Messerattentat | Tochter als mutmaßliche Täterin11.10.2025
Abschrift
Abschrift des Videos vom 11.10.2025198 Abschnitte
Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.
Liebe Zuschauer, mein Name ist der DRT und ihr seid sowohl bei DWKS, beim Uwe, als auch bei mir auf der Webseite. Wir improvisieren mal wieder und haben zusammengefunden. Wir hören aktuell noch kein Feedback vom Ton. Der Pegel ist genau im goldenen Mittel, aber wir müssen uns bitte noch Bescheid geben, ob alles funktioniert. Wir sehen, Simon Brecht hat vorhin etwas geschrieben im Chat. Und ansonsten warten wir noch, bis irgendein Feedback kommt und können dann entsprechend loslegen. Ich mach mal mein Tablet raus. Uwe holt sich auch sein Überwachungstablet.
Wir sind im Überwachungsstaat. Dann legt halt auch mal los, sagt der Markus Rothe. Hallihallo. Andere Leute würden einfach erst mal Hallo sagen. Genau. Läuft gut. Einwandfrei. Na, dann sollte ja alles klappen. Ich höre ausnahmsweise mal rein. Doch, genau. Das scheint auch bei mir zu funktionieren. Gordon Pankala sagt Huhu. Na, wenn der Gordon da ist, dann sind wir ja wirklich vollzählig. Wir grüßen dich an dieser Stelle, lieber Gordon. Gut, dann scheint ja alles hier zu funktionieren. Und wir sind startklar soweit.
Und verzeiht die Verspätung, ihr werdet wahrscheinlich begreifen, warum wir etwas später gestartet sind als geplant, denn es geht alles drunter und drüber, nicht einfach nur bei uns hier, weil ich mal wieder beim Uwe in Hamburg bin, sondern auch, weil in Deutschland alles drunter und drüber geht. Und wir haben einfach mal gesagt, da müssen wir natürlich unser Sendekonzept ein bisschen über den Haufen schmeißen. Ursprünglich wollten wir eigentlich ein Uwe und Eli retten die Welt machen, in aller Ruhe mit euch über die Welt philosophieren, wie man sie quasi besser machen kann. Aber zuerst müssen wir darüber reden, wie schlimm sie ist. Und dazu haben wir heute eine neue Gelegenheit.
Genau, die Gelegenheit hat sich ja tatsächlich geboten, auch durch die neuen aktuellen Nachrichten. Also man muss ja sagen, Deutschland, Grusel-Land, schlimmer geht es ja bald nicht mehr. Und ja, was soll man machen? Es ist unser Land noch. Die Frage ist, wie lange noch? Wie lange noch? Genau. Wir fangen mal an, liebe Freunde, mit den neuesten Erkenntnissen, bevor wir uns zu dem Fall vorarbeiten, auf den ihr wahrscheinlich genauso wartet wie auch ich, denn auch ich möchte wissen, was natürlich der Uwe denkt über den spektakulären Fall aus Herdecke, wo wir wieder neue, noch brisantere Details eben bekommen haben, beziehungsweise nicht wir jetzt exklusiv, sondern die Öffentlichkeit zum Thema der Bürgermeisterin, die entweder gefoltert worden ist oder vielleicht selber Folterknecht gewesen ist.
nämlich, Achtung von wem, ihr wisst ja selbst, sind einige Theorien im Umlauf. Zu denen müssen wir uns Stück für Stück vorarbeiten und das machen wir, indem wir den üblichen Horror betrachten, der täglich in Deutschland passiert, aber korrekterweise müsste ich natürlich sagen Westdeutschland. Insofern bleibt dran und haltet die Schlippi fest, das wird spannend. Und zwar fangen wir an im Schwarzwald. Uwe, erklär mir erstmal geografisch, wo ist überhaupt der Schwarzwald? Der Schwarzwald ist irgendwo so Richtung Bayern, also ganz weit unten im Süden. Also für uns als Hamburger ist ja alles, was, ich sag mal, südlich des Ruhrgebietes ist,
ist eigentlich schon Hochbayern oder Niederbayern. Keine Ahnung, was der Unterschied ist. Da geht es mir, wie dir, mit der Ostsee und mit der Nordsee, das weiß ich nicht so genau, weit, weit weg. Finsterstes Land, ja, aber auch im Finsteren passieren ja auch finstere Dinge, wie wir heute nun just damit zur Kenntnis nehmen mussten. Ja, leider Gottes, genau, wird das heute noch eine traurige Rolle spielen. Und ihr seht es auch hier, als wir noch dachten, heute in der Sonne sitzend, dass wir nur über die Abgründe uns unterhalten müssen von Herdecke und etwaigen Missbrauchsvorwürfen und vielleicht einer systemischen Korruption, haben wir gemerkt, es ist auch, ja, in Anführungszeichen durchwachsen durch den typischen kriminalistischen, sag ich mal, Vorfall oder das Szenebild, das dort permanent eben eine Tagesordnung ist.
Ihr werdet aus diesem Fall eventuell oder von diesem Fall bereits gehört haben. Wir haben, so wie wir ihn zur Kenntnis genommen haben, sofort gesagt, das müssen wir einbetten in unsere größere Berichterstattung, will ich nicht sagen, aber eben unseren größeren Kommentar zum Thema Herdecke. Und da geht es um diesen Schwarzwald und ihr werdet die Parallelen relativ bald auch sehen. Vielleicht nochmal ganz kurz, Uwe hat ein Auge drauf, Feedback in den Chat, ob der Ton laut genug ist. Die einen sagen, es ist alles top, die anderen sagen lauter. Einigt euch bitte und gebt dann dem Uwe Bescheid, dass wir reagieren können. Ich lese derweil mal durch, was wir im Prinzip hier rausgefunden haben. Im Übrigen Applaus bitte und Konfetti in den Chat, wenn ihr findet, dass Uwe auch jetzt über diese super Zoom-Funktion verfügt und sie öfter mal einsetzen soll.
Also, 58-Jähriger soll eigene Tochter getötet haben. Polizei schoss durch das Fenster auf den Vater. Geht ja also schon mal gut los. Ein ganz normaler Samstagabend in Deutschland. Also, wir sind in Bollschweil, Baden-Württemberg. Uwe, wir fangen nochmal an. Wo ist Bollschweil? Ist das Süd-Baden-Württemberg? Sind wir da fast schon in der Schweiz? Wo ist das? Also, ich weiß es nicht. Das sind alles Ortschaften, deren Namen mir überhaupt nicht sagt. Guck mal, es heißt ja auch 2300 Einwohner
Gemeinde. Sprich, in meiner privaten Sprechart ist das ein Kuhkaff. Ich kann nicht jedes Kuhkaff in diesem riesengroßen Deutschland kennen. Es reicht mir, wenn ich weiß, wo Baden-Württemberg ist. Also wir wissen es auch nicht, auf gut Deutsch gesagt, liebe Freunde. Aber traurige Bekanntheit hat dieser Ort jetzt erlangt. Und wie gesagt, die Parallelen sind nicht zu verkennen. Schreckliche Tat im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. Das hilft Hilft uns allen nicht weiter. Ein 58 Jahre alter Mann soll am Samstag seine Tochter getötet haben.
Die sagen das immer so am Samstag, wie als wenn das irgendwie geschichtlich wäre. Weißt du, wie man in der Dokumentation irgendwie schreibt. Aber tatsächlich ist es ja unmittelbar heute. Die Polizei war zwar schnell vor Ort, konnte ihn aber nicht stoppen. Am Samstagvormittag war der Mann auf dem Weg zum Wohnhaus seiner Ex-Frau in der 2300 Einwohner Gemeinde Bollschwein in Baden-Württemberg, um die beiden gemeinsamen Kinder für das Wochenende zu sich zu holen. Bereits am Telefon soll es zu einem Streit zwischen den geschiedenen Eheleuten gekommen sein, den das Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft mitteilen. Woher wissen die das denn eigentlich? Hören die alle unsere Telefonate ab?
Da haben wir schon gleich die nächste Sendung. Massive Gewalt gegen seine Tochter. Also die Parallelen, ich habe es schon mehrfach gesagt, aber liebe Freunde, die sind natürlich unverkennbar. Schon in der Zufahrt zu dem Haus rammte der Familienvater mit seinem Wagen ein Gärtensaun und einen dort stehenden Blumenkübel, heißt es von den Ermittlern. Gegen den Willen seiner Frau drang er ins Haus ein, sperrte Ex-Frau und Sohn, der ist ja auch noch am Start, ein Sohn, aus und brachte die Tochter in seine Gewalt. Da kommt es mir schon alles hoch. Dann denke ich schon sofort, das kann jetzt nur noch schlimmer werden.
Alarmierte Polizeibeamte sahen durch das Fenster, wie der Vater massive Gewalt gegen seine Tochter anwandte. Himmel, Herrgott, Polizist schoss durch ein Fenster. Daraufhin schoss einer der Polizisten durch das Fenster auf den Mann, um ihn zu stoppen. Ich meine, der hätte ja auch die Tochter treffen können. So weit ist es schon gekommen. Er wurde zwar betroffen, konnte sich aber in einen nicht einsehbaren Bereich des Hauses zurückziehen. Furchtbar. Als weitere Polizisten in das Haus eindrangen, fanden sie den Mann und das leblose Kind. Wie alt war das Kind denn überhaupt? Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Mädchens feststellen.
Die haben nicht mal gesagt, wie alt das Kind ist. Die reden immer nur von Mädchen. Aber ich meine, welche Abgründe tun sich jetzt schon auf? Allein die Gewalt überhaupt. Dann ein 58-Jähriger. Dann also seine eigene Tochter. Und dann, ich meine, Uwe, ich habe jetzt den Eindruck, die muss ganz besonders irgendwie jung sein. Wie genau das Kind ums Leben kam. Also ein 58-Jähriger, bis wann ist man ein Kind? Vielleicht frage ich ja so. Also ich sage mal, Kind wird man eigentlich genannt, wenn man... Warte mal, die Leute sagen, du bist zu leise. Ich weiß, woran das liegt.
Guck mal her. Mach dir mal den Magneten dahinter und dann kannst du das hier dran pinnen. So, dass ich nach oben schaue. Gut, hoffen wir, dass ich jetzt nun besser zu hören bin. Danke für den Hinweis. So, ich denke, wann ist man Kind? Ja, Kind ist man, wenn man noch nicht erwachsen, noch nicht Teenager ist. Das heißt also, es ist mindestens bis 10 Jahren ist man Kind, vielleicht sogar sogar bis 14 Jahre. Also da würde ich mich jetzt nicht konkret drauf einlassen.
Okay, gesetzt im Fall ist es wirklich, wir kennen jetzt nicht den legalen oder die legale Definition von Kind. Es ist zehn Jahre und danach wird man eben jugendlicher. Dass ein 58 Jahre alter Mann eine zehn Jahre alte Tochter hat, wie bewertest du das eigentlich? Naja, also ich sag mal, die normale Familiengründung findet ja heutzutage eher so statt, dass die Frauen schon Ende 20, Anfang bis Mitte 30 spätestens sind. Die Männer sind meistens ein paar Jahre älter. Das heißt, hier haben wir also jemanden, der schon spät erst Vater geworden ist.
Das hat ja oft damit zu tun, dass Männer nicht immer wirtschaftlich gesettelt sind und sich vorher einfach keine Familie leisten können. Inzwischen übrigens ist dieses Phänomen so, dass die Menschen tatsächlich immer später erst genau das Geld beisammen haben, um sich eine Familie gründen zu können. Früher konnte man es vielleicht mit 28, auf gut Deutsch. Inzwischen sehen wir es mit 48. Und 20 Jahre hat sich das verschoben, Inflation und Wirtschaft und so weiter und so fort, sei Dank. Alles eine Katastrophe und zwar mit Ansage.
Tochter stirbt, Vater überlebt. Noch ist unklar. Also wir reden darüber, liebe Zuschauer, weil hier natürlich steht, Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Mädchens feststellen und überall aber eben diese Worte mit drin sind. Kind, Kind, Kind, Kind. Also wenn es irgendwie jetzt eine Jugendliche gewesen wäre, wie bei der 17-Jährigen aus Herdecke, dann hätten die das wahrscheinlich so geschrieben. Tochter stirbt, Vater überlebt. Noch ist unklar, wie viele Schüsse der Beamte auf den Mann, einen deutschen Staatsbürger, abgegeben hatte. Er sei aber nicht lebensgefährlich verletzt worden und habe sich widerstandslos festnehmen und ins Krankenhaus bringen lassen.
Die Mutter und ihr Sohn mussten medizinisch und psychologisch betreut werden. Ja, das glaube ich. Jetzt ermittelt das LKA Baden-Württemberg nach den Polizeischüssen und wie genau das Kind ums Leben kam. Nachbarn wollten den Vater offenbar stoppen. Also es ist jetzt inzwischen schon wirklich eine kombinierte Tragödie auch noch. Also nicht nur in der Familie, sondern es ist in aller Öffentlichkeit passiert, anders als in Herdecke, wo es hinter verschlossenen Gardinen war oder direkt im Keller war.
Ja. Genau. sich natürlich, wie so etwas hier in unserem beschaulichen Ort passieren konnte, so Wagner. Aber auch er selbst stehe als Familienvater mit Kindern im annähernd gleichen Alter wie das Opfer unter Schock. Nun gehe es darum, für die Frauen den Sohn eine Unterkunft zu finden, falls sie nicht in ihre Wohnung zurückkehren wollen. Genau. Und aufgrund der, sage ich mal, gestiegenen Neuankömmlingenzahlen in Deutschland, ja, ist das vielleicht auch nicht ganz so einfach ad hoc über Nacht für eine ganze Familie oder was davon übrig geblieben ist, ja, etwas zu finden. Ich weiß nicht,
ob das ein Archivbild ist, ob das dass es nur eine Illustration sein soll. Das dürfte eine Luftaufnahme sein, genau. Gut, dann lass uns mal jetzt darüber dazu kommentieren. Also wie verstehst du das? Allererste Frage vorneweg, sowohl an euch im Chat als auch an Uwe. War der Vater ein Migrant? Konnte ich doch aber so aus dem Text nicht entnehmen, von dem, was die Bild geschrieben hat. Was denkst du denn? Ich meine, wir wissen ja inzwischen nun, dass auch in diesen kleinen Ortschaften teilweise eben Migranten angesehen werden.
Naja, also ich sag mal so, wir haben natürlich immer in Deutschland auch Probleme mit Vaterschaftsanerkennung, mit Ehescheidung und dem Besuchsrecht und ähnlichen Geschichten. Aber die Fälle, die ich häufiger gehört habe, davon gelesen habe, sind es dann meistens doch Leute, die aus nicht-deutschen Kulturkreisen stammen und die ja bestimmte Vorstellungen von Familie haben und Kinder oftmals auch als Besitz ansehen und dann sagen,
ja das kann aber nicht sein dass das kind bei meiner frau lebt ja das kind gehört mir sondern werden die kinder teilweise auch in das heimatland der eltern des mannes entführt also wo er vielleicht früher selber mal her kam selbst wenn er in deutschland geboren ist so solche fälle hat es ja immer wieder gegeben so und hier hat das so einen gewissen anklang dass es so sein könnte uns fehlt aber noch die sagt man nicht bestätigung dass es so ist liebe zuschauer ist ich habe diese diese Frage ja bewusst gestellt, weil
ich glaube, ich bin nicht der Einzige, der sich diese Frage als allererstes stellt. Und ich habe das jetzt bewusst auch gemacht, um euch zu illustrieren, dass wenn so etwas passiert, wir früher uns alle zusammen wahrscheinlich eher gefragt hätten, wie konnte das sein, was arbeitet in dem Vater, aber bestimmt hätte vor 20 Jahren niemand als allererstes wissen wollen, war es ein Migrant. Und das ist ein Zeichen unserer Zeit, liebe Freunde. Nicht einfach nur, dass diese Dinge permanent eben passieren, sondern dass wir inzwischen schon so sehr gewohnt sind, in diesen Schicksalsschlägen nach dem nächsten Meta-Schicksalsschlag
zu fragen, der fast schon sogar noch schlimmer ist, als dass da eine Familientragödie passiert ist, nämlich, dass wir in Anführungszeichen erwarten, dass Kulturfremde, das systemisch Tag ein, Tag aus, selbst in den kleinsten Gemeinden in der Lage sind zu tun, weil sie es in der Vergangenheit getan haben. Ja, das ist einfach diese Erwartungshaltung, die aufgrund der, ich sag mal, zunehmenden Ausländerkriminalität, so muss man es ja mittlerweile doch schon nennen dürfen, zu erwarten ist, weil immer mehr passiert und dass man sagt, Also es vergeht ja kein Tag, ohne dass was passiert.
So, wir haben ja, ich weiß nicht was, 30, 40, 50 Messerattacken pro Tag. Und das hat es in der Größenordnung vor 10, 15, 20 Jahren nicht gegeben. So, das heißt, wir müssen sich doch ernsthaft als Bürger die Frage stellen, wo leben wir hier eigentlich? Und wer ist eigentlich der Hauptleistungsträger dieser ganzen Attacken? So, und wenn wir dann eben noch sehen, dass das Aggressionsklima als solches ja erheblich zugenommen haben scheint, dann muss man sich auch die Frage stellen, woher kommt das denn nun? Oder waren wir in Deutschland schon immer so aggressiv? Es ist uns nur nicht aufgefallen, weil wir kein Internet hatten. Was genau ist denn jetzt die Wahrheit?
Ich denke mal, es ist eine Kombination von beidem. Also einerseits haben wir natürlich dank des Internets heutzutage sehr viel mehr Einblick, aber wir haben auch sehr viel mehr Fälle, weil ich meine, das Internet ist einfach nur der Botschafter. Aber die Meldungen sind da, die Meldungen kommen und sie kommen immer häufiger und ich habe auch das Gefühl, dass sie auch in ihrer Intensivität zunehmen. Also ich meine, wir reden hier von einem 58-Jährigen. Da fängt es für mich schon an, Uwe. Also ich meine, bin ich der moralisch Verkommene oder habe ich vielleicht noch Restvernommen?
