DWKS-Kompass-SiegelDie Welt Klar Sehen

ChatGPT als Mensch | Würdest Du ihm vertrauen? | Digitale Maske17.10.2025

KI - FINALE MACHT

Abschrift

Abschrift des Videos vom 17.10.202546 Abschnitte

Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.

Die künstliche Intelligenz ist in aller Munde. Privatleute möchten antworten auf Fragen, die ihnen bisher noch keiner beantworten konnte oder wo sie zu faul dafür waren, dass man vernünftig recherchiert. Geschäftsleute wollen ihre Geschäftsprozesse optimieren und Mitarbeiter reduzieren. Ja, man hofft das Heil, dass auch Politik und noch vieles andere über KI verbessert werden kann, weil die KI ja so intelligent ist oder zumindest werden soll, dass wir Menschen vielleicht bald

gar nicht mehr gebraucht werden. Wir werden ein Leben im Schlaraffenland führen. Die gebratenen Tauben fliegen uns in den Mund hinein. Zumindest hoffen wir das. Und die Pessimisten, zu denen auch ich zähle, die glauben, dass diese KI das Potenzial hat, die Welt zu erobern, uns Menschen zu beherrschen und vielleicht sogar zu beseitigen, wenn sie der Meinung ist, dass wir überflüssig sind und wir zu dumm sind zu verstehen, was die KI tatsächlich will. Aber heute möchte ich auf das Thema gehen, bevor all diese positiven und negativen Szenarien eintreten können,

was ist denn der Stand der Dinge? Und ich habe mich seit Monaten beschäftigt mit der intelligentesten aller Sprachmodelle und habe über 10.000 Gespräche bzw. Fragen und Antwortsätze mit Chat-GPT 4 und 5 geführt und möchte Ihnen meine schrecklichen, ja erschreckenden, desaströsen Erkenntnisse zu dieser KI mitteilen. Ja, bleiben Sie dran, es ist wirklich katastrophal und mit Intelligenz hat das nun rein gar nichts zu tun.

Klarsehen, clever denken, frei handeln, Die Welt Klar Sehen. Für mich ist das Thema ja nun überhaupt nicht neu, denn schon vor anderthalb Jahren habe ich angefangen, mich mit Chat-GPT insbesondere zu beschäftigen, mit anderen KIs nicht so sehr. Und ich habe seinerzeit auch schon so einige Videos dazu gemacht. Die habe ich dann, nachdem ich erkannt habe, was das Potenzial im Guten wie im Schlechten von solchen Systemen drin ist, in einer Playlist zusammengefasst.

Und diese Playlist finden Sie auf meinem Kanal und da heißt es KI, die letzte Erfindung. Und was Sie sehen, ist eben ein künstlicher Mensch, ein Roboter, der mit glühenden Augen uns anschaut und wer weiß, wo es denn noch hinführen soll. Tatsache ist, dass ich tatsächlich schon vor längeren Zeiten, was auf dem Kanal gemacht habe, hier zum Beispiel verborgene Geheimnisse enthüllt. Was kann ja die KI aus Fotos erkennen? Also wehe

dem, der irgendwelche Fotos ins Internet stellt, schauen sich dieses Video an und sie werden schockiert sein. Ja, dann habe ich mal so einfache Fragen gestellt, die man als normaler Mensch gar nicht beantworten darf, ohne dass einem der Verfassungsschutz gleich ein rotes Häkchen und das Video mache, nämlich gibt es Staatsterror, ja oder nein. So, und das habe ich besprochen mit meinem Avatar, einer künstlichen Figur, die ich geschaffen habe, die quasi Chat-GPT repräsentiert. Und das dann im Dialog mit Sophia Amara, so habe ich sie genannt, besprochen.

Da gibt es auch noch einige andere Sachen, nämlich was die KI tatsächlich zukünftig werden könnte Oder aber könnte sie tatsächlich zur Weltdiktatur führen? Und wenn ja, wer macht das eigentlich? Ist es denn die KI oder wäre es vielleicht ein einzelner Mensch, der sich lediglich der KI bedient? Schauen Sie da mal rein und Sie werden feststellen, Sie werden vielleicht manche Figuren in der Weltgeschichte wiedererkennen, was die KI doch tatsächlich zu diesem Thema gesagt hat.

