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Putins PK entlarvt den Westen | 19.12.2025 im Klartext | Westen irrt!21.12.2025

UKRAINE - NARRATIV

Abschrift

Abschrift des Videos vom 21.12.202566 Abschnitte

Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.

Eli

Wie dem auch sei, wir müssen auch Vorlieb nehmen mit Friedrich Merz als Bundeskanzler und angesichts seiner Zustimmungswerte hoffe ich, dass dieses Martyrium nicht mehr ganz so lange geht. Fakt ist aber, jeder Tag mehr ist schon ein Tag mit ihm zu lang und angesichts seiner Zustimmungswerte fragt man sich wirklich noch, was braucht es eigentlich noch nach dieser desaströsen Woche, die der Mann hinter sich hat. Ja. Bis er sich endlich entscheidet, uns alle von seiner Katastrophe einer Amtszeit zu erlösen. Allein in der Kürze seiner Amtszeit, seit er im April, ich glaube ja, eingeschworen worden ist, hier sehen wir die Grafik, sind die Menschen mit seiner Arbeit... immer unzufriedener geworden. In grün, liebe Freunde, das sind seine Zustimmungswerte, die nie sonderlich gut waren, im Höhepunkt vielleicht gerade mal 57 Prozent erreicht haben, unmittelbar im Juni, kurz vor der Sommerstimmung. Und jetzt inzwischen nun gefallen sind auf Ja, so ungefähr so zwischen 48 und 49 Prozent. Bestenfalls überhaupt. Traue nie einer Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. Was ist schon die Forschungsgruppe Wahlen? Stattdessen sehen wir einen anderen Trend, liebe Freunde, und den sieht man, egal ob man jetzt in ein Meinungsforschungsinstitut guckt oder einfach nur sich mit Leuten draußen unterhält. Friedrich Merz wird immer unbeliebter. Allein, wie gesagt, hier diese Metaanalyse zeigt die Nichtzustimmungswerte, die Unzufriedenheit mit ihm, die steigt und steigt und steigt. Hier seht ihr die Politikerzufriedenheit mit Friedrich Merz im Zeitverlauf. Auch hier sehen wir das Hoch, nachdem der Mann in die Macht gekommen ist und es versprochen hat, bis zum Sommer sollten wir schon spüren, dass alles besser wird. Und danach der spektakuläre Absturz. Nicht anders ergeht es im Übrigen auch dem wahren Kanzler von Deutschland, Lars Klingbeil, in der SPD. Und hier sehen wir diese Divergenz, liebe Freunde. dass immer weniger Menschen, hier seht ihr ein anderes Institut, aber ähnliche Trends, dass also immer mehr Menschen sagen, sie wollen diesen März nicht mehr, das ist nicht ihr Anführer, das ist nicht ihr Kanzler, das ist noch nicht einmal deren Mitmensch so unmenschlich, wie er sich die ganze Zeit uns gegenüber verhält. Bürgergeld für alle möglichen Ukrainer, 90 Milliarden Euro, natürlich zuallererst für die Ukrainer, für uns gibt es nur Schulden, Oder eben Ignoranz. Kein Wunder, dass also nun inzwischen spektakuläre 75% sagen, nein, nicht mein Bundeskanzler. Ich habe für diesen Mann nicht mehr nur noch keinen Respekt mehr übrig, sondern viele reden ganz offen inzwischen von Verachtung. Verachtung im Angesicht von seiner vollkommenen wirklichen Selbstignoranz. Merz, sagen inzwischen nun also auch die Kritiker, ist schwächer, als er selber glaubt. Sein Wort gilt weniger, als er denkt. Er kassiert Ohrfeigen um Ohrfeigen. Sei es jetzt, wer nun den Vorsitz der CDU-Stiftung übernimmt oder sei es, dass er am laufenden Meter zuerst ja international mit seinem gescheiterten Friedensgipfel Anfang der Woche oder eben gescheiterten EU-Gipfel Ende der Woche übernimmt. einen Debakel sondergleichen Ebene erlebt, frei nach dem Motto, besser nichts versprechen, was man nicht halten kann. So könnte man seine komplette Kanzlerschaft natürlich zusammenfassen. Und so wundert es niemand, dass niemand diesen Mann inzwischen ernst nimmt. Der Mann mit der fehlenden Durchsetzungskraft, Friedrich Merz. Ich hoffe, die Sachsen-Anhaltiner überstehen seinen Besuch. Ich hoffe, die Sachsen-Anhaltiner überstehen So verrückt es klingt, machen das Beste draus, lassen sich auch den Weihnachtsabend, die Vorfreude auf dieses Fest und das komplette Fest nicht durch Märzbesuch endgültig ruinieren, rücken stattdessen enger zusammen und blicken einigermaßen optimistisch in die Zukunft, wohlwissend, dass es auch andere Menschen gibt, die ihr Volk schätzen, die es respektieren und die für ihr Volk arbeiten, anstatt wie Friedrich Merz, der gegen uns alle kämpft. Dass es auch anders geht, liebe Freunde, das sehen wir jetzt an unserem Titelthema. Ich moderiere noch einmal ganz kurz an und dann hole ich mir auch gleich nach dem ersten Einspieler unseren Gast danach mit dazu, der uns seine Gedanken zu diesem Thema ebenfalls referieren wird. Werte Zuschauer, Wladimir Putin macht alljährlich eine Pressekonferenz, auf der nicht einfach nur Journalisten, sondern auch Bürger zugelassen ist. Er blickt zurück auf das auslaufende Jahr und er spricht über die Fortschritte, die das Land erreicht hat, wohin es steuert, wo er es gerne sehen möchte. Er spricht die kritischen Themen an, bei denen es nicht gut läuft und die, die... und eindrucksvoll beweisen, warum die BRICS inzwischen nun EU, Europa und auch der ganzen westlichen Welt den Rang ablaufen. Er nimmt sich dafür Zeit, sehr viel Zeit, viereinhalb Stunden und wir wollen heute in den nächsten, naja, 60 bis 75 Minuten die Highlights davon uns anschauen, um zu sehen, wo Russland 2025 steht und vor allen Dingen, was für ein Mann Wladimir Putin ist. Ein Mann, zu dem Russland zu Recht aufblickt. der an der Seite seines Volkes steht und damit der komplette Gegenentwurf ist zu Friedrich Merz, dem Mann, für den wir uns ja alle hierzulande nur schämen können. Ganz anders in Russland, wo die Menschen Wladimir Putin verehren, zumindest aber respektieren, selbst seine Gegner fürchten ihn und seine Freunde nicht. Ich weiß nicht, ob ein Präsident dieser Statur überhaupt Freunde hat, aber die Menschen, die ihn lieben, die schätzen ihn halt für seine Stärke, seine Durchsetzungskraft, ganz anders als Friedrich Merz, der Mann, dem Kompromiss inzwischen ins Gesicht geschrieben steht. Wladimir Putin macht keine Kompromisse und hat auch keine Anzeichen gemacht, in irgendeiner Form von seiner Position der Stärke abzulassen bei dieser Konferenz, die die Mainstream-Medien ebenfalls natürlich aufgearbeitet haben. Denn anders als bei Merz, wenn Putin spricht, hört die ganze Welt zu.

Gast

Der russische Präsident Wladimir Putin hält ungeachtet der andauernden Verhandlungen an seinen Bedingungen für ein Ende des Angriffskriegs gegen die Ukraine fest. Bei seiner jährlichen Pressekonferenz am Freitag in Moskau bezog er sich auf eine Rede, die er vor 18 Monaten gehalten hatte. Damals hatte er gefordert, dass die Ukraine ihre Ambitionen auf einen Beitritt zur NATO aufgeben und sich vollständig aus vier Regionen zurückziehen müsse, die Russland für sich beansprucht. Der russische Präsident erklärte zudem, seine Armee rücke an der gesamten Frontlinie vor, während die ukrainischen Streitkräfte auf dem Rückzug seien. Die Ukraine hingegen spricht von geringfügigen russischen Geländegewinnen, die mit enormen Verlusten erkauft worden seien. Er glaube nicht, dass die Ukraine für Friedensverhandlungen bereit sei, sagte Putin. Damals wollten sie es nicht und nach den Gesprächen in Istanbul stülpten sie zunächst zu, zogen dann aber zurück und warfen all diese Vereinbarungen in den Müll. Und auch jetzt verweigern sie im Grunde genommen eine friedliche Beendigung dieses Konflikts. Der Kreml-Chef behauptete, Russland habe den Krieg in der Ukraine nicht begonnen und sei für dessen Folgen nicht verantwortlich. Wir sehen uns nicht für den Verlust von Menschenleben verantwortlich, da wir diesen Krieg nicht begonnen haben. Dieser Krieg begann nach dem Staatsstreich in der Ukraine und der verfassungswidrigen bewaffneten Machtübernahme im Jahr 2014, sowie nachdem das Kiewer Regime begonnen hatte, gegen seine eigenen Bürger im Südosten der Ukraine zu kämpfen. Putin bezeichnete den auf dem EU-Gipfel verworfenen EU-Plan zur Nutzung russischer Vermögen für die Ukraine als Raub. Das Vorhaben sei gescheitert, weil es schwerwiegende Konsequenzen für die Räuber gegeben hätte, sagte Putin. Die Pressekonferenz, bei der Journalisten und Bürger Fragen stellen können, nutzt Putin traditionell für eine umfassende Darstellung seiner Politik. Nach Angaben des Kreml waren vor der Veranstaltung mehr als 2,6 Millionen Fragen eingegangen.

Eli

2,6 Millionen Fragen, liebe Freunde, von Menschen, die vor Ort entweder ihre Pappschilder hochgehalten haben, in der Hoffnung, dranzukommen und eine Frage direkt live stellen zu können. Oder aber Fragen von Journalisten, die ebenfalls reihum dort waren. Hier vielleicht noch ein letzter kurzer 90 Sekunden, bevor wir unser Gespräch mit einem Gesprächspartner erweitern. Putin sieht Westen am Zug und Agence France Presse und ihre Vertreter waren dort wie gesagt zugelassen. Das alles nur um zu illustrieren, liebe Freunde, mitnichten schmeißt also Putin die ganze westliche Presse raus, sanktioniert die, kontrolliert die, bewacht die oder anderweitig eben unterdrückt er sie, sondern stattdessen kriegen sie sogar einen Platz mitten in, ich will jetzt nicht sagen der Ehrenloge, aber genau da auf der Pressetribüne, wo auch die russischen Journalisten und Pressevertreter Platz nehmen mussten.

Gast

Wladimir Putin lädt zu seiner traditionellen Pressekonferenz zum Jahresende und nutzt die große Bühne, um seine Sicht auf den Ukraine-Konflikt zu teilen. Der russische Präsident macht deutlich, dass er die Verantwortung für die Beendigung des Krieges nicht in Moskau sieht. Der Ball liegt nun vollständig im Feld unserer westlichen Gegner, vor allem bei den Anführern des Regimes in Kiew und in diesem Fall in erster Linie bei seinen europäischen Unterstützern. Wir sind bereit zu verhandeln und den Konflikt mit friedlichen Mitteln zu beenden. Im Rahmen des US-Plans für ein Ende des Krieges habe Moskau einige Kompromisse akzeptiert, sagt Putin. Für den Fall der Nutzung eingefrorener russischer Vermögen zum Wiederaufbau in der Ukraine droht Putin der EU mit schweren Konsequenzen. Das ist Raub. Und warum können sie diesen Raub nicht ausführen? Weil die Folgen für die Räuber sehr ernst sein könnten. Für den Verlust von Menschenleben in der Ukraine fühle er sich nicht verantwortlich, sagt Putin. Russland habe diesen Krieg nicht begonnen, behauptet der Kreml-Chef.

Eli

Und dann wurde den Pressevertretern offensichtlich schwarz vor Augen, angesichts wirklich dieser, im wahrsten Sinne des Wortes, Arena, was wir dort gesehen haben, mitnichten zu vergleichen mit dieser Lächerlichkeit vor einer Woche, als der Merzerich vor vielleicht gerade mal 50, 60, lass es vielleicht bestenfalls 80 ausgewählten, gecasteten, eben... Bürgern und Nichtbürgern ein bisschen hin und her gehoppelt ist, 60 Minuten lang, inklusive Anmoderation, Abmoderation und im Prinzip ja Zwischengeplänkel, wie dem auch sei, dass eben über unsere GEZ-finanzierten Fernsehkästen geflimmert ist. Wir hatten uns damit ja auseinandergesetzt. In diesem Sinne, liebe Freunde, ihr seid einigermaßen informiert, ihr seid einigermaßen abgeholt, was dieses Event jetzt eben in aller Kürze ausgemacht hat. Das sind natürlich jetzt bei weitem nicht alle Themen, vielleicht nicht mal die wichtigsten Themen, die angesprochen worden sind. Aber es ist auch genau wie Russland halt immer ein überlanges Format, eine überlange Sendung und einfach riesengroß gewesen. Und um das eben zu verarbeiten, um es einfach auch nur besprechen zu können in aller Seriosität, habe ich mir meinen Kanal-Kompanion Klardinker Uwe an die Seite geholt, der sich bereit erklärt hat, mit mir zusammen dieses Wagnis anzugehen, Putin, Russland 2025 oder zumindest diese Sendung zu verstehen und nachzuvollziehen. Lieber Uwe, hallo, wie geht es dir heute?

