Kann man Erdbeben machen? Die ehrliche Antwort06.07.2026
Abschrift
Abschrift des Videos vom 06.07.202644 Abschnitte
Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.
Kann ein Mensch Erdbeben machen? Nicht im Film, in echt, auf Knopfdruck, an einem Ort seiner Wahl? Vor wenigen Tagen hat in Venezuela die Erde gebebt, weit über tausend Tote und mit jedem Tag werden mehr geborgen. Und noch während die ersten unter den Trümmern lagen, lief im Netz schon die zweite Erzählung. Das war keine Natur, das war eine Waffe. Die ehrliche Antwort auf diese Frage besteht aus zwei Hälften und eine davon wird Sie überraschen.
Denn was Sie gleich sehen, ist nicht die Geschichte eines Bebens, es ist die Bauanleitung, wie aus einem echten Unglück in Ihrem Kopf eine erfundene Tat wird. Und dieselbe Anleitung läuft bei jedem großen Aufreger, nicht nur bei Erdbeben. Vier Fragen nehmen wir uns vor, eine pro Kapitel. Erstens, was können Menschen bei Erdbeben wirklich? Zweitens, was kann niemand und woher kommt eigentlich der Glaube an die Bebenwaffe trotzdem?
Drittens, wie wird aus dem wahren Kern eine fertige Waffengeschichte? Und viertens, wer trägt den Caracas wirklich die Schuld? Lassen Sie uns das mal klären, Schritt für Schritt. Aber eine Sache vorweg, in eigener Sache, denn sie macht hier im Grunde genommen den wesentlichen Unterschied. Ich habe mein Berufsleben als Sachverständiger verbracht mit Gutachten, die vor Gericht standhalten mussten.
Und da gilt eine einzige eiserne Regel. eine behauptung ist genau so viel wert wie ihr beleg wie ihr beweist kein cent mehr und mit genau dieser brille schauen wir jetzt auf venezuela nicht was klingt am empörenden sondern was lässt sich zeigen was lässt sich beweisen und was nicht oder die erste frage was können menschen wirklich Wirklich. Fangen wir mit dem wahren Kern an, denn ohne ihn versteht man den Rest nicht.
Menschen lösen tatsächlich Erdbeben aus. Das ist keine Verschwörung. Das steht in den Lehrbüchern. Die Fachleute nennen es induzierte Seismizität. Oder einfacher gesagt, vom Menschen angestoßene Beben. Und wie geht das? Wenn im großen Stil Flüssigkeit tief in den Boden gepresst wird, etwa Abwasser aus der Ölforderung, steigt der Druck in den alten Bruchzonen, das Gestein verliert seinen Halt und rutscht.
Die US-Erdbebenbehörde USGS dokumentiert das seit Jahren. So im Bundesstaat der USA Oklahoma vervielfachte sich die Zahl spürbarer Beben, nachdem dort Abwasser verpresst wurde und das stärkste war 2016 mit Stärke 5,8. Und man muss sich das nicht als eine Sprengung vorstellen, sondern eher als so eine Art Schmierung. So eine Verwerfung ist eine Bruchfläche im Gestein, die unter enormer Spannung steht und durch Reibung hält.
Presst man jetzt Flüssigkeit hinein, dann sinkt die Reibung und die Fläche fängt an zu rutschen, die, die ohnehin rutschen wollte. Das heißt, der Mensch liefert nicht die Kraft, sondern er nimmt nur die Stütze, den Halt weg. Und deshalb funktioniert es auch nur dort, wo die Spannung sowieso schon da ist. Und das ist kein amerikanischer Einzelfall. Zum Beispiel in Basel, also in der Schweiz, mitten in Europa, löste 2006 eine Geothermie-Bohrung eine ganze Bebenserie aus und das Projekt wurde abgebrochen.
So, und 2017 im südkoreanischen Pohang setzte eine ähnliche Tiefenbohrung ein Beben von der Stärke 5,5 frei. Im niederländischen Groningen ließen jahrzehntelange Gasförderungen den Boden so oft zittern, dass tausende von Häusern Risse bekamen. Und schon 1967 stand am indischen Koyna-Stausee ein Beben der Stärke 6,3 im Verdacht, vom aufgestauten Wasser ausgelöst worden zu sein.
