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Corona-Ausschuss: Der ganze Rechercheweg 2020–202602.08.2026

CORONA AUSSCHUSS

Abschrift

Abschrift des Videos vom 02.08.202643 Abschnitte

Der Text hält den Kenntnisstand dieses Tages fest, nicht den von heute. Er wurde maschinell aus der Tonspur erstellt; maßgeblich bleibt das gesprochene Wort im Video.

Der Corona-Ausschuss ist so gut wie tot, man kann ihn quasi begraben. Es fehlt nur noch das Leichentuch und Ihre Spende, um das Begräbnis zu bezahlen. Millionen an Spendengeld, verteilt auf fünf Konten. Und das bekannteste Gesicht dieses Ausschusses sitzt seit Oktober 2023 in Haft. Dass mit diesem Ausschuss etwas nicht stimmt, habe ich schon gesagt, als der gerade gegründet war. Und dafür habe ich damals viel Ärger bekommen.

Was jetzt kommt, ist trotzdem kein Rückblick von heute. Es sind meine eigenen Aufnahmen mit Datum in der Reihenfolge von damals. Auch die, in denen ich daneben lag. Ob meine Behauptung gehalten hat, entscheiden Sie am Ende selbst. Herzlich willkommen bei Die Welt Klar Sehen. Mein Name ist Uwe Loose. Dann habe ich gelernt, wie diese professionellen Betrüger, wie die vorgehen, wie sie reden. Und als ich den Film, ich hörte, am Tag, als sie den Corona-Ausschuss gründeten, als ich dieses Video sah, habe ich zu meiner Frau gesagt, weißt du, da ist der nächste Abzocker da und alle feiern es jetzt und wir wollen mal schauen, was daraus kommt.

Und das war sie, nicht 2025, als es alle sagten, sondern am ersten Tag. So, und jetzt gehen wir das der Reihe nach durch in fünf Schritten. Erstens, wie dieser Ausschuss eigentlich gebaut war. Zweitens, der September 2022, als das Ganze auseinanderflog. Drittens, das Geld, wo es herkam und wo es geblieben ist. Viertens, Verhaftung, Prozess, Urteil.

Und zum Schluss eigentlich die Frage, um die es mir wirklich geht. Was lernen wir daraus für das nächste Mal? Fangen wir beim Bauplan an, denn der erklärt schon fast alles. Für die Zuschauer war der Corona-Ausschuss ja eine Sendung. Juristisch war das aber wie ein Haus mit einem schönen Klingelschild und mehreren getrennten Wohnungen dahinter. Sie klingeln an einer Tür, ihr Geld landet in einer anderen Wohnung. Und wer da drin wohnt, steht nicht am Schild.

Gegründet wurde der Ausschuss im Sommer 2020 in Berlin. Die erste Sitzung war am 14. Juli 2020. Dahinter standen vier Juristen. Rainer Fuellmich, Viviane Fischer, Antonia Fischer und Justus Hoffmann. Und das ganze Geld kam von Ihnen, von Spendern. Ganz überwiegend ohne festgelegten Zweck. Sprich, eine undefinierte Spende. Wir merken sich diesen Punkt bitte. Darauf kommen wir am Ende zurück.

Ich bin ja vom Berufswegen Sachverständiger und habe 30 Jahre lang Verträge und Zahlen geprüft. Also habe ich das getan, was ich immer tue. Nachsehen, was öffentlich im Register steht. Sie zahlen nicht an Viviane Fischer, sondern Sie zahlen an eine Gesellschaft, die juristisch gesehen mit dem Privatvermögen von Viviane Fischer rein gar nichts zu tun hat. Wir wissen, dass das Wort Corona-Ausschuss so leicht inflationäre Tendenzen hat, dass es in Wirklichkeit ja eins, zwei, drei Corona-Ausschüsse gab. Einen, wo vier drin waren, einen, wo zwei drin waren, nämlich Viviane Fischer und Dr. Föhmig und dann eben den dritten, wo sie alleine drin ist.

