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Iran gegen USA? | Wer hält diesen Konflikt länger aus | Krieg der Kassen11.03.2026

IRAN-Krieg

Abschrift

Abschrift des Videos vom 11.03.202694 Abschnitte

Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.

Eli

Wir wollen überprüfen, wie es steht um diesen Krieg, nicht etwa analytisch, indem wir uns heute irgendwelche Karten und Satellitenbilder angucken, indem wir irgendwelche Opferzahlen jetzt irgendwie hochzählen oder was auch immer, sondern indem wir einfach nur nüchterne Mathematik machen. Und wenn es um nüchtern geht und um die Analyse von Zahlen, da gibt es niemanden besser als unseren hauseigenen Analysten, extraordinär, Klardenker Uwe von Die Welt klar sehen. Hallo!

Uwe

Ja, hallo Eli, hallo liebe Zuschauer bei EDVC. Ja, das war ja doch ganz interessant, was du hier gezeigt hast und ich bin sicher, wir werden das noch ein bisschen weiter ausbauen können.

Eli

Richtig. Lieber Uwe, du bist der Analytiker von uns beiden, du hast regelmäßig mit der Bewertung von Dingen zu tun. Warum würdest du sagen, ist es gar nicht so unklug, an dieser Stelle, wenigstens an Tag 11, wir merken, es eskaliert in alle Richtungen, mal die Mathematik, also die Zahlen hinter diesem Konflikt, sich überhaupt zu Gemüte zu führen?

Uwe

Ja, es hängt einfach damit zusammen, dass Kriege Geld kosten. Und mit Geld muss man eben Personal beschaffen, man muss Material beschaffen, man muss Munition beschaffen. Also am Gelde hängt sozusagen alles und dementsprechend ist die Logistik beim Krieg das zentrale Element. Der, der am längsten durchhalten kann, der gewinnt im Grunde genommen den Krieg. Und insofern muss man sich die Frage stellen, bei dieser Form von asymmetrischen Krieg, so nennt man das ja, wie stehen denn da eigentlich die Kräfteverhältnisse?

Eli

Bevor wir in vielleicht irgendwelche Zahlen und in die Meta-Analyse einsteigen, für diejenigen, die keine Aufmerksamkeitsspanne mehr haben, in aller Kürze, ohne das Spannendste vorwegzunehmen, ungefähr reiß es mal um. Also im Sinne von umreiß es mal. Wie steht es denn zahlentechnisch?

Uwe

Ja, also ich möchte vielleicht, bevor ich das zahlentechnisch sage... Nee, nee, Uwe, bitte.

Eli

Nee, nee, nee, nur das Fazit. Du wolltest schon loslegen. Wirklich erstmal nur das Fazit, bevor wir uns die Herleitung geben.

Uwe

Also zahlentechnisch muss man sagen, dass die Amerikaner für dies der Krieg um einen Faktor mindestens vier bis fünfmal teurer als für die Iraner. Und die Frage stellt sich, wie lange sie das durchhalten können.

Eli

Siehste, das ist das, was ich haben wollte. Jetzt sind die Leute hoffentlich angefixt, dran zu bleiben und jetzt bitte kannst du in deine Analyse einsteigen. Liebe Freunde, Uwe hat nämlich recherchiert, er hat die KI bemüht, er hat selbstständig Quellen gewälzt und ich werde versuchen, ihm unter die Arme zu greifen, indem ich die Stichworte aufgreife, die er jetzt runterreferiert, um das für euch ein bisschen zu illustrieren. Also hört dem Mann gerne zu und findet heraus, warum es nicht gut aussieht für die Amerikaner, weil einfach die nackten Zahlen das sagen.

Uwe

Ja, also ich möchte mal einfach anfangen mit dem ABC der Begriffe, nämlich mit der asymmetrischen Kriegsführung. Was denn das überhaupt ist, das lesen wir ja ständig, aber es wird im Grunde genommen nicht so richtig erklärt. Und hier im Iran geht es wie bei jedem asymmetrischen Krieg darum, dass die beiden Kriegsparteien ungleiche Mittelstrukturen und Methoden haben, die sie anwenden. Das heißt, diejenige Partei, die schwächer ist, antwortet nicht auf dieselbe Art und Weise, kämpft nicht auf dieselbe Art und Weise wie diejenige, die eben stärker ist. Sondern die versucht dann eben, den Krieg für die stärkere Seite zu verteuern, indem sie zum Beispiel Logistik, Radar, Tanker, Basen, mobile Raketen und Stationen angreift. Das heißt, der Schwächere in der asymmetrischen Kriegsführung ist quasi wie der David gegen den Goliath, der an vielen Stellen den Goliath ärgert, so lange, bis er dann womöglich die Nase voll hat.

Eli

Mir fällt in diesem Zusammenhang ein, lieber Uwe, ein wichtiges Stichwort, dass wir oft auch im Ukraine-Krieg bemüht haben, Putin muss nicht die gesamte Ukraine erobern, um die gesamte Ukraine zu erobern. Das kann man machen natürlich mit gleichwertigen Mitteln und dann einfach irgendwann sagen, so, ab da ist die kritische Masse erreicht. Man könnte aber auch einfach sagen, man wechselt seine Strategie, macht den Krieg einfach... Ich übersetze mal deine Sprache, zu teuer für den Gegner, um weiterzumachen. Die Kosten sind dann einfach zu hoch, selbst wenn er noch, meinetwegen 99 Prozent seines Landes hält. Und dann hat man bereits schon gewonnen, weil man mit anderen Mitteln den Krieg gespielt hat oder geführt hat. Es ist ja kein Spiel als eben der Opponent.

Uwe

Und wir haben ja dafür auch bekannte historische Beispiele, zum Beispiel der Vietnamkrieg, wo eben die Amerikaner um einen Vietcong zu töten 50.000 Schuss Gewehrmunition benötigten, weil die einfach nicht zu finden waren im Dschungel. Oder eben der Krieg, den Afghanistan gegen die Sowjetunion geführt hat oder später gegen die USA oder die Hezbollah, die eben gegen Israel kämpft. So, das heißt, es gibt eine ganze Menge Beispiele, wo man sieht, dass eine Partei, die objektiv irgendwie schwächer zu sein scheint, trotzdem nicht platt zu machen ist, sondern ganz im Gegenteil den Eindruck ermittelt, dass sie teilweise ja die Führung übernimmt. Und das muss man eben klar hier jetzt sehen, dass bei dem Krieg USA und Israel gegen Iran eben die zwei Angreifer sind, die über enorme militärische Machtmittel verfügen, über hochwertigste und teuerste Waffensysteme. Und da können wir vielleicht mal auf meine gleich in die erste Tabelle mal reingucken. 10 teuerste Waffensysteme nach Wiederbeschaffungsart. Guckst du mal, ob du das findest.

Eli

Das ist die Munition, das sind die Waffensysteme. Da sind wir.

Uwe

Genau. Und wenn wir da mal schauen, ich habe da zwei Tabellen aufbereitet und habe mal ausfindig gemacht, was die USA für teure Waffensysteme hat. Also blau muss man nach oben gehen, wo die blau ist. Das ist jetzt Iran. Genau. So, und da haben wir also das Teuerste, was ist von der Erstbeschaffung her, ist natürlich der Ford, der Ford Flugzeugträger, der hat 13 Milliarden Dollar gekostet. Sollte der verloren gehen, wird er wieder so viel kosten, beziehungsweise sogar noch mehr. So, und dann haben Sie noch weitere Marineboote und U-Boote und natürlich schauen wir mal jetzt auf die Landkräfte unter Nummer 5, die THAAD-Batterien, das sind ja eben diese passiven Abwehrkräfte. So, da kostet eine so eine Batterie eine Milliarde Dollar. Die Patriots, von denen wir in Deutschland immer wieder geredet haben, die wir in die Ukraine liefern wollten und sollten, die kosten auch eine Milliarde. Dann das Hawkeyes, so ein Überwachungsflugzeugsystem, kostet 260 Millionen. Und, und, und. Wir brauchen das gar nicht bis ins Detail gehen. Selbst die unter Nummer 10, die Düsenjäger, die F-35, kostet 1,82 Millionen. Das heißt, das sind riesige... Riesige Summen, die dort überhaupt erstmal an Ausstattungsmaterial, an Erstbeschaffung überhaupt drin sind. Und in dem Moment, wo so etwas verloren geht, dann ist das nicht so leicht wieder ersetzbar. Wenn wir in dieser Tabelle einfach nur mal weiter nach rechts gucken und sagen, wenn wir mal das Geld beiseite lassen, noch weiter nach rechts, Und dann schauen wir mal, wie lange es denn braucht, um solche Sachen wieder zu beschaffen. Dann heißt es, dass im Grunde genommen man je nach Waffensystem zwei bis zehn Jahre benötigt, um das nochmal neu auf den Markt zu bringen. Andersrum gesagt, es ist eine Katastrophe für eine führende Kriegspartei, wenn sie solche Systeme verliert. Weil davon gibt es einfach nicht so viele. Und die müssen schlichtweg eben dann wieder neu gebaut werden. Und die Herstellungskapazitäten sind einfach nicht so groß, dass die einfach dann innerhalb von vier Wochen ersetzt werden können. Das dauert Jahre.

