Kirk: Abschied als Machtsignal | Echt oder Strategie?23.09.2025
Abschrift
Abschrift des Videos vom 23.09.202590 Abschnitte
Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.
Uwe
Charlie Kirk wurde ermordet. Der berühmte Prediger in den USA für die Jugendbewegung, insbesondere die College-Studenten und Studenten an den Universitäten, der eine traumhafte Performance hatte, ist ermordet worden. Und vorgestern gab es die Trauerfeier. Es hat viele Kommentare dazu gegeben, die hellauf begeistert waren und das auch zu den deutschen Medien in Verbindung brachten, wie die dann eben falsch berichtet haben. Es ist allerdings hierbei doch nach meiner Meinung einiges übersehen worden, nämlich Trotz allem, ja ich sag mal, Mitgefühl für die Hinterbliebenen, auch für die amerikanischen Gläubigen und auch für das Leid der Witwe, sind doch einige Gesichtspunkte völlig außer Acht geblieben. Nämlich die politischen, die mit dieser Veranstaltung verbunden worden sind und zwar ganz offensichtlich. Darüber habe ich gestern mit Elia T. ausführlich gesprochen. Das heißt, wir haben einen ich möchte mal sagen, in der deutschen Medienlandschaft alternativen Gesichtspunkt mal eingenommen und schauen mal, versuchen mal hinter die Kulissen zu schauen. Es ist sicherlich nichts, was jetzt interessant ist für Menschen, die mit der Witwe mittrauern. Es ist nichts, was für Menschen interessant ist. die ja, ich sag mal, ihren besten Lebenspunkt in der Religion gefunden haben, sondern wir machen da knallhart, gucken wir, wo sind die politischen Vor- und Nachteile, wer profitiert eigentlich von Charlie Kirks Tod? Und was bedeutet das für die mittelfristige und langfristige Zukunft auch der amerikanischen Politik? Also insofern, das könnte ganz spannend werden, aber nur für diejenigen, die wirklich mal die Emotionen ausschalten, klar auf die Fakten gucken und dann sich fragen, was bedeuten diese Fakten und warum ist es so gekommen, wie es gekommen ist und wohin wird das führen. Also viel Spaß beim Zuschauen, schnallen Sie sich schon mal an. Klar sehen, clever denken, frei handeln.
Eli
Gestern, liebe Zuschauer, haben wir Abschied genommen von Charlie Kirk mit der überlangen, aber wahrscheinlich notwendigen eben Trauerfeier, die jeglichen Rahmen eben gesprengt hat, gesprochen haben sie alle, wie sie hier gerade eingeblendet sind und Ich sollte mehr Recht behalten, als ich sogar dachte, als ich im Vorlauf des Streams gestern Erika Kirk, die nun inzwischen also Witwe von Charlie Kirk, anders dargestellt habe, als alle anderen hier auf dem Plakat. Sie ist zwar eigentlich die Gläubigste unter all denen, aber irgendwie, ich weiß nicht, im Laufe dieses Streams und der gestrigen Trauerfeier ist mir aufgefallen, sie wirkt wie die kalkulierendste... Die Frau mit dem größten politischen Kalkül, den größten politischen und kommerziellen Ambitionen dort überhaupt auf dieser Trauerfeier. Und sie war auch die einzige komplett in weiß, die sich päpstlich ja sogar als der Papst gegeben hat, bei dieser ultra-orthodoxen, möchte ich fast schon sagen, christlichen Veranstaltung. Wie dem auch sei, eigentlich sollte man nur Abschied nehmen, in Anführungszeichen, von Charlie Kirk, im Sinne von nur, ja. Aber geworden ist es halt eben doch eine politische Veranstaltung mit ganz, ganz viel Hintergrundmaterial, auf das wir uns langsam aber sicher eben stürzen können, jetzt, da der Mann unter der Erde ist und ja, da es auch angebracht ist, weiterhin kritisch zu bleiben, wie auch er es vermutlich gewollt hätte. Charlie Kirk war ein Gigant, ist inzwischen nun auch in Deutschland kein Unbekannter mehr und seine Legacy, sein Vermächtnis, Building a Legacy, so hieß das gesamte Motto von der Veranstaltung gestern, das Aufbauen eines Vermächtnisses, Dieses Vermächtnis, das verfolgt uns jetzt und das ist auch zum Tragen gekommen. Und viele wollten diesen riesengroßen 150 Millionen Dollar Kuchen von ihm ein Stück oder einfach gleich den ganzen Kuchen eben abhaben. Dass es unglaublich politisch gewesen ist und es sich nicht einfach nur um irgendeine studentische Sache, ja, Organisation, Non-Profit-Organisation, also NGO, gehandelt hat. Das war schon allein deshalb klar, weil, wie gesagt, das Who is Who der amerikanischen, nicht einfach nur Politik, sondern wirklich Regierung dort gewesen ist, um Charlie Kirk, gerade 31 Jahre jung, irgendwie erinnert mich das an den jungen Klaus Schwab. Ich werde gleich meinen mir zugeschalteten, klar, den Kauwe mal fragen, mit wie vielen jungen Jahren Klaus Schwab damals seine WEF-Kongresse gestartet hat. Na wie dem auch sei, die waren also alle da, um den 31 Jahre jungen Charlie Kirk eben zu verabschieden, um ihm die letzte Ehre zu erweisen bei seinem Memorial, dieser Trauerfeier, wie hier gesagt wird. Und die Sicherheitsmaßnahmen waren daher aus gutem Grund mindestens so groß wie eben beim Super Bowl. Kein Wunder, 100.000 Menschen waren erwartet und knapp 150.000 sollen über zwei Stadien verteilt letzten Endes gekommen sein. wenig Trauerfeier, viel Kampfansage soll es da gegeben haben. Tatsächlich würde ich eher sagen, es gab viel irgendwie Gebet und viel irgendwie christliche, sag ich mal, ähm, Andacht, die Kampfansage kam aber in der Tat ebenfalls dazu, als der Trump dazugekommen ist und eröffnet, in Anführungszeichen, den Kampf um das Vermächtnis von Charlie Kirk, hat seine Frau, die als Vorletztes gesprochen hat, die Frau, an der sich jetzt so ein bisschen die Gemüter spalten und die Menschen sich fragen, wer ist da eigentlich der Authentische im Raum und wer will einfach nur, wie gesagt, das Vermächtnis in irgendwie eine neue Richtung und vielleicht in eine neue Generation. bewegen. Wie dem auch sei, von Anfang an war sie bestens vernetzt. Charlie Kirk war ja auch derjenige, der J.D. Vance, also den US-Vizepräsidenten, überhaupt dem aktuellen amtierenden Präsidenten Donald Trump vorgestellt hat. Insofern hat man sich da im Vorfeld schon letzte Woche getroffen und ganz, ganz doll gegen den Schmerz eben in die Hände genommen. Und sie hat seither die Öffentlichkeit Nicht gescheut. Und sie hat wirklich die komplette Klaviatur der Emotionen bedient, wenn sie eben das blutbefleckte Kreuz von Charlie Kirk aus dem wegfahrenden SUV noch hochhält an die Fotografen. Wenn sie weint, Tränen am Sarg. Oh, ich liebe dich, Kirk, Witwe Erika, streichelt den Leichnam ihres ermordeten Mannes. Millionen Menschen verfolgen es live. Sie hat sich danach auch an den Mörder gewandt und hat gesagt, du hast keine Ahnung, was du entfesselt hast, welches Feuer du entzündet hast. Gab sich eigentlich letzte Woche noch kämpferisch, nur um dann natürlich gestern eine 180 Grad Wende zu machen oder 360 Grad wie die, wie heißt es da? Annalena Baerbock sagen würde. Wie dem auch sei, ja, das war also noch ihr... Tja, ich wage es fast gar nicht, es zu sagen, aber irgendwie fällt es auf, es ist inzwischen kein Einzelfall, das ist ihr tränenerfülltes Gesicht. Das Botox sitzt, das Make-up sitzt, selbst wenn sie weint, weint sie keine einzige Träne und trotzdem hält sie sich permanent und hielt sie sich auch gestern permanent das Taschentuch an beide Augen, aus denen keine einzige... Träne gekullert ist und ja, das war dann also offensichtlich Tränen erfüllt und voller Emotionen. Dabei war sie eigentlich die Mutter von zwei Kindern, die sie hatte mit Charlie Kirk. Ihr Ehemann ist ihr entrissen worden, eigentlich mehr oder minder das Fundament eben dieser Familie und ihre Zukunft, ich will nicht sagen, die ist dahin, aber auf jeden Fall ist das Leben jetzt in einem vollkommenen Tsunami-Wirbelsturm jetzt vollkommen auf den Kopf gestellt und nichts davon war weder im Vorfeld, noch gestern bei der Trauerfeier meines Erachtens nach bei ihr zu erkennen. Stattdessen Symbolik pur, Propaganda pur, Bilder, die man nicht besser hätte skripten können, als sie danach nochmal rausgekommen ist. Und mal wieder, das ist ihr emotionales Gesicht, ja, zum emotionalen Höhepunkt und dem Abschluss, als sie keine einzige Träne geweint hat, obwohl sie permanent eben ihr Taschentuch bemüht hat. Und sie hat sich von Donald Trump eben entsprechend in die Arme nehmen lassen. Dass er als mächtigster Mann der Welt keine Zeit und auch keine Möglichkeiten hat für so etwas wie Emotionen, ist ja vollkommen klar. Dass er routinierter Voll-Polit-Profi ist, ist vollkommen klar. Aber irgendwo muss klar sein, das ist auch Erica Kirk. Ich sage nicht, dass das schlimm ist, ich sage einfach nur, darüber werden wir uns viel unterhalten müssen, weil wie gesagt, das Vermächtnis des Charlie Kirk lebt weiter und wir wollen doch irgendwann mal klären, wofür er eigentlich überhaupt gestorben ist oder vielleicht sogar wofür er gelebt hat. Die Demokraten, sie schlagen jetzt Alarm, denn diese Frau ist nicht einfach nur irgendeine Ex-Miss, Ex-Miss Arizona. Im Übrigen ratet mal, in welchen unterschiedlichen Schönheitswettbewerben sie angetreten ist und wem diese Schönheitswettbewerber, die ja eine ganze Maschinerie sind, die unter anderem Epstein zugespielt haben, wem die alle gehören in den Vereinigten Staaten. Ups, ich habe schon zu viel gesagt. War natürlich nicht Donald Trump. Googelt bitte nicht selber nach. Diese Kirk-Witwe, Erika, sie könnte jetzt sogar die nächste US-Wahl entscheiden. Die Demokraten schlagen jetzt Alarm. Die Demokraten, die gemerkt haben, oh, da baut sich etwas auf in Amerika und das wird, liebe Freunde, naja gut, das, was wir uns in Deutschland eben wünschen. Eine blaue Welle, nur eben vielleicht sogar eben ein Tsunami, der wirklich alles hinwegspülen könnte und auch eine sehr zerstörerische Kraft mit sich bringen könnte. Denn, liebe Freunde, es ist ein Kampf entbrannt. Manch einer nennt ihn einen Kulturkampf, manch einer spricht direkt von einem spirituellen Krieg. Auf jeden Fall geht es jetzt um die Deutungshoheit und um die Millionen und Abermillionen, das Erbe des Charlie Kirk. Dabei geht es weniger um sein beachtliches Privatvermögen, 300.000 US-Dollar soll er sich an Gehalt gezahlt haben, jedes einzelne Jahr, sondern es geht um die, wie gesagt, bis zu 80, 100 Millionen, 150 Millionen, sagt mancher, an Umsatz von Spendern jährlich, die Turning Point USA eben bekommen hat. Und ein Großinvestor war auch gerade am Horizont, von dem behauptet wird, dass er Charlie Kirk so sehr unter Druck gesetzt haben soll, dass es eben geendet ist, wie es mit Tyler Robinson eben geendet ist. Auf jeden Fall soll es jetzt, was wissen wir nun schon, der offenbar letzte Wunsch von Charlie Kirk gewesen sein, dass seine Frau, man sieht, wer der Authentischste ist von den beiden und wer einfach nur eine Wachsfigur ist. Mit perfekten amerikanischen Lächeln und was auch immer das da eben sein soll unter den 6 Kilo Make-up, die sie trägt. Wie dem auch sei, es soll also sein letzter Wunsch gewesen sein, dass seine Ehefrau Erika die Führung von dieser riesengroßen Organisation übernimmt. Wissen können wir es nicht, aber es ist spannend zu spekulieren, denn es ist in der Tat ein riesengroßes Imperium dieses sogenannten MAGA-Stars. Er war in der Tat ein Superstar in den Vereinigten Staaten. Deshalb ist es spannend, dass die Leute jetzt mitbekommen, was eben Amerika und auch die Organisation dieser kleinen studentischen Non-Profit eben mit Deutschland zu tun hat. Die sogenannte am Boden zerstörte Witwe, Das ist jetzt also Erica Kirk. Sie erbt ja eine politische Maschinerie, die bis zuletzt 100 Millionen Dollar pro Jahr, pro Jahr eingenommen eben und umgesetzt hat. Wofür eigentlich? Für Mitarbeiter und für ganz, ganz viele eben Magerhüte, die in die Menge geschmissen worden sind. Glaubt ihr nicht wirklich? Oder mit 100 Millionen Dollar kauft man Einfluss. Wie dem auch sei, auf diesen Trichter sind natürlich unsere Mainstream-Manien noch gar nicht gekommen. Die gestrigen Veranstaltungen kommunizieren sich dessen lapidar einfach nur so.
Gast
Die etwa 70.000 Plätze im State Farm Stadium in Glendale voll belegt. Sie alle wollen Abschied nehmen von Charlie Kirk. Die fast sechsstündige Trauerfeier, eine Mischung aus Gottesdienst und politischer Kundgebung. Emotional der Auftritt von Kirks Witwe Erika Kirk. Unter Tränen vergibt sie dem Schützen, der ihren Mann getötet hat. Dieser Mann, dieser junge Mann, ich vergebe ihm. Kirks Vermächtnis, seine christlich-nationalistische Organisation Turning Point USA, will Erica Kirk nun weiterführen. An Schulen und Unis stellte sich ihr Mann immer wieder der Diskussion über seine teils umstrittenen Positionen zum Waffenbesitz oder Abtreibungen, war eines der bekanntesten Gesichter der amerikanischen Rechten. und wird vom Trump-Lager nun zum Märtyrer stilisiert. Sie alle sind gekommen. Der US-Präsident selbst, sein Vize, seine Stabschefin, der Außen- und Verteidigungsminister. Versöhnliche Worte gibt es von Donald Trump nicht. Er war ein Missionar mit einem noblen Geist und einem großen, großen Ziel. Er hasste seine Gegner nicht, er wollte das Beste für sie. In diesem Punkt bin ich mit Charlie nicht einer Meinung. Ich hasse meine Gegner und will nicht das Beste für sie. Es tut mir leid, es tut mir leid, Erika. Dann ein Moment mit Symbolkraft. Nach seiner Rede holt Trump Erika Kirk auf die Bühne. Sie lehnt ihren Kopf an die Brust des Präsidenten. Es war beeindruckend. Und man konnte spüren, man konnte so viel Liebe und den Wunsch spüren, dass dieses Land einfach besser wird und wächst. Sie hatte so viele Gründe, wütend zu sein und sich an ihm rächen zu wollen. Aber ihr Herz wusste auf ihre christliche Weise, dass sie tun sollte, was Gott von ihr wollte. Und so sagte sie, obwohl sie dabei weinte, ich vergebe ihm. Und vielleicht hat diese Botschaft Donald Trump dann doch erreicht. Nach öffentlichem Streit und Bruch gibt es einen Handshake mit Tech-Milliardär Elon Musk. Im Anschluss dann dieses Bild auf dem...