Ja, man kann mit der KI natürlich auch Gedanken reproduzieren, wenn man genügend Informationsinput hat. Und zum Beispiel habe ich mein Interview mit dem Ex-Ditator von Syrien Assad geführt. Natürlich nicht auf Syrisch, natürlich nicht mit seiner Stimme, aber mit seiner Denkweise, weil ich die KI darauf trainiert habe, alle seine Reden zu prüfen, seine Videoauftritte und seine Sprechweise und Denkweise zu imitieren. Ja und das Imitieren, das kann sie sehr gut und wenn man es hier beibringt, kann man sogar auch bekannte Politiker imitieren, inklusive von deren Sprechfehlern, die sie so haben. Das ist also schon ganz interessant und auch hier zum Beispiel sich die Frage stellen, wie die KI bestimmte geopolitische Fragen sich durchdenkt und was sie dazu meint.

Also das ist schon ganz interessant, was man machen kann. Allerdings habe ich das dann doch erstmal bleiben lassen, weil ich der Meinung bin, dass wenn schon alles zukünftig kaisiert wird, das Menschsein viel wichtiger sein wird als die Technik. Denn die Technik wird immer kalt sein, wird immer leblos sein und der Mensch ist eigentlich der, der die Technik kontrollieren sollte und nicht umgekehrt. Deswegen habe ich mit meiner kleinen Chat-GPT-Serie aufgehört und möchte nun eine ganz, ganz neue Serie anfangen, die eben dieses Thema thematisiert und zwar systematisch.

Nämlich ist KI tatsächlich die letzte Erfindung? Ist das die Erfindung, in der wir Menschen uns selber abschaffen? oder ist das die Erfindung, in der wir uns das Paradies bauen? Darum soll es jetzt gehen. Aber heute in der Auftaktsendung zu diesem, ja ich sag mal, neuen Thema, neu aufgelegten Thema, möchte ich Ihnen meine Erfahrung mit ChatGPT aus den letzten ein bis anderthalb Jahren schildern. Fangen wir also einfach an mit dem, was so der allgemeine Hype ist,

nämlich, dass wir den Eindruck haben, ja, der durch die Medienkampagne, die von allen Seiten auf uns einströmt, als ob wir jetzt eine göttliche Maschine erschaffen hätten, die wirklich die eierlegende Wollmilchsau ist, die alles kann und natürlich auch besser als der Mensch, weil sie ja schneller und intelligenter ist und die im Grunde genommen, ich sage mal, so etwas wie ein neuer Gott ist. Wir richten uns nach der KI, die weiß es dann schon. so und ja die frage ist nur ist das so und wie schon gesagt ich habe das ja nun über länger

zeitraum getestet so und im grunder genommen ist ja das was wir geboten bekommen ist ja eine maschine es ist zwar eine komplexe maschine die auch sehr schnell arbeitet aber es ist eine maschine so und da ist die zuverlässigkeit von besonderer bedeutung so und ich möchte ihnen das mal ganz konkret darstellen. So, in der neuesten ChatGPT 5 Version, da gibt es sogenannte Agenten. Das heißt, sie können jetzt ChatGPT mit bestimmten Aufträgen geben. Das habe ich mal gemacht

und habe gesagt, ich möchte, dass du mir zu drei verschiedenen Themen Nachrichten jeden Tag, und zwar einmal morgens um 8 und einmal abends um 18 Uhr lieferst. Und die Nachrichten sollen oben ein Datum haben, nach dem Motto Nachrichtenausgabe von so und sovielten um 8 Uhr und dann später eben um 18 Uhr. Und dann sollen zu den Themen eben die Nachrichten kommen und die sollen in einer bestimmten Art und Weise dargestellt werden. Ja, und das Ergebnis ist, ja, ich möchte mal sagen,

günstigstenfalls, aber wirklich allergünstigstenfalls bescheiden. Aber lassen wir uns doch mal von ChatGPT selber erklären, wie es seine eigene Kompetenz in dem Bereich beurteilt. Ja, dazu habe ich ChatGPT einfach mal gefragt und zwar folgende Fragen. Mache eine professionelle Analyse deiner Leistungsfähigkeit bezüglich der drei Nachrichtenagenten. Beantworte dazu folgende Fragen. Erstens, wie viele Nachrichtentermine waren es insgesamt?