Wie hoch ist denn das Kapital beim Corona-Ausschuss? Ja, 500 Euro. Das Wort Stiftung Corona-Ausschuss ist schon eine Etikettenschwinde, weil sie überhaupt gar keine Stiftung sind.

als Mittel zum Zweck. Hauptsache das Ziel wird erreicht. So, und solange Geld hereinkam, fiel das alles eigentlich nicht weiter auf. Zwei Jahre lang war der Ausschuss das Vorzeigeprojekt der Bewegung. Über 100 Sitzungen, live und stundenlang. Kritik daran war in diesem Milieu, ich sag mal, halt ausgesprochen unerwünscht. Meine auch. Damit stand ich damals ziemlich allein. Und ich hab mir auch mehrfach überlegt, ob ich mir das antun soll. 2. September 2022, die 119. Sitzung.

Und das Ende kam nicht von außen, nicht durch Behörden, nicht durch Medien. Es kam von Ihnen. Viviane Fischer erklärte vor laufender Kamera, ihr Kollege Fuellmich nehme heute und bis auf weiteres nicht mehr teil. Es gebe Unregelmäßigkeiten. Was dann folgte, war ein öffentlicher Streit unter Juristen mit schweren Vorwürfen in beide Richtungen. Für die Zuschauer war das ein Schock. Und für mich, das hören Sie gleich, war es ein ziemlich ungehaltener Herbst. Das heißt, das ist doch eine typische Sackgassenfalle,

die man als, ich sage mal, Trickbetrüger seinen Schlafschaden stellt. Das Gute daran, nämlich, dass man eben sieht, es darf keine unhinterfragten Autoritäten geben, auch in einer Wertegemeinschaft fürs Muten. Ja, bestätigt. Und im Grunde genommen würde ich jetzt erwarten, dass die Staatsanwaltschaft tätig wird. Und dass also Herr Dr. Rainer Fuellmich vielleicht auch bald nach Stammheim geht. Und mit einem anderen Menschen, der auch große Zahlen im Kopf hat, vielleicht Mittag ist.

Und jetzt haben wir September und die Zeit ist noch nicht abgelaufen. Also lass uns mal noch den Oktober, November warten und vielleicht wird er dann sein erstes Statement hinter Gittern machen. Nicht, dass ich ihm das wünschen würde. Also eine Beschuldigung alleine ist ja noch kein Beweis. Aber es weisen doch die Indizien darauf hin, dass eben ein seriöses Geschäftsgebaren nicht stattgefunden hat. Ja, und erinnern Sie sich, dass ich auch gesagt habe oder prognostiziert habe, mit dieser Aussage von Viviane Fischer ist jetzt eine Tür eröffnet, wo alle anderen entweder mit Dr. Flöhmig zusammen untergehen werden oder sie müssen sich von ihm distanzieren.

Und alle anderen sind, insbesondere diejenigen, die mit ihm geschäftlich verbunden waren, nämlich die drei Klageanwälte in Berlin und die zwei, mit denen er in Göttingen gearbeitet hat. Ja, und schon einen Tag nachdem ich diese Aussage, diese Prognose getroffen habe, ist es dann tatsächlich so weit gekommen. Kann sich irgendjemand daran erinnern, dass ich als Nichtrechtsanwalt der Erste war, der diesen Gesellschaftsvertrag gelesen hat und gesagt hat, da stimmt doch irgendwas nicht.

Nach der aktuellen Faktenlage drängt sich mir der Eindruck auf, dass es sich bei dem Corona-Ausschuss nur nach außen hin um ein Bildungsinstitut handelt, der vermutlich eher ein Spenden-Gold-Ehesel zu sein scheint. Hier scheint eine Misswirtschaft und Inkompetenz und Streitereien unter den beiden Geschäftsführern zu sein Nein, und ein liederlicher Umgang mit Vermögenswerten, die, ja, ich weiß nicht, was das ist.

Das ist für mich ein Sauchhaufen. Warum haben Sie denn zwei Jahre lang nichts gesagt? Also ich sage mal so, jetzt kommen die Ratten aus den Löchern, diejenigen, die zwei Jahre lang die Klappe gehalten haben und gesagt haben, ja, wir wollen ja nicht die Bewegung stören. Sie hören mir an, dass ich damals ungehalten war. In der Sache bleibe ich dabei. Aber irgendwann habe ich aufgehört, mich zu ärgern und angefangen, den Gesellschaftsvertrag zu lesen. Nicht die Empörung, den Vertrag.

