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Schließfach-Coup | Warum viele leer ausgehen werden | Schutzillusion31.12.2025

Bankensicherheit

Abschrift

Abschrift des Videos vom 31.12.2025116 Abschnitte

Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.

Eli

Heute in einer Doppelausgabe, denn ich bin heute auch nicht alleine hier, sondern mit meinem Experten extraordinär, dem Analysten aus dem Hintergrund, dem Klardenker Uwe, um diesen spektakulären Fall aufzuarbeiten. Nicht nur im öffentlichen Teil, den ihr jetzt schon gerade seht, sondern natürlich dann den ganzen Abend, wenn es dann auch in den Bonusteil geht, im Bonusteil, in dem wir das machen. Mikrofon eröffnen, erweitern, wie so oft auch wieder hören möchten. Genauso wie gestern von den ganzen Leuten, die Insider-Wissen haben, wie so ein Bohrkopf funktioniert, wo man den herbekommt, wie lange das dauert, wie viel Staub da aufgewirbelt wird, was man da im Prinzip für Dinge beachten muss und, und, und, und, und. Also allein gestern war ja schon unglaublich spannend und heute, denke ich mal, wenn das so weitergeht, wird das wirklich historisch. Ich glaube, da kann ich euch nicht zu viel versprechen. Und noch einmal, wie gesagt, also meine Entschuldigung dafür, dass ihr so lange auf mich warten musstet. Aber gut Ding, will halt eben Weile haben. Wir machen das jetzt im Schnelldurchlauf, eine kurze Rekapitalisation dessen, was die wissen sollten, die vielleicht gestern den Fall von Gelsenkirchen noch nicht mitbekommen haben. Und dann steigen wir unmittelbar auch in das neueste Material ein, bevor ich dann Uwe dazu hole, unseren Experten, unseren Analysten hier auf dem Kanal, der uns das ganze Thema erweitern wird, rund um unter anderem auch die Frage, bei der er sich ja ein bisschen auskennt. zahlt die Versicherung, zahlt die Versicherung nicht und vor allen Dingen, wie kann man sich also vor solchen Eskapaden, nenne ich es einfach mal, schützen, die dort passiert sind. Okay, gut, ihr seid abgeholt, wenn ihr alle soweit seid, schreibt bitte Gelsenkirchen in den Chat, die Bonusmitglieder werden wissen warum und lasst uns loslegen. So, ich gucke gerade. Uwe, im Hintergrund, alles gut bei dir? Du bist soweit? Uwe, gib das Zeichen, dann passt das. Uwe kommt jetzt noch nicht sofort dazu, aber einfach nur, um zu wissen, dass er technisch schon mal startklar ist. Gut, also, los geht's. 30 Millionen Euro, werte Zuschauer. Gelsenkirchen, der Fall, der gestern schon spektakulär gewesen ist, der Bankeinbruch in der Sparkasse, ist heute historisch geworden. Denn es ist wahrhaft historisch die Ausmaße dieses Versagens und dieses Falles. 30 Millionen Euro ist die gemutmaßte Summe, eine konservative Schätzung, mit der die Diebe überlebt. über alle Berge sein sollen, die die Sparkasse eben über Nacht, über mehrere Nächte, man weiß es bis heute nicht, ausgeräumt haben sollen. Schon jetzt ist es der größte Raubzug in der Geschichte Deutschlands, wenn man nicht die Machenschaften der Altparteien, der CDU, der SPD und der Grünen hinzuzählt, die natürlich in die Milliardenhöhe gehen und ebenfalls nichts anderes als Raubzüge sind. Wir beschäftigen uns so rum mit diesem Thema Gelsenkirchen bereits nun schon seit gestern, weil dieser Fall natürlich das Spannendste ist, was zwischen den Jahren wahrscheinlich jemals in Deutschland passiert ist. Konkreter gesagt in Westdeutschland oder wie ich es zu nennen pflege in Dunkeldeutschland. Im dunkelsten Ort von Dunkeldeutschland in Gelsenkirchen, da wo die Sonne nicht mal scheint, wenn sie aufgeht, Ja, dort ist dieser spektakuläre Coup den Menschen gelungen und das, liebe Freunde, mitten wirklich im Herzen von einer der nobelsten Gegenden von Gelsenkirchen, wenn man da in Gelsenkirchen überhaupt von Nobel sprechen kann. Mitten also im Herz der Finsternis. Ich versuche mal rauszuscrollen, ohne dass sich irgendwas einblendet. Na, krieg ich das hin? Jetzt vielleicht? So, hier seht ihr das. Mitten also im Herz der Finsternis, mitten, liebe Freunde, in der Nähe einer Einkaufspassage und auch ein angeschlossenes Parkhaus, das unterirdisch angezapft wurde, wird in dieser Story eine noch tragischere Rolle spielen als ohnehin schon. Denn, liebe Freunde, sie kamen durch dieses Loch und durch... Entweder das Parkhaus oder irgendwie, man weiß es nicht, irgendwie sind sie auch wieder entkommen. Fakt ist, sie haben spektakuläre Spuren hinterlassen und sie haben natürlich ganz, ganz viel mitgenommen. Die Bande, die jetzt schon wahrscheinlich in ihren Kreisen legendär ist für diesen wirklich veritablen Coup, der ihnen gelungen ist. Kurze Korrektur von dem, was ihr im öffentlichen Teil gesehen habt gestern. Die Kanalmitglieder werden es schon wissen. Wir haben das gestern bereits ausgeräumt, diesen kleinen Fehler, den ich im öffentlichen Teil gesagt habe. Was ihr hier seht, ist natürlich nicht das Tresorfach, wie mannigfaltig kolportiert worden ist. Der Schließfächerraum der Bank, sondern natürlich der Lagerraum entweder der Bank selbst oder aber sogar des angeschlossenen Parkhauses, das wiederum eben angebohrt worden ist, um dann da seinen Weg hineinzufinden in wiederum also den Raum mit den Schließfächern. Also von der Bank sieht man in Anführungszeichen in diesem Bild, das so viel rumgegangen ist. Eigentlich nur die Rückseite dieses klitzekleinen Lochs dort. Was heißt klitzeklein? Also im Vergleich zu allem anderen halt. Es ist schon ein relativ massives Loch. Und das in dem Vorderraum hier, das war natürlich also nun der Lagerraum. Fakt ist auf jeden Fall, ein Tresor wurde im Sinne von, wenn ein Tresor ein ganzer Raum ist, wurde also mit einem Bohrer eben aufgebrochen. Und wer das gestern noch nicht mitbekommen hat, für den hier die Zusammenfassung des gestrigen Standes.

Gast

Heute Nacht um 3.58 Uhr, Feueralarm in der Sparkasse. Die Feuerwehr sucht nach einem Brand und findet ein riesiges Loch. Die Polizei spricht von einem spektakulären Filmreifeneinbruch. Da waren mit Sicherheit Profis am Werk. Auch das Loch, was man jetzt eben sieht, deutet darauf hin, dass hier ein sehr großes, spezielles Werkzeug zum Einsatz gekommen ist. Dementsprechend muss es mit Sicherheit länger gedauert haben und war mit Sicherheit keine spontane Aktion. Offenbar über die Feiertage bohren die unbekannten Täter von einem Bürolager der Bank aus direkt in den Tresorraum und räumen Gold, Schmuck, Bargeld aus den Schließfächern, während die Eigentümer an der Weihnachtstafel sitzen. Seit Heiligabend war die Filiale geschlossen. Der Feueralarm könnte durch aufgewirbelten Staub ausgelöst worden sein. Über ein Parkhaus sollen die Einbrecher in das Sparkassengebäude gelangt sein und von dort auch wieder geflohen. 3.200 Schließfächer sind in dem Tresorraum von mehr als 2.700 Kunden, so die Sparkasse. Wer genau betroffen ist, müsse jetzt festgestellt werden. Die Kunden sind fassungslos darüber, dass der Raub so lange unbemerkt blieb. Wo ist die Sicherheit hier? Ich habe hier komplett meine Sparnis hier angelegt. Sogar Netto, Lidl, Aldi, die haben Bewegungsmelder, Alarmanlagen. Wir reden hier von Sparkasse. Das ist ja unmöglich, zwei, drei Tage. Wenn ich einmal irgendwo mein Auto falsch packe, wird der sofort abgeschleppt. Und das haben die nicht mitgekriegt hier, das verstehe ich nicht. Die Polizei musste den Vorraum der Sparkasse räumen. Die Filiale bleibt vorerst geschlossen. Währenddessen tappen die Ermittler weiter im Dunkeln und setzen auf Zeugenaussagen. Denn bislang, so ein Sprecher, gäbe es noch keinen Ansatzpunkt, wer die Profis hinter dem spektakulären Einbruch sein könnten.

Eli

Das natürlich. Gestern, liebe Freunde, mit den Kanalmitgliedern kann ich jetzt schon sagen, wir haben es gestern schon gelöst. Unsere Tanja aus Gelsenkirchen, unsere Insiderin, die gestrige Bonusfolge, ihr könnt gerne Kanalmitglieder werden, hieß ja Inside Gelsenkirchen. Eine Reporterin, Überlebende, habe ich sogar geschrieben, berichtet aus dem Kriegsgebiet, Klammer auf, NRW, Ausrufezeichen, Klammer zu. Also Tanja, die Überlebende aus Gelsenkirchen, unsere Reporterin vor Ort, hat bereits schon den Bezug hergestellt zu der üblichen dort, sag ich mal, ansässigen Mafia, die nicht wirklich dort ansässig ist, aber sich Deutschland zur Beute gemacht hat. Westdeutschland, sollte ich konkreter eben sagen. Und genau diese Verdachtsmomente haben sich halt eben natürlich inzwischen verbreitet. Aber 24 Stunden später auch für die Polizei bestätigt, die ansonsten gestern die ganze Zeit den hier gemacht hat. Von nix ne Ahnung, nix mitbekommen. Wie gesagt, jeder Aldi, jeder Lidl ist eben angeblich laut diesen wunderbaren Deutschen, ne, Deutschen in Gelsenkirchen, die alle dieses wunderbare Kanak dort sprechen, jeder Aldi ist dort also offensichtlich besser gesichert. Also, der Andrang vor der Sparkasse war natürlich unglaublich groß und nicht jeder war so ruhigen Gemütes wie dieser eindeutig deutsche Mitbürger hier. Definitiv deutsch. Gelsenkirchener durch und durch sieht man sofort. Und er hat natürlich ebenfalls beschrieben, was er dort in dieser schicksalhaften Nacht, Nächten, man weiß es nicht, Aktion eben verloren haben mag. Sachen für seinen kleinen Sohn und natürlich Ersparnis für die Hochzeit, wie man halt eben so macht. Bei, sagen wir einfach mal, Habibis, der etwas muslimischeren Kultur. Tumulte also nach Tresoreinbruch sowohl gestern wie auch heute. Polizei muss Gelsener Sparkasse vor wütenden Kunden schützen. In der Tat, es müssen tumultartige, es müssen wahnwitzige Szenen gewesen sein. Die haben sich wirklich nicht irgendwie beruhigen lassen. Die kamen immer wieder raus. nachdem sie abgespeist worden sind mit, werden wir gleich teilweise hören, Sparkassen, Durchsagen, Entschuldigung, von der Sparkasse, bis sich der Direktor der Sparkasse auch selber vor das Mikrofon getraut hat, aber nicht vor dem Volk, nicht vor den Kunden, sondern nur vor der Presse. Transparenz sieht es natürlich anders aus. Na, wie dem auch sei. Und jetzt berichten alle über diesen katastrophalen Zustand dort, der da ist, nicht etwa die Migration in Gelsenkirchen und wie sie Deutschland verendet. Äh, sondern, ja, der Aufruhr, der Aufruhr, weil, ja, in der Tat, die Leute, die sind jetzt natürlich eben in Aufruhr. Polizei muss überfallene Sparkasse vor Kunden schützen, nicht, dass die wieder überfallen wird, ja, und, ja, in der Tat ist es gar nicht so abwegig, wenn man sich anguckt, wirklich halt, wie hoch dort die Emotionen geflogen sind. Internetberühmt ist jetzt dieser Mann ein bisschen geworden. Ich hab mich auf X umgeguckt und das Internet treibt, was es immer so treibt. Es hat natürlich meine Gedanken gelesen und ein bisschen irgendwie auf seine eigene mediale Art ausgesprochen, warum dieser Mann eventuell in so einem Aufruhr sein mag. Man weiß natürlich nicht, was die ganzen Habibis dort geparkt hatten. Gold, Schmuck, ja, vielleicht ja auch illegale Sachen, vielleicht Waffen, vielleicht Bargeld, das nicht deklariert worden ist, Schwarzgeld oder aber in dem Fall, ist mein Koks noch da? Sag, wallah, Alter, sonst fick ich deine Mutter. Also ich will ihm das jetzt nicht in den Mund legen und um Gottes Willen, wahrscheinlich ist das ein ganz gewöhnlicher und rechtschaffender Bürger von Gelsenkirchen, aber liebe Freunde, genau darin ist auch das Problem. Wir hatten eine große Umvolkung und Gelsenkirchen hat diesen Prozess verloren. Die Polizei muss also die Sparkasse vor wütenden Kunden schützen, damit sie also nicht ein zweites Mal in 48 Stunden überfallen wird. Dieses Mal von außen. Das letzte Mal war ja von drinnen. Man weiß auch bis heute nicht, ob es da natürlich irgendwie Insider-Wissen gegeben hat. Ich habe mit meiner Community gestern gemutmaßt, garantiert hatten die die Pläne, garantiert hatten die irgendwelche Zugangsvoraussetzungen. Irgendjemand hat da mit denen zusammengearbeitet, um das denen so einfach zu machen. Trotz dessen, das ist natürlich trotz allem... ein schwieriges Unterfangen gewesen ist, diesen Bohrer dahin zu fahren. Aber es war auch wirklich eine groß angelegte Operation, wie wir uns gleich näher angucken werden in dieser Sendung. Die Tränen und die Wut der Sparkassenkunden, mein ganzes Leben ist da drin. Darüber hinaus sagen sie, dann ist unsere Existenz verloren. Also was auch immer die Leute da eben drin hatten. war so lebensnotwendig, dass sie es die ganze Zeit nicht gebraucht haben. Deshalb haben sie es ja ausgelagert in eine Sparkasse, wo das vielleicht über Jahrzehnte gelegen hat. Das war dann die sogenannte Existenz, an die man nicht drangegangen ist. Aber jetzt ist diese Existenz, an die man Jahrzehnte nicht drangegangen ist, eben weg. Und dieselbe Existenz, an die man 30 Jahre lang vielleicht nicht drangegangen ist, die jetzt also nun weg ist, die man 30 Jahre nicht gespürt hat, nicht gebraucht hat, im Gegenteil weggelegt hat. Die ist jetzt also möglicherweise weg, vielleicht und aber auch nicht. Man weiß es nicht, denn niemand möchte sagen, was in diesen Sparkassenschließfächern eben gelegen hat. Fakt ist, schon jetzt, liebe Freunde, ist dieser Einbruch historisch, ist er spektakulär. Es geht nicht einfach nur um ein paar hunderttausend, es geht um eine hohe Millionenbeute. wie die fast schon linksextreme Zeit heute Nachmittag geschrieben hat bei Bankeinbruch in Gelsenkirchen. Inzwischen ist das konkretisiert worden. Die Tagesschau, der wir ja alles glauben dürfen, vertrauen sie nur vertrauenswürdigen Quellen, vertrauen sie nur uns. Die Tagesschau also, sie schreibt ebenfalls, dass die Ermittler die Beute... Dieser, ja, dieser skrupellosen Einbrecher dort auf sagenhafte 30 Millionen Euro schätzen. 30 Millionen Euro. Und mit unserem Analysten, klar, der KU, werden wir diese Zahl dann auch in den notwendigen historischen Kontext einordnen, ob das jetzt nun doppelt so viel ist wie der bis zuletzt. größter Raubzug in Deutschland oder ob das nicht vielleicht sogar das Zehnfache ist. Fakt ist, historisch ist es allemal und ganz Deutschland fragt sich neben den Gelsenkirchener nun also zu Recht, ist mein Sparkassenschließfach wirklich sicher? Denn niemand weiß, wie das jetzt weitergeht. Definitiv sind die ganzen Sachen weg. Die eine Frage kann man also schon mehr oder minder ohnehin mit einem Nein beantworten. Ihr seid dort nicht sicher. Uwe wird auch zu diesem Punkt nachher referieren. Aber die Frage, die sich jetzt natürlich im Anschluss stellt, ist gesetzt dem Fall die sogenannte also Existenz, was auch immer da drin also nun war, ist jetzt eben weg. Kriegt man also wenigstens den Wert davon zurückerstattet von der Versicherung oder wird sich die Versicherung unter Bezug auf Paragraf A 38 im Kleingedruckten jetzt da eben noch rausdrücken können? Oder aber hat Migration, hat die Klientel und damit also auch der Inhalt dieser Schließfächer etwas damit zu tun, dass die Versicherung sagen wird, wir wissen euch überhaupt nichts. Bleibt dran in dieser Sendung, es wird definitiv noch spannend werden. Spannend ist im Übrigen auch, dass wie gesagt über die letzten 24 Stunden erste tatsächlich also Ermittlungen dazu geführt haben, dass es Spuren gibt zu diesen Sparkassenbohrern, wie sie genannt werden, der Millionen-Coup von Gelsenkirchen. Muss man sich im Übrigen auch mal überlegen, dass die ärmste Stadt Deutschlands eine Sparkasse hat mit den meisten Schließfächern in Deutschland in einer Bank. 3200 Stück ist nämlich Rekord in Deutschland und dass dann also in diesen 3200 Schließfächern auch überhaupt 30 Millionen Euro zu erbeuten sind. Man könnte ja auch meinen, dass in meinetwegen sogar 30.000 Schließfächern in Gelsenkirchen vielleicht gerade mal alles zusammengekratzt, über den Daumen gepeilt überschlagen, drei Millionen zusammenkommen. Wir reden immerhin von der ärmsten Stadt Deutschlands. Angeblich hat Gelsenkirchen ja nichts. Also woher kommen diese 30 Millionen? Und man schätzt ja nur, es könnten ja vielleicht sogar 60 Millionen werden. Na, wie dem auch sei, der Millionen-Coup. Einigen wir uns also darauf von Gelsenkirchen. Erste Spur also zu den Sparkassenbohrern. Die Polizei sucht maskierte Männer. Ah, es sind immer Männer. Es sind zum Beispiel nie Muslime. Es sind auch nie Migranten. Es sind nie Menschen aus dem Ausland. Nein, wir wissen aber nur, sie haben guten Geschmack, denn sie fahren natürlich, wie so oft bei den Habibis, einen dicken, fetten RS6, glaube ich, Audi. Und, liebe Freunde, spannend ist auch, man weiß nicht nur, wohin also diese Spur eben führt, man weiß auch zumindest ein bisschen, wie die aussehen. Denn im Verlauf dieser Sendung werden wir uns die ersten exklusiven Bilder von der Überwachungskamera anschauen aus dem Parkhaus, das dort eben angeschlossen gewesen ist, durch das die Diebe gekommen sind. Diese Diebe sind natürlich jetzt über alle Berge. Die, die aber noch rein wollen und damit sind wir auf dem Stand von heute, liebe Freunde. Ja, das sind natürlich die Kunden, das sind die Betroffenen und die rufen alle miteinander nach diesem Einbruch und zwar vehement und lautstark. Tumultartig möchte ich sagen, wir wollen rein. Polizeieinsatz, Bankkunden bangen um Geld, Gold, Schmuck und Gott weiß, was sonst noch da drin alles gewesen sein mag. Gelsenkirchenruhe.

