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Demokratie Mythos | Was wir nie über Demokratie lernten | Demokratie-Irrtum02.11.2025

Deutschland allgemein

Abschrift

Abschrift des Videos vom 02.11.202569 Abschnitte

Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.

Die Deutschen haben als einen ihrer höchsten Werte die parlamentarische Demokratie. Aber sind wir tatsächlich in einer Demokratie? Was bedeutet Demokratie überhaupt? Und herrscht das Volk oder werden wir beherrscht? Und wenn ja, von wem? Auf welche Weise? Um diese Fragen zu klären, müssen wir natürlich mehrerlei Sachen wissen. Erstens, was bedeutet Demokratie? Wo kommt sie her? Und woran erkennt man, dass man vielleicht nicht in einer Demokratie ist? Und ist Demokratie, wenn man sie einmal hat, immer sicher oder könnte noch was anderes danach kommen, wenn ja, was?

Diese Fragen, die möchte ich heute mit Ihnen gemeinsam beantworten. Klarsehen, clever denken, frei handeln, Die Welt Klar Sehen. In der ersten Folge zum Thema, was ist Deutsch, hatte ich ja versprochen am Ende, dass wir uns dann mit der Sprache beschäftigen. Doch bevor wir dazu kommen, möchte ich noch ein Thema dazwischen schieben. Und damit Sie wissen, was auf Sie zukommt, es hat drei Teile. Der erste Teil ist die geschichtliche Entwicklung der Demokratie vom Altertum bis in die Gegenwart. Das sind so sieben Etappen, die werden wir uns mal ganz kurz angucken.

Dann Teil 2 ist, wie ist eigentlich in Deutschland die demokratische Entwicklung gewesen. Und Teil 3, da möchte ich mal auf ein System, was schon 2500 Jahre alt ist, die mit die platonische Staatsfolgelehre eingehen, wonach es so eine Art von System gibt, wie sich verschiedene Staatssysteme abwechseln. Und da ist die Frage, was kommt denn nach der Demokratie? Und gilt diese Lehre, die vor 2500 Jahren erfunden wurde, ist die heute noch anwendbar?

Ich würde sagen, schauen wir einfach mal rein. Also die erste Frage ist, was ist denn überhaupt Demokratie? Und die Frage lässt sich relativ einfach beantworten, denn wir haben ja eine griechische Wortbedeutung, eben Demos, das Volk und Kratein herrschen und Macht ausüben. Das heißt, die Demokratie ist also diejenige Herrschaft, wo die Macht vom Volk ausgeht oder eben die sogenannte Volksherrschaft. So weit, so gut, das ist ja nicht weiter schwierig. Und jetzt ist die Frage, das war jetzt wann? Wann wurde das erfunden? Ja, im 5. Jahrhundert vor Christus, also vor über 2500 Jahren.

Und da möchte ich mal kurz auf die wichtigsten Wandlungsstufen eingehen. Wir haben da insgesamt sieben Phasen, die ich hier mal nur kurz darstelle. Und wir werden da aber in die sieben Phasen gleich direkt einsteigen. Und es fängt also in der Antike eben an, hauptsächlich in Athen, aber auch in ein, zwei anderen Städten dort. Ja, und dort kam man auf den Gedanken, dass eben das Volk mitbestimmen möge, das Volk möge überhaupt bestimmen.

Und man stellte sich aber unter dem Volk eben die wahlberechtigten Bürger vor. Und diese Bürger waren aber damals, das waren ausschließlich Männer. Also keine Frauen, keine Minderjährigen, keine Sklaven, die damals weit verbreitet waren. Die hatten dann eben eine Volksversammlung und darüber wollte man entscheiden. Und das war damals im 5. Jahrhundert eine ganz tolle, moderne Idee. Im Prinzip gab es das auch nicht nur im alten Griechenland,

sondern es trug sich dann im Rahmen genommen auch weiter nach Rom, in die Römische Republik. Dort hatte man dann quasi so ein duales System, wonach es eben eine Volksversammlung gab, also von den Bürgern und dann gab es aber auch noch den Senat. Das waren eben die Berufspolitiker. Auch hier gab es in dem Sinne, wie wir heute Demokratie verstehen, natürlich keine Volksherrschaft, denn auch hier hatten die Sklaven und Frauen nicht viel zu melden. Ja, das ging im Grunde genommen dann, ja, die nächste Epoche war dann quasi Mittelalter vom 5. bis 15. Jahrhundert, da gab es aber eigentlich nichts, also da gab es so gut wie keine Demokratie, sondern was wir da hatten, das waren feudale Systeme, also eben Adelsherrscher und nur ganz in Einzelfällen konnte es sein,

Da Städte sich selbst verwaltet haben, insbesondere italienische Städte, taten sich damals hervor. Aber schon bald danach erinnerte man sich in der Renaissance an die glorreiche Zeit der alten, der antiken Zeit der Griechen, an Aristoteles und Platon. So entdeckte diese Ideen wieder und kam auch auf solche Gedanken wie die Republik zu erfinden und dass man eben auch menschlich sein müsste.

