DWKS-Kompass-SiegelDie Welt Klar Sehen

Trump in Davos | Drohung oder Deal? | Globalisten-Check22.01.2026

IMPERIUM USA

Abschrift

Abschrift des Videos vom 22.01.202657 Abschnitte

Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.

Eli

Davos ist regelmäßig das Event, das große Ereignis, bei dem sich das Who is Who der internationalen Politik und vor allen Dingen der Wirtschaftseliten die sogenannte Klinke in die Hand gibt. Und dieses Mal wurden sie mal wieder geadelt durch die Präsenz von einem neuen über super duper Präsident, nachdem ihr alter Präsident irgendwie von der Bildfläche verschwunden ist. Ganz ohne Klaus Schwab, aber dafür mit einem bestens gelaunten Donald Trump wurde dort die neue Weltordnung, aber abseits der alten neuen Weltordnung verkündet und die hat weniger mit NWO und mehr mit DWO zu tun. nämlich die Donaldsche Weltordnung, die mal eben hinweggefegt hat, was der alte Präsident über Jahrzehnte versucht hat aufzubauen. Wir gucken uns an, was Donald Trump in den 80 Minuten seiner Über-Super-Duper-Rede eigentlich gesagt hat, was nicht, was das alles bedeutet und vor allen Dingen, liebe Freunde, ob wir jetzt nun schlauer oder irgendwie gefühlt kollektiv alle miteinander dümmer geworden sind, seit wir Donald Trump 80 Minuten lang so ganz ohne Schutzanzug ausgesetzt gewesen sind. Der Mann der Mythos, die Legende, der die ganze Sache hier eigentlich ins Rollen gebracht hat, ist Klaus Schwab. Er hat geladen nach Davos, wie er es regelmäßig seit über 40 Jahren tut, der Alterspräsident und inzwischen abgetretene ehemalige Präsident des Weltwirtschaftsforums. was nichts mit der Welt, nichts mit Wirtschaft zu tun hat und eigentlich nichts anderes ist als ein geschlossener Club. Insofern also auch nicht wirklich ein Forum. Wie dem auch sei, hinter verschlossenen Türen also haben sie versucht, eine neue Weltordnung über Jahrzehnte auf den Weg zu bringen, wie Friedrich Merz sagen würde. Historisch ist, dass allerdings im Vorfeld des Auftritts von Donald Trump, der heute mal wieder der Ehrengast gewesen ist in Davos, Bereits schon seine Vasallen, seine Lakaien, auf jeden Fall seine Handelsminister gesagt haben, diese neue Weltordnung der Klaus Schwabs und der Eliten von Davos, die sei also jetzt nun gescheitert. Das bedeutet, aus dem Schatten des alten Meisters kam der neue Schüler hervor. Der Old Global Leader, ganz so jung ist er jetzt nun nicht mehr und hat also hier die Manege, den Zirkus der Weltpolitik übernommen oder zumindest ordentlich durchgerüttelt. Donald the Fuck Trump ist hingekommen und er hat im Vorfeld sich inszenieren lassen als das große Mysterium. Auf jeden Fall etwas ganz, ganz Großes. Niemand wusste, würde das WEF jetzt nun sprengen oder würde er es eventuell sogar retten, zur Not ja sogar vor sich selbst. Im Vorfeld hat man schon die Message vernommen, dass da ein ganz anderer amerikanischer Präsident daherkommen würde, als der schlafwandelnde Joe Biden, Sleepy Joe Biden, wie Donald Trump ihn ja richtigerweise nennt. Denn er hat auf seiner Eroberungstour mehr oder minder ja bereits Venezuela abgefrühstückt, Grönland auf Grönland ein riesengroßes Auge geworfen. Kuba, Mexiko und dem Iran so halb den Krieg erklärt und Kanada zumindest merkt, dass es denen nicht wirklich um Grönland geht, sondern vermutlich um das Mittelsland, den Mittelsmann, der da eben ist, Kanada im Norden der USA, was die in Anführungszeichen bereits auf der Speisekarte haben. Im Westen haben wir also mit einer großen Lüge gelebt. Er kennt jetzt auch Kanada, die gehofft hat, man könnte sich ewig auf den großen Bruder auf Amerika verlassen. Doch jetzt merken sie, es war nichts anderes als eine riesengroße Illusion. Deshalb, liebe Freunde, wenden Sie sich von dem alten Partner ab. und buhen inzwischen also den US-Handelsminister sogar aus. Derselbige, der also zuvor schon gesagt hat, diese neue Weltordnung, die sei jetzt nun gescheitert. Das gefällt natürlich dem Donald Trump gar nicht, dass auf einmal jetzt nur seine Minister ausgebucht werden, dass Christine Lagarde den Raum demonstrativ verlässt. Und deshalb hat er sich wahrscheinlich gesagt, jetzt erst motherfucking recht. Die Donald Trump-Show, die er abgezogen hat, hat wirklich wahrlich ihresgleichen gesucht. Er hat ausgeholt, er hat reingehauen und liebe Freunde, er hat die Halle zum Beben gebracht oder zumindest die Knie zum Schlottern gebracht der angereisten Eliten. 80 Minuten Trump, zwei Nachrichten und ein neues Weltenverständnis und das ist alles tanzt nach seiner, der Donaldschen Pfeife.

Gast

Der Saal der Davoser Kongresshalle ist riesig und bis auf den letzten Platz gefüllt. Am Anfang Standing Ovations. Und Donald Trump redet und redet über 70 Minuten. Strukturlos, abschweifend, anekdotisch. Es ist vor allem eine Lobeshymne auf ihm selbst. Nach zwölf Monaten wieder zurück im Weißen Haus ist unsere Wirtschaft am Boomen. Das Wachstum explodiert, die Produktivität wächst, Investitionen schießen in die Höhe. Donald Trump verzichtet auf das Frischmachen im Hotel nach seiner langen Anreise. Wegen technischer Probleme hatte seine Air Force One sowieso Verspätung. Er kommt direkt in das Forum und er kritisiert nach wenigen Minuten Europa. Das Geld hier sei vor allem in die Massenmigration gesteckt worden. Freunde kommen aus Europa. Ich möchte hier kein Land beleidigen und sagen, ich erkenne es nicht wieder. Und das nicht in einem positiven, sondern in einer sehr negativen Weise. Ich liebe Europa und ich möchte, dass es Europa gut geht. Und es geht nicht in die richtige Richtung. Dann kokettiert er. Er habe überlegt, Grönland aus der Rede rauszulassen. Doch der Kauf der Insel sei ihm überaus wichtig. Gewalt anwenden wolle er nicht. Und jetzt verlange ich nur ein Stück Eis, kalt und weit abgelegen, das bei der Erhaltung des Friedens und der Sicherheit auf der Welt eine wichtige Rolle spielen kann. Das ist eine kleine Bitte im Vergleich zu dem, was wir ihnen über Jahrzehnte gegeben haben. Dazwischen schmeißt er mit dutzenden Zahlen um sich. Er schimpft auf Macron, auf die Somalis, auf die furchtbare Presse. Die USA würden ausgenutzt und wollen nun wieder Gutmachung. Die USA werden von der NATO sehr unfair behandelt. Denken Sie doch nochmal drüber nach. Das kann doch niemand bestreiten. Wir geben so viel und bekommen so wenig zurück. Ohne uns würde kaum ein Land funktionieren. Und dazu der Schutzfaktor durch unser Militär, das das Größte der Welt ist. Es gibt am Ende einen höflichen Applaus, mehr nicht. Vielleicht hat Trumps Rede die Angst vor einem Militäreinsatz in Grönland genommen. Aber ein angenehmes Gefühl wird sie bei den wenigsten hinterlassen haben.

Eli

Kein angenehmes Gefühl und dafür jetzt also ganz, ganz viele Moderatoren, ganz, ganz viele unterschiedliche Analysten, die alle in die Tasten hauen, die alle jetzt versuchen, das irgendwie einzuordnen, wie es so schön heißt, um zu verstehen, was Donald Trump da tatsächlich gesagt hat, vor allen Dingen, was seine Überlegungen gewesen sind, auf diese Art und Weise die Weltenbühne eben zu betreten. Und darüber möchte ich jetzt sprechen mit dem mir zugeschalteten Gast, unserem Anwesenden, Analysten hier auf dem Kanal, Klardenker Uwe von Die Welt Klar Sehen, der regelmäßig mit mir in die Welt und auch nach Deutschland hineinschaut und versucht, ein wenig schlauer uns alle zu machen. Zumindest hält er sich für einen großen Schlauberger. Hallo lieber Uwe, wie geht es dir?