Eli
Haben wir eigentlich schon geklärt, was das für eine Geste ist, die sie da gemacht hat?
Gast
Und vielleicht hat diese Botschaft Donald Trump dann doch erreicht.
Eli
Bestimmt irgendein christliches Symbol oder? Das verstehe ich wahrscheinlich falsch.
Gast
Nach öffentlichem Streit und Bruch gibt es einen Handshake mit Tech-Milliardär Elon Musk. Im Anschluss dann dieses Bild auf dem Instagram-Account des Weißen Hauses. Trump und Musk in schwarz-weiß, Seite an Seite. Bildunterschrift für Charlie.
Eli
Bildunterschrift für Charlie. Tja, oberflächlich alles vollkommen so, wie es sein muss. Aber unter der Oberfläche, da scheint das zu brodeln. Das Uninteressanteste an dieser ganzen Veranstaltung war, dass Elon Musk und Donald Trump sich wieder versöhnt zu haben scheinen. Auf jeden Fall wieder miteinander reden, miteinander eben sitzen und eine Lippenleserin enthüllt, was Trump und Musk zueinander sagen. Musk sagt im Weggehen, ich habe sie vermisst und es ist alles wieder entbuttert zwischen diesen beiden Veranstaltungen. Als wenn das jemals irgendetwas anderes als eine perfekt inszenierte Show gewesen ist. Sowohl die Zusammenarbeit, als auch wie gesagt dieses ganze Doge oder Doge oder wie auch immer man es ausspricht, eben Ministerium da für Staatseffizienz, als auch eben das Falling Out, das die da eben hatten, die sei klar und jetzt also die Versöhnung. Alles für, ja wofür eigentlich? Einfach damit man weiter in der Konversation bleibt. Und im Hintergrund eben alles weiterlaufen kann. Die Veranstaltung selbst, die Trauerfeier für Charlie Kirk, ausnahmsweise muss ich mal der Taz recht geben. Normalerweise sind sie ja linksextrem und es gibt selten Gelegenheit zu sagen, die schreiben mal oder sagen was Vernünftiges. Aber das war in der Tat irgendetwas zwischen Propaganda und unfassbar viel Kitschpomp. Und ich würde sagen, es zeigt leider Gottes, warum die Amerikaner, und das ist nachweislich so, und das soll schon was heißen angesichts dessen, wo wir bei Pisa angesiedelt sind, eine der dümmsten Nationen weltweit ist. Einfach nur von der Statistik her, liebe Freunde, Ausnahmen bestätigen die Regel. Wie dem auch sei, es war also ein frenetischer, dort ja, gläubiger Furor, der dort geherrscht hat und ja, der christliche Fundamentalismus, Der scheint jetzt also offensichtlich eben massiv, massiv wieder einkehrt zu halten in den Vereinigten Staaten. Trauerfeier für Charlie Kirk in einer Reihe mit Jesus Christus. wird dieser Mann jetzt also nun geführt, wird er erwähnt und kriegt er fast schon im Prinzip neben dem höchsten Orden, den man also bekommen kann, bald seinen eigenen Gedenktag und jetzt nun also offensichtlich fast schon den heiligen Status obendrein. Die emotionalsten Zitate, das Gewehr war auf ihn gerichtet, aber die Kugel, sie galt uns allen. Und wie gesagt, Alle haben sie sich überschlagen mit Lobpreisungen auf Charlie Kirk. Das wäre natürlich vollkommen angebracht gewesen, aber mussten es gleich sieben Stunden sein und musste man wirklich komplett jedes Maß verlieren und wiederum ihn maßlos über den grünen, blauen, roten und dann auch irgendwann regenbogenfarbenen Klee loben. Weiß ich nicht, aber auf jeden Fall war natürlich das große Highlight eben das Zusammentreffen nach diesen unendlichen sieben Stunden, als Erica Kirk eben vergeben hat und jetzt eben angetreten hat, dieses politische Erbe, das ihr übergeben worden ist von dem Mann, der sie damals zu Miss Arizona gemacht hat und auch Miss USA von Donald Trump, der ja vielleicht auch nicht ohne Grund diese ganzen Schönheitswettbewerbe damals eben gekauft hat, um sich die klugen und schönen von morgen entweder auszusuchen oder direkt heranzuzüchten. Man weiß es nicht. Wie dem auch sei, liebe Freunde, ihr merkt, wir sind in kontroversen Gefilden und wenn mein Mitkommentator soweit ist, würde ich ihn gerne jetzt in den Stream dazu holen, damit wir anfangen können, uns über diese Veranstaltung, über die Organisation, über meine vielen Theorien, von denen ich nur aktuell am Rande gesprochen habe, dass wir uns also anfangen können, darüber zu unterhalten. Wir machen das nicht allein, wir machen das mit meinem Kanalkompanion, Klarenka Uwe von die Weltklarsehen. Lieber Uwe, hallo, wie geht es dir?
Uwe
Hallo Eli, schön, dass wir uns mal wieder in der Abendsendung treffen. Ja, mir geht es gut und ja, ich finde, das ist heute ein spannendes Thema und ich stimme dir zu, wir werden sicherlich kontrovers auftreten gegenüber dem, was alle anderen sagen.
Eli
Okay, gut. Dabei ist nicht unsere Aufgabe oder unsere Mission bewusst, wirklich allen einfach nur ans Bein zu pissen, nur um hier irgendwie konträr eine Meinung zu positionieren, sondern das ist einfach wie so oft, liebe Freunde, auf Basis unserer Beobachtung und wir werden versuchen, alles zu argumentieren, was wir aus der Ferne natürlich hier zusammentragen können. Und wir hoffen, dass man uns in Anführungszeichen im Internet so vergibt, wie die Witwe von Charlie Kirk eben den Mörder von ihrem Ehemann vergeben konnte, dass wir ausnahmsweise mal vielleicht eben aus dem gewohnten Status Quo, dem intellektuellen eben ausbrechen und eben unsere eigenen Theorien nach vorne bringen. Vielleicht zu Beginn, Uwe, du hast ja gerade gesehen, was ich eingeblendet habe, diese Veranstaltung selbst, die 70.000 im Stadion, der christliche, frenetische eben Glaube, und überhaupt der ganze Charakter der Veranstaltung. Wie hast du den wahrgenommen?
Uwe
Ja, es war eine riesengroße Show. Typisch amerikanisch, würde ich mal sagen. Von A bis Z bestens durchchoreografiert. Also eine Meisterleistung an Choreografie, an Redenkunst, an Präsentation. Das muss man innerhalb von so kurzer Zeit, das auf die Beine zu stellen. Da gehört schon ganz schönes Know-how zu. Also wirklich perfekt. Bis in das letzte Glied, ja, jede einzelne Geste, die von den Rednern getan wurde, war im Grunde genommen vorkoreografiert. Und ja, ich würde mal sagen, für mich war es ein bisschen zu amerikanisch und zu durchstilisiert. Und insofern kann ich mich mal rein vom Gesamteindruck her nicht an die allgemeinen bis in deutschen Medien durchgemeldeten Nachrichten so anschließen nach dem Motto, es war eine tolle emotionale Feier. Nein, ich halte es für eine tolle Show-Präsentation.
Eli
Okay. Lass uns mal Stück für Stück zumindest also die wichtigsten Redner ansprechen. Erika wird ja dann sowieso ihren eigenen, sag ich mal, Themenblock hier bekommen, ihr eigenes Segment in unserem heutigen Gespräch. Aber Donald Trump war ja der Mann, auf den wir so, so lange gewartet haben, bis er dann 45 Minuten lang geredet hat und alle sich nur noch gewünscht hätten, dass er mal aufhören würde zu reden. Aber wie dem auch sei, er hat ja gesagt, er hasst seine Gegner und einen kleinen Auszug seiner unendlichen Rede möchte ich hier mal einspielen. Das ist übrigens natürlich der Donald Trump Junior. Das ist sein Sohn und danach kommt der Donald selbst. Ich hatte gehofft, die hätten hier die deutsche Übersetzung mit dabei, aber dummerweise haben die die gar nicht. Und das ist auch nicht der Teil von Donald Trump. Könnt ihr mal sehen, wir sind gerade live. Ich war mir sicher, die hätten das hier mit drin. Werde ich wahrscheinlich extra nochmal raussuchen müssen. Aber wie dem auch sei, der Auftritt von Donald Trump vielleicht, lieber Uwe, bevor wir uns dann nachher über die vielen anderen unterhalten. Was ist hier von dem in Erinnerung geblieben? Es war ja immerhin eigentlich eins der Highlights.
Uwe
Ja, es war eines der Highlights. Darauf haben wir natürlich alle gewartet. Und es war aber auch eine überlange Rede. Und ich muss ganz ehrlich sagen, er hat ja 45 Minuten geredet. Nach 30 Minuten hatte ich wirklich die Faxen dicke. Es war ja auch schon ein Uhr noch in unserer mitteleuropäischen Zeit. Und er hat gelabert und gelabert und gelabert. Und das meiste hat er mit dem Vorfall überhaupt gar nicht zu tun. Er war ja im Grunde genommen nur relativ kurz auf den Todesfall eingegangen. Und dann hat er seine übliche Politpartitur gespielt, wen er alles hasst und was er alles tun will und dieses und jenes. Also sprich, es war für ihn rein von der quantitativen Verteilung her war es für ihn ein Wahlkampfabend und kein Abend, wo er Gast auf einer Trauerfeier war.
Eli
Auch wenn ich die Antwort natürlich schon kenne, würdest du sagen, diese ganze Veranstaltung war also politisiert im Sinne von, war zwar eine Trauerfeier, aber war auch gleichzeitig eben eine neue Station, eine neue Plattform, um Politik zu machen?
Uwe
Ja, auf jeden Fall. Und das liegt ja auch im Wesen der Sache, denn Charlie Kirk hat sich ja selber im Grunde genommen als einen politischen Priester betrachtet, der eine christliche Mission auf politische Weise umsetzen will. Also das politische Element in seiner ganzen Mission, die er seit zwölf Jahren oder wie lange auch immer war, ist Betrieb. war ja eben hauptsächlich im politischen Kampf eine Kraft darzustellen und zu stärken. Und insofern ist es kein Wunder, dass die Organisation, die er aufbaut, ja genau diesen Gedanken dann auch weiterführt und seinen Tod zum Anlass nimmt, daraus einen politischen Mehrwert zu generieren.
Eli
Richtig. Und wenn man sich dann noch vor Augen hält, dass alle anderen das ebenfalls so gemacht haben. Ich erinnere zum Beispiel an RFK Junior. Man hat unmittelbar gesagt, als Ankündigung auf diese Veranstaltung, dass man heute da irgendetwas in puncto eben Autismus verkünden würde und so weiter und so fort. wenn man sich vor Augen hält, dass die das im Prinzip alle gemacht haben und beworben haben, was auch immer deren aktuelle Agenda ist und deren aktuelle Projekte, naja, dann wird halt eben klar, das war keine reguläre eben Trauerfeier, sondern das war eigentlich ein riesengroßes Event, bei dem die Köpfe der Nation auf jeden Fall eben ihrer Mission treu geblieben sind, die nicht einfach nur ist, den Charlie Kirk in Anführungszeichen zu verabschieden, irgendwie unter die Erde zu bringen, sondern halt eben vor allen Dingen Politik zu machen. Politik zu machen, Politik zu machen, Politik zu machen. Kein Wunder, sie sind ja alle Politiker. Ganz, ganz, ganz am Anfang hatte man noch Platz für den Pastor, der die ganze Sache eröffnet hat und vielleicht noch die ein oder andere Mitarbeiterin von eben Turning Point USA. Aber relativ bald war es dann wirklich nur noch politisch, nur noch politisch, durch und durch und durch und dann haben sie sich alle, wie gesagt, die Klinke in die Hand gegeben und viele von uns haben eben reingeschaut und haben sich gefragt, okay, ich habe mich das zumindest gefragt, was hat das eigentlich überhaupt noch mit Charlie zu tun, selbst wenn man über Charlie redet. Gut. Uwe, dann vielleicht etwas Kontroverses. Ich habe ja gerade diesen Pastor gezeigt. Wie bewertest du das? Ich habe es die ganze Zeit so ein bisschen auch am Rande toschiert, dass dieser christliche, ich sage ja fast fundamentalistische Anstrich, dass der da so stark an die Oberfläche geköchelt ist. Sind meine Befürchtungen, dass das wirklich hardcore christlich war dort gestern? drauf und dran irgendwie abzuheben vom Boden, bis die im Prinzip dann den nächsten Kreuzzug laufen. War das berechtigt oder bin ich da ein bisschen übertrieben vorsichtig?
Uwe
Nein, da bist du überhaupt nicht übertrieben vorsichtig. Das ist zunächst einmal grundsätzlich amerikanische Kultur. Also wenn du daran denkst, dass alleine 25 Prozent der Bevölkerung sind ja diese, ich komme jetzt nicht genau auf diese moderne christliche Richtung, die eben der Meinung sind, dass die Wissenschaft völlig falsch liegt und tatsächlich die Welt in sieben Tagen von Gott geschaffen wurde. Davon sind die überzeugt. Und das sind immerhin 25 Prozent der Bevölkerung eines Landes mit wie viel? 350 Millionen Einwohnern. Und daher ist das eine sehr große Wählergruppe. Das heißt, wir haben seit vielen Jahrzehnten die christlichen Prediger, die ja alle sehr kommerziell sind und die tolle Shows machen, wo man gesungen wird und wo getanzt wird und wo Business gemacht wird. Und das ist ganz normal. Wenn man in die USA fährt, ist ja jeder normale Bürger, verbindet ja in jedem Gespräch mindestens einen von zwei Sätzen. Entweder sagt er irgendwann mal I love you zum Abschied oder God bless you.
Eli
God bless, genau, ja.
Uwe
Genau, God bless. Das heißt, dieser Bezug zu einem, ich sag mal, formalen, äußeren Christentum, der ist in Amerika sehr stark ausgeprägt. Das ist ja nicht nur bei den Republikanern, sondern bei den Demokraten genauso. Das heißt, da geben die sich überhaupt nichts. Das mag für uns jetzt als Deutsche, die wir ein bisschen mehr so säkular sind und wo bei uns viele Kirchenaustritte sind und und und, weil die Pastoren bei uns jetzt nicht mehr so den Drive haben, für das Publikum was zu tun, denn die kriegen ja Kirchensteuer. In Amerika müssen die noch arbeiten für ihr Geld und dementsprechend haben die da einen Modus gefunden, nämlich den American Way of Religion, dass die eben aus Religion eine tolle Show machen, mit viel Emotion, mit viel Action. Und wenn man sich mal Veranstaltungen anguckt, wo diese ganzen Erweckungs- Zeremonien sind, so da ist Euphorie, da ist Panik, da ist wirklich Leben in der Bude. Insofern war das für amerikanische Verhältnisse, würde ich mal sagen, der Standard.