Vielleicht im Gegenteil, wenn ich sage, 58 Jahre alte Männer, ich meine, man kann niemandem natürlich Vorwürfe machen, aber die sollten vielleicht nicht unbedingt zehn Jahre alte Kinder im Haus haben. Ich finde ganz ehrlich, dass das allein schon ist ein Zeichen unserer Zeit. Früher hatten Männer, die waren mit 38 bestenfalls irgendwie noch, vielleicht noch irgendwo 48, zehnjährige Mädchen in ihrem Haus. Genau, wir hatten es ja gerade neulich auch schon im Bonusstream zum Thema Herdecke besprochen. Okay, das wissen jetzt die Zuschauer im öffentlichen Bereich nicht, dass wir eben auch diskutiert haben,
was ist eigentlich normal? Ist das tatsächlich normal, dass 60-Jährige dann zehnjährige oder 15-jährige Kinder haben oder wenn sie adoptiert sind, dann mit 15 Jahren sind die 15 und die Eltern sind 60 oder so. So ist das überhaupt normal. Jetzt könnte man sagen, selbst wenn es keine gesetzliche Regelung dazu gibt, sprich wenn es legal ist, dann könnte es trotzdem ein Problem sein. Denn wer so viele Jahre älter ist, 30 Jahre älter oder 40 Jahre älter als seine Kinder,
kann sein, dass der den Anschluss an die Jugend dann doch schon verloren hat. So, denn wenn wir uns mal überlegen, wie Großeltern, wie die sich immer freuen über ihre Enkelkinder. Warum? Ja, weil sie jetzt ihre eigenen Fehler in der Erziehung sehen können. Sie sind nicht mehr in der Erziehung eingespannt. Sie können nur die Vorteile mit den kleinen Kindern genießen, müssen sich aber nicht mit der Verantwortung grundlagen. Und das wiederum bedeutet, dass es irgendwo gibt es eine Grenze, wo die Verantwortlichkeit quasi als Last betrachtet wird.
So und wenn man dann erstmal alt genug ist und sagt, jetzt habe ich Enkelkinder, ja dann hat man keine Last mehr. So und das wiederum bedeutet doch umgekehrt, dass diese Kindererziehungsthematik so spannungsreich ist, dass man diese Spannung auch aushalten kann. Dann muss sie auch bewerkstelligen können. So kann jemand, der jetzt zum Beispiel ein kinderloses Ehepaar ist und dann sagt, ja mit 40 adoptieren wir noch Kinder. Diese Konstellation wird euch nachher noch bekannt vorkommen. Wenn man mit 40 noch Kinder aus, woher? Aus Mali und Haiti adoptiert, dass das eventuell zu Problemen führen kann.
Ja, also das kann durchaus, will ich dir damit nur zustimmen Eli, ich halte es persönlich auch für problematisch, wenn die Altersunterschiede zwischen Eltern und Kindern zu klein oder zu groß sind. Also wenn 20-Jährige oder 25-Jährige schon fünf Kinder haben, die noch kaum dazu in der Lage sind, ihr eigenes Leben zu finanzieren, dann sehe ich keine Qualität in der Kindererziehung als realistische Chance. Und wenn 50-Jährige mit 10-Jährigen rumrennen, dann können die auch nicht mehr so spielen, wie es dem 10-Jährigen gerecht ist.
Und der 60-Jährige wird mit einem 20-Jährigen Kind nichts mehr anfangen können. Wenn der auf Partys gehen will und dieses und jenes, da hat er einfach kein Verständnis mehr dafür. Das entspricht überhaupt nicht den Bedürfnissen des 60-Jährigen. Das heißt, die Folge davon ist, dass die sich doch gar nichts zu sagen haben. Das heißt, daraus entstehen noch emotionale Spannungsfelder, die sich unter Umständen durch Distanz oder durch Konflikte auflösen. Ich stelle mal eine Frage, von der ich schon weiß, wie du sie beantwortest, einfach nur, um die Zuschauerschaft mitzunehmen.
Können diese Spannungsfelder auch entstehen, wenn man nicht einfach nur vom Alter her getrennt ist, sondern durch die Kultur aus vollkommen geografisch unterschiedlichen Regionen kommt, die ansonsten ohne die moderne Technologie nie zusammengekommen wären? Ja, also ich denke, sicherlich kann das so sein, weil maßgeblich ist hier natürlich auch, wie stark die kulturelle Prägung in dem Kind dann schon vorhanden ist. So, wir wissen, dass Kinder ja teilweise eben aus Krisengebieten kommen oder aus zumindest prekären Situationen in fremden Ländern, so wo sie anders sozialisiert sind, Heimkinder zum Beispiel, ja, so wo sie ihre Eltern verloren haben durch Krieg, Korruption, Mord und so weiter oder auch Krankheiten.
Und diese Kinder haben ja schon in ihrer Kleinkindphase bestimmte emotionale Entwicklungsphasen gar nicht machen können. Das bedeutet, dass die im Grunde genommen ja gar nicht vollständig entwicklungsfähig sind, so wie man sich das idealerweise vorstellt. Das heißt, sie sind ja schon gestört und das meine ich ganz neutral. Wir wissen, dass man bestimmte Lernerfahrungen nur in einem bestimmten Alter machen kann. Und wenn man fünf Jahre älter ist, kann man diese Erfahrung nicht mehr machen. So wie zum Beispiel in der Corona-Zeit. Kleine Kinder haben ihre Mütter nur mit Masken erlebt, ihre Freunde nur mit Masken erlebt, immer nur Abstand erlebt.
In den formativen Jahren. Genau, in den Jahren, wo man soziale Beziehungen erstmalig ausbildet. Das heißt, was soll denn aus diesen Menschen werden, die nie gelernt haben, eine Gestik und Mimik überhaupt deuten zu können, weil sie nie eine solche gesehen haben. Das heißt, die können weder im Gesicht lesen, noch können die selber Emotionen richtig ausdrücken, weil sie einfach diese Chance verpasst haben, wo sie das hätten lernen können. Und das im Nachhinein zu lernen ist sicherlich möglich, aber die Frage ist, wird dann die volle Leistungsstufe erreicht werden können oder ist das dann nur so eine Hilfskonstruktion?
Ja, wir gehen hier natürlich sofort auf die Metaebene, liebe Freunde, aber dieser Fall ist natürlich auch auf der Mikroebene ein spannender als solches, dass wir eben nicht wissen, viele Details, unter anderem zum Beispiel eben, ob auch hier die Vorgeschichte eine Rolle gespielt haben wird. Ich meine, kein Streit fällt einfach so vom Himmel. Irgendetwas wird sich auch in dieser Familie angebahnt haben und man weiß aber auch hier nicht, war das eben auch hier systemisch. Ich meine, kein Vater geht normalerweise dazu über, das allererste Mal in seinem Leben mit seiner Tochter zu streiten, lautstark, irgendwie mit dem Auto fast, wie ich das verstehe, ins Haus reinzufahren, die Mutter irgendwie und den Sohn auszusperren, das Kind zu schlagen.
Und dann steht ja auch noch irgendwie Missbrauch im Raum. Zumindest war das irgendwie in einer ersten Lesart dieses ganzen Artikels hier drin. Worauf ich hinaus möchte, ist massive Gewalt gegen seine Tochter. Nichts rechtsfertigt das, aber vielleicht war es sogar noch tiefgründiger. Und es gab noch systemische Gewalt, die im Vorfeld im Stillen passiert ist, lange bevor es zur Eskalation gekommen ist. Ja. Also insofern, ja, dieser Artikel wird hier auch permanent eben aktualisiert und am Anfang stand hier eben auch noch eben dieses Wort Missbrauch. Inzwischen muss man das hier irgendwie suchen. Ich glaube, das haben sie inzwischen rausgenommen.
Aber ja, ich will einfach nur gesagt haben, auch dieser Streit, auch diese Eskalation hat eine Vorgeschichte gehabt. Und ja, was wird davon erfahren, das werden wir natürlich jetzt nicht wissen. Aber schlimm genug, ja, die Tochter ist tot. Unwiederbringlich. Ja, und diese Dinge passieren im Übrigen auch wirklich halt in den kleinsten, guck dir das mal an, ja, Bolschweil, süßesten, verschlafensten kleinen Orten, in wo auch immer Hochschwarzwald sein soll. Das bedeutet auch, Uwe, man ist nirgendwo mehr sicher. Also diese Illusion von dem Deutschland von einst, ja, wo man halt überall sicher war, gilt jetzt genau verkehrt.
Also dieses Burschweil, ich gucke mir das gerade an, wir haben leider das nicht eingebunden in den Bildschirm, sodass ich es euch jetzt nicht direkt zeigen kann. Das ist also irgendwo südlich von Freiburg im Breisgau, das ist mitten im Wald, mitten im Gebirge sozusagen, mitten im Schwarzwald. Also wirklich ein Kuhkaff, ein kleines Gebirgsdorf, wo man sagt, da müsste die Welt doch eigentlich noch in Ordnung sein. Und sie ist dann eben nicht in Ordnung, wie solche schrecklichen Ereignisse uns dann eben vorführen.
Dass der Polizist durchs Fenster geschossen hat, wie gesagt, liebe Freunde, wir mutmaßen aus der Fahne, aber wir bauen uns auch auf für Herdecke. Wir haben hier beide einen Drink, damit wir das nachher dann gut überstehen. Das ist kein Wasser. Heidi, vielen herzlichen Dank, die hat uns hier versorgt. Zum Wohl auch meine Frau, dass sie an unser leibliches Wohl denkt, denn wir haben ja heute noch einiges vor. Genau, dafür brauchen wir einen starken Magen. Wie dem auch sei. Also nicht nur kann das jetzt eben überall passieren, offensichtlich halt eben auch in den nördlichsten Orten. Die Polizisten greifen jetzt auch zur Hafe und sie schießen durchs Fenster. Und da wollte ich sagen, liebe Zuschauer, wir wissen die Details natürlich nicht, wir kennen nicht den Kontext, wir wissen nicht die Vorgeschichte, ob man schon wusste, dass da ein in Anführungszeichen Dorfbekannter Psychopath gelebt hat, der sich regelmäßig an seiner Familie vergangen hat oder nicht.
Aber dass der Polizist durchs Fenster schießt, dass wir überhaupt Sicherheitskräfte haben, die in das Heim, in die heilige Wohnung hineinschießen, wie bewertest du das denn? Naja, also ich sag mal, der Schießbefehl bei diesem Polizisten, der ist ja an strenge Voraussetzungen geknüpft. Oder die Schießmöglichkeit. Einmal natürlich eigene körperliche Bedrohung und die Gefahrenabwehr für andere, soweit meine Kenntnis ist. Das heißt, er müsste ja durch das Fenster etwas gesehen haben, wo er sagt, es geht hier um Leib und Leben, lebensgefährliche Bedrohung und jetzt schieße ich. Das finde ich durchaus sportlich.
Ja, ich muss ganz ehrlich sagen, wahrscheinlich wird es natürlich eine Untersuchung geben, ob das gerechtfertigt war, dass der Polizist das gemacht hat. Ich bezweifle, dass es ein Schießbefehl gegeben hat. In diesen Extremsituationen wird in der Regel ja nur die schnellste und die am Tatort am nächsten im Prinzip befindliche Streife hingeschickt und die haben bestenfalls die Möglichkeit, noch irgendwie durchzutelefonieren, dass sie sich im Prinzip jetzt aufmachen, am Tatort sich eben mal umzuschauen. Aber schon allein die Meldung zu machen, was sie vor Ort wiederfinden, dazu müsste man sich ja rausnehmen, müsste Meldung machen, das sind wertvolle Sekunden, die man eventuell nicht hat, wenn man in diesen Stresssituationen wirklich über Leben und Tod entscheiden muss.
Und darauf will ich hinaus. Also ist es inzwischen nicht mehr dem Protokoll, sondern irgendwann dem Individuum, dem bewaffneten Individuum, dem Polizisten in Deutschland überlassen, ob er in das Fenster von Leuten reinschießt, um dort irgendwie zu hoffen, irgendetwas zu treffen. Klammer auf, mal ganz abgesehen davon, dass er natürlich auch die Tochter hätte treffen können. Ausrufezeichen, Klammer zu. Naja, also das ist eben gut, wenn er vernünftige Schießtraining hat, dann wird er die Tochter nicht treffen. Vorausgesetzt, dass sie nicht gerade in dem Moment eine abrupte Bewegung macht, die nicht vorhersehbar war.
Aber ich finde es trotzdem schon spannend. Das erinnert mich so ein bisschen mehr an Cowboy und Wild West. Ja, also denn normalerweise müssen die auch erst mal irgendwelche Schutzrufe machen nach dem Motto Hören Sie auf Polizei und Pipapo. Ja, so jetzt können wir aus dem Bericht nicht entnehmen, wie die Situation tatsächlich dort gelaufen ist. Das werden wir wahrscheinlich erst morgen dann oder übermorgen. Naja, meine Befürchtung ist, ist, dass so viele neue Fälle eventuell bis morgen schon dazukommen können, dass das alles die vorherigen überlagert.
Das passiert ja regelmäßig, sogar bei den ganz, ganz Wichtigen, wo die ganze Nation den Atem anhält und sich immer wieder fragt, wann geht es denn jetzt nun weiter, wann erfahren wir was? Ja, ich meine, wir haben ja nun beide unsere Streams entsprechend getitelt, nach dem Motto, wird es jetzt immer schlimmer, immer wilder. Und man hat bei solchen Verbrechen immer wieder den Eindruck, dass die gehäuft auftreten, gehäufter als früher, und dass wir uns mittlerweile auch immer mehr dran gewöhnen. Das sind ja Nachrichten, die man früher fast einmal im Monat oder einmal im Vierteljahr hörte
und jetzt hören wir sie bald jeden Tag. Und in dem Moment, wo ein Reiz immer wieder kommt, in der gleichen Intensität, da blendet man ihn einfach aus und dann wird das ganz normal. Dann stört es einen gar nicht, dass so und so viele Leute direkt vor der eigenen Nase getötet werden. Dann ist das eben so, heute gab es nur sechs Tote, gestern gab es acht Tote, Ja, morgen gibt es wieder sieben Tote. Ja, wo ist das Problem? Ja, das Problem ist, dass wir uns daran gewöhnt haben. Das ist das Problem. Richtig, genau. Auf der Meta-Ebene. Deshalb habe ich auch gesagt, dass wir uns einmal daran gewöhnt haben und uns angewöhnt haben, immer sofort das Schlimmste zu erwarten, weil es sich leider Gottes zu oft eben bewahrheitet hat.
Also wenn man nicht mal mehr in einer 2300 Einwohner Gemeinde in Baden-Württemberg im tiefsten Schwarzwald sicher ist, ja, liebe Freunde, dann ist man wirklich nirgendwo sicher, egal wie klein euer Kuhkopf. Noch einmal für alle, die es nicht mitbekommen haben. Am Samstagvormittag war der Mann, also ein Mann, auf dem Weg zum Wohnhaus seiner Ex-Frau in der 2300-Einwohner-Gemeinde Bollschwein in Baden-Württemberg, um die beiden gemeinsamen Kinder für das Wochenende zu sich zu holen. Bereits am Telefon soll es zu einem Streit zwischen den geschiedenen Eheleuten gekommen sein, wie das Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft mitteilen.
Und dann, schon in der Zufahrt zu dem Haus, rammte der Familienvater mit seinem Wagen einen Gartenzaun und einen dort stehenden Blumenkügel. Gegen den Willen seiner Frau drang er ins Haus ein, sperrte die Ex-Frau und den Sohn aus und brachte die Tochter in seine Gewalt. Alarmierte Polizeibeamte sahen durch das Fenster, wie der Vater massive Gewalt gegen seine Tochter anwandte. Also was kann auch die Tochter, was kann allein diese Enthemmung schon wieder, genau wie bei den 13 Stichen, über die wir gleich nachher reden müssen. Man rammt ein Auto in das eigene Familienheim und beginnt vollkommen wie im Rausch, wie im Wahn auf die eigene Tochter einzuprügeln.
So sehr, dass wir jetzt also offensichtlich herausfinden, er hat sie umgebracht, mit seinen Fäusten also. Tja, wir sehen eben hier tatsächlich ein typisches Familiendrama im Sinne von Streit um die Kinder. Jetzt wollte der Mann die Kinder haben, weil die Frau sie ihm nicht geben wollte. Wer nun Recht hat, das sei mal dahingestellt, das können wir nicht beurteilen. Aber selbst wenn die Frau im Unrecht gewesen wäre und der Mann im Recht, dann ist auf jeden Fall diese Vorgehensweise überhaupt nicht akzeptabel.
denn wir leben ja formal in einem Rechtsstaat, dann hätte er eben Rechtsmittel ergreifen müssen und sagen müssen, meine Frau verweigert mir den Zugang zu den Kindern oder sie hält nicht die Regelung ein, wer wann welche Kinder zu sehen hat. Und dagegen verwehre ich mich juristisch. Aber jetzt zum Faustrecht zu greifen, physisch aggressiv zu werden, den Hausfriedensbruch zu begehen und dann noch körperlich schlagkräftig zuzuhauen,
das sind ja Dinge, die gehen überhaupt gar nicht. Das heißt, hier ist ja ein gewisser Enthemmungsgrad, wo jemand so sehr in seinen Emotionen drin hängt, dass ihm ja alles andere scheißegal ist. Und wir reden hier also vermutlich nicht über Mord, sondern eben Totschlag im Affekt. Aber Tod ist Tod und hilft natürlich jetzt dem Mädchen, der gesamten zurückbleibenden Familie überhaupt nicht. Daraufhin schoss einer der Polizisten durch das Fenster auf den Mann, um ihn zu stoppen. Er wurde zwar getroffen, konnte sich aber in einen nicht einsehbaren Bereich des Hauses zurückziehen. Furchtbar, als weitere Polizisten in das Haus eindrangen, fanden sie den Mann und das leblose Kind.
Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Mädchens feststellen. Auch hier, wenn ich mir, also ich meine klar, wir haben überhaupt keine Vorstellung von der Familie, von dem Vater, vielleicht ist das ein Muskelberg, keine Ahnung, aber ein wutentbrannter Mann, der auf ein Kind einprügelt, zehn, maximal vielleicht zwölf Jahre alt. Das sind auch Zustände, die kann man, selbst wenn jetzt hier jemand im Chat schreiben würde, Drogen oder was auch immer unter Einfluss von, hast du nicht gehört, Alkohol, allein der Fakt, dass unsere Gesellschaft so verroht ist,
dass solche Dinge passieren können, ist schlimm genug. Und wenn sie dann passieren, dann müssen wir darüber reden, damit sie sich nicht noch einmal wiederholen können. Noch ist unklar, wie viele Schüsse der Beamte auf den Mann einen deutschen Staatsbürger abgegeben hatte. Das ist auch spannend. Diesen Teil haben sie jetzt hinzugefügt. Hatten wir vorhin nämlich noch nicht in der vorherigen Version des Artikels, weil natürlich auch die Bild-Zeitung, genauso wie wir alle, auf glühenden Kohlen sitzen und nur darauf wartet zu hören, ob es nicht vielleicht doch eben ein zugezogener war. Ja, und das ist mit der Aussage deutscher Staatsbürger durchaus noch lange nicht geklärt. Denn wir wissen ja, mit der Turbo-Staatsbürgerschaft ist manch einer Staatsbürger geworden, der vor Einführung dieses Gesetzes nicht als Staatsbürger angesehen worden wäre im Allgemeinen.
Ja, richtig. Also inzwischen, damit geht ja also einher eine totale, wie sagt Frau Weidel immer wieder, Verramschung des deutschen Passes so sehr, dass sogar die Worthülse oder der Ausdruck, möchte ich sagen, deutscher Staatsbürger inzwischen nichts mehr wert ist, sondern zusätzlich noch hinterfragt werden muss. Vor 20 Jahren hätte dir jemand gesagt, deutscher Staatsbürger wüsste jeder, wer gemeint ist. Heutzutage kann das alles und nichts bedeuten. Ja, und jetzt hat aber durch die neuen Koalitionsverhandlungen, will Herr Merz ja nun das auf fünf Jahre wieder erhöhen,
nur dass also die Turbo-Einbürgerung nur noch eine Halb-Turbo-Einbürgerung ist. Ja, ja, genau. Noch ist unklar, also wie viele Schüsse der Beamte auf den Mann ein deutscher Staatsbürger abgegeben hatte. Er sei aber nicht lebensgefährlich verletzt worden und habe sich widerstandslos festnehmen und ins Krankenhaus bringen lassen. Die Mutter und ihr Sohn mussten medizinisch und psychologisch betreut werden. jetzt ermittelt das LKA Baden-Württemberg nach den Polizeischüssen und wie genau das Kind ums Leben kam. Die Frage ist dann auch wieder, so schlimm wie diese Sachen hier alle sind, wollen wir das alle überhaupt wissen? Das muss wahrscheinlich wirklich sehr massiv gewesen sein.
Ich meine, mit den eigenen Händen das eigene Kind, Mädchen, wehrlos, jung umzubringen, das sind so Dinge, die konntest du dir früher nur ausdenken, aber inzwischen sind sie Regelmäßigkeit, traurige Regelmäßigkeit. Und jeder fragt sich natürlich, wie der Bürgermeister, wieso etwas an so einem beschaulichen Ort passieren könnte. So Wagner. Gut, also, liebe Zuschauer, wir wissen über diesen Fall eben nicht so viel, aber er bettet sich ein in unserer Betrachtung von Deutschland in der Nacht.
Machen wir dann nachher, wenn es in den Bonusteil geht. Und es ist alles leider Gottes eben kein Einzelfall. Wäre es ein Einzelfall, würden wir das jetzt nicht irgendwie voyeuristisch ausschlachten oder sonst was, sondern wir zeigen das, dass es leider Gottes der Regelfall in Deutschland geworden ist. Aber richtigerweise müssen wir natürlich sagen, in Westdeutschland. Und falls ihr uns das nicht glaubt, Uwe teilt ja meinen kultivierten Hass auf Westdeutschland eigentlich nicht, dann schaut mal bitte hier. Das ist der zweite Fall, über den wir reden müssen, bevor wir nach Herde kommen.
In einem Wettbüro in Gießen. Was suchst du denn, Uwe? Ich mach mal was. Er guckt ja irgendwelche Videoclips, während ich hier erzähle. Ja, erzähl mal weiter, ich will nur schauen, wie... Also, und zwar, liebe Freunde, als ich allein diese Worte gelesen habe, wusste ich schon sofort Bescheid, wer es gewesen ist. Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber schreibt mal bitte rein in den Chat, was ihr denkt, wer eventuell beteiligt gewesen sein könnte, wenn es heißt, in Wettbüro in Gießen.
Da weiß ich sofort, das ist die übliche Klientel, ich sage es mal für euch, Nicht, dass es heißt, ihr seid die bösen Rassisten, Talahons, Habibis und die übliche Klientel, die dort eben regelmäßig am Start ist. Wettbüro in Gießen. Also erstens, Wettbüro, kennst du einen, kennst du alle. Zweitens Gießen. Uwe, wo ist Gießen? Du schaust schon gerade. Ja Gießen ist irgendwo südlich von Marburg. Das macht es nicht besser, ich kenne nur Wartburg, das ist ein Auto. Mittelhessen ist das, nördlich von Frankfurt, also zwischen Marburg und Frankfurt.
Nördlich von Frankfurt, also am Main meinst du natürlich. Frankfurt am Main, ja. Das Schlund der Hölle, da denkt man schon irgendwie, man hat das Schlimmste gesehen und dann kommt Gießen. Ja. In Wettbüro in Gießen auch noch. Ja, also, ja und da würde euch freuen zu hören, liebe Freunde, als wir von dem Fall gehört haben, hieß es drei Schüsse abgegeben und natürlich die Polizei, die ganzen wunderbaren hier Fachkräfte im wahrsten Sinne des Wortes, ja, keine Ahnung, Täter vollkommen flüchtig gewesen und man kann also von einer Schießerei sprechen, unmittelbar eben in der Innenstadt von diesem Gießen.
Drei Verletzte nach Schüssen am Marktplatz. Das bedeutet, mindestens dreimal soll geschossen worden. Drei Menschen wurden auch verletzt. Geschossen wurde darüber hinaus noch mehr. Tote gab es zum Zeitpunkt, als wir reingeguckt haben, noch nicht. Aber ich wage es mal, den Artikel zu aktualisieren, damit wir jetzt auch den aktuellsten Stand haben. Also, werte Zuschauer, ein Mann hat am Samstagnachmittag in der mittelhessischen Stadt Gießen in einem Wettbüro auf mehrere Menschen geschossen. Ein Mann. Laut Polizei wurden drei Personen verletzt, der Täter flüchtete zunächst, konnte aber am Abend gefasst werden.
Zu dem Zwischenfall war es nach Polizeieingaben um 15.10 Uhr im Sportwettenbüro in der Marktstraße in der Nähe des Marktplatzes in Gießen, Hessen gekommen. Der Täter war nach den Schüssen geflüchtet, hatte aber noch beim Verlassen einen weiteren Schuss abgegeben, der niemanden traf. Das ist der abgesperrte Tatort, den wir hier sehen. Also mitten in der Innenstadt, mitten an einem sonnigen Tag, auch in Mitteldeutschland, wenn man gerade noch die letzten warmen Sonnenstrahlen in diesem Herbst eben genießen möchte. Keine tödlichen Verletzungen, ausnahmsweise nochmal Glück im Unglück.
Wie das Portal mittelhessen.de berichtet, hatte die Polizei die Zugänge zum Markt abgesperrt. Auch der Busverkehr wurde rund um den Tatort eingestellt. Die Hintergründe der Tat sind noch nicht bekannt. Laut Polizei sind drei Menschen durch die Schüsse verletzt worden. Es gibt keine Toten, so ein Sprecher. Zum Grad der Verletzung kann ich derzeit noch nichts sagen. Nach Bildinfos soll den Opfern aber in die Gliedmaßen geschossen worden sein. Also schießt den jemand in die Beine, wenn ich das richtig verstehe. Täter nach viereinhalb Stunden gefasst, deshalb habe ich noch einmal aktualisiert weil wie gesagt, als wir reingelesen haben, war das noch nicht fest
um 19.50 Uhr, viereinhalb Stunden nach der Tat wurde der Verdächtige dann laut der Polizei festgenommen der Polizeisprecher, wir waren mit großen Kräften vor Ort der mutmaßliche Schütze ist laut Bildinformationen Polizei bekannt eine Gefahr für die Bevölkerung haben nach Polizeingaben nicht bestanden Hinweise auf einen Anschlag oder eine Amoktat gab es laut Bildinformationen ebenfalls nicht Bei der Waffe soll es sich um eine Kurzwaffe, also Pistole oder Revolver, gehandelt haben. Und ja, liebe Freunde, auch das ist ein Zeichen unserer Zeit, dass wir sofort, ich weiß nicht, wie ging es dir, Uwe?
Ich habe, als wir die ersten Details gehört haben, auch sofort gedacht, so jetzt passiert es wieder und es wird ein Amoklauf sein. Ja, das hatte man tatsächlich so intuitiv schon im Blut, dass wir hier so eine kleine Serie quasi haben. und man wird sich fragen müssen was kann das bedeuten wo kommt das eigentlich her und ich finde das in gewisser weise doch ja erschreckend ja in welchen verhältnissen wir heutzutage leben das ist die üblichen verdächtigen gewesen sind und sich ja alle stereotypen bestätigen ja dass
das ebenso in tallahoe habibi verein war schon allein das wettbüro dass die bewaffnet sind dass dass die untereinander, sage ich mal, ihre nur semi-legalen Wettbüro und so weiter und so fort, machen wir uns alle nichts vor, Geldwäsche, Salons dort eben beharten, Glücksspiel betreiben und grundsätzlich vielleicht nicht die produktivsten Mitglieder der Gesellschaft sind, dass sich alle diese Stereotype auf einmal ingießen, auf diese Art und Weise bestätigen. Ist das purer Zufall? Du weißt, dass ich vom Zufall nichts halte und der Meinung bin, der Zufall fällt genau dahin,
wo er gesetzmäßig hingehört, das heißt, wo das Ereignis am passendsten sich realisieren kann. Also insofern nichts mit Zufall, sondern die Frage ist, warum gerade dort, warum nicht woanders, warum so häufig ähnliche Fallgestaltungen. Und dann kommt man eben von, da ist es aber von den schrecklichen Einzelereignissen, dann doch zu einer übergeordneten Frage, nämlich ist das alles nur Pech, was ja auch nur ein Wort für Zufall ist, oder steckt dahinter mehr?
Leider Gottes sind diese Leute überrepräsentiert in der Kriminalitätsstatistik, deshalb erwähnen wir das, aber es entgeht natürlich niemanden mehr. Die Leute meiden inzwischen diese Orte in den Innenstädten. Man huscht da entweder schnell dran vorbei oder sucht sich bewusst eben eine Möglichkeit, eine andere Straße zu nehmen. Frauen ja sowieso, weil diese Menschen ja auch oft da rumlungern und dann entsprechend halt mit den Frauen umgehen, wie sie das halt eben so tun. Also wir kriegen zunehmend auch in unseren Innenstädten überall, darauf will ich hinaus, wo diese Leute eben kongregieren, wo die zusammenkommen, kleine so No-Go-Ecken erstmal fängt es an, bevor es ein ganzer Viertel wird.
Ja, also auf jeden Fall. Als ich jetzt aus dem Urlaub kam, das ist ja gerade erst ein paar Tage her, da sind wir in Frankfurt gelandet und mussten dann einen Zug steigen, um nach Hamburg zu fahren. Und plötzlich saß neben mir jemand, der noch ein paar Jahre älter war als ich, ein Alleinreisender, der aus Japan kam. So, und dann kamen wir ins Gespräch und er wohnte in Bochum. Da dachte ich, ach, ich habe früher in Dortmund gewohnt. Nordrhein-West, fucking Fahne. Ja, so, und habe ich ihn mal gefragt, wie es so in Bochum ist, ja, und dann fing er langsam schon an, nervös zu werden.
Und er sagt, ich habe mein ganzes Leben lang in Bochum gewohnt, unter so und so, und jetzt wohnt er in Oper so und so. Und er sagt, da, wo ich früher gewohnt habe, da kann ich nicht mehr hingehen, da habe ich ja Angst, hinzugehen. Sag ich, wieso das denn? Ja, weil da schmeißen sie den Müll aus den Fenstern, da patrouillieren irgendwelche merkwürdigen Leute auf den Straßen. Wenn irgendwas passiert, kommt keine Polizei mehr, gar nichts. Na ja, und ist das denn nur in diesem Stadtteil dort? Sagt er, ja früher, da war das nur in dem Stadtteil, aber mittlerweile ist es in mehreren Stadtteilen.
So, und dann sagt er, Gott sei Dank bin ich schon so alt, mehr als fünf Jahre habe ich ja nicht mehr auf der Uhr und es ist mir alles scheißegal. Aber sagt er, wenn ich jünger wäre, dann würde ich mir echt Sorgen machen, ob ich hier in dieser Stadt überhaupt noch leben kann. Gut, dass du erwähnst, dass der Mann aus Japan kommt. Du warst in Japan. Wie ist es mit den Immigrationsgesetzen in Japan, lieber Uwe? Also der Japaner ist grundsätzlich fremdenfeindlich. Also der Japaner mag keine Fremden. Wer nicht auf der Insel geboren ist, der ist sowieso schon mal ein Untermensch nach dem Motto, was will der hier eigentlich?
So und dementsprechend sind ja 98 Prozent der 120 Millionen Japaner, die existieren, leben auf den Inseln von Japan und nur zwei Prozent leben außerhalb von Japan. Das heißt, der Japaner ist auch besonders heimatverbunden. verbunden. Wie ist es umgekehrt? Lassen die viele Multikulti Ausländer auf ihrer Insel? Nein, ursprünglich nicht. Jetzt in den letzten Jahren mussten sie, weil es eben auch Arbeitsmarktprobleme gibt. Und da importiert man jetzt auch Arbeitskräfte
aus dem Ausland. Aber das ist nicht so, dass die gerne gesehen sind. Und damit rede ich jetzt nicht von irgendwelchen Talerhorns und ähnlichen Leuten. So zum Beispiel einer meiner Bekannten, der seit seit 20 Jahren nach Japan ausgewandert ist, ein gebürtiger Hamburger, und dort eine Japanerin geheiratet hat und Kinder hat, die zur Universität und zur höheren Schule gehen, der ist nach 20 Jahren immer noch nicht als vollwertiger Mensch anerkannt. Seine Schwiegereltern hassen ihn, weil seine Tochter es gewagt hat, einen Ausländer zu heiraten.
Seit wie vielen Jahrzehnten lebt er denn? Seit 20. Seit 20 Jahren, liebe Zuschauer. Und er spricht perfektes Japanisch. Er spricht perfekt Japanisch, hat die Japanologie studiert, hat in Japan extra noch Sprachkurse gemacht, ist in einer Management-Funktion in seiner Firma und wird trotzdem gemieden, weil er ein Ausländer ist. Wie sehen die dieses Konzept der Integration dort? In Japan? Ja. Wenn da irgendjemand etwas will, dann hat er sich deren Regeln anzupassen. Punkt.
Das hat ja der betroffene Mann, von dem du gesprochen hast, eigentlich getan. Oder ist er im Herzen immer noch deutscher und hat das raushängen lassen? In perfektem Japanisch erkläre ich jetzt mal, warum Deutschland so viel besser ist. Nein, er hat sich bemüht, ein guter Japaner zu sein, also seinen Rechten und Pflichten dort komplett nachzugehen. Er arbeitet, er hat Kinder gezeugt, er hat für die teure Schulausbildung, teure Universitäten bezahlt, das ist alles nicht so billig wie bei uns hier in Deutschland.
Und dann müssen die Eltern richtig reinklotzen, damit die Kinder später eine Chance haben und die müssen wirklich was pauken. Wir sehen das ja in den PISA-Vergleichen, wie gut die Asiaten sind und die Japaner sind da auch ganz oben. Also es ist nicht so, dass die in den Semesterferien dann den Rucksack nehmen und durch Australien reisen. In den Semesterferien gehen die zum Nachhilfelehrer und pauken zwölf Stunden am Tag, nicht eine halbe Stunde und dann Eier schaukeln. Das heißt, die haben einen ganz harten Lehr- und Lerndrill.
Und Arbeitsleben auch. Und Arbeitsleben auch. Früher war es ja in Japan so, dass die Männer dem Chef quasi immer folgen mussten. Man arbeitete dann acht Stunden. Danach ging man dann in die Bar zum Absacker, so noch für weitere zwei Stunden. Und da musste man mitgehen. Das war zwar keine dienstliche Pflicht, aber wer dem, der dort nicht hinging, der kriegte dann am nächsten Tag gleich Strafarbeit. Nach dem Motto, sortieren Sie mal die Kataloge da hinten in der Ecke. Worauf ich hinaus möchte, ist, es gibt also eine starke, traditionsbewusste Auffassung von Identität, von Kultur, von Nation. Es ist gleichzeitig auch gekoppelt mit einem rigorosen Einwanderungsrecht, das halt im Prinzip unglaubliche Hürden in den Weg setzt, dass mit jemand überhaupt kommen kann und bleiben darf.
