ja, also da muss ich jetzt ein ganz kleines bisschen ausholen, es wird aber nicht allzu lange dauern, um mich abzugrenzen von dem, was die allermeisten unter Systemen verstehen. verstehen vor allen Dingen, jetzt kommen wir wieder, da schließt sich der Kreis, die Reichsbürger unter Systemen verstehen. Also, das ganze Thema ist so um die Jahrtausendwende nochmal richtig hochgekocht worden
und maßgeblich beeinflusst durch einen Autor, der hieß oder hat damals unter dem Pseudonym Jan van Helsing geschrieben und der hat maßgeblich zu verantworten, dass viele Leute unter Systemen etwas völlig anderes verstehen als ich. Der hat nämlich so diese jüdische Weltverschwörung beschworen. Das hat dann mehrfach seinen Namen geändert. Das hieß dann teilweise Hochfinanz. Ist dann in die QAnon-Bewegung eingeflossen unter dem Namen Deep State. Und all das bezeichnen viele Leute als System.
Und all das meine ich nicht. Definitiv nicht. Also wenn ich System sage, maßgeblich meine, Eine sind mächtige, auf die Medien stark Einfluss nehmende Lobbyorganisationen, verschiedene Organisationen wie Rüstungsindustrie, Pharmaindustrie. Oft dann noch im Verbund mit selbsternannten Philosophen, die teilweise wohl der Ansicht sind, dass die Menschheit ein Krebsgeschwür der Erde ist
und die sich immer freuen, wenn ihre Interessen mit denen der Lobbyisten korrelieren. Das heißt, wenn man irgendwie einen Grund schaffen kann, um die Menschheit, böses Wort, zu dezimieren. Und da sind wir dann bei so Leuten, die sind dann auch meistens, stehen dann im Vordergrund oder sind sichtbar, da sind wir bei so Leuten wie George Soros oder Bill Gates. Ja, ich glaube aber nicht, dass die die eigentliche Macht sind, sondern die klinken sich da meiner Ansicht nach einfach nur ein und nutzen die eigentlich mächtigen Lobbyorganisationen dazu, naja, so im Gleichschritt quasi ihre eigenen Interessen mit durchzubringen.
Da habe ich gleich meine Frage zu, Holger. Also das hört sich für mich so ein bisschen ähnlich an wie Ernst Wolff, der ja von digital, industriellen oder finanziellen Komplex seit Jahren redet. Also in dem Moment, wo man jetzt von Rüstungsindustrie redet, kann man sagen, okay, da gibt es natürlich einzelne Unternehmen. Andererseits werden die Rüstungsunternehmen ja oftmals von Staaten subventioniert, weil die ja auch Taggeber sind. Also die Frage ist, wenn wir jetzt, reden wir dann davon, dass innerhalb der Staaten auch politische Einflussgruppen sind oder sind die wiederum nur von den Lobbygruppen? Also was ist jetzt dominanter? Sind die Staaten erst diejenigen, die die Rüstungsunternehmen kontrollieren oder die nach deiner Ansicht oder beeinflussen oder ist es umgekehrt?
Sowohl als auch. Also ich bin der Ansicht, dass ganze Staaten auf Rüstung, Füßen auf Rüstung aufbauen, beispielsweise die USA, dann ist das natürlich nicht nur im Interesse der Rüstungsindustrie, sondern auch im Interesse des Gesamtstaates USA und solche Lobbygruppen muss man sich vielleicht nicht unbedingt vorstellen als rein industrielle Lobbygruppen, sondern da können auch staatliche Interessen durchaus mit einfließen. Das Gleiche gilt auch jetzt für die Ölindustrie. Da wissen wir, dass viele Putsche durchgeführt worden sind, Kriege geführt worden sind wegen Ölinteressen. Ich erinnere jetzt mal an wohl den wahrscheinlich bekanntesten Fall, den Putsch im Iran, der zu den momentanen politischen Ergebnissen geführt hat, unter anderem auch letztendlich zu dem jetzt dort sich befindlichen Krieg.
Ich meine also durchaus nicht nur so graue Männer ohne politisches Mandat, sondern hier können auch durchaus politische Interessen mit einfließen. Aber ich meine jetzt definitiv nicht diese homogene, und das ist mir wichtig, diese homogene jüdische Weltverschwörung, die man so an die Wand zeichnet, die also quasi, ich weiß nicht, ich darf nicht allzu viel sagen, sonst wird da ein Video gesperrt, aber die so, das Buch damals ist verboten worden, weil er so gesagt hat, mit drei Weltkriegen würden sie die Weltherrschaft erobern wollen.
Das ist mir alles viel zu einfach. Und was mir auch noch wichtig ist, ist die Frage, ob die eigentlich unmittelbaren Zwang auf nationale Regierungen ausüben können. Und ich glaube, ich kann beweisen, dass sie es nicht können. Und hier sind wir dann auch wieder bei den Reichsbürgern, die ja unter anderem ihre Nichtwählerüberzeugung darauf aufbauen, dass sie sagen, es ist vollkommen egal, wen du wählst. Diese Regierungen sind sowieso nicht souverän. Die werden dazu gezwungen, das zu tun, was diese Lobbyorganisation oder das System will. Und ich glaube, ich kann im Umkehrschluss beweisen, dass es nicht so ist.
Okay, gut. Also ich denke, da haben wir uns schon mal so ein bisschen jetzt angenähert in deine Argumentationswelt. Und das bedeutet also, es gibt jetzt aus deiner Sicht Interessengruppen, die quasi die AfD instrumentalisieren. Und da stellt sich doch die nächste Frage, ja, was soll denn jetzt der Zweck der Instrumentalisierung sein? Nein, das wäre dann das allerletzte Thema, also das ganz am Ende. Da kommen wir nämlich in den spekulativen Bereich, wo ich auch nur Annahmen verbreiten kann, die ich auch nicht beweisen kann, die aber interessant sind. Das würde ich dann ganz, ganz, ganz gerne ganz ans Ende stellen.
Ich würde erst mal sagen, warum eigentlich, warum komme ich eigentlich darauf, dass kein unmittelbarer Zwang auf die Regierung, auf die nationalen Regierungen ausgeübt wird. Und ich mache das unter anderem daran fest, dass man sich eine so unglaublich große Mühe gibt, auch die Wahlen schon im Vorfeld zu beeinflussen. Und da sind wir genau bei dem Thema, denn darum dreht sich heute alles bei dem, was ich sagen will. Die sind genau dabei, also im Moment sind sie dabei, Wahlen oder Wahlentscheidungen zu beeinflussen,
aber ganz anders, als die meisten Leute, glaube ich, denken. Und weil sie sich diese Mühe machen, das haben sie nicht immer getan, bis 1990 haben sie es nämlich nicht getan. Wer so lange lebt wie wir, der weiß wahrscheinlich noch, dass vor den 90er, also vor 1990, die Wahlbeeinflussung oder die mediale Wahlbeeinflussung gar nicht so präsent war. Man hat sich wesentlich weniger Mühe gegeben, zumindest in Deutschland.
Das lag wohl, oder in Westdeutschland, in Ostdeutschland kann ich es nicht sagen. Aber das lag wohl zum größten Teil daran, dass da tatsächlich egal war, Ob Willy Brandt oder jemand anderes Bundeskanzler war, der musste eh tun, was die Besatzungsmacht USA ihm da diktiert haben. Es änderte sich aber 1990 und seit 1990 kann man auch beobachten, dass Wahlen massiv beeinflusst werden über mehrere Effekte. Das wäre ganz wichtig in dem Zusammenhang. Was vielleicht am Anfang wichtig ist zu sagen, wir Menschen sind keine Roboter. Wir sind die wahrscheinlich am leichtesten zu manipulierende Spezies auf diesem Planeten. Wir sind viel leichter zu manipulieren als jedes Tier.
Also man sagt ja, ein Hund lässt sich leicht als Wachhund abrichten. Ja, aber nur, weil man seinen Urinstinkt des Territorialdenkens ausnutzt. Und wir Menschen lassen es auf vielerlei Hinsicht ganz leicht manipulieren. Und ich meine jetzt nicht andere Menschen und nehme mich da aus, sondern auch ich. Und man kann das nur herausfinden, wenn man ab und zu mal Abstand nimmt, so wie beispielsweise ein Professor Rieck mit seiner Spieletheorie, das mit einigem Abstand beobachtet und völlig unemotional.
Und diese Beobachtung ist das eigentlich das Kernthema, was ich hier heute mit dir besprechen möchte. Also ich möchte einigen Abstand nehmen und das auch ohne Emotionen. Ja, dann lass uns einfach mal loslegen. Ja, okay. Da wir das jetzt geklärt haben mit dem, was ich als System bezeichne, würde ich eigentlich ganz gerne darauf zurückkommen, dass wir nicht zum ersten Mal manipuliert werden. Sonst gab es schon mal 2020, 2021 eine Manipulation, die ich selber gar nicht für möglich gehalten habe und die ich über deren Beweis oder sagen wir mal starkes Indiz, ich vor einem Dreivierteljahr ungefähr mehr oder weniger zufällig gestolpert bin.
Und da sind wir wieder bei den Reichsbürgern. Wir haben uns ja lange darüber unterhalten, in zwei Videos insgesamt, dass diese Reichsbürgerbewegung 2020 quasi explodiert ist, also ihre Zahl vervielfacht hat. Und wir wussten aber nicht, warum das war. Wir haben nur gesehen, was das für einen Effekt hatte, nämlich dass es zur Ampel gekommen ist, weil viele von den politisch Unzufriedenen gesagt haben, wir gehen gar nicht wählen. Und ich war einfach sauer auf den Michael Ballweg und den Ralf Ludwig und viele andere Ken Jebsen,
die diese Bewegung so direkt oder indirekt angefeuert haben, hatte aber keinerlei Anhaltspunkte, dass das Absicht war. Und diesen Anhaltspunkt, den habe ich tatsächlich gefunden. Und ich weiß nicht, ob es jetzt viel Sinn machen würde, lang und breit über die Vorgehensweise zu reden. Also es gibt einen, oder hier stehe ich gerade, aber die Internetverbindung ist instabil, kriege ich hier angezeigt. Jetzt geht es aber wieder.
Ich bin aber an Unternehmen gestolpert, das in Deutschland praktisch völlig unbekannt ist, in den USA aber zwei Megaskandale ausgelöst hat und den zweiten Skandal auch nicht überlebt hat. Bei uns in Deutschland ist im Zusammenhang mit der Trump-Wahl 2016 eigentlich nur die russische Einflussnahme kolportiert worden. Also man hat behauptet, russische Troll-Factories hätten die Trump-Wahl 2016 beeinflusst. Das war aber nie das größte Thema in den USA, sondern es gab ein Unternehmen namens Cambridge Analytica, das diese Wahl über Facebook-Micro-Targeting maßgeblich beeinflusst hatte mit einem Mega-Erfolg. Man kann den Erfolg auch messen, denn nach diesen Micro-Targeting-Kampagnen sind die Zustimmungswerte für Trump erst dermaßen stark angestiegen.