Eli
Haltet euch vor Augen, liebe Freunde, wenn man hört von diesen Schweinepriestern, ja, das ist jetzt sage ich mal übertrieben von mir gesagt, ja, aber irgend so ein komischer, da möchte gern Wahrsager oder Wunderheiler oder was auch immer, dann kommt er in neun von zehn Fällen aus den USA, okay? Also erstens, die bereichern sich darin und zweitens, selbst die, die sich legal bereichern, naja, die bereichern sich halt eben auch. Also der Glaube ist dort wirklich riesengroßer Kommerz. Ihr seht hier diese ganzen christlichen Bands, ihr seht diesen frenetischen eben Fundamentalismus, oh Herr, erhöre mich, nimm mich in deinen Schoß, in deinen Arm und was auch immer. Und es gibt eine riesengroße Industrie, wirklich, es ist eine Industrie. Hier seht ihr zum Beispiel eben die Ausläufer der Pop-Unterhaltung, die einen Umsatz macht, der den in Anführungszeichen säkularen Pop oder kommerziellen Pop fast schon eingeholt hat. Manchmal sogar eben überholt hat. Also es ist riesengroß, es ist eine ganze Branche und in dieser Branche ist es eben auch kein Wunder, dass die Umsätze zuerst eben sprießen und sprudeln müssen und dafür macht man eben, was die Amerikaner sowieso können. Sie perfektionieren eben die Show, sie perfektionieren die Illusion, sie perfektionieren eben die subliminale Programmierung im Hintergrund. Wenn du eben in diesem frenetischen, emotionalen Zustand halt eben bist, dass man dir alles Mögliche eben suggerieren kann. Das haben die wirklich wissenschaftlich ausgearbeitet. Und warum sollte das also hier in diesem Fall bei dieser Massenveranstaltung, guck dir das mal an, warum sollte das hier anders sein? Von daher, Uwe, Frage an dich, auch wenn ich mir die Antwort wahrscheinlich schon denken kann. Inwieweit sind diese Massenveranstaltungen, von denen die ja auch wissen, dass hunderte Millionen weltweit, nicht nur in Amerika, da reinschauen, auch eine Gelegenheit für wen auch immer, eben Programmierung oder einfach nur Themenplatzierung zu betreiben.
Uwe
Es sind ganz eindeutig Propagandaveranstaltungen, um die eigenen Ideen oder Ideologien voranzutreiben. Und hier haben wir eben eine christlich-fundamentalistische Ideologie, die sich als Konservatismus, ich sag mal, tarnt. Aber im Grunde genommen ist es eine radikale religiöse Sekte schon, denn wir haben gestern so oft gehört, dass sie die Wahrheit haben, dass sie gegen das Böse kämpfen. Das heißt, sie haben ein dualistisches Weltbild, wir sind auf der Seite Gottes und des Guten, Jesus ist auf unserer Seite und dann gibt es die Bösen und die darf man auch bekämpfen. Das heißt, das ist eben ein intolerantes Denken und das hat mit Religion im engeren Sinne überhaupt nichts zu tun, sondern das ist Fundamentalismus pur.
Eli
Vielleicht noch ein Wort, ohne dass wir das heute vertiefen wollen, weil ich möchte jetzt nicht mit dir die Sendung machen, gibt es ein Gott, aber gibt es einen Unterschied zwischen Spiritualität und der organisierten Religion, der ja so viele Leute angehören?
Uwe
Ja, den gibt es mit Sicherheit. Denn jeder, der sich ein bisschen mehr auch mit seiner eigenen Religion beschäftigt, egal welches ist, der wird feststellen, dass der Kern der Religion eben mit dem Außenleben rein gar nichts zu tun hat. Sondern es ist, wie der Name schon sagt, Religio, die Rückbindung. Das heißt, die Rückbindung des Individuums an seinen Ursprung, an Gott. Dann gibt es zwei Varianten. Die eine sagt, Gott ist überall. Dann wende ich mich nach außen und die Moderneren sagen eher, Gott ist innen. Das heißt, diejenigen, die wirklich spirituell sind, werden in der Regel die zweite Variante wählen, weil die eben persönlich ist und dann mehr mehr steuerbar ist. Und das andere ist so eine Art Welteroberungswahn nach dem Motto, wir müssen die gesamte Welt erretten. Das heißt, diese Art von Kirchen, von Sekten, wobei Sekte meine ich jetzt nicht im deutschen Sinne nach dem Motto bösartige Verein, der irgendwie Kinder ausbeutet und Frauen und so. Nein, Sekte ist ja ein technischer Begriff, der sagt, es ist eine Abteilung innerhalb einer Glaubensrichtung. quasi eine Gruppierung. Und diese Art von Gruppierungen, die sind eben darauf ausgerichtet, die Welt zu verändern, aber nicht sich selbst zu verändern. Und sie wollen anderen ihr eigenes Dogma aufs Auge drücken. Und dementsprechend sind das keine wirklich spirituellen Leute, sondern das sind Leute, die machen eine Kirche, die machen eine Organisation, Die machen einen Wirtschaftsbetrieb und da gibt es bestimmte Normen und einige wenige Leute haben die Deutungshoheit und sagen, mir hat Jesus das und das gesagt. Aber ob er es wirklich gesagt hat, ob er es so gesagt hat, ob er es nicht ganz anders gemeint hat, das kann niemand überprüfen. Sprich, das ist nichts anderes. als eine Ausübung von Macht im Namen eines Glaubens, hat mit Spiritualität im engeren Sinne aber nach meiner Meinung absolut nichts zu tun. Das ist Blendwerk, das ist Volksverblödung höchsten Grades. Wer auf diesen Weg geht, der wird spirituell niemals vorankommen, außer dass er sich in Illusionen bewegen kann.
Eli
Mhm, gut, okay, wir machen jetzt hier heute keine Beratung, ja, wie man irgendwie die Erleuchtung findet, ich wollte eigentlich vielleicht auf einen lapidaren Vergleich so ein bisschen hinaus, es gibt zum Beispiel die Kleinkriminalität, irgendjemand, ein Einzeltäter, ja, es überkommt ihn, er hat nichts zu fressen, er klaut halt irgendwas Kleines im Laden nebenan oder im Supermarkt, er ist halt natürlich ein Täter, also ein Krimineller, ja, Aber darüber hinaus halt eben natürlich jetzt kein irgendwie Mastermind, irgendein Genie des Verbrechens. Aber wenn du dann dahinter kommst und baust deine Struktur auf, zum Beispiel eben die Mafia, den Mob, was auch immer, nenn es wie du willst. Korruption spielt dann irgendwann auch mit rein auf politischer Ebene, wenn man das dann sogar noch legalisiert. Aber wie dem auch sei, wenn man das Verbrechen, die Kleinkriminalität organisiert, dann perfektioniert man sie. Man macht eben eine Struktur daraus, eine Infrastruktur. Du hast eine Hierarchie, ganz oben ist der Pate, dann kommen die Unterbosse. Dann kommen im Prinzip die Kleinkriminellen ganz unten und dann hast du eine Arbeit daraus gemacht. Eine Industrialisierung, die daraus stattgefunden hat. Vielleicht einfach nur als alternativer Vergleich, den man sich merken kann, liebe Freunde. Das eine, wie gesagt, ist ein Kleinkriminer, der einfach nur seinem Trieb folgt. Das andere ist das organisierte Verbrechen, was mit Kriminalität im weitesten Sinne eigentlich schon fast gar nichts mehr zu tun hat, sondern einfach nur alternative Verbrechen. Arbeit und Industrie ist. Genau dasselbe ist es auch mit Spiritualität und eben der organisierten Kirche. Die organisierte Kirche hat mit Spiritualität genauso viel zu tun, wie die CDU mit christlich, demokratisch oder der Union. Nämlich überhaupt gar nichts. Es ist eine Struktur, wie Uwe richtigerweise touchiert hat, zum Machterhalt. Irgendjemand sagt, und das ist hier der Pontifikus oder wer auch immer, der große Guru, the big kahuna, whatever the fuck, Irgendjemand hat zu mir gesprochen, ich bin der Erleuchtete, ich habe meine Lieutenants, ich habe meine Generäle und wir machen jetzt dieses Enforcing von oben herab in die Mitte von euch allen hinein und das ist jetzt im Prinzip was gilt und wir machen vielleicht bestenfalls noch irgendeinen Konzil und lassen das so aussehen, als sei es demokratisch, aber tatsächlich wird von oben herab immer gepredigt, gepredigt, gepredigt. Und wenn ihr Glück habt, dürft ihr Kirchensteuer zahlen. Und wenn ihr Pech habt, müsst ihr CDs zum 10-fach überzauerten Preis kaufen. Aber was denkt ihr, wovon leben all diese Leute? Gut, das nur am Rande erwähnt. Also die Kirche ist ein Monstrum. Jede Religion sollte sehr, sehr kritisch überprüft werden, weil sie einfach Spiritualität, etwas sehr Persönliches, in eine Industrie, in einen Machtapparat verwandelt. Aber nichtsdestotrotz, das heißt nicht, dass die Leute nicht religiös sein können und Raum haben sollten, in ihrem eigenen Leben persönlich spirituell zu sein. Stichwort Organisation. Wir kommen jetzt zu Turning Point USA. Uwe hat mir da auch einiges an Material geschickt. Wir steigen mal wieder ein mit der Lesart des Mainstreams und danach arbeiten wir uns vor in die Untiefen dessen, was wir uns so alles denken. In diesem Sinne also... Hier erst einmal, was sagt der Mainstream? Wirklich erstaunlich. Kirks Erbe, politisches Lebenselixier für Trump? Fragezeichen.
Gast
Marie Droste, nochmal ein bisschen genauer angeschaut und was hast du gefunden? Ja, es ist wirklich erstaunlich, wie verwoben diese Organisation auch mit dem Aufstieg von Donald Trump ist, wie maßgeblich das dafür ist. Und ich glaube, in diesem ganzen Kontext muss man auch diese Trauerfeier verstehen, denn diese betonte Nähe auf der Bühne ist natürlich auch Teil, diese Bewegung auch an Bord zu halten für die MAGA-Bewegung. Ja, nach dem Tod von Charlie Kirk soll es mit Turning Point USA weitergehen. Das war ja eigentlich ziemlich schnell nach dessen Ermordung auch klar. Und Erika Kirk, seine Witwe, hat das also gestern auf offener Bühne auch nochmal unterstrichen, sehr deutlich gemacht. Die 36-Jährige will also in die Fußstapfen. ihres Mannes treten. Und das ist wirklich nicht eine kleine Studentenorganisation, wie man vielleicht denken könnte, sondern etwas, was wirklich mit der Macht in Washington D.C. eng verknüpft ist. Insofern glaube ich auch, muss man diese Bilder auch sehen. Auch diese etwas merkwürdig anmutende Szene von Donald Trump, der also die Witwe dort in den Arm nimmt, hat natürlich eine ganz hohe hohe politische Bedeutung und ist nicht nur im Rahmen einer Trauerfeier zu verstehen, denn man will natürlich versuchen, entsprechend weiter auch die Bewegung mitzunehmen, weiterhin die jungen Menschen an Bord auch zu halten, hinter Donald Trump zu versammeln. Und gerade Charlie Kirk war ja jemand, der mit Turning Point USA ja schon was Erstaunliches auch geschafft hat, 2012 gegründet, da war er gerade mal 18 Jahre alt, diese Organisation. Inzwischen heißt es so, dass man 650.000 Studenten als Mitglieder auch bekommen hat. Das ist über die 50 Bundesstaaten verteilt. Also inzwischen heißt es, soll man an 3.500 Campussen aktiv sein, Highschools, Colleges, Universitäten. Und das Ganze ist eben auch spendenfinanziert. Und da kommt man dann doch auf erstaunliche Summen. Also in den vergangenen Jahren pro Jahr etwa 80 Millionen US-Dollar, die da also von verschiedensten Konservativen gekommen sind, auch aus Richtung der NRA, also der Waffen.
Eli
80 Millionen US-Dollar ist noch eine konservative Schätzung am unteren Spektrum. Manche werfen die Zahlen 100 Millionen, manche 120 Millionen und zuletzt sogar 150 Millionen US-Dollar in den Raum.
Gast
Aber eben auch viele private Spender, das ist gar nicht so richtig klar. Und immer mal wieder gab es auch Kritik daran, ob Turning Point USA überhaupt wirklich noch so als NGO zu verstehen ist, als Nichtregierungsorganisation, weil eben manche Grenzen dann doch auch verschwimmen. Gucken wir mal drauf, wie die Strukturen in dieser Organisation auch sind. Denn es sind inzwischen, es ist wirklich professionalisiert, es sind mehrere Untergruppen. Also es gibt nicht nur Turning Point USA, inzwischen gibt es auch einen Ableger in Großbritannien. Auch da kann man sich vorstellen, dass weitere folgen könnten. Turning Point Faith, also Glaube, Religion und das muss man wirklich sagen, war auch für diese Organisation eine Art Turning Point, indem man sagt, man spricht ganz bewusst Christen an, Evangelikale an. Da kam wirklich ein regelrechter Push auch für die Organisation, was die Spenden angeht, aber eben auch was die Mitglieder angeht und auch Charlie Kirk insbesondere hat da wirklich einen großen ja auch Turnaround hingemacht. Denn früher war eigentlich jemand, der meinte, Staat und Kirche ist strikt getrennt. Das hat sich über die letzten Jahre also auch massiv geändert. Und da geht es auch wirklich darum, Politik in Gotteshäusern zu machen, also bewusst dort auch sich gegen Demokraten zu wenden, bewusst die republikanische Sache zu unterstützen. Und passend dazu eben auch die Wahlkampforganisation. Und wir haben das eben auch immer wieder gesehen, gerade auch die Beziehung zu Donald Trump. Ganz entscheidend. J.D. Vance ist übrigens auch jemand gewesen, den Charlie Kirk Donald Trump vorgestellt hat. Also die beiden kannten sich gar nicht. Der war ganz entscheidend dafür, dass der überhaupt damals seinen Ohio-Senatorenposten bekommen hat. War auch mit in Grönland mit J.D. Vance. Also gerade diese beiden hatten eine sehr, sehr enge Verbindung miteinander. Und man kann davon ausgehen, dass also auch dieses Band zwischen der US-Administration aufhört. und Turning Point USA weiterhin extrem eng sein wird.