Sprich, das war die Zeit, wo der Humanismus anfing in die Welt zu kommen. Das wurde dann ungefähr 100 Jahre später noch weiter vorangetrieben im Zeitalter der Aufklärung. Und dort hat man nicht nur jetzt den emotionalen Pathos dann gehabt, sondern man hat eben auch angefangen, die Sache theoretisch zu durchdenken und da gab es einige große Vordenker, wie John Locke, Montesquieu und Rousseau und noch einige andere, die sich da also theoretische Gedanken dazu gemacht haben, wie ein moderner, aufgeklärter Staat zu funktionieren hätte.

Ja, das endete letztendlich nochmal knapp 100 Jahre bzw. 200 Jahre später in revolutionären Bestrebungen, zuerst in Frankreich und dann eben auch in Amerika. Und da wurde jetzt die Demokratie, wurde quasi jetzt so ein Leitideal etwas, was hieß, ohne Demokratie geht quasi gar nichts. So, und im 20. Jahrhundert und 21. Jahrhundert, ja, da fing man dann eben an, nachdem die Aristokratien alle endgültig abgeschafft waren, jedenfalls in den westlichen Hemisphären, ja, dass man eben sagte, okay, wie muss man sich organisieren, damit man eben das Parlamentarisch stabilisieren kann.

Und man fing mit Gewaltenteilung, mit Grundrechten und internationalen Institutionen. Das heißt, so wollte man, so war die Grundidee, eben damals die Demokratie dauerhaft machen. Ja, das war natürlich der allgemeine Trend, der sich hauptsächlich im Westen insgesamt und in Europa darstellte. Für uns ist aber interessant, wie genau war es denn eigentlich in Deutschland? Und Und dort haben wir eben nach meiner Recherche im Grunde genommen fünf Phasen, die wir auch mal ganz kurz beleuchten wollen, um da ein besseres Verständnis zu bekommen.

Die erste Phase ist die sogenannte deutsche Revolution von 1848 und 1849. Die ist im Grunde genommen ja gescheitert. Für diejenigen, die es nicht so geschichtsversiert sind, habe ich mal für alle diese Phasen so die wichtigsten Punkte rechts nebenan noch als Merkpunkte geschrieben. Also was war die Ursache ursprünglich? Ja, man hatte wirtschaftliche Probleme, Hunger, Unzufriedenheiten, man fühlte sich eben von den Herrschenden eingeengt. So, dann gab es Aufstände, dann gab es Revolutionsversuche. Zu guter Letzt setzte man sich erstmal durch.

Wir sehen hier eben die Rede in der Frankfurter Nationalversammlung in der Paulskirche. Und was hatte man für Ziele? Ja, man wollte eben modern sein, Einheit, Freiheit, Grundrechte, ein souveränes Volk. So, das ist aber dann letztendlich alles gescheitert, weil das Establishment hat sich das nicht gefallen lassen und hat das am Ende letztendlich mit Waffengewalt niedergeschlagen. Und dennoch, muss man sagen, hat diese Zeit ihre Erben hinterlassen und ist im deutschen Geist nicht verloren gegangen.

Ja, die nächste Stufe war dann ja eine Phase der Unfreiheit, jedenfalls im Sinne des demokratischen Sins, nämlich als das Deutsche Reich 1871 gegründet wurde. So, das brach zwar 1819 zusammen, aber im Deutschen Reich war es ja eben ein Kaiserreich, also es war keine Demokratie. So und nach dem Zusammenbruch hatten wir dann Demokratie, nämlich die Weimarer Republik, die war aber auch relativ kurz und dann kamen da gleich die 20er Jahre mit ihren ganzen Wirtschaftsproblemen, Hyperinflation, Zusammenbruch, Gewalt, Weltwirtschaftskrise und und und.

Und danach, nachdem Deutschland quasi da niederlag, dann kamen die Nazis und dann wurde es richtig wild und im Grunde genommen wurden alle menschlichen Werte, die bis dahin im deutschen Volk üblich waren, in das Gegenteil verkehrt. Und da möchte ich wirklich das nochmal betonen, hatte ich ja schon in meinem ersten Video gemacht, dass diese Nazi-Ideologie eigentlich historisch gar nicht dem vorherigen Geistesgut der Deutschen passte.

Also wie das möglich war, das ist vielleicht noch eine ganz andere Frage, das mögen dann Historiker beantworten, das ist jetzt nicht unbedingt mein Thema, aber es passte nicht dazu und vielleicht ist es historisch eine Art Ehrenläufer, ist eine Fremdübernahme von wem auch immer, eine fremde Machtübernahme, ich weiß es nicht, ich spekuliere jetzt nur. Nur auf jeden Fall hat die Zeit ja ein Ende gefunden, so kurz wie sie war.