Darüber hinaus gibt es eine starke Arbeitskultur und das bedeutet wiederum wenig Müßiggang. Und ich meine, ich kann die Frage vermutlich selber schon mehr oder minder herleiten, aber wie ist deren Sozialsystem und gibt es so etwas ähnliches wie bedingungsloses Bürgergeld für Migranten dort? Ist mir nicht bekannt, allerdings bin ich jetzt auch nicht so tief da in das System eingestiegen. Gut, der gute Mann war ja im Frühjahr bei mir hier ein paar Tage zu Besuch, weil er in Hamburg was zu erledigen hatte. Wir haben über alles Mögliche gesprochen. Ich kann mich nicht erinnern, gehört zu haben, dass es irgendwie ein bedingungsloses Grundeinkommen für irgendjemand geben würde.
Ihr könnt uns ja gerne korrigieren, liebe Zuschauer. Wir sehen ja gerade im Chat, vielen herzlichen Dank für 1131 Zuschauer gerade über alle Kanäle. Toll, dass ihr bei uns seid. Ob es halt eben so etwas gibt. Und ich frage nicht von ungefähr, weil wir reden heute explizit natürlich über Kriminalität. Ja, aber Kriminalität fällt halt eben auch auf einen Nährboden, auf dem unter anderem Bedingungen eben vorherrschen, dass man eben Müßigkeit frönen kann, dass man eben in dieser Utopie leben kann, in der alles für einen angeblich eben geregelt ist, man muss nichts machen, man kriegt alles bezahlt, man trägt keine Verantwortung, ja, und ja, dann kollidieren auch noch zusätzlich eben Multikulti-Kulturen bei uns.
Und das ist der ganze Subtext von allem, worüber wir jetzt werden nicht reden können, weil wir uns allein schon an der Oberfläche über die ganzen Abscheulichkeiten werden unterhalten müssen, die jetzt uns in Herdecke erwarten. Ja, Herdecke ist ein ganz finsteres Kapitel, befürchte ich. Gut, bevor wir jetzt zu den neuesten Erkenntnissen kommen, weil du das ja auf meinem Kanal verfolgt hast, was wusstest du bis gestern noch über Herdecke? Was war noch dein Wissensstand? Naja, also mein aktuellster Stand bis gestern war, dass eben die gute Frau Bürgermeisterin von ihren Kindern bedroht war und sogar offensichtlich gefoltert wurde im Keller. So möchte ich das mal nennen.
und das hat mich doch... Fangen wir mal vorher an, Uwe, entschuldige. Fangen wir mal an, als dieser Fall zuerst kolportiert worden ist, als wir erstmal nur gehört haben, okay, diese Frau ist mit 13 Stichen maltretiert worden und die Kinder sind abgeführt worden. Was war dein erster Gedanke? Ja, mein erster Gedanke war, dass es eigenartig ist, weil wenn ich jemanden mit einem Messer 13 Mal stechen würde, dann wäre spätestens nach dem dritten Stich tot. Ja, das heißt, diese Stiche waren Die waren offensichtlich so beschaffen, dass kein einzelner von denen tödlich war. Und das wiederum deutet darauf hin, dass der Stecher überhaupt keine Tötungsabsicht hatte, sondern eine Absicht hatte, dass das Opfer möglichst Schmerz und Leid empfinden soll.
Das war dir am ersten Tag schon klar? Ja. Weil ich muss wiederum sagen, ich habe gedacht und ich bin darauf reingefallen. Es wurde ja versucht, zumindest zu suggerieren, dass die Möglichkeit im Raum steht, dass irgendeine große Männergruppe auf diese arme Frau da im Prinzip mit einem Messer eingestochen hat. Ich wusste ja mehr oder minder über Herdecke Nordrhein-Westfalen, dass es vermutlich eben die üblichen Verdächtigen hätten sein können. Und ich habe gedacht, okay, sie hat jetzt in Anführungszeichen nochmal Glück im Unglück gehabt, Aber wie schlimm muss es um sie stehen, wenn sie jetzt also dort quasi wahrscheinlich verblutend, wir hatten diese Bilder von den Helikoptern und so weiter, medizinisch eben versorgt wird. Mitnichten sah ich dort schon kommen, alles worauf du jetzt schon anspielst, die Tragödie, die sich wirklich gerade entfaltet.
Also, dass da irgendwelche Männer oder gar noch mehrere daran beteiligt würden, habe ich von Anfang an für unglaubwürdig gehalten, weil ich weiß, dass in Kulturen, wo man traditionell Waffen wie Messer trägt, dort ist man auch mehr oder minder geübt im Umgang damit. Ach, du meinst an einer Fakt, dass es überlebt hat, hat darauf hingewiesen, das können nicht die Taler uns gewesen sein. Das stimmt. Da seht ihr mal, warum ich den Uwe besuche. Der denkt halt immer mit und vor allem um die Ecke. Das stimmt. Also das ist schon signifikant. Und man muss auch dazu sagen, wir hören oft über Messerattacken. Aber wann hast du das letzte Mal gehört, dass irgendjemand mit 13 Messerattacken malträtiert worden ist?
Gar nicht. Ich habe aber mal gehört, dass jemand mit 40 Messerstichen attackiert wurde. Das war zu meiner Studentenzeit. Da habe ich als Kellner in einer Musikkneipe mein Nebenbeigeld verdient. Und diese Kneipiers, die waren so ein bisschen im Rotlichtmilieu. Vermutlich ging es auch um Geldwäsche, Prostitution und ähnliches. So Moral von der Geschichte, es gab dort irgendwelche Bandenauseinandersetzungen und plötzlich wurde einer mit 40 Messerstichen umgehauen.
So und dann gab es einen Prozess, der dann jahrelang sich hinzog und zu guter Letzt war es so, dass alle Zeugen zogen ihre Meinung, ihre Aussagen zurück, weil sie eben Angst hatten. Also ich weiß es deswegen, weil von dieser Bande, die dort ja da ursächlich war, kannte ich durch den Sportverein, in dem ich war, kannte ich deren Anführer. Mit dem war ich per Du, weil wir eben Sportkameraden waren und der hatte eine Bande von 70, 80 Leuten. Und als ich dann sagte, was ist denn da los bei euch?
Und da hat er mir so ein bisschen aus dem Nähkästchen geplaudert. So Moral von der Geschichte, die haben die Zeugen alle bedroht, die Zeugen haben Angst gehabt auszusagen. Und selbst das Opfer, der Kellner, der dort war, ja, oder wer es da war, hat dann vor Gericht ausgesagt, er könne sich nicht daran erinnern, dass er eine Fremdverschuldung vorlege, er sei wohl aus Versehen ins Messer gefallen. Das ist ja Wahnsinn, oder? So, und als das Gericht dann sagte, wie 40 Mal hintereinander, sagte er, ja, muss dann wohl so gewesen sein. Nein. Und der Einzige, der dann als Täter in Frage kam, war ein 14-Jähriger, der, wie wir ja, siehe mein letztes Video oder unser letztes gemeinsames Besprechung von vorgestern oder wann es war, der eben ganz klar sagte, ja, ich war es.
Ja, aber der 14-Jährige, der ist ja gar nicht haftfähig, geschweige denn, dass der irgendeine Strafe bekommt. Das heißt, man hat einfach den Kleinsten und Schwächsten vorgeschoben, ohne Wissen, dass der auf keinen Fall bestraft wird, sondern, wie wir ja gehört haben, er wird dann belehrt, er kriegt dann vielleicht Jugendarbeit, er möchte das bitte, bitte nicht nochmal machen, kommt vielleicht für vier Wochen in irgendein Heim, kriegt vielleicht Taschengeld in Zug, so ungefähr. Und das war es dann. Ja, hier ist eine wichtige Komponente, dass mindestens also eine Partei der Beteiligten weiß, wie das Justizsystem funktioniert. Es entweder machen uns nichts vor, in der Tasche hat, auch das kann ich mir vorstellen, oder aber einfach weiß, wie man es ausnutzen kann. Das wird nachher auch eine Rolle spielen in Herdecker, weil ohne etwas gesagt zu haben, habt ihr was gesagt? Ich habe nichts gesagt.
Darf man nicht vergessen, das sind nicht nur SPDler. Die SPD ist gerade der Mitkoalitionär. Und vor allen Dingen sind die alle dort eben verwurzelt. Und Filz ist ein Wort, ein deutsches. Und neben diesem Wort gibt es zum Beispiel eben auch das Wort Korruption. Und es gibt eben auch das Wort, dass man sich gegenseitig decken kann. Weil man vielleicht ja auch nicht von einem Einzelfall ausgehen müsste. Aber ich habe nichts gesagt. Oh, habe ich was gesagt? Nein, du hast nichts gesagt. Du hast nur beschrieben, was es alles für Wörter gibt. Und das finde ich ganz interessant, weil die deutsche Sprache ist so kompliziert, es kann nie schaden, neue Wörter kennenzulernen.
Richtig, genau. Und wir haben einiges Neues dazugelernt, keine Wörter, aber Abgründe, die sich aufgetan haben im weiteren Verlauf von Herdecke. Ich weiß, wir rekapitulieren einiges, aber glaubt mir, liebe Freunde, es wird sich lohnen, wenn wir das dann mit einigem Abstand betrachten. Uwe, der ja ein Schnelldenker ist, als du dieses Foto gesehen hast, das ja auch unmittelbar in den ersten Stunden dann rauskam, Dass der Adoptivsohn mitgenommen wird. Hat das alle deine Vermutungen bestätigt? Ich meine, wir wussten zu dem Zeitpunkt 13 Stiche und dann auf einmal dieser Sohn. Und ist dir überhaupt aufgefallen, das erste Mal, als du das betrachtet hast, dass der Junge schwarz ist?
Ja, das ist mir aufgefallen und da dachte ich mir, das ist ja so typisch, weil es gibt schon eine bestimmte Art von Eltern, die es toll finden, möglichst exotische Kinder zu adoptieren. Und diese Eltern, die haben, ich weiß nicht was für ein Sozialfimmel, das hört sich jetzt ein bisschen negativ an, aber vielleicht meine ich es auch ein bisschen negativ. Sprich, das sind so Gutmenschen, die meinen, dass sie ihr Defizit, keine Kinder kriegen zu können, dadurch am besten überkompensieren, indem sie sich ein ganz exotisches Kind zulegen.
So wie sie früher vielleicht selber Exoten waren, nämlich ich bin der Einzige, der keine Kinder hat. Und jetzt aber habe ich ein ganz ungewöhnliches Kind, ein Kind, was besonders hilfsbedürftig ist, weil es aus einem Land kommt, das als wirtschaftlich, sozial oder sonst wie minderbemittelt gilt. Wichtiger Hinweis aus dem Chat. Und dann wird dieser ganze Schwachsinn ja auch noch popularisiert von Leuten, die aber natürlich tausend Nannys haben und tausend Millionen und so weiter und so fort. Angelina Jolie, Brad Pitt und andere machen es vor. Und dann will man denen nacheifern. Warum? Warum? Weil man ist halt eben eigentlich ein ganz mundäner SPD-Kreispolitiker.
Aber irgendwas Exotisches möchte man sich halt eben gönnen. Also da ist auf jeden Fall eine Form von Eitelkeit und, ich sage mal, Geltungsbedürfnis hinter. Das ist meine Spekulation. So wie jemand sagt, guck mal, was ich für eine tolle Uhr habe, guck mal, was ich für ein tolles Auto habe. Oder wie oft reiche Männer ganz tolle Frauen haben, die super aussehen und die man auch toll findet, solange sie den Mund nicht aufmachen. Das gilt natürlich für reiche Frauen mit jungen Liebhabern genauso. Also nicht, dass wir jetzt denken, ich hätte was gegen dumme Frauen, nein, ich habe auch was gegen dumme Männer.
Richtig, aber das mit dem Liebhaben wird nachher noch eine Rolle spielen. Also, liebe Zuschauer, Polizei hat also den Adoptivsohn mitgenommen und wir wussten zuerst nichts Genaues, aber allein der Fakt, dass da im Prinzip Kinder im Spiel sind bei seiner so brutalen Tat, 13 Stiche, und dann sind die einzigen Verdächtigen, von denen man das hört, Kinder, das hat für mich auch schon gezeigt, halleluja, wir müssen in Nordrhein-Westfalen unterwegs sein. Oder wie es damals so schön in dem Film hieß,
Toto, I don't think we're in Kansas anymore. Genau, also sie hat natürlich dankenswerterweise, weil eben die Rettungskräfte eingegriffen haben, dieses Martyrium eben überlebt, aber für uns alle geht es jetzt unmittelbar weiter, wenn wir erfahren, was wir über die letzten Tage erfahren haben. Und das hat mich schon aus den Socken gehauen, nachdem es schon in Anführungszeichen schlimm genug war, dass wir dachten, okay, was wird der sein hier? 15 Jahre Junge, so eine halbe Portion. Klar, in dem Dreh. Ich glaube, es wurde später ja auch kundgetan, dass er 15 ist.
Genau, richtig. Aber wie dem auch sei, nachdem wir also schon dachten, okay, es ist mal wieder diese bösen Männer, offensichtlich sind es sogar inzwischen schon die Jungs, finden wir raus, die Bürgermeisterin belastet die Adoptivtochter. Wie waren deine Gedanken bis dahin, als wir das erfahren haben? Also Adoptivtochter, Das Verhältnis zwischen Söhnen und Vätern ist immer problematisch, genauso wie das Verhältnis zwischen Töchtern und Müttern. Da gibt es eine interne Geschlechterrivalität.
Insofern ist zunächst einmal die Tatsache, dass eine Tochter mit ihrer Mutter Streit hat, nicht erstaunlich für mich. So, andererseits, dass es dann in einer derartigen Gewalttat sich kundtut, das ist schon sehr ungewöhnlich. Und insofern, wenn dann noch 13 Messerstiche da sind, das bringt mich doch sehr zum Nachdenken, ob da nicht viel, viel mehr in dieser Geschichte drinsteckt, als man auf den ersten Blick aus den Zeitungsnachrichten entnehmen möchte.
Richtig. Dass eine Form von irgendwie Sadismus im Raum stehen muss, war auch mehr oder minder schon ersichtlich, als wir diese Nachrichten hier bekommen haben. Retter fanden die Bürgermeisterin blutend im Sessel. Und vor allen Dingen, dass da mehr hinter diesem Fall sein muss, als nur das, was man oberflächlich erstmal mitbekommt. Uwe, wenn ich dir einfach nur das Wort Keller und Sessel sage, woran denkst du denn? Ja, also für mich ist eins schon mal klar, diese Kellersituation war für mich der erste Punkt, wo ich wirklich besonders aufmerksam wurde, weil ich kenne Keller, ich bin ja von Berufs wegen Immobilienmensch und kenne hunderte, wenn nicht gar tausende von Häusern, die ich schon gesehen habe, innen, außen und so weiter, ich weiß, wie es in Kellern aussieht.
Und wenn jemand dann 13 Mal im Keller angestochen wird, dann geht das nicht in einem normalen Keller. Ein normaler Keller ist zunächst einmal ein reiner Abstellraum, der hat keine Wohnqualität. Das heißt, da hat man gar nicht die Gelegenheit und auch gar nicht die Lust, jemanden 13 Mal abzustechen. Aber es gibt natürlich auch ausgebaute Kellerräume, wo man dann eben so etwas machen kann. Das heißt, hier war für mich der Gedanke, ja, man sticht jemanden nicht im Wohnzimmer ab, weil wenn der dann schreit, dann hört man das draußen. Aber wenn der im Keller ist, hört man keine Schreie oder so gut wie keine, weil der Keller ja in der Regel größtenteils unter der Erde ist und nur die kleinen Kellerfenster irgendwo sind, die Lichtschächte.
Das heißt, hier kam für mich zum ersten Mal der Gedanke auf, wenn jemand 13 Mal im Keller abgestochen wird, ohne dass er stirbt, dann ist das nicht mit Tötungsabsicht. Denn mit Tötungsabsicht, wo ein Impuls, ein emotionaler Aggressionsimpuls drin ist, dann nimmt man das Messer, rast auf den anderen zu und sticht 2-3 Mal auf einen ein und wenn er tot ist, dann lässt man von ihm ab. Aber den stundenlang zu stechen heißt, ich will doch gar nicht, dass der stirbt. Ich will doch gar nicht, dass er tot ist. Ich will nur, dass er leidet.
Und dann stellt sich die Frage, warum will ich, dass der leidet? Warum soll der einen Schmerz haben? Uwe geht sofort auf die Metaebene. Das ist das, was wir natürlich auch gerne mit euch dann heute im Verlauf des heutigen Abends diskutieren wollen. Was davon realistischer ist, weil es gibt zwei sehr unterschiedliche Lesarten von dem, was dort passiert ist. Aber Fakt ist, es ist kolportiert worden. Bürgermeisterin wurde stundenlang von derselbigen Tochter, die sie belastet hat, also im Keller gefoltert. Und Uwe sagt jetzt hier auf seine eigene Art und Weise, dass er das mehr oder minder schon hat kommen sehen und spätestens das muss es ja dann bestätigt haben.
Das heißt, auf gut Deutsch gesagt, deine Lesart war, die vordergründig jetzt hier dominiert und im Raum steht, sie sollte nicht umgebracht werden. Das erwähne ich deshalb, weil ich zugeben muss, dass ich ja vorgestern noch argumentiert habe, garantiert muss das ein versuchter Mord gewesen sein. Nein. Während du richtigerweise sagst, nein, und das ist jetzt wichtig, liebe Zuschauer, diese 13 Stiche waren nicht im Prinzip eine Übertötung. Jemand, der im Affekt versucht hat, im Prinzip jemanden zu töten, weil wenn man im Affekt jemanden 13 Mal sticht, dann ist er wirklich in der Regel tot. Okay, dann würden wir uns nicht darüber unterhalten, dass die da irgendjemanden noch beschuldigt.