Uwe

Ja, hallo Eli, guten Abend, liebe Zuschauer. Mir geht es gut und heute haben wir doch mal wieder was Interessantes gesehen oder vielleicht auch nicht.

Eli

Genau, was er gesagt hat, ist das eine, was er nicht gesagt hat, ist das andere. Und interessant ist ja vor allen Dingen, selbst bei dem, was er sagt, muss man sich fragen, hat er das überhaupt so gemeint? Und wenn er das so gemeint hat, was hat er eigentlich damit gemeint? Fragen über Fragen beim besten Donald aller Zeiten. Er war bestens gelaunt, ihn hat nichts aufhalten können, keine defekte Maschine, keine Verzögerung, kein gar nichts. Der Mann hat richtig reingehauen und du hast ihm heute ebenfalls zugehört. Wie war denn nun dein erster subjektiver Eindruck nach dieser Donald-Show?

Uwe

Naja, also zunächst einmal war mein persönlicher Eindruck, dass er geredet hat wie immer. Das heißt, er hat sich um Amerika gelobt, was er so alles für tolle Sachen gemacht hat und überhaupt wie wichtig und gut Amerika ist. Und dann hat er natürlich... verschiedene Hauptthemen gehabt, unter anderem, dass er unbedingt Grönland haben wolle. Und dann hat er ein bisschen Seitenhiebe auf die NATO gemacht, hat dann mit der EU rumgehändelt und ein bisschen Ukraine erzählt. Also im Grunde genommen hat er den Potpourri durch seine aktuellen Lieblingsthemen gemacht und eigentlich gar nicht das gemacht, was auf dem Weltwirtschaftsforum so üblicherweise geredet wird. Also sprich, alleine schon Dass er hier so geredet hat, wie er sonst immer redet, nämlich nur von sich und von Amerika, das ist ja schon ein Affront gegen das gesamte Institut des Weltwirtschaftsforums. Denn dort sind sie ja immer auf Konsens ausgerichtet und wollen ja die Welt retten und davon hat er ja gar nicht geredet.

Eli

Richtig. Man hat auf jeden Fall gemerkt, America First trieft da wirklich aus jeder Pore dieses Gesprächs. Unglaublich abschweifend ist er regelmäßig, aber dieses Mal ist er abgeschweift nicht im Internationalen oder ins Internationale, auf internationalem Paragraph, sondern ich habe gemerkt, er hat diese Rede gefühlt irgendwie mehr sogar auch für die Amerikaner gehalten, die er versucht hat, da irgendwie zu beschwören, als vielleicht also die versammelte Weltöffentlichkeit, weil ganz, ganz oft ist er in die Innenpolitik gegangen. Der richtig große Moment allerdings, der aktuell überall besprochen wird, mit dem sollten wir vielleicht einsteigen, du hast es gerade auch gesagt, ist Grönland. Er soll in seiner Rede tatsächlich einmal Grönland mit Island verwechselt haben, hat es aber auf Grönland im Vorfeld die ganze Zeit abgesehen gehabt. und wollte sofortige also auch Grönland-Verhandlungen. Er hatte im Vorfeld ja sogar Europa oder zumindest der EU gedroht. Es würde also unfassbare Zölle geben, wenn die nicht in irgendeiner Form einlenken würden und ihm also Grönland entweder verkaufen oder anderweitig überlassen. Zwar hat er gesagt, er will keine Gewalt anwenden, aber so richtig hat er auch noch nicht gesagt, wie er sich einigen möchte. Das Einzige, was wir wissen, ist, dass er für den Moment behauptet, auf Zölle verzichten zu wollen und dass es da irgendeine Einigung gegeben haben soll mit eben Mark Rutte, von dem wir jetzt nur gelernt haben, der arbeitet offensichtlich für Trump, angesichts dessen, dass Trump größtenteils sein Gehalt bezahlt in der NATO, dann wird ihm auch sein, dass es also die im Raum stehende Lösung dieses Konflikts Grönland gab, eine Eskalation befürchtet worden ist, irgendwie er das wiederum provoziert hat, indem er überhaupt drüber geredet hat und dann aber weiterhin offen lässt, wie sich diese ganze Sache löst. Wie siehst du das? Wie siehst du seinen Auftritt? Wo steht er in der Grönland-Frage nach all diesen Informationen, die ja doch recht verwirrend sind?

Uwe

Also faktormäßig, dass Grönland für ihn schon seit ungefähr 2017 ein Thema ist. Er hat es seitdem international, ich glaube ein halbes Dutzend Mal, immer wiederholt, quasi jedes Jahr einmal. bin ich gar zweimal, und das hat eben was mit seinem Denken zu tun, Denken in Hemisphären, nach dem Motto, Amerika ist nicht mehr stark genug, um die Welt zu beherrschen, aber es kann stark genug sein, die westliche Hemisphäre zu beherrschen. Dazu zählt natürlich insbesondere Nord- und Südamerika und alles, was da im Vorhof ist. Das heißt also natürlich auch Kanada, natürlich auch Grönland, weil das ja gleich um die Ecke ist. Jetzt mag es zu Grönland noch viele verschiedene Motive geben, weil es Arktis-Anrainer ist, natürlich auch wegen der Bodenschätze. Das mag alles sein. Es kann auch sein, dass er es einfach nur, wie manche Kommentatoren ja meinen, einfach nur der Präsident sein will, der Nordamerika oder die USA um die größte Landfläche erweitert hat und dass er deswegen ins Geschichtsbuch kommen will. Das mag alles sein, aber von seiner Strategie her ist er ja im Grunde genommen doch erfolgreich. Er droht, er droht und droht und hat eben jetzt zuerst gedroht mit Militäreinsatz, dann hat er mindestens gedroht mit Zöllen. Und wir sehen, wenn die Nachricht von heute Abend, die ist ja gerade erst eine Stunde alt mit dem NATO-Chef Rutte, Wenn das wahr sein sollte, dann ist ja seine Drohung durchaus von Vorteil. Denn in der letzten Woche wollte ja keiner mit ihm reden. Dänemark hat ja alle Verhandlungen quasi abgelehnt, soweit es auf seine harten Forderungen eingehen sollte. Und jetzt auf einmal ist er möglich doch bereit, auf die Sanktionen zu verzichten oder auf die Zölle. Das finde ich, ist für ihn eigentlich doch ein Erfolgserlebnis, dass man ihm entgegenkommt.

Eli

Aber inwieweit kommt man ihm denn entgegen, indem man gesagt hat, du kriegst Grönland sowieso nicht oder trotzdem nicht, zumindest geben wir das jetzt nicht so kampflos auf. Und er verzichtet auf seine Zölle. Heißt das nicht eigentlich, er hat eine Niederlage eingesteckt? Ich glaube, da muss noch irgendetwas hinter den Kulissen passiert sein, was sie noch nicht kommunizieren. Sie haben das Wort Framework verwendet.

Uwe

Ja, das kann man sagen. Jetzt verzichtet er sogar auf seine Zölle. Allerdings hat er sich so weit mit Grönland aus dem Fenster gehängt, dass ich nicht glaube, dass er sich ohne Gegenleistung diesen Verzicht macht. Denn er hat ja Zölle zum 1. Februar angedroht und dann zum 1. Juni oder Juli nochmal entsprechende Erhöhung. Das heißt, wenn er das jetzt ohne eine Gegenleistung so im Raum stehen lässt, dann ist das ein Gesichtsverlust. Und ich glaube nicht, dass er... dass beim Thema, was ihm so wichtig ist, das so hinnehmen würde. Sprich, man wird ihm Verhandlungsbereitschaft signalisiert haben. Und die Frage ist eben, was er quasi angedroht hat. Weil er könnte ja, außer dass er jetzt der EU mit Zöllen droht, natürlich auch noch bestimmte militärische Maßnahmen außerhalb des NATO-Rahmens auf Grönland treffen. Das heißt, sobald er dort jetzt irgendwelche Truppen hinbewegen würde, jetzt nicht so wie die Deutschen, die da mal drei Tage eine Erkundungstruppe hinschicken, könnte es also quasi die NATO in Gefahr bringen. Und um diese Gefahr zu vermeiden, dass die NATO an Grönland zerbricht, denke ich, sind die NATO-Staaten durchaus daran interessiert, ihm entgegenzukommen.