Und diese Zeit war dann die Trümmerzeit. Deutschland lag in Trümmern und man wollte sich aus der Asche wieder erheben. Und es war eben nicht nur die Zerstörung, sondern es war eben auch die Trauer und die Scham, dass man das überhaupt gemacht hat. Man hielt sich vorher für die Übermenschen und plötzlich war man nichts. Man war am Arsch sozusagen und man musste sich immer mehr bewusst machen, an welchen Gräueltaten man direkt oder indirekt mitgewirkt hatte. Und daraus ergab sich dann eben diese neue Ablehnungsphilosophie, nie wieder, nie wieder.

Das heißt, was meinte man mit nie wieder? Nie wieder wollen wir so etwas haben wie eine Übermenschenrasse, also keine Nation, die irgendwie auf ethnischen Wurzeln gründet. Also ein Deutscher ist nicht durch seine Gene definiert, denn das hatten wir mit der Herrenrasse und das wollte man auf jeden Fall nicht mehr haben. So kein Führer, dem man folgt und auch kein Mythos vom tausendjährigen Reich und was da sonst nicht alles war. Das heißt also, man wollte jetzt quasi eine Wertennorm haben, die sich nicht an solchen emotionalen Sachen äußert oder orientiert, sondern die ja auf objektive, neutrale Werte hingeht.

Und diese objektiven neutralen Werte, das waren eben das Grundgesetz, wo die Menschenwürde dann in Satz 1 als solche schon definiert wurde, dass die das Höchstehende, quasi die Basis des Grundgesetzes ist, die Freiheit des Einzelnen, der Föderalismus der Bundesländer und natürlich das Rechtsstaatprinzip. Ja, das ging natürlich nicht ganz so lange gut, das wissen wir ja, denn es gab ja eben zwei Deutschlands, DDR und BRD und schon nach wenigen Jahrzehnten, nach 40 Jahren, vereinigten die sich dann wieder.

Und das war 1989. Das heißt, jetzt kann man sagen, wurde Deutschland quasi als Nation zum zweiten Mal geboren, zum zweiten Mal neu geboren. Erstmal eben 1949 und jetzt 1989 durch die Wiedervereinigung zum zweiten Mal. Und diese Bilder, die kennen wir ja alle, dass man die Kerzen hochgehalten hat, um sich gegenseitig Mut zuzusprechen, zu sagen, hier stehe ich, so wie Luther stand, hier stehe ich und kann nicht anders. Man rief, wir sind das Volk und letztendlich fiel die Berliner Mauer. Und alle Deutschen waren begeistert, dass wir wieder eins sind.

Gut, das ist die offizielle Version. Wer ein bisschen genauer guckt, das werden wir jetzt hier aber nicht im Detail machen, der wird feststellen, dass mit Wir sind das Volk war es nicht getan, sondern dass das eine gesteuerte Revolution war und dass eben die Stasi da sehr viele Mitarbeiter dabei hatte, die eben im Auftrage Russlands, sag ich jetzt mal, doch diese Revolution zu einem Ende führen wollten, nämlich zur Auflösung der DDR. Da würde ich jetzt nicht weiter in Details reingehen, wenn Sie da konträrer Meinung sind, schreiben Sie es einfach unten in die Kommentare.

Und dann sind wir im Grunde genommen nach 1989 sozusagen in der Jetztzeit und da folgen wir rein theoretisch dem Ideal, dass Demokratie aktives Mitwirken bedeutet, bedeutet, dass man kommuniziert und parliert, miteinander spricht, sodass die Medien eben dazu beitragen, die Wahrheit kundzutun und dass Angst und Zynismus keinen Platz haben und dass man seinem eigenen Gewissen folgen soll.

Ja, das war das Ideal, ne? Das war heute auch noch so. Also wenn Sie sich mal überlegen, wie viele Leute heute Hausdurchsuchungen bekommen, kommen, weil sie irgendwo im Internet ein falsches Like gesetzt haben oder Herrn Habeck als Idioten bezeichnen oder Frau Strack-Zimmermann als Kriegstreiberin. Also freier Dialog ist irgendwie was anderes. Und Parlamentarismus, wo eine ganze Partei, die mittlerweile 26% hat im Bundesweit und in einzelnen Bundesländern bis zu 40%, wo es eine Brandmauer gibt. Ich

Das kann doch nicht Parlamentarismus sein, wenn man mit der größten Fraktion kein Wort mehr redet. Und was heißt es, Angst und Zynismus zerstören Vertrauen? Das hören wir ständig. Demos gegen Recht, das ist doch lächerlich. Also entweder ist es eine gewählte Partei, die vom Bundesverfassungsgericht als zulässig gilt, dann gibt es da nichts gegen zu demonstrieren, oder aber es ist eine rechtsradikale Partei gemäß einem höchstgerichtlichen Urteil und dann gehört sie verboten, logisch.