Sondern wenn man 13 Stiche überlebt und dann also auch noch hört, Keller und Folterung, dann ging es nicht ums Morden, sondern Uwe, dann ging es ums... Es ging ums Quälen, es ging um Foltern. Es ging darum, dem anderen Leid zuzufügen, ihn für irgendetwas zu bestrafen. Wir haben irgendwo mal auch in den Zeitungen was von Rache gehört. Ja, wer rächt denn? Es rächt doch nur derjenige, der selber Opfer von, vermeintlich oder tatsächlich Opfer von irgendetwas geworden ist.
Ja, so das heißt, was auch immer das jetzt sein mag, so also hier zum Beispiel eben Opfer mit Deospray und Feuerzeug gequält, so das ist eine typische Schikane-Methode, das ist so, ich sag mal zu meiner Jugendzeit, da gab es auch Sadisten, was haben die gemacht, wenn auf dem Schulhof, wenn denen andere nicht gefehlen, dann kamen drei Leute, haben den Arm festgehalten und dann wurde dem auf die Hand eine Zigarette ausgedrückt, dann hat er für den Rest seines Lebens eine Brandwunde gehabt, eine Kreisrunde, ja, so das war dann eine Markierung dieses Menschen,
Ja, der tat dann ein paar Tage weh, entzündete sich vielleicht auch, aber nach 14 Tagen war alles verheilt. So, und er hatte die ewige Erinnerung, wenn ich die Schnauze aufmache, dann kriege ich demnächst noch eine Brandwunde. So, das heißt, das war Aggression pur, das hat man gemacht, ja, aber es war eben eine Gewalt, eine Form von Gewalt, die nicht tödlich ist. Und hier so etwas, Opfer mit Deospray und Feuerzeug gequält. Ja, wenn ich jemanden tatsächlich anzünden will, dann nehme ich das Feuerzeug und mein Deospray und sprühe es ihm auf die Kleidung und zünde es dann an, ja, und warte, bis er komplett in Asche zerbröselt. So, das war aber hier nicht der Fall, sondern was man macht, man nimmt die Haare, ja, so, warum gerade die Haare?
Die kugeln nur so ein, ne? Genau, das ist das eine und sind aber für Frauen oftmals ja ein Zeichen, ein Statussymbol, so wie ich denke, wie ich mich fühle, ja, so das heißt, das ist quasi der erste oder einer der ersten Angriffe, wo man sagt, dich akzeptiere ich nicht so, wie du bist, ich nehme dir jetzt dein äußeres Ansehen, ja. so, aber ich will dich nicht verbrennen, ja, das hätte ja auch sein können, die hätte ja auch sagen können, ich nehme jetzt eine Flasche Benzin, ja, in manch einem Haushalt ist ja irgendwelche Reinigungsbenzin oder so,
die schüttet man da drüber, schmeißt das Feuerzeug drauf, ja, dann brennt die Frau, ja, so, das ist ja alles nicht passiert, so, das heißt, soweit ich die Zeitungsnachrichten interpretiere, bestand zu keinem Zeitpunkt eine Tötungsabsicht, ganz im Gegenteil, gerade da, ja, Als die kleineren Verletzungen so stark waren, dass es so viel Blutverlust gab, wahrscheinlich wurde die Frau ein paar Mal ohnmächtig, da hat die Tochter Angst bekommen und hat dann, das ist meine Interpretation, versucht die Spuren zu verwischen.
Und das hat sie, wahrscheinlich die Mutter, nach oben geschleppt, um dann eine andere Straftat vorzutäuschen, um ihre eigene Straftat zu vertuschen. Denn es ist ja kaum glaubwürdig zu sagen, meine Mutter war im Keller und dann kam ein halbes Dutzend Männer und hat sie abgestochen. Also niemand rennt einfach in irgendein Haus in den Keller, um da jemanden abzustechen. Das ist ja völlig unglaubwürdig. So, wenn man in eine Tür reinkommt, ist man im Flur und je nachdem, was es für ein Haus ist, auch relativ schnell im Wohnzimmer. So, das heißt, sie hat in dem Moment, wo die Tochter merkte, dass die Mutter am Abnippeln ist, das möchte ich mal so pauschal sagen,
Hat die Angst bekommen, hat gesagt, so schlimm sollte es ja nicht sein. Ich will ja nicht, dass sie stirbt. Ich wollte ja nur, dass sie leidet. Im Übrigen auch noch ein kleiner Hinweis, der einem auffällt, aus unmittelbar dem Kontext, der gerade passiert, danke der AfD Brandenburg in diesem Zusammenhang. Die haben doch gerade eine Meldestelle eingerichtet und der Fall, mit dem sie das promoten, in Anführungszeichen, schlimm genug, dass man das überpromoten muss, aber es bietet sich in der Tat an, ist, du hast mir das erzählt, von einer sadistischen, in diesem Fall syrischen Mädchengang, die einem anderen Mädchen auf der Toilette Nase und Mund
zugehalten haben und was gemacht haben? Gequält haben, indem sie an den Haaren rumgespielt haben und da irgendwie geschnitten haben und Gesicht geritzt und verletzt haben. Nee, aber worauf ich hinaus möchte, dieses Deospray und Feuerzeugquälen, das ist eben so eine typische halt in Anführungszeichen Kinder naja eben Quäl, ich will nicht sagen Ritual, ja aber Methode, die nichts zu tun hat mit eben eiskaltem versuchten Mord. Wer eiskalt wirklich morden möchte, nicht einfach nur verletzen möchte, sondern auch wirklich Ego und wie wir jetzt auch gleich merken werden, über lange Zeit quälen möchten, der verletzt, das soll schmerzhaft sein, das soll schmähen, aber es soll halt eben nicht töten.
Und ich erwähne das wiederum mit so einem Nachdruck, liebe Freunde, weil ich zugeben muss, auch meine erste Lesart war ja in der Tat auch mit Markus Heinz noch vor 48 Stunden, garantiert muss es sich um versuchten Mord gehandelt haben. Uwe hat mich überzeugt, allein die 13 Stiche plus zusätzlich Deo-Spray und Feuerzeug, das ist im Prinzip eine Tat einer Jugendlichen, die aber ja in der Tat ultra-satistisch ist und offensichtlich mit der Mutter einen Konflikt da austragen wollte, der sehr viel tiefer gehender ist. Ja. Gut, wir lesen mal trotzdem noch mal ganz kurz durch, falls jemand das eben noch nicht mitbekommen hat, was dabei rumgekommen ist. Also das haben wir noch gar nicht besprochen. Die Ärzte stellten fest, die 13 Stichverletzungen ist klar. Auch das Diosporin-Vollzeug haben wir zur Genüge gesprochen. Mehrere Hämatome und Brüche am Schädel des Opfers. Wie verstehst du das denn?
Naja, Hämatome sind ja eben auch Flecken, Blutergüsse und Brüche am Schädel des Kopfopfers. Das heißt, es wurde also mit irgendetwas auf den Kopf eingeschlagen. Genau, und dazu hattest du eine sehr stichhaltige Theorie, wenn ich mir mal dieses Wortspiel erlauben darf. Ja, also man wird, ich vermute mal, die Frau eben geschlagen haben. Also ich sage mal so, es ist hier offensichtlich eine Foltersituation nach meiner Interpretation und da geht es darum, dem anderen Leid zuzufügen. So, wenn wir hier von einer Mutter-Tochter-Thematik ausgehen und es sich um eine Rache handelte, will die Tochter dann quasi jetzt mit ihrer Rache die Mutter zum Leiden bringen?
Okay, Uwe, ich mache mal ganz kurz eine Intermission, weil du bist wieder auf der Metaebene. Ganz explizit, das hat mir Uwe beigebracht, der wusste jetzt nur nicht, worauf ich hinaus möchte. Also, blaue Flecken und am Hinterkopf eine Fraktur. Mutmaßlich, wir wissen es beide nicht, aber es macht hundertprozentig Sinn. Die geht runter in den Keller, jemand lauert ihr auf und schlägt sie auf den Kopf. Sie wird bewusstlos in dieser Zeit, jetzt kommen wir zum nächsten Thema, wird sie vielleicht gefesselt und dann kann man nämlich über Stunden jemanden mit 13 Stechen quasi mal trittieren.
Also das passt in das Bild von, nicht etwa wurde sie gestochen und gleichzeitig wurde sie geschlagen und gleichzeitig wurde sie gebrannt und gleichzeitig wurde da abgeschnitten und noch was, sondern chronologisch, sie geht aus Freiwilligkeit oder weil sie gerufen worden ist, in eine Falle getappt ist, eben runter in diesen Keller, sie kriegt einen Schlag auf den Hinterkopf mit einem stumpfen Gegenstand, sie fällt zu Boden, sie kriegt die blauen Flecke, die Hämatome und dann wacht sie mutmaßlich auf, ist irgendwie gefesselt und wird noch über Stunden malträtiert.
Uwe, Entschuldigung, lass uns bei der Chronologie kurz bleiben, weil ich weiß, ich sehe es dir sofort an, du willst auf die Meta-Ebene, machen wir alles noch. Nee, müssen wir nicht. Nicht an dieser Stelle. Welche Kraft braucht es, wen wird es gebraucht haben, um so eine Frau, 58 Jahre, zu fesseln und dann auch noch hoch zu hieven? Also auf jeden Fall ist es so, dass so eine 58-jährige Frau, die wiegt, ich sag mal, wenn sie normalgewichtig ist, auch ungefähr um die 60 Kilo herum, je nachdem, ob sie ein bisschen schlanker oder ein bisschen dicker ist. Das junge Mädchen dürfte fast eher weniger wiegen, weil die eher leichter sind. Und wenn sie nicht ausdrücklich eine Sportlerin ist, die irgendwelchen Kraftsport oder Gymnastik Sport macht, ist das junge Mädchen nicht so ohne weiteres dazu in der Lage, eine bewusstlose 60 Kilo Frau auf einen Stuhl zu hieven.
So, warum? Weil der bewusstlose Körper, der arbeitet dann beim Heben überhaupt nicht mehr mit. Das ist wie so ein formloser Sack Sand, ja. So ein Sack Sand, der ist wenigstens noch stabil, den kannst du noch irgendwo umfassen, so aber bei einem bewusstlosen Körper, der ist fast schon so ein bisschen wie Wasser, ja, der entgleitet dir fast aus den Händen. Es kommt einem so vor, als wenn er sogar schwerer wäre, als er tatsächlich ist, allein dadurch, dass er quasi, naja, eben so lehmlos ist. Ja, das heißt also, es ist schon eine gewisse Arbeit, die Person überhaupt auf den Stuhl drauf zu kriegen.
Ja, Uwe, ich wollte natürlich auch darauf hinaus, was glaubst du, werden beide bereits daran beteiligt gewesen sein, sie auf diese Art und Weise zu überraschen, zu foltern und danach auch wieder hochzuhilfen ins Wohnzimmer? Also ich sage mal so, was der Sohn für eine Rolle spielt, ist ja völlig unklar bisher. Aber es ist durchaus denkbar, dass hier die Situation, die innerfamiliäre Situation auch den Sohn betrifft. Also im Moment wird ja zumindest von der Seite der Mutter nur die Tochter in Angriff genommen oder überhaupt beschuldigt.
Ob sich das dauerhaft halten lässt, weiß ich nicht. Weil dann müsste man eben die familienkritische Situation beleuchten. Und ich habe so die Befürchtung, dass es diese Konfliktsituation nicht nur mit der Tochter gab, sondern auch mit dem Sohn. Denn wir haben noch irgendwo gehört, dass der Sohn ja den Vater bedroht hatte. Beide Kinder sind quasi aggressiv gegen die Eltern und das bedeutet, dass wir in dieser Viererkonstellation zwei Parteien haben, die sich gegeneinander feindlich gegenüberstehen, nämlich die Eltern gegen die Kinder.
So und dann muss man sich ernsthaft die Frage stellen, wie kann das sein? Wie kann es sein, dass die Kinder der Meinung sind, dass sie so viel Leid erlitten haben, dass sie bereit sind, gegen die Eltern körperlich vorzugehen? Also der Vater hatte sich ja schon entzogen und dann hat man die Mutter dann alleine womöglich überrascht. Ja, das ist ja die Hypothese, die wir in den Raum stellen. So und dann die Mutter zu maltretieren. Also was ist da für ein Sumpf an familiären, ja ich sag mal Missverhältnis zwischen Kindern und Eltern.
Also da muss ein Grund für sein. Und dieser Grund, der geht nach meiner Meinung deutlich tiefer als normale Konflikte. Da muss ich den Uwe wieder stoppen. Das ist wieder diese Meto-Ebene. Die Leute schreiben es schon in den Chat, aber da müssen wir uns noch hinarbeiten, liebe Freunde. Weil wir haben noch mehr Details, bevor wir umso stichhaltiger sagen können, dass eventuell eben sowohl euer Verdacht als auch unserer leider Gottes eben zutrifft. Ich möchte aber noch auf einen anderen Gedanken hinweisen. Was wir hier erleben, was in diesem Fall so eskaliert ist, dass es an die Öffentlichkeit gekommen ist, ist unter anderem diese subtile Gewalt in Deutschlands Kellern, die eventuell auch bei einem anderen Fall im Schwarzwald eine Rolle gespielt haben muss.
Erinnere dich zurück, als ich gesagt habe, niemand fährt von heute auf gleich mit einem Auto, rammt der das im Prinzip in die Front seines Hauses, um dann die eigene Tochter mit den bloßen Händen umzubringen. Sondern da wird irgendetwas vorgefallen sein in der Vergangenheit, etwas, das alle Beteiligten so traumatisiert, so emotionalisiert hat, dass eben der Vater so überreagiert hat wie hier in diesem Fall. Mindestens also mutmaßlich die Tochter und vielleicht eben auch der Sohn. Zurück zum Sohn. Denkst du, der war beteiligt? Also ich kann es mir eigentlich ganz gut vorstellen, aber ich möchte jetzt auch keine unbegründete Vermutung in den Raum setzen, weil er ist immerhin auch Kind und insofern ja besonders auch schutzbedürftig. Aber ich kann es mir denken und würde es sogar eigentlich für sehr wahrscheinlich halten.
Ich frage deshalb, weil wir haben ja, als es noch hieß, noch nicht die Details, die wir von heute gleich mit euch besprechen werden, sondern erstmal die von gestern, als wir rausgefunden haben über die Bild-Zeitung, sie wurde stundenlang also in dem Keller gefoltert, wurde explizit ein Motiv angegeben und das hat ja angeblich also damit zu tun, wie, hier war das, wie mit den beiden Kindern umgegangen worden ist. beziehungsweise die Bild hat das noch gar nicht, Fokus hatte das, ich suche es gleich raus, aber Bild hat erstmal nur Folgendes dazu gesagt.
Diese sei, die Tochter, mit einem Deo-Spray und einem Feuerzeug auf sie losgegangen, habe versucht, ihre Haare und ihre Kleidung anzuzünden. Dabei habe die Adoptivtochter gesagt, sie wolle damit Rache nehmen, wofür, noch unklar. Bevor wir darauf eingehen, was ich jetzt sagen möchte, ich lasse gleich raussuchen, du kannst es gleich kommentieren. Fokus Onheim hat gleichzeitig geschrieben, ich beweise es euch gleich, dass angeblich dieses Motiv gewesen sein soll, Die Tochter habe sich nicht ganz so gut behandelt gefühlt wie der Sohn in der Familie, sei also in Anführungszeichen Kind zweiter Klasse gewesen und habe deshalb so überreagiert.
Also sicherlich ist es häufig so, dass die jüngeren Kinder bevorzugt werden, ja, aus verschiedensten Gründen. Also die Jüngeren sind oftmals die Lieblinge, die werden besonders gehätschelt und getätschelt. So, hier sind die zwei Jahre auseinander, das heißt, die sind noch so dicht beieinander, dass sie eigentlich in einem gewissen geschwisterlichen Dauerkonkurrenzkampf sich befinden können. Und insofern halte ich zunächst einmal diesen Gedankengang für plausibel. In dieser konkreten Straftatssituation scheint mir das Argument aber nicht zielführend zu sein, weil ich glaube, dass das nicht hinreichend erklären kann, was passiert ist.
Ja, so, denn wenn es nur darum geht, dass ein Kind sich falsch, ich sag mal, nicht respektiert fühlt, was ist der normale Weg eines unmündigen Menschen? Erstmal schreit er rum und sagt, ich will aber Beachtung haben und dann kriegt er die aber nicht. So, und der nächste Weg ist, man flieht aus der unerwünschten Situation. Das heißt, der normale Weg ist, dass ein Kind wegläuft. Das ist, sagt, in diesem Haus kann ich nicht mehr wohnen. Das ist für mich nicht mehr erträglich. Ich gehe zu meiner Freundin, ich verschwinde einfach über Nacht und gehe ins Ausland.