Eli

Ja, aber wie wollen sie ihm denn entgegenkommen? Also du sagst das eine, aber du beantwortest nicht das andere. Also der Punkt ist, er verzichtet also nun auf die Zölle, hat also keinen wirtschaftlichen Vorteil dafür, dass er auf irgendetwas verzichtet. Dann hast du gesagt, er verzichtet, hat er ja auch so genau gesagt, er möchte keine Gewalt anwenden, er will also auch keine militärische Lösung. Er will jetzt also nicht den Präsidenten von Grönland kidnappen, wie er das in Venezuela gemacht hat. bevor der Chat ausrastet, ich weiß, es gibt keinen Präsidenten von Grönland, ich sage das jetzt nur so sprichwörtlich, aber wie dem auch sei, er macht jetzt also nur zwei Zugeständnisse, keine Zölle, keine militärische Intervention und trotzdem sagst du, ist er der Gewinner. Ja, worin denn dann?

Uwe

Ja, das wissen wir ja noch nicht. Aber ich habe es ja nur vermutet, dass er dieses Zugeständnis mit der Zollrücknahme nur deswegen macht, weil man ihm Zugeständnisse macht. Und die Frage ist jetzt, dass wir darüber spekulieren könnten, was könnte das sein. Also es könnten jetzt zum Beispiel irgendwelche Schürfrechte sein, dass man eben die verkauft. Andererseits wollte er ja Grönland unbedingt besitzen, nach dem Motto, ich will es nicht nur pachten. Also möglicherweise ist man ja bereit, ihm Teile von Grönland zu verkaufen. Also wir werden das in den nächsten Tagen und Wochen sehen, was man ihm dort tatsächlich angeboten hat. Denn er wird es ja kommunizieren.

Eli

Aber auf jeden Fall, glaube ich, stimmst du mit mir überein, dieser Vorwand von wegen, man kann etwas nur verteidigen, weil man es auch besitzt, dass das eben nichts anderes gewesen ist als ein Vorwand. Weil offensichtlich will er es ja jetzt nicht mehr besitzen und ist ja trotzdem mit irgendetwas in Anführungszeichen gelockt oder gekauft worden, ohne dass ihm jetzt Grönland überschrieben wird.

Uwe

Ja gut, wir wissen, dass er ein großer Sprücheklopfer ist und immer Maximalforderungen stellt und die Leute bedroht. Und sobald die aber stark genug sind, sich zu wehren, dann zieht er seine Maximalforderung zurück. Und teilweise schwenkt er ja auch seine Meinung hin und her. Das haben wir in den letzten Monaten gesehen in den Verhandlungen mit Ukraine und mit Russland, dass er mal den einen, mal den anderen beschimpft und dann wieder doch mit beiden beschimpft. sich am liebsten gutstellen möchte, also was er genau weiß und was er will, das ist für Außenstehende scheint es zunächst einmal unklar zu sein. Okay, gut.

Eli

Also selbst du musst als Analyst extraordinaire hier zugeben, du weißt zwar viel, aber was der Trump da wirklich denkt, das weißt selbst du nicht. Gut, dann lass uns mal in puncto Gründern weiter.

Uwe

Ja, doch, einen Punkt gibt es vielleicht noch zu sagen. Denn er hat ja im November eine Sicherheitsdoktrin veröffentlicht. Die ist 25 Seiten lang und da steht eigentlich quasi die Außenpolitik darin. der USA drin, nach dem Motto America first, was bedeutet das eigentlich? Und dass sie eben sich aus Konfliktherden möglichst zurückziehen wollen und wenn sie in Konflikte geraten, dann eben nur, ich sag mal, chirurgische Operationen machen, so wie wir es jetzt in Venezuela gesehen haben. Entgegen dieser Doktrin würde stehen, sich in irgendeinem Land dauerhaft mit Truppen festzusetzen. Das heißt, würde er zum Beispiel im Iran dort Truppen dauerhaft hinbringen wollen, um einen Regimewechsel zu machen, das würde dieser Doktrin widersprechen. Genauso würde es auch widersprechen, gewaltsam Grönland in Besitz zu nehmen. Das heißt, hier stellt sich die Frage, was seine außenpolitische Doktrin wert ist, wenn er sich selber nicht daran halten will. Oder hält er sich auf jeden Fall doch dran, egal was er sonst auf der Weltbühne für Sprüche macht.

Eli

Naja gut, seine eigenen Doktrinen kann er interpretieren, wie er möchte und er kann sich an sie halten, wie er möchte. Er kann sagen, das war schon immer Teil meiner Doktrin, ihr habt sie immer noch falsch verstanden. Und fairerweise muss man auch dazu sagen, es ist einfach, ihn falsch zu verstehen, weil er war so abschweifend, er hat so lange geredet. Ich habe zwischenzeitlich mal meinen Zuschauern, wir haben uns das in voller Länge gegeben, gefragt, ob irgendjemand schon mal jemals... einen deutschen Bundeskanzler international oder auf nationaler Ebene so lange eine Rede hat geben hören. Und ich glaube, im Chat zumindest waren sich alle einig, das hat noch keiner mitbekommen. Während Donald Trump das regelmäßig macht, zum Beispiel bei seiner State of the Union Address, das ist im Prinzip die Rede zur Lage der Nation. Das ist so ein Format, das gibt es regelmäßig in den USA. Aber darüber hinaus eben auf internationalem Parkett haben wir das alle noch nie gesehen. Gut, das alles nur um zu sagen, Donald Trump weiß manchmal selber nicht, was er sagt. Ganz oft tut er es erschlauern, indem er sagt, das war schon immer Teil meiner sogenannten Don-Roe-Doktrin, in Anlehnung an die Monroe-Doktrin, die du zitiert hast. Und dann wissen wir, dass wir es nicht wissen, er es nicht weiß und er das vielleicht entweder gerade improvisiert hat. Oder aber doch irgendwie von dem verrückten Schreiber leben.

Uwe

Ja, ich stimme dir von einer gewissen Ebene zu, Eli, aber von der anderen noch nicht. Denn er ist ja keiner, der ganz alleine im politischen Leben in den USA steht, sondern er muss ja auch seine Wählerschaft vertreten. Und er hat seinen Wahlkampf mit bestimmten Aussagen gewonnen, die sich eben unter anderem in den Strategien dieser Außen... Strategie Papier auch darstellen. Das heißt, wenn er das alles über Bord wirft, weil er so ein spontaner Geist ist, dann verärgert er auch seine Anhänger und das womöglich dauerhaft. Ich glaube, er ist Geschäftsmann genug, um sich der Risiken bewusst zu sein, dass er nicht alle seine Anhänger verärgern kann.

Eli

Richtig. Nicht alle, aber er ist auf jeden Fall sehr konfrontativ und das hat er unter Beweis gestellt, indem man zum Beispiel einen seiner größten Anhänger heute auf öffentlicher Bühne, auf der größten vielleicht Bühne, vielleicht international blamiert hat. Ich meine, mehr als dass er sich sowieso schon selber regelmäßig blamiert. Wir kommen von Grönland zum zweiten großen Themenblock und das ist der Umgang mit Frankreich, dieser komischen irgendwie... Friedenskommission, die er jetzt einsetzen möchte und deren Teil Emmanuel Macron, der noch Präsident von Frankreich, ja werden sollte. Der hatte nämlich einen skurrilen Auftritt hingelegt, das schlägt sogar das, was Donald Trump da an Showfeuerwerk gezündet hat, nämlich indem er wirklich ungelogen mit dieser Brille da auf die Bühne getreten ist. Ja, so sah das aus, der Emmanuel Macron, und der kam sich überhaupt nicht lächerlich dabei vor. Und dabei hat er nur eine klitzekleine Entzündung im Auge, die minimal ist, die man mit der Lupe suchen musste. Na, wie dem auch sei. Er hat sich blamiert, nicht einfach nur, weil er vermutlich mit einem Mann verheiratet ist, lassen wir das, interessiert eh keinen, sondern weil im Vorfeld er irgendwie in die Ungnade gefallen ist von Donald Trump. Es steht im Raum, dass wiederum der Macron ihn gebeten hat, die Rede ist von Trump, so einem internationalen Friedensgremium irgendwie beizutreten, vorbei am internationalen Friedensgremium, das Trump im Begriff war, zu gründen, um so eine Art antivereinte Nationen zu gründen, mit denen er ja auf dem Kriegsfuß steht. Und hat da im Vorfeld also private SMS veröffentlicht, den Akzent des Macron imitiert und überhaupt grundsätzlich also die Privatsphäre von diesem noch Präsidenten mehr oder minder verletzt. Dann kam der raus, fühlte sich verletzt, schoss wiederum gegen Trump. Wir haben also gesehen, die ganze Nummer hatte so ein bisschen eben... naja, so Seifenoper-mäßigen Charakter, so gar nicht staatsmännisch. Aber was passiert da im Hintergrund? Also wie ordnest du das ein, dass die jetzt, sag ich mal, ihre Privatfeder, in Anführungszeichen, so auf offener Bühne, sag ich mal, austragen? Natürlich an Russland vorbei machen wir als nächstes, aber erst einmal Frankreich und Amerika. Nun, es ist ja einer unserer größten wirtschaftlichen Partner, Frankreich, von Deutschland aus gesehen, dass die jetzt also so sehr miteinander brechen.