Aber solange sie nicht verboten ist, solange ist sie Bestandteil des parlamentarischen Apparates und solange muss man mit ihr auch reden. Und stellt sich doch die Frage, ob dieses Idealgewissen ersetzt Gehorsam? Hä? Was haben wir heute? Heute redet doch fast jeder nur noch im Fernsehen als Politiker von einer Geisteshaltung. Und diese Haltung, die übertüncht alles. Da werden ja die sämtlichen Sachfragen im Grunde genommen missachtet oder gar nicht behandelt, weil alle sagen, wir müssen uns gegen Rechts verteidigen.

Oder gegen Linksmusismus nicht verteidigen oder wie gegen Linksextremismus. Und wenn wir uns das mal angucken, diese Stimmung, die führt eben mittlerweile dazu, dass unsere deutsche Demokratie ja eigentlich sich in einem dauerkritischen Zustand befindet. Wir haben eine Wirtschaftskrise, in der reale Lohnverluste da sind, wo man nicht weiß, wie es wird. Manche reden ja sogar von Deindustrialisierung. Wir haben eine Migrationskrise, die von den herrschenden Parteien im Grunde genommen immer klein geredet wird, wo man von einer unkontrollierten Migration in den Kommunen redet, die schon seit Jahren nicht mehr beherrschbar ist und es nimmt kein Ende.

So, dann reden wir davon, dass Politiker unheimliche Laberköpfe sind, die mit Worthülsen um sich schmeißen. Und nach der vielen Lava passiert nichts. Oder Lügen sogar dreist. Also denken wir mal an die Wahlversprechen von Herrn Merz, dass wir Haushaltsdisziplin einhalten müssen. Innerhalb von 24 Stunden war es vorbei und das größte Schuldenpaket ever wurde in Deutschland verabschiedet. Das heißt, dieser politische Stil, der sich seit Jahren bei uns eingeschlichen hat,

führt ja dazu, dass man gar kein Vertrauen mehr haben kann in Politiker. Die Politiker selbst bieten keine Lösungen, sondern sie haben nur so eine moralische, ethische Haltung. Du musst, du musst, du musst, ja, so wollen einem nur vorschreiben, welche Heizung man in seinem Haus hat und wen man in seinen Kindergarten reinnässt, der muss das rechte Parteibuch haben, ja, das richtige Parteibuch, ansonsten kommt man nicht in die Kita oder man darf da bei so einer Partei kein Praktikum machen als junger Mensch und, und, und.

Und dann kommt hinzu dieser Wertewandel. Also denken Sie mal an das, was wir haben mit diesen ganzen Gendern. Die Gendersprache, eine Verstandelung der genialen, unheimlich komplexen und tiefgründigen deutschen Sprache. Männer und Männinnen, Frauen und Frauen, die sitzen mit ihren Ärschen und Ärschinnen auf Stühlen und Stühlen, oder wie? Und sowas wird von oben, von der Politik, gut geheißen, wird in Schulen gefördert, kann aber auch nicht Ihr Ernst sein.

So, dann haben wir das Thema Übersexualisierung. Was haben irgendwelche merkwürdigen Männer in Frauenkleidung in Kindergärten zu suchen? Bitte ich Sie. Was soll das? Was sollen Sexualisierungsräume in katholischen Kindergärten? So was gab es früher nicht. Gut, nicht alles, was es früher nicht gab, ist besser gewesen. Es kann auch sein, dass man jetzt Dinge erfindet, die besser sind als früher. Aber es ist auf jeden Fall ein Zeichen dafür, dass wir einen Wertewandel haben.

Da buchen sich Heidi Klum mit ihren Halloween-Kostümen an. Die sehen alle aus, als ob sie aus Horrorfilmen stammen. Was hat das mit Kunst zu tun? Das ist ja eher schrecklich. Und dafür kriegt man dann noch Preise und wird beglückwünscht für solche moderne Abart, nach meinem Geschmack. Das heißt, durch solche Entwicklungen, das sind jetzt nur einige von vielen, ist es ja nicht verwunderlich, dass die Bürger sagen, ich weiß gar nicht mehr, wo es lang geht.

Ich weiß gar nicht mehr, was richtig und was falsch ist. Und dann kommt noch hinzu, dass man ja auch den Medien zunehmend weniger vertraut. Also eigentlich sollten die Medien des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zur allgemeinen Meinungsbildung beitragen und ein neutrales Programmangebot haben. Wenn man aber genauer hinguckt, wie die sprechen, wen sie überhaupt einladen in ihren Nachrichten, wie sie über Nachrichten tatsächlich berichten, über andere Länder, über andere Staatsführer, über andere Kulturen,

da wird einem ja ganz gruselig. Also mich erinnert das eher an, sag mal, Staatspropagandafunk aus der DDR, aber mit einer freien Presse hat das für mich nichts zu tun. Und ich glaube, den Eindruck haben noch einige andere Menschen in Deutschland. Und dann ist ja Deutschland auch nicht isoliert in der Welt, sondern eingebunden in institutionelle Verbindungen mit Europa und anderen Ländern. Und man hat so den Eindruck, als ob Europa und Brüssel den Nationalstaaten die Souveränität entziehen möchte.