Diese Daten waren geklaut oder sagen wir mal so besorgt, wirklich strafrechtlich geklaut nicht. Diese Daten waren geklaut und Facebook hat damals fürchterlich einen auf den Deckel gekriegt, musste etliche Millionen Strafe zahlen und hat dann seine Möglichkeiten der Wahlwerbung auf der Plattform stattfinden zu lassen auch stark eingeschränkt. Das ist aber jetzt nicht das Ding, worauf ich hinaus will Ich will jetzt auf
Ja genau Du hast es Das ist aber jetzt nicht der Fall, auf den ich hinaus will Es gibt ein Video Ich werde dir das zuschicken Du kannst es dann unter deinem Video einblenden Hier unter diesem Das ist frei verfügbar Aber geshadowbanned Du wirst es wahrscheinlich nicht finden Das ist eigentlich ein Ausschnitt aus einer Werbeaussage von Cambridge Analytica über sich selbst. Und sie freuen sich da und verkünden sich als Manipulatoren einer Wahl,
die 2010 stattgefunden hat. Und die haben sie eben genauso manipuliert, wie 2020, 2021 unsere Bundestagswahl manipuliert wurde. Die fand in Trinidad und Tobago statt, 2010 und Trinidad und Tobago. Und jetzt komme ich wieder wirklich zu diesem Punkt, wo ich nicht zu ausschweifend werden will. Die Urbevölkerung gibt es nicht mehr. Es war mal eine britische Kolonie. Aber darauf will ich jetzt eigentlich nicht hinaus, sondern das war eine nationale Wahl, eine Präsidentschaftswahl in Trinidad und Tobago. Die Urbevölkerung gibt es nicht. Es gibt nur noch die Nachkommen der ehemaligen Sklaven.
Die sind indischstämmig und afrikanischstämmig und die können nicht miteinander. Und beide haben jetzt zu dieser alles entscheidenden Wahl eine Partei jeweils aufgestellt, die sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen im Vorlauf geliefert hat. Und die indische Partei hat nun Cambridge Analytica beauftragt, damit diese Wahl zu manipulieren, aber jetzt nicht missverstehend, nicht auf eine strafrechtlich relevanten Art und weil sie haben keine Wahlzettel gefällt, sondern die haben die menschliche Natur ausgenutzt.
Die haben im Vorfeld eruiert, wie viele Stimmenunterschiede sie brauchen, damit die indische Partei die Wahl gewinnt und haben sich als Zielgruppe die Erstwähler der Afrikaner rausgesucht und haben die sogenannte DUSO-Kampagne gestartet. Das war also, die hatte sehr viele Parallelen zu unserer Querdenken-Bewegung. Es waren also viele öffentliche Happenings, Demos und so, auf denen dann deren, was hast du da?
Ja, erzähl weiter, ich bin in das Facebook gekommen. Ja, und letztendlich haben die es geschafft, die über diese Do-So-Kampagne, also es hieß Do-So-Don't-Vote, sie haben also den Erstwählern der afrikanischstämmigen Bevölkerung eingeredet, das Beste, was sie tun könnten, wäre nicht zu wählen, also ähnlich wie man es hier den Reichsbürgern eingeredet hat, und haben es tatsächlich auf diese Art und Weise geschafft, die Wahl im Sinne ihrer Auftraggeber, also der indischen Partei, zu beeinflussen.
Die indische Partei hat die Wahl gewonnen. Und genauso ist es hier 2020, 2021 auch gelaufen. Man braucht aber in Deutschland keine neue Bewegung mehr zu gründen. Es gab ja schon eine, es gab ja schon die Reichsbürgerbewegung. Die hatte man ja schon seit 2006 wieder neu auf dem Plan. Das hat man ja schon besprochen in einem früheren Video. Man musste die einfach nur vergrößern. Und tatsächlich, wenn wir auf das Wahlergebnis gucken, haben all die Stimmen gefehlt, die eigentlichen politischen Widerstand ausmachten. Die Einzigen, die gewählt haben, waren FDP-Wähler. Die hatten mit der Querdenkenbewegung nichts zu tun und fanden den Kubicki ganz toll, wie er sich dahin gestellt hat und gegen die Corona-Zustände gewettet hat. Aber wir als Basis, die uns eigentlich gegründet hatten, um uns dem entgegenzustellen und den sogenannten Altparteien, die in ihrer Macht zu beschränken, davon abzuhalten, das weiterzuführen, wir hatten tatsächlich kaum Wähler, weil die alle nicht zur Wahl gegangen sind.
Das hat funktioniert. Das war also die erste Manipulation. Danach war lange nichts. Da ist nichts zu beobachten. Und die zweite Manipulation mit dem Kernthema, wo wir jetzt eigentlich darauf zu sprechen kommen, war, dass man 2023 ganz gezielt die AfD lanciert hat. Die AfD war selbst Leidtragende, Mitleidtragende bei der Wahl 2021. Jeder weiß, die hat massiv Stimmen verloren. Ich glaube, sechs oder sieben Prozent haben die eingebüßt, weil kaum jemand über sie berichtet hatte
und weil die Widerständler sowieso nicht wählen gegangen sind. Also sehr viele von den Widerständlern. Da habe ich jetzt mal eine Zwischenfrage. Also diese Beeinflussung jetzt in der aktuellen Zeit bezüglich der AfD, das hat jetzt aber nichts mit Cambridge Analytica zu tun. Nein, das hat jetzt nichts mehr damit zu tun. Das ist eigentlich im Prinzip ein Vorlauf, um mal zu demonstrieren, wie leicht sich Menschen beeinflussen lassen und dann auch der vollen Überzeugung sind, das Richtige zu tun, aber letztendlich nicht das Richtige zu tun, weil wir haben ja gesehen, wozu das geführt hat, nämlich zur Ampel.
So, und ab Anfang 2023, und jetzt sage ich was, was wahrscheinlich viele Leute Schnappatmung verursachen wird, haben die Mainstream-Medien damit angefangen, die Mainstream-Medien und die Regierungspolitiker damit angefangen, die AfD zu begünstigen und der Wähler zuzuschieben. Das haben sie natürlich nicht so getan, dass sie sich hingestellt haben und gesagt haben, Leute, wenn ihr uns nicht mögt, müsst ihr alle die AfD wählen. Das wäre auch wenig zielführend gewesen.
Sie haben das genaue Gegenteil getan. Sie haben, ich nenne das immer, die Empörung, das Empörungsthema des Tages, also fast jeden Tag irgendein Empörungsthema geschaffen und gleichzeitig über die AfD geschimpft, was das Zeug hält und sie als übermächtigen, fürchterlichen Angstgegner aufgebaut. Und jetzt muss man einen Effekt wissen, den eigentlich jeder auch kennt, aber den irgendwie niemand in dem Zusammenhang auf dem Schirm hat. Der heißt Reaktanzeffekt. Der Reaktanzeffekt oder psychologische Reaktanz besagt, ganz kurz zusammengefasst, dass jemand, der sich in seiner Freiheit eingeschränkt fühlt, dazu neigt, nicht dazu neigt, garantiert, das Gegenteil von dem tut, von dem er glaubt, was er tun soll.
Ja, genau. Möchtest du das kurz vorlesen? Nein, nein, das brauchen wir nicht vorlesen. Erzähl ruhig weiter. Also der Effekt sagt im Prinzip, im Volksmund heißt der Trotz-Effekt. Also wenn jemand sich in seiner Freiheit eingeschränkt fühlt oder glaubt, das reicht schon aus, wenn er glaubt, in seiner Freiheit eingeschränkt zu sein, wird er garantiert das Gegenteil von dem tun, von dem er glaubt, dass es von ihm erwartet wird. Und jetzt müssen wir das vergleichen mit dem, was die Mainstream-Medien und die Politik tut.
Und das mache ich jetzt mal an einem konkreten Beispiel fest, an einem dieser Empörungsthemen. Und zwar das Aktuellste, was wir gerade haben. Da ist ein junges 16-jähriges Mädchen von einem Iraker von dem Zug gestoßen worden. Ich nehme mir die Freiheit, die Meinungsfreiheit raus, das als Mord zu bezeichnen, Aber ich berufe mich jetzt wirklich auf die Meinungsfreiheit, mal auch sein, dass jemand das anders sieht. Das war aber jetzt schon scheiße genug. Aber jetzt stellt sich dieser Bürgermeister dieser Stadt hin und bezeichnet das als Unglücksfall und warnt vor rechter Hetze. Das war der eigentliche Auslöser.
Was das macht, das ist das, was dann quasi diesen Reaktanzeffekt auslöst. Man fühlt sich in seiner Freiheit eingeschränkt. Man bekommt vor Augen geführt, dass man selbst nichts wert ist, dass man seine Meinung nicht kundtun darf. Weil er warnt ja vor dieser rechten Hetze und meint uns damit, also die ganz normalen Menschen, wir sollten dazu nichts sagen, wir sollen schon gar nicht auf den Iraker schimpfen und das auf Migranten schieben und das sei ein Unglücksfall.
Und genau das verknüpft mit der ständigen Warnung vor der AfD, und zwar als einziger Partei, schiebt der AfD über diesen Reaktanzeffekt Stimmen zu. Das ist einfach so. Achso, ich dachte, du hättest vielleicht eine Frage. Das ist einfach so. Und das erleben wir also quasi jeden Tag. Das hat angefangen 2023 mit diesen fürchterlichen Gesetzen, die da erlassen worden sind.
sind Selbstbestimmungsgesetz und Demokratiefördergesetz und alles Mögliche, was eigentlich, man muss sich immer vor Augen halten, das machen die nicht einfach nur, weil ihnen danach ist. Nehmen wir mal einen anderen Fall, die Freibad-Diskussion war auch so ein Ding. Jedes Jahr erleben wir, dass junge Frauen von Migranten begrabscht werden in Freibädern. Was machen sie? Sie machen eine Kampagne und verdrehen die Tatsachen. Die sind nicht so doof, dass sie das irgendwie so aus dem Blameng machen. Also man muss jetzt nicht annehmen, dass da irgendjemand vorbrecht und sich das einfach so einfallen lässt. Das hat ja Struktur, das hat ja ein richtig regelrechtes System, das passiert ja täglich.
Und das sind Steilvorlagen für AfD-Influencer, die das dann aufgreifen können, durch die sozialen Medien peitschen können. Und ja, genau, das ist es. Also ich meine, natürlich empört man sich darüber. Aber was bringt es denn, sich darüber zu empören? Es bringt der AfD Stimmenanteile. Weil die AfD den auch wirklich, also auf die AfD wurde dieser gesamte, diese ganze Widerstandsbewegung eigentlich jetzt eingeengt. Wir hatten am Anfang mehrere Widerstandsbewegungen zu 2020 und auch noch 2021 war in den Medien auch noch die Querdenkenbewegung,
in den Mainstream-Medien meine ich jetzt, die Querdenkenbewegung auch stark vertreten. Aber im Moment ist alles oder seit Anfang 2023 ist alles auf die AfD eingeengt worden. Also alle Türen sind quasi geschlossen worden, durch die man gehen könnte, wenn man politisch unzufrieden ist, sondern es bleibt nur noch eine Tür offen und das ist die AfD. Ja gut, also ich sage mal, das Grundprinzip hast du erläutert. Das ist soweit verständlich, Holger. Jetzt stellt sich natürlich für uns und die Zuschauer doch die grundlegende Frage,
warum sollte man das überhaupt machen? Also warum sollte man Aufwand treiben, um eine Opposition künstlich groß zu machen, anstatt sie einfach klein zu lassen und dann durchzuregieren? Genau. Ganz genau. Und das ist, wie gesagt, das ist dann hinterher der spekulative Teil, zu dem ich dann kommen werde. Da bin ich mir auch nicht sicher, warum man das macht. Aber dass man es macht, ist überdeutlich. Also man könnte die AfD ganz einfach verhindern, wenn man es wirklich wollte. Das muss man einfach auch dazu wissen. Man hat es ja auch 2020 und 2021 fast so gehandhabt. Denn was man totschweigt, also was man nicht mehr erwähnt, jetzt komme ich wieder zu einem anderen Begriff, den du dann vielleicht mal googeln könntest, das ist die Verfügbarkeitsheuristik.
der besagt im Prinzip, ich fange den Satz mal anders an, auf uns prasseln täglich so viele Nachrichten ein, dass unsere Wahrnehmung das Wichtigste aus diesen Nachrichten herausfiltern muss. Und wir kennen etwas wie eine Wahrnehmungsschwelle und die liegt ungefähr bei 0,5% der Gesamtnachrichtenlage und zwar pro Tag.