Uwe

Ja, also ich denke, es hängt damit zusammen, dass der Macron eigentlich der stärkste Kritiker von Trumps MAGA-Politik ist. Und insofern stehen die sich diametral gegenüber. Und mit diesem Friedens, wie heißt es, Friedens, nicht Chor, sondern...

Eli

Naja, so ein Gräbel, die haben da keinen Namen dafür bis jetzt.

Uwe

So eine Kommission wird das. Genau, also das ist natürlich schon aberwitzig, dass er quasi erstmal sagt, die UN, an die glaube ich nicht mehr. Und ich will jetzt den Frieden selber sichern, indem ich eine eigene Friedensorganisation gründe. Und da dürfen jetzt alle Länder eintreten, da dürfen sie ein paar Jahre kostenlos sein. Dann will ich von jedem aber mindestens eine Milliarde Euro. US-Dollar sehen und ich will auf jeden Fall der Oberste sein. Das ist schon eine relativ forsche Vorgehensweise, die natürlich völlig konträr ist zu diesem Konsensdenken, was die europäischen Globalisten in den letzten 50 Jahren praktiziert haben, wenn nicht sogar in den letzten 70 Jahren. Die machen ja alles immer nur in möglichst anonymen, ich sage mal, übernationalen Zirkeln, wo sich alle dahinter verstecken können, dass irgendein Gremium abgestimmt hat und keiner Verantwortung übernehmen muss. Und nun kommt der Trump und sagt, das will ich alles nicht machen, ich mache jetzt mein eigenes weltweites Gremium. Also das ist ein Frontalangriff auf den gesamten Globalismus, auf den organisierten Globalismus. Und der Macron ist ja ein großer Verfechter und Vertreter dieser ganzen Systematik. Wenn nicht gar der größte in Europa.

Eli

Er ist ja ein Young Global Leader. Er ist ja von seiner eigenen, sag ich mal, Elite in seinem Land da irgendwie hochgehievt worden in dieses Präsidialamt. Er ist vollkommen inkompetent. Er war auch als Manager, wird ja immer als Finanzgenie hochgelobt, war vollkommen inkompetent. Als Präsident hat er sein Land, Frankreich, in die schlimmste Wirtschaftskrise, die schlimmste Regierungskrise aller Zeiten navigiert. Und er wird dort nur geduldet mit übrigens seinem CIA-Händler vermutlich. Dadurch Händler im Sinne von englisches Handling, nicht der deutsche Händler. Also Aufpasser und oder Manager, Verwalter, wie auch immer. Weil er eben dort irgendeine Mission zu erfüllen hat und die hat aber garantiert nichts mit dem Wohl von Frankreich zu tun. Das ist offenbar. Nach, was ist es jetzt, ich glaube sechs Jahren Frankreich und sechs Jahren Dauerkrise. Und was du richtigerweise sagst, ist, dass natürlich so eine Persönlichkeit, diese, wie nenne ich das mal, Operation Macron, dass die natürlich hundertprozentig aus dem Globalisten-Netzwerk, für das das WEF steht, entsprungen zu sein scheint. Und wenn jetzt ein Donald Trump daherkommt und meint, nicht nur ist die NWO vorbei, sondern an der NWO vorbei auch noch die nächste Operation zur Kontrolle der Welt, die da ist, die Vereinten Nationen, Guterres und so weiter, ist ja ein vollkommen gekaufter im Prinzip Linker, dann ist das, wie du richtigerweise sagst, ein Frontalangriff und davor will er sich, ich glaube, auch irgendwie so ein bisschen, sag ich mal, physisch schützen. indem er sich da diese Brille da aufzieht. Irgendwas bei ihm ist geplatzt. In Anführungszeichen, die ganze Sache ist bis zum Bersten ohnehin schon geplatzt. Man hört schon das Knirschen im Gebälk. Und jetzt fallen sie alle reihum, in Anführungszeichen, vom Glauben ab und müssen eigentlich nur den Kopf einziehen und hoffen, dass sie nicht die Nächsten sind, die von Donald Trump rasiert werden. Kann man das so ein bisschen interpretieren?

Uwe

Also das würde ich durchaus mir schon vorstellen, dass so eine Geistesart dort herrscht. Man kann sich ja auch die Frage stellen, nachdem Donald Trump diesen, ich sag mal, merkwürdigen diplomatischen Grenze gebrochen hat, einen anderen Präsidenten zu entführen, worüber man natürlich streiten kann, ob er ein legitimer Präsident war oder nicht. Das ist jetzt mal ein ganz anderes Thema. Du meinst Maduro. Genau. Wo dann alle anderen quasi sagen, Moment mal, das geht doch nicht. Wenn der eine Präsident den anderen führt und das jeder machen würde, wo kommen wir denn dahin? Und wenn man sich jetzt fragt, wo kommen wir denn dahin, wenn jemand, der so ein enfant terrible ist wie der Trump, Warum wurde der dann nicht zum Beispiel jetzt auf dem Weltwirtschaftsforum verhaftet, beispielsweise, oder erschossen oder sonst nicht was durch einen verrückten Einzeltäter. Also man merkt, dass es doch immer noch, trotz aller Streitigkeiten, gibt es so eine Art Gentleman Agreement, sprich es gibt so Zonen von Diplomatie, wo alle in einem geschützten Raum sind, wo man selbst den Verhassesten doch auch auf die Bühne lässt. Und ihnen eben nicht die Treppe runterfallen lässt. Und ich glaube, wenn die solche Leute dann aufeinandertreffen, wo einfach das Unverständnis füreinander so groß ist, weil die Weltanschauungen so diametral entgegengesetzt sind, das ist schon stressig. Insbesondere wenn dann der Trump da so selbstbewusst, selbstherrlich dahin kommt und eigentlich das ganze Programm dort umschmeißt.

Eli

Mir kommt gerade ein Gedanke, während ich hier diese Bilder einblende von Macron. Die Frage ist ja nun natürlich, ist das jetzt einfach nur, wie nennt man das immer, psychosomatisch? Der steht unter so einem Druck, dass da irgendeine Ader, irgendein kleines Gefäß im Auge geplatzt ist. Ist das also im Prinzip einfach nur sein emotionaler Zustand ohne irgendeine Fremdeinwirkung? Kann natürlich alles sein, zeichnet aber trotzdem das Bild einer untergehenden Marionette, würde ich es mal nennen. Er ist ja, ich glaube, im Sommer, wenn die dort Wahlen haben, vielleicht sogar früher schon weg. Oder aber, und die Frage muss wirklich berechtigt sein, ist er unter Druck gesetzt worden, auch physisch. Ich erwähne in diesem Zusammenhang gerne seinen Mann. Ich weiß, du hältst das für lächerlich, aber Brigitte Macron hat definitiv, sage ich mal, eine illustre Vergangenheit und ist ja nun angeblich eben die starke Person, sagen wir einfach mal Person, in dieser Beziehung dort. Und sie hat ja schon einmal zugelangt. Also es hieß ja schon einmal, dass sie ihn da irgendwie vor laufender Kamera traktiert hat und die Frage ist jetzt, hat eventuell auch jemand anderes, jemand sehr viel stärkeres als Brigitte Macron, Druck ausgeübt auf Emmanuel Macron, angesichts dessen, wie die den zugerichtet haben. Ich sag mal so, ist das jetzt wirklich nur psychosomatisch oder ist auszuschließen, dass auf den Mann physischer Druck ausgeübt worden ist?