Gast

Bangen um Geld, Gold und Schmuck. Wütende und verzweifelte Kunden stehen vor der Sparkasse in Gelsenkirchen. Die Türen bleiben zu. Antworten gibt es keine. Polizeieinsatz. Der Grund für die Anspannung ist ein spektakulärer Einbruch. Täter bohren sich mit schwerem Gerät direkt in den Tresorraum. Dort brechen sie zahlreiche Schließfächer auf und fliehen unerkannt. Menschen sorgen sich jetzt um ihr Geld, um Schmuck und um Erinnerungsstücke aus ihren Schließfächern. Ich höre es irgendwie gerade doppelt, aber das ist tatsächlich die tumultuatigen Szenen im Hintergrund.

Eli

Das ist nicht irgendwie bei mir ein Tonfehler, liebe Freunde. Irgendjemand, der dieser Frau quasi beipflichtet in dem, was sie ohnehin so sagt.

Gast

Ihren Frust machen sie lautstark Luft. Die Sparkasse verweist auf den Versicherungsschuss. Grundsätzlich sei jedes Schließfach mit 10.300 Euro versichert.

Eli

Ja, grundsätzlich sei das also nun versichert. Die Frage ist halt eben nur, was ist mit den Wertsachen von über 10.000 Euro? Und vor allen Dingen, selbst wenn man nicht nachweisen kann, wenn man einen Wert dort hatte von unter 10.300 Euro, was man eben da drin hatte, dann wird die Versicherung sagen, naja, wenn sie nicht nachweisen können, was da eben drin gewesen ist, dann Pustekuchen, kriegen sie gar nichts. Also alle Leute, die meinetwegen 10.299 Euro da drin hatten, aber eben nicht nachweisen können, was sie da drin hatten, weil sie es nicht dokumentiert hatten,

Gast

Ja, die werden wahrscheinlich dem Totalverlust jetzt ins Auge blicken müssen.

Eli

Cool in Gelsenkirchen. Wie gesagt, liebe Freunde, die Dimensionen dieses Falls, die sind wirklich als historisch zu bezeichnen. 3.200 Schließfächer sind betroffen. Gestern hieß es ja noch, man weiß nicht, man weiß es nicht. Wen hat das getroffen? Man hat im Prinzip noch gebannt, man hat gehofft. Inzwischen ist es also nun klar, 30 Millionen Raub ergibt sich daher, dass in 95 Prozent der 3.300 Schließfächer, nämlich nämlich 3.200 davon, eben eingebrochen worden ist, um 30 Millionen zu erbeuten. Wir wollen rein!

Gast

Wir wollen rein! Wir wollen rein, skandieren Dutzende Kunden im Stadtteil Buer vor der betroffenen Filiale. Spektakulär war hier eingebrochen worden. Über die Feiertage war die Sparkasse geschlossen und auch am gestrigen Montag machte sie vorsorglich nicht auf. Das bringt die Menschen in Wallung, denn für sie ist das Ausmaß des Raubes weiter unklar.

Eli

Ich habe die Nacht nicht geschlafen, hier kommt keine Info, es kommt keiner raus, der gesagt hat, die brauchen nur eine Aussage machen, es sind eigentlich alle betroffen, welches betroffen ist. Da kommt nichts. Es gibt einen scheiß Jahreswechsel, deutsch gesagt.

Gast

Man verlässt sich auf diese Bank oder auf jede Bank eigentlich und stellt man natürlich jetzt ganz doof dar. Das ist frustrierend, sage ich mal so. Die Sparkasse muss nun mit der Versicherung die Schadensabwicklung klären. Auf den Seiten erklärt sie, dass 95 Prozent der Schließfächer aufgebrochen wurden. Wegen der baulichen Schäden sei ein Betreten der Filiale nicht möglich. Inzwischen wurde eine Hotline eingerichtet. Wenn die Kunden dort anrufen, müssen sie keine Anzeige mehr bei der Polizei erstatten. Ein Banksprecher erklärte zudem, jedes Fach sei mit 10.300 Euro versichert. Darüber hinaus hätte jeder Kunde die Möglichkeit gehabt, eine höhere Versicherungssumme abzuschließen. Dazu erklären die Versicherer. Die Versicherung übernimmt dann die Schäden oder den Verlust der Wertgegenstände bis zur vereinbarten Versicherungssumme. Im Schadenfall benötigen wir natürlich den Nachweis über den Wert der gestohlenen Gegenstände. Der Einbruch ist in der Nacht zum Montag durch einen Brandmeldealarm aufgefallen. Doch statt eines Feuers fanden Feuerwehr und Polizei ein großes Loch in der Wand zum Tresorraum. Der oder die Täter waren über diese benachbarte Tiefgarage in das Untergeschoss der Bank eingedrungen, hatten dort von einem Büroraum der Sparkasse aus mit einem Spezialbohrer wie diesem ein großes Loch in die Wand zum Tresorraum gebohrt, 3.200 Wertschließfächer aufgebrochen und ausgeräumt. Als die Polizei eintraf, waren die Einbrecher bereits verschwunden. Inzwischen gibt es eine Spur. Es gibt mittlerweile ein Video, das wir ausgewertet haben aus einer Überwachungskamera. Dort ist ein schwarzer Audi RS6, der am frühen Montagmorgen hier vom Tatort sich entfernt hat. Dort waren mehrere maskierte Männer drin, die man auch gut erkennen konnte. Für Empörung sorgt bei den Betroffenen vor allem, dass die Kriminellen offenbar stundenlang zu Gange waren, ohne dass Alarm ausgelöst wurde. Die Räuber hätten durch Feiertage und Wochenende viel Zeit gehabt, sagen die Ermittler. Und nach ersten Schätzungen erbeuteten sie dabei rund 30 Millionen Euro. Marie Lipinski steht in Gelsenkirchen vor der ausgeraubten Sparkassenfiliale. Marie, die Kunden gestern und heute, die waren ja ziemlich aufgebracht, auch weil es eben so wenig Informationen gab. Macht die Sparkasse das jetzt inzwischen besser?

Eli

fragte der Moderator mit naiver Stimme. Ich sage es ja immer wieder, liebe Freunde, ich erkenne die Linken an ihrer Brille. Das können wir uns sparen, gucken wir uns alles nachher an. Fakt ist, die sind also mit einem RS6 abgehauen. Wen es interessiert, liebe Freunde, ich musste auch gerade nachgucken. Ein RS6 UVP, also unverbindlicher Verkaufspreis oder was auch immer das da heißt, ab 131.000 Euro. Die Jungs hatten Geschmack. Die Nummernschilder waren natürlich geklaut, waren in Hannover als gestohlen, gekennzeichnet worden. Und die Jungs sind über alle Berge. Wir gucken sie uns natürlich noch an. Aber wie gesagt, wer 30 Millionen erbeutet, der hat jetzt auch genügend Kleingeld. Um jeden einzelnen von dieser Bande, es sollen wohl mehrere gewesen sein, mehrere dieser Autos in die Garage zu stellen. Sagen wir es mal so, die waren schon vorher reich und jetzt sind sie wahrscheinlich noch reicher. Anders als die Gelsenkirchener, die waren vorher schon arm und sind jetzt sogar noch ärmer.

Gast

Den ganzen Vormittag machen Sparkassenkunden ihrem Unmut über fehlende Infos Luft. Sie möchten wissen, ob ihr Schließfach zu denen gehört, die hier in Gelsenkirchen ausgeraubt wurden. Das Erbe von meiner Mama, also das hat mehr nicht so Materielles, sondern mehr so Emotionen.

Eli

Überall, bei jeder Person, die dort spricht, wirklich bei jeder schwingt das mit. Ihr wisst, was ich meine, ich muss es gar nicht mal aussprechen.

Gast

Und ich weiß ja nicht, ob ich selber betroffen bin. Mal gucken, was da rauskommt. Unterdessen liefert die Polizei erste Hinweise auf Täter und ihr Fluchtfahrzeug.

Eli

Hinweise auf Kanalmitgliedschaften, Gromrein. Vielen herzlichen Dank. Vorhin auch schon jemand. Danke, danke, danke. Wird sich heute für euch doppelt lohnen. Gleich kommt der Uwe und dann machen wir heute einen Doppelteiler draus. Also es wird klasse. Dankeschön.

Gast

Dabei handelt es sich um einen schwarzen Audi A6. Ne, Audi RS6, Entschuldigung.

Eli

Genau, weil Audi A6, Uwe, du kannst ja mal im Hintergrund gucken, wäre ja zu mundane. So ein Ding wahrscheinlich UVP 50.000. Ist für Habibis der Mokromafia. Ups, jetzt habe ich schon zu viel gesagt. Ja, das würden die ja niemals in den Fuß reinsetzen. Audi A6, Bitch, please. Wo kann man denn da hin? Man muss ja noch sowas wie Selbstachtung haben. Ja, RS6 natürlich, die Sportvariante mit V8-Motor bitte. Möglichst grün natürlich, wie die Grünen das von uns möchten. CO2-armer Ausstoß. Könnte nur noch lachen.

Gast

... geflohen sein soll aus... ... Fahrzeug. Dabei handelt es sich um einen schwarzen Audi A6. Ne, Audi RS6, Entschuldigung. Der wohl geflohen sein soll aus der betroffenen Tiefgarage. In diesem Fahrzeug kam...

Eli

Es ist so geil. Uwe, alles gut. Ich hab's gefunden. Ich hab genau richtig geschätzt. Sofort. Ich weiß auch nicht warum, aber irgendwie hatte ich das heute im Urin. Also, Audi A6 UVP ab 55.000. Audi RS6 UVP ab 135.000, Bitches. Man gönnt sich ja sonst nix. Muss sich ja auch lohnen, bei der Mokromafia am Start zu sein. Digga, A6, ich bitte euch. Die würden nicht tot erwischt worden sein in einem Audi A6. Würden die sich niemals trauen. Da würden die ja bei ihren Habibis den ganzen Respekt verloren. Alles natürlich abgezockt, wisst ihr ja. Wer bezahlt schon für Autos?