Man hat ja so als Kind so romantische Träume, dann gehe ich in Kanada und baue mir eine Hütte und lebe von Brot und Wasser. So irgendwelche romantischen Sachen, wo man dann schon nach vier Tagen feststellt, oh, das geht ja gar nicht, ich brauche ja auch noch Geld und dieses und jenes. Aber davon ist uns nichts bekannt, dass die Tochter mal versucht hat zu fliehen, auszuziehen oder ähnliches zu machen. Das heißt, hier sehe ich überhaupt gar nicht ein rationales Muster, dass jemand, der unzufrieden ist, ist, weil er seinem Bruder gegenüber benachteiligt wurde, ja, auf die Mutter losgeht, ja, so
und vor allen Dingen erklärt das auch nicht, warum der Sohn auf den Vater losgegangen ist, ja, so, das heißt, das ist doch eine Information, die ist doch überhaupt gar nicht rund. Hier zeige ich das mal ganz kurz, genau, aber Uwe hat vollkommen recht, schaut mal her, wir sind bei Fokus Online und das ist genau dieser Punkt, Hintergrund der Attacke, wir lesen mal zusammen, Hintergrund der massiven Attacke soll eine seit längerer Zeit schwelende eine Auseinandersetzung gewesen sein. Im Gegensatz zu dem 15-jährigen Adoptivsohn fühlte sich das Mädchen zurückgesetzt, geradezu benachteiligt. Ein Gefühl, das häufiger
zu Streit in der Familie führte. So soll die jugendliche Tochter bereits im Sommer ihre Mutter mit dem Messer bedroht haben. Die Polizei wurde seinerzeit wegen häuslicher Gewalt alarmiert. Uwe, wenn jemand sich benachteiligt fühlt und um diese Aufmerksamkeit buhlt, ich meine, klar, dann kann man schon zu irgendeiner Überreaktion greifen, aber dann wird man doch nicht systematisch die eigene Familie bedrohen und irgendwann dann mit 13 Nein, also das halte ich einfach für, also ich bin kein Kinderpsychologe, darüber müssen wir uns natürlich klar sein, aber diesen Gedankengang, der Inhalt, den ich für Unsinn, also das ist für mich keine ernsthafte Überlegung, sondern das scheint mir eher so eine Art schnell hingedacht oder hingeschrieben oder absichtlich falsch geschrieben.
Ja, also eine falsche Spur, um das, was da vielleicht wirklich ist, zu vertuschen, ja, nach dem Motto, wir erzählen mal eine Story, ja, was so sein könnte, wo man, wenn man nicht drüber nachdenkt, ja, hört sich doch plausibel an, die war ja eifersüchtig auf ihren Bruder. Eifersucht auf ihren Bruder und deswegen folgt das ihrer Mutter. Ja, ich meine, wenn sie Aufmerksamkeit von der Mutter einfordert und hofft, dass die Mutter also ihr gegenüber positiver eingestellt ist, ja, mit ihr dann mehr Zeit verbringt, sie in Anführungszeichen lieb hat, ne, das ist immer wieder, das habe ich euch vorhin darauf angewiesen, hingewiesen, dann würde sie doch gegen wen Rache nehmen?
Eben gegen den Konkurrenten, gegen den Sohn, gegen den Bruder, von dem wir im Übrigen wissen, auch das ist wichtig, Uwe. Der eine kommt aus Haiti, der Sohn, und die Tochter kommt aus Mali. Also auch hier nicht nur sind Mutter und Vater nicht wirklich Mutter und Vater, sondern nur Adoptivvater und Adoptivmutter. Bruder und Schwester sind auch nicht Bruder und Schwester, sondern von vollkommen unterschiedlichen Kontinenten. Das eine ist eben Afrika, das andere ist Haiti, das Meer, wo liegt das, zwischen Nord- und Südamerika, in der Karibik ist. Also insofern auch hier wieder so eine Patchwork-Familie von unterschiedlichsten vollkommen Kulturen und schon allein rein logisch macht das überhaupt keinen Sinn, die Erklärung, die hier aber eben im Mainstream komportiert worden ist, was wiederum Zweifel aufwirft, selbst wenn die Mutter, und hier wird es eben zwielichtig, selbst wenn die Mutter das Opfer zu sein scheint und ja, sehr nachweislich ist sie das, zumindest soll sie ja verletzt sein, das wissen wir schon, wir haben nichts davon gesehen.
Warum sich verstricken in diese Widersprüche, die schon allein oberflächlich überhaupt keinen Sinn machen? Ja, und vor allen Dingen, es gibt ja noch andere Möglichkeiten. Ich hatte ja vorhin gesagt, dass wenn man eben sich zu Hause als Kind unwohl fühlt, gerade als Teenager, ist eben Flucht eine Variante. Und die andere Variante, die ja auch sehr häufig ist, dass man eben ja ungehorsam wird. So, sprich, man wird Mitglied von Gangs, wo man sich Drogen reinpfeift, man macht Ladendiebstähle, Man macht irgendetwas, wilde Autorennen, man wird mit 15 Mutter nur um die Eltern zu ärgern, was auch immer. Das heißt, es gibt so viele Wege, wie man seine Unzufriedenheit und seinen Protest darstellen kann, die viel häufiger sind, als diese Geduld zu haben.
Diese Dauer, diese Dauer an Hass, der ja quasi schon an eine Art von Sadismus grenzt, jemanden stundenlang zu quälen. Also insofern, da muss nach meiner Meinung viel mehr hinterstecken, als das, was wir bisher gehört haben. Und vor allem, egal was das jetzt also über die Tochter aussagt, das erklärt nicht, warum auch der Sohn, der angeblich ja der Geliebte ist, das heißt ja, der Sohn wird so viel mehr geliebt, warum der Sohn nachweislich, das sagt auch die Polizei, Vorerkenntnisse über ihn vorliegen, weil auch er eben den Vater wiederum bedroht haben soll, derselbe, der ironischerweise vorher, bevor es aus dem Internet gelöscht hat, auf Instagram am Vatertag mit diesem Adoptivvater verewigt worden ist.
Im Übrigen gilt das für beide Kinder, dass beide Kinder einerseits ja angezogen worden sind oder angeschafft worden sind als Status, guck mich mal an, ja, Objekt und danach aus der Öffentlichkeit permanent rausgehalten werden. Also irgendwie ist da eine riesengroße Diskrepanz im Raum und zumindest die hingeschmissenen Erklärungsversuche, ja, die werfen mehr Fragen auf, als dass sie Antworten geben. Opfer mit Deospray und Feuerzeug gequält, wie es dazu kam, soll eben, das ist auch wichtig, nur die Frau Stalzer selbst gesagt haben, die Kinder sind weiterhin nicht vernommen worden.
Allein der Fakt, dass wir hier einseitig eine Story erzählt bekommen, ohne dass die Polizei irgendwelche Erkenntnisse bei einer neuen Pressekonferenz mit uns teilt, sondern wir hier im Prinzip alles nur durchgestochen bekommen, was Polizisten bei der Vernehmung von einer Seite nur von Frau Stalzer hier kolportieren, ist auch verdächtig. Uwe, ich sage es jetzt einfach mal, weil die zwei sind Rechtsanwälte, sowohl sie als auch er. Die zwei sind bestens vernetzt, die zwei sind dort nicht irgendwer und die wissen, die ganze Nummer hat jetzt bundesweite Relevanz. Ja, natürlich. Und ich meine, es ist natürlich schön, dass das Opfer vernehmungsfähig ist und überhaupt überlebt hat. Und es ist natürlich schrecklich, eben so da misshandelt worden zu sein. Aber ich gebe dir recht, Eli, als Juristin und auch als Politikerin weist sie um die Brisanz der ganzen Thematik. Und die Frage ist, wie wollen sie das wirklich erklären? Also das mit dem Geschwisterneid, das kaufe ich denen nicht ab.
Richtig. Und auch wie gesagt, der gesamte Tathergang spricht einfach gegen die Erklärung, die die haben, dass es ein Schrei nach Aufmerksamkeit war. Je intensiver sie beschreibt, wie sadistisch sie gefoltert worden ist, umso weniger kaufe ich ab, dass also diese Rache aus eben Minderwertigkeit heraus dem Bruder gegenüber dies eben erklären soll.
Ich meine, man stelle sich mal vor, diese Mutter wird gefoltert, hat jetzt also am ganzen Körper irgendwelche Messerstiche, ihre Haare sind verbrannt, sie ist blau geschlagen, sie hat einen eingeschlagenen Schädel und, und, und. Und als Konsequenz soll sie sich umdrehen und sagen, so, okay, liebe Tochter, du hast mich überzeugt, jetzt will ich mehr Zeit mit dir verbringen, zu Kosten oder zu Lasten deines Bruders, weil sowas Tolles, wie das, was du hinbekommst, das kriegt er in zehn Leben nicht hin. Ja, also genau das ist der Punkt, dass eben diese Art von Folter nicht dazu dient, ja, ich sag mal, mehr Anerkennung zu bekommen, sondern es ist einfach eine Bestrafungsaktion.
Und diese Bestrafungsaktion, die äußert sich eben auch darin, dass man dann eben nochmal einen Schlag oder noch einen Stich bekommt, wenn man irgendwie einen falschen Satz sagt. Und keiner dieser Stiche war lebensgefährlich gut. Einer soll sogar die Lunge berührt haben. Aber da möchte ich mal darauf hinweisen, dass es nicht ohne Grund ist, dass eben heutzutage in Deutschland Messer, ich glaube ab 6 oder 7 Zentimeter Länge oder 8, die sind nicht mehr frei zu tragen. Ja, obwohl natürlich in der Küche durchaus noch viel längere Messer vorhanden sind. Warum? Weil eben der menschliche Körper, ja, der hat die inneren Organe so dicht oder so weit von der Außenfläche entfernt, ja, hinter dem Brustkorb insbesondere, ja, dass man also schon deutlich längere Klingen benötigt, um dort Verletzung zu machen.
Und der Brustkorb, der ja aus Rippen besteht, da muss man erstmal durch zwei Rippen durchstechen, ja, ansonsten kann es sein, dass auch die Klinge abbricht, wenn sie eben zwischen zwei Rippen oder auf eine Rippe draufknallt, ja. Oder einfach abspringt, ja, dann hast du eine oberflächliche Verletzung, aber halt eben nicht den Stich. So, das heißt also, es ist ja mal gar nicht so einfach für den ungeübten Messerstecher, ja, am Rumpf Verletzungen, tödliche Verletzungen zu verursachen. Andererseits, jeder ist stark genug, auch ein 17-jähriges Mädchen, mit einem Messer jemanden die Kehle durchzuschneiden oder die Halsschlachader.
Das ist alles möglich. Das hätte sie ja machen können, wenn sie tatsächlich auf Tötung ausgewiesen wäre. Das war sie aber offensichtlich ja nicht. Aus beiden Perspektiven, egal wie man es sich anguckt, macht die ganze Sache keinen Sinn. Wenn sie sie hätte töten wollen, hätte sie nicht drei Zimmer einstechen müssen. Hätte im Prinzip ein Schnitt längs in irgendeiner Form oder ein sehr tiefer Schnitt mit einem anderen Tatwerkzeug, hätte in Anführungszeichen schon gereicht. Wenn man dann hört, 13 Stiche und die ist immer noch nicht tot, aber die ganze Sache ist eben auch nicht passiert im Effekt, wie ich mir vielleicht hätte vorstellen können, man rastet aus und in 10 Sekunden ist schon alles vorbei, 13 Stiche später.
Ja, sondern die ganze Sache hat zwei bis drei Stunden gedauert. Dann sage ich wiederum, nein, 13 Stiche zwei bis drei Stunden anzubringen, bedeutet, du willst also offensichtlich nicht morden. Also, wie gesagt, man wird aus der ganzen Nummer nicht schlau. Alle, die inklusive mir bis gestern, bis vielleicht noch heute gedacht haben, garantiert muss das ein versuchter Mord gewesen sein, müssen sich in den Spiegel blicken, müssen sich an die eigene Nase fassen und sagen, heute sind wir eben schlauer. Ja, und insofern ist es auch richtig, vielleicht nicht zu voreilig eben zu urteilen. Wobei auch hier man sagen muss, was wissen wir schon, wir hören ja nur die Schutzbehauptung der Mutter.
Ja, ja, das ist eben die einseitige Nachrichtenlage. Und da könnte es sein, dass ja aus Sicht der Tochter die Sache vielleicht ganz anders aussieht. Ja, und auch aus Sicht des Sohnes. Denn, Uwe, kleines, aber vielleicht verräterisches Detail. Wie oft kommt das vor, dass ein Killer mit zwei Messern zusticht oder mit zwei Messern foltert? Die Adoptivtochter habe demnach mit zwei Messern auf die Politikerin eingestochen. Warum denn? Ich meine, wenn es das eine tut, warum soll man dann auf einmal was für die Vielfalt oder was?
Naja, gut, wenn vielleicht das eine Messer nicht geeignet ist, zu groß, zu klein, zu stumpf oder sonst nicht was, dann kann es sein, dass man ein zweites dazu nimmt. Aber es kann eben auch sein, dass es einen zweiten Täter gab. Richtig. Und da hat sie zumindest, also zumindest hat sie mindestens in Kauf genommen, dass der Sohn, wenn er denn unschuldig gewesen ist, impliziert wird, in diesem ganzen Fall verdächtiger wird, weil sie eins der Messer plus die blutigen Klamotten in seinem Rucksack versteckt hat. Dabei wurde Iris Stalzer lebensgefährlich verletzt.
Wie sie aus dem Keller auf den Sessel im Wohnzimmer kam, ist noch nicht bekannt. Was ich nicht begreife, wie man 72 Stunden später darüber hinaus der Frau nicht einfach die Frage stellen kann, wie kommen sie da hin? Also ich mutmaße jetzt, aber ich sage definitiv, der Sohn wird geholfen haben. Alleine kriegt so eine 17-Jährige diese Mutter aus dem Keller, blutend, ja eben nicht da hoch. Ein Tatmesser fand die Polizei im Rucksack des Adoptivsohns. Dort wurde aber wohl auch blutverschmierte Kleidung gefunden, die der 17-Jährigen gehören soll. Also das bedeutet ganz eindeutig, sollte der Sohn unschuldig gewesen sein,
dann hat diese Tochter entweder von sich einfach nur ablenken wollen und komplett ihm die Last dieser Tat aufbürden wollen. Oder aber sie hat gesagt, nein, ich mache dich zum Mitkomplizen, weil das das gefunden würde bei ihm, wenn sie es bei ihm reinlegt, hätte ihr ja irgendwie klar sein müssen. Ja, also das denke ich auch. Es war ja genügend Vernünftigkeit da, um zu beurteilen, dass die Mutter eben zu kurz vorm Tode ist. Deswegen hat man eben versucht, die Polizei dann anzurufen, eine Märchengeschichte zu erzählen, um von sich abzulenken.
Und wer so viel Rationalität zu dem Zeitpunkt hat, der wird sich auch genau überlegt haben, ob und warum er seinem Bruder ein Messer und ein blutverschmiertes T-Shirt oder Hose oder sonst nicht was in den Rucksack legt. Genau. Und wir dürfen nicht vergessen an dieser Stelle, der Sohn soll in der Vergangenheit schon Probleme mit dem Vater wiederum gehabt haben und, das hat die Nachbarin gleich unmittelbar in den ersten Stunden erzählt, der Sohn wiederum soll mit der Mutter gestritten haben. Und wenn ich jetzt also nun höre, dass irgendwelche Tatwaffen beim Sohn versteckt worden sind, wir aber keine Anzeichen dafür sehen, dass der Sohn sich mit der Tochter gecampelt hat, nach dem Motto, hey, ich habe nichts damit zu tun, wie kannst du es wagen, mach deinen Dreck alleine, ja, dann würde ich mal sagen, zumindest hat der Sohn nicht zu lautstark protestiert, dass das offensichtlich bei ihm eben versteckt wird.
Ich nehme aber nicht an, dass das irgendwie hinterrücks bei ihm untergebracht worden ist. Da wäre es wichtig, dass man eben die Kinder vernimmt, dass man die zwei unterschiedlichen Storys vergleichen kann. Aber bis heute, laut unseres Wissens, eben nicht geschehen. Auch das verdächtig, auch das meiner Meinung nach untypisch. Und dann finden wir nochmal raus, wurden Blutspuren beseitigt. Ich muss ganz ehrlich sagen, daraus werde ich gar nicht schlau. Einerseits ist der Deal, der uns ja hier verklärt wird. Ja. Hör mal, ich werde nicht sagen, dass du es warst, wenn du mich einfach jetzt nur am Leben lässt. Okay? Aber das bedeutet doch nicht, dass du die Tatwaffen verstecken musst, wenn du ohnehin einfach nur sagen willst, die Tat ist zwar passiert, aber das Mädchen war es garantiert nicht. Also warum, wenn im Raum ohnehin schon steht, dass es zwar passiert ist und dass man aber von sich ablenken möchte, warum tut man jetzt noch irgendwelche Initiativen, um so zu tun, als wenn es nicht passiert sei?
Weil dafür ist ja die Vertuschung da. Wenn du schon den Deal hast, es lohnt gar nicht abzustreiten, dass es passiert ist. Dicker, das Schiff ist abgesegelt, aber ich garantiere dir, wenn du mich am Leben lässt, sage ich, es war jemand anderes. Warum dann überhaupt noch die Tat vertuschen wollen? Ja, das ist eben schon sehr eigenartig. Kommt noch mehr? Nein, nein, ich dachte einfach nur, es ist wie in so vielen Fällen, wie bei vielen Attentaten, die wir ja auch schon gemeinsam besprochen haben oder die du auch alleine besprochen hast,
man darf eigentlich nicht den Teppich hochheben, den Informationsteppich, weil sobald man den hochhebt, merkt man, es ist doch ein Flickenteppich und manchmal ist unter diesem Flickenteppich ja Ja, ein Dreck drin, wo man sagt, oh, hätte ich das mal lieber nicht gesehen. Und das befürchte ich, dass es hier in diesem Fall ähnlich ist. Je länger man sich damit beschäftigt, desto mehr wird daraus kommen, dass da irgendetwas faul ist. Ja, und da, liebe Freunde, gibt es wirklich unterschiedliche Lesarten. Und sogar das Opfer kann dann auf eine bestimmte Art und Weise, zumindest rein spekulativ, ein Täter sein.