Uwe

Naja, also ich sag mal, als französischer Staatspräsident sollte er eigentlich immer seine Sicherheitsleute um sich haben. Insofern zweifeln wir, dass von außen jemand auf ihn Druck ausgeübt hat. Aber von innen wäre das natürlich durchaus denkbar. Und da seine Frau ihn ja quasi schon mal einmal verprügelt hat, ist das natürlich auch nicht auszuschließen. Aber ob man deswegen unbedingt so eine schöne blaue Brille tragen muss, habe ich so meine Zweifel dran.

Eli

Uwe, du spielst das jetzt hier gerade so runter. Und ich meine das auch nur so ein bisschen halb ernst. Aber der Typ ist definitiv am Untergehen, der Macron. Die Art und Weise, wie er seine Rede gehalten hat, war das relativ offensichtlich. Sekunde, ich muss hier gerade ein bisschen rumschalten. Und warte mal, ich hatte seine Rede. Ich würde dich das mal zeigen.

Gast

Emmanuel wird nicht mehr lange im Amt sein. Es gibt dort keine Perspektive auf Dauer. Er ist ein Freund von mir, ein netter Kerl. Ich mag ihn. Aber er wird eben nicht mehr lange da sein.

Eli

Soll ich mal was sagen? Wer so redet? Die Mafia. Er ist ein guter Freund von mir. Wir haben das beste Verhältnis. Und danach findest du den irgendwie kopfüber im Mittelmeer treiben.

Uwe

Du meinst, das ist dann so wie mit Biden und der Nord Stream Pipeline. Die Nord Stream Pipeline wird aber nie in Betrieb gehen. Oder was sagte er damals?

Eli

Na gut, da ist es ja sogar noch offenkundiger, dass sie wirklich halt ihre Absichten offenbar gemacht haben. In dem Fall würde ich sagen, also das sind die härtesten Worte, die man finden kann in der öffentlichen Politik, der Weltöffentlichkeit, in denen man jemanden absägt. Er ist ein guter Freund von mir. Das ist wie bei der Pate. Du brichst mein Herz, du brichst mein Herz. Was soll er denn sagen? Natürlich würde er nicht sagen, dass sie sich international im Hintergrund im Prinzip längst verschworen haben, Emmanuel Macron abzusetzen, dem Mann nichts mehr zutrauen, sich über ihn lächerlich machen und er eventuell von seinem CIA-Händler, a.k.a. Brigitte Macron, inzwischen verprügelt wird, im Auftrag eben der Leute, die also Macron dahin gehievt haben. Das würde er natürlich nicht öffentlich sagen. Stattdessen stellt er sich hin und sagt, hey, alles Bestens, wir sind beste Freunde. Er ist super duper toll. Aber inoffiziell hat er ihn zum Abschluss freigegeben. Und so wirkt das auf mich. Es wirkt auf mich wie wirklich ein Präsident, der den Verstand verloren hat. Und ausnahmsweise ist man nicht der Donald Trump gemeint. Also die Art und Weise, wie sich der Macron da hingestellt hat und gedacht hat, so könnte man in die Öffentlichkeit treten. Also was hat er sich dabei gedacht? Selbst unser, wie heißt er denn? Ich habe ihn schon wieder vergessen. Olaf Scholz. Weißt du noch, der ist doch auch mal hingefallen. Hier, Olaf der Vergessliche. Und der hatte eine stinknormale Augenklappe einfach nur danach. Und der ist ins Gesicht gefallen mit massiven Verletzungen. Und der hatte auch keine bescheuerte Sonnenbrille, um irgendwie so aufgestört zu machen. Ich muss ganz ehrlich sagen, das wirkt wie jemand, der den Verstand verliert. Und mich würde es nicht wundern. Der Mann steht unter massivem Druck. Er ist seit Jahren mit einem Mann zusammen. Manch einer munkelt, das könnte sein eigener Vater sein. Es ist Wahnsinn, die Story dahinter. Ist mir jetzt im Prinzip egal. Definitiv ist er jemand, der Frankreich nur geschadet hat. Und jetzt kriegt er politisch überhaupt nichts mehr gebacken. Wird international gedemütigt. Seine SMS werden veröffentlicht. Und in Davos stellt er sich dahin, keiner hört ihm mehr zu und dann kommt der Donald Trump und haut am Tag später nochmal drauf und sagt, den braucht keiner.

Uwe

Also ich stimme dir zu, Eli, dass hier vermutlich irgendwas am Kochen ist. Und wie schon gesagt, Macron war der härteste Gegner der Trump-Politik, soweit sie Europa betraf. Und wie heißt es doch so schön, immer einen bestrafen, um 100 zu belehren oder so. Und es kann also sein, dass Trump hinter seinem freundlichen Lächeln und seinem juwialen Verhalten dann doch ganz andere Pläne schmiedet. Und wir wissen, dass Trump trotz aller, ich sag mal, vorgeblichen Friedfertigkeit zunächst einmal immer an seine eigenen Interessen denkt und da völlig skrupellos ist.

Eli

Ich will das jetzt nicht vertiefen, aber nur um es mal abzuklopfen. Die Theorie, dass Brigitte Macron Jean-Michel Trogneux gewesen sein soll, ist sie dir wenigstens bekannt? Was hältst du davon im Vorbeigehen?

Uwe

Ja, also das Thema ist ja seit Jahren in Frankreich hochgekocht. Dann hat es ja auch eine amerikanische... Genau, die hat das ja auch dann großgetragen und mittlerweile sind aber in Frankreich, sind ja die Frau Macron dagegen vorgegangen und es sind ja auch Strafen dort verteilt worden an die Journalisten, die sowas behauptet haben. Und gegen Frau Owens in den USA ist ja auch ein Prozess eingeleitet, wobei der aber dann nach US-Recht natürlich läuft. Und da wird es wahrscheinlich, weil die Meinungsfreiheit in den USA ja höher gehalten wird als in Frankreich, vermute ich mal, dass sie da nicht so weit kommen werden. Aber in Frankreich haben sie sich wohl, soweit ich die Presse verfolgt habe, doch ganz gut zur Wehr gesetzt.

Eli

Okay, alles Fake News, was du erzählst. Sie haben sich zur Wehr gesetzt gegen klitzekleine Details in einer größeren Story, die nichts damit zu tun haben, ob Brigitte Macron als Mann geboren wurde oder nicht. Sie klagen auf Verleumdung, weil irrevante kleine Details am Seitenrand falsch wiedergegeben worden sein sollen. Und wenn also irgendwo ein Komma falsch gesetzt war, dann gehen die damit in die Öffentlichkeit durch die gleichgeschaltete französische Presse, indem sie behaupten, sie hätten einen Verleumdungsprozess gewonnen. Aber das hat nichts mit der Frage zu tun, ob Brigitte Macron als Jean-Michel Trogneux geboren worden ist. Lassen wir das. Ich wollte nur abklopfen, wie dein Wissensstand ist. Ich sehe also, du weißt genauso wenig wie der Rest der Öffentlichkeit. Okay, ist nicht heute unser Thema. Ist ja auch nicht schlimm. Zeigt einfach nur, wir müssen uns nochmal separat damit auseinandersetzen. Zurück also damit zu Trump. Jemand, der gefehlt hat. Jemand, dessen Präsenz aber so ein bisschen wie das Damoklesschwert über dieser ganzen Sache, sag ich mal, getrohnt hat. ist natürlich Wladimir Putin. Es ist relativ wenig über die Ukraine gesprochen worden und im Nachgang haben diese ganzen internationalen Beobachter und Kritiker alle gesagt, naja, wie konnte man das jetzt übergehen? Wir haben doch jetzt den besten Kanzler der Ukraine, Friedrich Merz, und BlackRock möchte doch die Ukraine wieder aufbauen. Wie kann man denn jetzt also nun so eine große Weltenverbesserungskonferenz machen, den größten Weltenverbesserer Donald Trump eben einladen und überhaupt nicht über Russland, sag ich mal, herziehen, die permanent in den Dreck, sag ich mal, schmeißen und vor allen Dingen nicht der Ukraine noch mehr Hilfe zugestehen. Insbesondere jetzt, da man wieder an der NWO und an der Globalistenfabrik Davos vorbei morgen also nun den Frieden mit Russland stiften möchte, Ganz abseits der Schweiz, wie wir hier also sehen. Wie beurteilst du das, das Vorgehen und das in Anführungszeichen nicht Erwähnen von Russland, das Donald Trump ja sehr demonstrativ vor sich her getragen hat?