Uwe

Ja, hallo Eli, hallo liebe Zuschauer. Mir geht es gut. Wir sind ja in der Weihnachtsvorbereitungszeit und ich fand das ganz spannend, dass wir dann eben auch diese Mammutveranstaltung von Putin haben. Und wollen wir mal gucken, zu welchen Ergebnissen und Analysen wir heute kommen.

Eli

Ich habe jetzt nur schon ein bisschen vormoderiert und du merkst natürlich, ich bin vorbelastet. Ich sage das vielleicht auch an alle neuen Zuschauer hier auf dem Kanal, dass ich natürlich gebürtiger Russe bin. Seit meinem fünften Lebensjahr aber natürlich in Deutschland inzwischen längst eingebürgert. Schlägt in meinem Herzen aber mindestens ein Herz, vielleicht dabei ja sogar zwei. Eins für Russland, eins für Deutschland. Du hast mit Russland ja gar nichts am Hut. Du bist der Sesselpuper der Nation. Und als solcher, wie sagst du denen das mal, vielleicht das mal ganz wirklich nur abstrakt gesprochen, ohne irgendeine Annäherung dort zu riskieren, die dir unterstellt wird, wie hast du diese Veranstaltung empfunden, was hat sie für ein Gefühl bei dir hinterlassen?

Uwe

Ja, es ist eigentlich die typische Veranstaltung, die Putin ja jedes Jahr macht. Es gibt ja einmal dieses öffentliche Format, wo quasi das eine Art Bürgerbefragung ist, die über mehrere Stunden, mindestens zwei Stunden ja geht. Und wo die Fragen mehr oder minder offen sind. Aber es gibt ja auch andere Formate. Es gibt den Walder-Klub, den Walder-Diskussions-Klub. Da ist er einmal im Jahr, da wird eine Runde moderiert, danach diskutiert. stellt er sich dann auch die Fragen der Journalisten. Dann gibt es den St. Petersburg International Economic Forum. Das ist auch einmal jährlich. Da gibt es eine Plenarsitzung und anschließend eben ein Fragen- und Antwortteil. Und dann gibt es jährlich das Eastern Economic Forum. Da gibt es auch eine Sitzung, auch mit einem Fragenteil. Das heißt, insgesamt ist er, sofern er nicht mal wegen irgendwelchen Gründen ausfällt, viermal im Jahr mindestens für zwei bis drei, vier Stunden stellt er sich den Fragen. Und ich habe bei einigen dieser Sendungen in den letzten Jahren mal reingeguckt und dann eben Übersetzungen gefunden. Und ich kann nur sagen, das ist schon recht interessant, wie er dort auftritt und hatte rein gar nichts mit dem Vorgehen. Und Phrasen und Hohldreschen und ja ich sag mal wichtig tun, wie wir das hier in unserer deutschen und europäischen Politik in Rhein gar nichts zu tun. Das ist eine ganz andere Art von Argumentation, von sich darstellen, von auf Fragen eingehen. Also das kennen wir hier überhaupt gar nicht.

Eli

Jetzt hast du es natürlich auch den Kontext mit an die Hand gegeben, dass Putin das eben nicht nur einmal im Jahr macht, sondern regelmäßig eben vor Journalisten und auch vor Bürgern zur Verfügung steht und auch diese Pressekonferenz nicht wegdelegiert wie Lars Klingbeil an seinen Berater, sondern eben selber auch durchmacht. Aber jetzt bitte mal Butter bei die Fische. Wie fandest du insbesondere also diese Konferenz, die in ihrer Größe wirklich ja alles in den Schatten stellt und auch dieses Mal in puncto Länge und Intensivität einen neuen Rekord aufgestellt hat?

Uwe

Ja, also ich finde, gut über Länge und dass das ein Rekord ist, mag jetzt nicht zufällig so ergeben haben, aber es hat mir ein Mann gezeigt, der extrem souverän ist, der auf jede Frage eigentlich eine Antwort weiß, die für das Publikum auch akzeptabel ist und der sich doch äußerst fachkundig kundtut. Natürlich hat er seine spezielle Sicht auf die Welt. Aber ich denke, man muss ja auch, wenn man solche Reden analysieren will, sich in den Kopf des Redners hineinversetzen, um ihn zu verstehen. Warum denkt er so? Wie denkt er so? Was kann man aus seinem Charakter daraus schlussfolgern? Wenn man das versteht, heißt es ja noch lange nicht, dass man mit seiner Meinung übereinstimmen muss. Aber man versteht wenigstens, wie er denkt. Und ich glaube, das ist ganz wichtig und das geht aus solchen Veranstaltungen relativ gut hervor.

Eli

Okay, gut. Jetzt gibt es unterschiedliche Arten und Weisen, Putin natürlich zu begegnen und diese Veranstaltung auch eben entsprechend einzuordnen, je nachdem, ob man Teil des westlichen, fast möchte ich sagen, gleichgeschalteten Pressekurs ist oder ob man halt eben zu den BRICS-Journalisten gehört, die auch mannigfaltig dort geladen gewesen sind. Für mich ein Highlight, dass wie gesagt westliche Journalisten zugelassen gewesen sind und vermutlich keine Frage im Vorfeld mit Putin abgesprochen hatten, obwohl ich bei ihm wirklich gar nichts ausschließen würde. Lassen wir das. Ein NBC-Reporter und ein BBC-Reporter hatten ebenfalls ihren Auftritt. Ich erwähne das einfach nur, um zu zeigen, die westliche Lesart von diesem Mammut-Projekt, das er sich da eben aufgebürdet hat, wohlgemerkt, der Mann ist 73 Jahre alt, ist, das sei nichts anderes als eine... schräge Propagandashow. Du hast ja gerade schon gesprochen davon, dass Substanz ja eigentlich eher auf der westlichen Seite zu suchen ist. Würdest du, wenn du jetzt eine Überschrift finden müsstest für dieses Event, auch sagen, das war nichts anderes als eine Propaganda-Veranstaltung und eine schräge noch dazu?

Uwe

Also Propaganda ist für mich etwas, was ich jeden Abend im ARD und ZDF sehe. Das ist für mich eine Propagandashow. Es ist für mich eine Propagandashow, wenn ich die Wahlkampfreden unserer Politiker sehe. Das ist für mich Propaganda. So was dieser Mann dort getan hat, das ist Propaganda. Ja, sich offen und ehrlich, zumindest hatte ich den Eindruck, eben auch kritischen Fragen zu stellen und Fragen nicht auszuweichen und ernsthafte Antworten zu geben, nicht mit Luftblasen und Lufthülsen zu antworten. Also insofern die Aussage, billige Propagandashow, das ist Propaganda, Zeitungspropaganda, Marke Germany.

Eli

Mhm, in der Tat. Gut, dann lass uns doch einfach mal, bevor wir uns dann noch einmal vertiefen werden in individuelle Momente, die ich dich dann bitten werde, einzuordnen und zu kommentieren, lass uns doch mal, weil es ist wirklich ultra lang gewesen, ja, lass uns doch mal hier an dieser Stelle RT bemühen. Die haben natürlich ein Eigeninteresse von Russia Today, dieses große Ereignis entsprechend halt live zu simultan übersetzen, zu berichten und dann eben auch zusammenzufassen. Und genau das haben sie getan. Und es gibt den Zuschauern, die nicht dabei sein konnten, Vielleicht eine ganz gute Start- und Ausgangsposition, um einigermaßen ein Gefühl zu bekommen, worüber da gesprochen worden ist und in welchem Tenor. Ich habe RT gefunden auf Rumble und möchte euch dort deren Zusammenfassung an dieser Stelle anbieten. Los geht's!

Gast

Die jährliche Pressekonferenz des russischen Präsidenten ist zu Ende gegangen. Wladimir Putin hat über vier Stunden auf die Fragen der Bürger und der Medien geantwortet. Welche Erklärungen Wladimir Putin abgegeben hatte und welche Themen besonders von Bedeutung waren, darüber sprachen wir mit unserem Korrespondenten Roman Siskin, der die Pressekonferenz vor Ort verfolgt hat. Also das war eine lange Pressekonferenz. Der Rekord von viereinhalb Stunden wurde gebrochen. Beinahe fünf Stunden lang stellte sich Wladimir Putin der Fragen der Journalisten und auch der russischen Bürger. Und natürlich hat ein Thema dieser Pressekonferenz ganz besonders dominiert, und zwar der Ukraine-Konflikt. Und es ging gleich mit der ersten Frage los. Da wurde gefragt, ob und wie der Frieden mit der Ukraine erreicht werden kann und was diesem Frieden im Wege stehe. Wladimir Putin antwortete wie folgt. Wir sehen momentan die Bereitschaft tatsächlich noch nicht. Ich möchte an die Anfänge dieser Geschichte erinnern. Alles begann 2014 mit dem Staatsstreich in der Ukraine. Das war ein Betrug, dass alle Probleme auf friedlichem Wege gelöst werden würden, nach der Unterzeichnung der Minsker Vereinbarungen 2022. Als alles schon am Abgrund stand und das Kiewer-Regime in der Ukraine einen Krieg in der Südostukraine entfesselt hatte, mussten wir sagen, dass wir gezwungen sein werden, diese abtrünnigen Republiken anerkennen müssen. Und wir haben Kiew darum gebeten, die Menschen in Ruhe zu lassen, die Menschen so leben zu lassen, wie sie es wollten, ohne Russophobie, ohne Staatsstreicher. Wir haben gebeten, die Truppen abzuziehen. Sie wollten es damals nicht, aber auch nach den Verhandlungen in Istanbul war es nicht anders. Zuerst haben sie das Dokument paraffiniert, später haben sie sich zurückgezogen. Diese Vereinbarungen sind im Papierkorb gelandet. Aber auch jetzt weigert sich Kiew, diesen Konflikt zu beenden, und zwar auf friedlichem Wege. Und trotzdem sehen wir und fühlen wir und wissen wir auch, dass es bestimmte Signale gibt. Signale, die wir nicht haben. vom Kiewer Regime, dass sie bereit seien, irgendeinen Dialog zu führen. Das Einzige, was ich an dieser Stelle sagen möchte, wir haben das auch stets gesagt, wir sind bereit und wir wollen diesen Konflikt friedlich beilegen. Auf der Grundlage der Prinzipien, die ich im Juni letzten Jahres im russischen Außenministerium vorgestellt habe. Die Ursachen des Konflikts müssen beseitigt werden.

Eli

Uwe, bevor wir weitergehen, lass uns an dieser Stelle vielleicht mal doch direkt deine Meinung einholen. Du hast dir das ja ebenfalls mit angeschaut und ich weiß auch, dass du im Hintergrund gerade den Ukraine-Konflikt und seine Äußerungen dazu beleuchtet hast. Klingt das für dich authentisch? Klingt das für dich logisch, was Putin da eben dargeboten hat zu diesem Thema?

Uwe

Ja, das ist eben die russische Sichtweise, klipp und klar, dass eben gesagt wird, dass eben ab 2014 im Grunde genommen ein interner Bürgerkrieg stattfand und später dann eben sogar auch eine Regime-Change von Seiten der USA. Und dass im Grunde genommen keine Bereitschaft bestand, da wirklich sich zu einigen, sondern dass man eben Russland auch nur vertrösten wollte. Das ist tatsächlich ja nachweislich. Ich habe ja selber auf meinem Kanal vor zwei Jahren mal ein Video gemacht, in dem ich nachgewiesen habe, anhand von Originalaussagen der damals beteiligten westlichen Politiker, dass ihre Absicht niemals darin bestanden hatte, eben einen Friedensschluss zu machen, sondern dass sie eben Russland hinhalten wollten, um aufzurüsten, damit die Ukraine stark genug wird. Das kann man nachlesen in einem meiner Videos. Da habe ich drei Videos zu gemacht. Das sind Zitate von den original beteiligten Personen. Das ist völlig unzweifelhaft. Das heißt, diese Lesart, dass also die putinsche Sicht nur russische Propaganda sei, ist einfach objektiv. Falsch. Man mag darüber streiten, ob als er dann eben die Oblast da anfing zu befreien, weil die angeblich sich aus dem ukrainischen Staat entfernen wollten, ob das alles so war oder ob dann vielleicht doch eben die Politik, die russische Politik federführend mit eingegriffen hat. Darüber mag man streiten, aber dass es überhaupt einen internen ukrainischen Konflikt gab, der mit der russischen Sprache, der mit der Ethnie der russenstämmischen Bevölkerung in diesen südöstlichen Oblasten zu tun hatte, da geht gar kein Weg dran vorbei. Also insofern, selbst wenn man ihm negativ übergesonnen sein sollte, es ist doch eine ganze Menge Wahrheit an dem, was er sagt.

Eli

Wie findest du, wie hat das Publikum reagiert? Wie ist das angenommen worden? Ich meine, du hast dir das mit angeschaut. Hat das Thema dort alles dominiert in dieser Pressekonferenz, weil es das Wichtigste unserer Zeit ist? Oder hattest du Gelegenheit zu sehen, was ich gesehen habe? Ich greife mal ein bisschen vor, dass er nämlich auch sehr viel Innenpolitisches gemacht hat und Ukraine zwar angesprochen worden ist, aber mitnichten wirklich halt das dominierende Element gewesen ist, dass wirklich die ganze Zeit vier Stunden lang eben debattiert worden sei.