Eli

Ich will das Beispiel geben für die Zuschauer. Wir hatten neulich in Kuwait die Situation, dass aufgrund nicht etwa sogar eines iranischen Abschusses, sondern aufgrund von Friendly Fire, ja, die Kuwaiter Luftabwehr drei amerikanische Jets abgeschossen hat. Das bedeutet, allein dadurch, dass es irrtümlich da eben einen Fehler gegeben hat, sind den Amerikanern bereits Kosten in Höhe von 240 Millionen US-Dollar entstanden, an historischem Wert, wie viel diese Dinger ursprünglich mal gekostet haben. Und inzwischen, dank Inflation, könnten das sogar 300 Millionen US-Dollar gewesen sein. Wenn die jetzt neu bestellen würden, Ja, bei dem Produzenten, der denen das letzte Mal diese Düsenjets zusammengeknallt hat.

Uwe

Ja, und wenn wir dann mal jetzt eine Tabelle tiefer gehen zu dem, was die Iraner haben... So, und die haben natürlich auch, das Teuerste sind bei denen natürlich auch die Marine-Geschichten. Allerdings haben wir da schon ganz andere Größenordnungen.

Eli

Lass uns mal ganz kurz erstmal die Namen durchgehen. Lass uns mal durchgehen, worum es hier geht. Erklär mal bitte diese Spalte.

Uwe

Da haben wir also ein U-Boot, dann haben wir die Bavar Langstreckenbatterie. Das ist, glaube ich, auch eine... Raketenabschlussstationen. Ist eine Raketenbatterie, wo alles mit Batterie ist, ist mit Raketen zu tun. Dann haben sie eben diese Küstenschiffe. Da sehen wir unter Nummer 4 120 bis 250 Millionen. Und das sind natürlich die größeren Geschichten. Oder unter Nummer 6 so eine Fregatte, die jetzt gerade angeblich versenkt worden sei.

Eli

Allein heute hatten wir da ein Beispiel und vor ein paar Tagen war ja auch das U-Boot, das das größte Kriegsschiff dort versenkt hatte, das im Indischen Ozean wieder umgebracht hat.

Uwe

Hier haben wir jetzt ein kleines U-Boot, was auch noch irgendwas kostet, wobei man sagen muss, die Zahlen sind jetzt hier Spannweiten. Also der Iran ist eben, da haben wir nicht so viele militärische Preise verfügbar, das heißt, das sind dann eher Schätzungen, irgendwo in der Spannweite wird das vermutlich liegen, nach Meinung von internationalen Experten, während bei den US-Daten, die sind relativ sicher, weil vieles davon in amerikanischen Medien veröffentlicht wurde oder auf militärischen Seiten eben zu finden ist. Aber beim Iran, da muss man einfach von Schätzung ausgehen. Aber wir sehen insgesamt, dass eben die Ausrüstung selber im Iran grundsätzlich eine ganz andere, viel niedrigere Preiskategorie ist, selbst wenn man die obersten Werte annimmt. um Klassen niedriger als das, was die Amerikaner auflaufen lassen. Und da kann man also schon sehen, dass die Plattformen, also quasi die Großgerätschaften, die die Amerikaner mitbringen, im Grunde genommen eine Dimension höher sind als das, was die Iraner überhaupt je aufbieten könnten. Also rein quantitativ scheinen sie an der Stelle erst mal unterlegen zu sein. Wenn wir dann auf die Lieferzeiten gucken, in der vorletzten Spalte rechts, dann ist es nicht ganz so dramatisch wie bei den USA mit ihren Großgeräten. Aber auch hier sind die Wiederbeschaffungszeiten doch mindestens ein Jahr, wenn nicht gar bis zu acht Jahren. Das heißt, wenn also tatsächlich irgendwelche Schiffe dort versenkt werden oder Frühwarnradare oder sonstige Systeme oder Raketenboote ist das schon auch für den Iran ein ganz klarer schwerer Schlag, der eben Geld und Zeit kostet. Diese Dinge sind nicht so schnell wieder zu beschaffen.

Eli

Das ist alles richtig, lieber Uwe, aber du weißt ja auch selbst, dass dieser Krieg nicht aus der Luft und auch nicht in der See gewonnen wird, sondern wird in Iran kontrolliert. Das wird größtenteils dann eben mit Bodentruppen eventuell wirklich halt zu Ende gebracht oder aber es ist eine Luftschlacht in Form der Raketen. Hast du Zahlen, was diese Patriot-Systeme kosten, was die Shahed-Drohnen kosten?

Uwe

Ja, da haben wir, wenn wir mal auf die Tabelle gucken, teuerste Munition.

Eli

Okay, die habe ich auch da. Gut. Jetzt sind wir bei den USA.

Uwe

Teuerste Munition. Jetzt sind wir bei den USA. Das heißt, dort haben wir also verschiedene Abwehrsysteme. Interessant für uns ist eben die THAAD Interceptor. Das ist eben so eine ballistische Abwehr, wo man eben die anfliegenden Raketen mit kinetischer Gewalt quasi zum Boden zwingt oder eben zerstört und nicht durch Explosionen. Der SM3 Block 2A ist ein ähnliches System, aber eben nur mit Raketen, wie auch immer. Es gibt eine ganze Menge Systeme dort und wir sehen, die kosten alle ordentlich. Ich muss mal schauen, Patriot hatten, die hatten wir ja auf der anderen Seite, was die Patriot kostete. Einen Moment mal, da muss ich selber nochmal gucken. Kannst du gleich machen, das ist diese THA.

Eli

Diese THAAD, diese Thermal High Altitude Air Defense Anlage.

Uwe

Davon sind ja drei von acht zerstört worden angeblich.

Eli

Genau, so sieht so ein Ding aus, wenn es zerstört ist. Und wir hatten uns auch schon mal angeguckt, dass das im Prinzip jetzt schon ein Milliardenschaden ist für die USA. Mal ganz abgesehen davon, dass diese Anlagen ja eben zur Abwehr verwenden wollten und die Iraner weiterhin noch tausende von Drohnen und Raketen haben, die jetzt also nicht mehr abgewehrt werden können, weil diese Anlagen einfach kaputt sind.

Uwe

Ja, gehen wir bitte zurück zu der Tabelle genau und jetzt mal nach rechts, wo die Produktions- und Lieferzeiten sind. Und speziell in der zweiten Zeile, wo wir beim THAAD Interceptor waren, da können nur 400 Stück im Jahr überhaupt gebaut werden. Das heißt, weltweit. Und es ist ja ähnlich auch mit den, wie heißen die jetzt? Jetzt habe ich den Namen vergessen. Patriot? Ne. Ja, mit dem Patriot-Abwehrsystem. Da sind ja die Amerikaner dabei, weil es so wenig davon gibt, dass sie jetzt schon aus Südkorea offensichtlich da was abholen wollen. Was wiederum ja die geostrategische Situation für Südkorea gegenüber Nordkorea und China natürlich schwächt.

Eli

Ich sehe hier nur die Tomahawks, ich sehe gar keine Patriots. Du hast den Namen Patriot hier nirgendwo erwähnt.

Uwe

Ja, die sind hier irgendwie in der Tabelle nicht drin. Also ich glaube, das liegt daran, weil sie eben nicht die teuersten sind oder weil ich sie an anderer Stelle habe. Okay, alles klar. Gut.

Eli

Aber das günstigste, was du hier drin hast, ist ja dann also dieser Coyote und von dem gibt es gar keinen sauberen Primärpreis. Es bleibt also übrig 0,1 Millionen, also 160.000 für eine Rakete des Typs SDB2-GBU53B. Ja, das kriegt man eben, wenn man einem Analysten überlässt, eine Tabelle zu machen.

Uwe

Genau. Naja, gut, man muss natürlich sagen, das sind jetzt hier rein, wir wollen ja nicht so stark in die einzelnen Waffensysteme einsteigen, wir sind ja jetzt keine Militärexperten. Ich wollte nur mal damit kundtun, dass wir hier eben von immensen Größenordnungen reden. Also guck mal in Zeile 5 zum Beispiel Tomahawk. 1,3 Millionen Dollar kostet ein Teil. So maximal 1000 Stück kann man davon vielleicht im Jahr bauen. Und das ist natürlich... zeigt schon, dass diese enorme Plattform-Systematik, die die USA mitbringt, die setzt aber auch voraus, dass genügend Nachschub da ist. Und dieser Nachschub ist schweineteuer. Das heißt, wenn die so, wie sie es ja behaupten, in ihrer Propaganda, aus allen Rohren feuern nach dem Motto, wir haben 5000 Ziele bombardiert und und und, dann ist eins klar, die haben bald nichts mehr. Die müssen ja dann aus dem Heimatland oder woanders her eben neue Munition sich beschaffen. Selbst wenn Trump sagt, wir müssen die Rüstungsfirmen sollen doch bitte mal gefälligst Schneller produzieren, ja, das kann ja den sagen. Nur die amerikanische Industrie ist seit Ende der 80er Jahre, ist die Rüstungsindustrie im Grunde genommen rückläufig. Das heißt, es wird nicht mehr so viel produziert, wie man eigentlich bräuchte, um im weitesten Sinne die Welt zu beherrschen als Weltpolizist. Es ist einfach zu wenig. Und hat sich auf diese Netzwerke eingelassen mit Verbündeten. Aber die Verbündeten, speziell in Europa, die haben ja nun auch nichts mehr. Die haben ja alles zur Ukraine gegeben.