Uwe

Ich denke, Donald Trump will sich alle Türen offen halten und will die Karten sozusagen in der Hand behalten und wird dann versuchen, seinen Deal auszuhandeln, wobei wir noch nicht genau wissen, wie der aussehen soll. Bisher waren ja alle seine versuchten Deals mit Russland eigentlich an dem russischen Denken vorbei. Sprich, sie haben versucht, Alle Versuche haben gezeigt, dass er eigentlich nicht wirklich versteht, wie Russland denkt. Vielleicht ist das mittlerweile anders. Man scheint ja wohl auch Wirtschaftsabkommen in Vorbereitung zu haben. Aber was den Krieg betrifft, ist da Trump, glaube ich, jetzt nicht mehr so auf dem Laufenden, zumal er ja auch den Friedensnobelpreis nicht bekommen hat. Das heißt, ich sehe da noch nicht, dass für ihn das Thema Ukraine wirklich jetzt aktuell von ernsthafter Bedeutung ist.

Eli

Mhm. Ich glaube, es ist für ihn zweierlei. Einerseits ist er ja wirtschaftlich angeschlagen. Der Teil wird ja immer wieder verschwiegen. Die USA haben jetzt mal wieder massiv, ich glaube, Billionen wieder gedruckt, um sich irgendwie über Wasser zu halten. Also er nimmt das schon gerne mit, wenn die Europäer dumm genug sind, Waffen bei den Amerikanern zu bestellen. Aber... Ich glaube, er hat mit der Ukraine insofern abgeschlossen, und da gebe ich dir recht, als dass er gesagt hat, und das war bei Joe Biden noch anders, die Ukraine ist unwiederbringlich in Russland verloren, deshalb lohnt es sich nicht, jetzt noch irgendwie so zu tun, wie es wenn also die kollektive irgendwie Wertewestengemeinschaft der Gutmenschen irgendeine Chance hätte. Und allein der Fakt, dass man jetzt also nicht mehr irgendwie monotheistisch dieses Dogma vor sich herträgt, von wegen, wir müssen doch gegen Russland, wir müssen doch gegen Russland, ist mehr oder minder eben ein Eingeständnis, dass eben diese... Weltenordnung des Joe Biden und der Globalisten, die da an Russland vorbei operieren wollten, eben nicht überlebensfähig ist in einem Europa oder in einer Welt 2026. Offensichtlich hat man das jetzt über Jahre versucht und man ist an den eigenen Ambitionen gescheitert. Allerdings, und so schließt sich wiederum der Kreis, ich hatte es ja in unserem Vorgespräch schon gesagt, für mich beschleicht immer mehr der Eindruck, dass er die Ukraine zähneknirschen zwar freigebt, in Anführungszeichen also den Führungsanspruch in der Region, ein wenig, sage ich mal, auf kleiner Flamme, spielt oder aber gänzlich den Russen abgibt, aber eben nur im Gegenzug dafür, dass er Grönland bekommt. Und ich glaube, um es mal auf den Punkt zu bringen, China soll Taiwan bekommen, Russland die Ukraine, und wenn diese Weltmächte jeweils also ihr Territorium massiv vergrößern können, du hast es ja vorhin angesprochen, hat er gesagt, oder hat er sich gedacht, das ist jetzt meine Meta-Analyse, wie kann ich ohne einen Krieg, ich bin ja der sogenannte Friedenspräsident, Wie kann ich also mit friedlichen Mitteln der wirtschaftlichen Erpressung mein eigenes Territorium ebenfalls vergrößern, sei es jetzt eben Grönland, Venezuela, Kanada, Mexiko oder Kolumbien? Klingt das für dich realistisch oder habe ich zu viel ins Glas geschaut?

Uwe

Naja, also ich denke, da kann es durchaus sein, dass da Absprachen bestehen. Also insbesondere hatten wir das ja schon bei Venezuela gesehen, dass es eben eigenartig ist, dass obwohl China und Russland dort Agenten im Land hatten, aus verschiedensten Gründen, dass die wieder vor dem Attentat und der Entführung gewarnt haben, geschweige denn irgendwelche Maßnahmen zur Abwehr unternommen haben, nach dem Motto, sie haben es ihm frei Hand gegeben, weil sie sich nicht mit Trump anlegen wollten. Und da könnte man sagen, warum denn eigentlich? Denn gerade für China wäre es doch interessant gewesen, wegen des Öls. Für Russland war es ein Absatzmarkt für Waffen. Aber für China wäre es interessant gewesen. Aber China hat keinen Mucks dazu gesagt. Und hat sich quasi... das jetzt aus der Hand nehmen lassen. Und das könnte darauf hinweisen, dass tatsächlich diese drei Großmächte irgendwas miteinander hinter dem Spiegel und der Presse der Öffentlichkeit ausgemacht haben. Eben so wie du sagst, wir teilen uns die Welt mal in drei Teile auf. Und wer kriegt jetzt was? Und das, was in der Hemisphäre des einen ist, das kann der eben machen. Dann kriegt er das und im Tausch dafür meckern wir woanders auch nicht rum. Also insofern, das kann ich mir durchaus denken und wir werden wahrscheinlich in den nächsten Monaten sehen, dass sich etwas auch in der Richtung bewegen wird. Denn die Europäer, die haben sich ja, wie du ganz richtig sagst, völlig verausgabt. Also die können ja gar nichts mehr machen. Die sind ja völlig inkompetent, im Sinne von impotent. Die können ja, außer dass sie Geld, was sie nicht mehr haben, in die Ukraine zu schicken, können sie nichts machen. Sie haben keine Waffen, die sie schicken können. Die Ukraine hat kaum noch Soldaten, die sie an die Front schicken kann. Sprich, in absehbarer Zeit wird dieser Krieg mangels logistischen Nachschub an Waffen und an Personal sein Ende nehmen. Das heißt, es ist völlig vorhersehbar, dass Russland sich eben nach vier Jahren oder fast fünf Jahren Krieg dann da durchsetzen wird. Und alle anderen können nur noch zuschauen. Das, was eigentlich schon lange klar war, dass eben der, der die beste Logistik hat, so einen Stellungskrieg auf Dauer gewinnen wird. Und der wird dann eben, obwohl es allen anderen nicht gefällt, vermutlich von Russland gewonnen werden. Und das ist für die Europäer natürlich peinlich, wo sie so lange daran festgehalten haben und versucht haben, bis zum letzten Moment noch irgendwie das Rad zu drehen, wie wir es auch in den letzten Wochen gesehen haben. Und jetzt müssen sie nicht nur erkennen, dass Trump sie völlig missachtet und in die Tonne treibt, was wir ja eben gesehen haben bezüglich dieser ganzen Ukraine-Verhandlungen, dass die Europäer nur noch als Statisten da waren, wenn überhaupt. Und dass sie jetzt sogar die Befürchtung haben müssen, dass die NATO auseinanderfällt. Wenn die USA aus der NATO austreten würden, dann kannst du die NATO auch mit einem Kehrblech zur Seite fegen. Von alleine ist sie dann auch nicht mehr lebensfähig. Das heißt, die Europäer haben jetzt gelernt, öffentlich quasi einzusehen und anzuerkennen, was schon immer so war, nämlich dass sie nicht nur Vasallen sind, sondern einfach nur irgendwelche kleinen Kätzchen und Hündchen an der Leine von den USA.

Eli

Richtig. Und das haben sie auch mehr oder minder zu verstehen gegeben, als sie gesagt haben, und hier sehen wir den Premier von Kanada, heute werde ich über den Bruch der Weltordnung sprechen. Zu Beginn hatte ich das auch ebenfalls eingeblendet. Versuche das mal aus dem Stehgreif hier zu finden. Ich nehme mal an, das war irgendwo hier. Ne, war es nicht. Warte mal. Eine Sekunde. Da. Das war die Frage. Genau. Also mit dem neuen Weltverständnis. Also wie die sich im Prinzip in dieser Welt zusammenfinden, noch zusammenrotten können. Ob sie noch irgendwie einen großen Anführer haben, ob das immer noch Donald Trump ist oder ob die den jetzt eben selbst finden können. Fakt ist, Donald Trump hat definitiv nicht das WEF gerettet, wenn überhaupt ist das WEF jetzt angeschlagener denn je. Und muss sich also quasi neu erfinden. Und das ganz ohne ihren Alterspräsidenten, den Mann, den Mythos, das Gesicht des WEF, Klaus Schwab. Wie siehst du denn eigentlich die ganze Posse rund um sein Verschwinden? Er ist ja gegangen worden. Hier siehst du das. WEF-Gründer mit immer neuen Vorwürfen konfrontiert. Tausende Dollar für Massagen, Luxusreisen ohne Anlass, Manipulation von Forschung. Ich meine, das ist ja für diese Globalisten ganz normaler Dienstag. Und jetzt ist er darüber angeblich jetzt gefeuert worden.