Uwe

Ja, also es ist tatsächlich so, dass aus russischer Sicht, das kennt man von anderen Veranstaltungen, besteht an dieser Lesart überhaupt gar kein Zweifel. Also es gibt quasi in der Mehrheit der russischen Bevölkerung keinerlei Zweifel daran, dass die Argumentation, die Putin seit Jahren vorträgt, genau so ist, wie die Bevölkerung auch denkt. So, jetzt kann man natürlich argumentieren und sagen, ja, das ist russische Papaganda, der hat die alle unterjocht und deswegen denken die so. Mag sein, mag nicht sein, aber Faktum ist, weil eben alle diese Meinung teilen, deswegen gibt es da gar keinen Grund, darüber wirklich so unendlich viel zu reden, weil es geht bei denen quasi als Common Sense, das ist die allgemeine Meinung.

Eli

Also keine Spaltung wie bei uns in Deutschland und vor allen Dingen einen Bundeskanzler, nennen wir ihn einfach mal Anführer der Nation, der seine Nation eben geschlossen hinter sich hat. Auch ganz anders als Friedrich Merz, der ja noch nicht einmal seine CDU hinter sich hat, geschweige denn irgendjemand von uns angesichts dieser 75 Prozent Nicht-Zustimmungswerte von dem Mann. Gut, in Ordnung, danke dir dafür. Lass uns weitermachen im Text. Es ist wie gesagt eine lange Veranstaltung und wir wollen uns darin nicht verlieren. Das nächste Thema.

Gast

Aber nicht nur an den Ursachen schneidern sich die Geistern. Der Weg zu einem Frieden könnte ein schwieriger werden, denn die ukrainische Regierung hat ein großes Legitimitätsproblem. Mit den Wahlen gibt es da auch sehr viele Probleme und so drehen sich Selenskyj und seine Mannschaft und seine Regierung in einem Teufelskreis. Wir hören jetzt, dass das Regime erklärt hat, dass die Repräsentanten dieses Regimes darauf bestehen, dass die westlichen Länder und die USA in der Zeit der Wahlen ihnen die Sicherheit gewähren werden. Das heißt, dass sie es durchsetzen werden, dass es keine... Wir sind bereit, daran zu denken, dass die Sicherheit in der Ukraine bei den Wahlen gewährt wird. Wir werden die Angriffe auf das Territorium der Ukraine am Tag der Wahl nicht durchführen. Aber hier gibt es einen Vorbehalt. Und das ist eine Frage, die... an der wir nicht vorbei können. Und zwar, auf dem Titel rum Russlands gibt es Millionen Einwohner aus der Ukraine. Fünf bis zehn Millionen Ukrainer wohnen jetzt in Russland und sie haben das Recht, an den Wahlen teilzunehmen. Und wir dürfen von den Organisatoren der Wahlen fordern, dass die Wahlen auch hier bei uns organisiert werden und dass die Ukrainer, die momentan in Russland leben, auch an den Wahlen teilnehmen. Ich bin damit einverstanden, dass die Behörden in der Ukraine dann legitim und die Macht der Ukraine legitim sein müssen. Und ohne die Durchführung der Wahlen ist das unmöglich.

Eli

Wahnsinn, oder Uwe? Das war ein Moment, ich habe es mir live angeguckt, auf Russisch ein Stück weit, aber den Moment hatte ich verpasst. Also Putin, der sich dafür stark macht, dass die ukrainischen Flüchtlinge, die ja anstatt in den Westen zu fliehen, millionenfach, vier Millionen glaube ich hat er gesagt, nach Russland geflohen sind, dass die ebenfalls Gelegenheit haben müssen, wie auch natürlich die Ukrainer im Heimatland, an dieser Wahl teilzunehmen. Und überhaupt ermutigt er ja die ganze Zeit das Volk dazu, diese Wahlen endlich einzufordern, weil über... Anderthalb Jahre inzwischen nun schon Selensky eigentlich gar nicht mehr demokratisch legitimiert ist und sich also jetzt nur hier dafür stark macht. Bis hin zu, dass er, habe ich ihn da richtig verstanden, hast du es auch gerade so mitbekommen, dass er gesagt hat, am Tag der Wahlen möchte Russland also seinen Krieg, sollte er bis dahin noch eben dauern, einstellen, zumindest eben eine Waffenruhe anbieten. Was ja normalerweise eine Sensation, eine super Headline hätte sein müssen und vor allen Dingen vielleicht auch die Wahlen, die demokratisch näher gerückt hätte, aber stattdessen Schweigen im Walde, vollkommen untergegangen. Eine Ankündigung dieser Gravitas, weil es sich vermutlich eben um Putin handelt. Wie hast du das erlebt?

Uwe

Auf jeden Fall ist das sicherlich so, Eli. Man sieht also hier, dass Putin oftmals mit den Interessen des russischen Volkes argumentiert und sagt, die Ukrainer und die Russen sind im Grunde genommen ein Brudervolk. Woran man noch darüber streiten kann, wer nun wichtiger ist, also aus Putins Sicht sind die Russen natürlich die Wichtigeren. Jetzt kann man sagen, die Wahlen, warum ist er dafür? Wenn die Ukrainer nach Russland flüchten, sind das ja diejenigen, die eben regierungskritisch sind. Wenn die dann wählen dürfen, ist das natürlich auch ein strategisch geschickter Zug, um eben die Wahlen in der Ukraine beeinflussen zu können. Das heißt, das ist also ein zweischneidiges Schwert. Das klingt jetzt erstmal sehr positiv, sehr demokratisch, hat aber auch eine ganz klare machtpolitische Komponente drin.

Eli

Ja, das ist schon richtig. Aber das darf man auch nicht vergessen, lieber Uwe. Also natürlich hat auch Russland mit dem restlichen Gebiet der Ukraine, ob sie es jetzt nur einnehmen oder nicht, eben bestimmte strategische Interessen und die Einflussnahme, die werden sie sich nicht nehmen lassen wollen mit allen Mitteln der Kunst. Und ich sage mal so, wenn man nur dafür die Demokratie einsetzt, damit also diese Menschen ganz legitim im Sinne rein zufällig von Putin halt eben ihren nächsten Anführer wählen können, Dann ist das eine Art von Wahlmanipulation, wenn man das überhaupt so nennen kann, mit der ich noch sehr, sehr gut leben kann. Gut, aber nichtsdestotrotz, also normalerweise wäre das schlagzeilenverdächtig. Allein, sage ich mal, dieses Snippet, was wir uns gerade angeguckt haben. Und stattdessen ist es natürlich an den westlichen Medien komplett vorbeigegangen. Nächstes Thema.

Gast

Ein weiteres zentrales Thema war die Lage an der Front. In den vergangenen Tagen erklärte der russische Präsident, dass Kupjansk unter russischer Kontrolle stehe. Daraufhin veröffentlichte Wolodymyr Selenskyj ein Video, das ihm in der Nähe dieser Stadt zeigte. Die Frage, unter wessen Kontrolle Kupjansk tatsächlich steht, ließ Wladimir Putin aber nicht unbeantwortet und kommentierte Selenskyjs Auftritt mit folgenden Worten. Er ist doch ein Künstler. Er war ein begabter Künstler, das sage ich ohne Ironie. Das wissen wir aufgrund seiner Filme aus der früheren Zeit. Und deshalb gibt es hier nichts Ungewöhnliches. Und die Stele selbst sieht jetzt ganz anders aus. Aber es geht um Folgendes. Diese Stele steht ca. 1 km vor diesem Stadt. Aber warum ist er an der Schwelle geblieben? Er hätte in das Haus geblieben. eintreten sollen, wenn er Kupjansk als seine Stadt betrachtet hat.

Eli

Ich gebe euch mal den Kontext dazu. Da geht es darum, dass im Donbass, ja, unter anderem in Pokrowsk, aber auch Kupjansk und jetzt bald also auch, wie heißt das? Ich will jetzt nichts Falsches sagen. Auf jeden Fall halt dort in den östlichen Städten gerade eben ein Häuserkampf getobt hat, der bis zuletzt eben die Kontrolle dieser Städte in grenznahen oder frontnahen Regionen, sollte ich eher sagen, ja, halt eben... ja so entwickelt hat oder entwickeln hat lassen, dass beide Länder Anspruch darauf erhoben haben. Und der politische Kontext zu dem, was ihr gerade im Clip eingespielt gesehen habt, ist, dass es Frontstädte gibt, die bis zuletzt hart umkämpft gewesen sind, wo der Häuserkampf getobt hat, wo man wirklich buchstäblich um jede Seitenstraße, um jeden Häuserblock, um jeden Hauseingang gekämpft hat. Und beide Seiten hatten bis zuletzt halt eben den Anspruch erhoben, ob Kupjansk oder Pokrowsk oder eine andere Stadt halt eben wirklich unter russischer Kontrolle sei oder auch nicht, weil das in diesem Informationskrieg natürlich von unglaublicher Bedeutung ist, dass man dem Gegner da irgendeine falsche Information vorwerfen kann. Und so hat sich Selenskyj eben ablichten lassen, über einen Kilometer entfernt von da, wo im Prinzip die Grenze der Stadt ist, Also ein Kilometer entfernt von, sei es in diesem Fall Kupjansk, aber es hätte genauso gut auch Pokrowsk sein können, wo die Russen halt eben in der Stadt sind, das Stadtgelände kontrollieren, aber natürlich in einem Stellungskrieg ein Kilometer vor der Stadtgrenze ein himmelweiter Unterschied ist, wo halt eben einigermaßen noch Sicherheit herrscht für die Ukrainer, während sie sich eben nicht reintrauen, wie Putin also gesagt hat, in das Haus, gemeint also in die Stadt selbst. Ja. Gut, und dass Selenskyj natürlich ein Schauspieler ist, das solltet ihr wissen, spätestens wenn ihr diese... Wobei ich schon härter drauf bin als Putin. Putin war sehr respektvoll gegenüber Selenskyj, also während dieser ganzen viereinhalb Stunden. Das war mitnichten ein permanentes Ukraine- oder Selenskyj-Bashing, sondern das war in Anführungszeichen fast schon das Kritischste, was er überhaupt über den nicht legitimierten Machthaber in Kiew gesagt hatte. Uwe, wir gehen mal im Sinne der Zeit ein bisschen weiter zum nächsten Thema. Möchte ich da noch wieder deine Meinung einholen.

Gast

Auch das Thema der eingefrorenen russischen Vermögenswerte sorgte für Aufmerksamkeit. In Europa wird derzeit offen und heiß über die mögliche Verwendung diskutiert. In Russland verfolgt man diese Debatte ganz genau. Auf die Frage nach dem sogenannten Diebstahl reagierte der russische Präsident scharf und warnte vor den langfristigen internationalen Konsequenzen, vor allem für die Europäische Union. Es ist überhaupt nicht einfach zu machen. Sie haben ja nicht nur erklärt, dass Sie uns diese Vermögenswerte rauben wollen. Sie wollen noch mehr damit machen. Sie wollen aus diesen Mitteln einen Kredit für die Ukraine gewähren. Und unsere Assets, unsere Vermögenswerte dienen da als Sicherheit. Was sind das für Kredite? Kredite werden Konsequenzen für die Ukraine. Diese Länder haben, denn der jeweilige Haushalt wird diese Ausgaben tragen müssen. Das erhöht die Staatsverschuldung. Selbst wenn unsere Vermögenswerte als Sicherheiten dienen, trotzdem muss das im jeweiligen Landeshaushalt berücksichtigt werden. Das ist nicht nur eine Rufschädigung. Damit würden sie das Vertrauen untergraben, das der Euro-Raum, der ganze Euro-Raum momentan genießt. Nicht nur in Russland, nicht nur russische Gold- und Devisenreserven werden im Westen aufbewahrt. Es gibt auch andere Staaten. Vor allem geht es hier um ölproduzierende Länder. Das wird ein schwerer Schlag gegen das Image des jeweiligen Landes sein. Das wird auch das Vertrauen grundsätzlich untergraben, das Vertrauen in das jetzige Finanzsystem, in das globale Finanzsystem. Und das Wichtigste, egal wie viel und wann und ob sie stehlen, irgendwann werden sie es zurückzahlen müssen. Und wir werden uns natürlich für unsere Interessen einsetzen. Wir werden diese verteidigen. Wo? Vor allem vor Gericht. Wir werden uns Mühe geben, eine Rechtsprechung zu finden, die politisch unabhängig sein wird.

Eli

Uwe, wie hat er das, wie man neudeutsch so schön sagt, gehandelt? Wie ist er damit umgegangen mit dieser Niederlage von Friedrich Merz, die wir ja die ganze Woche so intensiv hier auf dem Kanal beobachtet haben?