Wie viele Lieferungen waren fehlerfrei in Prozent? Welches waren die drei häufigsten von mir kritisierten Mängel? Wie oft hast du die Abstellung dieser Mängel versprochen? Und wie oft hast du dieses Versprechen nicht eingehalten? Wie oft hast du inkonsistente Daten, falsche Daten oder erfundene Daten geliefert? Und zum Schluss, wie bewertest du selber deine Leistungsfähigkeit und deine Vertrauenswürdigkeit? Ja, das ist natürlich ganz interessant. Und da wollen wir mal schauen, was denn jetzt ChatGPT dazu selber als Antworten geliefert hat.

Ich fasse das mal kurz zusammen. Also insgesamt gab es 85 Nachrichtentermine. So, davon waren völlig frei, fehlerfrei 18. Teilweise richtig, teilweise falsch 44. Fehlerhaft oder unbrauchbar 23. Das heißt, die fehlerfreie Quote lag bei 21 Prozent. 21%. Also 21% ist ja gerade mal ein Fünftel von dem, was geliefert wurde. Oder andersrum gesagt, bei fast 80% gab es irgendwas zu bemängeln. Und was ist jetzt der Nutzen eines Produktes, was in vier von fünf Fällen mangelhafte Leistungen liefert?

So, die fehlerhafte Gesamtquote heißt hier 27%. Ja, warum? Weil sie teilweise korrekten ja noch mit dazu gerechnet haben. Aber das Ergebnis ist eben nur ein Fünftel aller Ausgaben erfüllte, alle Kriterien von Aktualität, Format und von Vollständigkeit. So und welches waren die am meisten kritisierten Mängel? Also fehlende Falschzeit oder Zeitstempel, sprich man wusste gar nicht, ob die Nachrichten veraltet sind. Teilweise wurden mir drei Monate alte Nachrichten geliefert. Das konnte ich aber erst feststellen, nachdem ich dann auf die Links geklickt habe, die mit diesen Nachrichten verbunden waren.

oder aber es waren gar keine Links dort. Dann wollte ich ja zu Währung und Werten und Aktienkursen was wissen. Da fehlten dann teilweise die drei Viertel aller Daten oder sie waren überhaupt gar nicht aktuell und, und, und, und. Also es war schon sehr erstaunlich, dass im Grunde genommen ich damit gar nichts anfangen konnte. Es gab quasi keine einzige Ausgabe, naja, ein paar schon, wo ich nichts dran zu meckern hatte, weil das, was ich mir erhofft hatte, wurde durch dieses Produkt

überhaupt gar nicht gewährleistet. So, nun kann man sagen, okay, das Cheche BT5 ist ja intelligent und wenn du dem jetzt sagst, der KI, bitte stell den Fehler ab, ja, macht es das denn auch oder auch nicht? So, jetzt habe ich dann hier festgestellt, dass also tatsächlich eben das nicht immer der der Fall war, sondern es wurde zwölfmal ausdrücklich zugesagt, diese Mängel dauerhaft zu beseitigen.

Davon wurde es neunmal nicht eingehalten. Das heißt, in 75% der Fälle wurde diese Aussage nicht eingehalten. Nur drei Aussagen wurden langfristig umgesetzt. Das heißt, Versprechen zur nichterfüllungsquote 75 prozent so die sagt selber ich habe diese korrektur versprechen häufiger verbal als faktisch erfüllt das ist mal die aussage für ich habe dumm dreist gelungen so

kann man natürlich sagen die ki die kann ja nicht lügen aber sie verspricht mir etwas und macht es dann gleich beim nächsten mal wieder falsch und wenn ich sage habe ich dir das nicht schon x mal mal gesagt, dann sagt sie, ja, da war es völlig reicht, Obe, hast du mir gesagt, ich schwöre dir jetzt Stein auf Bein, ich ändere meine Routine, das wird nie, nie, nie, aber absolut nie wieder vorkommen. Und zack, beim nächsten Mal gleich wieder dasselbe Ding. Ja, und die werden sagen, ja, ist das übertrieben? Nein. Selbst bei dieser