Das heißt, was weniger als 0,5% an der Gesamtnachrichtenlage eines Tages Anteil hat, wird von unserer Wahrnehmung ausgefiltert. Wir nehmen es nicht wahr, es ist für uns nicht wichtig. Und wenn wir sehen, wie stark, wie groß der Anteil der AfD-Berichterstattung ist, sehen wir, der ist riesig. Und zwar seit Anfang 2023. Der Anteil der Berichterstattung über die AfD, wohlgemerkt, nicht positiv. Aber der Kontext ist in dem Verlauf vollkommen egal.
Egal. Der ist riesig und wenn man wirklich die AfD verhindern wollen würde, also wenn es wirklich so wäre, wie man es offen sagt, dass es eine riesige Gefahr darstellen würde, dann würde man sie einfach totschweigen. Fertig. Aber sie wurde doch totgeschwiegen, also in den Fernsehinterviews, also bei den großen Interviewern wie Lanz zum Beispiel, da ist die ja sehr unterproportional aufgetreten.
Stimmt, bis heute auch. Das stimmt, bis heute ist auch nicht nötig. Die reine Erwähnung, also wenn du dir mal, es gibt ein interessantes beim Christian Rieck, beim Professor Rieck, kommt immer mal wieder ein Meinungsforscher zu Wort aus der Schweiz, Mediathenor, der immer mal wieder bewertet, wie hoch die Erwähnungsrate in den Medien ist. Und wir gehen jetzt nicht nur von Talkshows aus, wir gehen auch nicht nur vom Fernsehen aus. Wir gehen auch von Printmedien und vom Internet aus und auch von den sozialen Medien. Der Anteil der AfD liegt bei etwa 30 Prozent, also der gesamten Nachrichtenlage. Es wird also nicht an jedem Tag, aber es wird überproportional häufig über die AfD berichtet.
Nicht mit der AfD, man redet nicht mit der AfD, sondern man redet über die AfD. Aber genau das löst diesen Effekt aus. Wenn man, man sieht es auch beispielsweise bei den Linken, man hat erst angefangen, kurz vor der Bundestagswahl 25, überhaupt die Linken wieder ins Programm zu nehmen und sie schossen, wie durch Magie, einige kamen das vor wie Zauberei und viele denken auch, das sei manipuliert worden,
schossen die von 4 auf 9 Prozent, glaube ich, haben die erlangt. Von 4 auf 9 Prozent, jetzt liegen sie, glaube ich, bei 10 sogar oder über 10. Das hat einfach nur was mit dieser Verfügbarkeitsjuristik zu tun. Die hatten vorher viele einfach nicht auf dem Schirm. Man hat sie auch ausgetauscht durch das BSW. Mit dem BSW hat man es genauso gemacht. Ja, mit dem BSW hat man es genauso gemacht. Und das BSW hat man im gleichen Atemzug zur Bundestagswahl wieder zurückgefahren. Mit dem Ergebnis, dass die mittlerweile ja hier genau auf drei Prozent liegen und die Linke auf einmal wieder zugelegt hat. Das war aber vor der Bundestagswahl genau umgekehrt.
Ja, hätte man sich dann diese Bruchade nicht sparen können, hätte man nicht einfach die AfD dann groß bleiben lassen? Oder was für einen Grund würdest du dafür sehen, dass man die Partei gewechselt hat, wenn wir in deiner Denkart bleiben? Warum man die AfD jetzt nicht selbst protegiert hat? Ich meine, warum man die Kraft des BSW durch die Linke ersetzt hat.
Ach so, ich glaube, dass das BSW eigentlich einzig und allein dazu gegründet worden ist oder protegiert worden ist. Gegründet sich ja nicht aus Sicht der Sarah Wagenknecht und ihrer Leute, sondern es war hauptsächlich dazu gedacht, die Ostwallen aufzumischen. Okay, das heißt also rein funktional nur für ein Jahr, um bei mehreren Ostwahlen der AfD Wähler abzujagen und dann hat sie ihre Funktion erfüllt. Dann konnte sie dann weg und wäre vielleicht sogar noch eine Gefahr geworden, weil sie ja in Landtagen womöglich da was zu melden hätte, während die Linke, die hat ja nichts zu melden, die kann erstmal wieder nur Stimmen sammeln. Wäre das jetzt eine Argumentation?
Eventuell ist das einer der Gründe, die damit einfließt. Jetzt kann man sich natürlich die Frage stellen, warum bei den Landtagswahlen und warum will man auf Landesebene die AfD eigentlich nicht nach vorne kommen lassen. Sie kommt, aber sie soll halt noch nicht, davon gehe ich aus, und da komme ich dann auch später nochmal darauf zurück, warum, weshalb, wieso. Sie soll halt noch nicht in Regierungsverantwortung kommen. Das wäre sie in Sachsen mindestens, aber hätte sie locker erreicht, möglicherweise wenn es keinen BSW gegeben hätte. Das System hat im Prinzip mit dem BSW genau das getan und dazu komme ich jetzt gleich, wenn wir uns die Frage stellen, ob die AfD das freiwillig, also ob sie da mitmacht, ob sie wirklich kontrollierte Opposition ist und das auch weiß oder ob sie einfach nur diesen Ball zufällig zugespielt gekriegt hat
und jetzt im Prinzip sich darüber freut, dass die anderen so dämlich sind und sie immer so protegieren, also indirekt protegieren. Also ob sie ein nützlicher Idiot ist oder ob sie ein aktiver Mitwisser ist. Genau, richtig. Und das mache ich also maßgeblich an den Landtagswahlen im Osten fest, teilweise auch an der Bundestagswahl und an dem Vorfeld der Bundestagswahl. Das ist das Thema, was du eingangst, die Seite, die du aufgerufen hast,
wo ich gesagt habe, die AfD schadet Deutschland eher, als dass sie Deutschland nutzt. Aber bei den Landtagswahlen, ja genau, bei den Landtagswahlen war überdeutlich zu spüren, dass die AfD gar nicht regieren wollte. Denn es hatte sich jemand aufgemacht im Februar 24, du erinnerst dich, um der AfD zur Seite zu springen, nämlich Hans-Georg Maaßen mit seiner Werteunion.
Und man kann jetzt über Hans-Georg Maaßen denken, was immer man will. Ich mache den Mann jetzt persönlich auch nicht so richtig gerne und finde ihn auch jetzt in seinen Entscheidungen auch nicht mehr ganz nachvollziehbar. Aber damals, als die Werteunion gegründet wurde, hat er meiner Ansicht nach wirklich alles richtig gemacht, um die AfD in die Regierung in diesen drei Landtagen zu bringen.
Was ist passiert? Die Werteunion hatte sich gegründet und die AfD-Influencer haben sie in der Luft zerrissen, nur einen Tag später. Ich rede jetzt hier von Influencern wie Markus Krall, da sagen dann viele, das ist gar kein AfD-Influencer, von Max Otte, Oliver Haas. All die Leute mit einiger Reichweite haben die AfD zerrissen, haben die Werteunion zerrissen und haben das an einer Aussage maßgeblich festgemacht, nämlich, er hat Premium-Partner gesagt.
Und ich muss mir jetzt ganz ehrlich, ich will nicht so despektierlich erscheinen, aber in dem Falle geht das nicht anders. Wer von Strategie keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten. Das war strategisch genial, denn die Werteunion wollte logischerweise der AfD nicht die Stimmen wegnehmen, sondern der CDU. Und wenn ich einer Partei wie der CDU die Stimmen wegnehmen will, dann werde ich mich nicht als bessere AfD generieren, sondern als bessere CDU.
Und ich werde mich auch nicht neben die AfD positionieren, um ihr keine Stimmen abzunehmen, denn das würde ja keinen Sinn machen. Also zwei halb so große Parteien wie eine ganz große Partei macht genauso wenig Sinn, sowohl als auch. Das heißt also, die Werteunion hatte sich aufgemacht und hat sogar extra die Europawahl ausgelassen, um sich auf diese Landtagswahlen vorzubereiten, um der AfD als möglicher Koalitionspartner zur Seite zu stehen, konnte das natürlich nicht so sagen, weil sie natürlich nicht die Wähler der AfD wollte, sondern die Wähler der CDU.
Und hat dann den Satz losgetreten, die CDU sei Premiumpartner. Aber im gleichen Atem zu auch gesagt, nicht diese CDU, die müsste sich dann schon ändern. Ja, und das hat man dann quasi in AfD-Kreisen dazu zum Anlass genommen, die Werteunion nicht nur zu protegieren, was man hätte tun sollen, hätte man strategisch günstig operiert, sondern sie in der Luft zu zerreißen und sie dann totzuschweigen. Was denke ich, was die AfD getan hätte, wäre sie keine gesteuerte Opposition. Das gleiche wie die Mainstream-Medien mit der AfD. Die AfD hat zwar lange nicht die Reichweite der Mainstream-Medien, aber so 10% ungefähr hätte die der Werteunion aus eigener Kraft zuschieben können, wenn sie die genauso behandelt hätte, nämlich mit einigem Abstand, aber mit ständiger Erwähnung, wie die Mainstream-Medien mit der AfD umgehen.
Sie hätte nicht mit der ins Bett steigen sollen oder so, sie nicht irgendwie hochjubeln sollen, sie hätte ja nicht ihre eigenen Wähler der Werteunion zuschieben sollen, aber so nach dem Tenor operieren können, okay, natürlich sollt ihr, liebe Wähler, am besten die AfD wählen, aber wenn ihr es denn unbedingt nicht wollt und wenn ihr unbedingt die CDU wählen wollt, dann wählt doch lieber die Werteunion. Ja, aber faktisch konnte man ja die Werteunion nicht wählen, weil der Schachzug von Herrn Maaßen war ja derart desaströs, dass im Grunde genommen seine Partei ja atomisiert wurde.