Uwe

Ja, also er hat das ja eigentlich ganz elegant gemacht und gezeigt, was die Nachteile für Europa gewesen wären, wenn es denn so weit gekommen wäre. Und insofern muss man sagen, da hat er doch von der Sachlage her völlig recht. Es kann ja nicht angehen, dass Europa seine Bonität, seine weltweite Bonität aufs Spiel setzt. indem es quasi auf die eine oder andere Weise an das Vermögen von ausländischen Kapitalgebern oder Investoren geht, weil das macht sich einfach sehr schlecht. Das heißt, würde das tatsächlich erfolgt sein, dann könnte man in der EU vermutlich seine Bonität gleich nach unten schrauben, sprich Milliarden und Abermilliarden von Geldern weltweit, würden von europäischen Banken abgezogen und es gibt andere Gebiete, wo man auch Geld gut anlegen kann, wo man nicht die Gefahr befürchten muss, dass man quasi enteignet wird, weil der Staat, wo man das Geld ablegt, irgendwo einen Krieg führen oder unterstützen möchte. Da hat er das doch relativ gut und elegant auf die Sachlage gezogen oder Sachschiene gebracht. Und da sieht man eben, er weiß, wovon er redet. Und es ist eine Blamage für Europa, dass sie ihr Ziel nicht durchgesetzt haben. Und er sagt das auch völlig klar, dass sie jetzt auch... im Grunde genommen die Bevölkerung über den Tisch gezogen haben, die Europäer. Denn die 90 Milliarden, die werden ja jetzt fremdfinanziert. Davor wollte man sich ja schützen. Man ist ja eh schon quasi vom Staatsbankrott in ganz Europa. Und jetzt will man also noch ein zinsloses Darlehen geben an ein Land, was überhaupt kein Geld hat, was in drei Monaten Staatsbankrott machen müsste, wenn es kein Geld bekäme. Und diesem Land, dem gibt man jetzt 90 Milliarden für die nächsten zwei Jahre. Es zahlt keine Zinsen, aber man selber muss Zinsen zahlen. Das muss man sich mal vorstellen. Wir in Europa haben so viele soziale Probleme und geben einem Land 90 Milliarden und das dann auch noch gratis. Also das ist unglaublich, was das für ein Skandal ist. Und da hat Putin ganz nonchalant gesagt, sinngemäß, Im Grunde genommen könnte er ja froh sein. Und wir lassen uns da auch nicht schockieren. Irgendwann mal holen wir uns unser Geld zurück, vermutlich mit Zins und Zinseszinsen.

Eli

Richtig. Allein wenn die Banken uns nur 3% Zinsen geben, in Anführungszeichen, also verlangen für diese 90 Milliarden, liebe Freunde, werden wir unseres Lebens nicht mehr froh. Das sind Milliardenzahlungen, die wir werden leisten können, einfach nur dafür, werden leisten müssen, von wegen können, werden leisten müssen, dafür, dass wir denen Geld verliehen haben, Achtung, dass wir nicht mal haben. Dafür, dass wir denen kostenloses Geld gegeben haben, zahlen die uns. Uwe hat absolut den richtigen Punkt gebracht. Ich bin nicht mal gestern auf diesen Trichter gekommen. Die Zinsen, natürlich. Müssen wir also dieses Geld dann irgendwann der Bank zu 100% zurückgeben? Reparationszahlungen, bliblablub. Ist dann unser Problem, wo wir das hernehmen. Aber die Zinsen, die werden eingefordert werden. Garantiert. Komme was wolle. Und wir verpflichten uns, diese der Bank gegenüber zu zahlen, während die Ukraine sich zu überhaupt nichts verpflichtet. gar nichts liefern muss, weder in Sachen Transparenz noch Korruptionsbekämpfung, geschweige denn irgendwelche Erfolge militärischer Natur. Die werden einfach bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag weiterfinanziert und wir dürfen dafür bezahlen. Achtung, dass wir sie bezahlen. Also ganz ehrlich, wäre ich Putin, ich würde da auf dem Tisch tanzen, aber Putin ist ein Mann von ganz anderen Formen.

Uwe

Ja, und das ist ja völlig absurd. Also wir hatten ja schon im Jahr 2024, da gab es ja eine Untersuchung aus dem amerikanischen, ich weiß nicht welchem Ministerium, und da stellten die ja fest, dass von den Rüstungsgütern, die Amerika an die Ukraine geliefert hat, 59 Prozent unauffindbar waren. Das heißt, deren Verbleib war unklar. Also die Amerika schickt für Milliarden dort Waffen, Munition, Ausrüstung und so weiter rüber und fast 60 Prozent verschwinden. Ja, wohin verschwinden die denn? Also es ist unglaublich, dass in einem Land, was so mit den guten Gaben, mit den Geschenken, die es von seinen politischen Partnern bekommen, so umgeht, dass es noch nicht mal mehr nachweisen kann, dass mehr als die Hälfte verschwindet. Das ist ein solches Land, das ist vertrauenswürdig genug, dem 90 Milliarden in den Hintern zu schieben. Also es ist unglaublich.

Eli

Ja, und im Übrigen, lieber Uwe, ich weiß, du und ich, wir haben da eine unterschiedliche Meinung, aber viele dieser 60 Prozent, die da also verschwunden sind, die sind auf dem Weltmarkt, über den schwarzen Markt wieder aufgetaucht. Es wird dich nicht wundern zu hören, im Iran und stückweise auch in Palästina, wo dann wiederum andere Kriege damit angeheizt werden. Und so zerbröselt der Kuchen. Gut, im Sinne der Zeit, heute machen wir nicht Nahe Osten, wir bleiben im Osten, wir bleiben in Russland. Das nächste Thema. Ja.

Gast

Auch die westlichen Journalisten hatten die Möglichkeit, Wladimir Putin Fragen zu stellen. So versucht ein Journalist des US-Senders NBC, das Narrativ durchzudrücken. Russland sei für ein mögliches Scheitern der Friedensverhandlungen verantwortlich, beziehungsweise er versuchte, Russland dafür in seiner Frage sukzessiv verantwortlich zu machen. Putins Antwort darauf fiel unmissverständlich aus. Bei dem Gespräch, bei dem Treffen mit Herrn Trump in Anchorage, haben wir es abgestimmt und wir sind praktisch darauf eingegangen, was er uns vorgeschlagen hat. Und deshalb zu sagen, dass wir etwas zurückweisen, das ist völlig inkorrekt und hat keine Gründe dafür. Bei den Gesprächen in Moskau wurden uns Vorschläge überbracht. Man hat uns gebeten, dass wir auf bestimmte Kompromisse eingehen. Als ich nach Anchorage gekommen bin, möchte ich sagen, dass das für uns nicht einfache Lösungen sein werden. Aber die Kompromisse, die uns angeboten wurden, mit denen sind wir einverstanden. Es ist völlig inkorrekt zu sagen, dass sie etwas zurückweisen. Dafür gibt es keine Gründe. Der Ball ist an der Seite unserer westlichen Opponenten, so möchte ich das formulieren. In erster Linie geht es um den Leiter des Kiewer-Regimes und in erster Linie geht es auch um die europäischen Sponsoren. Der Ball ist an ihrer Seite. Wir sind bereit, den Konflikt auf friedlichem Wege zu beenden.

Eli

Also ich fasse noch einmal zusammen, lieber Uwe, was ich da verstanden habe. Das ist immer sehr schwierig, wenn da im Prinzip jemand auf Englisch eine Frage stellt, die Putin übersetzt werden muss und dann übersetzt jemand auf Deutsch etwas aus dem Russischen, was der andere Übersetzer aus dem Englischen vielleicht schon falsch verstanden hat. Also Putin hat sich ja mit Trump im Sommer in Anchorage, das ist Alaska, getroffen. Die meisten Leute merken sich nur Alaska, Anchorage war da schon eine Information zu viel. Aber es ging um Alaska und da hat man sich erstmal auf überhaupt nichts geeinigt, bis auf den Fakt, dass man weiter miteinander ins Gespräch kommen möchte. Dann gab es aber einen 28-Punkte-Plan, der auf 20 Punkte eingedampft worden ist, der mehr oder minder dann halt eben dann schon den Willen der Ukrainer dann eben abgebildet hat und ein Kompromiss sein sollte zwischen allen Parteien. Und der NBC, NBC ist ein US-Sender, Reporter, stellt sich also dahin und sagt, warum verweigern sie sich diesem 20-Punkte-Plan eben ab? anzunehmen. Das ist, sage ich mal, die Grundlage der Frage mit dem politischen Kontext, die ihr dazu haben müsst. Und dann hat Putin geantwortet und ich muss fairerweise sagen, das ist ein Moment, bei dem ich nicht ganz verstanden habe, wie seine Positionierung diesbezüglich ist. Also er sieht natürlich Russland im Vorteil. Er sagt, wir verweigern uns keinen Verhandlungen und auch keinem Frieden. Aber irgendwo ist ja auch Fakt der Lage und da muss ich ihn an dieser Stelle mal rügen und kritisieren. dass Russland diesen 20-Punkte-Plan wie auch den 28-Punkte-Plan abgelehnt hat, weil da die Ukrainer Sachen reingeschmuggelt haben, die halt eben den Russen wiederum nicht passen. In allererster Linie die Gebietsabtretungen, die weiterhin offen bleiben.

Uwe

Hast du das auch so verstanden? Ja, das hast du ganz richtig verstanden. Zumindest verstehe ich es eh nicht wie du, Eli. Der Hintergrund ist natürlich mehrerlei. Einmal muss man bedenken, dass Putin kann die Oblasten jetzt aus innenpolitischen Gründen nicht einfach zurückgeben. Das geht nicht. Er hat ja jetzt drei Jahre Krieg geführt oder was. Nur bald vier. Und da sind hunderttausende von Leuten gestorben. Und wenn er die zurückgeben würde, dann würde sich die Bevölkerung in Russland schon fragen, ja und wozu das Ganze? Das heißt, das ist der eine Aspekt, jetzt das Gesicht zu verlieren, seine Reputation zu verlieren. Der andere Aspekt ist, dass er natürlich im Moment auf der Siegerstraße ist. Selbst die kritischen Militärleute, Analysten in Europa können das im Grunde genommen kaum noch schön reden, sondern im Grunde genommen heißt es ja, wenn die Europäer noch fleißig unterstützen, dann kann die Ukraine noch weiter Verteidigungskampf machen, ab und zu mal wieder so einen Nesselschlag oder Westenstichschlag machen und dann die Russen ordentlich ärgern. Aber im Grundprinzip ändert es nichts. Die Russen sind vermutlich auf dem Vormarsch und irgendwann mal in diesem Jahr oder im nächsten Jahr wird dann der Sack zugemacht. Das heißt, Es ist nachvollziehbar, dass Putin glaubt, dass er auf der Siegerstraße ist. Die europäischen Führer schon. Wenn es um Friedensverhandlungen ging, wer will den Frieden verhandeln? Der, der im Vorteil ist oder der, der im Nachteil ist? Das heißt, ein Interesse an Friedensverhandlungen kann... Aktiv eigentlich nur, der die Ukraine haben und Russland eigentlich gar nicht, weil Russland wähnt sich ja im Vorteil. Und der zweite Aspekt ist, es ist ja gut und schön, dass Amerika einen 28-Punkte-Plan vorlegt, aber so geht doch nicht Politik, so geht doch nicht Diplomatie, dass eine Seite einen Plan vorlegt und die andere Seite, die darf dann Ja sagen. Also so funktioniert das doch gerade nicht. Sondern es geht doch darum, dass dann verhandelt wird. Das heißt also, dass die Russen sagen, ja, mit dem Punkt sind wir nicht einverstanden, dafür wollen wir was ganz anderes drin haben. Und bei uns im Westen wird immer so berichtet, als ob Putin jetzt alles ablehnt. Nee, er lehnt ja nicht alles ab, sondern er lehnt die Sachen ab, die von vornherein ganz klar sind, dass er sie ablehnen muss, weil sie nämlich seiner ursprünglichen Motivation, diesen Krieg überhaupt anzufangen, genau zu widerlaufen würden. Denn seine Hauptargumentation war, dass er nicht möchte, dass die NATO irgendwelche Atomwaffen vor seiner Haustür aufbaut. Oder anders gesagt, dass die Ukraine Mitglied der NATO wird. Und das Zweite war, dass er eben eine gewisse Souveränität für die russischsprachige Bevölkerung in den östlichen oder südöstlichen Oblasten haben wollte. Und in dem Moment, wo die Europäer dann sagen, ja, schicken da aber europäische Friedenstruppen hin. Ja Moment, diese europäischen Friedenstruppen, die sind alle aus NATO-Ländern. Das heißt, selbst wenn es formal nicht die NATO ist, sind aber die Länder, die sie schicken, NATO-Mitglieder. Das heißt, eines ist klar, Putin wird niemals irgendeine Friedenstruppe akzeptieren, die von Ländern gebildet wird, die in der EU oder in der NATO sind. Das heißt, da müssten ganz andere Länder kommen, aus ganz anderen Kontinenten, die nicht in der EU, die nicht in der NATO sind. Davon haben wir aber nichts gehört.