Einfach nur, weil so viele Diskrepanzen im Raum stehen, die überhaupt keinen Sinn machen. Vergesst nicht, das ist ja alles die einseitige Erzählung der Mutter, die gemeint hat, ja, sie ist definitiv eben das Opfer und verstrickt sich jetzt hier aber unnotwendigerweise, sie ist nachweislich die, die verletzt worden ist, in diese komischen Widersprüche, die rein logisch zumindest also hinterfragenswert sind. Blutspuren sind also beseitigt worden. Nach Bildinformationen kam es bereits diesem Sommer, darüber haben wir gerade gesprochen, zu einer Auseinandersetzung zwischen der Mutter und der Tochter.
Zusätzlich wissen wir auch, von häuslicher Gewalt ist die Rede und von einem Messer. Auch mit dem Sohn soll es immer wieder zu Spannungen eben gekommen sein. Auch das im Übrigen suggeriert, beide werden vermutlich in irgendeiner Form vielleicht daran beteiligt gewesen sein. Zumindest kann ich mir nicht vorstellen, dass man jemanden über Stunden im Keller foltern kann und der andere liegt oben und schläft. Ich meine, keine Ahnung, nicht wenn man vorher gehört worden ist, dass man im Prinzip gestritten haben soll. Darum gibt es keinen Haftbefehl. Gut, man will offensichtlich nicht allzu genau herausfinden, was da passiert ist. Deshalb zieht man jedes Register, um die Kinder weiter freizulassen. Dass die Adoptivtochter in den Rettungsdienst alarmierte, wird als sogenannte Rücktritt von der Tat bewertet. Deshalb werde kein Haftbefehl beantragt. Beide Adoptivkinder sind inzwischen in der Obhut des Jugendamtes.
Gut. Und jetzt, Uwe, kommen wir zum heutigen Tag. Und der heutige Tag beginnt mit einem Video. Der Moment, wo wir uns unsere Kopfhörer reinstecken. Wir wollen auch mithören, was heute also in den Mainstream-Medien darüber kolportiert worden ist. Messerangriff auf die Bürgermeisterin. ... und bedrückende Details, die rund um die Messerattacke auf die Bürgermeisterin von Herdecke ans Licht kommen. Es wurde ihres Stalzer nach Informationen der Bild offenbar stundenlang im Keller ihres Hauses von ihrer 17-jährigen Adoptivtochter gefoltert. Mit einem Deospray und einem Feuerzeug soll das Mädchen versucht haben, ihre Mutter sogar anzuzünden.
Anschließend soll sie mit zwei Messern auf die 57-Jährige eingestochen haben. Insgesamt 13 Stichverletzungen stellte die Polizei fest. Das Motiv? Angebliche Rache. Die Teenagerin wählte später selbst offenbar den Notruf. Das wertet die Staatsanwaltschaft als Rücktritt von der Tat. Und aus diesem Grund wurde bisher auch kein Haftbefehl erlassen. Das Mädchen und auch ihr 15-jähriger Bruder befinden sich weiter in der Obhut des Jugendamtes. Uwe, im Übrigen, ist dir das aufgefallen? Das sind die ersten Aufnahmen des Mädchens.
Erstens, liebe Freunde, wir haben das hier auf dem Kanal schon mal besprochen, aber es wird inzwischen relativ offen darüber gesprochen und auch nicht mehr so sehr maskiert, dass der Junge schwarz ist. Nachdem sich ja die Bild-Zeitung große Mühe gegeben hat, sogar die letzten Hautfetzen in irgendeiner Form eben zu weißen. Und nachdem wir ja eigentlich nur dieses acht Jahre alte Video hatten von dem Mädchen, wer soll das denn bitte schön sonst sein, die hier geschwärzt wird? Ja, wer soll das sein? Das ist die große Frage. Also das ist jetzt ein dünner Arm oder der Arm eines dünnen Menschen.
Aber das ist von den Klamotten her nicht derselbe Junge. Also weil der Junge hat andere Klamotten an. Guck mal hier, der hat diesen blauen Umhang und die Person, die hier steht, es könnte die Tochter sein. Ich meine, ich sage mal so, liebe Zuschauer, in Abwesenheit von irgendwelchen anderen Bildern kann es sein, dass das das allererste ist. Es kann auch eine Nachbarin sein, machen wir uns nichts vor. Aber warum würde man eine Nachbarin jetzt einblenden bei diesem Beitrag? Vielleicht ist es tatsächlich die Tochter und dann wäre es das erste Mal, dass wir im Prinzip etwas von ihr mitbekommen.
Bruder befinden sich weiter in der Obhut des Jugendamtes. Und zugeschaltet ist mir nun der Strafverteidiger Adam Ahmed. Guten Tag, Herr Ahmed. Grüß Sie. Können Sie denn tatsächlich, ich meine, Sie kommen aus dem Fach, Sie sind der Experte, Sie sind Strafverteidiger. Können Sie nachvollziehen, warum die Staatsanwaltschaft tatsächlich, nach all diesen Details, die jetzt bekannt werden, keine Anklage erhebt? Also ich gönne jedem Beschuldigten so einen niedrigen Anlasstat, die dann entsprechend eingetaktet wird.
Das kann ich schlichtweg nicht nachvollziehen, weshalb hier kein Haftbefehl wegen versuchten Totschlags oder sogar versuchten Mordes erlassen wurde. Jetzt heißt es ja, die 17-Jährige habe den Notruf gewählt und damit habe sie im Prinzip die Tat abgebrochen. Aber offenbar hatte sie ihre Mutter zuvor stundenlang gefoltert. Also da muss doch jetzt die Staatsanwaltschaft doch einmal rangehen an diesem Fall. Es gibt ja schließlich auch ein Jugendstrafrecht. Klar, das würde bei der 17-Jährigen zählen, aber das reicht doch. Das reicht an sich. Die Frage ist, ob die Staatsanwaltschaft das Ganze als versuchten Totschlag oder versuchten Mord wertet.
Zunächst mal ist es so, versuchter Totschlag, jetzt mal gelindeformuliert, ist ja das Mindeste, was hier zunächst mal anzunehmen ist, bei mindestens 13 Messerstichen. Da spricht man als Strafrechtler auch von einem Vernichtungswillen, von einem absoluten Vernichtungswillen, von einer Übertötung, wenn es zu einer Vollendung gekommen wäre. Jetzt haben wir ja keine Vollendung, jetzt wurde hier ein entsprechender Notruf betätigt. Die juristische Fragestellung ist, haben wir hier einen strafbefreienden Rücktritt, ist hier sozusagen der Notruf freiwillig von der Täterin, von der 17-Jährigen gewählt worden?
Oder war das reines Kalkül? Das ist sozusagen die ganz entscheidende juristische Weichenstellung. Wir Juristen sprechen bei einer Nicht-Freiwilligkeit von einem subjektiv fehlgeschlagenen Versuch. Es spricht aufgrund der Vorgeschichte, die hier in dem Bericht ja schon erwähnt wurde, einiges dafür, dass das alles nur ein Täuschungsversuch war und damit nicht freiwillig und damit kein Rücktritt von diesem Versuch und damit am Ende des Tages zumindest ein Versuch der Totschlagung. Aber kein Rücktritt als Jurist. Weil eben die Freiwilligkeit gefehlt hat, die in dem Gesetzestext vorgeschrieben ist, damit man das eben als Rücktritt werten kann. Frei nach dem Wort, ich habe mich freiwillig, ohne jetzt genötigt zu sein, ohne unter Druck zu sein, entschieden, weil ich eingesehen habe, meinen Fehler, das jetzt der Sache Einhalt zu gebieten, um zu versuchen zu retten, was zu retten ist. So war zumindest die Meinung dieses Juristen.
Man muss doch aber die ganze Gemengelage nehmen. Jetzt haben wir diese Messerattacke gehabt. Jetzt haben wir diese Details, die immer mehr bekannt werden. Die Folterung tatsächlich der Mutter durch die 17-Jährige. Aber im Sommer gab es ja auch schon Vorfall. Das Jugendamt war involviert. Also offenbar gab es da erhebliche Beziehungsprobleme zwischen der Mutter und ihren beiden Adoptivkindern. Spielen die nicht auch in diesen Fall rein oder muss man das separat voneinander sehen nach dem Gesetz? Sie haben vollständig recht, es spielt alles mit rein. Das spricht ja alles dann am Ende des Tages für die Frage,
ob man über den Versuch des Tötungsdelikts hinaus sogar Mordmerkmale entsprechend bewertet. Aus meiner Sicht spricht vieles dafür. Es ist insgesamt eine vollständige Planung gewesen. Der Notruf ist ja nicht spontan gewählt worden. Es ist zumindest das naheliegende. Und wenn jetzt die Staatsanwaltschaft trotz all dem, was auf dem Tisch liegt, weiterhin sagt, das Jugendamt sei zuständig, was ja viele Nicht-Juristen, sag ich mal, nicht verstehen können. Könnten Ermittlungen eingeleitet werden, wenn eine außenstehende Person dann tatsächlich da Anzeige erhebt für diese Tat?
Also am Ende des Tages hat es die Staatsanwaltschaft nach meinem Verständnis schon auf dem Schirm. Ich denke, es wird entscheidend sein, ob das Justizministerium des Weisungsbefugtes im Hinblick auf die Staatsanwaltschaft aufgrund des nachvollziehbaren Drucks in der Öffentlichkeit, weil es schlichtweg niemand nachvollziehen kann, weder ein Profi noch ein Laie, dass man hier von Haus aus gleich davon ausgeht, dass hier nur eine gefährliche Körperverletzung vorliegt und ein Rücktritt erfüllt ist, dass hier das Justizministerium entsprechende Weisung,
erteilt. Ich denke, das wäre auch das richtige Maß der Dinge, dass man das entsprechend auf der Grundlage dann in den Blick nimmt, aber so wie sie jetzt ist, dass man gleich von vornherein das ausschließt, ist nicht nachvollziehbar, weder für ein Profi noch für ein Laien. Herr Ahmed, ich danke Ihnen für Ihre Expertise, die Erklärung und bliblablub, aber Uwe, ich muss ja jetzt sagen, ja, so trotz aller Brillen und so weiter dort vor Ort, die tappen ja im Dunkeln. Die sind ja noch nicht mal auf den Trichter gekommen, auf den du gekommen bist. Nein, weil einfach die natürlich jetzt rein formal juristisch denken. Und das ist ja auch durchaus deren Berufsbild. Also was sie hier jetzt im Grunde genommen bräuchten, wäre mal die Expertise nicht eines strafrechtlichen Anwalts, sondern was wir bräuchten, wäre die Expertise eines Familienpsychologen und Therapeuten und Kinderpsychologen.
Ja, also der uns mal erklärt, was in dieser Familie so schief gelaufen ist, dass mindestens eines der Kinder schwerst gewalttätig wurde. Ja, richtig. Und meine Vermutung leider Gottes an dieser Stelle ist, die Polizei will das gar nicht irgendwie groß thematisieren oder eben ermitteln und dankt in Anführungszeichen ihres Stalzer, dass diese Schutzversion, Schutzbehauptung irgendwie im Raum steht. selbst wenn die eigentlich rein logisch überhaupt keinen Sinn macht. Wie gesagt, wir haben es ja mehr oder minder hier jetzt schon, wie soll ich sagen, dementiert. Aber wenn jemand mit 13 Stichen sticht, dann bist du danach im Prinzip tot.
Dann dauert das auch gar nicht zwei bis drei Stunden. Und allein diese zwei Fakten müssten eigentlich dazu führen, dass jemand sagt, offensichtlich ist hier kein versuchter Totschlag, kein versuchter Mord im Raum, sondern irgendetwas anderes. Aber wenn etwas anderes im Raum steht, müsste ja die Öffentlichkeit fordern, ja was steht denn im Raum? Stattdessen fragen eben die Medien nur gezielt in eine Richtung und laden vermutlich auch gezielt noch solche Gäste ein, die diese Theorie bestätigen, damit die Öffentlichkeit fordert, was? Wir wollen eine noch härtere Bestrafung, weil garantiert ist nur die Mutter das Opfer. Aber die Sachlage gibt das eben nicht her, weil in Anführungszeichen wäre sie das Opfer,
jetzt ohne das falsch zu verstehen, liebe Freunde, dann wäre sie das Opfer. Aber nichtsdestotrotz, Uwe, sie zieht alle Register. Lister, diese Mainstream-Lesart soll unbedingt hängenbleiben in den Köpfen der Menschen. Und wie so oft, liebe Freunde, nichts Gedares wissen wir nicht, aber wir nähern uns langsam an irgendwie eine Sicht an, liebe Freunde, die uns helfen soll, ein Gesamtbild zu bekommen. Am Tag, und das ist jetzt wichtig, vor der Tat, ging die Frau Stalzer noch zur Polizei.
Bürgermeisterin bat um Hilfe, aber keiner half. Am Tag vor der Tat. Offenbar ahnte sie, dass etwas Schlimmes passieren könnte. Nur einen Tag vor dem brutalen Angriff auf die Herdecker Bürgermeisterin Iris Stalzer suchte die SPD-Politikerin die Polizeiwache in wetter Ruhe auf. Sie fühlte sich von ihrer Adoptivtochter bedroht und habe Angst um ihr Leben. Geholfen wurde ihr nicht. Jetzt liegt sie schwer verletzt im Krankenhaus.
Polizeisprecher Christoph Neuhaus bestätigt, es gab am Montag zweimal persönlichen Kontakt. Takt. Zweimal. Ein Vorgang wurde angelegt, das bedeutet einfach nur eine Akte eröffnet. Alle notwendigen Maßnahmen wurden getroffen. Also anders gesagt, die haben gar nichts getan. Nach Bildinformation ging es erneut um häusliche Gewalt. Erneut schon mehrfach, mehrfach soll Stalzer Konflikte mit ihrer Adoptivtochter gemeldet haben. Ihr Ehemann, ein Unternehmensberater, war zu diesem Zeitpunkt auf Geschäftsreise. Iris Stalzer, die erst am 28. September zur Bürgermeisterin von
Herdecke, Herdecke Entschuldigung, gewählt worden war, blieb mit beiden Adoptivkindern allein zu Hause. Mit beiden. In Todesangst angeblich, nachdem die Polizei mehrfach schon wusste, aus den Wochen und Monaten zuvor, dass gegen beide Vorerkenntnisse vorlagen. Sie fühlte sich von den Behörden im Stich gelassen. Es war nicht ihr erster Hilferuf. Bereits im Juni 25 hatte sich nach Bildinfos ein Brandbrief oder hatte sie einen Brandbrief an Polizei und Jugendamt geschrieben. Darin schilderte sie ihre Verzweiflung und dass sie sich von den Behörden im Stich gelassen
fühlte. Sie habe keine ausreichende eine Unterstützung bekommen, obwohl die Lage zu Hause immer bedrohlicher wurde. Wir haben die Beschwerde mit ihr erörtert und abschließend verarbeitet. Also quasi weggeheftet. Das haben die gemacht, die Jungs. Für die Polizei war der Hilferuf nur ein Vorgang. Was die Polizei am Montag lediglich als Vorgang anlegte, hätte ihres Stalzer am Dienstagmittag nur 24 Stunden später fast das Leben gekostet. Um 12.05 Uhr wählte die Adoptivtochter selbst den Notruf, behauptet, ihre Mutter sei von mehreren Männern überfallen und schwer verletzt worden. Retter
Da fanden die Bürgermeisterin blutüberströmend in einem Sessel im Wohnzimmer 13 Stichverletzungen im Oberkörper, Hämatome, Schädelbrüche. Stundenlang im Keller gefoltert. Im Krankenhaus sagte die Schwerverletzte später aus, dass ihre Adoptivtochter die Täterin sei. Das Mädchen soll versucht haben, mit Deospray und einem Feuerzeug Haare und Kleidung ihrer Adoptivmutter anzuzünden. Dann haben sie sie stundenlang im Keller gefoltert und schließlich mit zwei Messern traktiert aus Rache, weil sie sich im Gegensatz zum Adoptivsohn der Familie zurückgesetzt und benachteiligt gefühlt habe. Jetzt haben auch die die Information aus dem Fokus wiederum übernommen.
Immer wieder kam es zu heftigen Auseinandersetzungen. Bei der Durchsuchung des Hauses fanden die Polizisten ein Messer im Rucksack des Adoptivsohns sowie blutverschmierte Kleidung offenbar von der Schwester. Und dann kein Haftbefehl aufgrund eben des Rücktritts. Tja, Uwe, wie wertest du das, dass sie am Tag vorher noch Hilfe gesucht hat? Ja, also offensichtlich hat sich die Tat ja quasi angebahnt. Und ich sage mal so, die Frau Stalzer ist Rechtsanwältin, die Frau Stalzer ist Politikerin. Und wenn die, ich sage mal, sich die Blöße gibt, bei der Polizei anzurufen und sagt, ich werde von meiner eigenen Tochter lebensgefährlich bedroht, ich habe Angst um mein Leben,
Dann muss wirklich schon Holland in Not sein, denn eine Person, die jetzt so reputiert ist, die angesehen ist in dem Ort vermutlich, als Bürgermeisterin, ja sowieso ist sie ja bekannt, da ist das ein großes Risiko, so eine Information überhaupt an irgendjemand, zum Beispiel eine Behörde zu geben. Das heißt, die muss wirklich Angst gehabt haben und hat deswegen alles über Bord geworfen und quasi um Hilfe gerufen. Ja, allerdings, sage ich mal, als Rechtsanwältin sollte sie natürlich wissen, dass im deutschen Strafrecht niemand auf Verdacht tätig wird.