Es ist ja nun bis heute unter ferner Liefen. Und insofern weiß ich nicht, ob deine Hypothese wirklich tragfähig ist. Denn es hat doch niemand irgendeinen Nutzen von Herrn Maaßen gehabt. Weder hat die CDU davon profitiert, noch hat die Werteunion profitiert, die AfD auch nicht. Und geschadet hat es insofern auch niemand. Das heißt, er ist doch eigentlich mit seinem Verhalten, hat er sich doch als absolute Nullnummer dargestellt als politische. Naja, also hätte die Werteunion jetzt sagen wir mal 10 Prozent ungefähr die Stimmenanteile des BSW bei den Landtagswahlen geholt,
dann wäre das Ergebnis ganz anders ausgegangen. Dann hätte er nämlich keinen Weg mehr, zumindest in einigen, ich glaube in zwei, Thüringen und Sachsen, keinen Weg mehr um eine Regierungsbeteiligung der AfD herumgefunden werden können. Das heißt also, selbst wenn man den Hans-Georg Maaßen jetzt, ich habe ja gesagt, ich mag ihn persönlich auch nicht, ich finde ihn auch als einen fürchterlichen Selbstdarsteller, aber man muss so eine Partei wie die Werteunion in dem Fall, oder ich sehe so eine Partei wie die Werteunion in dem Falle als Hülse,
also als etwas, was man daneben stellen kann, um seine eigenen Ziele zu verwirklichen. Und die AfD hätte mit dieser Hülse, Werteunion, die garantiert mit der AfD koaliert hätte, einfach ihre eigenen Vorteile ziehen können, nämlich Regierungsbeteiligung mindestens in Thüringen und Sachsen. In Brandenburg weiß ich nicht, aber mindestens in Thüringen und Sachsen hätte dann mit Hilfe der Werteunion zumindest kein Weg mehr um die AfD herum gefunden werden können.
Vielleicht noch eine Minderheitsregierung oder so. Ich muss das nochmal nachhaken, weil das ist ja auch für die Zuschauer ein bisschen komplex, jetzt hier dieses Schachspiel. Also, wenn die Werteunion nicht existiert hätte, dann wäre es so gewesen, dass die AfD Oppositionspartei ist, Punkt. Somit hätte die Werteunion von der CDU Stimmen abziehen können und dann eben mit einer starken AfD womöglich in irgendeinem Bundesland auch eine Regierung bilden können.
Habe ich das so richtig verstanden? Richtig. Entweder das, entweder das. Das ist die eine Möglichkeit. Sie hätte aber, wenn sie diese Stimmenzahl nicht zusammenkriegt, denn für eine regierungsfähige Mehrheit braucht man ja irgendwas um die 42 bis 48 Prozent. Also je nachdem, wie stark die sogenannten Sonstigen ausfallen. Wenn sie dazu zu schwach gewesen wäre, hätte sie aber zumindest als Blockadepartei, also nicht verwechseln mit Blockpartei, Blockadepartei fungieren können, nämlich als eine Partei, die einfach nur Stimmen abzieht von den anderen, aber keine Koalition mit denen eingeht, sodass dann auch kein Weg mehr um eine Koalition mit der AfD geführt hätte.
Ja, das heißt aber, das ist für mich noch nicht ganz rund, Holger, denn wenn die Werteunion eine Funktion hätte haben sollen, entweder der AfD zu einer Sperrminorität zu verhelfen oder gar zu einer Regierungsbeteiligung, dann stellt sich die Frage, wozu ist die Werteunion quasi gegründet bzw. aktiv geworden, wenn sie sich dann mit einem Eigentor selber ins Abseits schießt. Dann hätte man doch diese Parteineugründung überhaupt gar nicht benötigt. Da hätte man doch alles beim Alten lassen können.
Ja, das Eigentor, was viele als Eigentor bezeichnen, habe ich ja eben schon gesagt, das sehe ich als unglückliche Formulierung. Also du meinst jetzt mit Eigentor auch diese Aussage des Premiumpartners CDU? Naja, also auf jeden Fall hat er ja mit seinem Gesamtverhalten, und das war ja nicht nur die Aussage, sondern auch alles, was er danach dann getan hat, Dass er im Grunde genommen ja dargestellt hat, dass er eigentlich alle, die an ihn geglaubt haben oder auf ihn Hoffnung gesetzt haben, eigentlich hinters Licht geführt hat. Und deswegen würde ich das noch nicht mal an der einen Aussage festmachen, weil wir wissen, Politiker lügen wie gedruckt. Und wenn sie am nächsten Tag sagen, das habe ich nicht so gemeint, dann ist es auch wieder gut, wenn sie denn dann die Bedürfnisse ihrer potenziellen Wähler erfüllen.
Aber das hat er ja systematisch nicht getan, sondern er hat ja im Grunde genommen, so habe ich es zumindest wahrgenommen, eigentlich dargestellt, dass er unter völlig falscher Flagge diese Parteineugründung gemacht hat. Und das war doch das, womit er sich ins Aus gesetzt hat. Also der ist meiner Ansicht nach, um das jetzt mal aus meiner Wahrnehmung darzustellen, ist der Mann, nachdem sein erster Plan, den er da, der auch, wo ich gesagt habe und das sehe ich auch nach wie vor so und das werde ich auch immer so sehen, der strategisch wirklich ausgereift war, also das war wahrscheinlich ein sehr langer Vorlauf, sich also strategisch günstig neben die CDU zu positionieren.
Denn nachdem er damit gescheitert hat, ist der Mann meiner Ansicht nach einfach durchgedreht. Also der hat dann so viele Entscheidungen getroffen, unter anderem Jörg Meuthen mit reinzunehmen und so weiter, die ich auch so strategisch nicht mehr unterschreiben würde. Aber dieser erste Fall und die Reaktion darauf, die deuten darauf hin, dass die AfD diesen Partner wirklich verhindern wollte.
Die Reaktion darauf war übrigens, dass man ein Bekenntnis der Werteunion zur AfD gefordert hat. Also erstmal ein Bekenntnis ist im religiösen Umfeld vonnöten, aber nicht im politischen. Und das zweite ist, die hätten sich ins eigene Knie geschossen. Also hätte die Werteunion sich zur AfD bekannt, dann hätte es nur zwei Möglichkeiten gegeben. Entweder hätten AfD-Wähler gesagt, die Werteunion ist mir dann lieber. Ja, ich bin ja sowieso nur Notwehrwähler der AfD, dann wähle ich doch lieber die Werteunion. Damit wäre nichts gewonnen gewesen. Oder die andere Möglichkeit wäre, jetzt habe ich den Faden verloren.
Ja, wir waren bei der Frage, warum, also du wolltest Gründer anführen, warum die AfD die Werteunion eben nicht unterstützt, sondern sich von ihr distanziert hat. Ja, distanzieren war gut. Distanziert hat sich auch die Werteunion von der AfD. Auch das war strategisch einwandfrei. Allerdings hätte man die Werteunion mit eigener Kraft protegieren müssen. So wie, habe ich ja gesagt, so wie die Mainstream-Medien das mit der AfD tun. Die AfD hat ja eine gewisse eigene Reichweite.
Also ich würde ja nicht, wenn die Mainstream-Medien aufhören, über sie zu berichten. Was hast du da? Mach einfach weiter. Ja, dann würde die AfD nicht direkt sofort auf Null fallen, aber sie würde ungefähr auf 10% fallen. Also die eigene Reichweite reicht vielleicht für 10%. Die hätte sie also in Dienste der Werteunion, ohne dass sie das jetzt so gesagt hätte. Also jetzt nicht falsch verstehen.
Ich habe mir nicht vorgestellt, dass die AfD den Hans-Georg Maaßen und die Werteunion in den Arm nimmt und sagt, boah, bester Partner aller Zeiten. Das hätte auch niemand verstanden. Also wie gesagt, dann hätte auch wieder die Gefahr bestanden, dass die Wähler von der AfD gewechselt haben. Man wollte aber die Wähler der CDU. Also musste man sowohl von Seiten der Werteunion als auch von Seiten der AfD schon auf Abstand gehen, hätte aber den gegenseitigen Respekt wahren müssen und von Seiten der AfD vor allen Dingen im Hinblick auf den möglichen Koalitionspartner,
der einen dann in die Regierung bringt, was man ja angeblich wollte, aufbauen müssen. Das heißt also den mit Reichweite versorgen, indem man nochmal, ähnlich wie die Mainstream-Medien es bei der AfD machen, viel über ihn berichtet, nicht immer im positiven Kontext. Ich glaube, das haben wir jetzt verstanden, wie deine Argumentationsweise ist. und dass es durchaus Indizien dafür geben kann, dass die AfD eben nicht wollte, dass die Werteunion größer wird.
Und das wiederum lässt eben den Rückschluss oder die Fragezeichen entstehen, warum wollte die AfD das nicht? Genau, also anhand der Umfrageergebnisse, die im Vorfeld der Landtagswahlen gelaufen sind, war ja eindeutig sichtbar, dass die AfD, ich habe da sogar, meine ich, einen Artikel zugeschrieben im Vorfeld, dass das scheitern wird. Also dass die AfD garantiert bei den Landtagswahlen nicht in die Regierungsverantwortung kommen wird.
Und das hatte sie ihren Wählern ja versprochen. Aber es war mathematisch berechenbar, dass es nicht dazu kommen würde. Man musste dazu eigentlich nur zwei Faktoren wissen. Kommen sie auf die regierungsfähige Mehrheit, nein, davon waren sie weit entfernt. und gibt es irgendeinen Koalitionspartner, der eventuell mit ihnen koalieren würde? Und da konnte man auch klipp und klar sagen, nee, den gab es nicht. Auch wenn Sarah Wagenknecht eine Zeit lang, du hattest glaube ich ein Video mal dazu gemacht, und ganz viele haben geglaubt, dass das wäre so, das war aber eine Finte,
als Sarah Wagenknecht so mal den Anschein erweckt hätte, dass BSW hätte eventuell Interesse mit der AfD zu koalieren. Wie weit die wirklich davon weg waren, hat man ja dann gesehen, als die Wahl gelaufen war. Also man hat sie ja, die AfD ja wirklich an allen Ecken und Enden, auch da, wo es nicht unbedingt nötig gewesen wäre, blockiert. Naja, das Video, das finde ich jetzt auf die Schnelle nicht, das war, wo es darum ging, Brandmauer ist abgebrochen oder so und das war eben genau, wo die AfD dann quasi, nicht die AfD, sondern das BSW durch Frau Wagenknecht dann erklärt hatte, dass die Brandmauer weg muss, dass man eben sich eine Zusammenarbeit mit der AfD vorstellen könnte, theoretisch.
Aber dass das eine Finte war, das hätte doch eigentlich jedem im Vorfeld klar sein müssen. Und das war auch garantiert der AfD im Vorfeld klar. Das heißt also, es bleibt dabei, dass die AfD anhand der Umfrageergebnisse jetzt nicht einzelner Umfrageergebnisse, ich meine jetzt immer den Durchschnittswert aller Umfrageergebnisse, da kommt man nämlich immer auf einen relativ guten naheliegenden, auf einen relativ guten Wert, der das Wahlergebnis ziemlich gut widerspiegelt.
Das spätere Wahlergebnis. Und anhand dieser Wahlumfragewerte musste die AfD sehen können, dass sie ihr Wahlversprechen, nämlich die Regierung in den drei Bundesländern, also mindestens in Sachsen und Thüringen, hatte sie ihren Wählern das eigentlich ziemlich fest versprochen, dass sie das nicht würde erfüllen können. Und sie hätte die Möglichkeit gehabt, aber... Hallo, liebe Zuschauer, willkommen auf meinem Kanal. Wie gesagt, nochmal, war eben ein bisschen flapsig gesagt.