Eli

Und insofern ist es völlig klar, dass er das ablehnen muss. Richtig. Und diese anderen Länder, lieber Uwe, die sind ja größtenteils in den BRICS-Staaten zum Beispiel und die nehmen ja eine pro-russische Position ein. Da würde wiederum wahrscheinlich der Westen und EU-Europa ihr Veto einlegen, wenn die sich dann eben anbieten würden. diese multinationale, angeblich eben vollkommen unbeteiligte, neutrale Truppe da zu bilden. Okay, aber etwas Wichtiges hast du gesagt, lieber Uwe, und ich will das noch einmal rausarbeiten, weil es immer wieder heißt, ich bin ein Putin-Fanboy. Du hast richtigerweise gesagt, nur die Ukraine hat eigentlich wirklich ein Interesse an Verhandlungen. Denn die Ukraine ist im Begriff überrannt zu werden, zerbröselt zu werden. Und sie müsste eigentlich als allererste die Hand heben und sagen, bitte, bitte, bitte diplomatisch, lass dich jetzt irgendwie Frieden machen. Stattdessen tun sie das natürlich nicht. Und dass Putin aber wiederum Ja, halt eben nur sagt, er hat ein Interesse an Verhandlungen. Das gehört zur Show dazu. Er wird jetzt natürlich nicht als großer Kriegsherr da irgendetwas hinposaunen, sondern wie du richtigerweise differenziert ausgearbeitet hast, wird er darauf hinweisen, dass bestimmte Punkte noch nicht zustimmungsfähig sind für ihn. Aber Fakt ist auch, wenn man einfach mal einen metapolitischen Schlussstrich drunter zieht, nein, natürlich hat er null Interesse an Verhandlungen, solange die nicht zu 100% seinen 28 Punkten zustimmen. Und die geringste Abweichung, der geringste Kompromiss, dazu ist er jetzt eben nicht bereit. Warum? Weil er in einer stärkeren Position ist und das haben natürlich auch die Mainstream-Kommentatoren richtigerweise rausgearbeitet. Keine Anzeichen für einen Kompromiss, da hat auch er ein bisschen Politikersprech betrieben, aber wir haben ihn ja jetzt zusammen überführt. Nächstes Thema.

Gast

Auch ein westliches mediales Narrativ, das in Europa gerade die mediale Debatte dominiert, ließ Wladimir Putin nicht ohne seine Aufmerksamkeit. Es geht um die Behauptung, Russland bereite einen Angriff auf Europa vor. Putin wies diese Beschuldigung entschieden zurück und erklärte, warum die westlichen Politiker mit ganzer Kraft versuchen, dieses Narrativ, diese Behauptung zu verbreiten. Die westlichen Politiker haben die heutige Situation eigenhändig geschaffen und schüren diese Gefahr weiter. Im Westen wird immer wieder gesagt, man bereite sich auf einen Krieg mit Russland vor. Soweit ich weiß, leben sie schon seit vielen Jahren hier in Russland. Sie wissen es ja selbst. Auch diejenigen, die von einem Krieg mit Russland sprechen, verstehen das auch. Wollen wir wirklich Europa überfallen? Denken sie das wirklich? Es ist Unsinn. Man macht das aus eigenen innenpolitischen Überlegungen. Man macht das, um ein Feindbild zu schaffen. Dort werden Feindbilder geschafft. Russland ist dieses Feindbild. Mit diesem Feindbild will man die eigenen Fehler vertuschen. Systemfehler, die viele westliche Regierungen jahrelang begangen haben. Fehler in der Wirtschaft, Fehler im sozialen Bereich. Wo ist die grüne Agenda geblieben? Wenn jetzt wieder Kohlekraftwerke und Kohleförderung eröffnet wird. Früher hat man Atomkraftwerke geschlossen, jetzt will man neu bauen. Fehler auf Fehler auf Fehler. Und jetzt will man das alles mit dem bösen Russland vertuschen. Man will die Aufmerksamkeit der eigenen Bürger von den eigenen Fehlern ablenken und schafft dabei externe Faktoren.

Eli

Tja, lieber Uwe, was sagst du dazu? Ist es tatsächlich so, dass Russland einfach nur als Drohkulisse, als Buhmann zur Ablenkung aufgebaut wird, um von den eigenen Schwächen abzulenken?

Uwe

Ja, also das spricht durchaus auch meiner Analyse, unabhängig davon, ob es einen Putin gibt oder nicht oder ob er das gesagt hat oder nicht. Ein Faktum ist, wir haben in Europa eine Staatsschuldenkrise enormsten Ausmaße. Die meisten großen Staaten sind so gut wie pleite. Also es gibt kaum noch jemanden, der irgendwelche Überschüsse hat. Die Staatsverschuldungen sind sehr hoch. Die Sozialausgaben sind sehr hoch. Es gibt sehr viel Unruhe in diversen Ländern. Das heißt, bei uns im sogenannten Werte-Westen läuft überhaupt gar nichts rund. Und wenn man eben guckt, warum ist das so? Warum haben wir Migrationsprobleme? Warum haben wir Abwanderungsprobleme mit der Großindustrie? Warum haben wir teure Energie? Das sind alles Dinge, die von A bis Z über Jahrzehnte von unseren eigenen Politikern in Gang gesetzt wurden, falsch gemacht wurden, teilweise sogar bewusst, nach dem Motto, wir wissen, was wir tun und wir tun es trotzdem. Und eigentlich müsste man sagen, unsere Politiker-Elite müsste insgesamt mal einen Offenbarungseid leisten und sagen, wir sind einfach insgesamt unfähig. Wir können es nicht so, aber dann würde wahrscheinlich das Volk nicht so begeistert sein und deswegen bleibt man einfach dabei und versucht jetzt irgendwo die Sache umzudrehen. Man versucht die schwache Wirtschaft durch die Einführung einer Kriegswirtschaft eine Konjunktur zu machen, die dann für einige Jahre funktionieren wird. Und dann kann man sagen, super toll, ich arbeite beim Rüstungskonzern so und so, ich kann meine Familie ernähren, toll, dass es Rüstung gibt, toll, dass es irgendwann mal Krieg gibt, dann werde ich wenigstens nicht arbeitslos. Und so werden Flüchtlinge Viele Leute davon profitieren, dass eben solche Industrien aufgebaut werden. Dass aber am Ende das große Schlachten steht, früher oder später, was auch unsere Politiker ja so gerne anstreben in den letzten Monaten, nach dem Motto, der schlimmste Krieg seit unseren Großvätern auf dem Kontinent und wir sollen uns darauf einstellen, auf Jahre der Finsternis und was da alles so gesagt wird. Das ist schon sehr erstaunlich. Und wenn man dann sagt, das ist alles für den Frieden, dann frage ich mich, Warum denn unsere Politiker nicht den Weg eines Friedensverhändlers gehen? Und er verhandelt ja bekanntlich mit beiden Seiten. Also so geht es doch mit dem Unterhändler. Ein Makler, ein Ehevermittler, ein Immobilienmakler, jeder der Vermittler ist, muss notwendigerweise mit beiden Parteien verhandeln. Aber jemand, der sich selbst als Friedensverhandler kundtut und sich weigert, mit einer der beiden Konfliktparteien zu reden, der ist einfach ein Betrüger. Er behauptet, etwas zu sein, was er nicht ist. Denn ein wahrer Vermittler ist immer unparteiisch und auf Seiten beider Beteiligten.

Eli

Ja, spannend ist vor allen Dingen, wie gesagt, dass man immer wieder versucht, sein eigenes Versagen, seine eigene Unfähigkeit oder vielleicht auch seine eigene zielstrebig vorangetriebene Agenda in der Zerstörung des Landes, das man eigentlich repräsentiert, Putin, dem Klimawandel oder der AfD in die Schuhe zu schieben. Und er hat da richtigerweise eben die Beispiele gebracht, die man einfach nicht leugnen kann. Was ist denn jetzt eigentlich mit dem Green New Deal? Was ist denn jetzt eigentlich mit der Sprengung der AKWs bei uns in Deutschland, während wir, die Deutschen, zu 26 Prozent die EU-Mittel finanzieren, die wiederum die EU Brüssel nach Polen gibt, um in Polen das erste Atomkraftwerk des Landes zu bauen, um, haltet euch fest, Strom also für Deutschland zu produzieren, wenn bei uns Dunkelflaute ist. Es ist alles an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten und lächerlich gemacht haben sich diese Technokraten dort alle zusammen. Das hat Putin richtig so zusammengefasst.

Gast

Ein Thema hat er noch. Dieses Format ist tatsächlich weltweit in seiner Offenheit einzigartig. Über drei Millionen Fragen wurden eingereicht. Beinahe fünf Stunden lang stellte sich Wladimir Putin diesen Fragen, teils sehr kritischen innenpolitischen und außenpolitischen Fragen, und demonstrierte erneut, dass sowohl der russische Präsident wie auch Russland sich offen zeige für Gespräche, für Kooperation, um Miteinander zu erreichen. zu reden, um nicht übereinander zu reden. Und davon können sich tatsächlich viele westliche Regierungsoberhäupter eine Scheibe abschneiden, die es eher präferieren, von den unbequemen Fragen wegzurennen. Das macht Wladimir Putin nicht so. Und das ist tatsächlich ein Zeichen, der immer und immer wieder demonstriert, Russland ist bereit, auf Augenhöhe mit allen zu reden.

Eli

Genau. Und dann kommt noch ein Abschlusssatz. Wir machen noch nicht den Abschluss, lieber Uwe. Was ich aber erwähnen möchte in diesem Zusammenhang ist, dass es gut ist, dass du gezeigt hast, wie oft Putin sich halt eben Pressevertretern, dem Volk und anderen im Prinzip einfach stellt, die da kritische Fragen teilweise eben haben. Weil immer wieder wird ja gesagt, Autokrat, immer wieder heißt es irgendwie der Kreml-Machthaber, immer wieder heißt es er ist ein Despot. Dabei ist er relativ transparent und relativ auch nahbar. im Rahmen seiner Möglichkeiten, was im Prinzip auch die kritische Fragestellung halt eben gibt. Und ich sage mal so, wenn er Fragen scheuen würde, würde er sich wahrscheinlich nicht viereinhalb Stunden lang wirklich in eine Pressekonferenz setzen, von der die ganze Welt Notiz nimmt, inklusive eben auch der internationalen Journalisten, die dort waren. Und dazu möchte ich direkt überleiten, denn es gibt sogar von RT untertitelte Schlüsselmomente, die auf diese Art und Weise halt eben auch aufgearbeitet worden sind. Ich glaube, auch der mit dem BBC-Journalisten, der dort eine Frage gestellt hat. Ich suche das im Hintergrund mal raus und du sagst etwas zur Zugänglichkeit von Putin. Stimmt das oder ist das alles nur RT-Propaganda?

Uwe

Also gut, RT gilt ja in Deutschland als verbotenes Propaganda-Institut. Kann man natürlich so sehen. Andererseits auch unser Deutschlandradio ist ja auch in anderen Ländern als Propaganda-Institut verboten worden. Insofern, der eine sieht es so, der andere sieht es so. Ich persönlich meine, von all den Reden, was ich von Putin so gesehen habe, sei es bei einzelnen öffentlichen Auftritten, sei es bei verschiedenen dieser langen Formate, er macht auf mich einen äußerst ruhigen, einen äußerst entspannten, einen äußerst sachkundigen Eindruck. Dem kann man eigentlich jede Frage stellen. Also im Valdei-Format oder im St. Petersburger Forum, wo viele auch aus unterschiedlichen Ländern da sind. Da kommt irgendjemand aus irgendeiner Republik, irgendeinem anderen Land und dann weiß er sofort die Wirtschaftszahlen und was sie da für Produktion haben und wie viele Einwohner die haben und was die für Probleme haben. Das weiß der alles, weil er entweder es tatsächlich weiß oder weil sein Mann im Ohr das ihm sagt. Aber auf jeden Fall geht er sofort auf die Leute ein. und produziert keine Lufthülsen. Also ich persönlich glaube, jetzt unabhängig davon, ob man meint, das sei ein netter Mensch, das glaube ich wiederum nicht. Er ist ein Machtmensch. Er ist jemand, der über Leichen geht. Er kommt ja aus dem Geheimdienst und ist nicht mit Wattebäuschen nach oben gekommen. Das hatten wir schon mal vor ein paar Jahren analysiert. Also den möchte man nicht zum Feind haben. Und seine Aussage, ich will ja keinen Krieg führen, ist natürlich auch nur ein Ammenmärchen. Wenn er es nicht wollte, dann würde er einfach aufhören. Punkt. Also insofern, er ist nicht so friedlich, wie er tut, aber er ist doch relativ aufrichtig und auch volksnah. Also ich denke, wenn wir in Europa Politiker dieses Formats hätten, nur 10%, dann würden wir nicht in einer solchen desolaten Situation sein. Das ist ein Mann, der weiß, was er will, der bleibt bei dem, was er will, der richtet sein Fähnchen nicht ständig nach dem Wind aus und sagt heute Hü und morgen Hot und übermorgen keine Ahnung, sondern der zieht sein Ding durch und macht das auf eine solche Weise, dass die meisten Menschen ihn für gut befinden in seinem Land. Das zeigen diverse Umfragen und das über Jahre hinweg.

Eli

Genau, das schauen wir uns nachher noch an. Das ist unsere pièce de la résistance, unser Highlight. Aber bis dahin habe ich erst mal das gefunden, was ich den Leuten nicht vorenthalten möchte. Den NBC-Journalisten habt ihr schon gesehen. Der hat nach dem Friedensplan der USA gefragt. Und dann gibt es einen BBC-Reporter, also von der British Broadcasting Company aus Großbritannien, der ebenfalls eine Frage gestellt hat. Und hier gibt es sogar Untertitel, damit ihr auch Putin mal im russischen Original hört heute. Moment, ich schalte den Ton mal an dazu. Also der britische Journalist ist aufgestanden und hat gefragt, ob jetzt also nun, wie die westliche Position ja immer wieder behauptet, 2029 Putin den nächsten Krieg beginnt und wir dann eben das nächste Ziel sind, weshalb die NATO ja eben hochrüstet. Darauf antwortet er.