Also schon 70 Prozent der Gesetze, die im Bundestag verabschiedet werden, sind nur noch Umschreibung von EU-Vorgaben auf nationales Recht. Also was bitte ist mit Demokratie? Ich denke, es ist schon richtig, dass man heutzutage sagen kann, unsere deutsche Demokratie, mindestens in Deutschland, vielleicht auch in einigen anderen europäischen oder westlichen Ländern, ist in einer Krise und zwar in einer grundlegenden.

Und da kommen wir zum nächsten Thema. Wenn wir sagen, Demokratie ist in der Krise, was bedeutet das? Bedeutet das, dass wir unsere Demokratie jetzt erneuern müssen, renovieren müssen, ignorieren müssen? Oder ist das gar nicht mehr möglich? Und es gibt jemanden, der hat sich dazu Gedanken gemacht und das schon vor 2500 Jahren. Das war Plato oder Platon, je nachdem, wie man ihn betonen möchte. Der war ein großer Philosoph und Denker und hat in mehreren Werken, insbesondere in seinem Werk Politeia, Politik, sich darüber Gedanken gemacht.

Und die Gedanken, die er sich gemacht hat, die sind höchst interessant, weil er nämlich ein Kreislaufmodell entwickelt hat. Er sagt, am Anfang fängt es mit der Aristokratie an, dann geht es in die Timokratie, dann in die Oligarchie, dann in die Demokratie und nach der Demokratie kommt die Tyrannis und nach der Tyrannis fängt es wieder neu an. Okay, das ist jetzt erstmal so eine Aussage. Wir schauen uns mal genauer an, was er denn eigentlich damit meint. Und damit wir da auch den Bezug zur heutigen Zeit finden, möchte ich das mal so ein bisschen illustrieren.

die jeweiligen Begriffe, damals 2500 v. Chr. und heute 2025, wie das so aussehen könnte. Die erste Phase der Staatsform ist die Aristokratie mit dem Stichwort der Vernunftstaat der Weisen. Das heißt, da stellt sich der Platon also den gerechten oder die gerechten Herrscher vor. Und die haben bestimmte Merkmale, nämlich welche? Die sind gebildet, die sind integer, die sind ethisch orientiert. Natürlich sind sie mächtig, aber ihre Macht dient nur der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und dem Gemeinwohl.

Das sind keine Egoisten, sondern deren Werte sind Wissenschaft, Philosophie, Bildung und Maß. Das heißt, sie rechnen können, wirtschaften können, alles mit dem rechten Maße zu begeben. Ja, das ist soweit gut und schön, aber das führt zu einem bestimmten Ergebnis. so jedenfalls Platons Hypothese, er sagt, durch den Wohlstand und die Stabilität führt es dazu,

dass die Menschen schwach werden, dass sie schlaff werden, dass die bugend, dass die erschlafft. Und das bedeutet, dass eben diese Schlaffheit führt dazu, dass in der nächsten Generation quasi Faulpelze großgezogen werden, denen das alles jetzt in die Wiege gelegt ist. Und die haben ja nichts mehr zu kämpfen. Für die ist das ja alles ganz selbstverständlich. Und für die ist es dann wichtiger, einen guten Eindruck zu machen, ein tolles Ansehen zu haben.

Ich bin der Tollste hier drin, ich bin der Tollste da drin. Aber es sind alles unnütze Dinge, soweit es das Gemeinwohl und den Staat betrifft. Und die Folge davon ist, dass eben die Gesellschaft anfängt, sich zu spalten. in solche, die einfach nur Faulpelze sind und den Wohlstand der Vorfahren genießen, um was sie so geschaffen haben und diejenigen, die Leistungsträger sind. Und dementsprechend fangen dann an, die Leistungsträger Schritt für Schritt die Gesellschaft zu übernehmen. Und das heißt, dass eben die Aristokratie da dann umdriftet oder weiter driftet in die zweite Staatsform,

Die da heißt Demokratie. Das ist die Herrschaft der Ehrgeizigen, die Herrschaft der Leistungsträger. Wodurch sind die? Wir kennzeichnen, wir sind für das Vaterland, für Ordnung, wir müssen was leisten. Nur wer was leistet, ist was wert. Disziplin ist wichtig, insbesondere im Militär und in der Wirtschaft. Und man muss immer der Beste sein. Also das Leistungsprinzip, das ist das, was hier in der Demokratie nach Platon dann eben eingeführt wird. Aber das Leistungsprinzip hat auch so seine Nachteile. Warum?

Warum? Neid und Konkurrenz werden jetzt immer stärker geschürt und es entsteht Schritt für Schritt ein Machtpult, weil man eben sich vor den Nachfolgern, die auf der Spur sind, die einem quasi vom Thron runterstoßen wollen, vor denen muss man sich schützen. Das heißt, dieser persönliche Puls führt dann dazu, dass man immer mehr Schutzpanzer um sich herum baut, man wird immer materialistischer und letztendlich misst man sich mehr an dem, was man hat, als an dem, was man kann.