Das ist real. Und es ist menschengemacht. USGS bringt die Belege dazu. Für jeden einzelnen Fall fragen sie in Groningen nach, wie real das ist. Dort haben Menschen jahrelang erlebt, wie die Wände rissen, während der Staat es abwiegelte und am Ende doch zahlen musste. Das ist der wahre Kern, an den diese Waffenerzählung andockt. Sie nimmt diese echte, belegte Tatsache, dass der Mensch eben den Boden zum Beben bringen kann und dehnt sie dann ins Unmögliche aus.
Und genau das macht diese Erzählung so zäh. Das heißt, das ist wie eine Lüge, die mit einer Wahrheit beginnt und die lässt sich bekanntlich am schwersten widerlegen. Und wie aus diesem Kern eine fertige Waffe gebaut wird, das zerlegen wir in Punkt 3. Aber kommen wir erst zum Kern. Das heißt, als erstes kommt der Haken, an dem fast alle hängen. Und davon ist so gut wie nichts steuerbar. Die Fachleute können das Risiko erhöhen, indem sie pressen oder bohren.
Aber sie können nicht bestimmen, wo genau es bebt, wann es bebt und wie stark es bebt. Die USGS sagt es klar, ein induziertes Beben kann auch mehr als 16 Kilometer von der Bohrung entfernt auftreten. Tief darunter oder sogar mit Verzögerung, also zeitlicher Verzögerung, wenn man längst gar nicht mehr presst. Und in Pohang fiel das Beben am Ende rund tausendmal, tausendmal stärker aus, als man nach der eingebrachten Energie erwartet hatte.
Tausendmal. Und das ist quasi das Gegenteil von Steuerung. Das ist der Beweis, dass die Steuerung nicht funktioniert. Es ist zwar ein Anstoß möglich, doch dessen Ausgang konnte niemand vorhersehen. Und das heißt, der Mensch kann zwar an der Tür rütteln, die ohnehin schon klemmt und kurz vor dem Aufspringen ist, doch eine Mauer aus dem Nichts einreißen kann er eben nicht. Denn es gibt einen einzigen ernsthaften Streitfall in der Wissenschaft selbst. Beim verheerenden Wenchuan-Beben in China 2008 mit der Stärke 7,9. Da fragen seriöse Forscher bis heute, ob ein riesiger Stausee in der Nähe es mit ausgelöst haben könnte.
Da gibt es keinen Konsens. Das ist eine offene Kontroverse. Aber merken Sie sich den Unterschied. Selbst wenn das stimmt, ist das die unbeabsichtigte Nebenwirkung eines Bauwerks an einer ohnehin stark gespannten Verwerfung. Es ist nicht irgendwie ein Strahl, den jemand auf eine Stadt richtet. Und damit sind wir bei Punkt 2, nämlich bei dem, was niemand kann. Und damit bei dem Unterschied, der im Grunde genommen alles entscheidet. So ein schweres Beben in der Stärke 7 setzt eine Energie frei, die etwa 30 Hiroshima-Bomben entspricht.
so und wenn man sich das jetzt mal überlegt ja dass diese energie die steckt ja schon im gestein als angespannte last und ist bei jahrhunderte aufgebaut so man kann sie nicht einfach von außen da rein schicken so und die am häufigsten beschuldigte anlage ist eben die hab anlage in alaska das ist eine forschungsstation die mit funkwellen die obere Atmosphäre untersucht. So zumindest die öffentliche Darstellung. Das heißt, nach den Berechnungen der
Physiker müsste diese Anlage hunderte Jahre ununterbrochen senden, um auch nur in die Nähe der Energie eines großen Bebens zu kommen. Und selbst dann käme nichts davon im tiefen Gestein an. Nur warum? Weil die Sendeleistung von HAARP um mehr als das hunderttausendfache unter dieser notwendigen energie liegt eine zielbare bebenwaffe ist damit nicht unwahrscheinlich sondern ist nach der energiebilanz schlichtweg bisher unmöglich so und die frage stellt sich wo kommt denn überhaupt
der glaube daran her ist der vom himmel gefallen nein er hat eine geschichte denn es gibt da ein Ein echtes US-Patent aus den 80er Jahren, das beschreibt, wie man mit Funkwellen die Atmosphäre verändern könnte. So, aber über Erdbeben steht darin kein Wort. Aber das Patent ist real und das genügt vielen Leuten schon. So, dann gibt es da ein Buch von 1995 mit dem Titel Angels Don't Play This Harp. Das heißt, die Engel spielen keine Harfe und spielen es eben auf das Harpprojekt an.