Eli

Richtig. Im Übrigen, das ist auch sehr spannend, dass du Südkorea erwähnst, bevor du auf die Mathematik weiter eingehst. Allein wenn zum Beispiel Nordkorea, ein strategischer Verbündeter von Russland, Nordkoreaner haben ja im Ukraine-Krieg mitgekämpft, wenn die zum Beispiel einfach nur aufmarschieren würden an dieser Demarkationslinie da, eben Nordkorea zu Südkorea und die Südkoreaner nervös machen würden. Und man muss dazu wissen, es gibt ja Militärbasen in Südkorea. Allein wenn also nun eine zweite Front entstünde, neben der dritten Front, die ja ohnehin schon da ist, der Ukraine-Krieg, um den der Zelensky ja immer wieder fürchtet und bettelt, der ja ebenfalls Patriot-Raketen braucht und zusätzlich jetzt also auch noch China daherkommen würde, um einfach nur so zu tun, auch ein strategischer Verbündeter von Russland, dass sie Taiwan auch nur überlegen anzugreifen, wo die ganzen Mikrochips herkommen, die übrigens nicht nur die Amerikaner, sondern die ganze Welt braucht, öffnet sich eine vierte Front für die Amerikaner und die müssten ihr Interesse teilen, verlagern und hätten, wie der Uwe jetzt schon sagt, nicht mal genügend Material, um einen einzigen Krieg zu beenden, den im Iran, geschweige denn vier auf einmal.

Uwe

Ja, und das ist eben der Clou, dass zwar vor ein paar Jahren der Herr Biden mal auf die Frage geantwortet hat, ob man nicht an mehreren Fronten gleichzeitig Krieg führen könnte, so nach dem Motto, an drei verschiedenen Fronten. Da sagt er, logisch, wir sind ja die Amerikaner. Aber gut, Herr Biden war jetzt auch nicht mehr so ganz Herr seiner Sinne. Aber schon in den 80er, 90er Jahren haben Thinktanks in den USA klipp und klar zum Ausdruck gebracht, dass die USA nicht mehr dazu in der Lage ist, an zwei Fronten gleichzeitig einen größeren Krieg zu führen. Und insofern sind jetzt diese Techtelmechtel, die der Trump hier macht, nach dem Motto, überall will er daran mitmischen, das kann auf Dauer so nicht gut gehen, weil die Rüstungsindustrie in den USA das gar nicht befüllen kann. So, und wenn er eben nicht schnelle Erfolge erzielt, also mit einem Bombardement und der Feind soll sich sofort ergeben, dann kommt er in eine logistische Schiene rein. Und wenn wir mal nochmal in die Tabelle zurückgehen, dann möchte ich mal auf etwas ganz Interessantes hinweisen, nämlich auf der Seite 2, wo es um den Iran wiederum geht. Das brauchen wir jetzt gar nicht so ins Detail uns anzugucken, Eli.

Eli

Doch, das fände ich eigentlich ganz spannend, weil wir wollten ja einen Vergleich machen.

Uwe

Ja, also teuerste Munition, also ich spiele jetzt zum Beispiel MRPM, das heißt also Middle Range Ballistic Missile. Also das sind die Mittelstreckenraketen, da wissen wir nicht genau, was die mal gekostet haben, aber man würde heute eben 2 bis 4,5 Millionen für eine vermutlich zahlen. Und das dauert auch Monate bis Jahre. Dann haben sie Antischiffsraketen, dann haben sie Lank... Reckenraketen, dann haben sie noch spezielle Munitionsarten und und und. Aber das Interessante...

Eli

Wichtig ist hier das, Uwe, das ist das Wichtigste.

Uwe

Nummer 10, genau, Nummer 10, das ist die interessanteste Information überhaupt. Warum? Weil die Wiederbeschaffungswert, sehen wir in Spalte 3, 20.000 bis 50.000 US-Dollar ist und

Eli

Also Moment, warte mal, Uwe, bevor du weitergehst. Man weiß nicht genau, für wie viel Geld die das produzieren. Weil es ist immerhin Kriegsgerät, in der Regel ist das sowieso Verschluss und Geheimsache. Insbesondere im Iran, der ja ein fundamentalistischer muslimischer Staat ist, der sich seit 40 Jahren mehr oder minder im Krieg wehnt, entweder mit Israel oder mit den USA. Von daher gibt es da noch Schätzungen. Die niedrigsten gehen davon aus, eine Billigdrohne, wie sie genannt wird, kostet vielleicht sogar nur 15.000 Euro. Und die höchsten Schätzungen, die ich gesehen habe, sind 100.000. Aber nichtsdestotrotz, im Vergleich zu, Achtung, nicht nur einer Patriot, Uwe wird gleich dazu kommen, sondern sechs Patriots, die es braucht, um eine einzige Shahed abzuschießen. Wenn man sich vor Augen hält, dass jeder einzelne Patriot bis zu 1,5 Millionen US-Dollar kostet, ist das ein Verhältnis, das allein kommerziell, wirtschaftlich gesprochen, die Amerikaner, ganz abgesehen von militärisch, nicht lange werden durchhalten können.

Uwe

Ja, und wenn du dann eben in Spalte 4 guckst, bei den Produktions- und Lieferzeiten, also es ist quasi auch aus westlicher Sicht, geht man davon aus, dass sie 10.000 von diesen Drohnen pro Monat erzeugen können. Das heißt also 300 am Tag. Oder mal andersrum gesagt, 10.000 pro Monat heißt 120.000 im Jahr. Wenn wir jetzt mal annehmen, dass die Iraner einen Plan hatten, dass sie befürchtet haben, dass sie irgendwann mal von den USA angegriffen werden. Dann werden die womöglich mehrere Jahresproduktionen an Drohnen fertig haben. Das heißt, es kann sein, dass die Hunderttausende, wenn nicht sogar über eine Million Drohnen haben.

Eli

Man weiß es nicht, Uwe. Sogar der Mossad, der ansonsten wirklich alles weiß, hat keine Ahnung, wo und wie viele Drohnen der Iran noch hat.

Uwe

Genau, also wir wissen das nicht. Aber weil die so billig sind und so ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis haben, denn um einen so eine Drohne abzuschießen, du hast ja vorhin gezeigt, dass ein Düsenjäger eine Rakete, eine Luft-Luft-Rakete abschießen muss, um eine Drohne loszuwerden. Das heißt, diese Luft-Luft-Rakete kostet wahrscheinlich mehrere tausend bis zehntausend Euro, vielleicht sogar noch mehr.

Eli

Das war dieser Düsenjet, der über Dubai eine Drohne abschießen musste.

Uwe

Genau. Und das nur für eine simple, einfache Drohne. Und in dem Moment, wo so eine Drohne zum Beispiel, das wurde ja bei uns in der Presse gar nicht so kundgetan, es gibt ja da in den Vereinigten Arabischen Emiraten, da liegt ja glaube ich der Stützpunkt der fünften US-Flotte. Diese US-Flotte, die hat dort Und in Dubai haben die da ihre Station. Und das bedeutet, dass die von dort aus eigentlich den gesamten Golfraum radarmäßig aufklären und quasi kontrollieren. Und in dem Moment, wo da so ein Radargerät zerstört wird, was dann eine Milliarde Dollar kostet. Das ist das, was wir hier sehen, liebe Zuschauer. Dann bedeutet das, dass die USA auf einmal auf einem Auge blind werden. Und je nachdem, wie viele Augen sie dort haben, das wissen wir ja nicht so genau. Das sind ja teilweise eben militärische Geheimnisse. Und womit wird das da gemacht? Mit billigen Raketen. Selbst wenn die dann mal eine größere Rakete schicken, die vielleicht zwei Millionen kostet, vielleicht sogar zehn Stück davon. Und die Iraner... Investieren quasi 20 Millionen, wenn sie dafür einen Schaden von einer Milliarde anrichten, ja, dann war das aber ein super Geschäft für die.

Eli

Achtung, Achtung, Achtung, das war das hier. Amerikanische Militärbasis in Saudi-Arabien. Um das für euch mal zu illustrieren. Diese Rakete war eine einzige Rakete. Sie ist natürlich geschickt worden in einem Volley von mehreren Raketen und Uwe sagt, selbst wenn das 20 Millionen gekostet hat, für diese eine, die durchkommt, haben die jetzt eventuell gerade mit dieser einen Rakete einen Schaden von mehreren hundert Millionen individuell für die eine Anlage und wenn sie drei Anlagen treffen, von vielleicht mehreren Milliarden verursacht.

Uwe

Ja, und was ich jetzt hier zum Beispiel in diesen Tabellen gar nicht drin habe, weil ich mich nur auf Iran und USA konzentriert habe, ich habe mich ja nicht konzentriert auf die Kosten, die Israel mit seiner Fliegertruppe hat, das ist ja noch ein spezielles Thema, können wir gleich nochmal drauf eingehen, aber ich möchte noch auf die Hisbollah eingehen. Also die internationalen Autoren sind sich relativ einig darüber, dass die Hisbollah etwa 100.000 mindestens Kurz- und Mittelstreckenraketen hat. Wobei unter Kurz- und Mittelstreckenraketen bestehen die relativ preiswerte Raketen mit einer Reichweite von 20 bis 50 Kilometern.

Eli

Die müssen ja auch nur aus dem Lebanon nach Israel fliegen. Deshalb haben die so eine kurze Reichweite.

Uwe

Genau. Aber jetzt muss man sich doch mal die Frage stellen. 100.000 Raketen Das heißt, wenn die jeden Tag zehn Stück abschießen, dann können die wie viele Tage Raketen abschießen. Und in der Zwischenzeit wird immer noch wieder was neu produziert. Also das ist schon ganz erstaunlich.