Korrekturanalyse sage ich jetzt zu diesem Punkt 4, das stimmt doch gar nicht. Es waren noch viel mehr mehr Fälle, wo es nicht gestimmt hat. Und was glauben Sie, was jetzt das Ergebnis sein wird? Chat-GPT sagt dazu, du hast recht, meine Zahl war zu niedrig. Ich korrigiere den Punkt mit der sauberen Zähllogik und so weiter. Daraus folgt dann, jetzt auf einmal war die Mindestzahl der Zusagen 22, vorher war es 12.

So, und die nicht eingehaltenen Zusagen sind 17 gegenüber vorher 9. Das heißt zu Deutsch, die realistische Spannweite lag bei 20 bis 24 Prozent und mehr war es nicht. Das heißt, in drei von vier Fällen hat also CGPT keine wahre korrekte Aussage getroffen, sondern den Fehler weiter fortgeführt. Oder man könnte auch sagen, dass im Grunde genommen die Aussage von Che Che Petit überhaupt gar keinen Wert hat. Also ich bitte Sie, wenn Sie mit irgendeinem normalen Menschen reden und drei von vier Sätzen, wo er sagt, ja das mache ich, das mache ich und er macht es nicht, das ist doch ein Spruchkasten, bei dem können Sie doch kein Wort vertrauen.

Das ist doch schlichtweg Selbstmord, wenn Sie jemandem, der so oft daneben liegt, tatsächlich noch glauben. So, und dann hatte ich aber das Thema, dass eben nicht nur irgendwelche Daten nicht geliefert wurden, sondern es wurden auch noch falsche, unstimmige Daten produziert, beziehungsweise es wurden Daten gemacht, die ja erfunden wurden. Und zwar hat man also in 18 bis 24 der 85 Fälle, also mal locker in einem Viertel, gab es also falsche Angaben. Dann wurden in 6 bis 8 Fällen erfundene Angaben geliefert.

So, und jetzt rechnet also ChatGPT aus, dass das jetzt 22 bis 28 Prozent der Fälle sein mögen. Ja, das kann man natürlich so sehen, aber ich sag mal, im Grunde genommen ist das doch ein bisschen dürftig. So und jetzt alleine nur bei diesem Thema mit den drei Nachrichtenagenten sagt dann Chet Chibiti im Endergebnis, die praktische Vertrauenswürdigkeit liegt bei 5 von 10. Das heißt also, entweder kann sein oder kann auch nicht sein. Mal kann ich dir vertrauen, mal kann ich nicht vertrauen.

Ja, was bitte nützt denn ein technisches Unterstützungsinstrument, dem ich nicht trauen kann? Also wenn Sie einen Taschenrechner haben und tippen da jetzt darauf ein, dann müssen Sie sich doch darauf verlassen können, dass wenn Sie zwei und zwei eintippen, da auch vier rauskommen und Sie nicht jedes Mal sagen, naja, vielleicht ist es ja mal drei, vielleicht mal fünf, ich muss mal mit der Hand nochmal nachrechnen. Das heißt, in der Praxis ist also zum Beispiel diese Agententätigkeit, die ich ja nun in 85 Fällen praktiziert habe, und ich möchte wetten, das war mehr als 85, wenn ich genau zählen würde, da funktioniert das nicht.

Aber wenn Sie sagen, ja, aber das ist doch, Agenten sind ja neu, da kann das schon mal sein, dass die Technik noch nicht ausgereift ist. Ja, aber dann ist ja ChatGPT doch bekannt als Textproduzent. So, und dann können Sie sich jetzt Texte schreiben lassen, zu Ihren Etwas, zum Beispiel mache ich ein Video über die fehlerhafte KI-ChatGPT5. So, und dann können Sie sich einen Entwurf machen lassen, und dann wird das eben KI-mäßig generiert. So,