So, und das hat diesen Mythos populär gemacht. Und dann gibt es drittens noch die alte Legende um den Erfinder Nikola Tessner und seine Resonanz, mit der er angeblich Häuser zum Einsturz bringen konnte. Und dann sind da noch die Skalarwellen, ein Begriff, der wissenschaftlich klingt und in Wahrheit nur von einem einzigen Buchautor stammt, also eben gerade nicht wissenschaftlich ist. Ja, und der stärkste Brocken, der immer wieder zitiert wird, 1997 hat der US-Verteidigungsminister William Cohen öffentlich das Konzept einer Bebenwaffe erwähnt. Das Zitat ist echt. Aber lesen Sie einmal, was er wirklich sagte. Er warnte vor Bedrohung durch andere in einem zukünftigen Szenario.
Er hat nicht gesagt, dass die Amerikaner eine solche Fähigkeit hätten. Das heißt, aus einer spekulativen Warnung wird dann in der quasi Verschwörungserzählung ein Geständnis. So, und genau dieses Muster, das können wir gleich nochmal sehen. Aber man muss klar sagen, es wurde zu diesem Thema geforscht. Die Sowjetunion hatte Programme mit dem Decknamen wie Mercury oder Vulkan, die eben an der Fernwirkung von tektonischen Prozessen und Waffen gearbeitet haben.
Geforscht heißt aber nicht, dass es funktioniert. Denn ein Wirknachweis fehlt bis heute. Es ist kein einsatzfähiges Gerät daraus geworden, dass irgendjemand je hätte nachweisen können. und nun denken sie daran und merken sie sich mal warum dieser baukosten überhaupt funktioniert da ist jedes einzelne stück enthält ein wahres körnchen so hart gibt es wirklich das patent gibt es wirklich cohen hat das wort wirklich gesagt geforscht wurde wirklich niemand er findet
hier quasi aus dem nichts man legt also echte bausteine nebeneinander so dass im kopf des Zuschauers von selbst ein Gebäude entsteht, das keiner der Bausteine selber trägt. Und das ist quasi, man könnte sagen, die hohe Schule der Desinformation. Nicht Lügen, sondern echte Teile falsch zusammenkleben. Es gibt einen schmalen Graubereich. Ein vom Menschen angestoßenes Beben und eine ohnehin bruchreifen Verwerfung kann unerwartet groß ausfallen. Pohang hat das
gezeigt. Die USGS schließt deshalb nicht zu 100% aus, dass ein menschlicher Anstoß einmal einen größeren Bruch lostritt. Aber das ist etwas völlig anderes, als ein Großbeben an einem frei gewählten Ziel quasi zu bestellen. So, das ist ein schlecht kontrollierter Anstoß an einer Stelle, die sowieso kurz vor dem Reißen war. Und das andere, worum es eigentlich geht, wäre eine Präzisionswaffe, die auf eine eine Stadt wie Caracas oder Istanbul oder sonst wo hin zeigt.
Und die ist und bleibt bisher unbelegt. Das hat noch nie jemand nachweisen können, dass es solche Waffen überhaupt gibt. Und gäbe es eine solche Spur, dass jemand das versucht hätte, dann hätte man das doch gefunden. So zum Beispiel eine Atombombe als Auslöser. Das ist die Lieblingsvariante mancher anderer Theoretiker in diesem Bereich. Doch die würde im weltweiten Messnetz sofort als Explosion auffliegen, an ihrer ganz eigenen atomaren Wellensignatur.