Da steht der erste Ertrag dieser ganzen Geschichte. Wenn jemand einen Doktortitel hat, im Fernsehen war, und die Sätze sagt, die man gerne hört, dann ersetzt das keinen einzigen Beleg. Das ist wie beim Handwerker. Sie lassen sich ein Angebot geben, bevor er anfängt und nicht danach. Danach, bei den eigenen Leuten, machen das im Grunde genommen die wenigsten. Das heißt, ich wollte gar nicht wissen, wer von denen der Nettere ist, sondern nur das eine. Passt das, was jemand über sich sagt, zu dem, was er tatsächlich tut?

Diese Frage kostet keinen Cent, dafür brauchen sie nämlich keine Insider. Recherchieren, was kann man über die Leute offiziell herausfinden und ist das, was man finden kann, passt das zu deren Agenda? Ähnliches, aber bei der Bundesrechtsanwaltskammer ist das anders. Das ist quasi ein Pflichtverzeichnis und da müssen die Leute sich vermutlich wohl auch ausweisen, dass sie der sind, der sie behaupten zu sein. Das heißt, ich als Webseitenbesucher kann jetzt überhaupt nicht nachvollziehen, ob diese Aussage überhaupt wahr ist.

Die wird behaupten. Das ganze Ding ist nach meiner Meinung nichts anderes, Also auf der vordergründigen Ebene als eine Abzock-Geldmaschine, Goldesel-Corona-Ausstoß, Goldesel-Sammelklage. Das heißt, dass es ihm gelungen ist, trotz seiner, ich sag mal, argwürdigen Verhaltensweisen an den, wie sagt man, schwedischen Gardinen bis heute zielsicher vorbeigegangen zu sein.

Das sauber zu halten, so eine Teflonpfanne oder Teflonmantel sich anzuziehen, das alles an einem abperlt und keine Staatsanwaltschaften, keine Krippe und niemand einem was antun kann und schon gar nicht irgendwelche Leute, die einen nicht mögen, das finde ich, das ist wirklich lobpreisenswert. So, und jetzt zum Geld, denn hier kam der Punkt, an dem ich beruflich zu Hause war. Er hatte den Wert seines Hauses selbst beziffert und ich konnte das nachrechnen, so wie ich das 30 Jahre lang für Gerichte gemacht habe.

Das heißt, ich habe die amtlichen Daten genommen, nicht das Gefühl. Und siehe da, nicht die Zahl war das Problem, sondern die Frage, wo das Geld dafür herkam. Ja, 948, also irgendwo zwischen 950.000 und 1.100.000 liegt also nach dieser Kalkulation der Wert, wobei ich hier sagen muss, hier muss es heißen, 1.1.3, also 1.4 ist ein bisschen hoch, aber es mag ja durchaus sein, dass ein Liebhaber das zahlt.

Das heißt, die Angabe von Dr. Fuellmich ist nicht grob unklausibel. Das heißt, das ganze Geld aus der ersten Gesellschaft ist wo geblieben? Das ist doch eine interessante Frage, nicht wahr? Der müsste ja erstmal in Deutschland einen Titel erwirken und dann müsste er diesen Titel in den USA vollstrecken. Wo war jetzt nochmal genau der Geschäftssitz der Neue von Dr. Rainer Fuellmich in den USA? Viel Spaß beim Prozessieren. Vielleicht wäre es ja auch ganz schön, nicht nur die Verwendung offen zu legen, sondern auch den Eingang der Spenden. Das wäre doch mal eine ganz interessante Information. Also Transparenz-Offensive ist ja gut und schön, aber Transparenz heißt auch der Geldfluss in beide Richtungen.

Wie dem auch sei, jedenfalls sind es deutlich über 30.000 Euro pro Monat zahlen auf. Also sprich, entweder waren die Betriebskosten, die er für mich angeblich in Rechnung gestellt hat, völlig dementsprechend. Oder aber sie hat zwischenzeitlich ihre Meinung geändert, dass man eben das doch alles nicht mit 800 Euro und so weiter im Monat erledigen kann. Und dann kam die 125. Sitzung. In der Szene ist sie bekannt geworden durch meinen Begriff die Märchenstunde. Der Abend, an dem die verbliebenen Gesellschafter erklärt haben, wie das alles gekommen sei.