Gast

Entschuldigung, der wohl geflohen sein soll aus der betroffenen Tiefgarage. In diesem Fahrzeug haben mehrere Personen gesessen, die auch maskiert sind. Die Polizei spricht von einem Schaden in mittlerer zweistelliger Millionenhöhe bei 3300 Schließfächern. Doch das sind nur erste Schätzungen. Bei einem früheren gleichgelagerten Einbruch in Hamburg sollen über 40 Millionen Euro erbeutet worden sein, bei nur einigen hundert Schließfächern. In Gelsenkirchen wurden Tausende geknackt. Die Sparkasse verspricht Kunden heute direkte Infos über eine Hotline. Telefonisch, die besetzt ist bis heute Abend um 20 Uhr, die wir auch morgen schalten werden, dass wir von 9 bis 13 Uhr, glaube ich, schalten. Und auch am Freitag werden wir für die Kundinnen und Kunden dann für Fragen und Antworten zur Verfügung stehen.

Eli

Wenn die von Schalten reden, liebe Freunde, dann kriegt man dort nur dasselbe zu hören, was die auch heute rausgetrellert haben. Das war das hier. Nämlich eine Durchsage. Wenn sie sagen, da ist was geschaltet, kriegt ihr keinen echten Menschen zu sprechen. Ihr kriegt nur einen echten Menschen zu hören vom Tonband. Vertikal gefilmt natürlich. Ich könnte in den Monitor dreschen.

Gast

Wir haben das Recht auf Information!

Eli

Ja, die Sparkasse, liebe Freunde, die macht ihrem Namen wirklich alle Ehre. Man wird nicht reich, indem man Gelder ausgibt. Man wird reich, indem man Gelder, liebe Freunde, behält. Und zwar, ja, so, so, so, sag ich mal, gebekarg, wie die sich sonst geben als Bank. Ja, sind sie jetzt auch wortkarg bei der Aufklärung dieser ganzen Sache. So distanziert reagiert dann jetzt nun der Sparkassenverband. Hier. Hier ist er, der Mann, der Mythos, die Legende, der Direktor der Sparkasse, der, wie gesagt, vor die Presse getreten ist, aber nicht vors Volk, wenn man in Gelsenkirchen überhaupt noch vom Volk reden kann. Naja, schon ein Volk, nur halt eben nicht das deutsche Volk, sondern was auch immer dort jetzt eben in Gelsenkirchen unterwegs ist. Vielleicht Syrer, vielleicht Afghanen, vielleicht Libanesen, Libyer, vielleicht ja auch Marokkaner. Die Mokro-Mafia wird ja gleich noch eine Rolle spielen.

Gast

Was können Sie den Kunden sagen? Erstmal drücken wir unser tiefstes Bedauern darüber aus, dass wir erst so spät kommunizieren können. Die Polizei war bis gestern Nachmittag vor Ort und hat den Tatort gesichert, Spurenlage gesichert, sodass wir selber vor Ort den Raum nicht betreten konnten. Der Vorstand war gestern Nachmittag vor Ort, hat dann sich das Ausmaß des Schadens angeschaut und wir haben feststellen können, dass über 90 Prozent der Schließfächer aufgebrochen worden sind. Das ist sozusagen die unangenehme Nachricht an der Stelle, dass eben eine Vielzahl von Kundinnen und Kunden betroffen sind.

Eli

Wenn ihr meint, genauso wie ich gedacht habe, so wie er das formuliert hat, kommt jetzt aber, aber die gute Nachricht ist, dann darf ich euch den Zahn sofort ziehen. In den nachfolgenden acht Minuten gibt er keine guten Nachrichten. Also es gibt nur unangenehme Nachrichten aus Gelsenkirchen oder wie die Gelsenkirchener dazu sagen, Nachrichten.

Gast

Wir haben dann heute überlegt, wie wir vorgehen. Wir haben auf unserer Homepage eine aktuelle Information bereitgestellt. Wir haben ab 14 Uhr eine Hotline geschaltet, telefonisch, die besetzt ist bis heute Abend um 20 Uhr, die wir auch morgen schalten werden, dass wir von 9 bis 13 Uhr, glaube ich, schalten. Und auch am Freitag werden wir für die Kundinnen und Kunden dann für Fragen und Antworten zur Verfügung stehen. Wie gesagt, die Wahrscheinlichkeit, dass wenn jemand ein Schließfach in Ruhe hatte, betroffen ist, ist sehr hoch, weil 90 Prozent der Fächer aufgebrochen worden sind. Ob aus allem was entwendet wurde, kann ich Ihnen nicht sagen, weil der Raum aufgrund massiver baulicher Schäden zurzeit von uns nicht betreten werden kann. Das ist sozusagen die Faktenlage. Da müssen wir schauen, wie wir in den nächsten Tagen damit umgehen. Da haben wir das Neujahr dazwischen, das ist ein bisschen schwierig von den Leuten zu erreichen.

Eli

Das Geile ist, er spricht von baulichen Schäden. Ich bin schon ein bisschen in der Meta-Analyse, muss ich dann gleich mit Uwe machen. Aber welche baulichen Schäden? Also ist das jetzt einfach nur irgendwie blöd ausgedrückt? Im Sinne von, da waren Bauarbeiten im Gange? Weil das würde ja auf noch mehr Insider-Wissen hindeuten. Warum? Weil wenn da also zusätzlich auch noch Bauarbeiten waren, die wann vielleicht gerade aufgebrochen waren von innen, porös, was auch immer, Renovierungsarbeiten notwendig waren und dann die Diebe gekommen sind und die also darauf... in Anführungszeichen eine Anspielung macht, ja dann erst recht, würde ich sagen, irgendjemand hat dem Dieben diese Info durchgesteckt. Wenn er aber einfach nur meint, da ist die Bausubstanz, also im Sinne von unsere Wand ist komplett aufgebrochen worden, Schutt und Asche liegt überall rum und man weiß nicht im Prinzip, wo man da einen Fuß hinsetzen kann, der Staub hat sich noch nicht mal gelegt, ja, wenn er das meint mit Bauschäden, dann hat er sich einfach maximal dumm ausgedrückt, aber dann hätte er einfach sagen müssen, Einbruchsspuren mussten gesichert werden und haben verhindert, dass man halt eben Zugang zu diesem Tresor bekommt. Ich habe die Aussage von diesem Franz Kallmann, glaube ich, heißt dieser Manager, noch mir nicht angehört. Ich nehme mal an, da wird jetzt sehr viel bla bla kommen. Eigentlich habe ich keinen Bock, acht Minuten dem zuzuhören. Wir machen jetzt noch ein Frage-Antwort-Spiel und dann machen wir weiter an unserem Thema, damit wir auch zu Uwe kommen.

Gast

Es wird ja wahrscheinlich sein, dass diese Hotline schwer zu erreichen ist. Es sollen zehn Nummern gescheitert werden. Was machen die Kunden, die die Hotline nicht erreichen? Also wir hatten zusätzliche Nummern schalten. Wir haben unser normales Kundenservice-Center mit über 22 Mitarbeitenden auch nochmal vor Ort.

Eli

Wenn ich das schon höre, mit Mitarbeitenden. Geh nach Gelsenkirchen, ich wollte schon Schlimmeres sagen. Lass mich in Ruhe, da kommt nichts Sinnvolles bei rum. Alter, mit Mitarbeitenden. Verarschen kann ich mich alleine. Deutschland geht vor die Hunde, liebe Freunde. Und Gelsenkirchen ist schon zerfleischt worden. Von diesem Virus, dem wahren Virus des linksgrünen Sozialismus. Der Einigkeit, dieser Utopie von wegen, wir müssen alle nur gendergerechte Toiletten benutzen und gendergerecht irgendwie Toilettensprech verwenden, Mitarbeitenden. Und dann wäre die Welt oder Deutschland schon perfekt. Ich sag's ja immer wieder, Leute. Ich erkenne die Linken an ihrer Brille. Mitarbeitenden. Ich könnte nur noch in den Monitoren schauen.

Gast

Und auch am Freitag werden wir für die Kundinnen und Kunden dann für Fragen und Antworten zur Verfügung stehen.

Eli

Ja, wir werden für die Kundinnen und Kunden für Fragen und Antworten zur Verfügung stehen, sagt der Manager, der nicht zu den Kundinnen und Kunden gesprochen hat, sondern nur zu den Journalisten. Mitarbeitenden. Ich könnte nur noch kotzen. Gut, dass Private Gonzo mich auch gerade hier ablenkt. 10 Euro hat er geschickt. Hallo Edi, warum wurde ich im YouTube-Chat stumm geschaltet? Du bist nicht stumm geschaltet. Du konntest schreiben, ich habe erst vor ein paar Tagen auf dich reagiert. Solltest du dir dazwischen irgendetwas geleistet haben, muss ich bei den Moderatoren nachfragen. Deine E-Mails habe ich bekommen. Ich hatte nur noch keine Zeit dazu. Danke trotzdem für die 10 Euro. Gut, und Regeln sind Regeln. Du bekommst natürlich auch, weil du gespendet hast, mit einer Nachricht über etvc.de-support auch die deutsche Nationalhymne hinterher. Danke dir. Gut, in diesem Sinne zurück zu Franz Kallmann, glaube ich, also dem am wenigsten glaubwürdigsten Sparkassenmanager Deutschlands. Ich erkenne die Linken immer in ihrer Brille. Klappt einmal. Hat einmal geklappt, klappt immer.

Gast

Einige Kunden machen der Sparkasse Vorwürfe. Sie vermuten, der Tresorraum war nicht ausreichend gesichert. So konnten Diebe wie andernorts über ein Bohrloch eindringen. Ich habe auch auf den Lichtbildern, die die Presse veröffentlicht hat, keine Stahlspuren gesehen. Normalerweise haben sie eine Bewährung in dem Beton. Dann geht es ja auch weiter mit Lichtschranken, das ist elektronisch sicher. In Hamburg hatten Täter die Bewegungsmelder tatsächlich abgeklebt. Zurück in Gelsenkirchen. Einige Kunden wissen nicht, wie sie nachweisen sollen, wie viel Bargeld und Schmuck sie in ihren Fächern aufbewahrt haben. Überall ist eine große Anspannung zu spüren. Ich habe gehofft, dass jetzt jeder die Information bekommt oder die Einsicht bekommt, ob man selber betroffen ist oder nicht und wie man vorgehen soll. Weil sowas ist mir ja nie passiert. Ich weiß nicht, wie ich vorgehen soll. Polizei und Staatsanwaltschaft in Gelsenkirchen ermitteln jetzt gegen Unbekannt wegen schweren bandenmäßigen Diebstahls.

Eli

Genau, also die Sparkassenden, die sind jetzt also die Betroffenen geworden und sie werden hier zu ihrer ganzen Trauer interviewt. Ein letztes Interview, bevor wir zu Uwe kommen und endlich wieder vernünftige Menschen im Stream sind. Mich eingeschlossen. Ich bin heute nämlich wirklich schier wahnsinnig geworden durch meinen, naja, Alltag nennen wir es mal. Chaos ist mein Alltag, liebe Freunde. Na, komm.

Gast

Ja, das kann sein. Viele Leute hier sind aufgebracht, wütend und fassungslos. Sie haben viel Geld, sie haben Familienersparnisse hier gelagert und wissen eben nicht, was damit ist. Sie kommen immer wieder den ganzen Tag über hier hin, weil sie Antworten haben wollen. Sie sind verzweifelt. Viele haben die ganze Nacht nicht geschlafen. Neben mir steht Özlem Karafat. Sie sind den Tränen nahe.

Eli

Der Uwe im Hintergrund ist da am Feiern. Ich kann nicht mehr. Ich kann nicht mehr, Leute. Uwe, du bist gleich dran. Bin ich eigentlich der Einzige? Oh Gott. Oh Gott. Wisst ihr, was ich meine? Muss ich es sagen? Oder wollt ihr einfach nur in den Chat schreiben? Ah, da hat jemand aufgepasst. Wie heißt die Dame? Ach, Gelsenkirchen lässt grüßen. Gott, Deutschland ist so unterge... Westdeutschland ist so untergegangen.

Gast

Sie kommen immer wieder den ganzen Tag über hierhin, weil Sie Antworten haben wollen. Sie sind verzweifelt. Viele haben die ganze Nacht nicht geschlafen. Neben mir steht Özlem Karafat. Sie sind den Tränen nah, oder? Genau. Also ich habe das gestern leider erfahren. Ich dachte wirklich, das ist was Kleines. Ich habe mir nicht vorgestellt, das ganze Tresor unten... Und wo ich das erfahren habe, also ich konnte heute auch gar nicht arbeiten. Ich bin jetzt hierher gekommen, damit ich was höre, damit ich was mitkriege. Ob alles weg ist, aber leider keiner kann uns helfen. Also ich bin fix und fertig.

Eli

Dieses gebrochene Deutsch, ja, dieses, als ich, nee, ich sag dir nicht als ich, wo ich gehört habe, ja, und dann lässt du immer wieder so Teile des Satzes aus und dieser Tonfall, immer dieses NHW. Ich will nicht zu oft Kanakendeutsch sagen, aber ich meine, Freunde, genau so heißt das halt. In Deutschland nennt man diesen Tonfall, der sich in Westdeutschland halt etabliert hat, den nennt man eben so. Und das ist noch ein gutes Beispiel für Integration. Bei Özlem Karafat. Die andere Dame, deren Namen ich da gestern mit den mehrfachen Üs und so weiter gar nicht erst lesen konnte, geschweige denn aussprechen, da wäre es wahrscheinlich auch nicht besser geworden. Meine Güte.

Gast

Vielen Dank. Es ist einfach sehr emotional. Immer wieder gibt es die Durchsage, dass es heute eben keine Informationen geben wird und dass ab 14 Uhr eine Hotline freigeschaltet wird. Da können sich die Leute Informationen holen, ob sie betroffen sind. Die Informationen, wie man zu dieser Hotline kommt, gibt es online. Ja, gehen wollen die Leute hier trotzdem nicht und werden wahrscheinlich den Tag hier noch verbringen.

Eli

Und wir werden den Tag dort begleiten. Genau, wir werden den Tag dort begleiten. Bli, bla, blub, dies, das. Hast du nicht gehört? Zock, Hassan, bla, bla, bla. Ich kann das gar nicht, liebe Freunde. Ich kann es gar nicht, selbst wenn ich es müsste. Ich würde es einfach nur schlecht nachmachen. Insofern, ich mache das mit jemandem, der da sehr viel mehr Berührungspunkte hat. Er kommt aus der Stadt, in der dieser 40 Millionen Raub... stattgefunden haben soll und eine Stadt, die ebenfalls bereits gefallen ist und zwar in die linken Hände der muslimischen Brüderschaft, die da eben ist, die Horten, die uns von überall eben zugeströmt gekommen sind ins deutsche Bürgergeld. Wir reden mit unserem Hamburger Spitzenanalysten, aber er ist wirklich die goldene Ausnahme von der Regel. Also er ist unfreiwillig Hamburger, beziehungsweise er ist nicht verantwortlich für die Zustände in Hamburg, das wollte ich gesagt haben. Unser Uwe. Lieber Uwe, hallo, wie geht es dir heute?