Ich weiß gar nicht, ob ich das gesagt habe. Ich habe damals immer den flapsigen Spruch über Social Media verbreitet, wenn die anderen Kinder einen nicht mitspielen lassen, bringt man halt seine eigenen Freunde mit. Und wenn sie einen mit ihren Förmchen und Eimerchen nicht spielen lassen, dann bringt man halt seine eigenen Förmchen und Eimerchen mit. Genau das hätte die AfD tun müssen. Hier ist das Video, das ist vor über einem Jahr gewesen. Wagenknecht ändert ihre Meinung zur AfD und so weiter, doch nun
erklärt sie, dass sie keine Berührungsängste hat etc. Okay, weiter. Ja, und genau das hätte die AfD eigentlich beherzigen müssen. Also sie hat ja nicht nur die Werteunion als Option gehabt. Es gibt ja insgesamt drei, mittlerweile gibt es drei Widerstandsparteien. Das ist also neben der Werteunion auch noch das Bündnis Deutschland und natürlich die Basis, mit mit dem man mal ins Gespräch hätte kommen können, wo man dann mal, oder einfach auf gut Glück, also bei der Basis kann man ja eines vorweg sagen,
die Basis würde mit keiner der Corona-Parteien, bin ich wieder weg? Ah, ich bin wieder da. Die Basis würde, ich glaube, diese Aussage kann man einfach so treffen, ohne mit irgendjemandem Rücksprache zu halten, die Basis wird mit keiner Partei, die sich an Corona beteiligt hat, Also die Grundrechte gebrochen hat, die dermaßen über die Stränge geschlagen ist, jemals eine Koalition eingehen. Darauf kann man sich verlassen. Also das heißt, wenn man die Basis jetzt mit da reingebracht hätte, dann wäre die immer noch als Blockadepartei wunderbar gewesen. Die Frage wäre jetzt gewesen, ob unsere Landesleute mit der AfD koaliert hätten. Das kann ich dir jetzt so aus dem Lameng nicht sagen, weil ich mit denen das nicht besprochen habe.
Ja, also ich sage mal, das Argument mit der Bahn ist, finde ich, jetzt nicht so überzeugend, Holger, weil die Bahn hat wirklich Zeit gehabt und ist im Grunde genommen nie in irgendeinem Parlament drin gewesen. Also sprich, dass die von irgendjemandem als Koalitionspartner gesehen werden könnte, das halte ich persönlich für völlig utopisch. Ja, und jetzt komme ich nochmal zurück auf die Verfügbarkeitsheuristik. Es ist vollkommen klar, dass die Stimmenanteile für eine Partei, der Erfolg einer Partei hängt maßgeblich von ihrer medialen Erwähnung ab und ausschließlich.
Und ich kann sogar beweisen, dass es ausschließlich so ist und dass es nicht an Inhalte liegt. Die Grünen liegen immer noch bei 10% und es ist die Partei mit den spinnertsten Inhalten. Also was die Grünen an Parteiprogramm haben, geht wirklich wie Satire. Und trotzdem haben die 10% und liegen noch bei 10%. Es liegt einzig und allein daran, dass die ständige Erwähnung finden. Die Basis hat nie eine Erwähnung gefunden. Und deswegen ist es doch völlig uninteressant, über die als Koalitionspartner zu reden. Sie ist totgeschwiegen in unseren Medien und daran wird sich doch bis zum Sankt-Limmer-Nein-Straf überhaupt gar nichts ändern. Insofern würde ich deine Argumentation an der Stelle mal mit einer Klammer versehen.
Aber wenn die AfD einen Partner braucht oder haben wollen würde, könnte sie das jederzeit ändern. Davon rede ich ja die ganze Zeit. Die AfD hat jetzt nicht die mediale Reichweite der Mainstream-Medien, aber 10% ungefähr Stimmenanteilen umgerechnet schafft die AfD aus eigener Leistung. Also wenn die AfD einen Partner wollen würde, müsste sie ihren Arsch hochkriegen und müsste diesen Partner protegieren. Egal wer das ist, das muss jetzt nicht die Basis sein.
Aber wenn sie sagt, alleine schaffen wir das nicht. Also haben sie ja oft genug gesehen und man muss nur einen Blick nach Österreich richten. Dort ist die FPÖ noch wesentlich stimmenstärker als die AfD in Deutschland. Und sie schaffen es auch nicht, in die Regierung zu kommen. Wenn also die AfD das beenden wollen würde und würde einen Partner sich suchen, dann hätte sie zwei Möglichkeiten. Sie könnte eine neue Partei gründen, wäre aber sehr langwierig. Oder sie sucht sich eine dieser Parteien, dieser totgeschwiegenen Parteien raus
und beendet dieses Totschweigen, macht sie also bekannt aus Eigenleistung und baut darauf, dass sie dann ihren Partner hat, den sie braucht, um ihr Problem, die Brandmauer, zu durchbrechen. Ja, also ich denke mal aus der unternehmerischen Sicht, es ist immer derjenige, der bessere Partner, der schon seine Kunden hat. Also bevor ich einen kleinen Partner versuche groß zu machen, das heißt, woher soll der jetzt seine Kunden bekommen?
Die müssen ja neu generiert werden, das ist mit viel Geld und Marketingaufwand verbunden. Dann versuche ich doch lieber einen schon bestehenden Partner, der seine Kundenklientel hat, entsprechend zu überzeugen. Und dann nimmt er seine ganze Truppe mit. Das heißt also rein von der pragmatischen Sichtweise ist es doch auch für die AfD viel sinnvoller, irgendwie einen Keil in die CDU zum Beispiel zu treiben, sodass sich ein Teil der CDU abspaltet und zu AfD überwechselt, als eine Partei, die bisher noch nicht beweisen konnte, wie gut oder wie schlecht sie ist, geschweige denn, dass sie überhaupt massentauglich ist, die aufzubauen.
Also insofern würde ich, wenn ich AfD wäre, immer den Weg versuchen, mich mit Teilen der CDU zu arrangieren und dort eben eine gewisse Nähe zu erzeugen. Ja, dazu kommen wir jetzt gleich. Das wird auch passieren. Also ich gehe ganz stark davon aus, dass genau das passieren wird, aber nicht auf Landesebene, sondern auf Bundesebene. Und wozu das führen könnte und was die Voraussetzungen dafür sind und so, das ist jetzt nicht spekulativ, aber wozu das führen könnte, das ist durchaus schon, dann geht es in den Bereich der Spekulation.
Ich möchte aber nochmal kurz zurückkommen auf das Beispiel mit dem Unternehmen. Ja, ist richtig. Richtig. Ich würde mir auch, wenn ich einen Unternehmenspartner suche, würde ich mir auch nicht irgendjemanden raussuchen, der gerade erst mal sich zusammengefunden hat und der noch keine Kunden hat und nichts. Aber was ist denn, wenn es den nicht gibt? Und auf politischer Ebene ist es nun mal so, den gibt es nicht. Also es gibt drei, die und bei Parteien spielt auch noch ein anderer Faktor eine Rolle, den du jetzt nicht berücksichtigt hast. Eine Partei muss auch die nötige Infrastruktur haben, um überhaupt an Wahlen teilnehmen zu können. Also die muss ja, gerade wenn sie noch nicht in irgendeinem Parlament sitzt.
Ja, ist klar. Wir brauchen ja ihr ganzes politisches Netzwerk, sonst funktioniert das mit dem Wahlkampf überhaupt gar nicht. Und es müssen ja die Ämter im Falle eines Wahlsieges ja auch platziert werden und, und, und. Ja, und wenn die AfD, ich unterbreche dich jetzt wirklich nur ungern, aber das ist jetzt wirklich, das ist noch mit zusammenhängend zu dem zu eben Gesagte, wenn die AfD, wenn es der AfD gelingen würde, die CDU zu spalten, dann bräuchte es aber auch wieder die Neugründung einer Partei oder die CDU als Ganzes müsste mit ihr zusammengehen.
Und wie gesagt, auf Bundesebene sehe ich das. Auf Länderebene sehe ich das im Moment noch nicht. Und es wäre für die AfD, komme ich jetzt gleich zu, keine gute Voraussicht, weil sie eine schlechte Verhandlungsposition hat. Weil sie was machen würde? Weil sie eine schlechte Verhandlungsposition hat. Sie hat eine ganz schlechte Verhandlungsposition auf Bundesebene jetzt. Auf Länderebene wäre es anders gewesen, da ist sie ja wesentlich stärker vertreten.
Aber auf Bundesebene hat sie eine sehr schlechte Verhandlungsposition. Okay, lass uns mal zum nächsten Punkt übergehen. Das haben wir, glaube ich, soweit jetzt von mehreren Seiten. Also das waren jetzt die Landtagswahlen. Dann kommen wir jetzt im Prinzip zu dem Thema vorgezogene Neuwahlen. Was sind die Leute in Begeisterung verfallen und was waren die Begeisterungsstürme bei wirklich allen? Und ich habe es nicht verstanden, dass doch jetzt endlich vorgezogene Neuwahlen stattfinden.
Und ich glaube, ich habe auch dazu irgendwo was geschrieben und habe gesagt, nee, das ist zum jetzigen Zeitpunkt, das ist der falscheste Zeitpunkt. Und ich habe das damals an zwei Balken festgemacht. Und zwar, wenn man sich bei DAWUM damals die Grafik der Wahlprognosen, der Wahlumfragen angeschaut hat und diesen schwarzen und den blauen Balken, also den Balken der Union auf Bundesebene meine ich jetzt, den Balken der Union und den Balken der AfD verfolgt hat,
dann hat man gesehen, dass die sich fast immer parallel bewegt haben. Also entweder beide nach unten oder beide nach oben. Und das änderte sich jetzt, nämlich der schwarze Balken sank, der blaue Balken stieg. Und die waren kurz davor, sich zu berühren und sich zu überschneiden. Was heißt, dass die AfD mehr Stimmenanteile bei den Umfragewerten geholt hätte als die Union. Und just in diesem Moment, bevor das eintreten konnte, kam die AfD, wie alle anderen auch, auf die glorreiche Idee Neuwahlen.
Ja, genau. Wenn du da guckst, da war gerade im Januar, Dezember, da siehst du genau, dass der schwarze Balken anfängt zu sinken und der blaue Balken anfängt zu steigen. Und man lässt es von Seiten der AfD gar nicht erst dazu kommen, dass es da zu einem Rollentausch kommt, sondern man sagt ja, ja, ja. Man tut quasi zu so, alle haben so getan, als seien diese Neuwahlen ein Zugeständnis an unzufriedene Wähler, also an Wähler, die mit der Ampelregierung unzufrieden waren.
Wann hat man jemals ein Zugeständnis in der deutschen Geschichte an den Wähler gemacht? Also ich kann mich an kein einziges Mal erinnern. Und dass das eine Falle war, das konnte man noch zehn Meilen gegen den Wind riechen. Nämlich, dass die Ampel oder die Hüpel, die sehr da nun noch war und auch vorher schon die Ampel, bevor sie zerbrochen war, mit dem Aufheben der Schuldenbremse nicht durchkam. Warum? Weil sie Zustimmung der CDU gebraucht hätte und die CDU nicht zustimmen konnte.