Gast

Es gibt keine Operationen, wenn Sie uns mit Respekt beziehen. Ihr werdet unsere Interessen beobachten, so wie wir auch immer versucht haben, eure zu beobachten. Wenn ihr uns nicht wie die NATO-Verstärkung auf den Osten überwacht, wenn ihr nicht sagt, dass es keine Nato-Verstärkung auf den Osten gibt, nicht auf einen Dюйм, das ist eine direkte Rede, eine Zitat. Und was? Wie es in der Bevölkerung gesagt wird, wir haben uns einfach mit unseren Interessen in der Sicherheitssphäre überwacht. Sie haben die heutige Situation mit euren eigenen Händen entwickelt. Und Sie fortsetzen, die Situation aufzunehmen. Sie sagen ständig, dass sie sich für die Krieg mit Russland vorbereiten. Aber Sie leben hier, wie ich weiß, seit mehr als einem Jahr. Aber Sie... Ich glaube, dass auch diejenigen, die über die Krieg mit Russland sprechen, das verstehen. Was, wir werden Europa attackieren? Was ist das für eine Scheiße? Das wird aus politischen Vorstellungen gemacht. Das wird gemacht, um einen Ausdruck des Gegners zu schaffen. In diesem Fall aus Russland. Um die Fehler zu schließen, die systematisch durch viele westliche Regierungen seit einigen Jahren geschehen sind, sowohl in der Wirtschafts- als auch in der sozialen Politik. Wo ist diese grüne Tagesbeschreibung, wenn die Kohleunternehmen wieder öffnen? Die Atom- und Elektrostanzen wurden geschlossen, jetzt kommen sie zurück. Das ist eine Verletzung auf eine Verletzung. Und jetzt versucht man, alles zu schützen, was die böse Russland tut. Sie bewegen die Aufmerksamkeit ihrer Bevölkerung von ihren eigenen Verletzungen auf den Außenkontur. Das sind eigentlich auch Ihre Fragen. Das ist im Grunde eine Versuchung solcher Art.

Eli

Genau das, worüber wir gerade gesprochen haben, wie man versucht abzulenken. Aber spannender, wie gesagt, noch, dass er sagt, von wegen, ja, möchte jetzt Russland irgendeinen Krieg führen. Im Übrigen, liebe Freunde, hört man das im Mainstream permanent, schaltet jeden Mainstream-Blogger ein, wenn es einfach auch nur darum geht, ob Russland die Kapazität oder den Willen hat, Odessa einzunehmen und damit also die Westukraine einzusetzen. Sagen sie gleichgeschaltet drei um alle miteinander. Nein, um Gottes Himmels Willen, die Kraft, die Kapazität, den Willen hat Russland noch nicht einmal. Die können nicht einmal also die Westukraine einnehmen. Klammer auf, vermute ich, weil sie es nicht mal wollen. Ausrufezeichen, Klammer zu. Und dann heißt es aber garantiert, wenn sie nicht mal die Westukraine einnehmen wollen, greifen sie jetzt also demnächst Lettland an und Norwegen und Finnland und danach Polen. Und danach arbeiten sie sich vor und Österreich und Deutschland und hast du nicht gehört? Ja, also was denn nun? Entweder die sind so ein super duper Aggressor und dann nehmen die natürlich auch problemlos, ohne dass irgendeine Frage im Raum stehen würde, auch irgendwann Odessa ein und damit also die Westukraine. Oder aber die sind so schwach, dass sie nicht mal den Westen der Ukraine einnehmen können. Und wovon faselt ihr dann, wenn ihr behauptet, dass 2029 irgendein Riesenkrieg bevorsteht? Uwe, hol mich mal runter, ich bin gerade wieder auf 180.

Uwe

Ja, das ist im Grunde genommen Teil 1 der Argumentation, indem man auf die, ich sag mal, militärische Leistungsfähigkeit der Armee, der Russischen Föderation zurückgreift und sagt, okay, die haben es in vier Jahren noch nicht einmal geschafft, das zu erobern, was sie erobern wollten. Also, wie sollen sie dann erstmal Europa erobern? Aber selbst wenn man dieses Argument nicht hätte, dann müsste man sagen, alleine die Behauptung europäischer Politiker, dass Putin beabsichtigen würde, in wenigen Jahren Europa zu erobern. Diese Aussage ist in sich von einem Schwachsinn ersten Grades. Rein von der Logik her, wenn Putin das wollte, warum würde er denn jetzt noch drei, vier Jahre warten, bis die Europäer aufgerüstet haben? Herr Putin liest doch auch die deutschen Nachrichten, hat doch seine Geheimdienste, der weiß doch, dass die europäischen Armeen überhaupt gar nicht einsatzbereit sind. Also wie bescheuert müsste er sein, jetzt wo seine Armee stark ist, wo 30 Prozent seiner Wirtschaftskraft aus der Kriegswirtschaft stammt. Jetzt ist er auf dem Höhepunkt seiner militärischen Leistungsfähigkeit und dann wartet er jetzt noch drei Jahre ab. Bis die Europäer aufgerüstet haben, bis sie ihre Munitionsfabriken gebaut haben, bis sie aus ihren 200 deutschen Panzern wieder 2000 gemacht haben und ihre Drohnen gebaut haben. Und dann, wenn die Europäer alle komplett aufgerüstet sind, dann greift Putin an. Also so bescheuert, einen solchen Gedanken, die Unlogik dieses Gedankens nicht zu sehen und öffentlich in Fernsehshows, in Zeitungen zu berichten, das ist unglaublich. Also ich habe den Eindruck, dass unsere Politiker uns für absolute Schwachmaten halten.

Eli

Richtig. Und damit kommen wir zum abschließenden Thema der Meta-Analyse, lieber Uwe. dass er angeblich sehr zufrieden ist mit dem Ergebnis, das er die ganze Zeit angestrebt hat, was er aber eigentlich von sich gewiesen hat und danach aber eben doch bekommen hat, nur um sich dann in die Tagesschau zu setzen und zu sagen, das, was er jetzt bekommen hat, was er noch 24 Stunden vorher ausgeschlagen hatte, das sei sogar das bessere Resultat, an das er aber nicht gedacht hat, obwohl es die bewährte Option ist. Guckt in den Stream von gestern, es ist nicht mehr schön. Also mein Stream schon, aber was in Deutschland passiert, ist nicht mehr schön. So, aber das bringt uns zur perfekten Überleitung. Lieber Uwe, wir haben uns ja angeguckt, wie eben sich die Beliebtheitswerte von dem Merzerich entwickeln, in welche Richtung und wie das eben in Russland aussieht und dass es halt eben anders auch gehen kann. Dem sei jetzt eben das letzte Segment gewidmet. Liebe Zuschauer, was wir in Deutschland kennen und was wir von Deutschland auch wissen, ist, dass natürlich unsere Politiker und diese Art, uns eben für Kinder zu halten, nicht auf Gegenliebe stößt. 75% der Menschen sind mit dem Friedrich Merz unzufrieden, immer weniger Menschen, nicht mal mehr das Grünen-Klientel, das ist die Grüne, die hier sagt, dass die also die Arbeit der Bundesregierung oder speziell des Bundeskanzlers gut finden, sei es, ob sie jetzt Lars Klingbeil für unseren Bundeskanzler halten oder ob sie den Friedrich Für unseren Bundeskanzler halten. Alle beide arbeiten sie ja eigentlich für BlackRock. Dann lassen wir das. 75 Prozent der Menschen wollen diesen Mann nicht mehr. Warum? Weil Merz auch vollkommen, also der Mann mit der wahrscheinlich schwächsten Durchsetzungskraft ist. Seit Politiker gedenken, er ist schwächer als er selber glaubt. Sein Wort gilt nichts. Das ist der Mann mit dem Rückgrat aus Wackelpudding. Er kriegt Ohrfeige über Ohrfeige. Er hat eine Debakelwoche auf die nächste Debakelwoche. Er bricht jedes einzelne seiner nicht nur Wahlversprechen, sondern auch seiner programmatischen Versprechen in puncto Reformpolitik, die er mal eben immer wieder bezeichnet. verschiebt oder dann einfach gänzlich absagt. Das Problem der Regierung Merz ist die fehlende Durchsetzungskraft und das Fehlen von jeglicher, erstens, Glaubwürdigkeit und zweitens auch Authentizität. Ich glaube dem Mann wirklich nichts und ich glaube auch, das liegt daran, dass er authentisch nicht die deutschen Interessen verfolgt und mit dem deutschen Volk nichts anzufangen weiß. Anders bei Wladimir Putin. Ich habe Uwe die Aufgabe gegeben, die er dankenswerterweise erfüllt hat. Ohne ihn hätte ich das nicht geschafft. Er ist mein Brother from another Mother. Wir machen das hier zusammen. Er hat mir rausgesucht die Analysedaten unterschiedlicher Institute, die zeigen, wie das in Russland mit der Zustimmung Putins aussieht. Lieber Uwe, ich blende einfach mal ein paar Grafiken ein und du kommentierst, was du da gefunden hast, wo du es gefunden hast und ob du diesen Statistiken glaubst, die du nicht selbst gefälscht hast.

Uwe

Ja, also es ist so, dass es in Russland im Grunde genommen seit Jahren dann verschiedene Institute gibt, die eben ähnlich wie bei uns Meinungsumfragen machen und Untersuchungen machen zu verschiedensten Politikern, zu verschiedensten Regierungsorganisationen und natürlich auch zu der Regierung von Putin, ob sie ihm vertrauen, ob sie seiner Politik stimmen. Und da gibt es einmal ein staatliches Institut und es gibt zwei privatwirtschaftliche Institute. Und ich habe von allen Instituten versucht, einige Daten herauszufinden. Und das ist jetzt von der staatlichen Stelle. Und da sieht man also, weil dich interessierte ja, ob es wegen des Ukraine-Krieges irgendwelche rückläufigen Werte gibt. Und hier haben wir jetzt eine Tabelle, wo also die Werte der Vertraut man Putin und stimmt man seiner Politik zu? Das sind jetzt jeweils Jahresendwerte, wobei die teilweise ihre Untersuchungen sogar wöchentlich machen. Das heißt, wir haben hier vor dem Ukraine-Krieg eigentlich Werte, die bei den über 60 bis 65 Prozent liegen. Und mit dem Ukraine-Krieg ist es dann mehr geworden. Das heißt, wir sehen, dass alleine diese Grafik zeigt, gut, jetzt können wir sagen, das ist die amtliche Grafik, womöglich ist das eine Propagandastatistik. Dann gucken wir nachher in die anderen beiden Grafiken rein. Also hier sehen wir auf jeden Fall, dass in dieser Grafik der Ukraine-Krieg bis heute, trotz der angeblich eine Million Toten und sonst nicht was, ja einen Aufwärtstrend hat, keinen Abwärtstrend. Also wenn irgendjemand sagt, die Russen sind jetzt des Ukraine-Krieges müde und sie glauben in Putin nicht mehr und und und, dann ist das absolute westliche Propaganda, denn diese Zahlen zeigen ganz eindeutig das Gegenteil.

Eli

Und vor allen Dingen, lieber Uwe, nicht nur ist der Trend eindeutig erkennbar, trotz, wie gesagt, der Widrigkeiten, die Russland entgegenschlagen, sondern allein der Ausgangswert, geschweige denn der aktuelle Endwert, der Ist-Zustand, sind in Sphären, von denen Friedrich Merz ja nur träumen kann. Da würde dem erschwindelig werden, wenn der Mann 60% Zustimmungsrate hätte. Das hatte Putin 2020 und 2021. Und als der Krieg dann begann und trotz, wie gesagt, der Widrigkeiten, die du jetzt zusammengefasst hast, ist er in Sphären unterwegs von jenseits von Gut und Böse. Welcher andere demokratische, wirklich halt eben Machthaber, Herrscher, Präsident, Premier, wie auch immer ihr es nennen wollt, liebe Freunde, also welcher andere große Staatschef hat Zustimmungswerte von, hier sieht man das, 75 Prozent. bis teilweise über 80 Prozent, sowohl in puncto Vertrauen als auch Zustimmung, weil das ist das, wo er aktuell firmiert. So circa 77 Prozent Zustimmung, circa 82 Prozent Vertrauen. Die Leute vertrauen ihm und deshalb stimmen sie seinem Kurs zu, während in Deutschland niemand Friedrich Merz vertraut und deshalb auch ihm, seiner kompletten Regierung, die Zustimmung entsagt. Und das, lieber Uwe, nicht nur einfach, sondern auch zweifach illustriert, hier auf Basis dieser diffusen Grafik. Das hat aber, glaube ich, nichts mit, doch, das ist der Premierminister, ne?

Uwe

Ja, genau. Hat auch mit Russland zu tun. Genau, hat auch mit Russland zu tun. Und hier sehen wir, gut, der Premierminister ist ja im Grunde genommen Repräsentant der jeweiligen Regierung. Und da sehen wir, dass also hier die Zustimmungsraten, das sind ja die in schwarz, wenn ich das richtig sehe, man ist ja schon ein bisschen eingeschlafen. Also wir sehen hier eine langfristige Tabelle, die eben auch bei relativ niedrigen Werten anfing, dann irgendwann mal wieder ein Tief hatte und seit einigen Jahren steil nach oben geht. In diesem Jahr, also jetzt sind Ende 2024, hat ja die Tabelle hier aufgehört, also 2024 waren Rücksetzer. Aber auch hier sehen wir Werte, die deutlich über 60% liegen. Und insofern davon zu reden, dass eben irgendwie eine Unzufriedenheit in der russischen Bevölkerung sein könnte, das ist absoluter Quatsch.