Uwe

Ja, guten Abend, Eli, guten Abend, liebe Zuschauer. Ja, ist ja mal ein spektakuläres Ereignis, mit dem wir heute zu tun haben.

Eli

Richtig, da bist du mir direkt durch die Kamera geflogen, ganz kurz. Bist du ebenso in Aufruhr? Ich meine, ich sehe es dir an, du bist nicht in Aufruhr, aber ich muss die Frage anschließen. Bist du genauso in Aufruhr wie die Buhrer Gelsenkirchen denn, die dort die Sparkassen schließfach Inhabenden sind, die also jetzt nun um ihre Vermögen und ihre Illegalen da irgendwie Besitztümer bangen?

Uwe

Nein, bin ich nicht, denn ich gehöre ja zu den sogenannten selbsternannten Vordenkern. Ich bemühe mich, möglichst Verträge zu lesen, bevor ich sie abschließe. Und diese Menschen sind, soweit man ihren Reaktionen interpretieren muss, offensichtlich Nachdenker. Das heißt, sie handeln zuerst und dann fragen sie sich im Nachhinein, was habe ich eigentlich gemacht.

Eli

Ich weiß jetzt nicht, auf wen du direkt anspielst. Auf diesen Kollegen hier. Der sieht ja eigentlich ganz wie ein gemütlicher Zeitgenosse aus. Oder eher auf seinen Bruder. Achmet, ach lach net, ich krieg mein Tag net. Keine Ahnung, wie der hier heißt. Oder die vielen anderen, die wir dort eben kennengelernt haben. Aber Fakt ist, irgendetwas werden die dort verloren haben. Und das ist also mindestens... Ja, was weiß denn ich, ihren Respekt vor der Sparkasse. Wer ist denn jetzt in Anführungszeichen nun schuld? Wollen wir vielleicht mal damit einsteigen. Ja, wer ist schuld? Diejenigen, die der Sparkasse vertraut haben oder die Sparkasse, die versagt hat oder der Schutz, der die Sparkasse nicht geschützt hat. In Anführungszeichen, wer ist denn eigentlich der Schuldige für dich?

Uwe

Naja, also es sind ja mehrere Beteiligte. Die allerersten Schuldigen sind natürlich die Bankräuber, denn ohne die würde das ja alles nicht passiert sein. Und insofern haben wir da schon mal eine Partei. Dann kann man sich natürlich die Frage stellen, wo sind sie eingebrochen? In einer Bank. Die Hauptaufgabe einer Bank ist die Aufbewahrung von Wertmitteln, zum Beispiel Geld. Und natürlich eben auch bei manchen Banken die Tresore für Spezialspenden. Ja, Angelegenheiten, also Schließfach- und Tresoranlagen. So, und die sind natürlich entsprechend zu sichern. Es ist also die Frage durchaus zu diskutieren, hat die Bank ja, ich sag mal, alle Sicherheitsvorkehrungen ergriffen oder hat sie es nicht? So, wenn sie es nicht hat. Und ich habe so persönlich meine Befürchtung, ich werde das auch später noch begründen, wenn wir dazu kommen, ich glaube, die Bank hat nicht alles getan. So, und dann haben wir natürlich als dritte Partei noch die, ja, die Schließfachinhaber und ich glaube, da haben wir zumindest bei den Leuten, die vor der Bank standen und sich beschweren, die ganzen Nachdenker, nämlich diejenigen, die nicht gelesen haben, was in dem Schließfachvertrag drin steht. So, dann hätten sie das gelesen, dann würden sie nicht vor der Bank stehen.

Eli

Richtig, dazu arbeiten wir uns dann Stück für Stück vor, aber ich hatte gehofft, du würdest in der Reihenfolge antworten, wie du es getan hast, denn, ändere dich zurück, du hast begonnen mit den Tätern. Das sind natürlich, das muss man nochmal rausarbeiten, die Hauptverantwortlichen für diesen Fall, wenn man mal ausschließt, dass es dort irgendwie Insiderwissen gegeben hat und die Theorie kursiert nämlich auch bereits, die Sparkasse in Anführungszeichen sich selbst überfallen hat. Das machen wir im Bonusteil dann mit den Kanalmitgliedern. Aber den Gedanken, den solltet ihr schon mal vorgedacht haben. Zumindest habe ich ihn euch jetzt ein bisschen vorgekaut. Aber angefangen hast du mit den Tätern und die sind natürlich definitiv hauptverantwortlich, zumindest nach der Mainstream-Lesart. Ich erinnere in diesem Zusammenhang an das Video, das wir gestern mit Kanalmitgliedern geguckt haben, dass es schon auf die richtige Spur gebracht hat. Denn es gibt ja auch bereits eine erste Spur, der die Polizei jetzt inzwischen nachgeht. Vor drei Jahren sah das nämlich natürlich in Gelsenkirchen schon mal genau so aus.

Gast

Spektakuläres Video einer Geldautomatensprengung. Besser gesagt, der Versuch einer Automatensprengung. In der Nacht zu Donnerstag gegen 3.15 Uhr filmt ein Anwohner in Gelsenkirchen-Hessler diese dramatischen Szenen. Die erste Explosion. Trümmer fliegen, Scheiben splittern. Drei vermummte, in Schwarz gekleidete Männer versuchen den Automaten der Sparkassenfiliale an der Kanzlerstraße in die Luft zu jagen. Die Täter rennen in das Gebäude. Dann, wenig später, eine zweite Sprengung. Auf Holländisch rufen sich die Männer Befehle zu.

Eli

Holländisch.

Gast

Wieder kein Erfolg. Ein dritter lauter Knall. Wieder eine riesige Staubwolke. Alles wie im Actionfilm, nur ist das hier das wahre Leben. Und die Täter tragen keine Taschen voller Geld aus der Bankfiliale. Der filmende Anwohner kommentiert das Vorgehen der Täter, während seine Frau im Hintergrund mit der Leitstelle der Polizei telefoniert. Das steht mitten auf der Straße auf Fersenbruch. Dann sind sie weg. Die Täter sind weiterhin auf der Flucht. Das Fluchtfahrzeug ist mittlerweile gefunden. Das Kennzeichen gestohlen.

Eli

Parallelen aus der Parallelgesellschaft, liebe Freunde, die wir jetzt also auch in Gelsenkirchen erleben. Und auch hier wird die Niederlande und vor allen Dingen Nobel, deutsche Nobelkarossen, die wir uns ja längst nicht mehr leisten können, als Deutschende... Dürfen wir eigentlich noch Deutsche sagen, Uwe? Sagen wir mal lieber Deutschende. Ich möchte niemanden hier... Ähm, ne, irgendwie vor den Kopf stoßen. Ähm, also die wir Deutschen denn uns also nicht mehr leisten können. Sparkassenraum, türkische Familien, das ist das Allergeilste. Türkische Familien, natürlich, Gelsenkirchen halt, bangen um Gold. Klar, weil türkische Familien, deren ganzen Habibis, ne, drei von vier davon im Bürgergeldleben haben natürlich Gold gebunkert. Woher das kommt, keine Ahnung, aber es ist ja alles für die Kinder. So, Polizei jagt und zwar nicht etwa die Täter, sondern den Fluchtaudi, wie wir jetzt also schon gesehen haben, den RS6. Und lieber Uwe, die Spur, sie führt in die Niederlande. Das ist der Stand von heute, ein Audi RS6. Mehrere maskierte Personen. Die Polizei geht nach dem spektakulären Einbruch in dem Tresorraum einer Sparkasse in Gelsenkirchen ersten Hinweisen nach und die führen zu Kriminellen im Ausland. Und hier sind sie, die ersten exklusiven Bilder, bevor ich dich dann gleich weiter befrage. So abgebrüht gingen die Bankeinbrecher in Gelsenkirchen vor. Exklusive Bilder, die der WAZ, das ist irgendwas dort aus Gelsenkirchen, vorliegen. zeigen, wie eiskalt die Täter den Sparkasseneinbruch in Gelsenkirchen durchzogen, minutiös geplant, professionell umgesetzt. Das sind sie, die Diebe, von denen man aktuell nicht viel weiß, bis auf, dass sie Autogeschmack haben und ansonsten modisch vielleicht eher in der unteren Liga anzuordnen sind, aber es musste auch Funktionskleidung sein. Und wir wissen eigentlich nur, dass wir gar nichts wissen. Wir vermuten aber, dass es mehrere Personen gewesen sein mögen, wenn man im Prinzip nach diesen Bildern da geht. Wobei ich dieses Bild ja wirklich besonders witzig finde. Die Diebe, die 30 Millionen Euro erbeuten, zahlen hier offensichtlich ganz pflichtbewusst, wie die Deutschen denn, die sie nicht sind, den Parkgebührenautomat, bevor sie dann das Parkhaus verlassen. Alles ein kleiner Wahnwitz. Uwe, vielleicht zuallererst deine Einordnung. Jetzt hörst du, es sollen wohl Menschen aus Holland gewesen sein. Irre ich mich oder riecht das nur für mich nach Mokro-Mafia? nach organisiertem Verbrechen.

Uwe

Also ich würde mal davon ausgehen, diese Art von Bankeinbruch setzt doch eine gewisse Planung und Organisation voraus. Es setzt eine Expertise bei der Anwendung von Spezialbohrgerät voraus. Es muss da einiges gemacht werden, sprich das sind keine Laientäter, das sind auch keine Leute, die mal brutal mit irgendwelchen einfachen Mitteln Geldautomaten sprengen, sondern hier ist eine Profitruppe zu Gange gewesen und die mag von irgendwo her gekommen sein. Es ist nicht ungewöhnlich, dass man im Ausland irgendwo als Bande Auftragstätigkeiten ausführt. Insofern, Holland kann durchaus sein, das weiß man noch lange nicht. dass Holland tatsächlich der Ursprungsort ist. Denn so schlau, dass Holland als einer der ersten Orte auf der Fahndungsliste steht, ist völlig klar. Aber man kann ja auch seine Spuren verwischen. Man fährt jede Stunde nach Holland und übermorgen ist man schon in Belgien und dann ist man in der Schweiz und sonst nicht wo. Also insofern, da würde ich jetzt nicht so einen großen Pfifferling drauf geben, zu sagen, das sind holländische Täter. Sondern die sind vielleicht in einem Verdacht dergleichen, aber mehr auch nicht.

Eli

Richtig, das bedeutet, also die Polizei hat eigentlich keine Ahnung. Die Nummernschilder, die man da gefunden hat, die sollen wohl zu Hannover gehören. In Hannover sind sie aber nur als gestohlen gemeldet worden. Und darüber hinaus wird denen der RS6 wahrscheinlich, wenn sie clever sind, auch nicht gehört haben, sondern ebenfalls nicht dessen Eigentum sein. Damit kennen sie sich ja aus. Sie sind Diebe. Und ob die jetzt nur nach Holland jetzt zwischenzeitlich geflohen sind oder einfach nur irgendwelche Hinweise auf Holland. Es gibt, es ist wie gesagt alles sehr, sehr dünn und spärlich. Stichwort dünn und spärlich. Uwe, mach dich mal bitte ein bisschen lauter. Die Leute sagen, sie wollen mehr von dir hören. Wenn das irgendwie geht, dann muss ich hier nicht immer wieder durchgreifen. Und dann will ich dich eigentlich auch gleich gerne weiter referieren lassen. Sagt mir mal bitte, liebe Freunde, wenn der Uwe dann den nächsten Redeblock beginnt, ob man ihn dann besser hört. Uwe, dann lass uns doch direkt mal mit diesem Teil einsteigen. Die Täter haben wir jetzt kurz kommentiert, da müssen wir viel spekulieren. Wir sind beide jetzt, sag ich mal, nicht aus der Baubranche, auch wenn du Analyst und Immobilienbewerter bist, professionell gewesen bist in deiner Karriere, aber du hast jetzt nicht auf dem Bau geackert und diese Bohrungen selber durchgenommen. Nichtsdestotrotz, viele da fragen, ranken sich jetzt halt eben um die Möglichkeit, was es denn jetzt nur braucht, um so ein Loch überhaupt zu bohren. Und da gibt es unterschiedliche Zahlen, die im Raum stehen, wie viel so ein Ding halt eben kostet und was so etwas überhaupt bewerkstelligen kann. Die Zahlen gehen auseinander von 2807 Euro Kernbohreinheit, die es mehr oder minder im Baumarkt geben könnte, bis hin zu, was uns die Berichte erzählen, in denen die Polizei behauptet, so etwas gäbe es nicht regulär im Baumarkt. Und dabei, wie gesagt, sieht das vielleicht ja doch ganz anders aus. Ich weiß es nicht. Fakt ist, es gibt auch ganz andere Modelle, die kosten dann ab 10.000 Euro, sind aber noch relativ erschwinglich. Also Uwe, offen formuliert, was denkst du, was weißt du über das Gerät, was die verwendet haben werden für die Bohrung?

Uwe

Ja, also es ist von der Bohrtechnik her ganz klar eine Kernbohrungsgeschichte. Da geht es also darum, dass quasi ein rotierender Motor, der meistens ja mit Diamant oder so besetzt ist, der sehe ich da quasi so einen Kreis rein und zieht dann eben das Mauerwerk oder eben was man da durchbohrt, das kann dann nachher rausgezogen werden. Und diese Gerätschaften, die müssen ja jetzt einen so großen Bohrdurchmesser haben, dass da ein Mensch auch durch kann. Zum Beispiel ist bei einem Menschen, der männlich ist und 1,70 Meter groß ist, ist die Schulterbreite ungefähr das Maß, wie das Loch mindestens sein muss. Und die liegt dann ungefähr bei 50 bis 60 Zentimeter, je nach Körperbau. Das heißt, man braucht auf jeden Fall so einen Bohrer, der tatsächlich mindestens so diese 50 oder 60 Zentimeter auch kann. Und wenn man das Internet durchforstet, was ich gemacht habe, jetzt nur in Deutschland, dann findet man sehr wohl etwa drei bis vier professionelle Anbieter von solchen Industriebohrmaschinen, die transportabel sind und die auch Gerätschaften bis 500 Millimeter Bohrkerndurchmesser anbieten. Und wenn wir uns fragen, wie viel ist das? Wenn wir da mal genauer reinblenden und vielleicht ein bisschen von dem Kalk-Sandstein-Mauerwerk sehen, dann könnten wir das sogar abmessen. Warum? Weil so ein Kalk-Sandstein ist ja traditionell mit 24 cm Länge produziert. Das heißt, wenn das Bohrloch jetzt zu zwei Sandsteine lang ist, dann wissen wir inklusive von dem, was da jetzt noch an Putz ist, das sind ungefähr 50 cm. Also das sind jetzt ungefähr 24 cm plus der Putz. Und der nächste Stein ist auch noch mal 24 Zentimeter.