Warum? Weil sie in der Opposition war und ihre Stimmen nicht einbüßen wollte bis zur Wahl. Das heißt also, diese Paz-Situation herrschte, weil die Konstellation da war und sie wurde aufgelöst, indem es Neuwahlen gab. Und ich wusste jetzt nicht, dass es wirklich um die Schuldenbremse nur ging. Ich hatte tatsächlich noch viel mehr erwartet, was man da noch so in petto hatte, was man mal eben so schnell durchbringen wollte, als man es dann endlich konnte. Aber dass die anberaumten Neuwahlen eine Falle waren, das konnte man zehn Meilen gegen den Wind riechen.
und dass die AfD sich da nicht gegengestellt hat, sondern mit auf den Zug aufgesprungen ist, vor allen Dingen am 12.12., das habe ich nicht verstanden, damals nicht verstanden und das hat mich immer mehr in der Meinung bestärkt, dass die da einfach mitmachen. Und was war am 12.12., 12.12., erinnerst du dich vielleicht, war die Vertrauensfrage von Olaf Scholz. Was wäre denn passiert, hätte Olaf Scholz die Vertrauensfrage gewonnen?
Er wollte sie ja auf jeden Fall verlieren. Natürlich, man stellt als Bundeskanzler, also auch Gerhard Schröder, der die Vertrauensfrage gestellt hat, wollte die natürlich verlieren. Man zögert das raus, wenn man sie nicht planmäßig verliert. Aber die AfD hatte jetzt nicht die alleinige Macht, das zu verhindern, also ins Gegenteil zu verkehren. Sie hätte noch vielleicht die eine oder andere Stimme aus anderen Parteien gebraucht. Aber sie hätte es wenigstens versuchen können. Und aus Fraktionszwang, wie ich dann erfahren habe von diesem einen Mitglied, oder es gab ja drei Fraktionsmitglieder der AfD, die die Vertrauensfrage mit Ja beantwortet haben. Eine davon war die Christine Baum, die das auch begründet hat. Die Begründung habe ich auch verstanden. Die war auch strategisch günstig.
Sie hat nämlich gesagt, es kann ja alles, also ich sage das jetzt mal freimündig, es kann ja alles nur noch schlimmer werden, weil Olaf Scholz zumindest nicht so ein kriegsgeiler Kanzler gewesen ist, wie Friedrich Merz es dann sein würde und auch klar ist. Was wäre passiert, wäre Olaf Scholz mit der Vertrauensfrage aus seiner Sicht gescheitert? Also wäre die jetzt mit Ja beantwortet worden?
Ganz einfach, er hätte nicht mehr allzu viele Optionen gehabt, er hätte zurücktreten können, neue Bundeskanzler wählen. Man hätte versuchen können, mit den Stimmenanteilen aus der Bundestagswahl 21 neue Koalitionen zu schmieden, aber aus den eben schon gesagten Gründen, weil die CDU in der Opposition bleiben musste, sonst hätte sie ihre Wählerstimmen zur Wahl eingebüßt, wäre das überhaupt nicht gegangen. Das heißt, die Himpel, also die angeschlagene Ampel ohne FDP, hätte weiter vor sich hin regieren können,
ohne jemals irgendeine Mehrheit zu finden. Politischer Stillstand, das Beste, was diesem Land hätte passieren können. Also man hätte die, das wären reine Grüßauguste gewesen. gewesen. Die hätten nichts mehr, sowas wie Demokratiefördergesetz oder so, dazu hätten sie ja die Stimmen der Unionsparteien oder irgendeiner anderen Partei gebraucht. Die Stimmen der FDP hätten sie ja garantiert nicht mehr bekommen, sonst wären die ja nicht ausgestiegen aus der Koalition. Sie hätten also diese für eine Regierung so wichtige regierungsfähige Mehrheit, die man eigentlich braucht, wenn man eine Regierung bilden will, nicht mehr gehabt und sie hätten nur noch vor sich hin runzen können.
Und die CDU als Oppositionspartei, die eigentlich jetzt im September angestrebt hätte, die Regierung zu übernehmen, der wäre nichts anderes übrig geblieben, als alles zu blockieren, was die da antreiben. Es sei denn, sie hätten ihre Stimmenanteile verlieren wollen und der AfD das Feld überlassen wollen. Ja, das heißt, wenn ich dich dann richtig verstehe, dann siehst du das jetzt als eine Intrige der SPD, um weiter in der Regierung zu bleiben, mit dem Bauernopfer des Herrn Scholz. Nee, nee, nee, die hatten das nicht geplant. Also es war schon so geplant, dass die, denke ich, dass es von oben schon so geplant war, dass die Neuwahlen stattfinden sollten.
Aber sie fanden auch mit Hilfe der AfD statt. Darauf will ich hinaus. Also auch die AfD bis auf drei in voller Fraktionsstärke, bis auf drei, haben die Vertrauensfrage mit Nein beantwortet, was aus strategischer Sicht eine Partei, die sich anschickt, die Politik vom Kopf auf die Füße zu stellen, nicht tun sollte. Also, das Beste für Deutschland wäre gewesen, man hätte Olaf Scholz und dem System, jetzt sind wir wieder bei System, einen Strich durch die Rechnung gemacht, indem man die angeschlagene Ampelregierung, also die nur noch Rot-Grüne, gezwungen hätte, noch bis September, bis zum regulären Wahltermin vor sich hin zu unsen. Das wäre das Beste für Deutschland.
Könnte man es nicht auch anders sehen, dass die AfD vielleicht den Gedanken gehabt hat, dass die Ampel es nicht kann, ist ja nachweislich. Und jetzt hat der Wähler bei einer Neuwahl, wird er aller Voraussicht nach eben eine CDU-Regierung wählen. Und dann kann die CDU dann zeigen, dass sie es auch nicht kann. Und dann gibt es vielleicht wieder Neuwahlen. Nein, neue Wahl wird es nicht mehr geben. Dazu komme ich jetzt. Das haben ja viele so dargestellt. Das sind aber viele Stöckchen, über die man dann springen müsste. Aber eigentlich nicht muss, also nochmal, diese beiden Balken waren gerade dabei, der blaue und der schwarze Balken waren gerade dabei, die Position zu verändern.
Und es war eigentlich abzusehen, dass die bis zur regulären Wahl sich dann auch, zumindest hätte die Hoffnung bestanden, dass die sich bis zur regulären Wahl jetzt im September auch abgelöst hätten. Die AfD hätte also jeden Grund gehabt anzunehmen, dass sie bei einem Wahltermin im September 2025 deutlich besser abschließt als bei einem Wahltermin Februar 2025.
Und dass die CDU oder die Unionsparteien als Regierungsparteien wahrscheinlich auch im September nicht zu verhindern gewesen wären, ist klar. Aber die AfD mit mehr Stimmenanteilen im September, bei dem Wahlergebnis im September, hätte bei einer möglichen Koalitionsverhandlung, jetzt kommen wir langsam zum Ende, nämlich mit den Ausblicken, was könnte eigentlich passieren, eine wesentlich bessere Verhandlungsposition eingenommen, als sie es jetzt tut. Und das ist wichtig. Also als Geschäftsmann wirst du mir zustimmen, dass die Position, der breite Rücke, mit dem man in eine Verhandlung geht, entscheidend ist bei dem, was bei der Verhandlung hinterher rauskommt.
Da stimme ich dir auf jeden Fall zu, Holger. Wobei ich noch einen Gedanken reinbringen möchte, der mir aufgefallen war in den letzten Zeiten, dass wir im Moment eigentlich auch so eine gewisse CDU-Zeit haben. Wir haben einmal jetzt die Kommunalwahlen in NRW, die traditionell seit 10 oder 15 Jahren alle schwarz wählen. Ob das diesmal im Einzelfall auch überall so sein wird, wird man sehen. Aber dann sind ja auch im Frühjahr noch zwei Landtagswahlen in CDU-Ländern. Das heißt, es ist ja relativ
deutlich, dass von einer gewissen Sichtweise die AfD, äh nicht die AfD, die CDU am Zuge ist. Und ob man sich in diesen Fahren oder gegen diesen Fahren in Zug stellen will oder nicht einfach abwarten will. So, denn was passiert dann, wenn jetzt die Landtagswahlen im Frühjahr durch sind, ja in den Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz glaube ich, das sind die CDU-Länder, Dann sind wir irgendwo im April oder so oder Mai und dann sind die nächsten Landtagswahlen dann erst ab September, das heißt nach der Sommerpause. Und dann stellt sich ja die Frage, wie die CDU sich bis dahin positioniert hat.
Konnte sie sich in der Kommunalwahl in NRW und in den beiden folgenden Landtagswahlen gestärkt hervorgehen? Wenn ja, dann ist das natürlich für die CDU von Vorteil oder ist sie geschwächt? Und Herr Merz stellt dann auch die Vertrauensfrage. Was dann? Also der Herr Merz wird die Vertrauensfrage wahrscheinlich nicht stellen. Der wird so zurücktreten, dazu komme ich jetzt gleich. Ich wollte aber nur mal ganz kurz darauf eingehen, dass jetzt in Nordrhein-Westfalen traditionell, Es war übrigens in Düsseldorf erst das zweite Mal, dass wahrscheinlich ein CDU-Oberbürgermeister gewählt wird.
Der davor war übrigens Thomas Geisel, der jetzt für das BSW im Europaparlament sitzt. Das war damals ein SPDler, also gar nicht so. Das zeigt eigentlich, dass die Leute sehr konservativ wählen oder eigentlich eine konservativere Politik wollen, als sie im Moment erleben. Das Problem ist, dass sie zwischen AfD, die auch viele als Extrempartei verstehen, und der doch sehr deutlich nach links gerückten CDU einfach nichts haben. Und das liegt auch teilweise daran, dass es einmal von den Mainstream-Medien verhindert wird, das haben wir eben schon gesagt, also hier die Verfügbarkeitsheuristik.
und es liegt aber auch daran, dass die AfD zwischen sich und der CDU nichts zulässt. Also sie könnte ja, wie gesagt, haben wir eben gesagt, einfach auf eigene Faust operieren und sagen, da muss jetzt nochmal jemand zwischen, denn wir brauchen einfach einen Spielpartner, der uns lieb hat und nicht die CDU. Was war jetzt nochmal das? Ja, also im Grunde genommen sind wir bei der Frage, also ich habe das argumentiert, dass die AfD sich falsch positioniert hätte, weil sie dann jetzt im September schlechtere Ergebnisse erlangen würde als andersrum.
Und ich wiederum habe da den Einwand gebracht, dass ja eigentlich auch in NRW und eigentlich zumindest auf der Landesseite eben CDU-Zeit ist. Und diese CDU-Thematik sich im Frühjahr in den anderen beiden Landtagswahlen ja auch noch spiegelt. Ja, wir können es ja hier auch bei der WUM sehen. Ja, da sind wir also beim Thema NRW. Ja, wenn wir hier mal reingucken, Wahlumfragen in NRW bezieht sich aber eben auf Landtagswahlen. So, und dann sehen wir ja hier klar und deutlich, dass die CDU mit 35 Prozent, ja, die bei weitem stärkste Partei zumindest im Landtag ist.