Eli
Richtig. Jetzt vielleicht sogar enger denn je, weil jetzt sind alle Barrieren gefallen. Wenn man in der Vergangenheit noch sagen konnte, naja, also erstens ist da eine Frontfigur, die ihren eigenen Willen hat und die auch stark genug ist, den durchzusetzen, Charlie Kirk, gibt es jetzt diesen Widerstand nicht mehr und offensichtlich hat sich ja hier Staat mit Religion auf die engste Art und Weise inzwischen nun verzahnt und auch dieses in Anführungszeichen eben Tabu ist jetzt gefallen. Uwe, wir kommen langsam zu dem Material, das auch du mir geschickt hast. Ich habe einfach mal ein bisschen weiter recherchiert, aber jetzt geht es gleich an dich. Schaut mal hier, ich übersetze es mal auf Englisch, also von dem Englischen, Entschuldigung, ins Deutsche. Charlie Kirk startete Turning Point USA mit, je nachdem welcher Story man glaubt, entweder 10.000 oder 50.000 US-Dollar. Auf jeden Fall nicht viel Geld und er soll 18 Jahre jung damals gewesen sein. Doch das war lange, lange her. Inzwischen, liebe Freunde, ist er längst ein Multimillionär. Ich gönne ihm das von ganzem Herzen. Ich bin nicht neidisch, um Gottes Willen. Ich sage einfach nur, es ist keine kleine Studentenvereinigung und es ist wirklich kalte, wirklich kaltherzige Politik. Charlie Kirk hinterließ ein riesiges, lukratives Netzwerk von 500.000 Spendern. Wer gab Turning Point USA, hier seht ihr schon eine andere Zahl, 85 Millionen US-Dollar Umsatz im Jahr? Im Jahr. Die Grünen werden von Hal Harvey mit seiner Agora-Denkfabrik inklusive des Greichen-Clans und so weiter und so fort wahrscheinlich pro Jahr in Deutschland nicht mit 85 Millionen US-Dollar unterstützt. Und wohin Deutschland geht, geht Europa. Und Turning Point USA bekam 85 Millionen US-Dollar pro Jahr Tendenzverdoppelung, Tendenzverdreifachung. Und haltet euch vor Augen, liebe Freunde, das alles hat aufgebaut, Uwe, ich hoffe, du hast recherchiert, ein 18-Jähriger, der als 29er bereits schon oder 29 Jahre alter hier bereits schon beschrieben wird als ein Millionär, wie Trumps Magerbewegung einem 29-jährigen Aktivisten half, Millionär zu werden. Turning Point USA, falls ihr euch fragt, wie viel haben die jetzt also nun über die 13 Jahre ihrer Existenz überhaupt an Spenden eingenommen. Sie müssen ja einen Transparenzbericht machen. Wendepunkt USA ist Turning Point USA, hat also 389 Millionen US-Dollar unter Charlie Kirk an Spenden eingenommen. Darunter 13,1 Millionen US-Dollar von einer bisher unbeachteten texanischen Stiftung. Und nicht nur die Stiftungen, sondern insbesondere die Leute, denen die Stiftungen eben gehören und vor allen Dingen die, die nicht sich namentlich nennen lassen wollen, aber natürlich ebenfalls auf das Konto von Turning Point USA eingezahlt haben, das sind diejenigen, die eine große Rolle spielen werden. Und bevor ich an Uwe übergebe, was ihn angeblich laut Candace Owens und ein paar anderen umgebracht haben soll, ist, dass zumindest im Raum stand, dass Israel noch, Achtung, mehr in Turning Point investieren möchte als... als sie bis zuletzt schon über unterschiedliche andere Strohmänner bereits getan hatten. Benjamin Netanyahu soll, soll, wir wissen es nicht, man sagt im Englischen allegedly, mehreren Berichten zufolge, Turning Point USA 150 Millionen Dollar Cash angeboten haben, um eine noch leidenschaftlichere pro-israelische Haltung einzunehmen. Kirk lehnte das Geld aber ab, vielleicht aber auch, weil er ohnehin schon im Geld geschwommen ist. Bevor wir auf seine eigene finanzielle Lage eingehen, Uwe, das sind ganz schöne Brocken, die ich hier raushaue. Wie ordnest du das ein? Ich meine, war das eine ganz normale studentische Vereinigung? Steig mal vielleicht damit ein. Erinnert auch dich das ein bisschen an WEF und Klaus Schwab?
Uwe
Ja, Klaus Schwab, du fragtest ja vorhin, wie alt er war. Er war damals 33. Da hatten wir ja auch das merkwürdige Phänomen, dass jemand, der im Grunde genommen überhaupt noch gar nichts geleistet hatte, dann eine Veranstaltung machte, wo auf den ersten Schlag die 500 höchsten größten und reichsten und adligsten Leute ankamen aus ganz Europa. Und da fragt man sich doch, wie war das denn möglich, dass ein Mensch, der so jung ist und der gerade mal sein Studium absolviert hat, Kontakte zu der High Society des Geldes und des Adels haben konnte. Also von alleine geht sowas nicht. Und das ist bei Charlie Kirk, der ist ja auch nicht aus einem namhaften und reichen Elternhaus oder so, Das heißt, da stellt sich die Frage, wie war es möglich, dass ein junger christlicher, ich sag mal, Eiferer, ich will jetzt nicht sagen Fanatiker, der dann vielleicht meint, er hat die Mission, die Welt zu retten, was viele junge Leute haben, wieso konnte der es schaffen, so viele Gönner zu finden, die ihm Multimillionen in den Hintern schieben? Und vor allen Dingen, was bitte war die Gegenleistung dafür?
Eli
Vielleicht während ich hier noch ein paar Bilder von Klaus Schwab zeige, der Typ war sogar, als er jung war, irgendwie sah der schon alt aus, wie dem auch sei. Was ist vielleicht am Beispiel des WEF, damit wir nicht spekulieren, aber was denkst du, was ist der Zweck, weshalb man eben Klaus Schwab und den WEF aufgebaut hat? Einfach, dass die Leute wissen, wie man beispielhaft solche Organisationen verwenden kann.
Uwe
Also wir haben ja in unseren Streams das ja recherchiert und haben festgestellt, dass Herr Schwab quasi auf eine Elite-Universität kam und dann von Henry Kissinger speziell ausgewählt wurde und extra Training bekam. Danach ging er an eine bestimmte, ich glaube, er war bei der Boston Consulting oder so. Also es gibt so bestimmte Beratergruppen und bestimmte Unternehmen, die mit den Globalisten zusammenhängen und auch die Universitäten zusammenhängen. Das heißt, da gibt es ein Headhunting, sprich da werden Leute schon während der Studienzeit ausgesucht und dann werden sie oftmals in der Studienzeit schon gefördert. Wenn man genauer hinguckt, haben sie teilweise auf einmal ganz hervorragende Abschlüsse, obwohl sich die Abschlussarbeiten nicht auffinden lassen. Das kennen wir in Deutschland übrigens auch. Sprich, die machen Elite-Abschlüsse, gehen dann zu Elite-Unternehmen, dann machen sie ein, zwei Jahre Praktikum und wenn sie dann nach Deutschland kommen oder nach Europa, dann auf einmal haben sie gleich vom ersten Tag an Spitzenpositionen und ziehen irgendwas Großes auf. Und das war bei dem Klaus Schwab also ganz genauso und ist im Grunde genommen bis zu seinem Ausscheiden oder Rausschmiss aus dem WEF so geblieben.
Eli
Richtig. Gut, jetzt hast du natürlich nicht beantwortet, was die eigentliche Frage gewesen ist, nämlich wozu braucht man überhaupt so ein WEF und was machen die dort damit?
Uwe
Du hast völlig recht. Jetzt habe ich mich in der Herleitung ein bisschen verloren. Die Frage ist sehr berechtigt, denn wozu braucht man das? Man braucht solche Organisationen, um gestalterisch auf ein Land einzuwirken, auf das politische, wirtschaftliche und gegebenenfalls auch religiöse Geschehen. Das heißt, hier geht es ganz klar um Globalstrategie. dass ein anderes Land, zum Beispiel im Falle von Klaus Schwab, da war es seine Funktion, mitzuwirken an dem europäischen Gedanken, an dem internationalen Gedanken, aber alles im Interesse der amerikanischen Vorherrschaft. Und ich denke mal, bei Herrn Kirk war das ähnlich. Hier ging es darum, den Herrn Kirk aufzubauen als eine Figur, die eine bestimmte Zielgruppe anspricht, wo die alten weißen Männer in Washington gar keinen Zugriff drauf haben. nämlich auf die jungen Studenten. Andere Leute sagen mir, ja, man soll die Kinder, die im Kindergarten, die müssen umprogrammiert werden und die Schüler, ja, aber dann dauert es eine Generation, bis das wirkt. Während, wenn man die Leute an den Colleges und Universitäten manipuliert und in eine bestimmte Richtung gedanklich und emotional formt, dann treten die unmittelbar in wenigen Jahren ins Berufsleben ein und fangen sofort an, gemäß ihren gelernten Fähigkeiten, Denkparametern aktiv zu werden. Das heißt, wenn man nicht in der Regierungsgewalt ist, dann kann man auf diese Weise sehr schnell quasi Graswurzelbewegungen in der Gesellschaft erzeugen, die scheinbar organisch sind, aber sie sind es nicht, weil sie nämlich im Kern manipuliert sind.
Eli
Und so erklärt sich für mich auch, liebe Freunde, erstens der unglaubliche Erfolg von Charlie Kirk und zweitens diese angeblichen 500.000 Spender. Es soll halt eben alles organisch aussehen, aber wir müssen alles in der Hand haben. Charlie Kirk hinterließ ein riesiges lukratives Netzwerk von 500.000 Spendern. Wer gab Turning Point USA 85 Millionen US-Dollar Umsatz? Gut, Fragen über Fragen. Ich möchte vielleicht hier an dieser Stelle noch anmerken, liebe Freunde, wie gesagt, also ich habe es schon so oft zitiert und an dieser Stelle fehlen uns natürlich die hundertprozentigen Beweise. Wir versuchen Indizien zusammenzuführen, aber wie gesagt, schlagt mal der Pate auf von Mario Puzo. Balzac wird dort zitiert, hinter jedem großen Vermögen steht ein Verbrechen. Und das sagt nicht, dass Charlie Kirk ein Verbrecher gewesen ist, aber das sagt, dass wenn du einem 18-Jährigen eben Geld gibst, machst du das in der Regel nicht ohne Grund und auf seinem Weg hin zu dem 31-Jährigen und mit 29 war er schon Multimillionär und hat eine Multimillionärin geheiratet und so weiter und so fort, als er einflussreich gemacht worden ist, ich habe ja immer wieder gesagt, niemand wird berühmt, sondern jemand wird berühmt und zu einem Star gemacht, wie dem auch sei, hat man aus eben diesem Vehikel und Charlie Kirk war ein Vehikel, hat man halt eben sein Investment perfektioniert, man hat es gesteuert, Man hat ihm eventuell Vorgaben gegeben, man hat Kontrollen gemacht, man hat ihm Leute zur Seite gestellt, die unterschiedliche Funktionen hatten. Warum? Weil man sein Investment, 85, 150 Millionen Dollar pro Jahr, immerhin der Youth Vote, sagt man im Amerikanischen, also die Stimme der Jugend, weil man das halt eben unter Kontrolle haben wollte. Man wollte die Hand drüber halten. Und deshalb hat man eben jemanden ihnen zur Seite gestellt, von dem ich jetzt mal spekulieren würde, die ist eigentlich zu, ich sag's einfach ganz plakativ, sie ist nicht in seiner Liga, Aber sie ist hübsch und sie kann einigermaßen wahrscheinlich so ein bisschen sich präsentieren. Es geht also um Erika Kirk, die ihre ganz eigene eigentlich Biografie hat und die bereits Millionärin gewesen ist, bevor sie Charlie Kirk getroffen hat. die unter anderem eben Schönheitskönigin gewesen ist in Arizona, für Miss USA mit unterwegs war und, und, und, und, und. Wird niemanden überraschen zu hören. Alles natürlich Schönheitswettbewerbe, in die sich Donald Trump eng gekauft hat. Sie soll Castingdirektor gewesen sein. Jeffrey Epstein war das auch mal. Ich erwähne das alles nur, liebe Freunde, weil die kennen sich alle. Die kennen sich alle. Es ist ein riesengroßer Club, möchte man meinen. Tatsächlich ist es ein sehr, sehr kleiner. Und die, die päpstlicher tun als der Papst, immer wieder nach oben gucken, gen Himmel. Und noch einmal beten, auch auf der Bühne, obwohl sie es auch vor der Bühne hätten machen können. Ja, bei denen bin ich immer ganz, ganz besonders skeptisch. Bild erklärt also das Outfit der Kirk-Witwe. Uwe, Uwe, ich komme sofort zu dir. Du hast mir doch dieses gesagt gestern. Allein nur die Art und Weise, wie sie wirbt von außen. Ihr Outfit und, sag ich mal, diese Außenwirkung. Was würdest du dazu sagen, Erika? Bevor wir uns auf die Details versteifeln.
Uwe
Also ich sag mal so, es ist alles perfekt gestylt. Für jemanden, der einen Schönheitswettbewerb machen wollte, ist das sicherlich nichts Ungewöhnliches. Aber der ganze Habitus war extrem künstlich. Also jemand, der gerade erst vor kurzem seinen allerliebten Ehemann verloren hat, der tupft sich da nicht so, ich sag mal, so künstlich in das Gesicht rein, wenn tatsächlich überhaupt gar keine Tränen fließen. Der redet nicht punktuell und präzise gestochen. Auch dann, wenn er großen Applaus und Standing Ovations bekommt, reagiert er auch emotional und steht da nicht wie so eine Statue. Das heißt, das ganze Verhalten wirkt für mich überhaupt nicht natürlich, sondern ist für mich eine der Typus einer sehr berechnenden und sehr kalkulierenden und sehr selbstbeherrschten Person. Das ist nicht der Typus einer liebenden Ehefrau, die große Emotionen hat, sondern das ist das Verhalten einer sehr weitsichtigen und bestens organisierten Geschäftsfrau.
Eli
Richtig. Und das ist erstmal nur der Typus von außen, liebe Freunde. Je tiefer man da gräbt, umso mehr fragt man sich eigentlich, was wollte Charlie Kirk mit der? Ich meine, gut aussehende Frauen gibt es wie Sand am Meer. Da kannst du dir vielleicht auch eine leisten, die nicht gerade aus Plastik ist. Hier sieht man sie, wie sie sich eine Träne verdrückt. Welche Träne? Lass uns mal noch näher rangehen. Lass uns mal noch näher rangehen. Ich meine, sie ist eine Barbie, sie hat eine Karriere draus gemacht, schön auszusehen. Für manche Frauen ist das wichtiger als... der Tod, ja, also im Sinne von irgendwie, die würden sich eher umbringen, als einmal ohne Make-up aus dem Haus zu gehen, ja, sie ist definitiv so eine, das ist jetzt grundsätzlich nicht schlimm, einige Frauen sind oberflächlich, ja, aber ich sag einfach nur mal so, Ich muss ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern, ohne jetzt, sage ich mal, schlecht über jemanden zu reden, den ihr wahrscheinlich noch in Erinnerung habt, liebe Freunde. Aber sogar ich freue mich manchmal auf den Uwe, einfach nur, um einen Gesprächspartner auf Augenhöhe zu haben. Ich nenne jetzt keine Namen, aber wenn man einigermaßen in intellektuellen Sphären unterwegs ist, wie wir versuchen, regelmäßig zu sein... Einfach nur abzuschalten, sich an den Essenstisch zu sitzen und über was das Zeitungsabo zu reden und dass der Müll abgeholt worden ist oder dass das Kind irgendwie ein Wort gelernt hat oder was auch immer. So schön das alles auch ist, ich rede nur von mir, es ist ein bisschen hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben. Und insofern, was macht ein Charlie Kirk, ein intellektueller Gigant, ein Ausnahmetalent, Sondersgleichen, mit so einer, das sind aber wirklich nur meine Worte, liebe Freunde, egal wie liebend sie ist als Mutter und, und, und, und, und, wie toll sie angeblich da profimäßig irgendwie E-Mails zusammenfassen kann. Was macht ein Charlie Kirk mit dieser Frau? Worüber unterhalten die sich?