Eli

Das ist das hier. Für alle, die jetzt gerade verstehen wollen, was der Uwe macht, deshalb ist er mein Analyst. Das hatten wir nicht abgesprochen, aber ich erwarte nicht weniger vom Uwe, einwandfrei. Der hat also gegoogelt, ich übersetze mal von Uwe in Deutsch, wie im Durchschnitt lang diese Steine da sind, diese Ziegel, wie werden die im Durchschnitt produziert? Dann hat er geguckt, okay, wo tauchen die noch auf? Aha, hier oben gibt es zwei davon. Dann hat er geguckt, okay, 24 und 24, wie viel wird das also nun sein? Hat das quasi hier extrapoliert nach hier unten, hat gesagt, da passen 50 bis 60 rein, was genau auch dem entspricht, was du gesagt hast, die Schulterbreite eines durchschnittlichen Mannes.

Uwe

Ja, das heißt also, das Loch ist gerade so groß, dass jemand, der nicht allzu kräftig gebaut ist, sich da durchwinden kann. Und dementsprechend braucht man eben ein solches Bohrgerät. Und diese Art von Bohrgeräten, da gibt es drei oder vier Firmen allein in Deutschland, es gibt die auch in Österreich, es gibt die in der Schweiz, es gibt die auch in den Niederlanden. Unterschiedliche Anbieter, teilweise auch internationale Hersteller, frei verkäuflich. Und je nachdem, was Sie für Angebote haben, sind das entweder so Komplettangebote wie von Hilti, hatte ich ja vorhin, hattest du da eingezahlt für 10.400 Euro oder so. Und dann gibt es aber auch andere Anbieter, die das dann eben, ja, ich sag mal, quasi im Bausatz machen, nach dem Motto, man kann eben das Bohrteil nehmen und dann braucht man ja noch ein Gestell, um das an der Wand zu befestigen. Dann brauchen wir noch dieses und jenes. Das heißt, in der Summe kann man vereinfacht sagen, Ab 10.000 Euro aufwärts ist man da schon ganz gut ausgerüstet. Und damit hat man so ein Gerät, das gar nicht mal so groß ist. Das heißt, das kann man locker in einem normalen Lieferwagen, das muss noch nicht mal ein großer Lieferwagen sein, transportieren. Aber damit ist es nicht getan, weil man hat hier eben zwei grundsätzliche Varianten, wie man das auf den Herstellerseiten noch sehen kann, nämlich die Trockenbohrung und die Nassbohrung. Und bei der Nachtbohrung

Eli

Uwe, bevor du dazu kommst, wie passt dazu, dass die in einem RS6 entkommen sein sollen? Passt so ein Ding auch in einen RS6?

Uwe

Passen in der RS6 3200 Schließfachinhalte rein? Wohl eher nicht. Das heißt, da sind wir doch schon mal ganz klar auf der Spur, dass dieser Fluchtwagen nicht der Wagen ist, in dem der Inhalt transportiert wurde.

Eli

Mein Gott, Uwe, da sprichst du wahres Wort gelassen aus. Die verfolgen jetzt also den RS6, der einzige Hinweis, den die haben. Die haben keine Ahnung, wo die Beute ist. Die wissen nicht mal, wo die Diebe sind, aber sie verfolgen die, die sie für Diebe halten. Was ja auch noch nicht mal gesetzt ist. Vielleicht gibt es ja sogar Ablenkungstäter. Ist ja nichts ausgeschlossen. Entschuldige, mach weiter. Wir waren bei dem Gerät.

Uwe

Also wir sind jetzt beim Bohren. Also ich kann nur aus den Produktbeschreibungen sehen, es gibt eben Trockenbohrer und Feuchtbohrer. So fangen wir mit den Feuchtbohrern an. Die verwendet man hauptsächlich eben bei harten Materialien wie Betonwänden. Das haben wir hier zumindest bei der Wand nicht. Das ist ja eine Gasbetonwand, wenn ich das richtig sehe, oder eine Ziegelsteinwand. Das ist aber Woscht. Ja, auf jeden Fall kein Beton. So bei der zweiten Wand Richtung Bank wissen wir es nicht, können wir nicht so ohne weiteres sehen. Und wenn Sie also ein, das dürfte vielleicht eine Betonwand sein, dann werden Sie eben wahrscheinlich den Flüssigbohrer gehabt haben und da muss aber die Flüssigkeit abgesaugt werden. Das heißt, da brauchen Sie entsprechende Schläuche für. So haben Sie den Trockenbohrer, dann brauchen Sie dafür auch eine Luftabsaugung. Das heißt, was wir dort haben, dieser Betrieb kann nur funktionieren, wenn die zusätzlich zu diesem reinen Bohrgerät auch noch einen Generator mitbringen. Dann müssen sie wegen der erhöhten Temperatur, die durch diesen Betrieb der Geräte entsteht, müssen die natürlich eine Entlüftung haben.

Eli

Ganz kurz, Uwe, bevor du weitermachst, weil du ja richtig und lange referierst. Leute, schreibt mal bitte Feedback, ob man den Uwe gut hört. Also, der Pegel ist für mich genauso laut, wie als die Leute sich im Chat beschwert haben, dass er zu leise gewesen sei. Aber Uwe hat definitiv Anpassungen vorgenommen. Sollte da irgendetwas noch nicht passen, bitte jetzt Bescheid geben oder für immer schweigen oder die Ohren spitzen. Ich kann euch nur helfen, wenn ihr mir sagt, ob's passt. Mach bitte weiter, Uwe.

Uwe

Also im Grunde genommen braucht man quasi noch mehr Gerätschaft, nämlich wie schon gesagt der Generator, der betrieben sein muss, der wird wahrscheinlich mit Diesel betrieben. Dann braucht man natürlich das Kleinmaterial wie Lärmschutz, weil der Bohrer macht natürlich Lärm, das geht ja auf die Ohren. Dann braucht man eine Staubschutzmaske. Nun, das Ganze dauert Stunden über Stunden. So wie lange das dauert, das ist noch ein anderes Thema. Ich hatte vor einigen Zeiten mal ein Hochsicherheits-Safe eines Privatanbieters besucht. Und da war es so, dass sie sagten, selbst wenn wir unsere eigenen Safes knacken wollten aus irgendwelchen Gründen und die Genehmigung von der Versicherung bekämen, bräuchten wir drei Tage, um da durchzukommen.

Eli

Moment, aber Uwe, du sprichst von Safes. Ist das dann, sag ich mal, der Safe in dem Sinne, wie die auf Tresor geschraubt haben?

Uwe

Also im Sinne von den Raum oder sprichst du von Safe? Ja, also ein Safe ist quasi jeder abgeschlossene Raum, egal ob der 50 Kubikzentimeter groß ist oder 500 Kubikmeter. Das spielt keine Rolle.

Eli

Okay, aber Uwe, bitte noch mal ganz kurz eingrenzen. Wenn du jetzt sagst, deine Kunden, die du dort besucht hast, sagen, die müssten in ihren Safe über mehrere Stunden rein, meinen die dann einen Raum oder meinen die, dass das dann heute klassisch ist? Ja, aber meinen die einen Raum oder meinen die einen Safe im Sinne von den Raum? Du sagst also genau das Szenario, was wir jetzt hier vorgefunden haben in Gelsenkirchen, sagst du aus deiner beruflichen Erfahrung, haben dir deine Kunden selbst beschrieben, wenn sie das wollten, hätten sie Tage dafür gebraucht.

Uwe

Ja, wenn Sie eben eine professionelle Absicherung haben. Ich rede in dem Fall von einem Freihandelslager in der Schweiz, wo die dort eben für 500 Millionen Silber und noch für zwei Milliarden Gold oder was liegen hatten, in zehn verschiedenen Saves unterhalb der Erde. Und da sind die Wände so dick, dass man eben selbst, wenn man die Türen nicht mehr aufkriegt und sich durch die Wände durchbohren will, dann eben zwei bis drei Tage dafür benötigt. Aber die Frage ist eben, ob eine örtliche Sparkasse so hochwertige Sicherheitseinrichtungen hat und das wage ich ernsthaft zu bezweifeln.

Eli

Aber Uwe, was man nicht vergessen darf, ist, es ist die Sparkasse mit der größten Anzahl an privaten Schließfächern. Immerhin 3300 Stück in Deutschland. Und insofern hätten die schon ahnen müssen, dass wenn die so einen großen Wertschatz dort aufbewahren, Gelsenkirchen, die ärmste Stadt Deutschlands, hat es offensichtlich 30 Millionen zu vergeben, dass die dann also entsprechende Sicherheitsvorkehrungen treffen.

Uwe

Ja, im Prinzip schon, dass man da eben sich die Frage stellen muss, wie kommt man jetzt in einen solchen Raum rein, welche Möglichkeiten gibt es. Und es ist ja, das werden wir vielleicht später ja noch besprechen, nicht das erste Mal, dass in einer Bank ein Tresorraum mit Safe-Anlage überfallen wurde. Das gab es ja schon mehrfach. Also dieses Thema ist jetzt keine neue Erfindung im Verbrechen. Und insofern müsste man eigentlich diese Risiken abschätzen. Andererseits ist bei jeder Risikoabwägung immer auch eine Wahrscheinlichkeitsberechnung mit dabei. Ja, das ja auch versichert ist, wird die Versicherung dort ja auch ein Wort mitgespielt haben. Nach dem Motto, ist denn der Bau tatsächlich so, dass die Versicherung das auch akzeptiert. Also insofern hätten wir vielleicht sogar noch einen vierten Beteiligten, wenn sich herausstellen würde im Nachhinein, dass das Mauerwerk zu schwach war für einen solchen, ja vielleicht auch nur unwahrscheinlichen Angriff.

Eli

Uwe, erinnere dich zurück, er hat gesprochen, der Manager, der Frank Kallmann oder wie der hieß, von Baumaßnahmen, dass aufgrund von Baumaßnahmen der Raum auf der anderen Seite, also jetzt da drin, liebe Freunde, da drin, dass dieser Raum da drin, dass der nicht betretbar sei oder gewesen sei für eine lange Zeit. Nicht aufgrund der Spurensicherung, sondern aufgrund von Baumaßnahmen. Und da frage ich mich halt eben, ist dort renoviert worden? Haben die zum Beispiel eben aufgemacht, dass es zu dünn ist, eben diese Wand, und dass man die hätte verstärken müssen. Und genau in diesem Moment, als die Renovierungsarbeiten durchgeführt oder geplant haben, sind dann also diese Täter da reingekommen. Fakt ist, ja, Uwe, ich möchte mal kurz bei dem Bauthema bleiben, Staub Lärmentwicklung sind zwei unterschiedliche Dinge. Wie laut das war, können wir uns jetzt nicht vorstellen. Aber sie haben sehr sauber gearbeitet, die Diebe. Hier, wenn man sich das anguckt, die Wand, wo sie erst die Verputzung runtergekloppt haben und danach noch gebohrt haben, die hat natürlich ihre Spuren, aber es sieht nicht ultra verstaubt aus.

Uwe

Ich habe vor kurzem erst bei mir zu Hause... Also wir sehen ja nicht, dass hier irgendwelche Flüssigkeitsspuren sind. Das heißt, das wird hier eben diese Trockenbohrmethode gewesen sein. Wie auch immer. Also lass es meinetwegen auch die Flüssigbohrmethode gewesen sein. Die haben auf jeden Fall alles abgesaugt. Da ist so gut wie nichts. Ja, ein Bohrstaub oder Bohrschlamm. Das geht ja alles in diesen Raum rein und nicht in den anderen Raum. Das heißt, wenn also der Sparkassenvertreter was von dem anderen Raum erzählt, dann hast du mit deiner Vermutung, was meint er denn oder mit deiner Frage, was meint er denn völlig recht. Man kann natürlich sagen, der Raum ist nicht betretbar, weil wenn 90 Prozent der Fächer aufgebrochen ist, dann sieht das da aus wie bei Hempels unterm Sofa. Da sind diese ganzen Kassetten, die in diesen Fächern sind, die liegen auf dem Boden rum. Da liegen Dokumente rum, die die Diebe vielleicht nicht mitnehmen wollten und und und. Aber dann reden wir nur von Spurensicherung und nicht von Bauarbeiten. Das, was die Täter hier auf der Seite gemacht haben, da geht der ganze Schutt, der geht ja zu 90 Prozent hier in diesen Lagerraum und nicht in die Bank.

Eli

Richtig. Und man sieht auch ein bisschen von dem Schutt. Ein bisschen was haben sie hier rausgelegt. Aber es ist, wie gesagt, ultra sauber gearbeitet worden. Nach drinnen ist nichts durchgestoßen worden. Man könnte ja meinen, okay, der große Staub, die große Baumaßnahme im Inneren, im Tresorraum kommt daher, dass die diesen Propfen, Ja, diesen Stopfen, dass sie den nach innen durchgeschoben haben. Haben sie aber nicht mal. Diese Kernbohrung funktioniert offensichtlich so, dass das in den Zylinder reingeht, der sich reinfräst. Und dann zieht man inklusive Zylinder das, was man rausgefräst hat, eben mit raus. Man schubst das gar nicht durch. Was ohnehin schon klar ist, weil man im Prinzip hier deren Werk, das Resultat dort eben begutachten kann. Also anders gesagt, von welcher Baumaßnahme spricht der, die den Raum auf der anderen Seite so instabil gemacht hat, dass man offensichtlich da eben nicht rein kann.

Uwe

Wenn man genau hinguckt, würde ich tendenziell doch eher zu der Feuchtbohrmethode tendieren. Denn das, was wir hier sehen an der inneren Wand, das sieht ja eher dunkel aus. Also das könnte feucht sein. Jetzt an der Lagerraumwand, rund um das Bohrloch herum. Also ich würde doch eher für die Feuchtbohrmethode plädieren. Andererseits stellt sich die Frage, warum dann beim Kühlen und Absaugen nicht viel Flüssigkeit auf dem Boden ist. Da müsste man eigentlich bei den Dokumenten oder so sehen, dass die irgendwie feucht sind.

Eli

Naja Uwe, man sieht... Ich kann jetzt nur mutmaßen, aber ich würde mal sagen, das sieht aus wie ein Stück Papier, das durchfeuchtet ist. Sicher bin ich mir nicht, ich sehe keine Pfützen. Das sieht aus nach irgendeinem Stofffetzen, von dem ich sagen würde, er sieht vielleicht mit viel Fantasie so aus, als sei da Feuchtigkeit. Der Raum sieht ein bisschen so aus, wie es wenn da Feuchtigkeit sein könnte, aber wir wissen es einfach nicht. Durchnässt sieht er auf jeden Fall nicht aus. Allein diese Steine sehen sehr, sehr trocken aus. Ich würde jetzt mal tippen.