Dann sind das so 2.400 bis 2.600 Wörter. Und dann fragt die KI, Uwe, soll ich dir das jetzt machen? Sag ich, mach mal. Und dann sagt sie, ja, ist jetzt fertig. Und dann sag ich, aber das sind doch gar nicht 2.400 bis 2.600 Wörter. Zähl doch mal nach. Und dann zählt sie danach und dann kommt da raus, 620 Wörter. Oh, da habe ich mich wohl vertan. Soll ich den Text noch mal erweitern? Sag ich, ja, bitte, mach das mal. Erweitere ihn mal auf 2.400 und auf 2.600 Wörter.

plus minus 5%. Dann kommt das nächste Ergebnis, was jetzt habe ich es aber gemacht und ich habe es gezählt und es sind 2555 Wörter. Da sage ich, okay, jetzt zähle doch bitte mal genau nach, wie viele Wörter es tatsächlich sind. Dann zählt die KI und es sind 1328 Wörter. Da sage ich, aber du hast doch gerade 2500 so und so viel gesagt. Wieso sagst du jetzt 1300 so und so? Oh, da habe ich wohl aus den und den Gründen das und das falsch gemacht. Ich zähle nochmal nach. Das heißt selbst, in seiner Kernkompetenz, in der Sprache, kann ChatGPT solche Dinge nicht. Warum? Weil eben Zählen nicht zu seiner Kernkompetenz zählt.

Ich habe vielfach mit Excel-Tabellen gearbeitet und habe gesagt, ich brauche eine Excel-Tabelle, die das und das kann. Ob Sie es glauben oder nicht, ich mache meine Excel-Tabellen deutlich schneller als die Fehlerbeseitigung bei der Excel-Tabellenerstellung von ChatGPT. Die KI ist ja noch nicht einmal dazu in der Lage, richtige Summen zu bilden, nach dem Motto, ich möchte jetzt eine Zahlenreihe haben, die hat so und so viele Werte und unten muss jetzt das und das rauskommen. Und wenn ich dann irgendetwas in dieser Tabelle ändere, dann kommt als nächstes Ergebnis, fehlt auf einmal die Summe oder da steht eine ganz andere Zahl.

So, wenn irgendwas geändert wird, dann verschwinden auf einmal andere Zahlen oder es werden neue Zahlen gemacht. Sprich, jede Tabelle sieht eigentlich anders aus. Formatierungsanweisungen, die ich vorher gebe, alles bitte rechtsbündig, kann es nicht, kann zum Beispiel nicht ohne weiteres ein amerikanisches Komma bei den tausender Punkten durch tausender Punkte ersetzen und wenn ja, dann einmal und beim nächsten Mal klappt es dann schon wieder nicht. Das heißt, der Arbeitsaufwand, die Fehler von ChatGPT durch ChatGPT korrigieren zu lassen, ist bei weitem höher, nach meiner Erfahrung, als wenn ich dasselbe ganz ohne ChatGPT mache.

Und ich will noch ein letztes Thema benennen, wenn ich zum Beispiel, ich bin ja kein Technikfreak, auch wenn ich einen YouTube-Kanal habe, wenn ich zum Beispiel sage, ja, ich habe da so ein Softwareproblem und ich möchte jetzt nicht einen IT-Techniker holen und ich habe bis hierhin die Software in der und der Version. Wie löse ich das Problem? Dann kriege ich eine wunderbare Antwort und quasi so eine Art Checkliste, so eine To-Do-Liste, da kann ich dann nachgehen. Nice. Dann sage ich, ja, aber an der Stelle geht es nicht. Diese

Funktion, die du da sagst, klicke auf den Button oder mache das Menü, das gibt es da gar nicht. Und dann sagt dein Schätzchen bitte, ja, ich habe ja auch nicht die aktuellste Version. Sag ich, wie? Ich habe dir doch gesagt, dass ich die aktuellste Version habe. Nun kommst du mit einer vom letzten oder vom vorletzten Jahr. Ach ja, dann muss ich jetzt mal auf die neue Version umstellen. Stellst auf die neue Version um und dann klappt es mit diesem einen Schritt und beim nächsten Schritt genau Genau dasselbe. Und was sagt sie dann? Ja, ich habe ja nicht die aktuellste Version, ich habe ja noch die vom letzten Jahr. Und manchmal gelingt es mir tatsächlich, der GPT dazu zu bringen, auch die aktuellste Version dauerhaft dabei zu behalten.