Uwe
Also ich glaube, dass es eher andersrum ist, Eli. Denn die Frau hat anders als Charlie Kirk ein Studium abgeschlossen. Sie hat Politikwissenschaft studiert, internationale Wissenschaften, also eine Politik ist für sie wichtig. Sie hat einen Masterabschluss in Jura und einen Doktortitel in christlicher Führung.
Eli
Weißt du, wer das alles auch hat, Uwe? Annalena Baerbock. Sie ist der Prototyp eines Young Global Leader. Charlie Kirk hat sein College abgebrochen und war cleverer als wahrscheinlich 99% der Leute in Turning Point USA zusammen.
Uwe
Ja, also worauf ich hinaufspiele, ist erstmal, dass sie formal sogar besser dasteht als er. Formal. Ja, genau, formal. Und inhaltlich ist natürlich immer die Frage, wie läuft so eine Beziehung ab? Die Frau ist fünf Jahre älter oder sechs Jahre älter als der Mann. Ja. Und wie sind Beziehungen zwischen jungen Männern und älteren Frauen oder umgekehrt? Also in der Regel ist es so, dass der Ältere dem Jüngeren etwas geben kann, der Jüngere den Eltern etwas. Ja, aber das sind zwei verschiedene Dinge. Der Jüngere gibt dem Älteren meistens die Vitalität, die Aktivität und der Ältere, der gibt meistens irgendwelches Wissen oder wenn er das nicht hat, dann gibt er eine Form von Sicherheit und Ruhe oder eine Form von Führung. Und wenn ich also daran denke, dass sie einen Doktortitel in christlicher Führung hatte, dann würde ich sagen, so eine Person, die kann einen Ehemann, der selber ein großer Christ ist und sich von Christus geführt fühlt, der kann mit jemandem, der ihm dann seine Wahrnehmung noch interpretiert und sagt, aber Christus will doch eigentlich dies oder will jenes, kann diesen Mann, würde ich mal sagen, relativ gut lenken und leiten. Also ich glaube, dass nach außen hin Charlie Kirk, zwar der große Held war, aber dass seine Frau ihn als Marionette dirigiert hat.
Eli
Zumindest überwacht hat, zumindest Bericht erstattet hat, zumindest also auch ganz, ganz nah an ihm dran war, um die Leute, die in Charlie Kirk investiert haben, zu informieren darüber, was sein aktueller Gemütszustand ist.
Uwe
Der Punkt ist ja, die sind ja jetzt keine Jugendfreunde, sondern die haben sich ja erst 2019 kennengelernt, im Dezember und ein halbes Jahr später waren sie schon verheiratet. Also sprich, die Beziehung war so intensiv und so heiß, dass man gesagt hat, wir müssen jetzt heiraten. Das heißt, zu dem Zeitpunkt war Charlie Kirk ja schon eine große Nummer. Sie selbst aber in gewisser Weise ja auch, denn sie hatte ja schon ein gut laufendes Geschäft, hatte selber eigene Organisationen. Aber das war ja nichts im Vergleich von der Größenordnung her mit dem, was Charlie Kirk hatte. Das heißt, rein von der materiellen Seite war das für sie ein ganz klarer Fall von Verbesserung. Wenn wir dann noch fragen, wie kam sie denn dahin? Sie hatte sich dort beworben, um dort mitzumachen. Aber wo kam sie denn vorher her? Du sagtest 2012 war sie Miss Arizona. Und diese ganzen Miss- und Universum-Wettbewerbe waren damals Bestandteil von Unternehmen, die dem Trump gehörten. Und mit dem Trump. hatte sie 2015 und 2016 ja auch im Wahlkampf mitgemischt. Es gibt irgendwo ein Foto, ich habe es nur gelesen, aber nicht gefunden, wo sie hinter ihm öffentlich auf der Bühne steht. Das heißt, sie hat zu dem Trump eine ganz enge Beziehung, und das schon viel früher, als sie ihren Ehemann kennengelernt hat. Das heißt, sie hat diese Beziehung, die der, wie heißen die, TPUSA, zu dem Trump hat, zu der Maga-Bewegung, da hängt sie mittendrin. Sie ist eine Brückenperson und diese Brückenperson wechselt jetzt auf einmal von dem Trump-Lager direkt in das Kirk-Lager. Also ich sage mal, wenn das nicht Zufall ist.
Eli
Mhm, richtig. Und liebe Freunde, wie gesagt, wenn wir das alles nicht schon hundertmal durchgemacht hätten, würde ich sagen, lasst die Witwe in Ruhe, wie pietätslos und überhaupt. Aber bitte, Leute, sieben Stunden habe ich mir das gestern angeguckt. Vielleicht nur ein ganz kurzer Hinweis am Rande, abgesehen davon, dass alles, was Uwe sagt, hundertprozentig logisch, argumentativ Sinn macht. Die Frau ist so langweilig wie ein weißes Blatt Papier. Ich meine, sie ist nicht ohne Grund oberflächlich eine Schönheitsperson gewesen, die selbst wenn sie weint, sich in allererster Linie darum Sorgen macht, könnte das mein Make-up ruinieren und nicht etwa, bin ich organisch, bin ich authentisch. Alles dort an ihr ist zu 100% Fake. Die sieht schon so aus. Die sieht schon so aus. Es würde mich nicht wundern, dass wenn die kacken geht, auf gut Deutsch gesagt, liebe Freunde, sie sich das nicht lieber irgendwie rausoperieren lässt. Das ist so eine Barbie-Puppe, Und da könnt ihr mir kommen mit, ja, die ist gebildet, sie hat ihn geliebt und Kinder und bla und bla und bla. Leute, es geht um eiskalte Politik. Es wäre nicht das erste Mal, dass einer einflussreichen, oft übrigens männlichen Person, eine sehr, sehr hübsche, halbwegs natürlich auch gescheite und potente eben Frau zur Seite gestellt wird, damit man halt eben die Hand drüber halten kann. Wollt ihr das in Hollywood-Manier sehen, weil ihr es mir ja nicht glaubt, guckt euch den Film an, The Ghostwriter von Roman Polanski. Da findet man raus, dass man einem Präsidenten eines fremden Landes, ich will es für euch nicht spoilern, aber ich muss es spoilern, eine Frau von der CIA zur Seite gestellt hat, die mit ihm Kinder gemacht hat, die mit ihm über Jahrzehnte gelebt hat, die Bericht erstattet hat, die kontrolliert hat, die Einfluss genommen hat und so weiter und so fort. Ich sage, ich würde mir so eine Frau nicht nehmen. Und ich sage, Uwe, vielleicht jetzt gerne dein Eindruck. Sie hat ja gestern auch 25 Minuten geredet. Was hat sie für einen Eindruck hinterlassen? Ist das die charmante, irgendwie die inspirierende Frontfigur, die Turning Point USA jetzt in die nächste Generation pushen kann, so wie Charlie Kirk, das Redegenie, zu dem sich alle umgedreht haben, wenn er auch nur einen Campus betreten hat?
Uwe
Nein, sie hat sich in die Erbenposition gebracht und die funktioniert nur dann, wenn man den Verstorbenen zum Märtyrer deklariert. Man darf nicht vergessen, die denken alle christlich. Und das Christentum ist ja erst groß geworden, nachdem der Gründer des Christentums verstorben ist. Nachdem er tot war, sind seine Jünger herumgerannt und haben erzählt, wie wichtig eben Jesus oder Christus, da wollen wir jetzt nicht drüber streiten, was was ist, wie wichtig das eben war. Das heißt, aus der Tatsache, dass der Kirk tot ist, heißt das noch lange nicht, dass der Impuls für diese Bewegung jetzt schwächer wird. Er wird zumindest kurz- und mittelfristig wird das sogar einen erheblichen Aufschwung geben können an Spenden und auch an neuen Mitgliedschaften und entsprechend auch an Expansionsmaßnahmen.
Eli
Aber Uwe, da muss ich dich nochmal einfangen, weil da bist du auf der Metaebene. Die Frage ist, ist das eine Führungsfigur, ist das eine Frontfigur?
Uwe
Dein Eindruck. Die ist eine Frontfigur insofern, dass sie sich jetzt zur großen Interpretin des Lebens von Kirk generieren kann. Die muss selber gar nichts können, sondern sie muss immer nur sagen, mein Mann hätte das gewollt, mein Mann hätte das gewollt, mein Mann hätte das so und so gemacht. Und damit ist sie quasi eine Inkarnation von Kirk, Sie braucht gar nicht so gut zu reden, sie braucht bloß an ihn zu erinnern und sein Heiligtum immer wieder hochhalten. Und weil er selbst so toll war und so viele Fans hat, reicht das den Fans völlig aus.
Eli
Mhm, richtig. Hunderttausende haben Abschied genommen. Hunderttausende waren bei der Einführung auch programmatisch von der Indoktrination her dabei, als er hier, ein Übergigant, aber dummerweise halt eben mit seinen eigenen Gedanken, als er abgelöst worden ist von was auch immer the fuck das sein soll. Eine Barbie-Puppe, die sich führen lässt in jede Richtung. Null Charisma, null Tränen, null authentische irgendwie... eigene Mission, selbst ihr christliches Blabla ist nichts anderes als abgelesen von der Seite. Sie ist keine Theologin, so wie Charlie Kirk das war, der Wandler zwischen den Welten, der im Prinzip den Gospel, das Evangelium on the fly interpretieren konnte, neue Gedanken dazu formulieren konnte, das auf eine Art und Weise rüberbringen konnte, dass das sogar die Jugend motiviert und inspiriert hat, die ja überhaupt keine Aufmerksamkeitsspanne mehr haben und überhaupt für Spiritualität eigentlich nicht mehr empfänglich sind. Und sie hat gar nichts davon. Sie hat überhaupt nichts davon, liebe Freunde. Das ist wirklich eine Frage von Klasse. Er war der Überflieger und sie war die Frau an seiner Seite. Das Problem ist halt nur, nicht etwa, dass es sowas öfter mal gibt, liebe Freunde, sondern dass sie jetzt Turning Point USA übernehmen möchte, Und dass Turning Point USA jetzt etwas ganz anderes werden wird, sollte es denn überhaupt existieren? Da hat sie eben gerade vergeben.
Uwe
Und genau das ging ja auch aus ihrer Rede hervor. Sie hat alles wunderbar aufgebaut und dann so im letzten Drittel oder nach zwei Dritteln kam auf einmal genau der Turning Point, nach dem Motto, aber ich werde jetzt weiterführen, wir werden noch größer werden und, und, und. Jetzt hätte man sagen können, okay, das ist ja nur ihre Meinung. Aber alle anderen Redner, zumindest die, die nachher kamen, haben das ja genauso gesagt. Das heißt, wir sehen doch hier, dass diese Rede, die ist überhaupt gar nicht wirklich auf den Tod des Ehemannes gerichtet, sondern der Tod des Ehemannes ist hier von allen und auch von ihr instrumentalisiert worden, um die Gesellschaft zu stärken.
Eli
Richtig. Und die Gesellschaft, damit meinst du Turning Point USA, nicht die amerikanische Gesellschaft. Im Übrigen, danach war sie auch schon wieder, ich will nicht sagen zu Witzen und zu Scherzen aufgelegt, aber danach stand sie schon wieder neben Donald Trump, ihrem Gönner, der Mann, der sie zur Schönheitskönigin gemacht hat und hat sogar ihre, da zeigt sie noch einmal dieses satanische Symbol oder was auch immer das sein soll. Leute werden mich belehren und werden sagen, nein, genau so ist es halt eben super duper christlich. Aber ich sage einfach nur, Bitte was? Ich meine, da ist so viel Raum für Interpretation. Warum bringst du jetzt sowas? Vielleicht war es auch ein Zeichen. Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall die Art und Weise, wie er sich hier geherzt und geschmiegt hat und so weiter und so fort, war definitiv ein Zeichen. Und ja, die haben ja auch zusammen dann irgendwie gesungen und sie war dann schon auf jeden Fall sehr viel besser drauf, als sie gemerkt hat, dass es jetzt eben mit ihr bergauf geht. Und der Tod von Charlie, der ist halt jetzt nicht für unnütz. Weil irgendwie musste man ja Turning Point unter Kontrolle bekommen. Irgendwie musste man ja sagen, okay, Turning Point 2.0 muss her. Und wenn Charlie Kirk im Gegenteil sagt, nein, er will zielgerichtet eben das halt eben in eine andere Richtung führen, die wir nicht so gut politisch steuern oder irgendwie... nachvollziehen kann, naja, dann wäre das, hier lächelt sie gleich, dann wäre das ja vielleicht unangenehm für wer auch immer, in den so viel investiert hat. Diese Frau hat vor elf Tagen ihren Ehemann verloren, einen Giganten, okay, einen once in a lifetime, wirklich generationsprägenden Überflieger, nach dem bald Straßen benannt werden, Plätze benannt werden, der in Büchern, Geschichtsbüchern beschrieben werden wird, wie Martin Luther King, ja, und sie Freude strahlend. Von ein paar Minuten erst hat sie ihm vergeben. Freut sie sich jetzt schon auf das nächste Kapitel. An dieser Stelle lohnt es sich vielleicht mal, den Moment einzuspielen, als sie ihm vergeben hat. Uwe, ich glaube, das wäre ganz spannend, sich das mal anzuschauen. Ob das wenigstens authentisch gewesen ist. Es ist ja die große christliche Geste.
Gast
Sie betet ganz offenbar um Kraft für diesen Auftritt. Sehr religiös.
Eli
Beten kann sie auch, bevor sie rauskommt auf die Bühne. Kein anderer hat auf der Bühne gebetet, aber sie macht das. Sie muss noch einmal richtig dicke Fette unterstreichen, wie super duper christlich sie ist.
Gast
Dieser junge Mann am Kreuze sagte unser Erlöser, Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun. Und dieser Mann, dieser junge Mann, ich vergebe ihm. Vielen Dank. Ich vergebe ihm, denn das ist, was Christus tat und es ist auch das, was Charlie tun würde. Die Antwort auf Hass kann niemals Hass sein. Die Antwort, die wir aus dem Evangelium kennen, ist Liebe und immer wieder Liebe. Liebe für unsere Feinde und Liebe für jene, die uns verfolgen.