Eli

Du hast recht. Also Israel hast du gar nicht drin in deiner Kalkulation, wobei man bei Israel sagen muss, das ist ja größtenteils in Anführungszeichen synonym mit den USA. Zwar haben die, sag ich mal, ihr eigenes Waffenbudget, benutzen ähnliche Systeme. Also da gibt es ja eine sehr enge Allianz zwischen den Amerikanern und Israel. Aber dasselbe muss man sagen über Teheran und die Hisbollah und auch die Houthis im Jemen. Weil der Iran, der nutzt ja seine Proxys, um unter anderem eben die Palästinenser, die Hamas, ja, im Süden die Houthis und im Norden die Hezbollah aufzumunitionieren. Und ja, also wenn man sagt, der Iran hat, Uwe, die Schätzungen gehen da ja auseinander, 80.000, manch einer sagt 150.000 Shahed-Drohnen. Keiner weiß, wie viele Zehntausende an Raketen. Und dazu kommen noch die Hunderttausenden Kurzstreckenraketen der Hezbollah. Und wer weiß, wie viel Munition und AK-47... Also in den Händen der Houthis, die ja übrigens auch diese Straße weiterhin kontrollieren, dieser Zufunk, da gibt es ja noch so eine Meerengel, wo die Houthis das Sagen haben, dann merkt man, die iranische Seite, nenne ich es einfach mal, hat einiges entgegenzusetzen, dieser ganzen auch US- und israelischen Militärmacht.

Uwe

Ja, und ich denke, mit den Tabellen sind wir im Prinzip soweit durch, Eli. Das brauchen wir nicht noch weiter vertiefen, sondern dass wir jetzt einfach mal auf dieses Kostenmodell weiterdenken. Also wenn wir zum Beispiel sehen, dass der Iran quasi keine Bodenstreitkräfte hat und keine Luftwaffe, die er den Amerikanern oder Israelis entgegensetzen kann. Das kann er nicht. Andererseits können beide Länder aus der Luft den Iran nicht erobern, weil das ein Gebirgs- und Wüstenland ist. Das heißt, da ist alles sehr viel verbunkert. Andererseits muss man sagen, die unterirdischen Raketenstädte, in dem Moment, wo eine Rakete da losgeht, wird das von der amerikanischen Aufklärung natürlich erfasst, weil das ja eine sehr starke Hitzeeinwirkung ist. Und dann können sie dort gezielt... Auf ein paar Meter genau entsprechend eine Rakete hinschießen, dann ist der Silo erstmal hinüber. Wo ein Silo ist, mögen vielleicht noch andere sein. Also sprich, das sind natürlich Dinge, die auch nur einmal funktionieren. Andererseits ist der Iran fast fünfmal so groß wie Deutschland. Also da kann es wirklich sehr viele von diesen Gebieten geben. Worauf ich hinaus will, ist... dass die Israelis auch ein Logistikproblem haben, weil die müssen mindestens 1000 Kilometer bis zur iranischen Grenze fliegen und bis Teheran sogar 1600 Kilometer. Das heißt, die brauchen eben Luftbetankung. So diese Luftbetankungsfahrzeuge, die sie haben, sind sieben oder acht nach meiner Kenntnis. Die sind aber auch schon älter. Und das bedeutet, wenn sie eines von denen verlieren, dann wirkt sich das natürlich insgesamt auch für die Luftangriffsmöglichkeit auch negativ aus. Dann sind diese Flugzeuge, wenn sie so lang fliegen, hin und zurück, auch extrem wartungsintensiv. Am Anfang hatten sie Luftattacken mit 200 Flugzeugen geflogen, jetzt fliegen sie nur noch mit 80, wie ich gelesen habe. Also sprich, da gibt es wahrscheinlich auch schon technische Ausfälle, dass die Geräte nicht so schnell repariert werden können, wie man sie eigentlich jetzt aus israelischer Sicht benötigen würde. Nichtsdestotrotz können eben Israel und die USA quasi die Iraner zwingen, sich im Boden zu verschanzen sozusagen. Und damit, weil sie aber keine Bodentruppen dorthin setzen können, die Teheran oder Isfahan oder sonst was erobern könnten, macht das keinen Sinn. Selbst auf der Ölproduktionsinsel Shark oder Karak, wo 90 Prozent der iranischen Ölproduktion quasi durchgehen muss. Selbst wenn man die versuchen wollte zu erobern, man muss sie ja auch halten. Das heißt, er könnte zwar die 82. Luftlandedivision landen, aber die Frage ist, weil die ja nur leicht bewaffnet sind, was sollen die denn dort machen? Wie sollen die sich denn schützen gegen Raketenbeschuss? Also das wird alles nicht ganz so einfach werden. Mit anderen Worten, es wird teuer für beide Angreiferparteien und zwar viel teurer im Verhältnis als für die Iraner.

Eli

Und Uwe, Uwe, Uwe, Uwe, du hast immer so einen Redefluss, deshalb muss ich oft Uwe rufen, um dich zu unterbrechen. Und man darf nie vergessen, was wir auch im Ukraine-Krieg die ganze Zeit hören, wenn wir die Verlustzahlen der Russen hören. Der Angreifer, und das gilt in jedem Krieg, verliert mindestens viermal so viel in einer Bodenoffensive, an eben Mannstärke, Truppenstärke als der Verteidiger. Wenn das gilt für Truppenstärke am Boden, dann gilt das vermutlich eben auch für alle anderen Waffenarten. Vielleicht nicht in dem Verhältnis, vielleicht nicht 4 zu 1, vielleicht nur 3 zu 1 oder auch nur 2 zu 1, aber auf jeden Fall hat der Verteidiger, ich glaube, daran ist sich sogar Clausewitz einig, hat der Verteidiger immer die besseren Karten. Das bedeutet, egal ob Israel jetzt eben angeflogen kommt oder die Amerikaner, Israel hat ja in Anführungszeichen nur einen Anflug, von dem du sprichst, von 1000 Kilometern. Aber stell dir mal vor, zum Beispiel die Amerikaner, die kommen vom anderen Ende des Erdballs, die mussten ihre Carrier Group da hinschicken. Diesen Flugzeugträger, der nicht alleine kommt, sondern mit anderen Zerstörern, der, wenn er seine Raketen verschossen hat und jetzt sind in Bahrain die Nachladezentren und Militärbasen von den Iranern kaputtgeballert worden, jetzt also nach Indien ausweichen muss. Wo er drei Tage hinschippern muss und drei Tage wieder zurück, um überhaupt erstmal nachladen zu können. Also lange Rede, kurzer Sinn, die sind eben die Angreifer, die sind auf feindlichem Gebiet, die haben zwar Allianz-Partner in der Region, aber die sind auch alle mehr oder minder jetzt bedroht oder kaputt geballert. Sie müssen sich also vermutlich nächste Woche zum Nachladen einfach nur zurückziehen, was sowieso schon einen strategischen Gesichtsverlust und eine Atempause für den Iran bedeutet. Im Übrigen, ich würde argumentieren, da sind wir jetzt, weil heute haben wir nichts gehört über irgendein Flächenbombardement in Teheran. Wir sehen diese Muskelspiele von dem Muskelbärt Pete Hexes, der so tut, als wenn jetzt die größten Angriffe kommen und die Iraner sind in den Straßen und sagen, mach mal. Das ist eben, weil sie wissen, dass der Verteidiger immer bessere Situationen hat.

Uwe

Genau. Und wir haben hier die Besonderheit, dass der Iran mit seiner Drohnen- und Raketentechnologie, obwohl er sich quasi in Erdlöchern verkriecht, dennoch eine Reichweite von bis zu 2000 Kilometern hat. Und das Interessante ist eben, wenn wir jetzt mal von diesen reinen Materialkosten der US-Armee absehen, die sie für den Angriff benötigen und auch für die Logistik und die Wartung und was da so alles ist, es entstehen ja auch Kosten auf ganz anderer Ebene. Nämlich dadurch, dass die Golfstaaten angegriffen wurden, zumindest die Militärbasen dort und teilweise vielleicht absichtlich oder unabsichtlich auch zivile Ziele, entstehen ein Druck. Das heißt, die Golfstaaten haben ja einen Deal gemacht. Die haben einen Deal gemacht mit den USA nach dem Motto, wir wollen eigentlich Öl fördern, aber wir sind friedlich, wir wollen eigentlich keinen Krieg führen, nur das Minimalste. Also soll die USA uns beschützen. Und die USA sagt, ja, wir beschützen neu, wir bauen überall einen Stützpunkt auf und dafür müsst ihr aber euer Öl in US-Dollar abwickeln, eure Ölgeschäfte. Das ist der Win-Win-Deal. Und jetzt hat man jahrzehntelang diesem Deal vertraut und hat gesagt, Wir sind sicher, wir können ein Luxusleben führen, wir sind ja alles so, ich sag mal, diktatorische Staaten, aber wir können den Widerstand unserer eigenen Bevölkerung mit Luxus und Vorteilen quasi aufkaufen. Das Prinzip kennen wir, Widerstand kaufen. Und in dem Moment, wo jetzt die Iraner eben die Golfstaaten angreifen, fällt jetzt diese Illusion in sich zusammen, an die man jahrzehntelang geglaubt hat, dass die USA dazu in der Lage wären, eben die Golfstaaten zu beschützen. Und die Golfstaaten beschweren sich ja schon bei den Amerikanern und sagen, wieso zieht ihr uns da in den Krieg mit rein? Das heißt, es gibt an der Stelle bis jetzt zwei Möglichkeiten, was passieren kann, mittel- und langfristig. Variante 1 ist, die Golfstaaten sagen, ah, weil die Iraner ja so böse sind, müssen wir uns noch mehr auf die Amerikaner stützen und bitten die Amerikaner bitte noch mehr Material und Krieg in unsere Länder zu bringen. Oder aber sie sagen, wir vertrauen den Amerikanern nicht mehr, wir rüsten selber auf. Das würde aber dann bedeuten, dass sie womöglich ihre Verträge mit den Amerikanern kündigen, dass sie die Basen rausschmeißen, sodass sie sagen, ihr habt ja bewiesen, dass ihr uns nicht beschützen könnt, dann beschützen wir uns lieber selber. Denn der Iran sagt ja klipp und klar, solange ihr mit den Amerikanern zusammenarbeitet, werdet ihr von uns bombardiert mit Raketen. Solange wird euer Geschäftsmodell vom Luxusleben in der Wüste, wird das nicht mehr richtig funktionieren. Und dann könnten ja die Golfstaaten, die alle sehr geldorientiert sind, sagen, der billigere Weg für uns, die Verträge mit den Amerikanern zu kündigen, dann haben wir auch kein Problem mehr mit dem Iran. Punkt. So, dann würden quasi, das wäre der Weg zwei, dann würden die Golfstaaten quasi die Amerikaner aus dem Golf rausschmeißen.