Eli

Weil wir ja gerade davon gesprochen haben, dass nicht nur Merz, sondern seine komplette Regierung inklusive seines Koalitionspartners natürlich eben unbeliebt sind. Und in seiner Regierung, da ist ja auch viel Korruptionsaffären oder Inkompetenzaffären von Bärbel Bas, die ja jeden Tag eigentlich gefeuert gehört, über Weimar, der ja eben Korruption oder zumindest dem halt... Verdächtigungen der Korruption anhängen und so weiter und so fort, die also alle mindestens genauso, sag ich mal, unbeliebt sind, aus unterschiedlichen Gründen, jeweils eben wie der Häuptling, der Friedrich Merz eben selbst. Und Stichwort Häuptling, hier sieht man also politische Indikatoren, wie hier oben steht, und das ist die Bewertung, die Benotung, Der Arbeit von Wladimir Putin, also anders gesagt quasi die Zustimmungswerte der Arbeit, die Wladimir Putin leistet. Und man sieht hier, die ist, wenn ich mir das hier angucke in dieser Grafik, von, na Sekunde, ich muss hier mal ein bisschen reinklicken, die ist also von 20... 24 bis hier 2025, Ende des Jahres, relativ konstant geblieben und zwar auf einem hohen Niveau hier oben. 80, 82, 81, 82, mal auch runter auf bis zu 77, ja auch mal runter auf bis zu 76 in diesem Jahr und jetzt wieder bei 81 Prozent eben angekommen. Was sagt das über Russland, über Uwe, politisch gesprochen?

Uwe

Es sagt uns doch ganz eindeutig, dass hier in Russland das Volk hinter der Politik ihres obersten Anführers steht. Er ist ja extrem beliebt und dass man ihm vertraut und dass man das, was er beschließt, für richtig befindet. Und jetzt kann man natürlich dem entgegenhalten, jetzt aus unserer Sicht, ja aber merken dann die Russen nicht, wie schlimm der Krieg ist. Aber wie sollten sie das merken? Erstens haben sie natürlich auch jetzt eine Kriegswirtschaft. Das ist ja das, was wir in Europa anstreben, um die Konjunktur anzutreiben. Das haben die Russen. Das heißt, die profitieren jetzt von dem, was die Europäer auch gerne hätten. Und der zweite Aspekt ist, wenn es so schlimm wäre, dass dort hunderttausende von Soldaten gestorben wären, Was natürlich für sich schon eine Katastrophe ist, das muss man klipp und klar sagen, eine humanistische und auch humanitäre Katastrophe. Wenn das die Russen wirklich stören würde, dann würden sie ja nicht den Kriegskurs weiter unterstützen. Denn all die Leute, die gestorben sind und angeblich sollte es ja über eine Million sein, das waren ja nicht alle Singles, die hatten doch Familie. Das sind doch Familienväter, Familienvater. Ich weiß nicht, ob Frauen sind da zumindest teilweise in den unterstützenden Einheiten dabei. Das heißt, es gibt doch mindestens eine Million Familien in der russischen Föderation, die eben Kinder dann im Krieg verloren haben. Und das ist doch auch eine ganze Menge. Das scheint doch offensichtlich aus der russischen Bevölkerung sich jetzt nicht das Ansehen von Herrn Putin irgendwie zu beflecken, sondern man ist offensichtlich bereit, diese Opfer zu akzeptieren. Und das finde ich ganz interessant. Denn bei uns, wo es ja um die Wehrpflicht geht, da will ja keiner. Da will ja keiner, für Herrn Merz oder für Deutschland oder für sonst nicht was. sich einziehen lassen. Und in Russland, das mag vielleicht auch mit der russischen Kultur zu tun haben, da sieht man das offensichtlich ganz anders.

Eli

Und abschließend, lieber Uwe, um das noch einmal hier abzurunden, diese ganze Sache, die Art und Weise, wie Putin also spricht, die Art und Weise, wie die Menschen zu ihm hinaufblicken, die Art und Weise, wie sie sich geehrt fühlen, dass er sich wirklich halt individuell mit deren Fragen auseinandersetzt, dass er auf diese sachliche, ruhige Art und Weise, ohne jegliche Emotion, ja, sich wirklich halt dieser Befragung da eben stellt und auch dieser Tortur viel, Stunden, über vier Stunden da brillieren zu müssen, wo jedes Wort auf die Waagschale gelegt wird, nicht nur im eigenen Volk, sondern ja auch international gesprochen. Was sagt das über diesen Mann aus? Ich meine, er ist 73 Jahre alt, er ist im Prinzip aus dem Nichts gekommen, er hat keine riesengroße aristokratische Vergangenheit, er hat sich hochgearbeitet, im Übrigen zuerst in der DDR in Dresden und danach halt eben im neuen Russland. Wir haben ja sein Profil inzwischen mehrfach untersucht, aber Ist er, das ist vielleicht mal eine Frage an dich, lieber Uwe, ist er seinem Profil treu geblieben, dass wir seit Jahren im Prinzip so schon auf hohem Niveau kennengelernt haben? Oder, lieber Uwe, provokante Frage, hat er es vielleicht sogar noch geschärft und wird zumindest jetzt also in den letzten Jahren durch den Ukraine-Krieg noch resoluter in der Verfolgung seiner Ziele und halt eben seiner Art?

Uwe

Also ich denke, wir haben ja ein, zwei Sendungen bei Ihnen gemacht vor ein paar Jahren. Da konnte man sehen, dass seine Karriere außerordentlich steil nach oben ging und er wohl ein sehr zielstrebiger und konsequent handelnder Mensch ist, der wahrscheinlich auch jede Menge Leichen auf seinem Weg hinter sich gelassen hat. Und er war, als er dann nach der Wende quasi das Amt übernahm, war ja doch relativ naiv noch. Ich erinnere mich an seine Rede 2001 oder so im Bundestag, wo unsere Abgeordneten Standing Ovations gemacht haben, weil er doch selber Mitglied mit seinem Land in der NATO werden wollte. Man hat ihn dann vertröstet. Man hat ihm versprochen, keine Osterweiterung. So seine Devise. Genscher hat das ja auch gesagt, aber es wurde nie schriftlich niedergelegt. Und er war offensichtlich so naiv, dass er glaubte, wenn ein Politiker etwas sagt, dass er das auch so meint. Es gab ja keinen Vertrag. Und selbst eben bei den Protokollen dann in Minsk, den zwei, die geschlossen wurden, da hat sich ja von Anfang an auch keiner dran gehalten. Das heißt, er hat eine gewisse Naivität gehabt. Er war eigentlich ein Fan der westlichen Ideen und hat das auch immer wieder betont, wie eng der Kulturaustausch zwischen Russland und Europa gewesen ist, über Jahrhunderte hinweg. Und dass er eigentlich gerne Europäer quasi hätte werden wollen, aber irgendwie hat er nicht begriffen, dass die Europäer das nicht wollten. Und jetzt ist er tatsächlich, ich sag mal, auch gereift durch viele schlechte Erfahrungen und lässt sich kein X für ein U mehr vormachen. Das heißt, der unterschreibt keinen Vertrag mehr, der nicht so ist, wie er das haben will. Und er lässt sich von keinem mehr austricksen und von keinem mehr belügen. Das heißt, das ist jetzt ein alter, weiser Silberlöwe, der sein Revier noch unangefochten regiert. Und wenn er dann mal aufs Altersschwäche oder anderen Gründen zurücktritt, dann wird das ein Riesenloch hinterlassen. Und ich möchte wetten, dass der, der als nächster kommt, der wird nicht so handzahm sein und nicht so, ich sag mal, zurückhaltend, so höflich. Also in persönlichen Gesprächen, das sagt jeder, der mit ihm jemals zusammengesessen hat, wie äußerst elegant und höflich und zuvorkommend er ist. Und dass er ganz genau die Interessen und Wünsche seiner Gäste kennt und auch bedient. Der Nächste wird wahrscheinlich eher ein Falke sein, vor dem man dann vielleicht wirklich Angst haben muss. Vor dem muss niemand Angst haben. Nicht vor einem europäischen Krieg.

Eli

Und deshalb hat er Standing Ovations bekommen. Hier vielleicht wirklich nur die letzten Minuten, vielleicht nicht mal Momente einfach seiner Rede vom 25. September 2001 im Bundestag.

Gast

Aber abgesehen von den objektiven Problemen und manchmal auch richtig.

Eli

Im Übrigen, ja, er hat Deutsch gesprochen. Ich hatte ja schon inzwischen gesagt, er hat in der DDR seine Karriere gemacht, damals eben im Geheimdienst und war hier lange Jahre stationiert. Und lieber Uwe, erstens gehört Russland zu Europa, also er ist schon de facto ein Europäer. Und zweitens war er auch ein Westeuropäer, weil er halt eben in Deutschland lange Jahre stationiert gewesen ist. Und ja, auch wenn das für die Westens immer schwer zu verstehen ist, Ostdeutschland, Dresden ist auch Deutschland.

Gast

Ganz ehrlich gesagt, von eigener Ungewohnheit schlägt unter allem das starke, lebendige Herz Russlands, welches für vollwertige Zusammenarbeit und Partnerschaft geöffnet ist. Ich bedanke mich.