Eli
Meine Fresse, ist das schon ein Roboter? Wirklich, wie ein Roboter. Genau in dem Moment fließt auf einmal eine Träne, obwohl sie ansonsten die ganze Zeit getupft hat und überhaupt nichts geflossen ist. Und wie gesagt, keine 45 Minuten später, nach der Rede von Donald Trump, tritt sie dann schon wieder so auf. Uwe, wie ist denn dein Eindruck? Wie hat sie das gemacht?
Uwe
Ja, also dramaturgisch perfekt, würde ich mal sagen. Denn damit, dass sie jetzt an die Worte von Jesus erinnert, die ja in der christlichen Geschichte von enormer Bedeutung sind, setzt sie ihren Ehemann im Grunde genommen mit Jesus gleich. Und damit ist das quasi jetzt eine... offizielle Heiligsprechung ihres Ehemannes. Und sie wiederum tritt jetzt als erste Nachfolgerin in die Fußstapfen dieses Ehemannes. Sie hat sich selber damit, ich mache jetzt mal symbolisch, zur Braut Christi erklärt, dadurch, dass sie ihren Ehemann Christus gleichgemacht hat. Und damit kann sie jetzt die Deutungshoheit haben, so wie ich das vorhin schon sagte. Und hier hat sie gleich schon das so gemacht, denn mein Mann hätte das auch so gemacht. Und diesen Satz, denn mein Mann hätte das so gewollt, mein Mann hätte das so gesagt, das wird man von ihr in den nächsten Monaten und Jahren immer wieder hören. Sie übernimmt jetzt die göttliche Deutungshoheit, was der wahre Weg der TPUSA ist, weil ihr Mann das so gewollt hätte. Aber in Wirklichkeit ist es nur das, was sie will oder was sie meint, dass sie will und vielleicht andere ihr nahelegen.
Eli
Und schau dir mal an, wie die Leute reagiert haben auf explizit diesen Moment.
Uwe
Ja, das war das erste Mal, dass sie Standing Ovations bekam.
Eli
Dass irgendjemand Standing Ovations bekam.
Uwe
Ja, dass irgendjemand Standing Ovations bekam. Das heißt, das hier war quasi das erste absolute Highlight der ganzen Veranstaltung, obwohl sie wirklich die Herzen der Gläubigen...
Eli
Ja, und diese Leute, die glauben nicht an Jesus Christus, diese Leute glauben an ihre politischen Anführer. Das ist der Punkt. Jeder Einzelne, der von Jesus Christus seine Befehle erhält, in Anführungszeichen, in Anführungszeichen schlimm genug, aber jedem das seine, der wird mit einer Bibel bescheiden zu Hause sitzen und den Fernseher ausmachen und sagen, das interessiert mich eure Show und eure Popmusik und euer Merchandise, euer Überteuerter, kann mir alles gestohlen bleiben. Jesus hatte keine Latschen, hat irgendwie... die, die, die Kranken gesund gemacht mit einem Leib Brot, 20.000 Leute, ja, die ansonsten gehungert haben, hat er sich hergegeben, ist sogar gestorben für uns und, ja, die, die, ich meine, ja, Charlie Kirk hat sich geopfert, aber würde Erika Kirk sich opfern? Ich meine jetzt nicht Menschenopfer im Sinne von, würde sie sich umbringen lassen, aber welches Opfer ist sie bereit zu erbringen? Sie sieht nicht aus wie irgendjemand, der jemals gewohnt war, nicht im hundertprozentigen Luxus zu leben. im Überschwang und überhaupt dem alles immer wieder zu Füße gelegt worden ist. Vielleicht an dieser Stelle lohnt mal ein Blick auf diese Frau, die so wunderbar schauspielern kann. Ich meine, wäre sie eine gute Schauspielerin, wäre sie nicht Miss Arizona oder Miss USA geworden. Das sind in der Regel die Frauen, die zwar schön anzusehen sind, aber leider eben kein Talent haben zum Schauspielern. Und sie war schön anzusehen, aber sie hat kein Talent zum Schauspielern. Bilder erklärt also das Outfit der Kirk-Witwe. Ja, sie trauert ja nicht mal. Also sie hat natürlich irgendwie eine Verklärung dafür. Nein, Charlie hätte gewollt, dass die nicht alle in schwarz sind. Das ist der Dresscode, blibla, blub. Aber alle waren in schwarz. Nur sie war natürlich der weiße Engel. Warum? Die Aufmerksamkeit musste auf sie gelenkt werden. Die Fackel wird symbolisch hier übergeben. Und deshalb musste sie aus dem Raster fallen. Hier, ich meine, das sieht so aus wie eine Frau, die nicht immer in ihrem kompletten Leben permanent von allen nur gepampert und getätschelt worden ist. die strahlt ja allein das Goldkettchen, das eine, das andere, die Diamanten, MG, die Ohrringe, es ist alles gemacht, es ist alles gemacht. Selbst an dem Tag, an dem man sagen müsste, naja, was lohnt das Make-up, ich werde wahrscheinlich heulend zusammenbrechen auf der Bühne, mein Ehemann ist mir genommen worden, jedes Herrchen ist perfekt. Sie ist eine Barbie-Puppe, liebe Freunde, und nichts anderes. Könnt ihr mir erzählen, was ihr wollt, wie toll sie E-Mails verfassen kann, vielleicht eine gute Sekretärin, vielleicht kann sie irgendwie als hübsche Person Aushängeschild die Mädels ansprechen. Ja, aber Leute, ganz, ganz andere Liga, ganz, ganz andere Klasse im Vergleich zu wirklich dem großen Brückenbauer, dem wahrlich inspirierenden Charlie Kirk. der Mann, auf dessen Rücken das aufgebaut worden ist, über Charlie Kirk, wie viel ist über ihn gesagt worden, dass er um 5 Uhr morgens aufsteht, um 11 Uhr abends ins Bett geht und, und, und, und das sieben Tage die Woche. Diese Frau, ich meine, ja, okay, sie hat Kinder gemacht, ja, ich weiß, das ist eine harte Arbeit, Mutter zu sein, aber die sieht nicht so aus, als wenn sie einen Tag in ihrem Leben jemals hart gearbeitet hätte. Solche Frauen müssen nicht hart arbeiten, die müssen einfach nur gut aussehen. Und was ist das ja, Uwe, deine Frage an dich, was hat dir Jesus gesagt zu diesem ganzen Klunker, zu diesen ganzen hier gemachten Nägeln und dem ganzen Scheiß?
Uwe
Ich fand den Reichtum ja nicht so toll. Nicht umsonst hat er ja mal den Tempel in Jerusalem, da die Wechseltische vorher umgeworfen, nach dem Motto, so geht das ja nicht. Also sprich, Jesus war doch eher jemand, der sagte, gebt dem Staat, was er haben will, aber mehr auch nicht. Also Reichtum war für Jesus sicherlich kein erstrebenswertes Ziel. Und für sie, glaube ich, ist das schon, und anders als du vorhin meintest, sie sei doch so wohlhabend, das glaube ich nicht. Denn sie hat ja nicht wirklich etwas auf die Beine gestellt, nach dem, was ich gefunden habe, sondern es war wohl eher so, dass sie zwar mal einen Podcast gemacht hat, da verdient man ja nicht so viel Geld, sondern war sie eben Vorstandsvorsitzende von einer Bekleidungsmarke und in einem Kirchenbibelprojekt. Aber seit diesem Jahr hat sie angefangen, als Immobilienmaklerin zu arbeiten. Warum eigentlich?
Eli
Ja, und Uwe, ich kürze es ab, sie hat geerbt. Wie so viele wunderbare Millionäre, die niemals im Leben unternehmerisch tätig sein könnten und denen die komplette Grundlage fehlt, überhaupt hart arbeiten zu müssen. Für sein Geld hat sie ganz klassisch einfach nur geerbt. Und im Übrigen, wenn mir jetzt hier irgendeiner erzählt, Immobilienmakler zu sein sei harte Arbeit, dann Leute, das größte Witz springt aller Zeiten. Also wahrscheinlich hat sie irgendwelche Nobelwillen an irgendwelche Nobel, hast du nicht gehört, irgendwie Superkontakte von Turning Point USA oder eben Klienten, die sie über diese komische Pageant-Geschichte, also Schönheitswettbewerbe eben kannte, eben verklickert und diese Häuser, die verkaufen sich in Anführungszeichen von alleine. Da musst du hübscher aussehen, du kommst hin und hier ist der Master Bedroom und bla und blub und haben sie schon gesehen und für alles, was wirklich gemacht werden muss, Naja, wir rufen mal den Klempner, wir rufen mal den Reparateurmann, wir rufen mal was auch immer. Die hält dir dann bestenfalls den Kugelschreiber hin, damit du unterschreibst. Natürlich aber mit ihrer manikierten Hand und parfümiert und überhaupt. Also Bitch, please, hart gearbeitet. Für wen haltet ihr mich? Kirkwitwe Erica vergibt also dem Killer ihres Mannes. Und ja, als Schauspielerin hatte sie offensichtlich auch keine große Zukunft. Und sieht schon so aus. Allein die Inszenierung, vergiss nicht lieber Uwe, selbst wenn sie meinetwegen authentisch wirklich nur getrauert hätte, die Art und Weise, wie sie in Szene gesetzt worden ist von den ganzen medientreuen Fotografen, zeigt, hier wird eine Führungsperson, eine politische aufgebaut. Und nicht eben die freundliche Mutter von nebenan, die nur für ihre Kinder da ist. Also das ist allein das hier, ich würde wetten, ich würde meine 18 mittleren Eier drauf verwetten, dass die diese Pose vorher geübt haben. Dass denen irgendeiner gesagt, wenn du dich ganz klein machst bei ihm und er dich dann in den Arm nimmt. Ja dann, dann hast du die maximale Wirkung.
Uwe
Also ich bitte dich, stell dir doch mal vor, irgendwo kommt jetzt der Bundeskanzler Friedrich Merz hin und zu einer Trauerfeier von welcher Organisation auch immer und die Witwe schmiegt sich an Friedrich Merz an. Jetzt nichts gegen Friedrich Merz, sondern einfach nur an die Amtsperson. Also dieser Vorgang als solcher, der ist ja sowas von unglaubwürdig, dass man sich die Frage stellt, Wie kommt denn diese Frau dazu, so ein inniges Verhältnis zu dem mächtigsten Mann zu haben? Das impliziert ja, dass man sich doch schon vorher sehr eng persönlich, privat kannte. Und zwar in einer solchen Art und Weise, dass man meint, dass es auch noch öffentlich demonstriert werden sollte. Also das alleine ist ja schon eine äußerst bedenkenswerte Inszenierung oder Pose.
Eli
Und immer wieder vor Augen halten, liebe Freunde, wir haben in Deutschland gar nicht so ein Äquivalent dafür, weil wie gesagt, solche Millionen Umsätze macht bei uns in Deutschland keine einzige NGO, selbst wenn wir das alle verachtenswert finden, dass unsere Regierung ebenfalls in NGOs Millionen reinpumpt. Aber das ist die Frau, das ist nicht etwa Charlie Kirk, bei dem ja noch nachvollziehbar ist, dass Donald Trump oder J.D. Vance wirklich sehr herzlich miteinander wären, weil der die Frontfigur ist, die Lokomotive, der denen quasi die Bälle der Jugend zuspielt. Nein, das ist die Frau aus der letzten Reihe, die ihre besten Tage vor zehn Jahren hinter sich hatte und die jetzt im Vordergrund steht und im Prinzip genauso, Uwe hat es richtigerweise gesagt, behandelt wird, wie es, wenn sie Charlie Kirk wäre. Und Charlie Kirk bekommt zusätzlich eben den heiligen Status, damit das auf wen abfärbt? Auf die Frau, auf die Heilige im Raum, die praktischerweise als einzige, wie die weiße Madonna dargestellt wird. Die hier dem Donald Trump, der mal kurz seine Rolle vergisst, schon zu lachen wieder aufgelegt ist. Das ist im Übrigen das Allergeilste. Ich meine einfach nur so die subliminalen kleinen Momente. Sicherheitsvorkehrungen. Ja, ich nehme den oben mal auf die andere Seite. Wie beim Superbowl. Freitag dem Motto, da könnte etwas passieren. Charlie Kirk ist ja auch erschossen worden. Und dann stehen die neben dem Sicherheitsglas. Wo jeder die zu jeder Sekunde erschießen könnte. Nicht, dass ich denen das wünschen würde. Aber wenn da wirklich ein politischer Attentäter wäre, Und Newsflash, jeder politische Attentäter, inklusive Tyler Kirk, äh nicht Kyle Kirk, sondern Tyler Robinson, ist wahrscheinlich geschickt oder zumindest gelassen worden vom tiefen Staat. Ja, wenn da tatsächlich einer wäre, dann könnten die sich so eine Unvorsichtigkeit überhaupt nicht leisten. Ergo, weil die sich eine Unvorsichtigkeit leisten können, gibt es dort auch keinen politischen Attentäter und gibt es also auch keine Gefahr, weil der tiefe Staat nicht möchte, dass Donald Trump oder Erica Kirk jetzt irgendetwas passiert. Man muss ja auch sein Investment ein wenig bewahren. Haltet euch vor Augen. Ich habe gedacht, ich falle aus allen Wolken. Aber da sieht man, wie es funktioniert, Leute. Die haben das schon ganz gut gemacht. Plötzlich feiern sogar wer? Linke Medien. Die Kirk-Witwe. Uwe, der Rundumschlag. Sie haben sie positioniert. Nicht einfach nur bei den Rechten, nicht einfach nur bei den Konservativen. Sogar die Linken feiern sie jetzt. Muss man schon sagen. Chapeau, oder?
Uwe
Ja, und da siehst du eben, dass hinter dieser Bewegung mehr steckt. Es geht eben nicht nur um eine christliche Bewegung, die die Welt retten will, sondern hier geht es tatsächlich um eine politische Bewegung, die richtig groß aufgebaut werden soll. Und zwar eben im Sinne auch der Trump-Regierung. Sprich, das Ganze hängt miteinander zusammen und man will quasi jetzt diese Bewegung auch dazu benutzen, um politische Ziele der Trump-Regierung weiter voranzutreiben. Denn eines zum Beispiel, ein ganz wesentlicher Punkt, der mit Sicherheit da rauskommen wird, ist das Thema mit der Redefreiheit. Weil ja der Kirk war ja so ein großer Redner und er hat ja mit jedem geredet. Guckt man aber genauer hin, hat er gar nicht mit jedem geredet. Er hat zwar mit jedem gesprochen, aber außer seiner eigenen Meinung hat er keine andere gelten lassen. Das heißt, für ihn waren Gespräche kein Austausch von Wissen, sondern die Gelegenheit, einen anderen von seiner Vision und Mission zu überzeugen. Das heißt, er ist immer ein Fanatiker geblieben, mit einem aber sehr guten Redetalent, sodass man ihn für sympathisch befand. Es ändert aber nichts daran, dass er eine fixe Idee im Kopf hatte und andere Meinungen nicht gelten lassen hat, außer auf der oberflächlichen Ebene, um als tolerant zu erscheinen. Aber er war nicht tolerant, er hat von anderen ja nichts angenommen. Er hat nur versucht, die auf seine Seite zu ziehen. Dementsprechend ist also jetzt dieser Punkt, dass er quasi mit seiner Redekunst so hoch gehalten wird, das wird jetzt gerade auch in Amerika eben mit der freien Rede mit Sicherheit noch weiter vorangetrieben werden. Wir sehen es ja schon, es war ja schon vorher übergeschwappt zu Deutschland, aus den USA nach dem Motto, bei uns ist es nicht mehr so weit her mit der freien Rede. Man wird jetzt diesen Tod von Kirk dazu benutzen, da eben gegen die linke Propaganda in den USA anzutreten, die ja eben Redeverbote erteilen wollen und es wird dann Die Trump-Regierung wird selber Redeverbot erteilen im Namen der Redefreiheit.