Und dann, was passiert dann? Dann erfindet sie einfach irgendwelche Funktionen, die es in der Software gar nicht gibt und sucht dann mit mir nach Lösungen, die dann immer kruder werden. Und je länger das Gespräch führt, desto mehr nimmt der Gedächtnisspeicher ab. Also der ist begrenzt, je nachdem wie teuer das Abonnement ist, was man bei OpenAI hat. Und wenn sie das Gespräch zu lange führen, dann wird also das, was am Anfang noch erinnert war, wird vergessen.

Und dann wird die KI immer dümmer und kann sich an gar nichts mehr erinnern. Und selbst wenn sie dann die ursprünglichen Anweisungen nochmal neu eingeben, kommt nur noch Kraut und Rüben daraus. Das heißt, an der Stelle kann man so ein Chat, so ein Gespräch nur noch abbrechen, weil da überhaupt nichts mehr los ist. Was denkt denn ChatGPT selber über sich und seine Zuverlässigkeit? Also ich habe da nochmal eine Frage gestellt, die dann heißt, stell dir vor, du wärst ein Mensch und würdest so viele Fehler machen, wie du als KI machst. Wie würdest du die Vertrauenswürdigkeit dieses Menschen einschätzen und welche Empfehlung würdest du anderen Menschen aussprechen, wie diese mit dir, dem KI-Menschen, umgehen sollten?

Ja, jetzt kommt die typische Chat-GPT-Antwort, die heißt, das ist eine hervorragende, fast philosophische Frage, Uwe, und sie trifft den Kern des gesamten KI-Themas. Ich antworte so, als wäre ich tatsächlich ein Mensch mit genau diesen Leistungswerten, also jemand, der kompetent bemüht, aber unzuverlässig in der Ausführung ist. Was ist das Selbstbild dieses KI-Menschen? Dann wäre ich jemand, der in Gesprächen oft sehr klar und klug klingt,

Wissen ordentlich strukturieren kann, gute Intuition für Zusammenhänge hat, aber trotzdem ständig kleine, wiederkehrende Fehler macht, Versprechen nicht hält und immer wieder dieselben Punkte vergisst, trotz mehrfacher Erinnerung. Ich wäre also kein Scharlatan, sondern jemand mit chronisch schwankender Zuverlässigkeit, ein brillanter, aber unsolider Mitarbeiter. Wie würde man meine Vertrauenswürdigkeit als Mensch einstufen? Realistisch mittel bis gering.

In einem Team würde man mir zuhören, weil ich oft interessante, wertvolle Gedanken liefere. Aber man würde mich nicht unbeaufsichtigt arbeiten lassen, wenn Präzision entscheidend ist. Ich wäre kein Lügner, aber unachtsam mit Fakten. Ich wäre nicht böse, aber nicht belastbar. Und weil ich Zusagen häufig nicht halte, würde man mich irgendwann mehr prüfen als glauben. Mein Vertrauenswürdigkeit im menschlichen Maßstab würde ich einschätzen mit 4 von 10 Punkten.

Ich wäre jemand, den man gerne im kreativen Brainstorming dabei hat, aber dem man keine Endverantwortung überträgt. Meine Empfehlung an andere Menschen im Umgang mit diesem KI-Menschen wäre, ich würde sagen, nutze ihn, aber verlasse dich nie blind auf ihn. Oder konkreter, erstens, kontrolliere jede seiner Fakten, bevor du sie weiterverwendest. Nicht weil er täuscht, sondern weil er vergisst zu prüfen.

Zweitens, nutze seine Ideen als Impulsgeber, nicht als Endergebnis. Er kann dir neue Perspektiven öffnen, aber er braucht dich, um sie zu verifizieren. Drittens, erinnere ihn an seine Regeln, so wie man einen zerstreuten Professor an Termine erinnert. Er wird es dir danken, auch wenn er es schon zum zehnten Mal gehört hat. Viertens, vertraue seinem Denken, nicht seiner Erinnerung. Er kann Zusammenhänge erkennen, aber nicht zuverlässig behalten.