Eli

Richtig, weil es einfach nur für die günstiger ist, als die Folgekosten eines eskalierenden Konflikts in Kauf zu nehmen für deren wichtigstes Exportgut, das da eben ist, das Öl.

Uwe

Genau. Das heißt also, wir sehen, dass alleine diese Strategie, da sehen wir eben dieses Asymmetrische, das Asymmetrische nicht nur über die Proxys mit der Hisbollah und mit den Houthis und wie sie alle heißen, sondern eben auch quasi die Unterstützer und Verbündeten der USA anzugreifen und die so lange zu pieken, bis die sagen, wir haben da keinen Bock mehr drauf. Das heißt, dass die Druck auf die USA ausüben.

Eli

Genau, also ihr kennt ja die anderen Grafiken, die wir regelmäßig auch ins Feld führen, wo die ganzen unterschiedlichen bis zu 15 Länder auch eingeblendet sind, wo die amerikanischen Konsulate angegriffen werden, aber auch die amerikanischen Militärbasen. Das ist ja das, was Uwe beschreibt, dass die jetzt auch mit in diesen Krieg reingezogen werden. Und darüber hinaus gibt es also auch noch natürlich die größten Verluste auf den Militärbasen, bezahlt von den Amerikanern, aufgebaut von den Amerikanern in allen diesen Anrainerstaaten. Und da gibt es Summen, die im Raum stehen. Von eben Damage, das war schon von vor einigen Tagen, von 2,5 Milliarden. Und Stichwort Milliarden, bis zu 1,5 Milliarden kostete allein einfach nur, in Anführungszeichen, die friedliche Kriegsführung. Im Sinne von der Fakt, dass die überhaupt Angriffe fliegen können, die Amerikaner. Die israelischen Kosten sind dann auch nicht mal mit drin. Jetzt haben die also 1,5 Milliarden Kosten pro Tag, um überhaupt fliegen zu können. Die haben Schäden, Flugzeuge, die abgeschossen werden, bis zu 300 Millionen. Also personelle Kosten, wir haben es gerade gesehen, 140 verletzte Soldaten, sieben mindestens, wer weiß, wie viele tatsächlich. Dann haben wir die ganzen Schäden an den Basen, die hier noch nicht mal reingezählt worden sind, im Sinne von der Infrastrukturwiederaufbau. Und dann sind diese ganzen Waffensysteme, die ebenfalls alle kaputt gehen, die auch in die Hunderten von Millionen gehen. Und wenn sie jetzt noch diesen zusätzlichen Druck ausgesetzt sind, nicht einfach noch von Europa, wir flennen alle, unser Sprit ist so teuer, wir haben nichts und wir wollen nicht bei den Russen kaufen, sondern auch noch vor allen Dingen jetzt den Druck bekommen von den Leuten, die Druck nicht wirklich mögen, weil sie ansonsten Leute zerstückeln und den türkischen Botschaften aus dem Koffer tragen lassen, Mr. Khashoggi hier drüben, dann könnte der Amerikaner, könnte der Trump ganz schön ins Schwitzen kommen.

Uwe

Ja, also das heißt, wir haben quasi einmal die iranischen Direktangriffe auf die unmittelbaren Breitkräfte der USA, das heißt die Abwehrmaßnahmen. Dann haben wir eben die... Die PIXA-Angriffe gegen Israel direkt von Iran aus und natürlich über die Proxy-Staaten des Irans. Dann haben wir den Druck, der auf die Golfstaaten ausgeübt wird. Und dann kommt der nächste Punkt, eben diese zentrale Nadelstelle, dieses Nadelöhr, die Straße von Hormuz. Und das geht ja nun seit Tagen durch die Weltpresse. Wir haben es ja gesehen, der Ölpreis war vor ein paar Tagen mal ruckartig von 70 Dollar innerhalb von zwei Tagen auf kurz auf 120 hochgestiegen. Jetzt ist er wieder bei 90 oder so, knapp über 80. Aber da ja dort eben ein Fünftel des Weltöls. und Weltgases geliefert wird, ist eines klar, das ist ein Wirtschaftsfaktor, der weit über die Region hinausgeht. Das heißt, alle Redereien, die damit zu tun haben, auch zum Beispiel China, die als Großabnehmer dort sind, aber auch Europa und selbst sogar US-Amerika, können es sich auf Dauer nicht leisten, dass die Straße dort dauerhaft gesperrt ist. Das heißt, das würde, wenn diese Straße gesperrt ist, würde es ja dazu führen, dass sich die Reedereien und auch die Ölkonzerne in den Golf-Ländern ganz andere Transportwege überlegen müssten. Zum Beispiel, dass sie die West-Pipeline, die es in Saudi-Arabien gibt, ausbauen und nicht über den Golf von Persien ausliefern, sondern über den anderen Wasserweg. Die Möglichkeit wäre da. Aber das dauert ja alles, das kostet Zeit. Das heißt, die Weltwirtschaft würde sich ja bei Zeiten darauf einstellen. Und bis dahin würden eben die Frachtraten und die Versicherungspreise, die würden alle höher sein, was für uns alle weltweit höhere Energiepreise bedeuten würde. Und irgendwann mal würde sich das einpendeln.

Eli

Und du, wir sehen schon die Tendenz, dass es da hingeht, weil dann hätte ich zurück vor ein paar Tagen, haben wir schon darüber gesprochen, dass Putin ja bereit ist, hat er ja gesagt, eben denjenigen, die jetzt ebenfalls betroffen sind, die aber mehr seine strategischen Partner sind, Stichwort BRICS, also Indien und China, sein Erdöl zuerst zukommen zu lassen. Also es gibt jetzt eine Knappheit am Markt, der Preis geht in die Höhe und er hat gesagt, okay, wenn die Europäer ohnehin 2027 sich komplett von allen russischen Ressourcen lössagen wollen, dann helfen wir denen, indem wir jetzt schon sagen, ihr kriegt unser russisches Öl. nicht mehr. Das freut die 38% Chinesen und 15% Indien, die halt eben ansonsten über diese Straße von Hormuz die Hauptabnehmer sind von dem Öl, das ansonsten aber die komplette Golfregion dort gerne eben durchschicken würde. Also am längeren Hebel, auch hier sieht man die Wirtschaftlichkeit, sitzt jetzt also schon nicht einfach nur Putin, sondern auch seine strategischen Partner, die die Alternativen haben, wenn wir in Europa keine Alternativen haben, weil wir hoffen, dass der Amerikaner irgendwas richtig macht.

Uwe

Ja, und das sind im Grunde genommen die wichtigsten Hebel, muss man sagen, die der Iran quasi ausübt, die 3, 4, 5. Wir können ja mal auf die Grafik gucken, die da heißt Iran-US-Krieg Kostenmatrix. Kostenmatrix, okay. Da steht oben drauf Endmatrix. Genau. So und was wir hier sehen ist jetzt im Grunde genommen, wenn wir in die linke Spalte mal gucken, ist die Frage, wie sind die Zeithorizonte? Mit der Zielsetzung zu schätzen, was kostet der Krieg die USA? Und was kostet es die Iran?

Eli

Genau, einmal für sieben Tage, einmal für 30 Tage und einmal eine längere Kampagne von 90 Tagen.

Uwe

Genau, und dann ist in Spalte zwei, ist quasi abgeschätzt, was ist, wenn quasi nur schwach gekämpft wird, wenn intensiv gekämpft wird oder wenn maximal gekämpft wird. Wir können, glaube ich, wenn wir die Kampf- und Kriegsrhetorik der USA und Israel uns anhören, dürfen wir wohl von der maximalen Eskalation ausgehen. Und wenn wir dann jetzt mal in dieser Spalte weitergucken, heißt es einmal USA direkt militärisch, also die reinen Militärkosten. Und dann gibt es die zweite Spalte inklusive Sustainment. Was ist denn Sustainment? Das System ist im Grunde genommen alles mit Support, Logistik, Unterstützung und so weiter.

Eli

Ja gut, aber Uwe, dann ist das ja die realistische Zahl, weil du darfst ja Support, Logistik, Unterstützung nicht rausrechnen.