Das heißt, der Materialismus wird zunehmend dominant. Und die Ehre und die Ethik gehen immer mehr verloren. Und dadurch wandelt sich dann nach Platon die Demokratie in die sogenannte Oligarchie. Und die Oligarchie ist quasi die dritte Phase im Eislauf der Staatslehren. Das ist die Herrschaft des Geldes. Das heißt, der Reiche bestimmt die Wirtschaft, bestimmt die Politik. Der Einfluss, den man hat, hängt davon ab, wen man kennt, wie reich man ist und wer einen finanziert.

Ja, so, das führt natürlich dazu, dass die soziale Schere immer weiter auseinander geht. Ja, es gibt dann ein paar Reiche, die dominieren und immer mehr, die ja mit den wirtschaftlichen Ergebnissen ihres Schaffens unzufrieden sind. Und der Staat, der kümmert sich aber mehr um das Wohlergehen der Reichen, denn er wird ja von der Wirtschaft dominiert, als um das Wohlergehen der Armen. Ja, und das führt dann natürlich in der Folge, nach einigen Jahren oder Jahrzehnten, je nachdem, wie das Ganze dann eben so läuft, führt das dazu, dass die Ungleichheit so groß wird, dass sich die Bevölkerungsschichten, die Reichen und die Armen, völlig voneinander entfremdet fühlen.

Als ob sie gar nicht mehr im selben Volke wären. Und dass eben die, die Opfer der Macht sind, politisch auch gar nicht mehr handeln wollen. Das heißt, die werden sich gar nicht mehr am Staatsleben, am politischen Leben beteiligen. Und dann fallen immer eine Art Apathie nach dem Motto, ich kann ja eh nichts machen. Und das wiederum führt weiter dazu, dass diese Spaltung sich vergrößert und das Volk immer unzufriedener wird mit dieser ungleichen Güter- und Machtverteilung.

Und gleichzeitig wird eben diese Unzufriedenheit schlicht immer mehr in Wut umspricht, bis das Volk dann eben nach Freiheit ruft, nach dem Motto, enteignet die Reichen, stürzt sie von ihren Trönen und dann wird die Oligarchie eben beseitigt. Und das kennen wir ja in der moderneren Geschichte, wo man dann die ganzen Monarchien gestürzt hat. Und dann kam als nächstes was. Und in der vierten Phase der Demokratie, also der Herrschaft des Volkes, Demos Kratos, hatten wir ja ganz am Anfang.

Da geht es um Ideale wie Meinungs- und Handlungsfreiheit. Jeder darf sagen und tun, was er will. Obere gesellschaftliche Werte sind eben Vielfalt, Toleranz. Jeder darf sein eigener Herr sein, ein Individuum. Und die Institutionen, die müssen sich darum natürlich kümmern, dass diese Rahmenlinien eingehalten werden. Aber das Problem ist, dass dadurch, dass ja jeder machen kann, was er will, im Grunde genommen die Institutionen an Macht verlieren. Und damit fängt im Grunde genommen auch schon der Niedergang an.

Denn es ist dann im Grunde genommen eine herrlich bunte Ordnung. Jeder macht, was er will. Aber es gibt gar kein rechtes Maß mehr. Es gibt auch gar keine Führung mehr. Wenn jeder macht, was er will, dann macht eigentlich keiner was richtig, sondern nur Einzelne. Aber die gehen dann in der Masse der Buntheit und Vielfalt einfach unter. Darauf folgt dann eine systemisch bedingte Unzufriedenheit, eine zunehmende Zersplitterung in immer mehr Eigenarten und Einzigartigkeiten.

So eine Suche nach Sinn, das kennen wir jetzt auch. Man sucht in sozialen Medien, im Fernsehen, in Nachrichten, irgendwo nach Leitlinien, die einem eine Ordnung geben können. Man ist orientierungslos, man ist überdrüssig der Information, die einen doch nicht befriedigt. Und letztendlich führt es dazu, dass diese Freiheit so frei ist, dass sie einen in Chaos und Überforderung im Grunde genommen bringt. Das heißt, es ist zu viel Freiheit, das Volk kann damit nicht umgehen, der Einzelne kann damit nicht umgehen und die Gemeinschaft als solche löst sich Schritt für Schritt eben auch auf.

Und dann, wenn eben das Chaos anfängt sich auszubreiten, weil niemand für irgendwas zuständig ist, weil die Institutionen zunehmend machtlos geworden sind, dann fängt das Volk an zu rufen, da muss doch mal einer und hier mal Ordnung schaffen. Der muss mal mit einem eisernen Besen mal durch die Parlamente und sonst wie durchwischen. Ja, und das bedeutet, dass aus der Demokratie, wo also alle herrschen wollen, aber letztendlich keiner herrscht,

nur das Chaos kommt, was in einen noch, ich sag mal, desaströseren Zustand dann umschlägt, nämlich in die Tyrannis. Und die Tyrannis ist dann die Phase 5 nach Platon. Und die bedeutet was? Die bedeutet, dass eine Einzelperson oder eine kleine Clique, die hat alle Hebel der Macht in der Hand und macht, was sie wollen. Da gibt es nichts mehr, was die nicht kontrolliert. Medien wird kontrolliert, Justiz wird kontrolliert, Wirtschaft wird kontrolliert. Und natürlich müssen sie, weil sie ja mit dem eisernen Besen kehren und alle Machtmittel in der Hand haben, regieren sie mit Angst und Schrecken.