Eli
Richtig. Und wisst ihr, wie sie es machen? Häppchenweise. Immer wieder häppchenweise. Zuerst werden sie mit etwas um die Ecke kommen, bei dem niemand widersprechen kann, dass sogar ich zuerst sehr positiv gesehen habe. FBI jagt den Täter, US-Aktivist Charlie Kirk nach Attentat gestorben, Trump macht radikale Linke verantwortlich. Als man ihn noch gejagt hat, als noch nicht mal klar war, wer es gewesen ist, ich meine, machen wir uns nichts vor, eigentlich war es der tiefe Staat, der es hat zugelassen, okay, aber wen auch immer man präsentiert, hatte man damals noch nicht mal eben präsentiert oder ausfindig gemacht. Und Trump hat schon die radikale Linke verantwortlich gemacht. Warum? Ich habe es gestern schon gesagt, never let a good crisis go to waste. Weil wenn schon etwas passiert, ob authentisch, organisch oder ob du ein bisschen nachgeholfen hast, als Politiker musst du jede Gelegenheit nutzen, um eben diese Momente auszunutzen, um deine politischen Gegner zu neutralisieren. Und es fängt an mit etwas, wo alle laut Beifall klatschen. Keine Einheit mit den Linken, die auf Charlies Grab tanzen. Bin ich ja vollkommen dabei. Ich finde auch, dass was Dunja Halali macht, eine Katastrophe ist. Ich finde auch, dass wir solche Leute nicht zwangsfinanzieren sollten mit unseren Gebühren. Aber ich finde auch, ja, es muss natürlich für sie die Möglichkeit geben, ihren Schwachsinn eben abzusondern. Nur hoffentlich dann eben mit dem Unterschied, dass hier keiner mehr zuhören möchte. Aber hier wird die ganze Linke organisatorisch ins Visier genommen. Da sind wir wieder bei Organisation. Und ja, die organisieren sich auch, okay? Die Linke ist organisiert. Aber jetzt wird organisiert gegen sie vorgegangen. Trump kündigt Einstufung von Antifa als Terrorgruppe an. So sehr die terroristisch in der Tat oft unterwegs sind, Das ist ein neues Register, das gezogen wird. Und das ist etwas, wo ich mich sogar noch dahinter vielleicht wirklich irgendwie verorten kann. Das Problem ist, während den Anfängen, Uwe sagt richtigerweise, das könnte der Anfang sein, bevor sie dann an die Meinungsfreiheit gehen. Wer oder was ist eigentlich die Antifa? Extremismusforscher klärt auf. Das ist eine gute Entwicklung. Es ist auch eine gute Entwicklung, dass Frau Weidel hier sagt, in den USA und den Niederlanden ist sie verboten. Ungarn will hart gegen die Antifa vorgehen. In Deutschland erhöht die CDU den Etat für das Bundesprogramm Demokratie leben, mit dem unter anderem linksextreme Strukturen finanziert werden. Links ist vorbei, versprach Merz und macht dann das genaue Gegenteil. Und ja, die bringen die richtigen Hinweise. Ich bin vollkommen dabei, dass man die Antifa kontrollieren sollte. Vielleicht sollte man auch wirklich darüber nachdenken, die Antifa zu verbieten, auch wenn sie natürlich im Untergrund, sie leben ja quasi schon im Untergrund, weiter irgendwie versuchen wird, dahin zu krebsen. Die CDU-Finanzierung linksextremer Strukturen sollte man kontrollieren. Auf jeden Fall sollte man das debattieren. Man kann es auch im Bundestag fordern. So wie das hier der Hakai Gottschalk gemacht hat. Da bin ich vollkommen dabei. Problem ist wiederum, und Uwe, du hast wieder den Durchblick, weil du den Weitblick hast, ist, die werden damit nicht Stopp machen. Wenn sie damit durchkommen, und sie werden damit durchkommen, weil sie haben jetzt die ganzen Leute dafür emotionalisiert, dann werden sie sagen, hör ich mal, machen wir doch mal eine Welle draus. Reiten wir doch mal ein bisschen weiter.
Uwe
Ja, und das ist auch vorhersehbar und nicht nur in dem Bereich, sondern auch in allen anderen Lebensbereichen. Denn wie ich ganz am Anfang sagte zur Erinnerung, der Kirk hat ja genauso wie jetzt seine Nachfolger und Kollegen immer davon geredet, dass sie gegen das Böse antreten wollen. Und gegen das Böse darf man doch so einiges unternehmen. Weil es ist ja das Böse, man selber steht auf der Seite des Guten und für die Guten gelten immer ein bisschen andere Regeln. Dann würde man sagen, wir sind wirklich strenge Christen, dann würde man ja gar keine Organisation machen. Oder glaubt irgendjemand im Ernst, dass Jesus Christus eine Kirche gegründet? hätte, doch wohl eher nicht. Sondern allenfalls hätte er gesagt, redet mit den Leuten einzeln, jedem nach seiner Art und dann entweder folgen sie mir oder sie tun es nicht. Aber dass man daraus schlagkräftig politische Strukturen macht, die andere Leute propagandamäßig beeinflussen sollen, das ist mit Sicherheit nicht christlich. Und schon gar nicht, dass man gegen das Böse ankämpft, sondern das Böse wird ja durch eigene Erkenntnis überwunden und nicht durch Dagegenkämpfen. Das heißt, alleine schon diese Haltung, dagegen kämpfen zu wollen, ich bin hier und das Böse ist woanders, das zeigt ja, dass diese Leute überhaupt gar keine Christen sind. Denn sie müssten sich ja sonst mal die Frage stellen, wo kommt das Böse denn her? Wenn es nicht von Gott geschaffen ist, hätten wir eine dualistische Welt. Das kann ja nicht sein. Es kann ja nur eine Welt geben. Also ist das Böse von Gott geschaffen und hat seinen Sinn und darf nicht bekämpft werden. Das heißt also, diese Leute, die gegen das Böse antreten, sind per Definition keine Heiligen und sind auch keine Christen, sondern es sind Leute, die in einer dualistischen, aggressiven Art und Weise die Welt versuchen, nach ihrem Willen umzutransformieren. Und hier machen sie es im Namen des Heiligen.
Eli
Richtig. Aber liebe Freunde, es steht zu viel auf dem Spiel, als dass es authentisch, als dass es organisch sein könnte. Selbst wenn authentisch und organisch ab und an Force Majeure dazwischen kommt und wirklich eine Naturkatastrophe, zum Beispiel den Erdball, erschüttert. brauchen wir uns doch nichts vorzumachen, dass das bei Charlie Kirk nicht der Fall gewesen ist. Ich sage immer wieder, warum jetzt und wer profitiert? Warum hat man ihn jetzt umgebracht? Warum hat man ihn jetzt umbringen lassen? Der Mann, der im Übrigen auch, Erika soll wohl insistiert haben, immer eine bei diesen öffentlichen Events eben doch Weste getragen haben soll, um sich mindestens ein bisschen eben Schutz zu geben. Wie dem auch sei, warum also jetzt und wer profitiert? Und an dieser Stelle, lieber Uwe, bevor ich meine Theorien in Umlauf bringe, Du hast mir geschrieben, während wir uns gestern den Stream angeschaut haben, ich möchte dir das nächste Wort gleich geben. Mich hast du gemeint, du bist in der richtigen Intuition. Turning Point USA ist selbst der große Nutznießer des Attentats und kann mit der Installation des Märtyrer-Status auf eine neue, Achtung, Expansionsebene wechseln. Das ist ein neuer Turning Point für diese Organisation und Erika wird die neue Frontfigur. Magst du da ein wenig weiter ausholen?
Uwe
Ja, es ist im Grunde genommen, man muss sich immer fragen, wir können ja als Außenstehende oftmals nicht genau Ursache und Wirkung direkt miteinander in Verbindung bringen, aber wir können an den Auswirkungen sehen, was passieren kann. Und Da wiederum stellt sich die Frage, für wen gibt es positive und für wen gibt es negative Auswirkungen. Und mit Sicherheit hat jetzt Turning Point USA die größten Vorteile, weil sie haben jetzt eine massive Aufmerksamkeit. Vorher waren sie zwar schon groß und sicherlich vielen Leuten bekannt, jetzt sind sie aber wahrscheinlich ganz Amerika bekannt. Und sie haben die Unterstützung des amerikanischen Präsidenten. Das heißt, sie haben jetzt einen Aufmerksamkeitsschub erster Klasse erlangt. Sie haben einen Sympathieschub erster Klasse erlangt, weil die Performance, die sie gestern gemacht haben, ist genau das, was die Amerikaner anspricht. Selbst die, die nicht zu einer solchen Organisation gehören, auch die finden es mit Sicherheit toll. Das heißt, sie werden viele neue Mitglieder bekommen, sie werden noch mehr Spenden bekommen. Und was hier ganz wichtig ist, der Führungsübergang von Charlie Kirk auf seine Witwe ist eindeutig öffentlich zeremoniell dargestellt und beglaubigt worden. wurde bestätigt in seiner Wichtigkeit durch die Anwesenheit der wichtigsten Mitglieder der amtierenden Regierung und dem quasi internationalen Medieninteresse. Das heißt, noch größeres Marketing konnte überhaupt gar nicht sein. Das heißt, die werden kurz- und mittelfristig jetzt erheblichen Zuwachs erlangen an Geld, an Personal, an Einfluss. Und was wir dann eben haben, ist auf der anderen Seite die Trump-Organisation, die wird natürlich davon auch profitieren, nämlich einmal, dass sie sich immer jetzt auf die christliche Klientel berufen können, nach dem Motto, wir sind ja wahre Christen, auch wenn wir unseren Feinden nicht vergeben, sondern die bekämpfen. Man wird speziell den Markt der jungen Leute, also sprich der College-Studenten und der Universitätsstudenten erweitert haben, sprich das ist Wahlkampf pur für die nächste Wahlperiode. Und man hat eben die Gründe dafür, die Sicherheitsmaßnahmen, die Kontrollmaßnahmen repressiver Art gegen jeden, der irgendwie gefährlich sein könnte, zu verstärken. Das kennen wir in Deutschland auch und in Europa. Sobald irgendwas passiert, werden die Sicherheitskräfte hier strukturierter, werden besser ausgerüstet. Es werden neue Sicherheitsrichtlinien erlassen. Und hier wird, weil es ja auch in einem im universitären Umfeld stattfand oder im College, können wir davon ausgehen, dass jetzt im Laufe der nächsten Monate diese ganzen Institute, die werden aufgerüstet werden. Das heißt, dort wird es mehr Kontrollen, mehr Sicherheit geben und damit mehr Überwachung der Studenten. Das müssen wir uns mal als Nebeneffekt vorstellen. Es geht nicht nur um mehr Sicherheit. Also weil einer in 20 Jahren mal erschossen wird, müssen dann Millionen demnächst dann ihren Sicherheitsausweis vorzeigen und und und. Und wo sind die da in Utah oder so? Da ist es ja sogar so, dass die unter bestimmten Voraussetzungen auch auf dem Campus Waffen tragen dürfen, also auch die Studenten. Das heißt, dieses Recht, was Einzelnen gewährt wird, dafür brauchen die glaube ich eine spezielle Genehmigung, das wird wahrscheinlich dann einkassiert werden. Das bleibt natürlich eine regionale Angelegenheit, aber es könnte durchaus sein, dass eben auch in anderen Bundesstaaten oder zumindest Städten man sich daran ein Vorbild nehmen wird und sagt, Wir wollen ja nicht, dass es so wird wie bei Charlie Kirk. Das heißt, wir haben auf jeden Fall hier mit diesem Ereignis einen wichtigen, öffentlich sehr markanten Impuls, eine Law-and-Order-Politik rechtfertigen zu können.
Eli
Nicht nur eine Law-and-Order-Politik, lieber Uwe, Sie können damit wirklich alles Mögliche rechtfertigen. Genauso wie wir es sehen bei dem Infrastrukturpaket. Könnt ihr euch noch erinnern, wir haben jetzt wieder gerade Haushaltsdebatten, ja, 2025 haben sie ruiniert, jetzt gehen sie ans nächste Jahr ran. Es wurde gesagt, naja, diese 1,6 Billionen Euro, die brauchen wir für die Infrastruktur. Und damit hat man das mit dem alten Bundestag halt eben durchgepeitscht. Und jetzt, was auch immer, auch Dinge, die nichts mit Infrastruktur zu tun haben, können jetzt unter diesem Topf auf Pump, auf Kredite, auf Gelder, die wir nicht haben, für die wir bald 60 Milliarden Euro allein an Zinsen bezahlen werden pro Jahr, kann man im Prinzip unfirmieren und sagen, naja, das hat doch mit Infrastruktur zu tun. Sachen, die gar nichts mit Infrastruktur zu tun haben. Sachen, die ursprünglich aus dem Kernhaushalt schon immer finanziert werden sollten. Einfach nur, um das immer wieder zurückzubringen zu Deutschland. Sachen, die gar nichts mit Sicherheit zu tun haben werden. Sachen, die überhaupt nichts mit Christlich zu tun haben oder mit Charlie Kirk, werden begründet werden mit Christlich und mit Charlie Kirk. Aber du willst doch nicht, dass der Herr Jesus und Charlie hätte gewollt, dass... Warum? Weil Erika das gesagt hat. Erika, die sich hundertprozentig wird sehr viel besser lenken lassen als ein Charlie Kirk. Von dem ja unter anderem gesagt worden ist, die Theorie steht im Umlauf, heute haben wir keine Zeit dafür, dass er im Prinzip eventuell ein Begriff war, vom politischen Glauben abzufallen in puncto der Frage rund um die Dominanz von Israel in der internationalen Politik. Der hatte seine eigenen Fragen, der hatte seinen eigenen Weg.
Uwe
Das wollte man nicht. Er war ja auch gegen die Trumpsche Militärpolitik im Ausland.
Eli
Und Trumps militärpolitische Politik im Ausland, entschuldige lieber Uwe, ist ja im Grunde nichts anderes als sich die Bälle hin und her spielen zwischen Israel und wo auch immer die Nobelpreiskommission die Aktion verortet, die es braucht, damit der USA-Präsident Donald Trump endlich seinen Nobelpreis bekommt. Also wenn man sich überlegt, Ukraine, Iran, Israel, wo auch immer, hat doch alles nur mit USA und Israel zu tun.