Uwe

Du musst beides zusammennehmen. Nur es sind zwei verschiedene Positionen. Das heißt, wir haben alleine in den ersten sieben Tagen nach diesem Schätzmodell 5,8 Milliarden plus 7,8 Milliarden, also round about 13,5 Milliarden, die das die USA kostet.

Eli

wäre hilfreich, wenn du das zusammen addiert hättest, weil für mich klingt USA direkt militärisch und inklusive Systemen, dass man das nicht miteinander addieren muss.

Uwe

Achso, Entschuldigung. Ja, das ist richtig. Du musst irgendwie inklusive Systemen, also nicht addieren. Entschuldigung, da habe ich jetzt selber meine eigene Tabelle falsch gelesen. Denkfehler.

Eli

Richtig, aber Uwe, das deckt sich mit den Zahlen, die wir ja auch gehört haben, wo gesagt worden ist, eine Milliarde bis anderthalb Milliarden kostet die Amerikaner halt eben diese Kriegsführung pro Tag. Und wir sind also jetzt nun in Tag 11, nach sieben Tagen, was wir uns angucken, ist ja die Schätzung für sieben Tage. Eine kurzzeitige Kampagne mit maximaler Kriegsführung würde das hier also laut deiner Schätzung auch bis zu achteinhalb Milliarden kosten. Also insofern deckt sich das ja mit den Zahlen, die wir bekommen.

Uwe

Genau. Und bei den Iranern ist es dann natürlich entsprechend um einen deutlichen Faktor niedriger. Ja, das ist klar. Hatten wir schon bei den Waffen und Munition. Und dann habe ich noch eine Spannweite für Schätzungen für die Ölkosten, wie hoch die wohl gehen könnten. Weil das eben im Grunde genommen in diese Kostenrechnung letztendlich mit reinspielen muss.

Eli

Ist es das hier, dieses Brandband? Genau.

Uwe

Brand ist eben das Brand Oil. Das ist quasi das Rohöl dort. Und das sind jetzt Schätzungen, wobei man sagen muss, niemand kann die Preise wirklich vorher schätzen, weil das sind ja dann quasi Börsenpreise. Also das muss man hier, ich sag mal, als Orientierungshilfe nur verstehen. Ja, Orientierungshilfe. Mehr kann man dazu nicht sagen.

Eli

Das bedeutet also, dass wenn dieser Krieg sieben Tage nur gedauert hätte, mit maximaler Intensität geführt würde, dann geht also nun die Schätzung davon aus, dass der Preis von diesem einem Barrel von Brennöl, das da auf dem Weltmarkt gehandelt wird, auf 110 bis 140 steigen würde. Der Normalpreis in Anführungszeichen ist glaube ich so um die 60, oder? Manchmal sogar 50 oder 40.

Uwe

Ja, das ist... Teilweise auch niedriger. Wir haben aber auch schon vor ein paar Jahren, in 22 war der auch schon mal bei 120 oder so. Also insofern, 120 ist also quasi das historische Maximum in den letzten Jahren gewesen und das würde hier dann nach dieser Theorie erreicht werden.

Eli

Und wenn das auf 30, nur um mal ganz kurz dabei zu bleiben, Uwe, entschuldige ich, ich unterbreche. Wenn man jetzt der Schätzung traut und sich vorstellt, dass das 30 Tage mit maximaler Intensität geführt wird, dann ist die aktuelle konservative Schätzung, dass das ähnlich hoch bleibt. Wir bleiben also bei 115 bis 145. Aber dauerhaft, was das wiederum bedeutet, dauerhaft so viel zu bezahlen, das will die deutsche Wirtschaft gar nicht wissen. Und wenn das drei Monate gehen würde, dann würde der Ölpreis sogar wirklich halt alle Rekorde brechen und ein teilweise Vierfaches von dem erreichen, was es normal kostet. Und wie gesagt, also Zahlen, die wir bis jetzt noch nicht gesehen haben auf dem Weltmarkt.

Uwe

Ja, und wenn du dann eben bei USA inklusive Systemen oder Iran inklusive Systemen dann mal guckst in den Zeilen 30 Tage maximale Eskalation oder 90 Tage, dann sehen wir bei den USA, dass der Krieg dann also locker... 58 bis 76 Milliarden US-Dollar Kosten.

Eli

Warte mal, für 30 Tage? Ne, für 90 Tage.

Uwe

Nein, für 90 Tage. Und für 30 Tage 28 Milliarden. Man muss sich das eben so vorstellen, dass je länger der Krieg dauert, umso mehr kommt eben bei einem asymmetrischen Krieg, kommt der Schwächere in Vorteil.

Eli

Uwe, aber das musst du ja mal in den Vergleich setzen. Also wenn 90 Tage Krieg mit maximaler Härte geführt wird, ist die konservative Schätzung, wenn alles in Anführungszeichen gut läuft und die Schäden sind da ja noch gar nicht einkalkuliert, das ist ja nur das System. Da sind ja die Verluste noch gar nicht drin. Sondern einfach nur die bloße Kriegsführung. Wenn das 90 Tage aufrechterhalten wird, kostet das die Amerikaner bis zu 76 Milliarden, drei Monate lang diesen Krieg zu führen. Während das, und das ist auf der rechten Seite, die Iraner nur bis zu 22 Milliarden kostet. Das bedeutet ... Die Iraner zahlen weniger, haben den Verteidigerbonus, haben auch die Wagenburg-Mentalität-Bonus, dass die sich jetzt alle vereinen gegen den äußeren Feind und so weiter und so fort. Und dann kommen zusätzlich on top die Verluste mit drauf, die die Amerikaner noch sehr viel teurer zu stehen kommen. Wenn sie dann jetzt also inzwischen schon rufen, 56 Prozent, wir wollen diesen Krieg gar nicht, schickt doch lieber Barron Trump, anstatt dass wir unsere Söhne geben. Ja.

Uwe

Ja, und da sehen wir also, das wird schon eine teure Angelegenheit. Das heißt, hier sehen wir die nächste Problematik, was anders als beim Iran, wo das Volk ja anscheinend voll hinter seiner Regierung steht, wo insbesondere auch die Tötung des obersten Volksführers und Religionsanführers ja quasi... interpretiert wird, er hat sich quasi geopfert. Also das ist ja das Narrativ, was dort erzählt wird, dass er extra nicht in den Bunker gegangen ist, weil er ein alter Mann ist, seine Nachfolge geregelt hat und deswegen jetzt quasi als Märtyrer sterben will. Dieses Märtyrertum, ist ja im Islamischen etwas ganz Hochheiliges. Das heißt, damit hat er seinem Volk jetzt ein Beispiel gegeben, dass man nicht Angst haben soll vor dem Tod, dass man nicht Angst haben soll vor den Amerikanern, sondern dass man aufrecht geht und dass man nicht sich versteckt und nicht, dass man flieht, sondern dass man lieber stirbt, als dass man eben sich versteckt. Und das ist natürlich ein ganz enormer psychologischer Impuls, der in das Volk reingeht. Das sind dann wir natürlich im Westen, die wir so schon mehr atheistisch sind, für uns kommt das nicht so rüber. Aber die sind ja noch ganz fromm dort. Richtig.

Eli

Wobei natürlich auch die Propagandaschlacht eröffnet ist und auch die Amerikaner ihrerseits ihre eigene Propaganda eben versuchen loszuschicken, wo sie Computerspiele und anderes auf den Weg bringen. So frei nach dem Motto, wir sind die Allercoolsten, für uns ist Krieg wie eine Simulation. Aber wie gesagt, 56% der Amerikaner sind gegen diesen Krieg, während vermutlich, ich würde mal schätzen, so 80% der Iraner ihn befürworten auf heimischem Boden.

Uwe

Ja, und genau da ist der Punkt, Eli. In dem Moment, das ist ja schon, ich sag mal, alte Kriegspsychologie, wenn das Volk hinter der Regierung steht, ist der Kampfeswille insgesamt viel stärker. Die Moral der Kämpfenden, der Krieger, die ist viel stärker als diejenigen, die sagen, ich weiß ja nicht, die Hälfte der Bevölkerung ist gegen mich, ob ich wirklich überhaupt kämpfen will. Und dementsprechend jetzt auch bei den Kosten mit den 58 bis 76 Milliarden oder wie viel es auch immer sein mögen, das sind so große Summen, dass dieses hochverschuldete Land USA, wo der Präsident versprochen hat, dass er sparen will, Das muss er doch erstmal auch zu Hause erstmal durchkriegen. Das muss er doch politisch durchsetzen können, da jetzt noch weitere Dutzende von Milliarden auszugeben. Und die Frage ist dann, wofür? Denn, da kommen wir wieder auf die Besonderheit des asymmetrischen Krieges. Die größten Erfolge hat der Bergere beim asymmetrischen Krieg in der Anfangsphase, weil da kann er sehr viel kaputt machen. Aber wenn schon fast alles kaputt ist, wenn es heißt, 90% der Anlagen der Iraner sind kaputt, nehmen wir mal an, es wäre so. Ja, wie hoch ist der Aufwand, jetzt die anderen 10% überhaupt zu finden? Das heißt, damit fängt es doch schon an. die zu finden. Wir haben ja gesehen, dass die Iraner die klassischen Kriegsstrategien machen mit Täuschkörpern, eben aufgemalten Flugzeugen auf einem Flugfeld und und und. Das heißt, je erfolgreicher die stärkere Partei am Anfang ist, desto aufwendiger, desto höher wird jeder nächste Erfolg, den sie erzielen müssen. Sie müssen ihre Flotte vorhalten, sie müssen ihre Verbündeten schützen und und und. Und für die Iraner reicht es völlig aus, dann in verminderter Reduktion einfach immer wieder neue Nadelstiche zu setzen und die anderen niemals in Sicherheit sich zu gewähnen zu lassen. Und wenn wir dann auf unsere Tabelle zurückkommen, die letzte, die wir hatten, die Endmatrix.