Eli

Im Vordergrund Wolfgang Thierse, glaube ich, und Gerd Schröder. 2001. Lang, lang, lang ist es her. Ich möchte an dieser Stelle Folgendes nochmal sagen, liebe Freunde. Es ist jetzt ein bisschen emotional aufgeladen, aber scheiß drauf. Wir haben auch lange genug darauf gewartet. Ich will das jetzt nicht im Bonusteil nur machen, weil das sollen ruhig alle öffentlich mitbekommen. Ich bin auf Putin nicht unbedingt stolz oder was. Welche Anteilnahme habe ich an Putin? Nur weil ich in Russland geboren bin, habe ich ja im Prinzip mit seinem Erfolg, seiner Führungsstärke, dass ihm der Erfolg in seinem Land recht gibt und so weiter und so fort, natürlich sehr wenig zu tun, wenn überhaupt. Aber Ich will einfach nur sagen, für alle, die sich auch jemanden wie Putin wünschen, sage ich, es ist nicht vollkommen abwegig, dass man auf seinen großen Häuptling, seinen großen Anführer, sei es der Premierminister, sei es halt eben der, was auch immer, Bundeskanzler, der Präsident oder wie auch immer man das eben halt nennt, dass man auf so eine Person eben stolz sein sollte, vielleicht sogar kann, vielleicht sogar eben muss, wenn man möchte, dass es seinem Land gut geht. Weil was passiert, wenn es einem Land, Wenn es nicht das Glück hat, von jemandem regiert zu werden, der authentisch dieses Land liebt, dann sieht man, wohin das halt eben führt. Wir sagen, wir wollen keinen Kult um irgendeine Person. Es gibt keinen de facto Kult um Putin, sondern der Erfolg gibt ihn Recht. Wir haben Zustimmungswerte gesehen, die mussten erst mal steigen um 25 Prozent, um bei den 84 Prozent zu landen, wo sie jetzt gerade sind. Wenn auch er sich das nicht geleistet hat, naja, dann hat auch er nicht den Zuspruch von eben den... den Stratosphären, den Atmosphären, den unfassbaren Höhen, auf denen er jetzt aktuell zugange ist. Da ist er auch schon mal bei 60, vielleicht kann er sogar mal drunter fallen. Aber Fakt ist, er gewinnt Wahl um Wahl um Wahl. Fakt ist, die Beliebtheitswerte sprechen für sich. Er kann natürlich Einfluss nehmen, er kann natürlich manipulieren, aber kann er 100% des Volkes manipulieren und damit 100% aller Ergebnisse fälschen? Nein, natürlich nicht. Und darauf möchte ich noch einmal hinaus, liebe Freunde. Es ist kein Verbrechen, sich jemanden zu wünschen an der Spitze seines Staates, seines Landes, seiner Heimat, der auch tatsächlich halt eben diese Werte mit euch zusammen teilt. Und weiß Gott, das letzte Mal, dass ich mir vorstellen kann, dass die Deutschen stolz waren auf ihren Anführer, Ist vielleicht also noch mit Gerd Schröder, als wir geeint genug gewesen sind zu sagen, ja, hier ist ein Pfundsgerl, das ist unser Mann, der Gerd für den Bundestag, der wird es packen. Ja, er ist nicht perfekt, aber wir stehen hinter ihm, wir sind geeint und wir geben ihm die Zeit, die er braucht, um halt eben entsprechend etwas in unserem Sinne, weil es ja auch sein Sinne ist, es ist auch sein Vaterland, zu bewegen. Und es kommt nicht von ungefähr, dass Gerd Schröder die besten Beziehungen damals wie heute zu Russland und auch zu Wladimir Putin gehabt hat. Und seither 16 Jahre Merkel, die die Menschen jetzt inzwischen verachten, die die Leute auch schon aufgehört haben zu respektieren, seit sie 2015 unser aller Vertrauen verloren hat, weil sie unser aller Vertrauen vollkommen missbraucht hat. Was kam danach? Eine Chaos-Ampeltruppe mit Olaf Scholz, dem Vergesslichen, den wir am besten auch nur so schnell wie möglich vergessen wollen, in der Hoffnung, es ungeschehen zu machen. Aber es wird nicht ungeschehen sein. Es sind drei verlorene Jahre für Deutschland gewesen unter der Ampelregierung. Und dann, dann kam der Merzerich und alles wurde nochmal schlimmer. Inzwischen also, wer zusammenzählt, 16 Jahre Merkel, drei Jahre unter Olaf Scholz plus ein Jahr jetzt inzwischen bald unter dem Merzerich oder Merzel, wie ich eher sagen sollte, eine Kombination aus Merkel und Merz, haben wir jetzt also 20 Jahre lang inzwischen schon keinen oder kaum noch Grundstolz, Auf Achtung, unsere Regierung und unsere Anführer zu sein. Kein Wunder, dass Vaterlandsliebe in Deutschland klein geschrieben wird. Kein Wunder, dass, wie Uwe richtigerweise referiert hat, niemand dieses Land verteidigen möchte, weil für diese Regierung und deren Ziele möchte niemand und erst recht nicht bei eben der Ukraine oder eben in Russland kämpfen, insbesondere da Russland und Deutschland schon immer historisch ein ganz besonderes Band verbunden hat, ein Band der Freundschaft. das eben unilateral von den NATO-Staaten vom Westen zerschnitten worden ist, die diesen Krieg begonnen haben und wie Putin richtigerweise gesagt hat, nicht erst 2022, sondern schon mindestens 2014. Und ich muss an dieser Stelle wirklich sagen, ich wünsche dem deutschen Volk, ich wünsche uns allen, ich bin ja auch noch hier, ich bin ja auch noch da, liebe Freunde, ich gehe auch nicht weg, dass wir eines Tages wieder diesen Moment haben, dass wir sagen können, ja, wir vereinen uns hinter unserem Anführer, weil er nicht einfach nur irgendein Kompromiss ist, der da irgendeine Minderheitsregierung oder irgendeine Verliererkoalition anführen muss. Sondern dass wir halt sagen, wir vereinen uns hinter jemandem, hinter dem tatsächlich ganz verrückte Idee in einer Demokratie die Mehrheit der Menschen steht, die die Wahl hatten und die dem also wirklich halt Respekt, Vertrauen und irgendwo auch eine Achtung entgegenbringen, die man eindeutig erkennen kann bei Wladimir Putin. Sei es am ersten Tag seiner Herrschaft und umso mehr an, ich würde nicht sagen seinem letzten Tag, aber eben vorerst letzten Tag, der ja eben heute aktuell ist. Bis zum nächsten Tag morgen. Und wer weiß, wie sehr sie ihn verehren werden, wie viel mehr sie ihn respektieren, wie viel mehr seine Gegner ihn fürchten werden, wenn er diesen Krieg unweigerlich vermutlich dann also nächstes Jahr, allerspätestens übernächstes Jahr gewinnt, wenn auch diese 90 Milliarden, die wir jetzt schon dieses Jahr nicht mehr hatten, die Ukraine nicht werden retten können, weder militärisch noch finanziell. Und er wird gewonnen haben und er wird es durchgestanden haben und er wird es mit Respekt gemacht haben, nicht nur gegenüber seinem Volk, das ist selbstverständlich, sondern auch gegenüber seinem Gegner und allen anderen internationalen Beobachtern. Und in Deutschland, liebe Freunde, da haben wir die absolute Antithese dazu, wo man das Volk nicht ernst nimmt, wo man das Volk die ganze Zeit demokratisch zwar angeblich gewählt, autokratisch überregiert, im Sinne von man regiert über die hinweg, Und indem man denen dann auch noch vorschreibt, nicht einfach nur, was sie zu denken, sondern sogar, wie sie zu sprechen haben. Wen wundert es dann, dass in Deutschland wirklich nur noch Stillstand herrscht, angesichts der Szenen, die wir auch noch bezahlen müssen, wie diese hier. Es gibt auch dann noch andere Begriffe, zum Beispiel, wenn Sie dieses Foto sehen.

Gast

Ich weiß nicht, welches Wort als erstes in Ihrem Kopf ist, aber es ist gar nicht so schwer, einfach Schokokuss zu sagen. Wir machen das alle mal zusammen. Schokokuss. Hervorragend. Oder das hier. Das geht super. Paprikaschnitzel. Alle zusammen. Paprikaschnitzel.

Eli

Hervorragend. Das ist doch der absolute Wahnsinn. Die halten uns für Kinder. Das ist GEZ finanziert. Rundfunkgebühren sind eingesammelt worden. Menschen sind ins Gefängnis gegangen, wenn sie diese 18 Euro Parzerquetschte im Monat nicht bezahlt haben, um sich belehren zu lassen, um sich bescheißen zu lassen, um sich wirklich halt bevormuttern zu lassen auf einem Niveau, das einfach nur noch als niederträchtig bezeichnet werden kann. Für wen halten die sich eigentlich, uns auf diese Art und Weise belehren zu wollen? Die Respektlosigkeit, die trieft aus allen Poren, vom ARD-Hauptstadt-Senderstudio bis hierher. Und das kommt daher, weil die Regierung den vorschreibt, genau so mit uns eben umzugehen. Die Medien sind ein Multiplikator, aber es geht alles aus von der Regierung und an einem zentralen Punkt. Macht euch mal nichts vor, Demokratie hin oder her. Merzerich, seine Regierung, seine Lobbyisten, die intransparenten Mächte im Hintergrund. Es ist alles sehr konzentriert an der Spitze einer alles sehenden Pyramide, liebe Freunde. Die sind die Spitze dieses Trichters und wir empfangen deren Botschaft. Und deshalb ist es wichtig, dass die Leute an der Spitze, die uns vertreten, authentisch sind, respektvoll sind und in dem Sinne der Menschen handeln, die sie hoffentlich eben gewählt haben. Und bei Friedrich Merz und bei unserer Regierung fehlen alle diese Punkte. Alle miteinander. Geht das fließend ineinander über. Wie sehr die uns alle auspressen wollen, wie sehr die uns immer nur noch belasten wollen, wie sehr sie uns bevormunden, wie sehr sie uns wirklich halt verachten. Und wie undemokratisch die inzwischen mit uns umgehen, obwohl sie immer wieder von ihrer Demokratie faseln. Putin, der große Despot, der Kreml-Machthaber, hast du nicht gehört, würde nicht mal im Traum daran denken, auch nur ein Zehntel dessen zu machen, was Friedrich Merz sich tagtäglich leistet. Und das muss man sich schon mal leisten, angesichts dessen, dass Friedrich Merz ja nicht einmal irgendwelche Erfolge vorzuweisen hat. Wenn er denn wenigstens so despektierlich wäre, aber die ganze Zeit in Deutschland alles nur von Sieg zu Übersieg zu Superlative schreiten, ja hier schon schweben würde, dann könnte man sagen, okay, er ist meinetwegen despektierlich, er ist meinetwegen moralisch sehr fragwürdig. Aber weiß Gott, Deutschland floriert, Deutschland blüht auf. Aber er hat nichts davon. Überhaupt gar nichts. Deutschlands geht es schlimmer denn je. Tag ein, Tag aus haben wir Angst vor der Nacht. Haben wir Angst vor Friedrich Merz. Uwe, mach mal bitte deinen Ton aus. Wir haben schon wieder das Knistern im Hintergrund. Ich habe dich bewusst stumm geschaltet. Wir haben das jeden einzelnen Tag, liebe Freunde, wenn wir die Augen zumachen. Dass wir mit Angst schlafen gehen und mit Furcht aufstehen. Und das ist Friedrich Merz. Das ist nicht einfach nur, dass er die Wirtschaft kaputt gemacht hat. Das ist, dass wir wissen, dass wir diesen Kampf nicht zusammenkämpfen. Er ist nicht auf unserer Seite. Er verachtet uns. Er hat für uns nichts übrig. Er ist keiner von uns. Er ist ein Blackrock-Kanzler, wenn überhaupt. Und ich spreche wirklich jetzt nicht irgendwie hyperbolisch, wenn ich sage, die Leute verachten diesen Mann. Erinnert euch an diese Szene von Magdeburg zum Auftakt des Streams.

Gast

Seht euch! Seht euch! Freuen wir uns! So, um! So, weiter! Wir wollen nicht wie nicht! Geht wieder runter! Herr Merz, wann stoppen Sie die illegalen Massenanlagerung? Nächste Inspektion! Röscherei! Röscherei! Aua! Aua! Aua! Aua!

Eli

Es gibt zwei Politikerentwürfe, liebe Freunde. Die einen, das sind die angeblich Guten, die von Debakel zu Debakel schreiten, die Ohrfeige für Ohrfeige kassieren, die schwächer sind, als sie selber denken, die Unzufriedenheitswerte von 75% haben, die Probleme haben noch und nöcher ohne jegliche Durchsetzungskraft oder irgendeine Moral. Und dann gibt es Wladimir Putin. Und ich sage nicht, dass er perfekt ist. Aber ich sage, liebe Freunde, und hört mich, wenn ich das sage, dass er wirklich alles, vom Schnürsenkelbinden am Morgen bis hin zu Weltpolitik, alles besser macht als Friedrich Merz. Und ich wünsche uns... Dass wir jemanden bekommen, der es auch wenigstens nur ein bisschen besser macht als Friedrich Merz. Es gibt keinen zweiten Wladimir Putin. Aber vor allen Dingen, der eine Qualität mitbringt. Dass er authentisch, so wie Wladimir Putin, im Sinne seines Volkes, und ja, ich sage bewusst Volkes, Politik, Achtung, für das eigene Volk macht. Für die Deutschen. So wie Russlands Präsident Wladimir Putin Politik macht für die Russen. Uwe, das war mein Wort zum Sonntag und jetzt hätte ich gerne noch deinen Abschlusskommentar.

Uwe

Ja, also richtig ist, dass wir solche Führungspersonal in keiner Form auch nur im Horizont des politischen Establishments sehen. Und auch in einer Demokratie braucht man ein Charisma. Also auch wenn alles demokratisch gewählt ist, letztendlich wird die Demokratie doch immer durch Einzelne stark beeinflusst. die besonders schlau sind, die besonders empathisch sind, die besonders starken Willen haben, die auf jeden Fall auch Ergebnisse bringen, die Menschen begeistern können. So wenn ich aber einen Bundeskanzler höre, der dann eine öffentliche Rede hält und dann erklärt, unsere allergrößte Priorität ist die Ukraine, dann die NATO, dann die EU und ich weiß nicht wer sonst noch, nur das Wort Deutschland kommt mir in der ganzen Rede nicht vor. dann weiß ich, dass dieser Mensch mit Deutschland nichts am Hut hat. Wir hatten mal eine Bundeskanzlerin, die hat auf einer öffentlichen Veranstaltung jemandem eine deutsche Fahne aus der Hand gerissen, einem ihrer Parteikollegen. Wir hatten mal einen Minister, der hat gesagt, dass er mit Deutschland nichts anzufangen wüsste. eine Ministerin, die hat bei einer Veranstaltung in einer kirchlichen Gegend, in einem kirchlichen Saal die Kreuzung runternehmen lassen. Das heißt, das sind alles Menschen, die haben überhaupt gar kein Empfinden mehr, gar keinen Sinn mehr dafür, dass es so etwas wie ein Volk, was auch immer das jetzt sein soll, ich rede jetzt nicht von einer Rasse oder so, sondern von einer Kultur, von einem Empfinden, Dass es doch die Deutschen vielleicht irgendwie anders sind als die Franzosen oder die Engländer oder die Chinesen. Das gibt es für die einfach gar nicht. Weil es das für die nicht gibt. Deswegen sind das auch keine Werte, die sie unterstützen wollen. Und darum gehen unsere Gesellschaften zugrunde. Anführer selber gar keine Werte mehr haben. Die möchten alles nur noch in einem Einheitsbrei haben, wo alle gleich wenig wert sind und alle gleich wenig können und man grundsätzlich immer nur im Kompromiss abstimmt. Außer in Brüssel, dort wird dann autokratisch abgestimmt von einer Person. Hauptsache die Frisur sitzt gut und alle anderen gehorchen. Da kann ich nur sagen, da sind solche Personen wie Putin, das sind ja Menschen von einem anderen Stern, von einer ganz anderen Dimension, charakterlich, moralisch, ethisch. Also wie schon gesagt, ich halte nichts von Krieg und auch von einem, ja ich sag mal, von seiner Härte, aber er ist auf jeden Fall ein Mensch, der hat Werte. Und wir könnten vergleichbare Menschen für Deutsche sehr gut gebrauchen. Ich hoffe, dass wir sie irgendwann mal finden. Im Moment sieht es aber leider nicht danach aus.

Eli

Amen, lieber Uwe. Ich schließe mich deinem Abendgebet an. Danke dir für deine Teilnahme an diesem Stream. Danke dir für deine Meta-Analyse.

Uwe

Klar sehen, clever denken, frei handeln, die Welt klar sehen.

Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Putins PK entlarvt den Westen | 19.12.2025 im Klartext | Westen irrt!“, Die Welt Klar Sehen, 21.12.2025.

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