Ich habe mir das damals in acht Teilen vorgenommen, Satz für Satz, so wie ich früher ein Gutachten geprüft habe. Ich sage bewusst mein Befund, meine Bewertung, aber eines davon ist keine Bewertung, sondern schlicht nachzählbar. Hören Sie mal, was am Ende auf dem Tisch lag. Aber für nicht eine einzige Aussage, nicht eine, gibt es auch nur einen schriftlichen Beleg. Gar nichts. Wir haben nur mündliche Aussagen, die alle irgendwie, ich sag mal, abgestimmt sind.

Zeug, würde ich sagen, das ist einfach zu dick aufgetragen. Da haben fünf Leute nach meiner Meinung versucht, den sechsten in die Pfanne zu hauen. Es bleibt eigentlich nur das Geld übrig. Nämlich, es ging nie primär um Volksaufklärung. Er alleine ist nicht nur der böse Wolf. Alle anderen wussten, worauf sie sich einlassen. Die Leute im Corona-Ausschuss, die Hafenanwälte. Und wenn sie es nicht wussten, dann wäre es ihre verdammte Pflicht gewesen, es wissen zu müssen.

Spenden, also ohne konkretes Ziel. Das ist ja eben genau schon der als Eingangstor zum Spendenmissbrauch. Warum, Himmels Willen, Dr. Föhmig, sind Sie dann irgendwo verschollen? Warum haben Sie ein Konto in Sofia, in Bulgarien? Warum nicht in Deutschland? Das war der Juli 2023. Und ich stellte solche Fragen ins Leere. Antworten kam keine, weder von ihm noch von den anderen. Und ich sag mal ganz ehrlich, ich rechnete auch nicht mehr damit. Das heißt, ich dachte, das versandet jetzt so, wie das eben in solchen Fällen meistens versandet. Drei Monate später kam dann etwas ganz anderes.

8. Oktober 2023. Rainer Fuellmich wurde aus Mexiko abgeschoben und bei der Ankunft am Frankfurter Flughafen festgenommen. Auf ein Haftbefehl des Amtsgerichts Göttingen. Untersuchungshaft. Und ein Triumph war das nicht. Ich hatte das zwar seit einem Jahr kommen sehen, aber wer in Haft sitzt, ist eben erstmal ein Mensch in Haft. Nur ab hier wird aus meiner Behauptung ein Verfahren mit Akten bezeugen, mit einem Gericht.

Aber bis dahin war es noch ein gutes Jahr und in diesem Jahr ging es erst einmal weiter um das, worum es die ganze Zeit ging, um das Geld. Das ist übrigens der Teil dieser Geschichte, den ich damals kaum irgendwo gesehen habe. Aber es ist eins klar, es war eine riesen Geldmaschine, Goldesel-Corona-Ausschuss. Und worum es ging, war, dass der Rainer Fuellmich die Hand auf allen drauf hatte. Und das hat die anderen gestört. Warum hat es sie gestört?

Weil sie nämlich verschiedene Gesellschaften hatten, eingehen. Und das heißt, für mich ist ganz klar, dass dieser Vorwurf der Veruntreuung, der ist sowas von plausibel. Es ist einfach von vornherein eine Todgeburt gewesen mit all den ganzen Organisationen und Parteien und was da so alles war. Und insofern war das immer ein Spiel, was vom ersten Tag an schon verloren war. Und jetzt kommen aber langsam die Wahrheiten auf den Mund aufmacht.

Aber die Frage ist, ob er mit seinem Schweigen drei Jahre lang nicht viel mehr Schaden angerichtet hat. Also das ist irgendwie so eine Zweckphilosophie nach dem Motto, Schweigen ist besser als die Wahrheit sagen. Ich habe den Prozess auch irgendwo vor, knapp 5 Millionen Euro mit diesem Corona-Ausstoß eingesammelt wurden. Und diese sind quasi versickert, so würde ich das mal behaupten, in innerbetrieblichen Ausgaben. So und jetzt kommt der Teil, der mir am wenigsten Spaß macht. Im April 2024 habe ich in zwei Videos einen Freispruch für wahrscheinlich gehalten. Ich hielt die Beweislage damals eigentlich für zu dünn. Das war falsch.