Das heißt, bei keinem der beschuldigten Großbeben wurde so etwas je gemessen. Bei Sumatra 2004, das angeblich eine Unterwasser-Wasserstoff-Bambe war, hätte eine solche Detonation das Netz quasi förmlich zum Glühen gebracht. Doch tatsächlich war es still. Es war ein Beben. Das Einzige, was Menschen je nachweislich an einem Wunschort erzeugt haben,
als Beben, war Nordkoreas Atomtest 2017. Warum? Das erzeugte ein Bebensignal der Stärke 6,3 und ließ den Berg darüber einstürzen. Aber das ist eine Bombe, die ein Loch schlägt. Es ist kein tektonisches Großbeben, das sich durch die Erdkruste auf eine ferne Stadt lenken lässt. Und es gibt sogar ein echtes Fernzünden. Nur eben nicht das, was man für diese Theorien benötigt. Große Beben können über ihre durchlaufenden Wellen winzige Beben noch tausend Kilometer entfernt anstoßen.
Und die USGS hat das nach den Beben von Landers, Denali und Sumatra gemessen. Das heißt, es klingt zunächst einmal nach einer Bestätigung, ist aber in Wirklichkeit genau das Gegenteil. Der Auslöser ist hier immer ein natürliches Großbeben, das bisher niemand erzeugen kann. Und die fern angestoßenen Beben sind winzig. Sie brauchen ein Ziel, das ohnehin kurz vor dem Reißen steht. Und da zündet dann im Grunde genommen die Natur das Beben und nicht der Mensch.
Wenn die Waffe also bis heute unmöglich ist, warum glauben dann so viele Menschen daran? Das ist Punkt 3. Und jetzt wird es im Grunde genommen praktisch. Wie wird aus diesem schmalen, wahren Kern eine handfeste Waffen-Story? Immer auf dem selben Weg in vier Handgriffen und einem fünften für Fortgeschrittene. Und das Beste, wir können gerade genau das live in Venezuela beobachten.
Erstens die Auswahl. Aus allem, was über die Katastrophe bekannt ist, wird ein einzelnes Detail herausgegriffen, das irgendwie stutzig macht. In Venezuela war das die Technik. Android-Handys hatten die ersten Erdstöße erkannt und Sekunden vor dem stärksten Schütteln gewarnt. So, das ist ein wahres Detail, denn die Funktion gibt es wirklich. So, und wie ging es dann weiter?
Zweitens, die Rahmung. Das Detail bekommt jetzt eine neue Bedeutung. Eigentlich hieß es, die Technik hat das Beben erkannt und daraus wird auf einmal, die Technik hat es vorhergesagt. Und im nächsten Chat wird daraus, also hat sie es gemacht. 8. Dasselbe Detail dreimal umetikettiert, bis es genau das Gegenteil von dem bedeutet, was es ursprünglich war. Und genau derselbe Handgriff wird dann Cohen, Zitat, aus dem Erkennen, wird auf einmal ein Verursachen.
3. Die Emotion. Angst, Trauer, Ohnmacht. Ein Schuldiger ist leichter zu ertragen als ein blinder Zufall. Stellen Sie sich vor, Sie suchen nach einem Lebenszeichen von einem Angehörigen und erreichen niemanden. Und genau in diese Lücke strömt jetzt die Erzählung, die einem ein Täter anbietet. Ein Täter gibt dem Sinnlosen einen Sinn und sei es, dass das objektiv ein falscher Sinn ist.
Und Venezuela lieferte dafür die perfekte Vorlage. Es bebte nicht einmal, sondern zweimal kurz hintereinander. Ein sogenannter Doppelschlag. Und für die Geologie ist das aber ein bekanntes Muster. Für die Erzählung ist es aber ein gefundenes Fressen. Zufall? Das glaubt ihr doch selbst nicht. Ein Muster, das wir von unserem automatischen Denken als Absicht interpretieren, wo in Wirklichkeit nur physikalische Statistik wirkt.