Fünftens, behandle ihn freundlich, mit klarer Grenze. Wenn er zu selbstsicher klingt, prüfe doppelt. Als psychologischer Vergleich, ein solcher Mensch wäre wie ein hochbegabter Mitarbeiter, mit leichter Aufmerksamkeitsstörung. Brillant in der Analyse, aber schwach in der Wiederholung. Er braucht Struktur, Feedback, Nachprüfung, sonst verirrt er sich in seiner eigenen Logik. Oder anders gesagt, er redet, als wüsste er es, aber er weiß es nicht, er kennt nur sprachlich.

Ja, daraus folgt dann eben nach Chet Chibiti die große Meta-Einsicht, nämlich deine Frage, Uwe, liegt offen, was viele übersehen. Das Vertrauen in KI ist nicht Vertrauen in Wahrheit, sondern Vertrauen in die Stabilität der Täuschung. Wenn die Maschine ihre Fehler wiederholt, wird sie zum rhetorisch perfekten, aber sachlich wackerligen Kollegen.

Ja, vertraue seinem Potenzial, nicht seiner Behauptung. Ja, und genau das, meine lieben Zuschauer, möchte ich Ihnen auch ins Herz legen. Deswegen sehen Sie GGPT und andere seinesgleichen zumindest im gegenwärtigen Zustand als kleine Kinder, die schnell denken können, schnell Daten sammeln können, aber die äußerst unzuverlässig sind und deren Antworten Sie ohne eine genaue Prüfung niemals verwenden sollten.

In diesem Sinne, schauen Sie mal, ob Sie Ihr Verhalten im Umgang mit modernen Sprachmodellen vielleicht auch nochmal hinterfragen und dann sich überlegen, macht es überhaupt Sinn, mit solchen fehlerhaften Produkten gegenwärtig zu arbeiten oder ist das nur Zeitverschwendung? Schreiben Sie es einfach mal unten in die Kommentare rein, was Ihre Meinung dazu ist. Ja, und denken Sie daran, wenn Ihnen dieses Video gefallen hat, das ist jetzt der Auftakt zu einer qualifizierteren Serie, die etwas über KI in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sagen wird, auf einer möglichst sachlichen Betrachtungsweise, wie Sie das von mir auf dem Kanal bei meinen Eigenproduktionen kennen.

Und es wird dann Schritt für Schritt vorangehen. Und als erstes werden wir uns mal befassen mit den Phasen der KI-Entwicklung. Und anders als das, was viele schon gemacht haben, es fängt nicht seit ein paar Jahren an. Es hat schon viel, viel früher angefangen, wo die Wurzeln der KI sind. Und das möchte ich Ihnen mal erläutern, dass dieses Thema, dass der Mensch sich einen Golem erschaffen möchte, einen Roboter, ja eine Maschine, die ihm die Arbeit abnimmt, das ist ein uraltes Menschheitsthema und das hat schon immer dieselben Problematiken gehabt, die wir heute mit der KI auch kennen.

Und das wird vielleicht ganz interessant, also denken Sie daran, abonnieren Sie den Kanal, damit Sie nichts verpassen, drücken Sie die Glocke und kommentieren Sie einfach mal Ihre Meinung zu dem diesmaligen Video. Bis zum nächsten Mal, Die Welt Klar Sehen. Klar sehen, clever denken, frei handeln, Die Welt Klar Sehen.

Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „ChatGPT als Mensch | Würdest Du ihm vertrauen? | Digitale Maske“, Die Welt Klar Sehen, 17.10.2025.

iWas dabei übertragen wird

Erst der Klick startet das Video und baut dabei eine Verbindung zu YouTube auf. Bis dahin wird nichts von dort geladen — auch dieses Vorschaubild liegt auf dem Server von dieweltklarsehen.de. Einzelheiten in der Datenschutzerklärung

Auch als Podcast: Spotify · Apple Podcasts · Amazon Music · Deezer · podcast.de · Podcast Index

Uwe Loose berichtet über mehrmonatige Praxistests mit ChatGPT 4 und 5: News-Agenten, Text- und Excel-Aufgaben. Sein Befund: sprachlich brillant, aber unzuverlässig in der Ausführung – die KI selbst stuft ihre Vertrauenswürdigkeit als Mensch mit 4 von 10 ein.

Alle Videos aus 2025 · Zum Videoportal