Ab September 2024 habe ich das öffentlich korrigiert, in meinen eigenen Videos, mit meinem Namen darunter. Und warum erzähle ich Ihnen das? Weil genau darin der Unterschied liegt, auf den es mir ankommt. Ich korrigiere mich, wenn ich daneben lag. Von den Beteiligten dieser Geschichte hat das, soweit ich es überblicke, bis heute keiner getan. Und insofern gilt das, was ich immer sage. Eine Behauptung ist genauso viel wert wie ihr Beleg.

Meine auch. ...Möglichkeiten da, weil ich habe gesagt, das ist ein Zettel ohne jeglichen Wertinhalt. Den kann ja jeder schreiben. Es fehlt an Anschreiben, also Briefkopf fehlt, Datum fehlt, Absender fehlt. Ja, eigentlich fehlt alles, was zu einem normalen Treiben gehört. Ja, im Grunde genommen geht es darum, dass jemand eine Vermögensbetreuungspflicht hat. Das heißt, er verfügt über Geld, was ihm nicht gehört. Und damit hat er ordentlich umzugehen.

Und die Frage ist, ob er das dann eben tut. 24. April 2025. Landgericht Göttingen. Drei Jahre und neun Monate Haft wegen Untreue in zwei Fällen. Angeklagt waren ursprünglich 18. Über die anderen 16 wird gesondert verhandelt. Jetzt passen Sie bitte ganz genau auf, denn das ist bis heute ständig durcheinander geworfen worden. Es ging in diesem Urteil nicht um die große Sammelklage in Amerika, die er damals angekündigt hatte und über die halb Deutschland geredet hat.

Es ging auch nicht um Corona. Es ging um 700.000 Euro, die nach den Feststellungen des Landgerichts aus der Corona-Ausschussgesellschaft auf eigene Konten geflossen sind. Der Sache nach also um Spendengeld. Er hat alle betrogen. Er hat zunächst einmal natürlich die Spender betrogen, denen er das Geld veruntreut hat. Dann hat er die Protestbewegung betrogen, der dieses Geld entzogen wurde für entsprechende Protestmaßnahmen.

Dann hat er seine Mitgesellschafter betrogen, weil er denen ja seine Geldentnahmen quasi verheimlicht hat. Dann hat er aber auch sich selbst betrogen, weil er glaubte, ein großer Tycoon zu sein und in Wirklichkeit ist er nur ein Knastier, wie sich jetzt herausstellt. Das heißt, es gab doch eigentlich gar keinen besseren Mitarbeiter und Gehilfen des Staates als Rainer Fuellmich. Der Begriffe Rainer Fuellmich ist doch nicht verurteilt worden, weil er Systemkritiker war, sondern weil er Gelder aus dem Corona-Ausschuss verumtreut hat.

Das eine hat doch mit dem anderen rein gar nichts zu tun, sondern selbst wenn er ein großer Aufklärer war, berechtigt ihn das in keiner Weise zur kriminellen Handlung. Also Sie können doch nicht sagen, weil ich gestern so viele gute Taten getan habe, deswegen darf ich heute im Supermarkt eine Flasche. Das ist alles durchgegangen. Das heißt, die einzige Ursache für seine Verhaftung und für seine Anklage und für seine Bestrafung ist alleine er selbst und zwar aufgrund seines mangelhaften Charakters, dass er noch nicht einmal seine Mitstreiter vernünftig zu behandeln wusste.

Das heißt, der Mann ist seit 25 Jahren, das ist meine Behauptung, ein Talatrixer, ein Rechtsanwalt, der seine Mandanten systematisch über den Tisch zieht und ihnen das Geld aus den Taschen zieht. Und der jetzt, das ist meine persönliche Meinung, sein erstes verdientes Urteil bekommen hat. Das heißt, egal wie man es begründet, Untreue bleibt Untreue. So verstehe ich diesen Absatz. Ja, das Ganze muss ja auch zum Nachteil der Gesellschaft sein.

Nämlich das Verfahren als Bühne dafür zu nutzen, sich als Opfer einer durch den Verfassungsschutz und die Justiz initiierten politischen Verfolgung zu inszenieren, andere Personen bloßzustellen und zu diffamieren und Empörung zu schüren, zu diffamieren und Empörung zu schüren. So, er folgte so und so vorbei das Handeln der vorgenannten Verteidiger, dabei zur Überzeugung der Kammer entsprechend der maßgeblich vom Angeklagten vorgegebenen Strategie der Verteidigung folgte.