Uwe

Wenn die dort jetzt über Stunden oder gar Tage gebohrt hätten mit der Feuchtmethode und es immer mal Feuchtigkeit dort gibt, dann würden sich Wasserlachen dort bilden. Die Einbrecher, die gehen nicht mit dem Feudeln nach ihrem Einbruch durch und die wischen alles vom Fußboden auf. Insofern scheinen mir diese feuchten Spuren so minimal zu sein. Es spricht nicht dagegen. Vielleicht waren die Profi-Einbrecher so gut, dass sie eben 99 Prozent des Wassers abgesaugt haben.

Eli

Uwe, die Leute im Chat, deshalb müsst ihr nachher in den Kanalmitglieder teilkommen, liebe Freunde. Ich kann nicht 100 Experten und Analysten gleichzeitig befragen. Kommt nachher ins offene Mikrofon, das machen wir im Bonusteil. Da reden wir weiter über diesen Fall. Ihr merkt, wir sind genauso in Aufruhr wie die Leute in Gelsenkirchen. Aber die Leute schreiben uns hier gerade über, dass sie Maurer sind. Christianfreiheit6993 auf YouTube. Dann reden sie von irgendwelchen Wasserabsaugern. Dann fragen sie sich zu Recht, wo der Bauschutt eigentlich hin ist. Der dort mindestens hätte schon allein daher herkommen müssen, dass die dort im Prinzip diese Wand aufgebrochen haben, vermutlich mit einem Vorschlaghammer. Jeder, der das schon mal gemacht hat, wird wissen, das ist eine sehr staubige Angelegenheit. Fragen über Fragen. Ich sage einfach nur, wonach das für mich aussieht, lieber Uwe. Es ist einfach alles zu clean. Die ganze Sache ist zu clean. Es sind zu viele Zufälle auf einmal. Ich meine, so superduper genial ist niemand, dass er sich wirklich diesen genialen Kuder ausdenkt. Nicht mal die Leute im Louvre. die da in das weltberühmteste Museum dieser Welt eingebrochen sind diesen Sommer, hatten einen Plan, der so wasserfest war, im wahrsten Sinne des Wortes, wie eben das, was die Gelsenkirchen da abgezogen haben, die aus Holland sind, aber vermutlich natürlich Muslime sind aus Marokko. Na, lassen wir das. Und hier super duper sauber. Niemand hat irgendwas gehört. Niemand hat irgendetwas gesehen. Das ist genau richtig. Die hatten genau das Instrument. Der Bauschutt ist weg. Die sind da rein. Die haben 95 Prozent ausgeräumt. Aber irgendwie weiß niemand, wo das Fluchtfahrzeug hin ist im Sinne von das Beutefahrzeug. Alle verfolgen das Fluchtfahrzeug der Täter und alle Spuren führen ins Nix. Und vielleicht waren es Insider, weil Cousin Hassan hat denen alles gesteckt. Werden Baumaßnahmen irgendwie dort als Vorwand genutzt werden? Alles über die Weihnachtszeit, wenn man maximal im Prinzip abgelenkt ist. Das ist alles schon jetzt zu geil, um wahr zu sein. Ganz ehrlich, ich glaube nie und nimmer, dass da irgendeine Bande so viel Glück hatte und so viel Know-how und so viel auch, wie nenne ich das, Vorsicht und Rücksicht auf dann im Prinzip dieser Lagerraumbesitzer, dass die hinter sich aufgewischt haben und den ganzen Staub aufgeräumt haben und, und, und, und, und. Es ist alles ein absoluter Wahnsinn. Okay, entschuldige, das war jetzt Meta-Level schon gesprochen. Du warst ja wahrscheinlich mit der Technik nicht mal fertig. Mach bitte weiter.

Uwe

Nein, ich wollte einfach nur darauf hin, dass eben die Aussage, was in dem Tresorraum da an Baumaßnahmen gewesen sei, die ist unverständlich. Also zumindest kann durch den Einbruch nicht so viel an Baumaßnahmen, an Zerstörung auf der anderen Seite sein. Denn der Tresorraum mit 3.600 oder 3.500 Schließfächern, der hat eine gewisse Größenordnung. Und es wird doch nur an der Stelle, an der Wand, wo der Durchbruch gemacht wurde, nur dort, kann doch überhaupt ein Schaden sein. Ansonsten nirgends wo. Das heißt also, es kann sich maximal da um 5 Quadratmeter handeln, wo irgendwie Schutt, Wasser oder sonst nicht was sein mag. Und dadurch wird der Raum hier nicht unbetretbar. Also insofern ist das, was dieser Sparkassen-Heinz hier erzählt hat, das ist ja auf jeden Fall ernsthaft zu hinterfragen, was er genau gemeint hat.

Eli

Aufgrund der massiven baulichen Schäden können Kundinnen und Kunden bis auf weiteres diesen Bereich nicht betreten. Entweder die haben uns nicht alles gesagt und die haben da drinnen noch sehr viel mehr gewütet als draußen. Oder aber, der hat sich wirklich unglaublich missverständlich ausgedrückt, oder aber, und das halte ich für am wahrscheinlichsten, uns wird nicht die ganze Wahrheit erzählt.

Uwe

Irgendwie hört man dich sprechen, wenn ich mit meinen Kopfhörern so dicht am Mikro finde. Das hat eine letzte Woche schon mal...

Eli

Richtig, das habe ich dir aber auch schon mal genau so gelöst. Du hast mich sehr laut an und dein Mikrofon ist sehr sensitiv, weil ich dir immer wieder sage, wir müssen halt mehr von dir hören. Und das ist dann genau, sag ich mal, der teuflische Sturm, dass wenn du dich zu nah ran lehnst... Hast du nicht gehört, der Manager, wenn der jetzt also nun von massiven baulichen Schäden spricht, dann muss er sich entweder massiv missverständlich ausgedrückt haben oder aber die verschweigen uns etwas, dass die nämlich die Einbrecher im Inneren sehr viel mehr gewütet haben, Zerstörungswut an den Tag gelegt haben, als bislang bekannt ist, weil das Ausmaß in Anführungszeichen der Zerstörung, das wir erkennen, ist ja sehr überschaubar und eigentlich auch sehr, sehr clean. Und du hast absolut zu Recht gesagt, es wirkt nach einer Schutzbehauptung, wenn die meinen, dass aufgrund von 5% einer super duper professionell durchgeführten Bohrung der Raum aus irgendwelchen Gründen eben nicht betretbar sei. Und im Übrigen sagt er ja auch für die Kunden, als wenn die Kunden jetzt auf einen offenen Tatort zugelassen würden. Das ist ja ohnehin Quatsch, würde die Polizei die Spuren sich um niemals zulassen. Ich kratze nur an der Oberfläche. Aber es sind schon jetzt so viele Fragen. Wir werden eine ganze Bonussendung dafür brauchen. Uwe, wollen wir die Technik ad acta legen? Machen wir alles nachher im Bonusteil. Spannend fand ich noch deine Gedanken in puncto Versicherung. Weil natürlich ganz, ganz viele Leute fragen sich jetzt nun, du hast ja schon darauf angespielt, wer jetzt denn nun haftet.

Uwe

Wie siehst du die ganze Sache? Das ist ganz einfach. Also zunächst einmal gibt es keine allgemeine Regel, weil das ist institutsspezifisch bzw. man muss sagen institutsspezifisch. Es gibt die Möglichkeit in manchen Fällen, dass Schließfächer unversichert sind oder dass zum Beispiel man sein Schließfach über die Hausratversicherung sogar mitversichern kann. Dann ist es aber bei den Instituten, die ich kenne, da wird immer ein Versicherungsvertrag für das Schließfach angeboten. Dieser Vertrag bezieht sich immer auf eine gewisse Mindestgrößenordnung von 10.000 Euro, eine maximale Größenordnung. Also sprich Mindestversicherungssumme, die man maximal in dem Fach haben darf, zum Beispiel 10.000 Euro, 15.000 Euro oder 20.000 Euro. Es gibt aber je nach Institut auch Höherstufungen. Das heißt, man kann auch höherwertige Fächer mieten. Ich kenne Institute, bei denen kann man bis zu 5 Millionen Euro versichern. Diese Versicherungsverträge sind wiederum durch das allgemeine Vertragsrecht relativ frei aushandelbar. Das heißt, jeder Anbieter kann das anders machen. Und es gibt zum Beispiel die Möglichkeit, dass in den Versicherungsbedingungen drinsteht, dass die Einlagerung von Geld verboten ist, von Geldscheinen. Aber grundsätzlich ist es nicht verboten, Geld einzulagern. Das heißt, man muss gucken, was steht in dem Vertrag drin? Was ist ausdrücklich erlaubt, was ist ausdrücklich verboten? Wenn überhaupt nichts Konkretes bestimmt wird, dann kann man natürlich auch Geld dort einlagern. Man kann Dokumente dort einlagern, man kann seinen Familienschmuck einlagern, man kann seine Edelmetalle einlagern, seine Kfz-Briefe, man kann alles Mögliche dort einlagern, seine Heiratsurkunden oder seine Nacktfotos von seiner Geliebten von vor 50 Jahren. Das alles kann man machen. Und die Frage ist, was passiert im Schadenfall? Im Schadenfall hat man dann unter Umständen, das ist eben eine Frage der Verursachung, wer haftet überhaupt? Und jetzt nehmen wir mal an, man hat einen Haftungsanspruch gegen die Versicherung. Dann wird die Versicherung natürlich etwas verlangen und das entspricht ganz normalen Versicherungsgegebenheiten. Wer von einer Versicherung etwas will, muss beweisen, dass der Schaden überhaupt stattgefunden hat. Und dieser Beweis beinhaltet hier, dass wenn ich ein Schließfach habe für 10.300 Euro Höchstversicherungssumme oder in Gelsenkirchen und ich dort zum Beispiel jetzt 100.000 Euro drin habe, ist eins schon mal gewiss. Über alles, was mehr als 10.300 Euro ist, brauche ich schon mal gar nicht mit der Versicherung zu reden, weil die hat gesagt, das war ja nicht versichert. Punkt.

Eli

Richtig. Uwe, darf ich hier kurz einhaken? Aber bedeutet das gleichfalls, dass nicht nur alles über 10.300 Euro die Versicherung dir nicht wiedererstattet, sondern eben nur diese Mindestsumme? sondern dass teilweise es auch sein kann, dass unter dieser Summe Leute nicht entschädigt werden, wenn sie einfach nicht nachweisen können, dass sie überhaupt etwas in diesem Fach drin haben.

Uwe

Das ist der zweite Aspekt. Also wir müssen wirklich klar sehen, die Versicherungssumme ist wie überall im Leben. Wenn ich eine Kfz-Schadensversicherung habe bis zu einem gewissen Wert und habe einen höheren Schaden, dann zahle ich das nun mal selbst. Punkt. So, wenn ich 10.300 Euro versichert habe, dann kann ich da nicht eine Million reinlegen. Doch, ich kann es, aber das Risiko trage ich alleine. So, und wenn ich 10.300 Euro dort versichert habe, heißt nicht, dass ich automatisch 10.300 bekomme. Ja, denn es könnte ja auch sein, dass das Schließfach leer ist. Das heißt, die Versicherung möchte einen plausiblen Nachweis haben. Und nicht nur die, denn die Versicherung möchte vielleicht auch, dass man eine Strafanzeige bei der Polizei gegen Unbekannt macht. Das heißt, ich muss da... Ja, genau, genau, genau. Und dann muss ich natürlich bei der Polizei auch belegen, was ich dort drin hatte. Ich kann doch nicht sagen, ich hatte da 10.300 Euro drin. Und dann sagt die Polizei, ja, weil Sie es sind, glauben wir Ihnen jetzt. Das heißt, man wird, vorausgesetzt die Versicherung verlangt das. Das ist aber wiederum institutsabhängig und vertragsabhängig. Also man muss mindestens gegenüber der Versicherung beweisen, Ja, glaubhaft machen, dass man da was drin hatte und in welcher Höhe. Und jetzt ist die Frage, wie kann ein solcher Beweis angetreten werden? So, der kann natürlich angetreten werden, wenn ich jetzt zum Beispiel reale Wertgegenstände habe, die ich gekauft habe, dass ich die Kaufrechnung belege. Wenn ich sage, ich habe da, was weiß ich, drei Unzen Gold und fünf Unzen Silber drin gehabt, dass ich meine Kaufrechnung vorlege und sage, siehe hier, das hatte ich. Und dann wird die Versicherung in der Regel, wird das mehr oder minder akzeptieren. Weil natürlich kann niemand von einem Versicherten verlangen, dass er am Tag, wo er dort das Geld einlegt, dort den Nachweis erbringt. Das macht keiner. Weil selbst wenn er das an dem Tag machen würde, also wenn ich jetzt ein Schließfach hätte, würde heute in die Bank gehen, fotografiere, alles, was ich dort reinlege, ist das doch kein Beleg dafür, dass ich nicht morgen nochmal hingehe und alles wieder raushole.

Eli

Oder dass du es gar nicht erst dort drin gelassen hast, sondern einfach nur das Schließfach raufgemacht hast, fotografiert hast und danach alles wieder mitgenommen hast.

Uwe

Das heißt also, es muss ja dem Versicherten möglich sein, sein... Forderung glaubhaft zu machen, ohne dass er es tatsächlich objektiv je beweisen kann. Jetzt kann man sagen, wie soll denn das gehen? Das haben wir bei allen anderen Versicherungen doch auch. Wenn mein Haus abbrennt, dann kommt die Gebäudeversicherung und guckt, ob das Haus abgebrannt ist. Sie überprüft jetzt aber nicht mit einem Forensiker, ob der Kühlschrank, den ich hatte, mit abgebrannt ist, ob mein 2.000-Euro-Fernseher mit abgebrannt ist oder nicht. Das alles prüft die nicht. Und genauso gilt das bei Hausratsversicherungen. Wenn ich sage, ja, mein Fernseher ist runtergefallen, der ist kaputt, jetzt will ich 1000 Euro haben. Komm doch nicht nach Hause und guck, ob du überhaupt einen Fernseher aufgebaut hattest. In den seltensten Fällen macht die das. Das heißt also, zu glauben, dass man keinen Nachweis erbringen könnte, weil es unmöglich wäre, das ist Quatsch. Denn wenn das so wäre, wäre das Institut der Versicherungspolize grundsätzlich wirkungslos. Dann würde eine Versicherung ja niemals Zahlen brauchen. So tatsächlich zahlt sie aber. Nur, man muss den Nachweis erbringen. Und der Nachweis wird erbracht durch Kaufbelege, er wird erbracht durch Fotos, er kann erbracht werden durch Zeugenaussagen und durch Dokumente. Schwierig wird's, wenn man dort Dinge drin hat, die man geheim halten wollte. Illegale Gelder, illegale Aktien, die man beim Finanzamt nicht angegeben hat, irgendwelche Währungen, die man nicht versteuert hat, irgendwelche Verträge, die man vor wem auch immer verbergen wollte, Familienschmuck, den man seit drei Generationen hat, aber nie hat schätzen lassen. und auch kein Foto gemacht hat, dann wird es schwierig. Oder wie die eine Frau sagte, es war ja nicht so viel Wert, aber der ideelle Wert. Der ideelle Wert hat noch nie in Deutschland bei einem Schadensersatzprozess eine Bedeutung gespielt. Es geht immer um den Wert, den das Ding für einen Dritten hat, also für den Marktwert. Und wenn das eben der Hochzeitsring oder die Hochzeitskette meiner Urgroßmutter ist, die dann vielleicht einen Wert von 100 Euro hat, Materialwert in Silber als Beispiel. Und ich sage, das ist aber Familientradition. Ja, hast du Pech gehabt.