Ja, das heißt, das Volk horcht zwar auf die Regierung, aber nur, weil sie sagen, ich will mich mal nicht dagegen wehren. Und dadurch, dass sie dann eben dahin horchen, sagen sie auch, ja, ich kann ja auch eh nichts machen. Und solange alles in Ordnung ist, solange ich meinen Job in Ordnung habe, ist es ja auch in Ordnung. Das heißt, ich muss mich ja nur fügen, dann kann mir ja nichts passieren, denn der starke Mann da oben, der sorgt ja für meine Sicherheit.

Ja, diese Gedanken, die hat man dann so in der Tyrannis. Und das bedeutet aber, dass man jetzt in der Bevölkerung so eine Art Ruhe vor dem Sturm hat. Man möchte Ruhe haben, aber man will selber keine Verantwortung übernehmen. Die da oben, die sollen das Gefälligste machen. Man selber wird passiv, man wird zum Kissenpupa, bleibt auf dem Sofa, guckt vom Fernseher, beschwert sich darüber, wie chaotisch die Welt ist, macht aber keinen Handschlag, dass die Welt in irgendeiner Weise besser wird.

Umgekehrt, die Tyrannen und die kleine Clique, die da oben sitzt, die macht, was sie will, aber weil die ja mit Gewalt herrschen und Angst haben, dass ihnen jemand in die Quere kommt, fangen die an, sich gegenseitig zu bekämpfen und zu zerfleischen. Das heißt, wir haben Misstrauen auf der einen Seite, dann welche, die sind zu dominant, die werden dann Größenwahnsinnig und haben Projekte, die sie machen, die das ganze Volk und sie selbst in den Ruin stürzen.

Und letztendlich führt also diese Tyrannis, so ist jedenfalls die These von Platon, in die Selbstzerstörung dieser Pyramide, die dann in sich zusammenbricht. Und dann ist das ähnlich wie in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg. Dann steht die Gesellschaft vor ihren Ruinen und fragt sich, wie konnte es nur so weit kommen. Und dann dachte man ja also mit dem mächtigen Mann, das war nicht so toll, da müssten wir doch eigentlich lieber jemanden haben, der vernünftig ist, jemand der weise ist, jemand der gerecht ist.

Und dann fängt man wieder mit der Aristokratie an, also mit den edlen Menschen, mit denjenigen, die Kultur und Philosophie und Wissenschaft befürworten. Und so geht der Kreislauf dann aufs Neue los. Und wenn man sich dann eben fragt, was würde denn so ein großes geistiges Genie wie Platon, der heute unsere Welt begucken würde, was würde der denn sagen aus seiner Denkart?

Ich habe das mal versucht zu ergründen und das lässt sich vielleicht in etwa so darstellen. Er würde sagen, kein Staat bleibt gerecht, wenn seine Bürger nicht ihre eigene Seele ordnen. Nein, die Gerechtigkeit des Staates hängt davon ab, dass die Bürger ihre eigene Seele ordnen. Das heißt nichts anderes, als dass der Bürger dafür verantwortlich ist,

was er für Herrscher hat. Wenn wir also mit unseren Herrschern nicht zufrieden sind, dann müssen wir uns nicht über die Herrscher beschweren. Wir müssen uns ändern. Wir müssen bei uns Klarheit schaffen. Wie wollen wir leben? Wer wollen wir sein? Und nicht jammern und die Verantwortung an Dritte abgeben. Und was sagt er noch? Oder was würde er sagen? Politische Systeme scheitern nicht an Strukturen, sondern an Charakteren. Das heißt, man kann die schönsten Institutionen einrichten, wenn aber die falschen Menschen an dem Ruder sind, dann geht die Institution zugrunde.

Also wie heißt es so schön, wenn du einen Clown zum König machst, wird der Palast zu einem Zirkus. Das heißt, wichtig ist, welche Menschen regieren uns, was für Qualitäten haben sie und nicht, welche Ämter haben sie und welche Scheine haben sie. Der nächste Satz ist, jede Gesellschaft trägt ihren nächsten Verfall in ihrem eigenen Übermaß. Das bedeutet, das rechte Maß, die rechte Ordnung, der mittlere Weg.

Kann es denn sein, dass alle dieselbe Heizung haben? Kann es denn sein, dass wir alle den gleichen CO2-Fußabdruck haben müssen? Kann es sein, dass wir alle die gleiche politische Meinung haben müssen? Nein, das kann gar nicht sein. Denn das rechte Maß heißt, es muss eine Spannung geben zwischen links und rechts, zwischen oben und unten und mit dem Pendeln in der Mitte hin und her. Da kann es keine Brandmauern geben zwischen politischen Meinungen.