Uwe
Ja, aber Kirk war auch dagegen. In Anbetracht dessen, welchen Einfluss er hat, hätte er damit also den Trump-Dealen schaden können. Jetzt ist er weg und er kann diesen Zielen also jetzt nicht mehr im Wege stehen. Also sprich, auch da gibt es auf jeden Fall einen realen, praktischen, politischen Nutzen.
Eli
Richtig. Kann man mal sehen, wie wichtig Donald Trump seinen Nobelpreis ist. Jemand, den er geholfen hat, mit aufzubauen, war er, hypothetisch, bereit, in Anführungszeichen, zu opfern, damit er eben ihm den Nobelpreis nicht madig sprechen kann, damit nicht bei den Jungen die Saat des Zweifels oder was auch immer gesät wird, dass selbst wenn er ihn bekommt, dass er den dann eben nicht verdient hätte. Nichts darf der Show im Wege stehen oder wie die Amerikaner sagen, the show must go on. Eine Sache ist klar, diese Bewegung, sie wird größer sein als je zuvor. Ich habe ja schon gesagt, der hat so viele Probleme, der Donald Trump aktuell. Das kleinste davon ist Epstein. Deshalb rede ich jetzt aktuell gerade nicht darüber, auch wenn ich es immer wieder erwähne. Die waren schon vor Charlie Kirk, kurz davor, bürgerkriegsähnliche Zustände zu haben. Was denkt ihr, warum der eigentlich gerade das Militär nach Washington und bald in andere amerikanische Großstädte schickt? Ich meine, so schlimm ist es dort inzwischen, dass Militär patrouilliert in amerikanischen Großstädten. Vielleicht war Charlie Kirk auch eine riesengroße Operation, um einfach die Eskalation eines wahren Bürgerkriegs, ihr wisst, oft braucht es dafür nur einen Funken, zu verhindern. Man weiß es nicht. Aber parallel löst man viele Probleme mit einem politischen Mord. Die Bewegung wird größer sein als je zuvor. Donald Trump wird seinem Nobelpreis einen Schritt näher gekommen sein. Man hat die jugendliche Organisation etwas mehr unter der Hand und unter der Fuchtel. Und vor allen Dingen Business as usual kann weitergehen. Und wenn jemand gegen Business as usual gewesen ist, da war das in letzter Zeit eben der Charlie Kirk. Meint ihr, Erika wird es wagen, nachdem ihr Ehemann, ein Sympathieträger sondersgleichen, auf offener Bühne erschossen worden ist, mit einem Schuss in die Halsschlagader, auch nur einen kritischen Piep zu machen? Die wird ganz tolle das tun, womit sie auch bis zuletzt Karriere gemacht hat. Die Fresse halten und schön aussehen. Das war es mit, in Anführungszeichen, der Politisierung organisch, authentisch von Turning Point USA. Das war es mit neue Fronten aufmachen, intellektuell Barrieren durchbrechen, Tabus ansprechen, im Übrigen parallel Theologie betreiben und die Leute der Spiritualität hinwenden. Egal wie groß die wird, diese Bewegung jetzt, diese Organisation, sie wird nicht mehr im Sinne von Charlie Kirk sein, weil Charlie Kirk war diese Bewegung und Charlie Kirk ist ermordet worden. Uwe, dein Wort zum Abschluss.
Uwe
Ja, mein Wort zum Abschluss ist, es ist natürlich eine Tragödie, dass ein junger Mann in der Blüte seines Lebens, der noch so viel vorhatte, unerwartet dann aus dem Leben scheiden musste. Insofern bedauere ich das schon für ihn selbst als Person und ich verstehe auch die Trauer, die viele Amerikaner und auch Menschen, die nicht in Amerika wohnen, haben. Was ich aber eben nicht gut finde, ist diese Art von Schau um den Toten herum, wo der Tote eigentlich nur noch eine Alibi-Funktion ausübt, um andere Dinge damit zu erreichen. Das heißt, diese ganzen Leute, die dort waren, die benutzen den Boot, um ihre Ziele zu erreichen, inklusive der eigenen Frau, der Witwe. Und ich glaube, insofern ist das hier wirklich ein schönes Lehrstück, wie Politik funktioniert. Wie man mit geschickten Inszenierungen auf die Tränendrüse drücken kann und wenig rational denkende Gemüter sagen, ach die arme Frau und die arme Frau. Und dieses und jenes. Und der gute Mann, der hat doch überhaupt gar nichts gemacht. Und der war doch so fromm. Das heißt, es wird überhaupt nicht ernsthaft nachgedacht. In Amerika mag das funktionieren, weil dort eben ein sehr hoher, ich sag mal, religiöser Anteil ist im Denken. Sprich, es wird eben nicht gedacht, sondern blind geglaubt. Und bei uns in Europa ist das nicht mehr ganz so stark. Wir können das nicht mehr nachvollziehen. Aber trotzdem, es ist ein Musterbeispiel, wie Politik gemacht wird. Und dass diejenigen, die davon profitieren, die sind meistens gar nicht so weit weg. Die stellen sich auf die Bühne. Und man muss nur die Zeichen lesen können. Man muss sich doch mal ernsthaft fragen, warum ist denn zum Beispiel eine Frau, warum will die Miss so und so werden? Weil sie Anerkennung haben will, weil ihre Schönheit ist ihr Wert. Wer in sich seine Werte schon gefunden hat, wer sich selbst für wertvoll hält, der braucht nicht zu einem Schönheitswettbewerb zu gehen. Der muss sich nicht zwei Kilo Schminke aufs Gesicht packen. Der muss sich nicht mit Goldringen bewegen. schöner machen. Der kann es zwar machen, aber doch nicht zu einem solchen Anlass. Zu einem Anlass der Trauer glänzt man nicht mit Ringen, sondern man glänzt mit Schmerz und zwar mit echtem Schmerz. Man wischt sich dann auch mal mit der Hand über seine Augen drüber und hat dann vielleicht die Wimperntusche über das ganze Gesicht verschmiert. Aber nicht so, dass man sagt, ich bin zwar traurig, aber es darf bloß Mein Make-up darf auf keinen Fall verrutschen. Das heißt, da sieht man alleine bei diesen Tupfszenen, dass diese Frau so was von künstlich ist, so was von unecht. Das hat mit Trauer so gut wie nichts zu tun. Auf jeden Fall ist das mein persönlicher Eindruck.
Eli
Und politisch, lieber Uwe, du hast dich jetzt ein bisschen im Klein-Klein verloren. Ich meine, ich habe jetzt ja schon ein sehr krasses Bild gezeichnet für Leute, die sich vor den Kopf gestoßen fühlen und jetzt erst lernen, dass die Welt nicht so ist, wie sie dachten.
Uwe
Ja, also politisch würde ich sagen, es passiert eben nichts ohne Zufall. Das wissen wir seit Jahren. Und wir haben ja nun schon so einige Attentate untersucht und bei jedem dieser Attentate hat sich herausgestellt, wenn man unter den Teppich der Informationen guckt, man kann an jeder Ecke den hochheben, da stimmt etwas nicht. Es gibt quasi keine wirklich organischen Attentate. sondern wenn man genauer nachguckt, stellt man fest, da ist so viel unrund, so viel unplausibel an der öffentlichen Darstellung, dass man als national denkender Mensch nicht anders kann, als zu der Schlussfolgerung zu kommen, es muss ganz anders gewesen sein, als das, was man uns erzählt. Also wir werden hier natürlich wie bei allen anderen Attentaten auch nie herausbekommen, wie es wirklich war, sondern hier hat man tatsächlich sogar noch das christliche Motiv. Man hat quasi jemanden, der überlebt hat, was ja relativ untypisch ist bei solchen Attentaten, und der dann die Schuld natürlich auf sich nehmen wird. Und die Frage ist, ist das nicht auch ein christliches Motiv? Die sind doch alle so fromm. Was wäre denn, ich spekuliere jetzt mal in luftleeren Raum, was wäre denn, wenn das der Judas war? Wenn das derjenige war, der einfach gesagt hat, ich nehme die Schuld auf mich, damit das größere Werk vollbracht werden kann. Das sind ja alles Glaubensfanatiker. Das ist sehr spekulativ, man kann das auch als bösartig beurteilen. Aber ich denke mal, in dem Kulturkreis, in dem die sich dort bewegen, ist das so abwegig nicht. Also Moral von der Geschichte, mein letzter Satz, Augen auf und lassen Sie sich nicht von Details verwirren. Gucken Sie, wo die Masterlinien hingehen. Wer profitiert davon? Wer hat Nachteile davon? Fragen Sie nicht, wem tut es leid und wer sieht wie aus und war das ein netter Mensch? Das ist alles unmaßgeblich. Gucken Sie, wo die energetischen Strukturen hingehen. Wo fließt das Geld hin? Und wo fließt die Macht hin? Wer hat dadurch, dass etwas passiert, einen besonderen Vorteil? Und derjenige, der diese Vorteile hat, der ist immer in irgendeiner Weise in das Geschehen verwickelt, entweder weil er es selber in Gang gesetzt hat oder weil er wusste, dass es passiert, aber er hat es geschehen lassen, weil es für ihn zum Vorteil war. Das heißt, hier muss man lernen, aufzuhören, in dieser Emotionsblase sich zu bewegen, sondern sich die Frage zu stellen, worum geht es hier eigentlich wirklich? Und das heißt dann eben, politisch und globalstrategisch zu denken. Globalstrategisch ist dann, wenn es eben noch andere Länder betrifft. Und das soll dann an der Stelle erstmal reichen.
Eli
Uwe, aber eine kurze Frage mit der Bitte um eine kurze Antwort hätte ich dann doch noch gerne. Kennst du international in der Geschichte der Menschheit, greif bitte so weit zurück, wie du möchtest, irgendeine Studentenorganisation, die innerhalb von elf Jahren 389 Millionen US-Dollar kassiert hat?
Uwe
Nein, ist mir so auf Anhieb nicht bekannt. Und ich glaube, sowas kann es auch nur in Amerika geben, weil Amerika ist das Land, in dem das Geld das Wichtigste von allem ist, auch wenn da oben drauf dann immer noch ein Jesus ist. Aber letztendlich ist der Dollar das viel wichtiger. Und dementsprechend, dort wird alles verkommerzialisiert. Insofern, das kenne ich nicht, sprich, das ist völlig untypisch. Alleine das ist schon verdächtig.
Eli
Und wenn du hypothetisch 389 Millionen US-Dollar in irgendetwas einbezahlt hättest, lieber Uwe, würdest du dir dann davon Zinsen oder vielleicht sogar irgendeinen Return on Investment erwarten?
Uwe
Naja, also ich sage mal, eine Hand wäscht die andere, um es mal nicht so englisch auszusprechen. Das heißt, wer große Summen in jemanden investiert, der macht das nicht, weil er so ein Altruist ist, sondern weil er von dem anderen erwartet, dass der bestimmte Dinge tut. Dass er bestimmte Anschauungen vertritt, bestimmte Geschäfte macht, bestimmte Lehren vertritt, bestimmte Leute kontaktiert, was auch immer. Also sprich, wer viel Geld irgendwo reinpumpt, der will ein Ergebnis sehen. Das ist für ihn ja eine gestalterische Maßnahme, seinen Willen in die Welt zu bringen. Nur er macht es nicht selber, er bedient sich dazu eines anderen.
Eli
Richtig. Vielen herzlichen Dank, lieber Uwe. Wer mehr von dir sehen möchte, der muss natürlich gehen auf die Welt klar sehen, denn auf die Welt klar sehen gilt.
Uwe
Klar sehen, clever denken, frei handeln.
Eli
Und jetzt mal ganz ernst, liebe Freunde, Uwe ist natürlich mein Kanal-Kompagnon. Er wird jetzt betriebsbedingt ein paar Wochen aussetzen. Ich weiß schon gar nicht, was ich ohne dich anfangen soll, lieber Uwe. Aber vielleicht gucke ich einfach auf deinem Kanal mir deine ganzen alten Videos an. Und da gibt es ja einiges zu entdecken. Insofern freut euch, geht hin, ihr, die ihr meine Jünger seid, wenn ihr auf mich zählt und glaubt, keine Ahnung, geht auf den Kanal von Uwe die Welt klar sehen, da gibt es einiges zu entdecken. Er wird jetzt wie gesagt schmerzlich vermisst werden, ab dieser Woche bist du ja erstmal in Urlaub. Aber es gibt einiges an Material, das man sich eben angucken kann und ich kann das nur jedem wirklich ans Herz legen, bei dir vorbei zu surfen. Ich lege jetzt gerade noch einmal deinen Kanal, den Link dazu, in den Chat mit rein. Und wer dich also genauso vermissen wird wie ich, der kann über die nächsten zwei Wochen hier ein wenig Verpflegung intellektueller Natur bekommen.
Uwe
Über 500 Videos hat er genug zu gucken.
Eli
Genau, damit er nicht ganz vom Fleisch fällt, richtig. Einwandfrei, was du alles geleistet hast. Und guck mal, auch was wir alles zusammen machen, wie wir das jetzt schon fast schon auf einer halben Arschbacke inzwischen den Leuten verklickern können. Keiner will es hören, machen wir uns nichts vor. Die Leute wollten, dass wir über Ludwigshafen uns echauffieren. Um Gottes Himmels Willen, hast du schon gehört. Aber nichtsdestotrotz, wir haben, worauf ich hinaus möchte, schon so eine Vorarbeit geleistet, wir zwei. Dass man diese Muster halt eben inzwischen aus dem FF erkennt und schon gar nicht mehr so weit ausholen muss. Und wen es halt erreicht, den erreichen wir halt. Gut, Uwe, vielen herzlichen Dank. Sollten wir uns nicht noch einmal sehen bis vor deinem Urlaub? Dir und Heidi, eine wunderschöne Zeit. Wo geht es diesmal hin? Kanada, glaube ich?
Uwe
Wir sind in dem französischen Teil von Kanada, in den Osten, machen dort eine Rundreise.
Eli
Richtig, wunderbar. Tut dort was auch immer ihr wollt, nur bitte erwartet nicht, dass dort die Menschen Französisch sprechen. Das kanadische Französisch habe ich mal probiert, da habe ich mir die Zungen gebrochen. Aber ich hoffe, es geht euch dort gut. Genießt die Zeit und danke dir für deine ganze Teilnahme.
Gast
Jawohl, danke schön.
Uwe
Tschüssi.
Gast
Tschüss.
Uwe
Klar sehen, clever denken, frei handeln.
Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Kirk: Abschied als Machtsignal | Echt oder Strategie?“, Die Welt Klar Sehen, 23.09.2025.
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Uwe Loose und Eli analysieren die Trauerfeier für Charlie Kirk als durchchoreografierte politische Inszenierung. Im Zentrum stehen die Witwe Erika Kirk als künftige Frontfigur von Turning Point USA, die Geldströme der Organisation und die Frage, wer vom Tod Kirks profitiert.