So und dass diese Tradition, die ist ja also definitiv ja eigentlich schon seit mindestens 2017 so mit einem kurzen Ausbrecher, wo die SPD mal dort war. Das heißt also, es ist ja, wir reden ja davon, dass der Bundeskanzler Friedrich Merz, der denkt ja auf Bundesebene und nicht unbedingt in Kommunalebene. Und er kann also insofern ja sicher sein, dass in zwei Jahren, in 2027, wenn NRW Landtagswahlen sind, dann vermutlich, sofern nicht alles ungünstig läuft, immer noch schwarz ist oder schwarz dominiert.
Das ist mein Einwand gewesen und dass vielleicht die AfD eben so einen Gedankengang auch gehabt haben könnte, um deswegen eben nicht sofort einzugreifen und erstmal abzuwarten, dann der CDU-Regierung auch die Chance des Scheiterns zu lassen. Also jetzt der rot-schwarzen Regierung, so um dann eben im Herbst 26 in den dann folgenden Wahlen, wo eben auch Ostwahlen sind, dann vielleicht ihre Stärke auszuspielen.
Ja, also die Idee hat mir mal in einem konspirativen Gespräch ein AfD-Politiker, dessen Namen ich aber jetzt hier nicht nennen will, weil ich den nicht kompromittieren will, also der hat mir ein Programm erzählt, was ungefähr darauf hinausläuft. Also dass man quasi immer darauf hofft, dass die anderen sich selbst ein Bein stellen, damit man davon profitiert. Das Problem, was ich dabei sehe, ist gerade bei Landtagswahlen, die finden alle fünf Jahre statt. Hat man eine verkackt, hat man quasi die Politik für fünf Jahre vergeigt.
Und das ist mir ein zu langer Zeitraum, um immer darauf zu hoffen, dass die anderen so viel Scheiße bauen, dass man selbst so stark davon profitiert. Und ich sage es nochmal, wenn wir nach Österreich gucken, dann sehen wir eine FPÖ, die deutlich stärker ist als die AfD und sie schafft es auch nicht. Das heißt also, die ist immer noch in einer Position, wo man ihre Regierung verhindern kann, obwohl sie noch stärker ist als die AfD hier in allen Parlamenten. Und man erkennt daran, wie stark die AfD eigentlich dann noch werden müsste, quasi ohne eigenes Zutun, um dann das Ziel zu erreichen.
Man sagt also quasi immer, okay, wir haben es jetzt wieder mal nicht geschafft, aber wir werden es bei der nächsten Wahl garantiert schaffen. Das sagt man jetzt auch in Thüringen und da hoffen die Sachsen drauf und da hoffen die Brandenburger drauf, aber die warten jetzt viereinhalb Jahre, bis die überhaupt mal wieder zum Zuge sind. Und irgendwann, dazu komme ich jetzt gleich, und irgendwann gehen wir ja auch wahrscheinlich, ich weiß nicht, ob du davon ausgehst, aber ich sehe Kriegstrommeln im Moment und ich sehe auch die Zeit nicht mehr, dass man so lange warten kann.
Also man muss schon irgendwie mal tätig werden, selbst den Arsch hochkriegen. Und nochmal, hat man keinen, will keiner mit einem spielen, bringt man sich halt seinen eigenen Freund mit. Und wenn man den nicht hat, dann muss man ihn sich suchen oder backen. Also in dem Falle muss man jetzt einfach mal gucken, wer bietet sich da eigentlich an. Und das schaffen von der Infrastruktur, die haben also die Wahl zwischen drei unterschiedlichen Parteien, nämlich der Werteunion, dem Bündnis Deutschland und der Basis. Mehr Optionen haben sie nicht, alle anderen müssen sie erst gründen.
Das BSW will nicht, die Linken wollen nicht, die Grünen wollen nicht, die SPD will nicht, die CDU will nicht. Die CDU wird allerdings höchstwahrscheinlich, und jetzt komme ich dann so langsam, aber sicher durch diesen spekulativen Teil, ich gehe ganz stark davon aus, dass mit zum Plan gehört, dass jetzt auch tatsächlich die schwarz-rote Regierung scheitert. Sie ist eigentlich schon dabei und man kann es immer ein bisschen an dem Medien-Echo sehen, wie die Medien die Arbeit der jeweiligen Regierung beurteilen. Wir haben das bei der Ampel gesehen, dass sie ungefähr Mitte 2022 angefangen haben, die Ampel regelrecht zu zerlegen. Also vor aller Augen.
Es waren jetzt nicht die Alternativmedien, die da federführend waren. Viele glauben das. Tatsächlich war es eine Talkshow, wo Robert Habeck seine Dummheit zur Schau stellen durfte. Tatsächlich sind es die großen Kameras, die immer drauf gehalten haben, wenn Annalena Baerbock mal wieder einen Bock geschossen hat. und tatsächlich waren es alle großen Nachrichtenportale von Tagesspiegel über Fokus usw., die Zweifel an dem wissenschaftlichen Hintergrund eines Karl Lauterbachs verlauten ließen.
Also das muss man einfach mal sehen. Die haben schon ab Mitte 2022 angefangen, diese Ampel zu torpedieren und zu zerlegen. Das war eigentlich gar kein Zufall. Und deswegen war auch davon auszugehen, dass die ihre Legislaturperiode nicht mehr beendet. Ich habe dann damals mal gesagt, es wäre tatsächlich die erste SPD-geführte Regierung, die ihre Legislaturperiode beendet. Alle anderen haben vorher aufgegeben, aber einige erst in der zweiten Legislaturperiode. Aber es gab tatsächlich noch keine SPD-geführte Regierung, die nicht vorzeitig beendet wurde.
Deswegen schon alleine nach dem Gesetz der Serie war das wahrscheinlich, dass die ihre Legislaturperiode nicht beenden können. Und jetzt sehen wir auch wieder, dass die Medien die schwarz-rote Regierung relativ kritisch betrachten. Aber ich glaube nicht, dass es Neuwahlen gibt. Neuwahlen wären aus deren Sinn kontraproduktiv. Das würde die AfD tatsächlich in ihren Stimmenanteilen stärken. Und ich glaube, dass man einen schwachen Koalitionspartner, also zumindest einen, der mit schwachem Rücken, mit nicht so breiter Brust in die Koalitionsverhandlungen gehen wird.
Aber der CDU wird da nichts anderes übrig bleiben. Ich glaube auch, dass es Teil des Plans ist. Denn einmal ist, wenn man sich das Wahlprogramm der AfD anschaut, die AfD eigentlich gar nicht so weit weg von Wiedereinführung der Wehrpflicht und Verteidigungsfähigkeit und so. Sie nennt das halt nur anders. Die Regierung nennt es Kriegsfähigkeit. Wir müssen wieder kriegsfähig werden. Die AfD nennt es, wir müssen verteidigungsfähig werden. Letztendlich wollen aber beide aufrüsten. Und jetzt kommen wir zu einem wirklich hoch spekulativen Thema.
Thema, warum, du hast ja am Anfang gefragt, warum sollten sie das eigentlich tun? Jetzt nehmen wir mal an, dass die einen großen Krieg vorbereiten, dass die also wirklich wollen, dass es hier kracht. Da muss doch hinterher jemand die Schuld zugewiesen bekommen können, oder? Was wäre denn, wenn man so gut über all die Jahrzehnte mit einer CDU klarkam, mit einer SPD klarkam, mit einer FDP klarkam, ab den 80ern auch mit den Grünen klarkam? Was liegt denn da näher, als den Neuankömmlingen AfD dafür auszuerkoren, dass die anschließend den Sündenbock spielen müssen für das, was in der Zwischenzeit passiert?
Also das ist eine mutige These, aber realpolitisch gedacht halte ich das für durchaus denkbar. Tatsache ist ja, dass wohl die AfD eben genau diesem Weg der Verteidigungsfähigkeit ja auch bereit ist zu gehen. Also hier sehen wir ja, Verteidigung, AfD-Politiker fordern Atomwaffen für Deutschland, zumindest berichtet der Spiegel so.
AfD thematisiert Personalgewinnung bei der Bundeswehr und so weiter und so fort. Das heißt also, da müsste man sicherlich die AfD-Position mal hinterfragen, wie wollen die denn überhaupt hin als Partei, was wollen sie wirklich? Wirklich? Sehen Sie, es ist jetzt nur als eine Art Selbstverteidigungsmechanismus nach dem Motto, man weiß nie, was passiert. Deswegen brauchen wir auch eine Bundeswehr oder aber steckt da mehr hinter? Die Frage, ob das wahrscheinlich ist, dass überhaupt etwas passiert, das kann man natürlich stark diskutieren. Ich persönlich sehe davor erst noch kein Risiko, weil einfach die Produktionskapazitäten dafür gar nicht ausreichen, um irgendeinen Krieg zu führen.
Dazu müsste man sowohl eben das Material haben, sprich eben die Panzer, die Granaten und, und, und. Nur das Geld ist nicht das Problem, aber man muss auch das Personal haben. Also mit irgendwelchen Zwangsrekrutierungen, die man dann über die Wehrpflicht dann einholt, wenn die Leute nicht freiwillig kommen. Das wird für den Wohlstandsbürger in Deutschland nicht unbedingt so begeisternd sein. Nein, abgesehen davon, beim derzeitigen Gesetzestand kann man ja schnell sein Geschlecht wechseln.
Und solange keine Frauen die Wehrpflicht haben, ist man dann auch wieder raus. Das war nur eine Frage der Zeit. Das ist wirklich nur eine Frage der Zeit. Und ich möchte da vielleicht doch mal mit einwenden, Friedrich Merz oder wer auch immer dann Bundeskanzler oder Bundeskanzlerin wird. Ich gehe mal stark von der Allesweide als Bundeskanzlerin ab Frühjahr, Sommer 2026 aus. Man muss ja auch die Wirtschaft retten. Also die Wirtschaft ist ja planmäßig ruiniert worden. Die Wirtschaft kann man am schnellsten retten, indem man Rüstungsgüter produzieren lässt. Das ist einer der sehr schnellen Wege. Und du hast ja gesagt, Geld ist genug. Die haben ja die Schuldenbremse aufgehoben, haben 400 Milliarden aufgenommen.
Und das Geld muss ja jetzt auch irgendwie ausgegeben werden. Und man muss ja nicht nur Rüstungsgüter aus dem eigenen Land produzieren, sondern man kann sie auch importieren, machen andere Länder auch. Ja, aber die Investition in Rüstungsgüter ist ja ein zweischneidiges Schwert. Das nächste Mal ist es ja eine Konjunkturspritze. Ist klar, ich las gerade heute irgendwo, dass irgendein Branchenverband meinte, es könnten bis zu 200.000 neue Arbeitsplätze dadurch entstehen. Ja, und insofern kann man das nachvollziehen. Aber die Rüstungsgüter, wenn sie denn nur auf Halde liegen, nützen ja auch nichts. Sie haben ja keine eigene Produktivkraft. Das ist ja, da wird ja nur in den Lagerraum geschoben und kostet ja noch.
So dasselbe ist, wenn ich die Bundeswehr auf noch um 80.000 Leute erhöhe, die kosten auch nur. Das heißt, zunächst einmal ist diese Konjunkturspritze nur temporär, denn sobald produziert ist, ist das Kapital tot. Das ist also kein Investitionskapital. Und wenn man dann eben weiter produzieren will, dann muss man exportieren, das ist klar. Oder eben einsetzen, das ist die Alternative. Aber einsetzen sehe ich hier in Deutschland noch nicht. Ich hatte so ein bisschen geguckt, was sie für Produktionszahlen haben und auch für Produktionsziele.