Eli

Und das bedeutet übersetzt ganz kurz, lieber Uwe, auch wenn, sage ich mal, die Versicherungssumme 10.300 Euro beinhalten kann, nicht muss, aber kann, kriegt also jemand, der irgendeinen Artikel von unschätzbarem Wert, persönlichem Wert verloren hat, halt eben nur 100 Euro ausgezahlt. Und die restlichen 10.200 Euro... Kann auch sein, dass er ganz leer ausgeht.

Uwe

Also ich kann nur sagen, meine Frau hat von Berufs wegen viel mit Erbschaften und Haushaltsauslösungen zu tun. Und es stellt sich heraus, dass etwa 99 Prozent des Familienschmuckes, den die Leute für ganz wichtig halten, nichts anderes wert ist als der reine Materialwert. Das heißt, das ganze Kunstfertige an den Geschmeiden ist außer, wenn es hochwertige Luxusobjekte sind, was ja nur sehr wenige haben, die vermögend sind, ist nichts wert. Sondern da werden die Edelsteine rausgebrochen. Das Gold ist nur Gold und das Silber ist nur Silber. Und die ganze Verarbeitung ist reiner Schrott wert. Das interessiert keinen Menschen. Natürlich interessiert das auch keine Versicherung.

Eli

Und Uwe, soll ich dir mal was sagen? So wie die Leute dort in Aufruhr waren, erinnere dich zurück, ja, das ist jetzt natürlich nur Spaß, dass da irgendwie Koks drin gewesen ist, obwohl ich überhaupt nichts ausschieße. Es kann auch Drogen gewesen sein, es können Waffen gewesen sein und so weiter und so fort. Aber der Fakt, ja, wie die hier alle irgendwie ausrasten, ja, wohlwissend, dass da meinetwegen alle kommen so mit ihrem Schmuck, ne, Familienschmuck, bla bla blub, ja, dass dieser Schmuck nur idealen Wert hat, ja. Habibi ist mit den harten Jungs vernetzt, die können jetzt mit dem Familienschmuck auch nichts anfangen. Die können was anfangen mit den echten Drogen, echten Waffen, echtes Bargeld, echteres Schwarzgeld, echtes alles, was du angesprochen hast. Echtes, was die halt eben nirgendwo angezeigt haben, nie haben schätzen lassen, nie haben versteuern wollen oder müssen. Ich weiß es nicht, aber auf jeden Fall, die sind in Aufruhr, wie wenn sie wirklich halt ihre Existenz verloren haben. Im Sinne von, da sind echte Wertsachen drin. Da reden wir nicht von irgendwelchen... die ganze schutzbehauptung das ist alles für meinen sohn für die hochzeit und blablabla die leute haben da sachen drin lagern die wollten sie niemanden zeigen okay es gibt vergleichbare ganz kurz wir können gleich dazu kommen in frankreich gab es einen fall da haben die auch unterirdisch fast ähnlicher fall das war schon ich glaube in den 70ern oder 80ern eine bank ausgeraubt hunderte von schießfächern mitgenommen die zahl war astronomisch hoch ich würde sagen fast zwei 85% der Kunden damals, nagelt mich nicht fest, ich muss es nachrecherchieren, wollten keine Anzeige bei der Polizei machen. Das war der Gedanke, den ich vorhin hatte, als mir da ein Licht aufgegangen ist. Die Leute wollen nicht angeben, was sie alles besitzen. Daher der Aufruhr, daher die Emotion. Die sind ertappt, die sind erwischt worden und sie können nicht mal den legalen Weg gehen, weil Habibis in Gelsenkirchen zu 85% wahrscheinlich illegale Machenschaften gemacht haben und illegale Besitztümer pflegen.

Uwe

Ich möchte noch auf einen Einwand aus dem Chat eingehen, wo jemand sagte, ja, die Uhren, die sind ja noch besonders wertvoll. Das ist richtig, aber hier möchte ich bitte zu Bedenken geben, hochwertige Uhren, die kann man nicht in Schließfächern lagern, physikalisch kann man das schon, nur die gehen dann kaputt. Weil diese Uhren, die müssen ständig bewegt werden. Jeder, der Uhrenprofi ist und mehr als eine Luxusuhr hat, der weiß, dass wenn man die Uhr nicht ständig trägt, muss sie auf einem speziellen Gestell gelagert werden und regelmäßig in Schwingungen versetzt werden. Die muss gewendet werden. Wenn das nicht passiert, dann geht das Uhrwerk, geht letztendlich durch die ganze Verharzung von dem, was da drin ist, etc., geht die Uhr kaputt. Das heißt, es wäre eine unsachgemäße Vorgehensweise, eine hochwertige, zum Beispiel 100.000 Euro Uhr oder 50.000 Euro Uhr über Jahre in einem Schließfach abzulegen. Dann kannst du davon ausgehen, dass die Uhr danach erstmal reparaturbedürftig ist. Also das nur zum Thema kleine Wertgegenstände. Ein anderes Thema, was auch Leute ansprechen oftmals, sind Diamanten. Diamanten sind ja nicht mehr viel wert. Vor vier, fünf Jahren sind die Kunstdiamanten so perfekt geworden, dass die Diamantenpreise weltweit um 75 bis 80 Prozent gefallen sind. Wer sagt, Diamanten, das ist das Tollste, heute nicht mehr. Da hat man mit den echten Diamanten Verlust gemacht. Richtig.

Eli

Womit ihr immer noch Geld machen könnt, liebe Freunde. Aber darüber müssen wir eigentlich auch reden, lieber Uwe. Ist Diversifizierung, Absicherung, andere Edelmetalle, Silber, Gold und so weiter und so fort. Aber lass uns mal ganz kurz nochmal bleiben bei diesem Thema Versicherung. Du hast mir einige Fälle mitgebracht. Entschuldige, das wollte ich gar nicht drücken. Von keiner Einigung zwischen Haspa und Kunden über Entschädigung nach einer Millionen-Q. Willst du das mal kurz kontextualisieren?

Uwe

Ja, im Prinzip geht es hier um diesen Fall in Norderstedt vor einigen Jahren, wo sie dann, ich glaube, zwischen 11 bis 40 Millionen Euro Schadenssumme hatten. Das war wohl nicht so ganz klar, wie groß es ist, weil eben die Meinungen darüber verschieden sind. Das heißt, die Entschädigungssumme lag, glaube ich, irgendwie bei 30 Prozent oder was von dem, was die Leute gefordert haben. Und da muss man natürlich ganz klar sagen, das ist eben eine Frage der Wertbemessung. Hast du dort im Fließfach eine Goldmünze liegen, eine anerkannte Krügerrand oder sonst nicht was, dann ist eins klar, da guckst du in jedem x-belieben Online-Katalog nach, da weißt du, was eine Goldmünze wert ist. Da gibt es keinen Streit drüber. Du hast aber Familienschmuck und du meinst, das sei 5000 Euro wert und die Bank sagt, ich bin aber eher für 500, ja schon hast du einen Streitfall. So ist das bei vielen anderen Sachen auch. Das heißt, es ist zu erwarten, dass wenn die Wertgegenstände, die dort sind, nicht objektiv von Dritten klar und deutlich taxierbar sind, dass es dann Meinungsverschiedenheiten geben wird über den Wert dieser Dinge. Und dass dann eben die Parteien sich miteinander vergleichen müssen. Irgendwo in der Mitte. Das ist gar nicht anders als sonst im Leben auch. Der eine sagt, ich verkaufe mein Haus für 500.000, der andere sagt, mehr als 350 kriegst du nicht. Und dann muss man sich irgendwo einigen oder man geht auseinander. Und hier würde es dann heißen, dann verklage ich die Versicherung. Dann sagt die Versicherung, ja, dann beweisen sie doch mal, was sie denn so haben.

Eli

Richtig. Und es geht wirklich hin und her und es geht vor allen Dingen lange. Also jeder, der meint, dass dieser Prozess schnell irgendwie ausgestanden sein wird, selbst wenn man alles gut dokumentiert hat, der ist halt leider Gottes schief gewickelt. Hier ist ein Fall, der wurde erst kürzlich tatsächlich wieder berichtet vom 22.12.2025, geht aber auf einen Einbruch in Lübeck. Sehr viel kleinerer Natur, das waren nur glaube ich 300 Schließfächer betroffen, von letztem Jahr zurück. Und langsam aber sicher, relativ schleppend geht das ein Jahr später, sag ich mal, voran, dass die Bank also den Kunden Millionen zwar auszahlt, die Frage ist aber, wie viel war der tatsächliche Schaden, ob tatsächlich oder halt eben materiell oder immateriell, ist natürlich dann eine andere Frage. Aber hier, im Dezember 2024 wurden in Lübeck mehr als 300 Schließfächer aufgebrochen. Und jetzt geht es langsam voran am 30.12.2025, kurz bevor sogar schon das 26er-Jahr beginnt. Also so oder so eine sehr, sehr lange Sache. Es gibt auch einige Urteile, die in diesem Zusammenhang in Umlauf gebracht worden sind. Uwe hat mir da aber die Leviten gelesen. Er meint, dieser Fall, der viel gepostet wird, sei nicht relevant, sei nicht repräsentativ. Bank haftet nicht für Einbruch ins Schließfach. dass LG Dortmund wies die Klage einer Frau ab, die von ihrer Bank 125.000 Euro Schadensersatz verlangte, weil ihr Ehemann unberechtigterweise Zugang zu ihrem Bankschließfach erhalten und daraus angeblich Geld entnommen hatte. Die Bank hatte zwar ihre Pflichten aus dem Schrankfach-Mietvertrag verletzt, aber die Klägerin konnte nicht beweisen, dass das Geld tatsächlich im Schließfach war oder von ihrem Ehemann entnommen wurde. Die Klägerin trug die Prozesskosten und das Urteil war vorläufig verstreckbar. Uwe, es wird gerade viel rumgereicht, als irgendwie non plus ultra, wie diese ganze Sache ausgehen müsste. Was muss man aus deiner Perspektive zu diesem Urteil wissen?

Uwe

Ja, zunächst einmal muss man sagen, es ist ein Amtsgerichtsurteil. Das ist also auf der untersten Instanz. Und wenn solche Urteile nicht wünschenswert sind, dann geht man oftmals dann in die nächste Instanz. Das heißt, da werden ja häufig die Urteile aufgehoben und völlig neu definiert. Und insofern hat das keine bundesweite Bedeutung. Das ist lediglich eben das Zeichen, dass ein bestimmtes Amtsgericht so entschieden hat. Mehr nicht. In jeder Rechtsprechung geht man immer nur auf die obergerechtlichen Urteile oder eben die höchstgerichtlichen, aber nicht auf die untergerichtlichen. Der zweite Aspekt ist, dass hier der Vorgang überhaupt nicht eine Versicherung betrifft, sondern eben die Bank. Hier ist kein Anspruch gegen eine Versicherung, die gewohnt ist, Schadensansprüche zu bewältigen und die auch interne Kalkulationen haben, wo sie auch mal großzügig sind. Also meine Frau, ich sagte ja, die hat viel mit solchen Themen zu tun aufgrund ihres Berufes und die hat schon wiederholt Fälle gehabt, wo eben Kunden wo aus irgendwelchen Gründen Bankschließfächer aufgebrochen werden mussten, mit entsprechender behördlicher Genehmigung. Wo dann eben auch teilweise Streitigkeiten mit den Versicherungen waren. Und was passierte dann? Dann kam der Versicherungsmakler, nicht die Versicherung selbst, befragte dann die Person, was hatten sie drin. Dann sagte die Person, ich hatte das und das drin. Dann nahm er das auf, ohne dass irgendein Dokument vorlag, ohne dass irgendein Beweis vorgelegt wurde, hat die Versicherung gezahlt und das war's dann. Das heißt, die Versicherungen sind da durchaus aufgrund dessen, dass ihr Geschäftsmodell in diesem Schadensersatzgeschäft ja besteht, die sind da viel erfahrener und auch viel eher bereit, mal ein Auge zuzudrücken. Und bei den Banken ist das anders. Die Banken machen sowas nicht. Die Banken wollen keine Fehler zugeben. Weil das ist für die ein Reputationsverlust, wenn sie sagen, sie haben was falsch gemacht. Und hier hat die Bank ja einen Servicefehler gemacht. Sie hat jemandem den Zugang zu einem Bankschließfach ermöglicht, der gar keine Zugangsberechtigung hatte. Das heißt, das ist ein ganz klarer Fehler, der objektiv nachweislich ist. Was aber nicht nachweislich ist, dass daraus ein Schaden entstanden ist. Das heißt, die Frau behauptet, dass 125.000 Euro weg seien. Aber wo hat sie den Beweis erbracht? Denn in dem Urteil, soweit es veröffentlicht ist, steht ja nur drin, eine Beweisaufnahme ist nicht erfolgt. Und sie konnte auch den Beweis nicht erbringen. Und weil sie den Beweis nicht erbringen konnte, ist ja auch das Urteil nicht angefochten worden. Das heißt, der Rechtsanwalt hat dann gesagt, vergiss es.