So das Gericht, das habe ich ja gesagt, genauso wie du, ja. So, und jetzt kommt der Satz, der dazu gerat, auch wenn er unbequem ist. Rechtskräftig ist dieses Urteil bis heute nicht. Füll mich hat noch am Urteilstag Revision angekündigt. Bis darüber rechtskräftig entschieden wird, gilt für Rainer Füll mich das, was für jeden von uns gelten würde, die Unschuldsvermutung. Das heißt, alles, was Sie mich in den letzten Minuten haben sagen hören, ist meine Bewertung von damals und kein festgestellter Sachverhalt.

So, und was ist davon heute übrig? Rechnen wir das einmal zusammen, oder besser, versuchen wir es. Wie viel insgesamt zusammengekommen ist, ist bis heute nirgends amtlich beziffert. Belegt ist nur, es waren Millionen, eingegangen auf fünf Konten. Um 700.000 davon ging es vor dem Landgericht. Was mit dem Rest geschehen ist, hat bis heute niemand öffentlich abgerechnet. Ein Teil davon ist natürlich in den Betrieb geflossen, in Technik, in Honorare, in Miete.

Und das ist auch völlig normal. Nur, einen Nachweis, der das belegt, habe ich bis heute nicht gesehen. Das heißt, die undefinierte Spende von damals ist bis heute undefiniert geblieben. Rainer Fuellmich selbst sitzt seit bald drei Jahren in Haft. Aufgeklärt hat dieser Ausschuss am Ende vor allem eines, sich selbst. Und die Spender? Die haben nie etwas dafür verlangt. Keine Gegenleistung, keine Abrechnung, nicht einmal eine Quittung. Die wollten dem Ausschuss einfach helfen, sonst nichts. Und genau da liegt der Hund begraben. Wo niemand etwas zurückfordert, fragt eben auch keiner nach, wo das Geld geblieben ist. Nur schuldet man Rechenschaft nicht denen, die sie einfordern, man schuldet sie denen, die einem vertraut haben.

Genau für diesen Zweck war der Corona-Ausstoß die ideale Plattform, noch neue Kunden und Mandanten zu gewinnen. Also wer sich als gemeinnützige Gesellschaft kundtut, der darf bestenfalls, ich sag mal, so viel Geld dauerhaft in der Kasse halten, wie er für seine Verwaltungsarbeiten benötigt. So, da die ja alle ehrenamtlich tätig waren, haben sie also keine Personalkosten gehabt. Und damit sind wir wieder bei der Frage vom Anfang. Meine Behauptung lautete, da ist der nächste Abzocker.

Ob diese Behauptung gehalten hat, sagen Sie mir bitte selbst. Sie haben jetzt dieselben Aufnahmen gesehen wie ich. Was bleibt, sind vier Sätze, die ich damals selbst gesagt habe. Sie haben sie gerade gehört und sie werden Ihnen bei der nächsten Sache wieder begegnen. Erstens, es darf keinen unhinterfragten Autoritäten geben, auch nicht. bei den eigenen Leuten. Zweitens, eine Beschuldigung ist noch kein Beweis und ein Verdacht ist keine Verurteilung. Drittens, wer Geld einsammelt, der schuldet Rechenschaft

und Transparenz gilt immer in beide Richtungen. Und viertens, das ist der Unbequemste, der eine ist nie allein schuld. Die anderen wussten eben in aller Regel ziemlich genau, worauf sie sich einlassen. Was hätten Sie damals gemacht? Hätten Sie weiter gespendet? Schreiben Sie es mir unten in die Kommentare. Ich lese das alles. Dass wenn Leute was sagen, seid bitte keine Wortsklagen. Die Welt klar sehen.

Orientierung in bewegten Zeiten. Bis zum nächsten Mal.

Zitate aus dieser Abschrift bitte mit Quellenangabe: „Corona-Ausschuss: Der ganze Rechercheweg 2020–2026“, Die Welt Klar Sehen, 02.08.2026.

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Sechs Jahre Corona-Ausschuss als durchgehender Rechercheweg — von der Gründung im Juli 2020 über den Bruch im September 2022 bis zum Urteil. O-Ton-Montage aus 29 eigenen DWKS-Videos, moderiert durch neue Sprecherbrücken.

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