Sondern es muss erst mal die Tat geschehen. Also sie kann nicht hingehen und sagen, ich fühle mich bedroht. Viele Leute fühlen sich von irgendwem und von irgendetwas bedroht. So, da muss in Deutschland, nach meiner Kenntnis, erst mal etwas passieren und dann kommt die Polizei. sei. So, und dann mag es vielleicht für die spätere Straf-, oder für die spätere Verhandlung und ja, Strafbemessung von Bedeutung sein, dass das schon vorangekündigt
war, nach dem Motto, wir haben ja die Zeugenaussage der Mutter, ja, so, da mag das durchaus dann sein, aber jetzt rein vom polizeijuristischen Verwaltungsakt her denke ich, ist das völlig wurscht, ja. Ich müsste quasi, wenn ich jetzt bei einer laufenden Tat anrufe, wenn jetzt also ein Nachbar anruft und sagt bei der Frau Stalzer, da sticht die Tochter auf die Mutter ein, ja in dem Moment, da muss die Polizei sofort loslegen und jemanden da hinschicken. Aber wenn die Mutter sagt, ich habe Angst, dann sagt doch jeder, hören Sie mal auf, Sie sind eine erwachsene
Person, Sie sind Bürgermeisterin. Und es ist ihr leibliches Kind. Also es wird behandelt wie ein leibliches Kind. Genau, es wird behandelt wie ein leibliches Kind. Das ist nicht unser Problem, das regeln Sie bitte mal mal alleine. Trotz dessen, wie der richtigerweise Hinweis aus dem Chat kam, dass es in der Vergangenheit Fälle gegeben hat, nur weil es in der Vergangenheit Fälle gegeben hat, die halt eben entweder geahndet worden sind oder einfach zu den Akten gelegt worden sind, rechtfertigt das nicht ein Eingreifen der Polizei, zumindest so wie die Polizei sich da eben rausredet und
hat also offensichtlich, das muss man so sagen, wenn sie sagen, die haben den Vorgang bearbeitet, gar nichts getan. Genau. Überhaupt gar nichts. Im Akte angelegt. Ja, genau. Ich habe, wenn ich das so höre, einen Tag vorher, Uwe. Es ist einerseits, die eine Lesart ist die oberflächlich natürlich richtige, die korrekte, wie kann ich nur irgendetwas anderes denken, ja. Von wegen, mein Gott, was für ein Zufall. Einen Tag zuvor geht sie noch hin und lässt das zweimal aktenkundig machen, dass sie sich so bedroht gefühlt hat. Und man müsste ja auch hier sagen, natürlich ist sie das Opfer. Aber andererseits
sagen wir noch die ganze Zeit, Zufälle gibt es gar nicht. Nicht, wenn im Prinzip so eine, naja, irgendwie Tat im Raum stehend, die sich entweder der schon so lange angebahnt hat, oder aber die so eine große politische Brisanz hat. Und jetzt müssen wir mal die Kurve kriegen, aber ich glaube, den wichtigsten Teil davon müssen wir nur mit den Mitgliedern machen, weil das wird dann wirklich kontrovers. Glaubst du ihr das? Wir bleiben jetzt erstmal einfach hier. Glaubst du ihr das, dass der Zufall das so gewollt hat, dass sie einen Tag vorher dort vorständig geworden ist und unmittelbar am Tag darauf das passiert ist? Dass das ganz harmlos gewesen ist?
Also ich denke, dass hier eben der Racheakt damit zu tun hat, dass der Vater nicht abwesend war. Ja, so, weil... Nicht abwesend war, du meinst abwesend war. Entschuldigung, dass er abwesend war und quasi nicht jetzt irgendwie rettend hätte da eingreifen können. So, der war außer Haus, ja, im Ausland angeblich, so, und dementsprechend hatte jetzt die Tochter oder vielleicht Tochter und Bruder, wenn wir mal diesen Szenario andenken, quasi freie Hand und konnten jetzt machen, was sie wollten, wussten, dass innerhalb der Familie niemand der Mutter zu Hilfe kommt.
So, aber die Tatsache, dass das eben quasi angekündigt ist, heißt, dass dort also schon mindestens am Tag vorher diese Todesdrohungen so stark ausgesprochen wurden, laut dem, was jetzt aktenkundig geworden ist. So, und ja, was bedeutet das? Das bedeutet doch im Grunde genommen, dass man bei der Tochter, wenn diese Aussage der Mutter stimmt und die Polizeiakten korrekt sind, dann bedeutet das, dass die Tochter mit Vorsatz gehandelt hat.
Das stimmt. Vorsatz ist ja angesprochen worden bei der Pressekonferenz, erinnere dich zurück, und da hieß es, das spielt keine Rolle in diesem Fall, gefährliche Körperverletzung, das hat es im Gesetzestext implizit, irgendwie so hat sich der Staatsanwalt rausgeredet und hat die ganze Zeit versucht, diese Tat runterzuspielen, damit ja die Geschädigte, also die Frau Iris Stalzer, auch als Opfer rüberkommt, einerseits, aber ihre Kinder andererseits irgendwie noch in Schutz genommen würden. Aber wenn man jetzt wieder diese Lesart hier hat, widerspricht das nicht wiederum dieser Strategie, die sie gefahren hat? Weißt du, worauf ich hinaus möchte? Es wirkt fast so, als wenn man sich nicht geeinigt hätte, ja, welche Story wollen wir denn jetzt eigentlich fliegen?
Ja, und deswegen werden wir dann noch abwarten müssen. Wir sind jetzt einfach wieder an einem Element mehr, wo man sagt, da ist die Story, so wie sie bisher öffentlich kundgetan ist, die ist nicht rund. Und Geschichten, die nicht rund sind, sind auch nicht die Wahrheit. Das heißt, irgendwo stimmt da etwas nicht. Wir müssen nur die Augen aufhalten und gucken, wo jetzt neue Indizien kommen, aus denen man besser hochrechnen kann, was die Wahrheit sein könnte.
Aber so wie es uns erzählt wird, ist das von vorne bis hinten nicht rund. Ja, genau. Es gibt also nicht nur unterschiedliche Lesarten. Beide Lesarten sind gleichzeitig ein Stück weit zumindest fragwürdig, weil sie nicht schlüssig erzählt werden. Eine Sache ist vorgefallen, aber für keine Versionen von dem, was vorgefallen ist, wird eine schlüssige Geschichte erzählt. erzählt. Details beißen sich überall eben in den
Schwanz und da sind wir noch nicht mal bei dem, woran alle denken, was eventuell das Rache-Motiv gewesen sein soll. Ich persönlich bin im Verlauf unserer Sendung jetzt eben gerade auf noch einen zusätzlichen Trichter gekommen, weshalb ich explizit nachgefragt habe, dass diese ganze – ich will jetzt noch nicht sagen Kaskade, aber ich bin mir sicher, da kommt noch mehr auch morgen – von Darstellungen, wie sehr die Frau jetzt im Prinzip das Opfer ist, die Frau Stalzer, Dass das Teil einer zusätzlichen Kampagne sein könnte, um von etwas anderem eben nochmal abzulenken. Und darüber müssen wir reden im Bonusteil, werte Zuschauer. Ihr habt es gemerkt, wie lange waren wir mit euch auf Sendung? Wir sind ja früher live gegangen als sonst.
Also wir haben wirklich das Ad Nauseam, sagt der Endländer, so weit wie auch irgendwie möglich, ja, bereits jetzt hier vordiskutiert und um den heißen Brei herumgetanzt, ohne das zu sagen, woran wir alle denken. Das tut uns leid, aber das liegt halt eben auch daran, dass YouTube eine öffentliche Plattform ist und die anderen ja auch, ja, die vielen Gaming-Channels, bei denen wir mitlaufen, bei denen, sag ich mal, so etwas wie die ungeschönte Wahrheit ein wenig zu wahr sein könnte. Wer das aber mit uns unter Erwachsenen im Late-Night-Programm ohne Hemmungen, ohne Filter besprechen möchte, den bitten wir Kanalmitglied zu werden.
Wir sehen gerade Kikli, wie heißt der Name? Kikli? Kliki? Klickli? Was ist denn das für ein Name? Klickli? Ist schon gerade Kanalmitglied geworden. Vielen herzlichen Dank dafür. Alle anderen können das ebenfalls tun. Wir werden wieder eine Funktion bemühen, die es uns hier als Creator unglaublich einfach macht, direkt im Prinzip in den nächsten Stream zu wechseln. Und das ist, dass wir von hier in den nächsten Stream, den Bonus-Stream unmittelbar wechseln mit den Kanalmitgliedern ohne Unterbrechung. Für die geht es direkt weiter. Dazu muss ich einfach nur den Countdown starten und die werden sofort rübergezogen in den neuen Stream.
Alle anderen, die im öffentlichen Teil, die haben eben den Countdown lang Zeit, sich zu entscheiden, ob sie ebenfalls Mitglieder werden, um mit uns zusammen eben immer wachsenden Teil im Late-Night-Bereich darüber zu diskutieren. Und während ich das vorbereite, erklärt euch der Uwe noch einmal, was die Vorzüge sind einer Kanalmitgliedschaft und ob die sich eben in diesem Fall lohnt. Ja, Kanalmitgliedschaft ist ganz interessant, weil dort wird außerhalb der öffentlichen Kommunikationsbeschränkungsregeln gesprochen, eben wie Eli sagte, unter Erwachsenen.
Das heißt nicht, dass dort illegale Dinge geredet werden. Das nicht. Nicht im Sinne des Strafrechtes, aber im Sinne vielleicht der Community-Regeln von YouTube, die ja doch manchmal ein bisschen sehr pingelig sind. Und insofern, da kann man mal reden und teilweise sind ja dann auch Mitglieder aus der Community von Eli, die eben die Kanalmitgliedschaft gebucht haben. Die können dann teilweise, wenn sie wollen, in den Zoom-Stream mit reinkommen.
Ja, das muss man mal schauen, wie wir das heute regeln. Auf jeden Fall, wir können Dinge, Informationen und Gedanken ausgetauscht werden in einer Art und Weise, wie wir das in öffentlichen Sendungen einfach unmöglich machen können. So, und es lohnt daher auf jeden Fall, mindestens da mal reinzuriechen, das mal für ein, zwei, drei Monate zu buchen und auch, ja, den Vorteil zu genießen, die ganzen Sendungen, die dort schon sind, da mal reinzuschnuppern, ja. Und dann wird man feststellen, es gibt manche Sendungen, die gehen vier, fünf, sechs Stunden lang, ja.
So, und da sitzen die Teilnehmer bis nachts um zwei oder um drei und dann sagt man, oh, willst du so lange sitzen? Ja, weil es so spannend ist, nicht weil es so langweilig ist, ja. Ja, so, weil es so spannend ist, weil Leute was zu sagen haben, die in irgendeiner Weise betroffen sind, die in irgendeiner Weise was dazu beitragen können, wo Menschen, die sonst nur Zuschauer sind, plötzlich zu Akteuren werden. Ja, also das ist wirklich ein spannendes Konzept. Ich will jetzt nicht für Kaffeewerbung machen, ja, und auch nicht für ein Haarspray oder ähnliches, sondern ich kann nur sagen, probiert es einfach mal aus.
499 mal ein zwei monate probieren kann nicht schaden ja also so viel muss immer sein denn alles andere ist ja sonst kostenlos so aber ist das was kostenlos ist auch immer das beste eine frage wie sagst du für einen freund ich frage jetzt auch mal für einen freund ist alles was kostenloses gutes oder ist es nicht so dass die dinge die wertvoll sind auch besonders kostspielig sind diamanten gibt es kostenlos ferraris gibt es kostenlos alles gibt es kostenlos. Und 4,99
ist zu viel. Glaubt mir doch nicht im Ernst. Also, nix für ran. Kanal-Mitgliedschaft buchen und dann geht es dann gleich weiter nach der Pause. Richtig. Kurt Fischer ist gerade Kanal-Mitglied geworden. Ich bin mir sicher, der schaut auch gleich mit rein. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf ihn jedes Mal, wenn er sich zu uns schaltet. Dann wird das ein Highlight und ich habe das aus dem Augenblick gerade gesehen. Auch Benning Benningmeier. Also, eure Namen sind wirklich klasse. Vielen herzlichen Dank dafür. Ich bin mir sicher, das wird noch ein langer Abend. Es wird ein spannender Abend und, Uwe, es wird auch ein kontroverser Abend, weil wir müssen wirklich in die Abgründe gehen und wir haben auch heute im Tagesverlauf ein bisschen recherchiert über die vielen unterschiedlichen anderen Fälle, die stattfinden dort in der gesamten Region, muss man leider Gottes sagen.
Und das Problem ist auch kein neuartiges, sondern teilweise jahrzehntelang alt, was im Raum steht. Also insofern Annette aus Sachsen ist ebenfalls mit dabei. Also insofern, das kann ja eigentlich nur super werden. Gut, wir haben einen Countdown, der mitläuft. Wie gesagt, ich erkläre noch einmal die Vorgehensweise. Es geht dann unmittelbar weiter. Zwei Minuten und zehn Sekunden habt ihr noch im öffentlichen Teil, uns jetzt hier noch zu lauschen. Ansonsten, wie gesagt, wenn ihr schon Cannabidealer seid, müsst ihr, also ihr könnt jetzt die Pipi-Pause machen, weil es geht dann unmittelbar weiter.
Ja, nicht auf Ex hier, dann bin ich ja gleich... Wodka, liebe Freunde. EWO ist auch gerade Kanalmitglied geworden. Worauf ich hinaus möchte, liebe Freunde, ist, wir machen wirklich auf jeden Fall kontrovers, wir machen lange, wir machen spannend, wir machen heute ohne Filter. Und wir würden auch gerne von euch hören, weil oft ist es auch so, dass gerade an dieser Stelle die Community eben zum Tragen kommt. Oder wie ich sage, die Zermunity. Uwe, genau, macht mal sein Ding. Denn ihr wisst mehr, als was wir wissen. Und fairerweise habe ich dieses ganze Thema, was wie ein rosa Elefant im Raum steht, natürlich über Jahre auf meinem Kanal, wie soll ich sagen, ein bisschen halt vernachlässigt.
weil es passiert so viel es sind so viele Ungerechtigkeiten Kriege passieren und und und und ich gebe mir jetzt aber Mühe einiges nachzuholen und wir werden das heute versuchen ganzheitlich zu machen und gerne eben auch mit euch Sabine Struck ist ebenfalls gerade dazu gekommen also insofern kann ja nur klasse sein ihr habt eine Minute noch Zeit und dann geht es unmittelbar weiter, wenn ihr bereits schon Kanalmitglieder seid, braucht ihr nichts zu tun, einfach nur dran zu bleiben es geht unmittelbar weiter, ihr müsst nichts klicken Ein neuer Stream wird angelegt und ihr seid direkt schon mit drin.
Alle anderen, ihr seht ja, da ist ein Stream, der heißt genauso wie dieser jetzt hier. Aber er wird Kanalmitglieder exklusiv sein. Und sobald ihr die Kanalmitgliedschaft gebucht habt, könnt ihr dann entsprechend dazukommen, um das ebenfalls euch anzuschauen. Herr Uwe, sollte man sein Mikro ausschalten? Ja, das hättet ihr eben vorher sagen sollen, bevor er abgehauen ist. Jetzt hat er das natürlich mitgenommen. Ich kann natürlich nur hier im OBS alle Mikrofone muten, aber dann hört er mich auch nicht mehr. Also 17 Sekunden noch und dann sind wir durch mit der Nummer und ich schalte dann auch im Nachgang auch auf allen anderen Plattformen, die mitlaufen aus, also sowohl auf Facebook als auch Crowdbunker, als auch D-Live, als auch X und so weiter und so fort, ist gleich Schicht im Schacht, 3, 2, 1, bis gleich.
So, damit sollten wir raus sein, liebe Zuschauer. Und ich möchte den Stream auch gleich eben beenden. Auf all den anderen Plattformen, wo wir gerade noch mitlaufen. Ihr habt nochmal einen ganz kurzen Moment Zeit, rüber zu kommen. Auf YouTube, auf meinen Kanal eTVC, auf DWKS wird auch gleich abgeschaltet. Uwe hat diese Kanalmitglieder-exklusive Version eben nicht. Und ich glaube, man kann sie auch nicht in Kollaboration zusammen auf zwei Kanälen gleichzeitig aktivieren. Aber wie dem auch sei, ja, es ist, was es ist.
Und ich hoffe, dass wir das dennoch hinbekommen. Okay, ich sehe hier gerade, der Keyframe-Intervall war ganz falsch eingestellt, weil wir bei Uwes OBS sind. Ihr könnt mir ja mal schreiben, ob wir trotz dessen die ganze Zeit gut zu hören und zu verstehen waren. Gut, nach zwei Stunden Stream ist das ein bisschen müßig, aber nichtsdestotrotz. Ich will einfach nur sagen, im Bonusteil aller spätestens werden wir das definitiv kontrollieren und korrigieren. Gut, also ich schalte überall sonst ab und es geht jetzt weiter auf ETVC, beziehungsweise halt eben auf YouTube, auf ET Video Content.
So, wer jetzt schon dort ist, der muss nirgendwo mehr hingehen. Ihr seid schon an einem richtigen Ort. Und alle anderen schalte ich jetzt reihenweise ab. Vielen herzlichen Dank auch an die D-Live, Samunity, Beanabee, Wildjack, Banshee und sonst keiner. Das sind die, die ich im Chat sehe. Dankeschön. Und ganz zuletzt auch die DWKS-Zuschauer, vielen herzlichen Dank, dass ihr auch beim Uwe da seid und abonniert und grundsätzlich auch für uns beide ein Ohr habt.
Tschüss!
Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Messerattentat | Tochter als mutmaßliche Täterin“, Die Welt Klar Sehen, 11.10.2025.
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Uwe Loose bespricht mit Eli in einem Livestream neue Details zum Messerangriff auf die Herdecker Bürgermeisterin Iris Stalzer und ordnet ihn zusammen mit zwei Gewalttaten vom Sendetag in Bollschweil und Gießen ein.