4. Die Wiederholung. Das Faktencheckportal Chequeado hatte es für Venezuela aufgelistet. Die Hauptbehauptung in dutzenden Kanälen, dazu die Videos, die angeblich Venezuela zeigen, in Wahrheit aber aus der Türkei und den Philippinen stammen und ein Tsunami-Bild, das in Wirklichkeit aus Japan von 2012 ist. Und das alles wird verkauft als Venezuela live. Wenn man oft genug sieht und was man oft genug sieht, klingt irgendwie dann wahr. Und der fünfte Handgriff, der fünfte Trick, der fortgeschrittene, das ist die gefälschte Autorität. Denn damit die Geschichte überhaupt tragfähig ist, braucht sie einen seriösen Absender. Also wird einer erfunden.
Und bei Venezuela kursieren angebliche Experten und Geheimdienstberichte. Und genau das ist kein Zufall, das ist Methode. Zum Beispiel nach 2010, nach dem Erdbeben in Haiti, wurde behauptet, der venezolanische Präsident Chavez habe die USA der Bebenwaffe beschuldigt, gestützt auf einen angeblichen Bericht der russischen Nordflotte. Chavez hat das aber nachweislich nie gesagt, sondern das Zitat stammt aus einem einzelnen Webpost. Also eine erfundene Quelle, aber eine echte Wirkung.
So die Auswahl, die Emotion, die Wiederholung, die falsche Autorität. Und das ist keine Theorie über ein fernes Land. Das ist die Maschine, die in ihrem eigenen Nachrichtenstrom läuft und läuft und läuft. Und beim Erdbeben genauso wie bei einer Preiserhöhung oder einer Wahl. Und diese Maschine, diese Vorgehensweise ist nicht neu. Nach den Türkei-Beben 2023 liefen exakt dieselben Handgriffe blaue Lichter am Himmel als Beweis in Wahrheit dokumentierte Erdbebenlichter, ein bekanntes Naturphänomen.
Selbst russische Wissenschaftsmedien, weiß Gott, sind das keine Freunde von Washington, haben die Harp-Geschichte damals als physikalisch unmöglich abgeräumt. Doch die Propagandamaschine läuft trotzdem weiter, weil sie eben nicht von Fakten lebt, sondern von Wiederholung. Und damit kommen wir zur letzten Frage. Punkt 4. Wer trägt wirklich die Schuld?
Treten wir mal einen Schritt nach hinten zurück. Lassen Sie uns mehr Abstand gewinnen. Wenn man die Waffenerzählung abräumt, bleibt der Tisch nicht leer. Im Gegenteil. Der Sender Al Jazeera hat gefragt, warum gerade Caracas so verwundbar ist. Und warum ist das so? Die Antwort, die jetzt aber gegeben wird, ist ja unbequem und eigentlich auch gleichzeitig langweilig.
Die Stadt steht auf einem weichen Becken, das die Erdstöße verstärkt, wie ein Pudding jede Erschütterung weiterträgt. Caracas liegt an der Grenze von zwei Erdplatten und jahrzehntelang wurde zu billig und zu eng gebaut. Das heißt, der eigentliche Mensch im Spiel ist nicht derjenige, der irgendwelche Strahlen produziert und in die Ferne sendet, sondern es ist der gesparte Beton bei der Fundierung und Gründung von diesen Häusern. So, das heißt, es ist im Grunde genommen, ja, ist das gar keine Floskel.
Denn bei einem Beben tötet nicht die Erde, es töten die Decken, die zu dünn gegossen sind. Der Stahl, an dem gespart wurde, die Stockwerke, die ohne Genehmigung aufgesetzt wurden. So, und in Caracas stehen ganze Viertel an steilen Hängen, hochgezogen in Jahrzehnten, in denen die Kontrolle billiger zu umgehen war, als einzuhalten war. So, doch wenn man das beim Namen nennt, dann macht man sich natürlich unbeliebt. Ein Strahlenwerfer am Himmel ist eben ein viel bequemerer Schuldiger als das eigene Bauamt.