Und nur durch Erziehung, Maß, Wahrheit und Selbstprüfung kann ein Staat stabil bleiben. Nur durch Erziehung, Maß, Wahrheit und Selbstprüfung, das heißt Schulbildung, ist wichtig. Die Politiker müssen gebildet sein, sie müssen das rechte Maß finden, nicht irgendwelchen Traumideen, irgendwelchen Ideologien folgen und die aufbiegen und brechen in die Welt runter.

Und sie müssen sich der Wahrheit unterordnen. Die Wahrheit muss ein Ideal sein und nicht die Kunst zu lügen und seine Schwächen zu verbergen und Versprechen zu machen, die man nicht einhalten kann. Und natürlich muss man immer selbstkritisch sein, sich selber prüfen, ist das, was ich mache, erfolgreich oder mache ich es nur deswegen, weil es im Parteiprogramm so drinsteht und egal wie erfolglos es war, wir ziehen das jetzt durch.

So ganz konkret sollte Platon wahrscheinlich für unsere heutige Zeit sagen, der moderne Westen lebt auf der höchsten Stufe der Freiheit, aber auch am Rand des Übermaßes. Und wenn er das Maß verliert, wird er selbst der Westen den Tyrannen hervorbringen, den er am meisten fürchtet. Kommt uns das nicht bekannt vor, dass in manchen westlichen Ländern politische Bestrebungen sind,

die von den etablierten Parteien gefürchtet werden, wie der Teufel das Weihwasser fürchtet. Und gerade weil sie diese Angst haben, weil sie nichts aus ihren Fehlern lernen, weil sie nicht hinhören, was das Volk will, einfach so weitermachen wie bisher. Deswegen erstarken Kräfte, die dann vielleicht später etwas tun werden, was sich nicht allzu positiv erweist. Und das wissen wir nicht, die Zukunft ist nicht festgeschrieben.

Aber ich denke, diese Gedanken Platons, auch was er vielleicht zu der heutigen Gegenwart sagen würde, die sind schon ganz interessant. Und ich weiß nicht, ob sie nur, weil sie 2500 Jahre alt sind, deswegen nicht beachtet werden sollten. Was wäre denn, wenn der Mann recht hat? Was wäre denn, wenn nach unserer so schönen Demokratie die Tyrannis kommt?

Was war denn jetzt zum Beispiel in den USA? Da hatten wir doch immer so ein Zwei-Parteien-System. Und wenn wir uns jetzt mal die Politik angucken, wie sie im Moment läuft unter dem Herrn Trump, die man ja auch sich herbeigewünscht hat, weil er doch mal ordentlich mit dem Besen durchkehren soll, den Deep State mal platt machen soll und den ganzen Vokismus und, und, und. Sehen Sie sich mal die Tagesnachrichten an. An was erinnert Sie das? Demokratie? Oder ist das die Einerrichtung einer Tyrannei?

Eine Alleinherrschaft des Präsidenten durch präsidiale Akte. Wofür braucht er überhaupt noch seine zwei Häuser, wenn er doch alles mit präsidialen Akten erledigt? Wieso ist er ein Demokrat, wenn er nicht bereit ist, gerechtliche Urteile zu akzeptieren? Und, und, und. Das heißt, Amerika ist vielleicht unsere Zukunft für uns Deutsche. Also vielleicht ist das, was man in Amerika sich erhofft hat, der starke Mann, der macht natürlich mit dem Besen sauber.

Aber wenn das erstmal sauber ist, was passiert dann? Ja, welche Regierungsform kommt dann? Und da würde mich mal interessieren, wie Sie glauben, erstens, ob Ratons Lehre heute noch irgendeine Bedeutung haben kann, ob sie anwendbar ist und wenn ja, in welcher Regierungsform befinden wir uns eigentlich? Also vergessen Sie mal, dass wir offiziell das Label Demokratie haben.

Was glauben Sie, in was wir leben? Um was wird nach Ihrer Meinung als nächstes kommen? Werden wir es schaffen, die Demokratie zu restaurieren? Oder wird unsere Demokratie in irgendwas anderes übergehen? Und wenn ja, in was? Schreiben Sie es einfach mal in die Kommentare. Ich würde mich freuen, wenn ich Ihre Meinung lese. Ja, bis zum nächsten Mal. Die Welt Klar Sehen. Klar sehen, clever denken, frei handeln. Die Welt Klar Sehen.

Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Demokratie Mythos | Was wir nie über Demokratie lernten | Demokratie-Irrtum“, Die Welt Klar Sehen, 02.11.2025.

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Analyse des Demokratiebegriffs von der Antike bis heute. Uwe Loose zeichnet die historische Entwicklung der Demokratie und die fünf Phasen der deutschen Demokratie nach und überträgt Platons Staatszyklus auf die Gegenwart.

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