Eli

Du weißt sehr viel mehr über diesen Fall, als ich jemals wissen wollte. Eine kurze Einschätzung hätte bereits schon genügt, angesichts dessen, dass dieses Urteil offensichtlich vollkommen irrelevant ist für den für uns vorliegenden Fall. Aber nichtsdestotrotz, Parallelen gibt es trotzdem. Deshalb bin ich froh, dass ich im Prinzip darauf zu sprechen gekommen bin. Nichtsdestotrotz eine kurze juristische Einschätzung von dir, auch wenn du kein Jurist bist. In diesem Fall, wir beziehen jetzt bitte wieder zurück auf Gelsenkirchen. ist ja jetzt auch nicht auszuschließen, dass die Bank und die Versicherung sich jetzt erst einmal in die Haare bekommen, wer überhaupt die Verantwortung trägt in dieser Sache, bevor irgendwann einmal in Jahren, wenn das höchstinstanzlich zwischen der Versicherung und der Bank ausgeurteilt worden ist, also bis das dann überhaupt erst einmal anfängt, dass die schleppend wo auch immer dann anfangen, irgendjemand auszuzahlen, weil das in dem Fall von Gelsenkirchen ja nicht so objektiv klar ist, wie der Fall, den du gerade beschrieben hast.

Uwe

Das glaube ich nicht, weil der Versicherungsvertrag zwischen den Schließfachinhabern besteht ja direkt mit der Bank, die aber wiederum dann quasi den Vertrag an die Versicherung weiterleitet. Die Bank ist da quasi nur Vermittler in der Regel. Das heißt, der Kunde wird nach meiner Meinung sein Geld von der Versicherung wiederkriegen können, soweit er es beweisen kann. Und soweit die Wertbemessung mit den beiden Parteien, also Kunde und Versicherung, eben kompatibel ist. Und dann wird die Bank und die Versicherung unter Umständen aber einen Schadensersatz von der Bank verlangen.

Eli

Richtig, und das wird die Bank ja wissen. Und deshalb würden die im Prinzip Pingpong spielen und die Versicherung, die ja auch eigentlich nicht bezahlen möchte... Also das ist eine sehr komplizierte Frage.

Uwe

Die Versicherung kann ja zahlen. Die Versicherung ist ja eh rückversichert. Insofern, die kann erstmal auszahlen, die wird aber dann, wenn die Bank sich nicht korrekt verhalten hat, zum Beispiel weil die vielleicht falsche Baupläne vorgelegt hat oder bestimmte Auflagen nicht erfüllt hat, ist ja alles denkbar, dann wird die Versicherung an die Bank herantreten und wird von denen jetzt die Nachweise verlangen, dass das auch ordnungsgemäß ist. Sprich, die werden auf jeden Fall hier Versicherung...

Eli

Bevor sie die Geschädigten entschädigen, die Betroffenen entschädigen oder nachdem das erst ausgeurteilt worden ist zwischen der Bank und der Versicherung?

Uwe

Und jetzt nehmen wir mal an, jeder wollte da jetzt einen Nachweis erbringen, dann wird die Versicherung 3200 Mal dieses Gespräch führen und den Leuten erklären, was ein Nachweis ist, den sie akzeptieren könnten. Und dann werden die Kunden sehr unzufrieden sein, weil so wie wir mal annehmen, dass die, die repräsentativ dort vor der Sparkasse standen, Das sind, wie ich ja vorhin scherzhaft sagte, die Nachdenker. Das heißt, sie haben ja nie ihren Versicherungs-, ihren Schließfachvertrag gelesen. So, dann hätten sie ihn gelesen, dann hätten sie gewusst, a, ich darf da nicht mehr als 10.300 unterbringen, außer wenn ich ein teureres Fach miete, b, ich darf bestimmte Dinge, die vielleicht gar nicht legal sind, dort gar nicht unterbringen, ja. Und die, die legal sind, die muss ich aber im eigenen Interesse, muss ich die dokumentieren und an einer ganz anderen Stelle lagern für den Fall des Falles, dass mal so etwas passiert. Und wer das alles nicht weiß, der ist dann natürlich sehr aufgeregt und sieht vielleicht seine Existenz gefährdet. Ja, aber da muss ich sagen, selber schuld. Wer Verträge nicht liest und einfach unterschreibt, der muss eben sich dann es zuschreiben lassen, dass er einfach zu dusselig war.

Eli

Wobei ich mich in diesem Zusammenhang immer wieder frage, wie kann die Existenz in der Gegenwart von jemandem aktiv bedroht sein durch den Verlust von etwas, was man über Jahrzehnte weggesperrt hat, sodass es ja nicht Teil der eigenen Existenz gewesen ist über die letzten 30 Jahre. Aber lassen wir das, da bin ich schon ein bisschen zu weit im Wasserglas. Uwe, ein letztes Kapitel möchte ich noch mit dir aufmachen, bevor wir in den Bonusteil gehen, liebe Freunde. Eine Art offenes Mikrofon, weiterhin mit Uwe, aber auch gerne mit Experten, die uns technische Natur, Täternatur, Sparkastennatur und so weiter und so fort zur Hand gehen können, damit wir hier als Cyberdetektive, die wir getauft worden sind, unserem Namen alle Ehre machen können. Und dieses Kapitel, lieber Uwe, das ist der Kontext, der historische. Ich habe ja zu Beginn dieser Sendung davon gesprochen, dass dieser Raub wenn es sich bestätigt, dass 30 Millionen entwendet worden sind, wirklich halt historisch ist. Und du hast das in den notwendigen Kontext gerückt, indem du die KI bemüht hast. Und die hat ja ein bisschen was ausgespuckt. Was sehen wir hier?

Uwe

Ja, wir sehen, ich habe mal gefragt, was seit dem Zweiten Weltkrieg die größten Banküberfüllungen sind. Bankraube waren, und zwar die zehn größten. Und da haben wir gleich auf Platz 1 die Sparkasse Gelsenkirchen im Jahr 2025 mit 30 Millionen. Die 30 Millionen als Schätzung sind natürlich klar, weil man geht jetzt erstmal davon aus, dass jeder sein Schließfach theoretisch voll nutzt. Also eben 10.300 Euro mal 3.200 sind ungefähr 30 Millionen.

Eli

Das heißt, es könnte sein, Uwe, ganz kurz, das ist ja nur der Minimalwert. Wenn man einen Durchschnittswert ansetzt, das könnte ja sehr viel höher werden als nur 30 Millionen.

Uwe

Ja, aber es ist dann höher, wenn die Leute mehr drin haben als Versicherte.

Eli

Das ist der Punkt. Was sie ja vermutlich haben, weshalb sie ja so auf den Barrikaden sind. Aber genau, was Uwe sagt, ist, die konservativste aller Schätzungen, wenn der Minimalfall eintritt, ist jetzt schon... um Millionen, wie ihr gleich sehen werdet, der rekordverdächtigste für den Moment eben Raubüberfall in ganz Deutschland seit dem Zweiten Weltkrieg.

Uwe

Ja, und dann haben wir eben die Berliner Geschichte, die vor ein paar Jahren war. Da heißt es mindestens 21 Millionen. Aber auch dort ist es nicht ganz klar. Da heißt es ja in der Kommentierung, einzelne Medienberichte nennen deutlich höhere Summen. Ja, logisch, weil ja niemand genau weiß, was drin ist. Das ist ja der Sinn eines Schließfaches, dass es ein gewisser privater Raum ist, der nicht so hundertprozentig dokumentiert ist. Und deswegen kann man darüber eben streiten. So, dann haben wir auf Platz 3 die Deutsche Bank in Lübeck. So, da ist genau eben auch unklar, wovon reden wir. Reden wir von 11 Millionen? Reden wir von 40 Millionen? Niemand weiß es so genau. Dann gab es dann in Berlin 1995 mal was mit 8 Millionen Euro. Bevor du weitergehst, lieber Uwe.

Eli

Bevor du weitergehst, weil du bist jetzt schon wieder nach Lübeck weitergesprungen. Lübeck, ihr werdet sagen, hier sind ja im Prinzip Summen im Raum von bis zu 40 Millionen. Entschuldigung, warst du schon in Norderstedt? Ist das Lübeck?

Uwe

Norderstedt ist ja Hamburg, das kommt dann noch weiter unten.

Eli

Achso, weil du ja Norderstedt gar nicht erwähnt hast. Das ist ja Teil 4, also Platz 4.

Uwe

Jetzt muss ich mal gucken hier. Kann sein, dass diese Liste nicht ganz vollständig ist.

Eli

Du bist sofort nach Berlin gesprungen. Ne, die Liste ist vollständig. Du hast nur Platz 4 übersprungen. Deshalb war ich gerade aus dem Konzept.

Uwe

Achso, Entschuldigung, da habe ich die übersprungen. Ja, irgendwie ist die Seite, blättert bei mir hier nicht ganz richtig. Also Norderstedt 2021, doch hatte ich gesagt 11 bis 40 Millionen. Genau.

Eli

Richtig, und darauf wollte ich nochmal eingehen, weil du ja sofort bei Berlin warst. Also ihr werdet vielleicht den Uwe jetzt gehört haben, im zweiten Anlauf, dass da 40 Millionen im Raum stehen. Aber die haben sich halt eben nie bestätigt. Deshalb haben wir aktuell den Verdacht, dass Gelsenkirchen mit 30 Millionen den Spitzenplatz einnimmt. Der größte Raub in Deutschland seit dem Zweiten Weltkrieg. Norderstedt könnte... Hätte der größere Raub sein können, aber es wurde halt nie offiziell festgelegt, dass da die Schadenssumme 40 Millionen ist. Woran man jetzt schon sieht, lieber Uwe, und das ist das Wichtige für alle, die jetzt was verloren haben, die Banken und die Versicherungen werden mit allen Mitteln versuchen, diese Schadenssumme zu begrenzen und zu drücken. Die Banken, um den Reputationsschaden gering zu halten für ihr Institut und die Versicherungen, um das, was sie auszahlen müssen, für ihre Versicherungen natürlich zu minimieren. Also werden aus 30 Millionen dann mal eben ganz schnell vermutlich über die nächsten Jahre dann, die sie sich prozessieren werden, vielleicht 20 Millionen, vielleicht auch nur noch 10 Millionen. Aber für den Moment stehen die 30 im Raum und die sind noch konservativ geschätzt. Das war Hasban, Norderstedt.

Uwe

Ja, und ich gehe mal ganz pragmatisch davon aus, dass die meisten Leute eben ihre Verträge nicht kennen und nicht lesen und viele eben noch zu viel in ihren Schließtüchern drin haben. Und selbst wenn da nicht zu viel drin ist, also selbst wenn es nicht die Versicherungssumme überschreitet, dass sie eben nicht genügend kaufmännisch denken, um tatsächlich diese Dinge zu belegen. Also man kann sich doch mal selber fragen, wer sammelt alle seine Belege? Wer hat Familienschmuck, der wertvoll ist und lässt den mal für 500 Euro von einem Gutachter schätzen? Wer tut das? Das macht doch keiner. Also ist doch eins klar, sollte der seltene Fall auftreten, so häufig passiert es ja nicht, aber wenn es dann passiert, dann ist natürlich die Kacke am Dampfen. Wenn das dann ist, dann ist der Familienschmuck auf einmal nicht gestätzt. Und vom Hörensagen... Und nach dem Motto, guck mal hier, da war eine Weihnachtsfeier vor 15 Jahren und da hat meine Mutter diese Brosche getragen. Und da sagt die Versicherung, naja, also wissen Sie, haben Sie nicht mal eine Nahaufnahme, haben Sie nicht mal irgendeine Kennzeit und haben Sie nicht mal irgendetwas? Nee, nix. Ja, dann gibt es auch nix.

Eli

Richtig. In aller Kürze, Uwe, weil wir müssen in den Bonusteil. Bankraub, Geisellage, Berlin, Zehlendorf. Das war der Fall, den du vorhin angesprochen hast.

Uwe

Ja, das weiß ich aber jetzt so viel nicht drüber, kann ich mich nicht mehr daran erinnern. Guck mal, ist ja schon 30 Jahre her.

Eli

Aber man sieht, ja, 1995, dass es immer mal wieder in Mode kommt. Nur die Summen sind natürlich auch dank Inflation in letzter Zeit, auch dank der Technik und der Methoden, die angewandt wird, wird also inflationiert das gleich alles mit. Commerzbank München, da mache ich es ganz schnell, im Schnelldurchlauf, 2018 4,62 Millionen Euro. Einzelfall aus Schließfach, Banktresor-Kontext, klassischer Überfall am Schalter. Das gab es übrigens schon lange auch nicht mehr in Deutschland. Inzwischen macht man das ein bisschen hinterrückser. Überfall-Serie, keiner plus Dolle, Geldtransporte, das passiert regelmäßig noch in Berlin, Geldtransporter werden dort regelmäßig überfallen, 4,3 Millionen, Gesamtbeutel, Kettelmann-Fall, Geldtransporter nahe München, Täter war der Fahrer, es kursieren je nach, Täter war der Fahrer. Von dem Transporter, von dem Geldtransporter, das ist so geil, schon wieder ein Insider-Fall. Ich sag euch, das mit den Insidern, das wird noch das Allerspannendste, auch in Gelsenkirchen, weil garantiert haben ja alle Habibis das sich untereinander durchgesteckt und ich sag ja, die Sache ist zu clean, als sie das nicht über vielleicht Monate im Vorfeld alles miteinander geplant hätten. Mutmaßliche RAF-Trio-Serie, Geldtransporter, Supermärkte und so weiter und so fort. 2,7 Millionen von 1999 bis 2016 und zuletzt wieder eine Sparkasse betroffen in Essen. Es bleibt der Nordrhein-Westfaler Großraum dort. Dieser ganze Ruhrpott schließlich durch Mitarbeiter geplündert. Auch hier... Schließfächer durch Mitarbeiter geplündert. 2022 kein Überfall, sondern interner Diebstahl im Schließfachbereich. Also insofern alle, die mich am Anfang dieser Sendung ausgelacht haben, als ich gesagt habe, garantiert war da jemand involviert. Und vor allen Dingen ist es nicht mal ausgeschlossen, dass die Bank sich also auf diese Art und Weise nicht selbst überfallen hat. Ja, ihr seid jetzt schon eines Besseren belehrt worden, weil der historische Kontext zeigt, auch das wäre keine neue Methode. Gut, Uwe, viele technische Fragen noch zum Ablauf und natürlich auch zu internen Verquickungen und, und, und, und, und. Aus dem Chat werden bestimmt Fragen kommen, auf die werden wir alle eingehen. Insofern, du moderierst jetzt bitte den Bonusteil an und ich mache alles Notwendige im Hintergrund. Was machen wir jetzt also in den nächsten gut 90 Minuten, wenn wir gleich in den Bonusteil gehen?

Uwe

Klar sehen, clever denken, frei handeln, die Welt klar sehen.

Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Schließfach-Coup | Warum viele leer ausgehen werden | Schutzillusion“, Die Welt Klar Sehen, 31.12.2025.

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Doppelausgabe mit Eli und Uwe Loose zum Schließfach-Einbruch in der Sparkasse Gelsenkirchen (geschätzte Beute 30 Mio. Euro). Sachliche Analyse von Tathergang, Bohrtechnik, Bankhaftung und vor allem den Versicherungs- und Nachweisregeln rund um Bankschließfächer (Säule 4: Souverän handeln, Playlist Bankensicherheit).

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