Eli

Die Endmatrix. Meinst du das Szenario? Ne, die Kosten wieder. Die Kosten, ja. Die hier?

Uwe

Die kurze? Ja, die können wir natürlich... Ja, die können wir ruhig nehmen. Weil das ist die Abkürzung von dem, was... Ne, wir nehmen erstmal ruhig diese hier. Da sehen wir eben... Nimm mal die drei Zeilen. Eins tiefer. Ne, mach mal eine Seite weiter runter. Genau, das im Grunde genommen jetzt zusammengefasst, was in der oberen Tabelle ausführlicher ist. So, dass im Grunde genommen wir jetzt nach rechts mal gucken und in die beiden Spalten, wo es heißt der militärische Hebel und der strategische Hebel. Militärisch heißt eben rein das Militärische, also das, was das reinkriegerische ist. Und es kann also die USA, im rein Militärischen ist sie quasi immer stark und kann dort eben den Hebel ansetzen. Aber, wie ich ja erläutert habe und wie wir besprochen haben, gibt es ja noch ganz andere Positionen, wie eben der Druck auf die Golfstaaten, wie eben die Angst, dass die Straße von Hormuz gesperrt wird, wie die Angst und Panikdrohung, dass eben Israel doch noch angegriffen wird und und und. Das heißt, diese strategischen Geschichten, die fangen an, je länger der Krieg dauert, sich zugunsten des Irans zu entwickeln.

Eli

Also hier oben, liebe Zuschauer, das ist das, was wir hier sehen. Hier habt ihr, die oberste Zeile waren sieben Tage, 30 Tage oder 90 Tage Krieg. Und man sieht im strategischen Hebel, im militärischen werden die USA immer mehr Militär haben als alle Länder dieser Welt zusammen. Die haben ja ein größeres Militär, das größer ist, ich glaube, als China, als Indien und Russland zusammen. Das heißt, die werden niemals weniger Militär haben als der Iran, weder in der Region noch insgesamt. Aber trotzdem ändert sich der, und das ist die rechte Seite, strategische Hebel. Und der strategische Hebel entscheidet darüber, wer diesen Konflikt, wer diesen Krieg eben dominiert. Das ist das, worauf Uwe hinaus möchte. Je länger es geht, umso mehr ist der Iran klar im Vorteil.

Uwe

Ja, das muss man eben klar erkennen, dass es hier nicht um eine rein militärische Angelegenheit geht, sondern es geht hier um eine komplexe strategische Situation, die sich, je länger der Krieg dauert, eindeutig für die USA verschlechtert und eindeutig für den Iran verbessert. Und nachher wird die ganze Weltgemeinschaft sagen, hör mir auf mit Hormuz, das wird uns zu teuer, das muss irgendwie anders gemacht werden. Das heißt, es werden immer mehr Leute auf die USA einwirken und werden sagen, ihr müsst den Krieg jetzt beenden, wie auch immer. Wir wollen hier endlich wieder unseren Welthandel machen und wir können uns dieses teure Öl nicht leisten. Das bringt unsere Weltwirtschaft in eine Schieflage.

Eli

Wichtigste Kalkulationsblöcke und ihr Gewicht hier noch einmal aufgelistet. Die US-Abwehrkosten, die US-Offensivkosten, iranische Offensivmittel, Trefferfolgekosten, Sustainment, Verbrauch, Luftbetankung. Was ist ein ISR, BDA, EW? Vielleicht nur...

Uwe

ISR ist Intelligence, Surveillance, Reconnaissance. Das ist Aufklärung, Überwachung, Lagegewinnung. Das heißt, da geht es darum, Ziele zu erkennen.

Eli

Okay, Aufklärung. Uwe, Uwe, Uwe, alles gut. Aufklärung. Ich habe nur ein Stichwort gebraucht. Aufklärung. Alles klar.

Uwe

Iranische Abwehr, Hormuz und so weiter und so fort. Battle Damage Assessment ist Schadens- und Wirkungsauswertung. Das ist also quasi eine andere Form von Aufklärung. Und EOE ist Electronic Warfare, elektronische Kriegsführung.

Eli

Vielen herzlichen Dank. Das kann man also alles unter Aufklärung subsumieren. Das nur, um euch mal zu zeigen, liebe Freunde, wir sind ja nicht mal vom Fach, also bestimmt gibt es da eben für Militäranalysten noch zusätzliche Faktoren, die ebenfalls eben da mit rein spielen. Das ist, wenn in Anführungszeichen einfach nur interessierte Laien sich 48 Stunden Zeit nehmen, um im Prinzip einen Überblick sich zu verschaffen über die Zahlen und die Kosten, die mit so einer Kampagne eben verbunden sind. Und diese Faktoren muss man halt eben aber alle auf dem Schirm haben, insbesondere je länger dieser Krieg halt eben geht. Und es sieht ja aktuell so aus, als wenn es mehr in Richtung eben, naja, mindestens der 30 Tage geht. Donald Trump hat ja selber nur schon gesagt, diese Woche wird es definitiv nicht beendet werden. Da sind wir ja nun schon praktisch schon bei, heute sind wir 11, Ende der Woche sind wir also dann bei circa, Naja, lass es mal 17 Tage sein, ist ja schon fast drei Wochen. Und irgendwie muss er da gesichtsfahrend halt eben aus dieser Nummer rauskommen. Es sieht also nicht gut aus.

Uwe

Ja, und ich habe dann nochmal weiter geguckt, wie die Szenarien sich dann eben noch präzisieren lassen. Dafür haben wir noch ein extra Blatt oder extra genau Szenario Matrix. Und das kann man also durchaus auch bewerten und sagen, okay, stabilisiert sich was oder gibt es dann Ausgleich oder wird das dann regional eskalieren oder wird das gar eine weltweite Krise?

Eli

Das muss ich den Leuten erklären, sonst verstehen die das nicht. Also... Achtet auf die Farbcodierung. Grün bedeutet Stabilisierung. Gelb bedeutet Putt und Zermürbung, 50-50. Orange bedeutet regionale Eskalation, also Katastrophe, aber nur in der Region. Und Systemkrise bedeutet wirtschaftliche Veränderung. wirklich halt Kollateralschäden, die dazu führen werden, dass die gesamte Weltwirtschaft beeinträchtigt sein wird, was zum Beispiel eben die Beförderung oder Beschaffung oder anderweitig eben Herstellung von allen Produkten angeht. Achtung, allen Produkten, weil alle Produkte auf Öl angewiesen sind. Wir haben keine Alternative dazu. So, und dann gibt es also diese Matrix und ihr seht also schon hier, man sieht auf den allerersten Blick, es gibt überhaupt keine Situation, in der eine Stabilisierung stattfindet. für den Moment eben erkennbar ist. Das Beste, worauf wir hoffen können, ist also ein Patt und eine Zermürbung. Schlimmstenfalls läuft es sogar auf eine Systemkrise hinaus. Aber die sehe ich hier rot noch gar nicht eingezeichnet.

Uwe

Nein, die ist hier eben noch nicht drin, sondern was wir eben haben, sind jetzt verschiedene Bereiche. Einmal vom Militärischen her, das haben wir ja im Prinzip schon besprochen. Das Geopolitische, die Zeile 2 haben wir im Grunde genommen auch schon besprochen, nämlich das Relativ schnell eben schon irgendwie, man versucht die Sache diplomatisch zu lösen. Es hieß ja, man will Friedensgespräche führen, die europäischen Politiker äußern sich so, die Golf-Politiker haben sich geäußert. Aber wenn es dann jetzt länger dauert, bei den 30 Tagen, dann wird dieser Druck eben größer werden. Dann wird der diplomatische Druck größer werden. Und wenn es dann noch länger dauert, also wenn es dann in zwei, drei Monate geht, dann ist quasi die Katastrophe da und dann haben sich alle dran gewöhnt. Und dann ist die Frage, wie wollen wir das denn weitermachen? Wollen wir jetzt ewige Krieg führen oder wollen wir den Krieg auf kleiner Sparflamme nur machen nach dem Motto, wir gewöhnen uns dran? Also was dann womöglich dazu führen würde, dass eben auch der Golf insgesamt als Region aufgerüstet wird. Vielleicht nicht unbedingt von den Amerikanern, sondern vielleicht von den Golfstaaten selber, dass sie ihre Schiffe besser beschützen, dass sie sich selber Aufklärungssysteme installieren lassen und und und. Das wird man dann sehen. Was wir auf jeden Fall ja haben, das ist eben die Energiegeschichte, dass das Öl teurer wird und das Flüssiggas.