Uwe

Ja, also das zeigt eben, dass dort man wahrscheinlich der Meinung war, dass er zu alt ist, um den Laden noch zu führen. Und man hat ihn quasi jetzt mit irgendwelchen fadenscheinigen Vorwürfen abserviert. Und er darf vielleicht als Alterspräsident noch mal eine Rede halten und irgendwo ein paar Hände schütteln und das war es dann aber auch. Entschuldigung. Und insofern denke ich, dass auch hier man schauen muss, was jetzt passiert. Larry Fink hat ja, ich glaube, nur den temporären Vorsitz übernommen vom Weltwirtschaftsforum. Und da muss ja wohl noch ein neuer Präsident gewählt werden. Oder ist er dauerhaft? Deshalb bin ich mir nicht so ganz sicher.

Eli

Nee, der Borge ist jetzt der, nicht Präsident, sondern der Manager, also der Chef irgendwie, ja, von, das ist dieser Norweger, der ist der Chef des WEF als Firma, die muss sich ja nämlich lohnen, deshalb ist sie eigentlich schon immer subsidiiert und vom Schweizer Staat gefördert gewesen, wie dem auch sei, und der Larry Fink ist in der Tat nur der Übergangspräsident, aber bei Larry Fink darfst du nicht unerwähnt lassen, dass das natürlich der Chef von Friedrich Merz ist, weil das der Chef von BlackRock ist. Also so schließt sich der Globalistenkreis. Hier im Bild ist jetzt nicht Larry Fink, das ist der Präsident von Kanada. Aber ich denke mal so zum Abschluss, lieber Uwe, das ist vielleicht noch ganz spannend, wenn wir ihn schon gerade erwähnen, wie siehst du denn Deutschland? Ich meine ganz verrückt, wir reden so oft über Deutschland in der Nacht. Deutschland ist ja nicht übergangen worden, sondern erwähnt worden. Migrationskritik ist angeklungen, mehr als... mehr als gebührlich, dann ist wiederum er versetzt worden, der Bundesfriedrich. Ursprünglich hieß es ja, die sollten irgendwie miteinander zusammenkommen. Dann hat man vermutlich einen technischen Defekt gefakt, einfach nur, um sich mit ihm nicht treffen zu müssen. Und jetzt schläft er da irgendwie durch die Gänge und soll morgen eine Rede halten, aber keine Sau wird ihm zuhören. Wo bleibt denn Deutschland eigentlich?

Uwe

Beim WEF und bei Donald Trump? Ich glaube, Deutschland hat sich wirklich jetzt als Schlusslicht in der globalen Weltpolitik positioniert. Und das liegt ja nicht nur daran, dass Deutschland auch sonst nicht viel zu melden hatte bisher, sondern auch daran, dass eben der Kanzler Merz eine relativ schwache Figur macht. Er hat einfach zu lange darauf gesetzt, auf die Konfrontation mit Russland. Also anstatt dann zu sagen, okay, wir wollen Frieden, dann müssen wir wenigstens mal diplomatisch sein. Die Deutschen hatten ja mal vor ein paar Jahrzehnten, hatten sie ja international anerkannte Außenminister, die man als Berater ja gerne gehört hat. So, aber seit ein paar Jahren will ja kein Mensch mehr mit deutschen Außenministern, geschweige denn deutschen Bundeskanzlern, was zu tun haben. Die werden ja nur noch gemieden teilweise. Wir kriegen hier noch nicht mal eine vernünftige Empfangseskorte in den Ländern, wo sie ankommen. Also das ist derart peinlich, was unsere Auslandspolitiker, sag ich jetzt mal, für einen schlechten Eindruck weltweit in Serie produziert haben. Also ich glaube, den Kanzler Merz, den nimmt keiner mehr für voll.

Eli

Mhm. Diese Szene, wie ist deine Reaktion? Ich spiel mal kurz ein. Scheiße, EDU!

Gast

Ja gut, ich sag mal, dass...

Uwe

Politiker beschimpft werden, das sehe ich jetzt nicht so dramatisch. Es werden immer Politiker beschimpft, weil irgendwelche Schreihälse gibt es immer. Nur andernfalls ist dann sonst eine getürkte Veranstaltung mit Klakören, die man vorher extra in die Ecke gestellt hat, dass sie rufen Hurra, Hurra. Also da gebe ich jetzt nicht so viel drauf.

Eli

Okay, gut. Unsere Lesart könnte nicht unterschiedlicher sein, aber wir reden heute nicht darüber. Ich wollte ja bewusst wissen, was du denkst. Gut, abschließend. Wir reden von der DWO, wir reden von der NWO, wir reden von Globalisten. Ich hetze ein bisschen, weil wir gleich in den Bonus teil müssen, lieber Uwe. Und wir hatten uns ja auch abgesprochen, dass wir heute ein bisschen kürzer machen. Ist das jetzt also nun wirklich halt eine Donaldsche Weltordnung, die ja da fährt? Oder ist das alles vielleicht nur Trick 17 der Globalisten? Immerhin muss man ja fairerweise zugestehen, die sind sehr gut vernetzt. Die haben für alles einen Plan B, C bis hin zu Z vermutlich und haben ja eigentlich relativ gut die Kontrolle der Welt an sich gerissen. Und manch einer behauptet ja auch vielleicht zu Recht, Donald Trump ist ja einer von ihnen, einer der Reichen und Schönen, der ebenfalls protegiert worden ist. Also kann man darauf vertrauen, dass sich sein Ego, du hast es mal beschrieben als Dynastiebauer, ja, dass das jetzt quasi die Globalisten hinwegfegt und Davos gleich mit? Oder ist das alles nur mal wieder irgendeine Nebelwand und wir sollten uns darauf einstellen, dass Donald Trump immer noch elitärer Teil dieses Clubs ist?

Uwe

Naja, ich sag mal so, es gab ja in den 70er Jahren die sogenannte Trilaterale Kommission. Das war ja auch so eine amerikanische Globalisten-Unterstruktur und die stellten sich ja vor, dass man die Welt in drei Zonen aufteilt. Und zwar einmal so eine westliche Zone, Nord- und Südamerika, dann Europa und dann Asien und Pazifik. Also da sind wir ja jetzt im Grunde genommen dabei. Und insofern könnte man sagen, egal was der Trump macht, mag sein, dass er ein Egomane ist, mag sein, dass er die bisherige Weltordnung sprengt, aber wenn er das denn so macht, wie es im Moment den Anschein hat, dann erfüllt er eigentlich genau die Zielvorstellung, die die Trilaterale Kommission schon vor Jahrzehnten als Endphase sich vorgestellt hat.

Eli

Das bedeutet, auch wenn... Ja, mach weiter.

Uwe

Genau, es spricht also durchaus einiges dafür, dass Herr Trump eben, ob wissentlich oder unwissentlich, genauso ein Globalist ist wie alle anderen auch, nur dass man eben, ich sag mal, den Modus operandi geändert hat.

Eli

Wie kommt es, dass er so gefeiert wird? Ich habe heute eine Umfrage gemacht während meines Livestreams, da habe ich die Leute gefragt, findet ihr den Donald Trump klasse, haltet ihr den für meh, da ist nicht alles Gold, was glänzt oder aber ist der schrecklich? So und ich glaube 70 Prozent der Menschen haben sich sehr, sehr stark für Donald Trump ausgesprochen.

Uwe

Ja, das kann ich gut verstehen. Also Donald Trump ist wie so ein Wirbelwind, der einfach was Neues in den Raum wirft, der die alten Normen aufhebt. Und man weiß zwar nicht, wo es dann für die Neuen dann enden wird, aber lieber das unbekannte Neue als das schon todvertraute Alte. Denn das war klar, das Alte, das wollen viele Leute nicht und sagen, das auf keinen Fall, lieber irgendetwas anderes. Donald Trump ist ja quasi der Einzige, der im Schnellverfahren erst ein Jahr Präsident ist. Das muss man sich mal vorstellen. Welcher internationale Politiker hat es jemals in den letzten Jahrzehnten geschafft, so schnell, so wichtige globale Veränderungen hervorzurufen? Das hat kein Mensch geschafft. Also man kann ihn für verrückt halten, man kann ihn für wahnsinnig halten, man kann ihn für einen Narzissten halten, aber wofür man ihn nicht halten kann, ist für eine schwache Person, die nicht ihren Willen durchsetzen kann. Niemand kann diese Maschine USA so schnell in eine andere Richtung drehen wie er.