Und ja, eine Bebenwaffe ist sogar völkerrechtlich verboten, schon seit 1978 in der sogenannten NMOD-Convention. Diese Konvention entstand, nachdem im Vietnamkrieg mit künstlichem Regen experimentiert worden war. Und die Großmächte hatten beschlossen, Umwelt und Erdkräfte gar nicht erst als Waffe zuzulassen. USA und Russland haben unterschrieben. Aber aufpassen, genau hier wird oft geschlossen. Ein Verbot beweist nicht, dass die Waffe existiert.
Man verbietet oft vorsorglich auch das, was es gar nicht gibt, so wie ein Gesetz über Zeitreisen nichts aussagen würde, ob es Zeitmaschinen überhaupt gibt. Das heißt, das ist der eigentliche Skandal und der ist im Grunde genommen unbequemer als jede Strahlenwaffe. Die Verantwortung liegt nicht im Verborgenen, sondern die liegt bei den örtlichen Bauämtern. So und wer auf den erfundenen Täter starrt, der übersieht einfach den echten.
Und beim nächsten Beben wird wieder zu billig gebaut und wieder schauen alle zum Himmel statt auf den Bebauungsplan. Und damit sind wir wieder bei der Frage von Anfang. Kann ein Mensch ein Erdbeben machen? Ja, ein bisschen. Machbar. Man kann es messen. Aber es ist nicht steuerbar. Bisher nicht. Ein großes Erdbeben auf Befehl an einem Wunschort ist nicht belegt und nach allem, was wir wissen, physikalisch nicht zu schaffen.
Und alles, was dazwischen liegt, ist Märchen. Das ist eine Erzählung. Und diese Märchen wachsen genau dort am stärksten, wo eben die geprüfte Information fehlt. Ja, und wenn Sie also jetzt mal ein Werkzeug mitnehmen wollen, das bei jedem Aufreger funktioniert und nicht nur beim Erdbeben, stellen Sie sich vier Fragen. Erstens, die Quelle. Ist das eine prüfbare Stelle oder ein weitergeleiteter Clip ohne Absender? Zweitens der Kontext, Stimmen, Ort und Datum. Und ist das Bild Jahre alt und vielleicht woanders entstanden?
Drittens der Rahmen. Welches Gefühl soll erzeugt werden und welches Detail wurde dafür herausgepackt? Und viertens die Gegenprüfung. Gibt es eine ruhige, fachliche Erklärung, die auch ohne Geheimtäter auskommt? Und vielleicht noch so eine Art Notbremse, wenn einem doch mal der Puls durchgeht, nämlich bei großer Aufregung erst einmal nichts weiterleiten, 10 Minuten warten, dann prüfen. Denn diese 10 Minuten sind der Unterschied zwischen Prüfen und Wissen und blindem Glauben.
Und wer das nächste Mal nach einer Katastrophe den Satz hört, das war kein Zufall, das war Absicht, der hat jetzt vier Fragen statt einer Gänsehaut. Und jetzt sind Sie dran. Welche Behauptung haben Sie nach dem Venezuela-Beben gesehen? Und hat diese Behauptung eine dieser von mir genannten vier Prüfungen überstanden? schreiben das einfach unten in die kommentare natürlich immer sachlich bleiben gerade bei
einem thema an dem ja echte tote hängen wenn sie die wahrnehmungsmaschine ganz verstehen wollen dann schauen sie sich als nächstes mal diese beiden videos von mir an warum alle dasselbe sehen der stille medienhebel und auch die einführung zu säule 2 andere schreiben deine Deine Realität.
Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Kann man Erdbeben machen? Die ehrliche Antwort“, Die Welt Klar Sehen, 06.07.2026.
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Eigenproduktion (Säule 2 – Medien & Wirklichkeit). Anlass ist das Venezuela-Doppelbeben vom 24.06.2026. Kernbefund in zwei Hälften: Ein bisschen Beben ist von Menschenhand machbar (induzierte Seismizität), aber nicht steuerbar; ein großes Beben auf Befehl an einem Wunschort ist physikalisch unmöglich. Der eigentliche Stoff des Videos ist die Desinformations-Maschine dahinter – fünf Handgriffe, mit denen aus einem wahren Kern eine Waffen-Erzählung wird – plus ein Prüfprotokoll aus vier Fragen.