Eli

Also wir sind jetzt schon bei der starken Volatilität bei Öl und LNG. Und dann euch zurück an den Beitrag von den ganzen Tankstellen. Das wird uns betreffen beim Benzin, das wird uns betreffen bei allen, die da in irgendeiner Form also auch Ölheizungen haben. Und das alles einfach nur dadurch, dass es aktuell jetzt elf Tage geht. Geht das 30 Tage, haben wir strukturell, also wirklich schon systemisch, es verteilt sich über die Tankstellen hinaus in der kompletten Breite strukturell höhere Energiepreise und Risikoprämien. Und geht die ganze Sache 90 Tage lang, ja dann, liebe Freunde, dann ist die Kacke richtig am Dampfen. Weil, wie gesagt, für manche Staaten ist Öl deren Hauptexportkonsum gut. Die haben überhaupt nichts anderes. Und wenn du denen, sag ich mal, deren Hauptschlagader wegnimmst, naja, da kommen die ordentlich ins Wanken und die wollen nicht ins Wanken kommen.

Uwe

Ja, und dann sehen wir eben in der vorletzten Zeile die Finanzmärkte, also sprich die Börsen und was da so alles ist, dass die eben da nervös sind, ist klar. Und dass man sich eben letztendlich speziell eben auch wegen der höheren Energiepreise eben Inflationssorgen macht. Und dass die Märkte insgesamt vorsichtiger reagieren müssen. Wer ist denn an der Börse? An der Börse sind doch die Wirtschaftsunternehmen. Wenn aber die Lieferketten Probleme bekommen wegen der höheren Ölpreise oder überhaupt gar kein Öl geliefert werden kann, dann macht sich das natürlich auch auf die Börsenkurse letztendlich... Wirkt das natürlich aus. Und das wiederum führt dann, wenn es noch länger ist, dann dazu, dass wir womöglich in so eine Art Weltwirtschaftskrise kommen könnten. Nicht unbedingt wie in den 1920er Jahren, sondern eben, dass einfach kein Wachstum mehr da ist. Dass einfach alles irgendwo stagniert. Es wird teurer, aber es gibt kein Wachstum oder nur geringes Wachstum.

Eli

Richtig, aber das sind wir ja mehr oder minder gewohnt in Deutschland und dass das bereits begonnen hat, habe ich euch ja gestern schon gesagt, mit den 150 Milliarden, das ist in Anführungszeichen noch nichts, aber befürchtet bereits die größte Ölkrise der Geschichte. Wenn man das mit einem schwachen Bundeskanzler kombiniert, der einfach nur sagt, wir hoffen mal das Beste und machen gar nichts und haben also irreversibel beschlossen, dass wir unsere Atomkraftwerke nicht wieder aufbauen lassen, selbst wenn Brüssel uns sagt, das war ein strategischer Fehler, dann können wir uns darauf einstellen, dass wir relativ bald hier auf dem Trocknen sitzen. Uwe, man sieht also, ich sage erstmal mein Fazit, die Zahlen spielen eine überwältigende Rolle. Kanonen sind das eine, Raketen sind das andere, aber Zahlen am Ende des Tages, die entscheiden tatsächlich, was eben passiert. Ich erinnere zum Beispiel an die Rothschilds, die ja schon mal gesagt haben, gib mir nur die Kontrolle über die Währung eines Landes und mir ist egal, wer die Gesetze macht. Also das sehen wir jetzt auch hier in diesem Krieg und vor allen Dingen haben wir ja im ersten Auftakt der Sendung gesehen, da ist jetzt ganz, ganz viel verbale Aufrüstung, aber die militärische Aufrüstung, die ist halt eben nicht kostenfrei, die kostet Geld. Und am Gelde hängen zum Gelde drängt doch alles und wer das jetzt nach dieser Zahlenorgie, möchte ich es mal nennen, immer noch nicht begriffen hat, naja, der hat halt eben einfach nur auf Durchzug geschaltet und da lässt sich ja dem von der Bilderflut irgendwie überwältigen. Sollte man aber nicht. Und vor allen Dingen, die Amerikaner können sich das nicht leisten. Die Israelis können sich das nicht leisten. Und schlimmer noch, darüber haben wir noch gar nicht gesprochen, was ist, wenn die Golfregionen sich das nicht leisten können? Dann haben die Amerikaner auf einmal 15 unterschiedliche neue Feinde, die früher deren Alliierte gewesen sind. Die, wie Uwe richtigerweise gesagt haben, selber kalkulieren und sagen, vollkommen egal, ob ihr uns versprecht, dass das in zwei Wochen durch ist oder nicht. Auf euer Wort ist kein Verlass. Wir verlieren so viel Geld aus dem Arsch, Dass wir jetzt im Prinzip euch sagen, Schicht im Schacht und zur Not kommen wir mit unserer ganzen Kavallerie und schließen eure verdammten Basen. Dieser ganze Beschluss, der wirkt sich negativ auf unser Portfolio aus. Und das ist wie gesagt für Länder relevant, die nichts anderes haben außer Öl. Bach Rhein. Nichts außer Öl. Kuwait, nichts außer Öl. Saudi-Arabien, nichts außer Öl. Vereinigte Arabische Emirate, nichts außer Öl. Katar, nichts außer Öl. Die haben nichts anderes. Die haben kein anderes Kulturgut, die haben kein anderes Exportgut. Deutschland hat Goethe und Schiller und Beethoven und Mozart und kann sagen, wir liefern Maschinen, wir liefern Saatgut, wir liefern was auch immer the fuck, Autos. Aber die haben nur eines, Öl, die einzige Ressource. Und wenn du denen die Hauptschlagader killst, und das sieht danach aus, dass die Region nicht zur Ruhe kommt, wenn Trump ja jetzt gerade auch noch fordert, dass eben der Mullah gefährlich lebt und dass jetzt das zweite Mal in Folge die größten Angriffe aller Zeiten bevorstehen, dann ist das einfach eine negative Aussicht, was die reinen Zahlen angeht. Und ohne vorweg zu sagen, wer ich denke, wer das jetzt nur länger aushalten kann, wer am längeren Hebel sitzt oder die dickeren Eier hat, ich denke, das hat eindrucksvoll bewiesen, die mathematische einfach nur, sag ich mal, Grundstruktur von so einem Krieg, dass jeder Konflikt finanziert werden muss, haben die wenigsten auf dem Schirm, sollten sie aber. Weil langsam aber sicher ist wirklich die Anfangsphase des Krieges vorbei und jetzt gilt's. Und wir sehen ja nun schon auch in der Ukraine, was es kostet, ein Land durchzufinanzieren, das permanent im Krieg ist. 90 Milliarden sollen blockiert werden von Ungarn, damit dieser Krieg jetzt irgendwie zu einem Ende kommen kann. Damit sich Europa nicht verausgibt mit Geldern, die wir überhaupt nicht hatten, die in der Ukraine, einem korrupten Land, sowieso verbrannt werden. Aber auch dort macht der reichste Bettler Europas ja nichts anderes, als Tag ein, Tag aus zu tingeln von irgendwelchen Orten, wo er sich Kohle rafft, damit er nicht nur seine korrupten Landsleute, sondern halt eben sein Militär und seine Regierung bezahlen kann. Sonst wäre dieser Krieg bereits im März 2022 in der Ukraine zu Ende gewesen. Irgendjemand bezahlt diesen Scheiß. Okay? Und irgendjemand muss auch den Iran-Krieg bezahlen. Und irgendwann ist Schicht im Schacht. Und ich denke mal, die Zahlen sprechen eine relativ eindrucksvolle Sprache, auch wenn die Amerikaner wiederum sagen, there's no limit to our ability to do that. Und sie können ja Geld drucken, wenn es keinen Morgen gäbe. Wie dem auch sei, Uwe, beeindruckende Zahlen, das würde ich gesagt haben. Nimm nicht vorweg, was du glaubst, wer gewinnt. Aber in deinen Worten, warum sind Zahlen und die Arithmetik also so wichtig?

Uwe

Ja, weil einfach Krieg ein Zahlenspiel ist. Krieg ist... Die Kunst der Täuschung, die Kunst der Lüge und die Kunst, eben das Material zur Verfügung zu stellen. Früher waren es nur Soldaten und Pistolen und Gewehre und Kanonen. Heute sind es Flugzeuge, Flugzeugträger, Raketen und was da sonst noch alles ist. und das muss eben alles bezahlt werden und im Krieg werden diese Güter unheimlich schnell verbraucht und dementsprechend ist die Nachversorgung an Personal und an Material, das ist der zentrale Punkt. Wer am längsten Material nachbeschaffen kann, der gewinnt den Krieg letztendlich. Und der Krieg ist nicht nur eine militärische Angelegenheit, sprich die Iraner, die können als Ziel nicht haben, die Amerikaner zu besiegen. Das können sie nicht machen, solange sie in ihren Bunkern sitzen. Aber sie können vermeiden, besiegt zu werden. Und das wiederum würde ja doch ja ein Ansehensverlust bedeutet. Das muss man sich mal klar machen. Da kommt die USA mit zwei Flugzeugträger flattern und fährt da tausende von Luftangriffen. Die Israelis sind da auch schon in der 30. oder 40. Angriffswelle. Und es gelingt trotz dieser massivsten Bombardements nicht, das Land um aufgeben zu bringen, ein Regime Change zu machen. Also was wird das für psychologische Auswirkungen haben? Darüber muss man mal ernsthaft nachdenken.

Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Iran gegen USA? | Wer hält diesen Konflikt länger aus | Krieg der Kassen“, Die Welt Klar Sehen, 11.03.2026.

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Eli und Uwe rechnen den Iran-Krieg 2026 nicht über Frontverläufe, sondern über Kosten, Nachproduktion und Logistik durch. Kernthese: In der asymmetrischen Kriegsführung gewinnt nicht das teuerste Arsenal, sondern die Seite, die länger Druck erzeugen kann.

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