Eli

Ja, in der Tat. Es ist wie ein Flugzeugträger. Und wenn der einmal in Bewegung ist, vor allen Dingen mit dem Atomantrieb, und der Atomantrieb scheint die Energie von Donald Trump zu sein, die scheint wirklich halt unaufhörlich, ja dann kann man sich dem eben sehr, sehr schwierig in den Weg stellen. Nicht, dass es nicht andere, wie gesagt, versuchen. Ganz viel bei ihm ist ja dieses Fake it till you make it. Er sagt immer wieder, die einzigen, die Grönland schützen können, seien zum Beispiel die Amerikaner. Da frage ich mich, was ist mit China, was ist mit Russland? Aber nichtsdestotrotz, er ist halt auch so ein, naja, ich mach mal auf dicke Hose Präsident. Und solange ihm niemand widerspricht und sagt, der Kaiser ist nackt, Ja, so klein mit Hut oder was auch immer. Naja, so lange kriegt er halt eben seinen Willen. Und er stellt sich da hin, sagt immer wieder, es gibt keine Bullys mehr im Iran. Der Iran war der Bully im Nahen Osten. Dabei ist er der Bully, der wirklich alles über den Haufen mit Raketen ballert, auf denen Demokratie draufsteht, der das nicht bei drei auf den Bäumen ist. Und du hast aber absolut recht, und das habe ich auch in meiner Beschreibung dieses Streams online gestellt, ist, die Globalisten denken, sie können ganz hinterrücks mit der Agenda 2030, Sustainable Development Goals, wie das alles heißt, ja, eben versuchen propagandistisch, ja, vielleicht mit zur Not dieser ganzen Operation da, wie hieß die denn da, nicht Mockingbird, sondern wo die den ganzen Leuten LSD gegeben haben. Na, lassen wir das, also die versuchen halt über Gehirnwäsche, ja, irgendwie das irgendwie herbeizufantasieren, diese neue Weltordnung durch Gedankenkontrolle oder aber darüber, wo du dich noch ausdrücken kannst und wie. Während er, Donald Trump, und das ist das Spannende, an all diesen neuen Globalisten und ihren Methoden vorbei, auf ganz klassischem Nämlich die Machtmanier, die Kontrollemanier, Kriege führt, sie halt eben anders benennt und also ein neues Zeitalter eingeläutet hat, das allerdings nicht er eröffnet hat, sondern dass er sich auch nur abgeguckt hat bei Wladimir Putin. Weil als Wladimir Putin gesagt hat, wir lassen uns nicht mehr rumfuhrwerken in unserem eigenen Hinterhof, nämlich in der Ukraine, genug ist genug. hat er im Prinzip eröffnet, ja die neue Zeitordnung, die man jetzt NWO nennen kann, DWO oder einfach nur RWO, die realistische Weltordnung, in der das gilt, was schon immer gegolten hat, Macht setzt sich durch. Und wer da nicht mitspielt, wer da nicht meinetwegen auf 500 Milliarden mehr in sein ohnehin schon übergroßes Militär investiert, darf sich nicht wundern, wenn er eines Tages dann so aussieht. Und deshalb möchte das natürlich der Donald Trump nicht und hat jetzt angefangen auf dicke Hose zu machen. Frage ist nur, hat er dabei das Rad neu erfunden oder hat er es sich einfach nur bei Wladimir Putin abgeguckt?

Uwe

Naja, also ich denke, ob er sich das abgeguckt hat, sei mal dahingestellt, sondern er hat einfach diese ganzen Blendhüllen, die über der reinen Machtpolitik sind, die hat er einfach abgeworfen. Alle anderen, insbesondere die Europäer, die haben in den letzten Jahrzehnten immer mehr versucht, die reine Machtpolitik zu kaschieren mit irgendwelchen wohlklingenden Worten, mit irgendwelchen Gesetzen.

Eli

Völkerrecht, Völkerrecht finde ich immer so geil. Völkerrecht.

Uwe

Ja, mit irgendwelchen Konsensbeschlüssen und und und. Dann sind sie alle mit rechtswidrigen Sanktionen, gehen sich vor gegen andere, aber das nur zu humanistischen Zwecken. Sie führen Kriege nur zu humanitären Zwecken und und und. Das heißt, sie machen genau dasselbe, was Trump auch macht, nur Trump braucht dafür nicht 27 Länder, mit denen er sich abstimmt. Er stimmt das mit sich selbst ab. und sein Team und dann geht's los so ungefähr. Und anstatt das alles mit schönen Worten zu verkleistern, ist er, ich sag mal, direkt genug, die Sachen so zu machen, wie sie im Kern sind. Und das alleine, das ist für die Europäer schockierend, weil die sind da quasi zivilisierter, So direkt reden wir doch nicht. Wir sind doch zivilisierte Europäer. Wir sagen doch nicht, ich erschieße dich, sondern wir sagen, du möchtest doch bestimmt keinen schmerzvollen Tod erleiden, oder? Das heißt, diese Art von Direktheit, die Wahrheit, die hinter der Politik steht, einfach roh zu praktizieren, das sind wir hier in Europa nicht mehr gewohnt. Und das ist das Erfrischende an Herrn Trump, dass er Die Wirklichkeit der Politik zeigt, wie sie ist. Und das ist immer nur Macht und Erpressung und es geht um Rohstoffe, es geht um Krieg, es geht um Ideologien bestimmter Ideen. Um solche Sachen geht es. Natürlich auch um Wirtschaft. Und das wollen wir in Europa, das wollen wir so nicht hören, weil wir die Bevölkerung mit irgendwelchen weichen Wörtern einlullen. Und das macht er nicht. Und deswegen ist er so unbeliebt.

Eli

Und jetzt hat er ihnen das vor Augen geführt. Er hat ihnen gezeigt, liebe Freunde, euer Weg hat es ja offensichtlich nicht gebracht. Sogar die Amerikaner, die das ja in Anführungszeichen erfunden haben, danke an die Leute im Chat, MK-Ultra war das Stichwort, was mir vorhin gefehlt hat. Dass sogar die Amerikaner gegenüber China, gegenüber Indien, gegenüber Russland, gegenüber den Bricks nichts mehr reißen, nicht mehr anstinken können. Und dass sie jetzt eine heftige, wirklich fast schon revolutionäre Kurskorrektur machen müssen, weshalb sie halt eben den großen Revolutionär Donald Trump auf den Weg gebracht haben. der ja nicht von ungefähr Präsident geworden ist. Man hat ihm ja im Übrigen auch wirklich den Weg ins Weiße Haus so einfach wie möglich gemacht, indem er ihr oder ihm die schwächste Rivalin aller Zeiten, Kamala Harris, gegenübergestellt hat. Und natürlich hat er da einen Erdrutsch-Sieg gewonnen. Offensichtlich wollte man es ihm gar nicht erst so schwer machen. Na, wie dem auch sei. Uwe, damit muss also unsere Beobachtung für jetzt zum Schluss kommen. Dir gebührt das letzte Wort bitte noch einmal in maximal 60 Sekunden. Was haben wir gelernt? Und vor allen Dingen, warum sollen die Leute jetzt in den Bonusteil dazukommen, wo es gleich Tino gibt in einem Format der ARD-Maischberger 6 gegen 1?

Uwe

Ja, also was haben wir gelernt? Wir haben gelernt, dass auch das Weltwirtschaftsforum in Davos nicht mehr das ist, was es früher mal war. Auch das hat der Trump jetzt umgekrempelt. Und solange er Präsident ist, wird es auch umgekrempelt bleiben. Ob es sich dann nochmal auf seine alte kollektive sozialistische Gesinnungsweise rekonstruieren kann, sei mal dahingestellt. Klar sehen, clever denken, frei handeln, die Welt klar sehen.

Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Trump in Davos | Drohung oder Deal? | Globalisten-Check“, Die Welt Klar Sehen, 22.01.2026.

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Donald Trump tritt 2026 als Ehrengast beim Weltwirtschaftsforum in Davos auf und stellt nicht Wirtschaft, sondern Macht in den Mittelpunkt. Eli und Uwe analysieren die Rede entlang der Themen Grönland, NATO, Zölle, Macron, Ukraine und das Verschwinden von Klaus Schwab.

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