So, denn es gibt ja in der EU gibt es ja einen Aufrüstungsplan, an dem sich ja alle Länder halten sollen. So und im Grunde genommen muss man sagen, die Kampffähigkeit im Sinne von Verteidigungsfähigkeit gegen den bösen Russen, der immer vorgeschoben wird, die ist frühestens 29 oder 30 gegeben, vorausgesetzt, dass alle EU-Länder die Pläne, die man gemacht hat, auch einhalten können. Wenn die das nicht einhalten können, verschiebt sich das eh noch ein paar Jahre weiter nach hinten. Und es ist ja auch ein logischer Denkfehler noch drin. Man sagt ja, dann ist man bereit, dem Russen gegenüber zu treten. Ja, sprich, wir sind jetzt noch nicht bereit, wir sind jetzt zu schwach. Ja, wenn wir jetzt so schwach sind und der Russe so böse ist, dann wäre doch eigentlich jetzt für ihn ideal.
Dann müsste er jetzt eigentlich angreifen. Genau, dann müsste er jetzt angreifen. Jetzt, wo wir nicht verteidigungs- oder kriegsfähig sind. Ich glaube auch nicht an einen Krieg, wenn ich an einen Krieg denke, glaube ich nicht an einen Krieg gegen Russland. Also ich habe da ganz jemand anderen ins Auge gefasst. Ich weiß nicht, das wird jetzt immer spekulativer. Also meiner Ansicht nach ist eigentlich einer der Drahtzieher auch hinter Corona und hinter vielen Neuerungen, die wir haben, diese ganze Social Credit System Hinwendung, ist eigentlich China.
Also ich sehe eigentlich in China das größte Gefahrenpotenzial und gar nicht so sehr Russland. Also du hast vollkommen recht, wenn man jetzt sich so offen hinstellt und sagt, wir haben den bösen Russen, der droht uns, aber wir sind noch gar nicht so stark, dem entgegenzutreten, wir haben dem gar nichts entgegenzusetzen. Naja, warum ist der da nicht so schlau und greift genau jetzt zum Zeitpunkt an. Also gegen Russland wird es wahrscheinlich nicht gehen, wenn es einen Krieg gibt, wird es den wahrscheinlich nicht gegen Russland geben, sondern eher meiner Ansicht nach gegen China.
Ja, das ist durchaus möglich, wobei China selbst ja gar keine expansiven militärischen Bestrebungen hat. Also die haben in den letzten 5000 Jahren, die Kriege, die sie geführt waren, waren immer innerhalb des Landes. Von ihrer gesamten Mentalität her sind sie eigentlich Bauern, die kleben an der Scholle. So die wollen nicht expandieren, außer soweit es für den Erhalt des eigenen Volkes nötig ist, aber nicht um andere Länder ihrer Ressourcen zu berauben oder Land zu gewinnen oder ähnliches. Also das entspricht nicht der chinesischen Mentalität.
Nee, andererseits müsste das, ich sag mal, jetzt eine europäische Rüstungskultur nicht daran hindern, auch einen solchen Land dann eben durchaus aus humanitären oder sonstigen Gründen mit Krieg zu drohen und den auch durchzuführen. Zumal die Chinesen ja auch seit Jahrzehnten keinen Krieg geführt haben. Die sind genauso unerfahren wie die Europäer auch, Denn die haben ja nur konzertierte Aktionen gemacht in ihrer NATO-Zeit, wo viele gegen ganz schwache und kleine Länder angetreten sind. Nach dem Motto, da kann man nicht so wirklich Erfahrungen sammeln, das ist ein ungleiches asymmetrisches Verhältnis.
Also wenn, dann würden Länder gegeneinander antreten, die beide keine praktische Kriegserfahrung haben. Während die Russen sind ja im Moment zusammen mit den Ukrainern diejenigen, die wohl die größte Kriegserfahrung und die aktuellste haben, auch mit neuesten Technologien.
Ja, richtig. haben, die Kultur in die Grütze geritten zu haben, durch ein Aufrüstungsprogramm und damit verbundenen temporären Wirtschaftsvorteilen davon abzulenken. Also eine reine Alibifunktion, mal abgesehen von des geostrategischen Überlegungen, die ich jetzt hier gar nicht reinbringen will. Also wenn ich dich richtig verstanden habe, bist du der Ansicht, es führt nicht zum Krieg, sondern nur zu Kriegsvorbereitungen, um die Wirtschaft... Genau, das ist im Moment mein Kenntnisstand. Dann frage ich mich,
warum man überhaupt die Wirtschaft so ruiniert, denn das war ja Absicht. Also das war ja abzusehen, dass die Handlungen, die man durchgesetzt hat, zu einem Ruin unserer Wirtschaft führen würden. Und warum haben wir jetzt erst so weit gekommen? Ja gut, da kommen wir jetzt natürlich weiter in den spekulativen Bereich, eben wer das System ist, hinter dem System. Und es gibt ja eben viele, die sagen, Das ist eben eine Folge der Agenda 2030. Das ist ein Weltermittlungsforum, ein Weltwirtschaftsforum und all solche NGOs, die eine völlig neue Kultur, eine Eine-Welt-Agenda durchsetzen möchten.
So und für die wäre es natürlich schon von Vorteil, wenn alles immer im Krieg ist, ja sprich wenn alle miteinander verfeindet sind, so dann könnten unendlich immer das Geld fließen, weil die Rüstung hat ja, der Krieg hat den Vorteil, erst verdient man Geld beim Herstellen der Güter, dann verdient man Geld beim Vernichten der Güter und nachher verdient man Geld beim Aufbau der vernichteten Gebiete. Also egal wo, nirgendwo kann man mehr Geld verdienen als einerseits beim Krieg und natürlich auch bei der Pharmaproduktion, indem man Patienten für ewig süchtig und abhängig macht von seinen medizinischen Geräten und ich sage mal auch chemischen Stoffen. Das sind also ewig, ewig währende Geschäfte.
Ja, jetzt kommen wir ziemlich weit weg. Also ich habe ja von Anfang an gesagt, dass zum Schluss, was ich da als mögliche Theorie aufstelle, ist nicht mal eine Theorie, im Moment ist es nur eine Idee, also mehr ist es nicht. das ist ja auch nur, um irgendwie beantworten zu können, warum wird die AfD im Moment so protegiert. Und dass sie aber protegiert wird, ich glaube, das ist hoffentlich klar geworden, und zwar durch die Mainstream-Medien, also durch das System.
Und es nicht so ist, wie sich viele AfD-Fans das vorstellen, die arme, arme AfD, die wird immer so geschimpft und wird immer so böse dargestellt und wir werden als Nazis dargestellt und so. dass in Wirklichkeit der gegenteilige Effekt damit erzielt werden soll, weil man ganz genau weiß, wie man den erzielt, also wie man auch die Leute manipuliert, die man auf direktem Wege nicht erreicht über die Tagesschau. Ich glaube, das ist hoffentlich klar geworden. Warum das so ist, das kann auch einen ganz anderen Grund haben.
Warum das so ist, das war jetzt nur ein Erklärungsversuch. möge der ein oder andere sich seinen eigenen Erklärungsversuch zurechtlegen. Eines, in einem Punkt bin ich mir nur sicher, zu unseren Gunsten wird es nicht geschehen. Ja, ich denke, das hast du ganz gut zusammengefasst, Holger, denn da schließt sich eben der Kreis zum Anfang unserer Sendung, dass wir jetzt also viel besser nachvollziehen können,
warum du diese provokative Frage gestellt hast, ob die AfD eine gesteuerte Opposition ist. Denn es wird ja manch einen vor den Kopf stoßen und andere, für die sind natürlich ganz klar die ewigen AfD-Hasser. Aber da wollen wir hier auf dem Kanal immer ein bisschen tiefer gehen. Und das haben wir doch, glaube ich, hier in diesem Gespräch soweit ganz gut ausgelotet, auch eben mit kritischen Einwänden meinerseits zu deiner Präsentation. Und ich denke, wir sollten hier aus unserem Gespräch
auch für die Zuschauer einfach mal diesen Gedankengang weiterverfolgen und sagen, okay, es ist eben eine Arbeitshypothese von dir, Holger. Ob was dran ist, also ob es sich verifizieren lässt oder ob es sich als Windei entpuppt, als haltlose Hypothese, das wissen wir noch nicht. Das wird aber die Zukunft vermutlich zeigen. Anhand der Ergebnisse. Genau, anhand der Ergebnisse.
Querdenken und mit den Reichsbürgern gegeben hat, da steht ja auch kein Ralf Ludwig auf und sagt, ja, ich habe sie alle manipuliert, ich gebe das zu. Es wird also keinen Beweis geben, es wird aber früher oder später ein Ergebnis geben. Und an diesem Ergebnis, es gab 2021 ein Ergebnis dieser Reichsbürgerbewegung, das Ergebnis war Ampel. Und es wird ein Ergebnis in absehbarer Zeit geben und das wird dann aber auch feststehen. Also ich meine, wir können eh nicht allzu viel daran ändern.
Nein, das macht nichts, aber wir wollen ja eben uns in solchen Gesprächen ja auch ein bisschen unser Verstand schärfen, eben Szenarien auch durchspielen. Und wir werden einfach sehen, was da rauskommt. Insofern finde ich das doch sehr konstruktiv, deine Position mal hier von allen Seiten mal genauer beguckt zu haben. Ich bedanke mich für deine Bereitschaft, das hier uns mal vorzustellen und möchte dich jetzt an der Stelle schon mal ein bisschen verabschieden und sage Tschüss, Holger.
Danke, dass ich hier sein durfte. Ja, gern geschehen. Und dann sage ich jetzt mal zu unserem Publikum. Ja, das haben wir jetzt also den Salat sozusagen, dass wir die AfD doch vielleicht unter Umständen mit einem Fragezeichen ja mal sehen müssen. Und ob sie wirklich der Heilsbringer ist, für den viele sie halten, die einzige Alternative für Deutschland. Was wäre, wenn der Holger Gräf recht hätte und es gar keine Alternative ist, sondern nur eine Scheinalternative, nämlich tatsächlich eine gesteuerte Opposition.
Ja, ich denke, das ist provokativ und schreiben Sie doch mal in die Kommentare unten rein, was Sie tatsächlich davon halten und ob Sie das für Quatsch halten oder ob Sie sagten, das wusste ich schon immer so, es ist wunderbar, was der Gref sagt oder aber, dass Sie sagen, nee, da müssen wir erstmal abwarten. Also wie auch immer, bilden Sie sich Ihre eigene Meinung. Bis zum nächsten Mal. Klar sehen, clever denken, frei handeln.
Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „AfD im Schatten unsichtbarer Netzwerke? | MEINUNG“, Die Welt Klar Sehen, 06.09.2025.
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Interview von Uwe Loose mit dem Lokalpolitiker und Autor Holger Gräf über dessen These, die AfD sei eine gesteuerte beziehungsweise kontrollierte Opposition. Diskutiert werden Wahlbeeinflussung, Medien-Reaktanz und Strategie rund um Werteunion, BSW und Landtagswahlen.
